FASTest® NEOSPORA caninum

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FASTest® NEOSPORA caninum ad us. vet.
Neosporose – eine unterschätzte Parasitose bei Hund und Rind
Schnelltest zum qualitativen Nachweis von Anti-Neospora caninumAntikörpern im Vollblut, Plasma oder Serum von Hund und Rind
Antikörper-Screeningtest
- asymptomatischer Träger
- bei Neuzugängen (Welpen, Zucht- und Fundtiere)
- bei Zukauftieren (Bestandsschutz der Herde)
Hund:
End- und Zwischenwirt (Welpen / Adulte)
- Neuromuskuläre Störungen
- Myokarditis, Hepatitis, Pneumonie, Dermatitis
Rind:
weltweit häufigste Abortursache
- dauerhaftes / temporäres Abortgeschehen
Einfache Testdurchführung mit Vollblut, Plasma oder Serum
Schnelle Testinterpretation nach 15 Minuten
Zuverlässige klinische Diagnostik
Sensitivität 96,2 % & Spezifität 100 %
Lagerung bei Raumtemperatur (15-25° C)
Lange Haltbarkeit
Kompakte Testbox mit 2 oder 10 Tests
FASTest® NEOSPORA caninum ad us. vet.
Neospora caninum spielt epidemiologisch beim Hund und beim Rind eine wichtige Rolle. Als Endwirt (intestinale Neosporose) scheidet der
Hund (v. a. Hofhunde, „Streuner”) infektiöse Oozysten mit dem Kot aus. Die Zwischenwirte, v. a. Rinder, aber auch Ziegen, Schafe und Pferde,
infizieren sich über mit Oozysten kontaminierte Weiden und/oder Gewässer (horizontale direkte / exogene Infektion) und/oder intrauterin über
bereits infizierte Muttertiere (vertikale indirekte / endogene Infektion). Für Menschen besteht keinerlei zoonotisches Risiko.
Der Hund kann selbst auch als Zwischenwirt (endogen-diaplazentäre Übertragung auf den Fetus) an einer Neosporose (systemische Neosporose) erkranken. Bei Hunden stehen neurologische Symptome im Vordergrund: Parese / Paralyse der Hinter-, später auch der Vordergliedmaßen sowie Polymyelitis, Radikulitis und Enzephalomyelitis. Daneben treten Muskelatrophien, Hyperextension, Hyperästhesie und Dysphagie
auf. Hepatitiden, Pneumonien, Myokarditiden und ulzerative Dermatitiden können das klinische Bild ergänzen. Bei älteren Hunden verläuft die
Neosporose i. d. R. asymptomatisch! Klinisch auffällig werden v. a. Welpen im Alter von 3–9 Wochen bis zu einem Jahr. Eine frühe Diagnostik
(klinische Symptome und positiver Antikörpertiter) und damit gezielte Therapie ist entscheidend für die Prognose! Nach neuesten Studien
scheint eine Prädisposition von männlichen Hunden für N. caninum zu bestehen.
Auf Grund der kurzen Ausscheidungsperiode mit sehr niedrigen Oozystenzahlen im Hundekot kommt dem Antikörpernachweis mittels
FASTest® NEOSPORA caninum bei der Diagnose der Neosporose eine hohe Bedeutung zu.
Weltweit zählt N. caninum zu den wichtigsten Abortverursachern beim Rind. Kennzeichen sind gehäufte Aborte in allen Trächtigkeitsstadien,
Totgeburten und lebensschwache Kälber.
Auf Grund der horizontalen, aber v. a. der wirtschaftlich wesentlich bedeutenderen vertikalen, plazentaren Infektionsübertragung auf die
Nachkommen sollten verdächtige Rinderbestände mittels FASTest® NEOSPORA caninum auf N. caninum-Antikörper getestet werden. Dies
führt im Falle einer „Neosporose-Problematik“ langfristig zur effektiven Senkung des Abortrisikos und damit der wirtschaftlichen Verluste.
Testdurchführung
Testinterpretation
15
min
POSITIV
NEGATIV
DE 08-2015
Bei einer akuten Neosporose (Neuinfektion oder reaktivierte pränatal erworbene Infektion) kommt es zu massiven Entzündungsprozessen.
Dies geht beim Hund mit einer starken Erhöhung des C-reaktiven Proteins (CRP) einher. Daher sollte der CRP-Status bzw. Verlauf beim Hund
mittels FASTest® CRP canine überprüft werden.
Bei einem positiven FASTest® NEOSPORA caninum sollte ein Bestätigungstest 2–3 Wochen danach mittels indirekter Immunofluoreszenz
(MegaFLUO® NEOSPORA caninum) im Labor durchgeführt werden, um den Endtiter zu bestimmen.
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