Invasive Neophyten – die ungebetenen Gäste

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Die wichtigsten Problempflanzen auf einen Blick
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Schwarze Liste und Watch-Liste
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Tipps und Hinweise
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Service und Kontakt
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Neophyten («neue Pflanzen») sind Pflanzenarten, die nach der Entdeckung Amerikas 1492
beabsichtigt oder unbeabsichtigt nach Europa
eingeführt wurden. Die meisten dieser Arten
verschwinden schnell wieder oder fügen sich
problemlos in unsere Pflanzenwelt ein.
Einige setzen sich aber hartnäckig durch, sie
verwildern und verdrängen die einheimischen
Pflanzen – sie werden «invasiv» – und müssen
mit geeigneten Massnahmen möglichst frühzeitig reguliert werden, damit sie sich nicht
weiter ausbreiten und zur Bedrohung für unsere
einheimische Flora und Fauna werden.
ACHTUNG
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•Dürfen nur un
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•Bestände pfl
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•Nicht selber
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Wussten Sie, dass...
... invasive Neophyten «wuchernde, eindringende neue Pflanzen» heisst?
Gefahren und Probleme
• Invasive Neophyten verdrängen einheimische Pflanzen und damit auch spezialisierte Tierarten.
• Sie verändern das Landschaftsbild und die Vielfalt von Lebensräumen.
• Sie konkurrenzieren Nutzpflanzen.
• Sie zerstören oder beeinträchtigen Anlagen, beispielsweise des Hochwasserschutzes oder des Verkehrs.
• Sie können die Gesundheit gefährden.
Heimat
Wuchshöhe
Blütezeit
Besonderes
Gefahren
Was tun?
Riesenbärenklau
Heracleum mantegazzianum
Kaukasus
2 bis 4 Meter hoch
Juni bis August
mehr als 10 000 Samen pro Pflanze (7 Jahre keimfähig)
Hautkontakte können Verätzungen verursachen (Phototoxizität)
Wurzelstock 15 bis 20 cm unter der Bodenoberfläche abstechen, Blüten entfernen und entsorgen
Heimat
Wuchshöhe
Blütezeit
Besonderes
Gefahren
Was tun?
Beifussblättriges Traubenkraut
Ambrosia artemisiifolia
Nordamerika
0,2 bis 1,2 Meter hoch
Juli bis November
6000 Samen pro Pflanze (bis 40 Jahre keimfähig); Verschleppung von Samen (Vogelfutter, Erntemaschinen)
Pollen verursachen bei vielen
Menschen heftige Allergien
Pflanzen vor der Blüte ausreissen
und via Kehricht entsorgen; meldepflichtig bei der Gemeinde
Heimat
Wuchshöhe
Blütezeit
Besonderes
Gefahren
Was tun?
Drüsiges Springkraut
Impatiens glandulifera
westlicher Himalaja
0,5 bis 2,5 Meter hoch
Juli bis September
Samen werden weggeschleudert
(6 Jahre keimfähig)
breitet sich rasch aus; verdrängt die einheimische Vegetation
ausreissen, nicht absamen
lassen
Heimat
Wuchshöhe
Blütezeit
Besonderes
Gefahren
Was tun?
Japanischer Knöterich
Reynoutria japonica
Ostasien
1 bis 3 Meter hoch
August bis September
vermehrt sich nicht über Samen; Verschleppung von Wurzel- und Sprossteilen; macht unterirdische Ausläufer
zerstört Bauten; verdrängt die natürliche Vegetation
Pflanzenmaterial via Kehricht
entsorgen, nicht deponieren
Heimat
Wuchshöhe
Blütezeit
Besonderes
Gefahren
Was tun?
Goldrute
Solidago canadensis
Solidago gigantea
Nordamerika
0,5 bis 2,5 Meter hoch
Juli bis Oktober
19 000 Flugsamen pro Stängel;
macht unterirdische Ausläufer
breitet sich rasch aus; verdrängt einheimische Vegetation
ausreissen; bei grossen Beständen vor Blütezeit schneiden; Pflanzenmaterial via Kehricht entsorgen; nicht deponieren, nicht kompostieren
Die wichtigsten Problempflanzen auf einen Blick
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Service
Welt der Pflanzen
Informationen zu bedenkenlos verwendbaren Gartenpflanzen:
www.bauundhobby.ch/weltderpflanzen
Coop Info Service
Für allgemeine Fragen:
0848 888 444, www.coop.ch
Bundesamt für Umwelt BAFU
Informationen zum Thema:
www.bafu.admin.ch > Themen > Invasive Pflanzen
Newsletter Coop Bau+Hobby
Tipps und Tricks für Haus und Garten:
www.bauundhobby.ch/bhnewsletter
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TIPP
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