Arbeitsblatt 1: Lösungen - Reaktionen der Zellatmung (1)

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ARBEITSBLATT 1
Reaktionen der Zellatmung (1)
Lösungen
1. Benennen Sie den dargestellten Stoffwechselweg und die beteiligten Substanzen!
CoA-S
Acetyl-CoA
Citrat
Oxalacetat
Isocitrat
Malat
Citratzyklus
α-Ketoglutarat
Zellatmung
Fumarat
Succinyl-CoA
Succinat
CoA-S
2. Stellen Sie die Funktion dieses Stoffwechselweges innerhalb der Zellatmung dar!
Die Zellatmung besteht aus den drei Abschnitten Glykolyse, Pyruvat-Oxidation/Citratzyklus und
Atmungskette. In der Glykolyse beginnt der Abbau der Glucose, die in zwei C3-Körper gespalten und zu Pyruvat oxidiert wird. Bevor die vollständige Oxidation im Citratzyklus erfolgen kann,
wird Pyruvat oxidativ decarboxyliert und der übrig bleibende Acetyl-Rest an CoA gebunden. Es
entsteht Acetyl-CoA, eine zentrale Substanz im Energiestoffwechsel, da auch Fettsäuren in der
Beta-Oxidation zu Acetyl-CoA abgebaut werden. Der Acetyl-Rest wird dann in den Citratzyklus
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eingeschleust und vollständig oxidiert. Kohlenstoffatome werden dabei als Kohlenstoffdioxid
freigesetzt, die Elektronen von NAD+ beziehungsweise FAD aufgenommen. Diese Elektronen
werden dann in der Atmungskette auf molekularen Sauerstoff übertragen. Die dabei frei werdende Energie wird genutzt, um ATP zu synthetisieren.
ARBEITSBLATT 1
Reaktionen der Zellatmung (1)
Lösungen
3. Vervollständigen Sie die Reaktionsschemata zweier Teilschritte des Citratzyklus! Stellen Sie dar, welche
Bedeutung und Besonderheiten diese Reaktionen im Rahmen der Zellatmung haben!
NAD+
NADH+H+
CO2
α-Ketoglutarat
Isocitrat
FADH2
Succinat
Zellatmung
FAD
Fumarat
Beide Reaktionen sind Teilschritte des Citratzyklus, in denen Elektronen, die aus der Oxidation
des Substrats stammen, auf einen passenden Elektronenakzeptor übertragen und so für die
Atmungskette nutzbar werden.
Die Oxidation des Isocitrat ist insofern bedeutsam, da dieser Teilschritt einer der beiden Reaktionen ist, in denen bis zur Carboxylgruppe oxidierte Kohlenstoffatome des Substrats durch eine
Decarboxylierung als Kohlenstoffdioxid-Moleküle freigesetzt werden.
Zur zweiten Reaktion wäre anzumerken, dass das die Reaktion katalysierende Enzym, die Succinat-Dehydrogenase, als einziges Enzym des Citratzyklus membrangebunden ist. Es handelt
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sich dabei um den Komplex II der Atmungskette. Das beteiligte FAD ist kein mobiler Elektronenüberträger, sondern kovalent an das Enzym gebunden.
ARBEITSBLATT 2
Reaktionen der Zellatmung (2)
Lösungen
1. Beschriften Sie in der Abbildung die verschiedenen Strukturen und Kompartimente!
Beschreiben Sie die Aufgabe der einzelnen Strukturen bei der Zellatmung!
Matrix
Komplex I
Ubichinol
FAD
Komplex II
Komplex III
Komplex IV
Ubichinon
Intermembranraum
Zellatmung
NADH
Cytochrom c
NADH ist ein wasserlösliches Cosubstrat im Cytosol und in der Matrix der Mitochondrien, das
als Elektronenüberträger dient. Es bindet an den Komplex I der Atmungskette. FAD ist ebenfalls
ein Elektronenübertrager, der kovalent am Komplex II der Atmungskette gebunden ist.
Ubichinon (UQ) ist ein lipophiles Molekül, das sich frei in der inneren Membran der Mitochondrien bewegen und so Elektronen von den Komplexen I und II zum Komplex III transportieren
kann. Ubichinon ist das einzige Nichtprotein in der Atmungskette.
Cytochrom c dient als mobiler Elektronenüberträger im Intermembranraum. Es transportiert
Elektronen vom Komplex III zum Komplex IV.
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Komplex I der Atmungskette oxidiert NADH zu NAD+ und überträgt die beiden Elektronen auf
Ubichinon, das in der reduzierten Form Ubichinol (UQH2) heißt und zwei Protonen aus der
Matrix aufnimmt. Während des Transports der Elektronen von NADH zu UQ werden je Molekül
NADH vier Protonen aus der Matrix in den Intermembranraum gepumpt.
Komplex II der Atmungskette ist ein Enzym des Citratzyklus, die Succinat-Dehydrogenase.
ARBEITSBLATT 2
Reaktionen der Zellatmung (2)
Lösungen
Komplex II oxidiert Succinat zu Fumarat und überträgt die Elektronen auf FAD, das so zu FADH2
reduziert wird. Von dort werden die Elektronen auf UQ weitergegeben, das nach Aufnahme
zweier Protonen aus der Matrix zu UQH2 wird.
Komplex III der Atmungskette oxidiert UQH2 zu UQ. Die Protonen gelangen in den Intermembranraum, die beiden Elektronen werden nacheinander auf je ein Molekül Cytochrom c übertragen. Während dieses Elektronentransports über den sogenannten Q-Zyklus werden zwei
weitere Protonen aus der Matrix in den Intermembranraum transportiert.
Komplex IV der Atmungskette oxidiert Cytochrom c und speichert die Elektronen, bis vier aufgenommen wurden. Diese dienen dann dazu, ein Molekül Sauerstoff, das an der Matrixseite
des Komplexes IV bindet, zu zwei Molekülen Wasser zu reduzieren. Parallel zum Transport der
vier Elektronen von Cytochrom c auf Sauerstoff werden vier Protonen aus der Matrix in den
Zellatmung
Intermembranraum gepumpt.
2. Die Abbildung zeigt eine Phase des Q-Zyklus.
Beschreiben Sie den weiteren Weg der vier Elektronen!
Elektron 4 wird zunächst von Komplex III auf ein Cytochrom cMolekül weitergegeben und von diesem zum Komplex IV transportiert. Dort wird es zusammen mit drei weiteren Elektronen auf
molekularen Sauerstoff übertragen. Elektron 3 reduziert gerade
3
1
2
das an der UQ-Bindungsstelle angedockte UQ-Molekül zum Semichinon. Die Elektronen 1 und 2 werden im nächsten Schritt
4
vom Komplex III aufgenommen. Eines der beiden – beispielsweise das Elektron 2 – wird in der Folgezeit das nächste Cytochrom c-Molekül reduzieren, das an den Komplex III bindet. Das
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andere – also Elektron 1 – wird auf das Semichinon übertragen,
das nun nach vollständiger Reduktion zwei Protonen aus der
Matrix aufnimmt und sich als UQH2 von seiner Bindungsstelle löst. UQH2 kann dann an der
Ubichinol-Bindungsstelle des Komplexes III binden, sodass Elektron 1 wieder am Anfang des
beschriebenen Weges ist.
ARBEITSBLATT 3
Atmung – Gärung (1)
Lösungen
1. Beschriften Sie die Abbildung!
Geben Sie anhand der Grafik einen Überblick über die dargestellten Zusammenhänge!
NAD+
NADH
O2
Glucose
Pyruvat
CO2
Zellatmung
ATP
ADP + Pi
Die Grafik gibt einen Überblick über die Zellatmung. Sie weist Zusammenhänge auf zwischen
der Glykolyse, den Prozessen im Mitochondrium – Pyruvat-Oxidation, Citratzyklus, Atmungskette, ATP-Synthese – und dem Bau- und Betriebsstoffwechsel.
Die Grafik verdeutlicht, dass die Glykolyse nur dann ablaufen kann, wenn ADP und NAD+ zur
Verfügung stehen. ADP liegt immer dann vor, wenn im Stoffwechsel ATP verbraucht wird. Die
Regeneration von NAD+ durch Oxidation des NADH erfolgt bei Vorhandensein von Sauerstoff
im Mitochondrium.
Es wird weiterhin ersichtlich, dass die ATP-Produktion im Mitochondrium nur dann stattfinden
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kann, wenn die Glykolyse Pyruvat liefert und der Stoffwechsel durch ATP-Spaltung ADP bereitstellt.
Schließlich kann der Bau- und Betriebsstoffwechsel nur solange aufrecht erhalten werden, wie
ATP zur Verfügung steht.
ARBEITSBLATT 3
Atmung – Gärung (1)
Lösungen
2. Beschriften Sie die Abbildung!
Erläutern Sie, inwiefern die hier dargestellten Prozesse eher eine Notlösung darstellen als eine Alternative
zur Zellatmung!
Ethanol
NAD+
NADH
Acetaldehyd
CO2
Glucose
Pyruvat
Zellatmung
ATP
ADP + Pi
Die Grafik zeigt die alkoholische Gärung. Wenn kein Sauerstoff zur Verfügung steht und damit
die Atmungs-Prozesse in den Mitochondrien zum Erliegen kommen, kann – wie schon in Aufgabe 1 ausgeführt – zunächst auch die Glykolyse kein ATP mehr liefern. Zellen, die über keinen
alternativen Weg zur Oxidation des NADH verfügen, sind dann vom Absterben bedroht.
Viele Pflanzenzellen – oder beispielsweise auch die Zellen der Hefe – können bei Sauerstoffmangel auf die alkoholische Gärung umschalten. Sie verfügen über ein Enzym, das Pyruvat zu
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Acetaldehyd decarboxyliert. Dieses wird unter Oxidation von NADH zu Ethanol reduziert. Das
so entstandene NAD+ steht dann der Glykolyse zur Verfügung, sodass wenigstens eine geringe
Menge an ATP gebildet werden kann.
Die alkoholische Gärung ist keine vollwertige Alternative zur Zellatmung, sondern nur eine Notlösung für Zeiten des Sauerstoffmangels. Das folgt schon daraus, dass viel weniger ATP pro
ARBEITSBLATT 3
Atmung – Gärung (1)
Lösungen
Molekül Glucose gebildet wird und daher viel mehr Glucose verbraucht werden muss, um die
lebensnotwendige Menge an ATP zu produzieren. Der größte Teil der chemischen Energie der
Glucose liegt am Ende der Gärung im Endprodukt Ethanol. Diese Energie ist für die Zelle nicht
mehr verwertbar. Ethanol wird nämlich ausgeschieden, da es hochgiftig ist.
3. Die Grafik zeigt Möglichkeiten tierischer Zellen, Gärungsprodukte zu verwerten. So findet 1 in Leber und
Niere statt, 2 im Herzmuskel.
Beschriften Sie die Abbildung!
Beschreiben Sie anhand der Grafik die Stoffwechselwege! Gehen Sie dabei auch auf notwendige Voraussetzungen ein!
2 NAD+
2 NADH
2 H+
Zellatmung
1
2
Lactat
Pyruvat
Glucose
Die Verwertung des Lactat beginnt damit, dass der letzte Schritt der Milchsäuregärung umgekehrt wird: Lactat wird zu Pyruvat oxidiert, wobei NAD+ zu NADH reduziert wird.
Schon dieser Schritt ist nur in Zellen möglich, die über Sauerstoff verfügen, sodass in der Atmungskette NADH zu NAD+ oxidiert wird, das dann für diese Reaktion zur Verfügung steht.
Der nahe liegende Weg, das Pyruvat im Mitochondrium weiter zu oxidieren, setzt natürlich auch
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eine Versorgung der Zelle mit Sauerstoff voraus. Diese Möglichkeit, das Pyruvat weiter zu verarbeiten, wird vom Herzmuskel genutzt. In Leber und Niere wird viel Energie aufgewandt, um
aus Pyruvat Glucose aufzubauen. Über so viel Energie verfügt die Zelle auch nur bei funktionierender Zellatmung.
ARBEITSBLATT 4
Atmung – Gärung (2)
Lösungen
1. Benennen Sie das Versuchsmaterial!
Beschreiben Sie Aufbau und Durchführung des Experiments!
Nennen Sie das beobachtete Ergebnis und werten Sie es aus!
Sanduhr
Waschflasche
mit Kalkwasser
Waschflasche mit
keimenden Erbsen
Waschflasche
mit Kalkwasser
Zellatmung
Gasflasche
mit Stickstoff
Zwei Waschflaschen werden etwa zur Hälfte mit Kalkwasser gefüllt. In eine dritte Waschflasche
werden keimende Erbsen gegeben. Die Gasflasche mit Stickstoff und die drei Waschflaschen
werden mit Gummischläuchen so verbunden, dass der Stickstoff nach Öffnen der Gasflasche
zunächst durch eine der Waschflaschen mit Kalkwasser strömt, dann durch die Waschflasche
mit den Erbsen und schließlich durch die zweite Waschflasche mit Kalkwasser. Dann öffnet man
das Absperrventil der Gasflasche und achtet auf Veränderungen in den Waschflaschen.
Es zeigt sich in keiner der Waschflaschen eine Veränderung. Registriert man die Anzahl der
Bläschen in den beiden Waschflaschen mit Kalkwasser, so ist auch in diesem Punkt keine Änderung festzustellen (gleichförmiges Sprudeln der Bläschen).
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Aus diesem Ergebnis kann geschlossen werden, dass die Erbsen unter Stickstoff kein Kohlenstoffdioxid produzieren, also weder Zellatmung noch Gärung durchführen, da sich sonst das
Kalkwasser in der letzten Waschflasche getrübt hätte.
ARBEITSBLATT 4
Atmung – Gärung (2)
Lösungen
2. Stellen Sie dar, worin sich Versuchsansatz und -ergebnis vom Versuch in Aufgabe 1 unterscheiden!
Erklären Sie das Versuchsergebnis!
Zellatmung
Anstelle der keimenden Erbsen ist diesmal eine Hefesuspension in der mittleren Waschflasche.
Es zeigen sich zwei Unterschiede: Am auffälligsten ist, dass sich schon nach kurzer Zeit das
Kalkwasser in der dritten Waschflasche trübt. Außerdem sieht man, dass in dieser Waschflasche mehr Bläschen aufsteigen als in der ersten.
Die Trübung des Kalkwassers ist ein Nachweis, dass die Hefezellen auch in der Stickstoffatmosphäre Kohlenstoffdioxid produzieren. Sie betreiben dann alkoholische Gärung. Da dabei
die Ausbeute an ATP sehr gering ist, muss viel mehr Glucose abgebaut werden als in der Zellatmung, um dieselbe Menge an ATP zu erhalten. Daher entsteht im Experiment auch viel Kohlenstoffdioxid, sodass sich das Kalkwasser rasch trübt. Das von den Hefezellen ausgeschiedene
Kohlenstoffdioxid ist auch die Ursache dafür, dass in der dritten Waschflasche mehr Gasbläschen aufsteigen als in der ersten: In der ersten Waschflasche ist es nur der aus der Flasche
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strömende Stickstoff, in der dritten zusätzlich das gebildete Kohlenstoffdioxid.
ARBEITSBLATT 5
Respiratorischer Quotient
Lösungen
1. Beschriften Sie die Abbildung!
Beschreiben Sie die Durchführung der Experimente, dessen Ergebnisse abgebildet sind!
Bestimmen Sie aufgrund der Ergebnisse den Respiratorischen Quotienten (RQ) für den betreffenden Organismus.
Leiten Sie aus den Ergebnissen Aussagen ab über den zugrunde liegenden Energiestoffwechsel!
Sanduhr
keimende Erbsen
Zellatmung
Gitterrost
Wassertropfen
NaOH-Plätzchen
Die keimenden Erbsen werden in einer Schale auf einen Gitterrost gestellt, der sich in einer
liegenden Flasche befindet. Die Flasche wird mit einem durchbohrten Stopfen verschlossen. In
die Bohrung des Stopfens wird ein Glasrohr eingeführt und in dessen Ende ein Wassertropfen
eingebracht.
© 2009 Schroedel, Braunschweig
Beobachtet man den Ansatz eine gewisse Zeit, so stellt man keine Veränderung fest.
Ergänzt man den Versuchsansatz durch ein Schälchen mit NaOH-Plätzchen, das unter den
Gitterrost gestellt wird, so zeigt sich, dass der Wassertropfen in Richtung Flasche wandert, das
Gasvolumen in der Flasche also kleiner geworden ist.
Der zweite Teil des Versuches lässt erkennen, dass die keimenden Erbsen in der vorgegebenen
ARBEITSBLATT 5
Respiratorischer Quotient
Lösungen
Zeit der Flasche eine bestimmte Menge Gas entnommen haben. Dabei handelt es sich wohl
um den Sauerstoff, den die keimenden Erbsen in der Zellatmung verbrauchten. Das dabei ausgeschiedene Kohlenstoffdioxid wurde durch die NaOH-Plätzchen gebunden, sodass es keinen
Einfluss auf das Gasvolumen in der Flasche hatte.
Da im ersten Teil des Experiments keine Veränderung im Gasvolumen zu beobachten war,
folgt, dass das Volumen des von den keimenden Erbsen verbrauchten Sauerstoffs durch das
des gebildeten Kohlenstoffdioxids ersetzt wurde. Da der Respiratorische Quotient (RQ) als das
Verhältnis der Menge ausgeschiedenen Kohlenstoffdioxids zur Menge aufgenommenen Sauerstoffs definiert ist, ist also für die keimenden Erbsen der RQ gleich null.
Der RQ von null zeigt, dass für die keimenden Erbsen Kohlenhydrate Substrat des Energiestoffwechsels sind. Die Oxidation von Kohlenhydraten kann nämlich vereinfacht durch die folgende
Gleichung beschrieben werden:
Zellatmung
CnH2nOn + n O2 → n CO2 + n H2O
Dabei wird also genau so viel Kohlenstoffdioxid produziert wie Sauerstoff verbraucht wird.
Bei der Veratmung von Fettsäuren würde die Bilanz anders aussehen. Die Oxidation einer
Fettsäure, beispielsweise der Stearinsäure, könnte durch die folgende Gleichung beschrieben
werden:
CH3(CH2)16COOH + 26 O2 → 18 CO2 + 18 H2O
Hier wird also viel weniger Kohlenstoffdioxid produziert, als Sauerstoff verbraucht wird. Der RQ
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würde unter diesen Voraussetzungen einen Wert von etwa 0,7 aufweisen.
ARBEITSBLATT 5
Respiratorischer Quotient
Lösungen
Zellatmung
2. Die Abbildungen zeigen die Ergebnisse von Experimenten zum Respiratorischen Quotienten, bei denen
anstelle der keimenden Erbsen aus Aufgabe 1 eine Maus als Versuchsobjekt diente.
Bestimmen Sie aufgrund der Ergebnisse den RQ der Maus!
Leiten Sie aus dem Ergebnis Aussagen ab über den zugrunde liegenden Energiestoffwechsel!
Im ersten Teilversuch, ohne Verwendung von NaOH-Plätzchen, wird die Gasmenge in der Flasche um etwa 1,5 Einheiten verringert, im zweiten Teilversuch um 10 Einheiten.
Die Maus verbraucht also während des Experimentes 10 Einheiten Sauerstoff, wie Teilversuch 2 zeigt. Die Verringerung des Gasvolumens im ersten Teilversuch weist nach, dass von
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diesen 10 Einheiten 8,5 durch das Volumen des ausgeschiedenen Kohlenstoffdioxids ersetzt
wurden. Der RQ der Maus beträgt also 0,85.
Daraus kann man schließen, dass die Maus neben Kohlenhydraten andere Nährstoffe, etwa
Fette, als Substrat der Zellatmung verwendet.
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