Power-Point-Präsentation ()…

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Das politische System
der Europäischen Union
04. März 2015
Eine Erfolgsgeschichte seit 1957
Der Aufbau Europas
Von der EKGS der 6 zu der EU der 28
Beitritt
1981
Beitritt
1973
1957
Dänemark
Beitritt
1986
Beitritt
1995
Beitritt 2004
Estland
Lettland
Bulgarien
Litauen
Malta
Rumänien
Polen
Slowakei
Slowenien
Tschechische
Republik
Finnland
Portugal
Griechenland
Österreich
Spanien
Schweden
Römische Verträge
Belgien
Beitritt 2007
Deutschland Großbritannien
Beitritt
2013
Kroatien
Frankreich
Italien
Luxemburg
Niederlande
Irland
Ungarn
Zypern
Kandidaten: FYROM, Island, Türkei,
Montenegro, Serbien
Bewerberländer:
Albanien, Bosnien & Herzegovina,
Kosovo
Die Europäische Union 2013
• 506,8 Millionen Menschen
• 28 Staaten
• 24 Amtssprachen
• 150,9 Mrd. € Haushalt
• 4.385.992 km²
1. Die Geschichte der EU
18. April 1951 Vertrag von Paris
 Gründung EGKS
25. März 1957 Vertrag von Rom
 Gründung der EWG:
Gemeinsamer Markt & Freizügigkeit
30. Juli 1962
 Beginn der
Gemeinsamen
Agrarpolitik der EU
7. Februar 1992
Vertrag von Maastricht
 Vertrag über die
Europäische Union,
3-Säulenstruktur, Euro
1965 Fusionsvertrag:
EGKS, EWG, EURATOM = EG
1986 EEA
 Binnenmarkt & Stärkung des EP
17. Juni 1997 Vertrag von Amsterdam
 Veränderung u. Ergänzung zu Maastricht,
Sicherung der Handlungsfähigkeit nach EU-Erweiterung
26. Februar 2001 Vertrag von Nizza
 Änderung des Maastrichter Vertrags,
Institutionelle Weiterentwicklung,
Einführung von qualifizierter Mehrheit
1. Dezember 2009
Vertrag von Lissabon
1. Die Geschichte der EU
Reformvertrag – Vertrag von Lissabon
• seit 1. Dezember 2009 in Kraft
• Verträge statt Verfassung
• Hoher Vertreter der Union für Außen- und
Sicherheitspolitik statt „Außenminister“
• Mehr Mitentscheidungsrechte für Parlament
• „Verordnung“, „Richtlinie“ und „Entscheidung“ statt „Gesetz“
• Flagge, Hymne und Leitspruch werden nicht erwähnt
• Doppelte Mehrheit tritt erst 2014 in Kraft – qualifizierte Mehrheit
bis 2017 möglich
• Charta der Grundrechte bleibt für die Mitgliedsstaaten
rechtsverbindlich ( außer UK + evtl. Polen )
Gemeinsame Rechte – die Charta der Grundrechte
Menschen
II – Würde
Würdedes
des
Menschen
u. a. Recht auf Leben; Verbot der Todesstrafe; Recht auf Unversehrtheit; Verbot der Folter;
Verbot der Sklaverei und der Zwangsarbeit
IIII––Freiheiten
Freiheiten
u. a. Schutz personenbezogener Daten; Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; Freiheit
der Meinungsäußerung; Versammlungsfreiheit; Freiheit der Kunst und der Wissenschaft; Recht
auf Bildung; Eigentumsrecht; Asylrecht
III
III––Gleichheit
Gleichheit
u. a. Verbot von Diskriminierung wegen Geschlecht, Hautfarbe, Religion oder sexueller
Ausrichtung o. ä., Vielfalt der Kulturen, Religionen und Sprachen; Gleichheit von Männern
und Frauen
IV
IV––Solidarität
Solidarität
u. a. Schutz bei ungerechtfertigter Entlassung; gerechte und angemessene Arbeitsbedingungen;
Verbot der Kinderarbeit; soziale Sicherheit und soziale Unterstützung; Gesundheitsschutz;
Umweltschutz; Verbraucherschutz
VV––Bürgerrechte
Bürgerrechte
u. a. aktives und passives Wahlrecht bei den Wahlen zum Europäischen Parlament und bei
Kommunalwahlen; Recht auf Zugang zu Dokumenten; Freizügigkeit und Aufenthaltsfreiheit
VI – Justizielle Rechte
u. a. Recht auf wirksamen Rechtsbehelf und unparteiisches Gericht; Unschuldsvermutung;
Grundsätze der Gesetzmäßigkeit und der Verhältnismäßigkeit im Zusammenhang mit
Straftaten und Strafen
3. Die Organe der Europäischen Union
Europäisches
Parlament
(EP)
Europäischer
Wirtschafts- und
Sozialausschuss
(EWSA)
Europäische
Investitionsbank
(EIB)
--------------------------Europäischer
Investitionsfonds
(EIF)
Organe
Europäischer Rat
(ER)
Europäische
Kommission
(EK)
Europäischer
Gerichtshof
(EuGH)
Rat der Europäischen
Union
(Rat)
Ausschuss
der Regionen
(AdR)
Europäischer
Rechnungshof
(EuRH)
Dezentrale
Gemeinschaftseinrichtungen
(z.B. Europol)
Beratende Ausschüsse
Europäisches System der
Zentralbanken
(ESZB)
---------------------------Europäische Zentralbank
(EZB)
Einrichtungen mit Sonderstatus
2. Vergleich Deutschland - EU
Bundeskabinett
Bundesregierung
Bundestag
Bundesrat
Bundestagswahlen
Länderparlamente
Wahlbevölkerung
Landtagswahlen
2. Vergleich Deutschland - EU
Europäischer Rat
(ER)
Europäische
Kommission
(EK)
Europäisches
Parlament
(EP)
Rat der Europäischen
Union
(Rat)
Nächste Europawahl: 2019
Wahlbevölkerung
in 28 Staaten
28 Mitgliedsstaaten
3.1 Der Europäische Rat
• Staats- u. Regierungschefs der 28 Mitgliedsstaaten, Präsidenten der
EU-Kommission und
des Europäischen Rates
• legt als oberstes politisches
Entscheidungsgremium die
Leitlinien der EU fest
• als „Gipfeltreffen“ im Mittelpunkt der Medien
3.2 Der Rat der EU (Ministerrat)
• vertritt die Interessen der
einzelnen Mitgliedstaaten
• tritt in neun unterschiedlichen
Formationen zusammen
• Übt Legislativgewalt
zusammen mit dem Parlament aus
• ist das Gremium mit der größten Entscheidungsbefugnis
• die Länder haben je nach Größe unterschiedliches
Stimmrecht
Stimmen im Rat der EU
• Die Stimmenverteilung
richtet sich grob nach der
Bevölkerungszahl der
Mitgliedstaaten
• Unterschiedliche
Abstimmungsverfahren:
Qualifizierte Mehrheit,
Einstimmigkeit
• Einfache Mehrheit
255 von 345 Stimmen
Stimmen
Staaten
3
Malta
4
Luxemburg, Zypern, Estland,
Slowenien, Lettland
7
Litauen, Irland, Finnland,
Dänemark, Slowakei, Kroatien
10
Österreich, Schweden,
Bulgarien
12
Portugal, Ungarn, Belgien,
Tschechische Republik,
Griechenland
13
Niederlande
14
Rumänien
27
Polen, Spanien
29
Italien, Frankreich, Vereinigtes
Königreich, Deutschland
3.3 Das Europäische Parlament
•
•
•
Direkt von den EU-Bürgern zu
deren Interessenvertretung
gewähltes gesetzgebendes
Organ der EU
Mitglieder des EP sind in EUweiten politischen Fraktionen
organisiert, vertreten das
gesamte politische
Meinungsspektrum
Mitglieder werden alle 5 Jahre
in allgemeiner, freier,
unmittelbarer und geheimer
Wahl gewählt (keine
Wahlrechtsgleichheit)
Geschichte
1952
EP kommt als „gemeinsame
Versammlung“ das erste Mal zusammen
1962
Umbenennung in
Europäisches Parlament
1979
Erste Wahl zum Europäischen Parlament
•
•
„Nur“ Kontrollbefugnisse über die Hohe Behörde
Zunächst keinerlei legislative Kompetenz
Sitze 2014 - 2019
28 Staaten mit 751 Abgeordneten
BE
LT
UK
CZ
LU
BG
DK
HU
RO
DE
MT
HR
EE
NL
EL
AT
ES
PL
FR
PT
IE
SL
IT
SK
CY
SF
LV
SE
DE
96
FR
74
UK
73
IT
73
RO
32
ES
54
NL
26
BE
21
EL
21
PT
21
SE
20
BG
17
AT
18
DK
13
SF
13
IE
11
LU
6
EE
6
LV
8
LT
11
PL
51
CZ
21
SK
13
HU
21
SL
8
MT
6
HR
11
CY
6
Die Fraktionen des Europäischen
Parlaments
52
48
70
52
50
Fraktion der Allianz der Liberalen und
Demokraten für Europa
Fraktion der Grünen/Freie Europäische
Allianz
67
8
Konföderale Fraktion der Vereinigten
Europäischen Linken/Nordische Grüne
Linke
Fraktion Freiheit u.Demokratie
(Rechtspopulisten)
221
191
Stand: August 2014
Fraktion der Europäischen Volkspartei
(Christdemokraten) und europäischer
Demokraten
Sozialdemokratische Fraktion im
Europäischen Parlament
Konservative/Reformisten
Fraktionslose (Rechte,Nationalisten)
Aufgaben
Drei grundlegende Aufgaben:
» Rechtsetzungsbefugnisse
» Haushaltsbefugnisse
» Kontrollrechte
3.4 Europäische Kommission
•
Wahrt und vertritt die
Interessen der gesamten EU
–
–
–
–
•
•
Setzt die Politik der Union um
Hüterin der Verträge
Besitzt Initiativrecht
Verwaltet den Haushalt
28 Mitglieder: ein Mitglied je Mitgliedstaat
Amtsperiode: fünf Jahre
Die Juncker-Kommission
3.4 Europäische Kommission
Wahl der Kommission:
•Die Regierungen bestimmen
einen Präsidenten, welcher vom
EP bestätigt werden muss.
•Dieser wählt mit den nationalen
Regierungen die anderen
Mitglieder der Kommission aus
Kommissionspräsident: Jean-Claude Juncker
Deutscher Vertreter: Günther Oettinger
aber: dem Interesse der gesamten EU verpflichtet; keine
Bindung an nationale Weisungen
Aufgabengebiete der Generaldirektionen
Politiken
Außenbeziehungen
Allgemeine
Dienste
Interne
Dienste
Beschäftigung,
Soziales und
Chancengleichheit
Justiz, Freiheit
und Sicherheit
Humanitäre Hilfe
Amt für amtliche
Veröffentlichungen
Dolmetschen
Bildung und Kultur
Landwirtschaft
und ländliche
Entwicklung
Außenbeziehungen
OLAF
Europ. Amt für
Betrugsbekämpfung
Haushalt
Binnenmarkt und
Dienstleistungen
Regionalpolitik
Entwicklung
Eurostat
Informatik
Energie und
Verkehr
Steuern und
Zollunion
Erweiterung
Generalsekretariat
Interner
Auditdienst
Fischerei und
maritime
Angelegenheiten
Umwelt
EuropeAid –
Amt für Zusammenarbeit
Kommunikation
Juristischer
Dienst
Forschung
Unternehmen
und Industrie
Handel
Gesundheit und
Verbraucherschutz
Personal und
Verwaltung
Wettbewerb
Politischer
Beraterstab
Gemeinsame
Forschungsstelle
Wirtschaft und
Finanzen
Übersetzung
Informationsgesellschaft und
Medien
Exekutivagenturen
Gebäude,
Anlagen und
Logistik
3.5 Europäischer Gerichtshof (EuGH)
• Hüter des Rechts: Judikative
• Bestehend aus einem Richter aus jedem EUStaat; acht Generalanwälte
• Amtsperiode von sechs Jahren
• Gewährleistung der Rechtseinheit in allen
Mitgliedstaaten
Recht ist für alle gleich
3.6 Europäischer Rechnungshof
• Kontrolle der ordnungsgemäßen Verwendung
der Mittel der EU
• Besteht aus einem Mitglied aus jedem EUStaat, Ernennung auf sechs Jahre
• Sitz in Luxemburg (L),
seit 1975
3.7 Beratende Organe der EU
Ausschuss der Regionen
(AdR)
Europäischer Wirtschaftsund Sozialausschuss (EWSA)
• Vertretung der regionalen und
lokalen Gebietskörperschaften
• Beratende Funktion im
Bereich der kommunalen und
regionalen Verwaltung
• 344 Mitglieder
• Amtsperiode von vier Jahren
• Vertretung der organisierten
Zivilgesellschaft
• offizielle Plattform für die
organisierte Zivilgesellschaft
•344 Mitglieder
• Amtsperiode von vier Jahren
So entstehen europäische Gesetze
Von der Idee
bis zur Umsetzung in
nationales Recht
Mitentscheidungsverfahren
 Kommission wird aktiv

Passagier
Richtlinien
Eine Generaldirektion nimmt Gesetzgebung in
ihren jährlichen Arbeitsplan auf
– vorgeschlagen von einer Abteilung, die deren
Notwendigkeit begründet
Mitentscheidungsverfahren
DG TREN sieht die Notwendigkeit,
tätig zu werden
Forschung
Interne Beratung
Externe Beratung
Mitentscheidungsverfahren
 Kommission präsentiert einen Vorschlag

Passagier
Richtlinien
Mitentscheidungsverfahren
 Kommissionsvorschlag wird beraten

Passagier
Richtlinien
Ausschüsse und
Plenum
Konsultation / Lobbyisten
Parlament
Mitentscheidungsverfahren
 Kommissionsvorschlag wird beraten

Passagier
Richtlinien
Cyprus
[4]
Hungary
[12]
Czech
R.
[12]
Spain
[27]
Slovenia [4]
Belgium [12]
Slovakia[7]
Denmark [7]
Sweden [10]
Germany [29]
Estonia [4]
Interessen und Wünsche
der 28 Staaten müssen
eingezogen werden
Portugal [12]
Rat
Finland [7]
Poland [27]
Austria [10]
France[29]
Netherlands [13]
Greece [12]
UK [29]
Malta [3]
Luxemburg [4]
Irland [7]
Lithuania [7]
Konsultation / Lobbyisten
Italy [29]
Latvia Romania
Bulgaria
Kroatien (10)
[4]
(14)
(7)
Mitentscheidungsverfahren
 Zweite Lesung

Passagier
Richtlinien
Ausschüsse
und Plenum
Konsultation / Lobbyisten
Mitentscheidungsverfahren
 Dritte Lesung

Passagier
Richtlinien
Mitentscheidungsverfahren
 Umsetzung in nationales Recht









Air
Passenger
Air
Passenger
Air
Rights
Passenger
Air
Rights
Passenger
Air
Rights
Passenger
Air
Rights
Air
Passenger
Rights
Passenger
Air
Rights
Passenger
Passagier
Rights
Richtlinien
Rights
4. Die Bedeutung der EU
im Alltag
Reisen ohne Grenzen
Euro
Verbraucherschutz
Bekämpfung des Klimawandels
Austauschprogramme
Freizügigkeit
Binnenmarkt
Grundrechtecharta
Förderung von Bildung
Der Europäische Binnenmarkt
€ - Zone
Der Euro in der Welt
Der Euro dient nicht nur als Währung der Euro-Zone, sondern besitzt
auch eine starke internationale Präsenz. Mit Hilfe von Währungen werden
Wohlstandsgüter gewahrt, geschützt und zwischen Ländern,
Organisationen und Einzelpersonen ausgetauscht. Bei einer globalen
Währung wie dem Euro geschieht dies auf globaler Ebene. Seit der
Einführung im Jahr 1999 hat sich der Euro als wichtige internationale
Währung fest etabliert gleich hinter dem US-Dollar.
Mitgliedstaaten der Euro-Zone
Mitgliedstaaten, die den Euro noch nicht übernommen
haben
Nicht-EU-Staaten, die den Euro als Währung haben
Kleinstaaten mit eigenen €-Münzen
Ein neues Symbol der Einheit
€
Die Vorteile des Euro
EU und ihre Normen…
Verordnung (EWG) Nr.
1677/88 der Kommission vom
15. Juni 1988
zur Festsetzung von
Qualitätsnormen für Gurken
Außer Kraft gesetzt 1. Juli 2009
EU für Verbraucher
EU für Verbraucher
Europäische Projekte
Weltraumforschung
Galileo
Airbus
Die Symbole der EU
Gemeinsames
Motto
Flagge
der EU
europäische Hymne
9. Mai
Europatag
Hymne
der EU
Vielen Dank für Ihre
Aufmerksamkeit!
www.eiz-niedersachsen.de
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