2. Traum von der Ferne Wisse, Frau, wer einen Hilferuf nicht hört, Sondern vorbeigeht, verstörten Ohrs: nie mehr Wird der hören den leisen Ruf des Liebsten noch Im Morgengrauen die Amsel. Theater und Philharmonisches Orchester der Stadt Heidelberg Der kaukasische Kreidekreis Bertolt Brecht Besetzung Grusche Vachnadze, ein Küchenmädchen Der kaukasische Kreidekreis Joanna Kitzl Bertolt Brecht * 02.06.07 Simon Chachava, ein Soldat Länge circa 2 ½ Stunden Geörgi Abaschwilli, der Gouverneur / Eine Pause Der Mönch / Der Dorfschreiber Azdak Stephan Schäfer / Paul Grill Klaus Cofalka-Adami Die Frau des Gouverneurs Natella / Die eine der beiden vornehmen Damen / Eine Bäuerin, Grusches spätere Schwiegermutter Petra Förster 4 Der fette Fürst Kazbeki / Der Wirt / Niko Mikadze, einer der Ärzte / Sohn der Bäurin Jussup / Die Frau des Bauern / Die andere der Illo Schuboladze, Anwalt beiden vornehme Damen / Jens Koch Der staubbedeckte Reiter. Monika Wiedemer Mikka Loladse, der andere der Ärzte / Panzerreiter / Lavrenti Vachnadze, Hochzeitsgäste Grusches Bruder / Mann des sehr Monika Wiedemer, Maria Prüstel, alten Ehepaars. Hagen von der Lieth, Stephan Schäfer Hagen von der Lieth Der Sänger Panzerreiter / Laventis Frau Aniko / Ensemble Frau des sehr alten Ehepaars Maria Prüstel 5 Inszenierungsteam Regie Regiemitarbeit & Regieassistenz Bernarda Horres Catja Baumann Bühne Ausstattungsassistenz Anja Jungheinrich Anja Koch Kostüme Regiehospitanz Ivonne Theodora Storm Franziska Bonn, Sophie Sörensen Dramaturgie Inspizienz Stefanie Schnitzler Silvia Edvesi Musikalische Einstudierung Soufflage Grazyna Asam, Philip Vandré Miguel Wegerich 6 Technik und Werkstätten Technische Leitung Ton Ivica Fulir Magali Deschamps, Andreas Legnar, Wolfgang Freymüller Technische Einrichtung Leiterin Kostümabteilung Udo Weber Viola Schütze, Maria Schneider (Stv.) Leiter der Abteilung Beleuchtung Gewandmeisterinnen Steff Flächsenhaar Dagmar Gröver, Alexandra Partzsch Lichtgestaltung Leiterin Maske Ralf Kabrehl Kerstin Geiger, Anja Dehn (Stv.) 7 Leiterin Requisite Esther Hilkert Leiter Malsaal Dietmar Lechner Dekorationswerkstatt Markus Rothmund Leiter Schlosserei Karl-Heinz Weis Leiter Schreinerei Klaus Volpp 8 Zum Stück G Der kaukasische Kreidekreis Das Küchenmädchen Grusche verliebt sich in den Soldaten Simon. Beide arbeiten am Hofe des Gouverneurs Georgi Abaschwili. Als der Bürgerkrieg in Grusinien ausbricht, wird der Gouverneur gelyncht. Seine Frau kann fliehen, lässt jedoch ihr Kind zurück. Simon wird abkommandiert, die Gouverneursfrau in Sicherheit zu bringen. Er verlässt Grusche nicht, ohne sich mit ihr zu verloben. Grusche findet das zurückgelassene Gouverneurskind. Um es vor der Verfolgung und dem Tod durch die Panzerreiter zu retten, gibt sie das Kind als ihr eigenes aus und flieht mit ihm. Die Panzerreiter sind ihr auf den Fersen, und niemand will Grusche und das Kind beherbergen und sich selbst in Gefahr 9 begeben. Da heiratet Grusche einen sterbenden Bauern, um auf dem Papier einen Vater für das Kind zu haben. Doch während des Hochzeitsfestes wird der Krieg beendet und der vermeintlich sterbende Mann entpuppt sich als kerngesunder Kriegsverweigerer. Als Simon zurückkehrt, findet er Grusche als verheiratete Frau und Mutter vor. Die alten Machtverhältnisse in Grusinien sind wieder hergestellt. Der Großfürst und mit ihm die Gouverneursfrau kehren zurück. Die leibliche Mutter fordert gerichtlich ihr Kind von Grusche zurück. Der Dorfschreiber Azdak, im rechtsfreien Ausnahmezustand des Krieges zum Richter ernannt, bei Kriegsende abgesetzt, gefoltert und durch die Willkür des Herrschers anschließend erneut zum Richter berufen, soll entscheiden, ob er das Kind Grusche oder der Gouverneursfrau zuspricht. Brecht beginnt die Arbeit am Thema des Kreidekreises bereits 1938. Bis zur Uraufführung 1954 am Berliner Ensemble vergehen also 16 Jahre. In dieser Zeit hat Brecht mit dem Odenser-Kreidekreis (1939), dem Augsburger 10 Kreidekreis (1949), einer Broadway-Bearbeitung (1944) und mehrerer Fassungen des Kaukasischen Kreidekreises (seit 1948) immer wieder am Thema gearbeitet. Seine Erfahrungen mit Krieg, Flucht und Exil fließen in die Bearbeitung des Stoffes ein. Am 7. Oktober 1954 wurde der Kaukasische Kreidekreis von Brecht uraufgeführt und vor seinem Tod wurden 8 öffentliche Vorstellungen gespielt. Brecht hat für seine Texte immer auch musikalische Arrangements erarbeiten lassen. Hierfür arbeitete er mit Musikern zusammen, die seine Lieder und Gesänge vertonten, für seine Inszenierungen Theatermusiken komponierten und mit den Schauspielern erarbeiteten. Mit Kurt Weil, Hanns Eisler oder Paul Dessau, der die Musik für den Kreidekreis komponierte, arbeite Brecht über Jahre hinweg eng zusammen. 11 Zur Inszenierung R Der kaukasische Kreidekreis Die Regisseurin Bernarda Horres interpretiert Brechts Stück Der kaukasische Kreidekreis als Parabel über die Brutalität des Krieges. Sie zeigt, welchen Preis man dafür zahlt, „in unmenschlichen Zeiten menschlich zu handeln“. „Beim Lesen des Stückes hatte ich den Verdacht, dass hinter der Komödie und den vielen Bögen, die Brechts Handlung schlägt, vor allem Brutalität und Katastrophen liegen“, beschreibt Regisseurin Horres ihren ersten Leseeindruck. Der Mensch verkommt zum Tier und wer menschlich handelt wird notwendig zum Opfer. „Bei den Proben war ich überrascht, wie weit diese Härte, die in Brechts Text steckt, geht. Mord, Angst, Denunziation, Vertreibung, Hunger, 12 Vergewaltigung, Zwangsheirat, Kampf, und bei all dem keine Instanz mehr, die für Recht und Ordnung sorgen könnte“, schildert Horres die Überprüfung ihrer Interpretation im Probenprozess. Sie untersucht menschliches Zusammenleben in einem rechtlosen Gesellschaftszustand in dem die Macht des Stärkeren sich durchsetzt. Bernarda Horres Inszenierung konzentriert sich darauf, die existentiellen Zustände zu zeigen, in die der Krieg die Beteiligten versetzt. Es ist eine verzerrte Welt, die hier gespiegelt wird, um etwas über den alltäglichen Wahnsinn zu erzählen, den Wahnsinn, der uns allabendlich, in das Zeitfenster von 15 Minuten gepresst, in der Tagesschau ganz normal erscheint. Ein zentrales Element der Inszenierung ist für Bernarda Horres der bewusste Umgang mit Brechts Sprache: „Die Sprache ist das Geheimnis. Sie will musikalisch behandelt sein. Man muss sie zum Klingen bringen, plus anfüllen mit der Emotion der Figur, die sie spricht“. Schräg und aus den Fugen geraten wie 13 der Krieg klingt sie zuweilen, aber auch die Liebe hat ihren eigenen Ton. Die Umsetzung der Kompositionen von Paul Dessau, die chorisch gesprochenen poetischen Erzähltexte sowie die Erzeuggung von Stimmungen und Situationen durch Geräusche und Klänge verleihen der Arbeit eine hohe Musikalität. An die Schauspieler stellt die Inszenierung hohe Anforderungen. Die acht Darsteller müssen die Kunst beherrschen, in offenen Wechseln 28 Rollen zu spielen! Es gibt keine wirklichen Abgänge, denn selbst wenn die Schauspieler nicht zu sehen sind, arbeiten sie akustisch an den Szenen mit, indem sie einen Klangteppich erzeugen. Diese Arbeitsweise und die poetischen Chorpassagen im Stück erfordern ein hohes Maß an Ensemblegefühl. Zusätzlich erfordert das Bühnenbild fast akrobatische Körperbeherrschung. Und auch Dessaus Kompositionen stellen eine musikalische Herausforderung dar. Das Bühnenbild von Anja Jungheinrich, im ersten Teil eine durchlässige Metalltreppe, ist ein Ort des Durchgangsstadiums. Flüchtig, hart, beschwerlich. 14 Im zweiten Teil des Stückes, in dem sich die politischen Verhältnisse klären und das Stück in ein absurdes Märchen überführt wird, gewinnt die Bühne an Tiefe und Weite. Die Zerstörung, die sattgefunden hat, bleibt gegenwärtig: „Die Treppe symbolisiert Veränderung. Hirarchie. Risiko. Kinder lernen erst spät, Treppen zu steigen. Auf der Metalltreppe sind die Schauspieler ausgestellt, sind ihr ausgeliefert. Ortswechsel. Man schaut in das umgedrehte Skelett der Treppe. Ein Feuer. Eine Betonmischmaschine. Es ist nicht viel, was übrig ist.“ Ivonne Theodora Storms Kostüme basieren auf einem Grundkostüm, das, ergänzt durch unterschiedlichen Accessoires, die rasche Verwandlung von einer Figur in eine andere ermöglicht. Die Kostüme lassen sich historisch nicht verorten, befinden sich irgendwo zwischen Früher und Heute. Denn das Phänomen des Krieges durchzieht die Menschheitsgeschichte zu allen Zeiten: „Die Kostüme sind Zeichen der Armut. Stoff gewordene Not. Getragen. Ein Drunterund Drüber von Stofflichkeit“. 15 Brecht und Dessau am Klavier 16 Zum Autor b Bertolt Brecht wird am 10. Februar 1898 in Augsburg als Berthold Eugen Friedrich Brecht geboren. Sein Vater ist Direktor einer Papierfabrik. Die ersten Gedichte und Kurzgeschichten des knapp sechzehnjährigen Brecht erscheinen in einer selbst herausgegebenen Schülerzeitung und den Augsburger Neuesten Nachrichten. 1917 macht Brecht das Notabitur und anschließend Schreibstubendienst als Kriegdiensthelfer. An der Universität München studiert er Medizin und leistet Kriegsdienst in einem Augsburger Seuchenlazarett. Bereits für seine ersten Stücke, 1917, Baal und 1919 Trommeln in der Nacht (UA 1922 an den Münchner Kammerspielen), bekommt Brecht den Kleist-Preis verliehen. 17 Außerdem arbeitet er mit Karl Valentin zusammen, schreibt Theaterkritiken und geht als Dramaturg an die Münchner Kammerspiele, später ans Deutsche Theater Berlin, wo er mit Carl Zuckmayer und Max Reinhardt arbeitet. Schon 1923 wird Brecht von den Nazis als politischer Gegner eingestuft und steht auf der Liste der nach dem Hitlerputsch zu Verhaftenden. 1932 führt Brecht erstmalig selbst Regie bei der Uraufführung des Stückes Die Mutter nach Maxim Gorki, im Theater am Schiffbauerdamm. 1933 verhindern nationalsozialistische Stadtverordnete in Darmstadt die Aufführung der Heiligen Johanna der Schlachthöfe am Landestheater Darmstadt und eine Vorstellung der Maßnahme in Erfurt wird von der Polizei unterbrochen. Die Nazis leiten ein Verfahren gegen die Veranstalter wegen Hochverrats ein. Am Tag nach dem Reichstagsbrand verlässt Brecht Deutschland und wird 1935 ausgebürgert. Sein Exil führt ihn über Dänemark, Schweden, Finnland und Moskau nach Kalifornien. Hier lebt er in St. Monica bei Hollywood in der Nähe 18 von ebenfalls emigrierten Freunden wie Lion Feuchtwanger, Fritz Kortner, Fritz Lang, Hans Eisler oder auch Paul Dessau. 1947 verhört man den marxistischen Brecht wegen "unamerikanischen Verhaltens" in Washington. Nach Westberlin wird ihm 1948 die Einreise verweigert. Nach einem Aufenthalt in Zürich verlegt Brecht seinen Wohnsitz nach Ostberlin und gründet dort 1949 das Berliner Ensemble. 1954 zieht Brechts Berliner Ensemble ans Theater am Schiffbauerdamm um. Am 15. Juni 1954 wird dort Der kaukasische Kreidekreis uraufgeführt. Brecht gehört als Schriftsteller und Theatermann mittlerweile zu den international anerkanntesten Künstlern Deutschlands, wenn auch zu den, wie er selbst sagt, „unbequemen“. Politisch gerät er auch mit dem Regime der DDR aneinander. Seine Stücke und Inszenierungen werden zensiert. 1955 reist Brecht nach Moskau, um den ihm verliehenen StalinFriedens-Preis entgegenzunehmen. Er kauft ein Haus in Dänemark und zieht sich dorthin zurück, um Die Kriegsfibel zu schreiben. Am 4. Juli 1956 stirbt 19 Brecht in Berlin und wird auf dem Dorotheenstädtischen Friedhof beerdigt. Zeitlebens hatte Brecht gleichzeitig innige Arbeits- und Liebesverhältnisse mit mehreren Frauen. Er setzte sich praktisch und theoretisch mit dem Theater auseinander. Seine Poesie, Dramatik und Theatertheorie gehören zu den wichtigsten künstlerischen Beiträgen der deutschen Nachkriegsgeschichte. Brecht. Radierung von Rudolf Schlichter Ich bin ein Stückeschreiber. Ich zeige Wie sie zueinander ins Zimmer treten mit Was ich gesehen habe. Auf den Menschen- Plänen märkten Oder mit Gummiknüppeln oder mit Geld Habe ich gesehen, wie der Mensch gehandelt Wie sie auf den Straßen stehen und warten wird. Das Wie sie einander Fallen bereiten Zeige ich, ich, der Stückeschreiber. Voller Hoffnung Wie sie Verabredungen treffen Wie sie einander aufhängen Wie sie sich lieben Wie sie die Beute verteidigen Wie sie essen Das zeige ich. Aus dem Lied des Stückeschreibers 1935 21 Dessaus Schreibtisch Zum Komponisten b Paul Dessau Paul Dessau wird am 19. Dezember 1894 als Sohn eines Zigarrenarbeiters in Hamburg geboren. Mit 9 Jahren, hat er erste Auftritte als Violinsolist und beginnt 1908 zu komponieren. 1910-1912 studiert er Violine am Klindworth-Scharwenka-Konservatorium in Berlin und geht dann als Korepetitor nach Hamburg. 1913 wird er Operettenkapellmeister in Bremen und 1915 zum Kriegsdienst einberufen. Seit 1918 arbeitet er dann als Kapellmeister in Köln, Mainz und an der Städtischen Oper Berlin. 1933 emigriert Dessau, der jüdischer Herkunft ist, nach Paris. 1936 vertont er erstmalig einen Text von Brecht, das Kampflied der schwarzen Strohhüte. Vermittelt durch den 23 Schriftsteller Georg Alexan lernen Dessau und Brecht sich 1942 persönlich kennen. 1943 zieht Dessau, der seinen Lebensunterhalt in den USA auf einer Hühnerfarm und als Gärtner verdient, auf Anregung Brechts in dessen Nähe nach Hollywood. Dessau komponiert nun Filmmusiken für Warner Brothers und erarbeitet mit Brecht eine Musik zu Der gute Mensch von Sezuan und zu Mutter Courage. 1948 siedelt Dessau nach Ostberlin über, arbeitet auch dort mit Brecht zusammen und komponiert nun Filmmusik für die DEFA. Seine Oper Die Verurteilung des Lukullus wird 1951 an der Deutschen Staatsoper Berlin uraufgeführt, international anerkannt und mit Musikpreisen ausgezeichnet. Die Komposition der Musik zum Kaukasischen Kreidekreis ist die letzte Zusammenarbeit Dessaus mit Brecht. 1966 wird an der Deutschen Staatsoper Berlin Dessaus Oper Puntila uraufgeführt und 1974 ebenda seine Oper Einstein. 24 Er experimentiert mit Zwölftonmusik und setzt sich für die musikalische Bildung von Kindern ein. Paul Dessau stirbt am 28. Juni 1979 in Königs Wusterhausen. 25 Regie Bernarda Horres ist in Lübeck geboren und studierte in Frankfurt am Main Theater-Film-, und Fernsehwissenschaft. 1987 arbeitet sie mit Einar Schleef als Regieassistentin und Darstellerin zusammen. Von 1989-93 war sie Regieassistentin am Kölner Schauspielhaus. Nach der Geburt ihres ersten Sohnes ging Bernarda Horres von 1996-01 als Hausregisseurin an das Staatstheater Darmstadt. Seit 2001 arbeitet sie als freie Regisseurin u. a. für das Staatstheater Darmstadt, das Landestheater Linz, die Städtischen Bühnen KrefeldMönchengladbach, das Staatsschauspiel Dresden und die Schauspielhäuser in Oberhausen und Leipzig. 26 Bühne Anja Jungheinrich geboren 1970 in Eschwege, studierte Kunst und Bühnenbild in Offenbach, Frankfurt, und Paris. Als Ausstattungsassistentin arbeitete sie am Theater Krefeld-Mönchengladbach und dem Staatstheater Darmstadt. Seit 2001 ist sie freischaffende Bühnen- und Kostümbildnerin für Oper und Schauspiel. Sie entwarf Ausstattungen für das Staatstheater Darmstadt, das Schauspiel Frankfurt, für Bochum und Leipzig sowie für das Theater Neumarkt in Zürich. Am Theater und Philharmonischen Orchester Heidelberg stattete sie die Produktionen Mona Lisa und Gespenstersonate aus. Mit Bernarda Horres arbeitete Anja Jungheinrich bereits mehrfach zusammen. 27 Kostüme Ivonne Storm geboren 1974 in Halle-Saale, studierte Kunst und Design in Halle und Berlin. Als Bühnen- und Kostümassistentin arbeitete sie am Staatsschauspiel Dresden, wo sie anschließend als Bühnen- und Kostümbildnerin engagiert war. Seit 2004 ist sie selbstständig und stattete unter anderem das Theater Oberhausen aus sowie die Städtischen Bühnen Krefeld-Mönchengladbach, das Schauspiel Leipzig, das Landestheater Linz, das Staatsschauspiel Dresden oder das Theater Neumarkt in Zürich. Seid 2002 arbeitet Ivonne Theodora Storm mit der Regisseurin Bernarda Horres zusammen. 28 Grusche Joanna Kitzl (*1980) studierte 98-02 an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. 2002 Solopreis des Schauspielschultreffens. 99-01 Gastengagements u. a. am Deutschen Schauspielhaus Hamburg. 02-04 am Landestheater Württemberg-Hohenzollern, 04-05 Theater am Neumarkt. Seit 05_06 fest in Heidelberg. Die Frau des Gouverneurs u. a. Petra Förster (*1965) studierte 1984-1988 an der Hochschule für Schauspielkunst “Ernst-Busch”, Aussenstelle Rostock. 1988-2004 war sie am deutsch-sorbischen Volkstheater Bautzen, den Städtischen Bühnen Chemnitz und dem Staatstheater Kassel. Seit 2004 freie Schauspielerin an Theater und für Fernsehen. 29 Panzerreiter u. a. Maria Prüstel (*1983) Ballettausbildung an der Staatlichen Ballettschule Berlin. Schauspielausbildung 03-07 an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Solopreis des Schauspielschultreffens 06 in München und war als Gast am Zürcher Schauspielhaus engagiert. Ab der Spielzeit 07/08 Ensemblemitglied in Heidelberg. Niko Mikadze u. a. Monika Wiedemer (*1980) in Offenburg, studierte Schauspiel am Max-Reinhardt-Seminar in Wien. Als Gast war sie 2006 bei den Festspielen Reichenau zu sehen und ist seit der Spielzeit 2006/07 Ensemblemitglied des Theaters und Philharmonischen Orchesters der Stadt Heidelberg. 30 Simon Chachava Stephan Schäfer (*1977) 98-02 Schauspielstudium an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin; 2000 Gast am Berliner Ensemble und am Maxim Gorki Theater, Berlin; 02-05 Ensemblemitglied am Landestheater Württemberg-Hohenzollern. Seit 05_06 festes Ensemblemitglied in Heidelberg. Simon Chachava Paul Grill (*1979) 01–04 Schauspielstudium an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig; 05-07 erstes Festengagement am Staatstheater Cottbus; Preisträger der Max Grünebaum Stiftung 2005 und Nominierung zum Nachwuchsschauspieler 2005. Ab der Spielzeit 07_08 ist er fest am Theater Heidelberg engagiert. 31 Geörgi Abaschwili Klaus Cofalka-Adami (*1953) Ausbildung zum Bankkaufmann. 80-84 Städtische Bühnen Dortmund; 84-89 Kinder- und Jugendtheater des Landestheaters Württemberg-Hohenzollern; 90-92 Kinder- und Jugendtheater am Nationaltheater Mannheim; 92-05 Landestheater Württemberg-Hohenzollern. Seit 05_06 Ensemblemitglied in Heidelberg. Panzerreiter u. a. Hagen von der Lieth (*1975) studierte von 1997-98 Musik in Dresden und von 1998-2002 Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn-Bartholdy in Leipzig. Bis 2002 war er engagiert am Schauspiel Leipzig und anschließend bis 2005 am Landestheater Württemberg-Hohenzollern. Seit 2005 ist er Ensemblemitglied in Heidelberg. 32 Der fette Fürst Kazbeki u. a. Jens Koch(*1978) studierte Schauspiel am “theater der keller” in Köln. Von 2003-2005 war er in Neuss, Köln, Singen, Trier und Aachen zu sehen. Seit Beginn der Spielzeit 05/06 gehört er zum Heidelberger Schauspielensemble. 33 b Einblick in die Zusammenarbeit An der Komplexität von Dessaus Kompositionen scheitern Brechts Schauspieler. Es kommt zu einer Krise in der Zusammenarbeit an der schließlich die Jahrzehnte währende Freundschaft und Arbeitsbeziehung zerbricht. Berlin, 2.3.55 Lieber Dessau, ich bedauere sehr den Streit über die Kreidekreis-Einstudierung und möchte mich entschuldigen für meine Heftigkeit. Gereizt hast Du mich durch die Behauptung, wir hätten 34 nicht genug getan für die MUSIK: In der Tat waren die Aufwendungen für die Musikproben so groß, dass die Verwaltung nicht wusste, wie sie vor der Finanzkontrolle verteidigen. Wir nahmen Sängerinnen, weil wir keine Sänger fanden, und wir haben keinen Dirigenten, weil keiner zu finden ist... Bei uns kann kein Künstler erwarten, dass er alles, was er zu seiner Kunst braucht, fertig in die Hand gedrückt bekommt. Wir waren alle böse, als Du nicht mehr auf die Proben kamst, weil dich die Sache „nicht mehr interessierte“. Wir fühlen uns einfach im Stich gelassen. – Ohne Kontrolle verfällt jetzt die Musik rapide. Sie macht einen angestrengten Eindruck und strengt dadurch an. Ich bin also für den Versuch, vorläufig Vereinfachungen und Reduzierungen auszuprobieren, auch hier. Bitte, geh doch ... die Musik durch und sag, was Du ... beabsichtigst. 35 L Leibliche Mutterschaft versus Mütterlichkeit Das salomonische Urteil Damals kamen zwei Dirnen und traten vor den König. Die eine sagte: Bitte, Herr, ich und diese Frau wohnen im gleichen Haus, und ich habe dort in ihrem Beisein geboren. Am dritten Tag nach meiner Niederkunft gebar auch diese Frau. Wir waren beisammen; kein Fremder war bei uns im Haus, nur wir beide waren dort. Nun starb der Sohn dieser Frau während der Nacht; denn sie hatte ihn im Schlaf erdrückt. Sie stand mitten in der Nacht auf, nahm mir mein Kind weg, während deine Magd schlief, und 36 legte es an ihre Seite. Ihr totes Kind aber legte sie an meine Seite. Als ich am Morgen aufstand, um mein Kind zu stillen, war es tot. Als ich es aber am Morgen genau ansah, war es nicht mein Kind, das ich geboren hatte. Da rief die andere Frau: Nein, mein Kind lebt, und dein Kind ist tot. Doch die erste entgegnete: Nein dein Kind ist tot und mein Kind lebt. Und der König fuhr fort: Holt mir ein Schwert! Man brachte es vor den König. Nun entschied er: Schneidet das lebende Kind entzwei, und gebt eine Hälfte der einen und eine Hälfte der anderen! Doch nun bat die Mutter des lebenden Kindes den König - es regte sich nämlich in ihr die mütterliche Liebe zu ihrem Kind: Bitte, Herr, gebt ihr das lebende Kind, und tötet es nicht! Doch die andere rief: Es soll weder mir noch dir gehören. Zerteilt es! Da befahl der König: Gebt jener das lebende Kind, und tötet es nicht; denn sie ist seine Mutter. Ganz Israel hörte von dem Urteil, das der König gefällt hatte, und sie schauten mit Ehrfurcht zu ihm auf; denn sie erkannten, dass die Weisheit Gottes in ihm war, wenn er Recht sprach. Die Bibel, Buch der Könige, 3,16-28 37 Eine Frau ist auch als Mutter eine ganz besondere Persönlichkeit, weil sie eine Beheimatung schafft, weil sie ein Zuhause schafft. Es kann keine andere Person eine so persönliche Beziehung zu einem Kind schaffen, wie es bei der Mutter und sicher auch zu einem großen Teil beim Vater der Fall ist. Der Augsburger Bischhof Walter Mixa zitiert nach den tagesthemen vom 10.04.07 38 Macht denn nur das Blut den Vater? Recha, Nathan der Weise V,1. Breugel: Die tolle Grete 40 L Zivilisten im Krieg Die Kriege haben sich geändert. Klare Fronten zwischen kämpfenden Armeen sind oft nicht mehr erkennbar. Kriege werden kaum noch geführt, um fremde Territorien zu erobern. Meist geht es um innerstaatliche Konflikte. Die Kriege des 21. Jahrhunderts sind Bürgerkriege in Ländern, in denen die staatliche Ordnung und damit auch die soziale Grundversorgung der Bevölkerung oft völlig zusammengebrochen sind. Es geht um die Macht oder die Kontrolle über Gebiete mit Bodenschätzen wie Erdöl, Diamanten, Gold oder Tropenholz. Doch auch ethnische Motive führen immer wieder zu kriegerischen Auseinandersetzungen. 41 Während im Ersten Weltkrieg der Anteil ziviler Opfer noch bei 5% lag, nehmen die neuen Kriege keine Rücksicht mehr auf Zivilisten. Überfälle auf Dörfer und gezielter Terror gegen Frauen und Kinder gehören immer öfter zur Taktik. Heute sind 90% der Kriegsopfer zivil, oft Frauen und Kinder. Familien werden auseinander gerissen, verlieren sich in den Kriegswirren oder auf der Flucht. Während des 27 Jahre währenden Bürgerkrieges in Angola wurden 100.000 Kinder von ihren Familien getrennt. 10% dieser Kinder sind heute Waisen. Landminen verseuchen ganze Landstriche, die zum Nahrungsanbau, zur Anlage von Wegen und dem Aufbau von Infrastruktur dringend gebraucht würden, noch Jahrzehnte nach einer kriegerischen Auseinandersetzung dort. Die Opfer, die von diesen Minen verstümmelt und zerrissen werden, sind meist Kinder. In fast 70 Ländern der Erde sind insgesamt rund 110 Millionen Landminen noch immer aktiv. Alle 60 Minuten wird ein Kind verletzt oder getötet. Noch verheerender als die militärische Gewalt wirkt sich für Kinder in Krisengebieten 42 der Zusammenbruch der Versorgung mit Nahrung, Trinkwasser oder Medikamenten aus. Infektionen wie Masern und Cholera breiten sich in Flüchtlingslagern und Notunterkünften aus. Besonders gefährden sie Kinder. Vergewaltigung, Entführung und Kinderhandel gehören zu den grauenhaften Begleiterscheinungen „moderner“ Kriege. Im Ostkongo trug die systematische Vergewaltigung durch Soldaten fast aller bewaffneten Gruppen und die hohe HIV-Rate der Täter dazu bei, dass mittlerweile rund 15% der Menschen in der Region infiziert sind. Kriege bringen für Mädchen und Frauen besondere Gefahren mit sich. Schon sehr junge Mädchen werden, oft vor den Augen ihrer Angehörigen, vergewaltigt. Die Absicht der Kriegsführenden ist es, Familien und Dorfgemeinschaften zu demoralisieren oder für die Unterstützung der Feinde zu bestrafen. Oft gewähren Militärführer ihren Kämpfern als Lohn alle Freiheiten, Dörfer zu plündern und sich an Frauen, Mädchen und Kindern zu vergreifen. UNICEF geht davon aus, dass im Bosnienkrieg zwischen 30.000 und 40.000 Frauen Opfer von Vergewaltigungen wurden. 43 Der Missbrauch von Kindern, die zu „Kindersoldaten“ ausgebildet werden, ist ebenfalls eine traurige Realität. UNICEF schätzt, dass beispielsweise in Liberia jedes 10. Kind bereits von einer Kriegspartei rekrutiert wurde. Die Schlacht fing an im Morgengraun, wurde blutig am Mittag. Der erste fiel vor mir, der zweite fiel hinter mir, der dritte neben mir. Auf den ersten trat, den zweiten ließ ich, den dritten durchbohrte der Hauptmann. Mein einer Bruder starb an einem Eisen, mein anderer Bruder starb an einem Rauch. Feuer schlugen sie aus meinem Nacken, meine Hände gefroren in den Handschuhen, meine Zehen in den Strümpfen. Gegessen hab ich Espenknospen, getrunken hab ich Ahornbrühe, geschlafen hab ich auf Steinen, im Wasser. Der Sänger 44 Allgemeine Erklärung der Menschenrechte Artikel 1 Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen. 45 Foto: Auf der Flucht 47 Das Recht ist weg wie nix, wenn nicht aufgepasst wird. Azdak Der kleine und der Große Deal Die Verwandlung des Strafgesetzbuches in ein Handelsgesetzbuch Die Entrechtlichung des Strafverfahrens hat aber schon jetzt eine juristische Hausnummer, den Paragrafen 153a der Strafprozessordnung. Es handelt sich um eine Vor- und Frühform des Deal. Paragraf 153a regelt die Einstellung des Strafverfahrens gegen Zahlung einer Geldauflage, wenn so, wie es dort heißt, „das öffentliche Interesse an der Strafverfolgung zu beseitigen“ ist. Schon vor der mündlichen Verhandlung werden mittels des Deals etliche hunderttausend Verfahren im Jahr gegen Geldauflage eingestellt, darunter auch und gerade die heikelsten, Tendenz steigend. Als das Strafverfahren gegen den früheren Bundeskanzler Helmut Kohl wegen finanzieller Untreue nach Zahlung einer Geldbuße von 300.000 Mark eingestellt wurde, nannte man den Paragrafen 153a „Kohl-Paragraf“. Der Paragraf könnte auch TandlerParagraf heißen: Das Verfahren gegen den ehemaligen bayrischen Finanzminister und 49 Exgeneralsekretär der CSU wegen Steuerhinterziehung und uneidlicher Falschaussage wurde nämlich im Jahr 2000 nach ebendiesem Paragrafen gegen 150.000 Mark eingestellt. Der Paragraf könnte auch Friedel-Neuber-Paragraf heißen: Das Strafverfahren gegen den führenden Vorstandsvorsitzenden der Westdeutschen Landesbank wurde gegen 300.000 Mark eingestellt; die Bank selbst musste 15 Millionen bezahlen. SteffiGraf-Paragraf wäre auch ein guter Name: Deren Verfahren wegen Steuerhinterziehung wurde 1997 nach Zahlung von (wie Insider sagen) 1,3 Millionen eingestellt. Der Paragraf könnte aber auch Herr-und-Frau-Mustermann-Paragraf heißen: Beim Gros der Verfahren, die nach diesem Paragrafen eingestellt werden, geht es nämlich um Massendelikte. Es gibt freilich, wie gesagt, die Tendenz, immer mehr sehr aufwändige oder heikle Verfahren nach dieser Methode zu erledigen – zumal seitdem im Jahr 1993 das so genannte Rechtspflegeentlastungsgesetz den Anwendungsbereich der Vorschrift stark erweitert hat: Bis dahin war die Einstellung nur „bei geringer Schuld“ möglich. Diese Vorraussetzung wurde damals gestrichen. 50 Seit 1993 also können Strafverfahren auch in Fällen der mittleren Kriminalität gegen Geldauflage eingestellt werden. Und davon wird großzügig, ja beinahe exzessiv, Gebrauch gemacht. Der Mönch Tetzel würde sein Sprüchlein so formulieren: „Wenn das Geld im Kasten klingt, der Täter von der Schaufel springt“. Heribert Prantl 51 Probenfoto: Joanna Kitzl, Stephan Schäfer 52 Probenfoto: Joanna Kitzl, Hagen von der Lith, Stephan Schäfer 53 Probenfoto: Stephan Schäfer, Jens Koch, Joanna Kitzl 54 Impressum Nachweise Herausgeber: Theater und Philharmonisches Fotos: Brecht. Radierung von Rudolf Orchester der Stadt Heidelberg Schlichter 1927. Nach: Brecht. Sein Leben in Intendant: Peter Spuhler Bildern und Texten. Hrsg. von Werner Hecht. Verwaltungsleiterin: Andrea Bopp Frankfurt a. M. 1988. Foto Brecht und Dessau Redaktion: Stefanie Schnitzler am Klavier. Aus: Brecht Dessau. Lieder und Gestaltung: Danica Schlosser Gesänge. Henschelverlag Berlin 1963. Foto Herstellung: abcdruck GmbH, Heidelberg Dessaus Arbeitstisch. Aus: Paul Dessau. Aus Anzeigen: Greilich / Neutard Gesprächen. Deutscher Verlag für Musik. Bild Breugel: Die tolle Grete. Nach: http// nl.wikipedia.org/wiki/Afbeelding:Dulle_griet. jpg. Foto Flucht. Nach: amnesty journal. Das Magazin für Menschenrechte. 03/2007. Probenfotos: Stefanie Schnitzler 55 Texte: Lied des Stückeschreibers, aus: Alles Nicht gekennzeichnete Texte sind Original- was Brecht ist, Frankfurt a. M. 1997. Brief beiträge von Stefanie Schnitzler. an Paul Dessau, aus: Bertolt Brecht, Briefe, Wenn wir trotz unserer Bemühungen Rechte- Frankfurt 1981. Das Salomonische Urteil, inhaber übersehen haben sollten, bitten wir aus: Die Bibel, Buch der Könige. Einheitsü- um Nachricht. bersetzung. Bischhof Walter Mixa zitiert nach tagesthemen vom 10.4.07. Fakten über den Krieg, nach: www.tdh.de/content/themen/ schwerpunkt/kinder_und_krieg/überblick. html. Heribert Prantl: Der große und der kleine Deal, nach: ZEIT Kursbuch Heft 166 Internet: www.theaterheidelberg.de 04/2006. Theater und Philharmonisches Orchester der Stadt Heidelberg 2006_07, Programmheft Nr. 21 56 RE C HTSANWÄ LT E Dr. Klaus Zimmermann Wirtschafts- u. Technologierecht Gesellschaftsrecht Eberhard Gretz Vertragsrecht, Technologierecht Bau-, Immobilien- u. Mietrecht Gerda Trautmann-Dadnia Fachanwältin für Familienrecht a. Erb-, Miet- u. Int. Privatrecht Tim Bäuerle, LL. M. Int. u. Nat. Vertragsrecht Produkthaftungs- u. Gesellschaftsrecht Tel 50 25 60 · Fax 50 25 610 www.zimmermann-kollegen.de Weberstr. 2 69120 · Heidelberg Ihr Partner für Umwelt und Bauen Projektmanagement Schadstoffsanierung Boden - Grundwasser - Gebäude Gebäuderückbau und Entsorgung Risikobewertung, Gutachten Festpreislösungen Internet: www.arcadis.de E-Mail: m.kessel @arcadis.de Telefon: 07 21 / 9 85 80 - 15 Infrastruktur, Umwelt, Bauwerke Im Leben geht es nicht immer nur geradeaus. Mit dem VR-FinanzPlan bin ich auch auf die Kurven vorbereitet.“ Felix Krämer, Fernmeldetechniker, eines unserer Mitglieder. VR-FinanzPlan Jeder hat Wünsche, Pläne und Ziele. Wir helfen Ihnen, diese zu verwirklichen. Abgestimmt auf Ihre persönliche Situation entwickeln wir eine individuelle Finanzplanung. Und wenn sich etwas ändert, passen wir Ihren VR-FinanzPlan an. Lassen Sie sich von uns beraten. Termine unter 06221 9090. 18-mal in Heidelberg und der Kurpfalz Telefon: 06221 9090, [email protected], www.hug-bank-heidelberg.de Gute Beratung ist ein Geben und Nehmen. Wir nehmen uns Zeit. Baden-Württembergische Bank In einer erfolgreichen Partnerschaft ist es wichtig, zuhören zu können. Als führende Regionalbank kennen wir Land und Leute und sind im wahrsten Sinne des Wortes nah dran. Durch die Leistungsverflechtung mit der international agierenden LBBW können Sie auch von unserer gebündelten Kompetenz profitieren. Wir bieten fundiertes Research sowie ausgezeichnete Beratung und erreichen mit innovativen Lösungen ein Höchstmaß an nachgewiesener Kundenzufriedenheit. Lernen Sie uns kennen: bei einem persönlichen Gespräch ganz in Ihrer Nähe oder im Internet unter www.bw-bank.de Baden-Württembergische Bank. Nah dran.