Wisse, Frau, wer einen Hilferuf nicht hört, Sondern vorbeigeht

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2. Traum von der Ferne
Wisse, Frau, wer einen Hilferuf nicht hört,
Sondern vorbeigeht, verstörten Ohrs: nie mehr
Wird der hören den leisen Ruf des Liebsten noch
Im Morgengrauen die Amsel.
Theater und Philharmonisches Orchester
der Stadt Heidelberg
Der kaukasische
Kreidekreis
Bertolt Brecht
Besetzung
Grusche Vachnadze, ein Küchenmädchen
Der kaukasische
Kreidekreis
Joanna Kitzl
Bertolt Brecht
* 02.06.07
Simon Chachava, ein Soldat
Länge circa 2 ½ Stunden
Geörgi Abaschwilli, der Gouverneur /
Eine Pause
Der Mönch / Der Dorfschreiber Azdak
Stephan Schäfer / Paul Grill
Klaus Cofalka-Adami
Die Frau des Gouverneurs Natella / Die eine
der beiden vornehmen Damen / Eine Bäuerin, Grusches spätere Schwiegermutter
Petra Förster
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Der fette Fürst Kazbeki / Der Wirt /
Niko Mikadze, einer der Ärzte /
Sohn der Bäurin Jussup /
Die Frau des Bauern / Die andere der
Illo Schuboladze, Anwalt
beiden vornehme Damen /
Jens Koch
Der staubbedeckte Reiter.
Monika Wiedemer
Mikka Loladse, der andere der Ärzte /
Panzerreiter / Lavrenti Vachnadze,
Hochzeitsgäste
Grusches Bruder / Mann des sehr
Monika Wiedemer, Maria Prüstel,
alten Ehepaars.
Hagen von der Lieth, Stephan Schäfer
Hagen von der Lieth
Der Sänger
Panzerreiter / Laventis Frau Aniko /
Ensemble
Frau des sehr alten Ehepaars
Maria Prüstel
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Inszenierungsteam
Regie
Regiemitarbeit & Regieassistenz
Bernarda Horres
Catja Baumann
Bühne
Ausstattungsassistenz
Anja Jungheinrich
Anja Koch
Kostüme
Regiehospitanz
Ivonne Theodora Storm
Franziska Bonn, Sophie Sörensen
Dramaturgie
Inspizienz
Stefanie Schnitzler
Silvia Edvesi
Musikalische Einstudierung
Soufflage
Grazyna Asam, Philip Vandré
Miguel Wegerich
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Technik und Werkstätten
Technische Leitung
Ton
Ivica Fulir
Magali Deschamps,
Andreas Legnar, Wolfgang Freymüller
Technische Einrichtung
Leiterin Kostümabteilung
Udo Weber
Viola Schütze, Maria Schneider (Stv.)
Leiter der Abteilung Beleuchtung
Gewandmeisterinnen
Steff Flächsenhaar
Dagmar Gröver, Alexandra Partzsch
Lichtgestaltung
Leiterin Maske
Ralf Kabrehl
Kerstin Geiger, Anja Dehn (Stv.)
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Leiterin Requisite
Esther Hilkert
Leiter Malsaal
Dietmar Lechner
Dekorationswerkstatt
Markus Rothmund
Leiter Schlosserei
Karl-Heinz Weis
Leiter Schreinerei
Klaus Volpp
8
Zum Stück
G
Der kaukasische Kreidekreis
Das Küchenmädchen Grusche verliebt sich in den Soldaten Simon. Beide
arbeiten am Hofe des Gouverneurs Georgi Abaschwili. Als der Bürgerkrieg in
Grusinien ausbricht, wird der Gouverneur gelyncht. Seine Frau kann fliehen,
lässt jedoch ihr Kind zurück. Simon wird abkommandiert, die Gouverneursfrau in Sicherheit zu bringen. Er verlässt Grusche nicht, ohne sich mit ihr zu
verloben. Grusche findet das zurückgelassene Gouverneurskind. Um es vor der
Verfolgung und dem Tod durch die Panzerreiter zu retten, gibt sie das Kind als
ihr eigenes aus und flieht mit ihm. Die Panzerreiter sind ihr auf den Fersen,
und niemand will Grusche und das Kind beherbergen und sich selbst in Gefahr
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begeben. Da heiratet Grusche einen sterbenden Bauern, um auf dem Papier
einen Vater für das Kind zu haben. Doch während des Hochzeitsfestes wird der
Krieg beendet und der vermeintlich sterbende Mann entpuppt sich als kerngesunder Kriegsverweigerer. Als Simon zurückkehrt, findet er Grusche als verheiratete Frau und Mutter vor. Die alten Machtverhältnisse in Grusinien sind
wieder hergestellt. Der Großfürst und mit ihm die Gouverneursfrau kehren
zurück. Die leibliche Mutter fordert gerichtlich ihr Kind von Grusche zurück.
Der Dorfschreiber Azdak, im rechtsfreien Ausnahmezustand des Krieges zum
Richter ernannt, bei Kriegsende abgesetzt, gefoltert und durch die Willkür des
Herrschers anschließend erneut zum Richter berufen, soll entscheiden, ob er
das Kind Grusche oder der Gouverneursfrau zuspricht.
Brecht beginnt die Arbeit am Thema des Kreidekreises bereits 1938. Bis zur
Uraufführung 1954 am Berliner Ensemble vergehen also 16 Jahre. In dieser
Zeit hat Brecht mit dem Odenser-Kreidekreis (1939), dem Augsburger
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Kreidekreis (1949), einer Broadway-Bearbeitung (1944) und mehrerer
Fassungen des Kaukasischen Kreidekreises (seit 1948) immer wieder am
Thema gearbeitet. Seine Erfahrungen mit Krieg, Flucht und Exil fließen in die
Bearbeitung des Stoffes ein.
Am 7. Oktober 1954 wurde der Kaukasische Kreidekreis von Brecht uraufgeführt und vor seinem Tod wurden 8 öffentliche Vorstellungen gespielt.
Brecht hat für seine Texte immer auch musikalische Arrangements erarbeiten lassen. Hierfür arbeitete er mit Musikern zusammen, die seine Lieder und
Gesänge vertonten, für seine Inszenierungen Theatermusiken komponierten
und mit den Schauspielern erarbeiteten. Mit Kurt Weil, Hanns Eisler oder Paul
Dessau, der die Musik für den Kreidekreis komponierte, arbeite Brecht über
Jahre hinweg eng zusammen.
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Zur Inszenierung
R
Der kaukasische Kreidekreis
Die Regisseurin Bernarda Horres interpretiert Brechts Stück Der kaukasische
Kreidekreis als Parabel über die Brutalität des Krieges. Sie zeigt, welchen Preis
man dafür zahlt, „in unmenschlichen Zeiten menschlich zu handeln“.
„Beim Lesen des Stückes hatte ich den Verdacht, dass hinter der Komödie und
den vielen Bögen, die Brechts Handlung schlägt, vor allem Brutalität und Katastrophen liegen“, beschreibt Regisseurin Horres ihren ersten Leseeindruck.
Der Mensch verkommt zum Tier und wer menschlich handelt wird notwendig
zum Opfer. „Bei den Proben war ich überrascht, wie weit diese Härte, die in
Brechts Text steckt, geht. Mord, Angst, Denunziation, Vertreibung, Hunger,
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Vergewaltigung, Zwangsheirat, Kampf, und bei all dem keine Instanz mehr, die
für Recht und Ordnung sorgen könnte“, schildert Horres die Überprüfung ihrer
Interpretation im Probenprozess. Sie untersucht menschliches Zusammenleben
in einem rechtlosen Gesellschaftszustand in dem die Macht des Stärkeren sich
durchsetzt.
Bernarda Horres Inszenierung konzentriert sich darauf, die existentiellen Zustände zu zeigen, in die der Krieg die Beteiligten versetzt. Es ist eine verzerrte
Welt, die hier gespiegelt wird, um etwas über den alltäglichen Wahnsinn zu erzählen, den Wahnsinn, der uns allabendlich, in das Zeitfenster von 15 Minuten
gepresst, in der Tagesschau ganz normal erscheint.
Ein zentrales Element der Inszenierung ist für Bernarda Horres der bewusste
Umgang mit Brechts Sprache: „Die Sprache ist das Geheimnis. Sie will musikalisch behandelt sein. Man muss sie zum Klingen bringen, plus anfüllen mit
der Emotion der Figur, die sie spricht“. Schräg und aus den Fugen geraten wie
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der Krieg klingt sie zuweilen, aber auch die Liebe hat ihren eigenen Ton. Die
Umsetzung der Kompositionen von Paul Dessau, die chorisch gesprochenen
poetischen Erzähltexte sowie die Erzeuggung von Stimmungen und Situationen
durch Geräusche und Klänge verleihen der Arbeit eine hohe Musikalität.
An die Schauspieler stellt die Inszenierung hohe Anforderungen. Die acht
Darsteller müssen die Kunst beherrschen, in offenen Wechseln 28 Rollen zu
spielen! Es gibt keine wirklichen Abgänge, denn selbst wenn die Schauspieler
nicht zu sehen sind, arbeiten sie akustisch an den Szenen mit, indem sie einen
Klangteppich erzeugen. Diese Arbeitsweise und die poetischen Chorpassagen
im Stück erfordern ein hohes Maß an Ensemblegefühl. Zusätzlich erfordert das
Bühnenbild fast akrobatische Körperbeherrschung. Und auch Dessaus Kompositionen stellen eine musikalische Herausforderung dar.
Das Bühnenbild von Anja Jungheinrich, im ersten Teil eine durchlässige Metalltreppe, ist ein Ort des Durchgangsstadiums. Flüchtig, hart, beschwerlich.
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Im zweiten Teil des Stückes, in dem sich die politischen Verhältnisse klären
und das Stück in ein absurdes Märchen überführt wird, gewinnt die Bühne an
Tiefe und Weite. Die Zerstörung, die sattgefunden hat, bleibt gegenwärtig: „Die
Treppe symbolisiert Veränderung. Hirarchie. Risiko. Kinder lernen erst spät,
Treppen zu steigen. Auf der Metalltreppe sind die Schauspieler ausgestellt, sind
ihr ausgeliefert. Ortswechsel. Man schaut in das umgedrehte Skelett der Treppe. Ein Feuer. Eine Betonmischmaschine. Es ist nicht viel, was übrig ist.“
Ivonne Theodora Storms Kostüme basieren auf einem Grundkostüm, das,
ergänzt durch unterschiedlichen Accessoires, die rasche Verwandlung von
einer Figur in eine andere ermöglicht. Die Kostüme lassen sich historisch nicht
verorten, befinden sich irgendwo zwischen Früher und Heute. Denn das Phänomen des Krieges durchzieht die Menschheitsgeschichte zu allen Zeiten: „Die
Kostüme sind Zeichen der Armut. Stoff gewordene Not. Getragen. Ein Drunterund Drüber von Stofflichkeit“.
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Brecht und Dessau am Klavier
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Zum Autor
b
Bertolt Brecht
wird am 10. Februar 1898 in Augsburg als Berthold Eugen Friedrich Brecht
geboren. Sein Vater ist Direktor einer Papierfabrik. Die ersten Gedichte und
Kurzgeschichten des knapp sechzehnjährigen Brecht erscheinen in einer
selbst herausgegebenen Schülerzeitung und den Augsburger Neuesten Nachrichten. 1917 macht Brecht das Notabitur und anschließend Schreibstubendienst als Kriegdiensthelfer. An der Universität München studiert er Medizin
und leistet Kriegsdienst in einem Augsburger Seuchenlazarett. Bereits für seine ersten Stücke, 1917, Baal und 1919 Trommeln in der Nacht (UA 1922 an
den Münchner Kammerspielen), bekommt Brecht den Kleist-Preis verliehen.
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Außerdem arbeitet er mit Karl Valentin zusammen, schreibt Theaterkritiken
und geht als Dramaturg an die Münchner Kammerspiele, später ans Deutsche
Theater Berlin, wo er mit Carl Zuckmayer und Max Reinhardt arbeitet. Schon
1923 wird Brecht von den Nazis als politischer Gegner eingestuft und steht
auf der Liste der nach dem Hitlerputsch zu Verhaftenden. 1932 führt Brecht
erstmalig selbst Regie bei der Uraufführung des Stückes Die Mutter nach
Maxim Gorki, im Theater am Schiffbauerdamm. 1933 verhindern nationalsozialistische Stadtverordnete in Darmstadt die Aufführung der Heiligen
Johanna der Schlachthöfe am Landestheater Darmstadt und eine Vorstellung der Maßnahme in Erfurt wird von der Polizei unterbrochen. Die Nazis
leiten ein Verfahren gegen die Veranstalter wegen Hochverrats ein. Am Tag
nach dem Reichstagsbrand verlässt Brecht Deutschland und wird 1935 ausgebürgert. Sein Exil führt ihn über Dänemark, Schweden, Finnland und Moskau nach Kalifornien. Hier lebt er in St. Monica bei Hollywood in der Nähe
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von ebenfalls emigrierten Freunden wie Lion Feuchtwanger, Fritz Kortner,
Fritz Lang, Hans Eisler oder auch Paul Dessau. 1947 verhört man den marxistischen Brecht wegen "unamerikanischen Verhaltens" in Washington. Nach
Westberlin wird ihm 1948 die Einreise verweigert. Nach einem Aufenthalt in
Zürich verlegt Brecht seinen Wohnsitz nach Ostberlin und gründet dort 1949
das Berliner Ensemble. 1954 zieht Brechts Berliner Ensemble ans Theater am
Schiffbauerdamm um. Am 15. Juni 1954 wird dort Der kaukasische Kreidekreis uraufgeführt. Brecht gehört als Schriftsteller und Theatermann mittlerweile zu den international anerkanntesten Künstlern Deutschlands, wenn
auch zu den, wie er selbst sagt, „unbequemen“. Politisch gerät er auch mit
dem Regime der DDR aneinander. Seine Stücke und Inszenierungen werden
zensiert. 1955 reist Brecht nach Moskau, um den ihm verliehenen StalinFriedens-Preis entgegenzunehmen. Er kauft ein Haus in Dänemark und zieht
sich dorthin zurück, um Die Kriegsfibel zu schreiben. Am 4. Juli 1956 stirbt
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Brecht in Berlin und wird auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof beerdigt.
Zeitlebens hatte Brecht gleichzeitig innige Arbeits- und Liebesverhältnisse mit
mehreren Frauen. Er setzte sich praktisch und theoretisch mit dem Theater
auseinander. Seine Poesie, Dramatik und Theatertheorie gehören zu den
wichtigsten künstlerischen Beiträgen der deutschen Nachkriegsgeschichte.
Brecht.
Radierung von Rudolf Schlichter
Ich bin ein Stückeschreiber. Ich zeige
Wie sie zueinander ins Zimmer treten mit
Was ich gesehen habe. Auf den Menschen-
Plänen
märkten
Oder mit Gummiknüppeln oder mit Geld
Habe ich gesehen, wie der Mensch gehandelt
Wie sie auf den Straßen stehen und warten
wird. Das
Wie sie einander Fallen bereiten
Zeige ich, ich, der Stückeschreiber.
Voller Hoffnung
Wie sie Verabredungen treffen
Wie sie einander aufhängen
Wie sie sich lieben
Wie sie die Beute verteidigen
Wie sie essen
Das zeige ich.
Aus dem Lied des Stückeschreibers 1935
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Dessaus Schreibtisch
Zum Komponisten
b
Paul Dessau
Paul Dessau wird am 19. Dezember 1894 als Sohn eines Zigarrenarbeiters
in Hamburg geboren. Mit 9 Jahren, hat er erste Auftritte als Violinsolist
und beginnt 1908 zu komponieren. 1910-1912 studiert er Violine am Klindworth-Scharwenka-Konservatorium in Berlin und geht dann als Korepetitor
nach Hamburg. 1913 wird er Operettenkapellmeister in Bremen und 1915
zum Kriegsdienst einberufen. Seit 1918 arbeitet er dann als Kapellmeister
in Köln, Mainz und an der Städtischen Oper Berlin. 1933 emigriert Dessau,
der jüdischer Herkunft ist, nach Paris. 1936 vertont er erstmalig einen Text
von Brecht, das Kampflied der schwarzen Strohhüte. Vermittelt durch den
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Schriftsteller Georg Alexan lernen Dessau und Brecht sich 1942 persönlich
kennen. 1943 zieht Dessau, der seinen Lebensunterhalt in den USA auf einer
Hühnerfarm und als Gärtner verdient, auf Anregung Brechts in dessen Nähe
nach Hollywood. Dessau komponiert nun Filmmusiken für Warner Brothers
und erarbeitet mit Brecht eine Musik zu Der gute Mensch von Sezuan und zu
Mutter Courage. 1948 siedelt Dessau nach Ostberlin über, arbeitet auch dort
mit Brecht zusammen und komponiert nun Filmmusik für die DEFA. Seine
Oper Die Verurteilung des Lukullus wird 1951 an der Deutschen Staatsoper
Berlin uraufgeführt, international anerkannt und mit Musikpreisen ausgezeichnet. Die Komposition der Musik zum Kaukasischen Kreidekreis ist
die letzte Zusammenarbeit Dessaus mit Brecht. 1966 wird an der Deutschen
Staatsoper Berlin Dessaus Oper Puntila uraufgeführt und 1974 ebenda seine
Oper Einstein.
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Er experimentiert mit Zwölftonmusik und setzt sich für die musikalische Bildung von Kindern ein. Paul Dessau stirbt am 28. Juni 1979 in Königs Wusterhausen.
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Regie
Bernarda Horres
ist in Lübeck geboren und studierte in Frankfurt am Main Theater-Film-, und Fernsehwissenschaft. 1987 arbeitet sie mit Einar Schleef als Regieassistentin und Darstellerin
zusammen. Von 1989-93 war sie Regieassistentin am Kölner Schauspielhaus. Nach der
Geburt ihres ersten Sohnes ging Bernarda Horres von 1996-01 als Hausregisseurin an
das Staatstheater Darmstadt. Seit 2001 arbeitet sie als freie Regisseurin u. a. für das
Staatstheater Darmstadt, das Landestheater Linz, die Städtischen Bühnen KrefeldMönchengladbach, das Staatsschauspiel Dresden und die Schauspielhäuser in Oberhausen und Leipzig.
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Bühne
Anja Jungheinrich
geboren 1970 in Eschwege, studierte Kunst und Bühnenbild in Offenbach, Frankfurt,
und Paris. Als Ausstattungsassistentin arbeitete sie am Theater Krefeld-Mönchengladbach und dem Staatstheater Darmstadt. Seit 2001 ist sie freischaffende Bühnen- und Kostümbildnerin für Oper und Schauspiel. Sie entwarf Ausstattungen für das Staatstheater
Darmstadt, das Schauspiel Frankfurt, für Bochum und Leipzig sowie für das Theater
Neumarkt in Zürich. Am Theater und Philharmonischen Orchester Heidelberg stattete
sie die Produktionen Mona Lisa und Gespenstersonate aus. Mit Bernarda Horres arbeitete Anja Jungheinrich bereits mehrfach zusammen.
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Kostüme
Ivonne Storm
geboren 1974 in Halle-Saale, studierte Kunst und Design in Halle und Berlin. Als Bühnen- und Kostümassistentin arbeitete sie am Staatsschauspiel Dresden, wo sie anschließend als Bühnen- und Kostümbildnerin engagiert war. Seit 2004 ist sie selbstständig
und stattete unter anderem das Theater Oberhausen aus sowie die Städtischen Bühnen
Krefeld-Mönchengladbach, das Schauspiel Leipzig, das Landestheater Linz, das Staatsschauspiel Dresden oder das Theater Neumarkt in Zürich. Seid 2002 arbeitet Ivonne
Theodora Storm mit der Regisseurin Bernarda Horres zusammen.
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Grusche
Joanna Kitzl (*1980) studierte 98-02 an der Hochschule für Musik
und Theater Hamburg. 2002 Solopreis des Schauspielschultreffens. 99-01
Gastengagements u. a. am Deutschen Schauspielhaus Hamburg. 02-04 am
Landestheater Württemberg-Hohenzollern, 04-05 Theater am Neumarkt.
Seit 05_06 fest in Heidelberg.
Die Frau des Gouverneurs u. a.
Petra Förster (*1965) studierte 1984-1988 an der Hochschule für
Schauspielkunst “Ernst-Busch”, Aussenstelle Rostock. 1988-2004 war sie
am deutsch-sorbischen Volkstheater Bautzen, den Städtischen Bühnen
Chemnitz und dem Staatstheater Kassel. Seit 2004 freie Schauspielerin an
Theater und für Fernsehen.
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Panzerreiter u. a.
Maria Prüstel (*1983) Ballettausbildung an der Staatlichen Ballettschule Berlin. Schauspielausbildung 03-07 an der Hochschule für Musik
und Theater Rostock. Solopreis des Schauspielschultreffens 06 in München
und war als Gast am Zürcher Schauspielhaus engagiert. Ab der Spielzeit
07/08 Ensemblemitglied in Heidelberg.
Niko Mikadze u. a.
Monika Wiedemer (*1980) in Offenburg, studierte Schauspiel am
Max-Reinhardt-Seminar in Wien. Als Gast war sie 2006 bei den Festspielen
Reichenau zu sehen und ist seit der Spielzeit 2006/07 Ensemblemitglied
des Theaters und Philharmonischen Orchesters der Stadt Heidelberg.
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Simon Chachava
Stephan Schäfer (*1977) 98-02 Schauspielstudium an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin; 2000 Gast am Berliner
Ensemble und am Maxim Gorki Theater, Berlin; 02-05 Ensemblemitglied
am Landestheater Württemberg-Hohenzollern. Seit 05_06 festes Ensemblemitglied in Heidelberg.
Simon Chachava
Paul Grill (*1979) 01–04 Schauspielstudium an der Hochschule für
Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig; 05-07 erstes
Festengagement am Staatstheater Cottbus; Preisträger der Max Grünebaum Stiftung 2005 und Nominierung zum Nachwuchsschauspieler 2005.
Ab der Spielzeit 07_08 ist er fest am Theater Heidelberg engagiert.
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Geörgi Abaschwili
Klaus Cofalka-Adami (*1953) Ausbildung zum Bankkaufmann.
80-84 Städtische Bühnen Dortmund; 84-89 Kinder- und Jugendtheater des
Landestheaters Württemberg-Hohenzollern; 90-92 Kinder- und Jugendtheater am Nationaltheater Mannheim; 92-05 Landestheater Württemberg-Hohenzollern. Seit 05_06 Ensemblemitglied in Heidelberg.
Panzerreiter u. a.
Hagen von der Lieth (*1975) studierte von 1997-98 Musik in
Dresden und von 1998-2002 Schauspiel an der Hochschule für Musik und
Theater Felix Mendelssohn-Bartholdy in Leipzig. Bis 2002 war er engagiert
am Schauspiel Leipzig und anschließend bis 2005 am Landestheater Württemberg-Hohenzollern. Seit 2005 ist er Ensemblemitglied in Heidelberg.
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Der fette Fürst Kazbeki u. a.
Jens Koch(*1978) studierte Schauspiel am “theater der keller” in Köln.
Von 2003-2005 war er in Neuss, Köln, Singen, Trier und Aachen zu sehen.
Seit Beginn der Spielzeit 05/06 gehört er zum Heidelberger Schauspielensemble.
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b
Einblick in die Zusammenarbeit
An der Komplexität von Dessaus Kompositionen scheitern Brechts Schauspieler. Es kommt zu einer Krise in der Zusammenarbeit an der schließlich die
Jahrzehnte währende Freundschaft und Arbeitsbeziehung zerbricht.
Berlin, 2.3.55
Lieber Dessau,
ich bedauere sehr den Streit über die Kreidekreis-Einstudierung und möchte mich entschuldigen für meine Heftigkeit. Gereizt hast Du mich durch die Behauptung, wir hätten
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nicht genug getan für die MUSIK: In der Tat waren die Aufwendungen für die Musikproben so
groß, dass die Verwaltung nicht wusste, wie sie vor der Finanzkontrolle verteidigen. Wir nahmen
Sängerinnen, weil wir keine Sänger fanden, und wir haben keinen Dirigenten, weil keiner zu finden ist... Bei uns kann kein Künstler erwarten, dass er alles, was er zu seiner Kunst braucht, fertig
in die Hand gedrückt bekommt. Wir waren alle böse, als Du nicht mehr auf die Proben kamst,
weil dich die Sache „nicht mehr interessierte“. Wir fühlen uns einfach im Stich gelassen. – Ohne
Kontrolle verfällt jetzt die Musik rapide. Sie macht einen angestrengten Eindruck und strengt
dadurch an. Ich bin also für den Versuch, vorläufig Vereinfachungen und Reduzierungen auszuprobieren, auch hier. Bitte, geh doch ... die Musik durch und sag, was Du ... beabsichtigst.
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L
Leibliche Mutterschaft versus Mütterlichkeit
Das salomonische Urteil
Damals kamen zwei Dirnen und traten vor den König. Die eine sagte: Bitte, Herr, ich
und diese Frau wohnen im gleichen Haus, und ich habe dort in ihrem Beisein geboren.
Am dritten Tag nach meiner Niederkunft gebar auch diese Frau. Wir waren beisammen; kein Fremder war bei uns im Haus, nur wir beide waren dort. Nun starb der
Sohn dieser Frau während der Nacht; denn sie hatte ihn im Schlaf erdrückt. Sie stand
mitten in der Nacht auf, nahm mir mein Kind weg, während deine Magd schlief, und
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legte es an ihre Seite. Ihr totes Kind aber legte sie an meine Seite. Als ich am Morgen
aufstand, um mein Kind zu stillen, war es tot. Als ich es aber am Morgen genau ansah,
war es nicht mein Kind, das ich geboren hatte. Da rief die andere Frau: Nein, mein
Kind lebt, und dein Kind ist tot. Doch die erste entgegnete: Nein dein Kind ist tot und
mein Kind lebt. Und der König fuhr fort: Holt mir ein Schwert! Man brachte es vor den
König. Nun entschied er: Schneidet das lebende Kind entzwei, und gebt eine Hälfte der
einen und eine Hälfte der anderen! Doch nun bat die Mutter des lebenden Kindes den
König - es regte sich nämlich in ihr die mütterliche Liebe zu ihrem Kind: Bitte, Herr,
gebt ihr das lebende Kind, und tötet es nicht! Doch die andere rief: Es soll weder mir
noch dir gehören. Zerteilt es! Da befahl der König: Gebt jener das lebende Kind, und
tötet es nicht; denn sie ist seine Mutter. Ganz Israel hörte von dem Urteil, das der König gefällt hatte, und sie schauten mit Ehrfurcht zu ihm auf; denn sie erkannten, dass
die Weisheit Gottes in ihm war, wenn er Recht sprach.
Die Bibel, Buch der Könige, 3,16-28
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Eine Frau ist auch als Mutter eine ganz besondere Persönlichkeit, weil sie eine Beheimatung schafft, weil sie ein Zuhause schafft. Es kann keine andere Person eine so
persönliche Beziehung zu einem Kind schaffen, wie es bei der Mutter und sicher auch
zu einem großen Teil beim Vater der Fall ist.
Der Augsburger Bischhof Walter Mixa zitiert nach den tagesthemen vom 10.04.07
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Macht denn nur
das Blut den Vater?
Recha, Nathan der Weise V,1.
Breugel: Die tolle Grete
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L
Zivilisten im Krieg
Die Kriege haben sich geändert. Klare Fronten zwischen kämpfenden Armeen sind
oft nicht mehr erkennbar. Kriege werden kaum noch geführt, um fremde Territorien
zu erobern. Meist geht es um innerstaatliche Konflikte. Die Kriege des 21. Jahrhunderts sind Bürgerkriege in Ländern, in denen die staatliche Ordnung und damit auch
die soziale Grundversorgung der Bevölkerung oft völlig zusammengebrochen sind.
Es geht um die Macht oder die Kontrolle über Gebiete mit Bodenschätzen wie Erdöl,
Diamanten, Gold oder Tropenholz. Doch auch ethnische Motive führen immer wieder
zu kriegerischen Auseinandersetzungen.
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Während im Ersten Weltkrieg der Anteil ziviler Opfer noch bei 5% lag, nehmen die
neuen Kriege keine Rücksicht mehr auf Zivilisten. Überfälle auf Dörfer und gezielter
Terror gegen Frauen und Kinder gehören immer öfter zur Taktik. Heute sind 90% der
Kriegsopfer zivil, oft Frauen und Kinder.
Familien werden auseinander gerissen, verlieren sich in den Kriegswirren oder auf
der Flucht. Während des 27 Jahre währenden Bürgerkrieges in Angola wurden 100.000
Kinder von ihren Familien getrennt. 10% dieser Kinder sind heute Waisen.
Landminen verseuchen ganze Landstriche, die zum Nahrungsanbau, zur Anlage von
Wegen und dem Aufbau von Infrastruktur dringend gebraucht würden, noch Jahrzehnte nach einer kriegerischen Auseinandersetzung dort. Die Opfer, die von diesen
Minen verstümmelt und zerrissen werden, sind meist Kinder. In fast 70 Ländern der
Erde sind insgesamt rund 110 Millionen Landminen noch immer aktiv. Alle 60 Minuten
wird ein Kind verletzt oder getötet.
Noch verheerender als die militärische Gewalt wirkt sich für Kinder in Krisengebieten
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der Zusammenbruch der Versorgung mit Nahrung, Trinkwasser oder Medikamenten
aus. Infektionen wie Masern und Cholera breiten sich in Flüchtlingslagern und Notunterkünften aus. Besonders gefährden sie Kinder. Vergewaltigung, Entführung und
Kinderhandel gehören zu den grauenhaften Begleiterscheinungen „moderner“ Kriege.
Im Ostkongo trug die systematische Vergewaltigung durch Soldaten fast aller bewaffneten Gruppen und die hohe HIV-Rate der Täter dazu bei, dass mittlerweile rund 15%
der Menschen in der Region infiziert sind. Kriege bringen für Mädchen und Frauen
besondere Gefahren mit sich. Schon sehr junge Mädchen werden, oft vor den Augen
ihrer Angehörigen, vergewaltigt. Die Absicht der Kriegsführenden ist es, Familien
und Dorfgemeinschaften zu demoralisieren oder für die Unterstützung der Feinde zu
bestrafen. Oft gewähren Militärführer ihren Kämpfern als Lohn alle Freiheiten, Dörfer
zu plündern und sich an Frauen, Mädchen und Kindern zu vergreifen. UNICEF geht
davon aus, dass im Bosnienkrieg zwischen 30.000 und 40.000 Frauen Opfer von Vergewaltigungen wurden.
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Der Missbrauch von Kindern, die zu „Kindersoldaten“ ausgebildet werden, ist ebenfalls eine traurige Realität. UNICEF schätzt, dass beispielsweise in Liberia jedes 10.
Kind bereits von einer Kriegspartei rekrutiert wurde.
Die Schlacht fing an im Morgengraun, wurde blutig am Mittag.
Der erste fiel vor mir, der zweite fiel hinter mir, der dritte neben mir.
Auf den ersten trat, den zweiten ließ ich, den dritten durchbohrte der Hauptmann.
Mein einer Bruder starb an einem Eisen, mein anderer Bruder starb an einem Rauch.
Feuer schlugen sie aus meinem Nacken, meine Hände gefroren in den Handschuhen,
meine Zehen in den Strümpfen.
Gegessen hab ich Espenknospen, getrunken hab ich Ahornbrühe, geschlafen hab ich
auf Steinen, im Wasser.
Der Sänger
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Allgemeine Erklärung der Menschenrechte
Artikel 1
Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen.
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Foto: Auf der Flucht
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Das Recht ist weg wie nix,
wenn nicht aufgepasst wird.
Azdak
Der kleine und der Große Deal
Die Verwandlung des Strafgesetzbuches in ein Handelsgesetzbuch
Die Entrechtlichung des Strafverfahrens hat aber schon jetzt eine juristische Hausnummer, den Paragrafen 153a der Strafprozessordnung. Es handelt sich um eine
Vor- und Frühform des Deal. Paragraf 153a regelt die Einstellung des Strafverfahrens
gegen Zahlung einer Geldauflage, wenn so, wie es dort heißt, „das öffentliche Interesse an der Strafverfolgung zu beseitigen“ ist. Schon vor der mündlichen Verhandlung
werden mittels des Deals etliche hunderttausend Verfahren im Jahr gegen Geldauflage
eingestellt, darunter auch und gerade die heikelsten, Tendenz steigend.
Als das Strafverfahren gegen den früheren Bundeskanzler Helmut Kohl wegen finanzieller Untreue nach Zahlung einer Geldbuße von 300.000 Mark eingestellt wurde,
nannte man den Paragrafen 153a „Kohl-Paragraf“. Der Paragraf könnte auch TandlerParagraf heißen: Das Verfahren gegen den ehemaligen bayrischen Finanzminister und
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Exgeneralsekretär der CSU wegen Steuerhinterziehung und uneidlicher Falschaussage
wurde nämlich im Jahr 2000 nach ebendiesem Paragrafen gegen 150.000 Mark eingestellt. Der Paragraf könnte auch Friedel-Neuber-Paragraf heißen: Das Strafverfahren
gegen den führenden Vorstandsvorsitzenden der Westdeutschen Landesbank wurde
gegen 300.000 Mark eingestellt; die Bank selbst musste 15 Millionen bezahlen. SteffiGraf-Paragraf wäre auch ein guter Name: Deren Verfahren wegen Steuerhinterziehung wurde 1997 nach Zahlung von (wie Insider sagen) 1,3 Millionen eingestellt. Der
Paragraf könnte aber auch Herr-und-Frau-Mustermann-Paragraf heißen: Beim Gros
der Verfahren, die nach diesem Paragrafen eingestellt werden, geht es nämlich um
Massendelikte. Es gibt freilich, wie gesagt, die Tendenz, immer mehr sehr aufwändige
oder heikle Verfahren nach dieser Methode zu erledigen – zumal seitdem im Jahr 1993
das so genannte Rechtspflegeentlastungsgesetz den Anwendungsbereich der Vorschrift
stark erweitert hat: Bis dahin war die Einstellung nur „bei geringer Schuld“ möglich.
Diese Vorraussetzung wurde damals gestrichen.
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Seit 1993 also können Strafverfahren auch in Fällen der mittleren Kriminalität gegen
Geldauflage eingestellt werden. Und davon wird großzügig, ja beinahe exzessiv, Gebrauch gemacht. Der Mönch Tetzel würde sein Sprüchlein so formulieren: „Wenn das
Geld im Kasten klingt, der Täter von der Schaufel springt“.
Heribert Prantl
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Probenfoto: Joanna Kitzl, Stephan Schäfer
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Probenfoto: Joanna Kitzl, Hagen von der Lith, Stephan Schäfer
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Probenfoto:
Stephan Schäfer, Jens Koch, Joanna Kitzl
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Impressum
Nachweise
Herausgeber: Theater und Philharmonisches
Fotos: Brecht. Radierung von Rudolf
Orchester der Stadt Heidelberg
Schlichter 1927. Nach: Brecht. Sein Leben in
Intendant: Peter Spuhler
Bildern und Texten. Hrsg. von Werner Hecht.
Verwaltungsleiterin: Andrea Bopp
Frankfurt a. M. 1988. Foto Brecht und Dessau
Redaktion: Stefanie Schnitzler
am Klavier. Aus: Brecht Dessau. Lieder und
Gestaltung: Danica Schlosser
Gesänge. Henschelverlag Berlin 1963. Foto
Herstellung: abcdruck GmbH, Heidelberg
Dessaus Arbeitstisch. Aus: Paul Dessau. Aus
Anzeigen: Greilich / Neutard
Gesprächen. Deutscher Verlag für Musik.
Bild Breugel: Die tolle Grete. Nach: http//
nl.wikipedia.org/wiki/Afbeelding:Dulle_griet.
jpg. Foto Flucht. Nach: amnesty journal. Das
Magazin für Menschenrechte. 03/2007.
Probenfotos: Stefanie Schnitzler
55
Texte: Lied des Stückeschreibers, aus: Alles
Nicht gekennzeichnete Texte sind Original-
was Brecht ist, Frankfurt a. M. 1997. Brief
beiträge von Stefanie Schnitzler.
an Paul Dessau, aus: Bertolt Brecht, Briefe,
Wenn wir trotz unserer Bemühungen Rechte-
Frankfurt 1981. Das Salomonische Urteil,
inhaber übersehen haben sollten, bitten wir
aus: Die Bibel, Buch der Könige. Einheitsü-
um Nachricht.
bersetzung. Bischhof Walter Mixa zitiert nach
tagesthemen vom 10.4.07. Fakten über den
Krieg, nach: www.tdh.de/content/themen/
schwerpunkt/kinder_und_krieg/überblick.
html. Heribert Prantl: Der große und der
kleine Deal, nach: ZEIT Kursbuch Heft 166
Internet: www.theaterheidelberg.de
04/2006.
Theater und Philharmonisches Orchester
der Stadt Heidelberg
2006_07, Programmheft Nr. 21
56
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Dr. Klaus Zimmermann
Wirtschafts- u. Technologierecht
Gesellschaftsrecht
Eberhard Gretz
Vertragsrecht, Technologierecht
Bau-, Immobilien- u. Mietrecht
Gerda Trautmann-Dadnia
Fachanwältin für Familienrecht
a. Erb-, Miet- u. Int. Privatrecht
Tim Bäuerle, LL. M.
Int. u. Nat. Vertragsrecht
Produkthaftungs- u. Gesellschaftsrecht
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