1. MENDELsche Regel - bei EQIOOKI ••• eqiooki.de

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Genetik
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Die Erbsubstanz DNA
deoxyribonucleic acid
Desoxyribonucleinsäure (DNS)
Entdeckung des Aufbaus der DNA durch James D. WATSON
und Francis CRICK 1953
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Bau der DNA
organisches, schraubig gewundenes,
doppelsträngiges Riesenmolekül
(Doppelhelix)
Verknüpfung der Stränge durch
organische Basenpaare
Guanin (G), Cytosin (C), Adenin (A),
Thymin (T)
Komplementärbasen:
A-T und G-C
Ausschnitt aus dem DNA-Molekül
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Bausteine der DNA
ein DNA-Baustein
(Nucleotid) besteht aus je
einem Molekül Zucker
(Desoxyribose), einem
Phosphorsäurerest und
einem Molekül einer
organischen Base
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Chromosomen
bestehen aus DNA
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Eigenschaften der DNA
Identische Verdopplung (identische Replikation)
•Spaltung des Doppelstranges durch Enzyme in
Einzelstränge
•Ergänzung neuer Bausteine aus dem Zellstoffwechsel
entsprechend Komplementärbasen-Regel
•Voraussetzung für die Zellteilung (Entstehen
identischer diploider Tochterzellen aus diploider
Mutterzelle bei der Mitose)
eqiooki.de.1d
Mutationen
Mutationen sind sprunghafte (zufällige) genetisch
bedingte (somit erbliche) Veränderungen, der
Chromosomenanzahl (Genommutation), der
Chromosomenstruktur (Chromosomenmutation),
einzelner Gene (Genmutation) oder Basen
(Punktmutation).
z.B. Trisomie 21, Bluterkrankheit (Hämophilie)
innere Faktoren
äußere Faktoren
schon natürlich geerbt oder
körpereigene Wirkstoffe;
Fehler bei Replikation,
Meiose, Mitose
radioaktive, UV-, Röntgenu.a. Strahlen; giftige Stoffe
Mutagene
eqiooki.de.1e
Mutationen
positive Folgen
negative Folgen
Beitrag zur
Artenvielfalt und
damit zur Evolution
der Organismen
Veränderungen im Erbgut führen zu
Fehlbildungen, Stoffwechselstörungen
oder eingeschränkter Lebensqualität
oder verminderten Lebensfunktionen
z.B. Mukoviszidose, Sichelzellenanämie,
Phenylketonurie, erhöhtes
Brustkrebsrisiko
Neutrale Mutationen: z.B. weiße Haarsträhne
Mutationen und Neukombinationen sind Ursachen der
genetisch bedingten Variabilität.
LF3225.1f
MENDELsche Regeln
Aufstellung der Regeln durch GREGOR MENDEL (1822 –
1884 ) nach vielen Kreuzungsexperimenten, z.B. mit
Erbsenpflanzen, im Jahr 1866
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1. MENDELsche Regel
Uniformitätsregel
Kreuzt man Individuen (einer Art), die sich in einem
Merkmal reinerbig unterscheiden, so sind die
Nachkommen in der 1. Tochtergeneration in diesem
Merkmal gleich (uniform).
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1. MENDELsche Regel
Uniformitätsregel (Kreuzung von Erbsenpflanzen)
Dominant-rezessiver Erbgang
eqiooki.de.2b
1. MENDELsche Regel
Kreuzungsquadrat
P GG x gg
F1
G
G
g Gg Gg
g Gg Gg
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1. MENDELsche Regel
Gartenlöwenmaulpflanzen
Intermediärer Erbgang
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1. MENDELsche Regel
Kreuzungsquadrat
P BWBW x BRBR
F1
BW
BW
BR BWBR BWBR
BR BWBR BWBR
eqiooki.de.2e
2. MENDELsche Regel
Spaltungsregel
Werden gleichartige mischerbige Individuen [z.B. die der
1. Tochtergeneration entsprechend 1. Mendelscher
Regel] gekreuzt, so sind ihre Nachkommen in Gruppen
mit festen Zahlenverhältnissen im Geno- und Phänotyp
gespalten.
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2. MENDELsche Regel
Spaltungsregel (Kreuzung mischerbiger F1-Hybride bei
Erbsenpflanzen)
Dominant-rezessiver Erbgang
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2. MENDELsche Regel
Auswertung:
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2. MENDELsche Regel
Spaltungsregel (Kreuzung mischerbiger F1-Hybride bei
Löwenmaulpflanzen)
intermediärer Erbgang
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2. MENDELsche Regel
Auswertung (intermediärer Erbgang):
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3. MENDELsche Regel
Unabhängigkeitsregel
Die einzelnen Gene sind frei kombinierbar; d.h., wenn
man 2 Lebewesen kreuzt, die sich in mehr als einem
Merkmal reinerbig unterscheiden, so werden die Gene
unabhängig voneinander vererbt. Sie können bei der
Befruchtung neu kombiniert werden (Neukombination
der Gene).
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3. MENDELsche Regel
Unabhängigkeitsregel (Kreuzung zweier Rinderrassen,
die sich in 2 Allelen unterscheiden: A – schwarz, a – rot,
B – ungescheckt, b – gescheckt;
dominant-rezessiver Erbgang)
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3. MENDELsche Regel
Neukombinationen: AABB, aabb
Zahlenverhältnis im Phänotyp: 9 : 3 : 3 : 1
schwarz, ungescheckt: AABB, AABb, AaBB, AaBb
schwarz gescheckt: AAbb, Aabb
rot, ungescheckt: aaBB, aaBb
rot, gescheckt: aabb
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Chromosomensatz des Menschen
Körperzellen: diploid 2n
•44 Körperchromosomen + 2 Geschlechtschromosomen
•Geschlechtschromosomen in Körperzellen:
XX Frau, XY Mann
•gesamt: 46 Chromosomen je Körperzelle
Geschlechtszellen: haploid n
•22 Körperchromosomen + 1 Geschlechtschromosom (X
oder Y)
•gesamt: 23 Chromosomen je Körperzelle
•Eizelle: immer X, Samenzellen: X oder Y
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Vererbung
Vererbung ist die Weitergabe von Chromosomen mit
ihren Genen von Generation zu Generation
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