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Küche international
Kochabend mit internationalen Gerichten
Gerade für Geflüchtete, die in Sammelunterkünften wohnen, kann ein Kochabend sehnliche Wünsche
erfüllen – endlich wieder selbst kochen, endlich wieder selbst bestimmen, was es zu essen gibt,
endlich in gemütlicher Runde am Tisch sitzen und sich mit Menschen austauschen, die Lust auf
Begegnung haben!
Die Männerkochgruppe der Kolpingsfamilie Willich hat den Schritt getan und 15 Geflüchtete in die
Aktionsküche der Stadtwerke Willich eingeladen. Gemeinsam wurde ein internationales Buffet erstellt, im
Anschluss setzten sich alle im Pfarrheim zusammen und schlugen sich die Bäuche voll. Entsprechend der
Nationalitäten der Teilnehmenden gab es die unterschiedlichsten Gerichte: von afghanischem Reiseintopf
mit Lammfleisch über Khinkali (gefüllte Teigtaschen) aus Georgien über Rehbraten aus Deutschland zu
Stockfisch mit Kochbananen aus dem Kongo. Die Umsetzung dieser Idee ist denkbar einfach, allerdings gibt
es logistische Voraussetzungen: im Vorfeld muss abgeklärt werden, welche Räumlichkeiten zur Verfügung
stehen – im Notfall tut es auch die eigene Küche, dann aber natürlich mit entsprechend weniger
Teilnehmenden. Die Rezepte sollten gesammelt werden, um einen Großeinkauf entweder gemeinsam
durchzuführen oder durch die Organisierenden. Zu beachten sind spezielle Tabus bei Nahrungsmitteln und
deren Zubereitung, damit alle das Essen genießen können. Fest steht jedenfalls: wer sich die Mühe macht,
wird reichlich belohnt. Mit einem vollen Magen, aber auch mit lauter neuen Eindrücken und Bekanntschaften.
Denn wie die Kolpingsfamilie Willich feststellte: Da wo Menschen zusammen kochen und gemeinsam essen,
dort ist Gemeinschaft, dort ist Frieden.
www.missio-hilft.de/haus-fuer-alle
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