LIEBES PUBLIKUM, - ETA Hoffmann Theater Bamberg

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JAN | FEB | MÄR
FRÄNK ISCHER TAG | VERL AGSBEIL AGE | AUSG ABE 09
LIEBES PUBLIKUM,
Ganz im Zeichen wesentlicher Fragen unserer Gesellschaft
stehen unsere kommenden Premieren: Was sind die Grund­
pfeiler der Demokratie? Was bedeuten uns Freiheit, Gleich­
heit, Brüderlichkeit? Welche Ängste beschäftigen die Bürger?
Welche Werte haben wir zu verteidigen?
Foto: Martin Kaufhold
glanzvoll haben wir gemeinsam mit Ihnen den Ausklang des
vergangenen Jahres gefeiert und freuen uns auf ein neues
Jahr, das voller Möglichkeiten, Herausforderungen und Er­
lebnissen vor uns liegt!
Eine Woche später lässt sich dann die Frage stellen, wie es heute um unsere politische
Verantwortung bestellt ist. Am 27. Januar 2017 feiern wir mit „Unterwerfung“ Premiere,
einer Bühnenadaption des gleichnamigen Romans von Michel Houellebecq, der nicht nur
durch seine zeitgleiche Veröffentlichung mit dem Anschlag auf das Satiremagazin „­ Charlie
Hebdo“ Aufsehen erregte. Der Erzähler François lebt im Frankreich 2022, das (genau wie
dieses Jahr) vor den Präsidentschaftswahlen steht. Um einen Sieg des rechtsextremen
Front National zu verhindern, fällt in dem von Houellebecq entworfenen Szenario die
Wahl auf einen muslimischen Präsidenten. Das zieht weitreichende Veränderungen in der
Gesellschaft nach sich. Wie erlebt François diesen Wandel und wie verhält er sich dazu?
Welche Bedeutung haben die westlichen Werte noch, was bedeutet uns das christliche
Abendland und sein Erbe? Welche Folgen zeigen sich, wenn populistisches Denken unsere
Gesellschaft auseinandertreibt?
Zu „Unterwerfung“ veranstalten wir im Anschluss an die Vorstellungen vom 9. Februar
und 4. März jeweils ein Publikumsgespräch, zu dem Sie herzlich eingeladen sind!
Wir freuen uns, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen!
Herzlich,
Ihre Sibylle Broll-Pape
Foto: ETA Hoffmann Theater
Am 20. Januar 2017 feiert „La Révolution #1– Wir schaffen das schon“ des französischen
Autors Joël Pommerat Premiere. Das Stück wird in Bamberg als deutschsprachige
Erstaufführung gezeigt! Es erweckt die Ereignisse rund um die Französische Revolution
zum Leben und wurde bereits nach der Uraufführung von der französischen Presse als
Stück der Stunde gepriesen, weil es die Fragestellungen jener Zeit ganz heutig er­
scheinen lässt: Was bedeutet es, eine Gesellschaftsordnung zu gestalten? Wie sieht ein
gerechtes Miteinander aus?
Stephan Ulrich
DER UNTERGANG
DES ABENDLANDES?
Sibylle Broll-Pape inszeniert
„Unterwerfung“ von Michel Houellebecq
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AB 1. J
Eine muslimische Regierung mitten in
Westeuropa? Der französische Romancier
Michel Houellebecq entwirft in seinem Buch
„Unterwerfung“ das Szenario von einem
Frankreich in naher Zukunft (genauer:
nach der nächsten Wahlperiode 2022), das
sich einen muslimischen Präsidenten zum
Staatsoberhaupt wählt. Dass der Roman
ausgerechnet am Tag der terroristischen
Anschläge auf das Satiremagazin „Charlie
Hebdo“ erschienen ist und dass die Ausga­
be des Magazins an jenem Tag eine Karika­
tur von Houellebecq zeigte, ist mehr als ein
makabrer Zufall. „2015 verliere ich meine
Zähne, 2022 mache ich Ramadan“ war in
der Sprechblase von Houellebecq auf dem
Titelblatt zu lesen. Der Roman ist von vie­
len Seiten her skandalisiert und der Autor
einmal mehr als islamophob, rechtslastig,
demokratiefeindlich, frauenfeindlich, ras­
sistisch bezeichnet worden. Letztlich ist
„Unterwerfung“ mit seiner gesellschafts­
analytischen Sprengkraft auch ein satiri­
scher Roman und ihn als solchen zu lesen,
lohnt sich.
Die Hauptfigur in „Unterwerfung“, der Li­
teraturwissenschaftler François, ist wie so
oft bei Houellebecq ein intellektueller, ein­
samer Mann in der Mitte seines Lebens.
Ihm drängen nicht zuletzt erste körperli­
che Verfallserscheinungen die Frage nach
dem Sinn des Lebens neu auf, während
draußen auf den Straßen von Paris die so­
zialen Verwerfungen der westlichen Gesell­
schaft zu immer mehr Kämpfen, Anschlä­
gen und zu allgemeiner Unruhe führen. Um
einen drohenden Sieg des rechtspopulis­
tischen Front National und seiner Gallions­
figur Marine Le Pen bei den Präsident­
schaftswahlen zu verhindern, unterstützt
in Houellebecqs Frankreich von 2022 die
bürgerliche Mitte den fiktiven Kandidaten
der Muslimbruderschaft Ben Abbes.
François, Zeit seines Lebens „politisiert wie
ein Handtuch“, horcht das erste Mal auf.
Zusammen mit seinem Protagonisten lässt
uns der Autor am Untergang des Abendlan­
des teilhaben, ein Leitmotiv in allen seinen
Romanen. Für Houellebecq streben große
„Systeme“ nach einer Zeit von Aufschwung
und Blüte dem Verfall entgegen. Das christ­
liche Abendland mit seiner tausendjähri­
gen Geschichte sei eine große zivilisa­to­
rische Macht gewesen und der christliche
Glaube eine starke Möglichkeit, den Einzel­
nen an eine höhere Ordnung zu binden. Die
Aufklärung und der wissenschaftliche Fort­
schritt hätten dazu geführt, dass sich der
Mensch von der Reli­gion emanzipiert habe,
Individualismus sei der prägendste Wert
geworden und diese Entwicklung hätte zu
dem heutigen Menschen in der spätkapita­
listischen Gesellschaft geführt, in der
nichts jenseits von Vermarktungsmöglich­
keiten Geltung hätte. Selbst die Liebe ge­
horche marktkapitalistischen Regeln. Die
Folge sei eine Erosion der Werte und Ver­
einsamung. Die Idee des Nationalismus sei
ein Versuch gewesen, dieses Vakuum zu
füllen, sie sei aber erstens nicht stark ge­
nug, nicht langlebig, denn sie sterbe schon
jetzt, nach erst 200 Jahren, und sie habe
zweitens zu den großen Katastrophen des
20. Jahrhunderts geführt. Unser Protago­
nist, François, hat sich Zeit seines univer­
sitären Lebens mit Joris-Karl Huysmans
beschäftigt, dem Dichter der französischen
Décadence, der an der Schwelle zum 20.
Jahrhundert zum Katholizismus konver­
tierte. Mit ihm geht François auf die Suche
nach der verlorenen Zeit, nur um am Ende
festzustellen, dass das katholische Frank­
reich, das christliche Europa, als Sinnzu­
sammenhang nicht wiederbelebbar ist.
Und die Politik? Laut François/Houellebecq
leben die westlichen Gesellschaften seit
dem Zweiten Weltkrieg unter einem „poli­
tischen Angebot“, dessen „Dürftigkeit“
„frappierend“ sei. Der Wechsel von Mitte-­
links- und Mitte-rechts-Regierungen, sei
nichts weiter als die „Aufteilung der Macht
zwischen zwei rivalisierenden Gangs“. Es
sind Seitenhiebe auf das politische Estab­
lishment dieser Art, die den Kern aktueller
Debatten treffen. Houellebecqs Gedanken­
WEITER AUF SEITE 2
E TA HOFFMANN THEATER
JAN | FEB | MÄR
FORTSETZUNG VON SEITE 1
Für „Menschen, die in einem bestimmten
politischen System gelebt und es zu etwas
gebracht haben“, schreibt er, sei es offen­
bar „unmöglich sich in die Perspektive de­
rer zu versetzen, die von diesem System nie
etwas zu erwarten hatten und einigerma­
ßen unerschrocken auf seine Zerstörung
hinarbeiten“. Selten ist die soziale Spreng­
kraft unserer Tage deutlicher auf den Punkt
gebracht worden. Die Abgehängten, die
Armen, die nicht nur migrantische Unter­
schicht der Vorstädte in Paris und anders­
wo, oder Menschen, deren Meinung spätes­
tens seit der neoliberalen Wende nicht
gefragt zu sein scheint, oder die Opfer der
Globalisierung in all den von Krieg, Erobe­
rung, Ausbeutung seit vielen Jahrzehnten
geschundenen Ländern, sie alle haben in
dieser Weltordnung nichts zu erwarten.
Liegt in diesem schuldbewussten Befund
die eigentliche Ursache für absurde Ängste
vor der sogenannten „Islamisierung des
Abendlandes“? Der gesellschaftliche Um­
bau, den Houellebecq in „Unterwerfung“
beschreibt, wird bei ihm erst vor dem Hin­
tergrund einer rechtspopulistischen Mehr­
heit und der damit einhergehenden Aus­
höhlung der Zivilgesellschaft möglich. Der
DEAD OR ALIVE
POETRY SLAM
02.02.2017 | 20:00 UHR
GROSSE BÜHNE
Die besten Slam-Poeten treten mit ihren
Texten an gegen Klassiker der Weltlitera­
tur, verkörpert von Schauspielern des ETA
Hoffmann Theaters. Das P­ublikum ent­
scheidet, ob die lebenden oder die toten
Dichter gewinnen!
Wie immer moderiert von dem vielfach
ausgezeichneten Wortkünstler Christian
Ritter zusammen mit der Slam-Poetin
und Lyrikerin Nora Gomringer und be­
gleitet von DJ Kermit (Roland Krefft).
KINOTHEATERTAG
Sie können wieder davon profitieren,
sich einmal nicht zwischen Kino und
­Theater entscheiden zu müssen! In Zu­
sammenarbeit mit dem Odeon Kino prä­
sentieren wir Ihnen am Abend des
14. Januar 2017 das Stück „Das Spar­
schwein“ und am 15. Januar 2017 als
Matinee den Film „La La Land“.
Am 4. und 5. Februar 2017 haben Sie
dann die Möglichkeit, jeweils eine Ro­
manadaption Houellebecqs sehen zu
können! Am Abend des 4. Februars das
Stück „Unterwerfung“ und am 5. Februar
als Matinee den Film „Elementarteil­
chen“.
Auf Besucher jeweils beider Veranstal­
tungen warten kleine Überraschungen –
einfach beide Tickets vorzeigen!
Anteil der Muslime in Frankreich beträgt
7,5 %, in Deutschland ca. 5 %, in Umfragen
wird in beiden Ländern vermutet, er läge
bei ca. 20%. Selbst damit ließe sich keine
Wahl einer muslimischen Partei gewinnen.
Dass Marine Le Pen Präsidentin wird, ist
dagegen absolut im Bereich des Möglichen.
Houellebecq greift die Ängste der Stamm­
tische auf und entwirft mit aller Ironie eine
islamische Gesellschaft, die für „seinen“
François peu à peu nichts mehr Erschre­
ckendes hat. Was hat er schon zu verlieren,
was hat der Westen überhaupt zu verlie­
ren? Die individuelle Freiheit lässt sich
­vielleicht aufgeben, wenn man dafür in der
neuen Gesellschaft Orientierung und Ord­
nung bekommt – und wenn „Mann“ mehre­
re Frauen haben kann?
Remsi Al Khalisi
Michel Houellebecq
UNTERWERFUNG
BEARBEITET VON REMSI AL KHALISI
PREMIERE | FR 27.01.17
20:00 UHR | GROSSE BÜHNE
Mit: Bertram Maxim Gärtner, Pina Kühr,
Daniel Seniuk, Stephan Ullrich
Regie: SIBYLLE BROLL-PAPE
Bühne / Kostüme: TRIXY ROYECK
Video: MANUELA HARTEL
Dramaturgie: REMSI AL KHALISI
Pascal Riedel
Volker Ringe, Pina Kühr
ILLEGAL, ABER
GERECHT UND LEGITIM
Niklas Ritter inszeniert die deutschsprachige Erstaufführung von „La Révolution # 1 – Wir schaffen das schon“
in einer Fassung für neun Schauspieler und Objekttheater
Aufruhr, Aufstände und Ausnahmezustand
in Frankreich. Die Grande Nation ist er­
schüttert, moralische Grundwerte werden
in Frage gestellt. Doch was im Nachbar­
land passiert, ist auf ganz Europa über­
tragbar. Wie können die unter­schied­lich­
sten Menschen und Nationen, mit all ihren
Nöten und Sorgen, aber auch mit ihren Ta­
lenten und Interessen zu einer offenen
Gesellschaft vereint werden? Der französi­
sche Autor und Regisseur Joël Pommerat
begab sich auf eine Spurensuche und ent­
wickelte mit „Ça ira (1) – Fin de Louis“ eine
Inszenierung, die spätestens nach den
Anschlägen im November 2015 zum Stück
der Stunde wurde. Während Minister und
Abgeordnete flammende Reden halten,
antwortet Pommerat vor dem Hintergrund
der Französischen Revolution mit politi­
schem Theater par excellence. Dabei hat er
kein Historiendrama verfasst, sondern
zeigt auf der Folie der Vergangenheit, wie
Menschen mit meistens guten Intentionen
gegen Ungerechtigkeiten aufbegehren, wie
sich individuelle Gefühle mit politischen
Vorgängen vermischen und ein erbitterter
Kampf entsteht. Mit Ausnahme des Königs
und seiner Schwester trägt keine andere
Figur einen historischen Namen, doch der
Handlungsverlauf verweist fortwährend
auf die Zeit der Revolution in den Jahren
um 1789, die einerseits für die Franzosen
zum Referenzpunkt der nationalen Iden­ti­
tät wurde, andererseits durch die For­mu­
lierung der Menschenrechte noch heute
für ganz Europa von Bedeutung ist.
Ausgangspunkt der Ereignisse ist eine
schwere Finanzkrise. Dem französischen
Staat droht nach Jahren der Misswirt­
schaft der Bankrott. Vielerorts leidet das
Bürgertum unter einer Hungersnot. Nur
eine tiefgreifende Steuerreform könnte
das wirtschaftliche Ende des Landes ver­
hindern. Wenn es nach dem König und sei­
nem Premierminister geht, soll in Zukunft
nicht weiterhin lediglich der dritte Stand
die Hauptlast der Abgaben tragen. Ziel ist
es, das Steuersystem zu vereinfachen und
die Ausnahmeregelungen aufzulösen, wo­
durch die privilegierten Stände, also der
Klerus und der Adel, sich nicht mehr ihrer
steuerlichen Verantwortung entziehen
können. Natürlich möchten die Privile­
gierten dies verhindern. In einem schein­
baren Akt der Stärkung demokratischer
Prozesse wird an das Gesetz erinnert, dass
der Erlass einer neuen Steuer dem großen
Parlament vorgelegt werden muss. Tat­
sächlich gehen die Vertreter des Adels und
des Klerus davon aus, aufgrund ihrer ge­
meinsamen Interessen eine Mehrheit in­
nerhalb der großen Versammlung der Ge­
neralstände zu erlangen, und somit die
Reform zu verhindern.
Was in der Folge passiert, ist ebenso un­
vorhersehbar wie unaufhaltsam. Das so­
genannte einfache Volk, aufgerufen das
erste Mal seit 150 Jahren Vertreter für das
Parlament zu wählen, sieht in dieser Ver­
sammlung die Möglichkeit, sich nicht nur
mit ökonomischen Fragen zu befassen,
sondern eine neue Verfassung auszuarbei­
ten, deren erstes Prinzip die Frage der
Freiheiten behandelt. Es beginnt eine
grundsätzliche Debatte über die Gestal­
tung eines modernen Staates. Die unter­
schiedlichsten Positionen müssen vereint
werden, doch die Verhandlungen erweisen
sich als zäh. Während die einen auf schnel­
le Lösungen für akute Probleme beharren,
sehen die anderen die Notwendigkeit, die
Krise in ihrer Komplexität zu verstehen,
und allgemeingültige Prinzipien zu formu­
lieren. Die geäußerten Gedanken sind ge­
radezu revolutionär, doch ihre Umsetzung
in die Realität wird stets von einem reakti­
onären Aktionismus bedroht. Die Frustra­
tion steigt, das Vertrauen in die Vertreter
geht verloren und es kommt zu ersten Auf­
ständen. Die Bürgerinnen und Bürger
Frankreichs greifen zu den Waffen. Zwar
handeln sie illegal, doch in ihren Augen ist
das Aufbegehren gerecht und legitim. Ein
Ausnahmezustand entsteht, den die Re­
gierung notfalls mit Gewalt beenden muss,
um die Autorität zu bewahren. Doch auf
Gewalt wird mit Gegengewalt geantwortet.
Dass eine Finanzkrise Auslöser einer
epochalen Veränderung in der sozialen
und politischen Ausrichtung eines Landes
sein kann, erscheint mit Blick auf die Zeit
in Europa nach 2007 als nachvollziehbar.
Besonders in finanziell unsicheren Zeiten
sind politische Entscheidungen gefragt,
denn „die vorwiegende Absicht der moder­
nen Politik ist zwar die Zivilisierung der
Gewalt, ihre eigentliche Leistung besteht
jedoch in der Zähmung des Marktes.“ (H.
Willke) Dass man sich eventuell gerade in
einer eben solchen außergewöhnlichen
Phase befindet, ist aber erst im Nachhin­
ein erkennbar. Eine kleine politische Ver­
änderung kann zu einem Aufbegehren füh­
ren, das schließlich zu einem regelrechten
Aufstand wird. So wird in Europa seit der
Finanzkrise auf sowohl nationalstaatlicher
als auch auf europäischer Ebene über
Steuerreformen diskutiert. Ein Unsicher­
heitsgefühl innerhalb der Bevölkerung,
gepaart mit einer allgemeinen Unzufrie­
denheit und diffusen Ängsten, hat europa­
weit zu den unterschiedlichsten Protesten
und Staatskrisen geführt. Während in der
Französischen Revolution, zumindest
rückblickend und -wirkend, Grundwerte
wie Freiheit, Brüderlichkeit und Gerechtig­
keit im Vordergrund standen, verfolgen
gegenwärtige Protestbewegungen oftmals
entgegengesetzte Prinzipien. Es werden
teilweise im Namen des Volkes faschisti­
sche Ideologien formuliert, bei denen der
Einzelne anders als im damaligen Frank­
reich sich nicht in seiner Individualität
entwickeln soll, sondern zusehends zu
­einer Marionette wird. Eine zu große Un­
tätigkeit innerhalb des Bürgertums spielt
den Vertretern der am rechten Rand an­
gesiedelten Gruppierungen gnadenlos in
die Hände. Indem ein Habitus des Protests
­bedient wird, wird der Unmut bestätigt,
wodurch eine entsprechende Verführung
erleichtert wird. Die Historie lehrt uns, dass
demokratische Prinzipien keine Selbstver­
ständlichkeit sind und hart erkämpft wer­
den mussten. Gleichzeitig erinnert uns die
Französische Revolution daran, wie schnell
auf gute Intentionen eine Phase der Ge­
walt folgen kann. Schließlich darf nicht
vergessen werden, dass die Revolu­
tion
­damals zunächst in die Terreur und jahre­
lange Kriege führte. Eine funktionierende
Demokratie, deren höchstes Prinzip die
Einhaltung der Menschenwürde ist, benö­
tigt Zeit. Sie benötigt aber auch aufgeklär­
te Bürger, die sich für das Prinzip eines
Zusammenlebens in Frieden einsetzen.
Olivier Garofalo
Joël Pommerat
LA RÉVOLUTION #1WIR SCHAFFEN DAS
SCHON
DEUTSCHSPRACHIGE ERSTAUFFÜHRUNG
Deutsch von Isabelle Rivoal
In einer Fassung für neun Schauspieler
und Objekttheater
PREMIERE | FR 20.01.17
19:00 UHR | STUDIO
Mit: Anna Döing, Nicolas Garin,
Stefan Hartmann, Ronja Losert,
Marie Nest, Katharina Rehn,
Pascal Riedel, Volker Ringe,
Alexander Tröger
Regie: NIKLAS RITTER
Bühne / Kostüme: KAROLINE BIERNER
Musik: JAN KERSJES
Dramaturgie: OLIVIER GAROFALO
Foto: ETA Hoffmann Theater
spiele sind Zumutungen, Herausforderun­
gen. Es ist bereichernd, sich ihnen zu stel­
len, lassen sie uns doch über den Tellerrand
hinaus von weiter weg auf unsere Gegeben­
heiten schauen und danach fragen, ob und
wie wir anders leben könnten.
E TA HOFFMANN THEATER
JAN | FEB | MÄR
IM REPERTOIRE . . .
PORTRAITS DAS BAMBERGER ENSEMBLE
„Ganz vortrefflich wieder die Schau­
spieler.“
Fränkischer Tag
Foto: Martin Kaufhold
„Ein kurzweiliger Abend ist garantiert, und
wer demnächst in Ostoberfranken ein Spar­
schwein zu knacken hat, braucht nicht bis
nach Paris zu fahren, sondern sollte sich
auf nach Bamberg machen.“
Nordbayerischer Kurier
BUDDENBROOKS
Foto: Martin Kaufhold
„Freudiger, langer Applaus belohnte diese
Leistungen.“
Fränkischer Tag
Welche Themen interessieren Dich am
Theater?
Was generell das Theater ausmacht sind Kon­
flikte. Wie ein Individuum mit der Gesell­
schaft zusammenstößt, was natürlich immer
auch mit entsprechenden Werten zusam­
menhängt und reichlich Konfliktstoff birgt.
DAS INTERVIEW
„Ein Zwei-Personen-Stück, das von den
Schauspielern lebt. Für Pina Kühr eine
Gelegenheit, alle Register zu ziehen (…).
Das macht sie großartig.“
Fränkischer Tag
Was fasziniert Dich an „Das Sparschwein“?
Foto: Martin Kaufhold
„Volker Ringe und Pina Kühr verkörpern
die zwei ›Pokerspieler‹ Pierre Peters und
Katja Schuurman in Vollendung.“
Rezensöhnchen
EUROPA VERTEIDIGEN
„Mischung aus Sketch-Show und politi­
schem Leserbrief.“
nachtkritik
Foto: Martin Kaufhold
„Bierernst und wahnsinnig witzig.“
nachtkritik
„Lässig inszeniert. (...) Man möchte
brüllen vor Lachen“
Bayerischer Rundfunk
DAS GOLDENE VLIES
„Das starke Spiel der Schauspieler (sorgt
dafür), das Publikum in seinen Bann zu
ziehen.“
Fränkischer Tag
DIE BLUMEN
DES ZERFALLS
GEDICHTE VON MICHEL HOUELLEBECQ
09.03.2017 | 20:00 UHR | GEWÖLBE
Michel Houellebecq ist nicht nur dafür
­bekannt, skurrile Szenarien aus den wi­
der­sinnigen Momenten unseres heutigen
Lebens in seinen Romanen zu entwi­
ckeln, sondern auch für seine Gedichte
voller Selbstironie und schwarzem Hu­
mor. Tauchen Sie ein in die Bildwelten
von Michel Houellebecq.
Gelesen von Pina Kühr.
Foto: Martin Kaufhold
„Sibylle Broll-Pape hat nicht vergessen,
das Stück als das zu inszenieren, was es
in erster Linie ist: die Liebes- und Lei­
densgeschichte einer stolzen Frau.“
Süddeutsche Zeitung
LESUNG | GEWÖLBE
Wie bist Du ans Theater gekommen?
Durch Zufall – Ich habe kurz vor dem Abitur
ein Angebot von der Volkshochschule ent­
deckt, wo Dramaturgen Seminare zu Theater­
stücken gaben und das hat mein Interesse
geweckt. Da waren auch Schauspieler, die
Szenen gelesen haben. Man kam in Kontakt,
wodurch sich dann ergab, dass ich auch mal
Statisterie machen konnte. Und dann wusste
ich relativ bald, dass ich dahin möchte, dass
mein Beruf mit Theater zu tun haben muss.
Ich wusste aber nicht, welchen Beruf genau
ich am Theater ergreifen will – ob ich Regis­
seur werden oder als Schauspieler auf der
Bühne stehen oder als Dramaturg am
Schreibtisch sitzen möchte. Es folgten Hospi­
tanzen und Assistenzen, ich habe ein Studi­
um absolviert, die Schauspielschule besucht
und mein erstes Engagement gefunden.
14.01.2017 | 11.02.2017 | 04.03.2017 | ca. 21:30 UHR | TREFFBAR
ETA TRIFFT…
In unserer Late-Night-Reihe stellen Chimelle (Ronja Losert) und ETA (Daniel Seniuk)
in der TREFFBAR unsere Mitarbeiter auf eine etwas andere Art vor. Auf dem Programm
stehen Gespräche, musika­lische Einlagen und Spiele.
Am 14.01. 2017, ca. 22:00 Uhr: Schauspieler Volker Ringe und
Chefmaskenbildner Detlef Rezepka
Am 11.02. 2017, ca. 21:30 Uhr: Inspizientin Mila Blahuschek und
Schauspieler Bertram Maxim Gärtner
Am 04.03. 2017, ca. 21:30 Uhr: Schauspieler Nicolas Garin und
Tonchef Oliver Humpert Widerstehen Sie C­ himelles Charme und ETAs ­Enthusiasmus?
Im Anschluss wird bis in die Nacht in der TREFFBAR gefeiert!
Der Eintritt ist frei.
Das Grundthema: Leute, die aus ihrer All­
tagssituation rausgehen, aus einem kleinen
überschaubaren Rahmen, einer Kleinstadt
kommen, plötzlich in der Großstadt an ihre
Grenzen gestoßen werden und in Situatio­
nen geraten, die aberwitzig sind, und sie
gar nicht wissen, wie sie damit umgehen
sollen. Sie sind in ihrer Kleinbürgerlichkeit
so sehr befangen, dass sie dort in der Groß­
stadt in lauter Katastrophen geraten.
Hast Du ein Lieblingszitat aus dem Stück?
„An allem ist nur das Schwein schuld!“
Wie bereitest Du Dich am Premierentag
auf den Abend vor?
Unterschiedlich, meistens ist es so, dass ich
zwei Durchgänge für mich mit dem Text ma­
che, für meine eigene Sicherheit. Und dann
versuche ich, mich nochmal komplett zu
entspannen, bevor es für mich ganz in die
Konzentration auf den Abend geht.
Wie verbringst Du Deine Zeit außerhalb
des Theaters am liebsten?
Also zum Beispiel in den Ferien, in denen
man dann ja wirklich Zeit hat, reise ich gerne,
bin viel mit dem Auto unterwegs und lese viel.
NICOLAS
GARIN
Wie erarbeitest Du Dir Deine Rollen?
Ich finde, man muss zunächst den Text sehr
ernst nehmen. In welcher Zeit spielt das
Stück? Was waren die damaligen Verhältnisse
und sozialen Strukturen? Dann sehe ich mir
an, wie viel meine Figur spricht. Ist es je­
mand, der nur kleine Einwürfe hat oder ist es
jemand der große Textblöcke hat? Allein da­
durch kann ich darauf schließen, welchen
Charakter die Figur hat. Ist er feige oder hat
er einen besonderen Hang zur Selbstdarstel­
lung? Danach lese ich das Stück nochmal und
sehe mir an, was andere Figuren über meine
Figur sagen. Denn das, was andere von einem
denken, zeichnet meistens unsere soziale
Stellung aus. Dann versuche ich möglichst
herauszufinden, welchen Beruf diese Figur
hat. Daraus ergibt sich, über welche Bildung
man verfügt. Eine Art Lebenslauf wird klar.
Das alles gibt mir schon so viel Material, um
auf den ersten Proben nicht vollkommen im
Erdboden zu versinken (lacht). Und im Laufe
der Proben klärt sich dann meistens von al­
lein die Frage, über welche Wahrnehmung die
Figur verfügt, woraus sich dann der Großteil
der Interaktion mit den anderen Figuren auf
der Bühne anfüllen lässt. Und wenn ich Glück
habe, kann ich dieses Fundament dem Regis­
seur so l­ ange drücken, bis er einsieht, dass es
nicht anders geht (lacht).
Was fasziniert Dich an „La Révolution #1 –
Wir schaffen das schon“?
Es ist unfassbar gut geschrieben! Vor allem
fasziniert mich daran, dass Pommerats
­Augenmerk auf die psychologische Entwick­
Foto: Martin Kaufhold
DAS SPARSCHWEIN
Foto: Martin Kaufhold
ECKHART
NEUBERG
lung einzelner Individuen fällt und er diese
Entwicklung als Auslöser für die Französi­
sche Revolution sieht. Es erinnert daran,
dass Politik von Menschen gemacht wird
und diese Menschen Schwächen und Stärken
haben.
Hast Du ein Lieblingszitat aus dem Stück?
„Ich bitte Sie, ersetzen wir diese Liebe heute
nicht durch Verpflichtung!“
Wie bereitest Du Dich am Premierentag
auf den Abend vor?
Ich drehe durch. Ich habe mehrere Metho­
den ausprobiert, von schwimmen gehen bis
schlafen, über im Theater sitzen und warten
– funktioniert alles nicht. Egal was ich ma­
che, der Puls steht auf 180 und ich muss mir
ständig wieder vorbeten: „Das ist nur Thea­
ter“.
Wie verbringst Du Deine Zeit außerhalb
des Theaters?
Basketball mit Stefan Hartmann, Motorrad
fahren und Text lernen.
Die Ensemble-Interviews
führte Christopher Heyder
E TA HOFFMANN THEATER
JANUAR
SA. 14.
Eugène Labiche
KINOTHEATERTAG
DAS SPARSCHWEIN
19:30 UHR
GROSSE BÜHNE KOMÖDIE MIT CHANSONS
SA. 14.
ca. 22:00 UHR
TREFFBAR
SO. 15.
12:00 UHR
ODEON
MI. 18.
20:00 UHR
GEWÖLBE
FR. 20.
19:00 UHR
STUDIO
SA. 21.
19:00 UHR
STUDIO
MI. 25.
19:00 UHR
STUDIO
DO. 26.
19:00 UHR
STUDIO
FR. 27.
JAN | FEB | MÄR
VHS 7 und
freier Verkauf
ETA TRIFFT …
Eintritt frei!
KINOTHEATERTAG
LA LA LAND (FILM)
IM ODEON KINO
Ensemble Ernst von Leben
ZU GAST
THEATERJAZZ
PREMIERE
ANSCHLIESSEND
ÖFFENTLICHE
PREMIERENFEIER
LA RÉVOLUTION #1
WIR SCHAFFEN DAS SCHON
LA RÉVOLUTION #1
WIR SCHAFFEN DAS SCHON
Joël Pommerat
LA RÉVOLUTION #1
WIR SCHAFFEN DAS SCHON
Joël Pommerat
LA RÉVOLUTION #1
WIR SCHAFFEN DAS SCHON
Joël Pommerat
LA RÉVOLUTION #1
19:00 UHR
GROSSE BÜHNE WIR SCHAFFEN DAS SCHON
DI. 14.
Ensemble Ernst von Leben
MI. 15.
Konstantin Küspert
20:00 UHR
TREFFBAR
20:00 UHR
STUDIO
DO. 16.
20:00 UHR
STUDIO
Joël Pommerat
Joël Pommerat
FEBRUAR
SO. 12.
VHS 5.1 und
freier Verkauf
Einführung: 18:30 Uhr
Abo E1 und
freier Verkauf
Einführung: 18:30 Uhr
Abo S1 und
freier Verkauf
Einführung: 18:30 Uhr
Michel Houellebecq
PREMIERE
UNTERWERFUNG
TARTE D’ORT
EUROPA VERTEIDIGEN
SO. 19.
Konstantin Küspert
SA. 28.
19:00 UHR
STUDIO
SO. 29.
19:00 UHR
STUDIO
Joël Pommerat
LA RÉVOLUTION #1
WIR SCHAFFEN DAS SCHON
Joël Pommerat
LA RÉVOLUTION #1
WIR SCHAFFEN DAS SCHON
VHS 5.2 und
freier Verkauf
Einführung: 18:30 Uhr
EUROPA VERTEIDIGEN
VHS 4.1 und
freier Verkauf
Einführung: 18:30 Uhr
MI. 22.
Eugène Labiche
DAS INTERVIEW
SA. 25.
FEBRUAR
MI. 01.
Joël Pommerat
19:00 UHR
STUDIO
DO. 02.
20:00 UHR
GROSSE BÜHNE
LA RÉVOLUTION #1
WIR SCHAFFEN DAS SCHON
FR. 03.
SA. 04.
Michel Houellebecq
UNTERWERFUNG
20:00 UHR
GROSSE BÜHNE Einführung: 19:30 Uhr
UNTERWERFUNG
19:30 UHR
GROSSE BÜHNE Einführung: 19:00 Uhr
SO. 05.
MATINEE
ODEON KINO
S0. 05.
19:00 UHR
STUDIO
DI. 07.
19:00 UHR
STUDIO
MI. 08.
19:00 UHR
STUDIO
DO. 09.
DAS SPARSCHWEIN
Joël Pommerat
LA RÉVOLUTION #1
WIR SCHAFFEN DAS SCHON
Joël Pommerat
LA RÉVOLUTION #1
WIR SCHAFFEN DAS SCHON
Michel Houellebecq
UNTERWERFUNG
Michel Houellebecq
SA. 11.
Michel Houellebecq
UNTERWERFUNG
20:00 UHR
GROSSE BÜHNE Einführung: 19:30 Uhr
UNTERWERFUNG
19:30 UHR
GROSSE BÜHNE Einführung: 19:00 Uhr
ETA TRIFFT…
SA. 04.
KINOTHEATERTAG
MI. 08.
VHS 5 und
freier Verkauf
17:30 UHR
TREFFBAR
DO. 09.
20:00 UHR
GEWÖLBE
FR. 10.
Einführung: 18:30 Uhr
Abo S2 und
freier Verkauf
Einführung: 18:30 Uhr
Abo E3 und
freier Verkauf
Einführung: 18:30 Uhr
ANSCHLIESSEND
PUBLIKUMSGESPRÄCH
Abo D und freier Verkauf
Abo A und
freier Verkauf
VHS 4 und
freier Verkauf
Eintritt frei!
20:00 UHR
STUDIO
SA. 11.
19:30 UHR
GROSSE BÜHNE
SA. 11.
20:00 UHR
STUDIO
SO. 12.
14:00 UHR
GROSSE BÜHNE
20:00 UHR
STUDIO
DIE BLUMEN DES ZERFALLS
Paul Maar / Konrad Haas / Wolfgang Stute
SO. 26.
Jonas Hassen Khemiri
DAS SCHIEFE MÄRCHEN TRIO
INVASION!
LESUNG
MIT
MUSIK
VHS 2.2 und
freier Verkauf
Einführung: 19:30 Uhr
Bertolt Brecht / Musik: Paul Dessau
MUTTER COURAGE UND IHRE KINDER
Schülerabo, Abo E und freier Verkauf
Bertolt Brecht / Musik: Paul Dessau
MUTTER COURAGE UND IHRE KINDER
Abo D und freier Verkauf
Jonas Hassen Khemiri
INVASION!
Einführung: 19:30 Uhr
Jonas Hassen Khemiri
INVASION!
LESUNG
PREMIERE
ANSCHLI ESSEND ÖFFENTLICHE PREMIERENFEIER
DAS GOLDENE VLIES
Einführung: 19:00 Uhr
Jonas Hassen Khemiri
Einführung: 19:30 Uhr
ABONNEMENTS,
RESERVIERUNG UND
VORVERKAUF
Öffnungszeiten der
Theaterkasse:
Di-Sa 11.00 – 14.00 Uhr
Mi 16.00 – 18.00 Uhr
Telefon: 0951 87 30 30
E-Mail: [email protected]
und auf www.theater.bamberg.de
WEITERE
VORVERKAUFSSTELLEN
Franz Grillparzer
INVASION!
ETA Hoffmann Theater
E.T.A.-Hoffmann-Platz 1 96047 Bamberg
Eintritt frei!
GEDICHTE VON MICHEL HOUELLEBECQ
VHS 2.1 und
freier Verkauf
KS:BAM – Kultur.Service Bamberg für Schulen & Kitas
10 JAHRE KS:BAM & 10 JAHRE C.C.BUCHNER PREIS
Öffentliche Jubiläumsveranstaltung
bvd Kartenservice,
Tel: 0951 980 82 20,
Bamberg Tourismus & Kon­gress
Service, Tel: 0951 297 62 00,
bei allen Geschäftsstellen des
Fränkischen Tages
WIR VERLOSEN 2 KARTEN!
Wie lautet der Name von
Michel Houellebecqs Haupt­
figur in „Unterwerfung“?
INVASION!
PREMIERE
MALALA – MÄDCHEN MIT BUCH
Klassenzimmerstück ab 12 Jahren
Einführung: 19:30 Uhr
INVASION!
THEATERKASSE
Anmeldung: [email protected]
INVASION!
VHS 5 und freier Verkauf
Abo B4 und
freier Verkauf
W E ITERE INF OS UNTE R W W W.TH EATER.BAMBERG.DE
ANSCHLIESSEND
PUBLIKUMSGESPRÄCH
Lehrerstammtisch
DO. 16.
MUTTER COURAGE UND IHRE KINDER
DIE NEUEN ABOS –
SCHÜLER- & TEIL-ABO!
ETA TRIFFT…
Jonas Hassen Khemiri
20:00 UHR
GEWÖLBE
PREMIERE
MUTTER COURAGE UND IHRE KINDER
SO. 26.
20:00 UHR
STUDIO
Abo B2 und
freier Verkauf
DAS SPARSCHWEIN
Nick Wood
SA. 25.
Jonas Hassen Khemiri
FR. 31.
Eugène Labiche
DO. 16.
10:00 UHR
STUDIO
Abo D2 und
freier Verkauf
Einführung: 19:30 Uhr
20:00 UHR
GROSSE BÜHNE Einführung: 19:30 Uhr
geschlossene
Vorstellung
DAS INTERVIEW
Jonas Hassen Khemiri
INVASION!
Bertolt Brecht / Musik: Paul Dessau
DO. 30.
Theodor Holman / Theo van Gogh
MI. 15.
Jonas Hassen Khemiri
20:00 UHR
GROSSE BÜHNE Einf: 19:30 Uhr
JUNGBÜRGERFEIER
DAS SPARSCHWEIN
UNTERWERFUNG
INVASION!
SA. 25.
MI. 29.
Abo D4 und
freier Verkauf
Eugène Labiche
19:30 UHR
GROSSE BÜHNE Einführung: 19:00 Uhr
ca. 21:30 UHR
TREFFBAR
Joël Pommerat
WIR SCHAFFEN DAS SCHON
DAS INTERVIEW
Michel Houellebecq
Jonas Hassen Khemiri
Bertolt Brecht / Musik: Paul Dessau
20:00 UHR
STUDIO
Theodor Holman / Theo van Gogh
MÄRZ
SA. 04.
Abo B und
freier Verkauf
IM ODEON KINO
FR. 10.
ca. 21:30 UHR
TREFFBAR
ZU GAST
ELEMENTARTEILCHEN (FILM)
20:00 UHR
GROSSE BÜHNE Einführung: 19:30 Uhr
SA. 11.
Abo E2 und
freier Verkauf
Einführung: 18:30 Uhr
KINOTHEATERTAG
LA RÉVOLUTION #1
Schülerabo,
Abo E und
freier Verkauf
19:30 UHR
GROSSE BÜHNE KOMÖDIE MIT CHANSONS
DEAD OR ALIVE POETRY SLAM
Michel Houellebecq
20:00 UHR
STUDIO
DAS SPARSCHWEIN
FR. 24.
19:30 UHR
GROSSE BÜHNE
19:00 UHR
GROSSE BÜHNE KOMÖDIE MIT CHANSONS
FR. 24.
Eugène Labiche
20:00 UHR
GROSSE BÜHNE Einführung: 19:30 Uhr
Einführung: 19:30 Uhr
Theodor Holman / Theo van Gogh
FR. 24.
Abo B3 und
freier Verkauf
Einführung: 19:30 Uhr
19:30 UHR
GROSSE BÜHNE Einführung: 19:00 Uhr
DI. 21.
20:00 UHR
STUDIO
INVASION!
20:00 UHR
Abo P und
GROSSE BÜHNE ANSCHL. ÖFFENTLICHE PREMIERENFEIER freier Verkauf
BUDDENBROOKS
DO. 23.
Abo C und
freier Verkauf
20:00 UHR
STUDIO
BUDDENBROOKS
SA. 28.
UNTERWERFUNG
DO. 23.
Einführung: 19:30 Uhr
20:00 UHR
GROSSE BÜHNE KOMÖDIE MIT CHANSONS
19:30 UHR
GROSSE BÜHNE Einführung: 19:00 Uhr
10:00 UHR
STUDIO
Konstantin Küspert
Abo P und
20:00 UHR
GROSSE BÜHNE ANSCHL. ÖFFENTLICHE PREMIERENFEIER freier Verkauf
Michel Houellebecq
MI. 22.
EUROPA VERTEIDIGEN
Thomas Mann / John von Düffel
20:00 UHR
STUDIO
SA. 18.
Einführung: 19:30 Uhr
SA. 18.
20:00 UHR
STUDIO
20:00 UHR
STUDIO
19:30 UHR
GROSSE BÜHNE KOMÖDIE MIT CHANSONS
Thomas Mann / John von Düffel
19:30 UHR
GROSSE BÜHNE
Jonas Hassen Khemiri
Abo S3 und
freier Verkauf
Einführung: 18:30 Uhr
ZU GAST
FR. 17.
19:30 UHR
GROSSE BÜHNE
MÄRZ
FR. 17.
Abo D1 und
freier Verkauf
Wir verlosen zwei Karten
für „Unterwerfung“ am
SA 11.02.17 | 19:30 UHR
Einsendeschluss ist der
01. Februar 2017.
Ihre Antworten richten Sie an:
[email protected]
IMPRESSUM
Verantwortlich für den Inhalt:
Remsi Al Khalisi,
Olivier Garofalo,
Christopher Heyder,
Laura Kemp,
Ramona Parino
Gestaltung:
Designbüro Schönfelder
Druck:
Druckzentrum Oberfranken
Das ETA Hoffmann Theater wird
gefördert durch das Bayerische
Staatsministerium für Wissen­
schaft, Forschung und Kunst und
den Bezirk Oberfranken.
DIE NÄCHSTE AUSGABE
DER ZUGABE! ERSCHEINT
AM 11. MÄRZ 2017
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