PDF, 269KB - Deutsches Filminstitut

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Pressemitteilung
Frankfurt am Main
03.06.2016
Klassiker & Raritäten
William Shakespeare
Filmreihe von Dienstag, 7., bis Dienstag, 28. Juni
Deutsches Filminstitut
Deutsches Filmmuseum
Schaumainkai 41
60596 Frankfurt am Main
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Leitung: Frauke Haß
Tel. 069 961 220-222
Fax 069 961 220-579
[email protected]
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www.deutsches-filminstitut.de
www.deutsches-filmmuseum.de
William Shakespeare, dessen Todestag im April zum 400. Mal gejährt hat, ist
nicht nur einer der größten Dichter englischer Sprache, sondern auch einer
der meistverfilmten. Drei bedeutende Schauspieler gibt es, die schon in
jungen Jahren mit Shakespeare-Rollen und -Inszenierungen auf der Bühne
Erfolge feierten und die dann später als Filmregisseure Shakespeare-Stücke
adaptierten – mit sich selbst in der Hauptrolle: Laurence Olivier (1907-1989),
Orson Welles (1915-1985) und Kenneth Branagh (geb. 1960). Von allen dreien
ist im Juni ein Film zu sehen.
Dienstag, 7. Juni, 18:00 Uhr
RICHARD III
Großbritannien 1955. R: Laurence Olivier
D: Laurence Olivier, John Gielgud, Ralph Richardson. 155 Min. Blu-ray. OF
RICHARD III war Laurence Oliviers dritte Shakespeare- Verfilmung, nach dem
an die Filme Michael Powells erinnernden HENRY V (GB 1945) und seinem
als Film noir inszenierten HAMLET (GB 1948). Filmisch von diesen der am
wenigsten ambitionierte, besticht er umso mehr durch seine Werktreue –
selbst die Änderungen sind noch ganz im Geiste Shakespeares – und die
Darstellung Oliviers in der Titelrolle, auf die hier, dem Stück angemessen,
alles konzentriert ist.
Dienstag, 21. Juni, 18:00 Uhr
OTHELLO
USA 1952. R: Orson Welles. D: Orson Welles, Micheál MacLiammóir,
Suzanne Cloutier. 92 Min. Blu-ray. OF
Orson Welles hatte schon als Teenager Shakespeare gespielt, und seine
Liebe zu dem Dichter hielt sein Leben lang an. OTHELLO war nach MACBETH
(US 1948) sein zweiter Shakespeare-Film und entstand über einen Zeitraum
von drei Jahren in Italien und Marokko. Finanzielle Schwierigkeiten zwangen
Welles dazu, die Dreharbeiten immer wieder zu unterbrechen und
zwischenzeitlich als Darsteller in anderen Filmen zu arbeiten. Dem fertigen
Werk sieht man das nicht an; es besticht vor allem durch seine aufregende
visuelle Gestaltung.
RICHARD III
Dienstag, 7. Juni, 18:00 Uhr
OTHELLO
Dienstag, 21. Juni, 18:00 Uhr
Dienstag, 28. Juni, 18:00 Uhr
LOVE’S LABOUR’S LOST Verlorene Liebesmüh‘
Großbritannien/USA/Frankreich 2000. R: Kenneth Branagh
D: Kenneth Branagh, Natascha McElhone. 95 Min. 35mm. OmU
Kenneth Branagh war in den 1980er Jahren das, was Laurence Olivier um
1930 war: der Shakespeare-Darsteller Englands. Konsequenterweise
debütierte er als Filmregisseur mit HENRY V (GB 1989) und blieb
Shakespeare auch in anderen Filmen treu. LOVE’S LABOUR’S LOST ist eine
ungewöhnliche Adaption der gleichnamigen Komödie: Die Handlung ist,
stark gekürzt, in die 1930er Jahre verlegt und mit Gesangs- und
Tanznummern im Stil der Hollywood-Musicals jener Zeit angereichert.
LOVE’S LABOUR’S LOST
Dienstag, 28. Juni, 18 Uhr
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