Ablauf Ziehen einer Kerze Anregung Wachs

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Ablauf
Nach Eintreten der Kinder sollten sie gefragt werden, ob sie es schon kennen. Wenn nicht, sollte
man ihnen erklären, wie es geht:
Ziehen einer Kerze
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den Docht zügig eintauchen und wieder herausziehen
solange über dem Topf bleiben, bis das Wachs vollständig abgetropft ist
weitergehen (oder stehend warten), bis die Kerze nur noch handwarm ist
ist die Abkühlpause man immer wieder zu kurz, kann es passieren, daß sich die
Kerze vom Docht löst und herunterfällt
Diese Hinweise könnten auch an der Tafel oder auf einem Schild stehen.
Wichtig ist die Einstellung der richtigen Temperatur. Ist das Wachs zu heiß, wächst die Kerze nur
langsam und wird nach unten dünner.
Ist es nicht heiß genug, bildet sich eine Haut und die Oberfläche wird ungleich und unschön.
Optimal ist die Bildung eines dünnen Wachs-Randes im Topf. (70-80 Grad?)
Ist nicht mehr genug Wachs zum Nachfüllen da, so kann die Zahl der nutzbaren Gefäße reduziert
werden.
Notfalls kann auch heißes Wasser dazugegeben werden - das Wachs schwimmt immer oben und
die Kerze nimmt es genauso gut auf.
(der Docht muß aber schon ganz von Wachs eingehüllt sein, und Mindestdicke des Wachses über
dem Wasser 2 cm betragen)
Der Preis sollte nach Gewicht berechnet werden. 1 Cent pro Gramm sind gerade kostendeckend.
Denkbar ist daher eine zusätzliche „Grundgebühr“ von ca. 50 Ct.
Anregung Wachs-Recycling
Da Bienenwachs ein sehr wertvolles Material ist, könnte auch mit gereinigten Wachsresten
gearbeitet werden. Dann müßte einige Wochen vorher aufgerufen werden,
Bienenwachs-Wachsreste zu sammeln und abzugeben.
Wachs lässt sich leicht reinigen, indem man es durch ein Sieb gießt, und dann einige Zeit ohne
Wärmezufuhr stehen läßt, damit sich der feine Schmutz absetzt. Nun gießt man das
darüberstehende Wachs vorsichtig ab (evtl. stellt man das Gefäß in flaches kaltes Wasser, damit
das schmutzige Wachs fest wird).
Natürlich kann auch normales Kerzenwachs verwendet werden. Die nötige Temperatur im Topf ist
dann wenige Grad höher. Sortiert man dunkle Töne (grün, blau, braun) aus, ergibt sich etwa ein
orangerot.
Christian Buschbeck (Jg. 2009+2011)
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