Einsatzmöglichkeiten zielgruppenbasierter Online-Werbung

Werbung
EINSATZMÖGLICHKEITEN
ZIELGRUPPENBASIERTER
ONLINE-WERBUNG
INHALTSVERZEICHNIS
3
1. Einleitung
4
2. Definitionen
5
2.1
5
Technisches Targeting
2.1.1 Geotargeting
5
2.1.2 Kontaktklassen/Frequency
6
2.2
User-declared Information Targeting
6
2.3
Nutzungsbasierte Online-Werbung / Online Behavioral Advertising (OBA)
7
2.3.1 Behavioral Targeting
7
2.3.2 Predictive Behavioral Targeting
8
2.3.3 Retargeting
9
2.3.4 3rd-Party-Data-Targeting
10
2.4
Targeting und Realtime Advertising
11
2.5
Cross Device Targeting
12
3. Welches Targeting-Produkt führt zum Kampagnenziel?
13
3.1
13
Welche Marketingbausteine und Kampagnenziele gibt es?
3.1.1 Branding
14
3.1.2 Performance Marketing
16
3.2
18
Kampagnenbeispiele aus der Praxis
3.2.1 Branding-Kampagnenziel (I): Steigerung der Markenbekanntheit
18
3.2.2 Branding-Kampagnenziel (II): Aufbau eines positiven Images
19
3.2.3 Performance Marketing-Kampagnenziel: Gewinnung von (Neu)Kunden für einen Tintenstrahldrucker
20
4. Zusammenfassung
21
Experten
22
Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V.
24
Impressum
26
4
EINLEITUNG
DEFINITIONEN
1. EINLEITUNG
2. DEFINITIONEN
In einer zunehmend fragmentierten Medienwelt ist die Ansprache potenzieller Kunden
Targeting bedeutet, Werbemittel anhand verschiedener Parameter automatisiert und zielge-
durch relevante Werbung eine zentrale Herausforderung für die Planung jeder Werbekam-
richtet auszusteuern. „Zielgerichtet“ bedeutet dabei, dass die Maßnahmen strategisch nicht
pagne. Jedoch lassen sich die Wirkungspotenziale der Maßnahmen (Effektivität) erhöhen
an einzelnen Personen ausgerichtet sind; es gilt vielmehr, diffuse Zielgruppenbestimmungen
und Streuverluste vermeiden (Effizienz). Je besser hier die jeweilige Ansprache erfolgt –
durch definitorisches Scharfstellen zu überwinden und werblich effektiv sowie kostenopti-
also eine Ansprache der richtigen Zielgruppe mit der richtigen Botschaft und dem richtigen
miert Adressaten zu erreichen. Targeting dient allgemein der optimierten und streuverlustre-
Werbemittel zum richtigen Zeitpunkt –, desto höher ist der Return on Investment (RoI),
duzierten Auslieferung von digitaler Werbung an definierte Zielgruppen.
d. h. die Rentabilität des eingesetzten Kapitals für eine Werbekampagne.
Von Targeting profitieren sowohl Werbekunden als auch Internetnutzer: Werbekunden
Neben der aus den nicht-digitalen Medien bekannten Platzierung der Werbebotschaft in
steigern die Effizienz ihrer Werbeschaltungen, Internetnutzer erhalten die für sie relevante
passenden Umfeldern ist in den digitalen Medien die effektive und effiziente Ansprache der
Werbung.
Konsumenten durch Targeting-Technologie möglich. Dabei ist Targeting nicht gleich Targeting, denn für unterschiedliche Kampagnenziele kann mit verschiedenen Targeting-Methoden
geplant werden. Deshalb gibt dieser Leitfaden Marketingverantwortlichen einen knappen
Überblick zu den verschiedenen Targeting-Optionen, -Eignungen und -Formen, um die eige-
2.1 TECHNISCHES TARGETING
nen Kampagnen entsprechend der Zielsetzung einordnen und gestalten zu können.
Beim technischen Targeting erhält der Nutzer die auf seine Soft- und Hardware-Umgebung,
seine IP-Adresse und/oder auf weitere technische Parameter abgestimmten Werbemittel. Dadurch werden zum Beispiel lange Lade-/Wartezeiten vermieden (Bandbreite) und
Werbemittel fehlerfrei angezeigt (Browser). Die gezielte Ansprache des Nutzersegments
verringert Streuverluste und erhöht auch hierdurch die Kampagneneffizienz. So kann Werbung für einen Browser nur bei Nutzern ausgeliefert werden, die derzeit ein Konkurrenzprodukt verwenden, oder Software nur dann ausgespielt werden, wo auch entsprechende
Hardware vorhanden ist.
2.1.1 GEOTARGETING
Geotargeting bezeichnet die Aussteuerung von Werbemitteln nach geografischen Merkmalen (Bundesländer, Nielsen-Gebiete, Städte, Postleitzahl-Gebiete u. Ä.). So können regional
definierte Zielgruppen geografisch angesprochen oder innerhalb einer Kampagne ortsbedingte Besonderheiten/Unterschiede berücksichtigt werden (z. B. Angebote oder Vertriebspartner in der Nachbarschaft); die jeweilige Ortsnähe der Nutzer zum Anbieter und/oder
topografisch bedingte Bedarfslagen und/oder landschaftlich emotive Geneigtheiten u. Ä.
gehören hier in der Regel zu den Schlüsselkriterien.
In den letzten Jahren hat sich Geotargeting von einem rein technischen Targeting (s. 2.1
Technisches Targeting), bei dem die geografische Zuordnung auf Basis der IP-Adresse erfolgt, weiterentwickelt. Inzwischen werden zusätzlich von einigen Anbietern auch anonymisierte Nutzerangaben (s. 2.2 User-declared Information Targeting) und das anonymisierte
Surfverhalten (s. 2.3 Nutzungsbasierte Online-Werbung) zur Präzisierung der geografischen Zuordnung herangezogen.
In Verbindung mit mobilen Endgeräten ist unter der Kategorie Location Based Advertising
eine noch exakter regionale Aussteuerung der Werbemittel möglich. So kann etwa mit
Zustimmung des Nutzers zur Verwendung der Standortinformationen seines Endgerätes
eine Ansprache auf Basis von Geo-Koordinaten erfolgen.
5
7
DEFINITIONEN
Schematische Darstellung Geotargeting
2.3 NUTZUNGSBASIERTE ONLINE-WERBUNG /
ONLINE BEHAVIORAL ADVERTISING (OBA)
2.3.1 BEHAVIORAL TARGETING
Behavioral Targeting bezeichnet die Auslieferung digitaler Werbung fußend auf dem in der
Vergangenheit registrierten Surfverhalten (Behavior) der Nutzer. Nur wer weiß, wie und
wo sich ein Konsument im Web bewegt, kann diesem – aggregiert und in entsprechenden
Autovermietung nur in Berlin
Zielgruppensegmenten – passende Angebote unterbreiten und so Streuverluste bei der
Zielgruppenansprache minimieren. Über Behavioral Targeting können demnach Botschaften
an Nutzer ausgeliefert werden, die sich bereits aktiv mit einem Themengebiet beschäftigt
haben. Auf der Basis besuchter Webseiten oder Suchabfragen (bei Suchmaschinen) werden
Interessengebiete defi niert, die dann als Targeting-Kriterien zur Verfügung stehen.
Wenn beispielsweise ein Nutzer innerhalb eines angeschlossenen Internetangebots nach
„Hotels“ sucht und darüber hinaus die „Flüge“-Seiten des Reiseportals über eine kurze
Quelle: Bundesverband Digitale Wir tschaft (BVDW) e.V.
Zeitspanne hinweg mehrmals besucht, wird bei ihm ein Cookie platziert und dadurch als
jemand erkannt, der sich wiederholt für Reisen (einer bestimmten Kategorie) interessiert.
2.1.2. KONTAKTKLASSEN / FREQUENCY
Eine andere Art des technischen Targeting ist die Kontaktklassenoptimierung. Die Häufi gkeit der Werbemitteleinblendungen pro Kampagne und Nutzer erzielt erst ab Erreichen
einer bestimmten Kontaktdosis die optimale Wirkung. Zudem folgt auf eine unangemessen
hohe Frequentierung oft eine Reaktanz der Nutzer (Widerstand/Widerwille), so dass sich
zwischen einem Minimum und dem Maximum der sogenannte „optimale Kontaktklassenkorridor“ befi ndet.
Technisch lässt sich das Maximum an Werbemitteleinblendungen lokal durch ein Frequency
Capping (Anzahlbegrenzung) über den Ad Server oder vermarkterübergreifend mithilfe von
Behavior-Daten lösen. Die Vermeidung der Auslieferung einer Kampagne an jene Nutzer, die eine relevant unterdurchschnittliche Wahrscheinlichkeit aufweisen, innerhalb des
Kampagnenzeitraums auf die Minimal-Kontaktdosis zu kommen, kann über das sogenannte
Frequency Boosting erreicht werden. Beide Techniken in Kombination ermöglichen die
Optimierung der Kontaktdosis auf das bestmögliche Quantum.
Somit kann er zukünftig mit passenden Angeboten angesprochen werden. Die Werbeauslieferung an die gekennzeichneten Nutzer geschieht dann unabhängig vom Umfeld, das er
jeweils anschließend besucht. Selbstverständlich erfolgt die Kennzeichnung und Ansprache
der Nutzer auf der Basis des geltenden Telemediengesetzes (Pseudonymisierung). Es handelt sich dabei nicht um eine individuelle Werbemaßnahme, sondern um eine Zielgruppenansprache, da die faktisch „unbekannten“ Nutzer zu entsprechend produktaffi nen Zielgruppensegmenten gebündelt oder zugeordnet werden. Dem Werbekunden bietet sich durch
diese Targeting-Methodik der Vorteil, relevante Zielgruppen auch außerhalb von speziellen
Umfeldern anzusprechen. So wird Zielgruppenschärfe mit hoher Reichweite kombiniert,
Streuverluste werden minimiert und somit die Effi zienz der Kampagne gesteigert.
Beispiel – „Angebot für ein Auto-Leasing auf Online-Portal“
1. Aufzeichnung des Surfverhaltens:
Gemessen wird die Häufi gkeit der Besuche in verschiedenen Channels.
2. Zuordnung zu Zielgruppensegmenten:
„auto-affi n“ gilt, falls der Nutzer häufi g Sport- und Automotive-, aber selten Reise- und
Computer-Channels besucht.
2.2 USER-DECLARED INFORMATION TARGETING
3. Aussteuerung spezifi scher Werbemittel:
Zeige Werbemittel überall auf dem Online-Portal, für das der Nutzer die höchste
Affi nität aufweist (in diesem Beispiel „Auto-Affi nität“).
Mithilfe von Login-Daten verfügen viele Webseitenbetreiber über solche Profildaten ihrer
Nutzer (z. B. aus der Anmeldung zu E-Mail- oder Social-Media-Services), die von diesen
4. Anhand weiterer Merkmale kann das Werbemittel zusätzlich angepasst werden, z. B.
auch entsprechend freigegeben wurden. So kann Werbung auf Nutzer gemäß Kriterien wie
für sportinteressierte Autoaffi ne – anders als reise-interessierte Autoaffi ne (basierend
Geschlecht, Alter oder weiteren bei der Registrierung hinterlegten Angaben gelenkt werden.
auf verschiedenen Altersklassen o. Ä.)
Durch User-declared Information Targeting können insbesondere soziodemografisch defi nierte Zielgruppen genau angesprochen werden. Die Stärke liegt darin, dass aufgrund der Anmeldedaten für jeden Nutzer ein Profil existiert, auf dem dann das Profile Targeting basiert.
9
DEFINITIONEN
2.3.3 RETARGETING
Schematische Darstellung Online Behavioral Advertising
Beim Retargeting werden Nutzer auf Grundlage vorangegangener Kontakte oder Interak-
www.wetter.org
Behavior:
NEU!
22x
15x
tionen mit Webseiten oder Werbekampagnen angesprochen. Indem Tracking Pixel1 z. B. auf
der Webseite des Werbetreibenden platziert werden, können Besucher dieser Seite mar-
= Auto-affi n
kiert und innerhalb eines Netzwerks wieder angesprochen werden. Über eine wiederholte
Auto-Werbung auch außerhalb des Auto-Channels:
Ansprache kann die Zielgruppe auf jene Personen eingegrenzt werden, die bereits eine
3x
ab 99 €
bestimmte Webseite besucht oder ein spezielles Werbemittel gesehen haben.
p. M.
2x
Dazu ein Beispiel: Ein Nutzer hat nach einem Hotel gesucht, aber nicht gebucht – Kreditkarten verglichen, aber keinen Vertrag abgeschlossen oder einen Warenkorb gefüllt, aber
nicht ausgecheckt. Er war demnach schon auf dem „halben“ Weg, einen Kauf zu tätigen
– zumindest ernsthaft dabei eine kaufvorbereitende Handlung auszuführen. Mithilfe von
Quelle: Bundesverband Digitale Wir tschaft (BVDW) e.V.
Retargeting kann der Dialog mit dem Kunden wiederaufgenommen, weitergeführt – und
damit sichergestellt werden, dass die relevanten Botschaften bei all jenen Nutzern ankommen, die sich am meisten (kaufnah) dafür interessieren. Retargeting bietet die Möglichkeit,
2.3.2 PREDICTIVE BEHAVIORAL TARGETING
Predictive Behavioral Targeting ist eine weitere Stufe des Behavioral Targeting und basiert
ebenfalls auf Cookies, die im Browser des Nutzers platziert werden. Dadurch werden
Informationen über die Internet-Gewohnheiten der Nutzer gewonnen.
In einem weiteren Schritt wird nach dem Zufallsprinzip einer kleinen Anzahl von Nutzern
beim Besuch einer Webseite die Teilnahme an einer Umfrage angeboten, um zusätzliche
solche Zielgruppen mit maßgeschneiderter Werbung zu erreichen, die auf zuvor durchgeführt relevanten Nutzeraktionen basierend identifi ziert worden sind. Auf diese Weise lässt
sich qualifi zierter Traffi c zum Beispiel auf eine Shopping-Webseite leiten, um somit direkte
Abverkäufe zu evozieren.
Beispiel – „Verkauf von Ferienreisen auf Online-Portal“
1. Aufzeichnung des Surfverhaltens:
Gemessene Aktionen sind das „Hinzufügen“ und „Bestellen“ von Reisen.
Informationen über deren soziodemografi sche Daten, Interessen und damit ihre Milieueinbettung zu gewinnen. Anhand dieser Online-Befragungen – in Kombination mit Informationen aus dem Surfverhalten – wird eine Hochrechnung erstellt, auf deren Basis Vorhersagen
2. Zuordnung zu Zielgruppen:
Zielgruppe „Familie“ gilt zum Beispiel dann, wenn in der Vergangenheit eine
(Predictions) über die Interessen und Merkmale von nicht befragten Nutzern mit einem
Familienreise in den Warenkorb „hinzugefügt“ worden war, aber infolge dieser
ähnlichen Surfverhalten getroffen werden können.
Werbekunden sind befähigt, für ihre Kampagnen mithilfe dieser Technologie wie folgt zwei
Ziele zu erreichen.
Konstellation nicht bestellt wurde.
3. Aussteuerung spezifi scher Werbemittel:
Bei Wiederkehr zeige allen Nutzern, die der Zielgruppe „Familie“ zugeordnet sind, eine
attraktive Familienreise (oder divers Ähnliches) an.
• Reichweite vergrößern: Predictive Behavioral Targeting erreicht in der Regel signifi kant
höhere Reichweiten im Vergleich zu Behavioral Targeting, weil durch statistische Hochrechnungen Zielgruppenpotenziale ansprechbar werden, die über das klassische OBA
4. Durch Kombination mit anderem Targeting – wie Geotargeting – kann das Werbemittel
zusätzlich optimiert werden, z. B. mit Hinweisen auf Abflughäfen im Einzugsgebiet des Nutzers.
nicht erschlossen werden können („Verhaltenszwilling“).
• Special Interests (besondere Vorlieben/Ausrichtungen) abbilden: Predictive Behavioral
Targeting ermöglicht die Ansprache auf Basis von umfeldunabhängigen Eigenschaften wie
Merkmalen oder Interessen, für die es keine fest verortbaren Felder oder Milieus gibt
(z. B. Zielgruppe LOHAS [Lifestyles of Health and Sustainability] – Lifestyle auf Basis von
Gesundheit und Nachhaltigkeit).
Dynamisches Retargeting
Eine Sonderform des Retargeting ist dynamisches Retargeting. Auch hier basiert die
angestrebte Zielgruppe auf Nutzern, die bereits vorab eine gewisse (Re-) Aktion auf einer
Webseite gezeigt haben, zusätzlich wird aber jeweils über Dynamic Bannering pro Nutzer
ein individueller Bezug zu der betreffenden (Re-) Aktion hergestellt. So kann zum Beispiel
der zuletzt in einen Warenkorb gelegte – aber nicht gekaufte Artikel – erneut angezeigt
werden. Jedes Banner wird dabei nutzerindividuell dynamisch erstellt – eine besonders
hohe Relevanz entsteht.
1
Ein Tracking Pixel ist ein Code, der in den Quellcode der Webseite eingesetzt wird und beim Aufrufen der Webseite eine Verbindung zum Ad Server herstellt.
11
DEFINITIONEN
Schematische Darstellung Retargeting
Hierbei sind die Erhebungsart der Daten und die weitere Nutzbarstellung zu Zielgruppensegmenten vielfältig. 3rd-Party-Daten dienen beispielsweise als Basis für verschiedene Datenpunkte von – durch „Und“- bzw. „Oder“-Bedingungen – gebildeten Segmenten oder als
Lerndatensatz für statistisch hochgerechnete Zielgruppenmodelle. In der Umsetzung zeigt
sich, dass vor allem Zielgruppensegmente mit sehr spezifischen Eigenschaften einer hohen
Nachfrage gegenüberstehen (besonders Daten, bei denen sich eine tatsächliche Kaufabsicht
für sehr spezifische Produkte wie z. B. Nutzfahrzeuge ableiten lässt).
€€€
Spezielles Angebot für Interessenten
2.4 TARGETING UND REALTIME ADVERTISING
Die Abwicklung von Online-Display-Kampagnen erfolgte über lange Zeit ausschließlich
nach Prozessen, die ursprünglich (und weiterhin) der Welt der Print- und TV-Werbung
entstammen. Natürlich wurden dabei die Werbemittel über die Adserver-Systeme von
Vermarktern und Agenturen/Werbetreibenden im Webbrowser elektronisch ausgeliefert
– und für die Beteiligten primär ausschließlich so erfahrbar gemacht, aber diese Systeme
Quelle: Bundesverband Digitale Wir tschaft (BVDW) e.V.
arbeiteten nicht umfassend integral und die mit den Kampagnen verbundenen Anfrage-,
Buchungs- und Abrechnungsprozesse noch weniger.
2.3.4 3RD-PARTY-DATA-TARGETING
In den letzten Jahren hat durch die zunehmende Verbreitung von elektronischen Marktplatzsystemen auf dieser medialen Ebene eine rapide Prozessveränderung begonnen, die bis
3rd-Party-Data-Targeting bezeichnet die Möglichkeit, Kampagnen auf Basis von unterneh-
jetzt dazu führt, dass Kampagnen zunehmend über diese Plattformen abgewickelt werden.
mensfremden Daten auszuliefern. Diese Art von Targeting kann dann zum Einsatz kommen,
Im Grundsatz unterscheidet man dabei zwischen Technologien der Nachfrageseite (Wer-
wenn dem ausliefernden Unternehmen keine Daten für die Erreichung bestimmter Erfolgs-
bekunden und deren Agenturen: DSP/Demand-Side-Plattformen) sowie der anbietenden
größen der Kampagne vorliegen. Der Begriff 3rd-Party („Drittpartei“) bezeichnet dabei die
Partei (Online-Vermarkter und Webseitenbetreiber – SSP/Sell-Side-Plattformen). Der
Herkunft der Daten, die direkt von Dritten oder via Data-Management-Plattformen (DMP)
Handelsablauf zwischen den Systemen beider Seiten findet dabei in Echtzeit automatisiert
bereitgestellt werden können und bezieht sich auf die Eigentumsrechte der Daten bzw. auf
statt, entweder zu vereinbarten Preisen oder in Form einer Auktion.
die Datenquellen. In diesem Zusammenhang sind auch 1st-Party-Data – also Eigendaten –
zu nennen. Aus der Sichtweise eines Publishers zählen seine eigenen CRM-Daten (Custo-
Für die Durchführung von Targeting-Kampagnen ergeben sich durch diese automatisierten
mer-Relationship-Management) zu den 1st-Party-Data – Nutzungsdaten von Fremdunter-
Handels-/Handlungsprozesse deutlich erweiterte Möglichkeiten. Eine zentrale Vorausset-
nehmen hingegen zu 3rd-Party-Data.
zung für eine programmatische Kampagnenabwicklung ist nämlich, dass beide Seiten die
Nutzerinformationen ihrer Systeme miteinander abgleichen. Solche Prozesse werden als
3rd-Party-Data bestehen im Wesentlichen aus drei Formen von Teil-Daten: Nutzungsdaten
Cookie Syncing bezeichnet und erfolgen in Kombination mit einem dateibasierten Server-
(ein spezifisches Surfverhalten auf einer Preisvergleichsseite abbildend), von denen sich
to-Server Segmentaustausch. Auch können zusätzliche Daten zur Anreicherung von Targe-
tendenziell eine bestimmte Produktkaufabsicht ableiten lässt. Die zweite Datenkategorie
ting-Zielgruppen über Data-Management-Plattformen (DMP) in standardisierten Verfahren
besteht aus Bestandsdaten, wie Registrierungsdaten zu Alter oder Geschlecht. Hier sind
programmatisch integriert werden. Realtime Advertising bedeutet für die Einsatzmöglich-
gesondert auch die datenschutzrechtlichen Anforderungen (explizites Opt-in erforderlich)
keiten zielgruppenbasierter Online-Werbung keinen kompletten Paradigmenwechsel, ob-
zu beachten. Die dritte Art von Daten repräsentiert Ambient-Informationen, also die Um-
wohl dies nicht selten so dargestellt wird. Denn konzeptionell neuartige Targeting-Formen
gebung betreffende Informationen wie Fakten zu Wetter, Geografie u. Ä.
entstehen nicht, nur weil eine Kampagne jetzt plattformgestützt abgewickelt werden kann
und nicht länger nur konventionell über eine funktionsdefinierte Verzahnung der Adserver
Die über Unternehmensgrenzen hinweg bereitgestellten und genutzten Zielgruppenseg-
von Vermarkter und Agentur funktioniert. Die gegenwärtigen Marktplätze und Methoden
mente werden in der Regel wertangemessen vergütet (oder sollten dies), dabei können
machen es hingegen viel leichter, Targeting-Kampagnen technisch transparent ablaufen zu
Datenanbieter („3rd-Party-Data-Provider“) zum Beispiel Publisher, Vermarkter oder Wer-
lassen und in ihrer Reichweite zu skalieren. Dies kann vor allem bei spitzen Zielgruppen
betreibende sein. Auf der Seite der Datenverwender („3rd-Party-Data-Consumer“) trifft
(oft spätere Multiplikatoren) eine gewichtige Rolle spielen.
man aber auch Publisher, Vermarkter, Agenturen und Werbetreibende.
12
DEFINITIONEN
Allerdings kann dabei nicht verschwiegen werden, dass die programmatische Welt die
Umsetzung zielgruppenbasierter Online-Werbung auch vor neue Herausforderungen stellt.
Zum einen wollen jene Marktpartner, die neuerdings Demand- und Sell-Side-Plattformen
WELCHES TARGETING-PRODUKT FÜHRT ZUM KAMPAGNENZIEL?
3. WELCHES TARGETING-PRODUKT FÜHRT ZUM
KAMPAGNENZIEL?
bereitstellen, ihre Dienstleistung natürlich bezahlt sehen, was aufgrund der resultierenden
Kostensteigerung eine erhebliche Effi zienzminderung der jeweiligen Kampagne zur Folge haben kann. Zum anderen erleichtert die strukturelle Offenheit der Plattformen den
Marktzugang für unseriöse Marktteilnehmer und zweifelhaftes Inventar. Dies erfordert bei
allen ernsthaften Marktpartnern einen deutlich erhöhten Aufwand bezüglich Qualitätskontrolle der Bezugsfelder sowie bei der Abwehr von Betrugsversuchen. Darüber hinaus stellt
die Auswahl an Reichweiten und Formaten, die auf programmatischem Weg erreicht werden kann, kein komplettes Abbild des Gesamtmarktes dar, weder jetzt noch in absehbarer
Zukunft. Die Erzeugung von Targeting-Kampagnen über Plattformen bedeutet also nicht
zwangsläufi g und nicht in jedem Einzelfall die beste Alternative.
Nicht jede Targeting-Maßnahme ist gleich gut geeignet, das Kampagnenziel des Werbetreibenden zu erreichen. Doch was ist das Ziel der Kampagne? Diese Frage muss zunächst
geklärt werden, denn ein klares Verständnis des zu erreichenden Zieles innerhalb des
Marketingprozesses ist die Grundlage für die Auswahl der optimalen Targeting-Art.
3.1 WELCHE MARKETINGBAUSTEINE UND KAMPAGNENZIELE GIBT ES?
Der Marketingprozess lässt sich über Werbewirkungsmodelle wie zum Beispiel AIDA in
verschiedene Phasen einteilen, die ein Kunde idealerweise durchläuft und die letztlich zur
Kaufentscheidung führen sollen.
2.5 CROSS DEVICE TARGETING
Attention: Die Aufmerksamkeit des Kunden wird angeregt.
Interest:
Der Kunde interessiert sich für das Produkt.
Desire:
Der Wunsch nach dem Produkt wird geweckt.
Action:
Der Kunde kauft das Produkt.
Die quantitative Nutzungsdimension mobiler Endgeräte expandiert mit jedem weiteren
Verkauf solcher digitalen Endgeräte. In allen demografi schen Strukturen der Online-Nut-
Als Modellansatz stellt AIDA natürlich eine Idealisierung dar (u. a. überlappen sich die
zer zeigt sich: Menschen verwenden immer häufi ger verschieden digitale Endgeräte und
Phasen durchaus und dürfen nicht als strenges Stufenmodell interpretiert werden), erlaubt
Bildschirme, um online Informationen zu suchen, zu kommunizieren/multiplizieren und/
aber eine einfache Hinführung zu den beiden wesentlichen Bausteinen des Online-Marke-
oder einzukaufen. Gleichzeitig steigt die Parallelnutzung von Medien. Die Aufmerksamkeit
tings: Branding und Performance Marketing.
des Nutzers liegt nicht mehr nur auf einem einzelnen Endgerät, sondern verteilt sich über
verschiedene Units und Bildschirme. Diese Entwicklung erfordert ein Umdenken in der
digitalen Zielgruppenansprache und Online-Planung. Bisher waren stationäre und mobile
Werbewirkungsmodell AIDA
Zielgruppenansprache getrennte Welten. Die Mediaplanung und Ausspielung der Kampagnen erfolgt/-e in der Regel noch mittels getrennter Datengrundlagen sowie unterschiedlich
technischer Plattformen. In Zeiten von Multiscreen sollte aber der Nutzer stärker in den
Vordergrund rücken und unabhängig von Bildschirm oder Endgerät angesprochen werden.
Attention
Interest
Desire
Action
Cross Device Targeting führt die getrennten Bereiche von „stationärem“ und mobilem
Targeting zu einer vom Endgerät unabhängigen Zielgruppenansprache zusammen. Getrennte Nutzungsstränge eines Users auf verschiedenen Endgeräten werden zu einem Nutzungsprofi l zusammengeführt, das eine ganzheitliche Betrachtung und werbliche Ansprache des
Benutzers ermöglicht. Je nach Ansatz und Anbieter werden zur Konsolidierung der Nutzungsstränge verschiedene technische Schlüssel auf pseudonymisierter Ebene verwendet,
Branding
die keinen Rückschluss auf personenbezogene Daten und damit den Träger des Pseudonyms
Performance Marketing
(Nutzer) zulassen. Cross Device Targeting bietet Werbetreibenden damit ein leistungsstarkes Tool, das unabhängig vom digitalen Kanal eine kontaktdosierte Zielgruppenansprache
ermöglicht. Damit rückt der Nutzer ins Zentrum der fragmentiert digitalen Landschaft
und die vorherrschende Komplexität von Screens, Apps und Targeting-Möglichkeiten kann
deutlich reduziert werden.
Quelle: Bundesverband Digitale Wir tschaft (BVDW) e.V.
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15
WELCHES TARGETING-PRODUKT FÜHRT ZUM KAMPAGNENZIEL?
3.1.1 BRANDING
Targeting-Produkte mit Fokus Markenbildung
Branding (Markenbildung) versucht, Aufmerksamkeit, Interesse und im Weiteren Akzep-
Branding
tanz und sogar Sympathie für einen Anbieter, eine Marke oder Produktwelt zu erzeugen
und damit allgemein den jeweiligen Bekanntheitsgrad zu steigern. Wichtigstes Ziel ist
dabei, die passende Zielgruppe mit der richtigen Menge an Werbung zu erreichen, in dieser
Aufmerksamkeit auf die Marke oder die Produkte zu lenken und gegebenenfalls innerhalb
Attention
Interest
Desire
Action
solcher Personengruppen bereits den passenden (Einzel-) Interessenten mit geeigneten
Affi nitäten zu adressieren. Die Wirkung von Branding-Kampagnen lässt sich aufgrund der
längerfristigen, komplex kognitiven Abläufe bis zur Kaufentscheidung nicht vollständig direkt messbar machen, teilweise müssen daher für die Messung der Werbewirkung Marktforschungswerkzeuge eingesetzt werden. In der Regel werden deshalb quantitative und
qualitative Kennzahlen unterschieden.
Quantitative Kennzahlen
• Eine wichtige und direkt messbare Kenngröße ist die Anzahl der Werbekontakte: im
Predictive
Behavioral
Targeting
Predictive
Behavioral
Targeting
Behavioral
Targeting
User-declared
Information
Targeting
Technisches Targeting
Display-Advertising die Anzahl der Ad Impressions (AI).
• Kaufmännisch relevant ist der Tausend-Kontakt-Preis (TKP), der die Kosten für das Ein-
Quelle: Bundesverband Digitale Wir tschaft (BVDW) e.V.
blenden von 1.000 Werbekontakten darstellt (im Display Marketing gemessen durch den
Ad Server, der die Display Ads ausspielt).
Anhand einer fiktiven Branding-Kampagne für einen E-Commerce-Anbieter, der seine EigenQualitative Kennzahlen
marke für hochwertige Damenabendmode entwickeln möchte, kann dies dargestellt werden.
• Über Befragungen und je nach defi niertem Kampagnenziel können weitere qualitative
Kennzahlen gemessen werden. Dazu gehören die gängigen Werbewirkungsparameter
• Zu Anfang der Branding-Kampagne möchte das E-Commerce-Unternehmen über einen
wie Steigerung (Uplift) bei zum Beispiel Marken-/Produktbekanntheit, Werbeerinnerung,
Videospot die Eigenmarke in einer möglichst breiten Zielgruppe „Frauen zwischen 29
Marken-/Produktsympathie oder Kaufabsicht – häufi g gemessen vor und nach der Kam-
und 49 Jahren“ bekannt machen. Mithilfe von Predictive Behavioral Targeting werden
pagne (Prä- und Postmessung).
dazu Nutzer, die ein entsprechend weibliches und altersklassengerechtes Verhalten
aufweisen, selektiert und angesprochen (Ziel: qualifi zierte Reichweite in der betreffen-
Optimierung
den strategischen Zielgruppe). Mit technischem Targeting wird über Frequency Capping
Grundsätzlich ergeben sich im Branding zwei Optimierungsansätze. Zum einen möchte
darauf geachtet, dass pro ausgewähltem Nutzer maximal siebenmal das zielführende Vi-
insbesondere der Werbetreibende effi zient die passende Zielgruppe erreichen, d. h. mit
deo angezeigt wird (Ziel: Werbekontakt-Optimierung, der Faktor sieben ist dabei vorab
möglichst geringen Streuverlusten die geeigneten Empfänger/Nutzer ansprechen (quali-
durch ein Marktforschungsresultat defi niert worden) und dass Aufl ösung und Laufl änge
fi zierte Zielgruppenreichweite) und dabei die Anzahl von Werbekontakten optimieren
des Videos an die technische Ausstattung des Nutzers angepasst werden (Ziel: Werbe-
(Kontaktklassen-Optimierung). Zum anderen möchte er die Effektivität im Branding (Wer-
wirkung durch optimale User Experience maximieren).
bewirkung) maximieren, d. h., Bekanntheit, Werbeerinnerung, Sympathie und Kaufabsicht
steigern.
• In einer zweiten Phase wird die Zielgruppe nun auf Interessenten eingeschränkt –
„Frauen zwischen 29 und 49 Jahren mit hoher Affi nität für Abendmode“. Mithilfe von
Die unterschiedlichen Targeting-Arten lassen sich mit zunehmender Entwicklung als
User-declared Targeting („Nutzer, die bei einer Befragung ein Interesse für Mode
Optimierungswerkzeuge in Branding-Kampagnen bestmöglich einsetzen, um diese Ziele
signalisiert hatten“), Behavioral Targeting („Nutzer, die regelmäßig im Fashion-Content-
zu erreichen.
Bereich surfen“) und Predictive Behavioral Targeting („Nutzer, die über ein statistisches
Modell als affi n für Mode bewertet wurden“) wird eine passende Zielgruppe defi niert.
Dieser werden dann verschiedene Display Ads zum Thema Abendmode gezeigt, wiederum achtet das technische Targeting über Frequency Capping darauf, dass maximal fünf
Anzeigen eingeblendet werden und bei diesen die Motive wechseln (Ziel: Streuverlustreduzierung und Werbewirkungsoptimierung).
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WELCHES TARGETING-PRODUKT FÜHRT ZUM K AMPAGNENZIEL?
3.1.2 PERFORMANCE MARKETING
Performance Marketing (Direktmarketing) verfolgt das Ziel, messbare Reaktionen und/oder
Transaktionen beim potenziellen Käufer der Zielgruppe anzuregen. Die Ansprache des Interessenten oder Kunden erfolgt sehr gezielt, nach Möglichkeit mit hoher individueller Relevanz,
um die größtmögliche Interaktion mit dem jeweiligen Nutzer zu erreichen und direkt vom
Wunsch nach dem Produkt in den Kaufakt überzuleiten. In der Regel existiert eine Wechselwirkung zwischen Performance Marketing und Branding, die häufig unterschätzt wird (eine
starke Marke unterstützt den Abverkauf). Performance Marketing ist aber in der Regel für
sich betrachtet vollständig messbar und damit insbesondere auch direkt optimierbar.
Wiederholung der Werbebotschaften sehr wichtig: zum richtigen Zeitpunkt die richtige
Botschaft an den richtigen Nutzer in der richtigen Frequentierung.
Wiederum soll dies anhand einer fi ktiven Performance Marketing-Kampagne (die sich der
Branding-Kampagne am besten anfügen lassen kann) für einen E-Commerce-Anbieter, der
seine Eigenmarke für hochwertige Damenabendmode im Abverkauf optimieren möchte,
dargestellt werden.
• In der ersten Phase der Kampagne fokussiert sich die Zielgruppe „Frauen zwischen 29
und 49 Jahren mit hoher Affinität für Mode“ nun auf echte Interessenten. Diese sind Nutzer, die entweder auf Display Ads für Abendmode geklickt oder bereits in einem Shop oder
entsprechendem Umfeld Interesse an „Abendmode“ gezeigt hatten (ggf. über die Integrati-
Quantitative Kennzahlen
• Wichtigste und direkt messbare Kennzahl ist die Anzahl der Reaktionen bzw. Transaktionen, die im Rahmen der Kampagne gemessen wird: im Display Marketing die Anzahl der
Klicks auf ein Werbemittel (Click), die Anzahl der gewonnenen Interessenten (Lead)
oder die Anzahl der Käufe (Order).
• Als Steuerungsgröße wird zusätzlich die Klickrate oder Click-Through-Rate (CTR) als
Verhältnis von Click/AI betrachtet.
• Kaufmännisch relevant ist fi nal die Relation aus Kosten der Kampagne/Anzahl der Reaktionen bzw. Transaktionen – diese wird Cost per X (CPX) genannt, je nach Kampagnenziel kann X dann Click, Lead oder Order sein.
on von externen CRM-Daten) und deshalb über Behavioral bzw. Retargeting angesprochen
werden können. Sollte diese Zielgruppe mengenmäßig zu klein sein (z. B. aufgrund der spitzen Ausrichtung), kann es zusätzlich sinnvoll sein, über Predictive Behavioral Targeting zum
Themenbereich „Abendmode“ als affin geltende Nutzer hinzuzunehmen. An diese wird
nun ein Artikel aus dem Sortiment per Display Ad adressiert. Um die Relevanz zu steigern,
sind nun Subsegmentierungen möglich, die zum Beispiel entlang einer Altersstruktur von
29–39 und/oder 40–49 Jahren sowie modischen oder konservativen Typen unterschiedliche Motive vorzeigt. Auch hier wird wieder ein Frequency Capping gesetzt. Zusätzlich soll
die Kampagne nicht mehr an Nutzer, die bereits gekauft haben, ausgespielt werden (Ziel:
Relevanz- und damit Werbewirkungssteigerung, Werbekontakt-Optimierung).
• In der zweiten Phase können nun über Predictive Behavioral Targeting zu den bisherigen
Käufern (d. h., jenen Nutzern, die aufgrund der Werbung aus der vorangegangenen Phase
Optimierung
Im Performance Marketing zielen die Optimierungsansätze darauf ab, mit effi zientem Werbemitteleinsatz möglichst effektiv Kundenreaktionen oder noch besser -transaktionen bzw.
Käufe zu erzeugen. Dies kann nur erfolgreich sein, wenn das betreffende Angebot sehr nah
an der Bedürfnis-/Bedarfslage (Wunsch/Erfordernis) des Nutzers liegt und damit eine hohe
individuelle Relevanz für diesen hat. Zusätzlich werden Zeitpunkt, Abfolge und gezielte
beim E-Commerce-Anbieter im Sortiment Abendmode gekauft hatten) ähnlich orientierte/
motivierte Nutzer selektiert/hinzugenommen werden, um insbesondere die CTR zu steigern. Zusätzlich werden über die Vorgehensweise Retargeting Nutzer, die im Conversion
Funnel auf den Seiten des E-Commerce-Anbieters angekommen sind und das Sortiment
„Abendmode“ angeschaut – überdies sogar einen Warenkorb befüllt – hatten, diesen aber
dann nicht kauften, nochmal per Display Ad adressiert. Um hier die Relevanz der Botschaft
(und damit die Stimulanz) weiter zu steigern, wird in der Regel insbesondere der zuletzt
angeschaute bzw. der in den Warenkorb gelegte Artikel per Dynamic Bannering angezeigt.
Targeting-Produkte mit Fokus Performance Marketing
Da hier schon eine Kaufabsicht angezeigt wurde, ist insbesondere das Timing kritisch, d. h.,
man sollte so kurzfristig wie möglich beim Kaufwunsch nachfassen (Ziel: Relevanz- und damit
Performance Marketing
Attention
Interest
Desire
Predictive
Behavioral
Targeting
Action
Predictive
Behavioral
Targeting
Behavioral
Targeting
Retargeting
Technisches Targeting
Quelle: Bundesverband Digitale Wir tschaft (BVDW) e.V.
Werbewirkungssteigerung, Werbekontakt-Optimierung – Kaufakt stimulieren/auslösen).
• Auch hier sollte auf eine unangemessen hohe bzw. gesteigerte Frequenz verzichtet
werden (Stichwort: digitales Stalking). Zusätzlich sollten die Anzeigenmotive variieren, z. B.
Alternativ- oder Zusatzartikel anzeigen oder Verkaufshebel in Form von Zusatzleistungen
(Rabatte, Sonderaktionen etc.) anbieten bzw. anpreisen (Ziel: Reaktanz-Vermeidung).
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WELCHES TARGETING-PRODUKT FÜHRT ZUM K AMPAGNENZIEL?
3.2 KAMPAGNENBEISPIELE AUS DER PRAXIS
3.2.1 BRANDING-KAMPAGNENZIEL (I): STEIGERUNG DER MARKENBEKANNTHEIT
Zieldefinition
Das Kampagnenziel eines Werbetreibenden bei der Markteinführung eines neuen Automobilmodells ist die Steigerung der Markenbekanntheit. Die Zielgruppe, die hierzu angesprochen werden soll, umfasst Väter im Alter von 30 bis 59 Jahren, in deren Haushalten
Jugendliche wohnen (mutmaßlich enge Mitglieder der häuslichen Gemeinschaft bzw.
„Mit“-Kaufentscheider im innerfamiliären Willensbildungsprozess).
Auswahl der optimalen Targeting-Technologie
Um dieses Ziel optimal zu erreichen, wählt die Mediaplanungsagentur des Werbetreibenden jene Technologie-Variante des Predictive Behavioral Targeting aus, mit der die soziodemografischen Zielgruppenmerkmale buchbar gemacht werden.
Vorteile dieser Targeting-Technologie
Durch die gezielte Ansprache und Erreichbarkeit eines soziodemografischen Zielgruppensegments werden der Streuverlust reduziert, die Kampagneneffizienz erhöht und insgesamt
eine hohe Reichweite in der Zielgruppe adressierbar gemacht.
Buchung und Targeting-Auslieferung der Kampagne
6,25 Mio. Ad Impressions werden durch ein umfangreiches Werbemittelportfolio in
den Formaten Medium Rectangle, Superbanner, Skyscraper und Banderole Ad durch die
Targeting-Lösung ausgeliefert.
Überprüfung des Kampagnenerfolgs
Zur Überprüfung des Kampagnenerfolgs (Werbe-Erfolgskontrolle) beauftragt die Mediaagentur eine kampagnenbegleitende Marktforschung, in der der Werbewirkungsparameter
„Markenbekanntheit“ mithilfe einer parallel durchgeführten Onsite-Befragung erhoben wird.
Um den Targeting-Kampagnenerfolg valide zu messen, erfolgt zudem parallel eine Befragung
der Nullgruppe (Kontrollgruppe) ohne Kampagnenkontakt bei gegebenen Konstanten.
Kampagnenergebnis durch Targeting-Einsatz
Im Ergebnis erzielt der Werbetreibende dank Predictive Behavioral Targeting einen Effizienzvorteil von nicht selten über 50 Prozent durch die Buchung der im Hinblick auf den
Streuverlust optimierten Kampagne beim Zielgruppensegment „30- bis 59-jährige Väter“
im Vergleich zu der Kontrollgruppe ohne Kampagnenkontakt.
3.2.2 BRANDING-KAMPAGNENZIEL (II): AUFBAU EINES POSITIVEN IMAGES
Zieldefinition
Das Kampagnenziel eines Werbetreibenden ist die Steigerung der Sympathie seiner Marke
für Katzenfutter. Die Zielgruppe, die hierzu angesprochen werden soll, sind Nutzer, die die
Produktmarke potenziell sympathisch finden.
Auswahl der optimalen Targeting-Technologie
Um dieses Ziel optimal zu erreichen, wählt die Mediaplanungsagentur des Werbetreibenden die Targeting-Technologie des Predictive Behavioral Targeting aus, bei der die Zielgruppe automatisiert – über eine Onsite-Befragung erhoben datengeneriert – statistisch
modelliert und buchbar gemacht wird.
Vorteile dieser Targeting-Technolgie
Durch die gezielte Ansprache und Erreichbarkeit eines datengenerierten Zielgruppensegments ohne Umwege über soziodemografische Merkmale werden Streuverluste reduziert,
Kampagneneffizienz erhöht und eine für die digitale Markenkommunikation benötigt hohe
Reichweite bereitgestellt.
Überprüfung des Kampagnenerfolgs
Zur Überprüfung des Kampagnenerfolgs (Werbeerfolgskontrolle) beauftragt die Mediaagentur eine kampagnenbegleitende Marktforschung, in der der Werbewirkungsparameter
„Markenbekanntheit“ mithilfe einer parallel durchgeführten Onsite-Befragung erhoben
wird. Um den Targeting-Kampagnenerfolg valide zu messen, erfolgt ebenfalls parallel eine
Befragung der Nullgruppe ohne Kampagnenkontakt bei gegebenen Konstanten.
Kampagnenergebnis durch Targeting-Einsatz
Im Ergebnis erzielt der Werbetreibende einen Effizienzvorteil von 86 Prozent durch Buchung der optimierten Kampagne auf das Zielgruppensegment der produktaffinen Nutzer
im Vergleich zur zufällig ausgelieferten Kontrollgruppe im Run of Network (RoN).
WELCHES TARGETING-PRODUKT FÜHRT ZUM K AMPAGNENZIEL?
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3.2.3 PERFORMANCE MARKETING-KAMPAGNENZIEL:
ZUSAMMENFASSUNG
4. ZUSAMMENFASSUNG
GEWINNUNG VON (NEU)KUNDEN FÜR EINEN TINTENSTRAHLDRUCKER
Zieldefinition
Das Kampagnenziel eines Werbetreibenden ist hier die Gewinnung von Neukunden für
seinen Tintenstrahldrucker. Die Zielgruppe, die hierzu angesprochen werden soll, umfasst
30- bis 49-jährige Nutzer mit einem überdurchschnittlichen Haushaltsnetto-Einkommen
und einer hohen Kaufabsicht für einen Tintenstrahldrucker.
Auswahl der optimalen Targeting-Technologie
Um dieses Ziel optimal zu erreichen, wählt die Mediaplanungsagentur des Werbetreibenden zum einen die Technologie des Behavioral Targeting, über das die soziodemografischen
Zielgruppenmerkmale buchbar gemacht werden; dies wird für die Grundsegmentierung
„Männer zwischen 30 und 49 Jahren mit einem überdurchschnittlichen Haushaltsnettoeinkommen“ genutzt. Zusätzlich werden über Predictive Behavioral Targeting die Affinität zur
Nutzung eines Tintenstrahldruckers innerhalb dieser Gruppierung prognostiziert und nur
jene 50 Prozent der definierten Gruppe ausgewählt, die eine überdurchschnittlich hoch
prognostizierte Kaufabsicht aufweisen.
Vorteile dieser Targeting-Technologie
Durch die gezielte Ansprache und Erreichbarkeit eines soziodemografischen Zielgruppensegments in Kombination mit einer prognostizierten Kaufabsicht wird die Relevanz
der werblichen Ansprache maximiert, der Streuverlust durch Ausschluss der Nutzer mit
geringer Kaufabsicht reduziert und so die Kampagneneffektivität und -effizienz insgesamt
erhöht.
Überprüfung des Kampagnenerfolgs
Zur Überprüfung des Kampagnenerfolgs wird neben der eigentlichen Zielgruppe („Testgruppe“) zusätzlich eine sogenannte „Kontrastgruppe“ gebildet, die einer Zufallsauswahl an
Nutzern entspricht. Entsprechend des Umfangs der gewählten Grundgesamtheit entsprechen diese fünf Prozent der eigentlichen Kampagnen-Zielgruppe „Männer zwischen 30
und 49 Jahren mit einem überdurchschnittlichen Haushaltsnettoeinkommen und überdurchschnittlich prognostizierter Kaufabsicht für Tintenstrahldrucker“ und sind zu dieser
schnittmengenfrei ausgewählt (d. h. kein Nutzer kommt in beiden Gruppen vor). Beide
Gruppen erhalten in der Folge die werbliche Ansprache in Form eines Kaufangebots für
den Tintenstrahldrucker. Gemessen wird dann die CTR (Klickrate) von Test- und Kontrastgruppe, um den Uplift (Anhebung) in der Werbewirkung durch den Einsatz der TargetingTechnologie zu bewerten.
Kampagnenergebnis durch Targeting-Einsatz
Der Uplift in der CTR von Test- zur Kontrastgruppe beträgt 20 Prozent; im Ergebnis
erzielt der Werbetreibende eine deutliche Optimierung durch den Einsatz von Targeting in
der Kampagne.
Relevante Werbung bietet Vorteile für den Werbetreibenden und den Konsumenten. Werbung
ist dann relevant, wenn ein beworbenes Produkt oder eine beworbene Dienstleistung für
den Konsumenten interessant ist und im Idealfall zu einer (Kauf-) Aktion führt. Wie kann
ich als Werbetreibender diesen Idealfall erreichen? Targeting bietet differenzierte Ansätze,
um Konsumenten je nach Ziel einer Werbekampagne akzentuiert zu erreichen. Die drei in
diesem Leitfaden vorgestellten Kardinalkategorien sind wie folgt.
• Technisches Targeting
Zum Beispiel Auslieferung von Werbung mit Ortsbezug zum Konsumenten
• User-declared Information Targeting
Auslieferung auf Basis der vom Konsumenten genannten Interessen
• Online Behavioral Advertising (OBA)
Auslieferung von Werbung anhand der aktuellen Interessenlage einer Gruppe,
der ein Konsument zugeordnet wird
Die genannten Targeting-Verfahren ermöglichen einzeln oder in Kombination die Auslieferung von Werbung entsprechend den individuellen Kampagnenzielen von Werbetreibenden.
Um die Anwendung der einzelnen Verfahren und ihre kombinierte Anwendung zu veranschaulichen, betrachtet der Leitfaden zwei oft anvisiert relevante Kampagnenziele (Branding
und Performance Marketing) modellhaft anhand des einfachen AIDA-Modells. Der Leitfaden
zeigt, wie der Werbetreibende jeweils mithilfe von User-declared Information Targeting und
OBA (verhaltensorientierte Werbung) im Branding genau definierte Zielgruppen anspricht
und die Werbewirkung maximiert. Zusätzlich zeigt der Leitfaden, wie technisches Targeting
gekoppelt mit OBA beim Performance Marketing messbare Reaktionen erzeugt und so die
Werbemaßnahmen anhand der gemessenen Größen optimiert werden. Am Ende des
Leitfadens zeigen Praxisbeispiele, wie sich geeignete Verfahren je nach Kampagnenziel
auswählen lassen und wie der Kampagnenerfolg jeweils gemessen wird.
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EXPERTEN
EXPERTEN
Meike Arendt, Marketing Director, AdAudience GmbH, stv. Vorsitzende der Fokusgruppe
Georg Steidinger, Targeting & Programmatic Lead Europe, Microsoft Advertising
Targeting im BVDW
Georg Steidinger verantwortet die Bereiche Targeting und Programmatic für Microsoft Ad-
Meike Arendt leitet seit 2012 als Marketing Director das Product Marketing bei AdAudience.
vertising und koordiniert deren Umsetzung in 15 europäischen Märkten. Zuvor war er acht
Zuvor war sie als Unit Director Product Marketing Video für die Vermarktung des digitalen
Jahren im Sales Bereich, u.a. als Alliance Manager Advertising, nachdem er von o2 zu
InStream Video-Portfolios und die Steuerung der Targeting-Aktivitäten der SevenOne
Microsoft kam. Seinen Start ins Media-Business hatte Steidinger bei Heye & Partner,
Media verantwortlich. Im BVDW engagiert sie sich seit mehreren Jahren in der Fokusgruppe
bevor er 1996 bei CompuServe als Business Developer in die Online-Bereich wechselte.
Targeting, seit 2014 ist sie stellvertretende Vorsitzende.
Uli Heimann, Director Data Solutions, nugg.ad AG, Vorsitzender der Fokusgruppe
CO-AUTOREN
Targeting im BVDW
Uli Heimann verantwortet als Director Data Solutions das Business Development der
nugg.ad Data-Management-Plattform und das strategische Partnermanagement. Ab 2007
baute er das nugg.ad Consulting auf und leitete es, danach war er tätig als Director
International Consulting. Neben seiner Tätigkeit bei nugg.ad engagiert sich Uli Heimann
als Vorsitzender der Fokusgruppe Targeting im BVDW.
Michael Burst, Leiter Markt- und Mediaforschung sowie Leiter Produktmanagement,
Target Group, United Internet Media GmbH
Nina Grosskinsky, Manager Mediasolutions, Targeting, interactiveMedia CCSP GmbH
Dominik Richarts, Head of Advertising Solutions, Yahoo! Deutschland GmbH
Thomas Schauf, Leiter Europa und Internationales, Bundesverband Digitale Wirtschaft
(BVDW) e.V.
Thomas Schauf (M. A.) ist Leiter Europa und Internationales im Bundesverband Digitale
Wirtschaft (BVDW) e.V. und bildet im Bereich der Interessenvertretung eine Schnittstelle
zwischen Industrie, Politik und Öffentlichkeit. Dazu ist er unter anderem auch im Executive
Committee des IAB Europe und im World Wide Web Consortium (W3C) aktiv. Der Politikwissenschaftler (Schwerpunkte: europäische und internationale Politik) engagiert sich
seit Ende der 1990er Jahre mit seinen umfassenden Kenntnissen über politische Prozesse
und Ökonomie in diesen Handlungsfeldern.
Fred Türling, Senior Vice President Information Science, CTS Eventim AG & Co. KGaA
Fred Türling ist Senior Vice President Information Science bei der CTS Eventim AG.
Schwerpunkte seiner 15-jährigen analytischen Arbeit liegen in den Fachgebieten Social
Media und Web Analytics, Targeting und Kampagnen-Management, Business Intelligence
und Data Warehousing für die Branchen Medien, Handel sowie Internet- und Telekommunikations-Services. Zuvor war Türling in leitenden Positionen bei den Unternehmen United
Internet Media, SHS Viveon, AOL, Otto und Siemens tätig.
Tobias Wegmann, CTO, mediascale GmbH & Co. KG, stv. Vorsitzender der Fokusgruppe
Targeting im BVDW
BUNDESVERBAND DIGITALE WIRTSCHAFT (BVDW) e.V.
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BUNDESVERBAND DIGITALE WIRTSCHAFT (BVDW) e.V.
Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. ist die zentrale Interessenvertretung
für Unternehmen, die digitale Geschäftsmodelle betreiben und im Bereich der digitalen
Wertschöpfung tätig sind. Mit Mitgliedsunternehmen aus unterschiedlichsten Segmenten
der Internetindustrie ist der BVDW interdisziplinär verankert und hat damit einen ganzheitlichen Blick auf die Themen der Digitalen Wirtschaft.
Der BVDW hat es sich zur Aufgabe gemacht, Effizienz und Nutzen digitaler Angebote –
Inhalte, Dienste und Technologien – transparent zu machen und so deren Einsatz in der
Gesamtwirtschaft, Gesellschaft und Administration zu fördern. Außerdem ist der Verband
kompetenter Ansprechpartner zu aktuellen Themen und Entwicklungen der Digitalbranche
in Deutschland und liefert mit Zahlen, Daten und Fakten wichtige Orientierung zu einem
der zentralen Zukunftsfelder der deutschen Wirtschaft.
Im ständigen Dialog mit Politik, Öffentlichkeit und anderen, nationalen und internationalen
Interessengruppen unterstützt der BVDW ergebnisorientiert, praxisnah und effektiv die
dynamische Entwicklung der Branche. Fußend auf den Säulen Marktentwicklung, Marktaufklärung und Marktregulierung bündelt der BVDW führendes Digital-Know-how, um eine
positive Entwicklung der führenden Wachstumsbranche der deutschen Wirtschaft nachhaltig mitzugestalten.
Gleichzeitig sorgt der BVDW als Zentralorgan der Digitalen Wirtschaft mit Standards und
verbindlichen Richtlinien für Branchenakteure für Markttransparenz und Angebotsgüte für
die Nutzerseite und die Öffentlichkeit.
Wir sind das Netz.
IMPRESSUM
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IMPRESSUM
Erscheinungsort und -datum
Düsseldorf, 18. Dezember 2014
Herausgeber
Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V.
Berliner Allee 57
40212 Düsseldorf
Telefon: 0211 600456-0
Telefax: 0211 600456-33
E-Mail: [email protected]
Internet: www.bvdw.org
Geschäftsführer
Marco Junk
Christoph N. v. Dellingshausen
Präsident
Matthias Ehrlich
Vizepäsidenten
Harald R. Fortmann
Achim Himmelreich
Ulrich Kramer
Burkhard Leimbrock
Kontakt
Fokusgruppe Targeting im BVDW
Jenny Heide, Projektmanager Digital Business
E-Mail: [email protected]
Vereinsregisternummer
Vereinsregister Düsseldorf VR 8358
Rechtshinweise
Alle in dieser Veröffentlichung enthaltenen Angaben und Informationen wurden vom Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V.
sorgfältig recherchiert und geprüft. Diese Informationen sind ein Service des Verbandes. Für Richtigkeit,Vollständigkeit und Aktualität
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