Neues Medikament bei Hörsturz im Test

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Rostock
Haldensleben
Münster
Göttingen
Leipzig
Gesucht: Patienten mit Hörsturz
Um die Wirksamkeit von Ancrod bei einem Hörsturz
klinisch zu überprüfen, wird eine bundesweite Studie
durchgeführ t. Für diese ist Nordmark noch auf
der Suche nach Teilnehmern. Mitmachen können
Patien­ten mit einem Hörsturz, der nicht länger als
sieben Tage zurückliegt und der noch nicht behandelt
wurde, auch nicht mit Kortison. Die Untersuchungen
im Rahmen dieser Studie erfolgen durch er fahrene
Hörsturz-Exper ten an mehreren HNO-­
Kliniken in
Deutschland. Dennoch können neue arzneiliche
Wirkstoffe noch unbekannte Risiken ­bergen – das
sollte mit berücksichtigt werden. Über die Risiken
wird vor der Studienteilnahme in einem persönlichen
Gespräch aufgeklärt.
Für die Teilnahme an der Studie sind ein ambulanter Besuch zur Voruntersuchung und zwei ambulante Besuche zur Nachuntersuchung erforderlich.
Da­zwischen liegen vier weitere ambulante Behandlungstage. Die Fahrtkosten werden den Studienteilnehmern bis zu einer Höhe von insgesamt 150,00 €
erstattet.
Wer Nordmark bei der Entwicklung des neuen Medikaments unterstützen und bei der Studie dabei sein
möchte, wendet sich bitte an:
Cornelia Breuer | T: 04122 712 988
Mainz
An der Studie
beteiligte HNO-Kliniken
Frankfurt a.M.
Landsberg
am Lech
München
Kontakt und
weitere Informationen
Nordmark Arzneimittel GmbH & Co. KG
Pinnauallee 4
25436 Uetersen
[email protected]
www.nordmark-pharma.de
Ansprechpartner:
Cornelia Breuer
T: 04122 712 988
Neues Medikament
bei Hörsturz im Test
Gesucht:
Patienten mit Hörsturz
Der „Infarkt im Ohr“ ist weitverbreitet: Immer mehr
Menschen, a
­ llen voran Personen zwischen vierzig und
sechzig Jahren, erleiden einen Hörsturz. Das pharmazeutische Unternehmen Nordmark entwickelt
nun ein neues Medikament zu seiner Behandlung.
Dazu werden aktuell noch Teilnehmer für eine klinische
Studie gesucht.
„Als wäre das Ohr mit Watte verstopft.“ So beschreiben d
­ ie Betroffenen häufig die Hörminderung, die im
Zuge eines Hörsturzes eintritt – plötzlich, von einem
Moment auf den anderen und ohne ersichtlichen Auslöser. Was ist geschehen? Die Sinneszellen im Innenohr
leiten die Schallsignale über den Hörnerv nicht mehr
richtig an das Gehirn weiter. Die dadurch verursachte
Hörminderung kann unterschiedlich stark ausfallen.
Bei einem Hörsturz sollte möglichst rasch gehandelt werden. Typische Anzeichen dafür, dass es sich
­tatsächlich um einen Hörsturz handelt, sind neben der
Höreinschränkung auf einem Ohr doppeltes oder verfremdetes Hören von Tönen sowie Ohrgeräusche wie
Tinnitus und mitunter Schwindelgefühle.
Wie es zu einem Hörsturz kommen kann, ist bislang
noch nicht endgültig geklärt. Am wahrscheinlichsten
sind nach bisherigem Kenntnisstand Durchblutungsstörungen in den Blutgefäßen des Innenohrs als
­ rsache. Deshalb spricht man auch oft vom „Infarkt im
U
Ohr“. Gesichert ist weiterhin, dass Stress das ­Risiko
­für einen Hörsturz erhöhen kann.
Mögliche Hilfe durch ein Enzym
Vor dem Hintergrund, dass Durchblutungsstörungen im Ohr zu einem Hörsturz führen können, erweisen sich Wirkstof fe zur Verbesserung der Durchblutung als gute Kandidaten für die Behandlung.
Einer davon ist das Enzym Ancrod. Dieses spaltet
das zur Blutgerinnung nötige Bluteiweiß Fibrinogen
und macht es damit unwirksam für die Gerinnung.
Auf diese Weise verbesser t Ancrod die Fließeigenschaften des Blutes – und kann so möglicher weise
zur Behandlung eines Hörsturzes beitragen.
Das Unternehmen Nordmark Arzneimittel GmbH &
Co. KG in Schleswig-Holstein entwickelt derzeit ein
Medikament mit Ancrod, das beim „Ohr­
infarkt“ zum
Einsatz kommen soll.
Gewonnen wird das Enzym Ancrod aus dem Gift der
Malaiischen Grubenotter. Nordmark ver fügt über
eine eigene Schlangenfarm zur Zucht und Haltung der
Tiere. Das Rohgift der Grubenottern wird im Biozentrum des Unternehmens in einem ersten Herstellungs-
schritt getrocknet und ­gereinigt. Danach folgen mehrere Produktionsstufen, unter anderem mit Filtration
und Chromatographie. Ergebnis dieses aufwändigen
Prozesses ist dann hoch gereinigtes Ancrod, das
zur Herstellung von Arzneimitteln verwendet werden
kann.
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