n Ladessportbünden - vid

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Leipzig startet Verkauf des Flammen-Designs O
Partner des VID: ARAG Sportversicherung
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LandesSportBund Rheinland-Pfalz e.V.
Firma Himmelseher, Köln
Landessportverband für das Saarland
Landessportbund Hessen e.V.
Hamburger Sportbund e.V.
Landessportverband Schleswig-Holstein e.V.
Bayerischer Landes-Sportverband e.V.
Landessportverband Baden-Württemberg e.V.
Landessportbund Sachsen-Anhalt e.V.
Badischer Sportbund e.V. Karlsruhe
Landessportbund Mecklenburg-Vorpommern
Badischer Sportbund e.V. Freiburg
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Württembergischer Landessportbund e.V.
Deutscher Ruderverband
Landessportbund Sachsen e.V.
SPORT & VEREIN Informationsservice
Sportbund Rheinland e.V.
Topthemen im Juli
Der deutsche Sport verneigt sich vor Nowitzki
Die deutsche Sportwelt verneigt sich vor Dirk
Nowitzki. Einen „echten Weltstar und exzellenten
Botschafter für unser Land“ nannte DOSBPräsident Thomas Bach den ersten deutschen
NBA-Meister nach dessen größtem Triumph. Den
lang ersehnten Titel habe er sich „hart erarbeitet.
Dazu gratuliere ich im Namen des gesamten
deutschen Sports aufs Herzlichste“. Nowitzki hatte
sich mit den Dallas Mavericks in der Finalserie 4:2
gegen die favorisierten Miami Heat durchgesetzt.
„Weltstar und exzellenter Botschafter“: Dirk Nowitzki
Zur Meldung
 Tränen bei Katarina Witt: „München 2018“
scheitert an Pyeongchang
 Rekordbeteiligung bei Europameisterschaften
im Fallschirmspringen
 Hammerwerferin Betty Heidler ist „Sportlerin
des Monats“
 Auf den Spuren von Beckenbauer und Völler:
U17 besucht Waisenhaus „Casa de Cuna“
 Hubbert Ehrenvorsitzender der Sporthilfe
 Wohlleben und das Tor des Monats: „Männer
belächelten uns“
ARAG Sportversicherung informiert
 Schaden des Monats: Alles kein Beinbruch
 Zusatzversicherungen:
Nichtmitgliederversicherung
 Ein großes Werk: Der
Sportversicherungsvertrag
 Rechtstipps & Urteile: Public ViewingVeranstalter haftet
- 1 - Ausgabe Juli 2011
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Aus den Landessportbünden
 LSB-Sachsen-Anhalt: Informationen zur
Pauschalförderung 2011 für die Vereine
 Der J.P. Morgan Corporate Challenge
verbindet – im Sport und am Arbeitsplatz
 BSB belohnt hervorragende Talentförderung
im Sport
 LSB-MV: Würdigung für das Ehrenamt!
 Neue Fördermittel im Bereich soziale
Bildungsmaßnahmen
 Die Weichen frühzeitig auf Zukunft stellen:
SBR-Zukunftstag in Koblenz
 LSB Sachsen: Förderung Ersterwerb
Großsportgerät im Jahr 2011
 WLSB: 2.071.552 Mitglieder in 5726
Sportvereinen
 DSVaktiv: Sport und Ernährung
SPORT & VEREIN – Informationsservice

Vereinszeitung, Jugendabteilung und
Umsatzsteuer
 Tragischer Tod im Freibad
Zu guter Letzt
 Letzte News
 Sprüche
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- 2 - Ausgabe Juli 2011
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Topthemen im Juli
vid
Topthemen im Januar
Der deutsche Sport verneigt sich vor Nowitzki
Köln (SID) - Die deutsche Sportwelt verneigt sich vor Dirk Nowitzki. Einen „echten Weltstar und
exzellenten Botschafter für unser Land“ nannte DOSB-Präsident Thomas Bach den ersten
deutschen NBA-Meister nach dessen größtem Triumph. Den lang ersehnten Titel habe er sich
„hart erarbeitet. Dazu gratuliere ich im Namen des gesamten deutschen Sports aufs Herzlichste.“
Der Gratulationscour schlossen sich als erste die Basketballer an. „Der Erfolg ist eine
Bestätigung dessen, was wir schon lange wussten: Dirk ist ein ganz Großer! Dieser Erfolg krönt
eine lange Reise“, sagte Basketball-Bundestrainer Dirk Bauermann, der Nowitzki in der
National-mannschaft seit 2003 begleitet, „es gibt keinen, der die Meisterschaft mehr verdient hat
als Dirk. Die Bilder aus Dallas zu sehen, ist sehr berührend.“
Höchstes Lob gab es für den Basketball-Superstar auch aus dem Fußball. „Er hat eine
herausragende Leistung vollbracht, vor der ich großen Respekt habe. Er ist von jeher ein
Ausnahmekönner und einer der Top-Athleten Deutschlands, der mit großem spielerischen
Können seine Fans fasziniert und mit seiner mentalen Stärke immer seinen Weg gegangen ist“,
sagte Bundestrainer Joachim Löw auf Anfrage des Sport-Informations-Dienstes (SID): „Der
Titelgewinn ist nun das i-Tüpfelchen seiner beeindruckenden Basketball-Karriere in den USA.“
Auch Präsident Theo Zwanziger gratulierte dem „Germinator“ im Namen des Deutschen
Fußball-Bundes (DFB). „Dieser Meistertitel ist die vorläufige und verdiente Krönung der
einzigartigen Karriere von Dirk Nowitzki. Er hat in den vergangenen Jahren nicht nur sportliche
Höchstleistungen gebracht, sondern Dank seiner freundlichen und bodenständigen Art auch
gesellschaftspolitisch viel für das Ansehen deutscher Sportler in den USA getan. Auch deshalb ist
er für mich einer der größten deutschen Sportler aller Zeiten“, sagte Zwanziger.
Auch bei der Formel 1 war der entscheidende 105:95-Erfolg des Würzburgers mit den Mavs bei
den Miami Heat ein großes Thema - vor allem bei den deutschen Fahrern. „Eine Superleistung,
herzlichen Glückwunsch. Dirk ist einer der besten und herausragendsten Sportler in Deutschland.
Schade, dass das bei uns nicht immer so wahrgenommen wird“, meinte Weltmeister Sebastian
Vettel. Rekordchampion Michael Schumacher war vollauf begeistert: „Ich habe mich total
gefreut, als ich davon hörte. So viele Jahre hat er darauf gewartet, es muss ein tolles Gefühl sein.
Irgendwie habe ich immer mitgefiebert und auch, wenn ich das Spiel jetzt nicht sehen konnte:
Gratulation, große Sache! Er hat sich diesen Erfolg hart erkämpft und wirklich verdient.“
Der deutsche Basketball würdigte seinen Vorzeigeprofi. „Wahnsinn. Einfach unglaublich“, sagte
DBB-Präsident Ingo Weiss: „Ein einzigartiger Erfolg für Dirk und sein Team! Ich habe bei allen
Spielen mitgezittert und freue mich sehr für unseren Nationalspieler. Niemand hat den Titel so
sehr verdient wie er.“
Nowitzki hatte mit den Mavericks als erster Deutscher den NBA-Titel gewonnen. Außerdem
wurde der 32-Jährige nach dem 4:2 in der best-of-seven-Serie als wertvollster Spieler (MVP) der
Finalserie ausgezeichnet.
Quelle: aragvid-sid 07/11
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Tränen bei Katarina Witt: „München 2018“ scheitert an Pyeongchang
Durban (SID) - Katarina Witt schämte sich ihrer Tränen nicht, statt Gold gab es nur Blech:
München ist mit seiner Bewerbung um die Olympischen Winterspiele 2018 klar gescheitert. Die
Mitglieder des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) entschieden sich bei ihrer Wahl des
Gastgebers eindeutig und bereits im ersten Wahlgang für das südkoreanische Pyeongchang.
„Klar, dass man sehr enttäuscht ist“, sagte die völlig aufgelöste Katarina Witt im
Kongresszentrum im südafrikanischen Durban. Sie hatte sich in den vergangenen Monaten
gewaltig ins Zeug gelegt, jetzt flossen Tränen über das Gesicht von „München 2018“.
- 3 - Ausgabe Juli 2011
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Topthemen im Juli
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„Wahrscheinlich ist die Entscheidung ja wirklich schon vorher gefallen, und wir haben es einfach
nicht mehr rumreißen können. Im Moment fehlen mir einfach ein bisschen die Worte“, fügte die
zweimalige Eiskunstlauf-Olympiasiegerin hinzu.
Im Milliardenpoker um Olympische Spiele fiel Deutschland schon zum vierten Mal seit den
Sommerspielen 1972 durch. Der damalige Gastgeber München wurde um die historische Chance
gebracht, als erste Stadt nach den Sommerspielen auch Winterspiele auszurichten. „Das
Wichtigste ist jetzt, wieder aufzustehen und den nächsten Schritt Richtung 2022 machen“, sagte
Ski-Rennläufer Felix Neureuther, der aus seiner Enttäuschung keinen Hehl machte: „Es ist
schade, dass der Eindruck entstanden ist, dass Pyeongchang die Spiele bekommen hat, weil es
sich zum dritten Mal beworben hat. Ich bin da ein Weltcup-Rennen gefahren, da waren mehr
Rennfahrer als Zuschauer.“
Es war 17.18 Uhr, als IOC-Präsident Jacques Rogge das zu diesem Zeitpunkt kaum noch
überraschende Votum der 95 wahlberechtigten Mitglieder bekannt gab. Als kurz vor 16.00 Uhr
verkündet wurde, dass ein Sieger schon nach dem ersten Wahlgang feststand, war klar: Es
konnte nur Pyeongchang sein. Die Südkoreaner betraten den großen Saal zur Verkündung
bereits mit Schals und Fähnchen, die Delegation von München blickte ernst. Das Resultat war
eindeutig und am Ende dann doch eine deutliche Niederlage für München: 25 Stimmen erhielt die
bayerische Landshauptstadt, 63 Pyeongchang, 7 das chancenlose Annecy.
„Es war auch wieder ein Grundsatz-Entscheid, in neue Regionen und Märkte vorzustoßen. Es
ging hier nur um Sieg oder Niederlage, da spielt es keine Rolle, wie deutlich wir verloren haben“,
sagte der getroffene DOSB-Präsident und IOC-Vizepräsident Thomas Bach.
Die politischen Würdenträger reagierte ein wenig gefasster. „Wir gratulieren Pyeongchang“, sagte
Bundespräsident Christian Wulff, der bei der Abschlusspräsentation am Mittwochmorgen in
Durban selbst für München geworben hatte: „Wir wussten, dass es sehr schwer werden würde.
Ich danke allen, die sich mit so viel Enthusiasmus für die Bewerbung eingesetzt haben.“
Münchens Oberbürgermeister Christian Ude ergänzte: „Natürlich bin ich traurig, dass die
Entscheidung nicht zu unseren Gunsten ausgefallen ist.“
Die XXIII. Olympischen Winterspiele sollen vom 9. bis 25. Februar 2018 stattfinden, gefolgt von
den XII. Paralympics (9. bis 18. März). Deutschland ist wieder nur Zuschauer. Vor und nach den
Spielen 1972 in München hatten sich auch Garmisch-Partenkirchen (Winter 1960),
Berchtesgaden (Winter 1992), Berlin (Sommer 2000) und Leipzig (2012) bemüht - sie waren von
den Mitgliedern des IOC zum Teil schon fast ignoriert worden. Neben München 1972 hatten
bislang nur Garmisch-Partenkirchen (Winter 1936) und Berlin (Sommer 1936) Olympische Spiele
in Deutschland ausgerichtet.
Quelle: aragvid-sid 07/11
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Betty Heidler ist „Sportlerin des Monats“
Frankfurt (SID) - Mit Weltrekord zur „Sportlerin des
Link zum Thema: www.sporthilfe.de
Monats“: Hammerwerferin Betty Heidler ist mit
absoluter Mehrheit zur besten Athletin im Mai
gewählt worden. 50,1 Prozent der rund 3800 von
der Stiftung Deutsche Sporthilfe geförderten Athleten stimmten für die 27 Jahre alte
Leichtathletin. Heidler hatte beim Meeting in Halle an der Saale den ersten deutschen Weltrekord
in einer olympischen Leichtathletik-Disziplin seit der Wiedervereinigung aufgestellt. Sie übertraf
den alten Weltrekord der Polin Anita Wlodarczyk (78,30 Meter) mit der Siegesweite von 79,42
Meter um über einen Meter. „Von den Sportler-Kollegen gewählt zu werden, ist eine besondere
Ehre. Sie können besonders gut einschätzen, wie viel Arbeit es bedeutet, sich auf solchen
Leistungsniveaus zu bewegen“, sagte Heidler.
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Topthemen im Juli
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Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel (27,0 Prozent) und Timo Boll (22,9), der bei der
Tischtennis-WM Bronze im Einzel gewann, landeten bei der Sportlerwahl auf den weiteren
Plätzen.
Quelle: aragvid-sid 07/11
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Hubbert Ehrenvorsitzender der Sporthilfe
Frankfurt (SID) - Der langjährige Mercedes-Chef Jürgen Hubbert ist Ehrenvorsitzender der
Stiftung Deutsche Sporthilfe. Er wurde auf Vorschlag des Aufsichtsrats durch das Kuratorium der
Stiftung gewählt. Hubbert engagiert sich seit 1995 ehrenamtlich für die Deutsche Sporthilfe, die
Daimler AG ist mit der Marke Mercedes-Benz seit 2008 einer der vier Nationalen Förderer der
Stiftung.
„Wir schätzen uns überaus glücklich, die stets ergebnisorientierte Expertise und das wertvolle
Know-how von Prof. Hubbert der Sporthilfe erhalten zu dürfen, denn als Ehrenvorsitzender gehört
er weiterhin dem Aufsichtsrat an. Zudem bleibt er Mitglied im Stiftungsrat“, sagte Werner E.
Klatten, Vorsitzender des Aufsichtsrats, auf dessen Initiative hin Hubbert ausgezeichnet wurde.
Er ist neben Hans Wilhelm Gäb der zweite Ehrenvorsitzende des Aufsichtsrats. Ehrenmitglieder
sind Erika Dienstl und Walther Tröger.
Quelle: aragvid-sid 07/11
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Rekordbeteiligung bei Europameisterschaften im Fallschirmspringen
Saarlouis-Düren (pps) Nach der Weltmeisterschaft
Link zum Thema:
2006 im thüringischen Gera ist Deutschland erneut
www.fallschirmsportverband.de
Gastgeber hochkarätiger internationaler Wettkämpfe im Fallschirmsport. Auf dem Flugplatz
Saarlouis-Düren im Saarland finden vom 1. bis 7.
August die Europameisterschaften und zugleich der Weltcup im Freifall-Formationsspringen
sowie in den artistischen Freifall-Disziplinen statt.
„Mit bislang 330 gemeldeten Athleten aus 17 Nationen zeichnet sich eine Rekordbeteiligung für
eine EM ab“, freut sich der Geschäftsführer des Deutschen Fallschirmsportverbandes (DFV),
Helmut Bastuck. Immerhin seien das mehr Starter als bei den letzten beiden Welttitelkämpfen.
Durch die Kombination mit dem Weltcup erfahren die Europameisterschaften eine zusätzliche
Aufwertung. Die europäischen Top-Teams können sich direkt mit den Spitzenmannschaften aus
Übersee messen. So sind in Düren auch Wettkämpfer aus Australien und den USA zu erleben.
Allein für die Disziplin Vierer-Freifall-Formation haben bislang 28 Mannschaften gemeldet,
darunter fünf reine Frauenteams. Für sie gibt es eine gesonderte Wertung. Auch die Beteiligung
in der Achter-Freifall-Formation ist höher als in den Jahren zuvor. „Die Silbermedaille unseres
Teams von vor zwei Jahren in Tschechien zu verteidigen, wird sehr schwer“, schätzt DFV-Chef
Bastuck ein. Die britischen, französischen und russischen Teams sind die härtesten Widersacher
um die europäische Krone nicht nur in dieser Disziplin.
Bei den vom DFV und dem ortsansässigen Verein FSV Saar organisierten internationalen
Titelkämpfen werden vier Formationsdisziplinen für Vierer- und Achterteams sowie die
artistischen Disziplinen Freefly (3er Teams) und Freestyle (2er) ausgetragen.
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Topthemen im Juli
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Während beim Formationsspringen feste Abfolgen an zu bildenden Figuren vorgegeben sind,
steht in den Artistik-Wettbewerben die Kreativität im Vordergrund. Alle Wettbewerbssprünge
werden von Videospringern im Freifall aufgezeichnet, sofort nach der Landung ausgewertet und
auf eine große LED-Wand für die Zuschauer übertragen.
Quelle: aragvid-pps 07/11
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Auf den Spuren von Beckenbauer und Völler: U17 besucht Waisenhaus „Casa de Cuna“
Querétaro (pps) - Bevor es für die deutsche U17Link zum Thema: www.dfb.de
Fußball-Nationalmannschaft
bei
der
Weltmeisterschaft in Mexiko am Montag ernst
wurde, stand eine Fortbildungsmaßnahme der
besonderen Art auf dem Programm der Spieler von Trainer Steffen Freund. Sie besuchten die
Casa de Cuna, das von der Mexico-Hilfe der DFB-Stiftung Egidius Braun unterstützte
Waisenhaus in Querétaro.
Während der WM 1986 begann der Deutsche Fußball-Bund (DFB) mit der Unterstützung für
mexikanische Waisenkinder. Im Laufe der nächsten 25 Jahre blieb die „Mexico-Hilfe“ eine feste
Größe; Franz Beckenbauer besuchte die „Casa de Cuna“ in Querétaro, auch Rudi Völler und
Bundestrainer Joachim Löw statteten dem Waisenhaus einen Besuch ab. Hinter dem Tor des
Waisenhauses warteten auf die DFB-Delegation vierzig bezaubernde vier- bis fünfjährige Kinder
in DFB-Trikots, die die U17-Nationalmannschaft mit schwarz-rot-goldenen Fahnen und Gesängen
lautstark Willkommen hießen. Die Casa ist ihr Zuhause. Möglich gemacht hat es der Deutsche
Fußball-Bund, der gemeinsam mit dem Kindermissionswerk unter anderem in Mexiko Projekte
und Initiativen unterstützt.
Seit der Weltmeisterschaft 1986 engagiert sich der DFB in Mexiko. Über Jahre hinweg wurde das
Haus behutsam gepflegt und aufgebaut. Wie wichtig die Arbeit der DFB-Stiftung Egidius Braun ist
und wie wertvoll für die Zukunft der Jungen und Mädchen, davon konnte sich die Delegation mit
eigenen Augen ein Bild machen. „Es ist einfach schön, hier zu sein. Toll, was hier geleistet wird.
Die Kinder sind unbeschreiblich süß“, zeigte sich Fabian Schnellhardt vom 1. FC Köln
beeindruckt.
Die Leitung des Waisenhauses hat DFB-Trainer Steffen Freund, stellvertretend für den Verband,
eine Silbermünze verliehen. Es ist ein Dank aus tiefem Herzen für die unentbehrliche
Unterstützung aus Deutschland. „Mit dem Besuch in der Casa de Cuna wird deutlich, wie wichtig
soziales Engagement ist. Was der DFB und seine Egidius-Braun-Stiftung hier in den letzten 25
Jahren geleistet haben, ist absolut vorbildlich“, so Freund.
Sprachbarrieren wurden wie so oft durch den Fußball überwunden. Es wurde gespielt, gelacht,
getanzt. Die Kinder führten für die Delegation mexikanische Tänze auf. Spontan tanzten die
Nationalspieler mit und machten sich dadurch bei den Mädchen und Jungen sehr beliebt. Als die
Spieler dann auch noch viele tolle Geschenke austeilten, kamen die Kinder aus dem Strahlen gar
nicht mehr heraus. Mit Begeisterung führten die Waisen die Fußballer anschließend durch ihre
Schlaf- und Schulräume. „Das war sehr emotional und eine prägende Erfahrung“, sagte
Rechtsverteidiger Mitchell Weiser (1. FC Köln) hinterher.
Bei dem Besuch im Waisenhaus konnten die Junioren-Nationalspieler Dinge abseits des
Fußballs kennenlernen und die Bedeutung der sozialen Arbeit in Mexiko hautnah erleben.
Schnellhardt: „Egidius Braun hatte recht, als er sagte, Fußball sei mehr als ein 1:0. Hier sieht
man, wie viel mehr.“
Quelle: aragvid-sid 07/11
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Topthemen im Juli
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Wohlleben und das Tor des Monats: „Männer belächelten uns“
Ingelheim (SID) Bis nach Gelsenkirchen-Erle hatte sich Bärbel Wohllebens rechte Klebe
anscheinend noch nicht herumgesprochen. Ihr satter Schuss aus 20 Metern ins rechte Toreck
der DJK Eintracht war im September 1974 eine echte Sensation. Der Treffer zum 3:0 für TuS
Wörrstadt war nicht nur die Entscheidung im Finale der ersten offiziellen deutschen
Frauenfußball-Meisterschaft, er wurde auch zum ersten „Tor des Monats“ einer Frau gewählt Pionierarbeit.
„Der Treffer hat dem Frauenfußball sicher einen kleinen Aufschwung gegeben. Einige Männer
haben dadurch gesehen, dass auch Frauen in der Lage sind, vernünftig gegen den Ball zu
treten“, sagte Wohlleben dem Sport-Informations-Dienst (SID) 37 Jahre danach. Allerdings hätte
es durchaus noch mehr Begeisterung geben können: „Viele Männer belächelten uns weiter und
standen auf der Bremse.“ Tatsächlich diente das „anfangs etwas schwache“ Gekicke dem
gemeinen Herrn hauptsächlich der Belustigung. Optische Anreize für einen Stadionbesuch bot für
viele nur die Aussicht auf einen möglichen Trikottausch. „Da kamen teilweise Aussagen, die
deutlich unter der Gürtellinie lagen“, berichtet Wohlleben.
Auch in ihrer Jugendzeit musste sich die gebürtige Mainzerin gegen männlichen Widerstand
durchsetzen. Zwar durfte sie schon als Sechsjährige mit ihren drei Brüdern im Hof des
Elternhauses spielen, doch „als ich als einziges Mädchen in der C-Jugend der SpVgg Ingelheim
bei den Jungs mitspielen wollte, habe ich erst die halbe Mannschaft im Ringen schlagen müssen,
um akzeptiert zu werden. Die anderen Mannschaften haben dann zwar geguckt, aber wenn ein
Mädchen sich durchsetzt, dann wird es teilweise schon bewundert.“
Auch heute erhält die 67-Jährige Bewunderung und Anerkennung für ihren Einsatz. Bei ihrem
Jugendverein betreut sie inzwischen ehrenamtlich die Mädchenmannschaften. „Sie ist hier im
Umkreis das Synonym für den Damenfußball. Sie ist mit unglaublich großer Leidenschaft dabei.
Ich finde es toll, wie es ihr immer wieder gelingt, neue Mädchen für den Sport zu gewinnen“,
sagte Präsident Wolfgang Bärnwick. Wohlleben kümmert sich um den Spielbetrieb, knüpft
Partnerschaften mit anderen Vereinen und organisiert Fahrten zu Turnieren. Pfingsten feierte sie
mit den E-Juniorinnen einen Turniersieg im italienischen San Pietro. „Es ist ein glücklicher
Umstand, dass sich so viele Mädchen zusammenfinden. Ich freue mich, wenn ich etwas von
meinen Erfahrungen weitergeben kann. Die Spielerinnen danken es mir mit ihrem Ehrgeiz und
ihrer Zielstrebigkeit. Die spielen teilweise einen Fußball, da kann man sich nur freuen“, sagt
Wohlleben. Die WM im eigenen Land verfolgt die „Pionierin" natürlich auch. Vor dem Fernseher
und im Stadion.
Quelle: aragvid-sid 07/11
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- 7 - Ausgabe Juli 2011
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ARAG-Sportversicherung informiert
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ARAG-Sportversicherung informiert
Schaden des Monats: Alles kein Beinbruch
„Möchten Sie eine Reiserücktrittskostenversicherung abschließen?“ Im Reisebüro oder am Ende
der Buchung übers Internet ist uns diese Frage schon oft gestellt worden. „Versicherung? Ach
nee, dann wird der Urlaub ja noch teurer. Oder vielleicht besser doch?“ Nur zögernd wird
zugestimmt oder gar abgelehnt. Dabei erweist sich die Reiserücktrittskostenversicherung oft als
Retter in der Not.
So wie bei Jörg und Ute, die über den Reiseveranstalter eines Landessportbundes eine FitnessWoche auf Mallorca gebucht und dabei über die ARAG Sportversicherung auch für den Fall
vorgesorgt hatten, dass sie die Reise nicht antreten können.
Prompt erlitt ihr 16-jähriger Sohn, der sich bereits auf die sturmfreie Zeit zuhause gefreut hatte,
zwei Tage vor der Abreise durch einen Unfall einen Bruch des rechten Wadenbeins. Da er nach
kurzer stationärer Behandlung auf Hilfe angewiesen war und deshalb nicht allein zu Hause
bleiben konnte, musste die Reise storniert werden.
Wegen des kurzfristigen Rücktritts wurden 100% der Reisekosten fällig, insgesamt 2.400 EUR.
Die Stornorechnung reichte Ute nebst einem ärztlichen Attest für den Sohn zur Regulierung bei
der ARAG Sportversicherung ein. Nach kurzer Prüfung erstattete diese den Reisepreis abzüglich
der vereinbarten Selbstbeteiligung von 25,50 EUR pro Person.
Die Weitsicht hatte sich also für das Ehepaar bezahlt gemacht. Sechs Wochen später gelang im
zweiten Anlauf der unbeschwerte Urlaub.
Quelle: aragvid-arag 07/11
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Zusatzversicherungen: Nichtmitgliederversicherung
Viele Vereine bieten zum Teil sehr werbewirksam Lauftreffs, Schnupperkurse, Gymnastik- und
Fitness-Programme speziell für Nichtmitglieder an. Die kommen gerne – vor allem dann, wenn
die Vereine über eine entsprechende Versicherung verfügen.
Mit Ausnahme des Sportabzeichens besteht für Nichtmitglieder im Rahmen der
Sportversicherung der Landessportbünde/Landessportverbände (LSB/LSV) kein Versicherungsschutz. Wenn Sie jedoch auch eine Vorsorge für die teilnehmenden Nichtmitglieder treffen
möchten, können Sie dies ohne große Mühe im Versicherungsbüro Ihres LSB/LSV beantragen.
Die Nichtmitglieder werden es Ihnen danken, sich bei Ihnen noch ein wenig wohler fühlen und
gerne wieder kommen – wenn sie nicht gleich bleiben.
Über die günstigen Pauschalbeiträge einer Nichtmitgliederversicherung können Sie sich
unverbindlich unter www.arag-sport.de informieren.
Quelle: aragvid-arag 07/11
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- 8 - Ausgabe Juli 2011
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ARAG-Sportversicherung informiert
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Ein großes Werk: Der Sportversicherungsvertrag
Ist Sport Mord? Nein, ist er nicht. Denn nicht umsonst betreiben gerade in Deutschland
Millionen von Menschen Hunderte von Sportarten und genießen es, sich in der
Gemeinschaft oder alleine zu bewegen. Natürlich sind mit der Sportausübung aber auch
Risiken verbunden, insbesondere mit der Gefahr einer Verletzung. Deren Häufigkeit und
Schwere können zwar durch geeignete präventive Maßnahmen reduziert werden,
ausgeschlossen aber niemals. Hinzu kommt die Gefahr, in einem unachtsamen Moment
selbst einen Schaden zu verursachen oder durch andere Verkehrsteilnehmer
unverschuldet einen Unfall zu erleiden.
Für den Vereinssport bietet die Sportversicherung der Landessportbünde und –verbände eine
weitreichende Absicherung, die unter www.arag-sport.de hinterlegt ist. Die wichtigsten Inhalte
stellen wir Ihnen in dieser und in den nächsten Ausgaben unseres vid vor:
Teil 1: Die Unfallversicherung
Welche Aufgabe hat die Unfallversicherung?
Die Unfallversicherung schützt vor den wirtschaftlichen Folgen nach einem Unfall, insbesondere
im Fall einer verbleibenden und dauerhaften körperlichen oder geistigen Beeinträchtigung.
Wer ist versichert?
Alle aktiven und passiven Mitglieder, Funktionäre, Übungsleiter, Turn- bzw. Sportlehrer und
Trainer, ferner die Schieds-, Kampf- und Zielrichter, alle Angestellten und Arbeiter, Mitarbeiter
gegen Vergütung sowie Lizenzspieler und Helfer bei versicherten Veranstaltungen.
Was versteht die Versicherung unter einem Unfall?
Ein Unfall liegt dann vor, wenn die versicherte Person durch ein plötzlich von außen auf den
Körper einwirkendes Ereignis unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung erleidet. Auch Todesfälle
als unmittelbare Folge eines auf der Sportstätte bei der aktiven Teilnahme an Wettkampf oder
Training erlittenen körperlichen Zusammenbruchs (ohne äußere Einwirkung) sind versichert.
Wann besteht Versicherungsschutz?
Versichert ist grundsätzlich die Teilnahme am satzungsgemäßen Vereins-/Verbandsbetrieb.
Unfälle beim Training fallen ebenso darunter wie die Teilnahme an Turnieren oder
Sportveranstaltungen für den Verein. Mitversichert sind zudem auch Unfälle, die den Mitgliedern
als Zuschauer bei versicherten Veranstaltungen sowie bei sämtlichen sportlichen Aktivitäten auf
Sportanlagen, die der Verein seinen Mitgliedern zur Sportausübung zur Verfügung stellt,
zustoßen. Auch der direkte Weg zu und von den versicherten Aktivitäten ist abgesichert, jegliche
private Sportausübung mit Folgen jedoch nicht.
Welche Leistungen werden erbracht?
Die Sportunfallversicherung hat insbesondere das Ziel, bei schweren Verletzungen eine
besondere Hilfe zu bieten. Es werden daher in jedem Sportversicherungsvertrag der LSB/LSV im
Invaliditätsfall und im Todesfall Leistungen erbracht. Schwerverletzten wird zudem ein RehaManagement über einen erfahrenen Rehadienst angeboten. Dieser Rehadienst begleitet den
Verletzten im Rahmen der medizinischen Rehabilitation sowie im Sozialen-, Beruflichen- oder
auch im Pflege-Management. Die Vereinbarungen mit den LSB/LSV bieten darüber hinaus noch
weitere Zusatzleistungen, die je nach LSB/LSV variieren.
Wie errechnet sich eine Invaliditätsleistung?
Die vertraglichen Bestimmungen sehen für Dauerschäden an Gliedmaßen und Sinnesorganen
(Arme, Beine, Sehkraft usw.) feste prozentuale Invaliditätsgrade vor, die abhängig von der
tatsächlichen Beeinträchtigung des Verletzten zur Entschädigungsberechnung nach ärztlicher
Begutachtung herangezogen werden. Für Gesundheitsschäden an anderen oder mehreren
- 9 - Ausgabe Juli 2011
Seite 9/23
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ARAG-Sportversicherung informiert
vid
Körperteilen oder Sinnesorganen wird der Invaliditätsgrad von Fachärzten unter Berücksichtigung
medizinischer Gesichtspunkte festgestellt.
Werden Leistungen meiner privaten Unfallversicherung angerechnet?
Nein. Die Leistungen aus der Sportversicherung erfolgt zusätzlich zur privaten Vorsorge.
Grundsätzlich kann über den Sportversicherungsvertrag des LSB/LSV die private Vorsorge nicht
ersetzt werden.
Vorgehensweise bei einem Unfall
Melden Sie vorsichtshalber jeden Unfall umgehend dem zuständigen Versicherungsbüro Ihres
LSB/LSV. Natürlich geht das auch online unter www.arag-sport.de
Das waren die wichtigsten Infos zur Unfallversicherung im Sportversicherungsvertrag. Im
nächsten vid stellen wir Ihnen die Haftpflichtversicherung vor, eine weitere wesentliche Säule der
Sportversicherungsverträge im organisierten Breiten- und Amateursport.
Quelle: aragvid-arag 07/11
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Rechtstipps & Urteile: Public Viewing-Veranstalter haftet
Ein Fan hatte sich bei einem Spiel bei der letzten Fußball-WM an den Rand einer dreistöckigen
Public-Viewing-Tribüne gestellt. Diese hatte kein Geländer - und so fiel der Fan im Jubel nach
dem Abpfiff 80 Zentimeter tief und brach sich den Arm. Er verklagte darauf hin mit Erfolg den
Veranstalter. Nach Auskunft der ARAG Experten hatten die Veranstalter ihre Pflichten verletzt,
die Sitztribüne ausreichend abzusichern - auch die Genehmigung des Ordnungsamtes entlastete
sie nicht. Der Fan bekam jedoch eine hälftige Mitschuld, da die Gefahr offensichtlich gewesen sei
(OLG Hamm, Az.: I-9 U 44/10).
Die Fahrlässigkeit wird im Bürgerlichen Gesetzbuch definiert als Verletzung der im Verkehr
erforderlichen Sorgfalt: "Fahrlässig handelt, wer die im Verkehr erforderliche Sorgfalt außer Acht
lässt" (§ 276 II BGB). Fahrlässige Pflichtverletzungen sind grundsätzlich Bestandteil des
Versicherungsschutzes einer Haftpflichtversicherung.
Im vorliegenden Fall wurde ein Mitverschulden nach § 254 BGB angerechnet. „Hat bei der
Entstehung des Schadens ein Verschulden des Beschädigten mitgewirkt, so hängt die
Verpflichtung zum Ersatz sowie der Umfang des zu leistenden Ersatzes von den Umständen,
insbesondere davon ab, inwieweit der Schaden vorwiegend von dem einen oder dem anderen
Teil verursacht worden ist.“
Grundsätzlich besteht keine juristische Pflicht zur Schadensvermeidung. Will der Geschädigte
aber Ersatzansprüche geltend machen, muss er sich auch anrechnen lassen, dass er nicht die
Sorgfalt angewandt hat, die ein ordentlicher und verständiger Mensch in dieser Situation beachtet
hätte. Insbesondere bei der Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen aufgrund der
Verletzung einer Verkehrssicherungspflicht kann das Mitverschulden mit dem Einwand begründet
werden, der Geschädigte habe sich nicht ausreichend auf die ihm bekannten Gefahren
eingerichtet.
Quelle: aragvid-arag 07/11
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- 10 - Ausgabe Juli 2011
Seite 10/23
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Aus den Landessportbünden
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n Ladessportbünden
LSB-Sachsen-Anhalt: Informationen zur Pauschalförderung 2011 für die Vereine
Der Antrag zur Förderung der Sportarbeit in den Vereinen in Sachsen-Anhalt für das Jahr 2011
wurde fristgerecht zum 31. März 2011 für 2.522 Vereine bei der Investitionsbank Sachsen-Anhalt
gestellt. Insgesamt wurde eine Summe in Höhe von 2,35 Mio. Euro beantragt. Derzeit wird der
Antrag seitens der Investitionsbank geprüft. Nach Erhalt des Zuwendungsbescheides durch die
Investitionsbank an den LSB Sachsen-Anhalt werden die Weiterleitungsverträge (WLV) in
doppelter Ausfertigung durch das VereinsServiceCenter (VSC) des LSB erstellt und an die
Vereine versandt. Ein Exemplar des WLV muss vom Verein unterschrieben an das VSC zurück
gesandt werden. Nach Eingang im VSC erfolgt umgehend die Überweisung des Geldes auf das
in der Vereinsdatenbank des LSB (IVY) angegebene Konto des Vereins.
Es werden nur WLV an die Vereine versandt, die die Fördervoraussetzungen zum Zeitpunkt der
Erstellung der WLV auch erfüllen. Dazu gehören der vollständig entrichtete Beitrag der Vereine,
sowie keine offenen Verwendungsnachweise zur Pauschalförderung aus den letzten beiden
Jahren.
Weiterhin der Hinweis für alle Vereine, die noch keinen Zugang zur online-Datenbank des LSB
(IVY) beantragt haben. Mit Beschluss des Landessporttages vom 25. September 2010 erfolgt die
Bestandserhebung für alle Vereine zum 1. Januar 2012 online. Mit der Post zum WLV wird auch
das Formular zur Beantragung eines online-Zugangs versandt werden. Der LSB benötigt aus
datenschutzrechtlichen Gründen von allen Vereinen diesen Antrag, auch von denen, die bereits
einen online-Zugang haben, aber noch keinen Antrag nachgereicht haben. Wir möchten alle
Vereine bitten diese Möglichkeit zu nutzen, um die Unterlagen zu vervollständigen.
Auf der Internetseite des LSB unter dem Kartenreiter Förderung ist eine komplette Zeitschiene
zum LSB-internen Fördermanagement zu finden, die Auskunft darüber geben soll wer wann was
wie und wo tun kann bzw. muss.
Quelle: aragvid-lsb-s 07/11
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BSB belohnt hervorragende Talentförderung im Sport
Der Badische Sportbund Nord hat in der Woche vor Pfingsten die Sieger des Vereinswettbewerbs „Talentförderung im Sport“ geehrt. 13 Vereine erhielten eine Auszeichnung für ihre
exzellente Nachwuchsförderung im Leistungssport. „Die Auszeichnungsfeier spiegelt die
Philosophie einer wirkungsvollen Anerkennungskultur im BSB Nord wider, deren Ziel es ist,
überdurchschnittliche Leistungen mit Respekt und Hochachtung zu begegnen, aber auch Impulse
für eine zukunftsorientierte Sportentwicklung in den Vereinen zu setzen“, erläuterte BSBPräsident Heinz Janalik in seiner Rede. Die Intension des Vereinswettbewerbs ist nicht, einzelne
Athleten zu ehren, sondern das Netzwerk aus Funktionären, Trainern und Sportlern, das Erfolge
durch nachhaltige, durch-dachte Konzepte ermöglicht.
Als Unterstützung erhielten die neun Siegervereine einen Scheck über je 3000 Euro, die
zweckgebunden der Nachwuchsarbeit in den Vereinen und Abteilungen zu Gute kommen
müssen. Die Laudatien hielt BSB-Vizepräsident Claus-Peter Bach. Einen „Anerkennungspreis“
von je 1000 Euro erhielten weitere vier Vereine, die mit ausgezeichneten Konzepten auf einem
vielversprechenden Weg sind, bei denen die großen Erfolge jedoch noch bevorstehen.
Der ehemalige Innenminister Heribert Rech lobte in seinem Grußwort die Leistungen der
Sportvereine: „Talentförderung heißt nicht nur Talente zu finden, sonder den Willen zur Leistung
wecken.“ Dies sei nicht selbstverständlich, wie er aus eigener Erfahrung während seiner aktiven
Zeit als Tischtennisspieler zu berichten wusste. „Zugegeben, es ist schon lange her!“ Als letztes
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bedankte sich Gerhard Ronellenfitsch stellvertretend für alle geehrten Vereine beim Badischen
Sportbund Nord für die Ehrung und die finanzielle Unterstützung. Er schloss mit der Bitte in
Richtung BSB-Präsidium, diesen Wettbewerb unbedingt beizubehalten. Als sportliche Einlage
beeindruckte der BMX-Artist Jens Berberich mit waghalsigen und imposanten Kunststücken auf
seinem Fahrrad.
Die Siegervereine: Wassersportverein Mannheim-Sandhofen – Kanurennsport, TSV Birkenau –
Handball, Schwarz Weiß Club Pforzheim – Tanzen, TV Oberhausen – Turnen, TC Weinheim –
Tennis, Golf Club St. Leon-Rot – Golf, KSV Hemsbach – Ringen, SG Pforzheim-Eutingen –
Handball, Sportclub Neuenheim – Rugby
Anerkennungspreise: TV 1876 Neckargemünd – Rhönradturnen, KSV „Deutsche Eiche“
Östringen 1913 – Ringen, Tennis-Club Hockenheim – Tennis, Tennis-Club Rot Weiß im TV
Hochstetten – Tennis
Quelle: aragvid-bsb-n 07/11
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Neue Fördermittel im Bereich soziale Bildungsmaßnahmen
Die neue Landesregierung hat die Fördermittel für die Jugendarbeit im Bereich soziale
Bildungsmaßnahmen um 200.000 Euro erhöht. Die erhöhte Fördersumme ist zweckgebunden,
um gezielt jungen Menschen aus einkommensschwachen Haushalten eine Teilnahme an
sozialen Bildungsmaßnahmen zu ermöglichen.
Zielgruppe sind junge Menschen,
 die in den Genuss der Lernmittelfreiheit oder der unentgeltlichen Ausleihe von
Lernmitteln kommen
 deren Familie Grundsicherungsleistungen nach dem SGB II oder SGB XII erhält
 deren Familie Wohngeld bezieht
 deren Familie aufgrund ihrer Einkommenssituation einen Kinderzuschlag erhält oder in
vergleichbaren Einkommensverhältnissen lebt.
Der Zuschuss für die Teilnahme an sozialen Bildungsmaßnahmen kann pro Teilnehmer und Tag
bis zu 7,50 Euro betragen und ist den Kindern in Form eines reduzierten Teilnehmerbetrages
weiterzureichen. Für Fragen zum Antragsverfahren und zum Nachweis der Berechtigung steht
die Sportjugend Rheinland unter 0261-135 109 zur Verfügung.
Quelle: aragvid-sbr 07/11
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Die Weichen frühzeitig auf Zukunft stellen
SBR-Zukunftstag in Koblenz - Professor Dr. Reinhardt referiert – Podiumsdiskussion
„Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zukunft, denn in ihr gedenke ich zu leben.“ Für
Albert Einstein, deutscher Nobelpreisträger der Physik, war diese Maxime Antrieb für ein
Schaffen, das unser Weltbild veränderte.
Heute beschäftigen sich Wissenschaftler weltweit intensiv mit Zukunftsfragen unserer
Gesellschaft. Wohin wird sich die gesellschaftliche Entwicklung in den nächsten Jahrzehnten und
Jahrhunderten bewegen? Welche Werte bestimmen unser Arbeits- und Privatleben? Wie wird
sich das Freizeit- und Konsumverhalten der Menschen verändern? Diesen und weiteren Fragen
wird Professor Dr. Ulrich Reinhardt, wissenschaftlicher Leiter der BAT Stiftung für
Zukunftsfragen, beim „Zukunftstag“ des Sportbundes Rheinland, am Mittwoch, 28. September, in
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Koblenz, nachgehen. Der Nachfolger des namhaften Zukunftsforschers Professor Dr. Horst
Opaschowski zeigt in seinem Vortrag neue und interessante Aspekte der gesellschaftlichen
Entwicklung auf, die auch entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung des organisierten Sports
haben werden.
„Die Herausforderungen für unsere Sportvereine werden angesichts des rasanten
gesellschaftlichen Wandels zunehmen. Um diese zu meistern, gilt es den Blick nach vorne zu
richten und nicht in Traditionen zu verharren und in der Vergangenheit zu schwelgen. Dazu
wollen wir mit dem SBR-Zukunftstag einen Beitrag leisten“, sagt Fred Pretz, Präsident des
Sportbundes Rheinland. Mit Professor Ulrich Reinhardt habe man einen der renommiertesten
Zukunftsforscher gewinnen können.
In seinem Vortrag wird Reinhardt keine Lösungswege, sondern vielmehr Trends aufzeigen, die
die Gesellschaft der Zukunft bestimmen werden. Dazu gehören unter anderem die
„Leistungsexplosion der jungen Generation“, die „Renaissance der Familie“, die
„Gesundheitsorientierung als neue Zukunftsreligion“ und der „nachhaltige Wohlstand als
Lebensziel“. „Allein aus dieser Aufzählung wird deutlich, welchen Anteil unsere Sportvereine an
dem gesellschaftlichen Wandel haben können, welches Potenzial der organisierte Sport haben
kann, wenn die Weichen frühzeitig auf Zukunft gestellt werden“, sagt Pretz.
Im Anschluss an das Hauptreferat findet eine Podiumsdiskussion statt, an der neben Reinhardt
und Pretz u.a. der Sportwissenschaftler Professor Eike Emrich teilnimmt.
Der Zeitplan des SBR-Zukunftstages ist so konzipiert, dass genügend Raum für die
Beantwortung von Fragen aus dem Plenum bleibt. Die Teilnehmergebühr beträgt 15 Euro
(inklusive Getränke und Verpflegung).
Inhalt:
 Wohin wird sich die gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland in den nächsten 10 –
20 Jahren bewegen?
 Welche Werte in Arbeits- und Privatleben werden die Menschen haben?
 Ist die Spaßgesellschaft zu Ende, kehren wir zurück zu mehr Solidarität und
Gemeinschaft?
 Wie wird sich die demographische Entwicklung auf das Zusammenleben der Menschen
auswirken?
 Wie wird sich das Freizeitverhalten der Menschen auswirken?
Zukunftstrends:
 Leben ist die Lust zu schaffen: die Leistungsexplosion der jungen Generation.
 Der „zweite“ demographische Wandel: die Renaissance der Familie.
 Lebensqualität bis ins hohe Alter: Wahlverwandschaften und soziale Konvois.
 Gesundheitsorientierung als neue Zukunftsreligion: Wohlbefinden im Zentrum der
Lebensplanung.
 Lieber gut leben als viel haben: nachhaltiger Wohlstand als Lebensziel.
Termin: 28. September 2011
Uhrzeit: 18.00 – 21.00 Uhr
Kosten: 15 EUR (inklusive Imbiss und Getränke)
Ort: Koblenz
Anmeldung über das Veranstaltungsportal MA11-601 buchen
Weitere Infos: SBR Management-Akademie, Barbara Berg, Tel.: (0261) 135 – 145, E-Mail:
[email protected]
Quelle: aragvid-sbr 07/11
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Der J.P. Morgan Corporate Challenge verbindet – im Sport und am Arbeitsplatz
Die Erfolgsgeschichte des J.P. Morgan Corporate Challenge – einer der größten
Laufveranstaltungen der Welt – geht weiter: 68.454 Teilnehmer aus 2742 Firmen waren bei der
19. Auflage des Corporate Challenge in Frankfurt am Main Start. Damit wurde die magische
Marke von einer Million Euro an Spendengeldern innerhalb von fünf Jahren durchbrochen, was
Dr. Karl-Georg Altenburg, CEO J.P. Morgan Deutschland/Österreich/Schweiz, ganz besonders
stolz machte. „Dieser Lauf hat Tradition. Es geht darum, dass man im Team vieles erreichen
kann. Fast 70.000 Menschen kommen zusammen, das ist ein riesen Spaß. Und alles für den
guten Zweck, was will man mehr?“, sagt Altenburg, der selbst die Sportschuhe schnürte und die
5,6 Kilometer in Angriff nahm. Insgesamt kamen diesmal 246.500 Euro an Spenden für junge
Behindertensportler zusammen.
Auch Betty Heidler, die Weltrekordhalterin im Hammerwerfen, die diesmal die Ehre hatte, den
Startschuss abzufeuern, zeigte sich aufgrund der vielen Läuferinnen und Läufer tief beeindruckt:
„Es ist schon toll, wenn fast 70.000 Menschen auf den Startschuss warten. Beim Corporate
Challenge ist Teamarbeit gefragt. Das lässt sich auf die Firma übertragen. Es ist einfach super,
dass so viele Firmen hierherkommen.“
Sportlich war die 19. Auflage des J.P. Morgan Corporate Challenge fast eine Kopie des Vorjahres
– zumindest Sieger und Siegerin waren dieselben. Der schnellste Läufer war wieder Christophe
Chayriguet vom Käsehersteller Bongrain. In 16:34 Minuten war er exakt so schnell wie bei
seinem Erfolg im Vorjahr. Die ersten 500 Meter seien einige Konkurrenten zwar an ihm
vorbeigezogen, doch als diese langsamer wurden, nahm der 31-jährige Chayriguet Tempo auf
und war nicht mehr zu halten. Der Sieger schwärmte von der „abwechslungsreichen Strecke“ und
den „tollen Zuschauern“. Auch bei den Frauen schlug die Seriensiegerin wieder zu: Jenny
Schulz von der Deutschen Bundesbank war nicht zu bremsen. Nach ihrem vierten Sieg in Folge
beim J.P. Morgan Corporate Challenge jubelte sie: „Ich bin total glücklich, das erste Mal die
magischen 19 Minuten geknackt zu haben.“ In 18:53 Minuten war sie mit Abstand die schnellste
Frau. Die Triathletin bereitete sich ohne spezielles Training auf den Firmenlauf vor und siegte
dennoch souverän. Sie schrieb Geschichte: Noch nie ist in Frankfurt eine Läuferin unter 19
Minuten geblieben.
Quelle: aragvid-dosb 07/11
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LSB-Mecklenburg-Vorpommern: Würdigung für das Ehrenamt!
…wie? Schauen Sie vorbei auf www.dankeehrenamt.de
Mittlerweile ist es bereits ein halbes Jahr her, seit die Initiative „Danke Ehrenamt!“ ins Leben
gerufen wurde. Zahlreiche Ehrenamtliche haben sich im Bereich „Geschichten“ verewigt und
konnten tolle Preise gewinnen. Also worauf warten? Erzählen auch Sie von Ihrer ehrenamtlichen
Arbeit und sichern sich Ihre Gewinnchance! Diesen Monat können Sie u.a. ein vielfältiges
Sommerset (Wurfzelt, Schlafsack, Bodyboard, Handtücher & Slackline) der Firma DECATHLON
gewinnen oder für Ihren Verein einen neuen Trikotsatz! Eine Übersicht der aktuellen EhrenamtsPreise finden Sie unter www.dankeehrenamt.de.
Falls Sie nicht in Schreiblaune sein sollten, dann werfen Sie einen Blick auf das exklusive
Dankeangebot für Ehrenamtliche, nutzen die Kalenderfunktion um Veranstaltungen zu
veröffentlichen oder durchstöbern die bereits eingestellten Geschichten.
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Anfang Juni konnten sich wieder einige Geschichtenschreiber über attraktive Preise freuen! Auch
ihre Vereine kamen dabei nicht zu kurz! Die Gewinner-Geschichten finden Sie im Bereich
„Geschichten“ unter www.dankeehrenamt.de/monatsgewinner.
Sie wollen mehr über die Initiative „Danke Ehrenamt!“ erfahren, haben gerade aber nur ein
Telefon zur Hand? Dann informieren Sie sich telefonisch unter 0234/9512822. Natürlich
beantworten wir auch gern Ihre Fragen per E-Mail an [email protected].
Quelle: aragvid-lsb-mv 07/11
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LSB Sachsen: Förderung Ersterwerb Großsportgerät im Jahr 2011
Das Präsidium des Landessportbundes Sachsen hat in seiner Sitzung vom 17. Juni beschlossen,
die Förderung für den Ersterwerb von Großsportgeräten noch für das Jahr 2011 zu gewähren.
Vereine, die Mitglied im Landessportbund Sachsen sind, und alle Förderkriterien erfüllen, können
per Dateidownload einen Antrag auf Zuwendung zum Ersterwerb auf ein Großsportgerät stellen.
Der vollständig ausgefüllte und schlüssige Antrag ist bis zum 31. August 2011 beim zuständigen
Kreis- oder Stadtsportbund einzureichen. Vereine, die einen Zuwendungsvertrag erhalten,
können mit einer Zuwendung von bis zu 50 Prozent der Anschaffungskosten rechnen. Es können
nur die Geräte bezuschusst werden, die noch in diesem Jahr (bis zum 30. November 2011)
beschafft werden können. Für Auskunft und Hilfe steht Stefan Bär sehr gern zur Verfügung.
Zum Verfahren noch einige Hinweise: Gerätebeschaffungen (Auftragsbestätigung, Erwerb), die
vor dem Datum des Antragsformulars durchgeführt wurden, sind förderschädlich. Alle
Maßnahmen und Aktivitäten sollten nach dem Datum der Antragstellung liegen. Für Anträge mit
einem Wert über 5.100 Euro sind drei Angebote und die Zustimmung des jeweiligen
Fachverbandes hinzuzufügen. Bitte beachten Sie auch die anderen Kriterien gemäß Richtlinie.
Auf Grund des sehr straffen Zeitrahmens bitten wir Sie, die gesetzten Fristen unbedingt
einzuhalten. Nachzügler können nicht weiter bearbeitet werden.
Quelle: aragvid-lsb-s 07/11
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WLSB: 2.071.552 Mitglieder in 5726 Sportvereinen
Der Württembergische Landessportbund (WLSB) hält seine Mitgliederzahlen nahezu konstant.
Die Bestandserhebung des WLSB weist zum Stichtag 1. Januar 2011 genau 5726 Sportvereine
mit zusammen 2.071.552 Mitgliedern aus – ein leichter Rückgang von 4512 Mitgliedern (-0,22
Prozent) gegenüber dem Vorjahr. Der demographische Wandel zeigt damit auch in den
württembergischen Sportvereinen Wirkung, wenngleich der Rückgang im Vergleich zu den drei
größten Landessportbünden in Deutschland (Nordrhein-Westfalen -0,7 Prozent, Bayern -0,28
Prozent, Niedersachsen -1,02 Prozent) geringer ausfällt.
„Dass unsere Mitgliederzahlen nur leicht zurückgegangen sind, ist ein Beweis für die gute Arbeit
in den WLSB-Mitgliedsvereinen. Dieses Ergebnis zeigt aber auch, dass wir auf die richtigen
Themen und Aktionen setzen, um die Bevölkerung für den Vereinssport zu gewinnen“, sagt
WLSB-Präsident Klaus Tappeser zur Mitgliederstatistik 2011. Um den demographischen Wandel
zu bewältigen, müssten die Vereine ihre Kräfte bündeln und mit starken Partnern aus der
Gesellschaft kooperieren. „Um die immer kleinere Gruppe von Kindern und Jugendlichen zu
erreichen, ist die Zusammenarbeit mit Schulen und anderen Jugendorganisationen unerlässlich.
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Und um die wachsende Gruppe der Älteren noch besser einzubeziehen, empfiehlt es sich, mit
anderen Organisationen zu kooperieren, um die vielfältigen Interessen diese Altersgruppe
abzudecken“, erklärt der WLSB-Präsident. Dieser Spagat könne aber nur gelingen, wenn die
Vereine mit ihren Angeboten eine starke Mitte schaffen könnten, weshalb der WLSB zum Beispiel
das Konzept der Sportvereinszentren entwickelt habe, damit etwa die 27- bis 40-Jährigen den
Vereinen verbunden bleiben.
Die Mitgliederstatistik 2011 legt die Herausforderungen der Zukunft offen: Die Gruppe der Über60-Jährigen ist erneut gewachsen. Mit einem Plus von 9376 (+2,9 Prozent) liegt ihr Anteil nun bei
16,3 Prozent. Damit ist sie die zweitstärkste Altersgruppe im WLSB. Die Gruppe der 41 bis 60Jährigen hat sich um 0,8 Prozent vergrößert und stellt mit 552.437 Personen den mit Abstand
stärksten Mitgliederanteil. Erneut zugelegt haben auch die 19 bis 26-Jährigen, die um 1,6 Prozent
gewachsen sind.
Die demografisch bedingte „Entjüngung“ der Gesellschaft schlägt sich in der Kinder- und
Jugendstatistik nieder. Die Gruppe der Bis-6-Jährigen ist um 1480, die der 7- bis 10-Jährigen um
etwa 4989 Mitglieder zurückgegangen. Die Altersgruppen der 11 bis 14-Jährigen (-2770) und 15
bis 18-Jährigen (-2473) sind jeweils um 1,3 Prozent geschrumpft. Insgesamt zählt der WLSB 690
772 Kinder und Jugendliche und damit 11.712 weniger als im Vorjahr.
Die Rangliste der Sportfachverbände führt trotz leichten Rückgangs von 5495 Mitgliedern (-0,81
Prozent) weiterhin der Schwäbische Turnerbund mit 673.297 Mitgliedern an. Der
Württembergische Fußballverband auf Platz zwei verzeichnete ebenfalls nur ein leichtes Minus (1787 / -0,35 Prozent) und hat jetzt 512.868 Mitglieder. Einen erneuten Rückgang von über zwei
Prozent muss auf Rang drei der Württembergische Tennisbund (jetzt 181.734 / -2,23 Prozent)
hinnehmen. Durch ein Minus von 3734 Mitgliedern ist der Abstand des Württembergischen
Leichtathletikverbandes (jetzt 105.658) auf Rang fünf zum Schwäbischen Skiverband (SSV) auf
Platz vier wieder größer geworden. Der SSV hat 183 Mitglieder gewonnen und zählt nun 110.354
Mitglieder.
Größte Gewinner unter den Fachverbänden sind in diesem Jahr die Kletterer und Bergsportler,
die sich um 983 Mitglieder (+7,63 Prozent) vergrößert haben sowie die Kanuten (+352 / +7,41
Prozent). Deutliche Zuwächse können ein weiteres Mal auch die Triathleten (+216 / +5,80
Prozent) vermelden, zudem können die Rollsportler ein Plus verzeichnen (+136 / +4,90 Prozent).
Spitzenreiter bei den Sportvereinen bleibt weiterhin der VfB Stuttgart (43.648/-397), gefolgt vom
SSV Ulm 1846 (9438/-212) und dem MTV Stuttgart (8665/+40). Die deutlichsten Zuwächse unter
den größten 25 Vereinen verzeichneten der TSV Schmiden (5567/+205) sowie die Klubs tus
Stuttgart (4209/+156) und TSV Bietigheim (3480/+146).
Quelle: aragvid-wlsb 07/11
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DSVaktiv: Sport und Ernährung
Neben der entsprechenden Vorbereitung durch ein ganzjähriges, sinnvoll gestaltetes Training
sollten Sportler auch auf eine gesunde und bedarfsgerechte Ernährung achten. Denn richtiges
Essen und Trinken fördert nicht nur Gesundheit und Wohlbefinden, sondern steigert
Leistungsfähigkeit und Konzentration, und schafft so die Voraussetzungen, die mitunter langen
Sporttage in vollen Zügen und sicher genießen zu können.
Ausgewogene Ernährung über das ganze Jahr
„Eine ausgewogene Ernährung sollte den Körper mit den wichtigen Hauptnährstoffen – also
Kohlenhydraten, Eiweißen und Fetten – sowie Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen
versorgen“, erläutert Dr. Bernd Wolfarth, leitender Verbandsarzt des Deutsch Skiverbandes
(DSV). Um den Bedarf an diesen Nährstoffen zu decken, genügt es, einige grundlegende
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Empfehlungen zu beachten. „Dies gilt für alle Hobbysportler“, betont Dr. Wolfarth. „Eine
besondere Ernährung für Sportler ist
– mit wenigen Ausnahmen im Bereich des
Hochleistungssports – nicht notwendig.“ Einen guten Leitfaden für eine ausgewogene Ernährung
bieten die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Danach sollten Sie
im Wesentlichen folgende Punkte beachten:








Der Energiebedarf sollte zu 55 bis 60 % aus Kohlenhydraten, zu 25 bis 30 % aus Fetten und
zu 10 bis 15 % aus Eiweißen gedeckt werden. Als Kohlenhydratlieferanten eignen sich
besonders Brot, Nudeln, Reis und Getreideflocken – am besten Vollkornprodukte – sowie
Kartoffeln. Diese Lebensmittel enthalten kaum Fett, sind reich an Vitaminen, Mineral-, Ballastund sekundären Pflanzenstoffen und liefern gleichzeitig wichtige pflanzliche Eiweiße. Gute
pflanzliche Eiweißlieferanten sind auch Hülsenfrüchte wie Linsen, Bohnen und Erbsen.
Essen Sie täglich fünf Portionen frisches Gemüse und Obst. So sorgen Sie für eine
ausreichende Versorgung mit Vitaminen, Mineral-, Ballast- und sekundären Pflanzenstoffen.
Auf Ihrem Speiseplan sollten täglich Milch und Milchprodukte sowie ein- bis zweimal
wöchentlich Fisch stehen. Milch und Milchprodukte enthalten neben Eiweiß auch wertvolle
Nährstoffe wie Calcium, Seefisch versorgt den Körper zusätzlich mit Jod, Selen – und Omega3-Fettsäuren.
Konsumieren Sie Fleisch- und Wurstwaren in Maßen. Wöchentlich sollten Sie nicht mehr als
300 bis 600 Gramm zu sich nehmen. Dabei sind fettarme Produkte zu bevorzugen.
Achten Sie auf eine fettarme Ernährung. Es reichen 60 bis 80 Gramm Fett pro Tag. Einerseits
liefert Fett zwar lebenswichtige, essenzielle Fettsäuren und fettlösliche Vitamine, andererseits
ist Fett aber auch besonders energiereich. Daher kann ein zu hoher Fettanteil in der
Ernährung zu Übergewicht führen. Zu meiden sind vor allem gesättigte Fettsäuren, da ein
Zuviel davon das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht. Bevorzugen Sie pflanzliche
Fette, insbesondere solche mit einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren, wie sie z. B.
in Oliven-, Raps-, Sonnenblumen- und Kürbiskernöl sowie in Fisch enthalten sind. Achten Sie
auf versteckte Fette, die – oft in Form ungesättigter Fette – in Fleischerzeugnissen,
Milchprodukten, Gebäck und Süßwaren sowie in Fast-Food- und Fertigprodukten enthalten
sind.
Verwenden Sie Zucker und Salz in Maßen. Zucker sowie Lebensmittel und Getränke, die
Zucker enthalten, sollten nur gelegentlich verzehrt werden. Würzen Sie Ihre Speisen vor allem
mit Kräutern und Gewürzen, weniger mit Salz. Wenn Sie doch einmal Kochsalz einsetzen,
verwenden Sie mit Fluorid und Jod angereichertes Salz.
Achten Sie auf eine schonende Zubereitung. Garen Sie Speisen bei möglichst niedrigen
Temperaturen mit möglichst wenig Wasser und Fett. Das schont die Nährstoffe, erhält den
natürlichen Geschmack der Lebensmittel und verhindert die Bildung schädlicher Stoffe.
Nehmen Sie reichlich Flüssigkeit zu sich.
Weiterführende Informationen zum Thema finden Sie auf der Netzseite der Deutschen
Gesellschaft für Ernährung unter www.dge.de.
Mahlzeitenrhythmus an Belastung anpassen
Während eines Sporttages sollte der Mahlzeitenrhythmus an die gegebenen Belastungen
angepasst werden. Da zum Beispiel ein Mountainbike- oder Skitag in der Regel früh morgens
beginnt und nicht selten bis zu acht Stunden dauert, sind insbesondere folgende Punkte zu
beachten:
Rechtzeitig frühstücken
Die letzte große Mahlzeit sollte idealerweise zwei bis drei Stunden vor Beginn der sportlichen
Betätigung eingenommen werden. Das Frühstück sollte leicht verdaulich sein, den Körper aber
trotzdem mit ausreichend Energie in Form von Kohlenhydraten versorgen. Ideal sind hier Brot
oder Brötchen mit fettarmem Belag (Honig, Marmelade, Käse, Quark) oder Müsli mit Joghurt.
Kleine Zwischenmahlzeiten erhalten Konzentration und Leistungsfähigkeit
Grundsätzlich ist es beim Sporttreiben besser, über den Tag verteilt mehrere kleine Mahlzeiten zu
sich zu nehmen, als wenige große. Das erleichtert die „Verdauungsarbeit“ und sorgt dafür, dass
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der Körper stetig mit der nötigen Energie versorgt wird. „Ein Absinken des Blutzuckerspiegels führt
zu Einbußen bei Konzentration und Leistungsfähigkeit“, erläutert DSV-Verbandsarzt Dr. Wolfarth.
„Um diesen sogenannten ‚Hungerast‘ zu verhindern, sollten immer wieder kleine
Zwischenmahlzeiten eingenommen werden.“ Für den ausgedehnten Sporttag gilt daher: Essen,
bevor ein Hungergefühl einsetzt! Ideale Zwischenmahlzeiten sind Bananen, Müsliriegel oder
Fruchtschnitten. Sie sind leicht verdaulich, enthalten reichlich Kohlenhydrate und passen in den
Rucksack oder die Jackentasche.
Keine großen, „schweren“ Mahlzeiten
Auf fettreiche, schwer verdauliche Mahlzeiten sollte während des Sporttages verzichtet werden.
Wolfarth: „Deren Verdauung belastet den Körper unnötig und führt zu Müdigkeit, Konzentrationsund Leistungseinbußen.“ Bei der mittäglichen Rast sollte daher auf Kaiserschmarrn, Pommes
frites oder Eisbein verzichtet werden, besser geeignet sind z. B. Salate mit Putenbruststreifen
oder kleine Portionen mit Nudeln und Tomatensoße.
Abends Speicher für den nächsten Tag auffüllen
Neben dem Frühstück sollte das Abendessen die zweite große Mahlzeit des Tages sein. „Hier
müssen die Kohlenhydratspeicher aufgefüllt werden, um so die Grundlage für eine optimale
Leistungsfähigkeit am folgenden Tag zu schaffen“, erklärt Bernd Wolfarth. Um die Muskulatur
zusätzlich mit den für die in der Erholungsphase stattfindenden Auf- und Umbauprozesse
notwendigen Eiweißen zu versorgen, empfiehlt der DSV-Verbandsarzt, pflanzliche
Kohlenhydratträger mit tierischen und pflanzlichen Eiweißen zu kombinieren. Gut geeignet sind
dafür z. B. mit Käse überbackene Nudel-Gemüse-Aufläufe, Fischfilets mit Gemüse und Reis oder
Linseneintopf mit Brot.
Reichlich und regelmäßig trinken
Von herausragender Bedeutung für den Erhalt der Leistungsfähigkeit ist eine ausreichende
Flüssigkeitszufuhr. Schon in relativer Ruhe benötigt der Körper durchschnittlich 2,5 Liter
Flüssigkeit täglich, wovon etwa 1,5 Liter durch Trinken aufgenommen werden müssen.
Beim Sport verliert der Körper durch Schwitzen zusätzlich Flüssigkeit, bei intensiver körperlicher
Betätigung können es sogar mehr als 2 Liter pro Stunde sein. „Bereits ein Flüssigkeitsverlust von
2 % des Körpergewichts schränkt die Leistungsfähigkeit deutlich ein“, weiß Dr. Wolfarth. „Bei
einem Körpergewicht von 70 kg führt also schon ein Flüssigkeitsverlust von 1,4 Litern zu
erheblichen Leistungseinbußen“, verdeutlicht Wolfarth die Notwendigkeit regelmäßiger,
ausreichender Flüssigkeitszufuhr. „Beim Wintersport kommt hinzu, dass der Körper durch die
kalte, trockene Winterluft zusätzlich erhebliche Mengen an Wasserdampf über die Atmung abgibt
– insbesondere in Höhenlagen.“ Auch solle man sich nicht dadurch täuschen lassen, dass der
Flüssigkeitsverlust beim Skilanglaufen oder alpinen Skifahren nicht so offensichtlich ist, wie z. B.
beim schweißtreibenden Nordic Walking im Sommer: „Die abgegebene Feuchtigkeit verdunstet in
der kalten, trockenen Luft einfach schneller.“
Um den Körper ausreichend mit Flüssigkeit zu versorgen, empfiehlt Dr. Wolfarth daher, zu Beginn
eines Skitages schon beim Frühstück reichlich zu trinken. „Als Basisgetränke eignen sich
Mineralwasser, Frucht- und Gemüsesaftschorlen sowie Kräuter- und Früchtetees. Kaffee ist
natürlich erlaubt, sollte aber nur als Ergänzung dazu verstanden werden.“
Eine halbe Stunde vor Beginn der sportlichen Belastung – also z. B. beim Packen des Rucksacks
vor einer Wanderung oder während der Auffahrt mit der Seilbahn – ist es ratsam, nochmals 0,25
bis 0,5 Liter zu trinken. Um den Flüssigkeitshaushalt während des Sporttages auf einem
konstanten Niveau zu halten, sollte aber auch während der Aktivitäten regelmäßig Flüssigkeit
zugeführt werden. Bei Ausdauersportarten wie Mountainbiken, Wandern und Bergsteigen, Nordic
Walking, Skilanglauf, Schneeschuh- oder Skitourengehen wird eine Flüssigkeitsaufnahme von
etwa 250 ml alle 20 bis 30 Minuten empfohlen. „Beim alpinen Skifahren muss es nicht ganz so viel
sein, grundsätzlich sollte aber immer getrunken werden, bevor sich ein Durstgefühl einstellt“, rät
Dr. Wolfarth. Um nicht ständig den Rucksack abnehmen zu müssen, gibt es Trinksysteme für den
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Rucksack, Flaschenhalter an der Hüfte oder am Rucksackriemen sowie Trinkgürtel, die ein
unkompliziertes Trinken auch auf der Piste und in der Loipe ermöglichen.
Während des Sports sollten Getränke gewählt werden, die eine geringe Verweildauer im Magen
aufweisen und eine effektive Aufnahme des Wassers im Darm gewährleisten. Getränke mit einem
Natriumgehalt von 400 bis 500 mg/l und einem Kohlenhydratgehalt von 40 bis 80 g/l (kein zu
hoher Anteil an Mono- und Disacchariden, besser Maltodextrinbasis) erfüllen diese Kriterien
optimal, ersetzen die durch den Schweiß verlorenen Mineralstoffe und stabilisieren den
Blutzuckerspiegel. Gute Sportgetränke sind im Handel erhältlich, können unter Verwendung von
Wasser, Kochsalz und Maltodextrin aber auch einfach und preiswert selber gemischt werden.
Nach dem Sport sollten Getränke mit einem hohen Mineralstoffgehalt bevorzugt werden. Das
Hauptaugenmerk ist hierbei auf die Versorgung mit Magnesium und Kalium zu richten, da Natrium
in der Regel in ausreichender Menge über die Nahrung aufgenommen wird.
Kein Alkohol während des Sporttages
Alkoholische Getränke sollten während des Sports strikt gemieden werden. „Schon aus Gründen
der Sicherheit ist der Konsum von Alkohol während des Sporttreibens tabu, da dies
Aufmerksamkeit, Reaktionsfähigkeit und Koordination negativ beeinträchtigt“, mahnt der DSVArzt.
Zudem seien, wie Wolfarth betont, alkoholische Getränke nicht geeignet, den Körper mit
Flüssigkeit zu versorgen. Im Gegenteil: „Beim Abbau des Alkohols wird dem Körper Wasser
entzogen. Darüber hinaus hemmt Alkohol die Regenerationsprozesse nach dem Sport in vielerlei
Hinsicht.“ Gegen ein Glas Wein oder ein Weißbier am Abend ist nichts einzuwenden – am besten
ist es, man entscheidet sich für die alkoholfreie Variante: Alkoholfreies Weißbier schmeckt gut, ist
kalorienarm und versorgt den Körper optimal mit Mineralstoffen.
Quelle: aragvid-fds 07/11
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Sport und Verein
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Vereinszeitung, Jugendabteilung und Umsatzsteuer
Ein gemeinnütziger Sportverein in Bayern stritt mit dem Finanzamt wegen der steuerlichen
Anerkennung von Aufwendungen für die Erstellung der Vereinszeitung sowie der Aufwendungen
für die Jugendarbeit des Vereins. Konkret ging es darum, ob die im Zusammenhang mit der
Produktion der Vereinszeitung dem Verein in Rechnung gestellte Umsatzsteuer als Vorsteuer bei
der Umsatzsteuerveranlagung zu berücksichtigen ist.
Das Finanzamt hatte die für die Erstellung der Vereinszeitung vom Verein geltend gemachten
Vorsteuern nur zu einem Anteil von 32 Prozent zum Abzug zugelassen. Diese Zahl wurde aus
dem Verhältnis Seitenzahlen mit Anzeigen zu den Seitenzahlen mit redaktionellen Informationen
abgeleitet. Die Aufwendungen des Vereins für die Vereinszeitung könnten damit nicht vollständig
dem unternehmerischen Bereich zugeordnet werden.
Der Verein dagegen meinte, dass die Vorsteuern aus der Herstellung der Vereinszeitung
vollständig abzugsfähig seien, weil die Vereinszeitung dazu diene, die sportlichen Erfolge,
insbesondere der 1. Mannschaft des Vereins, in der gesamten Bevölkerung bekannt zu machen.
Der Werbeträger der Vereinszeitung sei diese 1. Mannschaft.
Darüber hinaus wollte der Verein, anders als in den Jahren zuvor, auch die Anerkennung der
Vorsteuer aus der Jugendarbeit des Vereins. Diese sei deshalb abzugsfähig, weil die
Jugendarbeit die Basis dafür sei, dass die 1. und 2. Mannschaft künftig mit Spielern bestückt
werden könnten.
Hinsichtlich der Vereinszeitung wurde der Klage statt gegeben. Nach § 15 Abs. 1 Nr. 1 UStG
kann der Unternehmer die in den Rechnungen iS des § 14 UStG gesondert ausgewiesene Steuer
für Lieferungen oder sonstige Leistungen, die von anderen Unternehmen für sein Unternehmen
ausgeführt worden sind, als Vorsteuer abziehen.
Nach Art. 17 Abs. 2 der Richtlinie zur Harmonisierung der Rechtsvorschriften der
Mitgliedsstaaten über die Umsatzsteuer ist der Vorsteuerabzug gegeben, soweit die
Gegenstände oder Dienstleistungen vom Steuerpflichtigen für Zwecke seiner besteuerten
Umsätze verwendet werden. Nach ständiger Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes
(EuGH) muss grundsätzlich ein direkter und unmittelbarer Zusammenhang zwischen einem
bestimmten Eingangsumsatz und einem oder mehreren Ausgangsumsätzen, die das Recht auf
Vorsteuerabzug eröffnen, bestehen, damit der Steuerpflichtige zum Vorsteuerabzug berechtigt ist
und der Umfang dieses Rechts bestimmt werden kann.
Das Recht auf Abzug der für den Erwerb von Gegenständen oder Dienstleistungen entrichteten
Umsatzsteuer ist demnach nur gegeben, wenn die hierfür getätigten Aufwendungen zu den
Kostenelementen der versteuerten, zum Abzug berechtigenden Ausgangsumsätze gehören.
Deshalb müssen die Kosten für die fraglichen Dienstleistungen zu den Aufwendungen des
Unternehmers gehören und – als solche – Bestandteile des Preises der von ihm gelieferten
Gegenstände oder erbrachten Dienstleistungen sein.
Ausgehend von diesen Grundsätzen entschied das Finanzgericht München folgendermaßen. Der
Sportverein kann die Vorsteuern aus den Kosten der Herstellung der Vereinszeitung vollständig
zum Abzug bringen.
Der Sportverein ist Unternehmer iS des § 2 Abs. 1 UStG, soweit er Einnahmen aus Werbung,
Eintrittsgeldern und Verpachtung erzielt. Vorsteuerbeträge sind deshalb aus Lieferungen oder
sonstigen Leistungen sind deshalb bei Vorliegen der sonstigen Voraussetzungen des § 15 Abs. 1
UStG abziehbar, wenn sie mit dieser unternehmerischen Tätigkeit in unmittelbarem
Zusammenhang stehen.
Ein solcher unmittelbarer Zusammenhang der unternehmerischen Tätigkeit der Werbeeinnahmen
mit den Herstellungskosten der Vereinszeitung liegt hier vor. Dieser ergibt sich vorliegend schon
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Sport und Verein
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daraus, dass der Verein im betreffenden Jahr 2003 bei Ausgaben (Kosten) für die Herstellung der
Vereinszeitung von 23.487 € Einnahmen aus der Anzeigenwerbung von 26.537,78 € erzielt
hatte.
Hier wurde also durch diese unternehmerische Tätigkeit des Vereins ein Überschuss
erwirtschaftet, die Einnahmen waren um 3.050,78 € höher als die zu ihrer Erzielung notwendigen
Kosten.
Die zur Herstellung der Vereinszeitung getätigten Aufwendungen waren somit als solches iS der
EuGH – Rechtsprechung Bestandteil des Preis der vom Verein erbrachten sonstigen Leistung
der Werbung in der Vereinszeitung. Somit standen die Eingangsleistung und die durch sie
entstandenen Kosten in einem unmittelbaren Zusammenhang .
Da das Finanzamt aus den in der Höhe unstreitigen Vorsteuern nur 32 Prozent zum Abzug
zugelassen hatte, konnte der Sportverein deshalb die verbleibenden 68 Prozent der Vorsteuern
aus der Herstellung der Vereinszeitung auch abziehen.
Dem vom Finanzamt angesetzten Aufteilungsmaßstab mochte das Gericht abgesehen von den
vorgenannten Erwägungen auch aus folgenden Überlegungen nicht folgen:
Das alleinige Abstellen zur Ermittlung der Höhe des Vorsteuerabzugs auf die mit Werbung
besetzten Seiten einer solchen Vereinszeitschrift würde zu dem Ergebnis führen, dass es zur
Erlangung eines möglichst hohen Anteils des Vorsteuerabzugs aus den Herstellungskosten einer
solchen Zeitschrift erforderlich würde, den redaktionellen Teil möglichst klein zu halten.
Bei einem reinen Werbeblatt ohne redaktionellen Teil wäre der Vorsteuerabzug nach dieser
Rechtsauffassung demnach vollständig zu gewähren, allerdings unabhängig davon, ob mit der
Vereinszeitschrift ein Überschuss erzielt werden konnte.
Deshalb dürfe die von der Finanzverwaltung praktizierte Aufteilung jedenfalls dann keine
Anwendung finden, wenn die entstandenen Kosten geringer sind als die dadurch erzielten
Einnahmen.
Ein Vorsteuerabzug aus den Kosten der Jugendarbeit wurde dem Sportverein dagegen nicht
zugestanden. Ein direkter und unmittelbarer Zusammenhang zwischen den Eingangsumsätzen
einerseits und den vom Verein ausgeführten Ausgangsumsätzen konnte das Gericht nicht
feststellen, weil der Sportverein bzw. sein Prozessvertreter es trotz Aufklärungsanordnung des
Gerichts nach § 79 b Abs. 2 FGO nicht vermochten, diesbezüglich substantiiert vorzutragen. Da
der Unternehmer, der den Vorsteuerabzug in Anspruch nehmen will, die Darlegungs- und
Feststellungslast für die Tatsachen trägt, die den Vorsteuerabzug begründen, war ihm der
Vorsteuerabzug für die Kosten der Jugendarbeit schon aus diesem Grund zu versagen.
Unabhängig von der ausgebliebenen Mitwirkung des Vereins konnte das Gericht einen direkten
und unmittelbaren Zusammenhang zwischen Eingangs- und Ausgangsumsätzen nicht feststellen.
Die vom Sportverein erbrachten umsatzsteuerpflichtigen Leistungen an andere Unternehmer
bestehen im Wesentlichen aus den Einnahmen aus Werbemaßnahmen (Vereinszeitung und
Bandenwerbung), aus Veranstaltungen und aus der Verpachtung des Vereinsheims. Auch ohne
Mitwirkung des Vereins war für das Gericht nicht ersichtlich , dass die Kosten der Aufwendungen
für die Durchführung der Jugendarbeit Bestandteile der Preise der vorgenannten Leistungen
(Werbung, Eintrittsgelder, Pacht) sind.
Finanzgericht München vom 21.04.2010 - 3 K 2780/07 Quelle: aragvid-suv 07/11
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Sport und Verein
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Tragischer Tod im Freibad
In einem von einem gemeinnützigen Verein in Ostfriesland mit haupt- und ehrenamtlichen
Mitarbeitern betriebenen Freibad kam es im Mai 2008 zu einem tragischen Badeunfall. Auf
Veranlassung des ehrenamtlich in Diensten des Betreibervereins tätigen technischen Leiters
wurde zur Durchführung von Reparaturarbeiten das Wasser aus dem Nichtschwimmerbecken
von der ursprünglichen Wasserhöhe von ca. 1 m auf 0,64 m abgelassen. In das
Nichtschwimmerbecken führt eine Wasserrutsche und dient dieser als Eintauchbereich. Hierzu
drehte der im Freibad tätige Bademeister in Gegenwart des technischen Leiters die Ventile der
Wasserpumpen entsprechend um, worauf hin der Wasserspiegel langsam absank.
Anschließend sperrten weder der Bademeister noch der technische Leiter die Wasserrutsche.
Die Rutsche, war, wie für beide Männer auf Grund der angebrachten Piktogramme erkennbar,
lediglich bei einer minimalen Wassertiefe im Eintauchbereich von 0,90 m freigegeben.
Sowohl der Bademeister als auch der technische Leiter hätten jeweils eigenverantwortlich die
Sicherheit der Rutsche prüfen und diese anschließend sperren müssen.
Als ein 14-Jähriger die Rutsche benutzte, betrug die Wassertiefe 0,64 m. Auf Grund der zu
niedrigen Wassertiefe veränderte sich der Eintrittswinkel des Jungen, der bäuchlings die Rutsche
benutzte, in das Wasser derart, dass er mit dem Kopf auf dem Beckenboden aufschlug und einen
Schädelbasisbruch erlitt. Bei einem ordnungsgemäßen Wasserstand wäre es zu keiner
Bodenberührung gekommen. Eine Stunde nach dem Unfall war der Junge tot.
Bademeister und technischer Leiter des Freibades wurden wegen fahrlässiger Tötung zu
Geldstrafen verurteilt. Zugunsten der beiden Männer wurde berücksichtigt, dass sie nicht
vorbestraft waren, dass tatsächlich Geschehene vollumfänglich einräumten, die zivilrechtlichen
Ansprüche der Eltern des Jungen mittlerweile befriedigt waren und schließlich, dass das Opfer
eine nicht unerhebliche Mitverantwortung an seinem Tod traf: Der Junge hatte die Rutsche
vorschriftswidrig bäuchlings benutzt.
Zu Gunsten des technischen Leiters sprach auch, dass er die Tätigkeit ehrenamtlich ausübte,
andererseits musste zu seinen Lasten berücksichtigt werden, dass er auf Grund seiner
langjährigen Tätigkeit als technischer Leiter dieses Bades sowie seiner Berufserfahrung die
Gefährdung eher als der Bademeister hätte erkennen können und müssen.
Eine ebenfalls angeklagte Frau wurde freigesprochen, da ihr ein Sorgfaltspflichtverstoß nicht
nachgewiesen werden konnte. Im Unterschied zu den beiden anderen Angeklagten war sie
arbeitsvertraglich lediglich als Rettungsschwimmerin eingestellt worden. Als solche war sie laut
Arbeitsvertrag nur für die unmittelbare Beckenaufsicht zuständig. Sie hatte also lediglich die
Aufgabe, die Badegäste vor dem Ertrinken zu bewahren. Damit kam ihr gerade nicht die Aufgabe
zu, für die technische Sicherheit des Freibades zu sorgen.
Amtsgericht Emden vom 02.04.2009 - 6 Ds 111 Js 12787/08 ( 213/08) Quelle: aragvid-suv 07/11
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Zu guter Letzt
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Fitness 60+
Immer jünger und fitter
Nach wie vor sind die 60+ Stunden sehr beliebte Kurse. Die Teilnehmer werden immer jünger
und fitter. In diesem Workshop gibt es ein buntes Programm aus Kräftigung, Balance,
Koordination, Beweglichkeit und Ausdauer. Die Übungen sind angepasst sowohl im Stil als auch
in der Intensität an unsere Zielgruppe der 60+ Generation.
Inhalte:
 Kräftigung-, Balance-, Koordinationsübungen
 Schulung der Beweglichkeit
 Ausdauer zur Musik
Zielgruppe: ÜL, Trainer/innen und Interessierte, Erfahrungen im Unterrichten der 60+Generation
wäre wünschenswert
Hinweis: Dieser Lehrgang wird mit 4 LE zur ÜL- Ausbildung und zur Verlängerung von ÜL- und
Trainer-Lizenzen anerkannt.
Datum:
Zeit:
Ort:
Referent:
Mitgl.
Mitgl.
Nicht Mitgl.:
Anmeldung:
20. August 2011
Sa., 13 - 16 Uhr
Hamburg
Ulrike Happ
HSB: 25.00 EUR
FV: 37.00 EUR
50.00 EUR
bis zum 6. August 2011
Zur Online-Anmeldung geht es hier.
Quelle: aragvid-hsb 07/11
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Sprüche
„In der nächsten Runde wollen wir Bayern!“
(Claus Kraskovic, Trainer des Siebtligisten FC Teningen, dem im DFB-Pokal Schalke 04 zugelost wurde)
„Wenn der Präsident sich einbildet, es müsste eine Task Force gegründet werden, dann muss
das natürlich auch gemacht werden.“
(Franz Beckenbauer auf dem FIFA-Kongress in Zürich über die neugegründete Task Force, die auf Initiative von
Präsident Joseph S. Blatter zurückgeht)
„Wir hatten Regenreifen dabei, und ich eine Jacke und einen Regenschirm.“
(Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel auf die Frage, wie er sich auf das Regenrennen in Montréal vorbereitet hatte)
Quelle: aragvid-sid 07/11
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- 23 - Ausgabe Juli 2011
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