25. Mai 2014 Philharmonie auf Schloss Albrechtsberg 5

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25. Mai 2014
Philharmonie auf
Schloss Albrechtsberg
5. Kammerkonzert
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Von
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25
MAI
2014
STR EI C H QU A RT E T T
SONNTAG
19.00
Philharmonie auf Schloss Albrechtsberg
Kronensaal
5. Kammerkonzert
LUDWIG VAN BEETHOVEN
(1770 – 1827)
PAUSE
Streichquartett A-Dur op. 18/5
FRANZ SCHUBERT (1797 – 1828)
Allegro
Menuetto
Streichquartett d-Moll D 810
»Der Tod und das Mädchen«
Andante cantabile
Allegro
Allegro
Andante con moto
Scherzo. Allegro molto
FELIX MENDELSSOHN BARTHOLDY
(1809 – 1847)
Presto
Streichquartett D-Dur op. 44/1
Cordula Fest | Violine
Christiane Liskowsky | Violine
Christina Biwank | Viola
Ulf Prelle | Violoncello
Molto allegro vivace
Menuetto. Un poco allegretto
Andante espressivo ma con moto
Presto con brio
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Fantasievoll, feurig, orchestral
Streichquartette von Beethoven, Mendelssohn und Schubert
Relativ spät erst, mit 28 Jahren, wandte sich Ludwig van
Beethoven dem Streichquartett zu. Als er im Herbst 1798 die Arbeit
an seiner Sechser-Serie op. 18 begann, hatte er bereits wichtige
Kammermusikstücke für andere Besetzungen geschrieben, so etwa
die drei Klaviertrios op. 1 oder die drei Streichtrios op. 9. Sein Zögern
war zweifellos durch Respekt begründet: Zusammen mit der Sinfonie
galt das Streichquartett schon um 1800 als die kompositorisch und
intellektuell anspruchsvollste Gattung überhaupt. Haydn und Mozart
hatten in diesem Genre einen Standard geschaffen, an dem sich alle
späteren Quartette zu messen hatten. Konsequenterweise orientierte
sich Beethoven an diesen beiden Komponisten: Es ist kaum ein
Zufall, dass er drei Streichquartette – Haydns op. 20 Nr. 1 und Mozarts
»Haydn-Quartette« KV 387 und KV 464 – gerade während der Zeit
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seiner eigenen Arbeit an op. 18 kopierte. Den äußeren Anlass für die
Werkreihe bot ein Auftrag des Fürsten Franz Joseph Maximilian von
Lobkowitz; ihm ist Beethovens op. 18 auch gewidmet.
Die Nummernfolge der sechs Quartette stimmt nicht mit der Chronologie der Entstehung (Nr. 3, 1, 2, 5, 4, 6) überein – daher stellt sich
die Frage, nach welchen Kriterien die Reihenfolge festgelegt wurde.
Für die Einordnung des A-Dur-Quartetts als Nr. 5 kann man einen
Grund vermuten: Beethoven gestand damit die Abhängigkeit des
Stücks von Mozarts Vorbild ein. Denn während die übrigen Quartette
nur allgemeine stilistische Ähnlichkeiten aufweisen, gibt es für das
A-Dur-Quartett ein konkretes Modell: Das Streichquartett KV 464
steht ebenfalls in A-Dur, und Mozart veröffentlichte es ebenfalls als
Nr. 5 – nämlich seines op. 10. Auch die Satzfolge der beiden Werke
stimmt überein: Auf das einleitende Allegro (beide Komponisten
spielen hier mit dem Wechsel zwischen 6/8-, 3/4- und 3/2-Takt) folgt
sofort ein Menuetto und erst dann der langsame Satz (geläufiger ist
die umgekehrte Reihenfolge).
Beethoven wählt genau wie
Mozart als langsamen Satz ein
D-Dur-Andante im 2/4-Takt,
beide schreiben fantasievolle
Variationensätze mit einer Coda.
Den Finali von KV 464 und op.
18 Nr. 5 ist die Taktart (alla
breve) und die Sonatenform
gemeinsam. Viele weitere Details
zeigen, welche Bedeutung die
Auseinandersetzung mit Mozart
für Beethoven hatte: Er eignete
sich das Erbe der Streichquartettkomposition an und entwickelt
zugleich eine eigenständige
LUDWIG VAN
BEETHOVEN
get. 17. Dezember 1770, Bonn
gest. 26. März 1827, Wien
Streichquartett A-Dur op. 18/5
Entstehung: 1799
Uraufführung: nicht überliefert
Spieldauer: ca. 28 Minuten
FELIX MENDELSSOHN
BARTHOLDY
geb. 03. Februar 1809, Hamburg
gest. 04. November 1847, Leipzig
Streichquartett D-Dur op. 44/1
Entstehung: 1838
Uraufführung:
16. Februar 1839 in Leipzig
Spieldauer: ca. 23 Minuten
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Ästhetik, deren Auswirkungen noch bis zu den späten Quartetten ab
op. 127 zu hören sind.
Seine Streichquartette op. 44 schrieb Felix Mendelssohn 1837
und 1838, also in seinen ersten Jahren als Kapellmeister des
Leipziger Gewandhauses. Und obwohl das D-Dur-Quartett als
letztes der drei Werke entstand, stellte der Komponist es in der
Erstausgabe an den Anfang – vielleicht weil es ihm am besten
gefiel. Gewidmet hat er die Quartette zwar dem schwedischen
Kronprinzen, doch ihr eigentlicher Adressat war Ferdinand David,
der Konzertmeister des Gewandhausorchesters. Ihm schrieb
Mendelssohn am 30. Juli 1838 über das D-Dur-Quartett: »Ich
habe es sehr lieb [...] es ist feuriger und auch für die Spieler dankbarer als die anderen, wie mir scheint.« Im gleichen Brief versprach
der Komponist seinem Freund übrigens auch ein »Violinkonzert
für nächsten Winter« – dieses Werk, das e-Moll-Konzert op. 64,
konnte er erst 1844 vollenden.
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Dafür kann man allerdings das Streichquartett fast schon als
»verkapptes Violinkonzert« bezeichnen. »Dankbarer als die anderen«
ist es nämlich vor allem für die erste Geige, der besonders in den
Ecksätzen große Virtuosität abverlangt wird. Was Mendelssohn
mit der Charakterisierung »feurig« meinte, zeigt gleich das »Molto
allegro vivace«, das von pulsierender Energie getragen wird. Statt
eines einzigen Hauptthemas prägt eine Gruppe kontrastierender
Gedanken den Verlauf dieses Satzes; das ruhige Seitenthema in fisMoll bleibt dagegen episodisch und wird nur in der Reprise nochmals
aufgegriffen. Anstelle des Scherzos lässt Mendelssohn ein etwas
altertümliches Menuett folgen. Vielleicht meinte er den Charakter
dieses Satzes, als er die Gestaltung des Titels der Erstausgabe
kommentierte: »Er ist im Rokokogeschmack, was feine Kritiker für
eine Anspielung auf den Inhalt nehmen können, – aber sehr schön.«
Gleichsam als Entschädigung zeigt der folgende langsame Satz Züge
der für Mendelssohn sonst so charakteristischen »Elfen-Scherzi«: Ein
durchgehendes Band von Staccato-Sechzehnteln wird von einem
Instrument zum nächsten weitergereicht. Allerdings ist das Tempo
gemäßigter als in den Scherzi, und über den Sechzehnteln liegt eine
liedhafte Melodie. An den ersten Satz knüpft das Finale an: Das
Hauptthema setzt sich aus einem kraftvollen ersten und einem zarten
zweiten Teil zusammen; das Seitenthema ist erneut lyrisch konzipiert,
wird allerdings stärker als im Kopfsatz ins Geschehen einbezogen.
Auffallend ist die gediegene kontrapunktische Gestaltung, vor allem
in zwei umfangreichen Fugen-Abschnitten.
»In Liedern habe ich wenig Neues gemacht«, schrieb Franz
Schubert am 31. März 1824 an seinen Freund Leopold Kupelwieser,
»dagegen versuchte ich mich in mehreren Instrumental-Sachen, denn
ich komponierte zwei Quartetten für Violinen, Viola und Violoncell
und ein Oktett, und will noch ein Quartetto schreiben, überhaupt will
ich mir auf diese Art den Weg zur großen Sinfonie bahnen«. Schubert
meinte mit diesen Zeilen unter anderem sein Quartett D 810. Nun
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sollte man sich seine meisterhaften späten Quartette zwar keineswegs als bloße Vorübungen
zu den Sinfonien vorstellen,
doch tatsächlich scheinen viele
Passagen des d-Moll-Werks in
ihrer Ausdrucksintensität fast
orchestral angelegt. Das gilt
zum Beispiel für den langen,
dramatischen ersten Satz, aber
auch für das Scherzo mit seiner
akkordischen Struktur und den
kraftvollen dynamischen Verläufen. Seinen Beinamen »Der Tod
und das Mädchen« verdankt
das Quartett dem zweiten Satz,
FRANZ SCHUBERT
geb. 31. Januar 1797,
Himmelpfortgrund bei Wien
gest. 19. November 1828, Wien
Streichquartett d-Moll D 810
»Der Tod und das Mädchen«
Entstehung: März 1824
Uraufführung:
12. März 1833 in Berlin
Spieldauer: ca. 42 Minuten
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einer Variationenfolge über Schuberts Lied aus dem Jahr 1817. Die
düstere Stimmung dieses Liedes prägt den Quartettsatz, und davon
ausgehend könnte man vermuten, Schubert habe auch die übrigen
Sätze mit dem Tod assoziiert, das Tarantella-Finale beispielsweise
als »Totentanz« verstanden. Für diese Deutung spricht die Tatsache,
dass alle vier Sätze in Moll stehen – dafür gibt es weder bei Haydn
noch bei Mozart oder Beethoven ein Beispiel. Auch die längeren
Dur-Abschnitte – die vierte Variation des zweiten Satzes und das
Trio im Scherzo – fügen sich gut ein; sie lassen an die Widersprüchlichkeit von Todesfurcht und -sehnsucht denken, die schon Matthias
Claudius’ Liedtext charakterisiert: »Sei guten Muts, ich bin nicht
wild, sollst sanft in meinen Armen schlafen«, raunt der Tod dem
Mädchen zu.
Das Quartett »Der Tod und das Mädchen« wurde zu Schuberts
Lebzeiten nie öffentlich aufgeführt. Es erklang aber einige Male im
privaten Rahmen. An einen Anlass erinnerte sich viel später der
Komponist Franz Lachner: »In meiner Wohnung wurde auch [...]
das herrliche Streichquartett in d-Moll mit den Variationen über das
Lied ›Der Tod und das Mädchen‹ produziert. Das letztere Quartett,
welches gegenwärtig alle Welt entzückt und zu den großartigsten
Schöpfungen seiner Gattung gezählt wird, fand durchaus nicht
ungeteilten Beifall. Der erste Violinspieler Schuppanzigh, der
allerdings wegen seines hohen Alters einer solchen Aufgabe nicht
gewachsen war, äußerte nach dem Durchspielen gegen den
Komponisten: ›Brüderl, das ist nichts, das lass gut sein; bleib du bei
deinen Liedern!‹ Worauf Schubert die Musikblätter still zusammenpackte und sie für immer in seinem Pult verschloss.«
Jürgen Ostmann
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Comeniusstraße 99
01309 Dresden
Tel.: 0351 | 2 68 95 15
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Dresdens Klang. Die Musiker der Dresdner Philharmonie
Chefdirigent
Prof. Michael Sanderling
1. Violinen
Prof. Ralf-Carsten Brömsel KV
Heike Janicke KV
Prof. Wolfgang Hentrich KV
Dalia Schmalenberg KV
Eva Dollfuß
Julia Suslov-Wegelin
Anna Fritzsch
Prof. Roland Eitrich KV
Heide Schwarzbach KV
Christoph Lindemann KV
Marcus Gottwald KM
Ute Kelemen KM
Antje Bräuning KM
Johannes Groth KM
Alexander Teichmann KM
Annegret Teichmann KM
Juliane Kettschau KM
Thomas Otto
Eunyoung Lee
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2. Violinen
Markus Gundermann
N.N.
Cordula Fest KM
Günther Naumann KV
Reinhard Lohmann KV
Viola Marzin KV
Steffen Gaitzsch KV
Dr. phil. Matthias Bettin KV
Heiko Seifert KV
Andreas Hoene KV
Andrea Dittrich KV
Constanze Sandmann KV
Jörn Hettfleisch KM
Dorit Schwarz KM
Susanne Herberg KM
Christiane Liskowsky
Bratschen
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Hanno Felthaus KV
N.N.
Beate Müller KM
Steffen Seifert KV
Steffen Neumann KV
Heiko Mürbe KV
Hans-Burkart Henschke KM
Andreas Kuhlmann KM
Joanna Szumiel
Tilman Baubkus
Irena Dietze
Sonsoles Jouve del Castillo
Harald Hufnagel
Tobias Glöckler KV
Olaf Kindel KM
Norbert Schuster KV
Bringfried Seifert KV
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Dittmar Trebeljahr KV
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Violoncelli
Matthias Bräutigam KV
Ulf Prelle KV
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Thomas Bäz KV
Rainer Promnitz KV
Karl-Bernhard v. Stumpff KV
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Oliver Mills KM
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Orchestervorstand
Norbert Schuster (Vorsitz)
Jörn Hettfleisch
Prof. Guido Titze
Peter Conrad
Prof. Jörg Wachsmuth
KM = Kammermusiker
KV = Kammervirtuos
Cordula Fest | Violine
erhielt bereits mit 5 Jahren ihren ersten Violinunterricht. Sie studierte an der Hochschule für Musik in Dresden
bei Prof. Reinhard Ulbricht und bei Prof. Yair Kless an der Universität für Musik in Graz, Österreich. Zahlreiche
Meisterkurse, u.a. bei Zakhar Bron, Donald Weilerstein und Roman Totenberg, USA, rundeten ihr Studium
ab. Bei zahlreichen Jugendwettbewerben wurde sie mit Preisen ausgezeichnet, so beim Internationalen
Kocian Wettbewerb in Usti nad Orlici, dem Bach-Wettbewerb in Leipzig und mehrfach beim Bundeswettbewerb »Jugend musiziert«. Mehrmals war sie Preisträgerin beim Johann-Georg-Pisendel-Wettbewerb der
Dresdner Bank, zuletzt wurde ihr 2001 der Hauptpreis verliehen. 2003 erhielt sie für »besondere künstlerische
Leistungen« den Würdigungspreis der Bundesministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur in Österreich.
Als Solistin trat Cordula Fest mehrmals u.a. mit dem Sinfonieorchester Pirna, dem Europera-Orchester
Görlitz, der Elblandphilharmonie, der Vogtland-Philharmonie Reichenbach, den Stuttgarter Philharmonikern
unter der Leitung von Jörg-Peter Weigle und dem Orchester der Bulgarischen Staatsoper Sofia auf.
Mit verschiedenen Kammermusikformationen konzertierte sie in vielen Ländern Europas, in Japan und als
Gast beim Kneisel Hall Chamber Music Festival in Maine / USA.
Seit 2003 ist Cordula Fest stellvertretende Konzertmeisterin der 2. Violinen in der Dresdner Philharmonie.
Christiane Liskowsky | Violine
wurde in Dresden geboren. Seit ihrem siebenten Lebensjahr erhielt sie Violinunterricht und begann im
Jahr 1988 ihre Ausbildung an der Spezialschule der Hochschule für Musik »Carl Maria von Weber« in
Dresden. In dieser Zeit erhielt sie Unterricht bei Prof. Jahn und Prof. Ulbricht. Neben der Mitwirkung im
Orchester ihrer Schule – u.a. als Solistin – nahm sie mehrfach sehr erfolgreich beim Bundesausscheid des
Wettbewerbs »Jugend musiziert« teil und spielte im Bundesjugendorchester. Im Jahr 1994 gründete sie
das »Junge Dresdner Klaviertrio«.
Von 1995 an studierte sie an der Dresdner Musikhochschule »Carl Maria von Weber« bei Prof. Ulbricht.
Meisterkurse besuchte sie u.a. bei Igor Ozim und Christoph Schickedanz. Ab 1998 spielte sie als Substitutin
an der Sächsischen Staatskapelle Dresden. Zwei Jahre später beendete sie ihr Studium, um danach ein
Aufbaustudium zu beginnen. Dieses setzte sie anschließend am Royal Northern College of Music in
Manchester bei Yossi Zivoni fort, gefördert durch ein DAAD-Stipendium. Im folgenden Jahr schloss sie ihr
Aufbaustudium bei Matthias Wollong in Dresden ab.
Seit 2004 spielt sie in der Dresdner Philharmonie. Neben ihrer Tätigkeit als Orchestermusikerin ist sie
kammermusikalisch in verschiedenen Ensembles vielfältig engagiert.
Christina Biwank | Viola
studierte bei Emile Cantor an der Musikhochschule Trossingen, von
1990 – 1994 bei Hariolf Schlichtig an der Hochschule für Musik in
München und im Anschluss daran in der Klasse von David Takeno an
der Guildhall School of Music in London. Verschiedene internationale
Meisterkurse – etwa bei Wolfram Christ, Atar Arad oder Thomas
Riebl – ergänzten ihre künstlerische Ausbildung. Sie war Stipendiatin
des Deutschen Akademischen Austauschdienstes und der Siftung
»Villa Musica«.
Seit 1998 ist Christina Biwank Solobratschistin der Dresdner Philharmonie; mit dem Orchester trat sie u.a. als Solistin von Hector Berlioz´
»Harold in Italien« und »Don Quixote« von Richard Strauss auf.
Anregungen zu Kammermusikkonzerten ergaben sich u.a. aus der
regelmäßigen Teilnahme am »Open Chambermusic Festival« in
Prussia Cove, England, sowie aus der Begegnung mit Musikern aus
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dem In- und Ausland. Sie gründete 1998 das »Robert Sterl Streichtrio«, mit dem Pianisten C. Berner widmet sie sich intensiv der Pflege
des Duo-Repertoires für Viola und Klavier.
Seit 2004 hat sie einen Lehrauftrag der Hochschule »Carl Maria von
Weber« in Dresden.
Ulf Prelle | Violoncello
begann sein Violoncello-Studium in den USA bei dem »La SalleQuartett« und Zara Nelsova. Weitere Studien führten ihn nach
Basel zu Thomas Demenga und nach Köln zu Boris Pergamentschikow.
Anschließend war er Stipendiat der »Karajan-Akademie« bei den
Berliner Philharmonikern. Mehrfach war er Erster Preisträger von
Hochschulwettbewerben und trat solistisch mit so renommierten
Orchestern wie dem »Cincinnati Chamber Orchestra« und dem
»Baseler Symphonie Orchester« auf. Intensive Kammermusiktätigkeit
mit verschiedenen Partnern führte ihn ins In- und Ausland. 1990 war
er Preisträger des »S. Barchet-Wettbewerbs« in Stuttgart.
Seit 1992 ist er 1. Solocellist der Dresdner Philharmonie, ein sehr
gefragter Kammermusikpartner, Gründungsmitglied des »CarusEnsembles« sowie Lehrbeauftragter an der Musikhochschule
»Carl Maria von Weber« in Dresden.
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GR O S S E K U N ST B R A U C H T G U T E FREUNDE
WIR D A N K EN D E N FÖRDERERN DER DRESDNER PHILHARM ON IE
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Förderverein Dresdner Philharmonie e.V.
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Impressum
Dresdner Philharmonie Spielzeit 2013 | 2014
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Chefdirigent: Prof. Michael Sanderling
Ehrendirigent: Prof. Kurt Masur
Erster Gastdirigent: Markus Poschner
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Anzeigenverwaltung: Sächsische Presseagentur Seibt
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Redaktion: Dr. Karen Kopp · Tom Weber
Der Text von Jürgen Ostmann ist ein Originalbeitrag für dieses Heft.
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Bildnachweise: Titelfotos: Marco Borggreve; Bildarchiv d. Dresdner Philharmonie.
Musiker der Dresdner Philharmonie: Marco Borggreve.
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Václav Luks — Leitung
15. 6. 2014, 19.30 Uhr, Annenkirche Dresden
Domenico Scarlatti — Stabat Mater
20. 9. 2014, 20.00 Uhr, Frauenkirche Dresden
Voce dell’anima
Kompositionen von G. B. Pergolesi, G. F. Händel, A. Vivaldi und J. S. Bach
Roberta Invernizzi — Sopran | Marina de Liso — Mezzosopran
Ein Konzert der Stiftung Frauenkirche Dresden
8. 10. 2014, 19.30 Uhr, Annenkirche Dresden
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