BayTech IHM

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Prof. Dr. Reiner Anselstetter
Institut für Handelsmanagement
Fachhochschule Amberg-Weiden
BayTech IHM
Fachhochschule Amberg-Weiden
Branchendialog: Handel in der Region Nürnberg
Was sind
die wichtigsten Wettbewerbsvorteile
am Standort
für inhabergeführte Fachhandelsbetriebe?
26.10.2006
© Prof. Dr. Reiner Anselstetter
BayTech IHM
Fachhochschule Amberg-Weiden
Chancen 2006: Was sind die wichtigsten Wettbewerbsvorteile am
Branchendialog:
Handel in der
Region Nürnberg
Standort für inhabergeführte
Fachhandelsbetriebe?
Agenda:
•
Situation Handel
•
Geschäftsmodelle
•
Wettbewerbsfaktoren
•
Empfehlungen / Fazit
26.10.2006
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Wirtschaftliche Situation im Handel
Hersteller / Lieferanten:
Handel:
Kunden / Konsumenten:
•Starke Nachfragemacht Handel
•Stagnierende bis rückläufige Märkte
•Arbeitslosigkeit
•Hoher Konditionen- / Preisdruck
•Überkapazitäten (Flächen / Ladenöffnung)
•Geringere Kaufkraft
•Kurze Innovationszyklen
•Verdrängungswettbewerb
•Zukunftsangst
•Zunahme Handels- / Eigenmarken
•Zunehmende Konzentration Anbieter
•Umverteilung Haushaltsbudgets
•Verschärfter Wettbewerb
•Austauschbare Angebote und Profile
•Rückläufige Konsumausgaben
•Hoher Ertrags- / Kostendruck
•Neue Absatzkanäle (Internet / HOT / FO)
•Hohe Preissensibilität
•Höhere Markttransparenz (Internet)
•Reduzierte Kundentreue / -loyalität
•Aggressiver Preiswettbewerb
•Hohe Wechselbereitschaft
•Hoher Ertrags- / Kostendruck
•Finanzierungs- / Liquiditätsprobleme
Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen:
•Geringes Wirtschaftswachstum
•Hohe Arbeitslosigkeit
•Hohe Regelungsdichte
•Rechtliche Restriktionen
26.10.2006
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Strategisches Dilemma:
Wir haben zu viele ähnliche Firmen,
die ähnliche Mitarbeiter beschäftigen
mit einer ähnlichen Ausbildung,
die ähnliche Arbeiten durchführen.
Sie haben ähnliche Ideen und
produzieren ähnliche Dinge
zu ähnlichen Preisen
in ähnlicher Qualität
(Quelle: Pils, K., Die 10 Haupttrends der aus den USA kommenden Wirtschaftsrevolution)
26.10.2006
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Rabattaktionen 2005 (Beispiele)
26.10.2006
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Wertschöpfungsketten Hersteller / Handel
Marktforschung
Wertschöpfung
Direktvertrieb
Hersteller
Wertschöpfung
Handel
26.10.2006
F+E
Einkauf
+
EK
+
VK
+
EK
+
VK
Produktion
Verkauf
EK
VK
EK
VK
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Service
+
+
BayTech IHM
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Chancen 2006: Was sind die wichtigsten Wettbewerbsvorteile am
Branchendialog:
Handel in der
Region Nürnberg
Standort für inhabergeführte
Fachhandelsbetriebe?
Agenda:
•
Situation Handel
•
Geschäftsmodelle
•
Wettbewerbsfaktoren
•
Empfehlungen / Fazit
26.10.2006
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Geschäftsmodelle „Best Practice“ (1):
•Umfangreiches Trendscouting
•Sehr hoher Bekanntheitsgrad im Marktsegment
•Aktuelle Mode, Qualität zu günstigem Preis
•Sehr hohe Marktabdeckung (Stationär)
•Preis – Mengen – Strategie
•Schmales, flaches Sortiment / Eigen-, Handelsmarken / Partievermarktung
•Image des Preis- / Kostenführers
•Sehr hohe Marktabdeckung (Stationär)
•Breites / tiefes Sortiment („Vollsortimenter“)
•Höchster Bekanntheitsgrad im Marktsegment
•Image des Preisführers
•Sehr hohe Marktabdeckung (Stationär)
26.10.2006
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Geschäftsmodelle „Best Practice“ (2):
•Tiefes, breites Sortiment
•Eigen-, Handelsmarken
•Image des Preisführers, hohes Qualitätsimage
•Hohe Marktabdeckung / hoher Bekanntheitsgrad
•Klassische Feinkostgeschäfte (Premiumanbieter)
•Direkt- und Stationärvertrieb, Partyservice / Catering
•Image Qualitätsführer
•Hohes Preis- / Leistungsverhältnis
•Ausschließlich Direktvertrieb
•Auftragsbezogene („kundenindividuelle“) Fertigung
•Gehobenes Preis- / Leistungsverhältnis (Komponenten / Service)
•Kostenführer
26.10.2006
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Chancen 2006: Was sind die wichtigsten Wettbewerbsvorteile am
Branchendialog:
Handel in der
Region Nürnberg
Standort
für inhabergeführte
Fachhandelsbetriebe?
Agenda:
•
Situation Handel
•
Geschäftsmodelle
•
Wettbewerbsfaktoren
•
Empfehlungen / Fazit
26.10.2006
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Wettbewerbsfaktoren
Profil und Erfolg sind
die Summe vieler
Details
Preis
Kommunikation
Standort
Qualität
Erfolgsfaktoren
Handel
Organisation
Sortiment
Service
Business is Local and
Personal
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Retail is Detail
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Personalpolitik „Trader Joe‘s“, New York (Tochtergesellschaft ALDI)
„Wir haben die Leute
eher wegen ihrer Persönlichkeit
als wegen ihrer Qualifikation
eingestellt“
26.10.2006
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Handlungsoptionen (1):
Personal
•Qualifizierung und Training
•Kundenpartner („Mit den Augen der Kunden“)
•Mitarbeiter-Unternehmer (Prämiensystem / Ergebnisbeteiligung)
•Außendienst
•Personifizierung / Individualisierung Unternehmen
Standort
•Infrastruktur / Lage (Erreichbarkeit / Parkplätze)
•Ladengestaltung / -einrichtung / Ambiente (Annehmlichkeiten)
•Ladenöffnungszeiten
•Veranstaltungen / Events
•Stationärer Vertrieb / E-Commerce
Sortiment
Preis
26.10.2006
•Strategie / Ausrichtung (Breite / Tiefe, Konzentration / Diversifikation)
•Marktsegment(e) / Zielgruppen
•Kooperationen / Projektgeschäft
•Massenmarkt / Nischen
•Analyseinstrumente (Artikel- / Warengruppeneffekte, Verbundeffekte)
•Preispolitik (DNP / Aktionen / Rabatte / Differenzierung / Bündelung)
•Aktionsmanagement (Spannen- / Verbundwirkung)
•Kundenkarte / Bonusprogramm
•Konditionsmanagement (EK / VK)
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Handlungsoptionen (2):
Qualität
Organisation
•Personal (Qualifizierung / Training)
•Ware (Qualitäts- / Reklamationsmanagement / Garantieleistungen)
•Prozesse (Einkauf / Beratung / Verkauf / Service)
•Standort
•Aufbau- / Ablauforganisation (einfach / klar / flach / effizient)
•IT (Warenwirtschafts- / Lieferanten- / Wettbewerber- / Kundeninformationssystem)
•Risikomanagement (Liquiditätsinfo- / Frühwarnsystem / Controllinginstrumente)
Service
•Kundenerwartung / -wahrnehmung / -bewertung
•Art / Umfang (Pre- / At- / After-Sales)
•Kosten / Nutzen
Kommunikation
•Marktsegment(e) / Zielgruppen
•Medien (Ambient Media)
•Direktwerbung / -marketing (Individualisierung)
•Effizienz (Kleine Budgets: Guerilla Marketing)
26.10.2006
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Wesentliche erfolgskritische Prozesse:
Einkauf
Wareneingang
Logistik
Verkauf
26.10.2006
•Lieferantenauswahl
•Jahresgespräch / Konditionen
•Listung
•Artikelstammdaten
•Disposition
•Wareneingangs- / Qualitätsprüfung
•Rechnungsprüfung
•Laden- / Regalbestückung
•Disposition
•Kommissionierung
•Belieferung / Tourenplanung
•Bestandskontrolle
•Personaleinsatz
•Beratung / Service
•Kassenabwicklung
•Inventur
•Reklamations- / Beschwerdemanagement
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Chancen 2006: Was sind die wichtigsten Wettbewerbsvorteile am
Branchendialog: Handel in der Region Nürnberg
Standort für inhabergeführte Fachhandelsbetriebe?
Agenda:
•
Situation Handel
•
Geschäftsmodelle
•
Wettbewerbsfaktoren
•
Empfehlungen / Fazit
26.10.2006
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Allgemeine Empfehlungen:
Originalität / Kreativität / Abwechslung
Regionalität
Zielgruppenorientierung / Individualisierung
Allgemeine
Geschwindigkeit
Empfehlungen
Glaubwürdigkeit / Verlässlichkeit / Konsequenz
Marke
ÖUnternehmenskonjunktur
26.10.2006
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Originalität / Regionalität: Media Markt Rosenheim Juli 2005
Rosenheimer Nachrichten vom 21.07.2005:
Die Rosenheimer Kirche Heilig Blut zieren jetzt zwei
achteinhalb mal dreizehn Meter große Transparente mit
dem Spruch: «Kleine Preise kommen in den Himmel».
Der Media Markt Rosenheim richtet die Botschaft an
die Pendler auf dem nahen Autobahn-Zubringer. Die
Idee für diese himmlische Werbung hatte die
Rosenheimer Pfarrgemeinde Heilig Blut selbst. Mit dem
Werbeerlös von 5000 Euro kann sie die Hälfte der
eigenen Renovierungskosten für den
sanierungsbedürftigen Kirchturm finanzieren. Michael
Käufl, Geschäftsführer des Media Marktes: «Uns freut
es, wenn wir mit unserer Werbung ein gutes Werk tun
können.»
26.10.2006
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Originalität: Media Markt Januar 2005
26.10.2006
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Zielgruppenorientierung:
26.10.2006
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Geschwindigkeit: Aldi / Lidl / Media Markt März 2005
26.10.2006
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Glaubwürdigkeit: „real“ März 2005
ABER:
Aktuelle Kundeninformation
Verehrte Kundinnen und Kunden,
Sie wissen, daß Frische und Qualität für uns oberste Priorität haben. In zwei real,- Märkten im Raum Hannover haben in den
vergangenen Tagen einzelne Mitarbeiter gegen das Lebensmittelrecht und gegen unsere eigenen Frischeprinzipien beim
Fleischverkauf verstoßen. Für das Fehlverhalten dieser Mitarbeiter möchten wir uns in aller Form entschuldigen.
Wir sind über diesen Vorfall bestürzt. Er ist für uns Anlass, umgehend unsere strengen Kontrollen noch zu verstärken. Dabei
setzen wir auch weiterhin interne und externe Qualitätskontrollen ein.
Selbstverständlich wurden die Mitarbeiter unverzüglich von ihrer Arbeit freigestellt. Ihr Handeln wirft ein falsches Licht auf alle
übrigen Mitarbeiter unseres Unternehmens, denen das Wohl ihrer Kunden auch ein persönliches Anliegen ist.
Wir wollen ausnahmslos hohe Qualität bieten. Besonders im Bereich der Frischeabteilungen gehen wir keine Kompromisse ein.
Wir verstehen uns als Ihr Partner für Qualität und Frische. Das ist uns wichtig.
Ihr real,- Team
26.10.2006
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Marken: Analyse 57 Einzelhändler in Europa
Stärkste „Marken“:
•
Aldi (Deutschland)
•
Albert Heijn (Niederlande)
•
Tesco (Großbritannien)
Im Bewusstsein der Kunden an erster Stelle
Quelle: Mercer ShopperTrends 2004
26.10.2006
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Vorteile Unternehmen als Marke
Unternehmen
Kunden
Mitarbeiter
Markt / Wettbewerb
26.10.2006
•Hoher Bekanntheitsgrad / gutes Image
•Stärkere Kundenbindung
•Möglichkeit aktiver Preispolitik
•Image „Günstiges Preis- / Leistungsverhältnis“
•Leichtere Einkaufsentscheidung (Orientierung)
•Geringeres Einkaufsrisiko („Leistungsgarantie Marke“)
•Imagetransfer
•Attraktiver Arbeitgeber
•Klares und kommunizierbares Profil
•Hohe Marktakzeptanz
•Starke Marktstellung / hohe „Eintrittsbarrieren“ für Wettbewerber
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Kernfelder des Handelsmanagement
Strategische
Positionierung
Kundenorientierung
und
Kundenbindung
Qualitäts- und
Risikomanagement
Qualifizierung
und Training
Kosten- und Ertragssteuerung
26.10.2006
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Strategischer Zielkonflikt:
Wer zu spät an die Kosten denkt,
ruiniert sein Unternehmen
Wer zu früh an die Kosten denkt,
tötet die Kreativität
(Philip Rosenthal)
26.10.2006
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Institut für Handelsmanagement
Vielen Dank!
26.10.2006
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Kontakt
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BayTech-Partner
Institut für Handelsmanagement
[email protected]
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Mobil +49(0)171/62 78 751
Hetzenrichter Weg 15
D-92637 Weiden
Tel. +49(0)961/382-200
Fax +49(0)961/382-140
www.ihm.baytech.de
26.10.2006
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