Ausführliche Biographie

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Steffen Schorn
Kurzbiographie
Steffen Schorn, geboren 1967 in Aalen, Baritonsaxophon, Bassklarinette, Tubax (Kontrabass- und
Subkontrabasssaxophon), Flöten.
Lernte zunächst autodidaktisch Saxophon. Später Studium (Jazz) in Köln; Studium der Bassklarinette
(Neue Musik) in Rotterdam; Kursbesuche beim Dirigenten Sergiu Celibidache; Zusammenarbeit mit
Hermeto Pascoal in Brasilien. Spezialisierung auf tiefe Holzblasinstrumente wie Kontraalt- und
Kontrabassklarinette, Bass-, Kontrabass- und Subkontrabasssaxophon.
Von 1997 bis 2000 Mitglied der NDR Big Band. Gründung des Steffen Schorn Septetts. Konzertreisen
durch die ganze Welt (bislang 70 Länder). Zahlreiche Preise, darunter "Jazzpreis des Landes
Baden-Württemberg", "SWR Jazzpreis" (Kölner Saxophon Mafia), zuletzt 3 "Preise der Deutschen
Schallplattenkritik" in Folge sowie WDR-Jazzpreis.
Seit 2001 Professor für Komposition und Leiter der Jazzabteilung der Hochschule für Musik
Nürnberg.
CD-Veröffentlichungen ausser mit seinen eigenen Projekten (Septett, Schorn Puntin Duo, Triosphere,
Universe of Possibilities) u.a. mit der Kölner Saxophon Mafia, der George Gruntz Concert Jazz Band,
der WDR-Big Band, HR-Big Band, SWR-Big Band, Peter Herbolzheimer, Nils Wogram
www.steffenschorn.de
[email protected]
Ausführliche Vita
"Während der Reeds-Spezialist im Duo mit Claudio Puntin den Begriff des Multiinstrumentalisten im
Jazz neu definiert und sowohl die Kunst des Duos vom Kompositorischen und gleichermassen von
der dialogischen Improvisation her als auch den kammermusikalischen Jazz um eine Vielzahl von
Kleinodien bereichert hat, zeigt er sich in anderem Kontext als perfekter Satzbläser und mitreissender
Solist international renommierter Big Bands. "
RoRoRo Jazz Lexikon, S. 1174
Konzerte, TV-und Rundfunkmitschnitte, Festivals:
Ägypten, Argentinien, Belgien, Benin, Bolivien, Bosnien-Herzegowien, Brasilien, Bulgarien, Camerun,
Canada, Chile, China, Dänemark, Elfenbeinküste, England, Estland, Finnland, Frankreich, Ghana,
Griechenland, Holland, Honduras, Indien, Indonesien, Island, Israel, Kenia, Kolumbien, Kroatien,
Liechtenstein, Luxemburg, Madagaskar, Mexico, Mosambik, Namibia, Nepal, Nicaragua, Niger,
Nigeria, Norwegen, Österreich, Pakistan, Paraguay, Peru, Philippinen, Polen, Portugal, Rumänien,
Russland, Schottland, Schweden, Schweiz, Senegal, Serbien, Simbabwe, Singapur, Slowakei,
Spanien, Sri Lanka, Südafrika, Thailand, Togo, Tschechien, Türkei, Uruguay, USA, Venezuela,
Vietnam, Zentralafrika
Zusammenarbeit mit:
Gerd Albrecht, Jay Anderson, Ray Anderson, Dave Bargeron, Shirley Bassey, Jim Black, Carlos
Benavent, Gery Bertini, Carlos Bica, Greetje Bijma, Allan Broadbant, Bob Brookmeyer, Gary Burton,
Uri Cane, Philip Catherine, Don Cherry, Natalie Cole, Bill Dobbins, Peter Erskine, Allery Eskelin,
Clare Fischer, Roberto di Gioia, Michel Godard, Danny Gottlieb, George Gruntz, Peter Herbert, Peter
Herbolzheimer, Peter Herborn, Daniel Humair, Chris Hunter, Al Jarreau, Gene Jackson, Harold
Jones, Sheila Jordan, Chaka Khan, Steve Khan, Bernd Konrad, Klaus König, Joachim Kühn, Femi
Kuti, Ngu-Yen Lee, Howard Levy, Dave Liebman,Geir Lysne, Albert Mangelsdorff, Vince Mendoza,
Don Menza, Frank Möbus, Mark Murphy, Simon Nabatov, Mark Naussif, Jovino Santos Neto, Lucas
Niggli, Walter Norris, Tony Oxley, Hermeto Pascoal, Don Rader, Diane Reeves, Mike Richmond,
John Riley, Dino Saluzzi, Heinz Sauer, A. v. Schlippenbach, Larry Schneider, Maria Schneider, John
Schröder, Günter "Baby" Sommer, Martial Solal, Tyshawn Sorey, Marc Soskin, Chris Speed, Marvin
Stamm, Thomasz Stanko, Miroslav Tadiç, Aki Takase, Clark Terry, Jack Wallrath, "Wah Wah
Watson", Kenny Wheeler, Nils Wogram, Cuong Wu, Hannes Zerbe, Itibere Zwarg u.a.
Auszeichnungen:
1991 Finalist European Jazz Competition (Schorn Puntin Duo)
1993 Goldener Amadeus, 1. Preis Musik Kreativ Wettbewerb
1994 Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen für junge Künstler
1994 Southern Comfort's Jazzmusician of the Year
1999 Jazzpreis des Landes Baden-Württemberg
2000 SWR-Jazzpreis (Kölner Saxophon Mafia)
2002 Preis der Deutschen Schallplattenkritik (Kölner Saxophon Mafia)
2003/04 1. Preis bei JazzArt in NRW mit TRIOSPHERE
2004 Preis der Deutschen Schallplattenkritik (Kölner Saxophon Mafia)
2004 Preis der Deutschen Schallplattenkritik (TRIOSPHERE)
2009 WDR Jazzpreis für Komposition
2010 "Goldener Bobby" für beste Jazz-Surround-Produktion: Tiefenträume, BR
Internationale Lehrtätigkeit:
Professor für Komposition und Saxophon und Leiter
der Jazzabteilung der Hochschule für Musik Nürnberg
Gast- Professor:
Norwegian State Academy of Music, Oslo
Royal Academy of Music Århus (Denmark)
Conservatorim van Amsterdam
Lucerne University of Applied Sciences and Arts
Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Mannheim
New Music Association of Mongolia, Ulan Bator
Künstlerischer Werdegang
Steffen Schorn, geboren 1967 in Aalen, wächst in Konstanz und Meersburg am Bodensee auf. Seine
musikalische Ausbildung beginnt er als 6jähriger mit Trompetenunterricht. Mit 14 Jahren wechselt er
zum Saxophon, das er autodidaktisch erlernt. Nach Arbeitsphasen in Landes- und
Bundesjugendorchestern (sowohl im Jazz- wie im sinfonischen Bereich) entscheidet er sich 1988 für
ein Jazzstudium an der Musikhochschule Köln. Er spezialisiert sich auf auf tiefe Holzblasinstrumente,
beginnt ein zusätzliches Studium der Bassklarinette mit Schwerpunkt auf Neuer Musik in Rotterdam
und arbeitet - szeneweit bald gefragtester Mann für diese Aufgabe - als Baritonsaxophonist u.a. mit
sämtlichen deutschen Rundfunk Big Bands und den Formationen von Bobby Burgess und Peter
Herbolzheimer.
1991 kommt es zur Bekanntschaft mit dem Klarinettisten Claudio Puntin und zur Gründung des
Schorn/Puntin Duos, das sich fortan der Entwicklung einer individuellen, grenzüberschreitenden Form
zeitgenössischer Kammermusik widmet. Vielfältige Erfahrungen fliessen in den nächsten Jahren in
diese Arbeit ein:
Schorn besucht bei Sergiu Celibidache Kurse in musikalischer Phänomenologie; er bricht sein Kölner
Studium ab, um gemeinsam mit Puntin Strassenmusiktourneen durch Südeuropa zu unternehmen,
und er besucht mit seinem Duopartner mehrmals den Multiinstrumentalisten und Komponisten
Hermeto Pascoal, dessen einzigartige Arbeit mit einer permanenten "working band" ihn nachhaltig
beeinflusst.
In den Jahren 1993 und 1994 wird das Duo für seine eigenständige Musik mit drei bedeutenden
nationalen Musikpreisen ausgezeichnet: dem "Goldenen Amadeus" des Wettbewerbs "Musik
Kreativ", dem Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen und der Ehrung "Jazzmusiker des
Jahres" beim "Southern Comfort"-Wettbewerb für zeitgenössischen Jazz. Das Schorn/Puntin-Duo
etabliert sich als wichtige Grösse der deutschen Jazzszene. Für Steffen Schorn wird es zum
zentralen Experimentierfeld für seine musikalischen Ideen: die hier geübte Verschlingung von
Komposition und Improvisation, die Loslösung von traditionellen Formen der Jazzliteratur und das
Ausloten klanglicher und dynamischer Abstufungen sind ihm grundsätzliche Anliegen.
1994 wird Steffen Schorn festes Mitglied der "Kölner Saxophon Mafia", die sich seit Jahren einer
kraftvollen und groovebetonten Kammermusik verschrieben und dabei überzeugende Wege gefunden
hat, Rhythmus mit den Stimmen eines Saxophonquintettes darzustellen. Im gleichen Jahr noch
unternimmt Schorn mit der "Mafia" eine für ihn künstlerisch bedeutsame Indientournee. Es folgen
Konzertreisen des Duos durch Westafrika - dies auf Einladung des Goethe-Institutes -, durch China,
Thailand und die USA.
Parallel zur Fortentwicklung seiner Kammermusik und deren Durchdringung mit Einflüssen aus aller
Welt setzt sich Steffen Schorn zunehmend mit den Möglichkeiten grösserer Formationen auseinander
- wobei er versucht, seine im "kleinen" Rahmen gewonnenen Errungenschaften für diese
Besetzungen fruchtbar zu machen:
1996 wird er Mitglied der "George Gruntz Concert Jazz Band" und übernimmt die Leitung der "Bobby
Burgess Big Band Explosion", im folgenden Jahr gründet er sein eigenes Septett und wird regulärer
Baritonsaxophonist der NDR Big Band, mit der er wenig später als Leiter, Solist und Komponist
eigene Projekte realisiert.
Steffen Schorn richtet sich sein eigenes Tonstudio ein, in dem er Aufnahmen mit einer eigens
zusammengerufenen Studio-Big Band macht. Er schreibt Auftragskompositionen für das
Blechbläser-Ensemble "Bach, Blech & Blues", für Streichquartett, Flötenquartett und Streichorchester.
In einem Auftragsprojekt für die NDR Big Band macht er sich die Möglichkeiten von Live-Elektronik
und erweitertem Instrumentarium zunutze. Für das Jahr 2000 wird er mit der Leitung des
renommierten "SWR New Jazz Meetings" beauftragt.
Neben seiner Tätigkeit als Komponist und Konzeptionist ist Steffen Schorn nach wie vor als
Instrumentalist unterwegs. Kontinuierlich ist er in Konzerten und bei Festivalauftritten in bislang 60
Ländern rund um den Globus zu hören. Regelmässig versichern sich Musiker aus den Bereichen
abendländischer Klassik, Pop und Jazz seiner Mitarbeit, darunter bisher Persönlichkeiten wie Gerd
Albrecht und Albert Mangelsdorff, Dianne Reeves und Al Jarreau, Kenny Wheeler und Clark Terry.
Steffen Schorns künstlerisches Interesse gilt jedoch vor allem der Entwicklung einer eigenen,
unverwechselbaren Klangsprache in der Arbeit mit eigenen Ensembles. Sie eröffnet sich für ihn im
Zuge eines vielfältigen Wachstums- und Ausweitungsprozesses. Die Übertragung von in
kammermusikalischem Rahmen erarbeiteten Gestaltungsprinzipien auf grössere Besetzungen
schliesst er ebenso ein wie die konkrete Auseinandersetzung mit der Spielpraxis verschiedener
Instrumentengruppen: Zusätzlich zu seinen Saxophonen, Klarinetten und Flöten erlernt Steffen
Schorn Cello, Gitarre, Klavier und Schlagzeug, um sich mit speziellen Instrumentationsproblemen
vertraut zu machen. Als Komponist beschäftigt er sich mit unterschiedlichen Techniken wie
graphischer Notation, dem Ausgang von Zahlen- und Farbkombinationen und der Konstruktion
vieltöniger Modi - wobei es ihm um die Errichtung komplexer Strukturen aus einfachen
Grundbausteinen geht. Stilistisch und kulturell hält sich Schorn an keine Grenzen und nimmt auf
Reisen und im Laufe intensiver Studien gewonnene Anregungen verschiedenster Herkunft in seine
Musik auf. So vereint er darin auf fundamentaler Ebene insbesondere rhythmische
Gestaltungsprinzipien der indischen und brasilianischen Tradition mit Strukturelementen aus Jazz,
Rock und abendländischer Musik.
Ergebnis dieser Arbeit ist eine komplexe und anspruchsvolle Klangsprache, die zugleich unmittelbar
sinnlich zu faszinieren vermag: keine dürre Kopfgeburt, sondern saft- und kraftvolle, lebendige
Tonschöpfung.
1999 wird Steffen Schorn für seine kreativen Verdienste mit dem "Jazzpreis des Landes
Baden-Württemberg" und dem "SWR-Jazzpreis" (Kölner Saxophon Mafia) ausgezeichnet. 2000 erhält
er Auftragskompositionen für das New Jazz Meeting Baden-Baden und die Donaueschinger
Musiktage.
2001 wird er als Professor für Jazzkomposition/-arrangement und Saxophon an den Lehrstuhl der
Musikhochschule Nürnberg berufen.
(Text: Odilo Clausnitzer, WDR)
Vita
1967
geboren in Aalen (Baden-Württemberg)
1973
Beginn Trompetenunterricht
1975
erste eigene Kompositionen
1981
Wechsel von Trompete auf Saxophon, Autodidakt
1986-90
Landesjugendjazzorchester Baden-Württemberg
1986-88
Bundesjugendsinfonieorchester (Geri Bertini, Gerd Albrecht)
1987-91
Bundesjazzorchester
1988-92
Studium Jazz-Saxophon, Musikhochschule Köln
1990-96
Studium Bassklarinette, Neue Musik, Rotterdam (Henri Bok) Abschluss 1996
1990
Gründung des TIMELESS ART ORCHESTRA zusammen mit Klaus Graf
1991
Gründung des STEFFEN SCHORN & CLAUDIO PUNTIN DUOS
Teilnahme an Lehrveranstaltungen von Prof. SERGIU CELIBIDACHE an der Universität Mainz
(musikalische Phänomenologie), Finalist EUROPEAN JAZZ COMPETITION (Schorn Puntin Duo)
1992-96
Brasilientourneen mit Claudio Puntin, Konzerte mit HERMETO PASCOAL
1993
Gewinner des "GOLDENEN AMADEUS 1993" (Schorn Puntin Duo)
1994
FÖRDERPREIS DES LANDES NRW FÜR JUNGE KÜNSTLER (Duo)
SOUTHERN COMFORT'S JAZZMUSICIAN OF THE YEAR" (Duo)
Eintritt in die KÖLNER SAXOPHON MAFIA, Indien-Tournee
1995
Einrichtung eines eigenen Tonstudios, Werkstatt für Ensemblearbeit
Westafrikatournee auf Einladung des Goethe-Instituts (Duo)
1996
Konzertreise nach China und Thailand, INT. JAZZ FESTIVAL PEKING (Duo)
übernimmt die musikalische Leitung der BOBBY BURGESS BIG BAND EXPLOSION
Eintritt in die GEORGE GRUNTZ CONCERT JAZZ BAND, Russland-Tournee
Einladung als Gastdirigent der NDR-BIG BAND, Realisation des 1. "Selbstportraits"
1997
Int. Festival "Whoops That Clarinet" in Grooningen, NL
Ägypten-Tournee GEOGRE GRUNTZ CONCERT JAZZ BAND
Konzertreise in die USA, Auftritte in der New Yorker KNITTING FACTORY
Einladung für das internationale "CLARINET FEST 97" in Texas (DUO)
Gründung des STEFFEN SCHORN SEPTETTs, Eintritt in die NDR BIG BAND
1998
Europa-Tournee GEORGE GRUNTZ CONCERT JAZZ BAND
"JAZZFACTS", Portraitsendung im Deutschlandfunk
USA- und Kanadatournee GEORGE GRUNTZ CONCERT JAZZ BAND
Musikalische Leitung des Projekts "Solos and Satellites" von MARK NAUSSIF mit MICHEL
GODARD, MIROSLAV TADIC, WALTER QUINTUS (Live- Electronics), NDR BIG BAND
1999
Auftritte beim Festival "MAS QUE MUSICA", LISSABON (DUO)
Musikalische Leitung des Projekts "DUO & BIG BAND" (NDR-Big-Band, DUO)
JAZZPREIS DES LANDES BADEN-WÜRTTEMBERG
Südamerika-Tournee NDR-BIG-BAND
SWR-JAZZPREIS (Kölner Saxophon Mafia)
2000
Leitung SWR - INT. NEW JAZZ MEETING BADEN-BADEN mit Claudio Puntin
Uraufführung "CHIANG MAI SUITE", ZKM Karlsruhe (Big Band Explosion & DUO)
Uraufführung der Suite "TIEFENTRÄUME" (NDR Big Band, DUO)
Gründung von TRIOSPHERE: Steffen Schorn, Roger Hanschel, Dirk Mündelein
Uraufführung & Studiokonzert "Bb•A•C•B" für TRIOSPHERE & HR-Big Band
Austritt aus der NDR-Big Band
Auftragskomposition "Cellular Structures" für die DONAUESCHINGER MUSIKTAGE 2000
China-Tournee (Kölner Saxophon Mafia) • Konzertreise nach Bolivien (DUO)
2001
Konzertreise nach Estland, Finnland, Russland (DUO)
C4-Professur für Komposition und Arrangement, Musikhochschule Nürnberg, Leitung
Jazzabteilung
Jubiläum: 20 Jahre Kölner Saxophon Mafia, Produktion der aktuellen CD
Jubiläum: 10 Jahre Schorn Puntin Duo, Produktion der aktuellen CD
2002
Produktion der aktuellen CD: TRIOSPHERE
Konzertreise nach Estland, Zusammenarbeit mit dem Staatl. Ballett Tallin (Schorn Puntin Duo)
Konzertreise nach Süd- und Mittelamerika (DUO)
PREIS DER DEUTSCHEN SCHALLPLATTENKRITIK (KSM: "20 Jahre saxuelle Befreiung")
Konzertreise der Kölner Saxophon Mafia nach Madagaskar
"For me is just now anytime": Produktion / Konzerte mit der HR-Big Band
2003
Konzertreise der Kölner Saxophon Mafia nach Abidjan (Elfenbeinküste)
Mitglied beim DAAD • Rheingau Festival (Kölner Saxophon Mafia)
der
"Requiem für einen rastlosen Geist" – Auftragswerk des WDR für den Romanischen Sommer Köln
Kontakte – Triosphere & Lauttenkompagney (Ensemble für alte Musik) - Projekt des BR im Rahmen
des Fränkischen Sommers 2003
JAZZ INTERNATIONAL ROTTERDAM–Solist des Festival Ensembles / Schorn Puntin Duo
Arrangements und CD-Produktion für "Songlines" & Streichquartett
Tournee mit dem Nils Wogram "Odd & Awkward" Septet
"Bühne frei im Studio 2" Live-Produktion des BR (Steffen Schorn Septett)
Konzertreise nach Vietnam, Europäisches Musik Festival (Schorn Puntin Duo)
2004
1. Preis beim Ensemblewettbewerb JazzArt mit TRIOSPHERE
CD-Veröffentlichung "TRIOSPHERE" bei Jazz'n'Arts Records - Preis der deutschen Schallplattenkritik
Tournee mit Lucas Niggli "Big Zoom"
Musiktriennale Köln (Triosphere)
Produktion der neuen CD "Spaceplayer" (Kölner Saxophon Mafia) - Preis der deutschen
Schallplattenkritik
CD-Produktion/Veröffentlichung Nils Wogram "Odd & Awkward" Septet
2005
Konzertreise nach Serbien: Belgrad (Ring Ring Festival), Novi Sad, Kragujevaç (Duo)
Tage Neuer Musik Nürnberg
BR-Produktion, Tour mit Alejandro Sanchez Nonett+1
Festival "Jazz in Duketown", NL/s'Hertogenbosch (Triosphere)
WDR-Produktion, Traumzeit Festival Duisburg (Niels Klein Tentett)
Konzerte mit Hermeto Pascoal e Grupo
Konzertreise im Auftrag des Goethe-Instituts nach Lissabon (Triosphere)
Konzerte mit Lucas Niggli Big Zoom
Konzertreise im Auftrag des Goethe-Instituts nach Südafrika, Namibia, Mosambik, Simbabwe, Kenia,
Madagaskar (Triosphere)
CD-Veröffentlichung, Tour Nils Wogram Septet
BR-Produktion Steffen Schorn Septett
World Bass Clarinet Convention NL-Rotterdam (Duo)
CD-Produktion Triosphere
2006
15 Jahre Schorn Puntin Duo (CD-Produktion)
25 Jahre Kölner Saxophon Mafia (CD-Produktion)
Traumzeitfestival-Uraufführung der "Dreamtime-Suite" (Steffen Schorn Septett)
"Soccer-Noize" - Einladung nach Johannesburg, Konzertvent anlässlich
des Eröffnungsspiels der WM (Triosphere feat. John Schröder)
"Brasileiro" - die Musik von Hermeto Pascoal: Konzerte mit der HR-Big Band
Uraufführung "Infra für tiefe Töne" von Johannes Fritsch (mit Carl Ludwig Hübsch, Tuba, Michael
Riessler, Kontrabassklarinette und Steffen Schorn, Subkontrabassaxophon) im Rahmen des Festivals
"Fritsch 65 - Feedback 35" zum 65. Geburtstag von Prof. Johannes Fritsch
2007
Konzerte als Gastdirigent und Komponist mit:
WNBB Köln, Cologne Contemporary Orchestra
Tage Aktueller Musik Nürnberg
BR-Studiokonzert mit Alejandro Sanchez Nonett+1
"Tudo E Som - All is Sound" Musik von Hermeto Pascoal - Konzert mit dem Mannheim Jazz
Orchestra
"The Grieg Code" Festivalauftritte in Bergen und Oslo mit Geir Lysne Listening Ensemble
"Blauklang" - WDR-Produktion, Traumzeit Festival Duisburg mit Vince Mendoza, Peter Erskine,
Ngu-Yen Lee
"Brasileiro - die Musik von Hermeto Pascoal" - CD-Produktion mit der HR-Big Band
"Nur nicht aus Liebe weinen" - CD Produktion mit der Kölner Saxophon Mafia
2008
Gründung des "European Jazz Composers Network" (EJCN) in Copenhagen
Workshop und Konzerte mit der Big Band des Konservatoriums Aarhus, Dänemark
Leitung von "Summer Hummer" für Sinfonieorchester und Big Band,
feat. Martin Fondse und Claudio Puntin, Atrium-Klänge Nürnberg
"The Grieg Code" CD-Produktion mit Geir Lysne Enseble im Rainbow Studio Oslo
CD-Produktion und Konzerte mit Martin Fondse´s "Starvinski Orkestar" (Holland)
"Roarig Hooves", New Music Festival Ulan Bator, Wüste Gobi (Mongolei)
Internationale Meisterkurse im Palazzo Ricci, Montepulciano (Italien)
Tourneen nach Syrien, England, Österreich, Italien mit Helge Sunde Norske Store Orkester "Denada"
(Norwegen)
Tour durch Dänemark mit "The Orchestra & Danish Chamber Players"
CD-Veröffentlichung "Blauklang" mit Vince Mendoza, Peter Erskine, Ngu-Yen Lee, Lars Danielson
2009
"Women in Jazz" - Leitung des Bujazzo, Konzerte in der Philharmonie Essen und dem Theater Halle
Gastdirigent und Arrangeur des Norwegian Wind Ensemble
CD-Veröffentlichung und Konzerte mit Geir Lysne Ensemble "The Grieg Code"
CD-Veröffentlichung "Fragrant Moondrops" mit Martin Fondse´s Starvinsky Orkestar
Produktion und Konzerte mit dem Norwegian Wind Ensemble u.a. beim Oslo Jazz Festival
BR-Surround-Produktion der Suite "Tiefenträume"
Künstlerischer Leiter des Bujazzo, Konzerte in Bonn und Bratislava
Konzerte in Oslo mit Lars Andreas Haug Quintet
Konzerte mit der Kölner Saxophon Mafia in Tschechien, Luxemburg und Holland
Northsea Jazz Festival Rotterdam (Starvinsky Orkestar)
CD-Produktion mit "The Orchestra" (Copenhagen)
Copenhagen Jazz Festival (The Orchestra, Music of Steffen Schorn)
Artist in Residence beim Landesjazzfest Baden-Württemberg in Konstanz Aufragskomposition für ein speziell zusammengestelltes Projektensemble
WDR Jazzpreis für Komposition, Produktion und Preisträgerkonzert mit der WDR Big Band
2010
CD-Release-Tour mit Johannes Lauer & "Lauer Large"
Künstlerischer Leiter der Frühjahrsarbeitsphase 2010 des Bujazzo in Zusammenarbeit mit dem EJCN
Kurator (ständiger Gastdirigent, Programmgestalter, Komponist u. Arrangeur) des Norwegian Wind
Ensemble
Programme: "Brazilia", "Tango Nuevo", "Cellular Structures" (Jazzfestival Oslo), "Tiefenträume"
"Tuvawaboho - Mongolia!" Projekt mit der HR Big Band beim 41. Deutschen Jazzfest Frankfurt"
Auftritt mit James Carter beim Onze- Jazz Festival in Lausanne
2011
Tour und CD-Produktion mit Nils Wogram Septett
CD-Veröffentlichung Steffen Schorn´s "Universe of Possibilities"
Brasilia, Konzerte mit dem Norwegian Wind Ensemble in Oslo und Halden
Konzerte/Rundfunkmitschnitte mit Universe of Possibilities in Amsterdam und Nürnberg
Workshop und Konzerte mit der Big Band des Royal Konservatoriums in Århus, Dänemark
Aufführung der Chiang Mai Suite
"Tango Nuevo" - Celebrating the Music of Astor Piazzolla
Norwegian Wind Ensemble feat. Per Arne Glorvigen & Irmgard Zavelberg Oslo, Halden
Konzertreihe "Young Lions on Stage" in Nürnberg, 27 Konzerte mit Studierenden
Int. Festival Roarnig Hooves in der Mongolei
Auftragskomposition für das Sommerfestival der Danish Chamber Players in Fuglsang, Dänemark
Solist mit dem Doelen Ensemble Rotterdam, Zappa-Festival
Auftragskomposition, Leitung des Gotland Musikensembles (Schweden)
CD-Produktion "Tiefenträume" mit dem Norwegian Wind Ensemble
CD-Aufnahmen mit dem Saxohonensemble der Hochschule für Musik Nürnberg
Konzerte, Rundfunkmitschnitt "Universe of Possibilities", NDR Hamburg
Solist mit dem Ensemble Modern und HR-Sinfonierorchester
Konzerte und TV-produktion in Estland mit Kristjian Randalu, Ngu Yen Lee und "Five Senses"
ARTE-TV-Produktion in Norwegen
2012
ARTE-TV-Feature
Leitung SWR-Big Band, CD-Produnktion: 60 Jahre Baden-Württemberg
Realtime Symposium Oslo als Dirigent des NWE
Auffführug von "Cellular Structures" mit dem Norwegian Wind Ensemble in Oslo
Mix der CD "Tiefenträume" des Norwegian Wind Ensemble im Rainbow Studio Oslo
Arbeitsphase der Big Band der Hochschule für Musik Nürnberg
CD-Veröffentlichung mit der SWR Big Band: Jubiläum 60 Jahre Baden-Württemberg
"Inner Vibes of Love" - Leitung der NDR-Big Band, Musik von Roger Hanschel
Balkan-Clarinet-Summit mit Claudio Puntin in Athen, Brasov, Thessaloniki
"Rotations" - Auftragskomposition für das Ensemble Kontraste, Nürnberg
Balkan-Tour im Rahmen des Goethe Instituts
2013
Frankfurter Positionen - Uraufführungen junger Komponisten mit dem Ensemble Modern
Tiefenträume - Norwegisches CD-Releasekonzert mit dem Norwegan Wind Ensemble in
Trondheim
LOOM - DLF CD-Produktion mit Niels Klein Large Ensemble
"Changeover" von Vito Zuraj - Aufführung im Theaterhaus Stuttgart mit dem Ensemble Modern
und dem SRO Stuttgart
Bodek Jankes Global Dance Kulture XL - WDR Big Band arranged and conducted by Steffen
Schorn
Young Lions on Stage - Internationales Jazzfestival Nürnberg mit den Artists-in-Residence
Jim Mc Neely, Scott Robinson, Jovino Santos Neto, Marcio Bahia
"Mega Saxophone Night"- Uraufführung der Latin-Suite "La Passion" mit einem neugegründeten
30-köpfigen Saxophonorchester aus Stargästen, Dozenten, Studenten, derzeitigen und ehemaligen
der Hochschule für Musik Nürnberg. BR-Mitschnitt
Gründung des Steffen Schorn Trios mit Roger Hanschel und Hubert Nuss
Altensteiger Musiksommer - Orchester-Workshop West Side Story mit dem Jugend Orchester
Konzert mit Steffen Schorn Trio
Fertigstellung der Live - CD "Balkan Clarinet Summit"im Auftrag des Goethe Instituts
CD-release "Tiefenträume" bei Inakustik
Plushmusic Festival mit Hayden Chisholm, Loft Köln
Fertigstellung der Duo CD (Tuba und Tubax) mit Lars Andreas Haug, Oslo
Portraitkonzert mit dem Zürich Jazz Orchestra
Ensemble Modern, neues Werk von Vito Zuraj
2014
Aufführung von "Three Pictures" im Rahmen des neugegründeten Vibraphon Festivals Nürnberg
Tiefenträume - deutsche Erstaufführung mit dem Norwegan Wind Ensemble beim WDR Jazzfest
in Gütersloh
Duo mit Lars Andreas Haug (Tuba), Festival für Neue Musik "Schönes Wochenende", Tonhalle
Düsseldorf
Konzerttour mit Lars Andreas Haug Band in Deutschland und Norwegen
Portraitkonzert mit dem Sunday Night Orchestra Nürnberg
"Global Dance Kulture XL" Leitung der WDR Big Band , Köln, Philharmonie
Internationales Bassklarinettenfestival Amsterdam
Steffen Schorn Trio mit Roger Hanschel und Hubert Nuss
Young Lions on Stage, Jazz- Festival der Hochschule für Musik Nürnberg
Konzerte mit der Big Band der Hochschule für Musik Nürnberg
Int. Jazz Open Stuttgart, Auftragsarbeit & Leitung SWR Big Band & Radiosymphonieorchester
Stuttgart
Discographie:
Steffen Schorn & Norwegian Wind Ensemble
"Tiefenträume" (Norwind)
Marcio Bahia
"Quebrando Tudo"
Lars Andreas Haug Band
"Conrairo"
Nguyen Le
"Signature Edition"
Steffen Schorn & SWR-Big Band
"Die Besten aus Südwesten" anlässlich des 60-jährigen
Jubiläums des Landes Baden-Württemberg
Steffen Schorn´s Universe of Possibilities
"Universe of Possibilities" (Jazzsick)
Steffen Schorn & HR-Big Band:
"Viva o Som - the Music of Hermeto Pascoal (hrmj 043-09)
Schorn Puntin Duo:
"Elephants' Love Affair" (NCC 8002)
"Sketches for Woodwinds" (SONOTON SCD 274)
Triosphere:
"Triosphere" (Jazz'n'Arts Records - 2304) Preis der deutschen Schallplattenkritik
"Blau" (in Vorbereitung)
Kölner Saxophon Mafia:
"Nur nicht aus Liebe weinen" (2007)
"Spaceplayer" (JHM 132) Preis der deutschen Schallplattenkritik
"20 Jahre Saxuelle Befreiung" (JHM 115) Preis der deutschen Schallplattenkritik
"Licence to Thrill" (JHM 100)
"Place for Lovers" (JHM 82)
"Levada" (V. I. F. Flötenquartett - NCC 8001)
Lauer Large:
"Less Beat More" ( jazzwerkstatt)
"Konstanz Suite" ( jazzwerkstatt 07)
Geir Lysne Ensemble:
"The Grieg Code" (ACT )
Martin Fondse´s Starvinsky Orkestar:
"Fragrant Moondrops" (Basta 3091972)
Vince Mendoza:
"Blauklang" (ACT 9465-2)
Nils Wogram Sextet/Septet/Octet:
"Odd and Awkward" (ENJ-94162)
"Swing Moral" (ENJ-)
"Complete Soul" (N-wog records)
Alejandro Sanchez Nonett+1:
"Schärfe einer Sekunde" (J4E 4781)
WDR-Big Band:
"Cosmopolitean Greetings" (George Gruntz, Mark Murphy, Sheila Jordan, Ray Anderson)
"Carambolage" (Joachim Kühn, Daniel Humair, J. -F. -Kenny-Clark)
"JAZZPANA" (ACT 9212-2) (Vince Mendoza, Michael Brecker)
Timeless Art Orchestra:
"Without Words" (SDP 1005-1)
German Jazz Orchestra:
"First Take" (MONS 874669)
Bobby Burgess Big Band Explosion:
"Butter's Idea" (BLR 84069)
Bach, Blech & Blues:
"Klangwelten" (mit Windsbacher Knabenchor)
"Triptychon" (Berlin Classics 0094012BC)
George Gruntz Concert Jazz Band:
"Live at Jazzfest Berlin" (TCB99452)
"Merryteria"
"Expo Triangle" (MGB CD 6170)
Peter Herbolzheimer RC&B:
"Friends & Silhouettes" (KOALA)
"25 Years-die 80er und 90er" (KOALA)
"Colours of a Band" (MONS)
NDR-Big-Band:
"Ellingtonia" (ACT 9233-2)
"Live Every Minute" (Oscar Brown Jr.)
"What you like" (Pee Wee Ellis)
KölnMusik Big Band:
"In Concert" (BPA 36453)
Paul Kuhn:
"Street of Dreams"
Nils Landgren:
"Paint it Blue" (ACT 9243-2)
Roberto di Gioia:
"Marsmobil - Strange World" (Act 9602-2)
Paul Heller:
"Kaleidoscope" (MONS)
Martin Fondse Oktett "DE 8-Baan":
"8xG" (Rollercoaster Music)
Pe Werner:
"Los"
PUR:
"Seiltänzertraum"
Songlines & Maria da Fatima:
"La Luna" (Musicom)
Pressestimmen:
"Kein anderer deutscher Jazzmusiker versteht es, die dynamischen Möglichkeiten der Tieftöner unter
den Holzblasinstrumenten so fulminant auszuloten wie Steffen Schorn. "
Bernd Hoffman, WDR
Der Veranstalter Dieter Buroch, Intendant des Künstlerhauses Mousonturm und demnächst für sein
Kunstverständnis mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet, hatte verstanden, dass es von
Steffen Schorn nicht genug geben kann.
Nun also trat er mit seinem Septett auf: in einem phänomenalen Konzert, das sozusagen die ganze
abendländische Kunstmusik mit den Energien des Jazz auflud.
... weil dieser gebändigte Wahnsinn mit enormem Druck, rasender Spiellust und offenbar müheloser
Präzision inszeniert wird.
Ulrich Olshausen, F. A. Z., 15. 08. 2006
So schafft Steffen Schorns Septett eine Quadratur des Kreises: Gespielt werden überwiegend lange,
in weiten Teilen auskomponierte Stücke, in denen jeder seinen Platz hat, wodurch erstaunliche
klangliche Verdichtungen entstehen. Man kann das beim ersten Hören kaum angemessen würdigen,
zumal im Live-Eindruck oft eher die Solisten das Geschehen beherrschen und die Virtuosität eines
Roger Hanschel oder Steffen Schorns Bariton-Präsenz geradezu atemberaubend sind...
Hans-Jürgen Linke, Frankfurter Rundschau 14. 8. 2006
Mitzählen ist zwecklos... da spuken die Synkopen durch die Musik, dass es die helle Freude ist.
Steffen Schorn von der Kölner "Saxophon-Mafia" ist nicht nur ein hoch motivierter (Gast-) Dirigent der
HR-Jazzer, sondern hat auch akribisch und in enger Zusammenarbeit mit dem Komponisten dessen
Stücke für grossen Klangkörper er- und bearbeitet. Und er veredelte die Stücke auch mit seinem
virtuos-beseelten Spiel...
Dieses Konzert zu toppen wird der vom Mousonturm ausgerichteten Reihe schwer fallen.
Frankfurter Neue Presse, 19. 7. 06
"Brasileiro - The Music of Hermeto Pascoal".
Steffen Schorn, Baritonsaxophonist der Kölner Saxophon Mafia, hat die Stücke Pascoals für das
Jazzorchester arrangiert. Darauf versteht er sich bestens. Effektsicher weiss er mit den Möglichkeiten
der Bigband umzugehen. Höchst attraktiv sind vor allem die famosen Gegenläufigkeiten in den Tutti.
Dem stehen elegische Passagen mit Natur-Anmutungen entgegen.
Sebastian Hansen, Offenbach-Post, 19. 7. 06
Ganz im Zeichen von Hermeto Pascoal startete das Konzert der HR Bigband unter dem Titel
'Brasileiro' unter der Leitung von Steffen Schorn... Musik zwischen Wolken und Erde wie auch ein
Titel übersetzt hiess, beschreibt am ehesten das Feuerwerk der Klänge...
Grandios wie es Steffen Schorn gelang, was viele versuchten, aber niemandem bislang gelang, die
vielfältigen Klänge von Hermetos Arrangements auf eine Bigband zu übertragen.
Ulrich Schroeter, Summer in the City 2006
Szene NRW Special: der Kölner Saxofonist Steffen Schorn
Der Saxofonist Steffen Schorn gleicht einem Kraftwerk. Der 1967 geborene Schorn ist als Saxofonist,
Klarinettist, Komponist, Orchesterleiter und - seit 2001 - als Professor für Jazzkomposition,
-arrangement und Saxofon an der Musikhochschule Nürnberg tätig. Seine Vita beinhaltet gleich
mehrere Biographien: bei Sergiu Celibidache studierte er musikalische Phänomenologie, mit Claudio
Puntin ging er auf Strassenmusiktourneen, der brasilianische Keyboard-Guru Hermeto Pascoal wurde
zu seinem geistigen Mentor. Seit 1994 ist er Mitglied bei der Kölner Saxofon-Mafia. Besonders mit
seinem eigenen Septett macht Steffen Schorn immer wieder auf sich aufmerksam.
Cäcilia Aguirre, WDR Jazz twenty-five
Steffen Schom, begnadeter Basssaxofonist und ein ebensolcher Bassklarinettist... Es sind
Klangerlebnisse jenseits des soliden Osterjazz, die beim Festival Spezial am Samstag das
Trommelfell attackieren. "
Stuttgarter Nachrichten 29. 3. 2005
"Steffen Schorn's bass clarinet and baritone saxophone is given a lot of room and quite rightly too, as
he's a major find, capable of Jimmy Guiffre style lyricism or ferocious blurtings worthy of Peter
Brotzmann. "
Peter Marsh, BBC
"Begeisterungspfiffe und stehender Applaus auch für den wabernden Sound des Steffen Schorn
Ensembles, das mit "Cellular Structures", ebenfalls einem Kompositionsauftrag des SWR aufwartet.
Multi-Talent Steffen Schorn höchstpersönlich verlieh einem in unerhörten Tiefen vibrierenden
Subkontrabass in "Cellular Structures" neue Dimensionen. "
Südkurier, 23. 10. 2000
"... eine kraftvolle, lustvoll-bruitistische... druckvolle Musik, groovend auch noch in den vertracktesten
Rhythmen"
Badische Zeitung, 23. 10. 2000
"Schorn ist ein begnadeter Multiinstrumentalist, an den Saxophonen ist er ein "Tier".
Simon Obert, Südkurier, 23. 10. 2000
"Wenn Steffen Schorn einzählt, dann keimt diese herrliche Vitalität und Kraft auf. Da ist vom ersten
Moment an eine Spielfreude gegenwärtig, die einfach mitreisst. "
Deutschlandfunk, Jazzfacts
"Beim Kongress der "International Association of Jazz Educators", 1998 in New York, riss Steffen
Schorns Basssaxsolo in "Diminuendo, Crescendo And Crescendissimo in Blue" die Pädagogen von
den Sitzen. "
Audio, Mai 1999
"... das Experiment ist ein weiteres Mal geglückt: Die Ideen fliessen, die Gefühle geraten in
Bewegung... Konzerte mit Schorn-Beteiligung sind voller Reibungsenergie. "
Kulturmagazin Stuttgarter Nachrichten
"Ich bin sehr überrascht: Diese unglaubliche Freiheit und Spontaneität im Ausdruck... und dann diese
Virtuosität in der Beherrschung des Rhythmus! Ich hätte nicht gedacht, dass junge Menschen heute
noch zu einer so eigenständigen Musik gelangen können... Du bist ein reicher Mensch. "
Sergiu Celibidache
"Steffen Schorn hat in der vierteiligen Orchestersuite b a c h ein vertrackt phantasievolles Meisterwerk
vorgelegt. "
Frankfurter Rundschau, 20. 9. 2000
"Schorn hat mit "Maniac Maelzel" ein Bravourstück zwischen ebenso ruppiger wie humorvoller
Rhythmik, schrägen Tönen und gewitzten Solo-Passagen abgeliefert. "
Bonner Generalanzeiger
"Dieses Programm zieht jeden in seinen Bann! Werke der Renaissance und des Barock... treten in
einen Dialog mit der avantgardistischen Klangsprache heutiger Komponisten wie Steffen Schorn oder
Vytautas Mi? kinis. In Koproduktion mit dem Bayerischen Rundfunk gelang in der Ansbacher
Gumbertuskirche eine exzellente Aufnahme: trotz grosser Kontraste zwischen alt und neu sowie laut
und leise lassen die Sänger und Bläser unter der Leitung von Karl-Friedrich Beringer den
Spannungsbogen von der ersten bis zur letzten Note der CD nie abreissen. "
Aus dem Pressetext des Labels
"Nicht nur die überwältigende Musikalität, sondern die Vielzahl der geistig erfrischenden Aspekte ist
es, die diese CD zu einem selten gelungenen Ausnahmefall macht:
... und (versehen mit einem herrlichen miniphilosophischen Begleittext) Steffen Schorns hinreissende
B-A-C-H-Komposition ("der Leidensweg eines vierdimensionalen subchromatischen Teilchens,
welches durch ein Vierteltonloch in unsere diesseitige dreidimensionale Welt katapultiert wird, die ihm
entsprechend "flach" erscheint"). Nein, "flach" ist diese CD beim besten "kritischen" Willen nicht,
sondern lustvoll mehrdimensional! "
Hans-Christian v. Dadelsen, Klassik heute-Empfehlung, Ausgabe 11/99
"Mit scharfen Kanten... Es gibt sie noch, die Aha-Erlebnisse durch alternative Konzertformen...
Steffen Schorns "B-A-C-H"-Komposition schloss sich mit faszinierender Logik und Dichte an... alles
andere als Hausmannskost also, grosse Begeisterung für einen aufregenden Abend. "
Regine Müller, RP, 12. Mai 2001
"Die Klangwelten des Steffen Schorn passen weder im Septett noch im Duo in irgendeinen Rahmen.
Eins ist klar: Der Herr der Tieftöner groovt im Hochfrequenzbereich und macht schlicht Musik der
dritten, vierten, fünften Dimension... "
Aalener Nachrichten, 5. 11. 99
"Unglaublich, was der 32-Jährige aus allen möglichen Instrumenten hervorzuzaubern weiss... Und
dennoch ist bei aller schweisstreibender Leistung auf der Bühne die eigentliche Bedeutung Steffen
Schorns als Komponist hervorzuheben. Die Art, wie er fremde Dinge hört und zu seiner ureigensten
macht, ist bemerkenswert. Diese Verwandlungsfähigkeit bestimmt seinen eigentlichen Rang... "
Heidenheim, 6. 11. 99
"... ein Musikerlebnis, das selbst berufsbedingte Vielhörer mit offenem Mund und merkwürdig
bekritzeltem Schreibblock hinterlässt. Alles, was da steht, klingt übersinnlich und irgendwie seltsam
entrückt... "
Ingrid Reissner, Jazz fest Aalen, 5. 11. 99
"... Damit wird ein Musiker gewürdigt, der höchstes instrumentales Können mit kompositorischer
Raffinesse und eruptiven Improvisationen verbindet. "
Esslinger Zeitung, 5. 11. 99
"Nicht so sehr eine bestimmte Art von Musik als vielmehr eine unverwechselbare Art des Musizierens
macht das Wesen des Jazz aus... Steffen Schorn überzeugte immer wieder durch seine gekonnten
Arrangements und seine musikalische Führungsqualität... Besser hätte das Jazzfest nicht beginnen
können. "
Schwäbische Post, 5. 11. 99
"... intelligente, attraktive und oft überaus extravagante Arrangements, die mit gellendem
Bläserinferno, narkotisierendem Schmelz und rhythmischer Wollust ein Publikum fast um den
Verstand bringen können.
Allein schon Schorns beinahe symphonische, dreiteilige Suite ist ein Juwel meisterlicher
Orchesterbehandlung... Wenn es nach dem Publikum gegangen wäre, dann hätte die Band wohl den
Rest der Nacht durchgespielt. "
Stuttgarter Zeitung, 28. 7. 99
"Wenn Steffen Schorn ans Mikrofon geht, ist es jedesmal ein Werk - ein kreatives Werk, das er
abliefert in seinen Improvisationen. Ich bin glücklich, dass er zu meiner Band gehört und hoffe, er
bleibt noch lange. "
George Gruntz, Interview DWTV
"Bei Schorn fand in perfekter Weise das statt, was Gruntz sich vom Erarbeiten dieses Werkes
versprochen hatte: Der Big-Band-Musik neue Türen zu öffnen. "
Basler Zeitung, 2. 11. 98
"Was Steffen Schorn auf dem selten gespielten Basssaxophon an (free-jazziger) Hochalpinistik
vorturnte, war ebenso verblüffend wie faszinierend. "
Hannes Hansen, Kieler Report, Mai 1999
"Steffen Schorns Solo, überhaupt das ganze Konzert der George Gruntz Band... ein Höhepunkt des
diesjährigen Berliner Jazzfestes"
DW TV
"... Steffen Schorn fällt alleine schon deswegen auf, weil er schwer bepackt mit drei grossen
Instrumenten anreist. Kaum zu glauben, aber egal welches Instrument er in der Hand hält, Steffen
Schorn spielt alles auswendig. "
DW TV, Berliner Jazzfest 98
“Wenn Steffen Schorn einzählt, dann keimt diese herrliche Vitalität und Kraft auf. Da ist vom ersten
Moment an eine Spielfreude gegenwärtig, die einfach mitreisst.“
Deutschlandfunk, Jazzfacts
“Beim Kongress der “International Association of Jazz Educators“, 1998 in New York, riss Steffen
Schorns Basssaxsolo in “Diminuendo, Crescendo And Crescendissimo in Blue“ die Pädagogen von
den Sitzen.“
Audio, Mai 1999
"Schorn entlockt dem Klangkörper ausgefallene, lebendige Klangfarben und unterstrich einmal mehr
seine Rolle als hervorragender Komponist...
BNN, 4. 4. 2000
"... Seit langem stellt sich für Schorn die Frage, ob sich diese "Kunst der Unschärfe" (Schorn) auf den
schwerfälligeren, auf äusserste Schärfe gedrillten Klangkörper eines Orchesters übertragen lässt...
Es gibt nicht viele Orchester, die einer solchen Herausforderung mit so viel Musikalität, Freude und
Bereitschaft, über sich hinauszuwachsen, begegnet wären. "
Die Welt, 17. 4. 2000
"... Um allerdings alle Facetten und Details dieser schillernden Komposition wiederzugeben, wäre
eine Diplomarbeit nötig. In 40 Minuten bringt Schorn alles unter, was die moderne Jazz-Geschichte
hergibt, ohne dabei beliebig zu wirken: kammermusikalische Strenge, freie Ausbrüche, wuchtige
Electric-Jazz-Grooves, subtile Latin-Rhythmen, explosive Soli und meditative Klangströme - Musik als
ständiger Balanceakt zwischen Improvisation und kompositorischen Prinzipien... "
Hannoversche Allgemeine, 15. 4. 2000
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