Präsentation für den Vortrag

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Mitmachen beim landesweiten Wettbewerb
„Bienenfreundlich Gärtnern Schleswig-Holstein blüht auf“
Cornelis F. Hemmer
Initiative Schleswig-Holstein summt!
Stiftung für Mensch und Umwelt
Do., 26.05.2016
Kreisverband Segeberg der Gartenfreunde
Neues Vereinshaus, Pilzhagen 3, 22844 Norderstedt
Gartenwettbewerb
Anmeldung zum Wettbewerb
Bienenfreundlich Gärtnern
Bedeutet nicht unbedingt,
eine Imkerei im Garten zu eröffnen.
© Cornelis Hemmer
Das bedeutet vielmehr, den Garten
als Lebensraum zu entwickeln, in
welchem sich viele unterschiedliche
Bienenarten wohl fühlen.
©
© Cornelis
Cornelis Hemmer
Hemmer
Der Garten als Lebensraum
Die drei Grundprinzipien:
1. Kreisläufe des Lebens erkennen
und anerkennen
2. Der Entwicklung von Tieren und
Pflanzen Zeit und Raum geben
3. Die natürliche Fortpflanzung von
Tieren und Pflanzen unterstützen
© Hans-Jürgen Sessner
 Viele Gärten werden einmal
gestaltet und sollen über Jahre genau
so bleiben. Das ist nicht naturnah!
© Hans-Jürgen Sessner
„Schleswig-Holstein summt!“ möchte …
• mit den Gärtnern …
 über die Pflanzen zu
den Lebensräumen
© Cornelis Hemmer
• mit den Imkern …
 über die Honigbiene
zu den Wildbienen
© Cornelis Hemmer
© Cornelis Hemmer
© Cornelis Hemmer
Bienen sind Sympathieträger
aber auch bedrohte Schlüsselwesen
• Honig- und Wildbienen
bestäuben 80 Prozent aller
heimischen Blühpflanzen
• Wert der Bestäubungsleistung
von Insekten weltweit:
150 Mrd. Euro p.a.
• Bedrohung durch
Monokulturen, Pestizide,
Parasiten, Flächenverbrauch,
sterile Grünflächen
© Meinrad Welker
Bienen brauchen Blumen,
Blumen brauchen Bienen.
Pflanzen als Basis des Lebens
Mit jeder heimischen Pflanzenart bieten Sie etwa
10 heimischen Tierarten Futter.
Beispiel: Eberesche, über 70 Tierarten profitieren
Eberesche
Weißdornspinner
Seidenschwanz
Rotfuchs
Wacholderdrossel
Amsel
Rehwild
Haselmaus
Rüsselkäfer
Pflanzen,
die vermeiden werden sollten
•
•
•
•
Pflanzen mit gefüllten Blüten
nektar- u. pollenlose Pflanzen (z.B. Forsythie)
nicht in Deutschland beheimatete Arten
invasive Arten (Kanadische Goldrute,
Japanischer Staudenknöterich,
Riesenbärenklau, Drüsiges Springkraut)
© Gartendialog.de
Bienenfreundliche Stauden
für den Kleingarten
Gelbes Windröschen
Anemona ranunculoides
Geflecktes Lungenkraut
Pulmonaria officinalis
© wikipedia
Hohe Schlüsselblume
Primula elatior
© wikipedia
Gewöhnlicher Natternkopf
Echium vulgare
© wikipedia
Wiesen-Bocksbart
Tragopogon pratensis
© Wikipedia
Acker-Glockenblume
Campanula rapuncoloides
© wikipedia
Gewöhnliche Taubnessel
Lamium galeobdolon
© wikipedia
Echter Ziest
Stachys officinalis
© gartenfreunde.com
© wikipedia
Echtes Johanniskraut
Hypericum perforatum
© wikipedia
Rispen-Flockenblume
Centaurea stoebe
© wikipedia
Echtes Herzgespann
Leonurus cardiaca
© wikipedia
Färberkamille
Anthemis tinctoria
© Cornelis Hemmer
© wikipedia
Riesen-Braunelle
Prunella grandifolia
Gemeine Wegwarte
Cichorium intybus
© Wikipedia
Moschus-Malve
Malva moschata
© wikipedia
Strukturen schaffen
Wildstrauchhecken
Staudenbeete
Blumenwiese
Gartenteich
Trockenmauer
Steinhaufen
Wildes Eck
Totholzhaufen
Laub- und Reisighaufen
Lebendiger Boden
Kräuterpflanzen
Biotopvernetzung
© Cornelis Hemmer
Wildstrauchhecke
© Ahornblatt
Magere Blühwiese
Gartenteich
© Cornelis Hemmer
Totholzecke
© Cornelis Hemmer
Lesesteinhaufen
© Markus Gastl
Kräuterspirale und Trockenmauer
Wildrosen(hecke)
Biene ist nicht gleich Biene
• weltweit existieren ca. 20000 Bienenarten,
davon 9 Honigbienenarten
• 561 Bienenarten in Deutschland,
davon 41 Hummelarten, 1 Honigbienenart
• ca. 300 Bienenarten in Schleswig-Holstein
(davon sind ca. 50 % in ihrem Bestand
bedroht)
• 75 % aller Bienenarten nisten unterirdisch
• Aktionsradius der Wildbienen bis zu 400 m,
der der Honigbienen bis zu 5000 m
© naturportrait-de_Mathias
Das Trachtfließband
© Hans-Joachim Flügel, Marion Meyer,
Adelheid Rosenkranz; in: Berliner Bienen, 1988
Bodennistende Wildbienenarten
Furchen- und Schmalbienen (Halictus- bzw. Lassiglossum-Arten)
© Hans-Jürgen Sessner
Schmalbindige Furchenbiene
Halictus rubicundus
© Hans-Jürgen Sessner
Vierbindige Furchenbiene
Halictus quadricinctus
Bodennistende Wildbienenarten
Langhornbienen (Eurcera-Arten)
© Michaela Beitzinger
© Michaela Beitzinger
Mai-Langhornbiene Eucera nigriscens
an Hummel-Ragwurz Ophrys holoserica
Bodennistende Wildbienenarten
Sandbienen (Andrena-Arten)
© Hans-Jürgen Sessner
© Hans-Jürgen Sessner
Graue Sandbiene
Andrena cineraria
Gemeine Sandbiene
Andrena flavipes
Rotschöpfige Sandbiene
Andrena haemorrhoa
© BASF
© Hans-Jürgen Sessner
Holznistende Wildbienenarten
Nachnutzer alter Fraßgänge
Scherenbienen (Chelostoma-Arten)
© Hans-Jürgen Sessner
Hahnenfuß-Scherenbiene
Chelostoma florisomne
© Hans-Jürgen Sessner
Glockenblume-Scherenbiene
Chelostoma rapunculi
Holznistende Wildbienenarten
Nachnutzer alter Fraßgänge
Löcherbienen (Heriades-Arten)
© Hans-Jürgen Sessner
© Hans-Jürgen Sessner
Gewöhnliche Löcherbiene Heriades truncorum
Holznistende Mauerbienen
Nachnutzer alter Fraßgänge
© Hans-Jürgen Sessner
© Hans-Jürgen Sessner
© Hans-Jürgen Sessner
Gehörnte Mauerbiene
Osmia cornuta
Rote Mauerbiene
Osmia bicornis
© Hans-Jürgen Sessner
© Hans-Jürgen Sessner
Holznistende Wildbienenarten
Nachnutzer alter Fraßgänge
Blattschneiderbienen (Megachile-Arten)
© Hans-Jürgen Sessner
Gartenblattschneiderbiene
Megachile willughbiella
© Hans-Jürgen Sessner
Gemeine Blattschneiderbiene
Megachile versicolor
Holznistende Wildbienenarten
Nachnutzer alter Fraßgänge
Maskenbienen (Hylaeus-Arten)
© Hans-Jürgen Sessner
© Hans-Jürgen Sessner
Maskenbiene Hylaeus spec.
Holznistende Wildbienenarten
Waldhummel Bombus hypnorum
© Wilhelm Glass
Holznistende Hummeln
Nutzer von Baumhöhlen
© Hans-Jürgen Sessner
Ackerhummel, heller Typ
Bombus pascorum
© Wildbienen.de
Feld-Kuckuckshummel
Psithyrus campestris
Entwicklung
Ei – Larve – Puppe – Imago
Nahrungspflanzen
Zahntrost  Zahntrost-Sägehornbiene
Odontites vulgaris  Melitta tricincta
Ehrenpreis  Ehrenpreis-Sandbiene
Veronica chamaedrys  Andrena viridescens
Malve  Malven-Langhornbiene
Malvengewächsen  Eucera macroglossa
© Hans-Jürgen Sessner
Gilbweiderich  Schenkelbiene
Lysimachia vulgaris  Gattung Macropis
Gew. Natternkopf  Natternkopf-Mauerbiene
Echium vulgare  Osmia adunca
© Andreas Haselböck
Euer Wettbewerbsgarten
Kein
Torf
Natürlicher
Pflanzenschutz
Vielfältige
Strukturen
Wilde
Ecken
Kein
Gift
Trachtfließband
Vielfalt
fördern
Garten als
Lebensraum
Heimische
Pflanzen
Stiftung für Mensch und Umwelt
Cornelis F. Hemmer
Tel.: 030 394064-314
[email protected]
Projektwebseite:
www.deutschland-summt.de
www.wildbienenpaten.de
www.bienenfreundlich-gaertnern.de
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