nakshatras – die 27 mondhäuser

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NAKSHATRAS –
DIE 27 MONDHÄUSER
oeav – Vortrag , 13. Dezember 2005
von Mag. Maria Luise Mathis
Seit 1985 Beratungspraxis Astroconsulting®. Gründerin der Österreichischen Schule für Astrologie Astromatis®, Autorin mehrerer
Bücher, Leiterin der Dirah-Akademie-Austria, Kurse und Beratungen
in vedischer, indischer Astrologie. Präsidentin des Österreichischen
Astrologenverbandes.
Der Mond zählt zu den wichtigsten Horoskopfaktoren, seine Bedeutung auf dem Weg durch die einzelnen Sternbilder wird vor allem in den davon abgeleiteten Mondstationen - den Nakshatras
hervorgehoben.
Die indische Astrologie würdigt den Mond durch einen eigenen Tierkreis, und wird deshalb auch als
"Mondastrologie" bezeichnet. Demnach unterteilen die Inder den Fixsternhimmel nicht nur in 12
Sonnenzeichen, in die Strecke, die die Sonne innerhalb eines Monats zurücklegt, sondern besitzen
eine viel ursprünglichere Ebene, nämlich: die Einteilung in 27 Abschnitte zu 13°20, den Mondzeichen.
13°20 entsprechen der durchschnittlichen Strecke, die der Mond innerhalb eines Tages zurücklegt.
Sie werden als NAKSHATRAS bezeichnet, was soviel bedeutet wie: "Über die Nacht herrschen".
Während ein Planet ein Sonnenzeichen durchläuft, residiert er somit in 3 unterschiedlichen Nakshatras, da ein solares Zeichen jeweils aus 2 1/4 lunaren Konstellationen besteht. Er drückt so nicht nur
die Energien des Sonnenzeichens aus, in dem er sich befindet, sondern gibt auch auf einer wesentlich
subtileren Ebene die Energie des Nakshatras wieder.
Bevor ich aber auf die Bedeutung einzelner Nakshatras eingehe, möchte ich zunächst auf einen
grundlegenden Unterschied zwischen der westlichen und der östlichen Astrologie hinweisen. Der
westliche Astrologe legt seinen Berechnungen des Horoskops den tropischen Tierkreis zugrunde,
während die Inder den siderischen Tierkreis verwenden. Die Differenz zwischen den beiden
Tierkreisen beträgt zur Zeit fast 24° und wird "Ayanamsa" genannt.
Wer also die Planeten seines Horoskops hinsichtlich ihrer Position in den Nakshatras genauer untersuchen möchte, zieht einfach das Ayanamsa für sein Geburtsjahr ab.
Ein kleiner Abstecher in die indische Mythologie: Der Mond besucht, so erzählt uns die Mythologie,
jede Nacht eine andere seiner 27 Frauen, die so schöne Namen wie z.B. Rohini, Pushya und Ashwini
tragen. Alle 27 sind Töchter Dakshas, eines an der Schöpfung der Welt beteiligten Gottes und geben
den Nakshatras ihre Namen. Weilt nun der Mond für einen Tag in der Konstellation einer bestimmten
Mondfrau, so wird der Mensch, der an diesem Tag geboren ist, die Charakteristika dieser Vereinigung
des Mondes mit dem Nakshatra in sich tragen und in seinem Leben zur Entfaltung bringen.
Jedes Nakshatra drückt also ganz bestimmte Energien, d.h. Qualitäten aus, die symbolhaft in bildhaften Darstellungen ihren Ausdruck finden.
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Tierkreiszeichen und Nakshatras
In der Folge gehe ich näher auf die ersten 9 Nakshatras ein:
Ashwini wird durch einen Pferdekopf dargestellt und symbolisiert demnach Kraft, Schnelligkeit, Impulsivität, und wird auch mit heilenden Kräften in Verbindung gebracht.
Bharani entspricht das Bild einer Vagina, und ist einerseits das Symbol für sexuelle Erfüllung, andererseits jedoch als Zeichen für die Entstehung und das Heranreifen von Neuem. Veränderungen
und Transformation werden mit enormer Durchhaltekraft vorangetrieben.
Krittika heißt Klinge oder Schneide, sie verrät eine kämpferische Einstellung, die im positiven Fall
sehr entwicklungsfördernd eingesetzt werden kann. Auch die Kraft des Feuers , Agni, hilft bei der
Verdauung der Nahrung, bzw. durch Verbrennung der Klärung und Reinigung von schädlichen
Energien.
Rohini heißt "die Rötliche", wird durch eine Kutsche dargestellt, was mit Reichtum und Luxus assoziiert werden kann. Dieses Nakshatra verspricht Sinnlichkeit und Schönheit, schließlich war Rohini die
Lieblingsfrau des Mondes, bei der er gerne länger verweilen wollte.
Das Bild von Mrigashira ist ein scheues Reh, das stets auf der Suche nach Nahrung und Sicherheit
ist. Die materielle Sicherheit ist besonders wichtig. Andererseits bringt die mentale Suche auch unbeständige Energien, sowie eine ausgeprägte Intelligenz hervor und eine große Lust zu Reisen.
Ardra wird durch Tränen und einen Edelstein verkörpert. Menschen, bei denen dieses Nakshatra
betont ist, haben es nicht leicht im Leben. Der Edelstein in der Mitte steht symbolisch für die
Bereitschaft zur Anstrengung, was letztlich der Bewusstseinserweiterung dient. Durch die
Überwindung der Schwierigkeiten und Schmerzen kann das Juwel zu strahlen beginnen.
Purnavashu gilt als Nakshatra der Erneuerung. Ein Köcher mit Pfeilen deutet auf passive,
aufnehmende und reflektierende Eigenschaften hin. Dieses Nakshatra wird vor allem mit Rückzug und
Ruhe in Verbindung gebracht, die notwendig ist, um eine neue Sache zu starten. Imaginative, intuitive
und kommunikative Fähigkeiten versprechen Erfolg.
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Pushya, dargestellt durch ein Kuheuter, bedeutet "ernähren" und weist somit auf die versorgenden
Kräfte in der Natur hin. Wachstum wird auf allen Ebenen, aber besonders auf der spirituellen Ebene
gefördert, um wiederum andere nähren zu können und ihnen Vorbild zu sein.
Aslesha wird mit einer Schlange in Verbindung gebracht und verkörpert die kraftvolle Kundalini-Energie. Dieses Nakshatra verleiht eine starke, fast hypnotische Ausstrahlung und eine tiefe
philosophische Natur. Immer auf der Suche nach neuen Erkenntnissen wird eher Zurückhaltung
geübt, aber gleichzeitig besteht die latente Bereitschaft, jederzeit an- und einzugreifen.
Jedes Nakshatra steht unter dem Einfluss einer bestimmten planetaren Energie. Dazu ist wichtig zu
wissen, dass die zwei Lichter wie Sonne und Mond, die fünf Planeten Merkur, Venus, Mars, Jupiter
und Saturn, aber auch die Mondknoten, die sogenannten Schattenplaneten Rahu und Ketu ein
Nakshatra regieren können (siehe Tabelle).
Diese planetaren Herrscher sind maßgeblich für das bedeutendste indische Prognosesystem, die Dasas. Sie bestimmen zu welcher Zeit und wie lange es zur Entfaltung der einzelnen Lebensthemen
kommt. So wird im sogenannten Vimshottari-Dasa System der Herrscher des Nakshatras, in dem sich
der Mond zur Zeit der Geburt befindet, als Ausgangspunkt für die Berechung herangezogen. Befindet
sich der Geburtsmond z.B. in Bharani, einem von Venus regiertes Nakshatra, so beginnt das Leben
sozusagen unter der Schirmherrschaft der Venus. Je nachdem, welche Strecke der Mond in diesem
Nakshatra bereits zurückgelegt hat, so lange dauert das Dasa. Die Länge und Abfolge der einzelnen
Phasen (siehe Tabelle) sind genau festgelegt. Der gesamte Zyklus dauert 120 Jahre.
Die Nakshatras werden auch zur Berechnung des günstigen Augenblicks verwendet. Unter anderem
wird dabei die Qualität des Nakshatras untersucht, in dem sich der Mond zum Zeitpunkt des Beginns
der Handlung befindet. Z.B. ist Rohini ein geeignetes Nakshatra für eine Hochzeit oder für eine Grundsteinlegung ist. Der Beginn einer Reise ist dagegen in Ashwini oder Mrigashira besonders günstig,
weil man rasch vorankommen möchte.
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Eine ebenso wichtiger Bereich, indem die Nakshatras eine wesentliche Rolle spielen, ist die Partnerschaftsastrologie. Da der Mond im Horoskop die Bedürfnisse eines Menschen darstellt, lässt sich aus
seiner Stellung im Zeichen und Haus naturgemäß auch seine Bindungsfähigkeit, und daraus abgeleitet, sein Verhalten in der Partnerschaft ableiten. Zusätzlich werden die Mondstellungen der Partner
in den einzelnen Nakshatras auf ihre Kompatibilität untersucht.
Jedes Nakshatra wird auch einem der drei Dosas, Vata, Pitta und Kapha, aus dem Ayurveda zugeordnet. Und beruht auf der traditionellen Verknüpfung von Ayurveda und Astrologie, wobei jedes Dosa
im Körper durch eine bestimmte Konstitution oder auch Temperament ausgedrückt wird. Das Zusammenwirken der Dosas zweier Monde findet ebenso in der Partnerschaftsastrologie seine Anwendung. Partner, deren Monde sich in Nakshatras mit verschiedenen Dosas befinden, haben die größte
Chance, einander zu ergänzen. Das Temperament des einen wirkt sich förderlich auf das Temperament des anderen aus.
Letztlich entsprechen jedem Nakshatra bestimmte Laute, die mit ihm in Harmonie schwingen. Und da
der Name das erste und bedeutendste Mantra im Leben eines Menschen ist, trachten die Eltern in
Indien bei der Namensgebung des Kindes im Einklang mit der kosmischen Schwingung des
Nakshatras zu sein, welches durch die Mondkonstellation gegeben ist. Wird ein Kind mit seinem Mond
auf 10° Stier (Nakshatra Rohini) geboren, so sollte im Namen die Silbe "oh" enthalten sein. Der Name
Otto oder Roland z.B. festigt die Persönlichkeit dieses Kindes bei jeder Namensnennung.
Der Mond als schnellster aller Himmelskörper drückt durch seine Position am Firmament den Wechsel der Zeitqualität am deutlichsten aus. So lag es nahe, dass ihm die Inder einen eigenen Tierkreis
widmeten, der erstmalig im Rig Veda, dem ältesten Teil der Veden, erwähnt wurde. Die Unterteilung
des Tierkreises in 27 Abschnitte, die sogenannten 27 Nakshatras, entspricht jener durchschnittlichen
Strecke von 13°20´, die der Mond innerhalb eines Tages zurücklegt. Der solare Tierkreis, der den
Fixsternhimmel in 12 Abschnitte teilt, entsprechend dem Weg der Sonne durch den Fixsternhimmel in
einem Monat, erfährt durch den lunaren Tierkreis eine weitere Differenzierung. Der Tierkreis des
Mondes erlaubt somit ein sehr subtiles Erfassen der kosmischen Energien.
Während aber die Inder den siderischen Tierkreis verwenden, legen die westlichen Astrologen ihren
Berechnungen des Horoskops den tropischen Tierkreis zugrunde. Die Differenz zwischen den beiden
Tierkreisen beträgt zur Zeit fast 24° und wird "Ayanamsa" genannt.
Bevor Sie also die Position Ihrer Planeten und Achsen in den einzelnen Nakshatras studieren, ziehen
Sie das für Ihr Geburtsjahr Ayanamsa ab.
Zeit
Ayanamsa *)
1. Januar 1920
22°45´
1. Januar 1930
22°53´
1. Januar 1940
23°01´
1. Januar 1950
23°10´
1. Januar 1960
23°18´
1. Januar 1970
23°26´
1. Januar 1980
23°35´
1. Januar 1990
23°43´
1. Januar 2000
23°51´
*) Differenz zwischen tropischem und siderischem Tierkreis
Jedes Nakshatra drückt symbolhaft, unterstützt durch bildhafte Darstellungen, ganz bestimmte
kosmische Qualitäten aus. Hier beschreibe ich die Nakshatras 10 bis 27:
Magha wird durch eine Krone symbolisiert und verkörpert Würdenträger und machtvolle Menschen,
die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und andere zu führen. Sie orientieren sich an hohen
Wertmaßstäben, haben oft wirtschaftliche Erfolge und erreichen eine Position der Anerkennung.
Purva Phalguni entspricht das Bild eines Bettes (in manchen Abbildungen mit einer Person), und
steht für Erholung und Erneuerung. An sich bilden Kreativität und Ehrgeiz aber auch Sinnlichkeit und
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Sexualität den Schwerpunkt in der Lebensgestaltung. Die egobetonte Erfüllung sinnlicher Lüste kann
aber auch zu Bequemlichkeit verleiten.
Uttara Phalguni wird ebenfalls durch ein Bett (in manchen Abbildungen mit 2 Personen) dargestellt.
Dieses Symbol ist mit Purva Phalguni verbunden und steht ebenso für Ehrgeiz und Entschlusskraft.
Zusätzlich aber ist hier auch die Fähigkeit angezeigt, auf großzügige und hilfsbereite Art die
Interessen der anderen mit einzubeziehen.
Hasta bedeutet übersetzt "Hand" und symbolisiert "Das, was einem in die Hand gelegt wird". Damit
sind Fingerfertigkeiten, allgemeine Geschicklichkeit gemeint, die sich in kunsthandwerklichen oder
auch heilenden Fähigkeiten ausdrücken können. Ergänzt werden diese durch einen brillanten Intellekt,
der in Form von Lernfähigkeit oder Redegewandtheit zu Tage tritt.
Chitra wird durch eine Perle symbolisiert, deren Schönheit, Glanz und Helligkeit mit einer strahlenden
und gebildeten Persönlichkeit in Verbindung gebracht wird, der es gelingt, dank ihrem kreativen Potential Werke zu schaffen, die neben Anerkennung und Ehren auch materiellen Wohlstand mit sich
bringen.
Swati entspricht dem Bild junger Pflanzen, die vom Wind geformt werden. Die Fähigkeit, sich in verschiedene Richtungen zu biegen und zu bewegen, wird als großes Interesse an verschiedenen Wissensgebieten sowie an philosophischen Studien interpretiert. So kann auch ein gewisses diplomatisches Potential aber auch chronische Unentschlossenheit angezeigt sein.
Vishakha wird als Triumphbogen oder Weggabelung dargestellt. Nur die zielgerichtete und
konsequente Verwirklichung der Pläne kann zum Sieg führen, um den Triumphbogen durchschreiten
zu können. In dieser Konstellation drückt sich aber auch die Gefahr aus, durch übertriebene
Leidenschaftlichkeit und Begierden vom rechten Weg abzukommen.
Anuradha, das Bild einer Lotusblüte, bedeutet den Sieg des Lichtes über die Dunkelheit. Gleich der
Lotusblüte, die im Schlamm wurzelt und sich durch schmutziges Wasser hindurcharbeiten muss, um
endlich in vollkommener Reinheit und Schönheit das Licht zu begrüßen, zeigen im Leben Verstrickungen und Krisensituationen den Weg der Wandlung an.
Jyeshtha bedeutet übersetzt "der oder die Älteste" und wird durch einen Ohrring dargestellt. Dieser
war ein Symbol der Macht und kennzeichnete einen bestimmten Würdenträger. Mut, Initiative und
Tatkraft sowie Verantwortung und Führungskraft können sehr erfolgreich im Kampf um die Gerechtigkeit eingesetzt werden und zu Anerkennung auf weltlicher Ebene führen.
Mula wird durch einen Bund von Wurzeln dargestellt. An die Wurzel zu gelangen, den Dingen auf den
Grund zu gehen, ist oft erst nach schwierigen Lebenserfahrungen oder Erschütterungen möglich.
Damit sind auch ein Forscherdrang verbunden, sowie therapeutische Fähigkeiten, Transformation und
Heilung herbeizuführen oder zu begleiten.
Purva Ashadha wird als Korb zum Sieben des Getreides dargestellt und heißt "der Unbesiegte". Wird
die Stärke dieser Konstellation in eine positive Richtung gelenkt, so besteht vor allem die Fähigkeit zur
Verbesserung der Lebensumstände aber auch zu Reinigung von negativen Energien, wie z.B.
Egoismus oder Stolz.
Uttara Ashadha entspricht dem Bild des Stoßzahnes eines Elefanten. Aufgrund von Weisheit,
Willenskraft, Geschicklichkeit und Festigkeit kann eine Person mit dieser Konstellation zum unschlagbaren Gewinner werden. Soziales Engagement und innere Überzeugungen von der Sinnhaftigkeit
ihrer Unternehmungen sind weitere Fähigkeiten, die zu Erfolg und Ruhm führen können.
Shravana ist als Ohr abgebildet. Dieses Nakshatra steht in Verbindung mit Meditation, verleiht Geduld, Demut und Durchhaltevermögen, um die Klänge des Kosmos zu hören. Hier erkennt man
ernsthafte Schüler und begnadete Lehrer, deren Worte Gehör finden und Weisheit vermitteln.
Dhanishtha verspricht gemäß der Abbildung einer Trommel oder eines Flötenspielers künstlerische
Talente, vor allem im Bereich der Musik. Aber auch Hilfsbereitschaft und eine soziale Einstellung
führen dazu, gleich einem kosmischen Gefäß die Energien zu sammeln und in den Dienst einer
größeren Sache zu stellen.
Shatabishak, das Symbol eines Kreises, verkörpert das Streben nach Vollkommenheit und steht mit
spirituellen Kräften in Verbindung. Dies mag tiefe Einsichten schenken und eine meditative Persön-
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lichkeit begünstigen. Übersetzt bedeutet Shatabishak "100 Heiler und Ärzte" und steht auch für die
Fähigkeit zur Heilung.
Purva Bhadrapada wird durch ein Schwert dargestellt, das auf ein erhebliches aggressives Potential
hinweist, das aber noch nicht in Erscheinung getreten ist. Gelingt es dem Menschen, seinen
Kampfgeist in den Dienst einer guten Entwicklung zu stellen, so vermag er in tiefe Schichten des
universellen Bewusstseins vorzudringen.
Uttara Bhadrapada entspricht einer Schlange, die in tiefen Gewässern lebt. Das Symbol der
Schlange ist mit einem enormen transformierenden Energiepotential verknüpft und verspricht die
Fähigkeit, den kosmischen Regen auf sich wirken zu lassen und von ihm "befruchtet" zu werden.
Daher wirkt sich diese Konstellation günstig auf die Ehe bzw. das Familienleben aus.
Revati wird mit Reichtum und Wohlergehen in Verbindung gebracht und durch einen Fisch dargestellt.
In diesem Nakshatra ist das Ende der Entwicklungsreise angezeigt, die materiellen Bedürfnisse sind
nicht mehr wichtig, denn für deren Erfüllung scheint der Kosmos zu sorgen. Die Fähigkeit auf
materieller wie auch auf seelischer Ebene andere zu ernähren und zu heilen ist oft gepaart mit
Feinfühligkeit und Hellsichtigkeit.
Die 27 Nakshatras werden grundsätzlich in 3 Zyklen zusammengefasst. Der erste Abschnitt der 9
Nakshatras von Ashwini bis Aslesha, der sich im Bereich der vier Tierkreiszeichen von Widder bis
Krebs befindet, wird der materiellen Ebene zugeordnet.
Der zweite Abschnitt der 9 Nakshatras von Magha bis Jyeshtha deckt sich mit den Tierkreiszeichen
von Löwe bis Skorpion und wird mit der emotionellen Ebene in Verbindung gebracht, während die 9
Nakshatras des dritten Abschnittes von Mula bis Revati sich im Bereich der Tierkreiszeichen von
Schütze bis Fische befinden und der geistigen Ebene zugeordnet werden. Dem ersten Zyklus
entspricht die Schöpfungskraft RAJAS, dem zweiten Zyklus wird die Erhaltungskraft TAMAS zugeordnet und im dritten Zyklus werden die Vollendungskräfte SATTVA dargestellt, die gleichzeitig die
Energie der Auflösung in sich bergen. So gesehen ist im Tierkreis des Mondes die gesamte Energie
des Kosmos enthalten.
Fragen zu diesem Thema können Sie gerne an mich richten: office@astromatis.at, 02252 86266.
Literaturhinweise:
Nick Lewis und Gudrun Schellenbeck: "Chandra - der Mond in der Astrologie", erschienen am 18.
August 2006 im Eigenverlag.
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