Lernen am Modell Experiment von Bandura

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Imitationslernen
Vorbilder
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Heute werden sie von den Jugendlichen
selber ausgewählt
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1955 hatte 60% der Jugend Vorbilder, 1996 nur
noch 16%
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Jugendliche die das Leben genießen wollen
haben andere Vorbilder als erfolgsorientierte
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http://www.youtube.com/watch?v=T8MzRgxQG
oY&feature=related
Lernen am Modell
Experiment von Bandura
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Versuchspersonen: 33 Jungen und 33 Mädchen zwischen
3 und 6 Jahren
3 Gruppe: je 11 Jungen und 11 Mädchen
Warteraum – Film wird gezeigt
Hyperlink
Nach Film
Versuchsraum : gleiche Puppe, 3 Bälle, Holzhammer,
Sprossenwand, Autos, Tiere eines Bauernhofes und eine
Puppenstube
Reizobjekte: Stand Kindern frei eine Nachahmungsaktion
zu zeigen
KINDER
UND
FERNSEHEN
- JA oder NEIN??? -
MACHT FERNSEHEN DUMM???
Häufiger TV –Konsum = negative Einflüsse auf das
spätere Leben ,besonders auf das Schulische
 Zu viel TV= keine Bewegung was zu späteren
Krankheiten wie Diabetes mellitus Typ-2 führt
 Viel TV = mehr Aggressionen bei Kindern
 US –Kinder haben bis zum Abschluss der Grundschule
etwa 8.000 Morde im TV gesehen
 Viel TV konsumierende Kinder = sexuelle Frühreife,
früher Kontakt mit Alkohol ,Tabak und Drogen
 TV Konsum führt nicht nur zu Krankheiten sondern
auch zu einer schlechten Bildung

WARUM SCHAUEN KINDER SO VIEL
FERNSEHEN?
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Eltern arbeiten ganztägig
Kinder treiben keinen
Sport=langweilen sich
Eltern über lassen die Kinder sich
selber= keine Hilfe von Außerhalb
-> Kitas, Tagesmütter oder
anderes
Kinder haben keine Ideen mehr
sich selbstständig zu beschäftigen
Kinder werden schon in frühem
Alter bequemlich
FORSCHUNGEN VON ROBERT HANCOX
(UNIVERSITY OF OTAGO IN NEUSEELAND)
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1972 Erfassung aller Kinder in
Dunedin
Dokumentation des Fernsehkonsums
dieser Kinder
Überprüfung dieser Ergebnisse im
Alter von 5,7,9,11,13 und 15
Ergebnisse :
Kinder mit viel TV-Konsum im frühen
Alter haben off keinen Schulabschluss
und somit auch keine Arbeitsstelle.
Kinder mit wenig TV- Konsum=
Universitätsanschlüsse
Diese Forschungen wurden
unabhängig vom IQ und den sozialen
Gegebenheiten der Kinder betrieben
WIE WIRKT GEWALT IM FERNSEHEN? TEIL 1
Zu diesem Thema gibt es mehrere verschiedene Thesen:
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Die Stimulationshypothese: Sie besagt, dass der Fernsehzuschauer umso
gewalttätiger wird, je mehr Gewaltszenen er ansieht.
Die Habitualisierungshypothese: Fernsehgewalt läßt den Zuschauer
abstumpfen, da er sich an die Gewalt gewöhnt. Die Folge ist mangelnde
Mitleidsfähigkeit.
Die Katharsistheorie: Der Zuschauer kann durch die dargestellte Gewalt
seine eigenen Aggressionen abbauen.
Inhibitionshypothese: Wenn im Film die Gewalt sozial geächtet wird, führt
dies zu einer Hemmung der Gewaltbereitschaft beim Zuschauer
Leider konnte keine dieser 4 Thesen bewiesen werden
!
WIE WIRKT GEWALT IM FERNSEHEN?
TEIL 2
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Diagramm zeigt das gerade die
Privaten Sender auf Gewaltverherrlichende Szenen zurück
greifen
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Zahl der Gewalttaten von 8
Sendern vom 28.,29. & 30.
Januar 1994, jeweils von 19.00
bis 24.00 Uhr.
Hintergründe eines Amoklaufes
Definition: Amoklauf
Laut Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) versteht man
unter Amok eine willkürliche, anscheinend nicht provozierte Episode
mörderischen oder erheblich (fremd-)zerstörerischen Verhaltens. Danach
Amnesie (Erinnerungslosigkeit) und/oder Erschöpfung.
Häufig auch der Umschlag in selbst-zerstörerisches Verhalten, d.h.
Verwundung oder Verstümmelung bis zum Suizid.
- ohne Vorwarnung
- teils geprägt durch Mobbing und Hass auf die Schule
Die jugendlichen Täter fühlen sich ausgegrenzt und rächen sich an einer
sie zurückweisenden Welt durch eine Art blutiges Finale, in dem sie dann
auch selber untergehen.
Ablauf eines Amoklaufes
1. Im Vorstadium (Fachbegriff: Prodromal-Stadium)
Verlust der sozialen Ordnung
Demütigung, Kränkung, Beleidigung (Mobbing)
--> schwierig bei Menschen mit „Nervenschwäche“ --> entspannungsunfähig,
ängstlich, rasch deprimiert, vor allem aber auch reizbar bis aggressiv
Auf dieser Grundlage bekommen dann akute Belastungen körperlicher, seelischer
oder psychosozialer Art eine besondere, letztlich verheerende Bedeutung. Eine
belanglose Sache kann somit „ das Fass zum überlaufen bringen“
2. Bewegungssturm
Der Betroffene schreit, rennt umher, tobt, greift wahllos Menschen an, zerfleischt
seine Opfer, zerschlägt Gegenstände, legt Feuer - und tut überhaupt alles, um
das Ausmaß an Zerstörung oder Tod so extrem wie nur denkbar zu halten
3. Zuletzt wendet der Amokläufer seine verheerenden Aggressionen oftmals gegen
sich selber, was zur Verwundung, d. h. Selbstverstümmelung bis hin zum Suizid.
Imitationshintergrund: Amokläufer
Aufmerksamkeitsprozess/Aufmerksamkeitszuwendung
Der Amokläufer setzt seine Aufmerksamtkeit und
Beobachtungen auf die Tat, die Handlungskoplexe und
die Vorgehensweisen anderer vorheriger Amokläufer
Gedächnisprozess
Der Amokläufer rekonstruiert das Gesehene in seinem
Gedächnis. Das beobachtete Verhalten wird nach
seiner Wahrnehmung in leicht erinnerliche Schemata
umgeformt, klassifiziert und organisiert.
Ausführungsphase
Motorischer Reproduktionsprozess
Die Tat wird praktisch geplant und vorbereitet. Dabei orientiert und teils
imitiert der Täter Handlungskomplexe und Pläne vorheriger Amokläufer.
Hiermit ist die konkrete Ausführung der erlernten ( hier: angeeigneten)
Verhaltensweisen gemeint. Diese wird bestimmt und gesteuert durch die
Organisation des Beobachters.
Verstärkungs- und Motivationsphase
Durch die Entwicklung und Fortschreitung weiterer Verhaltensweisen und
mögliche Provokationen der Gesellschaft erfolgt eine weitere Motivation und
Verstärkung der Tat.
Nachbildungsphase
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Die Tat wird (teils) imitiert und nachgemacht.
Handlungskomplexe werden wiederholt.
Aufbau und Tathergang werden nachgeahmt.
Vor allem wird der Suizidversuch in den meisten
Fällen als ein Abschluss eines Amoklaufes
festgestellt.
Chronologie schlimmster Amokläufer
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hyperlink zur word datei
Profil eines Amokläufers?
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Vor allem scheint es kein einheitliches Profil unter den SchulAmokläufern zu geben.
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Eines scheint aber allen Schul-Amokläufern (bisher) gleich zu sein:
sie sind männlich.
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Nicht bestätigt werden konnten einige hartnäckige Behauptungen und
Fehl-Interpretationen wie: Jugendliche Amokläufer kommen
grundsätzlich aus "kaputten Elternhäusern" oder sind "immer isolierte
Einzelgänger". Es können jedeglich Anzeichen sein.
Der Erziehende - ein Vorbild?
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Verhalten- auffällig, mittlere Komplexität und Neugier
 Der Beobachter- positive Einstellung zur Modellperson und
dem Verhaltensausschnitt, Wahrnehmungskapazität,
Interesse, Orientierung
 Das Modell- freundlich außer in best. Situationen, positive
Erscheinung
 Lernsituation- Wissen über Nachahmung, verbale
Beschreibung, Emotionen, Handlungsfolgen, Wohlbefinden
 Anwendungssituation- positive Erwartungen, Aufforderung
oder Anwesenheit des Vorbildes, bei Unsicherheit:
Orientierung am Modell
Handeln und Verhalten

Handeln= Außensteuerung (Steuerung durch
Konsequenzen) oder Innensteuerung (Entscheidung
zwischen Handlungsalternativen oder Entwicklung
eines Handlungskonzepts)
 Verhältnis Handeln- Verhalten= Kontinuum
 Gegenständliche Aktivität:
-Handeln- Situationsänderung- Zweckrationalität
-Handeln- Eigenwert- Wertrationalität
 Aneignung:
-Veränderung des Individuums
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