- Heftarchiv - Internet World Business

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€ 4,50 I FR. 9,00
E-COMMERCE I ONLINE-MARKETING I TECHNIK
43205
INTERNET WORLD Business
AUSGABE 2/16 18. JANUAR 2016
ALLE 14 TAGE TOPAKTUELL
www.internetworld.de
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Internet World 2016
S. 18
Alexander Stotz wird CEO
Seit 1997 für
Ströer aktiv:
Der neue
SMD-CEO
Alexander
Stotz
Top 5 Domain-Verkäufe
1
give.com
500.000 US-Dollar
2
heika.com
300.000 US-Dollar
3
same.com
233.333 US-Dollar
4
pax.com
200.000 US-Dollar
5
response.com
150.000 US-Dollar
Die teuersten Domains des Jahres 2015 auf der Handelsplattform
Sedo hatten .com-Adressen
INTERNET WORLD Business 2/16
Quelle: Sedo.com
Der Online-Shop
im Grünen
Der Stellenmarkt für
Internet-Fachkräfte
S. 30
S. 37
oder unter internetworld.de/stellenmarkt
Streit um die Richtlinie
Stühlerücken bei Ströer
Ab 1. Februar übernimmt der Chief
Operating Officer der Ströer Media
Deutschland (SMD) als CEO die Führung der größten operativen Gesellschaft im Konzern. Stotz löst damit
Christian Schmalzl ab, der sich ganz
auf seine Rolle als COO des Gesamtkonzerns Ströer SE konzentrieren will.
CEO der Ströer SE bleibt Udo Müller.
Neben dem Plakatgeschäft betreibt die
SMD auch das Digital-Geschä
Digital-Geschäft
mit regionalen Kunden. Stotz
S
soll vor allem die DigitaliDigita
sierung des deutschen Outof-Home-Geschäfts vo
vorantreiben. Stotz’ Nachfol
Nachfolger
als COO – nicht bek
bekannt.
Case Study Tennis-Point
Die digitale Wirtschaft hadert mit den EU-Vorstellungen zum Datenschutz
eder vierte Bundesbürger macht sich
laut einer Umfrage aus dem Jahr 2015
im Auftrag der Telekom ernsthaft Sorgen,
dass Unternehmen seine Daten unerlaubt
weitergeben könnten – damit wurde diese
Befürchtung ähnlich oft geäußert wie die
Angst vor terroristischen Anschlägen. Für
86 Prozent aller Deutschen, sagt eine Studie
des Sicherheitsexperten Symantec, ist der
sichere Umgang mit ihren Daten ein wichtiges Kriterium bei der Wahl eines OnlineShops, umweltfreundliches Verhalten des
Shops interessiert dagegen nur 49 Prozent
aller deutschen Kunden. Effektiver Datenschutz ist also keine Lappalie, sondern ein
Problem, das nicht wenigen Verbrauchern
auf den Nägeln brennt.
Nicht nur deshalb wird der kürzlich verabschiedete Entwurf für ein einheitliches
EU-Datenschutzrecht in der gesamten
digitalen Wirtschaft einhellig begrüßt. Die
Branche hofft vor allem, dass nun Schluss
mit 28 Datenschutzgesetzgebungen für 28
EU-Länder ist. Doch in die Freude mischt
sich auch Kritik: Vieles von dem, was sich
in Deutschland bereits bewährt hat, sucht
man in der EU-Richtlinie vergebens. Experten befürchten am Ende einen Rechts-
rahmen, der zu einer Überregulierung des
Netzes führt und Innovationen erstickt.
Welche Sorgen die digitale Wirtschaft
◼
umtreiben, lesen Sie ab Seite 8.
E-Commerce
Online-Marketing
Technik
J
Foto: shutterstock / Nicescene
Youtube-Marketing:
Darauf kommt es an
Auf der E-Commerce-Messe Internet World in München präsentieren sich auch ausländische Spezialanbieter, die in Deutschland noch
nicht so bekannt sind. In diesem
Heft: eine Auswahl der innovativsten Newcomer, unter anderem aus
S. 28
Finnland und Israel.
Privatsphäre: Die neue EU-Datenschutzrichtlinie soll sie schützen wie noch nie
Rund um die Wohnung
Mehrwert für Advertiser
Paydirekt startet durch
Die Neuregelung der Maklercourtage nach
dem Bestellerprinzip hat das Geschäft der
Immobilienportale durcheinandergewirbelt. Sie reagieren auf die geänderte Lage
S. 12
mit zahlreichen neuen Services.
Das Marketing-Partners-Programm von
Facebook soll Werber aktiv unterstützen.
Doch der Weg zu dieser Partnerschaft ist
anspruchsvoll, die Anforderung an AgenS. 20
turen und Dienstleister sind hoch.
Erste Händler haben das neue PaymentSystem der deutschen Banken eingeführt
und sind zufrieden. Dennoch verstummt
die Kritik nicht – und Paydirekt verspricht
S. 26
Verbesserungen.
Umsatz 2015 im Versand-Handel in Deutschland
Gesamt
davon online
52,4
46,9
Mrd. Euro
Mrd. Euro
2015 betrug der Anteil des Online-Umsatzes am Versandhandel laut einer Erhebung des Bundesverbands
E-Commerce und Versandhandel (BEVH) 89,6 Prozent
INTERNET WORLD Business 2/16; Quelle: BEVH
Neue Mediengesellschaft Ulm mbH, PF 201552, 80015 München
Postvertriebsstück, DPAG, Entgelt bezahlt
Neue Serie
Foto: Shutterstock / Anikeiw
Commerce-Innovationen
In Sachen Payment versprechen viele Anbieter
Lösungen aus einer Hand.
Aber wie viele haben eine
eigene Bank?
Als eines der führenden Unternehmen im Bereich
Payment setzt Wirecard auf eine klare Positionierung:
Die Kombination von Zahlungsabwicklung und Bankdienstleistungen. Weil wir über eine eigene Banklizenz
verfügen, bieten wir alle relevanten internationalen Kreditkartenakzeptanzen und E-Cash-Verfahren an – über
eine einzige Plattform. Tatsächlich aus einer Hand.
Unser Portfolio
Zahlungssysteme
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www.wirecard.com
Unsere Keyfacts
34,3 Milliarden Euro Transaktionsvolumen
Verbindung zu über 200 internationalen Zahlungsnetzwerken
(Banken, Zahlungslösungen,
Kartennetzwerken)
> 20.000 Kunden
INHALT
18. Januar 2016
2/16
INTERNET WORLD Business
Inhalt
3
Letzter Aufruf
SCHWERPUNKT
Nur noch bis morgen, den 19. Januar, 24 Uhr, haben
Handelsunternehmen und Agenturen Zeit, sich mit
ihren deutschsprachigen Online-Shops für den diesjährigen INTERNET WORLD Business Shop-Award 2016
zu bewerben. Da in den vergangenen Tagen eine
besonders hohe Einreichungsquote zu beobachten
war, wurde die Abgabefrist um eine Woche verlängert.
TECHNIK
Datenschutz-Dilemma
EU-Datenschutzrichtlinie in der Kritik
8
Paydirekt will ein Stück vom Kuchen
Trotz erster Erfolge verstummt die Kritik nicht 26
Commerce-Innovationen
Tech-Highlights auf der Internet World 2016 28
E-COMMERCE
Rund um die Wohnung
Bewegung im Online-Immobilienmarkt
12
Verkaufen im Grünen
So bringt Tennis-Point den Shop zum Kunden 30
Klein, aber oho
Kundenbindung durch smartes User-Interface 14
Google Ads fürs Lokale
Wie der Einzelhandel Käufer in Filialen lockt 31
Vorsicht mit Werbung aus dem Autoresponder
Rechtswidrige Eingangsbestätigungs-Mails 16
RUBRIKEN
Update
Marketing mit Youtube
Teil 1: Die wichtigsten Erfolgsfaktoren
18
ONLINE-MARKETING
Mehrwert für Advertiser
Das Facebook-Marketing-Partners-Programm 20
Der Push zum Erfolg
Auf der Suche nach der richtigen Frequenz
22
Die Sprachen der Tierfreunde
Individuelle Social-Media-Arbeit bei Bayer
24
Problematisches Viral
Edekas „Heimkommen“ kann heimgehen
25
4
Impressum
31
Dienstleisterverzeichnis
32
Personalien
36
Stellenmarkt
37
Meinung
38
Die Sieger werden am 29. Februar im Rahmen eines
exklusiven Gala-Dinners in der Münchner SzeneLocation „GOP“ ausgezeichnet. Unter allen Einreichungen wird zudem der Sonderpreis „Best of Show“
vergeben. Die Bearbeitungsgebühr beträgt 79 Euro
(zzgl. MwSt.).
20
Foto: Shutterstock / Emojoez
KNOW-HOW
Der Preis wird zum fünften Mal am
Vorabend der E-Commerce-Messe
Internet World 2016 von der
Redaktion der INTERNET
WORLD Business verliehen.
Gesucht werden Shops in
den Kategorien „Bester
Online-Pure-Player“,
„Bester MultichannelAnbieter“, „Bester OnlineShop eines Markenherstellers“, „Bester B-to-B-Shop“,
„Bester Mobile Shop“, „Beste
Produktpräsentation“ und
„Höchster Innovationsgrad“.
Foto: Shutterstock / Studiovin
12
Mehr Informationen zum Preis sowie das
Einreichungsformular gibt es online unter:
www.internetworld.de/shopaward
Social Media
Facebook:
ffacebook.com/internetworld.de
Google+:
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26
Foto: Shutterstock / CR
Menschen in diesem Heft
Thomas Duhr
Der Vizepräsident des Bundesverbands Digitale Wirtschaft e.V. (BVDW)
ist der Meinung, dass die neue
EU-Datenschutzverordnung in letzter Konsequenz zulasten der Vielfalt
8
des Internets geht.
Sebastian Dettweiler
Der Manager für das FacebookMarketing-Partners-Programm in
der DACH-Region verfolgt mit dem
Programm die Vision, ein Ökosystem
zu schaffen, das den Advertisern
21
einen echten Mehrwert bietet.
Christina Kronborg
Die Nordic Group Managerin im
Digital Marketing der TiermedizinAbteilung von Bayer legt mit den
Rechtsabteilungen der Länder individuelle Verhaltensregeln für die Social24
Media-Kommunikation fest.
Christian Grau
Der Geschäftsführer des Experten
für Heimfitnessgeräte Sport-Tiedje
ist mit Paydirekt zufrieden. Vor allem
die Einfachheit des Bezahlverfahrens
und die Datensicherheit sind für ihn
26
und seine Kunden Vorteile.
Alexander von Stürmer
Der Head of Sales bei Tennis-Point
bringt den eigenen Online-Shop via
Roadshow-Mobil zu den deutschen
Tennisplätzen. Der Wagen verfügt
über ein eigenes Point-of-Sale30
Terminal für Kunden.
Christoph Wenk-Fischer
Der Hauptgeschäftsführer des
Bundesverbands E-Commerce und
Versandhandel Deutschland (BEVH)
fürchtet, dass Online-Händler ohne
eigene Rechtsabteilung mit Abmah38
nungen überfordert sind.
UPDATE
4
INTERNET WORLD Business
Q&A
„Ausblick auf das
Leben von morgen“
Am 1. und 2. März findet in
München die 20. Internet
World statt. 2016 steht die
führende deutsche E-Commerce-Messe ganz im Zeichen
der Digitalisierung. Besucher
können sich ab sofort online
registrieren.
18. Januar 2016
Eine Frau in Kuba
setzt die Agentur
Gudella & Partner für
die TV-Kampagne
des Modeversenders Peter Hahn in
Szene. Der 60-Sekünder wird online
und im TV international gespielt.
Relaunch für Haspa:
Die Hamburger
Sparkasse hat ihre
Website von der
Berliner Agentur Big
Picture im Responsive Design erstellen
lassen. Ein großzügigeres Layout sorgt
für mehr Übersicht.
Peter Hahn wirbt klassisch: Mit schönen
Frauen, schönen Autos, schöner Landschaft
TWITTER
Neues MarketingFormat
Phase mit ausgewählten Werbekunden in allen Märkten. (skr)
Yahoo. Bereits im laufenden Monat könnten erste Entlassungsschreiben versendet werden. (skr)
YAHOO
Saskia
Müller,
Leitung Messen
& Kongresse bei
der Neuen
Mediengesellschaft Ulm
www.internetworld-messe.de
Was erwartet die Besucher
der Internet World 2016?
Wir rechnen mit rund 350 teilnehmenden Unternehmen aus
allen Bereichen des E-Commerce. Daneben stehen
umfangreiche Weiterbildungsangebote für Messebesucher
bereit: Fünf Info-Arenen mit
Gratisvorträgen, spannende
Expertendiskussionen im
Kaminzimmer, E-CommerceLösungen der Zukunft im
Internet World Shop und im
We Shop, die Content-Marketing-Konferenz CMCX, der
Future Space ...
Future Space?
Die Zukunft des E-Commerce
wird nicht nur im Netz oder
mobil stattfinden. Technologien werden Alltagsbegleiter
und E-Commerce-Treiber. Wie
das aussehen kann, zeigen die
Exponate im Future Space.
Dort kann man Installationen
ausprobieren, um sich einen
ersten Eindruck davon zu verschaffen, wie unser Leben
morgen aussehen wird.
Was müssen Interessierte vor
dem Messebesuch wissen?
Sich so bald wie möglich
online kostenlos anzumelden
bringt viele Vorteile: Angemeldete Besucher erhalten im
Vorfeld aktuelle Informationen
über Programmhighlights und
Änderungen im Messeprogramm. Die Vorabanmeldung
im Netz hat für die Besucher
einen sehr angenehmen
Nebeneffekt: Mit dem Ticket in
der Hand vermeiden sie lästige Wartezeiten am Eingang
der Messehallen.
Mit einem neuen Anzeigenformat will Twitter die Diskussionen auf dem Netzwerk anheizen:
Die „Conversational Ads“ animieren die Nutzer zum Personalisieren und Weiterleiten von
Marketing-Botschaften.
Dafür wird den Nutzern eine
Frage mit mehreren Auswahlmöglichkeiten gestellt. Sie klicken
einen der Call-to-Action-Buttons
und können sich anschließend
zwischen verschiedenen Hashtags
sowie angehängten Fotos und
Videos entscheiden, die sie weiterverbreiten können. Eigene Kommentare können hinzugefügt wer-
Welche
Röstung?
Conversational Ads
beziehen
den Nutzer
mit ein
den. Zum Dank fürs Weiterleiten
gibt es dann eine Message vom
Werbungtreibenden zurück.
Zunächst sind die Conversational Ads noch in der Betatest-
Entlassungswelle
Yahoo will nun auch mit Mitarbeiterkürzungen sein angeschlagenes Unternehmen wieder
Yahoo stehen laut Insidern
harte Zeiten bevor
auf die Beine stellen. Die Option,
sich eventuell von seinem Kerngeschäft zu trennen, könnte mit
einer drastischen Reduzierung
der Belegschaft einhergehen,
berichtet Business Insider.
Nach Informationen von Firmen-Insidern soll das Unternehmen bereits an einem Plan arbeiten, der die Kürzung seiner Belegschaft um mindestens zehn
Prozent vorsieht. Damit würde
sich Yahoo von mehr als 1.000
Mitarbeitern trennen. Bisher
wurden die Berichte noch nicht
bestätigt.
Die Kürzungen sollen laut nicht
näher genannten Quellen alle Firmenteile betreffen, darunter auch
in Europa angesiedelte Teile von
3,66 Mrd. Euro
ist die Marke Zalando derzeit wert.
Vor einem Jahr lag der Markenwert
noch bei 1,24 Milliarden Euro.
Quelle: Horizont Brand Ticker
SNAPCHAT
Offene API für
Werbepartner?
Snapchat arbeitet angeblich an
einem Application Programming
Interface (API), einer Schnittstelle für die Programmierung
von Anwendungen.
Konkret geht es dabei um den
Aufbau einer Adtech-Plattform.
Die offene API soll es SnapchatPartnern ermöglichen, das Anzeigengeschäft einfacher, schneller
und professioneller abzuwickeln,
berichtet Digiday.com. So sind
künftig mehr Anzeigentypen
möglich, auch solche mit einem
Call to Action, wie etwa dem Aufruf, eine App zu installieren oder
Produkte zu kaufen. Solche
Direct-response-Formate sind vor
allem für das mobile Geschäft
unerlässlich.
„Der Grund, warum APIs in
den vergangenen drei Jahren so
populär geworden sind, ist der
Erfolg von Facebooks API“, erklärt
Ben Tregoe, Senior Vice President
Business Development bei der
2/16
Große Visuals setzen die Nähe
der Haspa zu ihrer Stadt in Szene
Adtech-Firma Nanigans. Das
dürfte auch hinter Snapchats Bemühungen stecken: Instagram,
das auf Facebooks Technologie
aufsetzt, startete seine API im vergangenen Jahr mit 41 Partnern,
darunter Kenshoo, Social Code,
Nanigans, Adaptly, Adobe, Ampush, Salesforce und Sprinklr. (sg)
GO BUTLER
Endgültiger Rückzug
aus Deutschland
Der ehemals hoch gehypte Concierge-Service Go Butler kehrt
Dicht gemacht: Go Butler
verlässt den deutschen Markt
dem deutschen Markt endgültig
den Rücken. Das Berliner Büro
wurde geschlossen, der Service,
bei dem die Nutzer per SMS oder
App einen digitalen Assistenten
mit verschiedenen Aufgaben
beauftragen können, werde auf
unbestimmte Zeit „pausieren“, so
Gründer und CEO Navid Hadzaad. Die deutschen Mitgründer
Jens Urbaniak und Maximilian
Deilmann scheiden aus.
Heiko Klauer,
Country
Marketing
Manager
von Ikea
Deutschland
„Omnichannel ist eine Gesamtverantwortung im Unternehmen. Es ist keine Funktion, sondern eine Einstellung. Wenn man
Omnichannel über Funktionen abbildet,
wird das nicht funktionieren, weil man in
Prozessen denken muss.“
4.
18.Januar
Januar2016
2016
1/16
2/16
INTERNET WORLD Business
Rally The World: So heißt
das Mobile Game, das Aperto
für Volkswagen entwickelt
hat. Nutzer können damit
individuelle Rennstrecken
aus ihren Handyfotos basteln und diese danach mit
den VW-eigenen PS-Boliden
abfahren.
Rennen auf
der Lieblingsbundesstraße –
Rally the
World macht’s
möglich
In den USA hingegen glaubt man
weiter an das Geschäftskonzept:
Dort hat Go Butler kürzlich mit
dem Musiker und Schauspieler
Jared Leto einen weiteren prominenten Investor gewonnen. (il)
Produktpräsentation“
und
„Höchster Innovationsgrad“ verliehen.
Die Sieger werden am 29. Februar 2016 im Rahmen eines exklusiven Gala-Dinners in der
SHOPAWARD 2016
Einreichungsfrist
verlängert
Handelsunternehmen und Agenturen, die sich mit ihrem deutschsprachigen Online-Shop noch
für den diesjährigen INTERNET
WORLD Business Shop-Award
2016 bewerben wollen, dürfen
sich über eine Fristverlängerung
freuen: Da aufgrund der Weihnachtsferien in den vergangenen
Tagen eine besonders hohe Einreichungsquote zu beobachten
war, wurde der Abgabetermin
um eine Woche verlängert. Wer
noch dabei sein will, muss aber
jetzt schnell sein und seine
Bewerbung bis 19. Januar 2016
abgeben.
Der Preis wird zum inzwischen fünften Mal am Vorabend
der E-Commerce-Messe „Internet World 2016“ von der Redaktion INTERNET WORLD Business in den Kategorien „Bester
Online-Pure-Player“,
„Bester
Multichannel-Anbieter“, „Bester
Online-Shop eines Markenherstellers“, „Bester B-to-B-Shop“,
„Bester Mobile Shop“, „Beste
Letzte Chance für LastMinute-Bewerber
Münchner Szene-Location GOP
ausgezeichnet. Mehr Informationen zum Preis, den verschiedenen
Kategorien, den Vergabekriterien,
der Jury sowie das Einreichungsformular finden Sie unter:
shopaward.internetworld.de. (dz)
DEUTER
Marktplatzverbot ist
rechtskräftig
ner Produkte auf Amazon Marketplace geklagt – und Recht
bekommen. Deuter sah sein
„Premium-Image“ beim Vertrieb
über Amazon in Gefahr. Das
Gericht stimmte dem Rucksackhersteller zu, dass dieser ein
berechtigtes Interesse daran habe,
eine qualitativ hochwertige Beratung zu seinen Rucksäcken zu
gewährleisten. Aus diesem Grund
darf Deuter den Vertrieb seiner
Waren über Online-Marktplätze
wie Amazon oder Ebay verbieten.
In einem weiteren Schritt wollte
der Rucksackhersteller zudem die
Präsenz seiner Artikel auf Preisvergleichsportalen untersagen.
Doch dieser Klage gab das Frankfurter Oberlandesgericht nicht
statt. Allerdings ist das Urteil hier
noch nicht rechtskräftig.
Hersteller und Online-Händler
gerieten bereits häufiger wegen
des Vertriebs auf Online-Marktplätzen vor Gericht aneinander. In
der Vergangenheit beurteilten Gerichte jedoch oft die Wettbewerbsfreiheit höher als das Interesse
eines einzelnen Herstellers. (lm)
AMAZON DEUTSCHLAND
Der Rucksackhersteller Deuter
hat vor dem Oberlandesgericht
Frankfurt gegen den Vertrieb sei-
„Picking Challenge“
startet im März
Die Amazon Picking Challenge
kommt nach Deutschland: Bei
dem Wettbewerb treten im Juni
2016 in Leipzig 25 internationale
Tickets und Merchandising: Der VfB Stuttgart verkauft in seinem neuen OnlineShop nicht nur
Fanartikel, sondern
auch Tickets für seine
Spiele. Den Relaunch
verantwortet die
Agentur Netformic.
5
Gebührend emotional spricht der OnlineShop des Erstligisten seine Fans an
Robotics-Teams gegeneinander
an, um die von Amazon gestellte
Aufgabe zu erfüllen: einen Roboter zu konstruieren, der einen
Gegenstand fehlerfrei und ohne
Beschädigungen aus einem Regal
nehmen und auf einem Tisch
ablegen kann. Für das korrekte
Herausnehmen in einem vorgegebenen Zeitraum erhalten die Roboter Punkte. Geht ein Produkt
kaputt oder wird das falsche aus
dem Regal genommen, gibt es
Punktabzug.
Die diesjährige Picking Challenge findet im Rahmen der
Robocup-Weltmeisterschaften –
der Fußballweltmeisterschaft für
Roboter – statt und lockt die Robotic-Teams mit Preisgeldern
(il)
von 80.000 US-Dollar.
FACEBOOK
Messenger zählt 800
Millionen Nutzer
Mit der Ausgliederung seines
Messengers hat Facebook offenbar den richtigen Riecher gehabt:
Die Chat-App verzeichnet jetzt
800 Millionen Nutzer und rückt
damit immer näher an Whatsapp
heran – der Vorreiter unter den
Messengern zählt rund 900 Millionen Nutzer. Damit das Wachstum auch 2016 so munter weitergeht, hat David Marcus, Facebooks Vice President of Messaging Products, in einem Beitrag
im Firmenblog bereits eine neue
Losung ausgegeben. Sein Trend:
Die Telefonnummer ist tot, es lebe
die Message. Statt wie bisher zu
telefonieren, werden Voice- und
Video-Calls immer mehr über
Messenger-Apps ausgeführt. Und
auch die Kommunikation mit
Marken und Unternehmen werde
Milliarde in Sicht: Facebook
Messenger App
in der Zukunft immer stärker
über Gesprächsstränge im Messenger laufen.
Darüber hinaus will Facebook
weiterhin am Messenger basteln.
Vor allem das Thema künstliche
Intelligenz steht dabei auf dem
Programm – der virtuelle Assistent M soll unter anderem weiter
ausgebaut werden.
Schon 2015 hatte Facebook
kräftig am Messenger gearbeitet.
So führte das Unternehmen
neben dem virtuellen Sekretär M
unter anderem auch Finanztransaktionen über Messenger-Gruppen-Chats ein und stellte die App
für die Kommunikation zwischen
Unternehmen und ihren Kunden
(skr)
bereit.
Umsatzentwicklung Einzelhandel und Online-Handel bis 2015
Versand- und Internet-Einzelhandel
Einzelhandel insgesamt (ohne Kfz-Handel)
9,1 %
10 %
8%
6%
4%
2,8 %
2%
0%
-2 %
-4 %
-6 %
-8 %
-10 %
2005
2006
2007
2008
2009
2010
2011
2012
2013
2014*
2015**
2015: Ein gutes Jahr für den Einzelhandel – und ein sehr gutes für den E-Commerce
INTERNET WORLD Business 2/16
Quelle: Statista; * vorläufiger Wert, ** Januar bis November
Button im Schrank
Der Curated-Shopping-Anbieter Modomoto hat sich ein Beispiel an Amazon
genommen und seinen eigenen Dash-Button entwickelt: Den Modomoto-Button
können sich kaufunlustige Männer in den Schrank hängen – wenn das letzte Hemd
ein Loch hat, wird per Knopfdruck eine neue Modomoto-Bestellung ausgelöst.
UPDATE
6
INTERNET WORLD Business
18. Januar 2016
2/16
World Wide Web
Start-up
Everysize positioniert sich als
Produktsuche und ConversionBringer für Händler.
„Wir sind eine spezialisierte
Produktsuche und setzen
außerdem auf Content Marketing“, beschreibt Denis Falkenstein Everysize.com. Mit
Freunden gründete er 2015
das Start-up in Stuttgart.
Sneaker-Fans suchen hier
nach Modellen und den Läden,
in denen sie in ihrer Größe
verfügbar sind. Drei Monate
nach dem Start hat das Trio die
Daten von 17 Shops integriert.
„Im November verschickten wir
erste Rechnungen“, erzählt
Falkenstein. „Einige Händler
haben sich dabei für hohe
Conversion Rates bedankt.“
Sie bezahlen Everysize für den
Everysize.com: Sneakers
nach Größe und Verfügbarkeit suchen
Traffic und die Käufe. Ersten
Erfahrungen zufolge sorgt
Everysize für Conversion
Rates um sieben Prozent. Zur
Nutzerbindung und Reichweitensteigerung ist die Suche
mit einem Blog zum Thema
Sneakers verbunden. Noch
arbeitet Everysize an der eigenen Bekanntheit, die Gründer
wollen ihre Suche aber auf
weitere Schuhtypen ausweiten. „Everysize kann nach
allen Produkten suchen, die
von Größen abhängig sind“, so
Falkenstein. „Wir sind in der
Nische gestartet, um uns
selbst zu finanzieren, wollen
aber weiter wachsen.“ (vs)
DETROIT/ USA // INGOLSTADT / DEUTSCHLAND
Die Investitionen von Audi und General Motors
http://bit.ly/gm-lyft // http://bit.ly/silver-audi
BIRSFELDEN / SCHWEIZ
Vitra liebäugelt mit Möbel-Start-up Hem
http://techcrunch.com/2015/12/30/ho-hem/
Mit 500 Millionen US-Dollar beteiligt sich General Motors an Lyft.
Das Start-up konkurriert mit Uber und bietet einen Mitfahrdienst
an. Mit GM wird es autonome Taxis entwickeln. Mickrig wirken
daneben die 28 Mio. Dollar, die Audi in Silvercar steckt. Es ist die
erste Beteiligung der Ingolstädter. Silvercar vermietet an USFlughäfen online Limousinen: bevorzugt Audis. (vs)
Der Schweizer Möbelhersteller Vitra soll laut Nachrichtendienst Techcrunch an Hem interessiert sein. 20 Millionen Dollar
soll Vitra bieten. Hem gestaltet und vermarktet von Berlin aus
eine eigene Möbellinie und startete 2014. Dahinter stehen Jason
Goldberg und Bradford Shellhammer, die bereits mit einer vergleichbaren Idee namens Fab.com grandios scheiterten. (vs)
BOULOGNE-BILLANCOURT /
FRANKREICH
Carrefour kauft Marktplatz
http://bit.ly/carrefour-com
Der französische Handelskonzern hat jetzt Rue du Commerce
vollständig übernommen. Der
Marktplatz existiert seit 1999
und verkauft Elektronik, Mode
und mehr online. Mit ihm will
Carrefour seine Online-Erlöse
steigern. Diese liegen bisher
bei lediglich zwei Prozent des
Umsatzes. (vs)
APPLE
Investment in künstliche Intelligenz
Apple hat zu Jahresbeginn das
Start-up Emotient übernommen.
Das Unternehmen entwickelt
Technologien, die Emotionen
von Gesichtern in Video-Inhalten ablesen können. Das berichtete das „Wall Street Journal“.
Dazu bedient sich die Technologie des sogenannten „Deep
Learnings“, eine Art künstlicher
Intelligenz, an der in der Vergangenheit bereits andere Unternehmen wie Google mit Deep Mind,
Microsoft, Facebook, Pinterest
oder Snapchat gearbeitet haben.
Apple hat die Übernahme des
in San Diego ansässigen Startups bestätigt. Nähere Details
zum Kaufpreis oder den Plänen
Apples für Emotient gibt es aber
noch nicht.
LONDON /
GROSSBRITANNIEN
Royal Mail kauft Netdespatch
http://bit.ly/netdespetch
DAEGU / SÜDKOREA
Samsungs Tablet-Kühlschrank
http://bit.ly/samsung-cooler
Nach dem Kurierdienst eCourier nun
einen Software-as-a-Service-Anbieter:
Großbritanniens Post, die Royal Mail,
kaufte Netdespatch. Der Dienst vereinigt auf seiner Plattform Services rund
um Pakete: Kunden verfolgen hier den
Versand von Bestellungen oder eigenen Sendungen, drucken Paketkarten
aus oder ordern Zusteller. (vs)
Die alte Idee neu gedacht: Samsung präsentiert den vernetzten Kühlschrank. Der
21,5 Zoll große Touchscreen auf der Tür
zeigt, was Kameras innen filmen. Zudem
können Besitzer mit diesem während
nächtlicher Fressattacken im Internet surfen. Mit dem Smartphone synchronisiert
führt der Cooler beim Einkaufen vor, was
in ihm liegt – oder besser: was fehlt. (vs)
Im Oktober 2015 hatte Apple
bereits mit Vocal IQ in künstliche
(skr)
Intelligenz investiert.
CES
Zukunftstrends aus
Las Vegas
Über 170.000 Menschen besuchten Anfang Januar die CES, die
weltgrößte Consumer-Electronics-Messe in Las Vegas, um die
Neuheiten von über 3.800 Herstellern zu bestaunen. Zu den
Virtual Reality: Ein Publikumsmagnet auf der CES
Hinguckern, die sich dicht an
dicht auf 230.000 Quadratmeter
Ausstellungsfläche
drängten,
gehörten sicher die neuen „8K
Super UHD“-Fernseher, der
7.680 x 4.320 Bildpunkte darstellen können soll. Auch den Bildstandard HDR (High Dynamic
Range), den man bislang nur von
Kameras kennt, boten einige der
in Las Vegas gezeigten neuen
Pixel-Boliden. Bei den TV-Bildschirmen soll HDR für ein besonders kontrastreiches Bild mit
einer erweiterten Farbvielfalt
sorgen.
Abseits von den TV-Geräten
sorgte vor allem die neueste
Generation an Virtual-RealityBrillen für die größten Besucherströme. Das alles überragendes
Thema war auch in diesem Jahr
die Vernetzung: Smart Home,
Connected Car und das Internet
der Dinge beherrschten die
Diskussion in den Hallen.
(il)
AMAZON
Logistik-Pläne für
Hamburg gestoppt
Amazon hat seine Pläne für ein
lokales Verteilzentrum in Hamburg St. Georg in der Nähe des
Hamburger Hauptbahnhofs vorerst auf Eis gelegt. Die Pläne scheiterten am Widerstand im Bezirk.
Politiker von SPD und Grünen
fürchteten den zusätzlichen Verkehr, berichtet das LogistikWatchblog: Amazon plante eine
2.500 Quadratmeter große Fläche
mitten in einem Bürokomplex zu
mieten. Sämtlicher Lieferverkehr
hätte über benachbarte Wohnstraßen abgewickelt werden müssen.
Amazon ist jedoch bereits auf der
Suche nach Alternativen: Das Unternehmen führe Gespräche mit
der Hamburgischen Gesellschaft
für Wirtschaftsförderung, um
Auswahlstandorte in Hammer-
18. Januar 2016
brook oder Billbrook zu diskutieren, so ein Bericht des „Hamburger Abendblatts“.
Auch in Frankfurt, Köln und
Berlin treibt das Unternehmen
seine Pläne für eine eigene CityLogistik voran und sucht bereits
entsprechendes Führungspersonal für lokale Verteilzentren.
Am weitesten sind wohl die Expansionspläne in der Berliner
Innenstadt fortgeschritten, wo
der Konzern angeblich bereits
ein 2.500 Quadratmeter großes
Areal für logistische Zwecke
plant.
(il)
WE CHAT
Angriff auf Skype
Microsofts Skype bekommt
Konkurrenz: Der vor allem im
asiatischen Raum beliebte
We Chat mausert sich
zum Skype-Konkurrenten
Messenger-Dienst We Chat
verfügt nun über die neue Telefonfunktion We Chat Out,
mit der sich herkömmliche
Festnetz- und Mobilfunknummern anrufen lassen.
Vorerst ist das neue Feature
zwar nur für Nutzer in den
USA, Hongkong und Indien
verfügbar, weitere Länder sollen aber in Kürze folgen.
Im Gegensatz zu den normalen Chats und Video-Calls
sind Gespräche im Fest- oder
Mobilfunknetz
wie
bei
Microsofts Skype kostenpflichtig. Guthaben zum Telefonieren lässt sich direkt
innerhalb des Messengers als
In-App-Kauf buchen – in den
USA genügt ein 99-CentPaket für rund zwei Stunden
Gesprächszeit. Als Willkommensbonus erhalten neue
Nutzer zudem ein 99-CentPaket gratis. Zum Vergleich:
Skype-User zahlen rund 3,30
US-Dollar für ein zweistündiges Gespräch im US-Festnetz.
We Chat ist zurzeit für die
mobilen Systeme Android,
iOS, Windows Phone und
Blackberry 10 sowie für Windows, Mac OS und als WebApp auf dem Desktop erhältlich. Nach eigenen Angaben
zählt der Dienst derzeit weltweit über eine halbe Milliarde
Nutzer.
(sb)
2/16
FACEBOOK
Live-Rail-Adserver
abgeschaltet
Im Sommer 2014 übernahm Facebook die Video-Anzeigen-Börse
Live Rail sowie deren Supply-SidePlattform, auf der sich Webseiten-
INTERNET WORLD Business
betreiber automatisiert diejenigen
Bewegtbildanzeigen aussuchen
können, die zu ihrem Angebot
passen – und Werbungtreibende
geeignetes Inventar finden. Jetzt
schaltet Facebook den Adserver
der Plattform aber ab. Neue Kunden werden nicht mehr angenommen, so das Unternehmen in
einem Blogpost. Als Begründung
nennt Facebook, dass sich der
Live-Rail-Adserver mit den im
Rahmen des Audience Networks
angebotenen Leistungen zum Teil
überschnitten hat. Zudem habe
das Adserving durch Live Rail
nicht wirklich viele Kunden
gefunden.
(sg)
7
NEWS ONLINE
E-Commerce, Online-Marketing
und Tools & Technik: Topaktuelle
News finden Sie unter www.inter
networld.de. Dort können Sie auch
unseren dreimal täglich erscheinenden Newsletter bestellen.
SCHWERPUNKT
INTERNET WORLD Business
18. Januar 2016
2/16
Foto: Shutterstock / Nicescene
8
Datenschutz-Dilemma
Die neue Datenschutzrichtlinie der EU soll die Gesetze der Mitgliedsländer harmonisieren.
Experten befürchten allerdings zusätzliche Belastungen für die digitale Wirtschaft
ie Lösung
Lösu wirkt leicht grotesk: Seit Jahren diskutiert
di
die digitale Wirtschaft
Daten
mit Datenschützern
über das Für und
Wider von Cookies und darüber, wie der
Kunde übe
über die geheimnisvollen Brotkrumen in sein
seinem Browser zu informieren sei.
d Im Sommer 2015 hat Google
Und dann das:
eine Kenn
Kennzeichnung von Websites eingeführt, die mit dem hauseigenen Google
v
Analytics verknüpft
sind. Nutzern, die eine
sol
solche
Seite aufrufen, wird der
Hinweis eingeblendet, dass sie
Cookies verwendet. Den Hinweis können sie dann per
Mausklick bestätigen und sie
können auch die Datenschutzerklärung lesen. (Zwischenfrage: Kennen Sie jemanden, der
schon einmal eine Datenschutzerklärung von vorn bis hinten gelesen hat?)
Einen „Ablehnen“-Button bietet der eingeblendete Hinweis jedoch nicht. Was der
Nutzer mit der ihm gegebenen Information
anfängt, bleibt ihm überlassen.
Dieser Fall ist symptomatisch für die derzeitige Situation beim Datenschutz in
Deutschland. Das bisweilen zähe Ringen
zwischen Industrie und Datenschützern
scheint an den Interessen der Bürger vorbeizugehen. Eine Umfrage des Instituts für
D
„Die neue Verordnung geht in
letzter Konsequenz zulasten
der Vielfalt des Internets“
Thomas Duhr
Vizepräsident
Bundesverband Digitale Wirtschaft
(BVDW) e.V.
www.bvdw.org
Demoskopie Allensbach im Auftrag der
deutschen Telekom ergab, dass die Deutschen andere Sorgen haben als den Schutz
ihrer Privatsphäre im Internet: Mit 48 Prozent aller Nennungen führt die Angst vor
Demenz und Pflegebedürftigkeit im Alter
die Liste der Dinge an, um die sich die Bundesbürger 2015 ernsthaft Sorgen machen.
Dicht darauf folgen die Furcht vor Altersarmut (43 Prozent) oder einer lebensbedrohenden Erkrankung (41 Prozent). Die
Angst vor Datenbetrug im Internet, speziell davor, dass das eigene Konto von Hackern geleert wird, landete in der Befragung
vom Juni 2015 bei 28 Prozent, gleichauf mit
der vor terroristischen Anschlägen. Heute,
nach den schrecklichen Ereignissen der
letzten Wochen, könnte das allerdings ganz
anders aussehen. Angst vor behördlicher
Schnüffelei – vor der Datenschutz eigentlich schützen soll – ist bei den Deutschen
weniger stark ausgeprägt: 19 Prozent aller
Bürger hegen die Befürchtung, dass der
deutsche Staat ihnen nachspionieren könnte, die Ausforschung durch die NSA oder
andere ausländische Dienste stellt sogar nur
für 15 Prozent ein ernsthaftes Problem dar.
Alles halb so schlimm also? Nicht ganz:
Jeder vierte Bundesbürger machte sich
2015 große Sorgen, dass seine Daten durch
Unternehmen unerlaubt weitergegeben
werden – zu viele, als dass die digitale
Wirtschaft das ignorienen könnte. In
Europa, so ergab eine Studie des SecurityAnbieters Symantec, sind die Befindlichkeiten der Bürger bezüglich ihrer digitalen
Privatsphäre von Land zu Land unterschiedlich stark ausgeprägt. So sind in
Spanien 78 Prozent und in Deutschland 62
Prozent aller Bürger wegen der Sicherheit
ihrer persönlichen Daten besorgt, in
Großbritannien sind es nur 49 Prozent.
Und gerade einmal acht Prozent aller
Deutschen sind bereit zu akzeptieren, dass
ein Unternehmen ihre persönlichen Daten
an Dritte weitergibt. Die Italiener sind da
anders gestrickt: Für 47 Prozent ist das
kein Problem.
Der Vorgänger stammt aus
der Internet-Gründerzeit
Den unterschiedlichen Bedürfnissen von
28 Staaten, ihren Bürgern und der digitalen Wirtschaft soll eine neue EU-Datenschutzrichtlinie Rechnung tragen, die Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO).
Sie ersetzt ein Regelwerk, das bereits zwei
Jahrzehnte auf dem Buckel hat und zu
18. Januar 2016
2/16
einer Zeit verabschiedet wurde, als es
weder Google noch Facebook gab und die
meisten Nutzer sich noch mit piepsenden
Analogmodems ins Internet einwählten
und Smartphones, Location Based Services und Tracking über Device-Grenzen
hinweg kaum denkbar erschienen. Die
DS-GVO, die nach derzeitigem Kenntnisstand wahrscheinlich 2018 in Kraft treten
wird, soll das Datenschutzrecht in ganz
Europa harmonisieren. Für deutsche
Internet-Unternehmen hätte das ähnliche
Folgen wie die EU-Verbraucherrechterichtlinie (EU-VRRL). Sie wurde 2011
vom EU-Parlament beschlossen, den Mitgliedsstaaten wurde eine gewisse Zeitspanne eingeräumt, um die Richtlinie in
nationales Recht umzusetzen. In Deutschland wurde die Umsetzung 2013 verabschiedet und trat im Juni 2014 in Kraft. Seitdem
haben Verbraucher in der EU einheitlich
die gleichen Rechte beim Einkauf – und
die Unternehmen müssen sich nicht an 28
unterschiedliche Gesetzgebungen halten,
wenn sie in ganz Europa aktiv sein wollen.
Trotz breiter Zustimmung
viel Kritik bei den Details
Vor diesem Hintergrund stehen die meisten Branchenvertreter der DS-GVO
grundsätzlich positiv gegenüber. Thomas
Duhr, Vizepräsident des Bundesverbands
Digitale Wirtschaft (BVDW) hebt vor
allem den Wechsel zum Marktortprinzip
lobend hervor. „Damit wird der gesamte
europäische Datenschutzraum transparenter und sowohl für Unternehmen als
auch für Nutzer besser nachvollziehbar.“
Das Marktortprinzip bedeutet, dass für
die datenschutzrechtliche Bewertung von
Angeboten der Ort maßgeblich ist, an dem
das Angebot auf seinen Nutzer trifft. Also
nicht der Firmensitz des Anbieters oder
der Standort seines Data Centers, sondern
der Aufenthaltsort des Nutzers zum Zeitpunkt der Nutzung. Berief sich etwa Facebook in der Vergangenheit bei rechtlichen
Streitigkeiten häufig auf das geltende
Recht am Firmensitz der Europazentrale
im irischen Dublin, würde dieses Argument in Zukunft nicht mehr gelten.
Zufrieden ist der BVDW-Verbandsvize
mit dem vorliegenden DS-GVO-Entwurf
jedoch nicht: „Leider zeigt der verabschiedete Kompromiss zur DatenschutzGrundverordnung mit aller Deutlichkeit,
dass der europäische Gesetzgeber die Zeichen der Zeit nicht in allen Facetten
erkannt hat.“ Duhr bemängelt, dass die
EU-Richtlinie einen „realitätsfernen, einwilligungsbasierten ‚One size fits all‘Ansatz darstellt, der erhebliche Hürden
für entgeltfreie Dienste, also den Kern des
Internets, schafft“.
Lange Liste mit
hehren Zielen
Aus Sicht eines EU-Bürgers und eines
Politikers, der von eben diesen Bürgern
gewählt werden will, liest sich die Liste der
Punkte, die die DS-GVO europaweit
regeln soll, durchaus beeindruckend.
INTERNET WORLD Business
9
„Ich glaube, meine persönlichen Daten sind nicht sicher“
Spanien
78 %
Deutschland
62 %
Frankreich
56 %
Niederlande
53 %
Italien
51 %
Dänemark
50 %
UK
49 %
Über die Hälfte aller Europäer ist über die Sicherheit ihrer persönlichen
Daten besorgt – in Deutschland fast zwei Drittel der Internet-Nutzer
INTERNET WORLD Business 2/16
Quelle: Symantec State of Privacy Report 2015
Glossar
DS-GVO
Internet-Konzerne wie
Google oder Facebook müssen die Zustimmung zur Datennutzung künftig ausdrücklich einholen.
Mindestalter: Kinder und Jugendliche
unter 16 Jahren benötigen bei der EinwilZustimmung:
„Allen Unternehmen gibt die
neue Verordnung europaweit
Rechtssicherheit“
Carsten Diepenbrock
Managing Director
Acxiom Deutschland GmbH
www.acxiom.de
ligung zur Datenverarbeitung die Zustimmung der Eltern. Nationales Recht kann
das Mindestalter auch herabsetzen.
Privacy by Design: Unternehmen müssen
ihre Produkte datenschutzfreundlich gestalten und entsprechend voreinstellen.
Datenlecks: Anbieter sind künftig verpflichtet, ihre Nutzer umgehend über
Datenlecks zu informieren.
Recht auf Vergessenwerden: Verbraucher
erhalten das Recht, Informationen leichter
löschen zu lassen.
Portabilität: Nutzer sollen Daten leichter
von einem Anbieter zum nächsten mitnehmen können.
Beschwerden: Bei Problemen kann sich
der Verbraucher in seiner Sprache an eine
heimische Beschwerdestelle wenden.
Strafen: Unternehmen, die gegen die
Datenschutzregeln verstoßen, drohen
Strafen von bis zu vier Prozent des Jahresumsatzes. Bei Google wäre das dann im
Extremfall ein Milliardenbetrag.
Einer der wichtigsten Vorteile der DSGVO – ihre europaweite Verbindlichkeit –
ist allerdings gleichzeitig ihr Hauptnachteil, vor allem aus deutscher Sicht. BVDWExperte Duhr moniert, dass etablierte
Lösungen, die sich im deutschen Datenschutzrecht bereits bewährt haben, nicht
Eingang in die EU-Richtlinie fanden. Damit konstatiert er im Grunde gleichzeitig
das Scheitern des eigenen Verbandes,
denn „Digitale Wirtschaft und Datenschutzbehörden haben während des
gesamten Entstehungsprozesses immer
weder auf die Notwendigkeit einer umfassenden Implementierung hingewiesen“ –
offenbar vergeblich.
Bauchschmerzen bereitet der Branche
die fehlende Risikodifferenzierung. Der
Entwurf, so der Vorwurf, behandelt alle
Unternehmen gleich, egal ob es sich um
Facebook mit mehreren hundert Millionen Kunden in Europa handelt oder um
eine kleines Start-up mit ein paar hundert
Kunden. Oliver Süme vom Branchenverband Eco sieht seine Klientel der InternetInfrastrukturanbieter vor großen Herausforderungen: „Grundsätzlich begrüßen
wir die längst überfällige Einigung der
EU-Mitgliedstaaten auf eine gemeinsame
Datenschutz-Grundverordnung,
auch
wenn klar ist, dass dadurch auf die Unternehmen zunächst enorme Kosten zukommen.“ So müssen sie beispielsweise zahlreiche IT-Systeme, Dokumentationen und
Schnittstellen anpassen, Mitarbeiter schulen und Vertragswerke neu aufsetzen, um
die neuen Verpflichtungen im Zusammenhang mit der Nutzereinwilligung,
dem Recht auf Vergessenwerden, der Datenportabilität und dem Marktortprinzip
zu erfüllen, sagt das Eco-Vorstandsmitglied: „Das betrifft alle Unternehmen, die
mit personenbezogenen Daten zu tun
haben“– die großen wie auch die kleinen.
Auch Bernhard Rohleder, Hauptgeschäftsführer des ITK-Branchenverbands Bitkom, begrüßt grundsätzlich die
Verabschiedung einer EU-weiten Daten- ▶
Die Datenschutz-Grundverordnung ist eine Richtlinie der EU, die
die Datenschutzgesetzgebung der
28 EU-Staaten harmonisieren soll.
Sie könnte 2018 in Kraft treten.
Personenbezogene
Daten
Zu den besonders schützenswerten
Daten gehören Kennzeichen wie
Telefonnummern, Adressen und
Kontonummern sowie OnlineKennungen wie E-Mail-Adressen
und biometrische Daten.
Nicht eindeutige
Merkmale
Dazu gehören zum Beispiel Zeitstempel- und Geodaten, mit denen
sich Personen auf indirektem Weg
identifizieren lassen. Auch sie
könnten schutzwürdig sein.
Für die Verarbeitung
Verantwortlicher
Die Stelle, die „über die Zwecke
und Mittel der Verarbeitung von
personenbezogenen Daten entscheidet“. Es handelt sich dabei
also um das Unternehmen oder
die Organisation, die zu Beginn
beschließt, Daten der betroffenen
Person zu erfassen.
Auftragsverarbeiter
Jeder, der die Daten im Auftrag
des für die Verarbeitung Verantwortlichen verarbeitet. Die DSGVO definiert das Speichern auf
Servern und in Clouds explizit als
Verarbeitungsverfahren.
SCHWERPUNKT
10
INTERNET WORLD Business
Mehr Angst
vor Demenz als
vor Datenklau
schutzrichtlinie: „Davon profitieren auch
die Unternehmen, weil sie beim Datenschutz künftig einheitliche Marktbedingungen vorfinden.“ Allerdings treibt den
Bitkom die Sorge um, dass die angestrebte
Vollharmonisierung der Datenschutzgesetzgebung am Ende nicht erreicht wird –
in zu vielen Details seien noch nationale
Alleingänge möglich. Als „unsinnig und
praxisfern“ bezeichnet Rohleder die Regelung, dass Jugendliche unter 16 Jahren die
Zustimmung der Erziehungsberechtigten
benötigen, bevor sie sich bei einem Internet-Dienst anmelden, zumal diese Grenze
von Mitgliedsland zu Mitgliedsland unterschiedlich geregelt werden kann.
Kunden erhalten Recht
auf Auskunft über Daten
48 %
aller Deutschen machen
sich große Sorgen darüber, pflegebedürftig
oder dement zu werden.
25 %
aller Deutschen machen
sich große Sorgen darüber, dass Unternehmen
ihre Daten unbefugt
weitergeben.
17 %
aller Deutschen machen
sich große Sorgen darüber, dass ihre persönlichen Daten in sozialen
Netzwerken missbraucht werden.
Quelle: Telekom Sicherheitsreport 2015
27 %
29 %
aller Deutschen würden
Ihre E-Mail-Adresse
angeben, wenn sie dafür
einen Preis gewinnen
könnten.
aller Deutschen würden
ihre E-Mail-Adresse
angeben, wenn sie dafür
Geld bekämen.
Quelle: Symantec State of Privacy Report 2015
Während die Verbraucherrechterichtlinie,
die in Deutschland 2014 für Änderungen
im Fernabsatzrecht sorgte, vor allem die
von vielen Unternehmen bereits gelebte
Praxis festschrieb, sind die Änderungen
beim Datenschutz gravierender. So sieht
die DS-GVO etwa ein grundsätzliches
Recht aller Kunden auf Auskunft zu ihren
personenbezogenen Daten vor – der gute
alte Datenschutzbeauftragte könnte also
in Zukunft unerwartet Publikumsverkehr
bekommen.
Carsten Diepenbrock, Deutschlandchef
des Datenanalyse- und Cloud-Anbieters
Acxiom, rät deshalb allen Unternehmen,
rechtzeitig für genügend personelle Ressourcen zu sorgen. Das Problem trifft
kleine Unternehmen härter als große, denn
sie müssen grundsätzlich die gleichen
Informations- und Dokumentationspflichen erfüllen wie die Internet-Giganten.
Und wenn man die bisherige Praxis der
Verquickung von Datenschutz- und Wettbewerbsrecht betrachtet, dann besteht
durchaus die Gefahr neuer Abmahnwellen
(siehe auch Seite 38). Immerhin: Deutsche
Unternehmen kennen die Funktion des
Datenschutzbeauftragten bereits, während andere EU-Mitgliedstaaten mit diesem Konzept noch nicht so vertraut sind.
Im Gegensatz zur alten Datenschutzrichtlinie macht die DS-GVO einen Unterschied zwischen dem „für die Datenverarbeitung Verantwortlichen“ und dem
„Auftragsverarbeiter“. Ersterer ist das
Unternehmen, das Daten erhebt und
nutzt, der Zweite ist der Dienstleister, der
von diesem Unternehmen beauftragt wird
und zum Beispiel ein Rechenzentrum
betreibt. War es bislang so, dass bei Verstößen gegen den Datenschutz vor allem das
Unternehmen im Fokus stand, das die
Daten erhoben hatte, sollen künftig
Ansprüche auch gegen den Dienstleister
möglich sein. Das dürfte zu deutlichen
Verschiebungen im Verhältnis zwischen
Internet-Unternehmen und ihren Dienstleistern führen – und zu erweiterten
Dokumentationspflichten.
Eine Zeitbombe enthält der Artikel 23
des Entwurfs. Er regelt die sogenannte
„Privacy by Design“: Dienste müssen so
ausgelegt werden, dass sie mit möglichst
wenig personenbezogenen Daten auskommen. Diese Forderung ist nicht neu,
18. Januar 2016
2/16
„Meine persönlichen Daten sind wertvoll“
Italien
94 %
Spanien
87 %
Niederlande
85 %
Deutschland
81 %
Frankreich
77 %
UK
75 %
Dänemark
69 %
In Italien schätzen die Bürger den Wert ihrer personenbezogenen Daten
besonders hoch ein, dänische Internet-Nutzer sehen das viel entspannter
INTERNET WORLD Business 2/16
Quelle: Symantec State of Privacy Report 2015
allerdings enthält der Richtlinienentwurf
die ausdrückliche Ermächtigung für die
EU-Kommission, diese Regelungen zu
einem späteren Zeitpunkt gemäß der dann
herrschenden Gegebenheiten zu präzisieren – einer der Hebel, die dazu führen
könnten, dass auch in Zukunft an der
Datenschutzfront kontinuierlich Bewegung herrscht. BVDW-Vize Duhr schwant
dadurch schon jetzt Schlimmes: „Das
Internet als wirtschaftlicher Wachstumsmotor
t wird
i d im
im Ergebnis
Ergeb
E bniis üb
ü
berreguli
liertt, die
di
die
überreguliert,
erlauben. Wie mit anonymisierten Daten
umzugehen ist, regelt die DS-GVO nach
bisherigem Stand nicht. Kein Wunder,
dass Duhr moniert, dass die in Deutschland bewährte Methode der Pseudonymisierung von Nutzerdaten im Richtlinienentwurf kaum Niederschlag gefunden hat.
Sein Urteil über den Entwurf aus Brüssel
ist aus Sicht der europäischen InternetWirtschaft mit vielen kleinen und wenigen großen Playern niederschmetternd:
„Die neue Datenschutz-Grundverordnung geht in letzter Konsequenz zulasten
der Vielfalt des Internets.“
Umsetzung in nationales
Recht ist entscheidend
„Für die Digital-Wirtschaft ist
es wichtig, dass der gemeinsame Rechtsrahmen jetzt auch
einheitlich umgesetzt wird“
Bernhard Rohleder
Hauptgeschäftsführer
Bitkom e.V.
www.bitkom.de
Wettbewerbsfähigkeit Europas im globalen Wettbewerb deutlich begrenzt.“
Als Beispiel dafür kann der Begriff der
personenbezogenen Daten gelten, der im
DS-GVO-Entwurf anders definiert wird,
als es bislang üblich war. Diese Daten, die
grundsätzlich als besonders schutzbedürftig gelten, können in Zukunft auch sogenannte „nicht eindeutige Merkmale“
umfassen: Das sind typischerweise Zeitinformationen oder Geodaten, die eine
indirekte Identifizierung einer Person
Doch bis zur Umsetzung der DS-GVO in
geltendes, nationales Recht ist es noch ein
weiter Weg – auf dem alle Beteiligten auf
Gestaltungsspielräume hoffen. Denn bevor die Unternehmen die Umstellung
auf den neuen Rechtsrahmen angehen können, müssen zunächst die
Mitgliedstaaten ihre Datenschutzgesetze überarbeiten. Dabei prüfen
sie, welche der bestehenden Regelungen durch die Verordnung ersetzt und
welche bestehen bleiben oder angepasst
werden können. Bitkom-Chef Rohleder
hofft dabei auf Einigkeit: „Für die DigitalWirtschaft ist es wichtig, dass der gemeinsame Rechtsrahmen nun auch einheitlich
durchgesetzt wird.“ Das sei eine zentrale
Aufgabe für die nationalen und in
Deutschland sogar föderal organisierten
Datenschutzbehörden, auf die sie bislang
nur unzureichend vorbereitet sind sagt
Rohleder. Um am Ende zu einem Ergebnis
zu kommen, das die europäische InternetWirtschaft nicht völlig ausbremst, ruft er
dazu auf, auf „eine Auslegung und Umsetzung der Verordnung mit Augenmaß“
hinzuwirken.
Da dürfte bis 2018 noch jede Menge
◼
Arbeit zu erledigen sein.
Frank Kemper
internetworld.de/fk
01.-02. März 2016, München
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online
Die Zukunft des E-Commerce
Referenten des internationalen Tracks
„E-Commerce abroad“:
Thordt W. Clausen
Manager China,
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Roland Fink
Geschäftsführer
und Gründer,
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Marc W. Finsterlin
Managing Partner,
Serviceplan China
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Managing Director,
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Simon Liss
Founding PartnerStrategy & Innovation,
Omnifi Ltd
Martin Reiter
Head of Marketing,
Growth and Expansion,
Wayfair
Rupert Staines
Managing Director
Europe,
Radiumone
Saygin Yalcin
Gründer & CEO,
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internetworld-messe.de
InternetWorldMesse
#iwm
E-COMMERCE
INTERNET WORLD Business
18. Januar 2016
2/16
Foto: Studiovin/Shutterstock
12
3 Mio.
Haushalte suchen
pro Jahr in
Deutschland eine
Wohnung und
ziehen um
Quelle: IVD
„Die Branche wird sich
in Zukunft stärker
positionieren und neue
Services entwickeln“
Ulrich Gros
Finanzvorstand
Immowelt Holding AG,
Nürnberg
www.immowelt.de
Rund um die Wohnung
Eine Gesetzesänderung und frische Geschäftsmodelle: Der Online-Immobilienmarkt
ist in Bewegung geraten, die Marktführer setzen verstärkt auf neuartige Services
ie neue Regel im Maklergesetz sollte
für mehr Fairness im Mietmarkt sorgen: Seit Juni 2015 gilt bei der Vermietung
von Wohnungen das Bestellerprinzip.
Mieter sparen seither bis zu zwei Kaltmieten Provision, wenn ein Makler eingeschaltet wird, denn diesen muss nun der
Eigentümer bezahlen.
Das Maklergesetz schont nicht nur die
Haushaltskasse der Mieter, es brachte vor
allem den Immobilienmarkt im Internet
in Bewegung, der seit Jahrzehnten wie
zementiert erschien und weitgehend aus
Portalen und Anzeigenmärkten bestand.
Mehr als 30 Start-ups bieten hier inzwischen
neue Tools und Services an, die Suche, Vermietung und Verkauf erleichtern und die
Präsentation von Immobilien verbessern
(s. Kästen). Mit der Skjerven-Gruppe hat
sich zudem ein Investor etabliert, der sich
auf diesen Bereich spezialisiert hat.
Vor der Einführung des Bestellerprinzips sank auf den Portalen die Zahl der
Mietangebote, weil sich Makler um neue
Aufträge bemühen mussten. Außerdem
fusionierten die Portale Immowelt und
Immonet; die Mutter von Marktführer
Immobilienscout24, die Scout AG, notiert
heute an der Börse. „Eine Gesetzesänderung in einem so lukrativen Markt verändert die Branche und bringt neue
Geschäftsmodelle hervor“, kommentiert
Volker Wohlfahrt, Vice President Consumer Marketing bei Immobilienscout24,
D
die Entwicklung. „Einige kleinere Mietmakler haben ihr Geschäft aufgegeben, bei
uns sank die Zahl der professionellen Immobilienvermittler um mehr als 1.500.“
Stagnation im Wohnungsbau
belebt Anzeigenmarkt
Das Geschäft der Portale blüht weiterhin:
Der Bestand an Mietwohnungen hat sich
zwar wieder normalisiert, aber steigende
Migration, der wachsende Zuzug in Ballungsräume, der stagnierende Wohnungs-
bau sowie niedrige Zinsen und fehlende
Anlagealternativen sorgen dafür, dass Mieter wie Käufer händeringend nach Hausund Wohnungsangeboten suchen. „Unser
Geschäft betrifft das neue Gesetz nicht. Um
Aufmerksamkeit für ihre Angebote zu erreichen, werden Makler und Eigentümer
weiterhin Anzeigen schalten“, sagt Ulrich
Gros, Finanzvorstand bei Immowelt. „Sie
werden sich aber stärker positionieren und
mehr Services entwickeln müssen.“
Längst hat sich die Suche nach Wohnungen und Häusern ins Internet verlagert.
Bis 2018 sollen 70 Prozent der Angebote
Für Mieter
Für Vermieter
Das WG-Zimmer, die Wohnung, das richtige Viertel:
Start-ups helfen jetzt bei
der Wohungssuche und bei
der Bewerbung. Einige von
ihnen fokussieren sich auf
Städte und Regionen, andere
auf Social Media.
Einfacher, effizienter und
schneller die Wohnung vermieten: Dafür bieten Startups Planungstools und
Video- und 360-Grad-Ansichten. Sie analysieren zudem
Daten, um passende Bewerber vorzuschlagen.
Anbieter: Homewhere.io,
Wunschwohnviertel, Nesthub, Nachmieter.de, Salz&
Brot, Wohnungsboerse,
Housy, Immoapply
Anbieter: Nestpick, Immomio, Moovin, Devepo,
Adequado, Mietercasting,
Rentkit, Immodelfin,
Vermietfabrik, Righthome
18. Januar 2016
2/16
nur noch online erscheinen. Laut einer
Studie der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität suchen 70 Prozent der
Kaufinteressenten und Mieter auf Portalen, 61 Prozent in Suchmaschinen und 34
Prozent auf Kleinanzeigenmärkten. Mit
zwölf Millionen Besuchern im Monat
führt Immobilienscout24 den Anzeigenmarkt an. Doch im Verein mit dem Hamburger Portal Immonet konnte Immowelt
den Abstand verringern.
Neue Management-Tools
und bessere Ansichten
Die Portale reagieren auf die neuen Aufgaben für Makler bereits mit mehr Service
für deren Online-Marketing und das
Management. Sie vernetzen ihre Plattformen mit Banken, Versorgern und anderen
Dienstleistern, um auch nach der Suche
noch von Provisionen beim Abschluss von
Finanzierungen oder von Verträgen mit
Energielieferanten und Umzugshelfern
profitieren zu können. Sie sehen sich aber
auch von Start-ups herausgefordert, deren
INTERNET WORLD Business
Seiten moderner, übersichtlicher wirken Auch wenn sich auf Dauer die Reihen der
und deren Dienste praktischer sind, weil Newcomer lichten werden – mit Tenanto
sie für die Wünsche einzelner Kunden- und Mitadu haben sich bereits zwei Startgruppen entwickelt wurden.
ups zurückgezogen und die Portale kaufen
Mieter können bei Homewhere.io gezielt schon zu –, verändern sie den Markt durch
suchen und lernen Kiez-AlternatiSmart Data und verbesserte Verfahren, um Parven kennen. Rentkit gibt Eigenteien zusammenzubrintümern Werkzeuge zur
gen. Sie nutzen CommuAbstimmung von BesichtiBei
nitys, damit Nutzer mehr
gungen an die Hand; Veder Immobilienvon Mitbewohnern oder
dian oder Smartexposé
verkäufe ist
Mietern erfahren. Im moerweitern Präsentationsein Makler
bilen Internet lassen sich
möglichkeiten durch Video,
involviert
zudem Suche und Besichti360-Grad-Ansichten oder
gungen leicht organisieren,
3-D-Grundrisse.
Filme und Rundumansichten
„Als Marktführer haben wir
Quelle: IVD
bieten bessere Bilder von Immobilien.
die finanzielle Power und 550 Mitarbeiter, um Ideen selbst umzusetzen und „Leider gibt es noch keine virtuelle Beauf unserem Marktplatz zu integrieren“, sichtigung“, bedauert Wohlfahrt. Aber
sagt Wohlfahrt. Immowelt-Vorstand Gros was nicht ist, wird bald kommen: gerade
setzt auf Erfahrung und Größe: „Da wach- wenn neue Konkurrenz gewohnte Gesen Konkurrenten für einige unserer schäfte neu belebt.
◼
Funktionen heran“, sagt er. „Viele ziehen
mit gut gestalteten Diensten Aufmerksamkeit an, aber letztlich müssen sie
Susanne Vieser
Angebote zur Nachfrage finden, und das
internetworld.de/vs
fällt ihnen nicht leichter als uns.“
90 %
Eigentümer
Für Verkäufer
Spezialisten
Anzeigen schalten, Besichtigungen koordinieren, Bewerber überprüfen: Eigentümer, die selbst vermieten
oder verkaufen, können die
Vermarktung jetzt zum Festpreis organisieren und finden dazu Werkzeuge, um die
Immobilie ansprechend zu
präsentieren oder Anfragen
zu managen.
Aussagekräftige Exposés
erstellen, Werben und Besichtigungen planen: Makler
und Bauträger finden nun
neue Werkzeuge und Services, um Häuser und Wohnungen online zu vermarkten. Verlangt werden in der
Regel Festpreise, seltener
Provisionen.
Immobilien im Film oder
räumlich darstellen, einen
Makler suchen, Auktionen
organisieren oder Mitbewohner für die WG finden:
Die Spezialisten unter den
Start-ups konzentrieren sich
auf einzelne Teilbereiche
des Immobilienmarkts.
Anbieter: Domiando,
McMakler, Immo-Suche
13
Anbieter: Homeday, Vendomo, Imcheck24, Immoverkauf24, Realbest, Talocasa
Anbieter: Homelike,
Room.me, Condaro,
Comate.me, 123Makler,
Smartexpose, Vedian
„Als Marktführer haben
wir die finanzielle Power
und mehr als 500 Mitarbeiter,
um neue Ideen
selbst umzusetzen“
Volker Wohlfahrt,
stv. Leiter Kundenwerbung
Immobilienscout24,
Berlin
www.immobilienscout24.de
Knapp
7 Mio.
Internet-Nutzer besuchten 2015 zumindest gelegentlich
ein Immobilienportal
Quelle: IfD Allensbach/Statista
E-COMMERCE
14
INTERNET WORLD Business
18. Januar 2016
Nette Spielerei bei Reedme.io: Während der Eingabe des Passworts hält sich die Eule die Augen
zu und signalisiert damit: Bei mir sind Ihre Daten
sicher
2/16
Bei Threadless hüpft der Warenkorb vor Freude, wenn Kunden ihn mit Produkten füttern.
Die kleine Animation macht den Kaufprozess
unterhaltsamer
Im Dummy-Online-Shop von Liebeskind
Berlin wird das Ausfüllen eines Formulars
in einen Dialog verwandelt
Klein, aber oho
Microinteractions sind ein neuer Begriff für ein bekanntes Phänomen: Webhändler können
Der Autor Volker
Will ist einer von
drei Geschäftsführern der Hamburger
E-Commerce-Agentur Superreal, die
derzeit zu Deutschlands Vorreitern in Sachen WebshopDesign gehört. Auf dem „Internet
World Kongress“ in München erzählt
Will am 2. März ab 14.00 Uhr zusammen mit Jerrit Kube, Leitung Unternehmensentwicklung & E-Commerce
bei Appelrath Cüpper, wie der digitale
Neustart bei Appelrath Cüpper angegangen und umgesetzt wurde.
durch smartes User-Interface-Design Kunden binden und Conversion Rates erhöhen
in wichtiges Ziel bei der Planung und
Umsetzung eines Online-Shops ist es,
dem Kunden ein möglichst unkompliziertes und störungsfreies Shopping-Erlebnis
zu bieten. Bedienelemente wie Buttons
und Formulare müssen intuitiv und einfach zu bedienen sein, damit der Kunde bis
zum Checkout am Ball bleibt. Langeweile
und Wartezeiten sind Gift fürs Geschäft.
Smart gestaltete User-Interface(UI)-Elemente ermöglichen in Form von Microinteractions einen steuerbaren Dialog mit
dem Kunden und lassen sich hervorragend als Stellhebel zur Markenbildung,
der Differenzierung vom Wettbewerb und
der Verbesserung der Conversion Rate
eines Online-Shops nutzen.
Microinteractions sind nicht nur ein
Phänomen der digitalen Welt. Auch im
analogen Alltag sind sie allgegenwärtig.
Vom Anschalten der Kaffeemaschine am
E
Der Online-Männermode-Shop Fallenhero.com
visualisiert über eine Animation ansprechend,
wenn Kunden Produkte in den Warenkorb legen
Morgen bis zum Löschen des Lichts zur
Nacht führen wir täglich Microinteractions mit Produkten, Maschinen und Medien durch. Der Großteil dieser Handlungen läuft intuitiv, mühelos und mit dem
gewünschten Erfolg ab: Der Benutzer
registriert deutlich, dass er die Kontrolle
über das Produkt hat und kann sich vergewissern, welchen Prozess er ausgelöst hat.
Paradebeispiel dafür, welchen Stellenwert Microinteractions im digitalen Zeitalter haben, zeigt der Siegeszug von Betriebssystemen mit grafischer Benutzeroberfläche. Wer einen Computer, ein Tablet oder ein Smartphone verwendet, arbeitet täglich mit einem Betriebssystem, das
einen Dialog zwischen Mensch und Maschine möglich macht, und zwar mittels
zahlreicher Microinteractions. Das Installieren und Ausführen von Programmen
oder die Organisation von Dateien laufen
House of Fraser bietet Kunden einen praktischen Mehrwert:
Wählt ein Nutzer seine Kleidergröße aus, wird er sofort über die
Verfügbarkeit informiert
im Hintergrund unter jedem Betriebssystem und auf jedem Device nahezu identisch ab. Was die Betriebssysteme voneinander abhebt, ist für den herkömmlichen
User die Gestaltung der Microinteractions. Sie trägt maßgeblich zum Erfolg
oder Misserfolg bei der Zielgruppe bei
und hilft, das Produkt am Markt zu positionieren und stellt durch ihr Look & Feel
eine Kundenbindung her.
Microinteractions machen
unverwechselbar
Besonders in E-Commerce-Bereichen mit
weniger differenzierten Sortimenten und
einer Vielzahl von Wettbewerbern gewinnen Qualität und Originalität der User Experience an Bedeutung. Hier können der
Einsatz und die Gestaltung von Microinteractions das Zünglein an der Waage sein.
Auf der Gewinnerseite steht, wer interessante Alleinstellungsmerkmale bietet, etwa
Microinteractions einsetzt, die das lästige
Ausfüllen von Formularfeldern in ein unterhaltsames Erlebnis verwandeln und den
Joy of Use für den Kunden maximieren.
So wurde für einen Webshop-Dummy
des Berliner Modelabels Liebeskind das
lästige Ausfüllen des Adressformulars in
einen interaktiven Dialog verwandelt. Der
Kunde fühlt sich besser unterhalten, die
Gefahr, dass der Einkauf abgebrochen
wird, sinkt. Eine ähnliche Idee verfolgt die
US-Fluggesellschaft Virgin America. Sie
kommentiert die Eingaben der Nutzer in
ein Standardformular mit Bemerkungen
wie „Hübscher Name“ und macht damit
die für den Kunden eher langweilige Aufgabe persönlicher und unterhaltsamer.
18. Januar 2016
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INTERNET WORLD Business
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Der Webdesigner Taras Shypka
zeigt in diesem App-Prototyp
einen Multifunktions-Button, der
sich in drei verschiedene Menüs
verwandeln kann
Beim Online-Modeshop Fatface.com legen sich die Detailinformationen zum Artikel
auf elegante Weise über die Liste
Schön gelöst ist auch das Login bei Reedme.io, einer Crowdsourcing-Plattform für
die Erstellung von Dokumentationen und
API-Referenzen. Bei der Eingabe des Passworts hält sich die über dem Login abgebildete Eule die Augen zu. Die Aussage für
den Nutzer ist klar: Hier sind deine Eingaben sicher. Und beim Projektmanagement-Softwarehersteller Basecamp weist
eine Comicfigur emotional auf Eingabefehler in Formularen hin.
Microinteractions stärken
die Orientierung im Shop
Unerlässlich sind Microinteractions im
Online-Shop immer dann, wenn Prozesse
für den Kunden unsichtbar im Hintergrund an- oder ablaufen. Animierte Progress Bars, Warterädchen oder Eingabeaufforderungen bieten den Nutzern Ori-
entierung, können hohe Absprungraten
verhindern, informieren intuitiver und
schneller als reine Textinformationen
und lassen sich außerdem unkompliziert
mit der Marke verknüpfen.
So illustriert beispielsweise der OnlineMännermode-Shop Fallen Hero mit einer
Animation, wie ein Produkt, das der
Kunde ausgewählt hat, in den Warenkorb
wandert. Und bei Threadless hüpft der
Warenkorb vor Freude, wenn Kunden ihn
mit Produkten füllen. Das erhöht die
Hürde, ihn einfach verwaist stehen zu lassen und den Kauf abzubrechen.
Insgesamt machen Microinteractions
die Kundenführung einfacher, formen auf
elegante Art und Weise die Marke und
kreieren einen hohen Wiedererkennungswert. Daher sollten sie bereits in der Konzeptionsphase mitgedacht und klug platziert werden, nämlich an Stellen, an denen
Ladezeiten, Informationsdichte oder kon-
Die US-Airline Virgin America
kommentiert die Eingaben der
Nutzer in ein Standardformular
und macht damit eine für den
Kunden eher langweilige Aufgabe
persönlicher und unterhaltsamer
Basecamp
weist Nutzer
emotional
auf Eingabefehler hin
ventionelle Gestaltungselemente die Customer Journey verlangsamen oder verkomplizieren. Der Lohn der Mühe ist eine
höhere Kundenzufriedenheit, die zu längeren Verweildauern, besseren Click
Through Rates und höheren Konversionsraten führen kann.
◼
RECHT
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INTERNET WORLD Business
18. Januar 2016
Vorsicht mit Werbung
aus dem Autoresponder
2/16
§
Sabine Heukrodt-Bauer, LL.M.
Der BGH entscheidet: Werbung in Eingangsbestätigungs-Mails kann rechtswidrig sein.
Rechts- und Fachanwältin für
Informationstechnologierecht
in Mainz
Damit wird die harte Linie gegen Werbe-Mails ohne Einwilligung aufrechterhalten
www.res-media.net
D
„Rechtlich sicher ist nur,
solche Mails komplett
werbefrei zu gestalten“
Rolf Albrecht
Rechtsanwalt bei Volke 2.0
www.volke2-0.de
IRREFÜHRENDE VERTRAGSFORMULARE
Abmahnwelle kann
einen Rechtsmissbrauch
darstellen
Foto: Shutterstock / Thinglass
Das Versenden von 43 Abmahnungen
in 7 Tagen kann rechtsmissbräuchlich sein (Urteil des OLG Hamm vom
15.09.2015, Az.: 4 U 105/15).
Werbung in E-Mails ist eine heikle Angelegenheit, vor allem wenn sie
unverlangt zugesendet wird. Dies gilt auch für automatische Antworten
der Bundesgerichtshof den Werbenden
offenlassen wird.
Da in der Praxis ein Mail-System, das
automatisch Antworten verschickt, einen
solchen Widerspruch im Zweifelsfall nicht
erkennen wird, bleibt als rechtlich sichere
Möglichkeit nur, solche automatisierten
E-Mails vollständig werbefrei zu gestalten.
Alternativ könnte der Versender vorab
im Rahmen einer Einwilligung detailliert
darstellen, dass auch solche automatisch
generierten E-Mails Werbung enthalten
können, und sich die Einwilligung des
Kunden in den Erhalt geben lassen.
Dies erscheint im Gegensatz zum Verzicht auf Werbung aber problematisch, da
diese Einwilligung bei jeder Bestellung
neu eingeholt werden sollte. Der Kunden-
Mindestens
Gewerbeauskunft-Zentrale
stellt Betrieb ein
200.000
Sie gelten im geschäftlichen Alltag – vor
allem bei kleineren Unternehmern – als
Ärgernis: Schreiben, in denen die Firma
dazu aufgefordert wird, sich in ein OnlineFirmenregister einzutragen. Vor allem die
Aufmachung in Form eines Formulars, die
an einen amtlichen Behördenbescheid
erinnert, hat in der Vergangenheit immer
wieder für juristische Auseinandersetzungen gesorgt. Jetzt ist eins dieser sinnlosen
Verzeichnisse verschwunden: Die GWE
GmbH hat den Betrieb von Gewerbeauskunft-Zentrale.de eingestellt.
(fk)
für sein Youtube-Video braucht ein
tschechischer Raubkopierer, um
einer Geldstrafe zu entgehen. Der
30-jährige Jakub F. hatte sich im
November 2015 mit den geschädigten Firmen geeinigt, dass ihm ein
Großteil des entstandenen Schadens
verziehen werde. Einzige Bedingung: Er muss ein Video über seine
Fehler drehen und dieses erfolgreich vermarkten.
Klicks
Quelle: BSA
dialog für eine einmalige Einwilligung,
zum Beispiel bei der Anlage eines Kundenkontos, erfasst jedoch oftmals solche
◼
Möglichkeiten nicht.
Rolf Albrecht
Das müssen Sie beachten
∙ Die Zusendung von WerbeMails ohne vorliegende Einwilligung des Empfängers ist – von
wenigen Ausnahmen abgesehen – unzulässig
∙ Dies gilt auch für Mails, deren
Versand der Empfänger selbst
ausgelöst hat
Ein Händler hatte einen Mitbewerber
wegen wettbewerbswidriger Werbeaussagen abgemahnt. Nachdem ein
Landgericht in der mündlichen Verhandlung zu dem Verfügungsverfahren
der Rechtsauffassung des Abmahners
stattgab, mahnte dieser bereits ab dem
darauffolgenden Tag innerhalb von sieben Tagen mindestens 43 Mitbewerber
wegen desselben Verstoßes ab.
Das Oberlandesgericht wies darauf
hin, dass eine umfangreiche Abmahntätigkeit zwar nicht grundsätzlich
rechtsmissbräuchlich sei, im vorliegenden Fall seien allerdings zusätzliche Umstände vorhanden, die die Kriterien des Rechtsmissbrauchs erfüllten. So stehe das sich aus der Vielzahl
der Abmahnungen ergebende, sechsstellige Kostenrisiko des Abmahners
in keinem Verhältnis zu dessen vierstelligem Jahresüberschuss. Auch
habe man angesichts der vielen Abmahnungen und der Kürze der gesetzten Fristen nicht ernsthaft mit
dem Eingang einer nennenswerten
Anzahl von Unterlassungserklärungen rechnen können.
DATENSCHUTZ
VZBV mahnt Google wegen
Gmail-Klauseln ab
Der Verbraucherverband Bundeszentrale
(VZBV) hat erneut zwei Klauseln in der
Datenschutzerklärung von Google abgemahnt. Die Nutzungsbedingungen enthalten nach Ansicht des Verbands Formulierungen, die die Rechte der Verbraucher
unzulässig einschränken. Konkret stört
sich der VZBV daran, dass sich Google die
Erlaubnis geben lässt, die Mails der Nutzer
des Google-Dienstes Gmail zu durchstöbern, um ihnen dazu thematisch passende
Werbung einzublenden. Der Suchmaschinenkonzern wies die Kritik zurück: Auch
Foto: Shutterstock / Andresr
er Bundesgerichtshof hat in einem
aktuellen Urteil (16. Dezember 2015,
Az.: VI ZR 134/15) entschieden, dass eine
Werbung in einer EingangsbestätigungsMail, die automatisiert durch das E-MailSystem verschickt wird, bereits unzulässige Werbung sein kann.
Dies gilt besonders dann, wenn ein
Empfänger vorab ausdrücklich einen
Widerspruch gegen den Erhalt solcher
Werbung per E-Mail erhoben und dem
Versender mitgeteilt hat. In diesem Fall
kann der Empfänger einen Unterlassungsanspruch geltend machen, etwa im Wege
einer außergerichtlichen Abmahnung und
letztendlich auch in gerichtlichen Verfahren. Da aktuell nur die Pressemitteilung
zur Entscheidung vorliegt, lässt sich noch
nicht abschließend sagen, welche Möglichkeiten einer zulässigen Werbung im
Rahmen einer Eingangsbestätigungs-Mail
andere Mail-Anbieter würden die Post
ihrer Kunden lesen, und dies sei auch notwendig, um zum Beispiel Spam oder Malware zu erkennen.
(fk)
KNOW-HOW
INTERNET WORLD Business
18. Januar 2016
2/16
Foto: Shutterstock / Anikei
18
Serie: Marketing mit
Youtube
Das Videonetzwerk Youtube
ist – nach Google – die zweitgrößte Suchmaschine der
Welt. Diese Serie beschreibt,
wie Unternehmen Youtube
erfolgreich als Marketingkanal nutzen können.
Folge 1: Die wichtigsten
Erfolgsfaktoren für Youtube
(Ausgabe 2/2016)
Folge 2: Suchmaschinenwerbung mit und auf Youtube
Marketing mit Youtube
(Ausgabe 3/2016)
Besonders im Segment von „How to“- oder „Let’s play“-Videos kommt man an Youtube
nicht vorbei. Doch für einen adäquaten Auftritt gibt es einiges zu beachten
outube ist mittlerweile neben dem klassischen TV zur zweiten Macht im Bewegtbildsegment geworden, weit vor Plattformen wie Vimeo, Myvideo, Clipfish,
Tape.tv und anderen. Mit über einer Milliarde aktiven Nutzern erreicht die Videoplattform mehr als ein Drittel aller InternetNutzer. Besonders beeindruckend sind die
Nutzungszahlen bei den 12- bis 19-Jährigen
im deutschsprachigen Raum. Hier liegt
Youtube mit 61 Prozent als beliebtestes
Online-Angebot vor Facebook und Whatsapp. Die Reichweite des Portals bei dieser
Zielgruppe liegt bei 95 Prozent.
Y
Dies lässt, neben einigen weiteren Faktoren, Youtube zu einem relevanten Thema
im Online-Marketing-Mix werden. Aber
worauf achten? Und warum tun sich
immer noch derart viele Unternehmen so
schwer mit der Einbindung des Portals,
was dazu führt, dass die wahren Views
nicht von Unternehmen und etablierten
Brands, sondern von einzelnen Personen
generiert werden? LeFloid, DieLochis,
Bianca „Bibi“ Heinecke und viele weitere
haben sich mit Youtube mittlerweile nicht
nur einen Namen gemacht, sondern sind
zu einer Marke geworden. „Bibi“ etwa ist
mit 2,6 Millionen Kanalabonnenten im
Umfeld von Mode, Kosmetik und Lifestyle
für Werbungtreibende und Hersteller zu
einer relevanten Größe geworden.
Kanaloptimierung
ist wichtig
Nix los: Viele
marketingrelevanten Themen
sind auf Youtube noch
nicht besetzt
Unternehmen, die auf Youtube nicht einfach nur Werbebanner schalten wollen,
müssen zwei Themen im Blick behalten:
Auf der einen Seite stehen die VideoInhalte, ihre Machart und ihre Glaubwürdigkeit in der Zielgruppe. Dabei sind KPIs
wie Aufrufe pro Video, Abonnenten und
Generierung von „Likes“ zentrale Parameter. Ebenfalls wichtig: das Verhältnis von
Likes und Dislikes als wertvolle Hinweise
zur Akzeptanz und Beliebtheit des Inhalts.
Auf der anderen Seite gilt es neben dem
Inhalt und dem daraus entstehenden Engagement das Thema Kanaloptimierung,
oft auch Youtube-SEO genannt, sorgfältig
abzuarbeiten. Damit steigt nicht nur die
Sichtbarkeit des Videos innerhalb von
Youtube, sondern auch bei Google selbst.
Denn im Rahmen der Universal Search
reichert Google seine Suchergebnisse mit
Bildern, News und lokalen Treffern an –
und auch mit Videos. Da drei Viertel aller
Google-Suchergebnisse mindestens eine
Universal-Search-Integration aufweisen,
liegt darin viel Potenzial für den integriert
operierenden Online-Marketer.
Wie im „klassischen“ SEO auch geht es
hier nicht zuletzt um Metadaten. Diese liefern die Informationen zum Video. Dabei
muss darauf geachtet werden, nicht mit
Gewalt Keywords anzuhäufen, sondern
kurz und prägnant den Inhalt relevant zu
beschreiben – und das mit klarem Fokus auf
den User und nicht auf die Suchmaschine.
Sträflich vernachlässigt wird auch die
Funktion zum Hochladen von Untertiteln
für das Video. Denn diese Daten werden
entsprechend indexiert. Daneben erweitert der Publisher damit sein potenzielles
Publikum um anderssprachige Zuschauer
sowie schwerhörige oder gehörlose Nutzer. Auch empfehlenswert ist, eine übersetzte Beschreibung hinzuzufügen, um
über diese auch anderssprachige Nutzer zu
erreichen beziehungsweise abzuholen.
Von zentraler, aber hoffnungslos unterschätzter Bedeutung ist ein kurzer, prägnanter, die Suchintention befriedigender
Titel. Haben Sie schon einmal nach
„Mazda 3 Probefahrt“ gesucht? Ein Video
zu dem für die Autoindustrie doch sehr
18. Januar 2016
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wertvollen Thema findet
sich unter diesem Titel
nicht. Alle Videos, die zu
einer solchen Suchphrase
ausgespielt werden, enthalten zumindest teilweise relevante Keywords. Allerdings
finden sich unter den ersten
der aufgelisteten Videos
ausschließlich nhalte von
Kanalbetreibern wie Ausfahrt.tv, The Probefahrt
Blog etc., nicht jedoch vom
Hersteller selbst oder einem
seiner Händler. Natürlich ist
die Zahl der Suchanfragen
bei diesem Beispiel nicht
sonderlich hoch, es steht
hier aber exemplarisch für
eine große Bandbreite von
Fragen, die den Usern von
den etablierten Brands auf
Youtube nicht beantwortet
werden.
Betrachtet man das Segment „Werdende und junge
Mütter“ wird es noch spannender. Denn 58 Prozent
der Mütter, die Youtube als Kanal nutzen,
sagen, dass sie, bevor sie ein Produkt kaufen, dort nach einem entsprechenden
Video suchen.
Ein Beispiel: Bugaboo ist eine Marke aus
dem hart umkämpften Markt hochwerti-
das zentrale Element, um einen User
„anzulocken“. Dementsprechend viel
Augenmerk sollte auf dieses kleine, aber
feine Element gelegt werden.
Ebenso wichtig und bei erfolgreichen
Kanälen etabliert: der Kanal-Trailer. Im
Trailer-Video zeigen die
Kanalbetreiber, was in
ihrem Kanal zu erwarten
ist. Der Kanal-Trailer entspricht in etwa einem KinoTrailer, nur dass die Zuschauer hier in den Kanal
und nicht in den Film
gelockt werden. Selbst
Unternehmen wie BMW
bieten den Besuchern ihres
Kanals in Deutschland
kein Trailer-Video an.
Dafür finden sich dort
aber immerhin die wichtigen Playlisten, mit denen
thematisch und inhaltlich
Unternehmen ist nicht präsent: Wer nach Videos
gruppiert werden kann,
von Bugaboo sucht, findet nur Beiträge von Dritten
BMW offeriert zum Beispiel „BMW-Klassiker“.
Ein Fußballverein könnte
ger Kinderwagen. Eine Suche bei Youtube entsprechend eine Liste der schönsten
zeigt, wie sehr das Feld von einzelnen Per- Tore zusammenstellen, ein Shop seine
sonen und nicht von Herstellern bezie- wichtigsten Ratgeber.
hungsweise Brands besetzt wird. Dies
Wer seinen Kanal attraktiv und lebendig
rührt nicht zuletzt daher, dass eine Marke gestalten möchte, kann auch das zuletzt
wie Bugaboo es noch nicht geschafft hat, angesehene Video, also den letzten UpVideo-Inhalte für den deutschsprachigen load, anzeigen. Hier ist in Deutschland
Markt zu kreieren und natürlich auch kein Volkswagen mustergültig, aber schon
Video mit entsprechendem Title und Be- beim nächsten Element, den beliebtesten
schreibung vorhalten kann. Ein Dorado Videos auf der Kanalseite, ist auch bei VW
für Anbieter wie Windeln.de & Co.!
Schluss, obwohl diese Funktion für mehr
Views und Abonnenten sorgt.
Bei manchen Funktionen zeigen bei
Vorschaubild und
Youtube selbst Branchenprimusse wie Red
Bull noch Flanke. So wird etwa die FunkKanal-Trailer
tion der angesagtesten Videos nicht
Ein weiteres, zwar unscheinbares, aber genutzt. Mit ihr legt der Kanalbetreiber
wichtiges Element im Kanal: das Thumb- fest, welches Video oder welche Playlist
nail. Ein gut ausgewähltes Thumbnail bie- aus dem zugehörigen Kanal in allen andetet die Chance die Click Through Rate ent- ren Videos (temporär) empfohlen werden
sprechend zu pushen. Das Thumbnail ist soll. Womöglich verzichtet Red Bull ob
INTERNET WORLD Business
seiner mannigfaltigen Highlights bewusst
auf diese Funktion. Dennoch lässt sich
darüber sehr gut die Aufmerksamkeit auf
neue oder auf weitere Themen lenken
und aufbauen.
Auf einen Blick: Alle Faktoren, die
über den Erfolg eines YoutubeVideos entscheiden
Sprechende URL adelt den
Youtube-Kanal
Genauso elementar wie oft vergessen: die
benutzerdefinierte URL. Sie kann einfach
und schnell in den erweiterten Einstellungen von Youtube gewählt werden. Allerdings: Die benutzerdefinierte URL ist bis
dato nach der Erstellung nicht mehr abänderbar. Abgesehen davon verlangt Google
die Erfüllung einiger Bedingungen wie ein
bestimmtes Alter, eine bestimmte Abonnentenzahl etc., bevor eine individuelle
Kanal-URL ausgewählt werden kann.
Google spricht hier auch davon, dass sich
der Kanal in einwandfreiem Zustand befinden muss.
Last but not least können bekannte Persönlichkeiten oder Unternehmen ihren
Kanal von Youtube verifizieren lassen. Mit
der Kennzeichnung bestätigt Google, dass
der Kanal der speziellen Berühmtheit oder
dem speziellen Unternehmen gehört. Die
Vergabe des Kennzeichens für geeignete
offizielle Unternehmen, Marken, Organisationen und öffentliche Personen erfolgt
laut Youtube mit großer Sorgfalt.
Mit diesen Tipps klappt es im GoogleKosmos auch mit Youtube, einer Plattform
die mit enormen Reichweiten lockt und
viele Success Stories aufzuweisen hat. ◼
Ralf Zmölnig
ist Gründer und CEO der
Münchner SEO- und OnlineMarketing-Agentur Rockit Internet. Seit
2002 beschäftigt sich Zmölnig intensiv
mit Suchmaschinenoptimierung auf
allen Kanälen.
www.rockit-internet.de
19
95 %
der 12- bis
19-Jährigen nutzen
Youtube regelmäßig
61 %
der 12- bis
19-Jährigen nutzen
Youtube häufiger
als Facebook
Quelle: JIM-Studie 2014
ONLINE-MARKETING
INTERNET WORLD Business
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Monat 2016
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Foto: Shutterstock / Emojoez
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Mehrwert für Advertiser
Das Marketing-Partner-Programm von Facebook soll Werber aktiv unterstützen. Der
Weg zu dieser Partnerschaft ist allerdings anspruchsvoll, die Anforderungen sind hoch
140
Unternehmen sind
weltweit Bestandteil
des Facebook Marketing Partners
Program
Quelle: Facebook
it immer neuen Werbeformaten und
präzisen Targeting-Möglichkeiten
versuchen Werbungtreibende über Facebook die eigene Zielgruppe im Social Web
zu erreichen. Das soziale Netzwerk stellt
den Advertisern zur Erstellung, Aussteuerung und Kontrolle der Facebook-Kampagnen verschiedene Tools zur Verfügung.
Selbstverständlich gibt es Unternehmen, bei denen die standardisierten Lösungen aus dem Power Editor oder dem
Facebook Ad Manager nicht zu hundert
Prozent passen. Für diese Firmen bietet
das Netzwerk von Mark Zuckerberg mit
M
dem offiziellen Facebook Marketing Partners Program (FMP) zusätzlichen Support
und weiterführende Dienste an.
Weltweit gehören diesem Partnerprogramm knapp 150 Firmen an, in der
deutschsprachigen Region (DACH) sind
es rund 20 zertifizierte Partner. Aus
Deutschland sind unter anderem die
Adtechnology-Spezialisten Esome und
Facelift dabei. „Die Vision und Mission ist
es, ein Ökosystem zu schaffen, das echten
Mehrwert bietet und den Erfolg der Werbekunden sicherstellt“, fasst Sebastian
Dettweiler die Ziele zusammen. Er ist als
Manager in Deutschland, Österreich und
der Schweiz für das FMP verantwortlich.
Partnerschaften gibt es zurzeit in neun
Kategorien: Adtechnology, Community
Management, Content Marketing, Facebook Exchange, Small Business Solutions,
Audience Onboarding, Audience Data
Providers, Measurement und Media Buying. Letzteres steht bislang nur Werbungtreibenden und Partnern in den USA zur
Verfügung.
Wer sich für die Partnerschaft mit Facebook interessiert, kann sich offiziell bewerben. Grundlagen für eine erfolgreiche
Die vier Säulen des FMP (Facebook Marketing Partners Program)
1. Der Erfolg des
Werbungtreibenden steht
im Mittelpunkt
2. Marketing Partner
müssen ihren Kunden
echten Mehrwert bieten
3. Marketing Partner helfen,
mit den laufenden Veränderungen Schritt zu halten
4. Das Geschäftsmodell
der Marketing Partners
soll transparent sein
Das Ziel des Marketing-Partners-Programms ist es, Werbungtreibende auf
Facebook erfolgreicher zu machen. Das
bedeutet, dass Partner mit ihren Services und Produkten ihren Kunden dabei
helfen, effizientere und relevantere
Kampagnen auf Facebook zu schalten.
Nur wenn die Werbekunden der Partner
effizienter arbeiten können, sind auch
die Partner erfolgreich.
Marketing Partner von Facebook müssen mit ihren Produkten und Services
den Kunden echte Mehrwerte bieten,
die über Anpassungen und Kopien
bestehender Systeme hinausgehen.
Dieser Mehrwert muss klar erkennbar
sein, wie beispielsweise bei Systemen
zur Automatisierung des Marketings
oder Services zum Management von
Customer-Relationship-Daten.
Die Anforderungen an die Werbungtreibenden auf Facebook unterliegen in der
digitalen Branche einem stetigen Wandel. Die Facebook-Marketing-Partner
sollen die Werbungtreibenden darin
unterstützen, mit diesen Entwicklungen
Schritt zu halten und ihre eigenen
Angebote permanent an die sich
wandelnden Bedürfnisse des Markts
anzupassen.
Die Kunden müssen sicher sein, dass
es bei ihren Investitionen in die Zusammenarbeit mit den offiziellen FacebookMarketing-Partnern fair zugeht und
diese ihr Geschäft voranbringen. Dafür
müssen das Geschäftsmodell und die
Kosten für den Werbungtreibenden
transparent sein. Das betrifft beispielsweise die Ausgaben für Mediabuying,
die auf die Kunden zukommen.
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INTERNET WORLD Business
Werbung in eigener Sache: Der Technologie-Anbieter Esome hat den Badge aus
dem Facebook-Marketing-Partners-Programm auf seiner Seite eingebunden
Bewerbung sind beispielsweise Knowhow, Beratung und Fähigkeiten, die über
die klassischen Angebote von Facebook
hinaus dem Advertiser einen gewissen
Mehrwert bieten.
Weil Facelift und Co. als offizielle Partner an potenzielle Kunden herantreten, ist
für das soziale Netzwerk ein weiterer Faktor entscheidend: die Transparenz. „Wir
legen viel Wert auf transparente Geschäftsmodelle unserer Partner, um negative
Auswirkungen auf die Werbepartner zu
verhindern“, betont Dettweiler.
Der Bewerbungsprozess
Hat man als Anbieter die erste Hürde
überwunden, durchläuft man einen mehrmonatigen Bewerbungsprozess. Dieser
enthält unter anderem Pitches vor Salesund Entwicklerteams im europäischen
Headquarter von Facebook in Dublin.
Bevor sich ein Unternehmen mit dem
offiziellen FMP-Badge schmücken darf
(siehe Bild oben), folgt ein letzter Schritt.
„Nach dem letzten Pitch gibt es einen finalen ‚Sanity-Check‘, bei dem jede Funktion
des Tools angeschaut wird“, erklärt Falk
Bielesch, Geschäftsführer bei Esome Advertising Technologies. Mit dem Abschluss
der Bewerbung und der damit einhergehenden Auszeichnung sind einige Herausforderungen für die FMPs verbunden. So
gilt es immer auf dem aktuellsten Stand
der Entwicklungen zu sein, um das Instrumentarium der Facebook-Anwendungen
den Werbekunden zugänglich zu machen.
„Innerhalb von 90 Tagen müssen Marketing Partner jede relevante technische Änderung umsetzen“, sagt Bielesch. „Das ist
eine Verpflichtung, die mit dem Badging
einhergeht“, ergänzt er.
Im Gegenzug erhalten die Partner die
Möglichkeit, neue Features im Alpha- und
Betastadium zu testen, auf die Marktreife
zu prüfen, das Feedback an Facebook weiterzugeben und das Tool den eigenen
Kunden schon vor dem globalen Roll-out
zur Verfügung zu stellen. Davon profitieren alle Seiten.
Frühzeitige Intervention
Ein weiterer Punkt, der für den reibungslosen Ablauf der Partnerschaft essenziell
ist, ist eine konsistente Kommunikation.
In den Gesprächen zwischen Facebook
und den FMPs geht es des Öfteren um vertrauliche Informationen, die „unter keinen Umständen an Dritte weitergegeben
werden“ dürfen, erklärt Roxane Rafatian,
Head of Media Operations bei Facelift
Brand Building Technologies (siehe Interview am Seitenende).
Doch selbst wenn ein Anbieter aus dem
Partnerprogramm eine technische Neuerung nicht bis zu einem bestimmten Zeitraum einbinden kann oder ein Fehler in
der externen Kommunikation unterläuft,
bedeutet das nicht das sofortige Aus für
die Zusammenarbeit. „Sollte es einen
Schluckauf bei einem Partner geben, versuchen wir frühzeitig zu intervenieren“,
erklärt Facebook-Manager Dettweiler. Es
geht dem sozialen Netzwerk nicht darum,
gezielt Ausschlussgründe zu suchen. Vielmehr sollen potenzielle Probleme erkannt
und gemeinsam nach Lösungsansätzen
gesucht werden. Das ist nur möglich, weil
die FMPs über mehrere Ebenen Kontakt
zu Facebook aufnehmen können. Neben
dem offiziellen Ansprechpartner gibt es
noch einen Agency Partner (für große
Agenturgruppen) und den Client Partner
des Werbekunden.
Da sich die digitale Welt schnell und
stetig verändert, alte Technologien und
Ansätze verschwinden und durch neue,
revolutionäre Ideen überholt werden,
könnte der Eindruck entstehen, dass auch
die FMPs die Auswirkungen des ständigen
Fortschritts zu spüren bekommen. Dettweiler bemüht sich, mögliche Ängste bei
den Partnern zu zerstreuen: „Neue Generationen von Partnern machen alte nicht
◼
zwingend überflüssig.“
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„Die Vision und Mission ist es,
ein Ökosystem zu schaffen,
das echten Mehrwert bietet
und den Erfolg der Werbekunden garantiert“
Sebastian Dettweiler
Manager Facebook Marketing
Partner in Deutschland,
Österreich und der Schweiz
www.facebook.com/business
Christian Erxleben
internetworld.de/erx
„Jederzeit genau wissen, was sich bei Facebook tut“
Als offizieller Facebook Marketing Partner ist die Facelift Brand Building GmbH
Anlaufstelle für Werber. Doch wie sieht die Kooperation mit Facebook genau aus?
Wie läuft die Kommunikation zwischen
Facebook und Facelift als Partner ab?
Roxane Rafatian: Wir haben einen festen
Ansprechpartner für alle MarketingPartner-Angelegenheiten bei Facebook,
mit dem wir uns jederzeit über ProduktUpdates, strategische Themen und Entwicklungen austauschen können. Das gilt
insbesondere auch für neue Features, die
zukünftig in die Facelift Cloud integriert
werden sollen – über solche geplanten
Neuerungen sprechen wir schon früh mit
Facebook, damit wir uns abstimmen können und gemeinsam das beste Ergebnis
erzielen.
Gibt es von Facebook Schulungen oder
Workshops für die Partner?
Rafatian: Facebook bietet regelmäßig
Schulungen, Webinare und spezielle
Events an, um die eigenen Partner auf
dem aktuellen Stand zu halten. Ziel: Jeder
Facebook Marketing Partner soll sich
optimal auf neue Tools bei Facebook vorbereiten können und jederzeit genau wissen, was sich bei Facebook tut. Das be-
zieht sich vor allem auf Änderungen der
Facebook API, über die man informiert
sein muss, wenn man eine Technologielösung wie die Facelift Cloud anbietet.
Was muss passieren, dass man den
Status „offizieller Facebook Marketing
Partner“ wieder verliert?
Rafatian: Als Facebook Marketing Partner bekommt man vertrauliche Informationen, zum Beispiel zu geplanten Neuerungen bei Facebook, die erst ab einem
bestimmten Zeitpunkt für die Öffentlichkeit bestimmt sind. Diese vertraulichen
Informationen dürfen von uns als Facebook Marketing Partner natürlich unter
keinen Umständen an Dritte weitergegeben werden. Zusätzlich ist es wichtig,
dass man die Facebook Features – bestehende und neue – in den eigenen Produkten entsprechend abbildet und seinen
Kunden zur Verfügung stellt, damit sich
Facebook Marketing noch mehr für sie
lohnt. Das gilt vor allem für den schnellen Einbau von Updates. Wichtig ist auch,
dass man ein gewisses Level an Qualität
nicht unterschreitet und sicherstellt,
dass ein Marketing Partner über die Zertifizierung hinaus Experte auf seinem Gebiet bleibt. Dies wird regelmäßig durch
Facebook auf den Prüfstand gestellt.
Ebenfalls darf man nicht gegen die allgemeinen Richtlinien von Facebook verstoßen und insbesondere nicht gegen die
Werberichtlinien, beides kann zum Ausschluss aus dem Programm für Facebook Marketing Partner führen.
Welche Vorteile entstehen durch diese
direkte Partnerschaft?
Rafatian: Als Facebook Marketing Partner haben wir Zugriff auf neue Funktionen und können uns sehr genau über die
Entwicklung kommender Features informieren. Außerdem können wir als Alphaund Betatester neue Produkte auf Herz
und Nieren prüfen, ehe Facebook sie für
die Öffentlichkeit freigibt. Neben unserem Ansprechpartner bei Facebook können wir uns auch mit Entwicklern austauschen und unsere Ideen für neue Features einbringen, von denen wir glauben,
dass sie für Facebook nützlich sind. Einmal pro Jahr gibt es die „Innovation Competition“: Hier werden Facebook Marke-
Roxane Rafatian
Head of Media Operations bei
der Facelift Brand Building
Technologies GmbH
www.facelift-bbt.com/de
ting Partner belohnt, die sich selbst durch
besondere Innovationen hervorgetan haben. Die direkte Verbindung zu Facebook
ist für uns selbst eine Auszeichnung, die
für die Qualität der Facelift Cloud steht.
Die Vorteile dieser Außenwirkung nutzen
wir natürlich, um uns selbst und unsere
Technologielösung besser zu vermarkten. Außerdem können wir uns so von
anderen Anbietern am Markt positiv
abgrenzen, die selbst keine Facebook
Marketing Partner sind.
ONLINE-MARKETING
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INTERNET WORLD Business
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xx.Januar
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Tipps
für erfolgreiche
Push-Mitteilungen
1. Zeitliche Abstimmung: Ob die zeitliche Nähe zu Ereignissen, die
Post-Frequenz oder verschiedene
Zeitzonen – Timing ist das A und O.
Foto: Shutterstock / Hstrong Art
2. Wenn zu viele Push-Notifications
beim Nutzer eingehen, stellt er
irgendwann auf stur. Es gilt:
„Weniger ist mehr!“
3. Relevanz, Relevanz, Relevanz!
Eine Push Notification muss für
den Nutzer einen Mehrwert
bringen. Tut sie das nicht, wird sie
kurz überflogen und anschließend
nicht weiterverfolgt.
4. Nutzerdaten auswerten, um die
Push Notifications besser an das
Verhalten und die Interessen der
Anwender anzupassen.
5. Reminder halten den Nutzer auf
dem Laufenden, ohne dass er aktiv
werden muss.
Der Push zum Erfolg
Push Notifications sind für den Erfolg einer App unverzichtbar. Wer sie einsetzt, wandelt
auf einem schmalen Grat: User sind von dieser Art Werbebotschaft schnell genervt
Quelle: Flyacts
s ist nahezu unmöglich im App Store
nicht fündig zu werden: Rund 1,5 Millionen verschiedene Apps bieten Apple
und Google ihren Nutzern jeweils zum
Download an – von praktischen Widgets
wie dem Wetterbericht über unverzichtbare Dienste wie Whatsapp bis hin zu
erstaunlichen Nischenangeboten wie beispielsweise Apps für die Gestaltung von
Hinterhöfen. Zwischen zehn und zwanzig
Apps hat der User im Schnitt auf seinem
Smartphone oder Tablet installiert, nicht
wenige aber auch 30 und mehr (s. Grafik).
Für die Anbieter von Apps ist es angesichts der hunderttausendfachen Konkurrenz die größte Hürde, es überhaupt auf
ein mobiles Endgerät zu schaffen. Das ist
aber nicht das einzige Hindernis, denn
viele Apps werden irgendwann nicht mehr
genutzt – nicht weil sie schlecht gemacht
sind, sondern weil sie schlicht in Vergessenheit geraten.
Im Pflichtenheft aller App-Programmmierer ist deshalb stets der Punkt „Push
Notification“ dick unterstrichen. Es geht
darum, von vornherein die Möglichkeit
vorzusehen, sich beim User über PushNachrichten in Erinnerung bringen zu
können. „Bei der Vielzahl an Apps ist es
unabdingbar, die Nutzer immer wieder
E
Kritischer Moment: Nur jeder
Zweite erlaubt, dass ihm PushNachrichten geschickt werden
aktiv in die eigene App zurückzuholen“,
betont Max Müller, Managing Director
von Stylight, einer Shopping-App für
Mode- und Lifestyle-Artikel. Wieder muss
dazu aber erst eine Hürde überwunden
werden: Nach einer Studie der US-Agentur Localytics erlaubt nur etwa jeder zweite
Nutzer, dass ihm solche Nachrichten
ungefragt geschickt werden.
Personalisierte Botschaften
sind erfolgreicher
Doch auch die User, die Push-Meldungen
zulassen, müssen sensibel angesprochen
werden; die Erlaubnis kann jederzeit wieder gecancelt werden. „Push Notifications
sollen einen echten Mehrwert stiften. Ist
dies nicht der Fall, fühlen sich die Nutzer
gestört, besonders wenn die Nachrichten
sehr werblich geschrieben sind“, sagt
Sebastian Lorenz, Vice President Consumer
bei Autoscout24. „Im schlimmsten Fall
werden die Nachrichten abbestellt oder
gar die App deinstalliert.“ Es ist eine Gratwanderung: Ein Marketinginstrument
kann schnell zum Bumerang werden.
Relevanz ist das Stichwort. App-Betreiber sollten ihre Kunden mit dem Vorsatz
anschreiben, ihnen eine sinnvolle Neuigkeit mitzuteilen und nicht offensichtlich
nur mal wieder auf die App locken wollen.
„Ein Satz, der aus unserer Sicht gar nicht
geht, ist: Du warst zwei Wochen nicht
mehr auf der App. Schau doch mal wieder
vorbei!“, sagt Marcus Funk, Geschäftsführer der Agentur Flyacts. Trotzdem sind
solche Formulierungen an der Tagesordnung. Selbst Größen wie Facebook arbeiten standardmäßig mit diesen eher plumpen Botschaften.
Es geht aber auch anders. Autoscout24
sendet seinen Usern beispielsweise dann
eine Push-Notification, wenn eine Preissenkung bei einem Wunschauto ansteht
oder wenn auf der Plattform ein neues
Fahrzeug angeboten wird, das den hinterlegten Suchkriterien des Users entspricht.
Das ist keine Rocket Science. Die verschiedenen App-Technologien ermöglichen es
ihren Betreibern, Daten über ihre Nutzer
zu erheben und die Botschaften entsprechend individuell auszurichten.
„Die Inhalte sollten an das Verhalten
und die Interessen der Nutzer angepasst
sein“, sagt Funk. Das führt dann auch zu
einer deutlich höheren Effizienz. Eine Untersuchung von Localytics zeigt, dass die
App-Nutzer personalisierte Push Notifi-
xx. Monat
18.
Januar2016
2016
x/16
2/16
cations dreimal häufiger öffnen als Nachrichten, die ohne jegliche Segmentierung
einfach an alle versendet werden.
Bei Stylight wird die Performance der
einzelnen Nachrichten und das Verhalten
der User genau analysiert. Dadurch weiß
das Unternehmen, welche Themen bei
welcher Zielgruppe auf Interesse stoßen.
„Gleichzeitig vermeiden wir damit, dass
sie unsere Push Notifications als nervend
empfinden“, sagt Müller.
Einmal täglich versendet die LifestyleApp eine Push-Mitteilung an ihre aktiven
User, also an alle, die in den letzten sieben
Tagen in der App aktiv waren. Diese Frequenz ist vergleichsweise hoch. Andere
wie der Shop-Betreiber Notebooksbilliger
schicken zwei bis drei Nachrichten in der
Woche. Genutzt wird das Tool vor allem,
um spezielle Angebote zu kommunizieren. Ein Beispiel dafür ist der recht junge
„AppRäumer“, ein Angebot, das exklusiv
nur für die App-Nutzer gilt. Damit die Angebote auch nur potenziellen Interessenten unterbreitet werden, bietet Notebooksbilliger seinen Usern die Möglichkeit, die
Nachrichten, die sie erhalten wollen, vorab in ihren Einstellungen zu klassifizieren.
Grundlage des Erfolgs
ist die Relevanz der App
Neben einer zu hohen Frequenz und
uninteressanten Inhalten zählen lieblose
Sätze zu den häufigen Fehlern. Kurz und
knapp sollten die Mitteilungen sein – und
natürlich ansprechend formuliert, sagt
Agenturchef Funk. Gerne führt er als Beispiel den üblichen Hinweis „Du hast ein
Produkt im Warenkorb vergessen“ an. Viel
besser sei es doch zu schreiben: „Dein
Kleid wartet noch im Warenkorb auf Dich.
Kaufst Du es bis heute Abend 20 Uhr,
bekommst Du 10 Prozent Rabatt.“
Möglich sind solche Nachrichten aber
nur, wenn die Push Notification nicht als
isolierte Maßnahme begriffen wird. Mar-
INTERNET WORLD Business
Welche Apps nutzen Sie regelmäßig?
23
Wie viele Apps haben Sie installiert?
Dienstprogramme
73,7 %
Weiß ich nicht
Bis 5 Apps
4,0 %
Nachrichten
9,5 %
72,8 %
Foto und Video
61,6 %
Soziale Netzwerke
Mehr als
31 Apps
16,7 %
6 – 10 Apps
61,5 %
21,3 %
Wetter
57,0 %
Musik
21 – 30 Apps
46,5 %
18, %
Unterhaltung
44,4 %
Referenz
11 – 20 Apps
41,4 %
29,7 %
Dienstprogramme (z. B. Browser, Maps oder
Messenger) werden am häufigsten genutzt
INTERNET WORLD Business 2/16
Quelle: Forward Ad Group, Februar 2015; Basis: 1.491 Befragte
keting, Produktmanagement und IT müssen sich eng abstimmen und solche Angebote erst möglich machen. „Wichtig ist,
dass der Nutzer nach dem Klick auf eine
Push-Nachricht in der sich öffnenden App
landet und auch genau die Information
oder Aktion findet, die er erwartet“, sagt
David Patzer, Vorstand von Notebooksbilliger. „Nachrichtentext und Landing Page
müssen entsprechend abgestimmt sein.“
Ist dies nicht der Fall, setzt sofort die so sehr
gefürchtete Frustration beim User ein.
Allerdings nützen auch die größten Anstrengungen nichts, wenn die App vom
Nutzer auf Dauer nicht akzeptiert wird,
weil sie schlecht gemacht oder fehleranfällig ist oder nicht den erwünschten Service
bietet. Auch das professionellste PushNotification-Management kann diese
Mängel nicht kaschieren. „Für die meisten
erfolgreichen Apps gilt, dass der Mehrwert
innerhalb der App steckt“, sagt Anatol
Mayen, Chef der Agentur Pappermint
Die meisten haben auf ihrem Smartphone zwischen
10 und 20 Apps, jeder Sechste mehr als 30
INTERNET WORLD Business 2/16
Quelle: Forward Ad Group, Februar 2015; Basis: 1.491 Befragte
Solutions. „Die Nutzung von Push-Nachrichten ist als ein Feature zu sehen, durch
das der User schneller gewünschte Informationen bekommt.“ Eine App, die selbst
keinen Mehrwert bringt, werde auch
durch den Einsatz von Push Notification
nicht profitieren.
Trotzdem ist Push Notification ein
unverzichtbares Marketinginstrument –
selbst für Apps, die häufig genutzt werden.
Wer sich nicht permanent in Erinnerung
bringt, läuft Gefahr, irgendwann an die
Seite gedrängt zu werden – zu viele neue
Apps kommen täglich auf den Markt.
Auch zur Rückgewinnung inaktiver User
sind sie eine wichtige Maßnahme. Mayen:
„Für den dauerhaften Erfolg einer App
sind Push-Mittteilungen unerlässlich.“ ◼
Helmut van Rinsum
internetworld.de/hvr
„Im schlimmsten Fall werden
die Nachrichten abbestellt
oder die App deinstalliert“
Sebastian Lorenz
Vice President Consumer
Autoscout24
www.autoscout24.com
Neuer Werbekanal: Push-Mitteilungen über die App von anderen
Das Start-up Matchinguu, München, bietet Markenartiklern die Möglichkeit, in
Push Notifications fremder Apps zu werben.
Der Dienstleister Matchinguu ist eigentlich darauf spezialisiert, bei App-Anbietern die technische Struktur für Push
Notifications einzurichten. Gleichzeitig
bietet er aber auch an, diesen Kanal
anderen Markenartiklern als Werbeplatz
zu verkaufen und somit einen Teil ihrer
Ausgaben zu refinanzieren.
Wie das funktionieren kann, verdeutlicht eine Kampagne, die Matchinguu vor
Weihnachten für Salomon realisiert hat.
Der Skihersteller verschickte Push-Mitteilungen an User, die eigentlich eine App
zum Wintersportwetter und den Skifahrbedingungen installiert hatten. Dabei
Salomon nutzte die App anderer Publisher und lockte mit einem Skipass
wurden die Botschaften lokal ausgesteuert. Über GPS-Daten wurden die User
herausgefiltert, die sich in der Nähe von
Intersport-Shops befanden. Das Angebot: Wenn sie sich dort zum Kauf eines
bestimmten Artikels entschieden, erhielten sie einen Gratistagespass in einem
nahe gelegenen Skigebiet. Die Resonanz
auf das Angebot sei hoch gewesen,
erzählt Jaron Schaechter, Managing
Director von Matchinguu. Nur knapp ein
Prozent der angesprochenen User habe
daraufhin die Opt-out-Option gewählt.
Das zeigt: User reagieren nicht zwangsläufig empfindlich, wenn sie eine PushNachricht von einem Anbieter erhalten,
dessen App sie eigentlich nicht installiert
haben. Voraussetzung ist allerdings, dass
das kommunizierte Angebot in engem
Zusammenhang steht und einen unmittelbaren Nutzen bietet.
Rechtlich sollte sich ein App-Anbieter
allerdings absichern, wenn er seinen
Medienkanal anderen zur Verfügung
stellt, etwa durch die Einwilligung des
Users, auch Vorschläge von Services
anderer Partner erhalten zu wollen.
Die User zeigten sich aufgeschlossen. Die Kampagne gilt als Erfolg
ONLINE-MARKETING
24
INTERNET WORLD Business
18.
xx.Januar
Monat 2016
2015
2/16
Die Sprachen
der Tierfreunde
Bayer Animal Health ist in 15 Ländern über Social Media
acebook, Linkedin, Pinterest oder
Twitter: Wenn Yanis Hamdalis mit Tierbesitzern, Veterinären oder Zoohandlungen hier Kontakt aufnehmen will, muss er
einiges berücksichtigen. Denn Hamdalis
ist Digital Engagement Manager bei Bayer
Healthcare und dort für die Betreuung der
sozialen Kanäle in über 15 Ländern beim
Thema Tiermedizin zuständig. Und jedes
dieser Länder hat seine eigenen Vorschriften und Gesetzmäßigkeiten.
Die Social-Media-Kommunikation hängt
beispielsweise von der Zulassungsart der
Medikamente ab, die Bayer Animal Health
vermarkten will. Es ist also wichtig, ob ein
Medikament als verschreibungspflichtig
einzustufen ist oder frei verkäuflich „Over
the Counter“ (OTC) – also über die
Ladentheke – wandern darf. Außerdem
F
unterliegt jedes Gebiet individuellen
Regulatorien: „In einigen skandinavischen Märkten dürfen wir gegenüber Tierbesitzern im OTC-Bereich weder direkt
darauf aufmerksam machen, dass ein Tier
krank sein könnte, noch eine Behandlungsmöglichkeit aufzeigen“, erläutert
Christina Kronborg, Nordic Group Manager Digital Marketing bei Bayer Animal
Health in Kopenhagen. Ihr Team darf
Tierbesitzern lediglich Informationen zu
Krankheiten liefern, Follower müssen
dann daraus ihre eigenen Schlüsse ziehen.
„Wir deklinieren mit unserer Rechtsabteilung und den nationalen Teams durch, in
welchen Märkten wir in welchen Produktbereichen welche Aussage treffen dürfen,
um immer alle Compliance-Standards zu
erfüllen“, erklärt Kronborg.
15 Märkte, 15 Regeln
Steckbrief
∙ In 15 Ländern weltweit aktiv
(u. a. Brasilien, Dänemark)
∙ Umsatz 2014: 1,3 Mrd. Euro
∙ Rund 40 verschiedene SocialMedia-Accounts
∙ Mehr als eine Million Follower
(95,2 Prozent Facebook,
3,4 Prozent Twitter, 0,7 Prozent Linkedin, 0,4 Prozent
Instagram und Pinterest,
0,3 Prozent Youtube)
∙ Mehr als 2.000 Posts im Monat
Quelle: Eigenangaben des Unternehmens
„Mit Rechtsabteilung
und nationalen Teams
legen wir fest, in
welchen Märkten wir in
welchen Produktbereichen welche Aussage
treffen dürfen“
Christina Kronborg
Nordic Group Manager im
Digital Marketing
www.animalhealth.bayer.com
Die Kommunikation im Social Web muss
sich also an den komplizierten Governance-Richtlinien der derzeit 15 nationalen Märkte entlanghangeln. Die SocialMedia-Mitarbeiter in den einzelnen Ländern haben beispielsweise unterschiedliche Anweisungen, wie sie auf kritische
Posts, etwa von Tierbesitzern oder Veterinären, reagieren sollen.
In dieser komplizierten Gemengelage
setzt die Tochtergesellschaft der Bayer AG
auf Tracking, Reportings und Analysen
eines integrierten Social-Media-Management-Systems der US-Firma Sprinklr. Mit
diesem Tool kann jede Länder-Unit, die
im Prinzip technisch und operativ selbstständig arbeitet, entscheiden, wie intensiv
sie die Kontrollmöglichkeiten des Tools
Foto: Facebook / Bayvanticdk
aktiv. Alle müssen individuell betreut werden
innerhalb der zentralen Vorgaben einsetzen will. Damit ergeben sich – neben allen
Zwängen – auch Freiräume: Einzelne Länder sind so in der Lage, über ein exaktes
Monitoring Trends für ihre Content-Planung zu erkennen. Manche nationale
Gruppe verwendet die Technologie auch
dafür, ihre Agenturen zu koordinieren
oder die Ergebnisse allen Beteiligten transparent zu machen.
In manchen Ländern ziehen es die SocialMedia-Manager allerdings vor, einfach nur
dem sozialen Rauschen in den BayerKanälen zu lauschen und diese Erkenntnisse in das globale Reporting einzuspeisen. Dieser Informationsrückfluss stellt
sicher, dass die gesamte Organisation von
den Erfahrungen der einzelnen Märkte
profitieren kann. Das kann dem Brand
Management helfen, aber auch bei der
Frage, wie die Kommunikation im eigenen
Land verbessert werden könnte.
Dabei bestimmt jedes Land selbst, in
welchen sozialen Netzwerken die Tiermedizinsparte von Bayer Healthcare vor
Ort aktiv ist. Die Wahl hängt von den
nationalen Vorlieben ab. „Während die
USA oder Großbritannien eine hohe Twitter-Affinität an den Tag legen, arbeiten wir
in Dänemark, Schweden und den meisten
anderen Ländern verstärkt mit Facebook“,
sagt Hamdali. Kleinere, aber schnell wachsende Trends wie Pinterest verfolgt Bayer
Animal Health dagegen zum Beispiel in
Spanien intensiver.
Voneinander lernen
Das hat mit den unterschiedlichen Gewohnheiten und Lebensstilen der Nutzer
zu tun. Zielgruppen in Südamerika fallen
durch ihr starkes Engagement in den sozialen Medien auf. „In Europa stehen wir
indes vor der Herausforderung, Kunden
zu motivieren, sich tatsächlich zu engagieren, mitzumachen, zu teilen und nicht nur
mitzulesen“, erklärt Hamdali.
Diese spezifischen Unterschiede führen
dazu, dass sich die Erfolge der Länder im
Social Web nur sehr bedingt gegenüberstellen lassen. Es wäre falsch, „plump und
quantitativ die Key-Performance-Indikatoren der einzelnen Länder miteinander zu vergleichen“, meint
Hamdali. Während Reichweite,
„In Europa müssen wir
Follower-Zahlen, EngagementKunden motivieren, sich
Werte oder explizite Shares zu
tatsächlich zu engagieren, den Standardwährungen von
mitzumachen, zu teilen
Bayer Animal Health gehören,
existieren für jede Kampagne
und nicht nur mitzulesen“
auch individuelle Währungen.
Darunter fallen zum Beispiel bei
Yanis Hamdali
Bewegtbild die User, die sich minDigital Engagement Manager
destens 30 Sekunden lang ein
www.animalhealth.bayer.com
Video angesehen haben.
Die multinationale SocialMedia-Strategie dient nicht nur dem
Benchmarking, sondern hat verstärkt den
Austausch mit den Kunden zum Ziel: „Entscheiden wir uns etwa für einen neuen
Kanal, müssen wir uns auch auf ein neues
Publikum einstellen.“ Die Erfahrung aus
anderen Ländern kann dabei helfen.
◼
Kristina Schreiber
TOP-KAMPAGNE
18. Januar 2016
2/16
INTERNET WORLD Business
25
Problematisches Viral
Vorgestellt
von
Heimkommen kann heimgehen. Oder: Warum Edeka sich selbst keinen Gefallen tut
ein Video hat in der Weihnachtszeit so
viel Aufmerksamkeit generiert wie
„Heimkommen“ von Edeka. Mit 44 Millionen Youtube-Aufrufen, 2,5 Millionen
Shares und unzähligen Posts auf Facebook
ist der Spot aus Sicht eines Werbers ein
riesiger Erfolg. Mit dem Clip, in dem ein
Vater seinen Tod vortäuscht, um seine
Kinder am Weihnachtsabend bei sich zu
haben, vervollständigt Edeka eine Serie
von viralen Hits.
Was aber bringen die rund 10 Millionen
Views? Verkauft Edeka dank der Virals
mehr? Nein. Im Gegenteil: Das Institut
„Ratingagentur Advertising“ hat festgestellt, dass der Spot sogar eine verkaufshemmende Wirkung hat. Vor allem die
düstere Stimmung führt zu „einer Verknüpfung von unterbewussten Vermeidungsskripten“. Nachvollziehbar, zumal
der Spot in einen intimen Bereich vordringt, in dem man keine Marke spüren
möchte – und schon gar nicht mit dem
erhobenen Zeigefinger. Wer will schon
von einer Supermarktkette erzogen werden?
Auch aus Markensicht ist die Wirkung der
K
Michael Rottmann
Partner bei Namics
Foto: Edeka
www.namics.com
Am Ende des Werbeclips steht ein fröhliches, gemeinsames Weihnachtsmahl
aufmerksamkeitsgeilen Kommunikation
infrage zu stellen. Auf der einen Seite steht
der kundenfreundliche und qualitätsori-
entierte Retailer, auf der anderen Seite
Spots, die an die Grenze gehen. Die Marke
in „Heimkommen“ kann zudem problem-
los ausgetauscht werden. Bleibt zu hoffen,
dass Edekas Agentur mit den Virals versucht, eine neue, junge Zielgruppe zu
erschließen. Ein Weg, der nur funktioniert, wenn die Kernzielgruppe (Ü35,
Gutverdiener) nichts von dieser Kommunikation mitbekommt. Die Wahrscheinlichkeit allerdings, dass sich die Zielgruppen so trennen lassen und unterschiedlich
erreicht werden? Null.
Fazit: Edekas virale Erfolge des letzten
Jahres sind (sehr) beeindruckend, die Folgen der Effekthascherei für die Marke aber
nicht absehbar, bestenfalls inexistent. ◼
Steckbrief
∙ Auftraggeber: Edeka
∙ Kampagne: Heimkommen
∙ Kanäle: u. a. Youtube, TV,
Facebook
∙ Launch: 28.11.2015
Die vermeintliche Todesnachricht soll die weit verstreute
Familie wieder an einen Tisch bringen
Foto: Edeka
Foto: Edeka
∙ Agentur: Jung von Matt
Die Reaktionen bei den Angehörigen sind von starker
Trauer geprägt. Hier wird auf die Tränendrüse gedrückt
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TECHNIK
INTERNET WORLD Business
18. Januar 2016
2/16
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Paydirekt will
ein Stück vom Kuchen
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CR
26
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Erste Händler haben das neue Bezahlverfahren der Banken eingeführt und sind
zufrieden. Dennoch verstummt die Kritik nicht – Paydirekt will nachbessern
in Notebook, eine Kaffeemaschine, erlesener Wein, ein Laufband oder auch
einfach nur eine Tüte Gummibärchen: Was
sich wie ein verspäteter Weihnachtswunschzettel liest, ist eine Auswahl der Produkte, die Online-Shopper momentan mit
Paydirekt bezahlen können. Im Dezember –
mitten im Weihnachtsgeschäft – haben die
deutschen Banken ihr neues Online-Bezahlverfahren ins Rennen geschickt. Die
ersten 20 Shops haben das Bezahlsystem
integriert und sind offensichtlich zufrieden.
Der Elektronik-Shop Alternate etwa hat
Paydirekt Ende November nach einer
vierwöchigen Testphase für alle Kunden
freigeschaltet. „Es haben sich seit dem
Start bereits über 300 Kunden für die neue
Zahlart entschieden. Alle Buchungen
E
„Paydirekt wird beim
Kunden sicherlich im
Bereich Datenschutz
punkten können“
Christian Grau,
Geschäftsführer Sport-Tiedje
www.sport-tiedje.de
Die Commerzbank hat Paydirekt Ende November 2015 für ihre Kunden eingeführt
und präsentiert das neue Bezahlverfahren prominent auf ihrer Website
haben von Anfang an reibungslos funktioniert“, zieht Alexander Bachmann, Projekt-Manager Marketing bei Alternate,
eine erste Bilanz. Auch das Feedback der
Käufer sei durchweg positiv gewesen. „Das
zeigt uns, dass die Entscheidung, Paydirekt als neue Zahlart aufzunehmen, die
richtige war“, freut sich Bachmann.
Ähnlich positiv ist die Resonanz bei
Sport-Tiedje, einem Shop für Fitnessgeräte. „Wir erhalten täglich neue Bestellungen mit der Zahlweise Paydirekt, und
die Zahlungen laufen problemlos. Nach
anfänglichen Käufen mit niedrigem
Durchschnittswarenkorb, die bestimmt
auch mit viel Neugier auf das neue Verfahren zu tun hatten, sind die Warenkörbe
inzwischen auf dem von uns gewohnten
Level angekommen“, sagt Geschäftsführer
Christian Grau. Seine Kunden loben vor
allem die Einfachheit des Zahlverfahrens
und die Datensicherheit.
Der Datenschutz scheint ein wesentlicher Faktor zu sein, mit dem Paydirekt die
Händler überzeugen kann: Viele führen
als Begründung für die Einführung an,
dass Paydirekt eine Lösung der deutschen
Banken ist – das schafft offensichtlich Vertrauen. „Neben dem großen Konkurrenten Paypal wird Paydirekt beim Kunden
sicherlich im Bereich Datensicherheit punkten können“, urteilt beispielsweise Grau.
Zufrieden sind die Händler auch mit der
technischen Implementierung. „Effektiv
war mit der kompletten Anbindung ein
Kollege fünf Tage beschäftigt“, sagt Andreas
Mit einem 20-sekündigen Online-Spot bewirbt die Postbank als erste Bank
den neuen Service offensiv im Rahmen ihrer laufenden Werbekampagne
18. Januar 2016
2/16
Beim Elektronik-Shop Alternate ist Paydirekt seit Ende November live
Gruber, Vertriebsleiter beim Musikhaus
Korn. Bei Alternate dauerte die Anbindung inklusive einer laut Bachmann „sehr
ausführlichen Testphase“ vier Wochen.
Da alle drei genannten Händler ihre
Shops auf Basis einer selbst entwickelten
Software betreiben, haben sie alle das System über die bereitgestellte API-Schnittstelle angebunden. Für derzeit 18 ShopSysteme wie Magento, JTL, XT Commerce,
Gambio, Oxid eSales, Prestashop und
Shopware gibt es bereits entsprechende
Plug-ins. Angeboten werden diese laut
Franz Zahn, Leiter Global Transaction
Banking Deutschland der Hypovereinsbank, über den Schweizer Lösungsanbieter und Kooperationspartner Customweb.
Sie kosten jeweils 172 Euro. „Das ist ein
attraktives Angebot, bei guter Vorarbeit ist
die Implementierung über die Plug-ins
binnen eines Tages möglich“, betont Zahn.
Auch Payment Service Provider können
das System anbinden. Zahn zufolge haben
die acht Dienstleister Cardprocess, Computop, Evo Payments, Girosolution, Masterpayment, Payone, Payon und Wirecard
das Bezahlsystem im Angebot.
mit allen deutschen Banken vertraglich
vereinbaren. In der Praxis haben die Banken ihre jeweiligen Dachverbände als
sogenannte Konzentratoren eingerichtet,
sodass die Händler mit nur sieben Banken
verhandeln müssen. Dies sind die Deutsche Bank, die Commerzbank, die Hypovereinsbank, die Postbank, die DZ Bank,
die WGZ Bank und die Targobank.
Konkret funktioniert das so: Der Händler wendet sich mit seinem Wunsch, Paydirekt anzubinden, an eine Bank seines
Vertrauens. Diese gibt seine Anfrage an
Paydirekt weiter. Paydirekt bittet die Konzentratoren, dem Händler Preisangebote
zu unterbreiten. Dazu muss der Händler
Standardangaben wie Umsatz, Warenart,
durchschnittliche Warenkorbgröße und
Retourenanzahl bereitstellen. Sagt dem
Händler das vorgelegte Angebot der jeweiligen Bank zu, kann er den Vertrag direkt
unterzeichnen. Will er nachverhandeln,
kann er dies unmittelbar mit dem angegebenen Ansprechpartner bei der Bank tun.
„Ein verhältnismäßig aufwendiges Verfahren“, wie Christian Grau von SportTiedje einräumt. Dennoch sollen die Abschlüsse relativ schnell möglich sein. Zahn
zufolge sollen die Angebote binnen drei
Kritik am Vertragsverfahren
Geschäftstagen vorliegen. „Bis alle VerEin ganz großes Problem muss Paydirekt träge abgeschlossen waren, hat es bei uns
allerdings noch lösen: Da hinter Paydirekt eineinhalb bis zwei Wochen gedauert“,
nahezu alle deutschen Banken stehen, ver- erinnert sich Carmen Ferder, Assistentin
bietet das Bundeskartellamt aus wettbe- der Weingutleitung beim Staatlichen Hofwerbsrechtlichen Gründen einheitliche keller Würzburg.
Preise. Die Folge: Theoretisch muss jeder
Die Preise können dementsprechend
Händler, der Paydirekt anbieten will, dies von Bank zu Bank und von Händler zu
Händler variieren. Zudem darf keiner der
Beteiligten den Preis
kundtun. Bezahlt werden wie bei Paypal eine
Transaktionsgebühr
und ein Prozentsatz an
der Bestellsumme. Der
Standardpreis
bei
Paypal liegt je nach
Umsatzvolumen derzeit zwischen 1,5 und
1,9 Prozent plus 0,35
Euro je Transaktion.
„Paydirekt liegt bei uns
darunter“, sagt Ferder,
„ansonsten bräuchte
20 Webshops haben Paydirekt momentan eingebunden,
Paydirekt ja gar nicht
darunter zehn gebündelt durch einen Betreiber
erst
anzufangen.“
INTERNET WORLD Business
27
Auch das Musikhaus Korn hat als einer der ersten Händler Paydirekt eingebunden
Auch für Sport-Tiedje ist Paydirekt laut
Grau günstiger als Paypal.
An dem komplizierten Verfahren stößt
sich ein Paydirekt-Partner allerdings noch
ganz massiv: Die Sparkassen, die sich erst
später zur Teilnahme entschlossen haben
und das Bezahlsystem daher auch noch
nicht ausgerollt haben, bewerten das Prozedere als viel zu komplex und nicht
marktgerecht. Sie fordern eine Vereinfachung. Paydirekt hat bereits Nachbesserungen angekündigt. So soll schon in den
kommenden Wochen ein sogenannter
Händlerkonzentrator die Verhandlungen
mit den Banken gebündelt übernehmen
können. Das Bundeskartellamt steht
einem solchen Verfahren Paydirekt zufolge
aufgeschlossen gegenüber.
Reichweite ist entscheidend
Die Lösung dieses Problems wird maßgeblich Anteil an den Zukunftschancen
von Paydirekt haben: Denn mit der Reichweite bei Händlern und Verbrauchern
steht und fällt der Erfolg. Ist das Verfahren
für Händler zu kompliziert oder zu teuer,
bleibt die Zahl der Shops, in denen Kunden mit Paydirekt bezahlen können, überschaubar. Gelingt es auf der anderen Seite
nicht, die Sparkassen zufriedenzustellen,
fehlen rund 30 Millionen der versprochenen 50 Millionen potenziellen OnlineBanking-Kunden.
Mittlerweile laufen erste Werbemaßnahmen: Die Postbank hat Online-Spots geschaltet, Commerz- und Hypovereinsbank
versuchen ihren Privatkunden Paydirekt
per Brief schmackhaft zu machen und Paydirekt selbst bereitet ebenfalls eine Marketing-Kampagne vor. Neben den Großbanken haben auch viele Volks- und Raiffeisenbanken (insgesamt derzeit rund 1.000
Geldinstitute) Paydirekt eingeführt, um
sich in Konkurrenz zum Platzhirsch
Paypal ein Stück vom lukrativen PaymentKuchen zu sichern. Eine gewisse Marktdurchdringung ist allerdings zwingend. „Es
wird unserer Einschätzung nach mindestens zwei Jahre dauern, bis Paydirekt relevant ist im Markt“, so Carmen Ferber. ◼
Christiane Fröhlich
internetworld.de/cf
1.000
Banken haben Paydirekt
eingeführt
150.000
Bankkunden haben
sich für Paydirekt
registriert
20
Online-Shops haben
Paydirekt derzeit
integriert
Quelle: Paydirekt
„Alle Buchungen haben von
Anfang an reibungslos
funktioniert“
Alexander Bachmann,
Projekt-Manager Marketing bei
Alternate
www.alternate.de
TECHNIK
28
INTERNET WORLD Business
18. Januar 2016
2/16
Deveteam,
Finnland, hat
eine Live-Beratungslösung
entwickelt.
Nosto Solutions, Finnland,
personalisiert
den OnlineShop.
Mirakl, Frankreich, bietet
eine MarktplatzSoftware für
B2B und B2C.
Die Internet World Messe findet am
1. und 2. März 2016 in München statt.
Auf der Messe präsentieren sich über
350 Aussteller mit Produkten und
Dienstleistungen aus den Bereichen
E-Commerce, Multichannel, Logistik,
Payment und Online-Marketing. Veranstalter der Internet World ist die
Fachzeitschrift INTERNET WORLD
Business.
Der Besuch der Messe ist nach vorheriger Anmeldung kostenlos. Besucher können sich online unter
www.internetworld-messe.de für die
Teilnahme registrieren.
Zooz, Israel,
will die Zahlungsabwicklung schneller
machen.
Azoya Group,
China, ermöglicht grenzüberschreitenden Handel.
Commerce-Innovationen
Zahlreiche Technologiedienstleister bringen interessante Lösungen aus dem Ausland
zur Internet World Messe 2016 nach München mit – hier eine Auswahl
ie meisten Aussteller der Internet
World Messe sind etablierte Player.
Doch jedes Jahr präsentieren sich auf der
E-Commerce-Fachmesse auch internationale Unternehmen, die im deutschen
Markt noch nicht so bekannt sind. Die
Redaktion stellt einige dieser interessanten Technologieanbieter vor.
Ein Schwerpunkt jeder Internet World
Messe ist die Zahlungsabwicklung. Die
Messe ist Treffpunkt für Online-Händler,
Payment Service Provider, InkassoDienstleister und Payment-Anbieter.
Dazu passt Zooz. Das israelische Unternehmen (Halle B5 / H419) mit Büro in
Berlin bietet eine Payment-Plattform an.
Sie verbindet große Online-Händler mit
D
Die Zooz-Payment-Plattform verbindet Händler
mit mehreren Acquirern und E-Wallets
einem ganzen Netzwerk von Payment Service Providern (PSP), um die Abwicklung
der Bezahlung im Online-Shop besser und
im besten Fall günstiger zu gestalten.
Zooz ist eine Technologie, kein PSP. Als
Alleinstellungsmerkmale nennt das Unternehmen „Smart Routing“ und Datenanalyse. Die intelligente Auswahl der
Acquirer führe zu Kostenreduktion, erklärt Zooz. Durch das Routing werden
auch grenzüberschreitende Zahlvorgänge
in lokale Zahlungen umgewandelt, wodurch Umrechnungsgebühren entfallen.
Zudem führt der Technologieanbieter
Zahlungsdaten eines Händlers zentral
zusammen. So kann er die Transaktionen
analysieren und sieht beispielsweise, wel-
Mirakl ist überzeugt, dass Marktplätze die
Zukunft im E-Commerce sind
che Kartentypen besonders häufig abgelehnt werden.
Nicht um die Zahlungsabwicklung, sondern um das Verkaufen geht es bei Mirakl.
Mirakl (Halle B6 / A041) mit Sitz in Paris
hat eine Marktplatzlösung als Software as a
Service entwickelt. Auf Marktplätzen präsentieren mehrere Anbieter oder Marken
ihre Produkte. Kunden können besser vergleichen und haben eine größere Auswahl.
Die Mirakl-Lösung gibt es in einer Business-to-Consumer- und in einer Businessto-Business-Version. Die B2C-Version
wird beispielsweise vom Kaufhaus Galeries Lafayette eingesetzt. Die B2B-Version
richtet sich an Großhändler und Hersteller, die ihren eigenen Marktplatz aufma-
Mit der Stages-Software von Deveteam können
Händler ihre Kunden in Echtzeit beraten
18. Januar 2016
2/16
INTERNET WORLD Business
29
chen wollen. Im Juli 2015 schloss Mirakl
eine zweite Finanzierungsrunde in Höhe
von 20 Millionen US-Dollar ab.
Im Stationärgeschäft
Online-Kunden beraten
Die fundierte Beratung der Kunden vor
und während des Kaufprozesses ist wichtig, um sich von der Konkurrenz zu unterscheiden. Am besten geschieht dies live,
mit einer Chat-Lösung. Die Technologie
dafür bringt Deveteam (Halle 5 / StartUp-Street) aus Oulu in Finnland mit nach
München. Die Finnen haben dabei nicht
nur Online-Shops im Blick, sondern auch
den stationären Handel. Mit der Software
„Stages“ können Verkäufer ihre Kunden
aus dem Stationärgeschäft heraus per
Video-Chat beraten, ihnen Produkte vorführen und Fragen beantworten.
Die Premiumversion der Cloud-basierten Software beinhaltet auch eine CoBrowsing-Funktion, mit der Händler ihre
Kunden sozusagen im Web an die Hand
nehmen können. Wer das ausprobieren
will, kann die Beratungs-Software 30 Tage
lang gratis testen.
Um eine individuellere Ansprache geht
es auch bei Nosto Solutions (Halle B5 /
H415), allerdings nicht persönlich, sondern automatisiert. Nosto, wie Deveteam
aus Finnland, ist ein Personalisierungstool
Nosto Solutions personalisiert Produktempfehlungen,
Pop-ups im Shop, E-Mails oder Facebook-Werbung
für den Online-Shop. Produktempfehlungen, verhaltensbasierte Pop-ups im Shop,
E-Mails oder Facebook-Werbung werden
auf die Besucher zugeschnitten. Nosto
unterstützt laut eigenen Angaben mehr als
100 Plattformen. Plug-ins stehen unter anderem für Magento, Shopware, JTL-Shop3
oder Prestashop bereit. Für die Einbindung der Technologie erhält Nosto eine
Umsatzbeteiligung von den Händlern, fixe
monatliche Gebühren und Set-up-Kosten
fallen nicht an.
Die automatisierte Self-Service-Lösung
für Online-Shops jeder Größe ist seit
Oktober 2013 erhältlich. 2014 konnte sich
Nosto Solutions eine Finanzierung in Höhe
von 5,5 Millionen US-Dollar sichern. Angeführt wurde diese Finanzierungsrunde
von der Venture-Capital-Firma Welling-
Azoya unterstützt Händler dabei, chinesische Konsumenten
zu erreichen - in China, und wenn sie im Ausland sind
ton Partners unter Beteiligung von Open
Ocean Capital, Sanoma Ventures sowie
der finnischen Förderorganisation für
Innovation, die bereits investiert sind.
Fullservice für den OnlineVerkauf in China
30 Millionen Chinesen kaufen per Internet
im Ausland ein. Dieser Markt ist für international tätige Online-Händler sehr interessant. Doch vor dem Markteintritt gibt es
viele Hürden: sprachliche, kulturelle, technische und bürokratische. Die Azoya Group
(Halle B5 / F327) mit Sitz in Shenzhen hat
sich auf grenzüberschreitenden E-Commerce in China spezialisiert. Das Unternehmen bietet „Chinese E-Commerce Cloud
Services“ an. Händler können damit einen
Online-Shop in China eröffnen, Azoya
übernimmt auch das digitale Marketing
und den Kundendienst vor Ort. Interessant
ist auch die „O2O“-Lösung. O2O steht für
Online to Offline: Wenn chinesische Touristen in Deutschland in einem Laden stehen und die Produktbeschreibungen nicht
verstehen, scannen sie das Produkt mit
dem Smartphone und erhalten die Beschreibung auf Chinesisch. Auf einer für
Mobile optimierten Webseite können sie
die Ware beim deutschen Händler kaufen,
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geliefert wird sie nach China.
Ingrid Schutzmann
internetworld.de/is
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TECHNIK
30
INTERNET WORLD Business
18. Januar 2016
2/16
∙ Gründung 1998 in Münster,
Firmensitz heute in Herzebrock-Clarholz
∙ 220 Mitarbeiter, 150.000 Produkte im Sortiment, mehr als
50 Millionen Euro Umsatz
∙ Sechs stationäre Filialen in
Deutschland, zwei in Österreich, eine in der Schweiz
∙ Online-Shop seit 2007, in zwölf
Ländern mit eigenen Domains
präsent
∙ www.tennis-point.de
Verkaufen im Grünen
Mit seinem Roadshow-Mobil bringt Tennis-Point seinen Webshop zum Kunden –
auf den Tennisplatz. Eine POS-Lösung mit Shop-Anbindung macht es möglich
9.422
Tennisvereine sind
beim Deutschen
Tennis Bund
registriert
Quelle: Deutscher Tennis Bund
Wie ein großes Smartphone
sieht das POS-Terminal in dem
Roadshow-Mobil aus
anchmal kommt der Kunde in den
Laden, manchmal aber kommt der
Laden auch dorthin, wo sich die potenziellen Kunden tummeln. Zum Beispiel dann,
wenn Tennis-Point mit seinem RoadshowMobil unterwegs ist. Im vergangenen
August hat der Tennisausrüster aus Herzebrock-Clarholz seinen mobilen Laden zum
ersten Mal auf die Reise geschickt. Seitdem
präsentiert sich der Händler auf großen
und kleinen Profi-Turnieren, bei Tennisvereinen und anderen Events.
In dem Fiat-Transporter, den Klagie
Fahrzeugbau in Masburg zum rollenden
Ladengeschäft umgebaut hat, findet der
Kunde Tennisbekleidung und -schuhe
ebenso wie Schläger und Taschen. Als
exklusiven Partner hat sich Tennis-Point
den Sportartikelhersteller Adidas als
Sponsor mit ins Boot geholt – schließlich
dürfte für das Fahrzeug und die Technik
ein Investment von rund 80.000 Euro
nötig gewesen sein. Daneben darf der
Händler seine Eigenmarken sowie Artikel, die Adidas nicht herstellt, von anderen Marken präsentieren. Außerdem
können Tennisfreunde Schläger testen
oder neu besaiten lassen.
Herzstück des Fahrzeugs ist aber ein
Touchscreen-Terminal, über das der
Kunde Zugriff auf das komplette Sortiment des Online-Shops hat. „Wir wollten
nicht nur einen reinen Promotionswagen,
sondern auch einen richtigen Shop, mit
dem wir mobil vor Ort präsent sein können“, beschreibt Alexander von Stürmer,
Head of Sales bei Tennis-Point, das Ziel.
Das System stammt vom Freiburger
Dienstleister Poseidon Digital. Es besteht
aus einem Terminal in Form eines überdimensionalen Smartphones und einer angepassten Version des Online-Shops. Auf der
M
Startoberfläche sind magazinartig vier bis
fünf Shop-Rubriken zu sehen, die mit großflächen Bildern in Szene gesetzt werden.
Statt über Drop-down-Menüs greift der
Kunde per Touch direkt auf die jeweilige
Rubrik zu. Er kann im gesamten Sortiment
stöbern, sich über Produkte informieren
und diese dann in den Warenkorb legen.
Kaufabwicklung via Handy
Die Bestellung und das Bezahlen der Artikel werden über das Smartphone des Kunden abgewickelt. Dazu erscheint auf dem
Terminal ein QR-Code, den der Kunde mit
seinem Handy scannt. Die nötigen Warenkorbinformationen werden dann automatisch auf einer mobilen Website in seinem
Handy angezeigt. Auf dieser Seite wählt der
Kunde eine der vom Shop angebotenen
Zahlarten aus, gibt seine Lieferadresse ein
und schließt den Kauf ab. Die Bestelldaten
werden an das Backend des angeschlossenen Oxid-Shop-Systems weitergegeben.
Am Terminal selbst müssen keinerlei persönliche Daten eingegeben werden. Geliefert wird nach Hause oder in eine der stationären Tennis-Point-Filialen.
Die nötige Internet-Verbindung kommt
entweder über das WLAN des Veranstaltungsorts oder über eine im Fahrzeug eingebaute LTE-Antenne zustande. Darüber
ist das POS-System an die SAP-BackendSysteme von Tennis-Point verbunden.
„Alle Verkäufe im Roadshow-Mobil werden so automatisch im aktuellen Lagerbestand verzeichnet“, sagt von Stürmer. Die
Lösung selbst ist Cloud-basiert und arbeitet Browser-gestützt, sodass sie unabhängig von bestehender Hardware ist.
Da die Hauptsaison im Tennis im Frühjahr und Sommer ist, will Tennis-Point
„Wir wollten einen richtigen
Shop, mit dem wir mobil vor
Ort präsent sein können“
Alexander von Stürmer
Head of Sales bei
Tennis-Point
www.tennis-point.de
erst in den kommenden Monaten so richtig
durchstarten. In den vergangenen Wochen
standen vorwiegend Hallenturniere auf
dem Programm, die mit dem Fahrzeug
schwieriger zu bedienen sind. „Wenn wir
mit unserem Roadshow-Mobil nicht in die
Halle fahren können, kann das schon ein
Ausschlusskriterium für unsere Präsenz
vor Ort sein. Denn irgendwo am Rand des
Parkplatzes ist die Resonanz der Kunden
einfach nicht so hoch“, so die Begründung
◼
von Alexander von Stürmer.
Christiane Fröhlich
internetworld.de/cf
18. Januar 2016
2/16
INTERNET WORLD Business
Google Ads
fürs Lokale
Sechs auf einen Streich
PraxisTipp
Wie Einzelhändler Käufer in
Frauke Ewe
G
Head of Strategy & Partner
Development bei Feed Dynamix
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den Einsatz von Local Inventory Ads.
Neben den beschreibenden Artikeldaten
übermitteln Sie in drei separaten Datenfeeds, welche Produkte in Ihrem OnlineShop und in Ihrem lokalen Geschäft gelistet sowie in welchen Filialen diese verfügbar sind. Wichtig ist eine hohe Datenqualität, da sie für eine höhere Sichtbarkeit
der Anzeigen sorgt. Deswegen sollte jeder
Datenfeed in regelmäßigen zeitlichen
Abständen aktualisiert werden, damit die
Informationen korrekt sind.
1. Start mit Local Inventory Ads
Für den Start mit Local Inventory Ads
richten Sie zunächst die erforderlichen
Google-Konten ein: Benötigt werden ein
Merchant-Center-Konto für die Verwaltung der Produkt- und der Inventardaten
sowie ein Google-Adwords-Konto zur
Kampagnenverwaltung und -steuerung.
Ergänzend dazu müssen die Angaben zu
Ihren lokalen Ladengeschäften, wie Standort und Öffnungszeiten, im „Google My
Business Account“ gepflegt werden.
2. Korrekte Datenbasis schaffen
Korrekte Produkt-, Inventar- und Geschäftsinformationen sind die Basis für
Das neue Unternehmen Diva-e vereint sechs Agenturen
or knapp fünf Jahren hat es die United Top-Ten der Digital-Dienstleister in
Digital Group vorgemacht: Agenturen Deutschland. Allein befanden sich die
mit unterschiedlichen Schwerpunkten Agenturen eher im Mittelfeld: Netpioneer
schließen sich unter einem Dach zusam- erreichte im BVDW-Ranking der Interakmen, um gemeinsam weiterzuwachsen. tiv-Agenturen 2015 Platz 40, Zeros+Ones
Jetzt sind sechs Digital- und E-Commerce- Platz 41. Ageto lag auf Rang 49. Die andeDienstleister diesem Beispiel gefolgt und ren drei Unternehmen sind im Ranking
haben sich zur Diva-e Digital Value Enter- nicht verzeichnet.
prise GmbH zusammengeschlossen. Mit im Boot sind Ageto aus
Jena, First Colo aus Frankfurt,
KOM aus Stuttgart, Netpioneer
mit Sitz in Karlsruhe und Berlin
sowie Textprovider aus Bochum
und Zeros+Ones aus München.
Die sechs Unternehmen wollen künftig alle Bereiche der
digitalen Wertschöpfungskette
abdecken: KOM sorgt für die
strategische Markenberatung,
Netpioneer für die Entwicklung
von Shops und Content-Management-Plattformen. Ageto steuert
die Implementierung und den
Betrieb von E-Business-SysteKonsolidierung im Agenturmarkt: Gemeinsam
men bei, Zeros+Ones kümmert
sich um Design, User-Expewollen die Dienstleister ihre Zukunft sichern
rience-Optimierung und Mobile
Apps. Die nötigen Inhalte liefert
die Content-Marketing-Agentur Text- Ziel ist, gemeinsam in die Riege der Topprovider, um Hosting und Infrastruktur- 3-Anbieter vorzurücken. Als Investor ist
services kümmert sich First Colo. Der Emeram Capital Partners mit einer nicht
Hoster wird als einziges Unternehmen als genannten Summe bei Diva-e eingestiegen.
Marke bestehen bleiben und auch weiter- CEO ist Axel Jahn, vormals Geschäftsführer von Netpioneer. Hauptsitz des neuen
hin eigenständig agieren.
Rund 380 Mitarbeiter sind für den Dienstleisters ist Berlin. Zu den Kunden
neuen Dienstleister tätig, der Gesamt- zählen unter anderem Zalando, die Postumsatz lag 2015 bei rund 45 Millionen bank, Edeka, Ebay und Intersport.
◼
Euro. Damit schiebt sich Diva-e unter die
Christiane Fröhlich
V
ihre Filiale locken können
oogles Local Inventory Ads bieten
Einzelhändlern vor Ort jetzt die
Chance, Kunden für den Kaufabschluss in
das Ladengeschäft zu lenken. Die lokalen
Produktanzeigen werden dem Nutzer in
der Google-Suche und auf Google Shopping zusammen mit den herkömmlichen
Shopping Ads angezeigt. Sucht ein Nutzer
mit seinem Smartphone nach einem Produkt, weist die Anzeige des Händlers ihn
darauf hin, dass der Artikel in einem
Ladengeschäft in seiner Nähe verfügbar ist.
Das Anklicken der Anzeige führt den Interessenten zur Verkäuferseite auf Google,
auf der er weitere Informationen zum Produkt, eine Wegbeschreibung, Öffnungszeiten sowie die Verfügbarkeiten von
Zubehör- und Alternativangeboten erhält.
31
3. Durchdachte Kampagnenstruktur
entwickeln
Speziell wenn Sie Produkte sowohl online
als auch im Ladengeschäft vertreiben, sollten Sie für Ihre Kampagnen eine Segmentierung der Produktgruppen nach Vertriebskanälen – Verkauf online, im lokalen Ladengeschäft und Multichannel-Vertrieb – vornehmen. Auf diese Weise können Sie
unterschiedliche Margen nach Vertriebskanal sowie die Kanal-Performance in
Ihrer Kampagnen- und Budgetsteuerung
berücksichtigen. Entwickeln Sie eine
durchdachte Kampagnenstruktur für ein
effizientes Kampagnenmanagement. ◼
INTERNET WORLD Business
ISSN 1433-3309
Neue Mediengesellschaft Ulm mbH
Sitz von Redaktion, Anzeigen, Vertrieb:
Bayerstraße 16a, 80335 München
Telefon (089) 741 17–0, Fax –101
www.internetworld.de
Redaktion Print / Online:
Mitarbeiter dieser Ausgabe:
Anzeigendisposition und
INTERNET WORLD Business ist die Fachzeitung
Christian Erxleben (erx),
Stefan Hofer, Kristina Schreiber
Einträge im Dienstleisterverzeichnis:
für den Internet-Entscheider und erscheint
[email protected]
Helmut van Rinsum
Marita Brotz
zweiwöchentlich am Montag.
Christiane Fröhlich (cf),
Schlussredaktion:
[email protected]
Ernst Altmannshofer, Dr. Christa Gogu
Susanne Gillner (sg),
[email protected]
Telefon: (089) 741 17–281
Fax: (089) 741 17–269
E-Mail: [email protected]
Art Directorin:
Maria-Luise Sailer
Gestaltung:
Der Bezugspreis im Abonnement beträgt 70,20
Euro inklusive Versand und Mehrwertsteuer
vom 01.10.2015
im Halbjahr, der Preis für eine Einzelausgabe
beträgt 5,40 Euro. In Österreich kostet das
Ingrid Lommer (il),
Alfred Agatz, Dagmar Breitenbauch,
Neue Mediengesellschaft Ulm mbH,
[email protected]
Catharina Burmester, Hedi Hefele,
Leitung Herstellung/Vertrieb:
Manuela Keller, Simone Köhnke,
Laura Melchior (lm),
Thomas Heydn,
Cornelia Pflanzer, Petra Reichenspurner,
[email protected]
Telefon: (089) 741 17–111,
Ilka Rüther, Christian Schumacher
E-Mail: [email protected]
Florian Ebner,
Katharina Schneider (ks),
Anzeigenberatung
Dr. Günter Götz
[email protected]
Jens Schmidtmann, Anzeigenleiter
Bank: Deutsche Bank
Klaus Ahlering, Senior Sales Manager
Konto: 8264160 (BLZ 700 700 10)
Chefredakteur:
Ingrid Schutzmann (is),
Telefon: (089) 741 17–125
IBAN: DE08 7007 0010 0826 4160 00
Dr. Günter Götz (gg),
[email protected]
Fax: (089) 741 17–269
BIC: DEUTDEMM
Geschäftsführer
[email protected]
E-Mail: [email protected]
Stellvertretender Chefredakteur:
Abonnement 81,90 Euro im Halbjahr, in der
Schweiz 97,50 Franken im Halbjahr. Das
Abonnement verlängert sich automatisch um ein
Jahr, wenn es nicht sechs Wochen vor Ablauf der
Bezugszeit schriftlich gekündigt wird. Studenten
erhalten bei Vorlage eines Nachweises einen
Rabatt von 30 Prozent.
Veröffentlichung gemäß Art. 8 Abs. 3 BayPrG:
Alleiniger Gesellschafter der Neuen
Mediengesellschaft Ulm mbH ist die Neue
Susanne Vieser (vs),
[email protected]
jeweils ein Jahr.
Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 20
Sitz des Verlags:
Karlstraße 3, 89073 Ulm
Der Bezugszeitraum für Abonnenten beträgt
Leserservice:
Druck:
Medien Ulm Holding GmbH, die
Hotline: (089) 741 17–205,
L.N. Schaffrath Druckmedien,
wiederum eine 100-Prozent-
Frank Kemper (fk),
Daniela Zimmer (dz),
Fax: (089) 741 17–101
Marktweg 42 – 50,
Tochter der Verlagsgruppe
[email protected]
[email protected]
E-Mail: [email protected]
47608 Geldern
Ebner Ulm GmbH & Co. KG ist.
DIENSTLEISTERVERZEICHNIS
32
INTERNET WORLD Business
AFFILIATE
MARKETING
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18. Januar 2016
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18. Januar 2016
Gerlinde
Leichtfried
Johannes Maas
Intersport, Heilbronn
Aida Cruises, Rostock
Mit einem neu geschaffenen Bereich
für die Unternehmensentwicklung versucht die Verbundgruppe
Intersport, ihr Multichannel-Modell voranzutreiben. Verantwortlich für den Bereich ist Johannes Maas, der vom finnischen Sportausrüster Amer Sports zum
Sportspezialisten kommt. Der 33-Jährige
berichtet direkt an den Intersport-Vorstandsvorsitzenden Kim Roether.
www.intersport.de
Conrad Pozsgai
Payback, München
Neben Dominik Dommick, Markus Knorr
und Bernhard Brugger
zieht Conrad Pozsgai als viertes Mitglied
in die Geschäftsführung des MultichannelPlattformbetreibers Payback ein. Zuletzt
war der neue Chief Product Officer zwei
Jahre lang bei der Payback-Konzernmutter American Express in den USA tätig,
um dort ein lokales Pendant namens
Plenti aufzubauen.
www.payback.net
Seit 1. Januar 2016 verstärkt Gerlinde Leichtfried das Führungsteam
von Aida Cruises als Senior Vice President Marketing
& E-Commerce. In ihrer neuen
Position verantwortet die 39-Jährige
die gesamte Marken- und Produktkommunikation des Reiseanbieters
sowie den Bereich E-Commerce. Vor
ihrem Wechsel zu dem Unternehmen
Carsten Rauh
Microsoft, Unterschleißheim
Die Leitung des Geschäftsbereichs Search
Advertising und Strategic Sales hat
Carsten Rauh bei Microsoft Deutschland
übernommen. In der neu geschaffenen
Funktion verantwortet der 41-Jährige,
der zuvor sechs Jahre lang in unterschiedlichen Positionen beim InternetPionier Yahoo tätig war, in Zukunft den
Vetrieb von Bing Ads.
www.microsoft.com
aus Rostock gehörte
Leichtfried, die direkt
an Aida-Präsident Felix
Eichhorn berichtet, zur
Geschäftsführung bei der
Thalia Holding. Beim Buchhändler war sie als Geschäftsführerin
seit 2012 für die Bereiche Marketing
& Cross Channel sowie Personal
zuständig.
www.aida.de
Thomas Müller
Stylebop, Ottobrunn
Der langjährige Chef
des Luxusmodehändlers Mytheresa, Thomas
Müller, hat nun beim Konkurrenten
Stylebop angeheuert. Dort ist Müller, der
Mytheresa nach dessen Übernahme durch
den US-Luxuskonzern Neiman Marcus
verlassen hatte, als Geschäftsführer
neben Mario Eimuth aktiv.
www.stylebop.com
2/16
Wenzel Drechsler
United Internet
Media, Karlsruhe
Der bisherige Head of
Market Research ist bei
United Internet Media (UIM) zum neuen
Head of UIM Market Research & Media
Consulting befördert worden. In dieser
Position leitet Wenzel Drechsler künftig
die Abteilung für Marktforschung sowie
Mediaberatung des Digitalvermarkters.
Der 39Jährige berichtet an Rasmus Giese,
CEO der United Internet Media GmbH.
www.united-internet-media.de
JB Rudelle /
Eric Eichmann
Criteo, Palo Alto (USA)
Zum 1. Januar 2016
hat Eric Eichmann, der
bisher President und Chief Operating
Officer von Criteo war, die Nachfolge von
Unternehmensgründer JB (Jean-Baptiste) Rudelle (Foto) als CEO angetreten.
Dieser übernimmt den Posten des Executive Chairman, um sich vor allem auf die
Strategie des Performance-Spezialisten
zu konzentrieren.
www.criteo.com
Stellenmarkt
Termine
Internet World ist, mit 350 Ausstellern & 14.000 Besuchern 2015, die europäische Leitmesse für den
E-Commerce. Die Marke ist Teil des Fortbildungsunternehmens Neue Mediengesellschaft Ulm mbH,
München. Die Messe wird begleitet von einem hochkarätigen Kongress, der unter dem Motto „Die Zukunft
des E-Commerce“ steht. Veranstalter der Internet World ist die gleichnamige Fachzeitschrift INTERNET
WORLD Business aus dem selben Haus. Zum nächstmöglichen Zeitpunkt suchen wir für die Messe einen
Sales Manager (m,w)
Standort München
Ihre Aufgaben:
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Unterstützung des aktiven Auslandsvertriebs in
selektierten Ländern
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DNWLYLW²WHQDQGLH*UXSSHQOHLWXQJE]Z3URMHNW
leitung sowie Führung von Vertriebsstatistiken
Ě0DUNWEHREDFKWXQJXQG0DUNWDQDO\VHLP
+LQEOLFNDXI3RWHQ]LDOHGHU0HVVH
Ě(UVWHOOXQJYRQ$QJHERWHQXQG%HDUEHLWXQJ
von Anfragen sowie Betreuung von
Gruppenorganisatoren, Ausstellern und
potentiellen Kunden in Abstimmung mit dem
3URMHNWWHDP
Ě3UðIXQJGHU$QPHOGHXQWHUODJHQXQG$QVSUHFKpartner für die weitere zentrale AuftragsHUIDVVXQJ3IOHJHXQG$XVEDXGHVYRUKDQGHQHQ
Kundenstamms
Erforderliche Qualifikationen und Kenntnisse:
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Ausstellungen oder einer ähnlichen Branche
Ě6HKUKRKH9HUWULHEVDIILQLW²W
Ě6WUDWHJLVFKH6W²UNH
Ě(UIDKUXQJLQ3URMHNWDUEHLW
Ě$XVJHSU²JWH7HDPI²KLJNHLW
Ě2UJDQLVDWLRQVWDOHQW
Ě6HKUJXWH(QJOLVFKNHQQWQLVVHLQ:RUWXQG
Schrift
Ě:HLWHUH)UHPGVSUDFKHQNHQQWQLVVHYRQ9RUWHLO
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engagierten Team. Wenn Sie die geforderten Eigenschaften mitbringen und die beschriebene Aufgabe
Sie reizt, freuen wir uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung unter Angabe Ihrer Gehaltsvorstellungen
sowie Ihres nächstmöglichen Eintrittsdatums bis zum 31.01.2016 per Mail an:
Saskia Müller, Leitung Kongresse & Messen, [email protected]
Loca Conference
Vor allem die Themen Customer Retail
am PoS und innovative Ideen der digitalen Warenlogistikkette stehen im Fokus
der Konferenz unter dem Motto „Location: Bridging Offline & Online Worlds“.
Vertreter europäischer Unternehmen
stellen ihre Case Studies und Ideen vor.
Termin: München,
2. und 3. Februar 2016
Kosten: 790 Euro zzgl. MwSt.
www.loca-conference.com
Info:
PPC Masters
Eine Konferenz für all jene, die mit Klicks
handeln, versprechen die Veranstalter. Zu
den Themen des Events, das ein deutschund ein englischsprachiges Panel bietet,
zählen unter anderem „20 Adwords Tricks
in 20 Minuten“, „PPC Inhousing“, „Really
intelligent remarketing“ sowie „Effective
visits like a sir“.
Termin: Berlin,
11. Februar 2016
Kosten: Für Leser nur 359,10 Euro statt
399,00 Euro inkl. MWSt. (Code:
MP-InternetWorldBusiness-10)
www.ppcmasters.de/de
Info:
Mobile World Congress
Zu den Keynote Speakers des Kongresses, der parallel zur Messe stattfindet,
gehören unter anderem Vertreter von
Buzzfeed, Ericsson, Paypal und Unicef.
Themen sind unter anderem: „Brands go
mobile first“, „5G – Creating value for
consumers“ und „Digital identity“.
Termin: Barcelona,
22. bis 25. Februar 2016
Kosten: Zwischen 749 Euro zzgl. MwSt.
und 4.999 Euro zzgl. MwSt.
www.mobileworldcongress.com
Info:
Swiss Online Marketing & eBusiness Expo
Die beiden Veranstaltungen richten sich
explizit an Geschäftsführer, MarketingFachleute sowie E-Commerce- und ITVerantwortliche. Parallel finden unter
anderem der CXO-Day, die Personal
Swiss sowie die Dialog Marketing Messe
in der MCH Messe Schweiz statt.
Termin: Zürich,
13. und 14. April 2016
Kosten: 30 CHF (eTicket für 1 Tag) bzw.
60 CHF (2 Tage) inkl. MwSt.
www.swiss-online-marketing.ch
Info:
Digital Commerce Day
Die E-Commerce-Konferenz bietet Einblicke in die Handelsstrategien bekannter Internet-Unternehmen wie Möbel.de,
Outfittery, About You, Juniqe und Crowdfox. Im Fokus des Events stehen zudem
der fachliche Austausch und das Networking mit anderen Branchenvertretern.
Termin: Hamburg,
21. und 22. April 2016
Kosten: 199 Euro (Early Bird für 1 Tag)
Info:
www.digital-commerce-day.de
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2/16
INTERNET WORLD Business
Online-Stellenmarkt
Das ausführliche Stellenangebot finden Sie unter www.internetworld.de/stellenmarkt
Senior Full-Stack Developer (m/w)
Quotendo
München
Sales Manager (m,w)
Neue Mediengesellschaft Ulm mbH
München
International Trade Marketing Praktikant/in
Maria Galland GmbH
München
Marketing Koordinator
Continental AG
Hannover
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The Walt Disney Company
München
Online Manager International (m/w)
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Content Konzeptioner (m/w)
HSE24
Pfaffenhofen
Ismaning
Trainee im Bereich Online-Marketing (m/w)
Ebner Verlag GmbH & Co KG
Ulm
E-Commerce Marketing Manager (m/f)
British American Tobacco (Germany) GmbH
Hamburg
Inbound-Marketing-spezialist (m/w)
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München
Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung (m/w)
digitalmobil
München
Teamleiter E-Commerce/Onlinemarketing (m/w)
BRUNO BADER GmbH + Co. KG
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Junior-Mediaberater (m/w)
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MEINUNG
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INTERNET WORLD Business
18. Januar 2016
2/16
Formelle Kinkerlitzchen
Der Gesetzgeber muss wirksamer gegen den Missbrauch von Abmahnungen vorgehen
aum ein Online-Händler bleibt verschont: Seit vielen Jahren treibt das Abmahnunwesen in Deutschland seine Blüten. Mal geht es um eine fehlende Zwischenüberschrift in der Widerrufsbelehrung, mal wird das Produktmaterial nicht
in der nach der Textilkennzeichnungsverordnung korrekten Reihenfolge bezeichnet. Die Rügen der rechtlichen Verstöße
sind sehr oft purer Formalismus. Es scheint,
als müsste man entweder Jurist sein oder
zumindest einen solchen neben sich sitzen
haben, um einen rechtskonformen OnlineShop in Deutschland betreiben zu können.
Schuld daran sind vielfach die überbordenden Informationspflichten, denen OnlineHändler nachkommen müssen. Vor allem
schuld ist aber das deutsche System der
wettbewerbsrechtlichen Abmahnungen.
Gedacht war es ursprünglich als Prozess
der Selbstregulierung des Wettbewerbs
und schnelle sowie günstigere Alternative
zum Gerichtsverfahren: Vor Klageerhebung gibt der Abmahnende dem Gegner
eine letzte Möglichkeit, die Streitigkeit
durch Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung gütlich beizulegen.
Die Vielzahl von Prozessen, die sich heute
aus wettbewerbsrechtlichen Abmahnungen entwickelt, zeigt aber, dass das aktuelle
System der Abmahnung Gerichtsverfahren eher fördert als vermeidet.
Hintergrund: Die Abmahnung ist für
viele Abmahner ein reines Geschäftsmodell. Ich spreche hier nicht von den seriösen
Verbänden, die berechtigte Verbraucherinteressen wahrnehmen oder fairen Wettbewerb fördern. Aber auch „halbseidene“, das
Abmahnen als reines Geschäftsmodell betreibende Abmahnverbände und vor allem
K
Martin Rätze,
Shopbetreiber-Blog
Abmahnungen bedrohen den OnlineHandel. Die eigentliche Gefahr hinter
einer Abmahnung ist aber die strafbewehrte Unterlassungserklärung.
Denn bei einem erneuten Verstoß
wird ein Vielfaches der Kosten der
ersten Abmahnung fällig. Das ist die
eigentliche Existenzbedrohung.
Carsten Föhlisch,
Trusted Shops
Derzeit ist es zu schwer für den Abgemahnten, dem Abmahner nachzuweisen, dass er nicht aus lauteren
Motiven handelt. Hier wäre ein
Trendwechsel zu begrüßen. Das
heißt: Nicht der Abgemahnte sollte
sich rechtfertigen müssen, sondern
in erster Linie der Abmahner.
Katrin Trautzold,
Protected Shops
Die Angst vor Abmahnungen gehört
zum Online-Handel wie süßer Senf
zur Weißwurst. Diejenigen, die noch
kein anwaltliches Schreiben samt
vorgefertigter Unterlassungserklärung und Kostennote zur zeitnahen
Überweisung erhalten haben, können
sich glücklich schätzen. Denn beim
Betrieb eines Webshops kann viel
falsch gemacht werden. Vorsicht ist
seit einiger Zeit auch bei Auskünften
geboten, die einzelnen Kunden erteilt
werden. Auch diese können wettbewerbswidrig sein.
„Online-Händler ohne eigene
Rechtsabteilung sind mit
Abmahnungen überfordert“
Christoph Wenk-Fischer
Hauptgeschäftsführer des BEVH
www.bevh.org
Rechtsanwälte können für eine Abmahnung beträchtliche Gebühren verlangen.
Außerdem: Gibt der Abgemahnte die geforderte Unterlassungserklärung ab, so muss
er dem Gegner bei einer Wiederholung des
Rechtsverstoßes – und die kann auch bei
kaufmännischer Sorgfalt im Massengeschäft passieren – auch die Vertragsstrafe
aus der Unterlassungserklärung zahlen.
Gefordert werden in den zahlreichen Abmahnschreiben meist Vertragsstrafen von
mehr als 5.000 Euro und die Gebühren liegen oft bei mehr als 500 Euro pro Abmahnschreiben, ein lukratives Geschäft für die
#app-umsätze
Zitat
„Besser wäre
gewesen, wenn
dieser unsinnige
Vorschlag bereits
vor Veröffentlichung gelöscht
worden wäre“
20 Mrd.
US-$
hat Apple 2015 mit
Provisionen im App Store
verdient. 30 Prozent des
Preises beim Kauf einer App
bleiben beim Konzern.
Quelle: Stern.de
Foto: Shutterstock / Ivy Photos
Abmahnungen
Was andere schreiben
Abmahner. Die Abmahnindustrie geht
professionell vor: Online-Shops werden
systematisch auf Fehler und Lücken
geprüft und unter Verwendung von
Standardschreiben aus vorgefertigten
Textbausteinen abgemahnt. Einige Abmahnanwälte werden sogar für sogenannte
„Fake-Shops“ tätig, die nichts verkaufen,
sondern nur erstellt wurden, um die Existenz eines Mitbewerbers vorzugaukeln.
Gerade Online-Händler ohne eigene
Rechtsabteilung sind bei Erhalt einer solchen Abmahnung mit kürzester Fristsetzung oft überfordert und unterschreiben
dann ohne weitere rechtliche Prüfung die
geforderte Unterlassungserklärung – mit
beträchtlichen finanziellen Folgen.
Der Gesetzgeber ist sich seit Jahren bewusst, dass die finanzielle Belastung durch
das Abmahnwesen für Online-Händler oft
existenzbedrohende Ausmaße annimmt.
Dennoch wurde eine dringend erforderliche Reform der wettbewerbsrechtlichen
Abmahnung immer wieder verschoben.
So zuletzt bei der gerade abgeschlossenen
Novelle des Gesetzes über den unlauteren
Wettbewerb (UWG).
Wir fordern die Politik auf, endlich gegen das Abmahnunwesen in Deutschland
aktiv zu werden! Vor allem der finanzielle
Anreiz für den Abmahner muss deutlich
reduziert werden, damit die wettbewerbsrechtliche Abmahnung zukünftig kein
Geschäftsmodell mehr für professionelle
Abmahnanwälte und unseriöse Vereine
ist. Auch eine klarere Definition der missbräuchlichen Abmahnung und prozessuale Änderungen wie die Aufhebung des
fliegenden Gerichtsstands würden die
Situation verbessern.
◼
Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) zum Vorschlag des Koalitionspartners CSU, alle Kommentare
in sozialen Netzwerken vor der Veröffentlichung zu
prüfen und gegebenenfalls sofort zu löschen.
Quelle: Spiegel Online
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