Trüsche, Quappe - Albatros Divers

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Trüsche, Quappe
Die Trüsche ist der einzige Fisch der Dorschartigen, der im Süsswasser vorkommt.
Die Trüschen bevorzugen das Süsswasser tiefer Seen und kühler Flüsse in einem
Temperaturbereich von vier bis 18 Grad Celsius. Sie leben auf kiesigem oder
sandigem Grund in einer Tiefe bis 700 Meter, wo sie sich am Tage häufig unter
Wurzeln, Steinen und zwischen dichter Vegetation aufhalten. Schlammigen
Bodengrund meiden sie.
Die Trüschen können bis zu einer Länge von 150 Zentimetern und einem Gewicht
von 34 Kilogramm heranwachsen, werden in der Regel aber nicht grösser als 40
Zentimeter. Die Trüsche trägt eine braune oder schwarze Marmorierung auf gelber,
hellbrauner oder brauner Grundfarbe. Auffallend ist auch die Afterflosse. Das breite
Maul der Trüsche ist leicht unterständig und trägt am Kinn einen langen Bartfaden.
Zwei sehr kurze Barteln befinden sich ausserdem noch hinter den vorderen
Nasenlöchern.
Unterhalb einer Länge von etwa 20 bis 30 Zentimetern ernähren sich die Trüschen
von bodenlebenden Wirbellosen, mit zunehmender Grösse fressen sie hauptsächlich
Fische. Auch Fischlaich wird aufgenommen (zu beobachten an den Laichplätzen der
Seesaiblinge im November). Die Nahrungssuche findet vorwiegend in den
Dämmerstunden und in der Nacht statt. Der Tag wird überwiegend ruhend in
Verstecken verbracht. Im Gegensatz zu vielen anderen Fischarten sind Trüschen im
Winter deutlich aktiver als im Sommer, in dem sie ihre Nahrungsaufnahme deutlich
einschränken. Während der Laichzeit von November bis März ziehen die Trüschen
in flacheres Wasser oder stromaufwärts in kleine Flüsse. Die Paarung erfolgt in der
Nacht über sandigem oder kiesigem Grund. Dabei drängen sich die zu kugelförmigen
Gebilden zusammen. Ein Weibchen kann in Abhängigkeit von Grösse und
Lebensraum von 100`000 bis zu 3`000`000 Eier produzieren. Die Trüschen betreiben
keine Brutpflege. Die etwa einen Millimeter im Durchmesser messenden gelben,
bernstein- oder orangefarbenen Eier sinken auf den Grund und reifen innerhalb von
sechs bis zehn Wochen. Nach dem Schlupf wachsen die Larven in vier Wochen von
weniger als einem Zentimeter auf mehr als 2 Zentimeter heran. Ein sehr schnelles
Wachstum setzt sich in den ersten vier Lebensjahren fort. Ihre Geschlechtsreife
erreichen die Trüschen im dritten oder vierten Lebensjahr. Die Lebenserwartung
beträgt in der Regel zehn bis 12 Jahre.
Die Trüsche gilt als hervorragender Speisefisch. Insbesondere ihre winterliche
Aktivität und ihr Ruf als Laichfresser machten sie unbeliebt.
Almut Freter
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