Element Erde - markus schmid

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Element Erde in der Übergangszeit zwischen den Jahreszeiten
18.01.-13.02. und 27.04.-16.04. und 28.07.-18.08. und 30.10.-16.11.
Versuchen Sie mit Joghurt, Rohkost und Vollkornbrot vergeblich abzunehmen und
haben Sie einen unwiderstehlichen Heißhunger auf Süßes? Dann kann es sein, dass
Sie ein Ungleichgewicht in Ihrem Erdelement haben.
Zu viele auskühlende und verschleimende Nahrungsmittel, wie Südfrüchte, Rohkost,
frisches Vollkornbrot und Fruchtjoghurt, überfordern die Organe Milz und Magen - die
dem Erdelement zugeordnet sind. Deren Hauptfunktion ist es, aus der Nahrung
Energie zu gewinnen und dem Körper zur Verfügung zu stellen. Der Nahrungsbrei
muss für die Verdauung erst angewärmt werden, was wiederum Energie kostet.
Durch kochen wird unsere Nahrung aufgeschlossen und ist daher leichter verträglich.
Ideal ist es, den Tag mit einem warmen gekochten Frühstück zu beginnen.
Rezeptideen dazu finden Sie auf unserer Website im Bereich Ernährung.
Das Erdelement ist im Zyklus der Fünf Elemente dem Spätsommer zugeordnet, zieht
sich aber durchs ganze Jahr hindurch. Es ist die Mitte, das ausgleichende, nährende
Element, das die Jahreszeiten harmonisch ineinander leitet.
Der süße Geschmack ist dem Erdelement zugeordnet. Er wirkt harmonisierend,
nährend und verteilend. Das bedeutet, er bewirkt, dass der ganze Organismus mit
Energie versorgt wird. Aus diesem Grund ist er auch für die Kinderernährung so
wichtig.
Süß baut Qi (Energie) auf. Es geht hier aber nicht um Süßigkeiten oder Zucker,
sondern um süß-neutrale und süß-warme Gemüse, wie zum Beispiel Karotten,
Fenchel, Süßkartoffel, Mais, Kürbis, alle Kohlsorten und alle Getreide- und
Fleischsorten (besonders Rindfleisch). Der Geschmackssinn unterliegt der Kontrolle
der Milz. Deshalb hat man bei einem Energiemangel in der Milz ein deutliches
Verlangen nach Süßem. Zucker hingegen kühlt die Milz und somit die Verdauung ab.
Die besten Energielieferanten sind die Vollwertgetreide. Fleisch wirkt ebenfalls
kräftigend, soll aber nur in Maßen genossen werden. Da Österreich das Land mit den
meisten Biobauern ist, nützen sie den Vorteil und bevorzugen Sie Fleisch aus
biologischer Tierhaltung.
Süß befeuchtet, das heißt, Gemüse, Obst, Getreide und Süßungsmittel bauen Säfte
auf. Milchprodukte haben ebenfalls eine stark befeuchtende und verschleimende
Wirkung. Oft hört man, Milch sei nach der chinesischen Ernährungslehre verboten.
Dem ist nicht so. Man soll nicht übermäßig Milchprodukte konsumieren und auf
Kombinationen, wie Milch und Zucker oder Fruchtjoghurt bzw. Topfen mit Früchte
und Zucker verzichten. Gegen einen gelegentlichen Kakao, zubereitet mit echtem
Kakao, Zimt und etwas Kardamom, ist nichts einzuwenden.
Übermäßig viel Feuchtigkeit im Körper geht mit Schweregefühl in Armen und Beinen,
sowie Wasseransammlungen, Cellulite, schwachem Bindegewebe mit Neigung zu
blauen Flecken und chronischem Schnupfen einher. Damit verbunden sind
Müdigkeit, Niedergeschlagenheit, kalte Hände und Füße, Völlegefühl, Blähungen
und breiigen Stuhl.
Wenn diese Konstitution der Fall ist, ist der erste Schritt zum Entgegenwirken eine
Veränderung Ihrer Ernährung. Hierfür haben wir Ihnen eine Ernährungsempfehlung
zur Stärkung Ihrer Mitte zusammengestellt. Es ist aber auch immer ratsam zur
genaueren Abklärung einen TCM-Arzt hinzu zu ziehen.
Wer zum Grübeln neigt, schwächt die Milz zusätzlich. Positiv denken und
verschiedene Energietechniken, wie Qi Gong, Autogenes Training, Yoga, Tai Chi,
helfen mit, sein Erdelement zu harmonisieren, Ausgeglichenheit zu erlangen und das
Gefühl zu haben, gut im Leben verwurzelt zu sein.
Ein paar Rezeptideen für diese Zeiten finden Sie auf den folgenden Seiten.
Rezeptideen für die Übergangszeit:
Spargelsuppe mit mildem Curry
1½l
2 TL
1 halbe
500 g
50 g
½ TL
½ TL
50 g
½ Bund
Wasser
Meersalz
Zitrone
Spargel waschen, schälen und schräg in Stücke schneiden. Die Schalen auf die
Seite geben.
Butter
Milder Curry
Meersalz
Weizenmehl oder auch Dinkelmehl
Frische Petersilie
Etwas Muskatnuss frisch gerieben
Etwas Meersalz
F
W
H
E
Heißer Topf
Wasser mit Salz und
eine Spritzer Zitrone aufkochen
Spargel ins kochende Wasser geben und nach ca. 10 Minuten garen mit einem
Schöpflöffel herausnehmen. Jetzt die Schalen zum Spargelwasser dazugeben und
noch 10 Minuten auskochen. Anschließend die Brühe absieben.
F
E
H
W
M
Heißer Topf
Butter bei mittlerer Hitze schmelzen, sollte nicht braun werden.
Mehl mit
½ TL Meersalz und
½ TL Curry dazugeben und mit dem Schneebesen zu einer cremigen Masse
verrühren.
Das Spargelkochwasser dazugießen und mit dem Schneebesen rasch
unterrühren. Unter weiterem Rühren aufkochen, dann Hitze langsam reduzieren
und ca. 8 Minuten sanft köcheln lassen. Nun die Spargelstücke wieder
dazugeben und erwärmen.
H
Petersilie fein hacken und vor dem Servieren drüberstreuen.
Tipps:
o Zum verfeinern kann man zum Schluss noch ein Eigelb mit etwas lauwarmen
Kochwasser in die Suppe einrühren. Anschließend darf die Suppe aber nicht mehr
kochen, da das Eigelb sonst ausflockt.
o Der klare Spargelsud eignet sich mit einem kleinen Schuss Tamari (Sojasauce)
auch sehr gut als Grundlage für eine Frühstücksuppe.
Wok mit Rindsfilet, Gemüse, Sprossen und Sesam
(4 Personen)
Zutaten:
E
M
M
W
E
M
E
E
E
M
W
H
F
E
E
E
500 g Rindsfilet (oder Schnitzel)
1 Prise Chili
5 EL rotem Sherry
3 EL Tamari (Sojasauce)
4 EL Kokosfett
1 Zwiebel
300 g Brokkoli
100 g Mais
1 rote Paprika
Frischer Ingwer, 1 Prise Thymian, Rosmarin und Oregano
Meersalz
100 g Sojasprossen
150 ml heißes Wasser
2 TL Speisestärke oder Mehl
Sesamöl
2 EL Sesamkörner geröstet
Zubereitung:
Das Fleisch in Streifen schneiden, mit 2 EL rotem Sherry, einer Prise Chili und 1 EL Tamari
marinieren und mindesten 15 min ziehen lassen. (Kann man auch über Nacht machen.) In der
Zwischenzeit die Zwiebel klein würfelig und die Paprika in Streifen schneiden sowie den
Brokkoli in kleine Röschen teilen. Ein kleines Stück Ingwer (1-2 cm) mit Schale waschen und
fein hacken. Frische Sojasprosse kurz blanchieren oder welche aus dem Glas verwenden. Die
Sesamkörner im Wok unter ständigem Rühren anrösten bis sie zu springen beginnen.
Das Kokosfett im Wok erhitzen und das Rindsfilet scharf anbraten, wieder aus dem Wok
nehmen und auf einem Teller mit Alufolie zudecken. Noch mal Kokosfett in den Wok geben
und zuerst die Zwiebel kurz anrösten und anschließend Brokkoli, Paprika, Mais, Ingwer und die
restlichen Gewürze (außer das Salz) hinzugeben. Unter Rühren ca. 2 Minuten braten und
anschließend mit 150 ml heißem Wasser, dem restlichen Sherry und 2 EL Tamari aufgießen und
das Fleisch wieder dazugeben. Mit einem Deckel noch ein paar Minuten dünsten lassen und
anschließend die Stärke bzw. das Mehl (vorher mit 3 EL kaltem Wasser verrühren) einrühren
und noch mal aufkochen lassen. Sobald die Sauce bindet mit Sesamöl verfeinern, salzen und
bei Bedarf mit Tamari und Sherry nachwürzen. Kurz vor dem Servieren noch die Sojasprossen
untermengen und nach dem Anrichten mit dem gerösteten Sesam bestreuen.
Herzhafter Polentakuchen mit Schafskäse und Gemüse
(für 6-8 Personen)
Polentaboden:
Zutaten:
F
E
M
M
M
M
W
H
F
1 Liter Wasser
300 g Minuten Polenta
1 TL frischer Ingwer mit Schale gerieben
1 Prise Muskat, frisch gerieben
1 Prise Pfeffer, frisch gemahlen
Getrockneter Basilikum
Meersalz
Petersilie, fein gehackt
Paprikapulver edelsüß
Zubereitung:
Das Wasser zum Kochen bringen, die Temperatur reduzieren und mit dem Schneebesen nach
und nach den Polenta einrühren, dann Ingwer untermischen und ständig weiterrühren. Nach
ca. 5 Minuten den Schneebesen durch einen Holzlöffel ersetzen rühren bis der Polenta sich
vom Topfrand löst. Reichlich würzen mit Muskat, Pfeffer, Basilikum, salzen, Petersilie und eine
Prise Paprikapulver unterheben. Danach ein Backblech mit Papier belegen, die Polenta drauf
streichen und 1 Stunde an der Luft trocknen lassen.
Gemüsebelag:
E
M
E
M
M
M
M
W
H
F
H/F
3-5 TL Kokosfett
Basilikumpesto und je nach belieben mit etwas Knoblauch gemischt
1 Zucchini, 1 Paprika rot, 1 handvoll Champignon geschnitten
Etwas Lauch in Ringe geschnitten
1 kleine Zwiebel ebenfalls in Ringe geschnitten
Getrockneter Oregano
Getrockneter Basilikum
Schwarze Oliven
1-2 Tomaten oder eine Dose Tomaten
500 g Schafskäse klein geschnitten
Frischer Basilikum oder Petersilie
Zubereitung:
Gemüse (ohne Oliven, Champignon und Tomaten) in Kokosfett kurz anbraten. Den
Polentaboden reichlich mit Pesto bestreichen, mit dem angebratenen Gemüse belegen und
mit Oregano und Basilikum betreuen. Dann mit Oliven, Champignon und Tomaten belegen.
Zum Schluss mit Schafskäse darüber streuen und bei 180 Grad ca. 20 Minuten backen, bis der
Käse goldgelb ist. Kurz vor dem Servieren mit frischen Kräutern bestreuen.
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