SonderAusgabe 1/16
EURO 1,00 CHF 1,10
ISSN 0949-3581
KZ14137
DR. HARNISCH
DEPESCHE
Der LEH - Markenmonitor
food • Nonfood • Getränke • TOBACCO
Ulrike Detmers:
„Immer mehr
Menschen verlangen
Bioerzeugnisse …“
Prof. Dr. Ulrike Detmers
Liebe Leserinnen, liebe Leser,
der Run auf Bio-Lebensmittel in Deutschland ist ungebrochen.
Laut Umfragen gibt es bei uns kaum einen Konsumenten, der nicht
wenigstens einmal beim Einkauf zu einem ökologisch erzeugten
Produkt gegriffen hat. Acht Milliarden Euro geben die Bürger in
Deutschland mittlerweile pro Jahr für Bio-Erzeugnisse aus, Tendenz
steigend. Hersteller und Handel können also optimistisch in die
Zukunft blicken. Ganz anders sieht die Lage in der biologischen
Landwirtschaft aus.
Die große Euphorie der letzten 20 Jahre, als sich die ökologisch bebauten Agrarflächen hierzulande verdreifacht hatten und
auf über eine Million Hektar empor schnellten, ist vielerorts in Resignation umgeschlagen. Vor allem viele große Betrieben setzen
nicht mehr auf die Bio-Landwirtschaft, sondern arbeiten mittlerweile wieder konventionell. Grund dafür ist hauptsächlich die fragwürdige Weichenstellung der Politik. Heute werden in Deutschland
schon 700.000 Hektar Land für die Erzeugung von Energiepflanzen genutzt. Noch 2006 waren es gerade mal 200.000. Nur noch
26 Prozent der landwirtschaftlichen Fläche dienen zwischen Flensburg und Passau der Erzeugung von Nahrungsmitteln. Futtermittel
machen mehr als die Hälfte des Agrarlands aus, Energiepflanzen
wie Raps und Mais wachsen bereits auf 13 Prozent der Äcker.
Wegen der wachsenden Nachfrage nach Nutzfläche sind in
vielen Regionen die Preise für Pachtland auf das Doppelte gestiegen. Wo heute Pachtzahlungen von 1.000 Euro pro Hektar verlangt werden, können Bio-Bauern nicht mehr mithalten. Sie kehren
Bio den Rücken, weil ihre Produktionskosten zu hoch sind. Zudem
klagen viele Landwirte über die billige Bio-Ware aus dem Ausland.
Fast jedes zweite Bio-Produkt, das in unserem Handel angeboten
wird, kommt aus dem Import. Keine glückliche Entwicklung, wo
doch die Verbraucher Eier, Milch und andere Bio-Erzeugnisse am
liebsten aus heimischer Herstellung kaufen möchten.
Einen erfolgreichen BioFach-Messebesuch 2016
wünscht Ihnen
Mit Prof. Dr. Ulrike Detmers, Geschäftsführung MestemacherGruppe, sprach Philipp Hirt-Reger
fng: Bio Amaranth + Quinoa-Brot, Bio Goldleinsamen + Chiabrot, Bio Haferbrot - die Großbäckerei
MESTEMACHER setzt zunehmend auf ökologische Produkte. Ist Bio so stark gefragt?
Prof. Dr. Ulrike Detmers: Die Befürworter der
Öko-Industriealisierung sind auf dem Vormarsch, und
deshalb wächst mit deren Zuwachs auch die Nachfrage,
das Bedürfnis nach Öko-Produkten weiter. Bio-Läden
Ulrike Detmers: Die Familiengesellschafter in der
zentralen Unternehmensleitung sowie die leitenden
Die Zukunft des Bio-Lebensmittelhandels
Einladung zum Expertengespräch mit Renate Künast,
Mitglied des Deutschen Bundestages, Vorsitzende des
Ausschusses für Recht und Verbraucherschutz, und
Johannes Remmel, Minister für Klimaschutz, Umwelt,
Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des
Landes Nordrhein-Westfalen.
Moderation:Prof. Dr. Ulrike Detmers, Gesellschafterin
und Mitglied der zentralen Unternehmensleitung der
Mestermacher-Gruppe
Angestellten und die Assistentin der Geschäftsleitung
gehören dem sogenannten Führungskreis an, der Produktneuheiten lebensmittelsensorisch bewertet. Die
Sensorik strukturiert sich in Geschmack, Aussehen, Fühlen, Geruch.... Weiter auf Seite 2
fng: Die neuen Bio-Brotsorten Ihres Unternehmens
sind seit Jahresbeginn im Handel. Wer entwickelt bei
Ihnen die Rezepturen dafür, und wer entscheidet, ob
sie auch tatsächlich umgesetzt werden?
Experten-Gespräch auf der BioFach
Datum:
Uhrzeit:
Ort:
NEU
11. Februar 2016
15:00 - ca. 15:30 Uhr
Messestand der Mestemacher GmbH
Halle 7, Stand 125
Wein: Die Oberbergener Bassgeige kommt
jetzt vegan
WG OBERBERGEN Vegan – Trend oder Lebensphilosophie? Laut neuesten Erhebungen gibt es in Deutschland rund 7,8 Millionen Vegetarier, ca. 900.000 von
ihnen leben vegan. Die Oberbergener Winzer haben
diese neue Art bewusst zu leben zu ihrem Thema gemacht und die weißen Burgundertrauben vegan ausgebaut. Mit der Oberbergener Bassgeige 2015 Weißer
Burgunder VEGAN bringt die Winzergenossenschaft
vom Kaiserstuhl einen Wein auf den Markt, wo nicht
nur VEGAN drauf steht, sondern auch VEGAN drin ist.
Bewährte Qualität, vegan gekeltert.
fng-magazin: Der Markenmonitor
für den Lebensmittelhandel
haben im vergangenen Jahr mehr als drei Milliarden
Euro umgesetzt. Trotz der starken Konkurrenz von ÖkoProdukten im klassischen Lebensmittelhandel ist der
Fachhandel mit Naturkost aus der Bio-Landwirtschaft
durch Zuwachs gekennzeichnet. Gerade gab der Bundesverband Naturkost Naturwaren bekannt, dass im
Vergleich zum Vorjahr der Umsatz der Naturkostläden
im Jahr 2015 um 11,3 Prozent gestiegen ist.
Foto: Laurence Chaperon
Philipp Hirt-Reger
Sorgen bei
den Bio-Bauern...
10. Februar
Nicht, dass das Thema ganz neu wäre, so Winzergenossenschafts-Geschäftsführer Erwin Vogel. Er beschäftigt sich bereits seit über einem Jahr intensiv mit dem
Thema vegan, nachdem immer mehr Kunden ihn auf
veganen Wein ansprechen. Jetzt gibt es ihn, den neuen
aus der Lage Bassgeige, der eigentlich ein alter Bekannter ist: den Weißen Burgunder...
Weiter auf Seite 2
Verkostung am Stand des fng-MAGAZINS
Halle 9, Stand 547
1
BioFach 2016
Von Seite 2: Prof. Dr. Ulrike Detmers Die Rezepturen entstehen im Team mit der Produktentwicklung, Marktbeobachtern, geäußerten Kundenwünschen sowie maßgeblich beeinflusst durch die zentrale Unternehmensleitung
und die Mitglieder des Führungskreises. Die favorisierte
Brot- und Backwarenrezeptur wird dann verwendet.
schaftendem Landwirt bevorzugt aus der Region. Allerdings reicht das Angebot oftmals witterungsbedingt
nicht aus, so dass wir den Bedarf bevorzugt aus Ostdeutschland, aber auch aus Osteuropa decken müssen.
Veredelungszutaten wie zum Beispiel Chia-Samen, Amaranth und Quinoa-Samen kaufen wir in Südamerika ein.
„Wir kaufen den Grundrohstoff Roggen bevorzugt aus der Region“
„Die Befürchtung steigt, dass backfähiger
Roggen mit besonderen Anforderungen immer knapper wird“
fng: Ihr Unternehmen setzt sehr auf gesunde Ernährung. Wie spüren Sie, dass Sie die Konsumenten erreichen?
Ulrike Detmers: Wir bekommen zuhauf lobende
Kundenrückmeldungen. Die 1871 gegründete Großbäckerei MESTEMACHER verzeichnete mit ihren deutschen
Tochtergesellschaften im abgelaufenen Geschäftsjahr
2015 mit rund 151 Milliarden Euro - 2014 waren es rund
145 Millionen - erneut eine nachhaltige Wertschöpfung.
Gegenüber dem Vorjahr konnten die Erlöse um 4,1 Prozent gesteigert werden. Das Ende der Fahnenstange ist optimistisch betrachtet - bei MESTEMACHER noch lange
nicht erreicht.
fng: Woher beziehen Sie die Rohstoffe für Ihre Produkte?
Anzeige_Neuheiten-210x297 26.01.16 14:06 Seite 1
Ulrike Detmers: Wir kaufen den Grundrohstoff
Roggen von dem konventionell oder biologisch wirt-
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fng: Viele Unternehmen klagen über steigende
Rohstoffpreise, die ihnen den geschäftlichen Erfolg erschweren. Gilt das auch für Ihre Branche?
Ulrike Detmers: Laut Deutschem Bauernverband
fiel die Ernte von Roggen 2015 mit insgesamt 3,2 Millionen Tonnen deutlich geringer aus als im Vorjahr.
Bei einer leicht rückläufigen Anbaufläche von 623.100
Hektar gegenüber 629.900 Hektar im Jahr 2014 ist der
Rückgang der Erntemenge um 15 Prozent vor allem auf
die niedrigeren Erträge von 5,2 Tonnen pro Hektar zurückzuführen. Hauptgründe waren die Frühsommer-Trockenheit und dann die Regenfälle zur Erntezeit. Extrem
stark eingebrochen sind die Erträge in Sachsen-Anhalt
und in Brandenburg, wo Landwirte Einbußen von mehr
als 20 Prozent verzeichnen mussten.
In Niedersachsen und Bayern sind die Erträge gegenüber 2014 um bis zu 15 Prozent gesunken. Da Bran-
denburg, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen wichtige
Anbauregionen für Roggen sind, spiegeln sich diese
deutlichen Mindererträge im gesamtdeutschen Ernteergebnis wider. Hier zeigt sich, dass auch in diesem Jahr
der Roggenanbau weiter rückläufig sein wird. Und auch
die Befürchtung steigt, dass backfähiger Roggen mit
den besonderen Anforderungen immer knapper wird.
Neben den mittlerweile schon üblichen Preisvolatilitäten bei diversen Rohstoffen kommen zusätzlich auch
staatliche Eingriffe hinzu, die den Markt aufwirbeln. So
soll beispielsweise die türkische Regierung staatliche Organisationen beauftragt haben, Haselnuss-Bauern durch
Stützungskäufe zu subventionieren.
Weiterhin haben verschiedene Währungen maßgeblichen Einfluss auf die Rohstoffpreise wie etwa die türkische Lira, der US Dollar oder die indische Rupie, so dass
in Zukunft der Fokus nicht nur auf den sich verändernden
klimatischen Bedingungen und den damit verbundenen
Erntegrößen liegt, sondern auch auf den Abhängigkeiten
der verschiedenen Währungen zueinander.
fng: Auffallend ist, dass Ihr Unternehmen etliche
Produkte in kleineren Portionen anbietet. Was sind die
ausschlaggebenden Gründe dafür?
Ulrike Detmers: Wir wollen Nahrungsmittelverschwendung vermeiden und dem Trend zu kleineren
Haushaltseinheiten gerecht werden. Zudem ermögli-
Wohlfühlbrot
Anuga taste 15 Auszeichnung für
Bio Amaranth + Quinoa-Brot.
Eine Jury aus Fachjournalisten
kürte die Top-Neuheiten aus
mehr als 2000 beworbenen Ideen
von über 830 Unternehmen der
Anuga 2015.
chen kleinere Verpackungseinheiten die Befriedung des
Wunsches der Konsumenten nach Vielfalt.
Zur Person:
Prof. Dr. Ulrike Detmers ist Mitglied der Geschäftsführung und Gesellschafterin in der Mestemacher-Gruppe. Die Professorin für Betriebswirtschaftslehre an der
Fachhochschule Bielefeld ist zugleich Erste Präsidentin
des Verbandes Deutscher Großbäckereien. Die Mestemacher Gruppe hat ihren zentralen Sitz im nordrheinwestfälischen Gütersloh.
V wie Vegan – den Oberbergener
Bassgeige Weißer Burgunder gibt es jetzt
im veganen Ausbau
Von Seite 2: vegan ausgebaut und, so Vogel, der erste
am Kaiserstuhl, bei dem VEGAN auf dem Etikett steht
und – unübersehbar – als Markenzeichen das große V.
Es ist ein fruchtiger, süffiger Wein, so wie ihn die
Kunden der Oberbergener Winzergenossenschaft lieben. Lediglich die Herstellung unterscheidet sich vom
herkömmlichen Prozess. So wurden in keiner Phase tierische Hilfsmittel eingesetzt, wie beispielsweise Gelatine,
die gröbere Partikel im Wein bindet, aber eben tierisches
Eiweiß enthält. Beim veganen Ausbau werden stattdessen natürliche Mineralerden aus der Verwitterung vulkanischer Aschen, Aktivkohle nichttierischen Ursprungs,
um Farb-, Geruchs- und Geschmacksnuancen auszugleichen, und pflanzliche Gelatine, aus der Kartoffel gewonnen, verwendet. Die Mostklärung über die natürliche Sedimentation, ein äußerst schonendes wie auch Qualität
förderndes Verfahren ist zwar zeitaufwendiger, rechtfertigt aber letztlich das Ergebnis, so die Erfahrung des Kellermeisters der WG Oberbergen Wolfgang Schupp. Und
nicht nur das: die Oberbergener Bassgeige 2015 Weißer
Burgunder VEGAN kann das große V, das Markenzeichen für VEGAN zu recht tragen, denn sie ist ein rundum
veganes Produkt. Denn nicht nur bei der Weinherstellung war vegan oberstes Gebot, auch die Materialien
rund um die Flasche wie beispielsweise Druckfarben und
Kleber fürs Etikett bis hin zum praktischen Schraubverschluss samt Kappe in warmem Grünton halten jeder
Prüfung stand.
Zum Start, unter anderem auch bei der Biofach
2016 in Nürnberg, präsentiert sich der neue Oberbergener Bassgeige 2015 Weißer Burgunder VEGAN in der
dunklen 0,75-Liter-Flasche. Und, wie es sich für einen
gehört, der etwas Besonderes zu bieten hat, in limitierter
Auflage. Im Bio-Fachhandel sowie im Fachhandel mit
Vegan-Regal erhältlich. Sie sind interessiert am Oberbergener Bassgeige 2015 Weißer Burgunder VEGAN? Ihr
Ansprechpartner bei der WG: Erwin Vogel (Geschäftsführer), Telefon 07662 94 60-13.
RILA Die RILA FEINKOST-IMPORTE im nordrheinwestfälischen Stemwede-Levern sind mit ihrer Marke
Rinatura für den Lebensmittelhandel schon seit mehr als
30 Jahren ein wichtiger Lieferant von Bio-Produkten. Gegenwärtig werden unter Rinatura Bio etwa 200 Artikel
angeboten, von denen knapp 75 Prozent sogar vegan
sind. Das gesamte Sortiment erstreckt sich über die Bereiche Getreideprodukte, Frühstückscerealien, Trockenfrüchte, süße und herzhafte Brotaufstriche, Gebäck,
Waffeln, Bratlinge und Öle.
Besonderes Augenmerk legt das Unternehmen auf
den Sektor Ethnik-Food: Mediterrane Spezialitäten wie
Oliven, getrocknete Tomaten, Pasta und Pesti, Grissini
sowie Balsamico-Essige. Aus der asiatischen Küche bietet
Rinatura eine Auswahl an Würz-Pasten, Wok-Würfeln,
Gemüse, Tofu und ganz neu Mie-Nudeln. Auch wer es
arabisch-orientalisch mag, kommt bei Rinatura auf seine
Kosten. Couscous, Bulgar, Falafel-Mix, Tahina Sesampaste, Hummus sowie ganz aktuell Kichererbsenmehl sind
einige Produkte dieses Sortiments. Auf der Biofach ist
RILA mit seinem kompletten Rinatura-Programm vertreten, hier eine kleine Auswahl:
Halle 7 . Stand 125
Das Rinatura Bio Kichererbsenmehl ist zartgelb und
hat einen leicht nussigen und süßen Geschmack. In der
orientalischen Küche ist es unentbehrlich für Falafel zum
Beispiel oder Hummus. Es eignet sich auch bestens zum
Backen, für Suppen und Saucen, für Aufläufe, Nudelund Pizzateige sowie Pfannkuchen und Desserts. Das
Produkt ist glutenfrei, ballaststoffreich und vegan.
Viele gesunde Nährstoffe enthält Rinatura Bio Hummus, das wegen seines hohen Gehalts an Eisen besonders für Vegetarier und Veganer geeignet ist. Es macht
sich hervorragend zu Geflügel und Fisch, ebenso zu
knusprig aufgebackenem Fladenbrot. Kleiner Tipp für
ein vegetarisches Gericht aus der RILA-Hausküche: Fladenbrot mit Rinatura Bio Hummus bestreichen und mit
Falafelbällchen sowie Salat füllen. Einfach köstlich!
Mestemacher GmbH · 33254 Gütersloh · Telefon + 49 (0) 5241/87 09-0 · www.mestemacher.de
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erhalten Sie ab Januar 2016.
2
Ein pflanzlicher Brotaufstrich ist Rinatura Bio vegane Leberwurst. Sein würziger, authentischer Geschmack
ähnelt tatsächlich einer feinen Leberwurst und ist mehr
als nur ein alternativer Genuss auf Brot und Brötchen.
Der Aufstrich ist gluten-, soja- und lactosefrei und enthält weder Ei noch Palmfett.
Knusprig-leicht sind die Rinatura Bio Chia-Maiswaffeln. Sie sind reich an Linolsäure und daher eine Quelle
an Omega-3-Fettsäuren. Die Waffeln schmecken lecker
mit süßen oder pikanten Brotaufstrichen und sind ideal
zum Frühstück oder als kleine Zwischenmahlzeit.
Weitere Neuheiten im Programm sind die Kesselchips in den Sorten Sea-Salt und Sweet Chilli, zwei ve-
DEPESCHE 1 2016
und aufwändige Prüfverfahren ergänzt. Die ÖLMÜHLE
SOLLING ist Partner des Anbauverbands Naturland.
Die neue Komposition Sonnenblume Chia ist das
Jubiläumsöl der Manufaktur, die in diesem Jahr 20. Geburtstag feiert. Diese wohlschmeckende Melange aus
heimischer Ölsaat und exotischem Superfood symbolisiert perfekt die Verbindung von Tradition und Innovation, das Engagement vor Ort und die Verbundenheit
mit Lieferanten in aller Welt, die dem Familienbetrieb so
sehr am Herzen liegt. Denn die Unternehmensgründer
Gudrun und Werner Baensch hatten früher im Entwicklungsdienst, unter anderem in Asien und Lateinamerika,
gearbeitet.
Lust auf die kommende Spargelsaison macht das
Spargel Würzöl aus der ÖLMÜHLE SOLLING. Das ist eine
Komposition aus mühlenfrisch kalt gepresstem Rapsgane Varianten, und Cheese&Onion, eine vegetarische
Kreation. Die cross gebackenen Kartoffelchips werden
im Kessel handgerührt. Weitere neue Produkte wird
RILA unter seiner Marke Rinatura Bio demnächst auf den
Markt bringen: Einen Saft aus 100 Prozent erntefrischen
Zitronen Siziliens, Limetten-Fix, Kokosblütensirup, MieNudeln und Erdnussbutter in der Geschmacksrichtung
Crunchy.
Halle 9, Stand 235
Gemeinschaftsstand
mit zwölf Unternehmen
SCHLESWIG-HOLSTEIN Mit einem Gemeinschaftsstand präsentiert sich die Land- und Ernährungswirtschaft von Schleswig-Holstein auf der Biofach. Im nördlichsten Bundesland werden rund 37.000 Hektar Agrarfläche ökologisch bewirtschaftet. Das sind etwa 3,8
Prozent der gesamten landwirtschaftlich genutzten Fläche des Landes. Wichtige Produktbereiche für die etwa
500 biologisch wirtschaftenden Betriebe in SchleswigHolstein sind Getreide, Obst und Gemüse, Milch sowie
Fleisch von Rindern, Schweinen und Schafen. Darüber
hinaus gibt es im Land 550 weitere Unternehmen, die
ökologische Produkte lagern, verarbeiten, importieren
oder mit ihnen handeln.
An dem Gemeinschaftsstand, den das Kieler Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt
und ländliche Räume organisiert, stellen insgesamt
zwölf Anbieter ihre Produkte oder Dienstleistungen vor.
Angeboten werden in erster Linie Getreideprodukte,
Gemüseerzeugnisse, Milchprodukte, Geflügel und Geflügelprodukte, Feinkosterzeugnisse, Süßwaren und
Instant-Artikel, aber auch Getränke sowie Analyse- und
Verpackungstechnik.
Aussteller sind unter anderem Feine Küche Jürgen
Langbein, ein Tochterunternehmen der RILA FEINKOSTIMPORTE, die DITHMARSCHER GEFLÜGEL GmbH und die
samstrasse geradezu ideal für den fruchtigen Genuss zwischendurch.
Seit 2012 vertreibt BRAND AND VISION Bio-Lebensmittel unter der Marke Sesamstrasse. Die Verpackungen der
Quetsch-Packs mit Frucht- und Gemüsepürees, der Buchstaben-Pasta, der Tee-Mischungen und der Früchte-Riegel
zieren beliebte Figuren aus der Sesamstrasse, die bei Jung
und Alt gleichermaßen großen Anklang finden.
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Ihr kompetenter Bio-Partner!
The lifestyle-bakery
mit neuen Bio-Spezialitäten
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Immer mehr
Produkte
werden vegan
angeboten
Der Schleswig-Holstein-Stand 2015
BioFach Depesche
MESTEMACHER Die Großbäckerei MESTEMACHER
im nordrhein-westfälischen Gütersloh nennt sich The
lifestyle-bakery. Und dies nicht zu Unrecht, denn die
Produkte des Hauses treffen punktgenau den Zeitgeist.
Das Besondere an den vielen Spezialitäten von MESTEMACHER ist, dass sie aufgrund eines raffinierten Herstellungsverfahrens in ungeöffnetem Zustand ein halbes
Jahr haltbar sind. Und wenn man dann die Packung öffnet, strömt einem ein frischer Brotduft entgegen, so, als
seien die Scheiben gerade erst gebacken worden.
Seit Jahrzehnten schon ist MESTEMACHER aktiv
für den Naturschutz tätig. Als erster Hersteller von verpackten Vollkornbroten aus kontrolliert biologischem
Anbau fördert das Unternehmen seit 1985 die Existenz
und das betriebliche Wachstum von Öko-Landwirten.
Und ständig entwickelt der Betrieb mit seiner hauseigenen Großmühle neue Bio-Kreationen in delikaten Geschmacksrichtungen.
Ganz neu ist das Bio Haferbrot, ein Vollkornbrot mit
Hafer und Roggen. Es enthält unter anderem 1,3g BetaGlucane pro 100g. Beta-Glucane tragen zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels im Blut bei.
Um diese positive Wirkung zu erzielen, ist eine tägliche
Aufnahmemenge von drei Gramm Beta-Gluconen erforderlich. Die geschnittenen, verpackten und natürlich
pasteurisierten Brotscheiben sind ohne Konservierungsstoffe. Pro 100g sind 215mg Phosphor enthalten - 31
Prozent vom empfohlenen Tagesbedarf - sowie 71mg
Magnesium, was 19 Prozent des Tagesbedarfs ausmacht.
Das Bio Haferbrot eignet sich wie alle Produkte aus
dem Hause MESTEMACHER bestens zur Bevorratung.
Auch das ganz neue Bio Amaranth + Quinoa-Brot.
Dieses Roggenvollkornbrot ist im Geschmack fein nussig
und steckt voller Ballaststoffe zur Stärkung des Wohlbefindens.
Eine weitere Neuheit ist ein Roggenvollkornbrot, das
den Namen Bio Goldleinsamen + Chiabrot trägt. Auch
diese Kreation ist ballaststoffreich und beschert dem
Verbraucher einen natürlichen Brotgenuss. Die Produkte
tragen das neue Bio-Siegel und werden der EG-Öko-Verordnung gerecht. Im Klartext heißt das: Wo Öko draufsteht, ist auch Öko drin.
Halle 7, Stand 125
Mühlenfrische Ölvielfalt
mit hohem Qualitätsanspruch
ÖLMÜHLE SOLLING Sonnenblume-Chiaöl oder edles Muskat Kokoswürzöl - die im niedersächsischen Weserbergland ansässige ÖLMÜHLE SOLLING stellt auf der
Biofach wieder raffinierte Kompositionen vor. Das 1996
gegründete Unternehmen steht für mühlenfrische Ölvielfalt und kulinarischen Genuss. Werte wie Bio, Nachhaltigkeit und soziale Fairness bestimmen das geschäftliche Handeln. Die hochwertigen Öle werden liebevoll
und in handwerklicher Arbeit in kleinen Spindelpressen hergestellt. In der ÖLMÜHLE SOLLING in Boffzen
bei Holzminden werden ausschließlich native Bio-Öle
gepresst. So bleiben der typische Geschmack und die
wertvollen Inhaltsstoffe in ihrer besten Form erhalten.
Mühlenfrisch ist der selbstgesetzte Qualitätsanspruch.
Die Rohware wird so erntefrisch wie möglich in kleinen
Chargen verarbeitet, prompt abgefüllt und umgehend
- eben mühlenfrisch - versandt. Die traditionellen Herstellungsverfahren werden durch moderne lebensmitteltechnologische Standards in der Qualitätssicherung
fng-magazin: Der Markenmonitor
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mild geröstetem Haselnussöl und abgestimmt
mit
feinem Gewürz- und Kräuterbouquet. „Damit schmecken edle Frühlingsgemüse wie Spargel noch besser“,
meint Sebastian Baensch, Sohn des Firmengründers und
mittlerweile Mitglied der Geschäftsleitung.
Eine kulinarische Rarität ist das Pistazienöl aus der
Manufaktur. Mit seinem unnachahmlichen Duft und
Geschmack bereichert diese Kreation, die aus erntereifen Pistazien schonend mühlenfrisch gepresst
wird, die Gourmetküche. Das Öl macht sich hervorragend in Smoothies, Süßspeisen, Eis und Desserts.
Beim Muskat Kokoswürzöl wiederum verbindet sich
das duftige Aroma frisch geriebener Muskatnüsse
mit der feinen, typischen Kokosnote. Diese außergewöhnliche Mischung setzt in hellen Saucen, Suppen oder Kartoffelpüree geschmackliche Akzente.
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LÜBECKER MARZIPANFABRIK VON MINDEN & BRUHNS.
Auch die schleswig-holsteinischen Bio-Erzeuger profitieren von der enorm gestiegenen Beliebtheit der vielfältigen Öko-Produkten, aber auch vom wachsenden
Bedürfnis der Konsumenten, sich für ihre Ernährung mit
Bio-Produkten aus der Region versorgen zu wollen.
Halle 9, Stände 324a,b, 325b, 327a,c,d, 429a,b
Bio-Früchte-Riegel mit
Figuren aus der Sesamstraße
BRAND AND VISION
Die BRAND AND VISION
GmbH aus Hamburg erweitert unter der Marke Sesamstrasse ihr Bio-Lebensmittel-Sortiment für Kinder um
eine Auswahl an Früchte-Riegeln aus vollwertigen Zutaten.
Die stark ins Auge fallenden Verpackungen mit lustigen
Abbildungen von Ernie und seinen Freunden wecken die
Neugier von großen und kleinen Fans der TV-Produktion
Sesamstrasse und fördern so mit großer Wahrscheinlichkeit
sowohl Impuls- als auch Wiederkäufe.
Die Bio-Früchte-Riegel in den Sorten Banane-Apfel, Birne-Banane-Mango und Multifrucht sind ein fruchtig-leckerer Snack für Kinder ab zwölf Monaten. Besonders praktisch
sind sie für unterwegs, denn die Finger der Kleinen werden
nicht klebrig, weil die Früchte-Riegel mit zwei Oblaten versehen sind.
Die Zutaten der schmackhaften Riegel aus deutscher
Herstellung stammen zu 100 Prozent aus biologischem Anbau. Die Süße wird ausschließlich Früchten entnommen. Es
werden kein Zucker, keine Aromen, Farb- oder Konservierungsstoffe zugesetzt. Wegen ihrer ausgewählten Ingredienzien dienen die Fruchtschnitten als vollwertige Zwischenmahlzeit. Die in den 25g Riegeln enthaltenen komplexen
Kohlehydrate werden vom Körper nur langsam abgebaut
und sind reichhaltige Energiespender. Der hohe Gehalt an
Ballaststoffen sorgt zudem für ein lang anhaltendes Sättigungsgefühl. So sind die Bio-Früchte-Riegel der Marke Se-
Bestens geeignet für
Säuglingsnahrung
20.01.16 09:56
PETERSTALER MINERALQUELLEN Der Schwarzwald
mit seinen vielen Regionen fast unberührter Natur ist natürlich auch die Quelle hervorragender Mineralwässer.
Schon seit 90 Jahren schreiben auf diesem Feld die PETERSTALER MINERALQUELLEN eine enorme Erfolgsgeschichte. Die Wässer unter dieser Marke und dem zweiten Brunnen des Unternehmens, Rippoldsauer Mineralquellen, zeichnen sich durch harmonischen Geschmack
und ausgewogene Mineralisation aus.
Die Kreation Black Forest still spielt mit im Konzert der
Hunderte von Mineralwässern, die in Deutschland um
die Gunst der Konsumenten buhlen. Tatsächlich zählt die
Marke aus dem Hause PETERSTALER mittlerweile zu den
meist getrunkenen stillen Mineralwässern in Deutschland. Es ist besonders sanft und eignet sich deshalb ideal
für Babynahrung. Dies hat auch das Verbrauchermagazin Öko-Test herausgefunden, als es stille Wässer unter
die Lupe genommen hatte, die für die Zubereitung von
Säuglingsnahrung empfohlen werden. Black Forest still
schnitt dabei mit der Gesamtnote gut ab. Black Forest
in Glasflaschen erzielte sogar die Gesamtnote sehr gut.
Das Wasser ist niedrig mineralisiert, natriumarm und
sehr bekömmlich. Außerdem ist es für Diabetiker und
Bluthochdruckpatienten bestens geeignet.
Halle 6 / 6-138
Impressum
Die FNG-Depesche 1/16 erscheint in der
Dr. Harnisch Verlagsgesellschaft mbH Nürnberg
zur BioFach 2016.
Redaktionsschluss 9.2.2016
Printed in Germany I Auflage: 25.000 Expl.
3
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Wir reden nicht nur über ihn, wir haben ihn: den Wein mit dem großen V.
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Nicht im Wein, nicht im Etikett, nicht im Verschluß.
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Ulrike Detmers: „Immer mehr Menschen verlangen Bioerzeugnisse …“