Fische im Korallenriff

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Fische im Korallenriff
Anemonenfische
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Erkennungsmerkmale: Anemonenfische
können bis zu 15 cm lang werden. Ihr
Körper ist seitlich abgeflacht, relativ
hoch, sie besitzen einen stumpfen Kopf
und ein kleines Maul. Jungfische
verändern ihre Färbung während ihrer
Entwicklung.
Lebensweise: Anemonenfische können
ohne Anemonen nicht existieren. Jede
Anemonenfischart bevorzugt bestimmte
Anemonenarten. Einerseits suchen sie
zwischen den nesselnden Tentakeln der
Anemonen bei Gefahr Schutz
(Anemonenfische sind gegen das
Nesselgift immun) und andererseits
schützen sie auch die Anemonen vor
Freßfeinden (Symbiose). Alle Jungtiere
sind zunächst männlich und können bei
Bedarf ihr Geschlecht umwandeln.
Nahrung: Plankton und kleine Krebse.
Drückerfische
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Erkennungsmerkmale: Drückerfische
können bis zu 70 cm lang werden. Ihr
Körper ist seitlich abgeflacht und hoch; die
Seitenansicht ist rhombusförmig. Der sehr
große Kopf läuft konisch zu; Augen weit
zurückgesetzt und sehr hoch gelegen; das
endständige, kleine Maul ist mit kräftigen
Zähnen bestückt. Die 1. Rückenflosse
besteht aus drei kräftigen Stacheln, die nach
hinten kleiner werden und einen
mechanischen Sperrmechanismus haben.
Die 2. Rückenflosse und Afterflosse sind
Flossensäume. Lebensweise:
Drückerfische schwimmen nicht nur
horizontal, sondern auch schräg oder sogar
in vertikaler Haltung. Die tagaktiven Tiere
schlafen nachts in Höhlen oder Löchern und
verkeilen sich darin mit ihrem 1.
Rückenflossenstachel. Der 2. Stachel wird
gegen den 1. gestützt und liegt in einer
kleinen Mulde. Es ist nun unmöglich den 1.
Stachel einzuklappen. Ein Freßfeind, der den
Drückerfisch in seiner Höhle findet, kann ihn
nicht herausziehen.
Nahrung: Fische, Weichtiere, Krebse,
Korallen, Manteltiere, Seeigel und andere
Stachelhäuter.
Falterfische
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Erkennungsmerkmale:
Falterfische werden bis zu 25 cm
lang, der Körper ist extrem
abgeflacht und sehr hoch, der Kopf
ist relativ klein. Die zugespitzte
Schnauze endet in einem
endständigen winzigem Maul. Die
ersten Rückenflossen sind durch
ausgeschnittene Membranen
verbunden. Die Brustflossen sind
fast immer farblos und durchsichtig.
Der Name Falterfisch kommt von
der prächtigen Färbung.
Lebensweise: Durch ihren flachen
Körperbau können Falterfische
geschickt durch enge Spalten
manövrieren und sind so dem Leben
im Korallenriff gut angepaßt.
Nahrung: Plankton,
Korallenpolypen, Krebse, Würmer,
Tentakeln, Fischeier oder Algen.
Feuerfische
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Erkennungsmerkmale:
Feuerfische können bis zu 38
cm lang werden. Sie sind
auffällig in Form, Färbung und
Musterung. Viele haben
zwischen den Augen federartige
Fühler, die an Hörner erinnern.
Diese werden abgeworfen,
wenn die Tiere erwachsen sind.
Lebensweise: Diese
langsamen Schwimmer werden
oft unterschätzt. Sie können
eine kurze Strecke blitzartig
vorschnellen und mit ihren
giftigen Rückenstacheln gezielt
zustechen, wenn sie bedrängt
werden.
Nahrung: Fische
Flötenfische
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Erkennungsmerkmale:
Der Flötenfisch kann bis zu
1,7 m lang werden. Auffällig
ist der fadenförmige
Schwanz. Lebensweise:
Flötenfische leben einzeln,
auch in kleinen Gruppen.
Gelegentlich lassen sie sich
wie Treibholz auf
Kleinfischschwärme
zutreiben, bis sie nahe
genug auf ihre Opfer
herankommen.
Nahrung: Fische und
Krebse.
Kaiserfische
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Erkennungsmerkmale: Kaiserfische
können bis zu 60 cm lang werden. Sie
unterscheiden sich von den
Falterfischen durch einen nach hinten
gerichteten Kiemendeckelstrahl, der
teilweise auffällig gefärbt ist und bei
allen Arten unten am
Vorderkiemendeckel beginnt.
Lebensweise: Kaiserfische sind
tagaktive Fische, die meist einzeln,
selten paarweise leben. Das
Territorialverhalten der Männchen
sichert ihnen die Ernährung. Alle
Kaiserfische sind zuerst weiblich und
können sich bei Bedarf in ein
Männchen umwandeln. Eine
Rückverwandlung ist unmöglich.
Nahrung: Kaiserfische fressen
hauptsächlich Schwämme und
teilweise Fischeier und Algen.
Papageienfische
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Erkennungsmerkmale: Sie werden bis zu 120
cm lang. Sie haben einen kräftigen Körper mit
sehr großen, oft auffällig gefärbten Schuppen.
Ihr Kopf ist abgerundet, mit endständigen Maul,
das mit einem extrem kräftigen, schnabelartigen
Gebiss versehen ist. Mit diesem können
Korallenstücke abgebissen und zermahlen
werden. Sie haben eine lange, durchgehende
Rückenflosse, schwimmen mit den Brustflossen
und sind leicht an ihrer wippenden
Schwimmweise zu erkennen. Der Schwanz dient
nur als Ruder. Der Name kommt nicht von ihrem
schnabelartigen Gebiss, sonder von den vielen
Farbvarianten. Lebensweise: Papageifische
sind tagaktive Fische, die Nachts tief schlafen.
Sie klammern sich mit ihren kräftigen
Flossenstrahlen in Spalten oder Höhlen fest oder
umgeben sich mit einer Schleimhülle. Unter
ihrer Nahrung befindet sich auch viel
zerriebenes Korallengestein, das in einer
Sandwolke wieder ausgeschieden wird.
Papageifische machen während ihrer
Entwicklung eine ganze Reihe von
Farbwechslungen durch, die vom Alter und
Geschlecht abhängen.
Nahrung: Korallenpolypen, Algen oder Seegras
Kofferfische
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Erkennungsmerkmale:
Koffefische können bis zu 38 cm
lang werden. Körper und Kopf
werden von einem starren, eckigen,
kofferartigen Panzer umhüllt. Der
Panzer besteht aus sechseckigen
Kochenplatten, die fugenlos unter
der schuppenlosen Haut liegen.
Lebensweise: Kofferfische sind
langsam, aber sehr manövrierfähig.
Mit ihren kleinen Flossen können sie
sich im Stand wie ein Hubschrauber
drehen. Wegen ihres Panzers
besitzen Kofferfische keine
Kiemendeckel. Die zur
Sauerstoffversorgung nötige
Wasserzirkulation wird durch Heben
und Senken des Mundhöhlenbodens
erreicht.
Nahrung: Kleine wirbellose Tiere
und Algen.
Diese Präsentation haben
gemacht:
Bildquelle:
http://life.bio.sunysb.edu/marinebio/co
ralreef.html
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Idee, Text und Bilder:
JORDAN
http://www.bgbab.ac.at/jordan/index.
htm
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Umsetzung in
Powerpoint: Steffi
Meister, Sarah Richter,
Christa Maaßen
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