13. August 2015
Sehr geehrte Damen und Herren,
zum Saisonbeginn 2015/2016 am Schauspielhaus Bochum laden wir Sie herzlich ein.
Wir starten mit einem doppelten Premierenwochenende am 5./6. und 11./12./13. September in die Spielzeit und
stellen gleich zu Beginn mit Tamás Ascher und Robert Schuster zwei Regisseure vor, die in der kommenden Saison zum
ersten Mal am Schauspielhaus Bochum arbeiten werden, bringen das neue Stück von Christoph Nußbaumeder zur
Uraufführung und zeigen mit „Monty Python’s Spamalot“ eine neue musikalische Produktion.
Die Eröffnungsinszenierung ist Anton Tschechows Klassiker „Der Kirschgarten“ in der Regie von Tamás Ascher,
der zu den bekanntesten Theatermachern Ungarns zählt und als einer der internationalen zeitgenössischen TschechowExperten gilt. In seiner Inszenierung zeichnet er die sensible Balance einer Familie, deren Figuren schon lange aus dem
Gleichgewicht geraten sind: Wenn nichts mehr stimmt, geht jeder auf die Suche nach seiner eigenen Wahrheit. Auch
wenn das Stück schon über hundert Jahre alt ist, sind die ebenso komischen wie verzweifelten Verdrängungsversuche
seiner Figuren bis heute aktuell. Die Rolle der Ranjewskaja spielt Bettina Engelhardt. Die Premiere ist am 5. September
im Schauspielhaus.
Als zweite Premiere an diesem Wochenende spielen wir „Hiob“ nach dem Roman von Joseph Roth. Lisa Nielebock,
die auch Kleists „Amphitryon“ in großer Leichtigkeit aus der Anwesenheit der Schauspieler in einem Raum entwickelte,
nimmt sich des Stoffes in der eindrucksvoll verknappten Textfassung von Koen Tachelet an. Wir werden Zeugen einer
Familien-geschichte, die schwere Verluste, aber auch ein versöhnliches Wunder aufweist und die Frage aufwirft, wieviel
von unserem Schicksal wir selber beeinflussen. Michael Schütz verkörpert Mendel Singer, Menuchim wird von Jana
Schulz gespielt. Die Premiere ist am 6. September in den Kammerspielen.
Das zweite Eröffnungswochenende beginnt mit der musikalischen Produktion „Monty Python`s Spamalot“. Mit
ihrem unvergleichlich schrägen und schwarzen Humor wurde die britische Komikertruppe Monty Python weltberühmt.
Unter der Federführung von Eric Idle entstand 2004 das Musical „Spamalot“ basierend auf dem Kultfilm „Die Ritter
der Kokos-nuss“. Am Broadway uraufführt, wurde es für 14 Tony Awards nominiert und unter anderem als „Bestes
Musical“ ausgezeichnet. Der Spezialist für Monty Python und Experte für Komödien Christian Brey („Drei Männer
im Schnee“) inszeniert das absurde, schwarze und skurrile Musical über die Ritter der Tafelrunde und den heiligen Gral
für die Schauspielhaus-Bühne. Die musikalische Leitung übernimmt Tobias Cosler, verantwortlich für die
Choreografien ist Kati Farkas. Die Premiere ist am 11. September.
Christoph Nußbaumeder hat mit „Das Fleischwerk“ eine moderne Tragödie über die zynischen Mechanismen des
Schlachtbetriebs geschrieben, in denen der Wert von Menschen- und Tierleben nach ökonomischen Gesichtspunkten
gemessen wird. Die Uraufführung inszeniert Robert Schuster, der 1999 bis 2002 zusammen mit Tom Kühnel das
Frankfurter Theater am Turm leitete, Oper und Schauspiel u. a. in Berlin, Frankfurt und Basel inszeniert und Professor
für Regie an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ ist. Die Uraufführung ist am 12. September in den
Kammerspielen.
Im Rahmen des Eröffnungswochenendes hat außerdem unsere diesjährige Produktion für die jüngsten Besucher
Premiere: Martina van Boxen, Leiterin des Jungen Schauspielhauses, entwickelt mit „Däumelinchen“ nach dem
Märchen von Hans Christian Andersen ein neues Stück für Kinder ab 5 Jahren (Premiere am 13. September im
Theater Unten).
Lassen Sie uns gern wissen, ob Sie zu unseren Premieren kommen. Wir würden uns freuen, Sie am jeweiligen
Premierenabend begrüßen zu dürfen!
Herzliche Grüße
Anstalt des öffentlichen Rechts – Königsallee 15 – 44789 Bochum – www.schauspielhausbochum.de
Christine Hoenmanns – Presse- und Öffentlichkeitsarbeit – Tel.: 0234 / 33 33 55 23 oder – Fax: 0234 / 33 33 54 37 – [email protected]
Das Schauspielhaus Bochum ist Mitglied der Union des Théâtres de l’Europe (UTE)
PREMIERE
DER KIRSCHGARTEN
von Anton Tschechow
Dt. von Anna Lengyel
Es geht um einen Garten, den man behalten will, aber nicht kann, weil man kein Geld, aber Schulden hat. Das kennen
wir heute nur zu gut. Doch es sind nicht die Krisenjahre unseres Jahrhunderts, es sind die ebenso schwindelerregenden
Jahre der vorigen Jahrhundertwende, die Tschechow beschreibt. 1904 brachte er diese leise Komödie auf die Bühne, in
der es um nichts anderes geht als um einen Kirschgarten, der verkauft werden muss. Und um eine nostalgische
Gutsbesitzerin, die nicht loslassen will, was sie eigentlich schon lange nicht mehr interessiert. Und um alle anderen, die
nicht wissen, wer sie sind oder was sie sein wollen. Nur Lopachin, der Kaufmann, scheint zu wissen, was er will.
Meistens jedenfalls. Und während damals wie heute Veränderungen beklagt werden, die alte Werte und hohe Ideale
hinwegreißen, müssen wir uns eingestehen, dass sich so viel nicht geändert hat. Auch wir halten an unserem Garten
fest und schauen staunend auf die Zeiten, die sich ändern.
Tamás Ascher (*1949) gehört zu den bekanntesten Theatermachern Ungarns und gilt als einer der zeitgenössischen
Tschechow-Experten. Seine Inszenierungen waren weltweit in über 40 verschiedenen Theatern zu sehen und sind
vielfach ausgezeichnet worden, u. a. „Platonow“ 1990 mit dem Preis der französischen Theaterkritik in Paris und
„Iwanow“ 2004 als beste Inszenierung beim MESS Festival in Sarajevo. 2012 inszenierte er in Sydney „Onkel Wanja“
mit Cate Blanchett als Elena. Er ist seit 1983 Direktor des renommierten Katona József Theaters in Budapest,
Gründungsmitglied der U.T.E. (Union des Théâtres de l’Europe) und war von 2006 bis 2014 Direktor der Budapester
Theaterakademie.
Regie: Tamás Ascher / Bühne: Zsolt Khell / Kostüme: Györgyi Szakács / Musik: Árpád Kákonyi / Dramaturgie:
Anna Lengyel, Sabine Reich
Mit: Therese Dörr (Charlotta Iwanowa), Bettina Engelhardt (Ranjewskaja), Juliane Fisch (Dunjascha), Torsten
Flassig (Trofimow), Sarah Grunert (Anja), Jürgen Hartmann (Simeonow-Pischtschik), Martin Horn (Gajew),
Raiko Küster (Jascha), Marco Massafra (Jepichodow), Kristina Peters (Warja), Roland Riebeling (Lopachin),
Heiner Stadelmann (Firs), Atef Vogel (Ein Reisender)
Premiere am 5. September im Schauspielhaus,
die nächsten Vorstellungen: 3., 19. & 27. September
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PREMIERE
HIOB
nach dem Roman von Joseph Roth
Fassung von Koen Tachelet
„Hiob“ erzählt die Geschichte einer ostjüdischen Familie, die im ländlichen Galizien beginnt und in Amerika endet.
Mendel Singer ist ein einfacher Grundschullehrer und hat mit seiner Frau Deborah zwei Söhne und eine Tochter. Ein
viertes Kind wird geboren, der Sohn Menuchim, der ihnen zurückgeblieben erscheint. Er hat epileptische Anfälle und
kann außer „Mama“ kein Wort sprechen. Die Eltern empfinden die Krankheit als Strafe Gottes. Die anderen drei
Kinder werden groß und geben ebenfalls Anlass zur Sorge: Jonas will in den Krieg, Schemarjah nach Amerika und
Mirjam gibt sich zu viel mit Männern ab. Der Wunderrabbi hatte einst zu Deborah gesagt, Menuchim werde gesund
werden, wenn sie nur bei ihm blieben. Dennoch entscheidet Mendel, dass sie ohne ihren Jüngsten nach Amerika
gehen, um Mirjam von den Kosaken zu entfernen. In der Fremde merkt Mendel, wie sehr Menuchim und die Heimat
ihm fehlen, auch passieren weitere Unglücksfälle. Zuletzt erträgt er das Unglück nicht mehr und fällt von seinem
Glauben ab. Joseph Roth lässt jedoch am Schluss Wunder geschehen.
Lisa Nielebock (*1978) ist Professorin für Schauspielregie an der Folkwang Universität der Künste und inszeniert
außer in Bochum (u. a. „Penthesilea“ von Heinrich von Kleist, eingeladen zum NRW Theatertreffen 2008,
Shakespeares „Macbeth“, „Roberto Zucco“ von Koltès und Kleists „Amphitryon“) am Nationaltheater Mannheim,
Schauspiel Essen, Nationaltheater Weimar und Theater Bern. Sie studierte Regie an der Folkwang Universität der
Künste und wurde für ihre Diplominszenierung „Elektra“ von Hugo von Hofmannsthal/Aischylos 2004 mit dem
„Folkwangpreis“ und beim „Körber Studio Junge Regie“ ausgezeichnet. Mit „Phaidras Liebe“ von Sarah Kane war sie
zum Festival „Radikal jung“ am Münchner Volkstheater eingeladen.
Regie: Lisa Nielebock / Bühne: Oliver Helf / Kostüme: Ute Lindenberg / Musik: Thomas Osterhoff /
Dramaturgie: Kekke Schmidt
Mit: Damir Avdic (Jonas/Kosak/Mac/Skowronnek), Irene Kugler (Deborah), Florian Lange
(Schemarjah/Groschel), Jana Schulz (Menuchim), Michael Schütz (Mendel Singer), Xenia Snagowski (Mirjam),
Klaus Weiss (Doktor/Kapturak/
Bauer/Psychiater/Menkes)
Premiere am 6. September in den Kammerspielen,
die nächsten Vorstellungen: 13., 27. September & 3. Oktober
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PREMIERE
MONTY PYTHON’S SPAMALOT
Ein Musical basierend auf dem Film „Die Ritter der Kokosnuss“
Buch & Text: Eric Idle / Musik: John du Prez, Eric Idle
Deutsch von Daniel Große Boymann
Die Artussage, skurril und schwarz interpretiert, von Monty Python: Patsy, der Kokosnüsse aneinanderschlagend König
Artus’ Pferd und Diener mimt, durchreitet mit seinem Herrn das England des Jahres 923. Es herrschen Pest und
Cholera, Angelsachsen und Franzosen. König Artus tritt an, das geteilte Land zu einen. Begleitet wird er vom feigen Sir
Robin, dem blutrünstigen Sir Lancelot, dem hübschen Sir Galahad sowie dem überengagierten Ritterlehrling Sir
Bedevere. Auch die Fee aus dem See gibt sich mit ihren Cheerjungfrauen die Ehre. Selbst Gott persönlich schaltet sich
ein und sendet König Artus aus, um den heiligen Gral zu finden. Nun heißt es „Always look on the bright side of life“,
denn bei ihrer Suche treffen sie auf französische Raufbolde, den verzweifelten Prinz Herbert sowie das Kaninchen des
Todes.
Christian Brey (*1973) inszeniert am Theater Chemnitz, Deutsches Schauspielhaus Hamburg, Theater Münster,
Düsseldorfer Schauspielhaus, Schauspiel Frankfurt, in Osnabrück, Heidelberg und am Schauspielhaus Bochum („Drei
Männer im Schnee“). Nach seinem Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in
Stuttgart war er Ensemblemitglied am Staatstheater Stuttgart und begann dort auch Regie zu führen (u. a. mit Harald
Schmidt, „Elvis lebt. Und Schmidt kann es beweisen“ und, ebenfalls mit Harald Schmidt, Franz Lehárs „Die lustige
Witwe“ an der Deutschen Oper am Rhein).
Tobias Cosler arbeitet als musikalischer Leiter / Arrangeur, Komponist / Texter und Pianist. Er produziert Musik für
verschiedene Bühnen, seine Texte und Lieder werden unter anderem von Cassy Carrington interpretiert. Die Vorliebe
für das Arbeiten mit Interpreten und Schauspielern führte ihn seither zu den Schauspielhäusern Bochum („Frauen am
Rande des Nervenzusammenbruchs“), Oberhausen, Dortmund, Bonn, Neuss, Wuppertal, sowie zu unterschiedlichen
Musical-Produktionen.
Regie: Christian Brey / Musikalische Leitung: Tobias Cosler / Bühne & Kostüme: Anette Hachmann /
Choreografie: Kati Farkas / Sounddesign: Miguel Augusto / Dramaturgie: Annelie Mattheis
Mit: Dennis Herrmann, Michael Kamp, Jan Krauter, Nils Kreutinger, Ronny Miersch, Kira Primke, Matthias
Redlhammer, Daniel Stock
Musiker: Bernd Bolsinger, Tobias Cosler, Gregor Hengesbach, Volker Kamp, Lars Kuklins-ki, Ralf Neuhaus,
Oliver Siegel, Jan Sebastian Weichsel
Ensemble: Nivaldo Allves, Johannes Brüssau, Yoko El Edrisi, Yvonne Forster, Milena Sophia Hagedorn,
Reginald Holden Jennings, Jessica Rühle, Jan-Werner Schäfer
Premiere am 11. September im Schauspielhaus,
die nächsten Vorstellungen: 16., 20., 24. September & 3. Oktober
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URAUFFÜHRUNG
DAS FLEISCHWERK
von Christoph Nußbaumeder
Aus Rumänien oder Bulgarien kommen Wanderarbeiter nach Deutschland, um Schweine zu schlachten. Unter
härtesten Bedingungen produzieren sie „billiges“ Fleisch. Lange Arbeitstage, schlechte Bezahlung und dürftige
Unterkünfte müssen sie in Kauf nehmen. Meist haben sie für die Arbeit ihre Familien in der Heimat zurückgelassen.
Andrei ist einer von ihnen. Er ist in einem deutschen Schlachtbetrieb ein „Störfaktor“, weil er versucht hat, Anhänger
für den Kampf um bessere Arbeitsbedingungen zu mobilisieren. Auch der Viehfahrer Daniel Rabanta arbeitet für den
Schlachthof. Ihre Lebenswege kreuzen sich auf schicksalhafte Weise: Eines Nachts fährt Rabanta eine junge Frau auf
der Landstraße an und nimmt sie mit zu sich nach Hause. Susanna ist Andreis Frau, die, auf der Suche nach ihrem
Mann, heimlich nach Deutschland gereist ist.
„Das Fleischwerk“ ist eine moderne Tragödie über die zynischen Mechanismen eines Schlachtbetriebs, in dem der Wert
von Menschen- und Tierleben nach ökonomischen Gesichtspunkten bemessen wird.
Robert Schuster (*1970) inszeniert Oper und Schauspiel u. a. in Basel, Bremen, Freiburg, Leipzig, am Deutschen
Theater Berlin und am Schauspiel Frankfurt und ist seit 2004 Professor für Regie an der Hochschule für
Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin. Von 1999 bis 2002 leitete er zusammen mit Tom Kühnel das Frankfurter
Theater am Turm.
Regie: Robert Schuster / Bühne & Kostüme: Sascha Gross / Musik: Jörg Gollasch / Dramaturgie: Olaf Kröck
Mit: Günter Alt (Weidenfeller/Schweinemäster), Roland Bayer (Akif Kral), Matthias Eberle (Gheorghe), Matthias
Kelle (Andrei), Veronika Nickl (Valentia), Bernd Rademacher (Daniel Rabanta), Minna Wündrich (Susanna),
Anke Zillich (Gabi)
Uraufführung am 12. September in den Kammerspielen,
die nächsten Vorstellungen: 19., 30. September & 4. Oktober
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PREMIERE
DÄUMELINCHEN
nach Hans Christian Andersen für Kinder ab 5 Jahren
Eine Frau wünscht sich sehnlichst ein Kind und bittet eine Hexe um Hilfe. Die gibt ihr ein Samenkorn, aus dem eine
wunderschöne Tulpe erwächst und in deren Blüte sich ein Mädchen befindet, so groß wie ein Daumen. Sie wird fortan
Däumelinchen genannt und lebt glücklich bei der Frau. Doch dann wird sie von einer bösen Kröte entführt, die sie
gegen ihren Willen mit ihrem Krötensohn verheiraten will. Hilfsbereite Fische und ein Schmetterling können gerade
noch das Unglück abwenden und befreien Däumelinchen. Doch für das winzige Geschöpf ist das erst der Beginn einer
abenteuerlichen Reise, in deren Verlauf Däumelinchen auf dem Weg zu ihrem persönlichen Glück über sich
hinauswächst.
Das bekannte Märchen von Hans Christian Andersen ist eine bezaubernde Parabel über eine winzige Heldin mit großen
Träumen, die wagemutig, hilfsbereit und voller Hoffnung versucht, in der rauen Welt ihre Erfüllung zu finden. Dabei
lernt sie, keine Risiken zu scheuen, auch wenn sie dafür wichtige Entscheidungen treffen muss.
Martina van Boxen (*1960) ist seit 2005 Leiterin des Jungen Schauspielhauses. Ihre Arbeiten wurden vielfach
ausgezeichnet und tourten auf Festivals im In- und Ausland. Zuletzt inszenierte sie „Der Plan von der Abschaffung des
Dunkels“ von Peter Høeg und die Märchencollage „grimmsklang“. Außerdem arbeitet sie regelmäßig mit Kindern,
Jugendlichen und Erwachsenen, u. a. bei dem einzigartigen Bochumer Projekt „Schulen in Bewegung“.
Regie: Martina van Boxen / Bühne: Michael Habelitz / Kostüme: Esther van de Pas /Musik: Manuel Loos /
Dramaturgie: Tobias Diekmann
Mit: Lea Kallmeier, Michael Habelitz, Manuel Loos
Premiere am 13. September im Theater Unten,
die nächsten Vorstellungen: 15., 20. & 27. September, 3. & 4. Oktober