Atmung – Krüger, 11.08.2011 Lungenemphysem restriktiv oder

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Atmung – Krüger, 11.08.2011
Lungenemphysem restriktiv oder obstruktiv?
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Restriktion: Elastizität der Lunge vermindert, weniger Volumen
Obstruktion: Verengung der Atemwege
Emphysem = irreversible Lungenüberblähung infolge eines Elastizitätsverlustes
des Lungengewebes + instabile Atemwege aufgrund irreversibler
Strukturzerstörung distal der Bronchioli terminales
 Emphysem ist obstruktive Lungenerkrankung
Klinische Beurteilung von Complianceveränderungen? Veränderungen bei
Emphysem bzw. Fibrose? Bezug zu Resistance bzw. Zusammenhang von
Resistance und Complianceveränderungen?
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Compliance = delta V/delta P
Dehnbare Strukturen haben eine hohe Compliance, besonders steife Strukturen
eine niedriger
In der Klinik heute nicht gemessen in normaler Alltagsmedizin nicht auf
Intensivstation, da durch andere Methoden wie Lungenfunktion und v.a.
Bildgebung Diagnosenstellung schon so gut  keine Extrafunktion durch
Compliance ohne Therapie-Änderung
Messung Druckunterschied zwischen Atem- und Pleuraraum: im Ösophagus
Druck im Wesentlichen dem pleuralen Druck entsprechend, Messung Druck in
Lunge = endexpiratorisch Druck in Atemwegen gleich am Mund
Thoraxwand andere Compliance als Lunge
Elastizität = Kehrwert der Compliance
Compliance-Kurve (x-Achse = P, V = y-Achse): zu Beginn flach + am Ende auch,
dazwischen linear: wie viel Druck muss man anlegen, um Volumenänderung zu
haben  Druck-bezogene Beatmung  wenn man Volumina vorgeben würde,
würde die Lunge zu viel Volumen haben
Fibrose: viel Druck aufbringen müssen, um überhaupt Volumenänderung
hinzukriegen
Vergleich: am schwersten ist es am Anfang, ihn aufzublasen  zu Beginn mehr
Druck notwendig für wenig Volumenänderung = mehr Arbeit leisten für
Volumenänderung  ist anstrengend + macht Symptome
Kurz bevor der Luftballon ganz voll ist, wieder viel Druck notwendig für nur kleine
Volumenveränderung
Pneumothorax, wenn zu hoher Druck bei Beatmung, da zu viel Volumen + Lunge
reißt
Emphysem: Überblähung: im oberen Bereich
Complianceveränderungen: klinisch messtechnisch keine Rolle mehr
Emphysem: Compliance erhöht, Lungenfibrose: erniedrigt
Resistance misst den Atemwegswiderstand, hat mit Compliance direkt nichts zu
tun: über Atemgerät messen (Druckabfall über bestimmten Wiederstand)
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Messung Complianceveränderungen mittels Ösophagusballon (transpulmonaler
Druck)
DD typische Symptome bei Pleuraerguss, Emphysem, Empyem, Ödem, Fibrose
etc.?
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Problem: es gibt keine pathognomisches Symptom für diese Krankheiten
Typische Symptome: Dyspnoe, Husten, Auswurf  sind aber uncharakteristisch
DD: durch die Kombination der verschiedenen Symptome UND körperliche
Untersuchung UND technische Untersuchungen
Pneumonie: auch Fieber + Auskultation (feinblasiges Atemgeräusch) hinzu 
Geräusch ist Ohr-nah (klingend = musikalischer Ton vs. Eher nicht-melodischer
Ton)
Pleuraerguss: weniger Husten, kein Fieber, Verschattung im Röntgen
Empyem: Fieber + Verschattung im Röntgen
Lungenödem: Ohr-ferneres Geräusch
Fall: 80a, Luftnot, Auskultation durch Hausarzt: um zu wissen, ob Lungenödem
oder Pneumonie
Lungenszintigraphie: Zusammenhang durch Technetium-markierten Eiweißpartikeln
ausgelösten Mikroembolien? Wird ein Perfusionsdefekt gesehen?
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Albuminpartikel, die Technetium (Gamma-Strahler)-markiert sind
Aber so wenig spritzen von diesem radioaktiv markiertem KM, sodass geringe
Menge der Kapillaren der Lungenstrombahn verstopft  bleiben dort hängen +
strahlen
Bronchial-CA z. B. rechter OL: drückt auf A.  Durchblutung in diesem Bereich
nicht möglich  KM kann dort nicht hin  keine Kontrastierung
Tumoren meist über Bronchialarterien versorgt (aus Aorta abgehend) --> KM
muss erst durch das Herz durch + wird im kleinen Kreislauf der Lunge schon
abgefallen  KM geht nicht in systemischen Kreislauf, da die Partikel in der
Lunge aufgrund der Größe schon hängen bleiben
Problem: weshalb nur noch selten gemacht, es kann massive Lungenembolie
sein oder ein Tumor, der Gefäß zudrückt oder Sarkom, dass innen wächst
Zur weiteren Differenzierung doch das CT gebraucht
Chronisch rezidivierenden Lungenembolien: keiilförmige Defekte  typisches
Bild: verschiedene mehrere Areale nicht so schön schwarz vom KM gefärbt, da
viele Lungenareale durch Embolien verschlossen
DD, Klinik, Therapie und v.a. Pathogenese von interstitiellen Pneumonien?
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ILD (interstitielle Lungerkrankung) Unterteilung in:
o ILDs bekannter Ursache (Asbest, Bergbau mit Silikose)
o idiopathische interstitielle (meiste diese)
o Granulomatöse ILDs
o Andere Formen bekannter Ursache
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DD überwiegend anhand des Röntgenbildes, da Patienten nicht gerne
aufgeschnitten werden/nicht invasiv, Labor auch okay
Noch besser: CT  Hinweis, welche Art vorliegt
Alles ist eine Ausschlussdiagnose
Mit Bronchoskopie auch nichts anderes gemacht
Basisuntersuchung , dann anderweitige Ursachen? (Umwelt?, Kollagenose?,
Medikamenten-induziert?)  wenn alles Negativ: = idiopathisch
Dann Röntgen: wenn nicht typisch: Lungenbiopsie mit Ergebnis
Pathologie: invasiv  aber manchmal als letzten Schritt eben manchmal
notwendig
Viele verschiedene Aspekte, in denen sich die interstitiellen Lungenerkrankungen
unterscheiden
Mortilitätsrate ist sehr entscheidend: zwischen 0 % und 68 %
Wahrscheinlichkeit Therapieansprechen unterschiedlich  belastende Therapie
wird man auch nur auf sich nehmen, wenn überhaupt/höhere Mortalitätsrate
Hyaline Membranen: = rein pathologische Diagnose, nicht im Röntgen sichtbar
Auf Röntgen keine Keime erkennbar: ist nur eine beschreibende Disziplin  nur
Interpretationsvorschläge, immer Neigung pathologische/mikrobiologische
Befunde diktiert, die aber nicht erfassbar mit dem Röntgen
Pneumonitis: nicht durch Erreger verursacht vs. Pneumonie (Erreger-verursacht)
ALP = akute interstitielle Pneumonitis: rascher Verlauf + innerhalb von Wochen
geht es schlecht/tot
Überblick über die wichtigsten Beatmungstechniken (PEEP, BiPAP, etc.)
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Continuous positive airway pressure = CPAP:
o Inspiration: niedrigerer Druck als bei Exspiration
o Dauerhaft gleich hoher Druck auf die Lungen legen  dauerhafter Druck in
den Alveolen  diese offen gehalten  wenn zu viel Volumen
herausgelassen, zu viel Druck notwendig, um dieses wieder hinein zu
bekommen (Compliance-Kurve)
o Alveolen vorgedehnt  Atemarbeit reduziert
o Druck (mbar) schwankt um 10
o -10 bis + 10 normalerweise  wenn man diesen nicht überwinden muss:
Atemarbeit gespart
o Bei Schlafapnoe fallen Atemwege zusammen, nicht die Alveolen sondern
obere Atemwege im Rachenbereich  bei positivem Druck diese
vorgedehnt 
o PEEP: positive endexpiratory pressure
o Geht in wachem + narkotisierten patienten
o Man atmet selber spontan auf einem bestimmten höheren Niveau
IPPV = intermittent positive pressure ventilation
o Druckanstieg nicht zu stark werden zu lassen, sodass Schäden
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o Druckanschieg langsamer als Rechtecksimpuls  durch Druckanlegung
kommt Volumen mit  dann lässt man ihn ausatmen (wichtig, dass alles,
was hineingepustet wird, wieder rauskommt = Druck = 0)
o Sonst intrinsischer Peak, wenn nicht genug ausgeatmet + Luft immer
ansteigt
o Wenn Frequenz Maschine + Patientenfrequenz synchron ist: dies ist gut,
sonst problematisch, wenn wacher Patient
o D.h. dies geht nur bei tiefer Sedation + Relaxation wie bei Narkose
BIPAP = bipahsisch positive airway pressure:
o Rechteckimpuls positive und dann Welle, die man vom CPAP kennt
o Auch bei nicht-narkotisierten möglich
o Da man neben dem Rechteck-Impuls auch wie bei CPAP spontan atmen
kann
o Endexpiratorischer Druck positiv wie bei CPAP
o + inspiratorisch erhöhter Druck: Maschine erkennt, dass man einatmet 
Druckniveau erhöht z. B. von 5 auf 15 mmHg  durch Druckgradienten
Fluss von Volumen
Wenn voll kontrollierter Patient nach OP mit Narkose: dann wird er wacher +
atmet wieder etwas selber: d.h. Druckunterstützung wegnehmen, da er nicht mehr
so viel Unterstützung braucht: ASB = assisted spontanous breathing
Z. B. nach Narkose nur 4 Atemzüge/min: reicht nicht für Oxygenierung aus 
Maschine macht z. B. 10 hinzu  insg. 14 / min wie erwünscht
o BIPAP günstig hier, da Atemarbeit reduziert
o Wenn besser: weggeben und nur noch etwas CPAP
Beatmung Charakteristika: invasiv/nicht-invasiv
o Nachteil invasive Beatmung: Ventilar-assoziierte Pneumonie möglich, da
Tubus nicht tief abschließt + viele Keime im Mund  diese können durch
den durch den Tubus geöffnete Atemwege in die Lunge  40 % der
Patienten bekommen dies bei längerer Beatmung, Anstieg des Risikos ab
dem 3.-4. Tag der Beatmung
o Tubusbedingte zusätzliche Atemarbeit: nur bei invasiver Beatmung
o Problem: bei Entwöhnung Beatmung möglichst Atemarbeit reduzieren
o Invasive Beatmung: früher häufiger, heute nicht mehr so: bei jemanden,
der schlecht perfundiert ist im Schock schlechtere Ernährung der
Schleimhaut  Schleimhautulzera möglich
o Sedierung bei invasiver Beatmung häufig notwendig, bei nicht invasiver
selten erforderlich
Essen + Trinken möglich
Schwierige Entwöhnung
vom Respirator
Erschwert bei
Tracheostoma bzw. nein
bei Intubation
10-20%
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Risiken invasive Beatmung:
o Sinusitis
o Stimmband- und Larynxverletzung
o Trachealverletzung, - stenose
o Atrophie Skelett- und Atemmuskulatur
o Analgosedierung
o  d.h. Katehocholaminbedarf steigt
o  Darmatonie erhöht (durch viele im Bett liegen), enterale Ernährung sinkt
o  keine Kommunikation
o VILI (Baro-, Volu-, Atelekt-, Biotrauma)
o Pneumonie
Klinische Relevanz und wichtige Details des Feinbaus (Bronchien-BronchiolenBronchioli, relevante Unterschiede in Eipthel, Muskulatur etc.) der Lunge?
Feinbau bedingt die möglichen Schädigungsmechanismen und damit auch die
daraus resultierenden Erkrankungen
Auch tehrapeutische Möglichkeiten werden hierdurch beeinflusst
Typische pathologische Veränderungen des Zwerchfells + Durchtrittstellen?
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Hiatushernie: gehen immer durch Schnittstellen
Morgagni-Loch (vorn am Sternum rechts)
Larrey-Spalte (vorn am Sternum links)
Bochdalek-Lücke
Speiseröhrenschnitt
Muskeln mit Funktion, Klinik etc. Kehlkopf?
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Schilknorpel, Ringknorpel, M. cricothyroidea, Mebrana thyrohyoidea
M. arytenoideus obliquus/transverus: Aryknorpel vorspannen
M. cricoarytenoideus/Postikus: macht die Stimmritze zu
Mittlere Atemstellung: Stimmbänder offen
Phonationsstellung: reden wenn Stimmbänder zusammen sind und dabei
vibrieren
Laryngitis, Tumor
Asthma-Therapie Vor- und Nachteile?
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Keine beta-Blocker bei Asthma bronchiale da Bronchokonstriktion allgemein
(auch selektive b1-Blocker sind nicht ganz selektiv  auch nicht geben/obsolet)
 dennoch muss man es trotzdem bei bestimmten Rhythmusstörungen geben
Beta1-selektiver Blocker (Nebivolol, Bisoprolol): relativ wenig NW, aber es steht
immer darauf, dass man es nicht bei Asthma geben soll
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Ziel: Kontrolle Symptome/Asthma  kein Husten, nachts schlafen, Sport
möglcih, keine Atemprobleme, keine Notfallmedikamente, unkompliziert
Stufenschema Asthma:
o 1 (bei Sport anfangs Luftnot, sonst nicht): beta-2-Mimetikung bei Bedarf =
nur Symptomatisch als Releaver/Erweiterer
o Ab 2: Basistherapeutika: Corticosteroide (Dosis je nach Stadium erhöhen)
Ab 3: auch LABA hinzu = langwirksames beta-Mimmetikum
o Wenn nicht ausreichend alternativ:
 Stadium 2: Leukotrien-Antagonisten
 Stadium 3: ICS, ggf. + LT_Antag. Oder Theophyllin
o Add-on:
 Stadium 4: Leukotrien-Antagonist oder Theophyllin
 Stadium 4: Orgales Kortikoid oder Anti-IgE
Chromone fast nur bei Kindern geben wenn überhaupt: Stadium 2  da schwere
allergische Komponente oft bei Kindern
Anastomosen zwischen Vasa privata + publica Lunge?
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Vasa publica: Lungenstrombahn: A. pulmonalis
Vasa privata: Aa. Bronchialis aus Aorta descendens
Orthopulmonale Fisteln/pulmonale AV-Fisteln:
Am häufigsten bei M. Osler = hereditäre Teleangiektasie (Gefäßerweiterung und
Osler-Knötchen/Gefäßkonvolute, Magen/Darm bluten oft oer in Lunge auch 
HHT = hereditäre Thrombiektasien)
An häufigsten: rechter Unterlappen +rechter Oberlappen  in rechter Lunge
häufiger als in linker
Auch andere Fälle: junge Frau Mitte 40 und Belastung  Luftnot: Verdacht
rezidivierende Lungenembolien  aber war schon 3 a her  MRT gemacht: aus
Aorta 1 Gefäß abgehend, das in rechte Pulmonalarterie abging = PAMKA 
Perfusion rechter Lungenlappen Perfusionsdefizit  Gefäßkonvulut: durch
Spirale Gefäß dann verschlossen als Therapie
Unter Belastung hat der Shunt zugenommen  zu wenig oxygeniertes Blut im
Kreislauf
Anderer Fall: zwischen Pulmonalarterie + Aorta verbindung = persistierender
Ductus botalli  Luftnot
Warum kommt es selten zum Infarkt der Lunge?
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Doppelversorgung des Lungenparenchyms über Pulmonalarterienäste und
Bronchialarterienäste
Bronchialarterie vermag das Gewebe mit genug Sauerstoff zu versorgen
Lungengewebe zu 90 % über VAsa privata versorgt
Bei Lungenembolie Bronchialerterien versorgen Lunge gut
Lungeninfarkte bei 10-30 % der Lungenembolien und in 50 % dieser Fälle
Infarktpneumonie
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Begünstigt wird Lungeninfarkt durch die Verengung der distalen Lungenarterien
bei gleichzeitiger Erhöhung des Druckes in den Lungenvenen
In diesen Fällen kann das Gewebe trotz doppelter Blutversorgung nicht mit
genügend O2 versorgt werden
Dadurch wird die häufige Lokalisation der Lungeninfarkte in den unteren
Lungenabschnitten und die erhöhte Inzidenz der Lungeninfarkte bei kardialen
Grunderkrankungen und erhöhtem linksartiralen + - ventrikulären Füllungsdruck
erklärt
Rückbeildung eines Lungeninfarktes bei Patienten mit kardialer Grunderkrankung
deutlich verzögert
Fast nur bei älteren + bei gleichzeitig Linksherzerkrankung, da dadurch
Versorgung durch Vasa privata nicht mehr ausreicht
Bronchial-CA?
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Kleinzellig: 20 %:
Nichtkleinzellige: Aufteilung in Plattenepithel (40 %)-CA und Adeno-CA(30 %,
Zunahme häufigkeit)
Hb-Bindungskurven?
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Man nutzt diese klinisch nicht
Oxygenierungsproblem wenn Temp. Erniedrigt (häufig nach Reanimation z. B.)
oder alkalotisch (extrem selten, nur bei Hyperventilation und dann kurz):
Sauerstoff nicht gut abgegeben
Rechtsverschiebung Kurve: d.h. eher O2-abgegeben durch Temp.erhöhung oder
Azidose  bei gleicher Sättigung Oxyhämoglobien höherer O2-Partialdruck
Bei Flucht vor Säbelzahntiger: braucht man mehr O2  lange Laufen 
azidotische Muskeln  mehr O2 gebraucht
Wenn man zu lange läuft wird Muskulatur warm  Mehr O2 abgegeben in
Muskulatur
Bei Fieber und Nierenversagen auch pH erniedrigt
PO2 ist entscheidend (nicht nur Sättigung ansehen)
Sättigung ist gutes Instrument, aber in Kritischen Situtationen wie Azidose oder
Fieber etc.
Tehrapie AECOPD:
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Inhalation beta2-SM, Anticholinerika, topische Steroide
Ggf. Antibiotika wenn bakterielle Infektion vermutet (min. die Hälfte hat virale
Infketion)
Atemphyiologie
Sauerstoffgabe: nur so viel wie nötig und nicht so viel wie möglich  Atemantrieb
fällt  CO2-Narkose möglich durch verminderten Atemantrieb/Hypoventilation 
Hypokapnie
Systemische Steroid
Orale Steroide bei COPC  nicht bei stabiler COPD, nur bei AECOPD
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Heliumauswaschmethode/ähnliche Verfahren?
Nein es gibt keine ähnlcihen Verfahren
Bestimmung Residualvolumen bei Messung Diffussion
Z. B. 10 % Helium-anteil im Spirometer -> messen wie viel bei Ausatmung wieder
ankommt z. B. 4 %  Diffusion bestimmen
Grundlagen Spirogrammauswertung:
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Spirometrie: Redsiudalvolumen  auch funktionelle Residualkapazität + totale
Lungenkapazität nicht bestimmbar, Rest alles schon
Erkrankungen: mit Obstuktion:
o Asthma bronchiale
o COPD
o Intrathorakalen/extrathorakalen Atemwegsstenosen
Restriktion: VC erniedrigt
o Lungenfibrose, Alveolitis
o Pleuraerguss, Pleuraschwarte, Pneumothorax
o Adipositas, …
Klinik:
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Respiratorischer Quozient: Einsatz Belastungsdiagnostik: Spinoergometrie: über
Maske Ein- und Ausatemluft messen
 anaerobe Schwelle bestimmen
RQ = CO2-Abgabe/O2-Aufnahme am MITOCHONDRIUM
Öfter messen in Klinik: RER = Respiratory Exchange Rate = CO2-Abgabe/O2Aufnahme IN DER LUNGE
RQ bei Ernährung
o Kohlenhydraten 1,0
o Fetten 0,7
o Proteinen 0,81
o  Durchschnitt RQ 0,8 (Europa)
O2-Aufnahme/CO2-Abgabe:
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Anaerobe Schwelle bestimmen: hier ist der Trainingspunkt für Athleten
Wenn länger Belastung: anaerob + RER nimmt zu d.h. mehr CO2 abgeben als
O2 aufnehmen
Bei kardialem Problem: nicht mehr O2 aufnehmbar, da HZV nicht mehr steigerbar
Lungenembolie/Narkose:
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Je schwerer Lungenembolie, desto mehr Lungenstrombahn verstopft, desto mehr
geht der CO2 runter
Dyspnoe  Hypoventilation 
Lungenembolie:
o PO2: nimmt ab mit zunehmendem Schweregrad der Lungenembolie
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o PCO2: meist normal oder erniedrigt durch Hyperventilation bei Dyspnoe,
nur bei shwerem Schock und respiratorischem und kardialem Versagen
Anstieg
Narkose:
o PO2 + PCO2 abhängig von Beatmungform, Beatmungstiefe, - parametern
und Sedierung
Anionenlücke  klinische Relevanz
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Ist das rechnerische Anionen-Defizit im Blut
Hat klinihsc keine Relevanz quasi, weil nur in speziellen nephrologischen
Fragestellungen, um bestimmte Dialyseverfahren zu optimieren
Es entsteht dadurch, dass im klinischen Routinelabor nicht alle … bestimmt
werden
Erweiterte > 0 mmol/l: bei Leberversagen, Nierenversagung oder
Lungenversagen
Bei Ketoazidose: diabetisches Koma normalerweise
Laktatazidose: Messung Laktat  und nicht Anionenlücke
Anionenlücke: Na + K – (Cl + HCO3-)
ATPS = ambient temperature and pressure saturated with water vap9our
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Tatsächliche Messbedingungen außerhalb des Körpers: T =
Umgebungstemperatur, P aktueller Luftdruck, P Wasserdampfsättigung
VBTPS ist 10 % höher und VSTPD etwa 10% niedriger als spirometrisch
gemessene Volumen VATPS
Müssen wir selber nicht benutzen, da Maschinen so geeicht sind
PDE 5 Hemmer keine systemische Auswirkung?
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Führen zu Vasodilatation durch Hemmung der PDE4 (in Lunge sehr stark
exprimiert)
Arterielle RR Senkung geringen Ausmaßes
Initial sind sie als Herzinsuffizienz-Medikamente und Antihypertonika entwickelt
worden
Sind in der pulmonalen Strombahn selektiver wirksam als im systemischen
Kreislauf
Nie mit Nitraten kombinieren, dann z. T. schwere arterielle Hypotonie
Da lungenselektiv: dort mehr Drucksenkung
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