Vom Schein. Ein Plädoyer Unlängst konnte man auf der Titelseite

Werbung
Vom Schein.
Ein Plädoyer
Unlängst konnte man auf der Titelseite einer renommierten Wochenzeitung die Analyse unserer ganz auf Schein ausgerichteten Gesellschaft lesen; die Plagiatsvorwürfe
im Zusammenhang mit Dissertationen werden hier der Selbstdarstellung von Politikern zugeordnet, die nur auf einen Markt reagieren: sie sollen sich photogen in Szene
setzen können, Familiensinn zeigen und zugleich von hohen akademischen Graden
sein. Der Politiker als Poser, Politik als Event. Wir suchen offenbar den schönen
Schein, so der Tenor des Artikels.
Handwerker siehst du, aber keine Menschen, Denker, aber keine Menschen, Priester, aber
keine Menschen …
Friedrich Hölderlin, Hyperion
Entsprechend ist die politische Mitteilung der Ort des Bemäntelns von Wahrheit. Die
Gefährlichkeit gewisser technischer Errungenschaften wird verharmlost, die Verflechtung von Politik und Wirtschaft heruntergespielt, durch Vorspiegelung leerer
Hoffnungen wird das Gefühl der Sicherheit verbreitet. Das geht bis ins Begriffliche:
Nichtigkeiten werden durch wolkige Worte bedeutend.
Als Beispiel hierfür sei der Missbrauch des Wortes „Kultur“ herausgegriffen. Wer
etwa im Bereich der Schule von einer „Neuen Aufgabenkultur“ spricht (ja manche
versteigen sich zum Begriff einer „Aufgabenphilosophie“), verkennt, dass Kultur
etwas mit Niveau und Bildung zu tun hat: wie könnte man sonst der anspruchsvollen Komplexität der Erscheinungsformen von Kultur gerecht werden? Hier aber soll
die „Neuerung“ durch die Verwendung eines hochtrabenden Begriffes in einem besseren Licht erscheinen. Dasselbe gilt, wenn „Informationsaustausch“ mit „Gesprächskultur“ verwechselt wird: Banales wird aufgebauscht; wenn aber eine Regierung von einer „Kultur militärischer Zurückhaltung“ spricht, gleichzeitig aber Panzer in eine Krisenregion verkauft, dann erweist sich diese Wortwahl als eine Kultur
der Lüge.
Ist dieser Befund so neu? Hat man nicht zu allen Zeiten den schönen Schein gesucht
– und bekommen?
Ein Blick auf die griechische Kultur würde den Befund bestätigen. Was aber die
Griechen auszeichnet, ist ihre Auseinandersetzung mit dem Scheinhaften, und dem
nachzugehen mag auch für uns „Schein-Geplagte“ wichtig sein.
Schein setzt etwas voraus, das scheint, eine Lichtquelle, die einen Gegenstand bescheint, beleuchtet, so dass dieser in Erscheinung treten, gesehen werden kann. Dann
liegt Glanz auf diesem Gegenstand.
Tagwesen! Was ist Sein? Was Nichtsein?
Eines Schattens Traum ist der Mensch.
Aber wenn gottgeschenkter Glanz kommt,
Liegt helles Licht auf den Männern und freundliche Lebenszeit.
Pindar, 8. Pythie (Ü. Uvo Hölscher)
Bei den Griechen war es die Gottheit,
die den Glanz verleiht, d.h. Erfolg in
allen Lebensbereichen, auch im Sport,
wie hier im Pindar-Zitat. Es ist aber
auch das Entstehen von Dichtung der
Gottheit zu verdanken. Aufgrund der
Inspiration spricht der „erleuchtete“
Dichter im eönjousiasmoßw, aus der Begeisterung, heraus, und sagt dadurch
natürlich die Wahrheit.
Gegen die religiöse Auffassung vom
Dichter als Priesterseher und damit
Künder der Wahrheit hat sich sehr früh
die Philosophie gewendet: Polla?
yeußdont’ oiÖ aöoidoiß — „Vieles erfinden
die Dichter“ heißt es schon bei dem
durchaus pragmatisch denkenden Politiker-Dichter Solon über 100 Jahre nach der Entstehung der Odyssee. Diese Einschätzung liegt aber in dem eigentümlichen Wahrheitsbegriff des epischen Erzählstils begründet.
Als der schiffbrüchige Odysseus, noch unerkannt, am Hof der Phaiaken gastlich aufgenommen wird, gibt es auch Unterhaltung: es wird Demodokos in den Königssaal
geführt, ein blinder Sänger, der die Ruhmestaten der Helden vorzutragen versteht.
Und der erzählt nun Begebenheiten der jüngsten Vergangenheit, nämlich aus der
Zeit des vor zehn Jahren beendeten trojanischen Krieges. Am Schluss wird er von
Odysseus ausdrücklich für seine Sangeskunst gerühmt: er habe so detailliert zu erzählen verstanden, als ob er selbst dabei gewesen wäre: also müsse er von der Muse
oder von Apollon unterwiesen worden sein. Die Pointe ist: weil es so „gut“ erzählt
wurde, ist es wahr.
Nachdem die Anonymität des unbekannten Gastes aufgehoben ist und er nun seinerseits die königliche Gesellschaft mit der Erzählung seiner Irrfahrten unterhält, da
wird er von König Alkinoos gerühmt: er habe so genau und detailliert erzählt, dass
man unbedingt davon ausgehen müsse, dass alles der Wahrheit entspreche.
Beide: Demodokos und Odysseus werden also wegen derselben Fähigkeit gerühmt:
detailliert und exakt erzählen zu können. Auch hier gilt also: weil Odysseus so gut
erzählt hat, ist es wahr.
Nun gibt es aber Geschichten, die derselbe Odysseus andernorts erfindet. Es sind
Geschichten, durch die der Held seine Anonymität wahren oder sich sonst irgendwie
Vorteile verschaffen will. Ihre Unwahrheit ist für uns Rezipienten eindeutig, mögen
auch „richtige“ Details vorkommen, wie etwa die Beschreibung des Mantels, den
Odysseus trug, als er auf Kreta weilte. Wer wüsste über diesen Mantel besser Bescheid als der Erzähler selber - der aber behauptet, er habe Odysseus bewirtet! Diese
Geschichten unterscheiden sich allerdings hinsichtlich ihrer Detailliertheit in nichts
von den tatsächlich erlebten. Das rühmt auch Eumaios an den Erzählungen seines
Gastes. Wenn nun erfundene und wahre Geschichten für den Hörer ununterscheidbar gleich wahr sind, weil sie gleich „gut“ erzählt worden sind, dann gibt dieses Kriterium höchstens einen Anschein an Wahrheit ab; die Genauigkeit des Erzählens soll
im Hörer suggerieren, es sei alles so gewesen, wie es erzählt wird. Es scheint aber
nur so.
Und mit dem epischen Erzählstil verhält es sich ebenso. Wenn also der epische Dichter dieses ausführliche Erzählen zu seinem Darstellungsprinzip erhebt, dann will er
bei seinem Publikum den Schein von Wahrheit produzieren.
Wir können davon ausgehen, dass dieses Erzählprinzip in den Sängerschulen gelehrt
wurde - wie ja auch das Prinzip, dass dieses „gute“ Erzählen Unterhaltung und Erkenntnis zugleich vermitteln soll, so ausdrücklich bereits in der Odyssee formuliert.
Hervorgebracht wird dieser Schein durch Sprache.
Schein ist hier etwas absichtlich Vorgetäuschtes, u.U. sogar negativ besetzt, bis hin
zur Lüge; dieser Schein wird durch Zeichen hervorgerufen, vornehmlich durch
sprachliche; im Bereich der Rhetorik wird das bewusst zur Täuschung des Zuhörers
eingesetzte Wort missbraucht, um zu einem bestimmten Ziel zu kommen.
Das bewusst Vorgetäuschte wird aber im Bereich der Dichtung alles Fiktionale; der
Dichter beleuchtet seinen Gegenstand gemäß seinen Vorstellungen, und so entsteht
seine Wahrheit.
Der Gegensatz Schein – Sein, ja der Versuch, alles Scheinhafte zugunsten einer
Wahrheit des Seins zu demaskieren, durchzieht die gesamte griechische Geistesgeschichte, vor allem natürlich die Philosophie, die in den Jahrhunderten nach den
homerischen Epen zur Blüte kam.
Mit dem Bestreben, ein in der Natur wirksames Prinzip (oder deren mehrere) zu
entdecken, haben die frühgriechischen Philosophen diese Antithese weitergetrieben.
Alle Realität ist demnach Erscheinungsform oder Umgestaltung des zugrunde liegenden Prinzips.
Etwa 200 Jahre nach der Entstehung der Odyssee-Dichtung war es Heraklit von
Ephesos, „der Vater der Dialektik“, der die Realität auf Gegensätze (z.B. Leben –
Tod) zurückzuführen versuchte, die Erscheinung einer verborgenen inneren Einheit
sind.
Sie verstehen nicht, wie das Verschiedene mit sich selber zusammenstimmt: gegengespannte
Fügung wie beim Bogen und der Leier.
Heraklit fr. 51 (Ü. Uvo Hölscher)
Diese Einheit ist sprachlich nicht mehr fassbar: Zwar können wir von „Einheit“
sprechen, wir können dieses Wort sagen, aber die Identität von Gegensätzen zu
denken ist uns verwehrt, wir können sie höchstens intuitiv erfassen. Daher dürfen
wir nicht beim äußeren Schein stehen bleiben, sondern in die Natur einzudringen
versuchen. „Die Natur liebt es sich zu verstecken“. Sie versteckt sich hinter Rätseln, und
diese finden wir z.T. auch in der Sprache wieder. Heraklit versucht, die Rätselhaftigkeit der Natur in seiner Sprache, d.h. in seinem eigenwilligen aphoristischen Stil
abzubilden – auch hierin ein Vorbild Nietzsches. Der Schein der gegensätzlich strukturierten Vielheit bei Heraklit steht allerdings nicht in Opposition zur Einheit, sondern ist nur deren Erscheinungsform: Identität und Nichtidentität sind identisch.
Wie Heraklit ein hohes Niveau an Sprachreflexion zeigt, so auch zwei Generationen
später Parmenides, Anf. 5. Jh., „der Vater der abendländischen Logik und Metaphysik“, der in einem großartig angelegten Beweis darlegt, dass es nur Sein gibt, kein
Nichtsein. Schein kommt demnach nur durch Verknüpfung von Sein mit Nichtsein
zustande. Und Nichtsein (als Nichtsein kann es nicht sein) kommt nur durch die
Verwendung von Sprache zustande, denn diese verwendet Gegensätze. Und Gegensätze beinhalten eben jenes „nicht das andere“, das ein Nichtsein mit sich bringt.
Das 5. Jahrhundert ist auch das Jahrhundert der griechischen Tragödie. In sehr vielen
Stücken lässt sich der tragische Konflikt auf den Gegensatz Sein/Wahrheit –
Schein/Irrtum zurückführen, und erst die Auflösung des Konflikts bringt die Wahrheit und ihre Erkenntnis hervor. Ausgangssituation ist in der Regel ein Zustand der
Verkehrtheit, des Irrtums oder Einseitigkeit, gewissermaßen die „Schieflage“, und
durch den tragischen Ausgang wird das „Gerade“ wieder hergestellt. So kommt z.B.
Oidipus im Verlauf des gleichnamigen Dramas zur Erkenntnis seiner Vergangenheit;
Kreon, aber auch Antigone, vertreten ihre Position in so aggressiv übersteigerter
Form, dass nur ihrer beider Untergang über den Weg der Erkenntnis aus der „Heillosigkeit“ herausführen kann. Die Antithese zeigt sich damit geradezu als Struktur
bildendes Element im Aufbau einer Tragödie.
In der zweiten Hälfte des 5. Jahrhunderts tritt eine neue Strömung in Griechenland
auf: die Sophistik. Sophisten sind eigentlich nur Rhetoriklehrer, und als solche haben
sie es sich zum Thema gemacht, mit welchen Mitteln am besten ein Publikum überzeugt werden kann. Wahrheit spielt dabei überhaupt keine Rolle. Durch sprachliche
Artistik, psychologische Tricks und geschickte Manipulation des Zuhörers soll in
diesem das eigenständige Denken ausgeschaltet werden, so dass er den Worten des
Redners zustimmt (einen Staubsauger kauft oder einem „totalen Krieg“ zujubelt).
Wahrheitskriterium ist damit die erwünschte positive Reaktion des Publikums, das
aber höchstens ein Schein-Wissen vermittelt bekommen hat, nicht aber ein Wissen
der Sache selbst, also des Gegenstandes der Rede; diese Art von Täuschungs-Wissen
muss abgegrenzt werden von „richtigem“, und das erst ist der Ort der Aufklärung
über die Machenschaften von Rednern und ihren Täuschungsabsichten.
Übrigens rückt diese „Bewegung“ in eigentümliche Nähe zum Epos. Hier wie dort
wird mit Hilfe sprachlicher Kunstgriffe im Zuhörer Schein produziert, Kunstgriffe,
die wie ein Handwerk gelehrt werden; in beiden Fällen soll etwas bezweckt werden;
da scheiden sich aber die Wege: die Dichter wollen Einsichten vermitteln und unterhalten, die sophistisch ausgebildeten Redner aber suchen auf dem Feld der Politik
und des Gerichtswesens materiellen Erfolg.
Mit ihrer Vermittlung von Pseudo-Wissen haben die Sophisten, wohl ohne es zu ahnen, den Schein rehabilitiert; daher gehören sie nicht zu den Philosophen. Kein Wunder also, dass sich gegen eine solche „Wissenschaft vom Schein“ die Philosophie
wenden musste.
Da war es vor allem Sokrates, der in seinen Gesprächen immer wieder auf „die Sache
selbst“ führte, indem er seine Gesprächspartner unnachgiebig fragte, was er denn
mit diesem oder jenem Begriff meine, den er gerade verwende. „Was ist …?“: diese
Frage sollte schließlich zu Definitionen führen, in denen das Wesen des Gegenstandes klar wird.
Ein Abbild dieser Gespräche haben wir
in den frühen Dialogen Platons.
Von der Struktur her bilden sie die
Form der griechischen Tragödie ab: sie
führen von einem Irrtum, einem
Schein-Wissen zur Einsicht in diesen
Irrtum, allerdings ohne dabei eine
Lösung anzubieten.
Eine systematische Einordnung und –
vorläufig – endgültige Abwertung des
Scheins hat Platon in seinem großen
Werk „Politeia“ unternommen, am
deutlichsten
im
berühmten
Höhlengleichnis. Darin wird die
condition humaine folgendermaßen
beschrieben: wir befinden uns alle in
einer Höhle, gefesselt, mit dem Kopf
auf die Höhlenrückwand gerichtet. An
dieser Wand sehen wir Schatten,
projiziert von Gegenständen, die vor einem Feuer hinter uns hin und her getragen
werden. Diese Schatten halten wir für die Realität. Daher befinden wir uns im Zustand des Irrtums, da wir Schein und Wahrheit verwechseln.
In Wahrheit und in Wirklichkeit gibt es nurmehr noch Schauspieler auf der Welt, die Arbeit
spielen, keine Arbeiter.
Thomas Bernhard, Auslöschung
Aber die hin und her getragenen Gegenstände sind auch noch nicht die eigentliche
Realität, denn sie sind Abbilder vom eigentlichen, wahren Sein, das sich außerhalb
der Höhle befindet. Wenn es uns gelänge, diese wahre Welt zu erleben - es ist die
Welt des Geistes -, dann verstehen wir, dass wir vorher im Irrtum gelebt haben, ja
sogar im doppelten Irrtum, als wir noch an die Schatten, den Abbildern der Abbilder, geglaubt hatten. Bei diesen handelt es sich offenbar um alles Künstliche: alle
Produkte der bildenden Kunst, der Literatur, darunter fallen übrigens auch Film
und Fernsehen, und Platons Darstellung der Situation in der Höhle, die geistige
Dumpfheit und Verblödung der „Insassen“, ist eigentlich demaskierend, wenn man
sich so manches Angebot auf unseren Bildschirmen ansieht.
Aber müssen dann unter Platons Abwertung aller Kunstprodukte nicht auch seine
eigenen Werke fallen? Das ist in der Tat so: Platon hat auch immer wieder betont,
dass er seine eigentliche Philosophie niemals der Schrift anvertrauen würde, dass
seine philosophischen Werke nur Spiel seien, wir dürfen hinzufügen: Schein, aber
mit dem Ziel, den Leser für die Philosophie zu gewinnen. Damit steht Platon in der
Tradition der Sophisten und Dichter: er benutzt den Schein, indem er alle möglichen
literarischen Formen der damaligen Zeit philosophisch macht, mit der Absicht, die
Leser zu seiner Philosophie zu bewegen.
Was aber, wenn Platons Auffassung von der condition humaine als grundsätzlich
dem Schein unterworfen einem grandiosen Irrtum aufsitzt, dass es nämlich hinter
den von ihm so genannten Abbildern gar keine Urbilder gibt?
Die Wahrheit, die wir kennen, ist logisch die Lüge, die, indem wir nicht um sie herumkommen, die Wahrheit ist.
Thomas Bernhard, Der Keller
Wenn demnach tatsächlich alles für wahr Gehaltene eine nur jeweilige Wahrheit ist,
immer nur Produkt einer individuellen Perspektive, wenn alles gemeinsame Fürwahr-halten nichts anderes als gemeinsamer Irrtum? Wenn es also nur Welt, aber
keine Hinterwelt gibt, wie es Nietzsche nannte?
Das wäre in der Tat eine Rehabilitation des Scheins, ganz im Sinne der Sophistik.
Schein ist für mich das Wirkende und Lebende selber, das soweit in seiner Selbstverspottung
geht, mich fühlen zu lassen, dass hier Schein und Irrlicht und Geistertanz und nichts Mehr
ist – dass unter allen diesen Träumenden auch ich, der „Erkennende“, meinen Tanz tanze …
Friedrich Nietzsche, Die fröhliche Wissenschaft 54
In dieser Situation im „schönen Schein“ Trost zu suchen, sei es in der Kunst, in der
Literatur oder Philosophie, auch bei „den Griechen“, ist konsequent und legitim. Ja,
selbst der Entwurf einer Hinterwelt wäre doch auch wieder „schöner Schein“, und die
Beschäftigung damit kann größtes ästhetisches Vergnügen bereiten.
Aber es ist eben nicht alles Ästhetik: Gerade durch die Beschäftigung mit „den Griechen“ mag es gelingen, Oberflächliches von Substantiellem zu trennen, z.B. zu erkennen, dass die Präsentation einer Schule nach außen durch oberflächliche Events
nur Effekthascherei, nur äußerliche, künstliche Beleuchtung ist, dass sie aber durch
ihre Substanz, die Erziehung junger Menschen, die sich in der unspektakulären Verborgenheit des Klassenzimmers ereignet, von innen her glänzt.
Das wäre eine Rehabilitation des Scheins in seinen uranfänglichen Sinn.
Das wäre „gottgeschenkter Glanz“: und „helles Licht liegt“ dann auf einer solchen
Schule.
Klaus Furthmüller
Herunterladen