- Heftarchiv - Internet World Business

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€ 4,50 I FR. 9,00
E-COMMERCE I ONLINE-MARKETING I TECHNIK
43205
INTERNET WORLD Business
AUSGABE 5/16 29. FEBRUAR 2016
ALLE 14 TAGE TOPAKTUELL
www.internetworld.de
Besuchen Sie uns
auf der
Internet World 2016
Werbung auf Facebook:
Elf Formate, elf Ziele
S. 26
Welche Anbieter von Shop-Software-Plattformen und -Tools stellen
auf der E-Commerce-Messe Internet World in München aus? Was
sind die wichtigsten Trends? Ausführliche Informationen dazu finden
Sie in unseren Messerundgängen in
S. 30 – 35
dieser Ausgabe.
Roundtable Female Commerce
„Frauen haben
andere Präferenzen“
S. 8
Foto: Shutterstock / Lavitrei
Social Media Advertising
Foto: Shutterstock / Alexey Boldin
Messerundgänge
01.-02. März 2016, München
Halle B5 G.351
Die Besten der Besten
Boston Dynamics
Die Gewinner des INTERNET WORLD Business Shop-Award 2016 stehen fest
Atlas 2.0 steht wieder auf
Der Paketbote der Zukunft wiegt 82
Kilogramm, sieht die Welt mit einem
3-D-Radar und braucht keine Mittagspause. Die neueste Version des huma-
noiden Roboters Atlas, den die Alphabet/Google-Tochter Boston Dynamics
jetzt vorgestellt hat, wirkt irritierend
menschlich. Schlechte Nachricht für
Kurierfahrer, die maschinenstürmerische Gedanken hegen: Wenn man
Atlas 2.0 umschubst (wie im Bild),
dann steht er sofort wieder auf. (fk)
um fünften Mal hat die Redaktion der
INTERNET WORLD Business, verstärkt durch eine hochkarätige Expertenjury, das Unmögliche gewagt: die
besten Online-Shops Deutschlands
auszuwählen und zu prämieren.
281 Einreichungen zählten die
Organisatoren, 34 von ihnen
schafften es auf die Shortlist.
Auf einer feierlichen Gala im
Münchner Event-Theater GOP
wurden insgesamt 24 Preisträger mit dem Shop-Award 2016
ausgezeichnet.
Besonders groß fiel der Jubel
bei der Otto-Tochter Sheego aus,
die schon bei vergangenen ShopAwards abräumen konnte. Der
Große-Größen-Versender hat in den
letzten Jahren den Wandel zum Markenhersteller erfolgreich vollzogen. Die Jury
überzeugte der Shop mit seiner Inspiration
und dem guten Service. Lohn der Mühe:
der Sonderpreis „Best of Show“.
Erstmals beworben und gleich prämiert:
Rewe bietet als einzige deutsche stationäre Supermarktkette ein wirklich
überzeugendes
MultichannelKonzept und gewinnt deshalb
hochverdient den Shop-Award
2016 in der Kategorie „Bester
Multichannel-Anbieter“.
Noch Luft nach oben sieht
die Jury dagegen bei den
Rubriken „Innovation“ und
„Mobile“ – sowohl hinsichtlich der Zahl der Einreichungen als auch deren Qualität.
Der Trend zum Mobile
Commerce stellt den deutschen
Online-Handel
offensichtlich
immer noch vor große Herausforderungen. Responsive Design allein
ist nicht die Antwort auf alle Fragen.
Alle prämierten Shops, die Betreiber,
Dienstleister und die Technik dahinter
sowie die Gründe der Jury für die Platzie◼
rung finden Sie ab Seite 12.
Z
2012 zum ersten Mal vergeben:
Der INTERNET WORLD
Business Shop-Award
Wearables
E-Commerce
Online-Marketing
Technik
Anteil am Weltmarkt im 4. Quartal 2015
Fitbit
29,5 %
Apple
15,0 %
Xiaomi
So lohnt sich Click & Collect
Cost-per-Öffnung
Wo mit Paydirekt bezahlen?
Die Abholung von Online-Bestellungen in
den Filialen gilt als wichtiger Baustein für
die Verschmelzung von E-Commerce und
stationärem Handel. Doch Click & Collect
taugt nicht für jedes Geschäftsmodell. S. 16
Die Branche der digitalen Prospektplattformen ist in Bewegung geraten. Jetzt
drängt auch Pro Sieben Sat1 in den Markt.
Dem Mobile Marketing in Deutschland
S. 24
kann dies nur nutzen.
Das Bezahlsystem der Banken hat noch
Mühe, Shop-Betreiber für sich zu gewinnen. Ein verbesserter Prozess zum Vertragsabschluss soll Abhilfe schaffen, verspricht Paydirekt-Chef Niklas Bartelt. S. 36
9,7 %
Samsung
Bereitschaft, für Online-Inhalte zu zahlen
4,9 %
Garmin
27,4 Millionen Wearables wurden
im 4. Quartal 2015 weltweit
ausgeliefert. 8,1 Millionen davon
entfielen auf Marktführer Fitbit
INTERNET WORLD Business 5/16
Quelle: IDC
2010
2015
57,6 % 74,0 %
Drei Viertel aller deutschen Internet-Nutzer sind heute
bereit, für kostenpflichtige Online-Inhalte zu bezahlen
INTERNET WORLD Business 5/16; Quelle: W3B-Report „Paid Content“,
Fittkau & Maaß; befragt wurden 10.000 deutsche Internet-Nutzer
Neue Mediengesellschaft Ulm mbH, PF 201552, 80015 München
Postvertriebsstück, DPAG, Entgelt bezahlt
3,5 %
OMNI-CHANNEL
EINZIGARTIG
ERLEBEN
Omni-Channel mit 4SELLERS
Für einzigartige Kundenerlebnisse im Onlinehandel
Glauben Sie, dass Vernetzung von Daten und Automatisierung
von Prozessen zu einzigartigen Kundenerlebnissen beitragen?
Wir denken: Ja.
Je durchgängiger Ihre Kanäle miteinander kommunizieren,
umso dynamischer und anregender der Besuch in jedem Ihrer
Auftritte. Daher haben wir eine innovative E-Commerce-Software
entwickelt, die Webshop, Marktplätze und stationäres Geschäft
in einer zentralen Lösung vereint und den Austausch von Daten
zwischen allen Kanälen automatisiert: 4SELLERS.
omni-channel.4sellers.de
Für Visionäre im Onlinehandel
INHALT
29. Februar 2016
5/16
INTERNET WORLD Business
Inhalt
SCHWERPUNKT
Das Online Marketing
Forum 2016
TECHNIK
„Andere Präferenzen“
So tickt die weibliche Zielgruppe im Netz
8
E-COMMERCE
Die besten Shops Deutschlands
Der begehrte Shop-Award geht an 24 Händler 12
So lohnt sich Click & Collect
Wann die Filialabholung sinnvoll ist
16
„Wir sind im Plan“
Kevin Monk von AO im Interview
18
Anschwärzen verboten
Umgang mit falschen Plagiatsvorwürfen
KNOW-HOW
Der Weg ist das Ziel
Teil 2: Tracking über Kanalgrenzen hinweg
Werkzeug für den Shop
Tool-Anbieter auf der Internet World
30
Blick in die Zukunft
Anforderungen an künftige Shop-Software
32
Mit Paydirekt bezahlen – aber wo?
Ein Gespräch mit Paydirekt-Chef Bartelt
36
Nur für Spryker
Agenturausgründung für das Shop-System
37
RUBRIKEN
Update
20
22
ONLINE-MARKETING
Cost-per-Öffnung
Der Markt für digitale Prospektplattformen
24
Elf Formate, elf Ziele
Die Facebook-Anzeigen im Überblick
26
Personifizierte Technik
Warum die Markeninszenierung überzeugt
29
3
4
Dienstleisterverzeichnis
38
Stellenmarkt
42
Impressum
43
Personalien
43
Termine
44
Szene
45
Meinung
46
Das Online Marketing Forum geht 2016 bereits in die
14. Veranstaltungsrunde. Das Event findet dieses Jahr
am 20. Juni in Hamburg, am 30. Juni in Frankfurt und
am 11. Juli in München statt.
Sie möchten bei Ihren Kunden große Emotionen für
Ihre Marke wecken? Sie fragen sich, über welche
Plattform Video-Marketing am besten konvertiert und
welches Erfolgsgeheimnis sich hinter dem digitalen
Marketing des FC Bayern verbirgt? Dann sind Sie auf
dem Online Marketing Forum genau richtig!
Top-Speaker berichten über
die aktuellen Entwicklungen
im Online-Marketing und geben Ausblick, welche Trends
tatsächlich Zukunft haben.
Best-Practice-Beispiele
zeigen, wie kleine, mittelständische und große Unternehmen ihr Online-Marketing
optimal aufstellen.
Das Online Marketing Forum
wird von INTERNET WORLD
Business präsentiert. Leser
der Zeitschrift sparen 50 Euro
mit dem Code OMF16iwb und können für 249 Euro
zzgl. MwSt. (statt 299 Euro zzgl. MwSt.) an der
Konferenz teilnehmen.
24
Social Media
16
Foto: Intellishop
32
Foto: Marktjagd
Weitere Informationen und Anmeldung unter:
www.onlinemarketingforum.de
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Menschen in diesem Heft
Diana Versteege
Die She-Commerce-Beratungsexpertin Diana Versteege glaubt,
dass der E-Commerce momentan
männlich geprägt ist – doch das
ändert sich. Diesen Trend dürfen die
Programmierer nicht verschlafen. 9
Kevin Monk
Der Geschäftsführer Deutschland
des britischen Elektronikhändlers
AO zieht eine positive Bilanz nach
dem ersten Jahr. Der Umsatzanstieg
sagt für ihn viel über die gebotene
18
Servicequalität aus.
Thomas Hutter
Der Geschäftsführer und Inhaber der
schweizerischen Beratungsfirma
Hutter Consult listet im Gespräch die
größten Fehler im FacebookMarketing auf und erklärt, wie man
28
sie vermeiden kann.
Alexander Graf
Der Geschäftsführer von Spryker
Systems ist davon überzeugt, dass
größere Unternehmen ihre monolithischen Shop-Strukturen zunehmend auflösen werden und die
32
IT-Infrastruktur neu planen.
Niklas Bartelt
Der Geschäftsführer der Paydirekt
GmbH ist der Ansicht, dass er mit
seinem Angebot dem Handel eine
bequeme Lösung aus einer Hand
bieten kann – trotz längerer Ver36
handlungen im Vorfeld.
Philip Rooke
Der CEO der Spreadshirt AG ist der
Meinung, dass ein Brexit eine Katastrophe für den britischen OnlineHandel wäre. Statt sich zu isolieren,
sollte die britische Wirtschaft die
46
Vorzüge der EU nutzen.
UPDATE
4
INTERNET WORLD Business
Q&A
„Bereitschaft für
Neues fehlt“
Ist gegen GAFA (Google, Amazon, Facebook und Apple) ein
Kraut gewachsen? Alexander
Graf, E-Commerce-Experte
und CEO der SoftwareSchmiede Spryker, spricht dazu
am 2. März auf dem Internet
World Kongress in München.
Alexander Graf
Gründer des
E-CommerceBlogs Kassenzone.de und
CEO von Spryker in Berlin
www.spryker.com
Wie sehr sind die großen
Namen tatsächlich eine
Bedrohung?
Die großen Namen erfinden
Kundenbindung neu und vertikalisieren zunehmend ihre
Services. Das ist für große und
kleine Unternehmen gleichermaßen bedrohlich. Mit Innovationen in der Zustellung und
Nachlieferung schwinden beispielsweise auch die Vorteile
lokaler Nähe.
Woran scheitern deutsche
Unternehmen im großen Konkurrenzkampf?
Digitalisierung wird gerne
innerhalb der bisherigen
Strukturen versucht. Echte
Transformation ist innerhalb
des herrschenden Organisationsprinzips in meinen Augen
nicht möglich, das ist das Missverständnis bei der Debatte
derzeit. Unternehmen fehlt
aber oft die Bereitschaft, etwas
völlig Neues aufzubauen.
Sicherheitsdenken birgt für
große Unternehmen mittlerweile das größte Risiko im Konkurrenzkampf.
Was glauben Sie persönlich:
Wie digital ist Deutschland?
Ich weiß nicht, ob es für die
Digital-Fähigkeit von Ländern
einen Index gibt beziehungsweise wie man das spiegeln
könnte, aber notwendig für
digitale Erfolge sind Kapital,
Know-how, Erfahrung und
Risikobereitschaft. Was
Letztere betrifft, könnten
große deutsche Unternehmen
noch aufholen. Der Rest ist
vorhanden.
Tierisch: Wie wirbt
man für Hundefutter, das die Zähne
pflegt? BBDO Düsseldorf lässt „Denta
Dawg & die Kau
Girlz“ für Pedigree
Dentastix rappen.
Zu sehen unter anderem auf Youtube.
29. Februar 2016
Spielzeug on
Demand: Der 3-DDrucker von Mattel
funktioniert mit
einer Tablet-App
und druckt individuell konfigurierte
Plastikfiguren aus.
Kostenpunkt: rund
300 US-Dollar.
Move it, Baby: Hunde als Rapper
SOCIAL MEDIA
„Snapchat wird zur
Shopping-Plattform“
Lange Zeit stand bei Snapchat
das Wohlempfinden des Nutzers
im Mittelpunkt. Nur langsam
wurden neue Werbeformate in
den Messenger integriert, um das
User-Erlebnis nicht zu stören.
Nachdem im Februar die ersten
In-App-Werbeformate im Disco-
durch professionell erstellte Inhalte auszeichnet.
„Der Zeitpunkt wird kommen,
dass der Discover-Bereich zu
einer E-Commerce-Plattform
wird, sodass es möglich ist, dort
einzukaufen“, erklärte Coles im
Gespräch. Momentan aber fehle,
so die Managerin weiter, die notwendige Technik zur Umsetzung
des Projekts.
Die Vorbereitungen dafür laufen bereits. Vor rund einem Jahr
hatte Snapchat Krish Jayaram als
„Head of Commerce“ von einer
Paypal-Tochter geholt und Geld
in eine Shopping-App für Mode(erx)
marken investiert.
ADWORDS
Shoppen statt chatten:
Snapchat sieht Potenziale
ver-Bereich auftauchten, scheinen die Zeichen beim Dienst mit
dem Geister-Logo mehr und
mehr auf Monetarisierung zu
stehen.
Auf einer Konferenz in Kalifornien sprach Joanna Coles im
Interview über den Reiz von
Social Commerce für Snapchat.
Das Mitglied des Aufsichtsrats ist
zugleich Chefredakteurin bei der
amerikanischen „Cosmopolitan“
und zeigte sich begeistert von
den Möglichkeiten des DiscoverBereichs im Messenger, der sich
Google macht rechte
Spalte (fast) werbefrei
Seit Mitte Februar erscheinen in
den
Google-Suchergebnissen
weltweit keine Adwords-Werbeanzeigen in der rechten Spalte
mehr. In den meisten Fällen soll
die rechte Seite komplett leer
bleiben, Ausnahmen sind die
„Product Listing Ads“ von
Google Shopping, die auch weiterhin dort platziert werden, so
Googlewatchblog.de.
Zum Ausgleich soll nun ein
vierter Banner in der Mitte hinzukommen – allerdings nur in Ausnahmefällen und nur bei „hoch
kommerziellen Anfragen“ – etwa
bei der Suche nach Versicherungen oder Reisen.
Die rechte Seitenleiste hat
durch den „Knowledge Graph“
und die mobile Suche ohnehin an
Bedeutung für Adwords verloren. Auf mobilen Geräten ist die
rechte Seitenleiste aus Platzgründen nicht zu sehen – die mobilen
Suchanfragen steigen jedoch
(sg)
immer weiter an.
AMAZON
Paketautomaten
in ganz Europa
Ein europaweites Netz von vollautomatischen Paketautomaten
plant Amazon laut einem Bericht
der „Süddeutschen Zeitung“. Als
erste Länder sind demnach
Deutschland und Frankreich im
Gespräch. An den Paketautomaten können Kunden dann künftig ihre Bestellungen abholen
und auch Retouren abgeben.
Ein socher Schritt wäre ein Angriff auf das Geschäftsmodell der
In den USA gibt es schon
Amazon-Paketstationen
5/16
Hightech im Kinderzimmer: Thingmaker
Deutschen Post. Die ist bisher
der einzige Anbieter von Paketstationen in Deutschland, die
derzeit ebenfalls von Amazon genutzt werden.
Amazon entwickelt sich mehr
und mehr vom lukrativen Großkunden zum ernst zu nehmenden Konkurrenten. Hierzu trägt
auch das vor wenigen Monaten
eröffnete Verteilerzentrum in
Olching bei München bei. In
München und Umgebung kann
Amazon heute schon ohne DHL
oder Hermes ausliefern.
Außerdem plant der Konzern
die Einführung des Schnell-Lieferservices „Amazon Prime
Now“ auch in Deutschland. Anvisiert sind für die Einführungsphase Hamburg und München,
in Berlin sollen bereits Tests laufen. Herausgefunden werden
soll vor allem, in welchem Zeitfenster – 60 oder 90 Minuten –
eine Lieferung möglich ist. (sg)
FACEBOOK
Instant Articles für
alle Publisher offen
Noch vor dem ersten Jahrestag
von Instant Articles soll das Programm ausgeweitet werden, das
Publishern erlaubt, ihre Inhalte
direkt auf Facebook zu zeigen,
anstatt über Links die Nutzer auf
ihre Seiten zu führen. Ab 12. April
2016 soll „Instant Articles“ allen
Wofür haben Nutzer im Netz schon bezahlt?
Musik
54,60 %
Games
47,70 %
Filme / Serien
39,10 %
E-Books
27,80 %
Fachinformationen
Bendgate 2.0
Forscher der Queen’s University in Ontario/Kanada
haben ein biegsames Smartphone entwickelt. Die
Technik basiert auf einem OLED-Display von Samsung
und soll nicht nur als Bruchschutz dienen. Die Wissenschaftler denken auch darüber nach, dass das
Smartphone auf diese Art bedient werden kann.
12,30 %
News
9,60 %
Sonstiges
2,00 %
Musik-Downloads und -Streamingdienste gehören zu den beliebtesten
digitalen Bezahlservices der deutschen Internet-Nutzer
INTERNET WORLD Business 5/16
Quelle: DCI Institut
29. Februar 2016
5/16
INTERNET WORLD Business
Apple-Shopping:
Pünktlich zur Internet World bringt
Shopgate mehrere
neue Apps für Apple
TV in Deutschland
an den Start. Mit
dabei: Brands wie
Peoples Place oder
Ebrosia.
Publishern – unabhängig von
Standort und Firmengröße – zur
Verfügung gestellt werden, teilte
das Netzwerk mit.
Exklusiv für
Deutschland:
Shoppen mit
Apple TV
sicht weiterer Werbeformate im
größten Social Network der Welt
finden Sie in dieser Ausgabe ab
Seite 26.
(sg)
DELTICOM
Reifenhändler kauft
Food-Versender
Jetzt offen für alle: Facebook Instant Articles
„Wir haben Instant Articles entwickelt, um ein Problem zu lösen – die langsamen Ladezeiten
im mobilen Web“, so Facebook
Product Manager Josh Roberts.
„Unser Ziel war es von Anfang
an, Instant Articles für alle Publisher zugänglich zu machen.“
Während Instant Articles ursprünglich nur mit ausgewählten
Partnern gestartet war, sind mittlerweile mehrere Hundert Publisher an Bord – die nicht nur
Content liefern, sondern auch
eigene Anzeigen ausspielen können und damit auf zwei Arten
von der Reichweite des Netzwerks profitieren.
Anfänglich hatte Facebook Art
und Zahl der Anzeigen, die die
Publisher in ihren Instant Articles einbinden konnten, streng
limitiert. Doch bereits im Dezember 2015 wurden die Werbemöglichkeiten ausgeweitet. Eine Über-
Relaunch: Die
Wuppertaler Agentur Netzkern hat für
den Kfz-Versicherer
DA Direkt einen
neuen Webauftritt
auf Basis der
E-Commerce-Plattform Sitecore
gebaut.
Europas größter Online-Reifenhändler Delticom AG übernimmt für rund 30 Millionen
Euro die beiden Lebensmittelversand-Spezialisten Gourmondo
Food GmbH aus München und
ES Food GmbH aus Hannover.
Die beiden Online-Lebensmittelversender betreiben insgesamt
rund ein Dutzend Websites,
außerdem verfügt ES Food über
ein hochmodernes AutomatikLagersystem, das auch für den
Kfz-Teile-Handel von Delticom
interessant sein könnte.
Treibende Kraft hinter dem
Geschäft ist Andreas Prüfer, der
1999 gemeinsam mit ehemaligen
Continental-Managern Delticom
gründete und heute als Großaktionär im Vorstand sitzt. 2009
übernahm die Prüfer-Gruppe
ES Food, dort sitzt Prüfer ebenfalls in der Geschäftsführung.
2012 kaufte Prüfer 90 Prozent
der Gourmondo-Anteile, zehn
Prozent blieben beim langjährigen Geschäftsführer Pascal Zier.
Daran soll sich auf absehbare
Zeit auch nichts ändern, Delti-
City of Things
Digimondo heißt ein drahtloses Niedrigenergie-Netzwerk, das Eon derzeit in deutschen Städten aufbaut.
Es soll die technische Basis für das
Internet of Things bilden.
Auf allen Kanälen: Neuer Online-Auftritt
für die Zurich-Tochter DA Direkt
com übernimmt lediglich die
Prüfer-Anteile. Der Ausflug ins
Food-Gewerbe ist von langer
Hand vorbereitet, berichtet Prüfer im Gespräch mit der Redaktion – und ist für Delticom auch
nicht die erste Diversifikation.
Bis 2009 verkaufte das Hannoveraner Unternehmen neben Autoreifen und Kfz-Teilen unter anderem auch Kontaktlinsen. (fk)
Paypal und die Deutsche Bank
gearbeitet. 2014 wurde Beebop
bei den European Excellence
Awards als „European Newcomer Agency of the Year“ ausgezeichnet.
(fk)
AGENTURKONSOLIDIERUNG
Elefantenhochzeit in der Logistikbranche: Der chinesische
Großkonzern Tianjin Tianhai
übernimmt den weltweit führenden IT-Distributor Ingram Micro
für sechs Milliarden Dollar.
Damit zahlt Tianjin Tianhai den
Ingram-Aktionären einen Aufschlag von rund 30 Prozent auf
den letzten Aktienkurs. Ingram
Micro soll künftig ein Teil der
HNA Group werden, die die
Mehrheit an dem Transport- und
Logistikunternehmen hält. Die
Transaktion soll nach Unternehmensangaben in der zweiten Jahreshälfte 2016 abgeschlossen
(fk)
werden.
Havas kauft Beebop
Die französische Havas-Gruppe
übernimmt die auf Social Media
spezialisierte Agentur Beebop in
Hamburg komplett. Die Gründer
Pedro Anacker und Sven Wiesner bleiben als Geschäftsführer
an Bord, die Agentur mit 25 Mitarbeitern ändert ihren Namen in
Neuer Eigner, neues Logo:
Havas Beebop
Havas Beebop. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart.
Zu den Kunden der 2007 gegründeten Firma gehören Unternehmen und Marken wie Campari, Mobilcom-Debitel, Eprimo,
Paypal und Langnese. Havas ist
für Beebop kein Unbekannter,
man hat schon gemeinsam für
müssen Händler ihren Angeboten
eine eindeutige Produktkennzeichnung geben, um den EbayGrundsätzen und den Richtlinien
externer Suchmaschinen zu
entsprechen. Dazu gehören die
Marke, die Herstellernummer
(Manufacturer Part Number
IT-LOGISTIK
Chinesischer Konzern
kauft Ingram Micro
EBAY
Suche nach GTIN
Die Global Trade Item Number
(GTIN) ist eine Identifikationsnummer, mit der Produkte und
Packstücke weltweit identifiziert
werden können. Auch bei Ebay
Identifikationsmerkmal:
Die GTIN gehört dazu
MPN) oder eben die GTIN. Nun
will der Online-Marktplatz auf
seinem Portal die Suche nach den
GTINs ermöglichen.
Manche Händler wollen die
Nummer aber nicht angeben,
weil sie befürchten, dass die Nutzer die GTIN kopieren und sie
dann bei Google und Co. eingeben, um schnell den Händler zu
finden, der für das gewünschte
Produkte den günstigsten Preis
anbietet.
Nach Unternehmensangaben
ist es zwar erlaubt, die GTIN
nicht anzugeben, das sei aber
eher kontraproduktiv: Möglicherweise werden die Angebote dann
nicht in den Ebay-Suchindex
aufgenommen, die Kunden können sie dann kaum finden. (sg)
3,57 Euro
soll das neue Smartphone
Freedom 251 in Indien kosten.
Möglich wird der Preis durch staatliche Subventionen. Bislang haben nur 220 Millionen
der 1,3 Milliarden Inder ein Telefon.
Quelle: ZDnet
5
UPDATE
6
INTERNET WORLD Business
29. Februar 2016
5/16
World Wide Web
Start-up
Boxmesh vernetzt Nachbarn,
damit Pakete sofort zugestellt
werden können.
Zehn Pakete im Flur: Diese
Bilanz zog Michael Zölzer nach
einem Tag Arbeit im Homeoffice. Für Zustelldienste war’s
ein Glückstag. Sie verlieren bis
zu 300 Millionen Euro im Jahr,
weil sie Pakete nicht sofort abliefern können. Das inspirierte
Zölzer zu Boxmesh, der App
und Nachbarschaftshilfe: „Jeder
kann Pakete annehmen“, sagt
der Gründer. „Boxmesh erleichtert die Kommunikation
für die Abholung.“ Nutzer entdecken in Boxmesh Nachbarn,
mit denen sie sich verbinden
können und die bei Bedarf
Pakete annehmen. Nach der
NEW YORK / USA
Sesamstraße sucht clevere Gründer
http://www.sesameworkshop.org/sesame-ventures/
MADRID / SPANIEN // BERLIN / DEUTSCHLAND
Entwicklerteam in Madrid
http://bit.ly/mytoys-mad
Smarter aufwachsen mit der Sesamstraße: Die Macher der
TV-Sendung, Sesame Workshop aus New York, unterstützen
künftig Start-ups, die digitale Webangebote für Kinder basteln, die Gesundheit, Wohlbefinden und Selbstbewusstsein
fördern. Hintergrund: Die meisten Kindern sehen kaum
mehr fern, sondern halten sich im Internet auf. (vs)
Mytoys, eine Tochter des Otto-Konzerns, baut in
Madrid eine Technikeinheit auf. Das Techlab wird die
IT-Abteilung in Berlin beim Ausbau der E-CommercePlattform unterstützen. Mytoys verkauft Kindersachen
online, zur Gruppe gehören zudem der Modeversand
Ambellis und der Schuh-Shop Mirapodo. (vs)
LAGOS / NIGERIA
Facebook mobil
http://bit.ly/nigeria-fb
16 Millionen Nutzer pro Monat
greifen in Nigeria auf Facebook
zu – laut Firmenangaben alle
mobil. Damit führt das afrikanische Land einen Trend an. Von
den rund 1,3 Milliarden Facebook-Nutzern weltweit nutzen
über 1,1 Milliarden das Network auch mobil, rund 530 Millionen ausschließlich mit einem
Smartphone oder Tablet. (vs/fk)
Kontaktaufnahme werden die
persönlichen Daten ausgetauscht. Auch Händler, Kioske
und andere Lokalitäten können sich als Abholstation eintragen. „Nutzer geben bei der
Bestellung deren Adressen für
die Zustellung an“, erklärt
Zölzer, „wir arbeiten daran,
dass die Lieferung noch bei
der Bekanntgabe der Zustellung umgeleitet werden kann.“
Dazu kooperiert Boxmesh inzwischen mit allen wichtigen
Zustelldiensten. Noch befindet
sich die App im Betatest, ab
Frühjahr soll sie öffentlich
bekannt gemacht werden. (vs)
VERSCHLÜSSELUNG
Apple sperrt sich
KOBE / JAPAN
Asics kauft Sport-App
http://bit.ly/asics-runs
Wadi.com hat sich 67 Millionen US-Dollar für Wachstum und Expansion verschafft. Das Web-Kaufhaus mit Sitz in
Dubai ist in den Vereinigten Arabischen
Emiraten und in Saudi Arabien aktiv und
bietet rund 150.000 Produkte an. Wadi
gehört zur Middle East Internet Group,
an der der deutsche Unternehmens-Inkubator Rocket Internet beteiligt ist. (vs)
Wer zuletzt kauft, kauft billiger: Für 85 Mio.
US-Dollar hat der japanische Sportartikelhersteller Asics die Fitness-App Runkeeper
übernommen. Die Konkurrenz ließ sich die
Digitalisierung mehr kosten: Adidas bezahlte
für Runtastic 220 Mio. Dollar, Under Armour
für Myfitnesspal gar 475 Mio. Dollar. Runkeeper zeigt Jogging- und Radtouren und
speichert Aktivitätsdaten der Nutzer. (vs)
Apple, während Microsoft-Gründer Bill Gates Verständnis für die
(fk)
FBI-Position signalisierte.
gegen FBI-Order
Apple hat den prominenten Bürgerrechtsanwalt Ted Olsen mit
der Vertretung seiner Interessen
beauftragt. Es geht um die Forderung der US-Bundespolizei FBI,
Apple müsse eine Software schreiben, um den Ermittlern Zugang
zu den verschlüsselten Daten auf
einem iPhone zu verschaffen. Das
gehörte einem Terroristen, der im
Dezember 2015 in San Bernardino
14 Menschen erschoss.
Apple-Chef Tim Cook weigert
sich, der FBI-Anordnung nachzukommen, fürchtet einen Präzedenzfall – und weiß die AppleFangemeinde hinter sich. Am 23.
Februar kam es weltweit zu Solidaritätskundgebungen vor AppleStores. Auch Google und andere
IT-Unternehmen unterstützen
WIKIPEDIA
Wiki-Suchmaschine
Die Stiftung Wikimedia Foundation plant die Entwicklung einer
eigenen Wikipedia-Suchmaschine.
Und die soll nicht nur die Informationen der eigenen Plattform
umfassen, sondern den Content
Foto: GongTo / Shutterstock.com
Boxmesh.co: Nachbarschaftshilfe für Pakete
DUBAI / VEREINIGTE
ARABISCHE EMIRATE
Millionen für Wadi.com
https://en-ae.wadi.com/
Seit Mai 2015 im Gang:
Projekt „Knowledge“
auch mit Daten aus anderen Quellen kombinieren.
Das Projekt „Knowledge
Engine“ geistert bereits seit Längerem als Gerücht durch die
Foundation und die Wikipedia
Community. Nun hat Wikimedia
Dokumente veröffentlicht, die
zeigen, dass tatsächlich eine solche Suchmaschine geplant ist.
Laut Wikimedia-Chefin Lila Tretikov soll die aber auf keinen Fall
mit Google konkurrieren.
Das Projekt wurde auf einer
Entwicklerkonferenz im Mai
2015 angestoßen. Die Suchmaschine soll in sechs Jahren entwickelt werden und mehrere Millionen US-Dollar kosten, die laut
Tretikov allerdings mehrheitlich
von der Knight Foundation,
nicht von Wikimedia getragen
werden. Die Knight Foundation
ist eine Stiftung, die Ideen im
Medienbereich und Journalis(ks)
mus fördern will.
DRIVE AWARD 2016
Bewerben bis 31. März
Erstmals wird im Rahmen des
Intelliad Performance Marketing
Summit der Drive Award verliehen. Bewerben können sich
Performance-Agenturen
und
Unternehmen in vier Kategorien:
Beste Multichannel-Kampagne,
Beste
Performance-Agentur,
Beste Display-Kampagne und
Beste Performance-Kampagne.
Mehr Info im Netz unter: www.
performancemarketingsummit.
de/award/
NEWS ONLINE
E-Commerce, Online-Marketing
und Tools & Technik: Topaktuelle
News finden Sie unter www.inter
networld.de. Dort können Sie auch
unseren dreimal täglich erscheinenden Newsletter bestellen.
Advertorial
Wirecard
10 Gründe, warum 2016 das
Jahr des Omnichannel wird
Nicht nur die E-Commerce Messe Internet World zeigt, dass das
Thema Omnichannel in aller Munde ist – in ganz Deutschland wird das
Thema immer populärer.
Deutsche shoppen per Smartphone:
Bislang waren Deutsche eher zurückhaltend, was das Shopping über mobile
Geräte anbelangt. Doch das ändert sich
gerade: Zunehmend mehr Deutsche
nutzen ihr Smartphone oder Tablet für
einen Einkauf im Internet. Laut dem
Statistik-Portal Statista lag der Anteil
mobiler Shopper 2015 bereits bei gut
64 Prozent. Immer mehr Verbraucher
sehen ihr mobiles Gerät als einen
Shoppingkanal an – das ist ein gutes
Zeichen für die Zukunft des Omnichannel, denn dieser umfasst das Einkaufen
über alle Kanäle: online, mobil und
am Point-of-Sale.
Mobile Zahlungen nehmen zu: Neben
dem Shopping nimmt auch das Bezahlen
via mobilen Geräten zu. Laut dem Forschungsunternehmen Gartner wird sich
die Anzahl mobiler Transaktionen in der
Bundesrepublik bis zum Jahr 2017 auf
etwa 23,17 Millionen Transaktionen belaufen, 2013 waren es noch rund acht
Millionen Transaktionen. Neben der Bereitschaft für mobile Zahlungen in der
Bevölkerung, wächst auch die Akzeptanz im deutschen Einzelhandel: Viele
große Supermarktketten haben ihre
Kassenterminals zuletzt fit gemacht
für kontaktlose Zahlungen. Die NFCTechnologie scheint sich in Deutschland
somit immer mehr zu etablieren.
Deutsche kaufen Möbel
und Lebensmittel online
mehr Geschäfte von klassischen OnlineRetailern geben wird.
Showrooms entstehen: Dadurch,
dass der Onlinehandel auch lokale Geschäfte eröffnet, entstehen sogenannte
Showrooms. Das heißt: Kunden schätzen die persönliche Beratung vor Ort
und bestellen Waren anschließend online. Im vergangenen Jahr meinten 52,2
Prozent der Ladenbauunternehmen in
Deutschland, dass Europas Geschäfte
immer mehr zu Showrooms werden.
Schon bald könnten deutsche Shopper
somit Produkte per Smartphone im
Showroom einscannen, um sie online
zu bestellen und direkt nach Hause geliefert zu bekommen. Dieser Trend
könnte auch stationäre Einzelhändler
dazu bewegen, ihre Läden in einen
Showroom zu verwandeln sowie ihre
Onlineshops aufzurüsten.
Immer beliebter: Standortbezogene Dienste und
personalisierte Coupons
E-Mail-Quittung wird populär: Wer
im stationären Laden einkauft, wird
dieses Jahr vermehrt statt eines Kassenbons automatisch eine Quittung per
E-Mail bekommen – sofern der Kunde
es möchte. Viele Einzelhändler haben
ihre Kassensysteme bereits umgestaltet, sodass Quittungen an Bestandskunden bequem online versandt werden können.
spielsweise mithilfe von Beacon-Technologie möglich. Das hat Vorteile für
Käufer und Verkäufer: Einzelhändler
können kurzfristige Impulse generieren und Verbraucher können spontan
von Angeboten profitieren, die sie etwa
mittels einer Direkt-Nachricht auf ihr
Smartphone bekommen.
Personalisierte mobile Coupons ersetzen Gutscheinkarten: Zur richtigen
Zeit, am richtigen Ort, für den richtigen
Kunden – im Jahr 2016 wird es immer
mehr darum gehen, Kunden gezielt
nach ihren Bedürfnissen über das
Smartphone anzusprechen und ihnen
darüber relevante Angebote zu sen-
Der Onlinehandel wird breiter:
Gleichzeitig wächst der Onlinehandel in
seiner Breite. Für Bekleidung, Unterhaltungselektronik sowie Reisen ist
das Internet schon jetzt ein wesentlicher Vertriebskanal. Nach Angaben der
Unternehmensberatung KPMG wird sich
die Akzeptanz der Verbraucher im Jahr
künftig verstärkt auch auf klassische,
leicht substituierbare Warengruppen
ausweiten wie etwa Medikamente,
Möbel und Lebensmittel. Im Jahr 2020
wird demnach jeder Konsument fast
ein Viertel seiner Einkäufe online
tätigen.
Online goes stationär: Bereits 2015
kündigte sich ein weiterer Trend an, der
sich dieses Jahr verstärkt bemerkbar
machen wird: Zunehmend mehr E-Commerce-Shops eröffnen auch stationäre
Geschäfte. So gingen vergangenes Jahr
rund 81,6 Prozent der Planungsabteilungen im deutschen Einzelhandel
davon aus, dass es künftig in Europa
Standortbezogene Dienste nehmen
zu: Es geht 2016 zunehmend um personalisierte Angebote, die sich danach
richten, wo sich ein Konsument gerade
aufhält. Laut einer Befragung von KPMG
können sich 78 Prozent der Deutschen
vorstellen, standortbezogene Dienste
zu nutzen. Solche Dienste sind bei-
den. Betritt ein Stammkunde zum Beispiel ein Geschäft, bekommt er automatische eine Nachricht über das beste
Tagesangebot aus seiner bevorzugten
Produktkategorie auf sein Smartphone oder Tablet zugesandt. Der mobile
Coupon kann an der Kasse sofort eingelöst werden.
Der stationäre Einzelhandel wird
digital: Die digitalen Veränderungen im
Laufe des Jahres führen dazu, dass immer mehr Einzelhändler ihre IT-Systeme umgestalten. Laut des EHI Retail Institute planen 28 Prozent der deutschen
Einzelhandelsunternehmen, ab jetzt ihr
Kassensystem zu erneuern. Insgesamt
23 Prozent beabsichtigen, die eigenen
Mitarbeiter mit mobilen Devices auszustatten und 48 Prozent wollen generell
auf das Thema Omnichannel setzen.
Die Verkaufskanäle online, mobile
und Point-of-Sale verschmelzen: Viele
Experten sind sich einig, dass es nicht
mehr lange dauern wird, bis die Verkaufskanäle online, mobile und Point-ofSale zu einem Shopping-Erlebnis verschmelzen. Denn nicht nur zunehmend
mehr Onlinehändler werden stationäre
Läden eröffnen, auch Einzelhändler
werden mobile und Online-Angebote in
ihre Verkaufsstrategie integrieren. Es
gibt jedoch schon heute einfache Möglichkeiten, um alle Kanäle miteinander
zu kombinieren: Über die zentrale Cloudbasierte Plattform „ConnectedPOS“
können sich Händler mit ihren Kunden
vernetzen und Mehrwertservices ganz
einfach auch in komplexen und heterogenen Infrastrukturen ausrollen.
Wie das genau funktioniert? Das erfahren
Sie am Wirecard-Stand C133 auf der
Internet World Messe in Halle B6. Hier
stellen wir den Point-of-Sale der Zukunft
vor: Mit ConnectedPOS können alle Einkaufsprozesse problemlos miteinander
kombiniert und vernetzt werden – ohne
den Austausch der bisherigen Kasseninfrastruktur.
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SCHWERPUNKT
INTERNET WORLD Business
29. Februar 2016
5/16
Foto: Shutterstock / Lavitrei
8
„Andere Präferenzen“
Die weitaus meisten Kaufentscheidungen im E-Commerce treffen Frauen: eine
Annäherung an die wichtigste Zielgruppe im Netz – mithilfe von fünf Expertinnen
rauenansprache ist ganz einfach: Färb
deine Website rosa, designe alle Produkte etwas zierlicher und klebe ein paar
Swarovski-Steine drauf – und die Damenwelt wird dich lieben. Dieser grandiosen
Fehleinschätzung unterlagen vor einigen
Jahren viele, auch etablierte Unternehmen. Mittlerweile ist klar: So leicht sind
die Damen nicht zu begeistern. Aber wie
denn dann? Höchste Zeit für ein klärendes
Gespräch mit fünf Frauen aus der Branche: She-Commerce-Beratungsexpertin
Diana Versteege, Tijen Onara, Gründerin
des Netzwerks Women in Digital e.V.,
Outfittery-Chefin Julia Bösch, CatchysGründerin Franziska Majer und PaymentExpertin Miriam Wohlfarth.
F
80 %
der Kaufentscheidungen
im E-Commerce werden von
Frauen gefällt oder von
ihnen maßgeblich beeinflusst.
Foto: Shutterstock / Jane Kelly
Julia Bösch
Die Geschäftsführerin von
Outfittery
gehört
zu
Deutschlands
Vorzeigegründerinnen: Der Curated-Shopping-Service für
Männer von Bösch basiert
auf einer Prämisse, deren
Richtigkeit die meisten
Frauen bestätigen werden:
Männer hassen Einkaufen.
Das Geschäftsmodell erwies sich als Erfolgsrezept.
Outfittery ist mittlerweile in
acht europäischen Ländern
aktiv.
Frau Versteege, Sie haben vor vier Jahren
Ihre Beratung „She Commerce“ gegründet,
um den Blick für die weibliche Zielgruppe
im Online-Handel zu schärfen. Wie weiblich ist der E-Commerce heute?
Diana Versteege: Der E-Commerce ist
weiterhin extrem männlich. Das ändert
sich aber gerade – und damit ändert sich
auch der Blick auf die weiblichen Konsumenten. Ich glaube, dass Männer die Ansprüche der Kundinnen nicht immer verstehen und deshalb oft an der Zielgruppe
vorbei programmieren.
Tijen Onaran: Ich bin skeptisch, was diese
geschlechtsspezifische
Argumentation
betrifft. Natürlich gibt es Thematiken wie
beispielsweise den Lifestyle-Bereich, wo
Frauen eher mit spannenden Bildern wie
auf Instagram angesprochen werden können – wobei es mittlerweile ja auch ganz
viele Männerblogs mit starker grafischer
Ansprache gibt. Die Zielgruppenansprache im E-Commerce richtet sich heute
weniger nach dem Geschlecht, sondern ist
eher abhängig davon, wie die Person sozialisiert ist, was sie beruflich macht oder
was ihre Interessen sind.
Versteege: Dafür muss ich aber auf diese
Zielgruppen eingehen. Bisher wurden
doch alle über einen Kamm geschoren. Es
geht nur, wenn man jede Zielgruppe –
auch die der Männer und der Frauen –
individuell anspricht, auch ohne übertriebenes Gender Marketing.
Frau Bösch, Ihr Geschäftsmodell fußt ja
darauf, dass Männer anders einkaufen als
Frauen …
Julia Bösch: Ja, unserer Erfahrung nach
gibt es schon klare Unterschiede. Unsere
Kunden sind sehr Convenience-orientiert, sie wollen schnell und bequem gut
aussehen können. Und sie suchen jemanden, der dieses Problem für sie löst, und
vertrauen dieser Person dann auch komplett. Frauen kaufen im Modebereich dagegen viel mehr über
Inspiration ein. Es gibt sicherlich auch Männer, die Inspirationskäufer sind, aber
generell gibt es große Unterschiede. Diese
wirken sich natürlich nicht nur auf die
Kundenansprache und das Marketing aus,
sondern auch auf die Produkte und Services, die man anbietet. Wir gehen spezifisch
auf Männer ein, was im Modehandel eher
selten ist. Männer bekommen ja sonst im
Modehandel immer nur die Ecke ganz
hinten im Kaufhaus.
Franziska Majer: Pauschalisieren kann
man nie. Aber ich finde, dass auch in
Sachen Frauenansprache im E-Commerce
schon sehr viel gemacht wird – im Modebereich sowieso, aber auch in anderen
Branchen, Stichwort Amorelie. 80 bis 90
Prozent der Online-Kaufentscheidungen
werden immerhin von Frauen getroffen,
egal in welcher Branche. Diesen Umsatz
will sich niemand entgehen lassen. Gezielte
Männeransprache fällt da eher runter.
Obwohl die Entscheider im E-Commerce
weiterhin vornehmlich Männer sind?
Miriam Wohlfarth: Ja, das führt mitunter
zu amüsanten Diskrepanzen. Wir haben
zum Beispiel einen großen Kunden, der
Luxushandtaschen mit Ratenkauf anbietet. Wenn ich Männern von diesem Geschäftsmodell erzähle, treffe ich meistens
auf ungläubiges Unverständnis. Sie können sich einfach nicht vorstellen, dass
Frauen eine teure Handtasche auf Raten
kaufen würden – obwohl sich so mancher
Mann teure Alufelgen auf Raten kauft, was
vielleicht wiederum Frauen wenig eingängig ist.
Die Unterschiede zwischen den Geschlechtern ziehen sich also bis in die präferierten
Zahlungsweisen hinein?
Wohlfarth: Auf jeden Fall, da sind sich die
Payment-Studien einig. Männer bevorzugen Zahlungsmethoden wie Paypal und
29. Februar 2016
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INTERNET WORLD Business
Diana Versteege
Die gebürtige Holländerin ist seit
über zehn Jahren eine bekannte
Größe im deutschen E-Commerce.
Vor vier Jahren gründete die
Marketing-Betriebswirtin
„She
Commerce“, ein Beratungsunternehmen, das Online-Shops ihre
weiblichen Kunden näherbringen
will. Ihr Credo: Die weibliche Zielgruppe wird im E-Commerce weiterhin stark unterschätzt.
Lastschrift, Frauen kaufen lieber per Rechnung. Frauen sind sicherheitsbewusster,
Männer wollen eher schnell etwas erledigt
haben.
Welche anderen Unterschiede zwischen den
Geschlechtern lassen sich beim ShoppingVerhalten denn noch ausmachen?
Bösch: Der Hauptunterschied liegt meines
Erachtens nach in der Herangehensweise.
Ein Mann hat ein klares Ziel, eine To-doListe, die abgearbeitet werden muss. Dafür
geht der durchschnittliche deutsche Mann
zweimal im Jahr einkaufen, investiert
dafür irgendwas zwischen einer halben
Stunde und einer Stunde, und danach ist
Mann, für die Kinder, für Freunde und
Kolleginnen – deren zusätzliche Präferenzen spielen beim Einkaufen immer eine
Rolle. Außerdem setzen Frauen ein Produkt immer in einen größeren Kontext.
Da ist eben nicht nur die Farbe einer
Handtasche relevant, sondern auch zu
welchem Outfit sie in welchen Anwendungssituationen passt. Es spielen einfach
viel mehr Aspekte in den Kaufprozess
hinein, weshalb der Kaufprozess der Frau
im Durchschnitt deutlich länger dauert als
der des Mannes.
Wollen Frauen also im Umkehrschluss
die große Auswahl des kompletten Sorti-
„Wenn wir in der Lage sind, von den
weiblichen Kunden genauso zu profitieren
wie von den männlichen, ist das Potenzial
viel größer als das von China“
Daimler-Chef Dieter Zetsche will mit
seinen Autos die führende Neuwagenmarke
für Frauen werden
die Liste abgearbeitet und der Einkauf erst
mal wieder erledigt. Frauen gehen da ganz
anders vor. Dementsprechend ergeben
sich auch ganz andere Präferenzen, was
das Thema Service, Produktdarstellung
oder auch Produktvielfalt angeht. Unser
Kunde will gar nicht konfrontiert werden
mit Zehntausenden von Optionen. Der
will einfach seine zehn bis zwölf Teile
haben und daraus entscheiden können.
Außerdem sind Männer sehr viel offener
für Beratung und Unterstützung als
Frauen, zumindest im Modebereich.
Majer: Ja, gerade in Sachen Mode sind
Frauen eher selbst proaktiv, wollen selbst
entdecken und entscheiden. Bei Catchys
stellen wir außerdem immer wieder fest:
Frauen sind die gewiefteren Schnäppchenjäger und viel eher bereit, über die Preise zu
verhandeln. Im Secondhand-Bereich gilt
außerdem: Auch beim Verkaufen sind
Frauen deutlich aktiver als Männer.
Versteege: Das deckt sich mit unseren Erkenntnissen: Die Frau berücksichtigt viel
mehr Aspekte beim Einkauf. Zudem kauft
sie nicht nur für sich, sondern auch für den
ments, während Männer eine Kuratierung
brauchen?
Versteege: Das würde ich so nicht unterschreiben. Julia sagte, dass Männer nicht
mit einer Auswahl von Zehntausenden
Produkten konfrontiert werden wollen –
aber uns mutet man das zu! Wenn man als
Neukundin in einen Shop kommt, gibt es
meistens keinerlei Kuratierung – da sind
dann auch Frauen überfordert.
Onaran: Ich finde schon, dass Frauen mittlerweile besser abgeholt werden. Curated
Shopping für Frauen nimmt zu und
gewinnt an Bedeutung und an Akzeptanz.
Es gibt ja nicht nur Kisura, sondern auch
andere Anbieter, die beispielsweise nach
Hause kommen und vor dem offenen
Kleiderschrank beraten. Geschlechterübergreifend wird Einkaufen im Internet
zielgerichteter.
Also sind Personal Feeds für alle der nächste
Evolutionsschritt nach der geschlechterspezifischen Ansprache?
Versteege: Ich würde eher sagen: Sie sind
eine Ausprägung davon. Ein Personal
Feed ist eine Stöberfunktion, in der die
Produkte zumindest auf mich zugeschnitten sind. Die meisten Kunden sind von der
Riesenauswahl im Internet überfordert
und wollen eben doch die Beratungsleistung, die sagt: „Das ist gut für Dich“. Aber
man darf die Stöberfunktion nicht ganz
rausnehmen, sonst fühlen sich die Frauen
bevormundet.
Majer: Sehe ich ähnlich. Ich denke, es wird
in Zukunft in Richtung Shoppable Content
gehen: Man holt sich die Inspiration, aber
man bleibt selbstbestimmt und proaktiv.
Es reicht einer Frau nicht, wenn sie einfach
etwas vorgesetzt bekommt, das ihr zu
gefallen hat. Sie will trotzdem noch die
große Auswahl haben. Es muss also eine
Kombination aus beidem sein – beispielsweise in Form eines Online-Magazins, das
verschiedene Looks vorstellt, die man
dann direkt nachshoppen kann. Aber sobald
man die einzelnen Produkte anklickt, finden
sich unten alle Produkte zur Auswahl.
Bösch: Und da liegt der Unterschied zwischen den Geschlechtern, denke ich. Auch
der Mann will natürlich am Ende die letzte
Entscheidung haben, das ist ganz wichtig.
Aber Frauen investieren wesentlich mehr
Zeit, sich selbst zu informieren, zu stöbern, Produkte zu entdecken. Männer
sind einfach nicht interessiert daran, so
viel Zeit in diesen Prozess zu stecken.
Kunden perfekt abholen, persönlich beraten –
das hört sich alles wunderbar an. Aber
dahinter steckt ja viel Arbeit, vor allem bei
der Datenanalyse. Lohnt sich der ganze
Aufwand denn?
Wohlfarth: Einige unserer Händler, darunter auch welche aus dem Umfeld der Otto
Group, sprechen ihre Kunden ja sehr persönlich an. Mein Eindruck ist, dass sich das
durchaus lohnt. Angebote wie von About
You, bei denen Kunden Einstellungen zu
ihrem Typ und Stil eingeben können, gibt
es noch viel zu selten. Ich persönlich fühle
mich für die Zielgruppe von About You
schon fast zu alt. Ich würde mir einen Anbieter wünschen, der mit einem ähnlichen
Ansatz meine Zielgruppe anspricht. Ich
muss immer noch zu viel suchen.
Versteege: Laut unseren Kundenbefragungen lohnt sich der Aufwand auf jeden Fall,
bei der Kundenbindung genauso wie beim
Umsatz. Allerdings nutzen bisher die meisten Unternehmen ihre Zahlen noch zu wenig, um daraus sinnvolle Schlüsse zu ziehen.
Zalando zum Beispiel weiß doch genau, ▶
9
Female Commerce auf
dem Internet World
Kongress
Zum Thema „Female Commerce“
gibt es noch mehr zu sagen, das
stellte sich beim RoundtableGespräch schnell heraus. Deshalb
werden Diana Versteege, Tijen
Onaran, Julia Bösch, Franziska Majer
und Miriam Wohlfarth ihre Diskussion
bald vertiefen, und zwar am 1. März
auf der Bühne des Internet World
Kongresses.
Personal Feeds wie von About You
verbessern die Kundenansprache
Miriam Wohlfarth
Die Geschäftsführerin und Mitgründerin des Payment-Anbieters Ratepay
verantwortet bei der Otto-Tochter die
Bereiche Marketing und Vertrieb. Davor
war sie Country Manager Deutschland
beim Payment Service Provider Ogone.
Mit 15 Jahren Erfahrung im OnlineBusiness ist sie es gewohnt, beruflich
beinahe ausschließlich mit Männern
zusammenzuarbeiten.
SCHWERPUNKT
10
INTERNET WORLD Business
was ich schon bei ihnen gekauft habe, und
welche Hose mit welchen Schuhen beispielsweise zusammen mit dem schon gekauften
Top ein perfektes Outfit bilden würden.
Trotzdem bekomme ich so gezielte Vorschläge nicht. Die Daten sind dafür da, aber
das wird noch nicht so ausgewertet, dass ich
das als Kunde zu Hause wirklich spüre. Das
steckt noch in den Kinderschuhen.
Wohlfarth: Ja, stattdessen gibt es überall
die etwas nervigen Cookies, die nur wieder die Produkte anzeigen, die man sich
schon angeschaut und eben nicht gekauft
hat – vermutlich aus gutem Grund.
Franziska Majer
Die Gründerin und Geschäftsführerin des Secondhand-Marktplatzes
Catchys kennt ihre Kunden genau:
90 Prozent davon sind Frauen,
Schnäppchenjägerinnen erster Güte.
Die Website konzentriert sich auf
die weibliche Zielgruppe, die bei Online-Kaufentscheidungen ohnehin
meist bestimme, Männeransprache
falle daher an sich „hinten runter“.
Angenommen, man wertet die vorhandenen Daten vorbildlich aus: Welche Schlüsse
zieht man daraus, um gezielt eine weibliche
Zielgruppe anzusprechen?
Majer: Bei Catchys haben wir den Schwerpunkt komplett auf Frauen gelegt. Ein
wichtiger Faktor der Ansprache sind sicher Shootings, in denen wir ganze Looks
vorstellen – die dann entsprechend bei
unseren Partnern gekauft werden können.
Gerade im Secondhand-Bereich kommt
dieser Inspirationsaspekt oft zu kurz. Zudem
bauen wir gezielt ins Newsletter-Marketing ein, was bereits gekauft wurde – das
ist etwas schwieriger, weil jedes Produkt ja
nur einmal verfügbar ist und wir als Affiliation-Seite zudem keine Ware im Lager
haben. Dennoch legen wir darauf großen
Wert, denn ich glaube schon, dass Frauen
im Vergleich zu Männern viel mehr zu Impulskäufen neigen, vor allem wenn es ein
Schnäppchen zu machen gibt. Deshalb
schicken wir bei Preissenkungen auch
immer direkt entsprechende Alerts raus.
Bei Catchys als Secondhand-Metasuche
geht es darum, den Frauen Produkte von
verschiedenen Plattformen übersichtlich
auf einer Seite zu präsentieren, ohne dass
sie sich durch die unzähligen Marktplätze
klicken müssen.
Das erinnert sehr daran, was Frau Bösch
über ihre männlichen Kunden gesagt hat:
Sie wollen Kuratierung, sie wollen eine kleinere Auswahl, sie wollen schnell zum Kauf
kommen. Sind die Geschlechter also doch
nicht so verschieden?
Bösch: Ich glaube, es gibt zwei Motivationen shoppen zu gehen: Entweder weiß ich
29. Februar 2016
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Tijen Onaran
Die leidenschaftliche Networkerin ist Gründerin der
Frauennetzwerke Women in
Digital und Women in
E-Commerce. Mit beiden
Initiativen verfolgt Onaran,
die auch als Leiterin Kommunikation beim Händlerbund fungiert, das gleiche
Ziel: Frauen in der DigitalBranche zu vernetzen und
Expertinnen sichtbarer zu
machen.
genau, welches Produkt ich haben möchte –
dann kaufe ich zielgerichtet in dem Shop,
in dem es dieses Produkt gibt. Oder ich
brauche etwas Neues – und diese zweite
Motivation ist natürlich wesentlich ungenauer als die erste. Da ist Inspiration und
Unterstützung sehr interessant. Nur wenn
man es als Shop-Anbieter schafft, dem
Kunden mit dieser Motivation die nötige
Inspiration und gleichzeitig Unterstützung
zu geben – indem ich dafür sorge, dass er
sich auf meiner Seite verstanden fühlt —
bekommt man langfristig die Loyalität dieses Kunden. Wenn ich das nicht schaffe,
bin ich eigentlich kein Händler, sondern
betreibe ein reines Transaktionsgeschäft.
Mal abgesehen vom Modebereich: Wie relevant ist eine geschlechterspezifische Ansprache in anderen Branchen? Vergrault man da
nicht eher eine Kundengruppe, wenn man
die andere zu dezidiert anspricht?
Versteege: Bridget Brennan sagt: The
bonus of reaching female buyers is that
when it’s done well, you’ll make your male
customers happier too and they won’t even
realize they weren’t your original target.
Wenn man natürlich zu viel in die Richtung Rosa und Pink geht, wie man das früher beim Gender Marketing gemacht hat,
dann wird das nicht funktionieren. Dennoch ist es auch in angeblich männerlastigen Branchen wie IT oder Consumer Electronics entscheidend, die Frauen anzu-
Kisura vs. Outfittery: Curated Shopping für Frauen muss schon beim ersten Fragebogen mehr Auswahlmöglichkeiten bieten
sprechen: Schließlich ist die Frau auch in
diesen Branchen für einen Großteil der
Kaufentscheidungen verantwortlich. Sie
bestimmt den Autokauf mit und entscheidet auch darüber, ob der Hightech-Grill in
den Garten kommt oder nicht. Diese
Branchen sehen die Notwendigkeit aber
bisher noch nicht.
Onaran: Also, ich glaube schon, dass sich
auch in anderen Branchen viel tut. Ein
gutes Beispiel ist Mercedes und deren Initiative „SHE is Mercedes“. Das war eine
Social-Media-Kampagne mit vielen Bloggern, die sich normalerweise eher im
Fashion-Bereich tummeln. Von Mercedes,
einem alteingesessenen Mitglied der konservativen Autobranche, hätte ich zuletzt
vermutet, dass sie so eine Kampagne machen, um weiblichen Kunden zu erreichen.
Versteege: Ja, Daimler-Chef Dieter Zetsche
hat gemerkt, dass Mercedes bei der weiblichen Zielgruppe nicht ankommt, und hat
deshalb die Parole „Frauen sind das neue
China“ ausgegeben. Bis 2020 soll Mercedes
die führende Neuwagenmarke für Frauen
werden – und diese Kampagne sollte der
Startschuss sein. Aber der Denkansatz dahinter ist für mich nicht der richtige. Denn
Mercedes lagert das „She’s Mercedes“Thema von der normalen Seite aus – die
Frauen bekommen eine separate Seite mit
einem hübsch gemachten Lifestyle-Konfigurator, der sie zu ihrem neuen Auto führen soll. Aber wenn sie diesen Konfigurator
ausgefüllt haben, landen sie doch auf der
altgehabten Seite von Mercedes und müssen sich durch die ganze Technik wühlen,
die voll auf männliche Kunden abzielt.
Man bewegt sich da auch offenbar auf einem
schmalen Grat zwischen Zielgruppenansprache und Zielgruppenverärgerung …
Wohlfarth: Möbelhändler sind hier ein
gutes Beispiel: Deren Kunden sind zwar
größtenteils Männer, aber die Kaufentscheidung treffen trotzdem meiner Meinung nach die Frauen. Deshalb müssen sie
sich bei der Zielgruppenansprache so bewegen, dass sie beide Geschlechter ansprechen. Ein anderer Kunde von uns verkauft
Boxen und Lautsprecher. Der Händler erzählte mir, dass zwar 90 Prozent seiner
Kunden männlich sind, aber dass diese
doch sehr stark von ihren Frauen beeinflusst werden. Der Händler hat daraufhin
sein Sortiment erweitert und Produkte in
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verschiedenen Farben und ansprechenden
Designs mit aufgenommen. Jetzt sind die
Lautsprecher eine Art Dekorationsartikel,
die auch Frauen gerne in der Wohnung
platzieren.
Versteege: Die wenigsten Shops wissen,
warum ein Kunde oder eine Kundin zu
ihnen kommt, zu welcher Kunden-Persona sie gehören – oder eben auch, wer
eigentlich die Kaufentscheidung trifft. Da fängt das Problem ja an.
Onaran: Ich denke, die großen
Händler wissen schon eine
Menge über ihre Kunden,
während die kleinen und mittelständischen Händler hier
extremen Nachholbedarf haben. Dadurch erweitern die
Großen ihren Abstand zum
hinteren Mittelfeld zusätzlich
noch durch ihre stetig verbesserte Kundenansprache.
Was hat sich denn in Sachen
Frauenansprache in den letzten zwei Jahren verändert?
Majer: Ich glaube, da gibt es
von Industrie zu Industrie
extreme Unterschiede. In der
Modebranche ist in Sachen
Datenauswertung in den letzten zwei Jahren extrem viel
passiert, sowohl in der frauenals auch in der männerspezifischen Ansprache. Bei Catchys
führen wir zum Beispiel regelmäßig Kundenbefragungen
durch und laden auch teilweise Kundinnen zu uns ein,
um herauszufinden, was diese
stört, was wir besser machen
können und so weiter. Wir
entwickeln die Seite quasi mit
dem Kunden weiter. Aber in
anderen Branchen, zum Beispiel im Reisebereich oder im
Elektronikmarkt,
passiert
noch sehr wenig.
Bösch: Eigentlich sollten alle
Händler immer überprüfen:
Habe ich mir das in meinem
stillen Kämmerlein überlegt
oder macht das auch für meine
Kunden Sinn? Dazu gehört
auch, dass man sich über verschiedene Kundengruppen,
die Personas eben, im Klaren
ist und weiß, warum diese im
eigenen Shop kaufen und was
sie dort erwarten. Da kann
man viel gewinnen.
Mussten Frauen im E-Commerce erst in höhere Positionen
kommen, damit Female Commerce an Bedeutung gewinnen
konnte?
Wohlfarth: So viel hat sich in
den höheren Positionen ja
noch nicht getan. Ich treffe in
Kundengesprächen zu 90 Prozent weiterhin auf Männer.
Onaran: Bei dem Thema „Präsenz von Frauen“ – ob als Entscheiderinnen oder auf Podien
INTERNET WORLD Business
– sind wir noch nicht da, wo wir sein sollten. Trotzdem glaube ich, dass sich in den
letzten Jahren viel getan hat. Es gibt mehr
Gründerinnen und sichtbare Expertinnen.
Majer: Also, auf Investoren-Events muss
man Frauen meistens weiterhin mit der
Lupe suchen.
Bösch: Ich glaube nicht, dass die wachsende Präsenz von Frauen in Entschei-
derpositionen etwas mit der Präsenz des
Themas „Female Commerce“ zu tun hat.
Ich glaube eher, das ist der logische
nächste Schritt im E-Commerce. Am
Anfang ging es nur darum, möglichst
viele Produkte online zur Verfügung zu
stellen, so wie Amazon das am besten tut.
Jetzt im zweiten Schritt geht es eben eher
darum, den Kunden noch genauer anzu-
t
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11
sprechen – und die geschlechterspezifische Ansprache ist eben eine Ausprägung
dieser Entwicklung. Es ist der logische
nächste Evolutionsschritt.
◼
Ingrid Lommer
internetworld.de/il
E-COMMERCE
12
INTERNET WORLD Business
29. Februar 2016
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Die besten Shops
Deutschlands
Im Rahmen einer glanzvollen Gala wurden am Vorabend der Internet World
24 Preisträger mit dem Shop-Award 2016 ausgezeichnet
hre, wem Ehre gebührt: Als das Moderatoren-Team Daniela Zimmer und
Marcus Diekmann die Bühne des Münchner GOP-Varieté-Theaters betrat, um die
feierliche Verleihung des Shop-Award
2016 zu eröffnen, herrschte gespannte
Stille unter den rund 250 geladenen Größen
aus E-Commerce und Online-Marketing.
Vor allem die Vertreter der 34 ShortlistKandidaten fieberten mit, wer die Siegertrophäe nach Hause nehmen darf.
Der Gesamtsieg nach Punkten ging an
einen alten Shop-Award-Bekannten:
Sheego, die Große-Größen-Tochter von
Otto, hat in den letzten Jahren den Wandel
zum Markenhersteller erfolgreich vollzogen
E
und punktet nicht nur mit einem einheitlichen Markenerlebnis, sondern auch mit
viel Inspiration und gutem Service. Die
Belohnung für die Mühen: der Sonderpreis
„Best of Show“ beim Shop-Award 2016.
Alte Bekannte und
neue Größen
Auch in den anderen Kategorien fanden
sich einige alte Bekannte, die bereits in den
Vorjahren einen Shop-Award in Empfang
nehmen durften: Zalando entschied –
wenig überraschend – die Kategorie der
Online-Pure-Player für sich, die Otto-
Tochter About You überzeugt
die Jury mit ihrem MobileKonzept.
Zu den erfolgreichsten Neueinsteigern des Wettbewerbs zählt dagegen die Supermarktkette Rewe, die für ihr
durchaus mutiges Multichannel-Konzept
ausgezeichnet wurde. Besonders hart umkämpft war in diesem Jahr der ShopAward für den besten B2B-Shop. Unter
sehr vielen sehr guten Bewerbern wurde
schließlich der Kfz-Werkstatt-Ausrüster
Normfest geehrt. Die besten Produktpräsentationen lieferte Devolo ab. Für das
innovativste Geschäftsmodell wurde
◼
Schuhe.de ausgezeichnet.
Kategorie 1: Bester Online-Pure-Player
Kategorie 2: Bester Multichannel-Anbieter
1. Zalando.de
1. Rewe
Betreiber: Zalando SE
Konzept, Design, Umsetzung:
Inhouse
Shop-Software: Inhouse
Begründung: Zalando hat 2015
ein Jahr der Superlative hingelegt und nur ganz knapp die Umsatzmarke von drei Milliarden
Euro verpasst. Aber nicht nur in
Sachen fabelhaftem Umsatz geht
der Modeversender, der mittlerweile in 15 europäischen Märkten aktiv ist, in der
Branche voran. Auch bei der Customer Experience setzt Zalando weiterhin Maßstäbe,
unter anderem mit den Personal Feeds, die über alle Geräte hinweg synchron gehalten werden, oder dem neuen Curated-Shopping-Service Zalon.
Betreiber: Rewe Markt GmbH
Konzept, Design, Umsetzung:
Inhouse
Shop-Software: Commercetools
Begründung: Rewe peitscht den
deutschen Online-Lebensmittelmarkt vor sich her und bietet als
einzige stationäre Supermarktkette ein wirklich überzeugendes
Multichannel-Konzept. Der
Online-Shop überzeugt mit Design, Service und Inspiration, die kleinen Rewe-Lieferfahrzeuge gehören vielerorts bereits fest zum Stadtbild, gleichzeitig probiert das
Unternehmen weiterhin fleißig Neues aus, zuletzt Selfservice-Abholstationen. Mit
Beef.rewe.de verlängert das Unternehmen zudem die eigene Frischetheke. Vorbildhaft!
2. AO.de
3. Edited.de
3. KellerSports.de
2. Deutsche See
2. Douglas
3. Euronics
Betreiber: AO Deutschland Ltd.
Konzept, Design, Umsetzung:
Inhouse
Shop-Software: k. A.
Begründung: AO strebt
auf den deutschen Markt
und punktet mit perfektem Kundenservice, vor
allem in Sachen Logistik
und Preistransparenz.
Betreiber: Edited GmbH
Konzept, Design, Umsetzung: Inhouse
Shop-Software: Inhouse
Begründung: Der CollinsAbleger Edited ist dank
seiner ganz eigenen Bildsprache unverwechselbar. Auf die Zielgruppe
zugeschnittener Content
verbessert das Einkaufserlebnis.
Betreiber: Keller Sports
GmbH
Konzept, Design, Umsetzung:
Cobe / Inhouse
Shop-Software: Oxid
Begründung: Seit dem
Relaunch im Sommer
2015 setzt der Shop voll
auf emotionale Produktinszenierung, unterstützt
von Beratungs-Tools.
Betreiber: Deutsche See
GmbH
Konzept, Design, Umsetzung: Inhouse
Shop-Software: Shopware
Begründung: Schöner als
im Webshop von Deutsche See kann Fisch
nicht inszeniert werden.
Bestellungen können geliefert oder in der Filiale
abgeholt werden.
Betreiber: Parfümerie
Douglas GmbH
Konzept, Design, Umsetzung: Inhouse
Shop-Software: Hybris
Begründung: Douglas
kann Multichannel: Filialverfügbarkeit, Click &
Collect, Instore-Retouren,
interaktive Berater-Tablets, mobile Kassen –
alles schon erledigt.
Betreiber: Euronics
Deutschland eG
Konzept, Design, Umsetzung: Netformic
Shop-Software: Shopware
Begründung: Euronics
punktet durch Service:
Geräteanschluss und
-reparaturen können
online in Auftrag gegeben werden.
29. Februar 2016
5/16
INTERNET WORLD Business
Unsere Jury
Johannes Altmann, Gründer
der UsabilityBeratung
Shoplupe
Marcus Diekmann, Mitgründer von Shopmacher und
E-CommerceBuchautor
Gerrit Heinemann, Leiter des
eWeb Research
Center an der
Hochschule
Niederrhein
Susanne
Fittkau
Mitgründerin
des OnlineMarktforschers
Fittkau & Maaß
Sabine Heukrodt-Bauer
Fachanwältin
für IT- und
E-CommerceRecht
Thomas Karst
Geschäftsführer des ShopZertifizierers
Trusted Shops
Jochen Krisch
E-CommerceBerater und
Betreiber des
Blogs „Exciting
Commerce“
Thomas Lang
Gründer der
Schweizer Carpathia Consulting für den
Online-Handel
Tijen Onaran
Gründerin der
Initiative „WIE
– Women in
E-Commerce“
Diana
Versteege
Mitgründerin
der E-CommerceBeratung
She Commerce
Die Shop-Systeme der Shortlist-Kandidaten
Oxid
18 %
Shopware
27 %
Inhouse
15 %
Keine
Angabe
Hybris
6%
7%
Magento
6%
Intershop
3%
Commercetools
Interaktivnet
3%
3%
Demandware
Virtue Mart
3%
3%
XT-Commerce
DIG CMS Premium
3%
3%
Auch in diesem Jahr ist Shopware das beliebteste
Shop-System der Shortlist-Kandidaten, dicht
gefolgt von Oxid. 15 Prozent entwickelten selbst
INTERNET WORLD Business 5/16
Basis: 34 Shortlist-Teilnehmer des Shop-Award 2016
▶
▶
13
E-COMMERCE
14
INTERNET WORLD Business
29. Februar 2016
Kategorie 4: Bester B2B-Shop
Kategorie 3: Bester Online-Shop eines Markenherstellers
1. Sheego
5/16
1. Normfest.de
Betreiber: Schwab Versand
Konzept, Design, Umsetzung:
Inhouse
Shop-Software: Oxid
Best
Begründung: Der Große-GrößenVersender Sheego hat sich erof Show
folgreich zum Markenhersteller
gemausert. Das Erfolgsrezept:
Kundennähe. Durch kontinuierliche UX-Tests, die Arbeit mit Personas sowie aktive und zielführende Social-Media-Präsenz
wird der Kontakt zur Zielgruppe gehalten. Das neue Fast-Fashion-Konzept #sheGOTit
erweitert das Sortiment und hält den Shop frisch und spannend.
2. Comma
Betreiber: Normfest GmbH
Konzept, Design, Umsetzung:
Netigo, DIG GmbH
Shop-Software: DIG CMS Premium
Begründung: Dank einer übersichtlichen Navigation, intelligenten Filtern und Produktberatern
behalten die Kunden den Überblick über 22.000 Produkte.
2. Watt24.de
Betreiber: Watt24 GmbH
Konzept, Design, Umsetzung:
Yellowtree, Sologics
Shop-Software: Oxid Enterprise
Begründung: Mit einem Beratungskasten haben die Kunden
stets direkten Zugang zum Team.
Besonders charmant: das virtuelle Post-It am Website-Rand.
3. Reishunger
3. Rajapack.de
Betreiber: Comma GmbH
Konzept, Design, Umsetzung:
Superreal
Shop-Software: Demandware
Begründung: Große Bilder, starke Emotionen: Im Online-Shop strahlt die Marke
Comma aus jedem Element. Besonders
gefielen die Shop-the-Look-Ansichten.
Betreiber: Rajapack GmbH
Konzept, Design, Umsetzung:
Inhouse
Shop-Software: Intershop
Begründung: Intelligente Produktberater lotsen die Kunden
gekonnt durch das Sortiment und
führen sie zu der Verpackung, die
sie benötigen.
Betreiber: Reishunger
Konzept, Design, Umsetzung:
k. A.
Shop-Software: k. A.
Begründung: Reishunger inszeniert das
Grundnahrungsmittel Reis mit viel Liebe
zum Detail. Tolle Bilder, Texte und Rezepte
lassen keine Fragen offen.
Kategorie 5: Bester Mobile-Auftritt
1. Aboutyou.de
Kategorie 6: Beste Produktpräsentation
1. Devolo.de
Betreiber: About You GmbH
Konzept, Design, Umsetzung:
Inhouse
Shop-Software: Eigenentwicklung
Begründung: Nach dem Start 2015
hat About You schnell mehrere Apps
nachgelegt, die die aus dem Shop
bekannten Features wie das Stylequiz, Personal Feeds und Personal
Filter auf den kleinen Screen transportieren. Der Bereich Inspiration
wurde speziell mobil optimiert.
2. Otto.de
3. Breuninger.de
Betreiber: Otto GmbH
und Co KG
Konzept, Design,
Umsetzung:
Inhouse
Shop-Software:
Eigenentwicklung
Begründung: Warenkorb und Merkzettel
werden bei Otto über
alle Geräte synchron gehalten. BeratungsTools erweitern das mobile Angebot.
Betreiber: E. Breuninger GmbH &Co.
Konzept, Design,
Umsetzung:
Inhouse, Neuland
Shop-Software:
Hybris
Begründung: Breuninger.de setzt Maßstäbe in Sachen Responsive Design. Die zusätzliche App
erlaubt Mobile Payment in den Filialen.
Betreiber: Devolo AG
Konzept, Design, Umsetzung:
Netshops Commerce GmbH
Shop-Software: Shopware und Typo3
Begründung: Wie die Verknüpfung
von Content und Commerce funktioniert, demonstriert Devolo: FAQs,
Videos, Testberichte und DownloadMaterial ergänzen jede Produktseite.
2. CamforPro.com
3. Gourmetfleisch.de
Betreiber: Urban Trends GmbH
Konzept, Design, Umsetzung:
Sell it Smart / Inhouse
Shop-Software: Shopware
Begründung: Mit viel Liebe zum Detail
werden die Produkte beschrieben. Offene
Fragen finden im Forum Antworten.
Betreiber: Schulte-Sohn Fleischwaren
Konzept, Design, Umsetzung:
Inhouse / Interaktivnet GmbH
Shop-Software: Interaktivnet GmbH
Begründung: Edle Fotos, gute Texte und
passende Rezepte lassen einem das
Wasser im Munde zusammenfließen.
29. Februar 2016
5/16
INTERNET WORLD Business
So wurde bewertet
Alle Einreichungen wurden zunächst von der
Redaktion der INTERNET WORLD Business
mittels eines standardisierten Fragebogens
bewertet. Berücksichtigt wurden folgende
Kriterien mit folgender Gewichtung: Idee
(5 Prozent), Design (30 Prozent), Usability
(40 Prozent), Zielgruppenansprache (5 Prozent), Produktpräsentation (10 Prozent), Performance (5 Prozent), Joy of Use (5 Prozent).
Die jeweils fünf am besten bewerteten Shops
pro Kategorie qualifizierten sich für die
Shortlist, die anschließend unserer Jury, be-
Kategorie 7: Höchster Innovationsgrad
1. Schuhe.de
Betreiber: ANWR Media GmbH
Konzept, Design, Umsetzung: Shooks GmbH
Shop-Software: XT-Commerce
Begründung: 3.400 stationäre Fachhändler für Schuhe online
unter einen Hut zu bringen, das klingt nach einer Mammutaufgabe. Die Verbundgruppe ANWR hat sich ihr gestellt und dabei
viel richtig gemacht. Eingerichtete Schnittstellen zu den Warenwirtschaftssystemen zeigen im digitalen Schaufenster die im
Geschäft gerade vorhandene Ware nach Schuhmodellen und
-größen. Automatisch werden aus einer zentralen Datenbank
mit zurzeit 30.000 Schuhen Bilddaten in das digitale Schaufenster eingebunden und in 360°-Ansicht angezeigt. Auch Click &
Collect wird durch das Modell ermöglicht.
2. Ella & Paul
3. SugarTrends
Betreiber: Weblift Media Ltd.
Konzept, Design, Umsetzung:
Inhouse
Shop-Software: Shopware
Begründung: Ein Shop, so
bezaubernd wie seine Idee:
Das Start-up Ella & Paul fertigt seit 2013 aus hochgeladenen Kinderzeichnungen
einzigartige dreidimensionale
Stofftiere zum Liebhaben.
Der Webshop ist auch für
Großeltern einfach zu bedienen und gut erklärt, das Ergebnis überzeugt große und
kleine Kunden mit Qualität
und maximaler Originaltreue.
Für maximales Vertrauen
sorgen zahlreiche Fotos auf
der Website.
Betreiber: Tim Lagerpusch /
Christian Schwarzkopf
Konzept, Design, Umsetzung:
Inhouse
Shop-Software: Magento,
HTML5, PHP5, PHPUnit, MyQSL
Begründung: Frei nach dem
Motto „Small is beautiful“
setzt der Online-Marktplatz
SugarTrends ganz auf Vor-OrtPräsenz: Ziel des Unternehmens ist es, lokale Geschäfte
mit einzigartigen Sortimenten
einem internationalen Publikum online zugänglich zu
machen. Das Ergebnis ist ein
Sammelsurium liebevoll
kuratierter und schön dargestellter Produkte mit hohem
Wiedererkennungswert.
stehend aus zehn namhaften E-CommerceExperten, zur Beurteilung überlassen wurde.
Diese vergaben pro Kategorie ein bis fünf
Punkte an die Shortlist-Kandidaten. Aus den
errechneten Durchschnittswerten wurden
schließlich die Sieger ermittelt.
15
E-COMMERCE
16
INTERNET WORLD Business
29. Februar 2016
5/16
So lohnt sich
Click & Collect
Die Abholung von Online-Bestellungen in den Filialen
erweist sich nicht für jeden Händler als sinnvoll
enn es wirklich stimmt, dass der britische Online-Markt dem deutschen
um einige Jahre voraus ist, dann könnte der
Handel hierzulande in Sachen Click & Collect gerade massive Fehlinvestitionen tätigen. Egal ob Kaufhof, Rewe oder DM –
sämtliche großen Retailer haben in den vergangenen Monaten Abholmöglichkeiten
für Online-Bestellungen auf- oder ausgebaut. Auf der britischen Insel hingegen
rudern die Händler zurück. So hat die führende Supermarktkette Tesco Anfang
W
„Wir glauben stark an das
Konzept, unter anderem
bei der Neukundengewinnung“
Max Wittrock
Mitgründer von Mymüsli
www.mymuesli.de
Februar in ihrem Non-Food-Online-Shop
Tesco Direct für Click & Collect-Bestellungen unter 30 Pfund einen Aufschlag von
zwei Pfund eingeführt. Im Lebensmittelbereich hat Tesco diesen Schritt bereits vor
einiger Zeit vollzogen und berechnet für
Bestellungen unter 40 Pfund eine Click &
Collect-Pauschale von vier Pfund. Bereits
im Sommer 2015 ging auch die britische
Warenhauskette John Lewis dazu über,
Click & Collect gesondert zu bepreisen.
Offenbar haben die Retailer erkannt, dass
die Offline-Abholung von Online-Bestellungen mit Kosten verbunden ist, die nicht
im gleichen Umfang durch korrespondierende stationäre Mehrumsätze kompensiert werden. „Wir führen den Aufpreis auf
Click & Collect-Bestellungen ein, um sicherzustellen, dass der Service auch künftig
tragfähig bleibt“, lautet denn auch die offizielle Begründung von Tesco.
Kommen die deutschen Retailer zu ähnlichen Erkenntnissen? Wohl eher nicht,
wie unsere stichprobenartige Umfrage
zeigt. Unter den Handelsschwergewichten
zählt beispielsweise Media-Saturn zu den
glühenden Verfechtern von Click & Collect.
Bereits kurz nach dem Start der OnlineShops von Media Markt und Saturn vor
vier Jahren meldete die Metro-Tochter
Abholraten von rund 40 Prozent. Wie ein
Unternehmenssprecher mitteilt, habe sich
dieser Wert bis heute gehalten: „Bei uns
wird rund jede zweite Online-Bestellung
im Markt abgeholt.“ Dabei gehe es bei dem
Angebot gar nicht so sehr um eine direkte
Profitabilität durch stationäre Mehrumsätze. „Wir denken, dass Click & Collect ein Wettbewerbsvorteil ist, denn es
macht den Einkauf schneller und einfacher. Insofern entscheiden sich Kunden
auch bewusst deshalb für uns.“
Bei Media-Saturn, so erklärt ein Unternehmenssprecher, besteht Click & Collect
eigentlich aus drei aufeinander aufbauenden Angeboten: Erstens kann der Kunde
online in Echtzeit sehen, ob das gewünschte
Produkt im Markt seiner Wahl verfügbar
ist. Zweitens kann er es bestellen und damit sicherstellen, dass es ihm niemand vor
der Nase wegschnappt. Und drittens kann
Bei Shoepassion liegen bezüglich Kanalverknüpfung die
Prioritäten nicht auf Click & Collect
er es bequem und einfach im Markt abholen – am Serviceschalter oder bei einigen
Märkten auch im Drive-in. Seit Ende 2015
bietet Media-Saturn zudem nahezu bundesweit die taggleiche Lieferung von
Online-Bestellungen an – für den Retailer
ist dies die logische Fortschreibung von
Click & Collect.
Hebel für die
Neukundengewinnung
Nicht nur für Handelsgrößen, auch für
innovative Nachwuchs-Retailer ist Click &
Collect ein hochrelevantes Thema, wie das
Beispiel Mymuesli exemplarisch zeigt. „Wir
versuchen weiterhin, den Service in jedem
neuen Laden anzubieten und glauben stark
an das Konzept“, erklärt Unternehmensmitgründer Max Wittrock. Eine wichtige
Rolle spiele Click & Collect bei der Neukundengewinnung: „Den Service nutzen
unter anderem Kunden, die uns noch nicht
kennen, unser Müsli aber probieren wollen
und daher zum Beispiel nur eine Dose von
ihrem selbst gemixten Biomüsli bestellen
möchten“, sagt Wittrock: „Das kostet im
Schnitt sieben Euro für 575 Gramm und
kann einige Tage später bequem im Laden
Media-Saturn sieht Click & Collect als Wettbewerbsvorteil, weil es den Einkauf schneller macht
abgeholt werden, ohne extra Versandkosten zu bezahlen.“ In solchen Fällen
generiere Mymuesli durch die Offline-Abholmöglichkeit klar zusätzlichen Umsatz.
Welche Rolle Click & Collect im stationären
Geschäft einnehme, sei aber von Laden zu
Laden sehr unterschiedlich. „Entscheidend
ist zum Beispiel die Lage“, berichtet
Wittrock. Liege der Laden da, wo viele Kunden wohnen oder arbeiten und damit die
Abholung einfach sei, werde der Service
häufiger abgerufen. „In Straßenlagen wird
der Service grundsätzlich mehr genutzt als
in Shopping-Centern. Man will nicht
durchs ganz Center laufen, um ein Paket
abzuholen. Da bezahlt man lieber 3,90 Euro
für den Versand oder bestellt auf Vorrat
und spart so die Versandkosten“, meint der
Mymuesli-Mitgründer.
Doch nicht jeder Online-Händler, der in
den vergangenen Jahren in das stationäre
Umfeld vorgedrungen ist, bietet Click &
Collect an. Shoepassion, die OnlineMarke für rahmengenähte Herrenschuhe,
betreibt mittlerweile zwar sechs Ladengeschäfte, verzichtet aber auf eine standardmäßige stationäre Abholmöglichkeit.
„Das grundsätzliche Problem ist die niedrigere Lagerfügbarkeit in den OfflineStores im Vergleich zum Zentrallager“,
erklärt dazu Sprecher Tobias Börner.
„Natürlich könnten wir aus dem Zentrallager auch an alle Stores schicken, aber
warum noch eine Hürde zusätzlich einbauen, wenn der Kunde es auch direkt
nach Hause geschickt bekommen kann?“
Stattdessen wolle sich Shoepassion einer
komplexeren Herausforderung stellen:
„Zum einen gilt es, Website-Besucher auf
den nahe gelegenen Offline-Store aufmerksam zu machen und die dortigen Verfügbarkeiten transparenter zu machen“, zum
anderen arbeite das Unternehmen am Potenzial von im Ladengeschäft ausgelösten
„Online-Bestellungen“, die aus dem Zentrallager zum Kunden nach Hause geschickt
werden. „Im nächsten Schritt sehen wir die
Verzahnung aller Lagerorte. Sprich: Auch
auf die Bestände der Offline-Stores kann
das Online-Lager zugreifen, falls dort ein
29. Februar 2016
5/16
Produkt mal nicht mehr verfügbar sein
sollte – natürlich nur dann.“ Eine solche
umfassende Kanalverknüpfung ist für
Tobias Börner „wahre Multichannel-Kompetenz“. Der Shoepassion-Sprecher ist sich
sicher: „Click & Collect allein wird niemanden retten – es ist ein Puzzleteil im großen
Bild Multichannel.“
INTERNET WORLD Business
Omnichannel-Features wie lokalen Verfügbarkeitsanzeigen, Same Day Delivery
und einer dezentralen Lagerhaltung
anbieten.
Diese Einschätzung wird auch durch die
Erfahrung der Händler gestützt: Vergleichsweise gut distribuierte Retailer wie vor
allem Media-Saturn, aber auch Mymuesli
haben mit Click & Collect mehr Erfolg als
Kleine Händler
tun sich schwerer
Der Haushaltswaren-Online-Shop Neuetischkultur.de bietet die Offline-Abholoption an, jedoch nur in seinem Stammgeschäft in Döbeln sowie einem angeschlossenen Berliner Partnergeschäft. „Click &
Collect wird deshalb im Verhältnis zum
Gesamtumsatz nur von wenigen Kunden
genutzt“, berichtet Firmenchef Rico Kretschel. „Allerdings sehe ich das Angebot als
zusätzlichen Service für unsere Kunden
und bin trotz des relativ geringen
Umsatzes zufrieden.“ Problematisch findet der Sachse, „dass
Click & Collect noch nicht in den
der Deutschen
Köpfen der Kunden ist“ – und
nutzt
spielt damit auf Studien an, woClick & Collect
nach nur jeder zehnte deutsche
regelmäßig
Konsument mit dem „Denglish“-
1%
Begriff etwas anfangen kann.
Selbst in Sortimentsbereichen, in
denen man den Service eigentlich
eher nicht vermuten würde, wird
Click & Collect genutzt. „Etwa
der Deutschen
jeder fünfte Kauf in unserem
können sich vorstellen,
Ebay-Shop wird in einer der
Click & Collect
Filialen abgeholt“, berichtet
zu nutzen
Benjamin Summa vom EdelmetallOnline-Händler Proaurum. Das
Quelle: Bitkom
E-Commerce-Unternehmen
betreibt
deutschlandweit sieben Handelshäuser und
berichtet trotz hochpreisigem Warenangebot von stationären Zusatzumsätzen bei
der Offline-Abholung. „Wenn die Kunden
im Zuge von Click & Collect in die Filialen
kommen, können häufig Cross-SellingAnsätze umgesetzt werden, da Beratungsangebote genutzt werden.“ Ein Problem damit,
dass reservierte Artikel nicht abgeholt und
somit unnötig Kapital gebunden wird, hat
Proaurum nicht. „Die Zahlung erfolgt ausschließlich per Paypal. Was bezahlt worden
ist, wird auch abgeholt“, sagt Summa.
Die beiden E-Commerce-Berater Marcus
Diekmann und Thorben Fasching, die
sich Ende vergangenen Jahres auf Internetworld.de einen Disput in Sachen Rentabilität von Click & Collect lieferten, waren sich
in einem Punkt einig: Click & Collect darf
keine Einzelmaßnahme sein, sondern
eignet sich vor allem für Händler mit
einem größeren Filialnetz, die den
Service zusammen mit verwandten
46 %
„Ich bin trotz des relativ
geringen Gesamtumsatzes
zufrieden“
Rico Kretschel
Geschäftsführer
Neuetischkultur.de
neuetischkultur.de
kleinere Händler mit wenigen stationären
Touchpoints. Einen riesigen Umsatztreiber
wollte keiner der befragten Händler im Angebot von Click & Collect sehen. Sehr wohl
kann der Service aber helfen, die Kunden
an die stationären Filialen zu binden und
die Schwelle für den Einkauf zu senken.
Und schließlich stellt Click & Collect für
vorwärtsdenkende Händler nur einen Teil
17
einer umfassenderen Omnichannel-Aufstellung dar: Die erforderlichen Systemgrundlagen werden gleichzeitig genutzt,
um etwa lokale Verfügbarkeiten anzuzeigen. Bei der Frage nach Click & Collect geht
es also weniger um ein simples Ja oder Nein
als um den Kontext, in dem der Service von
den Händlern angeboten wird.
◼
Matthias Hell
E-COMMERCE
18
INTERNET WORLD Business
29. Februar 2016
5/16
„Wir sind im Plan“
In den ersten drei Monaten Orientierung, dann Angriff: Seit 2014 verkauft der britische Online-Händler
Haushaltsgeräte und Weißware in Deutschland – und bringt mit Kundennähe Bewegung in den Markt
ine zufriedene Bilanz zieht Elektronikhändler AO.com für sein erstes Jahr in
Deutschland: Voraussichtlich 60 Millionen Euro Umsatz haben die Briten hier im
vergangenen Geschäftsjahr erzielt, das sie
Ende März abschließen. Schon peilen sie
neue Märkte an: Von Bergheim bei Köln
aus, so erzählt Deutschlandchef Kevin
Monk, wird AO nun auch in die Niederlande liefern. Mit eigener Flotte und Kundennähe will der Spezialist für Weißwaren
auch dort punkten.
Im September klagte AO über Probleme mit
den Zulieferern, welche waren das?
Monk: Wir mischen in Deutschland den
Handel mit Weißware und Traditionen
auf. Auch in Großbritannien meinten die
Marken vor 15 Jahren, wir wären verrückt,
weil wir Hausgeräte online verkaufen und
ausliefern wollten. Es dauerte, bis sie dem
Geschäftsmodell vertrauten, aber jetzt
sehen sie unser Wachstum und, dass der
Online-Handel funktioniert. So haben wir
jetzt die Marken an Bord: Miele, Bosch,
AEG kooperieren mit uns.
E
Sie schreiben in Deutschland noch Verluste?
Monk: Wir werden noch einige Jahre Verluste einfahren, wir bauen hier eine komplette Organisation neu auf. Wir verfügen
bereits über eine Lieferflotte, in Bergheim
errichten wir auf 36.000 Quadratmetern
ein Logistikzentrum und unseren Europasitz. AO verkauft online Hausgeräte und
besetzt dabei die letzte Meile zum Kunden.
Wir wollen Kunden nachhaltig an uns binden. Das ist die positive Seite der Verluste.
Wie kommt AO.de in Deutschland an?
Monk: Wir freuen uns über ein enorm gutes Feedback. Wir fragen jeden unserer
Kevin Monk
Geschäftsführer Deutschland
AO.de
www.ao.de
Foto: AO.com
AO.com startete im Oktober 2014 in
Deutschland, das erste Jahr liegt hinter
Ihnen – wie fällt Ihr Resümee aus?
Kevin Monk: Wir sind sehr zufrieden. Das
letzte Jahr war bei AO.de ein Jahr des
Wachsens. Wir starteten in Deutschland
2014, konnten in den drei Monaten das
Marktumfeld und den Wettbewerb kennenlernen. Nach ersten Schätzungen werden wir hier im März das erste komplette
Geschäftsjahr mit rund 60 Millionen Euro
Umsatz abschließen. 2015 war ein erfolgreiches Jahr, wir sind im Plan.
„Von null auf 60 Millionen
Euro Umsatz im Jahr
zu kommen sagt schon
genug aus über unsere
Servicequalität“
Kunden, ob er uns weiterempfehlen würde.
Kunden können dabei in unserem Net
Promoter Score Noten von 1 bis 10 vergeben. Nach unserer Erfahrung sind Kunden
bei Werten um 6 Punkte eher Kritiker, bei
Werten bis zu acht Punkten sind sie passiv,
aber ab neun Punkten empfehlen sie uns
weiter. Für Unternehmen ist interessant,
wie viele der Kunden Promoter sind. Wir
haben vergleichbare Scores von OnlineHändlern ermittelt, ein guter Prozentsatz
bei den Promotern liegt bei 50 Prozent. In
Großbritannien erreichen wir über 80
Prozent und in Deutschland 90. Das ist
richtig gut. Deutsche Kunden glauben
nicht alles, was Händler ihnen versprechen. Wir sorgen für ein „Wow“, weil wir
Abmachungen einhalten, für die Lieferung
gilt ein Zeitfenster von vier Stunden, eine
halbe Stunde vor Ankunft informieren
wir, wann wir kommen. Als wir starteten,
lieferte keiner Haushaltsgeräte am nächsten Tag aus, Weißware galt als zu groß und
zu schwer für Next Day Delivery.
AO.com: Vom Dienstleister zum Online-Händler
∙ AO.com (Appliances Online) wurde im
Jahr 2000 von John Roberts als Teil
von DRL Limited gegründet. Das
Unternehmen verkauft Küchengeräte
online.
∙ 2004 wandelt sich DRL zum E-Commerce-Dienstleister für Händler wie
Sainsbury, Marks & Spencer, Boots.
∙ 2004 übernimmt das Unternehmen
mit Sitz in Balton den Logistikdienstleister Expert Logistics aus Island, um
Kunden selbst beliefern zu können.
Die Facebook-Seite startet, sie erreicht heute 1,7 Mio. Follower.
∙ Aus Appliances Online wird 2013
AO.com, das Unternehmen gewinnt
mehrere Preise als Elektronikhändler
und geht 2014 an die Börse.
Künftige Europazentrale: AO baut gerade in Bergheim nördlich von Köln
∙ Im Herbst 2014 expandiert AO nach
Deutschland. Von hier aus wollen die
Briten Europa erobern, 2016 erfolgt
der Start in den Niederlanden.
∙ Kennziffern: Im Geschäftsjahr 2015
(endet im März 2015) setzte AO.com
umgerechnet 615 Mio. Euro um, im
ersten Halbjahr 2016 (09/2015) rund
340 Mio. Euro, davon in Deutschland
knapp 22 Mio. Euro. Durch die Internationalisierung entstand in den ersten
sechs Monaten ein Verlust von rund 10
Mio. Euro. AO beschäftigt 2.000 Mitarbeiter, davon 260 in Deutschland.
Otto und Media Markt haben mit Ekinova
und Biwigo eigene Online-Shops für Weißware gestartet. Was machen Sie besser?
Monk: Unsere Wettbewerber haben ähnliche Websites gebaut, aber eben nicht dieselben Services. Durch den Lieferdienst
hat AO die größere Kontrolle über die
letzte Meile zum Kunden und kann besseren Service bieten. Wir glauben fest an
unsere Werte und daran, dass wir uns
durch Kundennähe vom Wettbewerb
abheben. Wir wollen smart, fürsorglich,
mutig, lustig sein und getrieben vom Ziel,
die Besten zu werden. Diese Werte sind
kein Werbegag, wir leben sie. AO startete
vor 15 Jahren als White-Label-Site und
organisierte für Händler den Online-Handel von Weißware. Wenn sich Marken wie
Sainsbury, Boots, Marks & Spencer und
andere auf einen Newcomer einlassen,
achten sie darauf, dass der Dienstleister
ihre Servicestandards einhält. Wir haben
also strikt Abläufe definiert und mussten
besser sein, um Partner nicht zu verlieren.
Das prägt, AO hat Service auf die harte
Tour gelernt. Als wir selbst als Händler
starteten, konnten wir darauf aufbauen.
Jetzt exportieren wir die Servicequalität
nach Deutschland, und die Kunden merken den Unterschied. Wir wachsen durch
Service, viele Kunden kommen wieder.
Wie hoch ist denn der Anteil von Stammkunden, die mehrmals bestellen?
Monk: Das können wir noch nicht marktgenau beziffern. Wir sind noch nicht so
lange in Deutschland und verkaufen
Dinge, die man ja nicht jeden Tag kauft.
Aber von null auf mehr als 60 Millionen
Euro Umsatz im Jahr zu kommen sagt
schon genug aus über unsere Servicequalität. Auch das sehr gute Kundenfeedback
bestätigt, dass wir richtig liegen. Wir glauben eben an Kundenservice und nicht an
den billigsten Deal.
AO setzt hier wie in Großbritannien auf
eine eigene Flotte. Wie groß ist sie hier?
Monk: Wir haben mehr als 80 Lastzüge
und Transporter angeschafft und fünf Verteilzentren aufgebaut. In Bergheim, etwa
60 Kilometer nordwestlich von Köln, ent-
29. Februar 2016
5/16
steht unser Zentrum. Hier sammeln wir
die Bestellungen der Regionen. Diese verlassen die Zentrale nachts um zehn Uhr in
unseren Doppeldecker-Lastzügen, die wir
entwickelt haben, und erreichen ihr Ziel
bis sechs Uhr in der Früh, werden dort auf
die Transporter verteilt und ab 7 Uhr ausgeliefert. Das hört sich einfach an, ist aber
logistisch eine Herausforderung.
Rentiert sich eine eigene Flotte?
Monk: Wir wollen schließlich nicht Preisführer sein, sondern uns durch Service abheben. Vor 13 Jahren habe ich schon einmal in Frechen bei Köln gelebt. Wenn ich
eine DVD kaufen wollte, ging ich zu Media
Markt, weil es dort billig war und sie die
größte Auswahl hatten. Media Markt setzt
wie Saturn auf Filialen. Diese Unternehmen brauchen keine eigene Logistik, auch
wenn sie jetzt online verkaufen. Mit ihren
Online-Angeboten wollen sie Kunden in
die Geschäfte bringen. AO.com aber
kommt aus dem Internet, hier stellen Kunden drei Fragen: Gibt es das Produkt hier?
Was kostet es? Wann habe ich es? Beim
Aufbau einer Logistik zählen Effizienz
und Skalierung, als Händler setzen wir
außerdem auf die Website und eine genaue
Präsentation der Produkte. Aber der einzige Kontakt zum Kunden kommt durch
unsere Fahrer zustande, die nach Hause
kommen, dort Geräte aufstellen und alte
mitnehmen. Neben der Website ist daher
INTERNET WORLD Business
das Liefernetz der wichtigste Punkt im
Wettbewerb.
AO will 2016 in die Niederlande expandieren – mit demselben Logistiknetz wie hier?
Monk: Ja, wir werden die Niederlande von
Deutschland aus betreuen. Das gibt uns
die Gelegenheit, die Organisation besser
auszulasten. Bergheim liegt grenznah.
In Großbritannien bietet AO neben Weißware
Fernseher und Unterhaltungselektronik an.
Wann erweitern Sie hier das Angebot?
Monk: Wir bringen dieses Segment nach
Deutschland, aber der Zeitpunkt ist noch
unklar. Zuerst wollen wir hier das Geschäft mit Haushaltsgeräten sicher im
Griff haben. Die erste Erweiterung wird
voraussichtlich das Thema Bodenpflege
sein. Wir brauchten in Großbritannien
etwa 13 Jahre, um das Angebot zu erweitern. In Deutschland sollte das nicht so
lange dauern.
Haushaltsgeräte verändern sich, sie werden
interaktiv. Ist das Internet of Things bei
Ihnen auch ein Thema?
Monk: Alle wollen Zugang ins Haus und
auf Hausgeräte bekommen: Samsung,
Google, Apple arbeiten bereits an Geräten
und Services, aber noch weiß keiner, wohin die Reise geht. Amazons Dash-Button
und die automatisierte Beschaffung von
Verbrauchsstoffen ist eine faszinierende
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Halle B6 / Stand C188
19
Wenig Freude mit AO-Aktien
4,0
3,5
Angaben in Euro
3,0
2,5
2,0
1,5
Mrz 2015 Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
INTERNET WORLD Business 5/16
Vorstellung. Aber es wird wohl kaum die
Aufgabe des Handels sein, Geräte zu verlinken, die Hersteller werden darüber
nachdenken. Die Beschaffungskette wird
sich radikal verändern. Unser StrategieTeam beobachtet das; es bleibt spannend.
Wo steht AO.de in fünf Jahren?
Monk: Na, hoffentlich sind wir dann die
Nummer eins für Haushaltsgeräte, Waschmaschinen und Weißware online in
Deutschland. Auf jeden Fall wollen wir der
beste Online-Händler sein. Das sind wir
nach Umfragen bereits in Großbritannien,
hoffentlich dann auch in Deutschland. ◼
Interview: Susanne Vieser
Sep
Okt
Nov
Dez
Jan 2016 Feb
Quelle: comdirect
Nach einem guten Start 2014 verlor die AO-Aktie zuletzt an Wert.
Anleger schrecken vor den Kosten
der Internationalisierung zurück
RECHT
INTERNET WORLD Business
29. Februar 2016
Anschwärzen
verboten
Sabine Heukrodt-Bauer, LL.M.
tauchen. Doch was, wenn sie zu Unrecht protestieren?
Rechts- und Fachanwältin für
Informationstechnologierecht
in Mainz
erletzungen von
Marken- und Urheberrechten sind auf
Online-Marktplätzen
an der Tagesordnung – und
die
Marktplatzbetreiber
haben verschiedene Werkzeuge, mit denen die Geschädigten sich
wehren können, wenn etwa ein Wettbewerber Raubkopien oder billige Markenplagiate offeriert. So bietet Ebay seinen
Händlern die Teilnahme am sogenannten
VeRI-Programm an: „Das VeRI-Programm unterstützt die Inhaber immaterieller Schutzrechte, wie Urheber-, Markenund sonstiger gewerblicher Schutzrechte,
beim Melden und Entfernen von Angeboten, die diese Rechte verletzen.“
Doch was, wenn Angebote eines Händlers bei VeRI als schutzrechtsverletzend
gemeldet werden, obwohl sie es gar nicht
sind? In einem Rechtsstreit am OLG Düsseldorf (Urteil vom 3. Dezember 2015,
Az.: I-15 U 140/14) war zu klären, ob eine
Meldung des Beklagten beim VeRI-Programm von Ebay den Kläger wettbewerbsrechtlich behindert.
Im konkreten Fall ging es um HandyHüllen, von denen der Beklagte behauptete, sie würden seine Patent- und Designschutzrechte verletzen. Nachdem der Kläger diese Hüllen in drei Ebay-Angeboten
eingestellt hatte, ließ der Beklagte die
Angebote über eine Meldung an VeRI
stoppen. Allerdings waren die Angaben,
die das Unternehmen bei der Meldung
gemacht hatte, nicht zutreffend. Die dort
geltend gemachte Patentverletzung bestand nicht, da keine Patente zugunsten
des Beklagten vorlagen und er auch nicht
der Lizenzinhaber solcher Patente war.
www.res-media.net
Auch eine Geschmacksmusterverletzung/
Designverletzung konnte das Gericht
nicht feststellen. Damit war die Meldung
im Rahmen des VeRI-Programms inhaltlich nichtig. Nachdem der Kläger sich
gegenüber VeRI erklärt hatte, ließ der Beklagte weitere sechs Angebote stoppen.
Danach mahnte er seinen Kontrahenten
ab. Der wehrte sich mit einer Klage. So
ging die Sache dann vor Gericht.
∙ Geschieht dies nicht, kann der
betroffene Mitbewerber Sie
wegen eines Wettbewerbsverstoßes abmahnen.
ONLINE-BANKING
Bank haftet für Schaden
bei Phishing-Attacken
Insgesamt 44 Überweisungen in einem
Gesamtwert von über 11.000 Euro innerhalb von vier Tagen hatte ein Online-Banking-Nutzer zu verkraften, der von seiner
Bank den Ersatz des Schadens forderte.
Die wollte nicht zahlen und verwies darauf,
dass der Kunde, der zum Online-Banking
das mTAN-Verfahren auf dem Handy
nutzte, auf eben diesem Handy auch Apps
aus nicht autorisierter Quelle hatte. Für
das LG Oldenburg kein Grund: Die Eingabe
von PIN und TAN allein sei kein Beweis für
eine Legitimation des Kunden. (fk)
150
Mio. Euro Bußgeld
soll Facebook zahlen. Das haben der
Kölner Rechtsanwalt Christian Solmecke und sein Würzburger Kollege
Chan-jo Jun jetzt bei der Staatsanwaltschaft Hamburg beantragt. Grund:
Facebook begünstige Volksverhetzung, weil es Hass-Kommentare nicht
konsequent genug lösche.
„In diesem Fall ging es darum,
ob das Handeln den Wettbewerber behindert“
Rolf Albrecht
Rechtsanwalt und Fachanwalt für
Gewerblichen Rechtsschutz
www.volke2-0.de
Die Düsseldorfer Richter bewerteten das
Handeln des Beklagten als gezielte Behinderung eines Wettbewerbers gemäß Paragraf 4 Absatz 10 des Gesetzes gegen den
unlauteren Wettbewerb (UWG). Daran
änderte auch die Angabe des Beklagten
nichts, er selbst habe die Meldungen an
das Ebay-VeRI-Programm gar nicht ver◼
anlasst, sondern ein Lizenznehmer.
Weiterempfehlung auf
Ebay ist eine Abmahnfalle
Das Landgericht Hamburg hält die
Weiterempfehlungsfunktion in
Ebay-Angeboten für unzulässig und
verurteilte einen Händler zur Unterlassung (Urteil vom 08.12.2015,
Az.: 406 HKO 26/15).
Auf Ebay-Angebotsseiten können
Nutzer die E-Mail-Adresse von Dritten
in die dort vorhandene Weiterempfehlungsfunktion eingeben. Die Empfänger erhalten dann Werbemails zu den
entsprechenden Angeboten, obwohl
sie dafür zuvor kein Einverständnis
erteilt haben. Das LG Hamburg nahm
jetzt in einem solchen Fall einen Wettbewerbsverstoß wegen unzulässiger
E-Mail-Werbung an. Ebenso hatte
schon das OLG Hamm zur Weiterempfehlungsfunktion auf Amazon entschieden (Urteil vom 09.07.2015, Az.:
I-4 U 59/15). Die Mails verlinkten auf
Angebote in den Händler-Produktseiten. Dass die Händler die Mails nicht
selbst versenden und auf die Technik
nicht zugreifen können, sei ohne Belang. Sie machten sich die Angaben
und Funktionen der Plattform durch
das Einstellen der Angebote zu Eigen.
Für Händler besteht allein aufgrund
des Einstellens von Angeboten bei
Ebay ein erhebliches Abmahnrisiko.
Abmahner können leicht einen Wettbewerbsverstoß herbeiführen.
Rolf Albrecht
Foto: Shutterstock / Myvector
Foto: Shutterstock / Haru_natsu_kobo
∙ Melden Sie Ebay nur berechtigte Verstöße gegen Ihre
Rechte nach vorheriger Prüfung. Diese Rechte müssen Sie
gegebenenfalls nachweisen
können.
§
Rechteinhaber können sich wehren, wenn Plagiate auf-
V
Das müssen Sie beachten:
5/16
LUFTVERKEHR
Sofortkasse für Flugtickets ist rechtens
Beim Kauf eines Flugtickets im Internet
wird in der Regel sofort der gesamte
Flugpreis inklusive Steuern und Zuschlägen fällig – selbst wenn der Flug
erst in ein paar Monaten stattfinden soll.
Dagegen hatte ein Verbraucherschutzverband geklagt – und kassierte beim
Bundesgerichtshof eine Niederlage. Die Richter ließen sich bei
ihrem Urteil davon leiten, dass
die Bezahlung gleich nach
Abschluss des Beförderungsvertrags international üblich sei.
Das Risiko, dass eine Fluggesellschaft pleitegehe, sei inzwischen
durch andere Maßnahmen abgefedert.
Außerdem würden Frühbucher dadurch
Geld sparen, dass sie in der Regel günstigere Tarife angeboten bekommen. (fk)
Foto: Shutterstock / -Albachiaraa-
20
HAMBURG
20. Juni 2016
FRANKFURT
30. Juni 2016
MÜNCHEN
11. Juli 2016
Die Konferenz für Trends
im Online Marketing
Für
INTERNET WORLD
Business-Leser
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Wer hat die Nase vorn und bietet Video-Publishern die beste Performance?
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Es referieren u.a.:
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Geschäftsführer,
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Direktor Neue Medien,
FC Bayern München AG
Infos und Anmeldung:
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Rechtsanwältin,
SCHÜRMANN
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DREYER
Viktor Ronkin,
Leiter E-Commerce,
Bartu Schuhhandels
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Helmut van Rinsum,
Fachjournalist,
INTERNET WORLD
Business
onlinemarketingforum.de
#omf2016
*zzgl. MWSt.
Sponsoren:
Veranstalter:
KNOW-HOW
22
INTERNET WORLD Business
29. Februar 2016
5/16
Serie: User Journey
analysieren
Foto: Shutterstock / Mathias Rosenthal
Der Klickpfad des Nutzers
vor dem Kauf, die User Journey, bietet für Shop-Betreiber wichtige Anhaltspunkte
für den optimalen Einsatz
ihrer Marketingmaßnahmen.
Folge 1: Grundlagen der
User-Journey-Analyse
(Ausgabe 4/2016)
Folge 2: Praktische Umsetzung der Analyse, Tracking
über Kanalgrenzen hinweg
(Ausgabe 5/2016)
Der Weg ist das Ziel
Ist die User Journey erst analysiert, eröffnen sich diverse Optimierungsmöglichkeiten.
Ziel hierbei sollte die Verbesserung der vorab definierten einzelnen KPIs sein
User Journey:
die Stellschrauben
îDurchschnittliche Dauer
einer User Journey
î9HUODXIGHUHUIROJUHLFKVWHQ
User Journey
î:DUHQNRUEZHUWSUR
User Journey
î=XVDPPHQVSLHOGHU
Kategorien
î,QWHUDNWLRQGHU
einzelnen Seiten
Lange Reise:
Diese Grafik
zeigt, dass mehr
Seiten an einer
Kaufentscheidung beteiligt
sind als die, auf
der der letzte
Klick stattfindet
ie grundsätzlichen Fragen bei der
User-Journey-Analyse (Was? Warum?
Wie?) wurden bereits in der vergangenen
Ausgabe erörtert. Einen wirklichen Mehrwert liefert jedoch erst die Schnittmenge
aus (möglichst) allen Journeys. Das wiederum bedeutet, Tausende, wenn nicht Millionen zu berücksichtigende Journeys auszuwerten. Eine Mammutaufgabe! Zumindest auf den ersten Blick.
Eines ist klar: Die einzelnen messbaren
Kanäle müssen in einem zentralen Reporting zusammengefasst werden; nur so
ist eine detaillierte Betrachtung überhaupt
möglich. In der Vergangenheit war ein verlässliches – und vor allem umfassendes –
User Journey Reporting allerdings nur dann
möglich, wenn exklusive Partnerschaften
mit einem Performance-Marketing-Technologie-Anbieter bestanden. Dieses Konzept ist inzwischen jedoch längst überholt:
Multichannel-Tracking-Lösungen liefern
D
die notwendige Transparenz hinsichtlich
der einzelnen gemanagten Partnerprogramme, ohne dass die Unternehmen eine
exklusive Partnerschaft eingehen müssen.
Für ein ganzheitliches Reporting ist aber
ein entsprechendes Business-Intelligence
(BI)-Tool und damit eine Harmonisierung
der verfügbaren Daten unabdingbar. BIExperten sprechen von der sogenannten
„Single Source of Truth“, in unserem Falle
also von der Gesamtsicht auf die User
Journey.
Was muss getan werden?
Bei Millionen zu analysierenden Klickpfaden wird schnell klar, dass dies der Advertiser mit seinen internen Kapazitäten nur
in den seltensten Fällen abbilden kann.
Um einen Partner oder die Einbindung
einer entsprechenden Lösung wird er im
Regelfall nicht umhinkommen. Zunächst
braucht es daher ein Programm für das
Tracking der Journeys sowie das daran
angeschlossene Data Management.
Die Lösung sollte folgende Datenpunkte
beinhalten: tracken, sammeln, konsolidieren, auswerten, anschlussfähig machen.
Nicht zwingend notwendig, aber in
jedem Fall hilfreich ist es, wenn der
gewählte Anbieter auf die Umsetzung der
Ziele des Advertisers spezialisiert ist, also
zum Beispiel auf Performance-Optimierung – wenn dies das Ziel ist.
Kriterien für die Auswahl
des Dienstleisters
Die Schar der Dienstleister, die ihre Hilfe
anbieten, ist groß. Die Angebotspalette
deckt dabei jedes vorstellbare Aufgabengebiet und jede Unternehmensgröße ab.
Es gibt Anbieter für alle genannten Aufgaben genauso wie spezialisierte Anbieter
für jeden einzelnen Schritt. Auch können
einzelne Schritte inhouse abgebildet werden: All dies hat Vor- und Nachteile. Ein
Vorteil kann das Know-how der Spezialisten sein, nicht selten ist es der günstigere
Preis der Generalisten. Die Nachteile reichen von möglicher Silobildung und
Stückwerk bis hin zur Überforderung der
Marketingabteilung bei der Anwendung
der teils komplexen Tools. Auch im Hinblick auf die Geschwindigkeit der Datenabfrage oder die Flexibilität beim Zugriff
auf die Daten unterscheiden sich die Tools.
Daher der Rat: Prüfen Sie lieber zweimal,
was Sie wirklich intern leisten und mit
xx. Monat
29.
Februar
2016
2016
x/16
5/16
INTERNET WORLD Business
23
Tracking ohne Cookies: Das
Fingerprint-Verfahren identifiziert ein Endgerät anhand der auf ihm installieren Software – und erkennt
so den Nutzer wieder
Ihrem Team im Alltag bedienen können.
Und vor allem: Sparen Sie nicht am falschen Ende. Denn sonst stochern Sie weiter im Nebel.
Vom Kanal zur Seite
und dann zum KPI
Ist die User-Journey-Analyse erst etabliert,
kann sich der Werber dem Reporting widmen. Von außen nach innen gilt es zu
untersuchen, welche Rolle die einzelnen
Kanäle spielen, wie Seiten und Publisher
(Brand, Shop, Content, Cashback, Voucher etc.) miteinander interagieren und an
welchen Stellen sich dies alles auf die KPIs
(Key Performance Indicators) auswirkt.
Zunächst sollten daher folgende Analysen
der User Journeys vorgenommen werden:
∙ Durchschnittliche User Journey: Wichtig ist nicht zu wissen, welches die
längste User Journey ist, sondern wo der
Durchschnitt liegt und wie dieser verbessert werden kann. Denn damit wirkt
sich die Optimierung auf einen Schlag
auf die Mehrzahl der eigenen User aus.
∙ Beliebteste beziehungsweise erfolgreichste Journey: Wie sieht die erfolgreichste Journey aus und wie kann diese
gestärkt werden, um mehr User auf diesen Pfad zu leiten?
∙ Order Value: Steigt dieser Wert, wenn
die Journey länger dauert? Oder sinkt
er? Entsprechend muss dann gegengesteuert werden, um beim durchschnittlichen Warenkorbwert eine Entwicklung nach oben zu erreichen.
∙ Zusammenspiel der einzelnen Kategorien: Wie bauen die einzelnen Kategorien
aufeinander auf und wie unterstützen
sie sich? Wer liefert wem Assists? Welcher Kanal ist der Start-, welcher der
Endpunkt der Reise vor dem Sale?
∙ Interaktion der einzelnen Seiten: Wie
harmonieren einzelne Publisher-Seiten
miteinander und können Abhängigkeiten festgestellt werden? Entsprechend stellt sich die Frage, ob einzelne
Seiten (nur) in Kombination mit anderen besser performen als andere?
Das Ziel der Reise
im Blick behalten
Sind diese Informationen gesammelt,
kommt der Werber an den Punkt, an dem
er in die Reise des Kunden eingreift und
seine Marketingaktionen dort optimiert,
wo Anknüpfungspunkte ausgemacht werden können. Neben den oben genannten
Optimierungsansätzen – und hier insbesondere der Journey Time – gilt es zu
definieren, was eigentlich das Ziel ist (beispielsweise den Traffic auf der eigenen
Seite zu steigern, Leads in die Höhe zu treiben oder den Abverkauf zu unterstützen)
und was hierfür aus der Journey abgeleitet
werden kann. Die Stellschrauben sollten
so angesetzt werden, dass diese KPIs unterstützt werden.
Hat der Advertiser also zum Beispiel das
Ziel, mehr Traffic auf seine Brand- oder
Kampagnenseite zu leiten, dann kann er
mit den Erkenntnissen aus der User-Jour-
Tracking: Keine weißen Flecken
Cookieless Tracking
Die Bedeutung von Browsern und mobilen Geräten, die Cookies blockieren, wie
etwa Apples iOS, ist enorm und führt zu
vielen ungetrackten Kaufabschlüssen,
nicht auswertbaren Werbeausgaben und
damit letztendlich zu Umsatzverlusten
und blinden Flecken in der Analyse. Setzen Sie auf einen Anbieter, der die User
Journey der Konsumenten auf jedem
Online-Gerät im Detail auch ohne gesetzte
Cookies datenschutzkonform nachvollziehen kann. Das sogenannte „Device
Fingerprinting“ erlaubt dies, ohne dabei
persönliche Informationen des Nutzers
auszuwerten.
Cross Device Tracking
Weil der Kaufpfad eben nicht nur auf ein
Gerät – also einen PC oder ein Smartphone – beschränkt ist, muss auch ein
kanalübergreifendes Tracking-Modul zum
Repertoire gehören, das das Tracking
über verschiedene Endgeräte, wie Smartphone, Tablet und Desktop, hinweg ermöglicht. Hier erhält der User eine ID auf
Basis verschiedenster Attribute, damit er
auf allen Geräten wiedererkannt weden
kann. Diese Vorgehensweise mag auf die
einzelne Journey bezogen keine hundertprozentigen Ergebnisse liefern, in der
Schnittmenge wiederum ergibt sich aber
ein genaues kanalübergreifendes Bild.
ney-Analyse gezielt die Traffic-Lieferanten
optimieren, indem er sie beispielsweise via
Cost per Click (CPC) für jeden Klick auf
dem Weg zur Conversion bezahlt.
Daran anschließend stellt sich den
Advertisern fast automatisch die Frage,
wie sie die Erkenntnisse für bestimmte
Sales-Aktionen oder Teilelemente ihrer
Kampagne nutzen können. Soll beispielsweise ein 2-Tage-Flash-Sale beworben
und unterstützt werden, dann nimmt man
nicht die Publisher, von denen bekannt ist,
dass sie einen 14-tägigen Sales Cycle haben.
Stattdessen kommen die zum Zug, die im
Schnitt in weniger als einem Tag eine Conversion liefern, selbst wenn bekannt ist,
dass bei ihnen der durchschnittliche
Warenkorb geringer ist als bei denen, die
in 5,5 Tagen die Conversion liefern.
E-Commerce Solutions
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Ihren Erfolg im E-Commerce
Jeder Fall
ist anders
Letztlich kann bei der Analyse der UserJourney-Faktoren nicht nach Schema F
vorgegangen werden. Entscheidend sind
die Branche, die Kunden, die Ziele und
letztlich das Geschäftsmodell. Gerade die
unterschiedliche Länge der Journeys – von
kurz über idealtypisch bis lang – liefert jedoch einen guten ersten Anhaltspunkt,
ebenso wie der sich während der Journey
Time verändernde Warenkorbwert. Wenn
Sie erst wissen, mit wie vielen Klicks und
in welcher Zeit Ihr Kunde sein Ziel erreicht, haben Sie einen ersten Richtwert
zur Hand. Von da an stehen Ihnen alle
Möglichkeiten offen und Sie können an
den notwendigen Stellschrauben drehen,
um die Reise des Konsumenten zum
Abenteuerurlaub, zum Kurztrip oder zum
Luxusausflug zu machen. Nur tun Sie mir
einen Gefallen: Gehen Sie das Thema an
und warten Sie nicht, bis die Konkurrenz
Sie überflügelt, sondern sorgen Sie jetzt
◼
für smartere Ergebnisse.
Matthias Stadelmeyer
ist President und CEO des
Performance-Marketing- und
Adtech-Anbieters Tradedoubler. Gegründet 1999 in Schweden ist Tradedoubler ein europäischer Pionier des
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Angebot stets erweitert, unter anderem
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ONLINE-MARKETING
INTERNET WORLD Business
29.xx.
Februar
Monat 2016
5/16
x/16
Foto: Marktjagd
24
Cost-per-Öffnung
Die Branche für digitale Prospektplattformen ist in Bewegung geraten. Jetzt drängt
auch Pro Sieben Sat1 in den Markt. Dem Mobile Marketing kann dies nur nutzen
ls Christian Gaiser vor knapp zehn
Jahren die Online-Plattform Kaufda
gründete, versetzte seine Geschäftsidee
die Verleger in helle Aufregung. Sie witterten darin eine weitere Attacke auf ihr ohnehin fragiles Geschäft mit den gedruckten
Werbebeilagen. Denn Gaisers Idee bestand darin, die vielen Einkaufsprospekte,
die Filialisten wie Aldi, Media Markt oder
Obi regelmäßig den Zeitungen beilegen
oder in die Briefkästen stecken, zu digitalisieren und sie dem Kunden über eine
App zugänglich zu machen. Der erhielt
damit Zugriff auf sämtliche Sonderangebote der Handelsketten seiner
Umgebung. Und die Händler wiederum wurden auf dem Smartphone
sichtbar und vollzogen damitt ohne gron Richtung
ßen Aufwand einen Schritt in
sp
parten sie
Mobile Marketing. Nebenbei sparten
u
uckkosten.
sich auch eine ganze Menge Druckkosten.
A
„Der Prospekt ist in
Deutschland eine gelernte
Informationsquelle“
Der Markt ist heftig
in Bewegung
Stephan Musikant
Geschäftsführer
Bonial Deutschland
www.bonial.de
Inzwischen hat sich die Aufregung ein wenig gelegt. Die
digitalen Prospekte haben
die gedruckten nicht verdrängt, auch wenn deren
Bedeutung stetig sinkt.
„Wir empfehlen unseren
Kunden in der Regel immer
Print und Digital für ihre
Prospektverteilung“, sagt Jan
Großmann, Geschäftsfüh-
rer von Marktjagd, einer App, die ganz
ähnlich wie Kaufda funktioniert. Das
werde sich allerdings in den nächsten Jahren ändern: „Ich weiß nicht wann, aber die
Generation, die Prospekte am Frühstückstisch in Papierform durchblättert, wird
aussterben“, so Großmann.
Im Moment sieht es so aus, als würden
sich die Anbieter der digitalen Prospektplattformen für diesen Tag in Stellung
bringen wollen. Der Markt ist in Bewegung geraten, eine Konsolidierung zeichnet sich ab. Schon im Sommer 2014 hatte
Kaufda, das inzwischen mehrheitlich zu
Axel Springer gehört, den Konkurrenten
Meinprospekt.de übernommen. Ende vergangenen Jahres zog Telefónica unter Gettings einen Schlussstrich, eine App, die
ebenfalls die Angebote stationärer Händler visualisierte. Und soeben gab die digitale Prospektplattform Marktjagd bekannt, sich mit der Checkitmobile GmbH
aus Berlin zusammenzuschließen, die bislang die Verbraucher-App Barcoo betreibt. Großmann: „Zusammen wollen
wir den Markt für mobile Werbung aufrollen und die Digitalisierung des Einzelhandels beschleunigen.“
TV-Spots werden für
Marktguru trommeln
Markt
Im Hintergrund
Hin
nter
bereitet indes ein weiterer
großer Player
Pla den Markteintritt vor. Bereits
im Sommer
Somm vergangenen Jahres hatte
Thomas
Wagner, der Geschäftsführer des
Thoma
as W
TV-Vermarkters
Sevenone Media, angeTV-Ver
rm
kündigt,
kündigt
t, dass
d auch Pro Sieben Sat1 an einer
digitalen
Prospektplattform ard
beitet. Der Konzern ist bereits an
Marktguru in Österreich beteiligt, einem dort äußerst erfolgreichen Anbieter. Dieses Angebot wird seit Wochen für den
Markteintritt in Deutschland
vorbereitet. Dem Vernehmen
Kaufda von Bonial:
Alle relevanten Handelsketten sind dabei
xx. Monat
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Februar
2016
2016
x/16
5/16
nach könnte die App noch im März freigeschaltet werden. Es gehört nicht viel Fantasie dazu sich auszumalen, was dann passiert: Wie bei anderen Beteiligungen auch
wird Pro Sieben Sat1 das neue Online-Angebot über TV-Werbung auf den eigenen
Kanälen ordentlich pushen.
Bezahlt wird für
INTERNET WORLD Business
App-Betreiber, wenn seine Beilage auch
geklickt wird („Cost-per-Prospektöffnung“). Diese Klicks kann er forcieren,
indem er Push Notifications versendet,
wenn seine neuesten Angebote online
sind, oder indem er beim Öffnen der App
gezielt Angebote bewirbt, die auf den User
zugeschnitten sind und auf eine Filiale in
unmittelbarer Nähe verweisen.
jede Prospektöffnung
Die erwartbare Flut an TV-Spots
dürfte dazu führen, dass nicht nur die
Marktguru-App einen Aufmerksamkeitsschub erfährt, sondern das gesamte Segment. Damit könnte ganz
generell mobile, lokal orientierte
Werbung frische Impulse erhalten –
kurioserweise durch eine Form, deren analoge Wurzeln auf dem Screen
nicht zu leugnen sind: als Werbebeilage zum Blättern. „Der Prospekt ist
in Deutschland eine gelernte und geschätzte Informationsquelle“, sagt
Stephan Musikant, Geschäftsführer
von Bonial Deutschland, unter der
die Marken Kaufda und Meinprospekt gebündelt sind. „Print ist zwar
nicht mehr so angesagt, aber der
Wunsch, in ähnlicher Breite und
Form über Sonderangebote inspiriert zu werden, besteht unverändert fort.“
Dem Handel eröffnen sich dadurch
neue Perspektiven. Schon heute weiß er
ziemlich genau, wie seine digitalen Prospekte wirken – er bezahlt nur dann an die
Angebote von
Netto: Sieht aus
wie ein Prospekt,
ist aber eine App
Händler investieren in digitale Prospekte
Keine Investition
58 %
0,1 – 2,5 %
21 %
2,6 – 5,0 %
4%
5,1 – 7,5 %
8%
Mehr als 7,5 %
9%
42 Prozent steigern ihre Investitionen – aber nur leicht
INTERNET WORLD Business 5/16
Quelle: Marktjagd, n = 33
Geplante Veränderungen der Händler
Auflage in Städten reduzieren
14 %
Auflage auf dem Land reduzieren
32 %
Verteilkanal ändern
50 %
Anzahl Prospektläufe verringern
36 %
Sonstiges / Keine Veränderungen
27 %
Gefahr für Print? Jeder Zweite will den Kanal wechseln
INTERNET WORLD Business 5/16
Quelle: Marktjagd, n = 33
Marktguru in Österreich arbeitet zudem
mit einer Suchfunktion. Interessiert sich
der User für ein bestimmtes Produkt wie
beispielsweise Hundefutter, erhält er eine
Liste mit Hinweisen auf entsprechende
Sonderangebote von Händlern in der Umgebung. Dabei gilt: Wer mehr zahlt, taucht
im Ranking weiter oben auf. Es sind noch
weitere Marketingspielarten denkbar, die
25
Branche steht derzeit noch am Anfang.
Musikant: „Wir müssen dem User genau
zuhören und ihm das passende Angebot
◼
zur richtigen Zeit liefern.“
Helmut van Rinsum
internetworld.de/hvr
ONLINE-MARKETING
INTERNET WORLD Business
29. Februar 2016
5/16
Foto: Shutterstock / Alexey Boldin
26
Elf Formate, elf Ziele
Wer seine Facebook-Präsenz pushen möchte, kommt kaum mehr um Anzeigen herum.
INTERNET WORLD Business präsentiert die elf Facebook-Werbeformate im Überblick
er die „Beitrag bewerben“-Funktion
von Facebook für seine Beiträge
verwendet, stellt fest, dass häufig Menschen mit ausländischem Namen oder
dem Arbeitgeber Facebook mit dem Post
interagieren. Das liegt daran, dass diese
Option einige Voreinstellungen enthält,
die zwar prinzipiell nicht falsch sind, oft
W
aber das Ziel des Werbungtreibenden
nicht unterstützen. Der Grund hierfür ist,
dass diese Funktion „quick und dirty“ ist,
wie es Facebook-Experte Thomas Hutter
beschreibt, – also mehr einem Schnellschuss als einer gezielten Kampagnenplanung gleicht. Hutter empfiehlt deshalb für
die Anzeigenerstellung die Verwendung
des Power Editors oder des Werbeanzeigenmanagers. Nur so erfüllt die Anzeige
auch ihren Zweck.
◼
Christian Erxleben
internetworld.de/erx
Website Conversion Ads
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Überschrift:
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1,9 : 1
90 Zeichen
25 Zeichen
30 Zeichen
Wer eine Anzeige bei Facebook schaltet, wünscht sich, dass die Nutzer, die
die Werbung sehen, letztendlich auch
auf die Seite klicken und dort eine
Interaktion ausführen. Das kann zum
Beispiel der Kauf eines Produkts oder
die Registrierung für einen
Newsletter sein. Neben den
„normalen“ Website Conversion Ads auf Facebook
und Instagram wird es in
Kürze auch die Canvas Ads
mit den sogenannten Karusell-Anzeigen (drei bis fünf
Bilder zur Darstellung einer
Geschichte) geben. Dieses
Format gleicht einer Landing Page, die für mobile
Endgeräte konzipiert ist.
Lead Ads
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1,9: 1
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30 Zeichen
Die Bedeutung von qualifizierten Daten
wird nicht nur für digitale Unternehmen
immer interessanter. Ein Kunde, der
aus eigenem Antrieb persönliche Informationen wie Adresse, Telefonnummer
oder Unternehmensgröße in ein
Formular einträgt, ist sehr wertvoll. Die
Lead-Generierung, deren Ziel es ist,
ebensolche Kontaktdaten zu sammeln,
kann auch über Facebook betrieben
werden. Über die nativen Lead Ads
kann der Nutzer, ohne die App zu
verlassen, alle Daten angeben.
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27
Offer Ads
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1,9 : 1
90 Zeichen
25 Zeichen
---
Rabattaktionen spielen sowohl im
Online-Handel als auch bei stationären Geschäften weiterhin eine große
Rolle. Insbesondere kleine Shops haben mit dem Problem zu kämpfen,
dass ihr Angebot zwar attraktiv ist,
die Zielgruppe jedoch nicht darauf
aufmerksam wird. Abhilfe für diese
Unternehmer schaffen die „Offer
Ads“ von Facebook. Diese sind speziell zur Bewerbung von Angeboten
konzipiert und enthalten zum
Beispiel den Angebotszeitraum.
Clicks to Website Ads
Fünf Einsteigertipps
für Facebook-Werbung
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Bildseitenverhältnis: 1,9 : 1
Text: 90 Zeichen
Überschrift: 25 Zeichen
Link-Beschreibung:
30 Zeichen
1
Wenn eine Website
Conversion das Nonplusultra für einen
Werbungtreibenden ist, sind Klicks auf
die Unternehmenswebsite der erste
Schritt in die richtige Richtung. Denn
wenn der Nutzer auf der Website ange-
2
App Interaction
Ads
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Überschrift:
Link-Beschreibung:
Local Awareness Ads
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Überschrift:
Link-Beschreibung:
Klare Ziele für das Schalten von Facebook-Werbeanzeigen setzen und das
Werbemittel basierend auf dieser
Zielsetzung auswählen. Die Zielsetzung bestimmt die Werbeform.
kommen ist und sich für das Angebot
interessiert, ist der Weg zur Conversion
auch nicht mehr weit. Um den Kunden
zum Klick zu bewegen, hat Facebook
die Clicks to Website Ads erschaffen.
16 : 9
90 Zeichen
-----
Um dem Worst Case für einen AppEntwickler vorzubeugen (keine aktive
Nutzung der Anwendung nach dem
Download aus dem App Store), stellt
Facebook seinen Advertisern insgesamt vier Werbeformate zur Verfügung, die allesamt dasselbe Ziel
verfolgen: eine gesteigerte Aktivität
in der App.
Zielgruppen für die Werbung bestimmen und Werbeanzeigen an die entsprechenden Zielgruppen anpassen.
Wichtig bei der Zielgruppendefinition:
immer die gewünschte Sprache der
Zielgruppe einschränken.
3
Sei es der MessagingDienst Whatsapp oder
das soziale Netzwerk
Twitter: Apps bestimmen
unseren Alltag. Der Wirkungsbereich der praktischen Anwendungen hat
sich mittlerweile von
mobilen Endgeräten
auch auf die DesktopVersionen ausgeweitet.
Werbeanzeigen immer über den
Power Editor oder den Werbeanzeigenmanager schalten, nie die
abgekürzten Werbeschaltungen über
„Beitrag hervorheben“ oder „Seite
hervorheben“ wählen.
4
1,9 : 1
90 Zeichen
25 Zeichen
30 Zeichen
Für das neu eröffnete Café an der
Ecke wäre es von Vorteil, wenn die
Anzeige auf Facebook nur Menschen
angezeigt wird, die auch in der
Gegend wohnen. Für die Bürger
einer anderen Stadt bietet das Café
schließlich keinen Mehrwert. „Local
Awareness Ads“ ermöglichen die
Eingrenzung der Zielgruppe.
Interaction Ads
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Bildseitenverhältnis:
Text:
Überschrift:
Link-Beschreibung:
u.a. 4 : 3
90 Zeichen
-----
Sinnvolle Budgets mit realistischen
Preisen für Klicks oder Impressionen
einsetzen, niedrige CPC/TKP(Cost per
Click/Tausend-Kontakt-Preis)-Gebote
erreichen selten die „gute“ Zielgruppe.
Im Zweifelsfall lieber eine kürzere
Laufzeit mit dem Budget wählen, als
das Budget über möglichst viele Tage
zu strecken. Es ist sinnvoller, zwei
Tage à 30 Euro Ads zu schalten als
vier Tage à 15 Euro.
die Anzahl der „Gefällt mir“-Angaben,
Kommentare oder geteilte Inhalte als
auch, je nach Inhalt, Fotoaufrufe oder
Video Views. Für das Design entsprechender Werbeanzeigen gibt es deshalb auch keine einheitlichen Angaben
für die „Interaction Ads“. Für Bewegtbildinhalte gelten andere Grundsätze
als für Textbeiträge.
Was ist eine Interaktion und
welche Vorteile bringt mir eine
Nutzerinteraktion mit einem
Beitrag? Das sind zwei grundlegende Fragen, die auf jeder
Plattform anders beantwortet
werden. Facebook unterscheidet zwischen den Inhalten des
jeweiligen Posts: Textbeitrag,
Foto oder Video. Als Interaktion zählen dann sowohl klassische Metriken wie der Klick,
5
Leistung der Werbeanzeigen überprüfen – nötigenfalls einzelne Zielgruppen, die nicht so tolle Leistungen
bringen, ausschließen und das Budget auf die Zielgruppen verteilen, die
mehr bringen.
▶
ONLINE-MARKETING
28
INTERNET WORLD Business
29. Februar 2016
App Install Ads
Empfohlene Bildgröße:
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Bildseitenverhältnis:
Text:
Überschrift:
Link-Beschreibung:
Thomas Hutter
Inhaber und Geschäftsführer der
schweizerischen Beratungsfirma
Hutter Consult, deren Fokus auf
Facebook-Marketing liegt
www.hutter-consult.com
1,9 : 1
90 Zeichen
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Ungenutzte Apps sind für den Anbieter
ein großes Problem. Sie sind ein relativ
sicheres Zeichen dafür, dass die Anwendung dem Verbraucher keinen Mehrwert bietet. Obwohl dieser Fall negativ
einzuordnen ist, hat das Unternehmen
hinter der Anwendung die erste Hürde
erfolgreich genommen: die Installation
der App auf dem Gerät. Das ist bei der
Masse an Angeboten in den App Stores
mitentscheidend. Da die Platzierung im
5/16
Ranking direkt mit der
Anzahl der Downloads
zusammenhängt, sollte
das erste Ziel der Entwickler sein, die User zu
animieren, die App herunterzuladen. Wie bei den
Lead Ads (siehe Seite 26)
profitieren Advertiser,
die auf die „App Install
Ads“ von Facebook setzen, einerseits vom
Native Design der Anzeigen, andererseits von
der optionalen Integration eines „Call to
Action“-Buttons (zum Beispiel: „Jetzt
Herunterladen“).
„Häufig werden Anzeigen
falsch aufgesetzt“
Facebook-Werbung gehört zum
Alltag im Online-Business. Thomas
Hutter erklärt, worauf Unternehmen
dabei achten sollten.
Was ist der größte Fehler, den Unternehmen in Bezug auf FacebookWerbung begehen können?
Thomas Hutter: Es sind eigentlich
zwei größte Fehler, die begangen werden: Der erste ist, das falsche Werbeformat für die gewünschte Zielsetzung auszuwählen. Der zweite Fehler
ist die Verwendung des Gießkannenprinzips – zu große Zielgruppen mit
nicht auf die Zielgruppe zugeschnittenen Werbeanzeigen.
Oft hört man von Unternehmen, die
behaupten, dass Facebook-Werbung
bei ihnen „einfach nicht funktioniert“.
Kann Facebook-Werbung tatsächlich
die falsche Wahl sein?
Hutter: Jein. Wenn die Zielgruppe definiert werden kann und auch sonst
die Werbemaßnahmen korrekt handwerklich aufgesetzt werden, können
Facebook Ads für sehr viele Bereiche
hilfreich sein. Häufig ist es eher der
Fall, wenn Unternehmen behaupten,
dass Facebook-Werbeanzeigen nicht
funktionieren, dass strategisch Fehler
gemacht wurden oder schlicht und
einfach Werbeanzeigen falsch aufgesetzt wurden.
Wie detailliert und tief sollte man ins
Targeting einsteigen?
Hutter: Abhängig von den Zielsetzungen, die für die Werbeschaltung
gesetzt wurden, kann man sehr tief in
das Targeting einsteigen, vorausgesetzt, man passt die entsprechenden
Anzeigen dann auch auf diese Zielgruppe an. Unternehmen neigen
dazu, häufig Zielgruppen zu eng zu
beschränken, und verschenken sich
so Möglichkeiten.
Video Ads
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Dateigröße:
Länge:
u. a. 1,33 : 1
90 Zeichen
max. 1,75 GB
max. 45 Min.
Während die meisten Basisformen im
Anzeigenpool von Facebook kein son-
Like Ads
Empfohlene Bildgröße:
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Bildseitenverhältnis:
Text:
Überschrift:
Link-Beschreibung:
2,7 : 1
90 Zeichen
25 Zeichen
---
Der Like ist seit der Gründung von
Facebook ein fester Bestandteil des
sozialen Netzwerks. Das Wort „liken“
oder die Redewendung „Gefällt mir“
hat sich sogar nachhaltig in unserem
Wortschatz etabliert. Und obwohl
der Like sowohl als
elementarer Messwert wie auch in der
Gunst seiner Nutzer
(Ist ein Like die richtige Reaktion auf
derlich großes technisches Know-how
voraussetzen, ist dies bei den Video Ads
anders. So gibt es allein im Bildseitenverhältnis acht verschiedene Empfehlungen seitens Facebook – je nach Qualität und Bildschirmgröße. Die Bildrate
sollte maximal 30 Bilder pro Sekunde
betragen und das bevorzugte Dateiformat ist „mp4“. Die Datei sollte nicht
größer als 1,75 Gigabyte sein, der Film
nicht länger als 45
Minuten. Bei der
Bitrate gibt es unter
Verwendung von
Two-Pass-Kodierung und einer
Dateigröße unter
einem Gigabyte keine Beschränkung.
eine Todesmeldung?) an Wert verloren
hat, gilt er für viele Neulinge in der
Welt des Facebook-Marketings noch
als wichtige Kennzahl. Schließlich sind
Likes ein Indiz dafür, dass die Inhalte
bei der Zielgruppe richtig ankommen
und sie diese zur Interaktion animieren. Das Schalten von „Like Ads“ ist also immer noch sinnvoll, um die wichtigen Influencer mit dem eigenen Unternehmen zu verbinden.
Event Ads
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Bildseitenverhältnis:
Text:
Überschrift:
Link-Beschreibung:
2,7 : 1
90 Zeichen
25 Zeichen
---
Ein Event ohne Besucher wirft kein
gutes Licht auf den Veranstalter.
Deswegen versuchen Unternehmen,
insbesondere wenn die Deadline
näher rückt, zwanghaft Teilnehmer
zu akquirieren. Auf Facebook geht
das am besten mit den „Event Ads“.
Der Vorteil für den Werbungtreibenden liegt in der Übersichtlichkeit der
Anzeige: Der interessierte Nutzer
sieht auf einen Blick wann und wo
das Event stattfindet, wie viele Gäste
sonst noch kommen und worum es
dabei geht.
TOP-KAMPAGNE
xx. Monat
29.
Februar
2016
2016
x/16
5/16
INTERNET WORLD Business
29
Personifizierte Technik
Vorgestellt
von
Liebe auf den zweiten Blick: Warum die Markeninszenierung von Saturn überzeugt
ls Ende 2013 eine Figur namens
„Tech-Nick“ in der Werbung auftauchte, konnte man sich schon fragen,
wie uns der vermeintliche Bruder von
Alan Garner aus dem Film Hangover zu
einem Saturn-Kunden machen soll. Aber
Antoine Monot alias „Tech-Nick“ überzeugte – und blieb bis heute.
Er verleiht der Marke Saturn ein Gesicht,
das ihre Attribute glaubwürdig transportiert: Saturn steht für Technikleidenschaft
und vor allem Kompetenz. Um sich von
der Online-Konkurrenz um Amazon und
Co. und der flippigeren Konzernschwester
Media Markt zu differenzieren, haben die
Ingolstädter zunächst die Kampagne „Bei
Technik-Fragen Tech-Nick fragen“ gestartet. Humorvoll nickte Werbestar Monot
wortlos gute Kaufentscheidungen ab und
beantwortete als Experte online und auf
Facebook Fragen – und entwickelte zugleich seinen Charakter weiter.
Mit einem 365-Tage-Tech-Talk präsentiert Tech-Nick seit Ende 2015 nun täglich
auf „saturn.de“ aktuelle Fragen in kurzen
Videos. Hinzu kommen Umsetzungen in
TV, Print, Radio sowie am POS. Die Clips
werden über Facebook und den eigenen
Youtube-Kanal gefeatured. Abgerundet
wird der Social-Media-Auftritt durch
einen Twitter-Kanal. Dieser gewann durch
den (mittlerweile) allen sympathisch gewordenen Technik-Nerd zu Beginn der
ersten Kampagne 17.000 neue Follower,
kam auf eine Interaktionsrate
von unglaublichen 95 Prozent
und hat heute über 125.000
Fans.
Eine überzeugende Markeninszenierung. Wieso? Weil der
Auftritt durch seine Kontinuität
beeindruckt, durch die Weiterentwicklung von Format und
Charakter trotzdem lebendig
bleibt, konsequent an den Markenwerten ausgerichtet ist und
kreativ über alle Mediengattun◼
gen inszeniert wird.
A
Stephan Theiß
Geschäftsführer der Gelbe Seiten
Marketing Gesellschaft
Fotos: Youtube
www.gelbeseitenmarketing.de
Antoine Monot alias „Tech-Nick“ darf in seinem eigenen Arbeitslabor fast alles
ausprobieren: von der Flugdrohne bis zum Hoverboard
Steckbrief
Frage auf Facebook,
Antwort im Web
∙ Auftraggeber: Saturn
Das Smartphone ist die Brücke zur
3-D-Welt von morgen
∙ Agentur: Serviceplan (Kreativ), Mediaplus München (Media)
∙ Kampagne: Tech-Talk
∙ Kanäle: TV, Print, Online, POS, Youtube,
Radio, Social Media
∙ Launch: 19. Oktober 2015
Wie können Sie die Conversion Rate
im Check-out ganz leicht erhöhen?
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TECHNIK
30
INTERNET WORLD Business
29. Februar 2016
5/16
SHOP TOOLS
Vorträge über ShopSysteme und -Tools auf
der Internet World
E-Commerce Messe
In den fünf Infoarenen stehen an
beiden Messetagen zahlreiche
Vorträge zu den verschiedensten
Lösungen auf dem Programm:
Dienstag, 1. März 2016
∙ „All you can e-Service,
Produkte und Kunden auf
einer Plattform“
(Stefan Grieben, Novomind)
10 Uhr, Infoarena III
∙ „Die ‚Hidden-Secrets‘ der EchtzeitPersonalisierung – Mehr Umsatz
durch Predictive Analytics im Omni-Channel“
(Thorsten Mühling, Epoq)
13 Uhr, Infoarena IV
Mittwoch, 2. März 2016
∙ „Agieren statt reagieren:
Keine Kunden mehr bei Versandproblemen verlieren“
(Tobias Buxhoidt, Parcellab)
11.30 Uhr, Infoarena V
∙ „Smart Data, smart Decisions“
(Stefan Bures, Metoda)
13 Uhr, Infoarena III
∙ „B2B-Hersteller auf dem Weg zum
Onlinehändler“
(Michael Döhler, Oliver Schwartz,
Intellishop)
14.30 Uhr, Infoarena I
Foto: Fotolia / Emojoez
∙ „Aktuelle Trends &
Entwicklungen im Bereich
der datenfeedbasierten
Werbeformate“
(Frauke Ewe, Feed Dynamix)
11 Uhr, Infoarena III
Werkzeug für den Shop
Die richtigen Tools können für den Erfolg eines Online-Shops entscheidend sein.
Auf der Internet World stellen Dienstleister die ganze Bandbreite vor
amit aus einem virtuellen Schaufensterbummel echte Internet-Einkäufe
werden, sind verkaufsunterstützende Tools
nötig. Neben Lösungen für optimale Ladezeiten und ständige Verfügbarkeit sind das
vor allem Warenwirtschafts-, CustomerRelationship-Management- und ERP-Systeme. Aber auch eine gute Produktsuche
sowie die Einbindung von Videos auf die
Webseite sorgen für eine höhere Kundenzufriedenheit und besseren Service.
D
Semknox ist eine Produktsuche, die umgangssprachliche Anfragen versteht
Lädt eine Webseite zu lange oder funktioniert der Login-Vorgang nicht, verlassen
potenzielle Kunden oftmals den Shop. Damit das nicht passiert, sollten Webseiten
und Prozesse ständig überprüft werden.
Uptrends (Halle B5 / K476) zeigt, wie Verfügbarkeit, Ladezeiten und Prozesse von
weltweiten Standorten aus überwacht werden können. Ein neues Feature ist die
Überwachung von mobilen Webseiten.
Webseiten und Shops analysiert das
Tool „Analyze“ von Conversion Boosting
(Halle B6 / E268). Eine Wissensdatenbank, Optimierungsvorschläge von den
Experten des Unternehmens sowie
Online-Workshops und E-Learning-Kurse
sollen praktische Unterstützung bei der
Conversion-Optimierung bieten.
Daten online, offline, mobil und auch
über CRM zu sammeln ist eine Herausforderung. Diese dann zusammenzuführen
und einzusetzen übernimmt die „Data
Management Plattform“ von Webtrekk
(Halle B6 / A058). Die Plattform ermöglicht nicht nur das Datenmanagement in
Echtzeit, Webshops erhalten zudem, in
einem Profil zusammengefasst, Daten zum
jeweiligen User über alle Geräte hinweg.
Reibungslose Prozessabläufe sind für
jeden Online-Händler unverzichtbar.
Dafür haben etliche Aussteller Lösungen
im Gepäck. Am Stand von Step Ahead
E-Business (Halle B6 / B088) können Besucher diese Prozesskette live ansehen.
Das Unternehmen zeigt gemeinsam mit
dem Logistikexperten Jucom, wie Teeproben zu den Besuchern nach Hause geliefert werden. Die ERP-Lösung (Enterprise
Resource Planning) übernimmt dabei den
kompletten Prozess: von der Finanzbuchhaltung über den Bestellprozess bis hin zur
Inventur.
Trendthemen Bewegtbild
und Automatisierung
Wer lieber Bier anstatt Tee trinkt, ist am
Stand von IP Research richtig (Halle B6 /
D213). Besucher können sich hier ein
fränkisches Bier aus dem Lager ausbuchen. Möglich wird das mit der Warenwirtschafts-, CRM- und ERP-Lösung
„Tricoma“. Damit lassen sich die Prozessabläufe eines Unternehmens zentral
und automatisiert steuern.
Den Trend Automatisierung sieht auch
Vepos (Halle B6 / D198). Der Anbieter
aus Nürnberg bringt das neue Release
seiner ERP-Lösung „V. Soft Handel“ mit.
29. Februar 2016
31
5/16
Dieses enthält neue Features wie eine
mobile Datenerfassung für Inventur und
Lagerumbuchung. Vepos arbeitet bei der
Anbindung von Shop-Systemen mit
Speed4Trade (Halle B6 / D181) zusammen.
Die Schnittstelle zur Integrationsplattform
„Emmida“ von Speed4Trade ist aus dem
ERP-System heraus bedienbar. „Emmida“
ermöglicht Online-Händlern die automatisierte Verkaufsabwicklung über Marktplätze wie Amazon sowie den eigenen
Online-Shop. Weiterhin zeigt das Unternehmen „Smobsh“. Die virtuelle Verkaufslösung soll die Kanäle Online und Mobile
mit dem stationären Handel verbinden.
Auch bei D&G-Software (Halle B6 /
B085) geht es um die automatisierte
Anbindung an Amazon & Co. Das
„D&G-Versandhaus-System VS/4“ verwaltet alle Daten zentral, und zwar über
mehrere Mandanten, Länder, Sprachen
und Vertriebskanäle hinweg. Auch mit der
E-Commerce-Lösung von Channelpilot
(Halle B5 / Start-up Street) können Onlineund Versandhändler ihre Waren nicht nur
in ihrem eigenen Shop platzieren, sondern
automatisch alle weiteren relevanten
Online-Vermarktungskanäle nutzen. Im
Rahmen der Messe wird das Tool allen Besuchern für einen Monat kostenlos zur
Verfügung gestellt.
Eine gute Suchlösung schafft Zufriedenheit bei Käufern und steigert die Conversion Rate. Damit auch umgangssprachliche
Suchanfragen in Zukunft keine Schwierigkeiten mehr bereiten, hat Semknow (Halle
B5 / H414) eine semantische Lösung entwickelt. Bei Eingaben wie „Rotes Sommerkleid mit Spitze unter 150 Euro“ sollen somit präzise Ergebnisse angezeigt werden.
Den wichtigsten Hebel für eine bessere
Conversion Rate sieht Findologic (Halle
B6 / Stand D182) in der perfekten Suche
und Navigation, und zwar für sämtliche
Endgeräte. Besucher erhalten auf alle Services einen Rabatt in Höhe von 15 Prozent.
Der „Matchmaker“ ist laut Exorbyte
(Halle B6 / A001) die technologische Basis
für High-End-Suchlösungen. Die Recherche- und Abgleichtechnologie dient der
Identifizierung von Stammdaten. Bereits
zum siebten Mal ist Epoq (Halle B6 /
B 126) auf der Messe vertreten. In Partnerschaft mit Shopware präsentiert das Un-
Smobsh soll die
Online, Offline
und Mobile
miteinander
kombinieren
ternehmen ein Shopware-Plugin für den
Einsatz von individuellen Empfehlungen
und der Onsite-Suche in Webshops.
Videos spielen bei der Verkaufsunterstützung eine immer größere Bedeutung.
Clipvilla (Halle B6 / Stand C145) zeigt ein
ganzes Bündel von ihnen. Neben Produktvideos sind das auch Erklärvideos
und personalisierte Filme. Auf der Messe
bietet der Bremer Spezialist ein Basic
Template im Corporate Design für 99
Euro / Monat an. Damit können mit einem
Produkt-Datenfeed bis zu 50 Produktvideos erstellt werden. Das Angebot ist
auch bei Sovido (Halle B5 / Start-up Street)
erhältlich. Der Video-SEO-Spezialist
übernimmt Video-Hosting und die Bereitstellung der Bewegtbilder in allen Webkonformen Formaten.
Das Medium Video setzt Trust My Face
(Halle B5 / Start-up Street) für Bewertungen ein. Kunden filmen dabei ihre Erfahrungen, die sie mit Produkten oder Hotels
machen. Damit sollen echte von gefälschten Bewertungen unterschieden werden.
Interaktive Erklärvideos sind der Trend
im Bereich Bewegtbild, glaubt Explanideo
(Halle B5 / G354). Am Stand können Besucher diese live erleben und bekommen
◼
zudem ein Energydrink geschenkt.
Intuitives, flexibles Shopmanagement
HD-Produktdaten für alle Vertriebskanäle
Internationalisierung & Erschließung neuer Märkte
Susann Naumann
Real trifft virtuell: So geht Shopping der Zukunft
Das vor zwei Jahren ins Leben gerufene Projekt „We Shop“ soll zeigen, wie eine Verlängerung des E-Commerce
in die stationäre Verkaufsfläche funktioniert. Mehr als 1.000 Personen waren mittlerweile zu Besuch.
Der We Shop (Halle B5 / G382) ist
ein Gemeinschaftsprojekt von Serviceplan, Vitra, Cisco, Cancom und
NEC. Ziel ist es, eine reale Omnichannel-Situation darzustellen
und anhand dieser interdisziplinär
zu lernen. Das Projektteam sammelte in den vergangenen Monaten
Feedback von über 1.000 Besuchern aus rund 250 Unternehmen.
Die Besucher wurden zu ihren
Erfahrungen hinsichtlich Anwendbarkeit, möglicher Problemstel-
Intelligente Commerce
& Customer Service
Software Lösungen
Omnichannel live: „We Shop“
zeigt, wie es geht
lungen und Implementierungen
befragt. Durch die Zusammenarbeit mit der Hochschule München
konnte zudem die Wechselwirkung
zwischen E-Commerce und einem
realen Point of Sale (POS) erforscht
und wissenschaftliche Erkenntnisse daraus abgeleitet werden.
Ein Ergebnis: Aus dem E-Commerce
bekannte Analytics-Verfahren wurden für den POS adaptiert. Der
neue E-POS-Standard wird zur
Messe bekannt gegeben.
Effizienter Kundenservice
Auf der Suche nach modernen SoftwareLösungen für erfolgreichen Omnichannel
Commerce? Ob B2B oder B2C, Online-Shop,
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TECHNIK
INTERNET WORLD Business
29. Februar 2016
5/16
Foto: Intellishop
32
Blick in die Zukunft
Mehr Baukastenprinzip, mehr Cloud und Integration des Internet of Things:
So sehen die Anforderungen an künftige Shop-Software aus
obile Shopping wird bald alltäglich
sein und Handelssoftware wird das
stationäre und das Online-Geschäft verzahnen, um mittels einer präziseren
Datenauswertung eine genauere und persönlichere Kundenansprache zu erreichen.
Von diesen Trends werden die meisten
schon einmal gelesen oder gehört haben,
doch wie werden die Shop-SoftwareLösungen etwa in fünf Jahren aussehen?
Welches sind die großen Linien jenseits
der halbjährlichen Veröffentlichung von
neuen Modulen, Minor oder Major Releases – wo also wird die Reise hingehen?
M
Was kennzeichnet ShopSysteme in der Zukunft
„Shop-Software wird Devices
wie Datenbrillen, aber auch
Spracheingabe und Gestensteuerung unterstützen“
Johannes W. Klinger
Vorstand der Websale AG
www.websale.de
INTERNET WORLD Business hat rund
20 namhafte Shop-Software-Anbieter befragt, mit welchen Entwicklungen sie rechnen. Hierbei besteht zwar die Gefahr, dass
die Unternehmen das promoten, woran
sie selbst arbeiten, da jedoch 18 Shop-Software-Hersteller geantwortet haben, lassen
sich aus dem Ergebnis allgemeine Trends
destillieren.
Software as a Service (SaaS) gibt es schon
seit über zehn Jahren. Während das Mieten
von Software in der Cloud lange nur distanziert beäugt wurde, ist es heute selbstverständlich geworden. Viele Anbieter
sind überzeugt, dass die Verlagerung von
Anwendungen in die Cloud zunehmen
wird. „Software as a Service beziehungsweise
Cloud-Shop-Software-Lösungen
werden wesentlich wichtiger als lokale Installationen sein“, ist Stefan Grieben, Chief
Operating Officer bei der Novomind AG,
überzeugt. Kaum jemand werde in fünf
Jahren noch in Lizenzen und in komplexe
Betriebsszenarien investieren. Ähnlich
sieht das Wilfried Beeck, CEO von ePages:
„Nahezu alle Shop-Systeme werden als
Cloud-basierte SaaS-Lösung laufen. Statische On-Premise-Lösungen werden vom
Markt verschwunden sein.“
Weniger „monolithisch“,
mehr modular
Das Stichwort „statisch“ leitet zum nächsten Trend über: Die Anforderungen an die
Shop-Software werden komplexer. Märkte
verändern sich schnell, die Shop-Software
muss diese Änderungen flexibel und rasch
abbilden können. Als Gegenentwurf zu
Shop-Lösungen, die über Jahre hinweg
gewachsen sind und als relativ „unbeweglich“ wahrgenommen werden, entstehen
gerade Shop-Plattformen, die sich selbst
als „Framework“ oder mit dem Adjektiv
„modular“ beschreiben.
„Größere Unternehmen
lösen ihre monolithischen
Shop-Strukturen auf“
Alexander Graf, Spryker Systems
www.spryker.com
5/16
Diesen Ansatz verfolgen beispielsweise
Spryker Systems oder das „Commerce
Cockpit“, eine neue Lösung der E-Commerce-Agentur Shopmacher. Thomas
Gottheil, Geschäftsführer von Shopmacher, beschreibt künftige Verkaufslösungen so: „Es wird eine stärkere Trennung
von Prozessebene und Inszenierungsebene
geben. Auf beiden Seiten werden sich serviceorientierte Architekturen durchgesetzt haben, Monolithen sind vom Markt
verschwunden.“ Serviceorientierte Architekturen sind für ihn viele kleine Applikationen, die miteinander verbunden sind.
Jede löst eine spezifische Herausforderung. So ein modularer Baukasten ersetzt
das eine „All in One“-Paket, das für professionelle Nutzer irgendwann nicht mehr
wartbar sein werde, so Gottheil, weil die
Anforderungen immer komplexer werden: „Zukünftig wird es so sein, dass man
sich die benötigten Programme sehr frei
zusammenstellt – statt eine große Software
zu nutzen.“
Triebkraft ist die
Kundenzentrierung
Alexander Graf, Geschäftsführer von
Spryker Systems, beobachtet diese Entwicklung bereits: „Bei größeren Unternehmen sehen wir jetzt schon, dass diese ihre
monolithischen Shop-Strukturen auf- ▶
INTERNET WORLD Business
33
Premieren auf der Internet World
Auf der Internet World stellen namhafte Shop-Software-Anbieter ihre Lösungen vor. Einige bringen zur Messe
in München ganz frische Releases mit:
sie mit personalisierten
Intellishop (Halle B6 /
Aktionen
hinterlegen.
D180) stellt das Release
Dadurch soll die Perso7.9 der gleichnamigen
nalisierung
gestärkt
E-Commerce-Plattform
mit zwei neuen Modulen
werden und die Custovor. Intellishop wendet
mer Journey einfacher
sich mit seiner Software
gesteuert und ausgevor allem an Unternehwertet werden können.
men, die eine B2B-LöDie Websale AG (Halle
sung benötigen. Vor dieB6 / E270) präsentiert
sem Hintergrund ist das
das neueste Release der
Shop-Plattform „Webneue Modul „Account
sale V8“ auf der Internet
Management“ sinnvoll:
World. Es erscheint mit
Mit diesem Modul könzusätzlichen Suchmanen Beschaffungsproschinenmodulen
für
zesse und die OrganisatiDevice Management: Intellishop bietet für das neue Release ein
SEO-Agenturen und beonsstruktur von Kunden
Modul an, mit dem Geräte registriert und verwaltet werden können
inhaltet weitere Schnittim Shop abgebildet werstellen zu Paymentden, und zwar vom Kundarüber die Garantie oder die Wartung
Diensten, wodurch Shop-Betreiber ihren
den selbst. In Unternehmen kaufen häuverwalten.
Online-Shop noch individueller an die
fig verschiedene Abteilungen ein, das soll
E-Matters (Halle B6 / E253) bringt
Zahlungsvorlieben ihrer Kunden anpasdadurch erleichtert werden. Das Modul
sen können. Auch das Thema Mobileebenfalls ein neues Modul für die E-Comwird im Standard-Update enthalten sein.
Optimierung wurde weiter intensiviert.
merce-Suite mit nach München. Es trägt
Das Modul „Device Management“ hinSo stellt Websale das neue Websale
den Arbeitstitel „Customer Experience
gegen wird ein Premium-Modul sein,
Designer“. Marketingverantwortliche könBackend vor, das im Responsive Design
das eigens hinzugebucht werden muss.
nen damit verschiedene Kontaktmöglichentwickelt wurde und eine verbesserte
Damit können Unternehmen ihre Geräte
keiten mit ihren Kunden definieren und
oder Maschinen online registrieren und
Usability bietet.
Foto: Intellishop Device-Management
29. Februar 2016
21.
Apri l
2016
Ihr gehört zu den kreativsten und strategischsten
Köpfen der Performance Marketing-Branche?
Dann bewerbt Euch noch bis zum 07. März für die
Performance Marketing Awards.
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Bes
Channe
Beste P
Kam
Classi
TECHNIK
34
INTERNET WORLD Business
Shop-SoftwareHersteller auf der
Internet World
E-Commerce Messe
A Eins IT (21st Mall E-Shop)
Halle B6 / A036
Commercetools
Halle B6 / B 112
Cosmoshop
Halle B5 / F 330
E-Matters
Halle B6 / E253
ePages
Halle B6 / A 031
Intellishop
Halle B6 / D180
Intershop Communications
Halle B6 / D 216
Novomind
Halle B6 / C 136
29. Februar 2016
lösen und ihre IT-Infrastruktur komplett ware mit einer REST-API für externe
neu planen.“ Bisher sei der Shop nur Entwickler geöffnet (REST steht für
eine Art Fenster zum ERP-System gewe- REpresentational State Transfer). Diese
sen. Nun werde er, getrieben durch eine Art der Programmierung soll zu einer
hohe Kundenzentrierung, zum Mittelpunkt der IT-Landschaft, während das Enterprise Resource
Planning (ERP) in die Rolle
des Zulieferers gedrängt
werde. „Das wirkt sich gerader deutschen
Shop-Systeme
de sehr stark auf die EntTop-100-Shops
sind in den
wicklung neuer Shop-Systesetzen auf ein eigendeutschen
me aus“, meint Graf.
entwickeltes
Top-100-Shops
Stefan Hamann, Vorstand
Shop-System
im Einsatz
der Shopware AG, betont ebenfalls, dass Shop-Software anpasQuelle: EHI „Shop-Systeme in Deutschland 2015“
sungsfähig sein muss: „Entscheidend
wird die flexible Anpassbarkeit und Timeto-Market der Software sein, um auch un- Softwarearchitektur führen, die einfacher
entdeckte oder sich neu öffnende Absatz- verwaltbar ist.
Ein weiteres Beispiel dafür, wie entkanäle möglichst schnell zu erschließen.“
scheidend Schnittstellen für Shop-Software werden, ist das US-Start-up Moltin.
Offene Schnittstellen
Auf der Unternehmens-Webseite erklärt
Moltin, es biete „den schnelleren Weg, um
sichern Flexibilität
E-Commerce-Anwendungen zu bauen“.
Das basiert auf dem Prinzip, dass die
Um Shop-Software flexibler werden zu
lassen, integrieren viele Anbieter offene Prozesslogik, also das Backend, für den
Schnittstellen. So arbeitet Speed4Trade E-Commerce in die Cloud verlagert wird.
zum Beispiel an einer REST-API, um Über eine Schnittstelle werden unterDrittsysteme wie die Warenwirtschaft an schiedliche Frontends – individuelle Verdas Shop-System anzubinden. Auch ePages kaufslösungen für Webseiten, Applikatiohat diesen Schritt 2015 getan und die Soft- nen, stationäre Geschäfte oder die Lager-
51 %
69
5/16
verwaltung – angebunden. In den Frequently Asked Questions (FAQ) beschreibt
das Start-up seinen schnittstellenbasierten
Ansatz: „Wir kümmern uns um das
Backend für Sie, einschließlich Upgrades.
Sie müssen nur Ihren Shop über unser
Dashboard einrichten und Ihr Frontend
mit unserer API integrieren.“ Es gebe
bereits zahlreiche Plugins, um die Integration zu erleichtern.
Moltin bereitet sich damit auf eine Entwicklung vor, die auch in vielen Antworten zur Zukunft von Shop-Systemen auftaucht: Der Einkaufsprozess löst sich vom
Desktop, vom Smartphone und vom stationären Geschäft. Waren werden in einer
nicht allzu fernen Zukunft über neue
Geräte wie Amazon Dash oder über vernetzte Oberflächen beziehungsweise Bildschirme an den unterschiedlichsten Orten
bestellt werden.
Einkauf findet
überall statt
E-Matters, Anbieter der „E-CommerceSuite“, geht ebenfalls davon aus, dass Einkaufen künftig über wesentlich vielfältigere Weise geschehen wird als heute. Für
die Shop-Software heißt das, dass sie zum
Backbone für die unterschiedlichsten Bezugskanäle werden wird und neue Anwen-
Das tut sich bei den Shop-Software-Anbietern (Auswahl)
Unternehmen
bzw. Software
Woran arbeiten Sie aktuell?
Unternehmen
bzw. Software
Woran arbeiten Sie aktuell?
Cosmoshop
Weitere Multichannel-Schnittstelle, Anbindung des Warenwirtschaftssystems an JTL, Überarbeitung der Attributverwaltung, der
Trichtersuche sowie des Artikelmodells, weitere Layoutvarianten für
Cosmoshop
JTL Software
Arbeit an einem integrierten Plugin-Marktplatz mit Kauf-, Installationund Update-Funktion. Entwicklung eines Channel-übergreifenden
Gutscheinsystems, mit dem Gutscheine in der Warenwirtschaft „JTLWawi“, im Ladenlokal (POS) und im Shop eingelöst werden können.
Demandware
„Demandware Digital“ ermöglicht die Erstellung und Koordination
digitaler Kauferlebnisse und Transaktionen über alle digitalen
Kanäle hinweg. Mit „Demandware Store“ lassen sich In-Store-Transaktionen Cloud-basiert verwalten und ausführen, während die
Zusammenführung von Online- und Offline-Shopping weiter vorangetrieben wird. Für 2016/2017 sind eine Suchmaschinenoptimierung
und die Implementierung von Predictive-Search-Technologien auf
der Plattform geplant.
Novomind
iShop
Forcierung einer integrierten Commerce-Strategie (Verwendung des
Shop-Systems iShop zusammen mit dem Product Information
Management und der Marktplatzanbindung). Optimierung der integrierten Suchfunktion, Ausbau des App Store für Business-Apps.
Oxid eSales
Veröffentlichung eines neuen Releases der „Oxid eShop B2B-Edition“,
zugeschnitten auf die Anforderungen im B2B-Handel, etwa eine flexible
Abbildung von Kundenstrukturen im Shop, einen effizienten Beschaffungsprozess und zusätzliche Self-Services. Arbeit an der E-Shop-Version 6 mit technologischen Verbesserungen sowie neuen Funktionalitäten in den Bereichen User Experience und Content Commerce
Electronic
Sales
Die B2B-Funktionen werden ausgebaut. Erweiterung um Funktionen,
die die Arbeitsabläufe in Webagenturen unterstützt und die Customizing-Arbeiten optimieren
Plentymarkets
E-Matters
E-CommerceSuite
„Customer Experience Designer“: Mit diesem Modul können
Marketingverantwortliche Kontaktstrecken definieren und personalisierte Aktionen entlang der Customer Journey auslösen.
Arbeiten am neuen Release 7, das im Frühjahr erscheint. Öffnung für
Plugins Dritter auf allen Ebenen, Einführung von PoS-Funktionalitäten, neue Artikelarchitektur und Ausbau der PIM-Funktionen
Prestashop
ePages
Release des Responsive Storefront Editors und des WordpressPlugins, Partnerschaften für die Entwicklung neuer Apps und Themes
in den lokalen Märkten, Weiterentwicklung der REST-API
Im Fokus steht die kommende Version 1.7 von Prestashop. Neu sind
der Einsatz des Symfony-Frameworks und das überarbeitete StarterTheme, um das Frontend kundenindividueller gestalten zu können.
Gambio
Von Grund auf neu entwickeltes Standard-Template für Shops im
Responsive Design, überarbeitetes Style-Edit, mit dem individuelles
Shop-Design vereinfacht wird
Shopmacher
Commerce
Cockpit
Erweiterung der Inszenierungs-Komponente um eine flexible
Merchandise-Komponente, mit der Verkaufsförderungsaktionen gefahren werden können, Arbeit an erweiterten Möglichkeiten für Mobile
Shopware
IBM
Websphere
Commerce
Fokus auf vorausschauenden Analysen im Bereich E-Commerce,
Einsicht in das Kundenverhalten, um das Marketing zu automatisieren und Abverkäufe zu optimieren. „IBM Dynamic Pricing“ gibt Empfehlungen für Preise im Online-Shop. Die neue Lösung analysiert Abverkaufsdaten, Marktbedingungen und die Preise von Wettbewerbern
und generiert automatisch Empfehlungen für Preisanpassungen.
Im Fokus stehen das nächste Minor Release „Shopware 5.2“,
Shopware Connect, die kontinuierliche Refakturierung sowie neue
und bestehende Premium-Plugins. Ausbau des Enterprise-Segments
Speed4Trade
Arbeit an einer offenen Webservice-Schnittstelle (REST-API), um
Drittsystemen (z.B. Warenwirtschaft/ERP) die Anbindung an das
Shop-System zu ermöglichen.
Spryker
Intellishop
Fokus auf B2B-Features, Servicewelten, Intellishop Release 7.9 mit den
neuen Modulen „Device-Management“ und „Account Management“
Ausbau des Ökosystems rund um Spryker, beispielsweise Partner,
die Bezahldienste ergänzen. Erstellung einer guten Dokumentation,
auf die Entwickler in Unternehmen zugreifen
Intershop
Der Schwerpunkt liegt auf dem weiteren Ausbau der B2B-Lösung und
auf Order Management.
Websale
Fokus auf neuesten Zahlungsdiensten sowie Features im Bereich SEO
und Usability
INTERNET WORLD Business 5/16
Quelle: Unternehmensangaben
29. Februar 2016
5/16
INTERNET WORLD Business
35
wort Amazon Dash Button.“ Speed4Trade entwickelt deshalb das Shop-Frontend flexibel, um neben den Kanälen
Online, Offline und Mobile auch Bestellungen über das Internet of Things unterstützen zu können.
Herausforderung durch
neue Devices
Neue Wege in die Flexibilität: Die Software von Moltin verlagert BackendProzesse in die Cloud und bindet die gewünschten Frontends über eine API an
dungen geschmeidig integrieren muss.
Johannes W. Klinger, Vorstand der Websale AG, spricht noch einen weiteren Aspekt an, nämlich neue Möglichkeiten der
Interaktion: „Die Shop-Software wird
nicht nur in der Lage sein, nahtlos verschiedenste Devices bis hin zu Datenbrillen, sondern auch Spracheingabe und
Gestensteuerung zu unterstützen.“ Hagen
Meischner, Country Manager für
Deutschland, Österreich und die Schweiz
bei Prestashop, stimmt zu: „Die Interaktion mit dem Shop-System wird sich
nachhaltig verändern. Sprachsteuerung
oder spezielle Shopping-Devices werden
eine zunehmende Rolle spielen.“
Dazu hat Wolfgang Vogl, Director
Business Development bei Speed4Trade,
eine Zahl parat: „Bis 2020 wird prognostiziert, dass bis zu 30 Prozent der OnlineBestellungen nicht mehr über den klassischen Bildschirm getätigt werden, Stich-
Meischner von Prestashop ist der Ansicht,
dass die Integration neuer ShoppingDevices oder -Kanäle den Shop-Plattformen einiges abverlangt: „Um solche
Trends aufzugreifen, bedarf es nicht nur
einer technischen Integration dieser Technologien, sondern das Online-Shop-System muss komplett neu konzeptioniert
werden. Dies wird einen ähnlichen Einfluss auf die Online-Shop-Systeme haben
wie aktuell das Thema Mobile Shopping.“
Für alle Online-Händler, die ihren Shop
gerade mit viel Aufwand für das mobile
Zeitalter fit gemacht haben, bedeutet das:
Die nächste Technologiewelle, die neue
Anforderungen an den Online-Shop stellen wird, rollt bereits heran.
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INTERNET WORLD Business
29. Februar 2016
5/16
Mit Paydirekt bezahlen – aber wo?
Die Banken haben noch Mühe, Shop-Betreiber für ihr Bezahlsystem zu gewinnen. Ein verbesserter
Prozess zum Vertragsabschluss mit den Banken soll nun Abhilfe schaffen
nde vergangen Jahres haben die ersten
Shops Paydirekt in ihr Portfolio der
Zahlarten aufgenommen, knapp 30 sind es
mittlerweile. Zu den bekanntesten gehören die Technik-Shops Alternate und Elektroshop Wagner. Doch viele namhafte
Händler haben sich noch nicht für Paydirekt entschieden. Warum das so ist und
mit welchen Konzepten dies nun gelingen
soll, erklärt Niklas Bartelt im Gespräch mit
INTERNET WOLRD Business.
E
Herr Bartelt, bislang reagieren die OnlineHändler sehr zurückhaltend auf Paydirekt.
Liegt das vor allem an der Notwendigkeit,
dass ein Händler mit sieben Bankenvertretern eigene Verträge und Preise aushandeln
muss, um das Bezahlverfahren anzubieten?
Niklas Bartelt: Ja, das ist sicher ein ganz
wesentlicher Punkt. Dieser Prozess, insbesondere das Verhandeln mit den verschiedenen Bankengruppen, dauert oft länger,
als wir das erhofft haben. Aber Verhandeln
und für sich den besten Preis rauszuholen,
ist nun mal auch die Kernkompetenz eines
Händlers. Trotzdem sind wir uns sehr
bewusst, dass das Verfahren so nicht convenient ist. Wir sind aktiv dabei, das neue
Verfahren der Händlerkonzentratoren umzusetzen. Dem Händler, der nicht verhandeln, sondern eine einfache und bequeme
Lösung aus einer Hand haben möchte, können wir damit ein gutes Angebot machen.
Was verbirgt sich konkret hinter einem
Händlerkonzentrator?
Bartelt: Der Händlerkonzentrator bietet
seinem Kunden einen Preis für Paydirekt
an. Dazu verhandelt er selbst mit den sieben Bankengruppen, kalkuliert daraus seinen Preis, den er dann inklusive seiner
Marge an seine Kunden weitergeben will.
Wer könnte das sein?
Bartelt: Das kann beispielsweise ein Pay-
ment Service Provider (PSP) sein, der
diese Dienstleistung zusätzlich zur techni-
schen Anbindung von Zahlverfahren anbietet. Vor allem für
kleine und mittlere Händler wird
das sehr interessant sein. Es können aber auch Verbände sein, die
für ihre Mitglieder die Konditionen aushandeln. Wir verzeichnen jedenfalls viel Interesse seitens der PSPs, Händlerkonzentrator zu werden, haben aber
auch Anfragen aus anderen Bereichen. Am Ende wird der
Markt entscheiden, wo der
Händler diese Dienstleistung erwartet und einkaufen will.
Wie viele Händler wollen Sie bis
zum Jahresende an Bord haben?
Bartelt: Ich bitte Sie um Verständnis, dass ich da auch keine
konkrete Zahl nennen möchte.
Entscheidend ist hier ja nicht nur
die Anzahl, sondern vielmehr
auch die Qualität der Händler.
Wie bekannt ist die Brand, wie
oft kaufen die Kunden dort ein,
wie hoch sind die Transaktionen –
das alles sind Faktoren, die eine
ebenso wichtige Rolle spielen.
Eine nackte Zahl hilft uns da
nicht weiter.
Wann werden denn die ersten
Händlerkonzentratoren starten?
Bartelt: Fast alle PSPs, mit denen
wir in Kontakt stehen, haben
Interesse am Händlerkonzentratoren-Modell angemeldet. Zum
Timing können wir noch nichts
sagen, liegen mit den Vorbereitungen aber im Plan.
Medienberichten zufolge verhandeln Sie mit der BIW Bank, dem
Anbieter des mobilen Bezahlsystems Kesh. Wollen Sie mit Kesh
ins Mobile Payment einsteigen?
Bartelt: Wir sind mit vielen
potenziellen Partnern im Gespräch und Kesh ist mit einer
Anfrage auf uns zugekommen.
Ich kann aber nicht sagen, dass
wir hier kurz vor einem Abschluss stünden.
Um im Markt ein Signal zu setNiklas Bartelt
zen, müssen Sie aber in den kommenden Monaten drei, vier große
Kommt ein anderer Partner für
Niklas Bartelt ist Geschäftsführer der 2014 gegründeten PayHändler präsentieren, sonst werMobile infrage?
den Sie einen sehr schweren Stand
direkt GmbH. Der 47-Jährige leitete zuvor bei der DZ Bank
Bartelt: Wir schauen uns bei
haben. Mit welchen „Leuchtturmdas Produktmanagement im Bereich Operations & Services.
Mobile sehr intensiv um, ob es
kunden“ ist zu rechnen?
etwas gibt, das echten KundenBartelt: Die großen Händler
sprechen natürlich selbst mit ihrer Haus- und wir sind da hart dran. Die Händler- nutzen stiften kann. Bisher fällt es mir
bank und den beteiligten Bankengruppen. akquise liegt letztlich aber bei den Ban- schwer, Lösungen zu entdecken, die echIch kann Ihnen sagen, dass eine ganze ken. Sie haben den Kundenzugang zum ten Mehrwert bieten. Wir haben uns geReihe großer Händler zurzeit aktiv Ge- Händler, sie bieten das Produkt Paydirekt zielt dafür entschieden, eine eigene Plattspräche führt. Wer aber wann Paydirekt ihren Geschäftskunden an. Wir sind form zu bauen und uns mit einer agilen
einführt, das unterliegt selbstverständlich Dienstleister der Banken und unterstüt- IT-Abteilung so aufgestellt, dass wir neue
der Vertraulichkeit.
zen diese bei der Akquise insbesondere Features schnell selbst entwickeln köndadurch, dass wir ein technisch hervorra- nen. Ziel ist, auf die Bedürfnisse unserer
Dennoch: Werden Sie in drei Monaten gendes Produkt betreiben. Ich glaube, Bankenkunden eingehen zu können.
große Kunden präsentieren können?
dass wir zeitnah eine attraktive Händler- Wenn wir ein Thema gefunden haben,
Bartelt: Wir haben heute schon mit Alterbasis haben werden. Lassen Sie uns bitte
nate und Elektronik Wagner zwei große ein bisschen Zeit, Rom wurde schließlich
Shops. Aber klar, wir wollen mehr haben auch nicht an einem Tag erbaut. Die Nut„Lassen Sie uns bitte ein
zerbasis – die Zahl unserer registrierten
bisschen Zeit, Rom wurde
Nutzer geht auf die Viertelmillion zu –
schließlich auch nicht an
wird ein wichtiges Argument für die
einem Tag erbaut“
Händler sein, Paydirekt anzubieten.
Espresto ist einer von derzeit knapp 30 Shops, die Paydirekt eingebunden haben
Zum Jahreswechsel haben Sie eine eigene
Werbekampagne für Paydirekt angekündigt. Wann soll sie anlaufen?
Bartelt: Wir arbeiten aktiv an der Kampagne. Der Startzeitpunkt ist für uns so etwas
wie ein Sternlauf: Zum einen muss die Kampagne handwerklich fertig sein, zum anderen müssen wir uns mit den Kommunikationsaktivitäten der Banken synchronisieren
und zum Dritten müssen genügend Händler an Bord sein. Wir werden einen guten
Zeitpunkt finden und der wird noch in diesem Jahr sein. Bevor die Sparkassen dabei
sind, macht es aber noch nicht so viel Sinn.
das beim mobilen Bezahlen echten Mehrwert bietet, werden wir es auf den Markt
bringen. Ob mit oder ohne Partner, ist
dann zweitrangig.
Ist 2016 das Entscheidungsjahr für Paydirekt, um im Markt Fuß zu fassen?
Bartelt: Es wird ein wichtiges Jahr und wir
werden zum Jahresende ein gutes Stück
weiter sein, aber die Entwicklung wird
2016 nicht enden. Es ist immer das nächste
Spiel, das das spannendste ist.
◼
Interview: Christiane Fröhlich
29. Februar 2016
5/16
INTERNET WORLD Business
37
Nur für Spryker
Die Agentur Netz98 gründet ein Spin-off aus, das
ausschließlich Spryker-Projekte abwickeln soll
n Mainz geht mit 98Degrees Commerce Da sich die Arbeit auf Magento- und auf
eine neue Agentur an den Start – mit Spryker-Basis aber stark unterscheide,
einem altbekannten Gesicht an der Spitze. habe das Management beschlossen, ein
Denn 98Degrees Commerce ist eine Aus- eigenes Team auszugründen. Magento ist
gründung der Agentur Netz98 New Media laut Hahn ein flexibles Framework mit
und deren Geschäftsführer Tim Hahn über- einer breiten Palette an Standardfeatures,
nimmt auch die Leitung von 98Degrees über das sich vor allem klassische E-ComCommerce. Die neue Digital-Schmiede merce-Projekte gut abbilden lassen.
soll sich ausschließlich ProSpryker hingegen eignet
jekten widmen, die auf Basis
sich insbesondere für sehr
der neuen E-Commerceindividuelle E-CommerceTechnologie Spryker entAnsätze, die mit Standardwickelt werden.
software nur bedingt reali„Netz98 ist einer der größsiert werden können. „Desten Magento-Gold-Partner,
wegen brauchen wir Profis
wir realisieren in erster Linie
für beide Bereiche, nicht zuMagento-Projekte im Enterletzt, weil sich auch die Zielprise-Segment. Nach strategruppen deutlich voneinangischen Gesprächen mit
der unterscheiden“, so Hahn.
Spryker haben wir uns entSpryker will in erster Linie
schieden, künftig einen weidrei Zielgruppen anspreTim Hahn, Gründer
teren Schwerpunkt auf Sprychen: Online Pure Player,
von Netz98, leitet nun Unternehmen, die digitale
ker als zusätzlicher Software
zu legen“, erklärt Hahn.
Transformationsprojekte
auch 98Degrees
I
98Degrees Commerce will mit der Lösung Spryker neue Kundengruppen gewinnen
realisieren möchten, sowie Unternehmen,
die transaktionsbasierte, nicht standardisierte Geschäftsmodelle verfolgen. „Spryker
ist nicht einfach ein neues Shop-System,
das in Konkurrenz um die Lösung gleicher
Problemstellungen tritt“, so Spryker-Geschäftsführer Boris Lokschin, „Spryker ist
ein Framework, das Frontend- und Backend-Module entkoppelt, sodass mit hoher
Entwicklungsgeschwindigkeit datengetrieben, individuell und sehr agil Projekte
umgesetzt und Geschäftsmodelle ständig
weiterentwickelt werden können.“
Spryker arbeitet mit diversen Agenturen
zusammen, darunter Votum, TWT Inter-
active, Superreal, Commerce Plus und
AOE. 98Degrees kommt nun als erste
exklusive Spryker-Agentur dazu.
Trotz der Unterschiede soll die neue
Agentur von der Erfahrung profitieren,
die die Mainzer seit ihrer Gründung 1998
aufgebaut haben. „Wir kennen die grundlegenden Kundenbedürfnisse, wissen um
die Schmerzpunkte, den Druck von Dead
Lines und die Bedeutung der Qualitätssicherung“, betont Hahn. Neun Mitarbeiter
umfasst das Team derzeit. Bis zum Jahresende sollen es mindestens 20 sein. Ein erstes Kundenprojekt soll im März starten. ◼
Christiane Fröhlich
Neugeschäft
Etats, Launches, Optimierung und Tools für den Web-Auftritt
Auftraggeber
Auftrag
Dienstleister
Bawag P.S.K.
Relaunch des Auftritts der österreichischen Bank im Responsive Design auf
Basis des Frameworks Bootstrap
Dotkomm, Köln /
Wundermann
PXP, Wien
Bench Ltd.
Neuentwicklung des Online-Shops im Res- Superreal,
ponsive Design auf Basis von Oxid eSales
Hamburg
DA Deutsche
Allgemeine
Versicherung
Relaunch der Webpräsenz im Responsive
Design und Umstellung auf die SitecoreExperience-Plattform
Netzkern,
Wuppertal
Deutsche
Telekom
Neukonzeption und Relaunch des Privatund Geschäftskundenportals
www.telekom.de
People
Interactive, Köln
Europa MöbelVerbund
Mobile-Optimierung und Entwicklung eines
Responsive Designs für die 130 Shops der
Verbundhändler auf Basis von Hybris
Coma,
München
Gfk
Konzeption und Entwicklung der globalen
Website www.gfk.com
Triplesense
Replay, Frankfurt
Greenstars
Einsatz des Bezahlverfahrens Paydirekt in
dem Shop für nachhaltige Technik
Paydirekt,
Frankfurt
Modehaus
Keller-Warth
Einsatz des Empfehlungsmarketing-Systems unter mein-warth.de in Social Media
Pointslook, Biberach an der Riß
Moodboard
Film-Manufaktur
Relaunch der Website im Responsive
Design auf Basis des Content-Management-Systems Wordpress
Dunckelfeld, Köln
Steiff Retail
Relaunch des Online-Shops im Responsive Mzentrale,
Design auf Basis des Shop-Systems
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Sascha Jansen
Omnicom Media Group
Germany, Düsseldorf
Um zwei Mitglieder erweitert die Media-Agentur-Holding Omnicom
Media Group Germany
ihre Geschäftsführung, der
bislang CEO Florian Adamski,
CFO Richard Small und COO Peter
Kuhlmann angehörten. Neu dabei ist
nun Sascha Jansen (Foto), der zum
Chief Digital Officer aufsteigt. Zuletzt
war der 46-Jährige, der bereits seit
2009 bei Omnicom
beschäftigt ist, als Geschäftsführer der Digitalagenturen Annalect
Group Germany und Resolution Media tätig. Eine
neue Position erhält neben Jansen
auch Frank Ziegler. Der 45-Jährige,
der seit rund 20 Jahren bei Omnicom
ist, wird Chief Investment Officer.
Online Marketing Manager (m/w)
Standort Hannover | befristet bis Juli 2017 | Job ID: 32186
www.omnicommediagroup.de
Stellenbeschreibung
Anforderungen
› Verantwortung für die Continental
Pkw Webseiten in EMEA
› Abgeschlossenes Studium im
Bereich Wirtschaftswissenschaften,
Marketing oder Kommunikation
› Einführung, Rollout und Weiterentwicklung
von B2C Online Marketing Tools
Sven Hoffmann
Webguerillas, Köln
Phuc Vo
Mzentrale, Stuttgart
Den Kölner Standort
der Münchner Agentur Webguerillas leitet
künftig Sven Hoffmann. Der Geschäftsführer wechselt von MEC, wo der 47-Jährige als Managing Partner die BusinessUnit Social Media aufgebaut hat.
www.webguerillas.de
Neben der Koordination und Leitung von
Projekten verantwortet
Phuc Vo künftig auch Magento-Schulungen bei Mzentrale. Vor seinem Wechsel
zu der Stuttgarter E-Commerce-Agentur,
die sich auf Fashion und Lifestyle spezialisiert hat, war Vo selbstständig tätig.
www.mzentrale.de
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Bereich Online Marketing, Marketing
und/oder Vertrieb, internationale
Erfahrung wünschenswert
› Kenntnisse im Projektmanagement
wünschenswert
› Fähigkeit zur Konzepterarbeitung
› Unterstützung der lokalen Märkte bzgl.
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› Unterstützung in verschiedenen eBusiness
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› Erfahrung mit CMS von Vorteil
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› Gute Deutsch- und fließende Englischkenntnisse in Wort und Schrift
› Weitere Sprachkenntnisse wünschenswert
› Hohe Kundenorientierung und
Geschäftsverständnis
› Weltweite Reisebereitschaft (Fokus EMEA)
› Domain Management
Lars Lehne
Syzygy, Bad Homburg
Zum April 2016 wechselt Lars Lehne, bisher bei Google Deutschland als Director Media & Technology tätig, in den Vorstand der Digitalagentur
Syzygy aus Bad Homburg. Dort soll der
46-Jährige, der zuvor unter anderem
Geschäftsführer bei Carat und der Group
M war, zum 1. September 2016 Marco
Seiler als CEO ablösen. Dieser hat die
Agentur vor 21 Jahren gegründet.
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Marie Langgärtner
Spot X, Hamburg
Ihr Ansprechpartner:
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Beim Joint Venture
Spot X Deutschland,
das Ende 2015 von Spot
X sowie Delta Advertising (RTL Gruppe)
gegründet wurde, leitet Marie Langgärtner künftig den Bereich Programmatic
Demand. Die 34-Jährige, die bislang Key
Account Manager bei Delta Advertising
war, berichtet an Stefan Beckmann, den
Geschäftsführer von Spot X Deutschland.
www.spotxchange.com
Jörg Lamparter
Moovel, Stuttgart
Bei der DaimlerTochter Moovel verantwortet Jörg Lamparter als neuer Geschäftsführer künftig die
Weiterentwicklung und Vermarktung der
Mobilitäts-App. Außerdem steuert der
45-Jährige, der bisher den Vetrieb der
Mercedes-Benz Bank leitete, die US-Tochtergesellschaften Globesherpa und Ridescout. Lamparter folgt auf Robert Henrich,
der das Unternehmen verlassen hat.
www.moovel.com/de
INTERNET WORLD Business
ISSN 1433-3309
Neue Mediengesellschaft Ulm mbH
Sitz von Redaktion, Anzeigen, Vertrieb:
Bayerstraße 16a, 80335 München
Telefon (089) 741 17–0, Fax –101
www.internetworld.de
Redaktion Print / Online:
Mitarbeiter dieser Ausgabe:
Anzeigendisposition und
INTERNET WORLD Business ist die Fachzeitung
Christian Erxleben (erx),
Matthias Hell, Stefan Hofer,
Susann Naumann, Helmut van Rinsum
Einträge im Dienstleisterverzeichnis:
für den Internet-Entscheider und erscheint
Marita Brotz
zweiwöchentlich am Montag.
christian.erxleben@internetworld.de
Christiane Fröhlich (cf),
christiane.froehlich@internetworld.de
Schlussredaktion:
Ernst Altmannshofer, Dr. Christa Gogu
Telefon: (089) 741 17–281
Fax: (089) 741 17–269
E-Mail: sales@nmg.de
Susanne Gillner (sg),
Maria-Luise Sailer
Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 20
susanne.gillner@internetworld.de
Gestaltung:
Sitz des Verlags:
Ingrid Lommer (il),
Alfred Agatz, Dagmar Breitenbauch,
Neue Mediengesellschaft Ulm mbH,
ingrid.lommer@internetworld.de
Laura Melchior (lm),
Catharina Burmester, Hedi Hefele,
Manuela Keller, Simone Köhnke,
Cornelia Pflanzer, Petra Reichenspurner,
laura.melchior@internetworld.de
Ilka Rüther, Christian Schumacher
Karlstraße 3, 89073 Ulm
vom 01.10.2015
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Telefon: (089) 741 17–111,
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Dr. Günter Götz
katharina.schneider@internetworld.de
Chefredakteur:
Ingrid Schutzmann (is),
Dr. Günter Götz (gg),
ingrid.schutzmann@internetworld.de
Der Bezugspreis im Abonnement beträgt 70,20
Euro inklusive Versand und Mehrwertsteuer
Leitung Herstellung/Vertrieb:
E-Mail: th@nmg.de
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Florian Ebner,
Der Bezugszeitraum für Abonnenten beträgt
jeweils ein Jahr.
Art Directorin:
im Halbjahr, der Preis für eine Einzelausgabe
beträgt 5,40 Euro. In Österreich kostet das
Abonnement 81,90 Euro im Halbjahr, in der
Schweiz 97,50 Franken im Halbjahr. Das
Abonnement verlängert sich automatisch um ein
Jens Schmidtmann, Anzeigenleiter
Klaus Ahlering, Senior Sales Manager
Bank: Deutsche Bank
Jahr, wenn es nicht sechs Wochen vor Ablauf der
Bezugszeit schriftlich gekündigt wird. Studenten
Thomas Wingenfeld, Senior Sales Manager
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Susanne Vieser (vs),
Stellvertretender Chefredakteur:
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47608 Geldern
22
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INTERNET WORLD Business
Torsten Engelken
Intelliad, München
Die neu geschaffene
Position Chief Commercial Officer übernimmt Torsten Engelken bei der Intelliad
Media GmbH, einem Spezialisten für Performance Marketing. In der Position soll
er die Bereiche Vertrieb und Client Service
Management leiten sowie gemeinsam mit
CEO Frank Rauchfuß das Wachstum vorantreiben. Bislang war Engelken, der zuvor Geschäftsführer des Online-Vermarkters Ad Pepper Media aus Nürnberg war,
als Berater für Werbungtreibende tätig.
www.intelliad.de
Isabelle Parize
Der Multichannel-Konzern Douglas Holding,
dem unter anderem der
Buchhändler Thalia (mit
Buch.de und Bol.de) gehört,
hat Isabelle Parize zur neuen
Vorstandsvorsitzenden berufen. In der
Position folgt die 58-Jährige damit auf
Henning Kreke, der Ende Januar 2016
den Vorsitz im Aufsichtsrat der Douglas Holding AG übernommen hat. Zu-
Mit einer Niederlassung
in Paris expandiert Nano Interactive, Anbieter für Search-basiertes Retargeting,
nach Frankreich. Geleitet wird das Büro
von Managing Director Amaury Delloye,
der CEO Christian Geyer bereits aus gemeinsamen Tagen bei Valueclick kennt.
Bei dem Unternehmen, das inzwischen
als Conversant France SARL firmiert, war
der 44-Jährige bis 2015 als Managing Director tätig. Eine neue Position bei Nano
Interactive übernimmt außerdem Stefanie
Promm (Foto). Die 31-Jährige, die von Cocodibu kommt, verantwortet als Marketing Communications Manager das Marketing und die Kommunikation in Frankreich, Großbritannien, Polen, der Türkei
und dem Heimatmarkt Deutschland.
www.nanointeractive.com
Termine
Swiss Online Marketing & eBusiness Expo
Die beiden Veranstaltungen richten sich
explizit an Geschäftsführer, MarketingFachleute sowie E-Commerce- und ITVerantwortliche. Keynote-Themen sind
unter anderem „Vom Verlags- zum Contenthaus“, „Data for Programmatic Centric Media“ und „The Swiss e-commerce
Consumer Behavior Research: trends
and perspectives“. Parallel dazu finden
zudem der CXO-Day, die Personal Swiss
sowie die Dialog Marketing Messe in der
MCH Messe Schweiz statt.
Termin: Zürich,
13. und 14. April 2016
Kosten: 30 CHF (eTicket für 1 Tag) bzw.
60 CHF (2 Tage) inkl. MwSt.
www.swiss-online-marketing.ch
Info:
Das Start-up Firal,
bislang als Pay with a
Tweet auf dem Markt,
firmiert nicht nur unter neuem Namen.
Künftig gehört zudem Michael Wallbaum
zur Geschäftsführung des Anbieters, der
sich nun als SaaS-Spezialist für Empfehlungsprogramme positioniert. Der neue
CTO Wallbaum, der bislang als Programmierer gearbeitet hat, führt Firal neben
CEO Aaron Keilhau.
www.firal.io
Wolfgang
Schmitz-Vianden
OMS, Düsseldorf
Die OMS Online Marketing Service GmbH
hat Wolfgang Schmitz-Vianden zum neuen Geschäftsführer berufen. Das Düsseldorfer Unternehmen nimmt die Interessen der 33 Gesellschafterverlage gegenüber der Ströer Digital Group (SDG) wahr,
Digital Commerce Day
Die E-Commerce-Konferenz bietet Einblicke in die Handelsstrategien bekannter
Internet-Unternehmen wie Möbel.de, Outfittery, About You, Juniqe und Crowdfox.
Auf der Agenda stehen unter anderem die
Q&A-Sessions „Möbelhandel“ und „Amazon-Handelsstrategien“ sowie das Thema „Mit Eigenmarken zu mehr Erfolg im
E-Commerce“. Im Fokus der praxisnahen
Veranstaltung stehen zudem der fachliche Austausch und das Networking.
Termin: Hamburg,
21. und 22. April 2016
Kosten: Ab 269 Euro zzgl. MwSt
www.digital-commerce-day.de
Info:
e-Commerce Day
Bereits zum siebten Mal findet die Veranstaltung in diesem Jahr statt. Mit dabei sind unter anderem 60 Dienstleister,
Händler und Interessenvertreter. Zum
5/16
Udo Sträßer
e-Spirit, Dortmund
Douglas Holding, Hagen
Michael Wallbaum
Firal, Hamburg
Stefanie Promm /
Amaury Delloye
Nano Interactive,
Starnberg / Paris (F)
29. Februar 2016
vor arbeitete Parize unter anderem bei Procter
& Gamble, Schwarzkopf/
Henkel und der Canal+
Group. Zwischen 2007 und
2011 war sie bei Betclic, einem
Online-Spieleanbieter. Zuletzt leitete
Parize die Nocibé Group und war seit
Oktober 2014 zudem General Manager
der Douglas Parfümerie GmbH.
www.corporate.douglas.de
an die die operative Vermarktung der beteiligten Verlage übertragen wurde. Im
Gegenzug erhielt die OMS eine zehnprozentige Beteiligung an der SDG. Bislang
war Schmitz-Vianden (52) für die Digitalund Hörfunkaktivitäten beim Bonner General-Anzeiger verantwortlich.
www.oms.eu
Andreas Nieder /
Franz Vilsmeier
Syzygy, München
Das 2015 eröffnete
Büro der Digitalagentur
Syzygy verstärkt sich mit zwei neuen Mitarbeitern: Während Andreas Nieder als
Business Unit Director anheuert, kommt
Franz Vilsmeier (Foto) als neuer Creative
Director. Der 39-Jährige, der zuletzt als
freier Creative Director beschäftigt war,
hatte früher bei Interone gearbeitet. Von
dort wechselt nun Nieder. Der 38-Jährige
betreute als Director Client Service den
Kunden Telefónica O2.
www.syzygy.de
Programm gehören mehr als 30 Fachvorträge zu Themen wie „So erhöhen Sie
die Konversionsrate“, „Neuerungen für
gewerbliche Händler – der eBay Marktplatz 2016“ und „Du bist, wo du kaufst“.
Termin: Köln,
29. April 2016
Kosten: Ab 49 Euro inkl. MwSt.
www.hitmeister.de/
Info:
ecommerceday
Performance Marketing Summit
Zu den Themen dieses Events für Entscheider und Anwender gehören unter
anderem: „11 heiße Online-MarketingTipps“, „Herausforderungen und Chancen im Performance Marketing der Zukunft“ sowie die Use Cases „TV Triggering“, „Performance-Steigerung im SEA“
und „Customer Journey Tracking und
Real Time Advertising“. Ebenfalls zum
Programm gehören Workshops.
Als neues Vorstandsmitglied der e-Spirit
AG folgt Udo Sträßer auf
Johannes Häusele, der nach sechs Jahren
aus dem Technologieunternehmen ausscheidet. Sträßer, der als Vorstand Vertrieb das weltweite Sales-Management
sowie die Bereiche Presales und Sales
Consulting verantwortet, war zuletzt als
Head of Sales Asien bei Tibco Software.
www.e-spirit.com/de
Tine Werner
Smartin, Köln
Als Account Direktor
heuert Tine Werner
in der Kölner Niederlassung von Smartin an. In ihrer Position
ist sie unter anderem für die Kunden
Targobank und LG Electronics zuständig.
Zuvor war Werner bei Havas Worldwide
in Düsseldorf tätig.
www.smartin.biz
Fabio Picciani
Nayoki, München
Den Bereich Strategie
und Konzept verstärkt
künftig Fabio Picciani
bei der Digitalmarketingagentur Nayoki.
Als Digital Strategist Key Accounts verantwortet der ehemalige Mitarbeiter von
Check24, Affilinet und iCrossing die Verzahnung der verschiedenen Kanäle und
die Strategien der Kunden. Zuletzt war
Picciani Entrepreneur in Residence bei
einer Tochter der Venture Stars GmbH.
www.nayoki.de
Termin: München,
12. und 13. Mai 2016
Kosten: 259 Euro inkl. MwSt.
www.performancemarketing
Info:
summit.de
Global E-Commerce Summit
Die Kombiveranstaltung umfasst gleich
mehrere Events: neben der Ecommerce
Europe Annual Conference die Global ECommerce Conference und die European
E-Commerce Awards sowie den Global
Ecommerce Round Table. Die Agenda
stand bei Redaktionsschluss noch nicht
fest, zu den Speakers gehören jedoch
unter anderem die CEOs von Origami
und Holition sowie der Gründer und COO
von Made.com.
Termin: Barcelona,
29. Mai bis 1. Juni 2016
Kosten: Ab 295 Euro zzgl. MwSt.
www.e-commercesummit.com
Info:
SZENE
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INTERNET WORLD Business
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Applaus für
Christian Wulff
Best Brands 2016: Feierliche Gala und Preise für die
Marken Porsche, Nivea, WMF und Amazon
rei Tage zuvor hatte der russische
Außenminister im Kongresssaal
vom Bayerischen Hof noch vom „Kalten
Krieg“ schwadroniert. Jetzt fand genau
dort die feierliche Verleihung der Best
Brands statt. Dennoch mussten sich die
von der Agentur Serviceplan eingeladenen Werber und Marketingmanager
auch an jenem Abend zuerst einmal mit
dem Zustand Europas auseinandersetzen.
Denn Ex-Bundespräsident Christian
Wulff hielt eine eindrucksvolle Rede über
die Fliehkräfte, die derzeit an der EU rüt-
D
teln und erhielt dafür langen Beifall. Anschließend führte Moderator Steven Gätjen mit allerlei Witzchen durch den
Abend, in dessen Verlauf die Marken
Porsche, Nivea, WMF und Amazon
geehrt wurden. So richtig großen Beifall
erntete dann noch die französische Sängerin Zaz, die es mit ihren Chansons tatsächlich schaffte, dass sich das überwiegend männliche Publikum am Ende
noch aus seinen Sitzen erhob. Anschließend ging es zum wirklich Wichtigen
über: zum Networken. (hvr)
◼
04
01 Iain Holding, Deutschlandchef
von Nivea, und Gastgeber
Florian Haller, Chef der
Agentur Serviceplan
02 Moderator Steven Gätjen
und Ralf Kleber, Chef von
Amazon in Deutschland
03 Ex-Bundespräsident Christian
Wulff hielt die Keynote
Fotos: Serviceplan
04 Im Hotel Bayerischer Hof in
München wurden die Best
Brands 2016 verliehen
03
01
02
15.03.2016 IN HAMBURG
Harter Rock in Kassel
Zum 9. Mal hat Plentymarkets Aussteller und ShopBetreiber nach Nordhessen eingeladen
nter dem Motto „Wir rocken Deinen
E-Commerce“ trafen sich rund 2.000
Besucher und 50 Aussteller zu Workshops, Fachvorträgen und natürlich auch
zum Feiern. Eine doppelte Portion Rock
lieferten bei der Pre-Show- und der
After-Show-Party die Bands Kytes und
Rockmachine ab. Am PlentymarketsStand konnten Besucher die virtuelle
Guitar-Hero-Bühne erklimmen. Dort standen die Geschäftsführer von Plentymarkets, die Brüder Steffen und Jan Griesel,
Fotos: Veranstalter
U
auch Rede und Antwort zum bevorstehenden Release von Plentymarkets 7.
Den Rockstar unter den Plentymarkets-Shops kürte am Abend dann
Johannes Altmann von der Beratungsagentur Shoplupe: Der erste Preis ging an
Andreas Trebuss für seinen Shop Modeherz. Über Platz zwei freuten sich Karin
Behrens und Franziska Knoth für ihren
Shop Alte Liebe, Platz drei sicherte sich
Jochen Raissle mit seinem Shop Farben◼
butler. (cf)
01 An den Ständen trafen sich die
Besucher zum Austausch
02 Große Freude herrschte bei den
drei Gewinnern des Plenty
Award 2016
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INTERNET WORLD Business
29. Februar 2016
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Die Gemeinschaft zählt
Warum ein Brexit eine Katastrophe für den britischen Online-Handel wäre
pätestens Ende 2017 wollen die Briten
über einen eventuellen EU-Ausstieg
abstimmen. Meiner Ansicht nach wäre ein
Brexit ein Desaster. UK-Online-Händler
stünden isoliert da und wären im Wettrennen mit Global Playern beeinträchtigt.
Eine Umfrage der Federation of Small
Businesses ergab 2015, dass nur eine
knappe Mehrheit der UK-Firmen der
Meinung ist, dass eine EU-Mitgliedschaft
sich positiv auf die gesamte Volkswirtschaft auswirkt. Und nur 35 Prozent
sehen Vorteile für ihr eigenes Geschäft.
Das bedeutet: Zu wenige britische
Unternehmen erkennen und nutzen
die Vorteile des EU-Binnenmarkts.
Besonders für den E-Commerce ist
dieser eine Chance, Wettbewerbern
aus anderen großen Märkten – allen
voran USA und China – auf Augenhöhe zu begegnen oder ihnen sogar
gefährlich werden zu können.
Es ist kein Zufall, dass viele InternetGiganten aus den USA oder aus China
kommen. Der Grund: Sie entwickeln sich
in einem riesigen Markt, in dem sie schnell
wachsen können. Das macht sie vom ersten Tag an skalierbarer und attraktiver für
Investoren. Aus ihrem Heimatmarkt
heraus bringen sie sich für die globale Disruption in Stellung.
Ein amerikanischer Online-Händler
macht seine ersten Schritte in einem Markt
von 227 Millionen Internet-Nutzern, sein
chinesisches Pendant hat Zugang zu 644
Millionen. In Großbritannien gibt es gerade
einmal 57 Millionen Internet-Nutzer und
somit potenzielle Kunden. Wenn sich ein
Unternehmen aber als Teil eines europäischen Ganzen betrachtet, dann kann es
S
Mein Plan für Großbritannien außerhalb der EU enthält ein grundsätzliches
Handelsabkommen mit der EU auf
Basis der derzeitigen WTO-Verträge
und ein besseres Abkommen „on top“.
Das Grundsatzabkommen ist in jedem
Fall garantiert, weil Großbritannien
und die EU jeweils für sich WTO-Mitglieder sind und den Regeln folgen
müssen, sonst werden sie vor ein internationales Gericht gezerrt.
David McAllister, EuropaAbgeordneter (CDU)
Wenn der Eindruck entsteht, dass
sich für Europa nur die Leute aus
dem Big Business starkmachen;
wenn es nur um Banker geht aus der
City of London, wenn es um große
Unternehmenslenker geht, wenn es
um Funktionäre geht, um Politiker –
das alleine wird nicht reichen.
Paul Watson,
Unternehmensberater
und CEO von Volo, UK
Die Online- und MultichannelUnternehmer Großbritanniens
erobern Europa zunehmend als
Exportmarkt. Oft wird die Herausforderung gesehen, den großen
US-Markt zu knacken, doch
unsere Zahlen zeigen, dass die
Handelsbeziehungen zu Europa
für die neue Generation von OnlineUnternehmen genauso wichtig ist
wie für die Old Economy. Export ist
ein wichtiger Wachstumsfaktor für
den britischen Online-Handel, und
viel von diesem Erfolg hängt davon
ab, dass UK weiterhin in der EU
bleibt.
„Zu wenige britische Unternehmen sehen und nutzen die
Vorteile des Binnenmarktes“
Philip Rooke, Brite, Royalist
und CEO der Spreadshirt AG
www.spreadshirt.com
sich in einem Markt von 399 Millionen
Internet-Nutzern entwickeln.
Online-Händler haben in der EU vor allem drei Vorteile: Freizügigkeit, Gemeinsamkeiten und – vielleicht überraschend –
weniger Bürokratie. Cross-Border-Commerce ist auf den freien Warenverkehr
über Ländergrenzen hinweg angewiesen.
Ebenso wichtig ist aber auch die Freizügigkeit der Arbeitnehmer. In unserem Haupt-
#google-traffic
7,47 %
des Traffics von Google bekommen deutsche
Online-Shops über bezahlte Adwords-Anzeigen.
82,45 %
des Traffics kommen über den Suchindex
(organischer Traffic).
Zitat
„Wir fürchten
die digitale
Transformation
nicht“
Foto: Otto
David Campbell Bannerman, Mitvorsitzender der
Conservative Party,
Großbritannien
Foto: Shutterstock / alexmillos
Brexit
Was andere schreiben
quartier in Leipzig arbeiten Kollegen aus
15 Nationen. Ohne dieses Team wären wir
nicht in der Lage, entsprechend international zu agieren. Natürlich gibt es große Unterschiede zwischen den EU-Ländern.
Für den E-Commerce zählen aber
vor allem die Gemeinsamkeiten:
Marketing und Versand sind relativ
einfach zu handhaben, Steuer- und
Rechtssysteme sind verhältnismäßig
ähnlich. Natürlich ist die Sprachenvielfalt groß, aber Übersetzungen sind kein
Problem und bezahlbar. Angesichts der
großen Chancen sind diese kleinen
Hürden leicht zu nehmen.
Es wird viel über den Bürokratiekraken EU geschimpft. Meiner Meinung nach hat die EU aber den Verwaltungsaufwand in einigen Bereichen sogar verringert, besonders
für Retailer. Vielleicht haben wir
vergessen, wie zäh und schwierig der Imund Export von Produkten früher sein
konnte. Auch Datenschutz, Verbraucherrechte und Beschäftigung werden in Ländern, die EU-Vorgaben vernünftig handhaben, zunehmend einfacher.
Deshalb: Ein Brexit wäre aus meiner
Sicht eine Katastrophe. Britische Unternehmen – und letzten Endes die gesamte
Bevölkerung – würden darunter leiden.
Von der Insel stammende Start-ups hätten
schlechte Chancen, den Sprung auf den
Weltmarkt zu schaffen, und auch etablierte Unternehmen wären gefährdeter,
von Konkurrenten überrollt zu werden,
die in größeren und flexibleren Märkten
gedeihen. Statt sich zu isolieren, sollte die
britische Wirtschaft die Chancen nutzen,
die ihnen die EU bietet.
◼
Quelle: Studie „Online Marketing bei
deutschen Shops 2015“, Olaf Kopp
Der stellvertretende Otto-Vorstandschef
Rainer Hillebrand kommentiert die aktuellen Zahlen
des Handelskonzerns. Demnach kommen rund
50 Prozent aller Shop-Besucher über mobile Geräte.
Quelle: Derhandel.de
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ein Wiedersehen
in 2017!
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März 2017
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