Bewegen - hallohelga

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Das Biogena Lounge® Magazin
Jahrgang 5, Nr. 1/März 2016
Für alle, die mehr vom Leben wollen.
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Bewegen
Bequem online
einkaufen!
Therapeutikum
Bewegung
Was Bewegung
bewirken kann.
Osteoporose
Wie unsere Knochen
stark und stabil bleiben
FaszienFitness
Was gegen
Verklebungen hilft
EDITORIAL
Inhalt
LIFE & STYLE
DR. CHRISTINA SCHMIDBAUER
Herausgeberin
BEWEGT IN DEN FRÜHLING
Der Frühling kommt. Und wo man hinsieht, wird alles wieder munter – auch in uns selbst. Mir nichts, dir nichts wollen wir
nach draußen schauen, aktiv werden, Sport treiben.
Geht es Ihnen da nicht genauso? Ich glaube, dann haben wir
das Richtige für Sie. Denn unsere panorama dreht sich diesmal
rund ums Thema Bewegung.
COMING SOON
Und damit meine ich nicht nur, was wir körperlich tun, um
uns fit zu halten. Ganz schön bewegend kann es auch auf dem
Speiseplan zugehen – und im Kopf – und im Herzen …
Wir machen auf:
Viel Freude mit der neuen panorama wünscht
Ihre Christina Schmidbauer
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(Millergasse 35/ Krottenthalergasse 3) auch in
prominenter Lage in der Wiener Innenstadt mit einem
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Besuchen Sie uns in unserem ersten
Biogena-Store in Deutschland!
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Weitere In
04 Therapeutikum Bewegung
Warum Bewegung gut tut und Nichtstun schadet
10 Trainieren nach der Winterpause
Wie Sie im Frühling in Form kommen
14 Bewegung in den Speiseplan
Warum die Algen-Frühjahrskur richtig schmeckt
WISSENSCHAFT & FORSCHUNG
18 Osteoporose
Warum Bewegung schwache Knochen stärkt
22 Darmbewegung
Wie Magen und Darm von einer optimalen
Bewegung abhängen
26 Ein gesunder Rücken kann entzücken
Die Ergebnisse einer Studie mit
Biogena DoloZym® forte Gold
28 Lesen & Gewinnen
29 kurz & aktuell
AUS DER PRAXIS
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PS: Auch hier bei Biogena wird sich was bewegen, mehr dazu
erfahren Sie auf der Rückseite dieses Magazins.
CEBOOK!
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30 Fit im Büro
Wie Sie im Büroalltag beweglich bleiben
36 Eine bewegende Reise im Zeichen
des Miteinanders
Unterwegs in Indien und Nepal
38 Rollst du schon oder klebst du noch?
Was Sie über Faszien-Training wissen müssen
42 Der Klang der Stille
Was Meditation in uns bewirkt
45 Test: Wie fit sind Sie?
Erleben Sie diesen einzigartigen Ort des Austauschs
und der Kooperation!
47 Vortragskalender & Impressum
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LIFE & STYLE
LIFE &
STYLE
Therapeutikum
Bewegung
Warum Bewegung gut tut
und Nichtstun schadet
Wer sich regelmäßig bewegt, hat mehr vom
Leben, ist seltener im Krankenhaus und lebt
länger. Das ist mittlerweile bekannt. Doch
Bewegung ist nicht nur für die körperliche
Gesundheit wichtig, sie regt auch die kognitive Leistung an und fördert das psychische
Wohlbefinden. Bewegung ist somit ein ganzheitliches Therapeutikum. MAG. WOLFGANG BAUER
Mehr Lebens­
mut durch
Bewegung.
ANGENOMMEN, JEMAND WÄRE AUF DER SUCHE nach einem Medikament, das möglichst viele Beschwerden bessere und vor möglichst vielen Leiden
bewahre. Nach einer Arznei, die weitgehend nebenwirkungsfrei und gut zu dosieren sei. Es müsste außerdem ein Therapeutikum sein, das Körper, Geist und Seele
aller Altersgruppen puscht, eines, das Glücksgefühle und Selbstvertrauen hebt und
das Gewicht und den Cholesterinspiegel senkt. Ein Wundermittel also! Wer das
sucht, muss eigentlich nur ein Mittel finden, das die vielen positiven Wirkungen
regelmäßiger Bewegung vereint. So ein Medikament gibt es aber nicht. Vielmehr
ist es die Bewegung selbst, die von immer mehr Experten als Medikament bezeichnet wird.
Hirschhausens Selbstversuch
Es war im September des Vorjahres, da sorgte der Selbstversuch des deutschen
Arztes, Fernsehmoderators und Autors Eckart von Hirschhausen für Furore.
Hirschhausen ließ sein Gehirn zweimal innerhalb weniger Monate mit Hilfe der
Magnetresonanztomographie untersuchen. Zwischen den beiden Aufnahmen hat
er etwas ganz Spezielles gemacht, er hat regelmäßig das Tanzbein geschwungen.
Er wollte nämlich herausfinden, ob sich Tanzen auf die Leistung des Gehirns aus-
4
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LIFE & STYLE
nadische Hirnforscher haben festgestellt, dass
sich im Bereich des Kleinhirns, im so genannten
Kleinhirnwurm, eine Art Taktgeber befindet. Er
ist verbunden mit dem Seh-, Hör- und Gleichgewichtsorgan. Durch regelmäßiges Tanzen wird
dieser Bereich besser durchblutet“, sagt Schneider. Der Effekt: Der Rhythmus kommt leichter aus dem Hirn in die Beine und Arme. Man
ist räumlich besser orientiert, wird sicherer
beim Gehen. Und noch etwas: „Dieses Taktgefühl ist wieder erweckbar, es kommt auch
nach langem Nichtstun wieder“, ergänzt Anna
Glanz, die Landesvorsitzende der Salzburger
Seniorentänzer.
Bewegung
fördert Herz­
gesundheit.
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panorama
wirkt. „West Coast Swing“ hieß der Tanz – es
war übrigens der Internationale Tanz des Jahres
2015 –, den sich der moderierende Doktor für
diese Zwecke angeeignet hat. Und der für ihn
auch eine gewisse Herausforderung darstellte,
denn der Tanz sieht leichter aus, als er ist. Er hat
es tadellos hingekriegt, wie man sich in seiner
TV-Show „Hirschhausens Quiz des Menschen“
überzeugen konnte. Dort präsentierte er auch die
beiden MRT-Bilder seines Gehirns.
Das Bemerkenswerte daran: Das Bild, das
nach dem Tanzkurs entstand, zeigte wesentlich
mehr hellere Areale als die Aufnahme vor dem
Tanzkurs.
Ein Beweis dafür, dass die helleren Bereiche
durch das Tanzen aktiviert wurden, besser stimuliert waren. Dabei handelte es sich nicht nur
um Areale, die für Musik, Rhythmus oder Taktgefühl zuständig sind, sondern auch um solche,
die für geistige Fitness, hohe Aufmerksamkeit
und Reaktionsvermögen verantwortlich sind.
Heilsames Tanzen
Für Dr. Burgi Schneider aus Seekirchen am
Wallersee sind diese Ergebnisse nicht überraschend. Die pensionierte Ärztin für Allgemeinmedizin und Psychotherapeutin hat die positiven Wirkungen des Tanzens bereits vor Jahren
am eigenen Leib verspürt, indem sie sich sozusagen selbst aus einem Burnout getanzt und wieder neuen Lebensmut erlangt hat. Und zwar mit
einer ganz speziellen Form des Tanzens – dem so
genannten Seniorentanz. Das sind Tänze, die für
ein älteres Publikum so adaptiert werden, dass
man die Bewegungen und Schritte leicht erlernen und ausführen kann. Diese Anpassung ist
wichtig, da Senioren nicht mehr so mobil sind.
Weil es nicht ganz einfach zu definieren ist, ab
welchem Lebensjahr man zu den Senioren zählt,
hat sich die Bezeichnung „Tanzen ab der Lebensmitte“ eingebürgert.
Es stellt eine Bewegungsform mit beeindruckenden Effekten dar. „Amerikanische und ka-
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Sicheren Schrittes
Das Universitätsspital Basel hat in einer Untersuchung die Trittsicherheit von Tänzern und
Nordic Walkern verglichen. Um es kurz zusammenzufassen: Die Tänzer haben besser abgeschnitten. Tanzen als Sturzprophylaxe, als Vorsorge gegen die so häufigen Haushaltsunfälle!
In Hirschhausens Sendung ging es auch um
die Frage, um wie viele Prozentpunkte das Risiko sinkt, an Demenz zu erkranken, wenn man
regelmäßig tanzt. Einer hat es sogar gewusst – es
sind erstaunliche 76 Prozent! Tanzen ist somit
wirksamer gegen Demenz als Lesen oder Kreuzworträtsel lösen. Burgi Schneiders Erklärung:
„Wenn man neue Tänze lernt, dann muss man
ständig über die Schritte, die Drehungen und
die Orientierung im Raum nachdenken. Man
muss also in kürzester Zeit Entscheidungen
treffen, und das lässt neue Nervenverästelungen
im Gehirn sprießen“. Schneider gibt ihre Erfahrungen und ihr Wissen inzwischen als Tanzleiterin weiter.
Ein besonders wichtiger Aspekt des Seniorentanzes ist: Es geht nicht darum, komplizierte
Schritte oder Choreographien zu erlernen. Vielmehr ist es umgekehrt – die Tänze werden an
das Niveau der Teilnehmer angepasst, sodass jeder mitkommt. Auch wenn es gesundheitliche
Einschränkungen gibt. Anna Glanz nennt ein
Beispiel: „Wenn jemand wegen einer rheumatischen Erkrankung Schmerzen in den Händen
hat, dann trägt diese Person beim Tanzen Hand-
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schuhe. Das signalisiert den anderen, dass festes
Zugreifen oder gegenseitiges Abklatschen –
etwa bei einem Kreistanz – nicht möglich ist.
Trotz dieser Einschränkung kann diese Person
mittanzen“.
Die Kraft der langsamen Bewegungen
Die Bewegungen den Bedürfnissen und dem
Leistungsniveau der Teilnehmer anzupassen, versucht auch die Wiener Yogalehrerin Marianne
Bauer. „Wenn jemand Schmerzen in der Schulter
hat, dann werden die Übungen an diese Person
maßgeschneidert adaptiert“, so Bauer. Während
der Übungen werden Positionen – Asanas genannt – länger gehalten. Dabei werden Körperstrukturen zugleich gekräftigt und gedehnt, wie
zum Beispiel bei den Kriegerhaltungen. Oder es
werden Asanas in einem Ablauf – Vinyasa genannt – miteinander verbunden, um den Energiefluss im Körper zu aktivieren, wie beim
„Gruß an die Sonne“. Wesentlich sei dabei der
bewusste Atem, der die Bewegung führt, sagt
Marianne Bauer. Sie verweist vor allem auf den
entspannenden Aspekt des Yoga. Regelmäßig
ausgeführt, rege Yoga den Parasympathikus an.
Das ist jener Teil des vegetativen Nervensystems, der für Entspannung und Ruhe zuständig
ist. Der aber in der hektischen Gegenwart bei
vielen Menschen zu kurz kommt, was zu den bekannten Stresssymptomen führt. Bewegung –
bewusst, sanft und achtsam in Verbindung mit
dem Atem ausgeführt – kann also auch beruhigen, entspannen – aus der Ruhe kommt die
Kraft.
Bewegungsmangel so schädlich wie
Rauchen
Die eigentliche Domäne regelmäßiger Bewegung und Sportausübung ist allerdings die
Förderung der Herzgesundheit. „Beim Sport
steigt die Herzfrequenz, der Blutdruck geht in
die Höhe und sinkt dann in Ruhe wieder ab. Das
macht die Gefäße elastisch, macht die Pumpleistung des Herzens ökonomischer“, sagt Univ.
Prof. Dr. Dr. Josef Niebauer, Vorstand des Universitätsinstituts für präventive und rehabilitative Sportmedizin der Paracelsus Medizinischen
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WHO emp­
fiehlt 2,5 Stun­
den Bewegung
pro Woche
NEU: e
as groß
WICHTIGE NÄHRSTOFFE FÜR BEWEGUNG
D
­
Biogena
Buch
Georg Hofstätter, BSc Ernährungswissenschaftler,
stellvertretender Leiter
Wissensmanagement
Privatuniversität in Salzburg. So schlägt das Herz eines Nichtsportlers in Ruhe zwischen 60 und 90 Mal pro Minute, bei einem
Sportler macht es zwischen 40 und 50 Schläge, arbeitet also viel
ökonomischer. Und es bringt bei Bedarf mehr Sauerstoff in die
Muskeln und Organe, als dies bei Untrainierten der Fall ist. Das
ist angesichts der Tatsache, dass Herz-Kreislauf-Erkrankungen die
Todesursache Nummer 1 bilden, nicht unbedeutend. „Wir müssen uns klar sein, dass Bewegungsmangel ebenso gefährlich ist wie
Rauchen“, sagt Niebauer.
Doch während man das Rauchen oder den Bluthochdruck als
Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen inzwischen
durchaus ernst nimmt, sei dies in Sachen Bewegungsmangel noch
nicht der Fall. Überhaupt sei nur schwer nachvollziehbar, warum
man hierzulande auf das effektive und billige Medikament Bewegung so gerne verzichtet, bemerkt Niebauer.
Land der Sportmuffel
Im Jahr 2015 gab bei einer Umfrage eines Marktforschungsinstitutes die Hälfte der Befragten an, selten (13 %) bis nie (36 %)
Sport zu treiben. Nur ein Drittel erklärte, regelmäßig aktiv zu
sein. Josef Niebauers knapper Kommentar: „Wir sind süchtig
nach Bewegungsvermeidung!“. Eine andere Studie im Spätherbst
2015 hat dies bestätigt. Darin gehen die Autoren davon aus, dass
die Angabe der Befragten, dass nämlich ein Drittel körperlich fit
seien, in Zusammenschau mit anderen gestellten Fragen als zu
hoch erscheint. Nachweislich unterschreiten mehr als zwei Drittel
der Österreicher die ohnehin moderaten Bewegungsempfehlungen der Weltgesundheitsorganisation WHO von 2,5 Stunden Bewegung pro Woche. „Das entspricht einer Aktivität von 20 Minuten pro Tag, was man leicht schaffen würde, wenn man zur Arbeit
mit dem Fahrrad fährt oder etwas flotter zu Fuß geht“, so der Kardiologe und Sportmediziner. Von der Ausübung eines „richtigen“
Sports ganz zu schweigen. Dies wäre nach Ansicht Niebauers ge-
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panorama
geben, wenn man sich über die Bewegungsempfehlungen hinaus
mindestens drei Mal pro Woche für jeweils 30 bis 60 Minuten,
insgesamt also für 2,5 Stunden pro Woche, so fordern würde, dass
man ins Schwitzen gerät. Egal, durch welche Sportart. Dieses
Pensum hält der Kardiologe Josef Niebauer für immens wichtig,
wenn es um die Förderung der Herzgesundheit geht – diese Empfehlung entspricht allen nationalen und internationalen kardiologischen Fachgesellschaften.
Mehr Bewegung für Kinder
Besserung ist übrigens nicht in Sicht. Das Gegenteil scheint
der Fall zu sein. So schlagen Experten Alarm, weil sich das motorische Leistungsniveau der Schüler – also der künftigen Generation – kontinuierlich verschlechtert oder weil verschiedene Risikofaktoren wie ein erhöhter Blutzuckerspiegel in immer jüngeren
Jahren auftreten.
Die Kids von heute hätten eine kürzere Lebenserwartung als
ihre Eltern, so die düstere Prognose. Das hat es zuvor noch nicht
gegeben. Für Josef Niebauer nicht überraschend, denn wir Erwachsenen würden den Bewegungsdrang der Kinder allzu sehr
einbremsen. „Schauen Sie sich einmal auf einem Spielplatz um. Sie
werden beobachten können, dass die Kinder ständig in Aktion
sind, dauernd herumrennen. Später dürfen sie das nicht mehr,
müssen in der Schule still sitzen“, so der Sportmediziner. Auch
werde viel zu wenig Augenmerk auf den Sportunterricht gelegt,
ein zu geringer Teil der Kinder und Jugendlichen sei in Vereinen
sportlich aktiv. Dabei erfährt man im Sport so wichtige Eigenschaften wie Leistungsbereitschaft, Durchhaltevermögen oder einfach nur die Lust an der Bewegung, welche sich aus der Welt des
Sports auf andere Lebensbereiche übertragen lassen. Vom Aspekt
„Lernen aus Niederlagen“ ganz zu schweigen, der für die Entwicklung der Persönlichkeit ganz wichtig ist. Aber das wäre eine andere Geschichte …
3/2015
Chondroitin: Das Chondroitinsulfat ist ein besonders wichtiger
Baustoff für Knochen und Knorpel und spielt daher in der Therapie
der Arthrose (Gelenksabnutzung) eine bedeutende Rolle, weil es
etwa auch entzündliche Prozesse eindämmen kann. Es kommt vor
allem in Fleisch und Fisch vor. Chrondroitinsulfat wird insbesondere bei älteren Patienten (z.B. ältere Freizeitsportler > 45 Jahre)
sowie bei Leistungs- und Hochleistungssportlern empfohlen.
Collagen (auch Kollagen), das mengenmäßig häufigste Eiweiß im
menschlichen Körper, ist ebenfalls für Knochen und Knorpel von
Bedeutung. Es unterstützt aber auch Sehnen und Bänder in nicht
zu unterschätzender Art und Weise. In gereinigter und getrockneter Form ist es als Gelatine.
Vitamin D trägt zu einer normalen Muskelfunktion bei, wodurch
sich die Ausdauerleistung verbessert. Es verringert nachweislich
den Verlust von Knochensubstanz (Osteoporose) und kann auch
das Auftreten eines Muskelkaters vermindern. Vitamin D ist in
geringen Mengen in fetten Fischen und Milchprodukten enthalten, wird jedoch in erster Linie über die Haut durch das Sonnenlicht gebildet. Daher ist Bewegung im Freien besonders empfehlenswert.
Kalium und Magnesium sind Nährstoffe, die für die Funktion der
Muskeln von Bedeutung sind. Magnesium trägt zur Verringerung
von Müdigkeit bei, was Sportler seit langem zu schätzen wissen.
Ebenso ist Magnesium wichtig für das Elektrolytgleichgewicht und
für den Energiestoffwechsel. Es ist vor allem in Gemüse und Getreide enthalten. Kalium verringert Erschöpfungszustände sowie
Muskelschwäche und trägt zur Aufrechterhaltung eines normalen
Blutdrucks bei. Es ist Bestandteil von Obst und Gemüse.
Coenzym Q10 ist ein so genanntes Vitaminoid, es wird also vom
Körper selbst gebildet, muss aber auch von außen zugeführt werden, etwa über Fleisch oder bestimmte Fische wie Makrelen. Da im
Alter die Q10-Konzentration im Herz und in der Muskulatur nachlässt, kann es bei älteren Menschen zu Leistungseinbußen kommen, was wiederum die Lust an der Bewegung minimieren kann.
Daher sollten aktive Menschen (auch jüngeren Alters) die gezielte
Zufuhr von Q10 und der übrigen genannten Nährstoffe in Erwägung ziehen, vor allem, wenn der Bedarf durch den Sport mit der
Ernährung allein nicht abgedeckt werden kann.
1/2016
MikronährstoffCoach
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LIFE & STYLE
Bewegt in den Frühling
Trainieren nach
der Winterpause
Die Motivation ist groß, der Geist ist willig. Nach
den gemütlichen Wintermonaten drängt jede
Zelle nach Bewegung. Bewegung im Freien,
Bewegung an der frischen Luft. Doch wie gelingt
ein guter Trainingsstart? Sportwissenschaftler
Christian Sedlinger verrät alle Tipps & Tricks für
ein bewegtes Frühjahr.
MAG. BIRGIT OSWALD
IM WINTER hindern klirrend kalte Temperaturen und schlecht geräumte Wege viele
Sportbegeisterte daran, an ihrem Trainingsplan
festzuhalten. Indoor-Fitnessstudios stellen oftmals keine Alternative zur Bewegung in der freien Natur da. Und da kuscheln sich viele lieber
auf die Couch, statt die Laufschuhe zu schnüren.
Winter bedeutet daher viel zu oft „Trainingspause“ und diese wird vor allem im Frühling – wenn
die ersten Sonnenstrahlen ins Freie locken –
spürbar. Dann heißt es schnell wieder fit werden
und das möglichst über Nacht. Doch die Gefahr
ist groß, den Organismus mit dem plötzlichen
Training zu überfordern.
Leicht und langsam beginnen
Egal wie gut die Fitness zu Saisonende war,
nach der winterlichen Trainingspause sollten
leichte Trainingseinheiten auf dem Plan stehen,
wie Sportwissenschaftler, Fitnesstrainer und MikronährstoffCoach®-Referent Mag. Christian
Sedlinger erklärt: „Wer sich gleich zu Beginn
überlastet, zieht keinen positiven Nutzen aus
dem Training. Der Körper reagiert dann mit
Überlastungserscheinungen und das ist kontraproduktiv. Sowohl für den Bewegungsapparat als
10 panorama
auch für das Herz-Kreislauf-System sind kleine
moderate Trainingseinheiten zu Beginn besser.“
Es lohnt sich also, langsam zu starten und sich
Schritt für Schritt zu steigern, auch wenn man
nicht gleich an die Trainingserfolge des Vorjahrs
anschließen kann.
Kombination: Kraft und Kondition
Nach längerer Trainingspause eignen sich
leichte Ausdauersportarten zum sportlichen
Wiedereinstieg. „Fahren Sie Rad, laufen Sie, walken Sie – es soll vor allem Spaß machen und
nicht überfordern! Zusätzlich empfehle ich ein
leichtes Krafttraining an der frischen Luft“, so
Sedlinger.
Kräftigungsübungen seien die perfekte Ergänzung zum langsamen Ausdauertraining, da
sie die Beweglichkeit des Körpers erhöhen und
zu einem stetigen Muskelaufbau beitragen. Die
aufgebauten Muskeln stabilisieren wiederum die
Gelenke und die Wirbelsäule. Sie beugen dem
Experten zufolge Verletzungen vor. Für alle Einsteiger biete sich beispielsweise eine zehnminütige Nordic-Walking-Runde an, kombiniert mit
kräftigenden Übungen, gefolgt von einer weiteren zwanzigminütigen Walking-Runde.
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Steigern statt Überfordern
Für spürbare Trainingserfolge sollte das Training langsam gesteigert werden. „Alle zwei bis
drei Wochen sollte das Programm um fünf Minuten verlängert werden“, empfiehlt Sedlinger.
Es lohnt sich, fixe Trainingstage festzulegen und
einen Trainingsplan zu erstellen, damit das Pensum wirklich eingehalten werden kann.
Wichtig: Ein bis zwei Ruhetage dazwischen
beugen Überlastungserscheinungen vor. Denn
das Training gibt zwar den Impuls zum Konditionsaufbau, die wirkliche Aufbauarbeit leistet der
Körper aber in der Regenerationsphase.
„Im Trainingsplan sollte auch die Uhrzeit
des Trainings festgehalten werden. Es ist wichtig, gleich im Vorhinein zu planen, wann das
Training stattfindet; Das vermeidet Stress. Die
Regelmäßigkeit ist einer der wichtigsten Faktoren beim sportlichen Training.
Wer abends trainiert, sollte daran denken,
dass mindestens eineinhalb bis zwei Stunden
zwischen Training und letzter Mahlzeit liegen
sollten“, erklärt der Fachmann.
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Fitness am Teller
Leicht verdauliche Kost, wie eine Gemüsesuppe mit vielen frischen Frühlingskräutern, ist
der perfekte kulinarische Trainingsbegleiter.
Wer beim Laufen zu Wadenkrämpfen neigt, sollte viel magnesiumhaltige Nahrung auf den Speiseplan setzen. Der Mineralstoff ist vor allem in
grünen Gemüsesorten, Haferflocken, Bananen,
Nüssen und Hülsenfrüchten oder auch in Chiasamen reichlich enthalten.
Verschiedene Mineral- und Trinkwässer sind
ebenfalls gute Magnesiumquellen. Reicht das
nicht aus, empfiehlt der Sport-Expert die zusätzliche Einnahme von Magnesium: „Durch Sport
können die körpereigenen Magnesiumspeicher
geleert werden, was sich in Muskelkrämpfen
oder Muskelschmerzen und verringerter Leistungsfähigkeit äußern kann. Die Einnahme
von Magnesium kann hier hilfreich sein“, so
Sedlinger.
Auch Vitamin D kann dem Fitness-Experten
zufolge eine gute Starthilfe nach den langen
lichtarmen Wintermonaten geben, da es das Im-
Mit kleinen
Trainings­
einheiten
beginnen.
panorama
11
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eine praxisnahe Basisausbildung auf dem spannenden Gebiet der Mikronährstoffe.
ZUR PERSON:
munsystem stärkt und für den Knochen- und Muskelstoffwechsel
wichtig ist. Und das kommt allen Outdoor-Sportlern in den oft
noch kühlen Frühlingsmonaten zugute.
Motivation und Teamgeist
Wem schon nach den ersten Trainingsrunden die Motivation
für weitere sportliche Aktivitäten schwinden geht, der sollte sich
einen Trainingspartner suchen oder sich einer Trainingsgruppe anschließen. „Zusammen wird die erste Phase des Fit-Werdens oft
viel leichter bewältigt. Gegenseitige Motivation und Teamgeist
lassen den inneren Schweinehund gar nicht erst zum Thema werden. Die aktive Bewegung wird somit auch Teil des sozialen Lebens und kann leichter in den Alltag integriert werden“, erklärt
Sedlinger.
Outfit und Ausrüstung
Sitzt der Laufschuh noch perfekt? Gibt der Nordic-Walking-Stock noch Halt? Mit diesen Fragen sollten Sie sich unbedingt vor Trainingsbeginn auseinandersetzen. Falsch eingestellte Sportutensilien können Rücken und Gelenke belasten, wie
Christian Sedlinger betont: „Das richtige Equipment ist Grundvoraussetzung für ein gesundes erfolgreiches Training. Laufschuhe sollten perfekt sitzen, guten Halt geben und ein passendes
Profil haben.
Alle Radfahrer sollten wiederum die Funktion der Bremsen,
Lichter und Räder vor der ersten Ausfahrt überprüfen. Achten Sie
beim Sattel auf die korrekte Einstellung der Höhe und des Neigungswinkels. Wenn es noch kalt ist, trägt man dickere Kleidung
und dadurch sitzt man anders als mit der dünnen Sommerradhose.“ Um unnötigen Erkältungen vorzubeugen, sollte man zudem
auf moderne Funktionstextilien setzen. Diese sind atmungsaktiv
und transportieren Feuchtigkeit ab.
Mag. Christian Sedlinger
Der Sportwissenschaftler und
staatlich diplomierte Fitnesstrainer Christian Sedlinger ist
Experte für Aufbautraining und
Körper­formung. Er betreibt in
Salzburg ein eigenes sport­wissenschaftliches Beratungsinstitut und bildet
Fitnesstrainer am WIFI aus.
Als Referent informiert er im Rahmen der
Ausbildung zum MikronährstoffCoach® über
den Einsatz von Mikronährstoffen im Sport.
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Zielgruppe: Der Kompaktkurs MikronährstoffCoach® ist speziell für jene Berufsgruppen konzipiert
worden, die im täglichen Berufsleben mit der Gesundheit, der Pflege und dem Wohlbefinden von
Menschen zu tun haben.
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Nordischer Kombinierer und
Biogena-Sportler
Fit in den Frühling
„Gehen Sie raus an die frische
Luft, nehmen Sie geeignete
Stöcke mit und machen Sie
eine lässige Nordic-Walking-Tour! Wenn Sie an einer Parkbank vorbei­kommen, nutzen Sie diese! Denn auf ihr kann
man sehr viele verschiedene Kräftigungs­
übungen machen, wie z.B. einbeinige
Kniebeugen oder seitlichen Liegestütz. Es
macht auch Spaß, die Bank zum Stufensteigen
zu nutzen: Dabei steigen Sie einfach abwechselnd mit linkem und rechtem Bein darauf.“
Salzburg
Graz
Wien
Frankfurt
Hamburg
Modul 1
Modul 1
Modul 1
Modul 1
Modul 1
16./17. April 2016
17./18. September 2016
05./06. November 2016
12./13. Oktober 2016
29./30. Oktober 2016
Modul 2
Modul 2
Modul 2
Modul 2
Modul 2
21./22. Mai 2016
08./09. Oktober 2016
26./27. November 2016
16./17. November 2016
03./04. Dezember 2016
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Haut
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23. April 2016
11. Juni 20162016
17. September 2016
15. Oktober 2016
19. November 2016
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Medano Akademie GmbH, Schottenfeldgasse 22, 1070 Wien, T +43 1 522 41 85
12 panorama
1/2016
NEU!
LIFE & STYLE
Bewegung in den Speiseplan
Die AlgenFrühjahrskur
Sie sind proteinreich, enthalten wertvolles
Vitamin B12 und gelten als wahre Chlorophyll-Wucht:
Mikroalgen. Den grünen Vitalstoffwundern mit der
hohen Nährstoffdichte müssen dieser Tage deftige
Knödel und saftige Braten weichen. Doch was kann das
Superfood Alge wirklich? Und wie wird es kurmäßig
angewandt? Erfahren Sie alles, was Sie für ihren inner­
lichen Frühjahrsputz wissen müssen!MAG. BIRGIT OSWALD
WENN DIE ERSTEN sanften Sonnenstrahlen Frühlingsgefühle wecken, verspüren viele das natürliche Bedürfnis, den Ballast des Winters abzuwerfen, leichter zu werden, sich innerlich zu
reinigen und zu erneuern. Traditionell eignet sich die vorösterliche Fastenzeit optimal für eine Entschlackungskur, die den Stoffwechsel entlastet, Nährstofflücken auffüllt und wie neugeboren in
den Frühling starten lässt.
Mit voller Kraft in den Frühling
Wichtig ist, während einer Kur nicht nur auf Süßigkeiten und
schwere Kost zu verzichten, sondern auch wertvolle Nährstoffe
zuzuführen. Neben frischen Obst-, Kräuter- und Gemüsesorten
kann hier das grüne Powerfood Alge wertvolle Dienste tun. Die
kugelförmige Süßwassergrünalge Chlorella besticht durch ihre
einzigartige Nährstoffdichte. Neben Mineralien – wie Kalium,
Magnesium, Calcium, Eisen und Chrom – ist die Mikroalge reich
an Chlorophyll, Proteinen, essentiellen Aminosäuren und versorgt
müde Zellen mit Energie.
Zudem gilt das Superfood als wahre Nervennahrung, da es
wertvolles pflanzliches Vitamin B12 enthält. Im Gegensatz zu
anderen Algenarten kann das in Chlorella enthaltene Vitamin
B12 von unserem Körper verwertet werden und eignet sich auch
als B12-Quelle für Vegetarier und Veganer. Besonders im Früh14 panorama
Wie neuge­
boren in
den Frühling
starten.
Grün, Grüner, Chlorella
Um die Umwelt zu schonen, lohnt es sich beim Einkauf der
Alge auf europäische Qualität zu setzen. Europas erste Mikroalgenfarm befindet sich in Deutschland, genauer gesagt in Klötze in
der Altmark. Dort werden seit 1999 Chlorella- und Spirulina-Mikroalgen in einem 500 Kilometer langen Glasröhrensystem kultiviert. Das einzigartige Verfahren versorgt die Algen optimal mit
Sonnenlicht, schließt Verunreinigungen von außen aus und ermöglicht dadurch reinste Qualität. Die geernteten Algen haben
einen so hohen Reinheitsgrad, dass sie nicht sterilisiert werden
müssen, und enthalten deshalb das volle ursprüngliche Nährstoffspektrum in unveränderter Form. „Achten Sie auf die Herkunft
und auf eine nachvollziehbare Lieferkette. Fast alle Algen gibt es
mittlerweile auch aus europäischen Quellen. Das vermeidet schon
mal lange Lieferwege“, rät der Experte.
ling profitiert der Organismus von einer guten B12-Versorgung,
da das Vitamin zur Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung
beiträgt, das Immunsystem stärkt und einen funktionierenden
Energiestoffwechsel ermöglicht. Dann hat auch die Frühjahrsmüdigkeit keine Chance!
Meister-Reiniger Alge
Da Chlorella beim Abtransport unerwünschter Stoffe helfen
kann, kommt sie gerne während Entschlackungskuren zur Reinigung des Organismus zum Einsatz. Damit Schlacken schnell aus
dem Körper verschwinden, sollte während einer Detox-Kur generell viel Wasser getrunken werden. Zudem regt Chlorella die körpereigene Enzymtätigkeit an. „Studien zeigen, dass durch Chlorella-Gaben verstärkt Schlüsselenzyme der körpereigenen
Entgiftung gebildet werden. Das beschleunigt nicht nur Ausscheidungsprozesse, sondern vermindert auch oxidativen Stress“,
erklärt der renommierte Biologe und Algen-Experte Jörg Ullmann. Daneben beeinflusst Chlorella den Darm und das Verdauungssystem positiv. Das liegt vor allem am hohen Ballaststoffgehalt und den prebiotischen Eigenschaften, die die Darmtätigkeit
anregen. Und die grünen Vitalstoff-Pakete liefern noch einen weiterer Pluspunkt für Ihre Frühlingskur: Chlorella-Algen sind reich
an Proteinen. Das sorgt für ein längeres Sättigungsgefühl.
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Chlorella einschleichen lassen
Bei der Einnahme gibt es wenig zu beachten, jeder kann
Chlorella zu sich nehmen, wie Jörg Ullmann erklärt: „Die normale, empfohlene Tagesdosis liegt meist bei 3 Gramm Chlorella, das
entspricht einem leicht gehäuften Teelöffel voll. Chlorella sollte
als Kur über einen Zeitraum von mindestens sechs bis zwölf Wochen täglich eingenommen werden. Makroalgen aus dem Meer
enthalten oft große Mengen an Jod und sind im Gegensatz zu
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panorama
15
Natürlich pflanzlich.
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Chlorella für eine Dauereinnahme als Kur eher ungeeignet“, erklärt der Biologe. Sollten Lebensmittelunverträglichkeiten oder
Probleme mit dem Verdauungssystem bekannt sein, empfiehlt
sich das schrittweise Einschleichen von Chlorella. Hier rät der
Fachmann, mit kleineren Dosen zu beginnen, die nach jeweils ein
paar Tagen erhöht werden können. Für alle, denen das zu viel
Grün am Teller ist, eignen sich ein Bad mit einem heißen AlgenAuszug aus Makroalgen oder ein Algenwickel. Das gilt als Geheimtipp aus der Thalassotherapie.
Alles Alge: köstlich und kreativ
Bei der Zubereitung und Einnahme steht Kreativität am
Speiseplan. Als Zutat bei Kartoffelpüree oder als grüner Spezialeffekt in Dips und Saucen liefert Chlorella auf jeden Fall alles, was
Sie für ihren inneren Frühjahrsputz benötigen. Die grüne Farbe
verdankt die Alge übrigens dem hohen Gehalt an Chlorophyll,
das müde Zellen aufatmen lässt.
Für alle, die das Superfood lieber nicht am Teller haben,
wandert die Alge auch gerne ins Glas. Der erfrischende Algen-Drink HELGA stellt eine nachhaltige Alternative zu zuckerlastigen Limonaden dar und lässt nicht nur Detox-Freunde
zur Flasche greifen. Als grüner Smoothie mit bitterstoffhaltigem
Obst und Gemüse, Kräutern und Salat eignet sich das Vitalstoffpulver auch als Ersatz für eine Mahlzeit oder als fantastischer
Snack zwischendurch.
Das Rezept dafür hat uns der Algen-Experte Jörg Ullmann auf
der nächsten Seite verraten. Grundsätzlich sind der Anwendung
der grünen Einzeller aber keine Grenzen gesetzt. Daher rät der Experte: „Seien Sie einfach kreativ, es wird ihnen schmecken!“
WUSSTEN SIE ...?
dass viele Algen in der Lage sind, Schadstoffe zu binden?
Diese Eigenschaft wird schon seit Langem in der Umwelttechnik genutzt, um belastete Abwässer zu säubern.
dass schon vor über 35 Jahren Patente eingereicht wurden,
die zeigen, dass Chlorella-Pulver Nikotin, Teer und
Kohlenmonoxid effektiv aus dem Rauch von Zigaretten
eliminieren kann? Dazu wurde das Algen-Pulver in Zigarettenfilter eingesetzt.
dass schon heute an einem Biotreibstoff aus Algen
gearbeitet wird?
Detox-Smoothie
JÖRG ULLMANN
„Shades of Green“
ZUTATEN für 2 Smoothies:
✓ 1 mittelgroßer Chicorée-Rosette
✓ 1 Pink Grapefruit
✓ 1 Blutorange
✓ 1 Handvoll Feldsalat
✓ 1,5 EL Kokosöl
✓ 1 cm Ingwer
✓ ½ Handvoll Basilikum
✓ 2 TL Chlorella-Pulver
✓ ½ Tasse Wasser
ZUBEREITUNG:
DIPL.-BIOLOGE JÖRG ULLMANN
Grapefruit, Blutorange und Ingwer schälen. Feldsalat und Basilikum
ist Geschäftsführer der Algenfarm „Roquette Klötze“
waschen. Alle Zutaten in den Mixer geben und ca. 45 Sekunden auf
sowie Referent & Autor.
höchster Stufe mixen. Frisch verzehren!
dass selbst Starköche wie Jamie Oliver, inspiriert von der
japanischen Küche, die gesunden Nährstoffpakete „Algen“ in
ihre Küche integrieren?
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Tipp für einen optisch schönen Smoothie: Etwas vom Fruchtfleisch
Er ist einer der renommiertesten Algen-Experten im deutsch­
der Blutorange auslösen und auf den Boden der Gläser geben. Da-
sprachigen Raum und informiert in Vorträgen und in seinem Blog
nach den Smoothie auffüllen und mit etwas Chlorella-Pulver toppen.
https://weltderalgen.wordpress.com/ über die Welt der Algen.
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panorama
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WISSENSCHAFT & FORSCHUNG
WISSENSCHAFT &
FORSCHUNG
Osteoporose:
Bewegung stärkt
schwache Knochen
Vitamin D
baut Kalzium
in die
Knochen ein.
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
Bewegung ist ein Wundermittel.
Bekanntlich ist der Mensch ein Bewegungstier. Körperliche
Aktivität verlängert das Leben, hält gesund und kann bei einigen Erkrankungen sogar besser wirken als Medizin. Tägliche
moderate Anstrengung, die uns aus der Puste kommen lässt, aktiviert den Stoffwechsel, stabilisiert das Muskel- und Knochensystem und macht den Kopf frei.
Dabei ist es egal, ob man einen schnellen Spaziergang um
den Block bevorzugt, an Geräten schwitzt, mit dem Fahrrad eine
schnelle Runde dreht oder Jogging im Park betreibt. Wichtig
ist die Regelmäßigkeit.
18 panorama
DIE MEHR ALS 200 KNOCHEN bilden zusammen mit dem Zahnschmelz
das härteste Gewebe des Körpers, sie sind überaus druck- und zugfest und kaum
biegsam. Dennoch befinden sich diese stabilen Strukturen in einem ständigen Umbauprozess, indem Knochensubstanz auf- und abgebaut wird. Dafür sorgen die Osteoblasten (Zellen, die für die Knochenbildung verantwortlich sind) und ihre Gegenspieler – die Osteoklasten. Wenn die abbauenden Prozesse allerdings dauerhaft
überwiegen, verlieren die Knochen an Dichte und Festigkeit. Man spricht dann von
Osteoporose, sie ist laut Weltgesundheitsorganisation WHO eine der zehn häufigsten Erkrankungen. Die Vorstufe nennt man übrigens Osteopenie.
Wenn im Frühjahr die Tage länger werden, die Sonne wieder wärmt und die frische Luft uns nach draußen drängt, ist es
eine gute Zeit, um mit einem persönlichen Bewegungsprogramm zu starten. Feste Zeiten, die Verabredung mit anderen
Aktiven und eine Sportart, die Spaß macht, sind beste Voraussetzungen für regelmäßiges Bewegen. Und ist die körperliche
Aktivität einmal Teil des Lebens, wird sie
es auch bleiben. Denn der Mensch ist auch
ein Gewohnheitstier.
Gefährliche Knochenbrüche
Wenn Knochendichte und Knochenfestigkeit abnehmen, dann steigt das Risiko für Brüche, etwa am Oberschenkelhals, an den Handgelenken oder an den
Brustwirbeln. Hauptursache der Frakturen sind Stürze, angesichts der geringen
Festigkeit reicht in vielen Fällen ein Sturz aus geringer Höhe. Mit fatalen Folgen:
Nur 50 Prozent der Patienten mit einer Oberschenkelhalsfraktur erlangen wieder
jene Mobilität, die sie vor der Fraktur hatten. 30 Prozent der Betroffenen bleiben
auf Dauer eingeschränkt.
Ihre Dipl. oec. troph. univ.
Barbara Fäth-Neubauer
Leiterin Wissenschaftsteam
Redaktion Wissenschaft & Forschung
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Rund 700.000 Menschen sind in Österreich
von Osteoporose betroffen. Sie haben aufgrund der geringeren Knochenfestigkeit ein
erhöhtes Risiko, einen Knochenbruch zu
erleiden. Trotz dieses Risikos ist Schonung
fehl am Platz – im Gegenteil: Regelmäßige
Bewegung stärkt die Knochen. MAG. WOLFGANG BAUER
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panorama
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Natürlich beweglich.
Natürlich Biogena.
Bewegung im
Freien hält
Knochen fit.
Knochenbrüche sind es auch, die einen ersten Hinweis auf
eine Osteoporose geben können. Denn diese Erkrankung entwickelt sich schleichend, die Betroffenen haben vielfach keine Beschwerden. „Manchmal kommen die Betroffenen mit Rückenschmerzen zum Arzt. Bei einer genauen Untersuchung stellt sich
heraus, dass ein Wirbel gebrochen ist“, sagt Dr. Sebastian Edtinger, Facharzt für Physikalische Medizin und Chefarzt im Gesundheitszentrum Bärenhof in Bad Gastein. Jährlich verzeichnet man
1,4 Millionen Wirbelbrüche innerhalb der EU. Insgesamt ereignet sich in Europa alle 30 Sekunden ein durch Osteoporose verursachter Knochenbruch.
Übrigens sind Frauen drei Mal so häufig von Osteoporose betroffen wie Männer, vor allem Frauen nach der Menopause. Denn
ein niedriger Östrogenspiegel erhöht das Risiko, an Osteoporose
zu erkranken. Rauchen, übermäßiger Alkoholkonsum oder einseitige Ernährung tragen ebenfalls dazu bei, dass Knochenmasse verloren geht. Aber auch chronische Krankheiten gehen im wahrsten
Sinne des Wortes bis an die Knochen, so Dr. Edtinger. So weiß
man, dass Herz- und Niereninsuffizienz, Diabetes, Rheuma oder
Schilddrüsenerkrankungen die Knochendichte abbauen. Weil diese Vorgänge Folge einer anderen Krankheit sind, bezeichnet man
sie als sekundäre Osteoporose. Was zu wenig beachtet wird: Mehr
als 20 Prozent der über 60-jährigen Männer haben Osteoporose.
Knochenschwund ist also kein Frauenproblem, wie oft dargestellt.
Nicht unerwähnt sollte man auch den natürlichen Knochenabbau
20 panorama
lassen, der zwischen Mitte 20 und Anfang 30 einsetzt – dem Höhepunkt der Knochenfestigkeit.
Bewegung hilft
Wer nun der Meinung ist, dass man mit schwachen Knochen
einen passiven Lebensstil pflegen sollte, der irrt. Genau das Gegenteil ist der Fall. Regelmäßige Bewegung und Sport gehören
nämlich zu den effektivsten Mitteln gegen Osteoporose. Dank
sportlicher Aktivität kann sogar neue Knochensubstanz aufgebaut
werden. Durch die Erschütterung und den Zug der Muskeln sind
die Knochen Kräften ausgesetzt, auf die mit der Bildung neuer,
festerer Knochenstruktur reagiert wird. „Das ist mit ein Grund,
warum Sportler weniger Osteoporose haben“, sagt Dr. Sebastian
Edtinger. Aber nicht alle Sport- und Bewegungsprogramme wirken sich auf die Knochen gleich gut aus. So erzielt man mit Krafttraining oder einer speziellen Gymnastik deutlich bessere Erfolge
als mit reinem Ausdauertraining. Der Grund: Die höheren Druckund Zugbelastungen eines Krafttrainings oder einer Gymnastik
mit verschiedenen Bewegungskombinationen regen den Knochenstoffwechsel mehr an als zum Beispiel Schwimmen. Spazierengehen ist für den Knochenaufbau praktisch kaum relevant.
vibrierenden Platte (Foto?), wobei der Körper mit gerichtetem
Kraftaufwand versucht, dem Rütteln Stand zu halten. Was ganz
schön anstrengend sein kann. Und was nicht nur die Knochendichte stärkt, sondern auch den Gleichgewichtssinn und die Koordination fördert und somit die Sturzgefahr minimiert.
Neuere Studie zeigen, dass auch die Radontherapie den Knochenaufbau aktivieren kann. Das Edelgas Radon wird in Form von
Bädern, Inhalationen und bei Einfahrten in den Gasteiner Radonstollen effektiv verabreicht. Weniger günstig bei Osteoporose sind
aufgrund der hohen Verletzungsgefahr Kontaktsportarten wie
Fußball oder Kampfsportarten.
Wichtiges Vitamin D
Ebenfalls von Bedeutung, um die Abbauprozesse des Knochens zu verlangsamen oder gar zu stoppen, ist die Zufuhr des
knochenstärkenden Vitamin D. Was man auch auf natürliche
Weise machen kann. Vitamin D wird nämlich vor allem mithilfe
von Sonnenlicht über die Haut vom Körper selbst gebildet. Nur
ein geringer Teil des täglichen Bedarfs kann über bestimmte Nahrungsmittel wie fettreiche Fische aufgenommen werden. Hält
man sich aber zu wenig im Freien auf oder gibt es – wie in den
Wintermonaten – zu wenig Sonne, wird weniger Vitamin D gebildet, worunter unter anderem der Knochenstoffwechsel leidet.
Vitamin D ist verantwortlich dafür, dass der Körper ausreichend Kalzium in die Knochen einbaut. „Vitamin D ist praktisch
der Türöffner für das wichtige Knochenmineral Kalzium“, sagt
Dr. Edtinger. Doch der Vitamin-D-Status der Bevölkerung lässt
zu wünschen übrig, wie zum Beispiel der Österreichische Ernährungsbericht von 2012 beweist. Ein Großteil der Bevölkerung ist
deutlich unterversorgt. Dem kann man durch die gezielte Zufuhr
von Vitamin D Abhilfe schaffen. Oder zusätzlich – um gleich zwei
Fliegen auf einen Schlag zu treffen – viel Bewegung und Sport im
Freien unternehmen. Also knochenstärkende Aktivität im Licht
der Sonne machen. Dazu bieten sich vor allem Sportarten an, die
man gut beherrscht. Sport, den man seit Jahren gerne ausübt, weise im Allgemeinen ein geringeres Verletzungsrisiko auf als Aktivitäten, die man erst lernen muss, so der Experte.
ZUR PERSON
Dr. med. Sebastian Edtinger ist Arzt für
Allgemeinmedizin und Facharzt für
Physikalische Medizin und Rehabilitation. Er ist Chefarzt im Gesundheitszentrum Bärenhof in Bad Gastein.
Heilsames Rütteln
„Besonders knochenstärkend ist das sogenannte Ganzkörpervibrationstraining“, so Dr. Edtinger. Also das Training auf einer
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WISSENSCHAFT & FORSCHUNG
95 % des
„Glücks­
hormons“
wird im Darm
erzeugt.
Darmbewegung
Wie Magen und Darm von einer
optimalen Bewegung abhängen
Wer an einem Bissen Nahrung kaut, setzt einen
kom­plexen Bewegungsablauf in Gang, der diese
Nahrung durch den Verdauungsapparat befördert.
Manche Faktoren können diesen Durchlauf
beschleunigen, andere ihn verlangsamen – beides
sind häufige Ursachen von Darmstörungen.
Zu schnelle Darmpassage
An und für sich benötigt die Nahrung für
die Strecke zwischen der Aufnahme und der Ausscheidung etwa acht bis 16 Stunden. Bei Menschen unter Stress geht das allerdings viel schneller. Hastige Esser sorgen bereits beim Kauen der
Nahrung im Mund dafür, dass sie nur unzurei-
MAG. WOLFGANG BAUER
22 panorama
DER WEG EINES BISSENS durch den
Verdauungsapparat ist klar strukturiert: Er wird
im Mund gekaut, dadurch ordentlich zerkleinert, mit allerlei verdauungsfördernden Stoffen
angereichert und sodann mit rhythmischen Bewegungen (Peristaltik genannt) durch die Speiseröhre in den Magen befördert. Dort erfolgen in
einem wahrlichen Säurebad die weitere Zerkleinerung und die chemische Vorbereitung für die
Passage durch den Dünn- und Dickdarm. Im
Dünndarm wird der Bissen, der dort bereits ein
zerkleinerter und unkenntlich gewordener Speisebrei ist, in seine Bausteine wie Fett- und Aminosäuren zerlegt. Diese werden zusammen mit
den Vitaminen und anderen Nährstoffen von der
Darmschleimhaut in die Blut- und Lymphbahn
aufgenommen. Im Grunde sollte die Verdauung
am Übergang vom Dünn- in den Dickdarm abgeschlossen sein. Was dann im Dickdarm noch
vorhanden ist, dient den Dickdarmbakterien als
Nahrung, der Rest wird ausgeschieden. So weit,
so gut!
„Auf dem Weg von der Mundhöhle bis zum
Afterschließmuskel kann jede Menge passieren,
was die Verdauung durcheinanderbringt“, so Dr.
med. Jörn Reckel, Arzt für Allgemeinmedizin in
Ahrensburg bei Hamburg, spezialisiert auf Magen-Darm-Erkrankungen sowie seit rund 30
Jahren ein Verfechter der sogenannten Mikroökologischen Behandlung (siehe unten). In
vielen Fällen liegt es am Tempo der Fort-Bewegung der Nahrung, was Probleme macht.
1/2016
1/2016
chend zerkleinert wird (was übrigens auch
Gebiss­trägern mit schlecht sitzender Prothese widerfahren kann). „Unter Umständen kann dies im
Magen und anschließend im Dünndarm nicht
mehr zur Gänze nachgeholt werden“, sagt Reckel.
Die Folge: Schlecht verdaute oder unverdaute
Nahrungsrückstände gelangen in den Dickdarm
und dienen dort verschiedenen Gär- und Fäulniskeimen als willkommene Nahrungsquelle.
Gärungsdyspepsie nennt man die Fehlbesiedlung
mit Bakterien, die sich vorwiegend von unverdauten Kohlenhydraten ernähren. Fäulnisdyspepsie, wenn unverdautes Eiweiß den Keimen als
Nahrungsquelle dient.
Beide Arten von Fehlbesiedlung können
nicht nur zu diffusen Bauchschmerzen mit
Druckgefühl und quälenden Schmerzen, zu Blähungen, Übelkeit und dergleichen führen. Sie
haben mitunter auch ganzkörperliche Konsequenzen, beeinflussen über den Weg der Serotoninsynthese die Stimmung (95 Prozent des
„Glückshormons“ wird im Darm erzeugt – wenn
er gesund ist) oder bewirken Erkrankungen der
Haut, Kopfschmerzen oder Abgeschlagenheit.
Zu hastiges Essen lässt dem Darm außerdem kaum Zeit, um der Nahrung die Flüssigkeit entziehen zu können. Der Nahrungsbrei
kann dann seinen Weg mit zu viel Wasseranteil
fortsetzen und wird auch sehr wässrig ausgeschieden. Und das mehrmals am Tag. Im Übrigen sei noch erwähnt, dass auch Nahrungsmittel-Intoleranzen (wie Lactose- oder Fructose­intoleranz) und natürlich Durchfallerreger für
eine zu schnelle Durchgangsbewegung des
Nahrungsbreis sorgen können.
Was kann nun die Darmbewegung verlangsamen, den Verdauungsvorgang beruhigen? –
Auf alle Fälle empfiehlt Dr. med. Jörn Reckel
langsames, stressfreies Essen, gutes Kauen sowie
die Vermeidung nicht verträglicher Nahrungsbe-
panorama
23
Natürlich
unbeschwert.
Natürlich
Biogena.
Ballaststoffe
und Bewegung
kurbeln die
Verdauung an.
standteile, wie Milchzucker bei Lactoseunverträglichkeit. „Auch
verschiedene Phytotherapeutika, wie Kamille, Myrrhe oder Aktivkohle, haben einen beruhigenden Einfluss auf den Darm“, betont Reckel.
Zu langsame Darmpassage
Ist der Nahrungsbrei zwischen Aufnahme und Ausscheidung
zu lange unterwegs – was etwa drei bis vier Tage dauern kann –,
dann führt das ebenfalls zu Darmstörungen wie einer Verstopfung. Das kann eintreffen, wenn in der Darmflora nützliche Bakterien wie Lactobazilli oder Bifidobakterien fehlen. Was bei Frauen in oder nach der Menopause häufig der Fall ist. Ihnen mangelt
es ja an den Hormonen Östrogen und Progesteron. Hormonmangel wiederum verursacht einen zu geringen Bestand an erwünschten Bakterien. Wenn im Zuge einer antibiotischen Therapie nicht
nur die pathogenen Keime, sondern auch die nützlichen Bakterien gekillt werden, sind Bifido- und Lactobakterien ebenfalls dezimiert. Oder wenn man sich ballaststoffarm ernährt, Rohfasern
sind nämlich das bevorzugte Futter der genannten wünschenswerten Keime. Jedoch wo kein Futter, dort keine Futterverwerter!
Zu wenig körperliche Bewegung kann ebenfalls die Motilität
der Verdauungsorgane herabsetzen. Daher: ballaststoffreiche Ernährung und regelmäßige Bewegung, um die Verdauung anzukurbeln. Außerdem empfiehlt Dr. med. Reckel die gezielte Zufuhr von Probiotika, das sind Präparate, die die gewünschten
Bakterien enthalten.
Gezielte Diagnose und Therapie
Der Fokus liegt in diesem Zusammenhang auf dem Wörtchen „gezielt“. Dr. med. Reckel: „Wer auf Verdacht Probiotika
nimmt, um die Verdauung anzukurbeln, macht im Grunde nichts
falsch. Aber es ist ein therapeutischer Blindflug, keine gezielte
Therapie.“ Bedeutend zielsicherer bewege man sich, wenn man im
Sinne der Mikroökologischen Therapie zunächst einmal über eine
komplexe Stuhldiagnostik herauszufinden versucht, welche Keime überhaupt im Darm angesiedelt sind. Sind vielleicht von den
guten zu wenige vorhanden, stattdessen aber von den nicht gewünschten zu viele?
„Eine einfache und schmerzfreie Stuhlprobe liefert Dutzende
Parameter über die Zusammensetzung der Darmflora“, so Reckel.
Ergibt diese Art der Diagnose einen bestimmten Mangel, dann
kann man mithilfe von mehreren Maßnahmen versuchen, einen
Ausgleich zu schaffen. Etwa durch eine Kostumstellung, durch
die Zufuhr von Enzymen und anderen Mikronährstoffen, welche
die ungewollten Keime verdrängen. Oder durch die gezielte, also
ärztlich verordnete Zufuhr von solchen Mikronährstoffen, die wieder für Ordnung in der Darmflora sorgen. Indem sie zum Beispiel
die optimalen Bewegungsabläufe zwischen der Nahrungsaufnahme und der Ausscheidung veranlassen.
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24 panorama
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WISSENSCHAFT & FORSCHUNG
PANORAMA
STUDIE
Enzyme:
Freunde des
Immun­
systems.
Die Wiederentdeckung der Beweglichkeit
Eine Biogena-Studie an Rückenschmerzpatienten hat gezeigt, dass die Enzymkombination „DoloZym® forte Gold“ die
Beweglichkeit wiederherstellen kann. Innerhalb von vier Wochen
konnten eine Reduktion der Schmerzen und Verbesserungen
beim Gehen, Stehen, Sitzen, Schlafen, bei der Körperpflege, im
Sozialleben, beim Reisen und beim Sex nachgewiesen werden.
Die Werte der Placebogruppe – also der Teilnehmer, die ein mit
Cellulose gefülltes Scheinpräparat erhielten – verschlechterten
sich oder blieben gleich.
In der Gruppe, die Enzyme verwendete, sanken die Schmerzen um 27 %, der Schlaf verbesserte sich um denselben Prozentsatzund hinsichtlich Sexualleben gaben die Teilnehmer eine
34-prozentige Verbesserung zu Protokoll. Gleichzeitig steigerten
sich die Laune und die Freude am Leben um 60 %, die Depressionsneigung sank dementsprechend.
Ein gesunder Rücken
kann entzücken
Rückenschmerzen schränken die Freude
an der Bewegung drastisch ein. Das
wissen alle, die sich mit Rücken­
problemen plagen. Trotzdem ist es
wichtig, auch bei Rückenproblemen
nicht zu rasten (und zu rosten). Die
Weltgesundheits­organisation WHO
empfiehlt 150 Minuten Bewegung pro
Woche. Das entspricht einem flotten
Spaziergang von 20 bis 25 Minuten
täglich. Damit kann man sein Leben
um drei bis sieben Jahre verlängern.
BARBARA FÄTH-NEUBAUER
26 panorama
nicht vorankommen und Schmerzen nicht abklingen, nachlassen.
Die Enzyme sind dabei behilflich, das natürliche Gleichgewicht der Botenstoffe wiederherzustellen. Sie können das Übermaß an entzündungsfördernden Botenstoffen schwächen, indem
sie ein Molekül aktivieren, das die Botenstoffe an sich bindet. Dieses Alpha2-Makroglobulin genannte Molekül sorgt dafür, dass die
entzündungsfördernden Botenstoffe schneller abgebaut und ausgeschieden werden. Dadurch wird der Entzündungsprozess unterbrochen, die Selbstheilung beschleunigt und die Rückenschmerzen verschwinden.
Kein Medikament, sondern Bestandteil der Ernährung
Enzyme von Biogena sind keine Medikamente, sondern Lebensmittel für besondere medizinische Zwecke. Enzyme kommen
auch in der Nahrung vor, aber nicht in der Menge, die benötigt
wird, um entzündliche Prozesse zu beeinflussen. Der Körper
kennt diese Substanzen aus der Nahrung und weiß, damit umzugehen. Anders als die Fremdsubstanzen, die in Medikamenten
verwendet werden, belasten Enzyme den Organismus nicht zusätzlich. Wichtig ist, darauf zu achten, dass Enzyme nüchtern eingenommen werden. Nur dann können sie in den Körper aufgenommen werden und das Immunsystem unterstützen.
RÜCKENSCHMERZGEPLAGTE benötigen Hilfe, damit
sie sich wieder mit Freude bewegen können. Hier bieten sich natürliche Enzyme an, die die Selbstheilungskräfte fördern. Begleitend zur Behandlung mit Medikamenten oder zur Physiotherapie
helfen diese natürlichen Substanzen dem Körper dabei, langanhaltende Rückenprobleme endlich unter Kontrolle zu bekommen.
Unterstützen mit der Kraft der Enzyme
Heute wissen wir auch, wie Enzyme Schmerzen bekämpfen.
Denn natürliche Enzyme – wie Bromelain aus der Ananas, Papain
aus der Papaya oder Trypsin und Chymotrypsin aus tierischer
Quelle – sind echte Freunde des Immunsystems. Sie kommen
dem Immunsystem (dann) zu Hilfe, wenn es Unterstützung
braucht. Im Fall von Rückenschmerzen liegen immer Entzündungen vor, die auch die Schmerzen verursachen. Diese entzündlichen
Vorgänge werden durch spezielle Botenstoffe weiter angeheizt
und am Laufen gehalten, solange das Immunsystem aus dem
Gleichgewicht ist. Das führt dazu, dass die Heilungsprozesse
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Ein gesunder Rücken, mehr Beweglichkeit, ein längeres Leben
Demzufolge helfen Enzyme, nicht nur das Leben wieder zu
genießen, sondern auch es zu verlängern. Ein gesunder Rücken
erlaubt mehr Bewegung und mehr Bewegung verlängert die Lebenszeit. Aber den täglichen flotten Spaziergang können sie nicht
ersetzen!
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panorama
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Kurz &
aktuell!
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Das Premiumpräparat für die Enzymtherapie
DoloZym® forte Gold ist ein hochkonzentriertes Enzympräparat zur diätetischen
Behandlung von akuten und chronisch entzündlichen Erkrankungen – insbesondere der Muskeln und Gelenke.
✔Bromelain, Papain und Trypsin greifen modulierend bei Entzündungen und
Schwellungen ein und fördern die Heilprozesse
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die Wirkung der Enzyme
PANORAMA
KURZINFO
Beliebte Ausbildung zum MikronährstoffCoach®
Informativ, lehrreich und überzeugend – so charakterisieren zwei
Teilnehmerinnen unseren Kompaktkurs zum MikronährstoffCoach®.
Die beiden haben die viertägige Ausbildung für die richtige Verwendung und Dosierung von Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen,
Enzymen und Co. in der August-Ausgabe der „panorama“ gewonnen
und die Abschlussprüfung erfolgreich abgelegt.
„Für mich war das Seminar sehr informativ“, resümiert Gewinnerin
Solveyg Hesse. „Begeistert hat mich die Authentizität der Trainer, die
Fähigkeit – aber auch die Bereitschaft- eigene Therapieerfahrungen in
komplizierten Stoffwechselvorgängen anschaulich darzustellen und
lebendig zu transportieren. Ich freue mich schon auf viele anregende
fachspezifische Vertiefungen“, erklärt die zweite Teilnehmerin Petra
Maurer.
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PANORAMA
GEWINNSPIEL
2016 – Jahr der Hülsenfrüchte
Lesen &
gewinnen!
Die Vereinten Nationen haben 2016 zum Internationalen Jahr der Hülsenfrüchte erhoben. Damit will man auf die wichtige Rolle aufmerksam machen
„die Hülsenfrüchten als Teil einer auf Ernährungssicherheit und gute
Ernährung gerichteten nachhaltigen Nahrungsmittelproduktion zukommt“,
wie es heißt.
In Kulturkreisen, in denen traditionell wenig Fleisch verzehrt wird oder
werden kann – in Afrika, Asien und Südamerika – seien sie eine wesentliche
Protein-Ernährungsgrundlage. Darüber hinaus würden Gesundheits­
organisationen auf der ganzen Welt den Verzehr von Erbsen, Bohnen, Linsen
und Co. als Teil einer gesunden Ernährung empfehlen. Sie sollen Übergewicht,
Diabetes, Herzerkrankungen und Krebs vorbeugen.
Sie haben die aktuelle Ausgabe der panorama schon ganz gelesen?
Dann ist die Beantwortung unserer Gewinnfrage sicher ganz leicht für Sie:
Welche natürliche Substanz verleiht der Chlorella-Alge ihre grüne Farbe?
Körperliche Fitness hält das Gehirn jung
Senden Sie die Antwort bitte per E-Mail an:
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Frühjahrsputz.
Marie Kondo
Einsendeschluss ist der 1. Mai 2016.
Magic Cleaning:
Unter den richtigen Antworten werden zehn Gewinner gezogen.
Die Gewinner werden telefonisch informiert.
Der Gewinn wird anschließend per Post zugesandt.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Wie richtiges Aufräumen
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Laut einer aktuellen Studie der Medizinischen Universität Graz kann
gute körperliche Fitness das Gehirn bis ins hohe Alter fit und jung
halten. An dieser Studie nahmen 877 Grazerinnen und Grazer mit
einem Durchschnittsalter von 65 Jahren teil. Sie absolvierten einen
Fitnesstest, bei dem das Körpergewicht, der Puls im Ruhezustand und
die maximale Herzfrequenz unter Belastung auf dem Ergometer
berücksichtigt wurden. Zusätzlich wurden das Gedächtnis, motorische
Fähigkeiten sowie spezielle Gehirnfunktionen analysiert. Die
Ergebnisse: Fitte Studienteilnehmer verfügten über ein besseres
Gedächtnis und bessere motorische Fähigkeiten.
Zu gewinnen gibt es eines
Ihr Leben verändert
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AUS DER PRAXIS
AUS DER
PRAXIS
Fit im Büro …
… mit uns Biogenas!
Mehr Konzent­
ration durch
Fitness am
Arbeitsplatz.
Weil Gesundheit bei Biogena im Fokus
steht, wollen wir Sie zu mehr Bewegung am
Arbeitsplatz motivieren! Ihr Benefit?
Entspannte Schultern, bessere Konzentration
und mehr Freude an der Arbeit. Unter
Anleitung unseres Ergonomie-Experten
Herbert Klügl zeigen wir Ihnen unsere
liebsten Übungen für zwischendurch.
MAG. BIRGIT OSWALD
WIR SIND VON JÄGERN UND SAMMLERN zu Sitzern und Tippern
geworden. Erlegt wird im Büroalltag höchstens noch der nachmittägliche
Kaffee, der sich im Gegensatz zum steinzeitlichen Mamut auch weder wehrt
noch kilometerlang verfolgt werden muss. Und selbst zur Kaffeemaschine
lässt es sich mittlerweile bequem auf dem mobilen Drehstuhl rollen. Das führt
dazu, dass wir uns kaum noch bewegen. Und die Folgen kennen wir alle: Der
Nacken schmerzt, die Augen brennen, der Rücken verspannt. Das viele Sitzen
und die einseitige Haltung können zu Beschwerden und Verspannung im ganzen Bewegungsapparat führen.
Bewegung hat viele Vorteile
Neben einem ergonomischen Arbeitsplatz ist es daher besonders wichtig,
zwischendurch auch etwas für den Körper zu tun, wie Ergonomie-Experte Mag.
(FH) Herbert Klügl weiß: „Kurze Bewegungseinheiten zwischen den Arbeitsphasen haben sehr viele Vorteile. Fitness am Arbeitsplatz kann die Konzentration, das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit steigern. Schon kurze
Bewegungseinheiten haben einen spürbaren Effekt.“ Besonders der Kreislauf
profitiert von leichten Bewegungsabläufen zwischendurch. Aber auch die Wirbelsäule und die Gelenke freuen sich über die Büro-Fitness.
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Kollegen motivieren
Oft besteht eine Hemmschwelle, sich im Büro vor allen
anderen zu dehnen und zu kräftigen. Diese Scheu lasse sich vermeiden, indem man einfach die Kollegen zum Mitmachen animiert, empfiehlt der Ergonomie-Experte: „Gemeinsam macht
Bewegung nicht nur mehr Spaß, sondern wird dadurch viel
leichter ein fixes Ritual im Büro-Alltag und trägt zum Teambuilding bei.“
1. Schulter-Dehnung (Maximiliane Müller,
Assistentin der Geschäftsführung)
Diese Übung kann bequem am Schreibtisch durchgeführt
werden. Kommen Sie in eine aufrechte Sitzhaltung und führen
Sie den rechten Arm waagerecht vor den Körper. Mit der linken Hand fassen Sie unter dem rechten Arm zur rechten Schulter. Dabei zieht der rechte Arm zur linken Seite. Nun drückt
die linke Hand ganz vorsichtig den rechten Arm noch ein
Stück weiter nach links.
Dadurch entsteht ein leichtes Ziehen in der rechten Schulter. Der Kopf kann gleichzeitig zur rechten Schulter gedreht
werden. Die Dehnung sollte ca. eine halbe Minute gehalten
werden, danach erfolgt ein Seitenwechsel.
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2. Knie anziehen (Jeanette Marschall,
Veranstaltungsorganisation)
Setzen Sie sich aufrecht auf die Kante Ihres Bürosessels und
ziehen Sie das rechte Bein zum Körper. Dabei umgreifen Sie
das Bein mit beiden Händen und unterstützen so den Zug.
Wichtig ist es, einen geraden Rücken beizubehalten. Eine
leichte Dehnung und Entlastung im Bereich des Rückens sollte nun spürbar sein. Diese Position sollte ca. eine halbe Minute
lang gehalten werden. Danach wird das Bein langsam zum Boden gebracht und die Seite gewechselt.
Effekt: „Den Rücken zwischendurch zu entlasten, ist im
Büroalltag wirklich sehr wichtig und sollte täglich gemacht
werden“, betont Herbert Klügl.
3. Fußwippe (Bernhard Peßenteiner, Texter)
Rücken Sie an die Vorderkante des Bürosessels und stellen
Sie die Beine in Hüftbreite auf den Boden. Ziehen Sie nun Ihre
Zehenspitzen nach oben und danach wieder ganzflächig auf
den Boden. Nun wippen Sie auf die Fußspitzen und die Fersen
verlassen den Boden. Diese Bewegungen fließen ineinander
und führen zu einem dynamischen Wippen.
Effekt: „Diese Übung ist ideal, um Verspannungen im
Effekt: „Diese Übung aktiviert die Venenpumpe und führt
Schulterbereich zu lösen, welche speziell durch das Arbeiten zu einer besseren Durchblutung. Gerade bei langem Sitzen
mit der Maus entstehen können“, so Herbert Klügl.
können die Füße schwer werden oder anschwellen. Die Wipp-
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bewegung schafft Linderung und bringt die Blutzirkulation in
Schuss“, so Herbert Klügl.
4. Rumpfbeuge (Romana Pasca, Marketing-Assistentin)
Führen Sie Ihre Hände hinter den Kopf, sodass die Ellenbogen ca. auf der Höhe der Ohren sind und visuell ein Dreieck
entsteht. Nun wird der Oberkörper nach links bewegt, bis ein
leichtes Ziehen zu spüren ist. Der Rücken bleibt dabei gerade,
die Bauchmuskeln werden leicht angespannt. Der Kopf gilt als
Verlängerung der Wirbelsäule.
Die Position wird ca. eine halbe Minute gehalten, dann
kommen Sie wieder in die Mitte und führen danach die Übung
zur anderen Seite aus.
Effekt: „Diese Übung fördert die Dehnung in Schultern,
Armen und im seitlichen Rumpfbereich und wirkt sehr ausgleichend und wohltuend nach langer Schreibtischarbeit“,
merkt Herbert Klügl an.
5. Rücken-Brust-Streckung (Manuel Hofherr,
Mitarbeiter Verkaufsinnendienst)
Stellen Sie sich hüftbreit vor Ihren Schreibtisch und legen Sie
die Hände schulterbreit auf den Schreibtisch. Lassen Sie die Arme
gestreckt, gehen Sie ein paar Schritte zurück und beugen Sie dabei
den Oberkörper vor. Versuchen Sie einen geraden Rücken zu halten. Die Beine dürfen Sie gegebenenfalls leicht beugen.
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Effekt: „Diese Übung dehnt einerseits die Brustpartie
und streckt andererseits den Rücken. Das Resultat ist ein
leichtes Aufrichten des Oberkörpers. Bei gestreckten Beinen
wird zusätzlich eine Dehnung im hinteren Oberschenkel
merkbar. Halten Sie die Position so lange, wie es für Sie angenehm ist“, beschreibt Herbert Klügl.
ZUR PERSON
Herbert Klügl ist spezialisiert auf Ergonomie im Büro und bietet
maßgeschneiderte Bewegungstrainings sowie Chair Massage
und Entspannungstechniken an. Zudem hat er sein eigenes
Trainings-Programm „Pilates Functional Agility“ entwickelt.
Termine & Kontakt:
Physical Functional Agility
Martinstraße 4, 1180 Wien
T +43 664 75 03 62 64
[email protected]
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Unterwegs
in Indien und
Nepal
chen über Istanbul nach Indien geht, haben sich
viele von Biogena hinzugesellt. Zwar sitzen sie
im Flugzeug nicht neben ihr. Zwar können sie
auch nicht riechen, wie es auf den Straßen von
Patna duftet – wo sie gelandet ist. Aber per
Smartphone sind sie dennoch mittendrin im Geschehen und dürfen hautnah erfahren, wie kunterbunt es zugeht. Die Geschichten und Begegnungen, die kleinen Abenteuer und Erlebnisse
– das alles ist so lesenswert, dass wir nicht umhin
konnten: Wir haben Ina Viebahn gefragt, ob wir
ihre Kurznachrichten veröffentlichen dürfen –
und eine Kostprobe für Sie zusammengestellt.
Eine bewegende Reise
im Zeichen des Miteinanders
Sich die Welt ansehen und dabei auch
an andere denken – herumkommen,
forschen, helfen: Wie das alles auf
einmal geht, zeigt Dr. Ina Viebahn aus
dem Biogena-Wissenschaftsteam.
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Little Flower – ein Lepradorf in Indien
Dienstag, 29. Dezember 2015
„Gestern bin ich von Patna aufgebrochen
und nach Little Flower gefahren. Ich wurde traditionell mit vielen Blumenkränzen und Tika auf
der Stirn begrüßt. Heute Morgen hatte ich gleich
meinen ersten Arbeitstag im Krankenhaus:
Dienstag ist Entlassungstag auf der Leprastation.
Alle Patienten werden verbunden und ihre Wunden wurden begutachtet.“
ES IST MEHR ALS DAS TAGEBUCH einer Reise. Es ist, als
ob alles auf einmal so nah und man selbst mittendrin wäre: in
dieser fremden, fernen, faszinierenden Welt. Denn was uns Ina
Viebahn via WhatsApp sagt, bringt Indien und Nepal geradewegs zu uns nach Hause.
Ina Viebahn? Indien? Nepal? In der panorama hat sie sich
schon oft zu Wort gemeldet – als Ernährungswissenschaftlerin.
Dr. Ina Viebahn ist bei Biogena für Studien zuständig und immer
neu dahinter her, was Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente
und die vielen anderen Natursubstanzen leisten. Und wenn wir
unterwegs sind, dann bewegt uns ja meist etwas Bestimmtes: Die
einen wollen Urlaub machen, die andern wollen arbeiten, forschen, das Unbekannte entdecken. Und manche ziehen einfach
los, um jemandem zu helfen, wo immer es nötig ist. Aber irgendwie motiviert Ina Viebahn nicht nur das eine, nicht nur das andere. Irgendwie kommt bei ihr gleich alles zusammen – und ergibt
die wunderbarste Reise, die man sich nur ausdenken kann.
Hier mit von der Partie zu sein, will etwas heißen: Sind Sie
bereit? Als es für Ina Viebahn am 26. Dezember 2015 von Mün1/2016
Montag, 4. Januar 2015
„Heute will ich euch von meiner Arbeit hier
erzählen: Seit Anfang November wird im Lepra­
hospital untersucht, wie sich die Gabe von Mikronährstoffen und Enzymen auf die Wundheilung der Patienten auswirkt. Insgesamt 120
Patienten nehmen an der placebokontrollierten
Studie mit Biogena ReconZym® Gold teil. Sie
erhalten drei Mal täglich zwischen den Mahlzeiten ihre Kapsel. Um 4:00 Uhr morgens, um
10:00 Uhr vormittags und um 20:00 Uhr
abends. Regelmäßig dokumentieren wir beim
Verbandswechsel den Heilungsprozess. Ich
selbst bin jeden Tag im Krankenhaus, fotografiere die Wunden oder gehe mit zur Self-CareGroup, wo die Patienten lernen, sorgfältig auf
ihren Körper zu achten: besonders auf Hände,
Füße und Augen.“
„Wenn ich Zeit habe, besuche ich Patienten
und wir unterhalten uns mit englischen Brocken
und Gesten, so gut es geht. Jedenfalls haben wir
immer Spaß miteinander.“
„Ab und zu spiele ich mit den drei Kindern
im Krankenhaus Ludo – ein einfaches, aber
sehr beliebtes Würfelspiel, das ich für sie besorgt habe.“
„Für gewöhnlich begleiten Angehörige in
Indien ihre Lieben ins Hospital. Nicht so bei Lepra. Die jungen Patienten sind Wochen oder sogar Monate allein hier – soweit man bei einem
Schlafsaal mit über 40 Betten von ‚allein‘ sprechen kann.“
Mittwoch, 30. Dezember 2015
„Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll. So viel
ist schon wieder geschehen heute. Das Wichtigste ist, dass wir gerade in Raxaul, der nahegelegenen Stadt, waren. Dort haben wir für alle 140
Patientenbetten neue Kopfkissen bestellt, die wir
aus den Mitteln der Biogena-Studie finanzieren
können. Neue Bezüge dazu stellt man günstig in
der dorfeigenen Näherei her. Zusammen mit
neuer Patientenbekleidung und Matratzen be- kommt das Lepra-Krankenhaus so auf längere
Zeit eine sinnvolle Hilfe, die noch vielen Generationen von Patienten nutzen wird.“
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Die neue
Geschäftsführung stellt sich vor –
Was uns bei Biogena bewegt
„Biogena hilft!“
schenkt
Kindern
Zukunft.
Dienstag, 12. Januar 2016
„Gestern Nacht war es schon finster, als wir nach acht Stunden
Fahrt durch die nepalesischen Berge, weite Strecken über rumpelige Feldwege, in Kathmandu ankamen. Heute Morgen begrüßen
mich Gebetsfahnen vor dem Zimmer.“
Mittwoch, 13. Januar 2016
„Das Wichtigste für heute: Ich habe Karchung, Pema und Sonam und deren Betreuer Mohan getroffen. Unser Verein Biogena
hilft! unterstützt die beiden Mädchen bei deren Ausbildung. Sie
wollen Amchis werden, also Ärztinnen der Traditionellen Tibetischen Medizin. Sonam lernt Thangka-Malerei, das heißt Meditationsbilder zu schaffen. Die drei sind wirklich erstaunliche junge
Menschen: selbständig und selbstbewusst, zielstrebig, offen und
freundlich. Vielen Dank an alle Biogenas, die den Verein Biogena
hilft! jeden Monat unterstützen. Ihr könnt euch absolut sicher
sein, dass eure Spende bestens angelegt ist. Die Mädchen waren
sehr neugierig. Sie haben mich viel über mein Leben und über
Biogena gefragt und freuen sich so, dass wir sie unterstützen.“
Sind Sie auch neugierig geworden? Möchten Sie mehr über
diese Reise erfahren? Auf www.biogena.at/InasReise haben Sie
Gelegenheit dazu. Lassen Sie sich die vielen Augenblicke nicht
entgehen, die mitsammen zum großen Erlebnis werden.
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Biogena startet mit einer neuen
Geschäftsführung in die Zukunft:
Alexandra Herlbauer, Alexandra
Aichholzer, Roman Huber, MSc, und
Ulrike Göllner sind alle samt erfahrene
Spezialisten aus den eigenen Reihen, die
sich um die Weiterentwicklung des
Unternehmens kümmern. Firmenin­
haber Dr. Albert Schmidbauer fokussiert
sich verstärkt auf seine Eigentümerrolle
sowie auf die Strategie­entwicklung
der Unternehmensgruppe.
BIOGENA HILFT!
VEREIN FÜR KINDER UND BILDUNG
Biogena hilft! schenkt Kindern Zukunft. Denn Bildung ist der
Schlüssel, damit sie sich entfalten können. Unsere Wurzeln sind
bei Biogena, dem Mikronährstoff-Spezialisten aus Salzburg. Dort
haben sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im März 2015
zusammengetan. Und herausgekommen ist dieser einzigartige
Sozialverein, der allen Menschen offensteht.
Werden Sie Mitglied, mit nur 2 Euro im Monat sind Sie dabei. Oder
unterstützen Sie uns mit Ihrer Spende. Denn ganz egal, wie viel sie
geben: Ihr Beitrag bedeutet, Kinder glücklich zu sehen.
Biogena hilft! – Verein für Kinder und Bildung
Obfrau Mag. Rita Schmiedbauer
T +43 664 88 33 10 88
[email protected]
Spendenkonto
Biogena hilft – Verein für Kinder und Bildung
IBAN: AT62 5500 0102 0005 6707
BIC: SLHYAT2S
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Dr. Albert Schmidbauer
Eigentümer, Geschäftsführer
„Beweglich sein heißt für mich neugierig sein, offen sein
für andere Sichtweisen, Kulturen, Zugänge, aber natürlich
auch die Fähigkeit zur Entwicklung und des Aufeinanderzugehens zu haben.“
Ulrike Göllner-Gradwohl
Geschäftsführerin Mikronährstoff-Stores
„Es gibt zwei Themen, die mich stark bewegen: Freiheit und Vertrauen. Jeder Mensch
soll die Möglichkeit haben, sein Leben frei,
ohne Zwang und ohne grobe Eingrenzungen leben zu dürfen.
Zum anderen vertraue ich immer mehr darauf, dass Dinge erst dann wirklich passieren,
wenn die Zeit dafür reif ist, nur dann machen
sie auch wirklich Sinn.“
Alexandra Herlbauer
Geschäftsführerin Biogena Naturprodukte,
Biogena Vital Basics
„Mich bewegt Lebensqualität, als Bereicherung unseres Lebens. Sie ist die Chance auf
Selbstbestimmung und Selbstverwirklichung,
Mitbestimmung und Mitverantwortung, die
Chance, gesund zu bleiben oder zu werden. Die
Verantwortung für die Qualität seines Lebens
kann niemandem abgenommen werden, aber es
ist mir ein Anliegen, positive Bedingungen dafür zu schaffen.“
Roman Huber, MSc
Geschäftsführer Biogena Naturprodukte,
Biogena Management Holding,
Biogena Deutschland, Medano Akademie
„Ich liebe es zu lachen und habe gerne
glückliche Menschen um mich. Ziel von Biogena ist es, allen Menschen ein wunderbares Leben zu bieten. Diese Vorstellung bewegt mich
jeden Tag aufs Neue.“
Alexandra Aichholzer
Geschäftsführerin Biogena International
„Es bewegt mich, dass sich immer mehr
Menschen positiv mit der Umwelt auseinandersetzen und achtsamer mit Tier und Mensch umgehen – und dass auch Biogena einen großen
Teil dazu beiträgt!“
panorama
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AUS DER PRAXIS
Feindliches
Duo:
Bewegungs­
armut und
Flüssigkeits­
mangel
Faszination Faszie
Rollst du schon
oder klebst du noch?
Der Faszien-Hype hält längst nicht
mehr nur im Profisport Einzug,
mittlerweile werden auch in den
Wohnzimmern verklebte Binde­
gewebsfasern mittels Hartschaumrolle
einfach weggerollt. Mit dem
richtigen „Rollout“ haben
Rückenschmerzen und Cellulite
MAG. BIRGIT OSWALD keine Chance mehr!
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Die Behebung der Verklebung
„Faszienziehen“ hat sich hier als wohltuende
Therapieform etabliert. Dabei werden Faszienvernetzungen von ausgebildeten Therapeuten,
wie Osteopathen, Masseuren, Physiotherapeuten
oder Rolfern, durch langsame Bewegungen gedehnt. „Die Faszien werden lang gezogen, damit
sich die Form des Bindegewebes neu aufbaut.
Bei regelmäßiger Anwendung erlangen die Faszien ihre Geschmeidigkeit zurück und die Rückenschmerzen können sich subjektiv deutlich
verbessern“, so Hofmann.
Um Verklebungen zu verhindern, setzen immer mehr Schreibtischmenschen auf ein spezielles Faszientraining. „Für alle, die zu Hause etwas
für die Fasziengeschmeidigkeit tun wollen,
kommen Entspannungstechniken in Frage, bei
denen viel gedehnt wird, wie Yoga, Pilates oder
Qi Gong. Und natürlich empfehle ich den Gebrauch einer Faszienrolle“, so Hofmann.
SIE SIND OFT nur einen Millimeter dick und dennoch einzigartig stabil wie kaum ein anderes Netzwerk im menschlichen
Körper. Ohne sie würden wir zusammenfallen und alle Organe
wild herumkullern: die Faszien. Faszien (lat. Band, Bündel) sind
Bindegewebsfasern, die überall im Körper zu finden sind und diesen auf intelligente Weise vernetzen. Diese kollagenen Kraftbänder halten unseren Körper zusammen und sorgen so für Stabilität
und Halt. Dennoch zeichnen sich Faszien durch die beachtliche
Flexibilität aus. Dank ihrer Verschieb- und Dehnbarkeit schaffen
sie den notwendigen Raum, den etwa unsere Lungen bei der Atmung brauchen. Faszien sind also ein komplexes Wunderwerk,
das zum einen unseren Organen Schutz und Stütze bietet und zum
anderen lebensnotwendigen Vorgängen den nötigen Raum schafft.
Feind der Faszien-Fitness
Faszien bestehen aus Kollagenfasern, Wasser und Elastin. Diese Bestandteile sorgen für die Elastizität und Bewegungsfähigkeit
der Muskeln, die allerdings schnell ins Ungleichgewicht geraten
können: Bewegungsarmut und Flüssigkeitsmangel sind ein feind1/2016
liches Duo, das den straffen Kraftbündeln schwer
zu schaffen machen kann. Die Folge sind dann
Verklebungen, die sich durch schmerzhafte Verspannungen, Rückenschmerzen oder Kopfweh
äußern können. Auch Fehlhaltungen können das
Gewebe einzelner Regionen überlasten und die
elastischen Gewebeanteile vermindern.
Neuesten Studien zufolge spielen Faszien
hinsichtlich Rückenschmerzen eine größere Rolle als bisher angenommen. Forscher vermuten,
dass die Bandscheibe bisher oft fälschlicherweise
als Ursache für Rückenprobleme ins Visier genommen wurde, dabei seien die Rückenfaszien
häufig Auslöser der lästigen Schmerzen. „Besonders bei Menschen, die viel sitzen, entstehen
Verhärtungen in den Faszien. Die Elastizität
des Gewebes geht verloren, wodurch lokal
schmerzhafte, häufig ziehende Beschwerden
ausgelöst werden können“, so David Hofmann,
Physiotherapeut und Osteopath im Therapiezentrum Millergasse Wien.
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Ran an die Rolle!
Richtig rollen will gelernt sein: Für das Faszien-„Rollout“, eine Kombination aus Rolltherapie und Work-out, reicht eine rutschfeste Matte, eine Faszienrolle und eng anliegende
Kleidung. Die Selbstmassage ist sehr einfach
und es sind keine Vorkenntnisse notwendig. Je
nachdem, welche Körperteile „gewälzt“ werden
sollen, legt man sich in Rücken- oder Seitenlage
auf die Matte und schiebt die Faszienrolle dazwischen. Dann kann mit sanftem, langsamem Hinund-her-Rollen begonnen werden, die Hände
und Arme können als Abstützung am Boden
dienen. Für Anfänger eignet sich auch eine Anwendung im Stehen. Dabei wird die Rolle zwischen Rücken und Wand geklemmt und sanft
auf- und abbewegt. „Die vordere und hintere
Oberschenkelmuskulatur sowie die Waden oder
das Gesäß eignen sich sehr gut als Einstieg in die
Selbstmassage mit der Rolle. Pro Körperstelle
können anfangs bis zu zehn Rolldurchgänge
durchgeführt werden. Zu Beginn kann die Anwendung leicht schmerzhaft sein, mit wiederholtem Training und korrekter Anwendung tritt
aber häufig eine spürbare Besserung ein“, so
Hofmann.
Fantastisch elastisch
Durch den sanften Druck und die Rollbewegung stellt sich eine entspannende Wirkung auf
das Gewebe ein, zudem verbessert sich die
Durchblutung in den Fasern und das Gewebe
wird wieder elastisch. Auch die Nährstoffversorgung des Gewebes verbessert sich und die Stoffwechselendprodukte werden leichter abtransportiert. Diese Vorgänge sind auch furch d
Abbau von lästiger Cellulite vorteilhaft. „Neben
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Anzeige
Ran an die
Rolle!
Gemeinsam etwas bewegen –
durchblutungsfördernden Übungen mit der Faszienrolle sollte im
Kampf gegen Cellulite unbedingt auch auf eine ausreichende
Trinkmenge geachtet werden, um die Fasern geschmeidig zu
halten“, so Hofmann. Auch Nährstoffe wie Vitamin C und ausgewählte Mineralien wie Kupfer oder Silizium halten das Gewebe stabil.
Grundsätzlich ist das Rollen eine sehr empfehlenswerte gesundheitsfördernde Maßnahme. Gewisse sensible Körperstellen wie die Halswirbelsäule, Knie oder die Nierengegend sollte
bei der Selbstmassage mit der Rolle allerdings ausgelassen
DIE DREI FASZIENGRUPPEN
Die oberflächlichen Faszien bestehen aus lockerem Binde- und
Fettgewebe. Sie sind im Unterhautgewebe zu finden und dienen
vor allem der Pufferung, indem sie Organe, Blutgefäße und
Drüsen umhüllen.
Die tiefen Faszien umschließen vor allem Muskeln, Knochen,
Knorpel und Gelenke. Sie verhindern, dass sich die einzelnen
Muskelfasern aneinander reiben. Bänder, Sehnenplatten und
Muskelansätze zählen hierzu.
Die viszeralen Faszien geben den inneren Organen, wie Herz,
Lunge oder Gehirn, Schutz. Da diese Organe besonders
empfindlich sind, verfügen sie über eine doppelte Faszienschicht.
Zu dieser Fasziengruppe zählen beispielsweise das Bauchfell,
der Herzbeutel oder die Hirnhaut.
40 panorama
werden. Finger weg von der Faszienrolle heißt es auch nach
Operationen oder bei frischem Narbengewebe sowie während
der Schwangerschaft.
Ebenso sind Krampfadern, Hämatome, Entzündungen und
Thrombosen Kontraindikationen, wie David Hofmann erklärt:
„Auch bei Empfindungsstörungen, Osteoporose oder Herzinsuffizienz ist Vorsicht geboten. In diesen Fällen sollte die Rolle nicht
verwendet werden. Das gilt auch für Menschen, die blutverdünnende Medikamente einnehmen.“ Für alle anderen lautet die Devise: Bewegen statt verkleben!
ZUR PERSON: DAVID HOFMANN
Physiotherapeut, Osteopath,
Kinderosteopath (i. A.)
Behandlungsschwerpunkte:
Osteopathie (strukturell,
Organe, kraniosakral)
Manualtherapie (Orthopädie,
Unfallchirurgie, postoperativ)
Trainingstherapie
Akute & chronische Schmerzen
(Bewegungsapparat, Kopfschmerzen,
Verdauung, Schwindel ...)
Termine & Kontakt: T +43 664 39 58 287
[email protected], www.tzmillergasse.at
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Mit nachhaltigen Geldanlagen Umweltprojekte finanzieren
Das Umweltcenter der Raiffeisenbank
Gunskirchen bietet grünes Sparen,
Veranlagen und mit dem UmweltGirokonto echtes Green Banking an.
„WER DIE WELT BEWEGEN WILL, sollte erst sich selbst
bewegen“ – schon Sokrates wusste, dass Veränderung immer bei
einem selbst beginnen muss. Genau diesen Ansatz hat die Raiffeisenbank Gunskirchen verfolgt und im Jahr 2012 mit dem Umweltcenter eine „grüne Bank“ im Herzen Oberösterreichs gegründet. „Mit unserem Umweltcenter und den finanzierten
Umweltprojekten tragen wir als Bank dazu bei, dass auch nachfolgenden Generationen der Zugang zu klarem Wasser, reiner
Luft und einer sauberen Umwelt ermöglicht wird“, erklärt Dr.
Hubert Pupeter, Geschäftsleiter der Raiffeisenbank Gunskirchen
und des Umweltcenters. Die finanzierten Projekte spannen einen
Bogen von Tesla-Taxi und Bioladen zu Windpark und Biomasseheizwerk. „Gemeinsam kann man Großes bewirken und jeder
nachhaltig veranlagte Euro trägt dazu bei, unsere Umwelt zu
schützen“, so Pupeter.
Mit den veranlagten Geldern umweltbewusster Sparer werden ausschließlich ökologische Projekte finanziert. „Wir investieren nur in Projekte, die dem Erhalt der Umwelt und dem Klimaschutz dienen. Nachhaltige und faire Produktionsbedingungen,
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biologischer Landbau und E-Mobilität sind weitere Teile unseres
Investitionsspektrums“, erläutert Pupeter. Mittels E-Banking haben Kunden in ganz Österreich die Möglichkeit, ihre Gelder wie
bei einer Direktbank zu veranlagen oder ihre täglichen Bankgeschäfte mit dem Umwelt-Girokonto zu erledigen.
Als Umweltbank arbeiten wir auch mit Unternehmen zusammen, die sich einem nachhaltigen und verantwortungsvollen Geschäftsgebaren verschrieben haben. „Mit Biogena haben wir, nach
der Grünen Erde, einen weiteren Kunden, der unsere Werte und
unser Anliegen teilt, die Umwelt zu schützen“, erklärt Pupeter
abschließend. FACT BOX
Seit mehr als 100 Jahren ist die wirtschaftlich selbstständige
Raiffeisenbank Gunskirchen bewährter Ansprechpartner in der
Region. Mit der Gründung des Umweltcenters im Jahr 2012
legte die regional stark verankerte Bank den Fokus noch mehr
auf regionale und vor allem soziale, ökologische und nachhaltige
Finanzierungen und Veranlagungen. In den ersten zweieinhalb
Jahren (bis Dezember 2015), in denen das Umweltcenter
ökologisch sinnvolle Projekte unterstützt hat, wurden bereits
mehr als 15,2 Mio. Euro in nachhaltige Umweltprojekte aus dem
Bereich Windkraft, Photovoltaik, Biomasse und innovative Ideen
investiert. Die Raiffeisenbank Gunskirchen erreichte 2015 ein
Geschäftsvolumen von 530 Mio. Euro und beschäftigt derzeit 34
Mitarbeiter. Weitere Informationen unter www.umweltcenter.at
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AUS DER PRAXIS
advertorial
Bewusst in
die Stille
gehen.
Der Klang der Stille –
Was uns inwendig bewegt
Meditieren heißt nach sich selbst
hören. Und dabei ist es nie zu
spät, die Ohren zu spitzen. Eine
akustische Bestandsaufnahme.
BERNHARD PESSENTEINER
Ruhe – mitten im Sturm?
Mein Reim darauf ließ auf sich warten. Und
zugegeben: Gelungen ist er mir erst, als ich Mag.
Martin Sattlberger kennenlernte. Der Mann hat
Psychologie studiert, ist Meditationsleiter und
in der Stille sozusagen zu Hause. Wie erklärt er
es sich, dass es hier dermaßen laut werden kann?
Die Antwort liege – so Sattlberger – nicht
in, sondern um uns. Denn Reize würden heute
vielerorts wie Fluten daherbrausen. Es donnere,
trommle und dröhne überall – wir seien geradezu süchtig danach. Und wenn die Droge, der
Lärm, plötzlich ausbleibe, passiere, was beim
Entzug eben passiert: Ein Anteil in uns sucht
sich Ersatz.
Das hatte Hand und Fuß. Damit wurde klar,
warum es in mir pumperte, polterte, pochte. Ich
war Lärmoholiker. – Aber Sattlberger sagt auch:
Durch das Dickicht an Misstönen müssen wir
hindurch. Gab es also Hoffnung? Hatte ich mit
dieser Geschichte am Ende doch aufs richtige
Pferd gesetzt? Würde ich in der Redaktion mein
Gesicht wahren – auch ohne Schminktopf?
EHRLICH GESAGT: Es ist mir nicht leicht gefallen, das anzugehen. Denn die Geschichte, die Sie hier erwartet, ist anders –
ganz anders als sonst. Sonst habe ich ja diesen Topf mit Schminke,
wenn ich erzähle – und seine Farben sind imstand zu zaubern. Ich
kann daraus kunterbunte Gesichter malen und, sooft ich will, die
Rollen tauschen: Wer von Berufs wegen schreibt, will schlicht bei
der Sache sein.
Und daher bleibt mein Schminktopf diesmal zu. Jedes
Gramm Make-up würde alles entstellen. Aber seien Sie unbesorgt:
Die Farben bleiben nicht fern. Und sie werden noch heller aufleuchten und strahlender schillern als sonst. Denn die Farben, die
sich ergeben, kommen diesmal aus uns selbst.
Pst.
Pst. – Wir haben viel zu selten den Mut dazu: Pst. Stellen Sie
sich vor, plötzlich wird es still. Das auszuhalten, will gelernt sein.
Einen Augenblick lang ohne Smartphone, Tablet, Fernbedienung
fristen. Einen Augenblick lang YouTube, Vimeo, Dailymotion
bleiben lassen. Einen Augenblick lang horchen, was nicht durch
Kopfhörer und Lautsprecher schallt. Pst. – Es erklingen wunderbare Melodien, die wir fast vergessen hätten – genauso wie den
Ort, von wo sie stammen. Sie sind nah und scheinen doch so fern.
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Poltergeister
Was: fern? Ja, fern. Ich habe es zu spüren bekommen, als ich mich zum ersten Mal bewusst
in die Stille begab – bewusst versuchte, nach ihr
zu lauschen. Denn erstens kam es anders und
zweitens alles laut. Was: laut? Ja, laut. Und mehr
als laut: schrill, gellend, überlaut.
Stop. Aus. Ende. Sollte es sich so anhören?
Klang so Meditation? Ha, da hatte ich mir ein
schönes Ei gelegt. Wenn nur meine Kolleginnen
und Kollegen nicht Wind davon bekämen. Eine
Story über kontemplative Stille war ich schuldig
– und was würde daraus: viel Lärm um nichts?
Per aspera ad astra – Durch Mühsal zu den
Sternen. Auf einmal blitzte in mir die alte Sentenz wieder auf. Und vielleicht mochte sie auch
heute noch gelten? Kluger Ansatz. – Aber klug:
Wird man das nicht aus Erfahrung? – Ich musste
es einfach herausbekommen: Was waren es für
Geister – frech genug, um gerade jetzt durch
meinen Kopf zu poltern – wo die Welt doch endlich einen Augenblick geschwiegen hätte?
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Erkenne dich selbst
Jedenfalls wusste ich, womit ich es zu tun
hatte. Ich blieb von da an gefasster und nahm die
Stille, wie sie war: grell und gellend. So hat es
sich eine Zeit lang angehört. Und wenn mir diese Zeit auch wirklich lang vorkam – und wenn
ich währenddessen auch am liebsten tausendmal
zum Smartphone, Tablet – oder Schminktopf
gegriffen hätte; irgendwann erfüllte sich, liebe
Leserinnen und Leser, was insgeheim außer Frage stand: Durch das dunkelste Dickicht, durch
den lautesten Lärm hindurch schimmerte etwas
Wunderbares. Und die Töne, eben noch grell
und gellend, fanden sich wieder in einer Melodie, so schön – dass es um mich geschehen war.
Es ist wie eine Liebeserklärung: Meine ureigene Stimme singt sie. Und vielleicht steckt darin auch, was Psychologen als unser „Selbst“ bezeichnen. Aber sei es, wie es ist: Ich bin ich. Und
ich bin da. Und im Hier und Jetzt habe ich es
schlicht nicht not, zum Make-up-Topf zu greifen: Ich bleibe ungeschminkt. – Sei es, wie es ist:
Ich bin bei mir, bei euch – bin da.
PANORAMA-TIPP
Gemeinsam meditieren
Möchten auch Sie einmal in die Stille
horchen und Ihre eigenen Klänge entdecken? Dann machen Sie es doch am besten
gemeinsam mit anderen Menschen.
Mag. Martin Sattlberger, Psychologe und
Meditationsleiter, lädt dazu ein. Hier sind
die nächsten Gelegenheiten:
21. bis 23. März 2016 (2,5 Tage)
Seminarzentrum Stift Schlägl,
Aigen-Schlägl, Mühlviertel
22. bis 24. September 2016 (2,5 Tage)
Hotel Föttinger, Steinbach am Attersee,
Salzkammergut
10. bis 12. November 2016 (2,5 Tage)
Bildungshaus Greisinghof, Tragwein,
Mühlviertel
Die Kurse beginnen jeweils am ersten Tag um
10:00 Uhr und enden um 12:30 Uhr am
letzten Tag. Daran teilzunehmen, kostet 280
Euro (pro Person und Kurs – exkl. Anfahrt,
Unterkunft und Verpflegung). Anmeldung per
E-Mail an [email protected]
panorama
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FAMILIENSOMMER IM
IKUNA NATURRESORT
Wie fit sind Sie?
Machen Sie den Selbsttest!
Starten Sie mit Ihren Liebsten in den IKUNA-Familiensommer
und tauchen Sie ein in diese einmalige Erlebniswelt
in Natternbach. IKUNA ist ein Erlebnis für Groß und Klein.
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3 Erleb -Suite
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Für die Kleinen:
 Kutschenfahrten und Streichelzoo
 25.000 m2 Erlebnispark mit Spielstationen und Westernstadt
 Bogenschießen und Bogenbaukurse
 indianische Tanz- und Trommel-Workshops
 Lagerfeuer und weitere Highlights
Für die Großen:
Erholung in der 4 Adler Tipi-Suite
Relaxen im Sauna-Tipi
Köstlichkeiten im IKUNA-Restaurant
Regionale, saisonale Klassiker und einzigartige
Genuss-Vielfalt auch für Veganer und Vegetarier
TEST
EGAL OB JOGGEN, Schwimmen, Fahrradfahren oder Walken: Wer sich regelmäßig bewegt,
bleibt körperlich und geistig fit; die Aussage „Sport ist die beste Medizin“ hat also definitiv gedanklichen Sinngehalt. Neben den positiven Auswirkungen auf Körper, Geist und Seele beeinflusst regelmäßiger Sport jedoch auch viele chronische Erkrankungen des Bewegungsapparats positiv. In unserem Selbsttest können Sie Ihr tägliches Bewegungsverhalten überprüfen und so herausfinden, ob Sie
körperlich fit sind oder doch noch Verbesserungspotential besteht.
1 Der Aufzug ist defekt. Sie nehmen die Treppe und gehen zu Fuß in den siebten Stock.




JA
NEIN
JA
NEIN
JA
NEIN
JA
NEIN
JA
NEIN
7 Haben Sie Knie-, Hüft- oder Gelenkschmerzen?
JA
NEIN
8 Haben Sie angeschwollene und gerötete Gelenke?
JA
NEIN
9 Sind Sie in Ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt?
JA
NEIN
JA
NEIN
Müssen Sie auf Ihrem Weg eine Verschnaufpause einlegen?
2 Ziehen Sie einen Nachmittag auf der Couch vor dem Fernseher häufig
körperlicher Betätigung und Bewegung an der frischen Luft vor?
4 Empfinden Sie einen etwa einstündigen zügigen Spaziergang
BIOGENA-LOUNGE PACK AGE 1
40 % Ersparnis speziell für Biogena Kunden
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Package-Preis für eine Familie mit bis zu 5 Personen2
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statt 498 Euro um nur 299 Euro gesamt.
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„Biogena-Lounge“ sic
 3 Erlebnistage, 2 Nächte in der Tipi-Suite mit Frühstücksbuffet
 Welcome-Drink und Obstkorb
 Freie Saunabenutzung
 Freier Eintritt in den IKUNA Erlebnispark
 GRATIS Eintritt zum Erlebnisfreibad3
 GRATIS DONAU-Card im Wert von 4,90 Euro pro Person4
 10-Euro-Gutschein für den nächsten Tipi-Hotelbesuch
Durch die DONAU-Card ist Ihr Eintritt an über 70 Ausflugszielen um mindestens 20 % ermäßigt – ideal für Ihre An- und Abreise.
als sehr anstrengend?
5 Der Bus, den Sie ursprünglich erreichen wollten, steht schon an der Haltestelle.
Sie sind noch etwa 100 Meter entfernt und müssten sich sehr beeilen. Warten Sie
lieber auf den nächsten, damit Sie nicht außer Atem kommen?
6 Nehmen Sie aus Bequemlichkeit lieber den Aufzug oder die Rolltreppen und
legen auch kurze Strecken mit dem Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln zurück,
anstatt zu Fuß zu gehen?
10 „Knacken“ oder „knirschen“ Ihre Gelenke oder haben
Sie ein Instabilitätsgefühl im Knie?
Auswertung
Wenn Sie mehrere Fragen mit „Ja“ beantwortet haben, sollten Sie in Erwägung ziehen, sich häufiger zu
1
3
Angebot je nach Verfügbarkeit bis 31.12.2016 gültig. Package für zwei Erwachsene mit bis zu drei Kindern (bis 12 Jahre) verfügbar.
Während der Öffnungszeiten von Mai bis September. 4 DONAU-Card ist von April bis Oktober verwendbar.
2
bewegen und den Alltag „aktiver“ zu leben: Lassen Sie einmal das Auto stehen und legen Sie kürzere Di-
TEST
stanzen zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurück, fragen Sie Freunde, ob sie mit Ihnen Sport treiben wollen
AUSWERTUNG
und motivieren Sie sich gegenseitig. Falls Sie sich bei erhöhter körperlicher Aktivität unwohl fühlen oder
Schmerzen haben, sollten Sie jedoch zuerst eine professionelle Meinung einholen.
„Mens sana in corpore sano“, was für „ein gesunder Geist in einem gesunden Körper“ steht, kann zu wei-
IKUNA Naturresort GmbH
Indianerpfad 1, A-4723 Natternbach
T +43 7278 20 800, [email protected]
www.ikuna.at
44 panorama
ten Teilen durch regelmäßige Bewegung und Sport ermöglicht werden. Und merken Sie sich: Es ist nie zu
spät, damit anzufangen!
/ikuna.indianerwelt
3/2015
1/2016
panorama
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Vorträge Biogena Lounge
Wir veranstalten jeden Monat kostenlose Vorträge für Sie! Unsere Vorträge finden in allen großen Städten in Österreich, Deutschland,
Italien und der Schweiz statt! Profitieren Sie von wertvollem Expertenwissen!
Tanz der Hormone
Demenzerkrankungen
Ort: Therapiezentrum Markhof
Geidorfgürtel 21/1. Stock/M04
8020 Graz
Ort: Schottenfeldcenter
Schottenfeldgasse 22, 1070 Wien
Termin: Donnerstag, 17.03.2016, 19:00 Uhr
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Referentin: Katrin Burkhardt, Therapeutin
Referentin: Erika Lemmerhofer, MBA für
Gesundheits- & Sozialmanagement
Die Welt der Mikronährstoffe
Burnout und Depression
Ort: Hotel Therme Meran
Thermenplatz 1, 29012 Meran, Italien
Ort: Park Inn by Radisson Linz
Hessenplatz 16–18, 4020 Linz
Termin: Samstag, 02.04.2016, 18:00 Uhr
Termin: Donnerstag, 07.04.2016, 19:00 Uhr
Referent: Dr. med. Harald Stossier, Arzt für
Allgemeinmedizin, Medizinischer Leiter des
Gesundheitszentrums VIVAMAYR
Referenten: Gerhard Huber, ehemaliger
Betroffener und Buchautor, Dr. Herbert Achtsnit,
Arzt für Allgemeinmedizin
Medikamentenflut
Lebensmittelunverträglichkeiten – wenn
gesunde Lebensmittel krank machen!
Ort: Adina Apartment Hotel Frankfurt Neue Oper
Wilhelm-Leuschner-Straße 6
60329 Frankfurt am Main
Ort: Kultur Kongress Zentrum Eisenstadt
Franz Schubert-Platz 6, 7000 Eisenstadt
Jeder Einkauf bringt’s:
Termin: Freitag, 08.04.2016, 17:00 Uhr
Termin: Dienstag, 12.04.2016, 19:00 Uhr
Biogena-Vorteilspunkte für
attraktive Prämien und Gutscheine!
Referent: Dr. med. Siddhartha Popat,
Facharzt für Allgemeinmedizin
Referentin: Mag. Kristiina Singer, wissenschaftliche
Fachreferentin klinische Ernährungsmedizin
Biochemie der Entgiftung
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Sie für jeden Einkauf von Biogena-Produkten – egal ob beim Arzt, im Biogena-Shop,
telefonisch oder in unserem Online-Shop – Biogena-Vorteilspunkte
(1 Euro = 1 Punkt).
Ort: 25hours Hotel Zürich West
Pfingstweidstraße 102
CH – 8005 Zürich
Von den Zähnen in den Körper –
Gesundheit durch gesunde Zähne
Exklusiv für Mitglieder:
Der Online-Shop für das praktische Einkaufen von Biogena-Produkten.
Das Gratismagazin panorama mit interessanten Artikeln zu Gesundheitsthemen und
Anmelden, BiogenaProdukte kaufen und
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Termin: Donnerstag, 31.03.2016, 19:00 Uhr
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Ort: Hilton Innsbruck,
Salurner Straße 15, 6020 Innsbruck
IMPRESSUM:
panorama –
Das Biogena Lounge® Magazin.
Für alle, die mehr vom Leben
wollen.
Kundenzeitschrift für
Biogena-Kunden.
Herausgeber und
Medieneigentümer:
Dr. Christina Schmidbauer
Biogena Naturprodukte
GmbH & Co KG, Strubergasse 24
A-5020 Salzburg
Website:
www.biogena.com
FÜR DEN INHALT
VERANTWORTLICH:
Chefredaktion:
Mag. Birgit Oswald,
Dipl.oec.troph.univ.
Barbara Fäth-Neubauer
Redakteure:
Dipl.oec.troph.univ. Barbara
Fäth-Neubauer, Mag. Birgit
Oswald, Mag. Wolfgang Bauer,
Bernhard Pessenteiner
Konzeption und Layout:
Michaela Plakolm,
favoriten Wien,
Lilja Hardarson, BA
Fotos:
Biogena Naturprodukte
GmbH & Co KG, Shutterstock,
Christian Weingartner,
Friedrich Jansenberger,
www.digitalimage.at
Lektorat:
Mag. Andrea Ratzer
Termin: Samstag, 16.04.2016, 18:00 Uhr
Termin: Dienstag, 19.04.2016, 19:00 Uhr
Produktion:
La Linea GmbH
Referenten: Michael Martin, Heilpraktiker,
Fachpfleger für Anästhesie
Referentin: DDr. Margit A Riedl-Hohenberger,
Fachärztin für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde
Etwaige Druck- und Satzfehler
vorbehalten. März 2016
Die Welt der Mikronährstoffe
Ängste, Stress und Depressionen
natürlich überwinden
Ort: Biogena Zentrale
Strubergasse 24, 5020 Salzburg
Termin: Mittwoch, 20.04.2016, 19:00 Uhr
Ort: Schottenfeldcenter
Schottenfeldgasse 22, 1070 Wien
Termin: Dienstag, 26.04.2016, 19:00 Uhr
Referent: Dr. med. Harald Stossier, Arzt für
Allgemeinmedizin, Medizinischer Leiter des
Gesundheitszentrums VIVAMAYR
Referentin: Mag. Kristiina Singer, wissenschaftliche
Fachreferentin klinische Ernährungsmedizin
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Biogena-Einkauf doppelt profitieren!
Melden Sie sich gleich an: [email protected] oder T +43 1 522 41 85-1701
1/2016
Stichwort Gender-Sprache
Wir von Biogena haben eine weibliche
Ader: Nicht weniger als 80 Prozent von
uns sind Frauen – natürlich auch auf
Führungsebene. Und vielleicht kommen
wir gerade deshalb so gut damit klar,
wenn die Sprache ihre eigenen Regeln
entfaltet. Denn sicher: Sie meint es mit
Männlich, Weiblich und Sächlich nicht
immer bitterernst. Aber wir nehmen das
einfach so lebendig, wie es ist.
Schließlich zählt, was wir aussagen. Und
noch mehr, was wir tun. – Und dass sich
unsere Texte gut lesen lassen.
Die Marke Biogena geht auf die Reise in eine große Zukunft.
Wir öffnen uns für neue Wege und befreien uns für neue Perspektiven.
Ohne unsere Wurzeln zu vergessen. Biogena wird anders.
Die Wandlung wird in wenigen Wochen sichtbar. Seien Sie mit dabei.
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