12. ¨Ubungsblatt - Universität Konstanz

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Universität Konstanz
WS 2007/08
Lehrstuhl DBIS
Informationsmanagement
Prof. Dr. Marc H. Scholl / Svetlana Mansmann / Halldór Janetzko / Sören Schubert
12. Übungsblatt
(Ausgeteilt am: 21.01.2008, Abgabe: 28.01.2008,
i Aufgabe 0: ZUGRIFF AUF DB-MAIN
P
20 Punkte)
(0 Punkte)
Es gibt zwar 0 Punkte für diese Aufgabe, aber ohne sie kannst du die weiteren Aufgaben nicht lösen. §
Windows-Terminalserver im Pool
DB-MAIN ist auf dem Windows-Host mimas01.inf.uni-konstanz.de installiert. Darauf kann man
von jedem Linux-Rechner im Pool zugreifen. Informationen zum Remote-Desktop-Zugriff befinden sich
unter http://www.inf.uni-konstanz.de/system2/Windows/Terminalserver.html.
Starten von DB-MAIN
Logge dich auf dem Windows-Terminal (siehe oben) ein und starte das Programm DB-Main Education 8.2 (Start → Alle Programme → DB-Main Education 8.2 → DB-Main Education 8.2).
Wo sind die Beispieldaten?
Die zum Lösen der Aufgaben in diesem Blatt benötigten Dateien befinden sich im Verzeichnis
C:\Programme\DB-MAIN Education 8.2\Examples\Projects des Windows-Terminalservers.
Was gebe ich ab?
Im Laufe deiner Arbeit mit DB-MAIN wirst du aufgefordert, einige Dateien (Projekte, Schemata, SQLSkripte, Dokus, usw.) und Screenshots der Zwischenschritte zu erstellen. Alle angeforderten Dateien
sollen als ein Archiv verpackt abgegeben werden (entweder über die Upload-Seite oder per Email an
Svetlana Mansmann bis 29.01.07 10:00 Uhr).
Wie macht man Screenshots?
Um unter Windows ein Screenshot des gesamtem Bildschirms zu erstellen, drücke einfach die Taste
“Druck” bzw. “Print Screen” auf der Tastatur. Windows erzeugt dabei einen Screenshot, der in der
Zwischenablage gespeichert wird. Um den Screenshot anzusehen, muss das gespeicherte Bild in irgendein Bildbearbeitungsprogramm kopiert werden. Ein Screenshot eines geöffneten Fensters erstellt
man durch das Anklicken des Fensters (damit es aktiv wird) und das gleizeitige Drücken von [Alt Gr]
und [Druck]. Das Bild landet dann wieder in der Zwischenablage und kann in einem beliebigen Darstellungsprogramm eingefügt werden.
Möglichkeit der Eigeninstallation
Wenn du auf deinem eigenem PC arbeiten möchtest, musst du DB-MAIN von http://www.db-main.
com/doc.php?id=ro12&tid=2&lang=2 selbst installieren und einrichten. Bei der Anmeldung, wähle
educational bei “use” und “edition”. Du brauchst nur die Datei dbm-educ8.exe auszuführen.
Aufgabe 1: “ERSTE SCHRITTE” MIT DB-MAIN
(15 Punkte)
Da es vermutlich deine erste Begegnung mit DB-MAIN ist, beschränkt sich die erste Aufgabe darauf,
ein vorgefertigtes Szenario durchzuspielen. Dieses Szenario befindet sich im Tutorial “First Steps” (im
Menü Help → First Steps). Es geht dabei um die Modellierung einer Bibliotheksdatenbank, vom
konzeptionellen Entwurf bis hin zum physischen Schema. Das Tutorial besteht aus 5 Teilaufgaben, die
du im Rahmen dieser Aufgabe durchführen sollst.
Bitte wenden!
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ACHTUNG!!!: Das Tutorial bezieht sich auf eine ältere Version von DB-MAIN, daher gibt es einige
Unstimmigkeiten bezüglich der Befehlsnamen und Abbildungen. Lass dich dadurch nicht verwirren
und sei nicht scheu beim Ausprobieren!
a) Phase 1 - Capturing the conceptual schema of the database.
In diesem Schritt erstellst du ein E/R Diagramm der Bibliotheksdatenbank. Zusätzlich zu den
angegebenen Attributen, sollst du bei jedem der 3 Entitätstypen ein weiteres Attribut deiner
Wahl hinzufügen. Damit beweist du die Selbständigkeit und die Individualität deiner Lösung.
Als Ergebnis dieser Phase, erstelle ein Screenshot deines E/R Diagramms.
b) Phase 2 - Generating a report of the conceptual schema.
In diesem Schritt erstellst du eine Berichtsdatei LIB.dic zum E/R Modell. Statt diese auszudrucken, gib sie elektronisch ab.
c) Phase 3 - Producing the relational schema of the database.
Jetzt wird es spannend! DB-MAIN überführt dein konzeptionelles Schema ins relationale Schema. Zusätzlich zur automatischen Überführung, sollst du die fortgeschrittenen Optionen (Schritte
3.1-3.8) ausprobieren.
Als Ergebnis dieser Phase, erstelle jeweils ein Screenshot vom automatisch und manuell generierten relationalen Schema.
d) Phase 4. Producing the physical schema of the database.
In diesem Schritt entsteht ein physisches Datenbankschema. Selbst wenn du noch nicht viel von
Indizes und Collections verstehst, führe diese Schritte einfach durch.
Als Ergebnis dieser Phase, erstelle ein Screenshot des physikalischen Schemas.
e) Phase 5. Generate the SQL code that creates the database.
In diesem Schritt entsteht ein SQL-Skript des physischen Schema. Falls die Option Generate
nicht verfügbar ist, benutze den SQL-Button, um die Datei LIB.dll zu erstellen.
Aufgabe 2: UML-MODELLIERUNG MIT DB-MAIN
(5 Punkte)
Die Aufgabe besteht darin, unser Sonnensystem mit Hilfe eines UML-Klassendiagram in DB-MAIN zu
modellieren (Die Vorgehensweise ähnelt sich der in Phase 1 der vorigen Aufgabe: man legt ein neues
Projekt an, erzeugt ein neues Schema vom Typ “UML Class Diagram” und zeichnet das Diagramm).
Hier ist die Beschreibung der zu modellierenden Eigenschaften des Sonnensystems (die zu modellierenden Objekte, Eigenschaften und Beziehung sind im Text fett markiert).
Die 9 Planeten unseres Sonnensystems (außer der Erde, die eine eigene Klasse bildet) werden in
innere und äußere Planeten unterteilt. Sie unterscheiden sich hauptsächlich durch ihre mittlere Entfernung zur Sonne und ihren Durchmesser. Innere Planeten haben einen so genanntes Konjunktionsdatum, es bezeichnet den Tag, an dem Sonne, der Planet und Erde eine Linie bilden. Äußere
Planeten haben ein Oppositionsdatum, der Tag, an dem Sonne, Erde und der jeweilige Planet eine
Linie bilden. Neben den bekannten großen äußeren Planeten schwirren noch tausende Kleinplaneten
zwischen Mars und Jupiter umher. Ihre Bahnen sind teilweise so lang gestreckt, dass sie die Bahnen
von bis zu 5 anderen Planeten kreuzen können. Jeder Planet hat einen eindeutigen Namen. Generell
haben Planeten bis zu 30 Monde und bestehen aus einer Oberfläche, die sich in einem festen oder
gasförmigen Zustand befindet, aus einer Atmosphäre (jeweils bestehend aus mehreren chemischen
Elementen) und evtl. einem oder mehreren Ringen (charakterisiert anhand des Durchmessers).
Erstelle ein UML-Klassendiagramm dieses Modells und stelle sicher, dass du alle Generalisierungsund “teil-von”-Beziehungen erkennst und alle Kardinalitäten getreu abbildest. Gib sowohl ein Screenshot des grafischen Schemas als auch das von DB-MAIN generierte SQL-Skript ab.
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