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unser türmle
20 JAHRE VERBUNDENHEIT MIT
DEM VOLK GOTTES, Seite 18
Abschied von Cornelia Dannecker, Seite 10 u. 15
Eindrücke vom „Internationalen Treff“, Seite 12
Info per Internet und E-Mail, Seite 16
Gemeindebrief der Evangelischen
Brüdergemeinde Korntal · 4/2016
I N H A LT
Jahreslosung 2016 für die Evangelische Brüdergemeinde:
Barmherzig und gnädig ist der Herr, geduldig und von großer Güte. (Ps 103,8)
Das Geistliche Wort
3
Eine Begegnung mit der Prophetin Hanna
Aus unserem Gemeindeleben
Weihnachten: Gedicht von A. Brickey
Pionierarbeit für die Brüdergemeinde
Gemeinsam weiterdenken
Abschied: A dieu, CD!
Internationaler Treff: Schicksale, die bewegen
Barbara Engelberth: Türöffnerin für Neue(s)
Simeon – ein Weihnachtsprophet?
Cornelia Dannecker: „Herzlichen Dank!“
Unsere Infos per Internet und E-Mail:
schnell, aktuell und jederzeit
Spracherwerb mit Händen und Füßen
20 Jahre „Shalom al Israel“
Lutherjahr 2017 – auch in Korntal und Münchingen
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Das junge Forum/Teens
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Mitarbeiter – unser wichtigstes Gut!
Neues aus der Ev. Brüdergemeinde Wilhelmsdorf
Neues aus Wilhelmsdorf
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Mission
21 junge Christen starten ins Abenteuer
Selbstständigkeit
Fürbitte und Hilfe für unsere Missionare
Junge Gemeindemitglieder in Einsatz
und biblischer Ausbildung
Familiennachrichten
Termine und Anschriften
Wir über uns
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Herausgegeben von der Evangelischen
Brüdergemeinde Korntal
Saalplatz 1 · 70825 Korntal-Münchingen
Postfach 1125 · 70807 Korntal-Münchingen
Druck: Henkel GmbH, 70499 Stuttgart-Weilimdorf
Herstellung: CB Werbeproduktion, 70736 Fellbach
Verwaltung: Tel. 07 11/83 98 77-0 · Fax -90
Pfarramt: Tel. 07 11/83 98 78-0
Redaktion: Leitung Jochen Hägele, Cornelia Dannecker,
Ulrich Kaiser, Chris Riekert, Manuel Liesenfeld
E-Mail: [email protected]
Internet: www.bruedergemeinde-korntal.de
Fotos: Bernhard Weichel, Manuel Liesenfeld, Chris Riekert, u.a.
Titelseite: Einkaufserlebnis Israelladen (Chris Riekert)
Auflage: 1300 · Gedruckt auf chlorfrei gebleichtem Papier
DAS GEISTLICHE WORT
Eine Begegnung mit
der Prophetin Hanna
– ihr Warten wurde
zur Freude
nd es war eine Prophetin,
Hanna, eine Tochter Phanuëls, aus dem Stamm
Asser; die war hochbetagt. Sie
hatte sieben Jahre mit ihrem
Mann gelebt, nachdem sie geheiratet hatte, und war nun
eine Witwe an die vierundachtzig Jahre; die wich nicht vom
Tempel und diente Gott mit Fasten und Beten Tag und Nacht.
Die trat auch hinzu zu derselben Stunde und pries Gott und
redete von ihm zu allen, die
auf die Erlösung Jerusalems
warteten, Lk. 2,36–38.
U
Hanna, eine der Gestalten der
Weihnachtsgeschichte – darf
ich sie durch ein paar Fragen
und Antworten in unser Leben
hineinsprechen lassen?
Hanna, Du warst eine Prophetin. Wie muss man sich das
vorstellen?
Ich lebte im engen Kontakt mit meinem Gott und Herrn,
kannte sein Wort und die Geschichte meines Volkes. Ich
betete sehr viel darüber, Gott redete mit mir und ich gab
SEINE Botschaft an die Menschen weiter. Er schloss mir
durch Seinen Geist das Verständnis für die heiligen
Schriften und seinen Heilsplan auf. Dadurch erkannte
ich, dass er seine Verheißung wahrmachen und den
Messias, auf den ich so sehr wartete, senden würde.
Du warst Witwe, eine Frau ohne männlichen Schutz, Versorgung, Familie – ein schweres Leben liegt hinter Dir.
Ich war sieben Jahre lang verheiratet, dann starb mein
Mann. Ich war sehr dankbar, als Gott mir im Tempel Heimat, Versorgung und eine Aufgabe gab, dass ich Ihm
dort dienen und den Menschen wohltun durfte. Das gab
meinem Leben Sinn und Inhalt.

Warst Du nie in der Gefahr, bitter zu werden?
3
DAS GEISTLICHE WORT
Zuerst stand ich vor den Scherben meines irdischen Glücks, war traurig und fragend. Eine
Stelle im Buch des Propheten Jesaja half mir:
„Denn der dich gemacht hat, ist dein Mann –
HERR Zebaoth heißt sein Name –, und dein
Erlöser ist der Heilige Israels, der aller Welt
Gott genannt wird. Denn der HERR hat dich zu
sich gerufen wie eine verlassene und von
Herzen betrübte Frau; und die Frau der Jugendzeit, wie könnte sie verstoßen bleiben!
spricht dein Gott“, Jes. 54,5–6.
Ich verstand, dass nur Gott selbst meine
tiefsten Sehnsüchte, die auch mein Ehemann nicht hätte ausfüllen können, stillen
und mir Frieden geben kann. Ich lernte, von
mir wegzusehen. So wurde ich nicht bitter,
sondern Für-Bitterin und Seelsorgerin. Ich
betete und fastete Nacht und Tag und rang
darum, dass mein Volk bereit werden würde,
seinen Messias zu empfangen.
Deine und Simeons Reaktion muss eine
große Ermutigung für Maria und Joseph
gewesen sein. Wie hast Du in dem kleinen
Kind in den Armen eines unscheinbaren
Paares den Messias erkennen können?
tun der Eifer des HERRN Zebaoth“, Jes. 9,5–6.
Ich konnte nicht anders, als Gott zu loben und
es allen zu verkündigen: Der Retter ist geboren!
Was würdest Du unserer heutigen Generation
sagen?
Ihr habt das fortgeschriebene Wort Gottes
im Neuen Testament und könnt immer in der
Gegenwart Gottes leben durch den Heiligen
Geist, der Euch gegeben ist und der in Euch
wohnt – Euer Leib ist der Tempel des Heiligen
Geistes. Bleibt in Jesus, in Seiner Liebe, dann
werdet Ihr Frucht bringen zur Ehre Gottes.
Tragt in Eure Zeit der Orientierungslosigkeit,
des Werteverfalls, der Unsicherheit, der Gottlosigkeit, der Verführung und der Verfolgung
die Heilsbotschaft in Jesus. Erwartet die Wiederkunft des Messias und lebt Eurer Berufung würdig.
Was sagst Du, als selbst 84-Jährige, den
betagten Menschen unserer Zeit?
Nutzt Eure Zeit zum Gebet. Fleht als priesterliche Menschen im Namen Jesu, dass Gottes
Reich kommt und sein Wille geschieht – in
Euren Familien und Eurer Gemeinde. Betet
für die Verführten, die Verfolgten, für mein
Volk Israel, für die Nationen, die Regierenden, die Verantwortungsträger und ganz besonders für die Jugend. Euer himmlischer
Vater wird Euch erhören und Segen, Umkehr,
Erneuerung und Erweckung schenken – Bereitschaft für Sein Wiederkommen.
Es war der Heilige Geist, der mir, als ich die
kleine Familie zusammen mit Simeon entdeckte, im Herzen zeigte: „Das ist der Messias!“ Mir stand ein Wort aus dem Buch Jesaja
vor Augen, der sagt: „Denn uns ist ein Kind
geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die
Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und er
heißt Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater,
Friede-Fürst; auf dass seine Herrschaft groß
werde und des Friedens kein Ende auf dem
Danke, liebe Hanna – über Dein Leben könnte
Thron Davids und in seinem Königreich, dass man schreiben: „Das Warten der Gerechten
er's stärke und stütze durch Recht und Gerech- wird Freude!“
tigkeit von nun an bis in Ewigkeit. Solches wird
Cornelia Dannecker
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AUS UNSEREM GEMEINDELEBEN
Weihnachten
Weihnachten ist nicht das Fest, zu dem wir es gemacht haben:
„Holder Knabe im lockigen Haar“, Idylle daheim beim Kerzenschein.
Ausdruck der Sehnsucht nach einer heilen Welt, wenigstens für ein paar Stunden im Jahr?
Menschliche Versuche, die kalten Herzen und Hände an selbstgemachten Feuern zu wärmen?
Du bist ganz anders. Und dich hat etwas ganz anderes in diese Welt getrieben.
Du bist hinabgestiegen in den Gestank des Stalles,
in die Nacht und das Verachtetwerden der Hirten,
in die Ratlosigkeit der Weisen.
Du bist gekommen, um unseren Schmerz zu teilen und uns darin zu begegnen.
Dein Licht will hineinscheinen in unsere Leere und Angst
und unsere Augen darauf richten, dass du der Retter bist.
Nicht „Freude, Friede, Eierkuchen“, sondern echter Trost und begründete Hoffnung.
Die „nackte“ Liebe hat dich zu uns getrieben,
hat sich ihrer Herrlichkeit entkleidet, damit wir sie begreifen.
Darum geht es an Weihnachten, dass du, Gott, uns beschenken möchtest
mit einer Liebe, zu der wir Menschen nicht fähig sind.
Hilf uns, dass wir dich hereinlassen in unsere Herzen und Häuser,
in unsere Beziehungen, in unser echtes Leben – nicht die Fassade.
Danach sehnt sich die Welt und das ist das, was wir wirklich brauchen:
Dass du hineinkommst in unsere Zerbrochenheit und uns heil machst.
A. Brickey
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AUS UNSEREM GEMEINDELEBEN
Pionierarbeit für die Brüdergemeinde im 21. Jhd.
Nach 11 Jahren orientiert sich Manuel Liesenfeld, unser Leiter Kommunikation
und Öffentlichkeitsarbeit, neu.
nend platzieren sollte. Neben unzähligen
Pressemitteilungen, vielen Pressegesprächen, einem neuen „Corporate Design“ und
neuen Image-Broschüren wurden bald auch
die anderen Disziplinen einer wirkungsvollen Medienarbeit bespielt:
Er hat Medienpartner für die Brüdergemeinde interessiert, die mit ihren professionellen Möglichkeiten dabei halfen, „Korntal“
bekannter zu machen; z.B. Verlage: 2006
wurde ein Manuskript mit Kurzbiografien
Korntaler Persönlichkeiten von Rolf Scheffbuch unter dem Titel „Das ‚Heilige Korntal‘
und die weite Welt“ verlegt. 2008 entstand
der Film zur Gründungsgeschichte Korntals
„Wie wenn es noch 1000 Jahre so weiterginge“, der auf DVD vertrieben wurde und
für großes Aufsehen sorgte. Über das diakonische Profil der Brüdergemeinde berichtete
Mit Hilfe von Wolfgang Baake vom Christlidas Büchlein „Gemeinsam verändern wir
chen Medienverbund KEP in Wetzlar wurde
man schließlich auf eine geeignete journalis- die Welt“ (2010). Mit „Das Uhrwerk des
Meisters“ erschien 2012 erstmals ein histotische Persönlichkeit aufmerksam: Der darischer Roman über die Stadtgründung Kornmals 34-jährige Manuel Liesenfeld stellte
tals von Eckart zur Nieden. Das Buch zum
sich der großen Chance und HerausfordeSchulbauernhof „Wo Milch, Wurst und Wolle
rung, diese neu geschaffene Stelle als Piowachsen“ kam 2013 heraus.
nier mit Leben zu füllen – mit viel Leidenschaft, Engagement und einem „großen
Herz“ für „seine“ Brüdergemeinde, wie sich Quasi in Eigenproduktion ging 2007 ein
neues Internetportal für das Gesamtwerk an
schnell herausstellen sollte. Am 9. Januar
den Start. Mittlerweile wurden auch drei Fa2006 trat er die Stelle an.
cebook-Kanäle aufgebaut. 2008 folgte das
Es galt zunächst, eine nachhaltige Pressear- von Manuel Liesenfeld entwickelte Magazin
unserer Diakonie „AKZENTE“, das bis heute
beit aufzubauen, regelmäßige Kontakte zu
als Imageträger weit über die Stadtgrenzen
Journalisten zu pflegen und auch das Netzhinaus wirkt und viele Menschen mit konwerk in Kirche und Diakonie schrittweise
zu erweitern. „Tue Gutes und rede darüber“, kreter Glaubens- und Lebenshilfe erreicht.
Ab 2008 wurde unter der Leitung von
dieser zunächst gar nicht pietistisch klinManuel Liesenfeld ein professionelles
gende Satz war Motivation für den neuen
Fundraising und Förderwesen aufgebaut.
Stelleninhaber, der das Wesen, die AngeMit seinem Team Uta Kriegmeier und Peter
bote und die aktuellen Themen des BrüderSchnabel konnten durch unterschiedliche
gemeinde-Werks verständlich und gewinan kann nicht nicht kommunizieren.“ Diese Aussage des Kommunikationswissenschaftlers Paul
Watzlawick gilt als Kernsatz der PR- und Öffentlichkeitsarbeit. Ob man aktiv schweigt
oder aktiv redet: Das jeweilige Verhalten
„spricht“ immer! Wenn dem so ist, so dachte
man sich 2005 in Korntal, ist es doch besser,
aktiv in den Meinungsbildungsprozess einzugreifen. Das Ziel: ein positives Image des
Werks der Brüdergemeinde fördern. Brüdergemeinde- und Diakonierat fassten den
Entschluss, eine Stelle für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zu schaffen, die in professionelle Hände gelegt werden sollte. Jetzt
waren frische Ideen gefragt, um die „Marke
Brüdergemeinde“ zu präsentieren.
„M
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AUS UNSEREM GEMEINDELEBEN
Seine Mission: Das Wirken
der Gemeinde bekannt
machen und sie vernetzen.
Seit 2010 gibt es z. B.
regelmäßige Studientage
mit theologischen Ausbildungsstätten, die Manuel
Liesenfeld (ganz links) ins
Leben rief (hier mit Studenten vom BibelStudienKolleg in Stuttgart).
Maßnahmen viele Projekte in Diakonie und
Gemeinde im sechsstelligen Bereich unterstützt werden. Die Entwicklung und Etablierung regelmäßiger Veranstaltungen für
Freunde und Förderer gehörte ebenso zu
seinem Verantwortungsbereich.
Wichtig war ihm immer auch sein Team aus
ehrenamtlichen „Profis“ wie Bernhard Weichel und Harald Barth, die ihm professionelles Bildmaterial für Presse, Homepage und
Publikationen organisierten. Besonders
Chris Riekert sorgte als feste Größe in seinem „ÖA-Team“ dafür, dass Menschen und
Einrichtungen der Brüdergemeinde stets
sehr gut in Szene gesetzt werden.
Die größte Herausforderung in der Dienstzeit
von Manuel Liesenfeld war jedoch die Krise,
die aufgrund der schwerwiegenden Vorwürfe
ehemaliger Heimkinder im Mai 2014 entbrannte. Im plötzlich so gewaltigen Medieninteresse stand Manuel Liesenfeld als Spre-
cher zunächst im Fadenkreuz der öffentlichen Kritik. Als Mitglied des Lenkungsausschusses war über Monate tägliches Krisenmanagement gefordert. Zusammen mit den
Mitgliedern dieses Gremiums verbrachte
er ungezählte Stunden in Krisensitzungen,
führte viele persönliche Gespräche mit Betroffenen und mit Journalisten und rang mit
der Leitung des Werks immer wieder neu
um eine gelingende Kommunikation und
Gestaltung der Aufarbeitung. Vorsteher Andersen: „Das war die intensivste Zeit unserer
Zusammenarbeit und manchmal zu den unmöglichsten Zeiten, in denen mich Manuel
Liesenfeld hervorragend unterstützt und
medienwirksam ‚eingestellt‘ hat; ich bin
ihm sehr dankbar!“
In den vergangenen zehn Jahren ist er mit
seiner Frau Irene und den drei Kindern (12,
14 und 17 Jahre) fest mit unserer Gemeinde
verwachsen; jedes Familienglied ist aktiv
in der Gemeindearbeit tätig. Und dennoch 
7
AUS UNSEREM GEMEINDELEBEN
Öffentlichkeitsarbeit sieht. Ab Januar ist zunächst Pendeln angesagt. Familie Liesenfeld
plant den Umzug erst für 2018.
Moderationen, Events wie das Eröffnungsjahr des
Gemeindezentrums, das neben einer Vielzahl hochkarätiger Veranstaltungen viele Menschen ganz neu
mit der Brüdergemeinde in Beziehung brachte …
(im Bild die Buchvorstellung des Korntal-Romans
u. a. mit Autor zur Nieden (links) und Klaus Andersen.
ist für Manuel Liesenfeld die Zeit gekommen, sich einer neuen Herausforderung
zu stellen, die er bei einem Träger der Behindertenhilfe in Bayern als Referatsleiter
In einem sind sich die Vorsteher und der
Geschäftsführer einig: Danke für engagierte
Jahre; Danke für neue AKZENTE, die durch
diese Arbeit gesetzt wurden; DANKE für viele
„Momente“ der Begegnung, die durch Veranstaltungen unterschiedlichster Art möglich
und auch von Menschen über Korntal hinaus
genutzt wurden.
Für den weiteren Lebens- und Berufsweg
wünschen wir der ganzen Familie von Herzen
Gottes Geleit und einen gelingenden Start
an der neuen Wirkungsstätte.
Veit-Michael Glatzle
Geschäftsführer Diakonie gGmbH
Gemeinsam weiterdenken
Aus dem Gemeindeforum am 26. September 2016
n der Brüdergemeindeversammlung
nach den Sommerferien haben wir in
vier Foren gemeinsam überlegt, wie wir
Themen, die uns bewegen, voranbringen.
Dazu trugen die rund 120 Besucher in
unterschiedlichen Arbeitsgruppen Ideen,
Anregungen und Impulse zusammen. Eine
ausführliche Zusammenstellung der Ergebnisse ist ab Ende November an großen
Plakaten im Foyer des Gemeindezentrums
zu sehen.
I
8
Folgende Themen bewegen uns:
Unser Gemeindezentrum – Anregungen
und Verbesserungen
Wir haben konkrete Erfahrungswerte zusammengetragen, wie Leben und Arbeiten in unserem Gemeindezentrum besser gelingt: von
Reinigungsfragen über das Thema der Orientierung im Haus für fremde Besucher bis hin
zu der Überlegung, wie das Foyer einladender
und wohnlicher werden kann. Einig waren wir
uns, dass unser Gemeindezentrum ein
AUS UNSEREM GEMEINDELEBEN
Schmuckstück ist, das die Vielfalt unseres Gemeindelebens erst ermöglicht. Zugleich gilt es
sorgsam und nachhaltig mit diesem Schmuckstück umzugehen. Deshalb freuen wir uns
sehr, dass das O-Jahr in diesem Herbst einen
Großputz in der Küche in Ebene 1 durchführt
und Ehrenamtliche aus der Gemeinde sich
bereit erklärt haben, verschmutzte Wände in
den Sanitärräumen zu streichen. Beobachtet
wurde auch, dass die für unser Gemeindezentrum im Jahr 2013 beschlossene Präambel
bisher weitgehend unbekannt geblieben ist:
Unser Gemeindezentrum ist ein Zuhause
aller Generationen, um miteinander und mit
Gästen Leben und Glauben zu teilen.
läumsjahr setzen?“ Unter dieser Überschrift
lassen sich die zahlreichen Gedanken und
Ideen bündeln. Dabei zieht sich das Anliegen durch viele Voten, dass dieser besondere Geburtstag unserer Gemeinde zuerst
eine geistliche Prägung haben soll. Auch
liegt uns an einer guten Kooperation mit der
Stadt und den Vereinen. Und doch wollen
wir neben dem breiten Jubiläum für unseren
Ort auch unsere eigenen Anliegen aufnehmen und der Bedeutung des Gemeindegeburtstags Rechnung tragen.
Evangelisation
Wenn wir an die Weitergabe des Glaubens
denken, dann gilt es zuerst zu hören, was
Jesus uns selbst aufs Herz legt. Menschen
Unsere Diakonie – Vernetzung mit der
ganzheitlich mit den Augen Jesu zu sehen,
Gemeinde
ist die Grundhaltung der Evangelisation. Dazu
Wir sind dankbar für ein vielfältiges, ehrenergänzten sich Ideen, wie wir das Evangelium
amtliches Engagement in unserer Diakonie,
in Korntal (und der Region) bekannt machen
schwerpunktmäßig im Altenzentrum und
können: natürlich durch persönliche Begegauf dem Schulbauernhof. Daneben sind
nung, ebenso aber auch durch passende Verauch in der Begleitung von Kindern aus unserer Jugendhilfe und unserer Johannes-Kul- anstaltungen, durch gelebte Nächstenliebe
len-Schule Ehrenamtliche gesucht und auch ebenso wie durch evangelistische Projekte.
schon im Einsatz – sowohl zur Unterstützung Klar bleibt: Evangelisation ist nicht ein Auftrag
neben anderen, sondern der Grundauftrag
von Schulprojekten als auch in der Jugendder Gemeinde, der mit höchster Priorität verhilfe: Förderung von einzelnen Kindern im
sehen ist: „Gehet hin …“ sagt Jesus (Mt 28,20).
Musikunterricht, Werkangebote, Lernunterstützung, gemeinsame SportunternehmunWie geht es weiter? Der Brüdergemeinderat
gen u.v.a.m. Händeringend suchen unsere
Sozialpädagogen immer wieder nach Paten- wird in den nächsten Wochen die Ergebnisse
familien für einzelne Kinder. Wie können wir aufnehmen. Auf der BrüdergemeinderatsKlausur Ende Januar 2017 fließen sie ein in
die Anliegen und die Themen aus unserer
die Grundfrage, welche Jahresziele wir uns
gesamten Diakonie besser ins Bewusstsein
für 2017 stecken. Einzelne, ganz praktische
der Gemeinde bringen? An dieser Frage gilt
Anregungen wollen wir aber bereits zeitnah
es ebenfalls in Zukunft zu arbeiten.
umsetzen. Dazu braucht es aber weiterhin
das Mitdenken und das Mitwirken vieler.
Jubiläum 2019
„Welche Ideen passen zu unserer GrundhalPfarrer Jochen Hägele
tung und welche Akzente wollen wir im Jubi9
AUS UNSEREM GEMEINDELEBEN
A dieu, CD!
Abschied von Cornelia Dannecker
dieu!“ (frz.: Gott befohlen) rufen
wir Ihnen, liebe Cornelia Dannecker,
zu. Nach 10 Jahren und fünf Monaten endet Ihr Dienst in der Verwaltung unserer Brüdergemeinde. Sie gehen zu lassen,
fällt uns im Blick auf unsere Gemeinde und
die vielen Gemeindeglieder, die sie in großer
Fürsorge im Blick hatten, sehr schwer. Aber
mit Blick auf das wunderbare „Projekt Ehe“,
in das Sie von unserem Herrn geführt wurden, begleitet Sie unsere Mitfreude auf dem
kommenden Weg.
„A
Von Dieter Messner in der ihm eigenen charmant-zielbewussten Art wurden Sie im Sommer 2006 für unsere Gemeinde und unser
Werk gewonnen. Mit Wolfgang Lorenz in der
Geschäftsführung waren Sie über fünfeinhalb Jahre ein kongeniales Team und für
dessen Nachfolger Thomas Woschnitzok
jene hilfreiche Unterstützung und Informationsgeberin, die man für einen Neustart in so
einer Aufgabe braucht. Für mich als Vorsteher im Ehrenamt waren Sie als Assistentin
eine mit Weitblick und Übersicht befähigte,
ordnende und organisierende, unverzichtbare Mitarbeiterin. Und für unsere ganze Gemeinde waren Sie – auf den Punkt gebracht
– ein Geschenk des Höchsten.
armes und dynamisches Leben im Gemeindezentrum – bewegte Wechsel im Amt des
Geschäftsführers und des Vorstehers – zusätzliche Belastungen durch die Aufarbeitung – jeweils zwei Wahlen zum Brüdergemeinderat und zur Landessynode – kluge
Ihre Zeit am Saalplatz 1 in der Assistenz
und vorausschauende Friedhofsverwaltung.
von Geschäftsführer und Vorsteher hätte
Und das waren nur die besonderen Themen.
bunter und bewegter kaum sein können:
All das vielfältige „Alltagsgeschäft“ kam ja
Intensive Bauphase mit mehreren Baustelnoch dazu, von A wie Aktenpflege bis Z wie
len in Korntal und Wilhelmsdorf zeitgleich – Zentrale Anlaufstelle. Dass diese Fülle niespannender Pfarrerwechsel mit regem Sitmals in einem 8-Stunden-Tag bewältigt werzungsaufkommen – Organisation von groden konnte, war für Sie nie ein Thema. An
ßen Festanlässen (rund um das neue Geder Brüdergemeinde hängt Ihr Herz, darum
meindezentrum, bei Verabschiedungen,
wirkten Sie in der Gemeindeverwaltung mit
Neujahrsempfängen und Danke-Abenden) – vollem Einsatz und hoher Qualität. Dies
organisatorische Grundlagen für ein reibungs- nicht nur fachlich kompetent, sondern zu10
AUS UNSEREM GEMEINDELEBEN
gleich immer geistlich, seelsorgerlich und ermutigend. Die von Ihnen mit viel Liebe gestalteten Gruß- und Geburtstagskarten, die
viele im Brüdergemeindewerk und in unserem Netzwerk zu besonderen Anlässen erhalten haben, sind dafür ein wunderbares
Zeugnis. Für viele, die mit ihrem Anliegen
unsere Verwaltung kontaktiert haben, war
Frau Dannecker die Stimme und das Gesicht
der Gemeinde: liebevoll freundlich, jederzeit
hilfsbereit und von Herzen zugewandt.
waren Sie eine herzliche Collegiale Diskussionspartnerin, die sich zugleich als Charismatische Diplomatin erwies.
Brüdergemeinde ohne CD, daran müssen wir
uns erst gewöhnen. Stellvertretend für viele
sagen wir einfach: Liebe Frau Dannecker, für
Sie ein intensiver Crescendo-Dank! (musikalisch anschwellend) für Ihren großartigen
Einsatz. Und wir wissen ja, warum Sie das
Verwaltungsamt verlassen: Es liegt an einem
gravierenden und wunderbaren VerändeCD, das steht zuerst für: Christuszentrierte
rungsprozess: aus CD wurde CR – Cornelia
Diensteinstellung, verbunden mit der HalRieß. Wir gratulieren Ihnen und Ihrem lieben
tung einer Charmanten Dankbarkeit, immer
Mann gemeinsam mit vielen in unserem
geprägt von einer Charakterstarken Demuts- Werk von Herzen und wünschen Ihnen für
haltung. Das Clevere Durchplanen des Verden Eheweg den CR: Christus revelatus (lat:
waltungsjahres war eine der unverzichtbaren zugewandter Christus).
Kompetenzen in Ihrer Arbeit. Und für uns
alle in der Verwaltung und im Gemeindebüro
Klaus Andersen und Jochen Hägele
Oase am Weg
Ein Ort der Begegnung am
Eingang des Korntaler Friedhofs
Hoffmannstraße 43
70825 Korntal-Münchingen
Öffnungszeiten:
April bis Oktober 15–17 Uhr
November bis März 14–16 Uhr
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AUS UNSEREM GEMEINDELEBEN
Schicksale, die bewegen
Eindrücke vom Internationalen Treff der Migrantenarbeit
it Beginn des Jahres 2014 haben wir
uns gefragt, wo Gott uns als „Neue”
in der Brüdergemeinde gebrauchen
möchte. Schon bald konnten wir unsere
gemeinsame Aufgabe im „Internationalen
Treff“ finden. Die Medien vermitteln sehr
unterschiedliche Eindrücke über die Menschen, die in Deutschland eine neue Heimat
suchen. Wertvoll sind uns die persönlichen
Kontakte und Erfahrungen. Viele Schicksale
bewegen uns und manche Teilnehmer sind
liebe Freunde für uns. Über allem ist uns
Gottes Liebe und Erbarmen spürbar geworden, wie sehr er diese Menschen liebt und
mit seiner Liebe erreichen möchte. Der „Internationale Treff“ ist ein wichtiges Angebot,
um Kontakte mit Migranten aufzubauen
und dauerhaft zu pflegen. Meist treffen wir
uns monatlich am frühen Samstagabend.
Mitglieder des Kreises laden zuvor Menschen in den verschiedenen Asyl-Unterkünften ein. Da viele Migranten nur auf Zeit in
Deutschland bleiben können, heißt es auch
immer wieder Abschied zu nehmen, aber
auch neue Gäste willkommen zu heißen.
M
12
Wir freuen uns, jeweils ca. 50 bis 80 Gäste
an einem Abend begrüßen zu dürfen. Durch
die Übersetzer aus dem Umfeld der Gemeinde werden erste Gespräche möglich.
Als Tischgemeinschaft freuen wir uns über
das Essen und die Köstlichkeiten ferner
Länder. Es ist schön zu erleben, wie Freude
auch beim Spielen und Singen miteinander
erfahrbar wird und uns miteinander verbindet. Unser Herz bewegt aber vor allem, wie
wir Migranten Jesus nahe bringen können.
So endet jeder Abend mit einer Andacht,
die Dirk Dühring sehr anschaulich mit Bildern und persönlichen Glaubenserfahrungen hält. Daraus ergeben sich immer
wieder gute Gespräche. Auch die Kinder
sind in einem eigenen Programm gut aufgehoben. Nicht immer können wir erkennen,
wie unsere Gäste unser Glaubenszeugnis
annehmen, aber wir sehen, wie Veränderungen geschehen, wenn Menschen von der
Liebe Gottes und seinem Wort tief berührt
werden.
Christine und Christian Herrmann
AUS UNSEREM GEMEINDELEBEN
Türöffnerin für Neue(s)
Herzlichen Dank, Barbara und Heinz-Helmuth Engelberth
m September sind Barbara und HeinzHelmuth Engelberth aus Korntal weggezogen, um auf der Alb in Bad Ditzenbach
ein neues Zuhause zu finden. Wir wünschen
Barbara und Heinz-Helmuth einen gesegneten, von Jesus geführten, guten Start in der
neuen Umgebung. Zugleich sagen wir ihnen
ein herzliches Dankeschön für ihr intensives
Mitwirken und Mitgestalten in unserer Gemeinde.
I
Fremden eine Heimat geben, daran lag Barbara viel. Darum hat sie Ehrenamtliche gewonnen und den Migrantendienst in unserer
Gemeinde ins Leben gerufen. Heute sehen
wir, dass sie damit der Zeit vorausdachte.
Dabei hatte sie einen klaren Blick dafür, was
gebraucht wurde und ging initiativ voran:
Sprachkurse, internationaler Bibeltreff, Café
international. Aber auch Begleitung zu Behörden, Beratung in allen Fragen und geistliches Mentoring. Für etliche Migranten, die
heute längst und fest zu unserer Gemeinde
gehören, war sie wie eine Mutter. Mit ihrer
zupackenden und direktiven Art forderte
sie aber auch manche Mitarbeiter und Gemeindeglieder heraus.
‚Sehen, was noch nicht ist‘ – das galt auch
für das andere große Projekt, das Barbara
angestoßen hat. Das neue Gemeindezentrum bietet ein großes Fenster nach außen.
Dieses sollte für ein Gemeindecafé genützt
werden. Hartnäckig verfolgte sie diese Idee
und gewann andere dafür. So entstand
unser Café am Türmle, getragen von einem
Team von Ehrenamtlichen, geleitet von
Barbara Engelberth und Ruth Kammer.
„Menschen gastfreundlich begegnen“,
diesen biblischen Auftrag lebt unser CaféTeam eindrücklich und mit viel Liebe.
Aber auch Heinz-Helmuth, der Barbara tatkräftig unterstützte, hat sich ganz in unsere
Gemeinde eingebracht als Spezialist und
Ratgeber bei „60plus Computer“. Bei den
monatlichen Treffen wusste er nicht nur die
Lösungen für viele PC-Probleme, sondern
erweiterte den Horizont hin zu neuen Programmen und Möglichkeiten, die im Gerät
stecken.
Liebe Barbara, lieber Heinz-Helmuth, wir
sagen Euch von ganzem Herzen „Danke“,
wissend, dass unser Herr aus Eurem Dienst
Segen und Frucht wachsen lässt. Etliches
können wir heute schon sehen. Wir sind gewiss, dass Ihr auch am neuen Ort zum Türöffner für Jesus und Segen für Neue werdet.
Jochen Hägele
13
AUS UNSEREM GEMEINDELEBEN
Simeon – ein Weihnachtsprophet?
Gott hält sein Wort
Simeon trifft Jesus und seine Eltern vierzig Tage nach Weihnachten (Lk. 2,22 ff).
Gehört er dann noch in die Weihnachtsgeschichte?
Wie damals üblich, erhielt das Kind Jesus
nach acht Tagen seinen Namen. Diesen
Namen hatte schon der Engel genannt, als
er mit Maria sprach. Nach der Geburt lebte
eine Mutter in Israel wie vorgeschrieben
vierzig Tage ganz zurückgezogen. Sie ging
nicht einmal in einen Gottesdienst. Als diese
Tage vorbei waren, gingen die Eltern mit
Jesus von Bethlehem nach Jerusalem. Dort
stand der Tempel Gottes. Für einen erstgeborenen Sohn wurde ein Opfer gebracht
bzw. eine Auslösesumme gezahlt. Maria
und Josef, die Eltern von Jesus, kamen ganz
allein. Sie waren keine Promis. Sie gingen
durch die „Schöne Pforte“ in den Tempel,
wie alle Eltern mit ihren Babys.
Da steht ein alter Mann und kommt freudig
auf sie zu. Simeon hat hier auf sie gewartet.
Er nimmt den kleinen Jesus auf seine Arme
und redet plötzlich mit Gott: „Herr, du hast
dein Wort gehalten, jetzt kann ich in Frieden
sterben. Ich habe es mit eigenen Augen gesehen: Du hast uns Rettung gebracht, die ganze
Welt wird es erfahren. Dein Licht erleuchtet
alle Völker, und deinem Volk Israel bringt es
Größe und Herrlichkeit.“ Lukas, der die ganze
Weihnachtsgeschichte und auch diese Begebenheit aufgeschrieben hat, wusste auch,
dass Simeon lange auf diesen Moment gewartet hatte. Simeon hatte sich immer an die
Gebote Gottes gehalten. Gott war immer der
Höchste in seinem Leben gewesen. Genau
wie viele andere in Israel wartete er auf den
versprochenen Retter für sein Volk. Irgendwann in seinem Leben hatte der Heilige Geist
direkt zu ihm gesprochen: „Simeon, du wirst
nicht sterben, ehe du Christus, den Retter,
S
14
gesehen hast“ (Vers 26). Da, mit einem Mal,
war sein Leben höchst spannend geworden.
Er wollte unbedingt so leben, dass er diesen
Retter nicht verpasste. Als er an diesem Morgen aufstand, hörte er wieder die bekannte
Stimme des Heiligen Geistes: „Simeon, es ist
so weit, geh heute in den Tempel.“ Und wirklich, da sieht er die Familie kommen.
Von den Priestern im Tempel, die immer die
Opfer annahmen, wusste es keiner. Herodes,
dessen Hauptquartier Jerusalem war, ahnte
nichts von diesem Kind. Den Kaiser in Rom
interessierte es gar nicht, was da weit weg
im Tempel in Jerusalem geschah. Selbst die
Schriftgelehrten und Bibelkundigen in ganz
Israel hatten nicht mal eine Vermutung, dass
jetzt gerade der von Gott versprochene Retter
in Jerusalem angekommen war.
Die Hirten hatten es in Bethlehem jedem
erzählt, was der Engel ihnen nachts auf der
Weide gesagt hatte: „Ich habe eine große
Freudenbotschaft für euch und für das ganze
Volk. Heute ist euch der Retter geboren worden, in der Stadt Davids: Christus, der Herr!“,
(Lk. 2,10). Nur in Bethlehem wunderten sich
die Leute. Sonst hatte niemand davon gehört.
Hier wunderten sich die Eltern und die dabei
zuhörten, was Simeon über Jesus aussagte.
Von ihm erfahren wir: „Dieses Kind ist von
Gott dazu bestimmt, viele in Israel zu Fall zu
bringen und viele aufzurichten. Es wird ein
Zeichen Gottes sein, gegen das sich viele auflehnen werden“ (Vers 34). Erstaunlicherweise
hat er vieles, was Lukas uns später aus dem
Leben Jesu berichtet, hier schon angedeutet.
Simeon war ein echter Prophet, weil seine
Worte eingetroffen sind.
Gehört nicht auch Simeon in die Weihnachtsgeschichte?
Ulrich Kaiser
AUS UNSEREM GEMEINDELEBEN
Herzlichen Dank!
Liebe Gemeinde, liebe Leserinnen und Leser,
mit einem herzlichen „Vergelt’s Gott“ verabschiede ich mich von Ihnen bzw. aus meinem aktiven Dienst für die Brüdergemeinde.
Es ist mir ein Herzensanliegen, all denen zu
danken, die mich in den vergangenen zehn
Jahren unterstützt und begleitet haben. Ganz
besonders nenne ich:
• den heimgegangenen Alt-Vorsteher Dieter
Messner, der den Ausschlag für meine
Anstellung bei der Brüdergemeinde gab –
und seine Frau Dorothea, die mich in die
Gemeinde „hereingeliebt“ haben;
• den ehemaligen Geschäftsführer Wolfgang
Lorenz und seine Frau Waltraud sowie unsere beiden Vorsteher Klaus Andersen und
Jochen Hägele, die mir großzügige Gestaltungsspielräume für meine Arbeit zubilligten und mir in schwierigen Situationen
jederzeit Ansprechpartner waren;
• die Kolleginnen und Kollegen, allen voran
Marijane Kojc und Hadi Falk – wir waren
ein starkes Team;
• die Gemeinde, in der ich mit so viel Wertschätzung und Wärme Aufnahme fand;
• die vielen, vielen Ehrenamtlichen, welche
die von mir zu organisierenden Veranstal-
tungen durch ihre engagierte Hilfs- und
Dienstbereitschaft gelingen ließen;
• Nico und Johanna Postelt, die mit ihrem
Landschloss-Team viele wunderbare Feste
erst ermöglichten;
• das Israel-Laden-Team, mit dem eine tiefe,
freundschaftliche Verbindung entstand;
• die Beterinnen und Beter, die in großer
Treue Gottes Segen und Gelingen für unsere Gemeinde erflehen und die auch mich
in ihre Gebete eingeschlossen haben;
• unseren gemeinsamen Herrn, Jesus Christus, der mich hierhergeführt hat und der
mir nun durch die Eheschließung eine
neue Aufgabe zuweist. Ihm sei alle Ehre
und Lob für alles, was er an Weite, Frucht,
Freundschaft, Durchhilfe, Lösungen und
Segen geschenkt hat. Ich wurde reich
gesegnet!
Ihnen allen wünsche ich Gottes Segen und
grüße in herzlicher Verbundenheit und Dankbarkeit – und mit der Bitte: nehmen Sie
meine Nachfolgerin ebenso liebevoll an wie
mich!
Ihre Cornelia Dannecker
Weihnachtsmarken 2016: „Die Hirten auf dem Feld“
Damit auch nicht deutsch sprechende Gottesdienstbesucher die Gute Botschaft von Jesus
Christus verstehen können, kommt der Erlös der Anschaffung einer Übersetzungstechnik im
Großen Saal der Evangelischen Brüdergemeinde zugute.
Briefmarken-Bestellungen bitte an:
Schwester Helga Fruth
Johannes-Daur-Straße 25
oder an:
70825 Korntal-Münchingen
Marie-Luise Strauß
Tel.: 0711/83 82 96 72
Tel.: 0711/61 71 72
15
AUS UNSEREM GEMEINDELEBEN
Unsere Infos per Internet und E-Mail:
schnell, aktuell und jederzeit
Unsere Internetseite wird auch von Ehrenamtlichen gepflegt
er predigt gleich nochmal nächsten
Sonntag? Wann ist die nächste Veranstaltung von Treffpunkt 60plus geplant?
Welche Stellen im Gesamtwerk sind zu besetzen? Und wie heißt noch gleich unser
Vorsteher…? O.k., für diese Frage benötigt
man unsere Internetseite wahrscheinlich
nicht. Aber vor allem für Auswärtige, die
sich für die regelmäßigen Kleingruppen,
Gottesdienste, die neuesten GemeindeNachrichten, die Predigtdatenbank u.v.m.
interessieren, ist unsere Internetseite
www.bruedergemeinde-korntal.de oft die
erste Adresse, an der ihnen geholfen wird.
Wussten Sie schon, dass fast alle „unserer“
Missionare mit einer eigenen Seite unter
„Mission“ vertreten sind und der jeweilige
Freundesbrief stets aktuell ganz oben auf
diesen so genannten „Missionarssteckbriefen“ zum Herunterladen zu finden ist? Und
dass der aktuelle Gemeindebrief „unser
Türmle“ bereits vor der gedruckten Version
im Internet bereitgestellt wird, ist ja längst
kein Geheimnis mehr. Insgesamt wird unsere Internetseite im Monatsdurchschnitt
fast 2000mal besucht.
W
Herzstück des Internetangebots und mit am
meisten aufgerufen: die Terminliste unter
dem Menüpunkt „Aktuell“. Dass diese verlässlich gepflegt wird, verdanken wir Ehrenamtlichen, die wöchentlich mehrere Stunden
investieren, um diesen wichtigen Service
Gemeindegliedern und Menschen, die
sich für die Brüdergemeinde interessieren,
zu bieten. Ein Internet-Pionier der ersten
Stunde ist Wilfried Polnik, der bereits seit
2003 dabei ist. Ihm ist die Arbeit an der
„Visitenkarte unserer Gemeinde“, wie er
die Homepage nennt, sehr wichtig. Heute
betreut er den Veranstaltungskalender,
16
Wilfried Polnik
hält die Senioren-Seiten der
Homepage
frisch und aktualisiert, wo
sich Wichtiges
geändert hat
Gerald Winkler
oder Neues
einzufügen ist.
Wilfried Polnik gibt jetzt schrittweise Aufgaben an Jüngere weiter. Im Sommer 2016
übernahm Gerald Winkler von ihm die wichtige Seite „Termine“ sowie die Redaktion
und den Versand des BG-Newsletters. An
beide Ehrenamtlichen geht heute unser
herzlicher Dank für alle termingerechte
und höchst zuverlässige Arbeit!
Diejenigen, die den Newsletter per
E-Mail noch nicht bekommen, laden
wir herzlich ein, uns eine E-Mail unter
[email protected] zu senden.
Die Terminübersicht, die über einen
Zeitraum von etwa vier Wochen reicht,
bekommen Sie anschließend regelmäßig geschickt.
AUS UNSEREM GEMEINDELEBEN
Spracherwerb mit Händen und Füßen
prechen Sie Deutsch …, Englisch …?“
Nein, unsere Schüler sprechen (zumeist) nur arabisch, und damit beginnt für sie das Abenteuer, die deutsche
Sprache zu erlernen bzw. für uns die Herausforderung, sie dabei zu unterstützen – kein
leichtes Unterfangen! Aber außer der Sprache gibt es ja noch Gestik und Mimik, Hände
und Füße …
Unser Team besteht aus ca. 15 ehrenamtlichen Lehrerinnen und Lehrern. Zu uns kommen nicht nur Asylsuchende, sondern auch
Menschen aus anderen EU-Staaten und
anderen Ländern, so dass wir immer eine
bunte, internationale Gruppe sind. Dementsprechend hört man häufig als erste deutsche
Sätze: „Ich komme aus Syrien, … dem Irak, …
aus Nigeria, … aus Afghanistan, … aus Eritrea“… Aber auch Mexiko, die Ukraine, BulgaWir unterrichten in kleinen Gruppen oder im rien, Nepal und andere Staaten sind vertreten.
Einzelunterricht, jeden Montagvormittag und Es ist eine interessante und herausfordernde
Freitagnachmittag im Gemeindezentrum,
Aufgabe für uns, möchten wir doch neben
in dem wir uns auf mehrere Räume verteilen der Sprachvermittlung unseren Schülern die
können. Auch eine Kinderbetreuung bieten
Erfahrung vermitteln, dass sie in Deutschland
wir an, denn einige junge Eltern kommen mit und in unserer Gemeinde willkommen sind.
ihren Kindern zum Unterricht.
Barbara Keller und Team
„S
Rosenzeit – Rosenklang
er die „Rosenzeit“ in den Winter hinüberretten will, sollte sich „Rosenzeit –
Rosenklang“ ins Haus holen.
Lydia Zborschil, engagierte und begabte
Profi-Musikerin, die auch den Chor der Evangelischen Brüdergemeinde leitet, hat in
jahrelanger Arbeit, zusammen mit Cornelia
Gengenbach, Klavier, ein „Rosen-BildbandBooklet mit Musik“ herausgebracht.
Mit ihrem brillanten, glockenreinen Sopran,
einfühlsam oder auch temperamentvoll am
Klavier begleitet, ist Lydia Zborschil eine
innige Liebeserklärung an die Königin der
Blumen gelungen. Lieder alter Meister bis
zurück ins 18. Jahrhundert, entfalten einen
unvergleichlichen Zauber: Man meint, den
Duft der Damaszener-Rose riechen zu können; das Liebesleid der schwarzen Rose
berührt die Seele und die Melancholie der
W
„letzte Rose“ verursacht Gänsehaut. Das
ausführliche Booklet beinhaltet die LiedTexte sowie Abbildungen und Beschreibungen der schönsten historischen Rosen.
Die CD ist im Handel oder auch in unserem
Israel-Laden erhältlich. Sie kostet 24,95
Euro, die sich lohnen.
Weitere CDs von Lydia Zborschil: „Unter
ziehenden Wolken“ und „Zwiesprache“ –
musikalische Kleinodien mit seelsorgerlichem Tiefgang (je 8,00 Euro).
Cornelia Dannecker
17
AUS UNSEREM GEMEINDELEBEN
„Shalom al Israel“
20 Jahre Israelladen in Korntal
etten, dass dieser Laden innerhalb
eines Jahres eingeht?“ So spöttelte
ein kritischer Besucher bei der Eröffnung unseres Israelladens. Er sollte nicht
Recht behalten, denn heute dürfen wir dankbar auf 20 segensreiche Jahre Israelladen
zurückblicken.
„W
vierung, Inventarbeschaffung... Und das
innerhalb von vier Wochen! Gott schenkte
Gelingen! Wir staunten in dieser Zeit über
göttliche Maßarbeit und WUNDER-bare Führungen. Viele helfende Hände trugen dazu
bei, dass am 30. November 1996 der Laden
„Shalom al Israel“ eröffnet werden konnte.
Wie alles begann
Der Start war tatsächlich eine Herausforderung: Michael Wanner, damals unser Pfarrer
in Korntal, brachte die Idee eines israelischen Geschenkeladens als „Mitbringsel“
von einer Gemeindereise ins Heilige Land
mit. So fragte er mich, ob ich bereit wäre, die
Leitung eines solchen Ladens zu übernehmen. Zunächst zögerte ich, bat aber Gott um
ein Zeichen: Sollte der Brüdergemeinderat
sich für das Projekt „Israelladen“ mit zehn
Ja-Stimmen und zwei Enthaltungen entscheiden, wollte ich mich für die Aufgabe bestätigt sehen. Und tatsächlich – so kam es.
Nun begannen fieberhafte Vorbereitungen:
Mitarbeitersuche, Zusammenstellung eines
Sortiments israelischer Produkte, Raumreno-
Unser Auftrag
Uns geht es aber nicht nur um den Verkauf
israelischer Produkte. Unser Anliegen steht
in unserem aktuellen Flyer:
Mitten in Korntal gibt es einen besonderen
Laden, den Israelladen. Er wird von der Evangelischen Brüdergemeinde Korntal geführt.
Warum? Das Christentum hat die gleichen
Glaubenswurzeln wie das Judentum und das
Volk Israel ist das auserwählte Volk Gottes.
Für uns als Menschen, die an den Gott der
Bibel glauben, sind das zwei zentrale Beweggründe, weshalb wir das reiche religiöse und
kulturelle Erbe des Judentums bewahren
möchten.
Mit unserem Israelladen, den es seit November 1996 gibt, setzen wir aus dieser Sicht ein
Zeichen der Verbundenheit zwischen Christen und Juden. Nach der leidvollen Erfahrung
des Holocaust, die Juden und Deutsche eng
miteinander verbunden hat, ist es uns aber
genauso wichtig, die Freundschaft zwischen
Israel und Deutschland aktiv zu gestalten.
Unsere Waren kommen u. a. aus Kunstwerkstätten, Kibbuzim und kleineren Betrieben.
Die Liebe zu Gottes auserwähltem Volk und
Land ist der Beweggrund für den langjährigen und treuen Dienst der Mitarbeiterinnen.
Durch das ehrenamtliche Engagement konnten in 20 Jahren weit über 100.000 EUR an
israelische Hilfsprojekte und Organisationen
gespendet werden. Immer wieder erreichen
uns bewegende und zutiefst ergreifende
18
AUS UNSEREM GEMEINDELEBEN
Dankesschreiben aus Israel. Diese Spenden
sind nur möglich, weil treue Kunden bei uns
einkaufen, um Israel zu unterstützen. Herzlichen Dank an dieser Stelle!
Alltag im Laden
„Wann gibt’s endlich wieder Orangen?“ –
„Ich brauche dringend ein Geburtstagsgeschenk. Können Sie mich beraten?“ – „Für
meinen Religionsunterricht suche ich jüdische Kultgegenstände.“ – „Darf ich mich bei
einer Tasse Tee aufwärmen?“ – „Meine
Hände sind immer so rau. Welche Handcreme empfehlen Sie mir?“ So fragen uns die
Kunden. Wir gehen auf all diese Wünsche
und Anliegen ein und finden in unserem
reichhaltigen Sortiment nahezu immer das
Passende. Ein Geschenk aus Israel – das ist
nach wie vor etwas Besonderes und findet
Anklang. Hübsch verpackt wirkt auch ein kleines Geschenk sehr geschmack- und wertvoll.
Wie oft sind Besucher erstaunt, einen Laden
dieser Art hier vorzufinden: „Warum macht
ihr das?“ Und schon sind wir mitten im Gespräch. Ob über das aktuelle Zeitgeschehen,
Israels Geschichte oder Glaubensgespräche
– solche Begegnungen sind für uns wichtig
und wesentlich.
Ein Grund zum Feiern
Dankbar blicken wir auf den Jubiläumsabend
am 24. November im Gemeindeforum zurück. Bei einem abwechslungsreichen Programm mit Musik, Festrede, Jubiläumsquiz
und kulinarischen Köstlichkeiten feierten wir
mit vielen Gästen und Freunden Gottes Güte,
die durch unseren Israelladen sichtbar wird.
Wer aufmerksam das Quiz am Jubiläum verfolgt hat, weiß nun auch, wie gesundheitsfördernd der Verzehr von Datteln ist. Wollen
auch Sie etwas Gutes für Ihre Gesundheit
tun? Herzlich willkommen im Israelladen!
Dorothea Messner
19
AUS UNSEREM GEMEINDELEBEN
Lutherjahr 2017 – auch in Korntal und Münchingen
Für unseren Ort planen die vhs und alle Kirchengemeinden der drei Teilorte eine vielfältige
Veranstaltungsreihe. Hier ein erster Überblick (einzelne Termine können sich noch verschieben).
Mo, 13.2.17
19.30 Uhr, Christuskirche Korntal: Luthers Lieder. Keimzelle der evang.
Kirchenmusik (Pfr. Prof. Bernhard Leube)
Mi, 15.3.17
20.00 Uhr, Stadthalle Korntal, Mörikesaal: Wie die Reformation nach
Württemberg kam (Pfr. Dr. W. Schöllkopf)
Do, 23.3.17
19.30 Uhr, Gemeindehaus der Ev.Kirchengemeinde Korntal:
Unternehmerin, Dichterin, Theologin, Politikerin – Frauen der Reformation (Pfrin. Bärbel Dörrfuss-Wiedenroth)
Do, 30.3.17
20.00 Uhr, Stadthalle Korntal: Martinus Luther, ein Schauspiel
von John von Döffel
Do, 27.4.17
20.00 Uhr, Flattichhaus Münchingen: Luther aus katholischer Sicht
(Jörg Maihoff)
Fr, 12.5.17
18.30 Uhr, Gemeindezentrum, Korntal: Begegnungen zwischen Evangelisch und Katholisch in Vergangenheit und Gegenwart – Arbeitstitel
(CiPuG-Vortrag von H.-D. Frauer)
im Anschluss:
20.00 Uhr, Nacht der Korntaler Kirchen – ein ökumenischer Abendspaziergang mit der Freiheitsbotschaft
Di, 27.6.17
20.00 Uhr, kath. Gemeindezentrum Münchingen: Auf dem Weg zur Freiheit (Pfrin. Dr. Valerie Fickert)
Di, 18.7.17
20.00 Uhr, Flattichhaus Münchingen: Auf dem Weg zum mündigen Christen
(Pfr. i. E. Gottfried Holland)
Di, 19.9.17
20.00 Uhr, Flattichhaus Münchingen: Auf dem Weg zur Mitte
(Pfr. Martin Hirschmüller)
13.10.–5.11.17 Flattichhaus Münchingen: Bilder zur Bibel (Chagall-Ausstellung)
Fr, 27.10.17
Gemeindehaus der Ev. Kirchengemeinde Korntal: Luthermahl – essen wie
zu Luthers Zeiten mit Tischreden, Theater und Musik
Fr, 10.11.17
18.30 Uhr, Gemeindezentrum, Korntal: Wieviel Luther steckt in Korntal?
(Pfr. Jochen Hägele)
Fr, 19.1.18
18.30 Uhr, Gemeindezentrum, Korntal: Hier stehe ich, es war ganz anders
– eine literarisch-musikalische Humorfahrt zu Martin Luther
(Andreas Malessa)
20
DAS JUNGE FORUM/TEENS
Mitarbeiter – unser wichtigstes Gut!
Wir qualifizieren durch Fortbildung
m letzten Jahr haben wir für die Kinder-,
Jugend- und junge Erwachsenen-Mitarbeiter die Schulungen „Base & Extend“
(Grundlage & Erweiterung) angefangen, um
sie in ihrer Mitarbeit zu unterstützen. Grundgedanke war, für neue Mitarbeiter so etwas
wie einen Grundkurs zu haben sowie weiterführende Schulungen, die mehr auf Schwerpunkte abzielen. Wichtig war uns vor allem,
die Schulungen praktisch zu gestalten,
damit sie direkt in der jeweiligen Gruppe
des Mitarbeiters auch angewandt werden
können.
I
Seit dem letzten Jahr haben wir auch Pflichtschulung über „Prävention von Missbrauch“
für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
in unseren Bereichen, angelehnt an die
EJW-Schulung „Menschenskinder, ihr seid
stark“. Hier sind wir vom Landkreis her verpflichtet, alle Mitarbeiter in diesem Bereich
zu schulen.
Durch dieses Schulungskonzept ist es möglich die „Juleica“ (Jugendleiter/-in card) zu
bekommen, die eine anerkannte, ehrenamtliche, qualitativ hochwertige Schulungsbescheinigung für Ehrenamtliche ist. Wir freuen
uns auch sehr darüber, dass wir diese Schu-
lungen zusammen mit dem CVJM Korntal anbieten und durchführen können.
Eine Stimme im letzten Jahr war: „Man muss
sich aufrappeln, um zu einer Schulung zu
gehen, doch wenn man da war, hilft es weiter und gibt einem neue Impulse für die Mitarbeit.“ Daher haben wir auch für das Jahr
2017 weitergeplant, diesmal mit einem Outdoor-Wochenende. Ganz nach unserem
Motto: Base & Extended.
Tobias Maier, Jugendreferent
21
N E U E S A U S D E R E V. B R Ü D E R G E M E I N D E W I L H E L M S D O R F
Neues aus Wilhelmsdorf
Ein Jahr in Wilhelmsdorf: Jugendreferent Johannes Ehrismann
eit September 2015 hat die Brüdergemeinde Wilhelmsdorf eine neues
Gesicht: Jugendreferent Johannes Ehrismann. Er ist verheiratet und hat drei Kinder
(das vierte ist unterwegs). Geboren wurde
er im badischen Bretten und ist dort in
einem Pastorenhaushalt aufgewachsen.
Er arbeitete mehrere Jahre als Zimmermann,
studierte in dieser Zeit an der Korntaler
Akademie für Weltmission „Intercultural
Studies“ und erwarb einen Masterabschluss. Danach arbeitete er sechs Jahre
für den AB-Verband in der Region Heidelberg/Mannheim und in der überregionalen
Jugendarbeit. Seit Herbst letzten Jahres
lebt er mit seiner Familie in Wilhelmsdorf
und hat diesen Wechsel als Gottes konkrete
Führung erlebt.
S
In unserer Gemeinde betreut er sieben
Jungschargruppen, einen Teenkreis und
den Jugendkreis „Pyramide“. Zusätzlich
engagiert er sich im „YouGo“, in der Konfirmandenarbeit und im Freien Kursangebot
des Gymnasiums. Insgesamt betreut er
ca. 200 Jugendliche und 57 Mitarbeiter.
Auf die Frage nach den Highlights des letzten Jahres spricht er von der Freude darüber, wenn ein Jungscharkind zum Glauben
findet, wenn Jugendliche davon berichten,
dass sie Heilung von Verletzungen erfahren,
oder Menschen zu den Veranstaltungen
kommen, von denen man es nicht erwartet
hätte. Man spürt seinen Antworten ab,
wie sehr ihm die Jugendlichen und ihre
geistliche Entwicklung am Herzen liegen.
Er wünscht sich, dass sie ihren Auftrag in
Wilhelmsdorf erkennen und ernst nehmen.
Er möchte, dass die Mitarbeitenden dazu
befähigt werden, Gruppen eigenständig
22
zu leiten, und die Jugendlichen lernen,
Verantwortung füreinander im Gebet und
in der direkten Begleitung zu übernehmen:
„Es soll an alle gedacht werden.“
Wir in Wilhelmsdorf sind sehr froh, Johannes
Ehrismann als Jugendereferenten mit im
Boot zu haben, und sehen es unsererseits
dankbar als gute Führung Gottes an.
Elke Schübert
MISSION
21 junge Christen starten ins Abenteuer
Selbstständigkeit
Das neue Orientierungsjahr begrüßt Teilnehmer aus Afrika, Asien, Hessen, Bremen
und Stuttgart
© Chris Riekert
Die 21 neuen „Ojahrler“ werden von einem großen Team aus haupt- und ehrenamtlichen Unterstützern begleitet.
junge Erwachsene sind seit September Neu-Korntaler: Für zehn Monate
haben sie ihr Zuhause gegen die
Frauen- und Männer-Wohngemeinschaften
des Orientierungsjahres Korntal eingetauscht, das von der Evangelischen Brüdergemeinde getragen wird.
21
Von den 21 Männern und Frauen kommen
12 aus Deutschland, beispielsweise aus Bremen, Hessen und Stuttgart. Neun Teilnehmer
sind im Ausland aufgewachsen. Sie kommen
aus Kenia, Pakistan, Botswana, Kambodscha,
China, Japan, Äthiopien und Bangladesch.
Kultur und Sprachen dort sind ihnen oft viel
vertrauter als die deutsche.
Für diese so genannten „Third Culture Kids“
(zu Deutsch „Drittkulturkinder“) ist das Orientierungsjahr deshalb eine große Chance,
sich an Land und Leute in der Heimat ihrer
Eltern zu gewöhnen. Und so ist jedes neue
Orientierungsjahr immer auch ein internationales Abenteuer junger Christen, die viel
voneinander lernen können.
Manuel Liesenfeld
Mehr zum Orientierungsjahr Korntal
unter www.orientierungsjahr.de
23
MISSION
Fürbitte und Hilfe für unsere Missionare
Mehr zu unseren Missionaren auf www.bruedergemeinde-korntal.de
 Mission  Unsere Missionare
Dr. Chris und Johanna Dippenaar
Einsatz mit der SMG in Taiwan am
Taiwan Theological College
Anschrift: Taiwan Theological
College and Seminary, 117 East
Gate Road, Section 1, Taiwan
70142, Taiwan, Tel. 00886-6-209 4508,
[email protected]
Karin Eikermann
Einsatz mit Wycliff
[email protected]
Arbeit in einem Bibelübersetzungsprojekt von Deutschland
aus
Walter und Christel
Gschwandtner
Einsatz mit der DMG bei Life
Challenge Africa in Nairobi
Anschrift: P.O.Box 50770
Nairobi - 00200, Kenya
Tel. +0 02 54(0)7 11 53 74 86, [email protected]
Immanuel und Erika Scharrer
Einsatz mit Marburger Mission
in Taiwan
Anschrift: China Lutheran Seminary, Tahsueh Road, Lane 51,
No. 11, 300 Hsinchu, Taiwan,
Tel. 09 10 32 17 32, [email protected] oder
[email protected]
Armin und Luise Kniesz
Einsatz unter Migranten in
Erloch mit WEC Deutschland
Anschrift: Luisenstraße 4,
64832 Babenhausen, Tel. 0 60
73/35 17, [email protected]
Stefan und Gertrud Mattes mit
Daniel, Pascal und Deborah
Einsatz in der Geschäftsstelle
von Frontiers, Deutschland
Anschrift: Speidelstraße 46,
72213 Altensteig,
Tel. 0 74 53/95 21 25, [email protected]
24
Tobias und Samira Messner
mit Mizan
Kleingewerbegründungsinitiativen in Äthiopien mit Christliche
Fachkräfte International
[email protected]
www.tobiasmessner.de
Britta und Tobias Pfeiffer
mit David, Lucas und Samuel
Radiomission in Swaziland,
südliches Afrika
Anschrift: P.O.Box 1652 Manzini,
Swaziland, Tel. 0 02 68-505-30 50
[email protected]
Joachim und Luciene Junginger
mit Emily, Nicolas und Sophie
Einsatz mit Jugend mit einer
Mission
Anschrift: JMEM Familienzentrum
Hainichen, Berthelsdorfer Str. 7,
09661 Hainichen (Sachsen),
[email protected]
Ruth Weiss
ICHTHYS (Lebenshilfe)
Anschrift: Pfarrhaus Boitin,
Dorfstr. 28, 18249 Boitin
Tel. 03 84 50/2 26 14
Mobil: 0172/3 20 50 41
[email protected]
Jan-Micha und Anja Andersen,
mit Frida und Calla
Lichthaus Halle mit OM
Anschrift: Alter Markt 3
06108 Halle/Saale
[email protected]
MISSION
Andres und Melissa Zorob
mit Lucinda
Einsatzort mit DMG
interpersonal e. V.
Beit Jala, Provinz Bethlehem
in den Palästinensischen
Autonomiegebieten, Anschrift: P.O. Box 714 77,
91114 Jerusalem, Israel, [email protected]
Renata Hanscamp
Einsatz im Lehrdienst, als Assistentin des Dekans, Mentoring
und Praktikumsbegleitung an der
Missionsbibelschule Cornerstone
des WEC International in den
Niederlanden zur Ausbildung von Missionaren.
Anschrift: Cornerstone, Centre for Intercultural Studies, Hagelkruisstraat 19, 5835 BD Beugen, Niederlande, [email protected]
Spendenkonto unserer Missionare
Unsere Missionare freuen sich darüber, wenn Sie sie mit Spenden unterstützen können. Bitte überweisen
Sie diese auf: KSK Ludwigsburg IBAN DE82 6045 0050 0009 9369 00 und geben bitte beim Verwendungszweck den Namen des Missionars an. So können wir den einzelnen Missionaren Ihre Spende direkt zukommen lassen. Vielen Dank!
Junge Gemeindemitglieder in Einsatz und
biblischer Ausbildung
v. l. n. r.: Kurzzeitmissionare/Bibelschüler
Jonathan Fitz, Operation Mobilisation,
Südafrika
Joseph Mangeb, Bibelschule Moffat, Kenia
Benjamin Bär, Interkulturelle Theologische
Akademie (ITA), Bad Liebenzell
Jahreseinsatz
Alicia Brinkmann, CHILI (Interkulturelle
Initiative zur Entwicklungshilfe), Ecuador
und Kirgistan
Freiwilliges Soziales Jahr
Lena Kümmling, Wort des Lebens,
Starnberg
Sharon Grosch, Lebenszentrum Adelshofen
Konstantin Schühle, Fackelträger, Bodenseehof
Simon Klinnert, Institut Biblique de Nogent,
Frankreich
Theologiestudium
Chris Hopp, Evangelische Theologie, Tübingen
Spendenkonto für die Kurzzeitmissionare über
die Ev. Brüdergemeinde Korntal:
KSK Ludwigsburg
IBAN: DE82 6045 0050 0009 9369 00
Vermerk: „Mission, Name“
Weitere Informationen zu unseren
Missionaren unter:
www.bruedergemeinde-korntal.de/Mission
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FAMILIENNACHRICHTEN
Segnungen, Bestattungen, Geburtstage
Hier veröffentlicht „unser türmle“ die „runden“ Geburtstage (70, 75, 80, 85 usw.) von
Mitgliedern unserer Brüdergemeinde sowie die zurückliegenden Kasualhandlungen
an Brüdergemeindemitgliedern bzw. in Brüdergemeindefamilien (Taufen, Segnungen,
Trauungen, Bestattungen). Falls Sie keine Veröffentlichung (zum Beispiel Ihres Geburtstages) möchten, teilen Sie uns dies bitte mit.
Wir gratulieren zum 75. Geburtstag
08.01. Hans Knödler, Hindenburgstraße 33
20.01. Walter Mayer, Münchinger Straße 11
27.01. Günter Klass,
Martin-Luther-Straße 31
31.01. Dieter Müller, Zinzendorfstraße 4
24.02. Karin Raab,
Ulrich-von-Hutten-Straße 53
12.03. Martin Oesterle, Friederichstraße 17
22.03. Gerard Alam Subiru,
Hoffmannstraße 12
Gesegnet wurden:
Marlene Emilie Link
Bestattet wurden:
Petra Elmshäuser (47 Jahre)
Sina Wolf (83 Jahre)
Roland Seyfried (85 Jahre)
Otto Bossert (87 Jahre)
Alfred Luik (89 Jahre)
Maria Fischer (93 Jahre)
Wir gratulieren zum 70. Geburtstag
30.01. Peter Engenhart, Hoffmannstraße 6
13.02. Elke Kamphuis, Herborn
27.02. Inge Müller-Faber,
Ulrich-von-Hutten-Straße 81
11.03. Ernst Reutter,
Wilhelm-Götz-Straße 25/1
29.03. Nelli Reger, Liegnitzer Straße 5
Wir gratulieren zum 80. Geburtstag
26.01. Horst Schrader, Kullenstraße 6
31.03. Wilhelm Kammer, Hoffmannstraße 8
Wir gratulieren zum 85. Geburtstag
28.01. Liselotte Hille, Pestalozziweg 4/2
20.02. Ruth Arnold, Kullenstraße 6
29.02. Gottfried Hesmert, Stuttgart
10.03. Gertrud Sommer, Kullenstraße 6
Wir gratulieren zum 90. Geburtstag
25.01. Susanne Palandt,
Hindenburgstraße 57
Noch kein kostenloses Abo?
Das lebenspraktische Magazin unserer Diakonie
anfordern unter: [email protected]
Sind Sie Brüdergemeindemitglied und erhalten AKZENTE
noch nicht, geben Sie uns bitte Bescheid!
26
TERMINE & ANSCHRIFTEN
Termine
Die aktuellen Termine finden Sie auf www.bruedergemeinde-korntal.de  Aktuell
Dezember
24.12. 16.00 Uhr Familiengottesdienst auf
dem Schulbauernhof
17 Uhr Heiligabend-Gottesdienst /
Großer Saal
22.00 Uhr Spätgottesdienst / Großer
Saal
25.12. 10.00 Uhr Gottesdienst zum Christfest mit Abendmahl
26.12. 10.00 Uhr Singe-Gottesdienst mit
dem Posaunenchor
31.12. 17.00 Uhr Altjahrsabend-Gottesdienst mit Abendmahl und Ziehen
der Jahreslose
Januar
01.01. 10.00 Uhr Neujahrsgottesdienst
09.01.–14.01. jeweils 20.00 Uhr, Allianzgebetswoche
Februar
03.–05.02. Gemeindefreizeit im Monbachtal
04.02. Forum Pietismus / Jahrestagung der
Christusbewegung / Gemeindezentrum
25.–28.02. Teenfreizeit in Allerheiligen
März
03.03. Weltgebetstag / Christuskirche
05.03. Sonntag der Kinder- u. Jugendmitarbeiter
08.03. 19.30 Uhr Stufen des Lebens (4 Abende)
Thema: Quellen, aus denen Leben fließt
18.03. Freundsein – 2. Christliches Forum
Flüchtlingsarbeit
Veranstalter: EiMI, Stiftung Hoffnungsträger, EJW, Gemeindezentrum
24.03. 19.30 Uhr Vortrag für Frauen (mit Imbiss)
25.03. 09.00 Uhr Frauenfrühstück
In Planung: JesusHouse
April
01.04. 17.00 Uhr Taufgottesdienst
02.04. 10.00 Uhr Konfirmationsgottesdienst
Anschriften und Konten
Verwaltung:
Saalplatz 1, 70825 Korntal-Münchingen
Telefon: 07 11/83 98 77-0, Telefax: 07 11/83 98 77-90
Internet: www.Bruedergemeinde-Korntal.de
E-Mail: [email protected]
Postanschrift: Postfach 1125, 70807 Korntal-Münchingen
Vorsteher Klaus Andersen
Sprechstunde nach Vereinbarung
Telefon: 07 11/83 98 77-0
E-Mail: [email protected]
Leiter Verwaltungsamt Hadi Falk
Telefon: 07 11/83 98 77-14
E-Mail: [email protected]
Pfarrer Jochen Hägele
Telefon: 07 11/83 98 78-0
E-Mail: [email protected]
Gemeindereferent Dirk Dühring
Telefon: 07 11/83 98 78-22
E-Mail: [email protected]
Jugendreferent Tobias Maier
Telefon: 07 11/83 98 78-21
E-Mail: [email protected]
Kinder- und Teeniereferentin Sabrina Stirm
Telefon: 07 11/83 98 78-20
E-Mail: [email protected]
Gemeindebüro:
Saalplatz 2, 70825 Korntal-Münchingen
Telefon: 07 11/83 98 78-0, Telefax: 07 11/83 98 78-90
Internet: www.Bruedergemeinde-Korntal.de
E-Mail: [email protected]
Postanschrift: Postfach 1407, 70810 Korntal-Münchingen
Konten:
Kreissparkasse Ludwigsburg BIC SOLADES1LBG
Verwaltung: IBAN DE39 6045 0050 0009 9560 07
Gemeindebüro: IBAN DE07 6045 0050 0009 8510 47
Mission: IBAN DE82 6045 0050 0009 9369 00
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A UI RS Ü
W
U BN ES RE RUENMS G E M E I N D E L E B E N
Gottesdienste sonntags: 8.30 u. 10 Uhr im Großen Saal, sowie 11 Uhr am 2., 3. und 4. Sonntag im Monat im GZ
(außer in den Ferien) Videoübertragung für Eltern mit Kleinkindern: Oase (GZ) • Kleinkinderbetreuung für 0- bis
2-Jährige: sonntags 10 Uhr im Workshop-Raum (GZ) • Kindergottesdienste für 3- bis 13-Jährige in verschiedenen
Altersgruppen: sonntags 10 Uhr (GZ) • Abendmahlsfeier: in der Regel am letzten Sonntag im Monat im Anschluss
an den 10-Uhr-Gottesdienst • CDs vom Gottesdienst: Bestellung am Infowagen • Fahrdienst: Anmeldung unter
Tel. 0711/839878-50 oder im Gemeindebüro.
Chöre (z.T. gemeinsam mit CVJM)
Gemeindezentrum
• Kirchenchor: Dienstag 20 Uhr
Lydia Zborschil, Tel. 24 09 58
• Kinderchor: Mittwoch 17.30 Uhr und 18 Uhr
Tanja Wirths, Tel. 80 71 17
• Posaunenchor: Mittwoch 20 Uhr
Jörg Bartmann, Tel. 3 80 58 10
Junge Erwachsene
Tobias Maier, Saalplatz 2, Tel. 83 98 78-21
• Alle 20up Club-Angebote unter www.20upClub.de
oder im Flyer „20up Club-Bible“, z.B. 20up Club-Bible,
donnertags, 19.30 Uhr, Café Pax (GZ)
Sportgruppen für Jugendliche und junge Erwachsene:
CVJM Korntal e.V., Tel. 8 60 37 68
Hauskreise
In mehr als 30 Hauskreisen treffen sich wöchentlich
über 300 Personen im Alter von 20 bis 90 Jahren.
Wenn Sie auch an einem dieser Hauskreise teilnehmen
möchten, dann wenden Sie sich bitte an Dirk Dühring:
Tel. 83 98 78-22 oder [email protected]
Sabrina Stirm, Saalplatz 2, Tel. 83 98 78-20
Di. „Eltern-Kind-Café“ (vierzehntägig – s. Amtsblatt),
Mi. „Pinguine“, Do. „Delphine“, 9.30 –11 Uhr, Arche (GZ)
Gemeinschaften
• Hahn’sche Gemeinschaft: Sonntag 14:30 Uhr
und Donnerstag 20 Uhr, Hebichraum
Karl Blattner, Grefstr. 83, Tel. 8 38 04 34
• Altpietistische Gemeinschaft:
Sonntag 14.30 Uhr, Kleines Forum (GZ)
Reinhold Wennagel, Saalstr.3/1, Tel. 83 47 80
• Aidlinger Kreis: Montag 17 Uhr, Kleines Forum (GZ)
Treffpunkt 60plus
Über Termine und Interessengruppen informiert:
Pfarrer Jochen Hägele, Tel. 83 98 78-0
Kindergruppen und Jungscharen
Sabrina Stirm, Saalplatz 2, Tel. 83 98 78-20
Kinderstunden
• Glühwürmchen (für 3- bis 6-Jährige, auch Mütter
willkommen), Freitag 16–17 Uhr, Arche (GZ)
• Volltreffer-Kids (1.–4. Klasse), Oase (GZ),
Mittwoch 16–17.15 Uhr
Mädchenjungschar (9 bis 13 Jahre)
Montag 17.30–19 Uhr, Oase (GZ)
Buben-Jungschar (9 bis 13 Jahre)
Dienstag 18–19.30 Uhr, CVJM-Haus, Hoffmannstr. 7,
Jochen Frenzen, Tel. 0157 38270272
Teenager- und Jugendarbeit
Tobias Maier, Saalplatz 2, Tel. 83 98 78-21
• Teenquadrat (ab 14 Jahre)
Freitag 17.30 Uhr, Café Pax (GZ)
• 1-¤-Essen Sonntag 18 Uhr, Café Pax (GZ)
• Jugendkreis TroJ (ab 16 Jahre)
Freitag 19.30 Uhr, Café Pax (GZ)
Alle Angebote unter www.TimC-Korntal.de oder
im Flyer „get ready“
• CVJM Korntal e.V.,Tel. 83 42 88
Eltern-Kind-Gruppen
Blaues Kreuz
Bernd Gottschalk, Tel. 8 07 00 34
Begegnungsgruppe: Dienstag 20 Uhr, Schwalbennest (GZ)
Migrantenarbeit
Dirk Dühring, Saalplatz 2, Tel. 83 98 78-22
Deutschunterricht: Barbara Keller, Tel. 83 77 19
Café am Türmle
Ruth Kammer, Tel. 8 38 03 14
Mi 9.30–18 Uhr mit kleinem Mittagstisch
Fr 9.30–12 Uhr und 14.30–18 Uhr (außer Schulferien)
helpline
Sr. Anne Messner, Tel. 88 77 68 00
www.helpline-korntal.de
Orientierungsjahr
Andy und Margit Messner, Tel. 83 98 78-30
www.orientierungsjahr.de
Diakonie-Gebet
montags, mittwochs, freitags 19.15 Uhr,
Raum der Stille
Mediothek:
Ausleihe von Büchern, Bibelstudienhilfen,
Videos und DVDs u.v.m. in unserer Mediothek jeweils
zu den Öffnungszeiten des Gemeindebüros und sonntags nach dem Gottesdienst
Andachten, Lobpreis und Gebet:
Morgenlob: mittwochs 6.30 Uhr, Raum der Stille (GZ).
Frauenlobpreis: 14-tägig, dienstags 9.30 Uhr, Café Pax
Internet-Adressen:
www.bruedergemeinde-korntal.de
www.diakonie-korntal.de
www.landschloss-korntal.de
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