2. Dynamik

Werbung
2. Dynamik
Brückenkurs Physik
SS11
2. Dynamik
•Newtons Axiome
–1.Newtonsches Axiom (Trägheitsgesetz)
–2.Newtonsches Axiom (dynamisches Grundgesetz)
–3.Newtonsches Axiom (actio=reactio)
•Kräfte
–Gewichtskraft
–Reibungskräfte
–Federkraft (Hookesches Gesetz)
SS11, BECKER, Physik
2
2. Dynamik
Dynamik ist die Lehre von Kräften
als Ursache der Änderung von
Bewegungszuständen.
SS11, BECKER, Physik
3
2. Dynamik
Ändert ein Körper seinen Bewegungszustand muss
eine äußere Ursache dafür vorliegen.
Ursache für die Änderung eines
Bewegungszustandes wird Kraft genannt.
Kräfte können (bewegliche) Körper beschleunigen
oder (unbewegliche) Körper verformen.
SS11, BECKER, Physik
4
2. Dynamik
Isaac Newton (1643 bis 1727)
Englischer Physiker und Mathematiker
• Begründer der klassischen Physik
• Formulierung einer geschlossenen
und mathematisch exakten Theorie
der Mechanik.
SS11, BECKER, Physik
5
2. Dynamik
1. Newtonsches Axiom (Trägheitsgesetz)
Ohne äußere Beeinflussung
verharrt ein Körper im Zustand der
Ruhe oder der geradlinigen
gleichförmigen Bewegung.
SS11, BECKER, Physik
6
2. Dynamik
2. Newtonsches Axiom
(dynamisches Grundgesetz)
Wenn eine Kraft F auf einen Körper mit
der Masse m wirkt, beschleunigt sie ihn
mit a. Es gilt
F = m⋅a
SS11, BECKER, Physik
7
2. Dynamik, 3. Newtonsches Axiom
3. Newtonsches Axiom
(actio=reactio)
Reaktionsprinzip: Kräfte treten immer
paarweise auf, jede Kraft besitzt eine
Gegenkraft, die gleich groß aber
entgegengerichtet ist.
Die Angriffspunkte liegen in verschiedenen
Körpern.
SS11, BECKER, Physik
8
2. Dynamik
Definition:
Die Kraft F = 1N (Newton) ist die Kraft, die einem
Körper der Masse 1kg die Beschleunigung 1m/s²
erteilt.
m
1N=1 kg
s²
SS11, BECKER, Physik
9
2. Dynamik
Greifen an einem Körper mehrere Kräfte an, so
ergibt sich die resultierende Kraft durch
vektorielle Addition.
Kräftegleichgewicht
N Fres = ∑ Fi = 0
i =1
Allgemein:
N Fres = ∑ Fi = m ⋅ a
i =1
SS11, BECKER, Physik
10
2. Dynamik, Gewichtskraft FG
Auf jeden Körper übt die Erde eine
Anziehungskraft aus, die Gewichtskraft FG.
Sie ist proportional zur Masse.
FG = m ⋅ g
SS11, BECKER, Physik
11
2. Dynamik, Normalkraft FN
Normalkraft FN wirkt senkrecht zur Kontaktfläche.
(„normal“ = senkrecht dazu)
FN
FN
Fg
FN = −FG
Fg
SS11, BECKER, Physik
12
2. Dynamik, Reibungskraft FR
Reibungskraft wirkt der Zugkraft entgegen.
SS11, BECKER, Physik
13
2. Dynamik, Reibungskraft FR
Reibungskräfte werden unterschieden zwischen
•Reibung der Ruhe (Haftreibung)
•Reibung der Bewegung (Gleitreibung)
FRist unabhängig von der Größe der Auflagefläche
und proportional zur Normalkraft.
SS11, BECKER, Physik
14
2. Dynamik, Reibungskraft FR
FR´hat bis zu einem maximal
Haftreibungskraft
möglichen Wert F´Rmax den gleichen Betrag wie die
Zugkraft.
FN
F´Rmax =µ´ ⋅ FN
F´R
FZ
FG
µ´=Haftreibungskoeffizient
SS11, BECKER, Physik
15
2. Dynamik, Reibungskraft FR
Die Gleitreibungskraft FR wirkt nur während
des Gleitens und ist der zur Oberfläche parallelen
Zugkraft entgegen gerichtet.
v=const
FN
Es gilt: FR =µ ⋅ FN
FR
µ=Gleitreibungskoeffizient
FZ
FG
Bei gleicher Kontaktfläche gilt
Gleitreibung < Haftreibung bzw. µ<µ´
SS11, BECKER, Physik
16
2. Dynamik, Federkraft
Längenänderung s ist der Kraft F proportional (s ~ F)
Hookesche Gesetz
FS = −D ⋅ s
D = Federkonstante
Kraftmesser sind geeichte Federwaagen
SS11, BECKER, Physik
17
Herunterladen