Modul 3 Kurs 03413 Lernen Klausurfragen mit

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Fragen und Antworten
Lösungen: Ja oder nein?
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(1) Welche Aussagen zum Operanten
Konditionieren sind korrekt?
A Bei einem fixierten Quotenplan wird gezählt,
wie oft ein gewünschtes Verhalten seit der
letzten Verstärkung auftritt und nach einer
festgesetzten Zahl des Auftretens wird stets
erneut verstärkt (also z.B. Verstärkung nach
genau jedem fünften Auftreten des Verhaltens).
B Bei einem variablen Quotenplan wird vor
Lernbeginn fixiert, wie oft das gewünschte
Verhalten durchschnittlich gezeigt werden soll
bevor die Verstärkung erfolgt.
C Die Löschungsresistenz ist bei Konditionierung
mit fixiertem Quotenplan größer als bei
Konditionierung mit variablem Quotenplan.
D Beim Shaping wird ein unkonditionierter Reiz
in graduellen Schritten verändert, bis er dem
konditionierten Reiz entspricht.
E Token-Ökonomie beruht darauf, dass für
gewünschtes Verhalten primäre Verstärker
vergeben
(bzw. für ungewünschtes Verhalten entzogen)
werden können.
A Ja! Bei einem fixierten Quotenplan wird z.B.
exakt jede zweite Reaktion verstärkt
B Ja! bei einem variablen Quotenplan
durchschnittlich jede fünfte Reaktion.
C Nein! Bei einem fixierten Quotenplan wird z.B.
exakt jede zweite Reaktion verstärkt, bei einem
variablen Quotenplan durchschnittlich jede
fünfte Reaktion. Letzteres hat den Vorteil
größerer Löschungsresistenz.
D Nein! Es wird nicht die komplette Handlung
verstärkt, sondern jeder kleinste Schritt in
Richtung gewünschtes Verhalten und damit wird
das Erlernen komplexer Handlungen erleichtert.
E Nein! Vergleichbar mit sekundären
Verstärkern, kann man für eine Verstärkung
Token vergeben.
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(2) Welche Aussagen zum Langzeitgedächtnis
sind korrekt?
A Inhalte des deklarativen Langzeitgedächtnisses
können meist leichter verbalisiert werden als
Inhalte des prozeduralen Langzeitgedächtnisses.
B Bei episodischen Gedächtnisinhalten ist neben
dem Faktenwissen auch abgelegt, unter
welchen Umständen dieses Wissen erworben
wurde.
C Das prospektive Gedächtnis ist ein Teil unseres
Gedächtnissystems, mit dem (günstigenfalls)
zu erledigende Aufgaben erinnert werden
können, sobald die Erledigung möglich wird.
D Der serielle Positionseffekt bezeichnet den
Befund, dass Material aus der Mitte einer
Lernphase in der Regel schlechter erinnert
werden kann als Material vom Anfang oder Ende
einer Lernphase.
E Mit der Methode des Wiederkennens ist es nur
möglich, Gedächtnisspuren nachzuweisen,
die auch mit der Methode der freien
Reproduktion nachweisbar wären.
A Ja! „Deklarativ“ meint, dass es sich um Inhalte
handelt, die meist gut verbalisiert („deklariert“)
werden können, es deckt sich daher stark mit
dem verbalen Gedächtnis.
B Ja! Zum Bereich des episodischen
Gedächtnisses gehört hingegen Wissen, das sich
auf die Lern- und Erwerbssituation, aber auch
auf bestimmte Abschnitte der eigenen
Lebensgeschichte beziehen lässt.
C Ja! Das prospektive Gedächtnis kann als
Gedächtnis für noch zu erledigende Aufgaben
bezeichnet werden.
D Ja! serielle Positionseffekte. Hiermit ist die
Tendenz gemeint, sich am besten an die ersten
(Primacy-Effekt) und die letzten (Recency-Effekt)
E Nein! Eine häufig verwandte Methode ist die
des Wiedererkennens. Auch hier werden in der
Lernphase Items eingeprägt, z.B. Wörter, Bilder
und in der Prüfphase nach einem bestimmten
Behaltensintervall werden diese zusammen mit
der gleichen Anzahl von Distraktoren
präsentiert. Wenn man eine Liste von 10
Wörtern bis zu dem Kriterium von einer
fehlerfreien Reproduktion gelernt hat, dann
kann man nach x Minuten prüfen, ob man sie
noch aufsagen kann. Bei der freien Reproduktion
ist die Reihenfolge beliebig, bei der gebundenen
Reproduktion wie z.B. der seriellen muss die
Reihenfolge beachtet werden.
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(3) Welche Aussagen zu
Wissensrepräsentationen sind korrekt?
A In semantischen Netzen können Kanten
Relationen, wie z.B. „ist ein“, „hat ein“ oder „ist
größer als“, repräsentieren.
B Verknüpfungen von Merkmalen in
semantischen Netzwerken ermöglichen das
Schließen auf
weitere Fakten.
C Oberbegriffe haben einige Merkmale der
zugehörigen Unterbegriffe.
D Die Instanzrelation ist kein Beispiel für eine
hierarchische Relation.
E Wenn die Verifikation des Satzes „Bären sind
Säugetiere“ schneller möglich ist als die
Verifikation des Satzes „Bären sind Tiere“, dann
ist das ein Hinweis auf eine hierarchische
Organisation des semantischen Netzwerks.
A Ja! Die Knoten sind keine Neurone, sondern
Begriffe und die Kanten repräsentieren keine
Aktivierungswerte, sondern Relationen wie „ist
ein“, „hat ein“, „ist größer als“, „ist Nachfolger
von“ etc.
B Ja! Werden derartige Informationen
miteinander verknüpft, so ergeben sie ein
semantisches Netz und erlauben das Schließen
auf weitere Fakten wie „Amseln haben Federn“.
C Ja! Die Merkmale der Oberbegriffe sind eine
echte Teilmenge der Unterbegriffe, die noch
zusätzliche Merkmale haben.
D Nein! 1. Hierarchische Relationen 1.b
Instanzrelation
E Ja! Dieses Modell hierarchischer semantischer
Relationen wurde kritisiert, da sich Befunde
fanden, die gegen diese Strukturierungsart
sprachen. So wurde der Satz „Bären sind Tiere“
schneller verifiziert als der Satz „Bären sind
Säugetiere“, obwohl nach der logischen
Gliederung der Begriff „Säugetiere“ näher am
Knoten „Bär“ ist.
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(4) Welche Aussagen zu automatischen Effekten
der Sprachverarbeitung und diesbezüglichen
Forschungsmethoden sind korrekt?
A Semantisches Priming kann nicht mit einer
lexikalischen Entscheidungsaufgabe untersucht
werden.
B Bei Wahlreaktionsaufgaben zur Untersuchung
des semantischen Primings sollen
Versuchsteilnehmer/innen so schnell wie
möglich auf das Ziel-Wort reagieren.
C Ob sich Prime-Wort und Ziel-Wort ähnlich sind,
ist in der Regel unerheblich für die
Reaktionsgeschwindigkeit.
D Bei bilingualen Menschen treten PrimingEffekte auch zwischen den Sprachen auf.
E Die Bearbeitungsgeschwindigkeit von Wörtern,
die häufig in unserem Sprachgebrauch
vorkommen, ist in der Regel höher als die von
seltener vorkommenden Wörtern.
A Nein! Beim semantischen Priming geht ein
Prime- oder Kontextwort einem Zielreiz (zumeist
ebenfalls ein Wort) voraus (z.B. Neely, 1991).
Der Prime soll eine bestimmte Aktivierung in
Gang setzen. Die Zeit zwischen Prime und
Zielreiz kann variiert werden (Stimulus-OnsetAsynchrony, SOA). Der Zielreiz ist
reaktionsrelevant: Er muss z.B. ausgesprochen
werden (z.B. Brodeur & Lupker, 1994), als Wort
oder Nicht-Wort klassifiziert werden (lexikalische
Entscheidung, engl. lexical decision;
B Ja! Aus dem Kurs „Wahrnehmung“: In der
Wahlreaktionssituation wird der Vp ein Reiz
geboten und sie hat darauf mit einer Reaktion so
schnell wie möglich zu antworten, wobei Fehler
vermieden werden sollen
C Nein! Je bedeutungsähnlicher Prime- und
Zielwort sind, umso stärker wird die RZ auf den
Zielreiz verkürzt, was in der Regel als
Erleichterung von dessen Verarbeitung
interpretiert wird.
D Ja! Semantische Repräsentationen, also
diejenigen von Bedeutung, sind nicht an eine
bestimmte Sprache, gebunden.
E Ja! Beide Faktoren interagieren mit
semantischer Nähe, denn bei häufigeren
Zielworten wird eher mit „ja“ geantwortet als
bei seltenen,
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