- Heftarchiv - Internet World Business

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Online-Werbung I E-Commerce I Technik
e 4,50 Fr. 9,00
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13:35 Uhr
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31.03.2011
ALLE 14 TAGE TOPAKTUELL
AUSGABE 7/11 4. APRIL 2011
www.internetworld.de
Verkaufen
mit dem iPad
Agenturkompass
„Was würde
Apple tun?“
Testurteile
überzeugen
Wie E-Shops auf Tablets
Kunden faszinieren S. 44
Die wichtigsten Dienstleister
für E-Commerce
S. 40
Gastkommentar von
Dirk Beckmann
S. 62
Wie Sie Bewertungen
und Tests nutzen S. 49
LEBENSMITTELHANDEL
Rewe startet Online-Verkauf
Mit drei Märkten im Rhein-Main-Gebiet
startet die Supermarktkette Rewe in
den Online-Vertrieb: Der Kunde kann
im Web seinen Einkauf zusammenstellen und die Ware dann zu einem vereinbarten Termin an der Abholstelle des
Marktes in Empfang nehmen. Das Betreten des Supermarkts selbst ist nicht nötig.
Kosten: Zwei Euro pro Einkauf. fk
MOBILE INTERNET
Windows Phone holt auf
Bis 2015 wird Microsofts SmartphoneBetriebssystem Windows Phone an
Apple iOS vorbeiziehen und mehr als
20 Prozent Marktanteil haben, das prognostizieren die Marktforscher von
IDC. Auf Platz eins soll dann Google
Android mit über 45 Prozent liegen. fk
Der Termin für E-Commerce
Internet World 2011 verzeichnet Wachstum in allen Bereichen / Neu: Facebook Day
M
it einem erweiterten Kongressprogramm und gewachsener Ausstellungsfläche
peilt die E-Commerce-Fachmesse Internet World ein Rekordergebnis an. Nach 4.200 Gästen
im vergangenen Jahr rechnen
die Organisatoren 2011 mit
über 5.000 Besuchern. Die
Internet World 2011 findet am
12. und 13. April im ICM auf
dem Neuen Messegelände in
München-Riem statt. Die Veranstaltung, die in diesem Jahr
ihren 15. Geburtstag feiert,
richtet sich an Internet-Unternehmer, E-Commerce-Verantwortliche und Web-Händler.
Mehr Programm
Erstmals finden unter dem
Dach der Internet World die
beiden Fachtagungen Facebook
Day und Local Media Conference statt. Beim Facebook
Day dreht sich alles um Online
SELLBYTEL
Neuer Adwords-Vertrieb
Im Auftrag von Google berät das Nürnberger Unternehmen Sellbytel künftig
Firmen, die beim Suchmaschinenanbieter erstmalig Adwords-Kampagnen schalten wollen. Der Support soll per
E-Mail und Telefon abgewickelt werden
und für den Kunden kostenlos sein. fk
INTERNET WORLD BUSINESS GUIDE
E-Payment
Einen kompletten Überblick über den
Markt der Online-Bezahlverfahren bietet
der aktuelle Business Guide „E-Payment“.
Auf 56 Seiten analysiert das Booklet
Trends, untersucht
Verbraucherpräferenzen und listet
Anbieter auf. Ihr
kostenloses Exemplar liegt dieser
Ausgabe bei. fk
12. April werden am 13. April in
Workshops vertieft.
Premieren auf der Messe
Alles zum Thema E-Commerce: Internet World 2011 in München
Marketing und E-Commerce in
und mit dem größten Social
Network der Welt. Die Local
Media Conference steht im Zeichen der Monetarisierung von
ortsbezogenem Content und
wendet sich an lokale und regionale Medienproduzenten.
Bereits zum zweiten Mal bietet die Internet World den Rah-
men für die Affiliate Tactixx,
Deutschlands führenden Strategiekongress für die AffiliateMarketing-Branche. Nach dem
Erfolg vom vergangenen Jahr –
2010 war die Veranstaltung mit
fast 400 Teilnehmern ausgebucht – erweitert die Affiliate
Tactixx 2011 ihr Programm:
Die Themen des Kongresses am
Ernsting’s: Lager leer gefegt
M
it fünf Prozent des Filial- ting’s-Family-Kunden können
warenbestands startete Waren online bestellen und
der westfälische Textilfilialist kostenlos in die Filialen schicken
Ernsting’s Family 2003 in den lassen. Und sie können online
E-Commerce – und hat dabei gekaufte Ware problemlos in
von Anfang an viel richtig ge- den stationären Läden zurückmacht. Von der Entscheidung, geben – und generieren dabei
das Offline- und das Online- enorme Verbundverkäufe.
Geschäft operativ in eine verAktuell kämpft Johannes
antwortliche Hand
Ehling, Geschäftszu legen, profitiert
führer Vertrieb bei
das Unternehmen
Ernsting’s Family,
vor allem mit Verfügnoch heute. Auch
barkeitsproblemen.
wurde bereits vom
Daher zögert er
Start weg das umauch, über Mobile
gesetzt, was diverse
Commerce
einen
andere Multichannel-Größen erst jetzt
neuen
Verkaufsin Angriff nehmen:
kanal anzuknipsen.
Die Verknüpfung der
Mehr dazu lesen Sie
verschiedenen Ver- Johannes Ehling,
im Interview ab
❚
kaufskanäle. Erns- Ernsting’s Family
Seite 10. dz
Die Internet World entwickelt
sich immer stärker zum Markt
der Innovationen. Zahlreiche
Aussteller haben zur Fachmesse
Produkt- und Serviceneuheiten
angekündigt. Höhepunkt der
Messe: Die Prämierung der
INTERNET WORLD BusinessIdee 2011. Wichtig: Fachbesucher haben freien Zugang zur
Messe, müssen sich aber zuvor
online registrieren.
Last but not least: Die Internet World Night, die große
Party zur Internet World, findet
erstmals auf der Praterinsel
statt – es sind noch wenige
Restplätze verfügbar.
Alle Infos zur Internet World
2011 lesen Sie ab Seite 14. fk ❚
❚ www.internetworld-messe.de
Google Panda kommt
G
oogle hat in den vergangenen Wochen an seinem
Algorithmus geschraubt. Das
„Panda“-Update soll minderwertige Websites im Ranking
weiter nach unten stellen und
Content Farmen abstrafen. Bei
der Einführung in den USA war
unter anderem Shopping.com
stark betroffen. Die eBay-Tochter hat seit dem Update signifikant an Traffic verloren. Deutsche SEO-Profis rechnen damit,
dass Panda in den nächsten zwei
bis drei Wochen nach Deutschland kommt. dz
❚
Neue Mediengesellschaft Ulm mbH, PF 201552, 80015 München
Postvertriebsstück, DPAG, Entgelt bezahlt
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AKTUELL
Internet World BUSINESS
Cleverer Coup
Legaler Dialog
E
in neues Modul im CRM-System von
Artegic, Elaine Five, soll die rechtssichere Verwaltung von Kunden-Permissions erleichtern. Damit lassen sich Kundenprofile anlegen und ausbauen – auf
Basis der Zustimmung, die ein Kunde zur
Erhebung seiner Daten gegeben hat. Artegic präsentiert das Modul auf der Internet
❚
World (Stand A003). fk
Der neue Empfehlungs-Button „+1“ ist die Antwort auf Facebooks „Gefällt mir“
D
ass der Suchmaschinenmacht: Die Möglichkeit, einzelne
primus Google die KonWebseiten nicht nur aus den Sukurrenz von Facebook fürchtet,
chergebnissen heraus, sondern
merken SEM- und SEO-Profis
auch direkt von der Site aus empschon länger am freundlichen
fehlen zu können. Bislang drängt
Verhalten von Google. Doch
sich die Frage auf, wer in den Sujetzt wird das Unternehmen
chergebnissen einen Treffer
aktiv. „+1“ heißt ein neues
öffentlich für gut befinden soll,
Feature, mit dem angemeldete
bevor er die dahinterliegende SeiGoogle-Nutzer – zunächst
te überhaupt gesehen hat.
beschränkt auf die USA – im
Auswirkungen auf SEM
ersten Schritt Suchergebnisse
und SEO
und Adwords-Anzeigen als
„Plus One“ einstufen können,
Für die Suchmaschinenoptimiewas dem „liken“ auf Facebook
rung kann +1 durchaus Auswirgleichkommen soll. Derartig
kungen haben: „Die vergebenen
gekennzeichnete Suchergeb- Google +1: Der Empfehlungs-Button für Suchtreffer und Adwords- +1 werden als eines von vielen
nisse und Anzeigen werden Anzeigen hat Auswirkungen auf das SEO
Signalen bei der Berechnung des
dann im eigenen Google-Profil
Rankings der organischen Suchauf einer Merkliste gespeichert, die entwe- men mit einem Trick behelfen, um fest- ergebnisse herangezogen“, erläutert Proder privat gehalten oder öffentlich gemacht stellen zu können, wer im Netz mit wem duktmanagerin Emily Moxley im „Inside
werden kann. Darüber hinaus sehen Netz- bekannt ist. So werden Leute vom Such- Adwords“-Blog. Für Google-Adwordsbekannte in ihren Suchergebnisseiten, maschinenprimus zu Freunden gemacht, Kampagnen würden sich indes keine Konwenn Freunde davor schon eine Empfeh- die im Google-Mail-Adressbuch eines sequenzen ergeben: Die Berechnung des
lung für den Treffer ausgesprochen haben. Google-Profils stehen. Auch die Google- Qualitätsfaktors ändere sich dadurch
Dann taucht unter dem Suchtreffer bezie- Kontaktliste des Chat-Programms Talk nicht, versichert Moxley: „Man kann sich
hungsweise der Adwords-Anzeige ein muss herhalten. Darüber hinaus sind die +1-Schaltflächen als eine Erweiterung
kleines Porträtbild aus dem Google-Profil Menschen, denen ein Nutzer über den vorstellen, mit deren Hilfe erfolgreiche
auf – versehen mit dem Hinweis, dass die Google Reader oder beim halbherzigen Kampagnen im Such-Werbenetzwerk eine
Person „+1d this page“.
Social-Media-Dienst Google Buzz folgt, noch bessere Leistung erzielen können.“
laut Google-Definition Freunde.
Werbungtreibende müssten keine ÄndeWie aus Fremden Freunde werden
In einigen Monaten soll das Feature +1 rungen an den Kampagnen vornehmen,
Da Google jedoch im Gegensatz zu Face- ausgebaut werden – und seinen eigent- um von den Empfehlungen zu profitieren.
+1 entspricht in den USA dem digitalen
book über keine funktionierende Com- lichen Sinn bekommen. Denn erst dann
❚
munity verfügt, muss sich das Unterneh- wird möglich, was Facebook mächtig Kürzel für „das ist cool“. dz/tg
INTERNET WORLD Business 7/2011
Menschen in diesem Heft
Groupon dreht weiter auf
Frühjahrsputz im Backend von Netviewer
Dirk Beckmann,
Online-Gutscheindienst erzielt im Jahr 2010
rund 460 Millionen US-Dollar Umsatz
29
Case Study: Typo3-Relaunch schafft Ressourcen
für ein erfolgreiches Frontend-Redesign
48
Drängeln um die Keywords
Mit Kundenurteilen überzeugen
Geschäftsführer von Artundweise,
hält Apple für das bessere Vorbild
für Internet-Firmen als Google
Spread.ly gestartet
SEA: Bieten auf fremde Markennamen ist
bei Online-Reiseseiten weitverbreitet
30
Bewertungen und Tests fördern den Verkauf.
Händler können sie in den Shop einbinden
Mit nur einem Klick Empfehlungen in
sozialen Netzwerken verbreiten
Serie: Facebook-Marketing
TRENDS & STRATEGIEN
eBay kauft GSI Commerce
Mit der Übernahme erschließt sich eBay
Zugang zu großen Händlern und Marken
6
8
Kapital aus der Masse
Mysherpas.com bringt die Förderer von
Start-ups und Projekten zusammen
9
„Ab durch die Decke“
Targeting-Optionen und ihre Grenzen im
deutschen Facebook-Angebot (Teil 2)
32
Web-Werbung mit mehr Relevanz
Einsatzgebiete dynamischer Werbemittel
Trainingscamp für Talente
Qualifiziertes Personal ist schwer zu finden –
warum nicht selbst ausbilden?
34
53
SZENE
Aufmarsch der Online-Händler
E-COMMERCE
Die Einzelhändler kommen
Wie verkauft man in die EU?
Mit einer gemeinsamen E-Commerce-Plattform
greifen lokale Modehändler an
38
Der E-Commerce-Day von Hitmeister und
die E-Commerce Conference
60
MEINUNG
Gastkommentar: Was würde Apple tun?
Dawanda goes Print
Der Marktplatz testet gedruckten Katalog
49
KARRIERE
Ernsting’s Family nutzt Verbundverkaufsvorteile
erfolgreich für den Multichannel-Handel
10
Nutzungssituation, Preisgestaltung und Rechtsprobleme sind Themen von drei Studien
12
7/11
Google gegen Facebook
W
ir wären schlecht beraten, die einmalige Chance nicht zu ergreifen“,
sagte Redcoon.de-Teilhaber Hannes Majdic
schon Anfang März, als ihn das „Electronic Journal“ auf Übernahmeverhandlungen mit dem Elektronikriesen MediaSaturn-Holding ansprach (siehe INTERNET WORLD Business, Ausgabe 5/2011).
Jetzt melden beide Firmen Vollzug. „Mit
der Akquisition erhalten wir Zutritt in das
Pure-Player-Segment in Deutschland und
neun weiteren europäischen Ländern“, so
Horst Norberg, CEO der Media-SaturnHolding, die bislang in Sachen E-Commerce eher durch Missmanagement auffiel. Redcoon soll als unabhängige Tochtergesellschaft von Gründer Reiner Heckel
weitergeführt werden und zu Media Markt
und Saturn im Wettbewerb stehen.
„Spätestens 2013/2014 wollen wir mehr als
zehn Prozent unseres Umsatzes über
Internet-Verkäufe erwirtschaften“, kündigte der neue Media-Saturn-Chef Norberg in einem Interview mit der „Süddeutschen Zeitung“ an. „Das sind deutlich
mehr als zwei Milliarden Euro.“ dz/tg
❚
4. April 2011
39
Eine Antwort auf Jeff Jarvis’ Bestseller „Was
würde Google tun?“ von Dirk Beckmann
62
62
Johannes Ehling,
Geschäftsführer Vertrieb Ernsting’s
Family, weiß, wie man Verfügbarkeitsprobleme im Multichannel löst
10
Prof. Dr. Klaus Gutknecht,
Elaboratum BBE München, glaubt,
dass Multichannel Kundenbindung
und Kundendialog verbessert
18
Henner Heistermann
Geschäftsführer Shop Strategen
ECC, schätzt die hohen Klickraten
bei dynamischen Werbemitteln
34
Thomas Lang,
Geschäftsführer von Carpathia
Consulting, glaubt an Tablet-PCs
als Vertriebskanal der Zukunft
SPECIAL: INTERNET WORLD 2011
Markt der Innovationen – Das erwartet Sie
auf der Fachmesse und dem Kongress 14
Neue Herausforderungen
INTERNET WORLD Business-Agenturkompass:
Sonderauswertung E-Commerce-Agenturen 40
Topkampagne: Gipfelsturm mit Mammut
36
Erfolg auf allen Kanälen – Einzelhändler
benötigen Multichannel-Strategien
18
Katalogwelten verkaufen besser
Etats Marketing & Werbung
36
iPad & Co. im Trend: Shop-Betreiber benötigen
maßgeschneiderte Apps für Tablet-PCs
44
Rechtstipp: Durchgestrichene Preisangaben
45
Techniktipp: Webhosting-Auswahl
46
Online-Marketing-Leiter Lodenfrey,
erklärt welche Herausforderungen
im Mulitchannel lauern
20
Etats Tools & Technik
47
Jens Plath,
Termine
47
Dienstleisterverzeichnis
50
Menschen & Karriere
54
Geschäftsleiter Personal bei Serviceplan, will Trainees stets auch eine
Festanstellung anbieten können
53
Impressum
54
Stellenmarkt
55
Gehört / Feedback
62
Wie Lodenfrey die Herausforderung
E-Commerce annimmt
E-Commerce von A bis Z – Hallenplan,
Ausstellerverzeichnis und Programm
20
22
Recht: Urteil zum Facebook Like Button
Fragen zum Datenschutz bleiben offen
45
TOOLS & TECHNIK
Neue Version von Analytics
Google setzt einige Forderungen aus der
Analytics-Community um
MARKETING & WERBUNG
Googles Charmeoffensive
Die Initiative Online Motor Deutschland will
den Mittelstand fürs Web fit machen
46
Firefox 4 setzt Maßstäbe
28
Der neue Browser bricht Download-Rekorde
47
RUBRIKEN
44
Ralf Mager,
Daniel Waas,
Head of Marketing bei Netviewer,
legte mit einem Typo3-Relaunch den
Grundstein fürs Frontend-Redesign 48
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AKTUELL
3
Blockaden im Web-Handel
Der grenzüberschreitende Handel liegt im E-Commerce noch brach
igentlich ist der Online-Handel für den
grenzüberschreitenden Verkauf von Waren prädestiniert. Die Verbraucher können
vom heimischen Computer aus grenzenlos
shoppen, dem Online-Händler bietet sich
EU-weit ein Kundenpotenzial von theoretisch rund 500 Millionen Verbrauchern aus
27 Mitgliedsstaaten. So weit die Theorie –
die Realität sieht anders aus. Laut der jüngst
erschienenen Frühjahrsausgabe des Verbraucherbarometers, das die Europäische
Union veröffentlicht, haben die Händler
ihre grenzüberschreitenden Aktivitäten sogar wieder zurückgeschraubt. Lieferten 2009
noch ein Viertel der E-Commerce-Anbieter
ins europäische Ausland, waren es 2010 drei
Prozentpunkte weniger (22 Prozent).
INTERNET WORLD Business wollte von
Praktikern wissen, ob sie international aktiv Bis hier und nicht weiter: Der Online-Handel ist noch national
sind und welches die größten Hindernisse
sind. Die Krux: „Nicht jede Webshop-Plattform ist Neben der Technik bremsen natürlich die unterdarauf vorbereitet, die unterschiedlichen nationa- schiedlichen rechtlichen Gegebenheiten den interlen Gegebenheiten optimal zu nutzen“, weiß Wil- nationalen Handel aus. Beeck: „Für kleine Händfried Beeck, CEO der Hamburger ePages GmbH. ler ist es schwer, die diversen nationalen AnfordeDer weltweit agierende Anbieter von E-Commerce- rungen zu durchblicken.“ Die EU widmet sich dem
Standard-Software bewegt sich seit mittlerweile Thema sowohl mit ihrer „Binnenmarktinitiative“
acht Jahren auf internationalem Parkett und sieht als auch mit ihrer „Digitalen Agenda“. Hier ist
inzwischen auch ein entsprechendes Wachstum, niedergeschrieben, dass bis 2015 20 Prozent der
aber: „Wir haben einen enormen Aufwand treiben EU-Bevölkerung grenzüberschreitend einkaufen
müssen, um alle Sprachen und Währungen zu sollen. 2010 waren es neun Prozent – da hat die EU
unterstützen und haben mehr als 60 Technologie- noch einiges vor. Mehr zum Thema grenzüberpartnerschaften in den verschiedenen Regionen schreitender E-Commerce lesen Sie auf Seite 12.
abgeschlossen, um alle gängigen Gütezeichen,
Welche Erfahrungen haben Sie bislang mit dem
Zahlungs- und Versandmethoden, lokale Markt- grenzüberschreitenden Online-Handel in der EU
plätze und Portale sowie diverse andere regionale gemacht? Berichten Sie uns darüber unter der
Anforderungen zu erfüllen“, beschreibt er.
E-Mail-Adresse [email protected] häb/is ❚
Wilfried Beeck,
CEO ePages,
Hamburg
Andreas Voswinckel,
Geschäftsführender Gesellschafter, Limal, Neumünster
„Die EU sollte die Rahmenbedingungen vereinheitlichen
und die Händler über die aktuelle Rechtslage aufklären. Es muss Übergangsregelungen geben und es darf den kleinen Händlern
keine Abmahnwelle drohen, wenn sie die Anforderungen nicht sofort in allen Belangen erfüllen. Es
wäre zum Beispiel ausreichend, wenn man von
den Händlern verlangt, dass die allgemeine ShopNavigation in mehreren Sprachen verfügbar ist. Bei
den Inhalten könnte man darauf verzichten und
lediglich fordern, dass zusätzlich zur nationalen
Sprache noch Englisch unterstützt wird.“
„Leider gibt es noch immer
erhebliche Barrieren im grenzüberschreitenden Verkauf, die
das Tagesgeschäft sehr erschweren: Die Paketdienstleister haben oft keine nahtlose Verknüpfung
mit den Paketnetzwerken anderer Länder, sodass
die Transparenz des Paketwegs nicht immer voll
gegeben ist. Hinzu kommen erheblich höhere
Kosten und längere Lieferzeiten. Der ausländische
Käufer hat oft kein Vertrauen in den grenzüberschreitenden Kauf im Internet. Trotz dieser Probleme sehe ich für E-Commerce ein enormes Wachstumspotenzial in der EU für die nächsten Jahre.“
Carsten Föhlisch,
Leiter Recht bei Trusted
Shops, Köln
Uday Shah, Inhaber
Shalimar Lederwaren,
Haibach
„Wirtschaftlich betrachtet ist
der grenzüberschreitende
Online-Handel in der EU aus
Händlerperspektive attraktiv – rechtlich betrachtet
jedoch nicht. Denn das Fernabsatzrecht und das
Datenschutzrecht sind in den einzelnen Märkten
so unterschiedlich, dass ein Shop-Betreiber eigentlich für jedes Land einen eigenen Webshop aufsetzen müsste, um alle rechtlichen Vorgaben korrekt
zu erfüllen. Hinzu kommt die Abbildung der
unterschiedlichen Mehrwertsteuersätze im Shop.
Wenn ein Händler pro Jahr nur wenige Bestellungen
aus der EU erhält, lohnt sich der Aufwand nicht.“
„Eine Hürde ist das Widerrufsrecht aus dem Ausland, an sich
verbraucherfreundlich, aber in
der Realität ist es leider nicht so einfach. Innerhalb
Deutschlands kann man Paketmarken für Rücksendungen beilegen. Für Retouren aus dem Ausland geht das nicht. Retouren beispielsweise aus
Großbritannien verschlingen schnell 25 bis 30 Euro
für ein Zwei-Kilo-Paket. Der Kunde legt den Betrag
aus, der Händler ist verpflichtet, diesen zu erstatten. Hier muss eine neue Regelung her, zum Beispiel der Händler trägt die Versandkosten und der
Kunde schickt das Paket auf eigene Kosten zurück.“
Foto: Fotolia.com / Doc Rabe
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TRENDS & STRATEGIEN
Internet World BUSINESS
Abo für Kosmetikproben
Glossybox.de versendet jeden Monat
Kosmetikproben für 10 Euro im Abo
SALESFORCE.COM
Radian6 übernommen
Das US-Unternehmen Salesforce.com, Anbieter von Customer Relationship Management Software und Cloud Computing,
kauft die Social-Media-Monitoring-Plattform Radian6 für rund 276 Millionen USDollar in bar und 50 Millionen Dollar in
Aktien. Radian6 wird von großen amerikanischen Unternehmen, darunter Dell, Kodak und UPS, eingesetzt, um Konversationen in Social Media zu beobachten und zu
analysieren. is
MOBILADDICT
Yoc kauft in Frankreich zu
Der Mobile-Vermarkter Yoc AG, Berlin, hat
die französische Mobiladdict Sárl. in Paris
zu hundert Prozent übernommen und verschafft sich dadurch ein Standbein im französischen Mobile-Advertising-Markt. Zu
den Kunden der Mobiladdict gehören unter anderem Yahoo, Renault, McDonald’s
und Lufthansa sowie eine Vielzahl weiterer
namhafter Vermarktungsnetzwerke und
Agenturen. is
FACEBOOK
Absichtsbasiertes Targeting
Facebook testet in den USA eine zielgerichtete Werbeauslieferung in Echtzeit, die
auf der Absicht der Nutzer basiert (Intentbased), berichtet die US-Fachzeitschrift
„Advertising Age“. Das soziale Netzwerk
versuche, Anzeigen passend zu Nutzereinträgen oder Status-Updates einzublenden.
Wenn zum Beispiel jemand postet, dass er
Hunger auf Pizza habe, könnte ihm Werbung von Pizzaketten gezeigt werden. is
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Fachmann für Suchmaschinen-Marketing?
Sie finden sie in der DienstleisterDatenbank der INTERNET WORLD Business
www.internetworld.de/dienstleister
7/11
eBay kauft GSI Commerce
GLOSSYBOX.DE
Glossybox.de versendet gegen eine Abogebühr von monatlich 10 Euro Kosmetikprobenpakete an Kundinnen. Dazu kooperiert Glossybox mit internationalen Marken
wie Kiehl’s, Goodskin Labs und Laura Mercier. Glossybox wird von der Rocket Internet GmbH, Berlin, dem Inkubator von Alexander, Marc und Oliver Samwer, finanziert. Die Idee von Glossybox ist nicht neu,
sondern eine Kopie des amerikanischen
Vorbilds Birchbox.com. is
4. April 2011
Mit der Übernahme erschließt sich eBay Zugang zu großen Händlern und Marken
E
Da GSI Commerce aktuell 26,3
Bay plant, den US-amerikaniProzent der Anteile an Intershop
schen E-Commerce- und Webhält, erlangt eBay durch den Kauf
Marketing-Dienstleister GSI ComEinfluss auf das E-Commerce-Softmerce für rund 2,4 Milliarden USware-Unternehmen aus Jena. InterDollar (etwa 1,7 Milliarden Euro)
shop bewertet das positiv: Auf
zu übernehmen. GSI Commerce
mittlere Sicht böten sich Intershop
entwickelt Online Shops und bietet
hervorragende Möglichkeiten, sein
Services rund um die VersandabPortfolio im Umfeld der Top-Liga
wicklung wie Fulfillment oder Hotdes amerikanischen Online-Hanlines für Kunden an (siehe Kasten).
dels zu positionieren, erklärt eine
Die Firma hat über 180 Kunden,
Unternehmenssprecherin auf Andarunter große Marken wie Toys ’R’
frage von INTERNET WORLD
Us, Mattel und Calvin Klein.
Business. Mit GSI Commerce könMit der Übernahme will eBay die
ne eBay sein Angebot für OnlinePosition des Unternehmens als
Händler komplettieren und sich
strategischer E-Commerce-Partner
völlig neue Optionen für sein Gefür Händler und Marken aller Grö- Ankündigung der Übernahme auf der eBay-Firmenwebseite
schäftsmodell erschließen.
ßenordnungen stärken, sagt John
Donahoe, President und CEO von eBay. dass es Entwicklungen in diese Richtung Ebay will nicht alle Segmente von GSI
Der Kauf von GSI Commerce eröffnet gibt“, kommentiert er. Mit der Übernahme Commerce behalten. 70 Prozent der AneBay – und seinem Payment-Anbieter Pay- diversifiziere sich der Internet-Konzern teile an Shoprunner.com und Ruelala.com
pal – den Zugang zu großen Marken und eBay auf verschiedene Geschäftsmodelle sowie das Sportmerchandising-Geschäft
Retailern. „Ebay hatte im Zuge der stra- und stelle sich dadurch breiter auf, meint sollen an den GSI-Commerce-Gründer
Michael Rubin verkauft werden. is
tegischen Neuausrichtung das Problem, Sauer von Ageto.
❚
bekannte Marken und Händler für sich
zu begeistern beziehungsweise an sich zu
Über GSI Commerce
binden. In diesem Segment ist GSI Commerce in den USA mit Toys ’R’ Us, TimGSI Commerce wurde 1999 unter dem Namen
berland, Kenneth Cole und anderen sehr
Global Sports Inc. in Pennsylvania, USA, gestark. Und für eBay bietet sich so die
gründet. 2002 benannte sich die Firma in GSI
Chance, dieses Marktsegment über GSI
Commerce um. Das Geschäft von GSI Comanzusprechen und an eBay heranzufühmerce beruht auf drei Säulen: E-Commerceren“, sagt Jochen Krisch, E-CommerceDie einzelnen Geschäftsbereiche auf der
Dienstleistungen, inklusive Technologie, FulfillBerater und Autor des Branchenblogs ExWebseite von GSI Commerce
ment und Kundenbetreuung, Online-Markeciting-Commerce.de.
ting-Dienstleistungen und die Shopping WebÄhnlich sieht das Sascha Sauer,Vorstand
sites Shoprunner.com, Ruelala.com und SmartIm April 2010 beteiligte sich GSI Commerce
des Jenaer E-Commerce-Beratungsunterbargains.com. Im Marketing-Segment gehören
am Jenaer Unternehmen Intershop. Zusammen
nehmens Ageto AG: „Den Einstieg von
acht amerikanische Agenturen und Dienstleismit Intershop hat GSI Commerce seine E-ComeBay in das Enterprise-Segment haben wir
ter zu GSI Commerce, unter anderem die Emerce-Technologie-Plattform von Grund auf
schon lange erwartet. Mit dem Kauf von
Mail-Marketing-Agentur E-Dialog und der Reerneuert, berichtet der Forrester-Research AnaBrands4friends und der Beteiligung an
targeting-Anbieter Fetchback.
lyst Brian Walker in seinem Blog. is
Magento hatte sich hier schon angedeutet,
Einnahmen mit Digitalabos
Start-upWettbewerbe
„New York Times“ verlangt Geld / 79.000 Abonnenten für „The Times“
S
eit 28. März ist die Online-Ausgabe der nat hatten. Insgesamt haben die beiden TiUS-amerikanischen Tageszeitung „New tel seit der Einführung des Bezahlmodells
York Times“ kostenpflichtig. Da die Print- im vergangenen Juli 222.000 digitale ProAuflagen der Tageszeitungen schrumpfen, dukte, inklusive Tagesabos und Apps, verstarten viele Verlagshäuser Initiativen für kauft. Umsatzzahlen dazu nennt das UnterWeb-Abos. Im neuen Abomodell der „New nehmen nicht. Im August 2010 hatte „The
York Times“ sind die ersten 20 Artikel pro Times“ die niedrigste Printauflage seit über
Monat kostenlos. Wer über Facebook oder 16 Jahren; im Februar 2011 lag sie noch tieGoogle auf Artikel gelangt, muss ebenso fer – bei knapp 450.000 Exemplaren. is ❚
nichts zahlen. Die „New York Times“
bietet Lesern der Digitalausgaben
drei unterschiedliche Abomodelle
an: die Online-Ausgabe in Kombination mit einer Smartphone-App oder
in Kombination einer App für TabletPCs sowie den kompletten digitalen
Zugang von allen Geräten aus.
Ob Leser bereit sind zu zahlen, ist
die große Frage. News International,
Herausgeber der Londoner Tageszeitung „The Times“, hat bekannt gegeben, dass „The Times“ und „The Sunday Times“ Ende Februar zusammen Aboseite der „New York Times“: Die Leser können
79.000 digitale Abonnenten pro Mo- aus drei Bezahlmodellen auswählen
D
ie Web-Konferenz Next11 will Startups eine Plattform bieten, sich und
ihre Gründungsidee vorzustellen. Junge
Internet-Unternehmen, deren Gründung
nicht länger als ein Jahr zurückliegt, können sich auf http://elevator.nextconf.eu für
die Pitch-Session bewerben. Die Abstimmung, welche Firma zur Pitch-Session
darf, läuft bis 17. April 2011.
Neben diesem buhlen etliche weitere
Wettbewerbe um Internet-Start-ups: Der
Eco, Verband der deutschen Internetwirtschaft, sucht „die Besten der Branche für
die Eco Internet Awards“. Die Bewerbungsfrist (http://eco.de/initiativen/award
.htm) wurde bis 21. April verlängert.
Der Bundesverband des Deutschen Versandhandels (BVH) kürt das beste Startup im Bereich „Anywhere-Commerce
2011“. Die Bewerbungsfrist endet am 20.
April (siehe Seite 38). Auch INTERNET
WORLD Business zeichnet während der
Internet World Fachmesse am 12. April die
beste Geschäftsidee des Jahres aus. is
❚
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Internet World BUSINESS
TRENDS & STRATEGIEN
Aktuelles Stichwort
Spread.ly gestartet
Multiple Channel
Der Multichannel-Vertrieb, das Verkaufen
über verschiedene Vertriebskanäle, wird
zurzeit im Einzelhandel stark diskutiert:
Neben einem Laden ist der Webshop
Pflicht, zusätzlich lassen sich diese Kanäle
durch mobile Angebote, den Katalog oder
einen Fernseh-Shop ergänzen. Läuft der
Multichannel-Vertrieb nicht unter einem
Markendach, sondern unter verschiedenen Namen, spricht die Branche vom
Multiple Channel. Otto etwa verkauft im
Internet auch unter Bezeichnungen wie
Limango.de (Club) oder Smatch.com
(Produktsuche). Der Frankfurter Lederhändler Stoll hat 2005 einen Webshop
unter Koffer24.de gestartet, um ohne
Imageverluste online experimentieren zu
❚
können (mehr dazu ab S. 18). vs
Hier finden Sie
Nachrichten von
jungen Firmen und
Investoren
GOOGLE / FACEBOOK
Interesse an Twitter
Gerüchten zufolge sollen Facebook und
Google an Twitter interessiert sein. Das
Unternehmen, auf dessen Plattform Nutzer Kurznachrichten hinterlassen, wird auf
einen Wert von 500 Millionen US-Dollar
geschätzt, verfügt über 200 Millionen
Teilnehmer und verkauft seit Kurzem Werbeplätze. Laut eigenen Angaben habe
Twitter damit den Break-even erreicht. vs
FACEBOOK
Mobil mit Apps
Für geschätzte 70 Millionen US-Dollar hat
Facebook Snaptu.com übernommen. Das
israelische Start-up hat sich auf die Entwicklung von Apps spezialisiert. Für Facebook wurde eine App gerade für ältere
Handys realisiert. Statistiken zeigen, dass
die meisten Nutzer weltweit über ältere
Internet-fähige Handys die Community
aufsuchen. vs
LIVING SOCIAL
Große Finanzspritze
Nachdem bereits Amazon 175 Millionen
US-Dollar investiert hat, gewann Livingsocial.com rund 300 weitere Millionen
Dollar von einigen Investoren. Das Unternehmen konkurriert mit Groupon.de und
verbreitet rabattierte Angebote lokaler
Anbieter. Groupon hat 950 Milllionen USDollar Risikokapital aufgenommen. vs
GRÜNDERWETTBEWERB
Treffen mit den Bossen
Ein Wochenende mit Konzernbossen und
bekannten Beratern sowie gute Kontakte
winken dem Gewinner des Gründerwettbewerbs Weconomy. Bis zum 31. Mai
2011 können sich junge Start-ups noch
unter www.weconomy.de bewerben.
Organisiert wird Weconomy von der Wissensfabrik sowie dem „Handelsblatt“. vs
4. April 2011
Kapital für
Clickworker
Mit einem Klick Empfehlungen in sozialen Netzwerken verbreiten
A
us Yiid.com wird Spread.ly:
Das Weinheimer Unternehmen Ekaabo hat seinen Community-Aggregator Yiid in Spread.ly
umbenannt und in einen Dienst
zum Verbreiten von Inhalten
geändert.„Die Identity-Thematik
stieß auf wenig Interesse“, gibt
Ekaabo-Chef Marco Ripanti zu.
Spread.ly ist ein Marketinginstrument für Publisher und
Händler: Sie können den Button, der mit dem Like Button Spreadly.com: Inhalte und Angebote streuen
von Facebook zu vergleichen ist,
auf ihren Webseiten integrieren. Klickt ein Facebook, Linkedin oder Google. „Wir geNutzer darauf, empfiehlt er den Inhalt der ben Publishern und Händlern ein Tool an
Seite den Kontakten in seinem Netzwerk. die Hand, um den Wert eines Netzwerks in
Voraussetzung ist ein Account bei Twitter, harte Währung umzuwandeln“, so Ripanti.
Der Dienst ist zunächst kostenfrei; wird
der Spread.ly-Button auf einem Web-Angebot 100.000 Mal und mehr pro Monat
eingeblendet, kostet die Nutzung künftig
39 Euro pro Monat. Dafür erhält der Publisher eine Auswertung über die Reich❚ Ekaabo wurde 2006 von Marco Ripanti
weite und die Effektivität der „Shares“ sogegründet, baut für Kunden Communitys
wie demografische Daten. 4.000 Publisher,
und bietet Services für deren Vermarktung.
darunter die Portale Abacho.de und Busi❚ 2010 entwickelt Ekaabo Yiid, beim Aggreness-on.de sowie der Optiker Brille24.de,
gator registrieren sich rund 10.000 Nutzer.
haben Spread.ly bereits integriert. Der
❚ Ekaabo beschäftigt 8 Mitarbeiter.
Klick auf den Button kann mit einem
❚ Am Unternehmen hat sich die BeteiligungsAnreiz versehen sein, beispielsweise mit
gesellschaft Artus Capital beteiligt.
der Vergabe von Rabattgutscheinen. vs ❚
Angebot für
Studenten
D
as Online-Kaufhaus Unimall.de, eine
Tochter der Berliner Econa-Gruppe,
hat den Internet-Club Allmaxx.de gekauft
und erweitert damit sein Geschäft auch um
sechs Filialen. Ein Kaufpreis wurde nicht
veröffentlicht. Beide Start-ups richten sich
an Studenten und Schüler sowie an Dozenten. Allmaxx agiert als Vorteilsclub und bietet Rabatte über viele Warengruppen an,
Unimall positioniert sich dagegen als Webshop und offeriert jungen Leuten vergünstigte Angebote von Herstellern, Händlern
und Dienstleistern.
Allmaxx wurde 2005 von Knut Scholz
und Michael Walser gegründet, hat 250.000
Mitglieder gewonnen und sechs Filialen in
Universitätsstädten aufgebaut. Das Netz
soll nun weiter wachsen, die Läden werden
zudem das Sortiment von Unimall vertreiben. Auch Unimall startete 2005, Gründer
Florian Schultz hat sein Unternehmen aber
im vergangenen Jahr an die Berliner EconaGruppe gekauft. Diese erweitert zurzeit
aggressiv ihre Geschäftsfelder E-Commerce
und Media durch diverse Zukäufe. Im vergangenen Jahr übernahm Econa unter anderem Deals.de und Abacho.de. vs
❚
Unimall.de hat den Studentenclub Allmaxx.de
übernommen und gewinnt so erste Filialen
7/11
D
ie Humangrid GmbH hat erneut mehr
als vier Millionen Euro Kapital von bestehenden Finanziers und neuen Investoren, etwa von Odeon Ventures, gewonnen.
Das Essener Unternehmen wurde 2005 von
Wolfgang Kitza und Alexander Linden
gegründet und betreibt die Web-Plattform
Clickworker.com. Dort finden Menschen,
die etwas nebenher verdienen wollen, zu
Unternehmen, die einfache Aufgaben rund
ums Internet zu lösen haben: etwa Tausende
von Bildern sortieren, kurze Texte übersetzen, Warenbeschreibungen kategorisieren
oder E-Mail-Adressen prüfen. Dafür zerlegt
Clickworker komplexe Aufgaben in Hunderte von Mikrojobs und vermittelt diese
an seine registrierten Teilnehmer.
Ein durchaus gesuchter Service: Im vergangenen Jahr erzielte das Unternehmen
schätzungsweise vier Millionen Euro Umsatz und startete außerdem in den USA.
„Die aktuelle Kapitalerhöhung erlaubt es
uns, das Wachstumstempo beizubehalten“,
meint Mitgründer Kitza. In den vergangenen zwei Jahren stieg die Zahl der registrierten Clickworker von 2.000 auf aktuell
85.000. Unternehmen wie Paypal, Hotel.de,
aber auch eBay und andere Online-Händler arbeiten mit Clickworker zusammen.
Seit der Gründung hatte das Unternehmen
bereits 4,5 Millionen Euro Risikokapital
eingesammelt. vs
❚
Sag schnell, was du machst
Auf dem Venture Day stellen sich 16 Start-ups dem Urteil von Investoren
T
empo bringt Kontakte: Statt auf einen
Businessplan per Mail setzen Investoren zunehmend auf einen ersten, persönlichen Eindruck von Gründern. So auch
auf dem Venture Day in Karlsruhe Mitte
März: In mehreren Runden präsentierten
hier 16 Gründerteams jeweils in sieben
Minuten ihre Geschäftsideen fürs Internet. „Bei dieser Kürze fällt natürlich keine
Investmententscheidung, aber ich gewinne
einen ersten Eindruck von den Machern“,
sagt Friedrich Georg Hoepfner, Business
Angel und Geschäftsführer der Beteiligungsgesellschaft Hoepfner Bräu.
Zum zweiten Mal organisierte die Hightech- und Internet-Initiative Cyberforum
den Karlsruher Venture Day. „In der Region gibt es ein klares Finanzierungsdefizit“, nennt Matthias Hornberger, Vorstand
des Cyberforums, einen Anlass für den
Venture Day. Er soll die regionalen Unternehmen vor allem bei Geldgebern bekannt
machen. In Karlsruhe gibt es viele Firmen,
die neue Web-Technologien wie etwa Software as a Service entwickeln. Diese sind
gegenwärtig unter Investoren stark gesucht, weil sie sichere Einnahmen versprechen. Doch im vergangenen Jahr flossen
lediglich sieben Prozent der RisikokapitalInvestitionen nach Baden-Württemberg,
nach Bayern indes 25 Prozent.
100 junge Unternehmen aus ganz
Deutschland hatten sich im Vorfeld für die
Teilnahme am Venture Day in Karlsruhe
beworben. 16 von ihnen konnten sich
schließlich 25 Business Angels und Inves-
Speed Dating für Gründer: Sieben Minuten
für eine Unternehmenspräsentation
toren vorstellen. Durchaus mit Erfolg:
Jedes Start-up überzeugte mit seiner Präsentation wenigstens zwei bis drei Investoren, sich später weiter mit ihren Ideen zu
beschäftigen. „Ein sehr guter Schnitt“, so
Hornberger. „Das zeigt die gute Qualität
der Gründer und Ideen.“ So entwickelt
etwa Ping247.de bereits ein Bezahlsystem
fürs Shopping im digitalen Fernsehen,
Nwebs.de neue Content Management Systeme, Effectivemeetings.com ein System
zur Verbesserung von Besprechungen und
Fastbill.com eine Software zum Erstellen
❚
von Rechnungen. vs
09_trends_news.qxd
7/11
30.03.2011
16:48 Uhr
Seite 9
TRENDS & STRATEGIEN
4. April 2011
Fotoclub für
Professionelle
D
ie Heise Medien Gruppe will sich an
der Foto-Community Seenby.de beteiligen und lässt beim Kartellamt einen
„mittelbaren Kontrollerwerb“ überprüfen.
Seenby ist eine Plattform, auf der Fotografen Bilder vermarkten und ausdrucken
lassen. Diese wurde 2006 von Dieter Degler und Erwin Jurtschitsch, einst Mitarbeiter der „Berliner Tageszeitung“ und heute
auch Risikokapitalgeber, als Designklicks
gegründet und 2008 in Seenby umbenannt.
Die Online-Galerie kooperiert mit mehreren Medienpartnern, darunter seit Längerem mit Heise Foto. Die Mediengruppe
mit Sitz in Hannover erweitert gerade ihre
Geschäfte und hat dazu Anfang des Jahres
eine eigene Beteiligungsgesellschaft in
München gegründet. Seenby ist die erste
Beteiligung, die Heise eingeht. vs
❚
Seenby.de: Online-Galerie für Fotografien
Internet World BUSINESS
Kapital von der Masse
Hier finden Sie
Nachrichten von
jungen Firmen und
Investoren
Mysherpas bringt Start-ups und Förderer von Projekten zusammen
O
b für eine Geschäftsidee, die
Produktion von Filmen oder
für Kunst, soziale Projekte oder andere Pläne: Wer dafür Geld braucht,
kann es sich über Mysherpas.com
besorgen. „Mysherpas ist die erste
Plattform, die Crowd Funding und
Fundraising miteinander verbindet“, erläutern die Gründer Tim
Busse und Markus Zabel.„Die Plattform unterstützt Privatpersonen
und Unternehmen mit interessanten Projekten oder Organisationen,
die einen wohltätigen Zweck verfolgen.“ Diese berichten bei Mysherpas Mysherpas: Geldquelle für Ideen und Start-ups
über ihre Pläne und sagen, wie viel
Geld sie für die Realisierung benötigen.
gabe Paypal und die Überweisung zur VerMindestens 100.000 Euro sucht etwa die fügung. Sie profitieren von Prämien, die
Dictocom GmbH für ihren SMS-Dienst. der Organisator eines Projekts bestimmt
Finden sich online auf Mysherpas.com ge- und auszahlen will.
nügend Investoren und Förderer, kann das
Crowd Funding oder Sponsoring, der
Münchner Start-up den Web-basierten Zusammenschluss einer losen Gruppe von
Dienst starten, mit dem Handynutzer Finanziers, liegt zurzeit stark im Trend. Ein
Nachrichten nicht mehr umständlich ein- Konkurrent von Mysherpas, das in Grüntippen, sondern einfach diktieren sollen. wald bei München gegründet wurde, ist
Im Gegenzug erhält Mysherpas.com zehn Seedlounge.com: Die Veranstaltungsreihe
Prozent Vermittlungsgebühr, danach wird für Start-ups und Geldgeber, die Internetdas Startkapital freigegeben.
Investoren mit der Fidor Bank starteten
Sollten sich keine oder nicht genügend und die derzeit in mehreren Städten stattGeldgeber finden, geht der Anfragende leer findet, ermöglicht es ihren Besuchern, in
aus. Den Investoren stehen zur Geldüber- frische Geschäftsideen zu investieren. vs ❚
QYPE.COM
Millionen-Wert
Qype ist rund 33 Millionen Euro wert, das
geht aus dem Geschäftsbericht 2010 von
Vodafone hervor. Vodafone hat sich 2010
an der Empfehlungsplattform Qype.com,
Hamburg, beteiligt und für acht Prozent
Anteile 3,5 Millionen Euro bezahlt. vs
YUILOP.COM
Gratis chatten
Eine Million Euro hat Yuilop.com von
Nauta Capital gewonnen. Das Start-up
bietet eine App, die SMS mit dem Facebook-Chat verbindet und den kostenlosen Nachrichtenversand über alle Mobilfunknetze ermöglicht. Yuilop arbeitet zudem an einer Gratistelefonie-Lösung. vs
FACEBOOKMARKETING.DE
Blog verkauft
Philipp Roth und Jens Wieser haben ihren
Blog Facebookmarketing.de an die USKonkurrenz Allfacebook.com verkauft. Die
Inhalte wandern auf die US-Domain, wo
beide weiterschreiben. Die Domain Facebookmarketing.de steht zum Verkauf. vs
9
10-11_Ernstings-Interview.qxp
10
30.03.2011
Internet World BUSINESS
16:50 Uhr
Seite 10
TRENDS & STRATEGIEN
4. April 2011
7/11
INTERVIEW: ERNSTING’S FAMILY
„Wir gehen durch die Decke“
Johannes Ehling, Geschäftsführer Vertrieb bei Ernsting’s Family, spricht über Verbundverkaufsvorteile dank Multichannel,
die Lösung von Verfügbarkeitsproblemen und wie man Controller überzeugt, Online-Werbebudgets zu öffnen
eit dem Jahr 2003 verkauft Ernsting’s
Family aus dem westfälischen Coesfeld-Lette Kinder- und Damenbekleidung
über das Internet. Aus dem InternetShöppchen, das nur rund fünf Prozent des
Filialwarenbestands auch im Online Shop
führte, ist ein respektables Umsatzstandbein geworden. Zwischen zwei und drei
Prozent des gesamten Jahresumsatzes
(2009: 624 Millionen Euro) fließen aus
dem Web in die Kassen der Holding. Aktuell wagt das Unternehmen, das deutschlandweit rund 1.500 Filialen betreibt und
das Filialgeschäft weiter massiv ausbauen
will, mit seiner ersten iPhone App, gestaltet von der Münchner Online-MarketingAgentur Exelution, erste Schritte in Sachen
mobiler Werbung. INTERNET WORLD
Business sprach mit Johannes Ehling,
Geschäftsführer Vertrieb bei Ernsting’s
Family, und Exelution-Mitgeschäftsführer
René Körting über die Verzahnung von
stationärem und Internet-Geschäft und,
warum das Unternehmen beim mobilen
Commerce noch zurückhaltend ist.
Foto: Ernsting’s Family
S
Winter-Saison wissen wir sehr genau,
wann wir welche Produkte in welchen
Stückzahlen verfügbar haben müssen, und
zwar nicht nur im Webshop, sondern auch
in den Filialen. Ab Herbst haben wir dann
auch die entsprechende Logistikfläche, um
derartige Stückzahlen zu handeln.
Das heißt mit anderen Worten, Sie rüsten
Ihr E-Commerce-Lager auf?
Ehling: Ja. Wir wurden von
unserer Internet-Werbeagentur Exelution und
Herrn Körting immer
gedrängt, mehr Budget in
Online-Werbung zu investieren, weil wir so auch
höhere Umsätze generieren
könnten. Da haben wir verDen Grundstein für das Textilimperium legte Gründer Kurt Ernsting schon 1967
schiedene Szenarien durchkalkuliert und gesehen, dass
der Verfügbarkeit von Prospektartikeln nicht viel. Und da ist die
die augenblicklichen Interhat. Bei einigen Teilen sind wir trotz dop- Quote der Kunden, die nur
net-Kapazitäten
unserer
pelter Aussteuerung und anderer Maß- online bestellen, natürlich
Logistik für höhere Umnahmen in den Filialen zwischen 10.00 signifikant höher.
sätzpläne nicht ausreichen.
und 11.30 Uhr blank. Seit zweieinhalb JahIn den Spitzen der Saison,
ren können unsere Kunden Prospektware Sie haben gerade erwähnt, Das jüngste Baby ist eine
das heißt im März, April
Herr Ehling, mit fast zehn Jahren E-Com- eines Aktionstermins schon ab 0.01 Uhr dass die Filialen sich über das Marketing App fürs iPhone
und September, gehen wir
merce-Erfahrung auf dem Buckel ist Erns- im Web kaufen. Zwischen 0.01 und 1.20 erhöhte Paketaufkommen
ting’s Family ein alter Hase im Business. Uhr können wir in der Tat extrem hohe beschweren. Wie wollen Sie das Problem schon jetzt durch die Decke. Da mieten
wir, salopp formuliert, jede Möglichkeit,
Haben die Konzepte von früher heute noch Bestellraten beobachten. Und dann wieder denn lösen?
die in Coesfeld-Lette und Umgebung zur
Ehling: Das kann zum Beispiel über PackBestand oder hat sich der Webshop über die zwischen 6.00 und 8.00 Uhr.
stationen gehen. Oder wir liefern die Ware Verfügung steht. Das wollen wir natürlich
Zeit komplett neu erfunden?
Johannes Ehling: Nein, überhaupt nicht, im
ab einem bestimmten Wert versand- optimieren und auf einer Klausurtagung
Gegenteil. Vieles von dem, was 2003 an
kostenfrei nach Hause. An der polnischen im vergangenen Jahr ließen sich Holding
Konzepten erdacht worden ist, haben wir
und tschechischen Grenze nehmen Einzel- und Gesellschafter relativ schnell überzeuheute noch als großes Alleinstellungskunden 250 Pakete ab und lassen sie sich gen, eine zusätzliche Halle mit einer Fläche
merkmal. Eine Grundvoraussetzung beim
in die Filialen nach Frankfurt/Oder, von 3.500 Quadratmetern zu bauen.
Aufsetzen des Shops war beispielsweise,
Guben oder Görlitz liefern. Dort überledass Kunden bestellte Ware kostenlos in
gen wir, auch nach Polen oder Tschechien Wie schnell liefern Sie denn aus?
den Filialen abholen können. Darüber
direkt auszuliefern.
Ehling: Innerhalb von 48 Stunden – in die
hinaus ist es für unsere Firma ein RiesenFiliale und nach Hause. Auch hier haben
glück, dass von Anfang an E-Commerce
Mit welchen Problemen schlagen Sie sich wir dazugelernt: Inzwischen informieren
und Filialgeschäft in einer Hand liegen,
derzeit denn sonst noch so herum?
wir unsere Kunden nicht mehr darüber,
aktuell in meiner. Denn natürlich hatten
Ehling: Das größte Problem ist in der Tat
die Filialleiter anfangs Angst, dass das
die Warenverfügbarkeit. Wir dürfen nicht
Internet ihnen Umsatz wegnimmt. Aber
innerhalb von ein paar Stunden ausverüber unser hervorrakauft sein. Im Web haben wir das jetzt
gendes Controlling
dadurch gelöst, dass wir die Internetkonnten wir dieses
Logistik kurzfristig zulasten von KleinstJohannes Ehling,
Vorurteil sehr schnell
filialen mit zusätzlicher Werbeware verseit 2006 Geschäftsführer Vertrieb bei
widerlegen und zeisorgen. Darüber hinaus haben wir im
der Textilwarenkette Ernsting’s Family.
gen, dass sich beide
vergangenen Jahr sehr stark darüber nachErnsting’s Family
Er verfügt über fast zwei Jahrzehnte BeKanäle sehr stark beKann man sagen, dass gedacht, wie wir die Mengen so adjustie❚ Gründung Webshop: 2003
rufserfahrung in der Textilbranche und
fruchten und jedes
ein großer Bestandteil ren können, dass sie wirklich ausreichend
war unter anderem bei S.Oliver, Esprit,
❚ Anzahl Mitarbeiter im E-Commerce: 8
Paket, das in die Filiale
Ihrer Online-Kunden sind. Als nützliches Tool hat sich da die
More & More und Escada tätig.
❚ Umsatz 2009 (online): rund 16 Mio. Euro
geliefert wird, entim Einzugsgebiet der Onsite-Suche in unserem Shop erwiesen.
❚ www.ernstings-family.de
sprechende VerbundFilialen wohnt und Sie Wir haben Statistiken darüber, was Kun❚ Unique User pro Monat: rund zwei Mio.
verkäufe auslöst. Indaher im Internet neue den bei uns im Shop suchen und wirklich
❚ Shop-System: IBM Websphere
zwischen will unser
Kunden gar nicht so gerne kaufen würden, über ein knappes
❚ Shop-Suche: Omikron Fact Finder
Offline-Vertrieb auf das Online-Geschäft stark erreichen?
Jahr lang ausgewertet und dafür sogar eine
❚ Web-Analyse-Tool: Coremetrics
nicht mehr verzichten, beschwert sich aber Ehling: In Gegenden, wo wir eine Filialver- eigene Stelle Bestandsmanagement E-Com❚ Digital-Agentur: Exelution, München
gerade, dass die Verkäuferinnen der vielen dichtung haben, stimmt diese Aussage. merce geschaffen.
Pakete, die angeliefert werden, nicht mehr Aber wir sprechen im Web auch Kunden
❚ SEO/SEM-Agentur: Exelution, München
an, die keine Filiale in der Nähe haben. In Was haben Sie denn gelernt?
Herr werden.
❚ Affiliate Marketing: Exelution, München
Süddeutschland beispielsweise ist Ernsting’s Ehling: Wir haben zum Beispiel festgestellt,
❚ Display Advertising: Exelution, München
Rund 80 Prozent Ihrer Kundschaft lassen in Family noch nicht sehr stark vertreten. dass unsere Kunden im vergangenen Jahr
❚ Social Media: Exelution, München
die Filiale liefern. Wieso?
Wir haben in München aktuell neun Fili- 260.000 Mal nach Kinderschneeanzügen
❚ Fulfillment/Logistik: inhouse
alen, in den kommenden Jahren sollen es suchten. Bedienen konnten wir vielleicht
Ehling: Das hängt unter anderem damit zusammen, dass Ernsting’s Family aufgrund 40 werden. In Garmisch eröffnen wir ge- 15.000 Anfragen. Das wird in diesem Jahr
❚ Callcenter: inhouse
seiner Filialgröße ein großes Problem bei rade einen Laden. Dazwischen passiert anders werden. Für die kommende Herbst-
10-11_Ernstings-Interview.qxp
7/11
30.03.2011
4. April 2011
dass die Ware unser Lager verlassen hat,
sondern erst dann, wenn die Artikel in der
Filiale eingetroffen sind. So können wir die
Enttäuschung von Kunden, die zu früh in
die Filialen kommen, vermeiden.
Sie haben das Thema Marketing angesprochen: Welche Web-Kanäle bedienen Sie da?
Ehling: Wir haben zu Beginn unserer ECommerce-Aktivitäten sehr lange und
sehr intensiv über das Thema Affiliate diskutiert und sehr gute Erfolge im SEM
erzielt. Weil die enormen Umsatzvorgaben
immer erreicht wurden, wurden die Budgets immer höher und attraktiver. Aktuell
sind wir bei einem Punkt, wo wir die Affiliate-Budgets als Vertriebsbudgets geöffnet haben. Das heißt, jede Order finanziert
sich selbst, wobei gewisse Grenzen bei
Neukunden nicht überschritten werden
dürfen. Aber das erzählen Sie mal einem
Controller aus dem Münsterland, dass er
die Budgets öffnen soll.
Sie machen auch viel Display-Werbung.
Hilft das beim Markenaufbau?
Ehling: Für den gezielten Markenaufbau
setzen wir eher auf die massenmediale
Unterstützung via TV. Wir haben fünf TVFlights im Jahr und sie können genau beobachten, wie bei jedem TV-Flight die
Google-Abrufzahlen für Ernsting’s Family
in die Höhe schießen.
René Körting: Bei Display-Kampagnen gehen wir immer gemeinsam mit den Kollegen von TV und den Prospekten, die vier
Mal im Jahr mit einer Auflage von 13,5
16:50 Uhr
Seite 11
TRENDS & STRATEGIEN
Millionen Exemplaren über Zeitungen
verteilt werden, in den Markt. Wir bilden
die entsprechende Kampagne dann eins zu
eins online ab. Das heißt: Gibt es einen TVSpot, nehmen wir Display-Kampagnen,
Anteil am Gesamtumsatz. Unsere Philosophie ist, keine Adressen zu kaufen, sondern
lieber über Mund-zu-Mund-Propaganda
ganz allmählich zu wachsen. Wir haben
einmal versucht, in den Filialen Adressen
zu sammeln – mit niederschmetterndem
Ergebnis. Was wir da an Geld ausgegeben
haben und was wir dafür bekommen haben
– die Werbeerfolgsquote möchte ich nicht
sehen. Die hat auch keiner ausgerechnet.
Und was war im Gegenzug Ihre effizienteste
Kampagne im Web?
Ehling: Auf der Business-Seite jeder TVFlight, den wir mitbegleitet haben. Aktionen wie Model-Contest hingegen sind extrem gut dafür geeignet, Kunden dazu zu
motivieren, sich zu registrieren oder Facebook-Fan zu werden.
Auch in Sachen Mobile
haben Sie die Initiative
ergriffen und vor KurRené Körting,
zem eine iPhone App
ist Geschäftsführer der Münchner
gelauncht. Shoppen
Online-Marketing-Agentur Exelution.
kann man darüber
Davor war er in Paris E-Commerceangereichert um einen
allerdings noch nicht
Chef des Kaffeefilialisten Tchibo.
Videostream. Haben
so richtig, oder?
❚ www.exelution.com
wir keinen TV-Spot,
Ehling: Wir brauchen
sondern einen Proserst einen Releasepekt, schalten wir normale Display Ads, Wechsel unserer Shop-Software Websphere,
beispielsweise riesige Wallpaper beim um einen mobilen Shop launchen zu könGMX-Checkout.
nen. Klar ist, wir wollen Mobile Commerce,
aber wir wollen das richtig machen.
Machen Sie auch E-Mail-Marketing?
Außerdem muss auch erst einmal unsere
neue Lagerhalle fertig sein, bevor wir einen
Ehling: Natürlich, das ist unser stärkster
Umsatzbringer mit rund sieben Prozent neuen Kanal anknipsen, der zusätzliche
Internet World BUSINESS
11
Bestellungen generiert. Sonst habe ich ein
ernstes Gespräch mit meinem Kollegen
aus der Logistik, der mir sagt: „Hör auf zu
verkaufen, ich kann nicht mehr.“
Körting: Natürlich gibt es auch die Idee,
einen Shop einzubauen. Aber schauen Sie
sich doch die ganzen Shopping Apps an.
Die meisten haben überhaupt keinen
Mehrwert. Sie sind stressig in der Navigation, weil sie versuchen, alle App-Gesetzmäßigkeiten zu berücksichtigen. Unser
Anspruch war erst einmal, eine App zu
konzipieren, die von den Nutzern auch
heruntergeladen und genutzt wird. Deswegen ist sie sehr Entertainment-lastig
und familienfreundlich und enthält beispielsweise einen Finder für familienfreundliche Raststätten oder kleine
Spiele, die die Kids unterwegs bei Laune
halten. Der nächste Schritt ist dann ein
sauber aufgesetzter und mit dem Backend von Ernsting’s Family verknüpfter
mobiler Shop.
Auf welches Pferd würden Sie in Zukunft
eher setzen: Mobile oder Social Commerce?
Ehling: Ich weiß nicht, ob das schon jemand beantworten kann. Ich habe da noch
kein Gefühl und es fehlen mir die konzeptionellen Ansätze für Social Commerce.
Ich tendiere eher Richtung Mobile und
würde sagen, wenn man Mobile Commerce
über eine App betreibt, hat man einen
engeren Bezug zur Marke als wenn man
sich über Social Commerce austauscht
und dann über eine Werbung stolpert.
Interview: D. Grollmann, D. Zimmer
12_EU_Studie.qxp
12
31.03.2011
10:07 Uhr
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TRENDS & STRATEGIEN
Internet World BUSINESS
4. April 2011
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CROSS-BORDER-COMMERCE
Wie verkauft man in die EU?
Nutzungssituation, Preisgestaltung und Rechtsprobleme sind Themen von drei aktuellen Studien
G
/ Hero
am höchsten und liegt um 83,2 Prozent
über dem EU-Durchschnitt. Deutschland
liegt im Billigland-Ranking auf Platz zwei.
Im Schnitt 17,5 Prozent weniger als durchschnittliche EU-Kunden müssen deutsche
Webshopper für die Produkte bezahlen.
Das Thema einer Studie der Europäischen Kommission sind rechtliche Probleme beim Cross-Border-Commerce (siehe
Grafiken). Das Ergebnis: In Deutschland
reichten Web-Händler die meisten Anträge wegen Problemen beim grenzüberschreitenden Handel bei der zuständigen
EU-Stelle European Consumer Center
(ECC) ein. Die Zahl der Beanstandungen
durch deutsche Kunden nimmt sich dagegen verhältnismäßig bescheiden aus. In
Frankreich ist es umgekehrt: Da beschweren sich deutlich mehr Kunden als Händler über Probleme im Cross-Border-Commerce. Insgesamt konstatiert das ECC,
dass rund die Hälfte aller eingehenden Beschwerden zum grenzüberschreitenden
Handel den E-Commerce betreffen. dz ❚
Foto: Foto
lia
leich drei Studien beschäftigen sich
aktuell mit der E-Commerce-Situation in Europa. So analysierte das Marktforschungsinstitut Comscore das E-Commerce-Verhalten in unterschiedlichen EULändern im Januar 2011. Das Ergebnis:
Insgesamt haben im Januar rund drei
Viertel der europäischen Internet-Nutzer
Webseiten von Einzelhändlern besucht.
Spitzenreiter ist Großbritannien, wo fast
neun von zehn Internet-Nutzern auch auf
E-Commerce-Seiten surften. Frankreich
belegt Rang zwei mit 87 Prozent, gefolgt
von Deutschland mit 82,1 Prozent. Das
größte Wachstum seit Januar 2010 zeigten
Irland und Russland: Mit einem Plus von
je 15,8 Prozent stieg der Anteil der Webshop-Besucher hier auf 64,9 beziehungsweise 43,1 Prozent. Der führende Shopping-Anbieter in Großbritannien und
Deutschland ist Amazon. In Frankreich
hat die Groupe PPR die Nase vorn.
In der Studie „Europäischer Online Preis
Index“ beschäftigte sich der Web-Preisver-
Cross-Border-Commerce: Im InternetHandel liegen die Probleme im Detail
gleichsdienst Kelkoo.de mit der Preisgestaltung im europäischen E-Commerce.
Die Studienautoren stellten einen repräsentativen Warenkorb zusammen und verglichen den Gesamtpreis in den unterschiedlichen Ländern. Das Ergebnis: In
Großbritannien herrscht der größte Preiskampf unter den Online-Händlern. Der
Wert des Gesamtwarenkorbs mit einer
Auswahl an Produkten lag dort rund 34
Prozent unter dem Indexdurchschnitt. In
Dänemark hingegen ist der Warenkorbwert
E-Commerce-Affinität
Private Web-Einkäufe im letzten Jahr
Anteil der Händler, die einen Webshop haben, nach Ländern
Einkäufer im Inland und anderen EU-Staaten (Anteil Webshopper an Gesamtbevölkerung)
78
64
62
62
55
65
Einkäufe im Inland
55
53
51
58 57 56 56
55 54 53 53
52 50 50
49 49 48 48
29
Quelle: 5 Consumer Conditions Scoreboard
In Großbritannien sind drei Viertel der Händler im Web aktiv, in Deutschland etwa jeder zweite
2637
Anzahl der Beschwerden beim European Consumer Center (ECC) nach Ländern
53
2010
Antrag durch Kunden
Quelle: 5 Consumer Conditions Scoreboard
In den meisten Ländern steigt die Akzeptanz für den Web-Einkauf außerhalb der Landesgrenze
Irland
Dänemark
1075
287
298
90
150
Slowenien 12
133
Griechenland
208
1225
Frankreich
967
83
Estland
83
815
Deutschland
153
Tschech. Republik
165
563
Niederlande
697
870
Spanien
1455
399
Schweden
194
500
Italien
572
133
Ungarn
161
230
Malta
122
501
Finnland
49
340
Luxemburg
427
115
Slowakei
32
811
Belgien
494
251
Litauen
86
86
Zypern
71
236
Portugal
178
286
Polen
104
226
Bulgarien
69
137
Lettland
84
Rumänien 43112
Angaben in Prozent
England
EU
Rumänien
Lettland
11
Polen
2212
Bulgarien
Portugal
Zypern
Litauen
Belgien
Finnland
89
77
66
407
476
15
33
Luxemburg
23
Malta
44
Italien
Schweden
Spanien
Niederlande
Tschech. Republik
Deutschland
Estland
© INTERNET WORLD Business 7/11
12
89
Slowakei
13
10
7 7
20
17
12 12
22
Frankreich
Griechenland
Slowenien
Dänemark
Österreich
Irland
8 98
Ungarn
6
44
England
21
18
12
9 10
1286
29
Österreich
35
11
10
Antrag durch Händler
1791
2009
16
EU
Kunden aus Luxemburg tendieren naturgemäß am stärksten zum Web-Einkauf im Ausland
Probleme im E-Commerce 2010
20
18
1
Quelle: 5 Consumer Conditions Scoreboard
© INTERNET WORLD Business 7/11
Web-Einkäufe in anderen EU-Ländern (Anteil Webshopper an Gesamtbevölkerung)
29 28
27
24
3
Angaben in Prozent
Entwicklung Cross-Border-Commerce
51
9
7
2
Lettland
4
Rumänien
Polen
2
Bulgarien
Zypern
6
Portugal
Litauen
Belgien
Slowakei
Luxemburg
Malta
14
10
3 4
3 4
Finnland
Spanien
Schweden
Niederlande
Tschech. Republik
Estland
15
9
9
4
2
Italien
7
28
20
17
13
11
Ungarn
8
4
Angaben in Prozent
© INTERNET WORLD Business 7/11
20
12
Deutschland
7
16
14
8
31
25
21
25
Frankreich
Dänemark
Irland
10
Österreich
England
EU
Lettland
Rumänien
Polen
Bulgarien
Zypern
Portugal
Litauen
Belgien
Slowakei
Finnland
Luxemburg
Malta
Italien
Ungarn
Spanien
Schweden
Niederlande
Tschech. Republik
Estland
Deutschland
Frankreich
Slowenien
Griechenland
Dänemark
10
Slowenien
28 26
24
Griechenland
31 31
29 29 28
24
22
18
19
Irland
36
35
36 35
Österreich
Einkäufe in anderen EU-Staaten
53
42 41
England
53
Angaben in Prozent
© INTERNET WORLD Business 7/11
Quelle: 5 Consumer Conditions Scoreboard
Deutscher Rekord: Um Anträge deutscher Händler kümmerte sich das ECC am meisten
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Internet World BUSINESS
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SPECIAL: INTERNET WORLD 2011
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INTERNET WORLD 2011
Markt der Innovationen
Über 5.000 Gäste erwarten die Organisatoren der Internet World Fachmesse & Kongress.
Auf sie wartet eine Vielzahl neuer Produkte und Dienstleistungen
M
Fotos: Tommy Lösch
it ordentlichem Wachstum
E-Commerce wird mobil
geht am 12. und 13. April
die Internet World 2011 in das
Zu den Themen, die in München
15. Jahr ihres Bestehens. Die Ausintensiv diskutiert werden, zählt
stellungsfläche der Fachmesse
natürlich auch Mobile Markehat im Vergleich zum letzten Jahr
ting. Das Smartphone wird für
um 50 Prozent zugenommen.
immer mehr Menschen zum
Für den Kongress steht in diesem
Informationszentrum, zur WerJahr ebenfalls mehr Platz zur Verbeplattform – und natürlich zum
fügung, zudem werden mit dem
Point of Sale.
Facebook Day und der Local MeDie Münchner Agentur Appdia Conference zwei weitere Verrupt zeigt auf Stand A013 ihren
anstaltungen ins RahmenproWhite Label App Shop, mit dem
gramm aufgenommen. 4.200 BeUnternehmen ihren Kunden thesucher zählte das Organisationsmatisch passende Mobile Apps
team im vergangenen Jahr, 2011
anbieten können. Weiteres Thewerden mehr als 5.000 Fachbesuma ist die Monetarisierung von
cher erwartet – da kann mehr
mobilem Content. Laut Agof
Platz nicht schaden.
Mobile Facts erreicht Apprupt
Über 170 Aussteller präsentieüber diverse Content-Partnerren in München ihre neuesten
schaften – zum Beispiel mit
Produkte und Dienstleistungen.
Stern.de – fast zwei Drittel aller
Die Schwerpunkte der FachmesiPhone User in Deutschland.
se liegen auf Online Marketing,
Eine Revolution der DatenSocial Media, E-Commerce-Löübertragung zwischen mobilen
sungen, E-Payment, Usability soGeräten stellt das Start-up Hocwie Technik des Internets. Diese Wird deutlich größer: Die Internet World Fachmesse hat 50 Prozent Ausstellungsfläche hinzubekommen
cer auf Stand F121 vor. Mit der
breite, auf die Interessen und BeApplikation Linccer wird es
dürfnisse des E-Commerce-Unterneh- Stand B032 von ihren Testresultaten mit nen prüfen neue Websites von zu Hause möglich, Daten von einem Mobilgerät
mers ausgerichtete Angebotspalette unter- Facebook Ads für ausgewählte Kunden. aus, das Ergebnis liegt nach zwei bis drei zum anderen zu verschieben, zum Beispiel
scheidet die Internet World deutlich von Blue-Summit-Gründer Sebastian Som- Tagen vor. Das junge Unternehmen stellt indem man die Geräte nebeneinanderhält
der auf Online Marketing fokussierten merer meint: „Der nächste große Schritt in der Startup Street aus.
und einfach das Objekt der
Messe Dmexco im September – das Spek- ist die Integration von Social Media als
Begierde von einem Screen
Multichannel im Trend
trum in München reicht von der SEO- Performance-Kanal.“
auf den anderen schiebt. Eine
Agentur bis zum Logistik-Dienstleister.
T-Systems Multimedia Solutions hat
Facebook,
Re-Targeting,
entsprechende App wurde
Und: Der von Jahr zu Jahr wachsende Be- im Vorfeld der Messe eine Website aufge- Preisvergleichsportal, Testseit 2009 bereits 500.000 Mal
sucherandrang macht die Internet World setzt, auf der Interessenten bis zu fünf Key- Community – die Zahl der
heruntergeladen.
Hinter
zu einer zunehmend wichtigen Plattform words eingeben können, nach denen das möglichen Absatzkanäle im
Linccer steht eine universelle
für die Vorstellung von neuen Produkten Social Web durchsucht werden soll Internet wächst unaufhörCloud-Computing-Plattund Dienstleistungen.
(http://socialmediaevolution.de/keywords). lich. Der Softwareentwickler
form, die es zum Beispiel
Die Auflösung erhalten interessierte Besu- BeezUp hat eine Lösung entmöglich macht, dass ein beFacebook optimal nutzen
cher dann auf dem Stand B020.
wickelt, mit der Onlinestimmter Inhalt erst dann
Zu den Schwerpunktthemen der Internet
Der Rechtstextdienstleister Protected Händler ihre Produkte auf
auf ein Handy übertragen
World 2011 gehört Social Media Marke- Shops (Stand C045) nimmt sich Kunden- den Kanälen platzieren könwird, wenn es sich an einem
ting. Erstmals haben die Organisatoren bewertungen an. Über ein passwortge- nen, die am meisten Erfolg
bestimmten Ort befindet.
mit dem Facebook Day eine ganztägige schütztes Schlichtungsportal können sich versprechen. Wie das genau
Das österreichische StartVeranstaltung zu diesem Themenfeld ins Kunden und Händler über negative Be- funktioniert, wird auf Stand
up Qrmore demonstriert in
Kongressportfolio integriert. Und auch wertungen austauschen und eine Einigung A001 gezeigt.
der Startup Street die Mögauf der Messe zeigen zahlreiche Aussteller erreichen. Auch für den Schutz vor missUnter dem Stichwort
lichkeiten mobiler Kampagneue Lösungen, die Unternehmen den Zu- bräuchlichen Bewertungen hat Protected „Cloud Logistics“ stellt Mobile Content: Apprupt nen mithilfe von QR-Codes.
gang zu diesem Nutzerpotenzial erleich- Shops eine Lösung im Köcher.
Gaxsys auf Stand B031 das wirbt auf Stern.de
Die verpixelten Quadrate
tern sollen.
Die Macht der Crowd nutzt das Start-up G.A.X.-IT-Managementkönnen weit mehr als einDie Münchner Peformance-Marketing- Userfeedback.de für Usability Checks in system vor. Es soll den stationären Handel fach nur eine Website auf einem Handy
Agentur Blue Summit Media berichtet auf Rekordzeit. Mehrere Hundert Testperso- in den Online-Handel von Markenherstel- öffnen. Die Optionen reichen von zeitlern integrieren. Dabei werden alle gesteuertem Versand von Content bis zur
relevanten Prozesse abgedeckt – Erzeugung von Facebook Likes.
von der Zahlungsabwicklung bis
Payment-Lösungen
hin zur Auslieferung mittels FahrDas iPhone zur Geldbörse macht Concarradkurier.
Neue Wege im E-Commerce be- dis. Auf Stand C046 zeigt der E-Paymentschreitet auch die User Interface Dienstleister eine App, mit der Zahlungen
per Kreditkarte oder per Lastschrift auf
Design GmbH (UID). Auf Stand
E118 stellt das Unternehmen verdem Apple-Handy abgewickelt werden
schiedene innovative Shop-Kon- können. Weitere Themen am Concardiszepte vor und zeigt – am Beispiel Stand sind das hauseigene Bezahlmodul
des Multitouch-Computers Sur- Pay-Engine und der automatische Wähface von Microsoft –, dass E-Com- rungsumrechner eDCC.
merce keineswegs nur auf einem
Erstmals auf der Internet World vertreWahl der Kanäle: Das Multichannel Tool von Beez
Der Kurier bringt’s: Gaxsys verschränkt stationäklassischen
Computermonitor ten ist PayPort, ein Tochterunternehmen
Up gibt es bereits auf über 200 Plattformen
ren und Online-Handel – inklusive Logistik
stattfinden muss.
des schwedischen Finanzdienstleisters
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SPECIAL: INTERNET WORLD 2011
Internet World BUSINESS
Collector Finance & Law. Auf Stand G144
zeigt PayPort eine Lösung, mit der OnlineHändler ihren Kunden Ratenzahlung und
Kauf auf Rechnung anbieten können. Die
Besonderheit: Der Händler erhält sein
Geld sofort, um die Abwicklung der Zahlung kümmert sich der Dienstleister.
Der E-Payment-Fullservice-Provider
Expercash (Stand E108) ergänzt sein
Portfolio um eine Plattform für Betrugsprävention. Sie soll ein wichtiger Bestandteil des Risikomanagements werden, das
Expercash heute schon anbietet. Zu diesem Thema wird Expercash-Manager
Markus Solmsdorff am 12. April in der
Info Arena I auch einen Vortrag halten.
Das Thema Forderungsausfall steht im
Mittelpunkt bei der BFS Finance GmbH,
die auf Stand C050 gemeinsam mit ihrer
Muttergesellschaft Arvato Infoscore ausstellt. BFS bietet mit Trust’n Pay einen
Service an, mit dem Online-Händler das
Risikomanagement auslagern können.
Arvato Infoscore übernimmt das komplette Debitorenmanagement inklusive
Mahnwesen und Inkasso.
Der Wirtschaftsauskunftsdienst Bürgel
demonstriert auf Stand C055 sein neues
Online Tool zum Abrufen von Bonitätsauskünften potenzieller Kunden. Erstmals
wurde in die Vollauskunft auch der Euler
Hermes Bilanzgrade und eine Bilanzanalyse integriert.
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4. April 2011
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Moving Image 24 zeigt auf Stand D088
Interessante Vorträge: Die Infoarenen laden alle Besucher zum Erfahrungsaustausch ein
Seolytics bietet auf Stand F122 Hilfe zur
Selbsthilfe. Webshop-Betreiber können
auf der Messe die Sichtbarkeit ihrer Seite
analysieren lassen – und sich bei der Gelegenheit über die neuesten Updates des
Seolytics-Analysetools informieren.
Quisma zeigt auf Stand E112a erstmals
eine neue Eyetracking-Software, mit der
der Performance-Spezialist gezielt Conversion-Optimierung betreibt. Weitere
Themen am Quisma-Stand: Ein neues ReTargeting-Modul namens „Reprize“ und
Vorstöße in Richtung Real-time Bidding.
Tracking und Monitoring
Die exakte Analyse des BenutzerverhalPremiere auf der Internet World feiert tens bei Formularen ermöglicht die MouseAdclear aus Berlin. GegrünTracking-Software
Visitor
det hat das junge UnternehMotion Unlimited, die Webmen Dimitrios Haratsis,
Analyse-Spezialist Etracker
Chief Sales Officer beim
auf Stand E113 erstmals
Webanalyse-Spezialisten Webzeigt. Konnte man bislang nur
feststellen, dass etwa die Abtrekk. Das Unternehmen
bruchrate auf einer Website
steht als Hauptanteilseigner
mit einem Eingabeformular
hinter dem Start-up. „Adbesonders hoch war, so gibt
clear bietet ein echtes, intedie neue Software genau Aufgriertes Channel Manageschluss darüber, bei welchen
ment“, schwärmt Haratsis,
Eingaben der Nutzer zögert.
„damit erhalten Advertiser
M-Pathy, User-Experienceerstmals ein echtes, vollstänDienstleister, präsentiert auf
diges und ganzheitliches Bild Dimitrios Haratsis,
Stand F131 eine eigene Löihrer aktuellen Online-Mar- Gründer von Adclear
sung zur Befragung von Webketing-Aktivitäten.“ Im Kern
geht es dabei um die Customer Journey, site-Besuchern. Mit der M-Pathy-Onsitealso die Zahl an Werbemittelkontakten, Befragung erweitert der Mouse-Trackingdie ein Surfer erlebt, bevor er schließlich Spezialist sein Portfolio um eine neue
zum Kunden konvertiert. Haratsis, den die Dimension: Neben der Erfassung nicht
Teilnehmer des Internet World Kongresses reaktiver Verhaltensdaten wie Mausbewebereits seit Jahren als Moderator kennen, gungen und Klicks kann nun auch das perwird seine neue Lösung auf Stand E110 sönliche Erleben und Empfinden der Nutzer
präsentieren.
– die User Experience – gemessen werden.
Econda präsentiert in München auf
Eine kostenlose Analyse-Plattform für
Stand B026 den neuen Shop-Monitor Pla- E-Mail-Marketing stellt Contact Lab vor.
tinum. Die Webshop-Controlling-Lösung Der Direktmarketing-Spezialist zeigt auf
erlaubt eine Kontrolle sämtlicher Marke- Stand B033 erstmals die deutschsprachige
ting-Channels inklusive Rückgabe von Version des Newsletter Monitor. Das Tool
Optimierungs- und Targeting-Daten zur erlaubt den Vergleich eigener PerformanceIndizes mit Industrie-Benchmarks und
Kampagensteuerung.
bietet dem Marketer so ein Gefühl
für die Wettbewerbssituation.
E-Mail-Marketing
Agnitas zeigt auf der Internet
Auflösung in München: Qrmore zeigt, wie sich die QRCodes in mobile Marketingkampagnen einbinden lassen
World die neue Version der hauseigenen Software E-MarketingManager. EMM 2011 bietet eine
neue, bedienungsfreundlichere
Oberfläche, ein neues Dashboard
mit Vorschaufunktion und WhiteLabel-Fähigkeit. An Stand E115
wird außerdem eine neue Studie
im Mittelpunkt der Gespräche
stehen, in der das Phänomen der
die Einbindung seiner Online-VideoTechnologie in Imperia CMS. Basis dafür
ist der Videomanager 5, eine SaaS-Lösung,
die zur Cebit erstmals vorgestellt wurde.
Die Zusammenarbeit mit Imperia erlaubt
den Redakteuren im CMS, Video-Daten
einfach zu verwalten und auf diese zuzugreifen, um sie auf Websites einzubinden –
natürlich in der passenden Auflösung.
Intershop ist in München gemeinsam
mit der Tochterfirma The Bakery vertreten. Auf Stand F124 steht im Mittelpunkt
die Lösung, die The Bakery für Euronics
aufgebaut hat. Sie erspart den angeschlossenen Händlern die eigene Lagerhaltung und
die Kommunikaton mit den Lieferanten.
Plenty Systems präsentiert auf Stand
B023 die neueste Version 4.302 seiner ECommerce-Komplettlösung Plenty Markets. Highlights der neuen Version:
erweiterte Warenwirtschaft mit intelligentem Bestellwesen, außerdem eine mehrsprachige Benutzeroberfläche, die neben
deutschen und englischen auch kyrillische
und chinesische Zeichen beherrscht.
„tatsächlichen Öffnungsrate“ beleuchtet
wird (siehe auch Seite 30). AgnitasGeschäftsführer Martin Aschoff gehört
mittlerweile zu den Internet-World-Veteranen. Er sagt: „Die Internet World hat seit
Jahren ihren festen Platz in unserer MesseTuning für Webshops
planung. Wir waren jedes Jahr mit den
Die Essener E-Commerce-SoftwareErgebnissen ausgesprochen zufrieden.“
Der E-Mail-Marketing-Anbieter Inxmail schmiede Mauve nutzt die Internet World
demonstriert auf Stand
B021, wie E-Mail-Marketing
integriert in die CRMLösung von Salesforce funktioniert. Dabei wird der
Status
der
Empfänger
berücksichtigt, erklärt Inxmail-Chef Martin Bucher:
„E-Mail-Adressen ungeachtet von Kundenstatus und
Produktinteresse per Newsletter anzuschreiben führt in der
Regel nicht zum gewünschten
Erfolg.“ Am Abend des ersten
Messetages besinnt sich Inx- Conversion Killer entdecken: Etracker analysiert exakt,
mail übrigens auf seine an welcher Stelle eines Formulars die Kunden aussteigen
südbadischen Wurzeln und
lädt interessierte Messebesucher ab 17 Uhr für die Vorstellung ihrer bidirektionalen
auf ein eisgekühltes Zäpfle-Bier an seinen Schnittstelle M-Magento, die es erlaubt,
Stand.
einen Magento-Shop komplett aus dem
SaaS-Warenwirtschaftssystem
Mauve
Content Management
System 3 heraus zu steuern. Außerdem
stellt das Unternehmen auf Stand C052
Onion.net ist der Name eines Content
Management Systems und des dahinter- seinen neuen M-Speedfinder vor, eine
stehenden Unternehmens. Seine Entwick- fehlertolerante Suchmaschine, die die
ler bescheinigen dem CMS besondere Auswertung von Suchanfragen auf dem
Stärken bei der flexiblen Umsetzung indi- eigenen Shop anbietet.
vidueller Web-Auftritte, außerdem erOmeco stellt auf Stand C041 die lang
möglicht Onion.net die Nutzung unter- erwartete Version 4.2 des Omeco Webshop
schiedlichster Datenquellen. Live-Vorfüh- vor. Nach Angaben des Unternehmens ist
rungen finden an Stand D085 statt.
diese Software die erste überhaupt, die
Shoplupe Usability Award: Der nutzerfreundlichste Shop 2011
Bereits zum vierten Mal kürt das BeratungsDie Shops, die sich beworben haben, wurden
unternehmen Shoplupe gemeinsam mit INTERvon einer Expertenjury gründlich unter die
NET WORLD Business den nutzerLupe genommen. In diesem Jahr
freundlichsten Online Shop des
saßen in der Jury:
Jahres 2011. Die Award-Verleihung
• Johannes Altmann (Shoplupe)
findet am 12. April um 17 Uhr im
• Malte Feiler (Econda)
Rahmen der Internet World 2011
• Dominik Grollmann (Chefredakstatt, direkt im Anschluss an die Präteur INTERNET WORLD Business
mierung der INTERNET WORLD
• Ulrich Hafenbradl (Trusted Shops)
Business Idee 2011.
• Stefan Lein (Google Germany)
Neben dem Gesamtsieger werden
• Christian Meyer (Chefredakteur
in diesem Jahr dreizehn Gewinner in
Channel Partner)
verschiedenen thematischen Unter• Christian Riedel (Chefredakteur
kategorien ausgezeichnet. Die Sieger
Chip.de)
erwartet als Ausweis ihrer Leistung
• Kerstin Schiefelbein (Burda
Begehrt: Shoplupe
ein spezielles Shoplupe-Siegel, das
Living.net)
Usability Award
sie 2011 verwenden dürfen.
• Michael Sittek (Iclear)
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SPECIAL: INTERNET WORLD 2011
eine Vorzertifizierung des EHI
Retail Institute bekommen hat.
Auch eine Trusted-Shops-Zertifizierung ist vorhanden, sodass
dieser Shop als einziger in
Deutschland die Siegel beider
Prüfstellen führt. Technische
Neuerungen sind eine neu entwickelte, schnellere Datenbankanbindung, außerdem Schnittstellen für das hauseigene ERPSystem und zu den AffiliateNetzen von Zanox und Affilinet. Ist der Kunde flüssig? Bürgel liefert online Scoring-Daten in Echtzeit
Weitkämper
Technology
hat die hauseigene Shop-Suchmaschine Shopping App vor. Händler, die die OxidHit Engine aufgerüstet und bietet jetzt ein Shop-Versionen Enterprise oder ProfesModul für Empfehlungsmarketing dazu. sional Edition einsetzen, erweitern mit
Die Recommendation Engine soll Cross- der individuellen App für jeden Shop
und Upselling erleichtern, entsprechende ihren Online-Handel um die MobileShopping-Komponente. Außerdem zeigt
Demos gibt es auf Stand B029.
Oxid auf Stand B034 auch das neue FrontCyberpromote stellt auf Stand E109
seinen neuesten Service Proend der eShop-Version
duct Optimizer vor. Dieser
4.5.0. Das Frontend wurde
ermöglicht eine dauerhafte
in enger Zusammenarbeit
Optimierung von Produkmit Shop-Betreibern, Inteten eines Shops für die
grationspartnern und UsaGoogle Produktsuche. Hierbility-Experten entwickelt
zu werden sämtliche Daten
und soll eine sehr hohe
der Artikel korrigiert, optifunktionelle und visuelle
miert und ergänzt. Dieser
Flexibilität gewährleisten.
„Veredelungsvorgang“ muss
Die
Kommunikationseinmal implementiert weragentur Aexea (Stand
den und läuft dann autoC061) erstellt Gebrauchsmatisiert für alle laufenden
und Produkttexte in einem
Updates.
neuen Verfahren automatiDie Freiburger Oxid Endlich da: Omeco
siert. Für die Texte werden
Inhalte aus KundendateneSales stellt eine neue Webshop 4.2 Enterprise
Internet World BUSINESS
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banken in sprachliche Templates eingefügt.
Consulting-Angebote
Zaunz Consulting stellt auf
der Internet World gemeinsam
mit Cosmoshop an Stand
D092 aus. Im Mittelpunkt des
Interesses steht ein maßgeschneidertes Consulting-Paket
für Online-Händler.
Für Unternehmen, die eine
Expansion ins Ausland planen,
offeriert Salesupply einen sogenannten Marktscan. Abhängig vom
geplanten Geschäftsmodell und den angestrebten Produkten werden Marktbedingungen und -chancen eruiert. An Stand
F134 gibt es den Marktscan zum Messesonderpreis von 499 Euro.
Der Online-Vermarkter AdTiger präsentiert auf Stand E111 das relaunchte
Online-Gaming-Portal Demo News. Werbungtreibende können ihre Produkte im
vollständig angepassten Website-Design
und durch korrespondierende, redaktionelle Specials vorstellen. Die AdTigerSchwester AdSpirit hat in ihre AdservingLösung als erster deutschprachiger Anbieter ein Real-time-Bidding-Modul implementiert. Wer wissen will, wie der Advertising-Trend der Zukunft funktioniert –
auf Stand E111 gibt es Live-Demos.
Vor der Messe, nach der Messe
Der Zutritt zur Internet World Messe ist
für Fachbesucher nach vorheriger Regis-
Neues Frontend: Der überarbeitete Webshop
von Oxid eSales feiert in München Premiere
trierung im Internet kostenlos. Für die
Teilnahme am Internet World Kongress,
an der Affiliate Tactixx, dem Facebook Day
und den anderen Veranstaltungen der
Internet World 2011 ist ein Ticket erforderlich, das ebenfalls online bestellt werden kann.
Und wer abends gemeinsam mit anderen Internet Professionals in München auf
der Praterinsel feiern möchte, sollte beizeiten seine Eintrittskarte für die Internet
World Night reservieren – die Plätze sind
streng limitiert. fk
❚
❚ www.internetworld-messe.de
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SPECIAL: INTERNET WORLD 2011
Internet World BUSINESS
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MULTICHANNEL
Erfolg auf allen Kanälen
Immer mehr Händler erkennen, dass sie nur wachsen, wenn sie gleichzeitig über mehrere Vertriebskanäle verkaufen.
Auf der Internet World 2011 erläutern Fachleute, welche Hindernisse dabei in der Praxis zu umschiffen sind
„Ohne Online geht’s nicht mehr im Einzelhandel“, sagt Gerrit Heinemann, Professor für Betriebswirtschaftslehre an der
Hochschule Niederrhein; und sein Kollege
Klaus Gutknecht von der Fachhochschule
München fügt an: „Multichannel, zunehmend auch über Mobile, ist Pflicht für den
stationären Handel und wird in den nächsten Jahren Standard sein. Spezialisten, die
sich in einem Warenbereich gut auskennen, haben jetzt gute Chancen auf Erfolg.“
Noch setzt etwa die Hälfte der Einzelhändler ausschließlich auf den Laden. Nur
etwa jeder Zehnte verkauft
über drei und mehr Absatz„Die Vertriebskanäle
kanäle. Die Zeit ist günstig,
das zu ändern. „Die Pioniekonkurrieren nicht, sondern
re haben Lehrgeld bezahlt,
sie laufen miteinander.“
neue Geschäftsmodelle im
Web haben sich bewährt“,
Prof. Gerrit Heinemann
so Heinemann. „Im AugenHochschule Niederrhein
blick öffnet sich ein strategisches Fenster für EinzelCordes’ Ungeduld hat einen Grund: Seit händler. Die Claims im Web-Handel sind
Jahren stagnieren im Einzelhandel die noch nicht abgesteckt.“ Zwar legen einzelUmsätze. Wachstum ist nur dort zu erzie- ne Webshops ein zweistelliges Wachstum
len, wo über mehrere Kanäle gleichzeitig vor, insgesamt aber erreicht der Web-Anverkauft wird. „Unternehmen, die eine in- teil im Handel nur acht Prozent oder ein
tegrierte Mehrkanalstrategie umsetzen, Volumen von rund 2,4 Milliarden Euro.
Laut einer Studie von AT Kearney beverzeichnen ein um durchschnittlich fünf
Prozent höheres Umsatzwachstum“, stellt treiben drei von vier Elektronikhändlern
Mirko Warschun, Partner der Unterneh- und etwa jeder zweite Modehändler auch
mensberatung AT Kearney, fest. „Gering- einen Online Shop. Besonderer Nachholfügige Kannibalisierungseffekte im stationären Handel
„Multichannel bringt mehr
können durch zusätzlichen
Umsatz und Gewinn aus
Kundenbindung und einen
anderen Kanälen kompenintensiven Kundendialog.“
siert werden.“
Laut des Bundesverbands
Prof. Dr. Klaus Gutknecht
des Versandhandels (BVH)
Elaboratum, BBE München
wuchsen die Geschäfte von
stationären Händlern, die
auch online verkaufen, 2010 im Vergleich bedarf besteht bei Möbeln, Wohn-Acceszum Vorjahr um etwa acht Prozent. Zwar soires und Lebensmitteln.
„Online-Handel wird oft gleichgesetzt
beklagten klassische Versender – unabhängig davon, ob sie online verkaufen oder mit einer Website“, beobachtet Gutknecht.
nicht – im selben Jahr einen Umsatzverlust „Multichannel ist nicht nur ein Online
von drei Prozent, dafür legte aber deren Shop, sondern ein durchdachtes GeOnline-Geschäft um rund 15 Prozent zu. schäftsmodell aus mehreren, aufeinander
chluss mit eingleisig: Metro-Chef Eckhard Cordes drückt als Mehrheitsaktionär von Media Markt und Saturn auf
die Tube. Das Schneechaos im Weihnachtsgeschäft hatte den Erlös der MetroSparte in Deutschland schrumpfen lassen.
Nun sollen Kunden nicht mehr nur in den
Filialen Computer, Fernseher, Weißware
und Batterien kaufen, sondern diese auch
online bestellen. Und die Media-SaturnHolding bewegt sich: Ende März gab sie
die Übernahme des CE-Onlineversenders
Redcoon bekannt.
erst an die Zentrale zurückgegeben werden muss.
Seit fünf Jahren betreibt
der Frankfurter Lederhändler Stoll einen Online
Shop. Nicht unter seinem
Namen, sondern unter
Koffer24.de. „Eine gute
Startoption“, nennt Heinemann das MultipleChannel-Konzept unter
mehreren Namen. „Es
hilft, schnell ein OnlineGeschäft aufzubauen und
Imageschäden zu vermeiden.“ Und Otto verwendet
das Prinzip für den Abverkauf von Lagerüberhängen oder zur Diversifizierung von Zielgruppen.
Auch der Weltbild Verlag nutzt mehrere Namen
für Katalog, Internet und
Filialen. In den Filialen
machen Mitarbeiter auch
auf die Bestellmöglichkeiten und die Lieferung nach
Hause aufmerksam, umgekehrt sind online alle
Standorte zu finden. Coupons und Aktionen finden
Geldregen: Einzelhändler, die über mehrere Kanäle verkaufen,
gezielt in einem oder aber
steigern ihren Umsatz überdurchschnittlich
in allen Kanälen statt: „Die
gute Vernetzung zwischen
abgestimmten Absatzkanälen.“ Daran den Kanälen ist ein wesentlicher Erfolgsaber scheitern viele. Dabei zeigen große faktor“, erläutert Carel Halff, Chef der
und kleine Händler, wie das Jonglieren in Gruppe.„Das Vertrauen der Kunden in ein
verschiedenen Absatzkanälen funktionie- Multichannel-System ist umso höher, je
ren kann: Bei Globetrotter etwa können mehr Ähnlichkeiten sie in der Ausgestalsich Kunden in den Filialen, im Katalog tung des Marketing-Mixes entdecken.“
Das jedoch gelingt selten. „Jeder redet
und im Handbuch oder im Internet über
Produkte informieren und sich dort auch über Multichannel Retailing, aber fast keigegenseitig um Rat fragen. Was online ner macht’s richtig“, beobachtet Warschun
bestellt wurde, kann in einer der sieben von AT Kearney. Annekatrin Mohr, BeraFilialen abgeholt werden, was vom online terin bei der Karlruher Gesellschaft DBU,
Bestellten nicht gefällt auch in der Filiale moniert, dass „die E-Shops weitgehend
abgegeben werden. Die Systeme des Out- separat betrieben werden. Wird der Multidoor-Spezialisten sind so aufgebaut, dass channel-Verkauf jedoch konsequent verdie Retoure sofort wieder in den Waren- zahnt, löst sich auch das Dilemma der
kreislauf zurückgeführt wird und nicht Konkurrenz zum stationären Handel auf.“
Foto: Fotolia / Franz Pflügel
S
Multichannel schrumpft, aber nur in den klassischen Sparten
Online-Anteil im Einzelhandel wächst langsam, aber stetig
Gesamte Handelsumsätze nach diversen Versendergruppen in Millionen Euro
Umsätze im Einzelhandel allgemein und über das Internet in Milliarden Euro
35
16.090
15.600
Multichannel-Versender
5.190
6.200
Online Shops
2.130
2.300
eBay Powerseller
1.730
2.100
Stat. Handel/Versand
Teleshops
Hersteller
© INTERNET WORLD Business 7/11
30,3
29,1
28,6
27,6
29 %
26,3
25
20
5.190
6.200
Online-Umsätze der
Multichannel-Versender
15
10
1.300
1.300
940
960
30
Einzelhandel
Online
5
Angaben in Mio. Euro
2009
2010
Quelle: BVH 2010
Um drei Prozent sank der Umsatz von Multichannel-Versendern 2010. Doch ihr Online-Geschäft
wuchs um rund 15 Prozent. Andere Händler, die auch online verkaufen, legten sehr stark zu
2,05
1,93
1,78
2,36
2,15
0
2006
© INTERNET WORLD Business 7/11
2007
2008
2009
2010
Quelle: BVH 2010
2006 wurden von insgesamt 26,3 Milliarden Euro Umsatz im Einzelhandel knapp zwei Milliarden
online erzielt. Das waren mehr als sechs Prozent. Bis 2010 wuchs der Anteil auf fast acht Prozent
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4. April 2011
Die Fehler resultieren vor allem aus falschen Einstellungen und einem Mangel an
Strategie: „In den Konzernen sitzen viele
Internet-Analphabeten, die sich E-Mails
ausdrucken lassen und noch nie online
bestellt haben“, weiß Heinemann. Weitverbreitet ist die Mär von der Konkurrenz
zwischen Abteilungen und Mitarbeitern,
die angeblich Geschäfte beflügelt. Folglich
werden für neue Absatzkanäle keine zu-
Multichannel planen
und integrieren
Fehlende Konzepte, interne
Konkurrenz, keine Abstimmung – daraus entstehen die
größten Fehler beim OnlineStart oder bei MultichannelStrategien. Das hilft dagegen:
❚ Ziele formulieren: Online lassen sich mehr Services anbieten, Kunden binden und neue
Zielgruppen ansprechen. Das
Ziel bestimmt das Konzept.
❚ Richtig planen: Der Webshop
kann nicht nebenbei organisiert werden. Hierfür werden
eigene Marketingpläne benötigt. Multichannel braucht
Zeit, Geld und Mitarbeiter.
❚ Einstellung ändern: Verkäufer
müssen das Online-Angebot
kennen und darauf verweisen,
Online-Mitarbeiter das Ladensortiment kennen. So können
beide Kanäle miteinander verknüpft werden. Konkurrenz
zwischen den Vertriebsschienen und Abteilungen verhindert Erfolg und Wachstum.
❚ Sortiment gestalten: Im
Internet kann mehr angeboten werden als in einem Laden oder über den Katalog.
Aber das Mehr muss zum Sortiment und zur Positionierung
passen. Einen Katalog nur ins
Web zu übersetzen, kurbelt
den Verkauf nicht an.
❚ Preise differenzieren: Online
darf auf keinen Fall teurer sein
als der Laden, Kunden erwarten hier eher niedrigere Preise.
Aber dafür müssen gute Argumente gefunden werden, damit das Hauptgeschäft nicht
austrocknet.
❚ Kunden analysieren: Kundenprogramme und -karten
machen Kaufverhalten und
Vorlieben transparent und
bieten Daten für die Optimierung von Multichannel-Konzepten und Angeboten.
❚ Erfahrungen sammeln:
Online ist anders und verändert ein Unternehmen. Lange
Lieferzeiten sind tabu, wechselnde Angebote und Preise
hingegen ein Muss.
❚ Auf Profitabilität achten:
Freier Versand und Retouren
und billige Preise erhöhen die
Kosten. Aber: Nicht niedrige
Preise binden online Kunden,
sondern guter Service.
Seite 19
SPECIAL: INTERNET WORLD 2011
sätzlichen Investitionen oder Mitarbeiter
bereitgestellt und entstehen Online Shops
meist als „Nebenbei“-Produkt des Marketings oder der Logistik.
Verunsicherte Verkäufer in den Filialen
verschweigen den Internet Shop lieber,
weil sie um ihre Existenz bangen. „Wird
E-Commerce wie eine Filiale oder eine
Abteilung betrachtet, entsteht kein integriertes Multichannel-System“, erläutert
Gutknecht. „Die Mitarbeiter vor Ort
müssen Multichannel leben.“ Arbeiten
die Beteiligten indes zusammen, können
mit wachsenden Erfahrungen und auf
Basis der Analyse von Kudendaten neue,
eigene Services und clever kombinierte
Angebote entstehen.
Unter dem Druck, endlich auch im
Internet loslegen zu müssen, nehmen sich
viele Händler nicht mehr genügend Zeit,
Internet World BUSINESS
19
zu überlegen, was sie mit einer Mehrkanalstrategie überhaupt erreichen können.
Mehr Service für die Kunden? Neue Zielgruppen? „Die wenigsten Händler machen
sich klar, dass sie mit Multichannel und ECommerce Ziele verbinden können“, sagt
Heinemann. „Es geht doch nicht mehr
darum, in welchem Kanal ein Kunde kauft,
sondern bei welchem Unternehmen oder
❚
bei welcher Handelsmarke.“ vs
20_IWK_Special-KMU.qxd
20
31.03.2011
15:16 Uhr
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SPECIAL: INTERNET WORLD 2011
Internet World BUSINESS
Ganz lokal: Barkeeper-Legende Charles Schumann als Model
Tradition seit 1842: Lodenfrey in München
4. April 2011
7/11
Exklusive Mode: Bei Lodenfrey herrscht Perfektionismus
CASE STUDY: MULTICHANNEL
Local Hero
Wie das Münchner Traditionsunternehmen Lodenfrey die Herausfordung E-Commerce annimmt
M
ultichannel ist eines der beherrschenden Themen im E-Commerce.
Im Rahmen des Kongresses Internet World
gibt das Münchner Traditionshaus Lodenfrey einen Einblick in seine E-CommerceStrategie – für das 1842 gegründete Familienunternehmen eine ganz besondere
Herausforderung, denn: „Lodenfrey ist
sehr traditionsbeswusst. Deswegen vermeiden wir es, Vorreiterrollen einzunehmen“, erklärt Online-Marketing-Leiter
Ralf Mager. Es galt also nicht nur, die „üblichen“ Multichannel-Herausforderungen
zu meistern, sondern auch, den richtigen
Moment zu finden, damit die eher konservative Kundschaft E-Commerce annimmt.
Entsprechend viel Zeit nahm sich die Ge-
der Shop-Logistik beauftragt und das sehr
komplexe Thema Online Marketing an die
ebenfalls in München ansässige Agentur
iCrossing ausgelagert.
Klassik trifft Moderne
Die Mühe hat sich gelohnt: „Der Shop hat
die Erwartungen schnell übertroffen“,
kann Mager verkünden. In den ersten drei
Monaten setzte er bereits über eine Million
Euro um. Intern hatte man vorsichtiger
kalkuliert und dieses Ergebnis eher im
gesamten ersten Jahr erwartet.
Den erfolgreichen Start führt Mager
auch auf die Konzentration auf nur wenige
Dienstleister zurück: „Der Austausch
funktioniert extrem gut.“ Ein wöchentlicher Jour fixe sichert den
Informationsfluss. „Wir machen daneben aber auch regelmäßig Führungen durchs
Unternehmen und versuchen,
gemeinsam spezielle Produkte
für Promotions zu finden“,
sagt Mager, der selbst auch
Agenturerfahrung hat und
dabei eines gelernt hat: „Es ist
extrem wichtig, der Agentur
genügend Informationen zur
Verfügung zu stellen.“
Webshop von Lodenfrey: Spät, aber fulminant gestartet
schäftsleitung. Erst im März 2010 fiel der
Startschuss für den Online Shop. Doch
dann sollte es schnell gehen: Das finale
„Go“ war mit der Vorgabe verbunden,
noch zur Wies’n 2010 – für den Trachtenspezialisten ein verkaufstreibendes Ereignis – starten zu können.
Der enge Zeitrahmen ließ sich nur halten, indem externe Kompetenz genutzt
wurde. Ein lokaler Dienstleister wurde mit
Steile Lernkurve
Aber selbstverständlich lief bei
Lodenfrey auch nicht alles glatt. Unterschätzt wurde beispielsweise der Aufwand,
die Produkte online zu bringen. Das Online-Sortiment – aufgrund der knappen
Zeitvorgabe auf Damen- und HerrenFashion reduziert – sollte zunächst mittels
aufwendiger 3-D-Technik (21 Bilder pro
Umdrehung) fotografiert werden. „Das
Ergebnis hatte leider überhaupt nicht die
Brillanz, die wir erwartet haben“, stellte
Mager fest.„Wir mussten noch einmal von
vorn anfangen. Das hat uns um Wochen
zurückgeworfen.“
Um den engen Zeitplan einzuhalten,
wurde darüber hinaus eine Organisationsstruktur gewählt, die sich unkompliziert in
die Unternehmensorganisation einbinden
kosten, kann sich das schnell rechnen. Spätestens mit dieser Aufgabe ist Lodenfrey in
einer für viele Multichannel-Händler typischen Problemwelt angekommen. „Prozesse und die dahinterstehende Technik
sind eine riesige Herausforderung“, hat
Mager inzwischen gelernt. Einkaufsgutscheine sollen kanalübergreifend abgerechnet wer„Prozesse und die dahinterden, obwohl sich die Warenwirtschaft
dagegen
stehende Technik sind eine
sträubt. Kunden, die ihre
riesige Herausforderung.“
Online-Retoure im Laden
abgeben, wollen am liebsRalf Mager
ten ihre Gutschrift in bar
Online Marketing Manager Lodenfrey
erhalten. Die Buchhaltung
ist plötzlich mit unterließ. „Wir haben den Online Shop daher schiedlichen Mehrwertsteuersätzen konwie eine eigene Filiale organisiert“, erklärt frontriert, weil Bestellungen aus dem AusMager. Das bedeutet: eigener Einkauf, land kommen. Daneben will das Tageseigene Logistik und sogar ein eigenes geschäft (Conversion-Rate-Optimierung
Warenwirtschaftssystem. „Diese Struktur und Sortimentausweitung) erledigt sein
wollen wir nun wieder aufbrechen“, und neue Projekte (Retargeting, Facebook,
erklärt der Internet-Leiter. Ein zentrales Youtube) müssen angeschoben werden. So
Logistiklager soll es überflüssig machen, viel ist sicher: Langweilig wird es dem dreiProdukte mehrfach vorrätig zu halten. Bei köpfigen E-Commerce-Team bei LodenBlusen, die zum Teil über 2.000 Euro frey so schnell nicht werden. dg
❚
Multichannel auf dem Internet World Kongress
Das Thema Multichannel nimmt auch auf dem
Kongress der Internet World breiten Raum ein:
Am Mittwoch, den 13. April, referiert ab
11:30 Uhr Prof. Dr. Klaus Gutknecht (siehe
Seite 18) über das Thema „Wie verknüpft
man Online Shop und POS zu einem einzigartigen Shopping-Erlebnis?“. Beispiele aus
der Praxis liefert mit Eveline Jelinek, Geschäftsführerin von Betten Rid, ein weiterer Münchner
Local Hero. Im direkten Anschluss daran erklären Michael Härle (Euronics) und Klaus Skripalle
(The Bakery), wie ein perfektes Supply- und
Ordermanagement für Multichannel-Händler funktioniert. Moderiert wird das Panel von
dem E-Commerce-Experten Jochen Krisch.
Auch das Panel Location Based Services
(Mittwoch, 13. April) richtet sich an Händler,
die Online Marketing mit stationärem Filialnetz
verbinden wollen. Praxisrelevante Dauerbrenner sind natürlich darüber hinaus die Themen:
„Conversion Optimierung I + II“ (12. und 13.
April), „Suchmaschinenmarketing und -optimierung“ (12. April) sowie „E-Mail-Marketing-Best-Practice“ (12. April).
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30.03.2011
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SPECIAL: INTERNET WORLD 2011
Internet World BUSINESS
4. April 2011
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Frankfurt am Main
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D084
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München
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❚ Veranstaltung: Internet World 2011 –
Fachmesse & Kongress
❚ Termine: 12.–13. April 2011
❚ Ort: ICM München, Eingang West
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Am Messesee 6,
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❚ Öffnungszeiten Fachmesse:
am 12.04.2011: 9.00–18.00 Uhr
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❚ Veranstalter:
Neue Mediengesellschaft Ulm mbH,
Bayerstr. 16a, 80335 München
❚ Mehr Infos:
www.internetworld-messe.de
Stand: 29. März 2011
Eingang
Social Media Conference
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BeezUP SAS
Paris (FR)
A001
E114
E115
Billpay GmbH
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alphasystems GmbH
Augsburg
C044
BillSAFE GmbH
Osnabrück
C053
apprupt GmbH
Hamburg
A013
Blauw Research GmbH
Nürnberg
C065
B
Bistro für
Fachmessebesucher
D083
D087
D082 D081 D080
D086
D085
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Infoarena II
D088
C
Aufgang
Affiliate TactixX
C
D089
Information
D090
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C
D093
Erste Hilfe
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Medienwand
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C
Infoarena I
C
B
C
C
M
und
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t
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fer
Re resse
P
Blue Summit Media GmbH
München
Bürgel Wirtschaftsinformationen
GmbH & Co. KG
Hamburg
B032
C055
Affiliate TactixX Area
ContactLab S.r.l.
Mailand (IT)
B033
Contilla GmbH
Köln
C073
CoreInnovative GmbH
Sachseln (CH)
C
Center for Digital Technology and
Management
München
Start-Up Street
ClickandBuy Marketing AG
Köln
Conrad Electronic SE
Hirschau
G145
Comarch Software und Beratung AG
München
Münchner Dienstleisterszene
Compuware GmbH (Gomez)
Neu-Isenburg
C072
ConCardis GmbH
Frankfurt am Main
C046
P
Start-Up Street
Cotendo
Berlin
B030
Cross Content Media GmbH
München
C044
cyberpromote GmbH
München
E109
D
Daisycon B.V.
Almere (NL)
B022
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7/11
30.03.2011
17:06 Uhr
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SPECIAL: INTERNET WORLD 2011
4. April 2011
etracker GmbH
Hamburg
Eingang Catering
Eingang Catering
Besucherlounge
Infoarena III
F121 F123
G144
G141
G146
G145
G140
F125
F120 F122
B
F128
F127
F126
E108
E101 E103
E105 E107
E110
E112b
E109
E111
F138
E108
Hitmeister GmbH
Köln
F136
explido WebMarketing GmbH und Co. KG
Augsburg
Affiliate TactixX Area
Hoccer GmbH
Berlin
F121
eZ Systems GmbH
Dortmund
Hoppenstedt Firmeninformationen GmbH
Darmstadt
E116
fabrique d’images ebusiness GmbH
Kempten
F130
Fotoformplus GmbH & Co. KG
Hannover
F132 F134
F129
F131 F133
A 014
I
C054
E112a
E114
E116
E113
E115
E119a
E118
F137
E119c
E117
D091
F135
F136
E102 E104
G142
Finnwaa GmbH –
Socialmarketingagentur.com
Jena
Start-Up Street
Networking-Bar
F124
G142
hhp – Massagelounge
Karlsruhe
F
Fotowand
G142
Hermes Logistik Gruppe
Hamburg
EXPERCASH GmbH
Mannheim
M
F138
G
gaxsys GmbH
Karlsruhe
B031
getit – Gesellschaft für Technologie- und
Informationstransfer mbH – onion.net
Dortmund
D085
B021
B020
A002
A003
A001
C040
B022 B023
4
C044
C045
B024
A007
A006
C041
C046
C047
Aufgang Internet
World Kongress
B031 B030 B029 B028
C053
C054
C055 C050
C062
C061
C063
C064 C065 C066
A009
B027
A010
A013
A012
A014
Snackbar &
Besucherlounge
C060
Veranstalterbüro
B033
B034
Karriere
Lounge
INTERNET
World
Business
C072
C073
C074
U
C070
ICM Business Center
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München
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Münchner Dienstleisterszene
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Domnowski Inkasso GmbH
Hamm
B027
dotScource GmbH
Jena
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Embrander
Köln
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EOS Payment Solutions GmbH
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B032
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ibi research GmbH – E-Commerce Leitfaden
Regensburg
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intelliAd Media GmbH
München
Münchner Dienstleisterszene
INTERNET WORLD Business
München
C070
internet24 GmbH
Dresden
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Intershop Communications AG
Jena
F124
Inxmail GmbH
Freiburg
B021
IP Backlinks GmbH
München
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München
D092
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Sonderschau
Aufgang
Internet
World Kongress
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Konstanz
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Kongressteilnehmer,
Aussteller und Referenten
Internet World BUSINESS
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30.03.2011
17:07 Uhr
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SPECIAL: INTERNET WORLD 2011
Internet World BUSINESS
mediawave internet solutions GmbH
München
Münchner Dienstleisterszene
K
Klarna GmbH
Nürnberg
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Arbon (CH)
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Microsoft Store – arvato
Köln
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LiquidPixels Europe
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München
MarkTheGlobe
Salzburg (A)
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Münchner Dienstleisterszene
Start-Up Street
Mauve Mailorder Software GmbH & Co. KG
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Osnabrück
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Payment Network AG
Gauting
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Karlsruhe
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MovingIMAGE24
Berlin
D088
Mundo GmbH
Augsburg
PAYONE GmbH & Co. KG
Kiel
B024
B028
PayPort GmbH i. Gr.
München
G144
plentySystems GmbH
Kassel
B023
POET AG
Karlsruhe
D083
myClip Studios by Voss &
Sonnenberg GmbH
München
Münchner Dienstleisterszene
M
Marit AG
München
Affiliate TactixX Area
4. April 2011
O
ProfiMasking
Wendelstein
odoscope Technologies AG
Köln
E107
omeco GmbH
Kaiserslautern
C041
Online Solutions Group GmbH
München
A010
optivo GmbH
Berlin
A006
OXID eSales AG
Freiburg
B034
Start-Up Street
7/11
Sommer & Co. GmbH
Hürth
F129
SoQuero GmbH
Frankfurt am Main
E102
spot-media consulting GmbH
Berlin
A005
SUMO GmbH
Köln
E113
symmetrics GmbH
Hannover
E112b
T
Talential GmbH
Köln
C070
telego! GmbH
Taufkirchen bei München
G142
E103
Protected Shops GmbH
Odenthal
C045
Tradoria GmbH
Bamberg
PVS Fulfillment-Service GmbH
Neckarsulm
F133
Trusted Shops GmbH
Köln
C041
T-Systems Multimedia Solutions GmbH
Dresden
B020
TV1 GmbH
Unterföhring
F135
Q
qrmore GmbH
Krems (A)
Start-Up Street
Quisma GmbH
München
E112a
U
United Internet Dialog GmbH
München
R
rabbit eMarketing
Sinn von Graeve GmbH
Frankfurt am Main
D080
RatePAY GmbH
Berlin
F132
RedEye Deutschland GmbH
Waghäusel
F137
Reputeer GmbH & Co. KG
München
Münchner Dienstleisterszene
S
Start-Up Street
Universum Inkasso GmbH
Frankfurt am Main
C047
User Interface Design GmbH
Ludwigsburg
E118
V
ValueClick Deutschland GmbH –
commission junction
Unterhaching/München
Affiliate TactixX Area
W
C060
Web Arts AG
Bad Homburg
C040
Salesupply AG
Duisburg
F134
Webtrekk GmbH
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Sario Marketing GmbH – textbroker
Mainz
F123
Weitkämper Technology GmbH
Seehausen am Staffelsee
B029
Wirecard Technologies AG
Grasbrunn bei München
C066
SAF Forderungsmanagement GmbH
Heidelberg
Schober Information Group
Deutschland GmbH
Ditzingen
E117
Searchmetrics GmbH
Berlin
C051
Seghorn Inkasso GmbH
Bremen
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Xamine GmbH
München
A012
SEOlytics GmbH
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xplosion interactive GmbH
Hamburg
D093
seto GmbH
Dresden
F131
Shoplupe GmbH
Miesbach
C063
Silverpop Systems GmbH
München
F127
SIX Card Solutions Deutschland
GmbH / Saferpay
Norderstedt
X
Y
Yatego GmbH
St. Georgen
C045
Z
C041
smatch.com –
ein Produkt der shopping24 GmbH
Hamburg
Start-Up Street
ZANOX.de AG
Berlin
Zaunz Publishing GmbH
Puchheim
Affiliate TactixX Area
D092
25_Special_IW_Programm.qxd
7/11
30.03.2011
17:10 Uhr
4. April 2011
Seite 25
SPECIAL: INTERNET WORLD 2011
Internet World BUSINESS
25
RAHMENPROGRAMM 2011
Internet World Fachmesse
D
ie Internet World Fachmesse findet
am 12. und 13. April 2011 im ICM
Internationales Congress Center in München statt. Fachmesse und Kongress sind
eine reine B2B-Veranstaltung und richten
sich an Internet-Professionals aus Unternehmen, die das Internet gewerblich nutzen.
Alle Standplätze komplett
ausgebucht
Auf rund 8.000 qm präsentieren über 170
Aussteller und Sponsoren ihre Innovationen, Produkte und Dienstleistungen. Trotz
Verdopplung der Ausstellerfläche im Vergleich zum Vorjahr sind Foyer und die
Halle B0 ausstellerseitig komplett ausgebucht. Auf drei Infoarenen findet ein kostenfreies Fachvortragsprogramm statt.
Außerdem sind für die Fachmessebesu-
cher wieder über 20 Guided Tours, ein Expertenforum und Preisverleihungen, die
INTERNET WORLD Business-Idee und
der Shop Usability Award, geplant. Zum
Ausklang des ersten Messetages geht das
Networken mit der Internet World Night
auf der Praterinsel weiter.
Schwerpunkte liegen sowohl in der
Fachmesse als auch im Kongress im
E-Commerce, Online Marketing, E-Payment, Usability und Technik des Internets.
Zusätzlich werden auf der Fachmesse diverse Sonderschauen geboten, unter anderem Münchner Dienstleisterszene, Affiliate TactixX Area und Start-up Street.
Der Zutritt für vorab registrierte Fachmessebesucher ist kostenlos. Die Fachmesse ist Dienstag und Mittwoch von 9–18 Uhr
geöffnet. Weitere Infos und Anmeldungen
unter www.internetworld-messe.de
❚
Foto: Tommy Lösch
Das Frühjahrsevent für Internet-Professionals im Internationalen Congress Center München –
die wichtigsten Highlights im Überblick
Die Internet World Fachmesse & Kongress am 12. und 13. April im ICM
INTERNET WORLD Business Karriere Lounge
Guided Tours
Auf der Karriere Lounge der INTERNET
WORLD Business stellt das Fachmagazin seinen Stellenmarkt für Internet-Fachkräfte vor.
Auf der Karriere Lounge selbst haben Sie die
Möglichkeit, Ihre offenen Stellen an unserer
INTERNET WORLD Business Wall zu posten.
An beiden Messetagen werden themenspezifische Guided Tours angeboten. Unter
kompetenter Führung eines
einschlägigen Experten werden je Tour fünf bis sieben
Aussteller besucht, die Produkte
und Lösungen zum jeweiligen Thema anbieten.
Die Teilnahme an den Guided Tours ist für
Fachmessebesucher kostenfrei.
Nähere Informationen dazu erhalten Sie
direkt bei Angelika Hochmuth
unter
Tel.: 089/741 17-432
oder bei Dagmar Heuberger
unter
Tel.: 089/741 17-137.
Rund 100 Referenten geben praxisbezogene
Tipps und zeigen anhand konkreter Beispiele
und Checklisten, wie Sie Ihre Geschäfte im
Web verbessern. Ganz gleich ob Online Dialog Marketing, E-Commerce-Erfolgsfaktoren,
Web-Analyse- und Usability-Neuheiten oder
Tools und Technik – hier erfahren Sie die
Tricks für Ihr Online Business! Außerdem gibt
es Specials zu den Themen Online Reputation
Management und Internet-Recht.
Programmübersicht ab S.26
Preisverleihungen
INTERNET WORLD Business-Idee
Die Leser der INTERNET WORLD Business küren zum vierten Mal die beste Internet Geschäftsidee des Jahres. Die 20 Nominierten
für den Preis präsentieren am ersten Messetag
ab 14.15 Uhr ihre Konzepte
im Rahmen des Fachvortragsprogramms auf der Infoarena
III.
Die Gewinner der Leserwahl bekommen im Anschluss (voraussichtlich ab
16.45 Uhr) im Rahmen der
Preisverleihung ihre
Auszeichnung von Chefredakteur Dominik Grollmann
überreicht.
Mit freundlicher
Unterstützung von:
Expertenforum
Infoarenen
Das vielfältige Fachvortragsprogramm ist für
den Fachmessebesucher kostenfrei. Auf drei
Infoarenen in der Fachmesse finden an
beiden Tagen (Di. ab 11.15 Uhr und
Mi. ab 9.45 Uhr) Vorträge und Live-Tests
statt.
Interessenten kommen zehn Minuten vor Start der Guided Tours
zum jeweiligen Startpunkt an den
Infoarenen. Jede Guided Tour
dauert in etwa eine Stunde.
Die Zeiten und Startpunkte der
Guided Tours finden Sie in der
Programmübersicht ab S.26.
Auf dem Expertenforum finden an beiden
Tagen diverse Round-Table-Gespräche zu
Karrierethemen und den Arbeitswelten von
morgen statt.
Außerdem stehen am Mittwoch die Rechtsanwälte Dr. Julia Blind, Dr. Iris Eckert und Dr.
Marco Wicklein von Kleiner Rechtsanwälte
zu sämtlichen Rechtsfragen aus den Themen
E-Commerce, Online Marketing, Web 2.0 und
Abendveranstaltung
Shop Usability Award
Am 12. April 2011 richtet sich ab 17.15 Uhr
das Augenmerk direkt im Anschluss an die
Start-up-Präsentationen auf die nutzerfreundlichsten Online Shops. Zum vierten Mal verleiht Shoplupe den Shop
Usability Award.
Am 12. April 2011 findet ab 19.30 Uhr
die Internet World Night auf der
Praterinsel München statt.
Eingeladen sind alle Fachmessebesucher, Aussteller und Kongressteilnehmer
der Internet World und der Partnerkonferenzen Affiliate TactixX, Local Media Conference und Facebook-Day, um den ersten
Messetag in stilvollem Rahmen ausklingen zu
lassen – gemeinsames Networken, am Buffet
schlemmen, an der Bar neue Kontakte knüpfen oder bestehende Kontakte pflegen. Die
Internet World Night findet auf der Praterinsel
auf zwei Ebenen mit vier Areas statt, unter anderem mit Buffet, mehreren Bar-Stationen,
Live-Musik, Loungebereich und Partyzone
mit DJ. Tickets für die Abendveranstaltung
zur Diskussion zur Verfügung. Die Redaktion
der INTERNET WORLD Business lädt mittags
Unternehmen und Pressevertreter zum persönlichen Gespräch und Gedankenaustausch
sowie zur Pressekonferenz der Internet World
2011 ein.
Fachmessebesucher sind ebenfalls herzlich
eingeladen. Di. und Mi. 10.00–16.30 Uhr
Programmübersicht ab S.26
INTERNET WORLD
night
können zum Preis von EUR 89,- zzgl. MwSt. erworben werden. In diesem Preis enthalten ist
der Besuch der Veranstaltung inklusive Catering und Getränke. In den Kongresstickets ist
der Besuch der Abendveranstaltung nicht
automatisch inbegriffen.
Online-Anmeldung unter www.internet
world-messe.de/Anmeldung
praterinsel
Praterinsel 3-4, 80538 München
www.prater-insel.de
25_Special_IW_Programm.qxd
26
Tag
1
30.03.2011
17:10 Uhr
Seite 26
SPECIAL: INTERNET WORLD 2011
Internet World BUSINESS
Fachmesseprogramm | Dienstag, 12. April 2011
4. April 2011
Fachmesseprogramm | Dienstag, 12. April 2011
Infoarena I
E-Commerce Erfolgsfaktoren
11.15
Infoarena II
Internetbusiness 2012 – Wo geht die Reise hin?
T. Reisacher, fabrique d’images ebusiness GmbH
S. Pfeiffer, IBM Collaboration Solutions
➤
Erpressung 2.0 – Wie sich Webshops vor digitalen Wegelagerern schützen können
P. K. Sanner, omeco GmbH
12.45
Guided Tour E-Commerce
Wie Sie E-Mail Marketing effizient einsetzen
➤ Social Marketing for Dummies – Tools & Tipps für erfolgreiche Social Kampagnen
K. Schulze, Emailvision GmbH
➤ 5 Schritte zur Optimierung Ihrer E-Mail-Kampagne
D. Mermelstein, Schober Information Group Deutschland GmbH
➤ Die digitale Kundenbeziehung – 7 Tipps für effektives Online-Dialogmarketing im B-to-B,
S. von Lieven, artegic AG
12.45
➤
Erfahrungen von Online-Shops mit dem Rechnungskauf
K. Gildhorn, paymorrow GmbH
➤
Sichern Sie Ihre Umsätze: Wie Sie erfolgreich Betrug im Online Handel minimieren!
M. Solmsdorff, EXPERCASH GmbH
14.15
Guided Tour E-Payment
Usability und Web-Analyse
14.15
Guided Tour Search
Search
14.15
Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser
➤ Multi-Channel Online-Marketing Tracking: Best Practices
M. Schorb, econda GmbH
➤ Kanalübergreifendes Attributions Management mit AdClear
D. Haratsis, AdClear GmbH und Webtrekk GmbH
So setzen Sie Ihr Marketing-Budget sinnvoll ein!
➤ Synergien zwischen SEA & SEO
S. Reischl, Blue Summit Media GmbH
➤ 45 Minuten live: Webseiten auf dem Prüfstand!
M. Sieg, SUMO GmbH
15.15
15.30
Guided Tour Web-Analyse
Bewegtbild für Ihre Webseite
15.15
Guided Tour Performance Marketing
E-Payment
15.30
Mehr verkaufen mit bewegten Bildern!
➤ Umsatzsteigerung mit responsestarken Videoproduktionen
Dr. S. Sommer, Sommer & Co. GmbH
➤ Bilder, die verkaufen! – Innovative und bewährte Produktdarstellung
W. Hafen, myClip Studios
➤ Next Level Marketing – die Corporate Social Video Community
J. Karlstetter, TV1.EU
Tag
2
Suchmaschinenmarketing
Wie Sie im Web besser gefunden werden!
➤ Performante Auslieferung im Web und personalisierte Bildverarbeitung im E-Commerce
T. Deutrich, Cotendo und T. Renner Jones, LiquidPixels
➤ Die effiziente Online Marketing-Strategie – mit SEO-Software zur professionellen
Suchmaschinenoptimierung
T. Heller, Searchmetrics GmbH
➤ Einführung in Global SEO
M. Zeitler, MarkTheGlobe e.U.
So kommen Sie sicher an Ihr Geld!
➤ Zahlen bitte – einfach, schnell und sicher!
J.F. Sutter, SIX Card Solutions Deutschland GmbH
14.15
Guided Tour E-Mail Marketing
12.45
E-Payment
12.45
Online Dialog Marketing
11.15
Mehr verkaufen im Web!
➤ Online-Shop, Mobile-Commerce, Social-Commerce: 10 Tipps für rechtssicheres
Verkaufen auf allen Kanälen
T. Karst, Trusted Shops GmbH
➤
So kommen Sie sicher an Ihr Geld!
➤ Vorteile einer Fullservicelösung für den Rechnungskauf im
Internet – mit wenig Aufwand viel erreichen
Dr. A. Ey, BillSAFE GmbH
➤ SAF Forderungsmanagement
➤ Zahlen bitte – einfach, schnell und sicher!
J.F. Sutter, SIX Card Solutions Deutschland GmbH
Fachmesseprogramm | Mittwoch, 13. April 2011
Fachmesseprogramm | Mittwoch, 13. April 2011
Infoarena I
E-Commerce Software
09.45
Infoarena II
Online Dialog Marketing
09.45
➤
➤
7 Regeln für Ihren Versand
G. Walter, pixi* Versandhandelssoftware – mad geniuses GmbH
➤ Erfolg im E-Commerce ist mehr als nur ein Onlineshop
F. Hümmer, Tradoria GmbH
10.45
Newsletter, die anziehen! Wie Wolford seinen Kundendialog mit Salesforce CRM und
Inxmail Professional erfolgreich vernetzt | M. Bucher, Inxmail GmbH
➤ E-Mail und Social Media erfolgreich verknüpfen | M. Reinecke, optivo GmbH
➤ Vorhang auf für Ihren Erfolg – welchen Einfluss Begrüßungsmails auf Ihre
Kundenbeziehung haben | R. Volkmann, Experian CheetahMail
Guided Tour E-Commerce
11.15
Guided Tour E-Mail Marketing
E-Payment
10.45
➤
Möglichkeiten der Umsatzsteigerung durch innovative Online-Zahlungsarten
Dr. N. Holzner, Billpay GmbH
➤ Erfolgsfaktor Rechnungskauf im Onlinehandel – Professionelle Identifikation und
Risikobewertung
F.S Jorga, Domnowski Payments | Dr. R. Clasen, Dr. Clasen & Partner
➤ Ebusiness die Erfolgstory | H. van Houts, Docdata Payments
12.15
Tools und Technik für Ihre Webseite
11.15
➤
Auswahlkriterien bei der Providerwahl
L. Schaarschmidt, internet24 GmbH
➤ Abmahnungen bedrohen Existenz von Online-Händlern
O. Korpilla, Protected Shops GmbH
➤ Schnellprojektierung von Webseiten – Effizienz durch Automatisierung!
A. Wander, Sario Marketing GmbH – textbroker.de
Guided Tour E-Payment
12.45
Guided Tour E-Commerce
Web-Analyse und Usability
12.15
➤
Best Practice: Wie Sie Webformulare nutzerzentrisch optimieren und Abbruchraten senken
O. Brandt, etracker GmbH
➤ Ganzheitliche Conversion Rate Optimierung mithilfe von Web-Analytics und
Usability-Forschung | M. Beschnitt, eResult – eCommerce Research & Consulting GmbH
13.15
➤
SEO-Strategien der Konkurrenz beobachten | S. Bendig, SEOlytics GmbH
➤ Suchmaschinenoptimierung im Wandel: Facebook vs. Google, Neue Rankingfaktoren
T. Kaiser, cyberpromote GmbH
➤ Mehr Umsatz mit einer intelligenten Produktsuche | H. Polgar, exorbyte GmbH
14.15
E-Mail Marketing
➤
Verstehen bevor man versendet: die Analyse der Mitbewerber als strategischer Faktor für
E-Mail Marketing | C. Malet, ContactLab
➤ E-Mail-Marketing 2.0 | M. Aschoff, AGNITAS AG
➤ User Aktivierung im Online Dialogmarketing am Praxisbeispiel RTL,
T. Vetter, IP Deutschland (RTL) / S. von Lieven, artegic AG
14.45
Search
12.45
Guided Tour Webanalyse und Usability
13.15
➤
Einfluss von Social-Media auf Ihre Performance-Marketing-Kampagnen
T. Ringel, metapeople GmbH
14.45
Guided Tour E-Payment
Guided Tour E-Mail Marketing
E-Payment
14.45
➤
Boost your Business! Now for tomorrow! | S. Reinhardt, ClickandBuy
➤ Die Entwicklung von Online-Zahlungsverfahren verändern den E-Commerce
G. Schardt, Payment Network AG
➤
Mehr Umsatz durch Multi-Channel-Vertrieb | J. Griesel, plentySystems GmbH
Web – Mobile – Stationär: Wie Kunden mit vernetzten E-Commerce Geschäftsmodellen
begeistert werden | R. Fesenmayr, OXID eSales AG
➤ Community Shopping – Einsatzbereiche, Ergebnisse und Best Practices
O. Elbert und J. Siegle, spot-media
➤
Mobile Marketing
16.15
➤
Guided Tour Search
Performance Marketing
14.15
E-Commerce Erfolgsfaktoren
14.45
Mobile Performance Marketing: Quo vadis? – Herausforderungen, Chancen und Potentiale
für mobile Werbetreibende | J. Samadi, apprupt GmbH
Programmänderungen vorbehalten | Stand 18.03.2011
7/11
Special: Internet Recht
15.45
➤
Abmahnrisiko im Onlinehandel, Gefahren und Lösungen für Händler
M. Kluge, janolaw AG
➤ Rechtshaken in Social Media | RA Stefan C. Schicker LL.M. SKW Schwarz
25_Special_IW_Programm.qxd
7/11
30.03.2011
17:10 Uhr
Seite 27
SPECIAL: INTERNET WORLD 2011
4. April 2011
Fachmesseprogramm | Dienstag, 12. April 2011
Internet World BUSINESS
Guided Tours – Übersicht
Infoarena III
Dienstag, 12. April 2011
Online Marketing Trends
11.15
12.45
Tipps für Ihr Online Marketing
E-Commerce
10.45
➤
Die Symbiose aus SEO und SEA – innovative Wege der Online Optimierung
M. Rürup, intelliAd Media GmbH
Tourguide: Daniela Zimmer,
Red. INTERNET WORLD Business
Startpunkt: Infoarena I
➤
Praxisbeispiele für erfolgreiches Facebook-Marketing
S. Bauer, Marit AG
E-Mail Marketing
12.45
Tourguide: Oliver Mack,
Geschäftsführer, rms. relationship
marketing solutions GmbH
Startpunkt: Infoarena II
Guided Tour Online Marketing
Conversion Optimierung
12.45
Conversion Optimierung – So holen Sie mehr aus Ihrem Shop
A. Neuhausen, Intershop Communications AG
➤
Suchmaschinenmarketing und Preissuchmaschinen – Effizienzsteigerung durch
kombinierten Einsatz
T. Grübel und S. Vogel, SoQuero GmbH – an Intershop Company
➤
Wie guter Content Ihre Conversion erhöht!
A. Wander, Sario Marketing GmbH – textbroker.de
11.15
Tourguide: Martin Schurkart,
Director Consultant, rms. relationship
marketing solutions GmbH
Startpunkt: Infoarena III
14.15
12.15
Tourguide: Dr. Georg Wittmann,
Senior Consultant, ibi research GmbH
Startpunkt: Infoarena I
Tourguide: Dominik Grollmann,
Chefredakteur,
Red. INTERNET WORLD Business
Startpunkt: Infoarena II
Guided Tour E-Commerce
INTERNET WORLD Business-Idee: Das sind die Geschäftsideen 2011!
14.15
➤
15.30
Guided Tour Social Media & Video
Tourguide: Daniela Zimmer,
Red. INTERNET WORLD Business
Startpunkt: Infoarena III
15.15
➤
Die Gewinner der Leserwahl bekommen im Rahmen der
Preisverleihung Ihre Auszeichnung von Chefredakteur Dominik
Grollmann überreicht.
Shop Usability Award: Preisverleihung
17.15
➤
Nach den Start-up-Präsentationen richtet sich das
Augenmerk auf die nutzerfreundlichsten Online Shops.
Zum vierten Mal verleiht Shoplupe den Shop Usability Award.
INTERNET WORLD
night
15.30
12.45
E-Payment
E-Commerce
Tourguide: Thomas Lang,
Geschäftsführer, Carpathia Consulting
Startpunkt: Infoarena II
13.15
Web-Analyse & Usability
Tourguide: Ingrid Schutzmann,
Red. INTERNET WORLD Business
Startpunkt: Infoarena I
14.15
Search
Tourguide: Martin Schurkart,
Director Consultant, rms. relationship
marketing solutions GmbH
Startpunkt: Infoarena II
Performance Marketing
Tourguide: Daniela Zimmer,
Red. INTERNET WORLD Business
Startpunkt: Infoarena II
E-Commerce
Tourguide: Frank Puscher,
Buchautor und Fachjournalist
Startpunkt: Infoarena III
Social Media & Video
Tourguide: Martin Schurkart,
Director Consultant, rms. relationship
marketing solutions GmbH
Startpunkt: Infoarena III
E-Mail Marketing
Tourguide: Frank Puscher,
Buchautor und Fachjournalist
Startpunkt: Infoarena III
Web-Analyse
Tourguide: Thomas Lang,
Geschäftsführer,
Carpathia Consulting GmbH
Startpunkt: Infoarena I
INTERNET WORLD Business-Idee: Preisverleihung
16.45
Tourguide: Dr. Ernst Stahl,
Research Director, ibi research GmbH
Startpunkt: Infoarena III
Conversion Optimierung
E-Commerce
Die Fachzeitschrift INTERNET WORLD Business
hat die beste Internet-Geschäftsidee des Jahres gekürt.
Die Nominierten für den Preis präsentieren auf der Infoarena ihre Konzepte.
Tourguide: Ingrid Schutzmann,
Red. INTERNET WORLD Business
Startpunkt: Infoarena I
Tourguide: Christiane Fröhlich,
Red. INTERNET WORLD Business
Startpunkt: Infoarena I
E-Payment
Search
14.15
E-Commerce
Tourguide: Martin Schurkart,
Director Consultant, rms. relationship
marketing solutions GmbH
Startpunkt: Infoarena II
Online Marketing
So holen Sie mehr aus Ihrem Web-Shop!
➤
Mittwoch, 13. April 2011
14.45
E-Mail Marketing
Tourguide: Oliver Mack,
Geschäftsführer, rms. relationship
marketing solutions GmbH
Startpunkt: Infoarena I
12. April 2011 ab 19.30 Uhr, Praterinsel
E-Payment
Tourguide: Dr. Georg Wittmann,
Senior Consultant, ibi research GmbH
Startpunkt: Infoarena II
Fachmesseprogramm | Mittwoch, 13. April 2011
15.15
Infoarena III
Tourguide: Frank Kemper,
stellv. Chefredakteur,
Red. INTERNET WORLD Business
Startpunkt: Infoarena III
Online Marketing Trends
09.45
➤
3,2,1 … Mediaplanung transparent und leicht gemacht mit dem Auktions-Marktplatz für
Online Werbung: adbroker.de | G. Sielk, AdBroker GmbH
➤ Linkbuilding für große Brands – Eine optimale Vorgehensweise für etablierte Unternehmen
D.P. Töpp, SoQuero GmbH – an Intershop Company
10.45
Guided Tour E-Commerce
Münchner Dienstleisterszene
Expertenforum – Übersicht
Conversion Optimierung
10.45
➤
Basisfaktor Performance: Was, wenn Ladezeiten tatsächlich wichtig sind | H. Specht, Gomez
Trends im Performance Display Advertising: Wie RTB und Retargeting die Spielregeln
verändern | T. Rother, QUISMA GmbH
➤ Conversion Management – Traum oder Wirklichkeit? – Wir zeigen Ihnen wie’s geht!
M. Schumacher, Maxymiser GmbH
Expertenforum | Dienstag, 12. April 2011
➤
12.15
➤
Enterprise 2.0
Die Arbeitswelt von morgen
Florian Schreckenbach, Geschäftsführer,
Talential GmbH
13.00 – 14.00
➤
INTERNET WORLD Business Redaktion im persönlichen Gespräch …
Dominik Grollmann, Redaktion INTERNET WORLD Business,
David Henning Online Redaktion INTERNET WORLD Business
14.00 – 15.30
➤
Social Employer Branding – Der Kampf der Arbeitgeber im Internet
Andreas Küffner, Geschäftsführer, embrander.de
15.30 – 16.30
➤
Pressekonferenz zur Internet World 2011
Christoph Hausel, Element C, Melanie Vogelbacher und
Martina Mauderer, Neue Mediengesellschaft Ulm mbH
Guided Tour Conversion Optimierung
E-Commerce Erfolgsfaktoren
12.15
10.00 – 11.30
➤
Online-Shop, Mobile-Commerce, Social-Commerce: 10 Tipps für rechtssicheres Verkaufen
auf allen Kanälen | T. Karst, Trusted Shops GmbH
➤ Vorteile von Bonusprogrammen im digitalen Zeitalter | T. Harras, PAYBACK GmbH
➤ Wie Fans und Follower zu Kunden werden – Mehr verkaufen durch Social Commerce
A. Neuhausen, Intershop, Communications AG | S. Herold, dotsource GmbH
➤ Kosten und Mühen sparen beim Zahlungsverfahren | M. Friedrichs, Adyen BV
14.15
Guided Tour E-Commerce
Tools und Technik für Ihre Webseite
14.15
Expertenforum | Mittwoch, 13. April 2011
➤
Enterprise Software für Webvideos |
Dr. R. Zugehör, MovingIMAGE24, eine Unit der JobTV24 GmbH
➤ Einkaufserlebnis steuern – Wechseln Sie vom Maschinenraum ins Cockpit
F. Piotraschke, AT Internet GmbH
10.00 – 13.00
➤
Expertenecke Internet-Recht
Dr. Julia Blind, Dr. Iris Eckert und Dr. Marco Wicklein,
Rechtsanwälte, KLEINER Rechtsanwälte
15.15
13.00 – 14.00
➤
INTERNET WORLD Business Redaktion im persönlichen Gespräch …
Frank Kemper und Ingrid Schutzmann, Redaktion INTERNET WORLD
Business, Tanja Gabler Online Redaktion INTERNET WORLD Business
14.00 – 15.00
➤
Kreative Köpfe im Onlinemarketing gesucht –
Welche Vorteile bietet eine spezialisierte Personalberatung?
(offene Fragerunde für Unternehmen und Kandidaten)
Michael Gottheil, Geschäftsführer, peoplecon Personalberatung
15.00 – 16.30
➤
Arbeitgeber & Social Media – Dialog mit Bewerbern
(Experten-Round-Table für Unternehmen und Kandidaten)
Lutz Altmann, Geschäftsführer, humancaps consulting ltd.
Ute Zankl, Director Recruiting Europe, Sapient Nitro
User Experience
15.15
➤
Mit User Experience Design im Web punkten
J. Biesterfeldt, User Interface Design GmbH (UID)
➤
Wilder Westen 2.0 – Ihr guter Ruf im Internet – wie Sie ihn aktiv kontrollieren und aufbauen
M. Gebert, reputeer GmbH & Co. KG
Special: Online Reputation Management
15.45
16.15
Guided Tour Münchener Dienstleisterszene
Start-up!
Innovative Geschäftsideen – Aussteller der Start-up Street stellen sich vor
Mehr Informationen und Terminvereinbarungen am Expertenforum oder am Infocounter.
27
28_mark_News.qxd
28
30.03.2011
17:12 Uhr
Seite 28
MARKETING & WERBUNG
Internet World BUSINESS
Statusmeldungen im Visier
PAULANER
Online-Biergarten eröffnet
Wie im neuen TV-Spot treffen auch im
Online-Biergarten der Münchner Brauerei
Paulaner Menschen aufeinander. Marketingchef Thomas Beckmann: „Das Internet
ist wie ein riesiger Biergarten, da müssen
wir nichts erfinden, sondern einfach nur
unsere Strategie übertragen.“ Der TV-Spot
läuft im Web und wird per Banner-Kampagne verbreitet. Auf Facebook locken
Aktionen und akuelle Infos. häb
Ganz nah dran: Im Biergarten ist es wie
im Social Web – man trifft sich
GESSULAT MEDIA ADNET
Vemarkter für Mode&Lifestyle
Die Internet-Beratungsagentur Gessulat
Media gründet mit Gessulat Media Adnet
eine Vermarktungs-Unit für Mode und Lifestyle. „Wir positionieren uns als Exklusivvermarkter mit dem Schwerpunkt High
Fashion und Lifestyle, der Online-Angebote
betreut, die sich in großen Netzwerken
nicht wohlfühlen und eine individuellere
Betreuung wünschen“, so Inhaber Stefan
Gessulat. Startkunde: Modepilot.de. häb
BIA/KELSEY
Lokale Werbeexplosion
Social Media hin, mobile Werbung her:
Die größte Goldgrube im Internet ist der
lokale Werbemarkt. So werden laut der
US-amerikanischen Marktforscher von
BIA/Kelsey die Erlöse aus lokaler OnlineWerbung in den USA bis 2015 auf 42,5
Milliarden Dollar steigen – das wäre fast
doppelt so viel wie noch 2010. Die jährliche Wachstumsrate liegt bei durchschnittlich 14,4 Prozent. Im Jahr 2015 würden
dann auf das Internet 23,6 Prozent aller
lokalen Werbe-Spendings entfallen. häb
Anzeige
Sie brauchen
Content Management
Software?
Sie finden sie in der DienstleisterDatenbank der INTERNET WORLD Business
www.internetworld.de/dienstleister
7/11
Googles Charmeoffensive
FACEBOOK
Facebook testet Echtzeit-Targeting. Gibt
ein User „Hmmm, ich habe Hunger auf
Pizza“ ein, bekommt er postwendend
Werbung oder Coupons von Pizzaservices
etc. An dem Test nimmt ein Prozent (sechs
Millionen) der weltweiten Facebook-Nutzer teil. „Der große Nutzen lokaler Werbung liegt in der zeitlich nahen Lieferung
relevanter Werbung, die unmittelbar zur
Aktion, also zum Kauf, führt. Ist Facebook
hier dabei, ist das großartig“, freut sich
Facebook-CEO Reggie Bradford. häb
4. April 2011
Die Initiative Online Motor Deutschland will den Mittelstand fürs Netz fit machen
U
m Kleinunternehmen und
Mittelständler fürs Internet
zu begeistern und fit zu machen,
startet Google zusammen mit
zahlreichen Partnern aus Politik
und Wirtschaft (siehe Kasten) die
Initiative „Online Motor Deutschland“. In Form einer Roadshow
tingelt der Online-Motor-Truck
seit 4. April durch zehn deutsche
Großstädte. Start ist vom 5. bis 7.
April in München. Kern der Aktion sind Workshops und Expertengespräche, in denen die Mittelständler lernen können, wie man
schnell und einfach eine OnlinePräsenz erstellt, wie im Netz Umsatz gemacht werden kann und Der Online Motor Deutschland rollt von April bis
was es beim Online Marketing zu September durch zehn deutsche Großstädte
beachten gilt. Zudem gibt es kleine
Geschenke: Google vergibt einen Werbegut- Verschenktes Potenzial: „Die Transparenz,
schein (100 Euro), Strato verschenkt eine die Online Marketing bietet, kann das
kostenlose Webseite für zwölf Monate und klassische Marketing niemals leisten“,
Xing ein kostenloses Unternehmensprofil meint beispielsweise Thomas Strickler,
auf seiner Plattform. Bei Fairrank wiede- Marketingleiter bei Benz Baustoffe. Zum
rum erwartet die Besucher eine indivi- Thema Online-Verkauf sagt Stefan Genth,
duelle Website-Analyse und E-Wolff führt Hauptgeschäftsführer des Handelsverkostenlose Eye-Tracking-Studien durch.
bands Deutschland HDE: „Der Vertriebs„Kleine und mittelständische Unterneh- kanal Internet liegt für den Handel ganz
men sind das Rückgrat der deutschen nah. Multichanneling ist hier das StichWirtschaft. Sie müssen heute online prä- wort, also die Verbindung von stationärem
sent sein, um erfolgreich am Markt beste- Handel und Internet.“
hen zu können“, so Mario Ohoven, PräsiDie Aktion ist natürlich nicht uneigendent des BVMW. Während 97 Prozent nützig: Rund die Hälfte der weltweiten
aller deutschen Internet-Nutzer online Erlöse von Google kommt aus kleinen und
nach Produkten und Dienstleistungen mittleren Unternehmen, so Stefan Tweraser,
suchten, sind vier von zehn mittelständi- Country Director Google Deutschland. Er
schen Unternehmen nicht online und nur rechnet mit rund 10.000 Interessenten.
13 Prozent vermarkten ihre Produkte über Mehr zur Initiative unter www.onlinemotor-deutschand.de. häb
❚
einen Online Shop.
Die Partner des Online Motor
❚ BVMW
– Bundesverband mittelständische Wirtschaft, unabhängiger Interessenverband für kleine und mittlere Unternehmen, Berlin, www.bvmw.de
❚ Deutsche Post, u. a. führender Kommunikationsdienstleister im Dialogmarketing,
Bonn, www.deutschepost.de
❚ E-Wolff, Online-Marketing-Agentur, Heimsheim, www.e-wolff.de
❚ Fairrank Group, Online-Marketing-Agentur, Düsseldorf, www.fairrank.de
❚ Google, Internet-Konzern, Hamburg,
www.google.de
❚ HDE – Handelsverband Deutschland,
Berlin, www.einzelhandel.de
❚ Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr (Förderinitiative des Bundesministeriums für Wirtschaft), berät in Sachen E-Business, Berlin, www.ec-net.de
❚ Strato, Webhoster, Karlsruhe, www.strato.de
❚ Telegate Media, mit 11880.com und
Klicktel.de ein führender Anbieter für lokale
Suche und digitales Marketing, Essen,
www.telegate-media.de
❚ Xing, soziales Netzwerk für berufliche Kontakte, Hamburg, www.xing.com
Alle wollen zum Film
Zweifel an
Social Media
Image-Videos boomen, doch dem Markt fehlt Transparenz
D
eutschlands Internet-Branchenver- Online-Plattformen diese Form der Bezeichnisse, Kleinanzeigen- und Ru- wegtbildwerbung an. Es gibt allerdings
brikenmärkte integrieren zunehmend noch viel Verbesserungsbedarf. IntranspaBewegtbilder in ihre Angebote. Mit renz und unterschiedlichste Preismodelle
Bewegtbild sind hier keine Werbespots behindern den Erfolg. Wie sich der Markt
gemeint, sondern Image-Videos, die Fir- genau darstellt, zeigt die Studie, die unter
men in den entsprechenden Verzeichnis- www.infotainweb.com/imagevideos kostensen einstellen können. Diesen größer wer- los heruntergeladen werden kann. häb ❚
denden Markt hat das
Münchner FullserviceWeb-TV-Unternehmen
Online-Branchenverzeichnisse vorn
Infotainweb in seiner
Verteilung der Imagevideos nach Plattformtypen
Studie „Imagevideos in
Online-BranchenOnline-Branchenver78 %
verzeichnisse
zeichnissen, Kleinanzeigen- und RubrikenTageszeitungen
54 %
märkten“ genauer unter
die Lupe genommen.
Fachmedien
50 %
Schließlich wollen mehr
Basis:
57 Websites
als eine halbe Million
Erhebung:
50 %
Städteportale
deutscher Unternehmen
IV/2010
demnächst ein ImageQuelle: infotainweb, März 2011
© INTERNET WORLD Business 7/11
Video für das Web produzieren. Aktuell bieten
über die Hälfte (56 Pro- Filmträger: 78 Prozent der Web-Branchenverzeichnisse wie Daszent) der untersuchten oertliche.de oder Gelbseiten.de bieten bereits Image-Videos an
O
bwohl die Investitionen in Social Media
kontinuierlich wachsen, sind sich 50
Prozent der Unternehmen in der World
Federation of Advertisers (WFA) nicht
sicher, ob sich der Einsatz lohnt. Weitere 23
Prozent halten die Investitionen für rentabel, 27 Prozent bewerten den Ertrag als
durchschnittlich oder niedrig. Zu diesem
Ergebnis kommt die Studie „Value of a Fan“
von Millward Brown. Allerdings steigerten
96 Prozent der befragten Mitglieder die Investitionen im Bereich Social Media. Gut
ein Viertel gab an, der Betrieb von Fanpages
koste mehr Geld und Zeit als angenommen.
Die Ziele der Unternehmen ähneln sich:
85 Prozent wollen mit Fanpages die Markenloyalität steigern und neue Erkenntnisse gewinnen. 80 Prozent suchen mehr
Anhänger für die Marke. Die in der WFA
zusammengeschlossenen Verbände und
Unternehmen kommen aus fünf Kontinenten und repräsentieren rund 90 Prozent der globalen Ausgaben im Bereich der
Marketingkommunikation. Auch die 50
größten Werbungtreibenden weltweit sind
hier organisiert. häb
❚
29_Marketing_Auftakt2.qxd
7/11
30.03.2011
17:14 Uhr
4. April 2011
Seite 29
MARKETING & WERBUNG
Groupon dreht weiter auf
A
b durch die Decke: Laut des US-amerikanischen Blogs Techcrunch.com
hat der Gutscheindienst Groupon.com im
Januar 2011 rund 89 Millionen US-Dollar
mit Werbung umgesetzt. Im Januar 2010
waren es „nur“ elf Millionen Dollar. Insgesamt realisierte der derzeit
hellste Stern unter den jungen Internet-Riesen im Jahr
2010 in den USA einen Umsatz von 460 Millionen Dollar. Das entspricht 60 Prozent
des weltweiten Umsatzes, der
auf 760 Millionen Dollar geschätzt wird, und das zwei
Jahre nach Gründung – und
vor der jetzt angekündigten
neuen Wachstumsoffensive.
Zur Erinnerung: Groupon
verschickt Newsletter mit
Rabattangeboten von regionalen Händlern und Dienstleistern. Klickt ein User auf
die Anzeige, genauer den Coupon, kassiert Groupon eine
Provision von dem Händler.
Damit besetzt das in Chicago
beheimatete Unternehmen
den vielversprechenden und
wachsenden Markt der lokalen Online-Werbung. Bislang
gilt dieses Segment noch als
ungeborgener Schatz.
Entsprechend ist ein Ende
des Booms nicht abzusehen.
Gründer und CEO Andrew
Mason plant aktuell den Bör-
Rabatt-Riese: Groupon ist laut
Forbes das am schnellsten wachsende Unternehmen weltweit
sengang. Laut des US-Wirtschaftsmagazins „Bloomberg
Businessweek“ wird das
Unternehmen mit mindestens 15 Milliarden Dollar bewertet, es geht aber von deutlich mehr aus. Groupon
selbst hofft auf eine Bewertung von bis zu 25 Milliarden
Dollar. Kleiner Sidestep: Die
Samwer-Brüder und der
Holtzbrinck Verlag können
sich bereits die Hände reiben,
hatten diese doch Ende 2009
den deutschen Klon Citydeal
gegründet und ihn ein halbes
Jahr später an das Original
verkauft. Die Bezahlung erfolgte in Groupon-Aktien.
Der Wert des Unternehmens
lag vor etwa einem Jahr noch
bei 1,35 Milliarden Dollar.
Laut eigenen Angaben schickt Groupon
mittlerweile 70 Millionen Nutzern weltweit
täglich Rabattangebote zu und ist in 500
lokalen Märkten aktiv. Ab Juni soll Robert
Bosch (siehe Personalien, S. 54) als Senior
Vice President Business Development
EMEA den Auf- und
Ausbau nationaler und
internationaler Partnerschaften mit Herstellern, Händlern und
Markenartiklern
in
Europa, dem Mittleren
Osten und Afrika vorantreiben. Groupon
stehe, so Bosch, auch für E-Commerce,
Restplatzvermarktung, Neukundengewin-
Internet World BUSINESS
29
nung, Drive to Store, Community Shopping und
Local Service. Die Kontakte
des früheren Sales-Chefs
von Axel Springer zu großen Werbekunden helfen
sicherlich, Groupon auch
hierzulande als Alternative zu klassischer
Medienwerbung und als neuen Weg im
Marketing zu etablieren. häb
❚
30_Performance_News_0711.qxd
12:04 Uhr
MARKETING & WERBUNG
Internet World BUSINESS
LIGATUS
French Connection
Das Performance-Netzwerk Ligatus hat eine
exklusive Vermarktungskooperation mit
französischen Print-Titeln abgeschlossen.
Der Werbevermarkter, der sich auf TextLink-Anzeigen auf Premium-Content-Seiten
spezialisiert, platziert seine Formate jetzt in
den digitalen Ausgaben der Tageszeitungen
„L’Equipe“, „Les Echos“, „Le Figaro“, „Libération“, „Le Parisien“/„Aujourd’hui en France“
und der Wochenzeitschriften „L’Express“,
„Le Nouvel Observateur“, „Le Point“. fk
COMA
Beck’s Bier ganz persönlich
Neue Wege hat die Münchner Web-Agentur Coma beim Relaunch der Website für
die Biermarke Beck’s beschritten. Der Nutzer wird aufgefordert, Freunden in seinem
Netzwerk aktiv interessante Inhalte aus
dem Beck’s-Kosmos vorzustellen. Das Ergebnis: Das Aussehen der Website unterscheidet sich von Nutzer zu Nutzer und
wird nicht von der Brauerei bestimmt,
sondern von den Freunden. Starttermin:
Montag, 4. August 2011. fk
Seite 30
SEA: Bieten auf fremde Markennamen ist bei Online-Reiseseiten weitverbreitet
S
eit Anfang des Jahres
besseren Quality Rank als
2011 hat sich die Zahl der
jede andere Website, deren
Betreiber zwar auf „Tchibo“
Fremdbucher bei Adwordsals Keyword bieten kann,
Kampagnen durchschnittden geschützten Markenlich mehr als verdoppelt, das
namen jedoch weder auf
ergab eine Studie des Webseiner Website noch im
Analyse-Spezialisten Xamine
Adwords-Text verwenden
aus München. Bei einer
darf. Allerdings funktioniert
Auswertung der Adwordsdas nur, wenn Tchibo selbst
Kampagnen von Werbungüberhaupt auf die eigene
treibenden aus fünf BranMarke bietet.
chen ermittelten die Experten im Durchschnitt 35
Preisniveau steigt
Fremdbucher pro Kampagne. Fremdbucher bedeutet,
Nach Ansicht von Xaminedass ein Unternehmen auf
Chef Peter Herold geben vor
den Firmennamen oder
allem im Versicherungseinen Produktnamen eines Gerangel bei den Reiseseiten: Gebote auf fremde Marken sind die Regel
bereich viele BranchengröWettbewerbers als Keyword
ßen hohe Gebote auf die
in einer Adwords-Kampagne bietet. Ziel: tern schwer, in der Platzierung am Mar- eigenen und die Kokurrenzmarken ab, um
Wenn ein Surfer bei Google nach einem keninhaber vorbeizuziehen, denn der hat Wettbewerber auszubluten. Denn egal wer
bestimmten Produkt oder Unternehmen beim Quality Score automatisch die Nase am Ende die Nase im SEM-Ranking vorn
sucht, taucht sein Wettbwerber, wenn vorn. Um beim (fiktiven) Kaffee-Beispiel hat, der Markeninhaber oder sein Wettbeschon nicht an einer Top-Position im or- zu bleiben: Die Website von Tchibo erhält werber: Das Preisniveau für Adwords mit
ganischen Ranking, so doch wenigstens beim Keyword „Tchibo“ einen erheblich diesem Keyword steigt. fk
❚
mit einer Textanzeige auf. Frei nach dem
Motto: Wenn der Kunde sich für TchiboKaffee interessiert, gefällt ihm vielleicht
Schlacht um die Marken-Keywords der Wettbewerber
auch Jacobs-Kaffee.
Durchschnittliche Anzahl Fremdwerbungtreibender pro SEA-Kampagne
Besonders ausgeprägt ist dieser Fremdbuchereffekt nach Xamine-Erkenntnissen
80
in der Reisebranche. Während sich Unternehmen in anderen Branchen meist nur
60
mit 20 bis 25 Wettbwerbern – im Bereich
Marktdurchschnitt
über diese fünf Branchen
Mode sind es gar nur 15 – um die besten
40
Positionen bei den Google-Textanzeigen
balgen müssen, bieten bei Reise-Websites
20
im Schnitt über 80 Wettbewerber auf Key0
words, die Markennamen enthalten.
Allerdings macht es der Gebotsalgorithmus von Google Adwords den Fremdbie-
Website-Betreiber, die mit Advertisern
in Kontakt kommen wollen, haben beim
Speed-Dating auf der Affiliate Tactixx
Gelegenheit dazu. Der Affiliate-MarketingKongress findet am 12. und 13. April im
Rahmen der Internet World 2011 statt.
Das Speed-Dating wird von Explido und
Commission Junction organisiert. Anmeldungen unter [email protected] fk
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Sie finden sie in der DienstleisterDatenbank der INTERNET WORLD Business
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© INTERNET WORLD Business 7/11
Studie ergibt: E-Mail-Reichweite um bis zu 40 Prozent höher
D
ie Reichweite von E-Mailings ist um
bis zu 40 Prozent höher als von den
Mail-Programmen ausgewiesen. Dies ist
das Ergebnis einer Studie des E-Marketing-Spezialisten Agnitas. Testauswertungen haben ergeben, dass zahlreiche Empfänger von E-Mailings, die von den Ver-
IT
Mode
In der Tourismusbranche ist Fremdbieten weitverbreitet, im Bereich Mode dagegen nicht so sehr
Öffnungsraten täuschen
Individueller Inhalt: Die neue Beck’sSeite setzt auf Social Networking
Speed-Dating in München
7/11
Drängeln um die Keywords
Quality Score entscheidet
AFFILIATE TACTIXX 2011
4. April 2011
Foto: Fotolia / AZP Worldwide
30
31.03.2011
sandlösungen als „Nicht-Öffner“ bewertet
werden, diese dennoch lesen. Tatsächlich
werden die Newsletter nicht nur gelesen,
sondern auch „geklickt“. Bei kommerziellen
Angeboten werden sogar Waren von den
sogenannten „Nicht-Öffnern“ bestellt. Die
Erklärung für den scheinbaren Widerspruch: Viele Mail-Empfänger
lesen die Mail bereits im Vorschaufenster, ohne dass dies als „Öffnen“
gewertet würde. Und oft ist das
automatische Laden von Bildern
deaktiviert, so wird dann das Zählpixel für die Auswertung nicht mitgeladen. Agnitas-Gründer Martin
Aschoff nennt diesen Effekt die
„Bilderfalle“ und sagt: „Bei WerbeNewslettern, die im Schnitt gemessene Öffnungsraten zwischen sieben und 15 Prozent haben, kann
man davon ausgehen, dass tatsächDie „Bilderfalle“: Ein Teil der Newsletter wird in der
lich zehn bis 20 Prozent der EmpVorschau gelesen – und gilt als „ungeöffnet“
fänger den Newsletter lesen.“ fk ❚
Quelle: Xamine
Google: Neue
Geo-Option
W
erbungtreibende, die bei Google
Suchwortwerbung buchen, können
seit Kurzem den geografischen Bezug ihrer
Textanzeigen verbessern. Seit Mitte März
bietet das Adwords-Konfigurationsmenü
dem Kunden die Optionen „Ausrichtung
über Standort“ und „Ausrichtung über
Suchabsicht“ zur Wahl.
Bei „Ausrichtung über Standort“ wird
der Standort des Surfers nach Möglichkeit
über seine IP-Adresse oder über sonstige
technische Signale seines Endgeräts ermittelt. Wer nach einem Zahnarzt sucht
und von Google in München lokalisiert
wird, bekommt bevorzugt Dentisten in
München angezeigt. Die zweite Option
heißt „Ausrichtung über Suchabsicht“.
Wer also eine Ferienwohnung in Husum
sucht, obwohl er in Berlin wohnt, bekommt mit dieser Methode das Gewünschte angezeigt. Bislang kombinierte
Google automatisch beide Varianten, diese
Option besteht nach wie vor. fk
❚
31_1&1_InternetDSL.qxd
30.03.2011
17:36 Uhr
Seite 31
32-33_Facebook_Marketing_II.qxd
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Internet World BUSINESS
10:09 Uhr
Seite 32
MARKETING & WERBUNG
4. April 2011
7/11
SERIE: FACEBOOK-MARKETING (TEIL 2)
Facebook-Nutzer gezielt erreichen
Facebook bietet für Werbekunden ein sehr detailliertes Zielgruppen-Targeting an. In Verbindung mit einer
optimierten Landing Page können so hohe Konversionsraten erzielt werden
enschen haben Hobbys und
Interessen und treffen sich
Facebook-Werbung optimieren
tagtäglich mit Gleichgesinnten.
Werbung auf Facebook gewinnt auch in DeutschDieses Verhalten ist auch in Faceland an Dynamik. Diese dreiteilige Serie zeigt
book zu erkennen. Der eigene
Ihnen, worauf es dabei besonders ankommt.
Freundeskreis betreibt die glei❚ Folge 1: Aktuelle Werbeformate – welche
chen Sportarten, geht auf die
Möglichkeiten Facebook Ihnen bietet
gleichen Musikkonzerte oder hat
Ausgabe 6/2011
ähnliche Vorlieben für Reiseziele.
❚ Folge 2: Targeting-Optionen und ihre
Über die Interessen und MerkGrenzen im deutschen Facebook-Angebot
male der Nutzer ergeben sich
Ausgabe 7/2011
spannende Möglichkeiten für
❚ Folge 3: Kampagnenoptimierung im Zuzielgerichtete Werbekampagnen.
sammenspiel mit anderen Werbekanälen
Eine neue Dimension ist das
Ausgabe 8/2011
Targeting, denn bisher war die
Alle bereits erschienenen Teile dieser Serie finAussteuerung einzelner Nutzer
den Sie unter www.internetworld.de/webcode
nach demografischen MerkmaWEBCODE 1106016
len wie Alter, Geschlecht oder
Wohnort nicht so ohne Weiteres
möglich. Von den großen Plattformen im Netz bietet Facebook die
kaum einer gibt es als Interesse an. Einige
effektivste Möglichkeit des Targetings.
Wenige geben „Reisen“ oder „Reisen in
Facebook-Nutzer können nach
ferne Länder“ an. Während die großen
verschiedenen Merkmalen ausgePauschalanbieter auf Targeting verzichten
wählt und angesprochen werden:
und ihre Kampagnen in die Breite laufen
Dazu zählen die demografischen
lassen können, tun sich Spezialanbieter
Angaben in ihren Profilen, ebenso
schwerer. „Die Zielgruppe ab 40 Jahre, die
persönliche Interessen, die Ausbilsich für Gruppenreisen in Simbabwe oder
dung oder der Arbeitgeber. Außer- Anders als Abverkauf: Bei der Facebook Landing
Trekkingtouren in Nepal interessiert, outet
dem können die Nutzer gefiltert Page geht es darum, Menschen zu Fans zu machen
sich nicht einfach so“, bestätigt Markus
werden nach der Art der VerbindunEberius, Commercial Manager bei Djoser
gen, die sie zur Fanpage haben. So lassen sichtbar sind. Ebenso lassen sich Nutzer Reisen, die Erfahrungen in Facebook. Aufsich Nutzer ansprechen die bereits mit der ansprechen, die Fans zu ihren Freunden wendig gestalte sich hier die Suche nach
Seite verbunden sind („Gefällt mir“) be- zählen. Meist bestätigt sich die Annahme, Interessen, die die jeweilige Zielgruppe neziehungsweise noch nicht verbunden sind. dass das direkte Umfeld eines Fans eine ben Reisen noch haben könnte.
Damit lassen sich Anzeigen schalten, die höhere Affinität zur Seite hat als der
Clustern der Kampagnen
nur für Fans oder nur für Nicht-Fans Durchschnitt. So lassen sich Konversionsraten steigern.
Gut funktioniert die Auswahl nach den
demografischen Angaben, also Wohnort,
Eine Frage der Freizügigkeit
10 Tipps zur Gestaltung
Alter und Geschlecht. Mit diesen AusEin Großteil der veröffentlichten Beispiele wahlkriterien lassen sich regionale Aktiovon Facebook Landing Pages
für treffgenaue Facebook Ads stammt von nen fahren oder getrennte Kampagnen für
Folgende Punkte sollten Sie bei der GestalKampagnen US-amerikanischer Werbung- Frauen oder Männer.
tung von Facebook Landing Pages beachten:
treibender. Jenseits des Teichs ist die Zahl
1. Geben Sie dem User einen Grund dafür,
der Nutzer naturgemäß deutlich höher.
Facebook Fan zu werden – etwa die TeilAußerdem geht das Publikum dort freizünahme an Gewinnspielen etc.
giger mit seinen Daten um als in Deutsch2. Vermeiden Sie tote Facebook Landing
land – dem Land mit dem höchsten Anteil
Pages à la „Wir freuen uns, dass Sie hier
an Street-View-Abstinenzlern. Hierzulande
sind“ ohne weiterführende Aktionen.
geizt der Facebook-Nutzer mit der Be3. Facebook lebt von Likes, Shares und
kanntgabe seiner persönlichen Angaben,
Kommentaren – setzen Sie auf Interakdies hängt allerdings auch vom Alter des
tion mit den Besuchern.
jeweiligen Users ab. Trotzdem hat Face4. Exklusive Inhalte für Facebook verhinbook auch bei uns genügend Nutzer, um
dern, dass die Landing Page ein Spiegelmit den Targeting-Einstellungen bei Marbild der Website / des Shops wird.
ketern zu punkten. Das Targeting ist nur
5. Call to Actions sind auch für Facebook
etwas aufwendiger und muss zielführenLanding Pages wichtig (Warum nicht
der eingesetzt werden.
auch im Facebook-Stil?)
6. Usability- und Conversion-Regeln gelten
auch auf Facebook Landing Pages (Orientierung, Steuerbarkeit, Wording etc.)
7. Bieten Sie multimediale Inhalte – reine
Texte und Links langweilen die User nur.
8. Branding und Corporate Identity / Corporate Design nicht vergessen!
9. Geben Sie dem Fan auch einen Grund,
wiederzukehren.
10. Sprechen Sie die Zielgruppe an – zum
Beispiel über ihre Interessen.
Foto: Fotolia / Perros19
M
Dabei ist es durchaus sinnvoll, nicht nur
die Interessen auszuwählen und die Kampagne dann starten zu lassen – was im
Wesentlichen einem Schuss in den Nebel
gleichkommt. Es empfiehlt sich, seine
Kampagnen zu untergliedern, beispielsweise nach verschiedenen Altersgruppen.
Facebook spricht hier gern von „Age
Buckets“: Eine Kampagne wird im Facebook-Werbeanzeigenmanager mehrfach
angelegt, jedoch in jeweils unterschiedlichen Altersgruppen. Auch weitere Merkmale können hier variiert werden. So sieht
der Kampagnenmanager, welche Kampagnen mit welchen Merkmalen am besten
konvertieren.„Wie bei Bild/Text-Anzeigen
im klassischen Display-Bereich ist auch
hier auf geeignete Texte zu achten mit passenden Angeboten, Fragen oder Aufforderungen sowie wechselndem Bildmaterial,
um einer Banner-Blindheit der FacebookNutzer zuvorzukommen“, erklärt Lukas
Schertel, Head of Display Advertising bei
Explido Webmarketing.
Im Werbeanzeigenmanager lassen sich
Berichte zur Leistung der Werbeanzeigen
und zur Demografie der Antwortenden
erstellen sowie Profile der Antwortenden
und die Besuchszeit nach Impressionszeit
erfassen. Mit diesen Daten lassen sich die
Kampagnen weiter individuell austarieren. Derzeit ist hier meist noch Handarbeit
gefragt. Einige Anbieter haben ihre Werkzeuge aus dem klassischen Bid Management aufgebohrt, um sie auch für Facebook-Kampagnen fit zu machen. Darüber
mehr in der nächsten Ausgabe.
Die perfekte Landung
Die Optimierung der verschiedenen Targeting-Möglichkeiten endet jedoch nicht
bei der Interessenauswahl und dem
attraktivsten Bildmotiv.
Reisen in ferne Länder
Im Praxisbeispiel der ersten Folge (siehe
Ausgabe 6/11, Seite 16) wurde die Musikmesse-Seite in Facebook näher beleuchtet.
Hier ist das Targeting relativ einfach zu gestalten: Die Fans der Musikinstrumentenmesse geben bereitwillig Interessen von
sich preis, wie Saxophon spielen, DJ, Musik machen und mehr.
Schwieriger wird es schon beim Thema
Reise – nahezu jeder fährt in den Urlaub,
Einladung an Freunde des Hauses: Der Internet-Kontaktlinsenversender Meinelinse.de richtet
sich direkt an potenzielle Fans. Über das zentrale Bildmotiv fühlt sich der Besucher der Website
angesprochen; zudem werden ihm Vorteile in Aussicht gestellt, wenn er zum Fan der Site wird
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4. April 2011
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Seite 33
MARKETING & WERBUNG
Targetings wird an dieser Stelle leider noch
gar nicht genutzt; hier bietet sich aber
eine gute Möglichkeit, die Anzahl der
interessierten und aktiven Fans in die
Höhe zu treiben.
Den sichtbaren Bereich beachten!
Fan werden leicht gemacht: Die Facebook Landing Page von Red Bull zeigt Erstbesuchern
dezent ausgegraut, was sie alles sehen könnten, wenn sie Fan des Energy Drinks würden. Wohin
genau sie dazu klicken müssen, erklärt das zentrale Bildmotiv sehr plakativ
„Um eine größtmögliche Conversion Rate
bei Fanpages zu erzielen, nämlich den
Klick auf den ,Gefällt mir‘ Button, sollten
die Inhalte der Werbeanzeige mit denen
der Landing Page abgestimmt sein, damit
die User ihr anfängliches Interesse an der
Werbeanzeige auch auf der Fanpage bestätigen“, sagt Ina Croissier, Facebook-Expertin beim Hamburger Social-Media-Spezialisten Ethority. „Die Landing Page muss
Lust auf mehr machen, also visuell ansprechend gestaltet sein und die Neugierde
wecken, indem kommuniziert wird, was
den User auf der Fanpage erwartet, zum
Beispiel Aktionen, Insights zur Marke/
Produkt, Support oder Events.“
Das Ziel beim Klick: Fan werden
Mittels Targeting soll nicht nur die Klickrate auf der Anzeige optimiert werden,
vielmehr soll der Klickende zum Fan werden, um ihn über die Inhalte und Aktionen
auf der Pinnwand und in entsprechenden
Facebook Apps als Kunden zu gewinnen
und ans Unternehmen zu binden. Es gilt,
den gesamten Prozess im Auge zu behalten
und auszusteuern. Hier ist die richtige
Landing Page, passend zu Alter, Geschlecht, Interesse oder Typ, ein wichtiger
Faktor. Alle Bemühungen wie gutes Targeting oder gute Ad-Texte verpuffen förmlich, wenn der Besucher auf einer schlechten Landing Page oder Willkommensseite
einer Fanpage landet. Fehlende Zielgruppenansprache, keine Orientierung, nicht
auffindbare Klickaufforderungen und
mehr sorgen dafür, dass der Besucher die
Landing Page wieder verlässt – ohne den
gewünschten Klick.
Was sind Facebook Landing Pages?
Die Konzeption und Optimierung von
Facebook Landing Pages stellt eine neue
Herausforderung dar, der sich ein Werbungtreibender stellen muss, möchte er
das Maximum aus den eigenen FacebookKampagnen herausholen.
Der Klick auf eine Facebook Ad – die in
der rechten Spalte der Facebook-Seite
platziert ist – sollte die Nutzer idealerweise
nicht auf die Pinnwand oder eine Standard-Willkommensseite innerhalb der
Fanpage führen, sondern auf gezielte Landing Pages, die als Klickziel hinterlegt werden können. Aktuell verlinken viele Werbungtreibende auf eine Facebook Landing
Page, die für alle Zielgruppen gleich aussieht. Das volle Potenzial des Zielgruppen-
Viele Fanpage-Betreiber haben gar keine
Landing Page. Das bedeutet: Klickziel der
Facebook Ads ist die Pinnwand der Fanpage. Die Frage für den Nutzer lautet
dann: „Was will ich denn hier?“ Eine Landing Page kann analog zu ihrem Pendant
bei Websites und Shops als eine Art Startseite angesehen werden. Das bedeutet, der
Content, der hier abgebildet wird, muss
unbedingt priorisiert werden.
Dabei muss der sichtbare Bereich
(Viewport) beachtet werden, denn die
Facebook-Navigation im oberen Bereich
nimmt schon einen großen Teil des Raums
ein. Somit bleiben nicht viele Pixel in der
Höhe, auf denen man die wichtigste Botschaft platzieren kann, da viele Nutzer immer noch eine Bildschirmauflösung von
1.024 x 768 Bildpunkten verwenden.
Die Entscheidung für eine Facebook
Fanpage ist schnell gefasst und leicht realisiert. Doch einfach nur Produkte und
Dienstleistungen auf die Fanpage zu
stellen reicht nicht aus, um die Zielgruppe
zur Interaktion zu motivieren. Ziele wie
Abverkäufe oder Anfragen prominent auf
der Landing Page abzubilden, stellen
daher den völlig falschen Weg dar, Fans zu
aktivieren.
„Die Konzeption und Gestaltung einer
speziellen Facebook Landing Page für
unterschiedliche Zielgruppen ist ähnlich
komplex wie die Gestaltung von Landing
Pages für Websites und Shops“, so Gabriel
Beck, Experte für Landing-Page-Optimierung und Betreiber des Fachblogs Conversion Doktor. „Die Erkenntnisse aus der
Landing-Page-Optimierung finden auch
in Facebook Verwendung.“ Allerdings gibt
es auch Unterschiede, denn ein FacebookNutzer befindet sich meist in einer anderen Situation als etwa ein Google-Nutzer.
Besucher interagieren mit Fanpages
Ein Trugschluss, dem viele Betreiber von
Facebook-Seiten erliegen, ist es, den Besucher unbedingt auf die eigene Website
schicken zu wollen. Da Internet-Nutzer
Internet World BUSINESS
33
Ausblick: Landing Page Testing
als Erfolgsfaktor
Landing-Page-Optimierung und Testing ist
derzeit eines der probatesten Mittel, um die
Conversion Rate und damit den Return on
Investment von Performance-Kampagnen zu
steigern. Mithilfe einfacher A/B- oder multivariater Tests wird untersucht, worauf die
Zielgruppe reagiert. Headlines, Layouts, Buttons, Texte und vieles mehr werden dabei
variiert und die Auswirkung auf Klickraten
und Abverkäufe gemessen.
Für die Conversion-Optimierungs-Spezialisten eröffnet sich auf Facebook eine neue
Testing-Plattform, auf der ganz neue Regeln
und Kennzahlen gelten. Interessant könnten
folgende beispielhafte Fragen werden:
Welche Landing-Page-Variante …
❚ bringt mehr Fans (Klick auf „Gefällt mir“Button)?
❚ bringt mehr aktive Fans (gemessen an der
Anzahl der Kommentare oder Likes)?
❚ bringt mehr Fans, die Bilder hochladen?
❚ bringt mehr Fans aus einer bestimmten
Region?
❚ bringt mehr Fans einer bestimmten
Altersgruppe?
❚ bringt mehr Fans mit einem bestimmten
Interesse?
❚ bringt mehr Fans, die wiederum mehr als x
Freunde haben?
immer mehr Zeit auf Facebook verbringen, sei es am heimischen PC oder auch
mobil, kann es nicht Sinn und Zweck sein,
diese Nutzer mit aller Gewalt wieder auf
die Webseite oder in den Shop zu leiten.
Es ist wichtig, die Fanpage nicht als
Spiegelbild der Website zu betrachten und
ein Nutzer auf der Website ist genauso viel
Wert wie einer auf der Fanpage – beide
beschäftigen sich mit dem Unternehmen
beziehungsweise Produkt.
Die Nutzer brauchen einen guten
Grund, warum sie von einer Fanpage zur
Website oder umgekehrt wechseln sollen.
Dies kann mithilfe von exklusiven Angeboten und besonderen Aktionen erreicht
werden. Allerdings geht es in Social Media
nicht darum, mit dem Hammer einen
Abverkauf zu erzielen – diese Form der
Vermarktung ist in der Regel ein Schuss
nach hinten. Die Erfahrung zeigt, dass
gerade verärgerte Fans ihren Frust in den
sozialen Medien äußern.
Imageschäden für die betroffenen
Unternehmen sind die Folge. „Die klare
Trennung zwischen Fanpage und Website
wird bald verschwimmen. Ziel ist es, mit
Interessenten und Kunden zu kommunizieren, sei es auf Facebook oder auf der
Website“, so die Einschätzung Becks.
Es geht um Menschen, nicht Käufe!
Auf den Viewport achten: Die Bildschirmauflösung 1.024 x 768 Pixel ist immer noch weitverbreitet. Der Sanitärfachmann Hansgrohe (links) nutzt
das Format für seine Facebook Landing Page optimal aus, alles oberhalb der roten Linie ist mit einem Blick zu erfassen. Die Landing Page von Nutella
(rechts) dagegen hat ihren Call to Action („Klicke auf ,Gefällt mir’ und werde Fan!“) zu tief angeordnet – außerhalb des Viewport
Die Intention eines Facebook-Nutzers
beim Klick auf eine Fanpage ist eine völlig
andere als die, die vielleicht ein GoogleNutzer hat, der nach einem Online-SchuhHändler sucht. Häufig steht bei Facebook
Neugierde oder der Wunsch nach Unterhaltung im Vordergrund, selten eine konkrete Kaufabsicht. Dieser Unterschied
sollte jedem, der Facebook Fanpages konzipiert, bewusst sein. Ziel ist es, ein Band
zwischen Unternehmen und FacebookNutzern zu knüpfen. Die Eintrittstür stellt
dabei der „Gefällt mir“-Button dar, mit
dem der Nutzer zum Fan wird.
❚
Boris Wollny
34_Dynamische-Werbemittel.qxd
34
30.03.2011
Internet World BUSINESS
17:16 Uhr
Seite 34
MARKETING & WERBUNG
4. April 2011
7/11
AKTUELLE WERBEFORMATE
Web-Werbung mit mehr Relevanz
Retargeting machte sie bekannt, jetzt ergeben sich für dynamische Werbemittel immer mehr Einsatzgebiete
D
ie Nachfrage nach dynamischen Werbemitteln steigt enorm“, sagt Andreas
Schwibbe, Geschäftsführer bei Adnologies.
Bereits seit 2004 bietet der Hamburger
Adserving-Dienstleister dynamische Werbemittel an. Aber erst der vor zwei Jahren
einsetzende Retargeting-Boom machte sie
populär.Vom System des Anbieters werden
bereits rund 35 Prozent aller Werbemittel
dynamisch generiert. Selbst wenn dieser
hohe Anteil nicht repräsentativ ist – Adnologies ist stark auf den Bereich Retargeting
fokussiert –, zeigt er doch eine eindrucksvolle Entwicklung: Vor gut zwei Jahren lag
der Anteil der dynamischen Werbemittel
bei Adnologies praktisch bei null.
Dynamische Werbemittel werden aus
verschiedenen Elementen nach definierten
Regeln in Echtzeit erstellt. Für RetargetingKampagnen gelten dynamische Display Ads
als Mittel der Wahl: Interessenten werden
über Cookies markiert, bei einem späteren
Besuch wiedererkannt und mit individuell
zugeschnittener Werbung erneut angesprochen. „Viele unserer Kunden setzen dynamische Ads mittlerweile aber auch kontextbasiert ein. Dabei werden vor allem die
Werbeaussagen dynamisch angepasst“, sagt
Schwibbe. Die Botschaften im Banner passen sich an Seiteninhalte oder Suchanfragen
an. Die Prozesse im Hintergrund laufen in
kürzester Zeit ab. „Wir benötigen maximal
0,2 Sekunden, um alle Informationen zu
berücksichtigen und ein Banner dynamisch
zu generieren“, so Schwibbe.
Interview
Henner Heistermann,
Geschäftsführer der
E-Commerce-Beratung
Shop Strategen ECC
in Hamburg
❚ www.shopstrategen.de
„20 Prozent höhere
Klickraten“
Aktuelle Angebote: Display Ads von Vontobel
Am Puls des Spiels: Wettangebote mit
aktuellem Spielstand von Betfair
entwicklung angepasst. „Besonders elegant
ist die Verbindung aktueller Kurse mit dazu
passenden Anlageprodukten. Wir arbeiten
an solchen Lösungen“, so Riepenhausen.
Die Relevanz der auf den Einzelnen bezogenen Werbung sorgt für hohe Klick- und
Conversion Rates. „Mit dynamischen Werbemittel sparen Werbungtreibende auch Kosten,
„Mit dynamischen
denn sie müssen nicht eine
Fülle statischer Banner von
Werbemitteln sparen Werbungeiner Agentur kreieren lastreibende auch Kosten.“
sen“, erläutert Heike Lindner, Country Manager
Heike Lindner
Deutschland bei dem TechCountry Manager Deutschland Mediaplex
nologie-Dienstleister Mediaplex. Advertiser müssen
Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig: lediglich ein Template mit Platzhaltern soVon der Airline, die bei schlechtem Wetter wie Bilder, Texte und eine Tabelle mit Ausautomatisch Reisen in den sonnigen Süden lieferungsregeln hinterlegen. Das System
bewirbt, über Pharma-Unternehmen, die je liest die im Cookie gespeicherten Informanach Temperatur und Jahreszeit Schnup- tionen aus, greift auf die hinterlegten Elefen- oder Heuschnupfenmittel anpreisen, mente zu und erstellt daraus automatisch
bis zu Wettanbietern, die Wett- oder Spiel- und in Echtzeit Werbemittel mit der für den
stände im Werbemittel einblenden. Inter- User passenden Bild-Text-Kombination.
nationale Anbieter können anhand der IPMehr Klicks, weniger Kosten
Adresse das Herkunftsland des Users ausmachen und ein passendes Werbemittel „Mit dynamischen Werbemitteln kann man
generieren – in der Sprache des Betrachters, schnell auf wechselnde Gegebenheiten reamit dem Preis in dessen Währung.
gieren, etwa mit Sonderpreisen Lagerbestände abHohe Relevanz
verkaufen und ein anderes
Immer, wenn aktuelle Informationen die Produkt kommunizieren,
Relevanz erhöhen, ergeben im Browser ge- sobald das beworbene ausnerierte Ads Sinn.„Dynamische Werbemit- verkauft ist“, so Christian
tel sind im Kommen, vor allem bei Finanz- Altemeier von Flashtalking,
produkten“, sagt Tim Riepenhausen, Leiter Dienstleister für Rich-MeBusiness Development bei Adisfaction. Für dia- und Video-Adserving.
die Bank Vontobel setzt die Agentur Dis- Seiner Ansicht nach werplays mit diversen Konzepten ein. Wertpa- den dynamische Ads künftig häufiger eingepiere verändern permanent ihren Kurs. Ein setzt, „weil das Medium über Rückkanäle
soeben noch attraktives Investment kann verfügt, schnell und messbar ist“. Da sei es
wenig später uninteressant sein. Daher wer- konsequent, mit dynamischen Bannern die
den die Werbemittel an die aktuelle Kurs- Performance zu steigern.
Saisonal und länderspezifisch: Reiseanzeigen
mit passender Währung von Avis
Auch im Affiliate Marketing tauchen immer
öfter dynamische Werbemittel auf.„Für eine
wiederholte Werbeansprache hat eine dynamische Banner-Erstellung nur Sinn, sofern
das Netzwerk groß genug ist, um genügend
Kontaktpunkte mit einem spezifischen User
zu haben. Ansonsten sind die Profile zu unvollständig“, rät Torben Heimann, Country
Manager Deutschland von Tradedoubler.
Noch 2011 will Tradedoubler seinen Advertisern in Deutschland eine Lösung für dynamische Werbemittel-Auslieferungen anbieten. Andere Netzwerke wie Affilinet oder
Zanox offerieren bereits Ähnliches. Schon
jetzt können in jedem Affiliate-Netzwerk
Werbemittel dynamisch generiert werden –
unabhängig vom Anbieter. FullserviceDienstleister wie Jaron oder Quisma haben
entsprechende Tools im Portfolio.
Für Branding-Ziele sind dynamische
Werbemittel ebenfalls einsetzbar. „Durch
die unterschiedliche Ansprache kann man
Sympathie schaffen. Wenn sich im Rahmen
wiederholter Werbemittelkontakte Botschaften aufeinander aufbauen und den
Nutzer durch intelligente Kommunikation
im Kaufprozess halten, brennt sich das besser in die Köpfe ein als ein statischer Text“,
so Lindner. Werbungtreibende müssten
sich allerdings darauf einlassen – und es
„Dynamische BannerErstellung ergibt nur Sinn,
wenn das Netzwerk groß ist.“
Torben Heimann
Country Manager Deutschland Tradedoubler
geschickt anstellen. „Denn die Conversion
der dynamischen Werbemittel hängt letztlich davon ab, wie clever die Kommunikationsstrategie des Unternehmens ist.“
❚
Karsten Zunke
Herr Heistermann, welche Rolle
spielen dynamische Werbemittel derzeit in der Beratungspraxis Ihrer
Agentur?
Henner Heistermann: Die Dynamisierung treibt im Moment sehr viele
Internet-Händler um. Nicht nur im
Zusammenhang mit RetargetingMaßnahmen, sondern auch bei der
Aussteuerung von aktuellen und regionalen Informationen gewinnen
die dynamischen Werbemittel daher
an Bedeutung.
Was treibt diese Entwicklung Ihrer
Meinung an?
Heistermann: In erster Linie sind für
Internet-Händler die hohen Klickund Konversionsraten lukrativ. Die
Klickrate liegt nach unseren Erfahrungen um 20 Prozent höher als bei
statischen Werbemitteln, die Konversionsrate um 12 Prozent höher. Insbesondere die Relevanz und die
Aktualität der Produktinformationen innerhalb des Werbemittels spielen dabei eine große Rolle.
Gibt es auch Fallstricke beim Einsatz
dynamischer Werbemittel?
Heistermann: Händler sollten bedenken, dass sich manche Web-Nutzer
unter Umständen entmündigt fühlen, wenn sie stets individualisierte
Werbung sehen und nicht die Angebote, über die Bekannte oder Freunde reden. Mit der richtigen Strategie
sind dynamische Werbemittel eine
große Chance für Shop-Betreiber.
Dafür ist allerdings Fingerspitzengefühl gefragt.
Wo sehen Sie die Zukunft der Dynamisierung?
Heistermann: Das größte Werbemittel
für einen Online-Händler ist sein
eigener Webshop. Auch dieser kann
sich dem Nutzer dynamisch anpassen. Nicht nur Angebote, auch Website-Strukturen sind bereits dynamisierbar – wie die Navigation, die sich
dem jeweiligen Nutzer anpasst. Es ist
sogar denkbar, dem Shop-Besucher
künftig auf Basis seiner Mausbewegungen Produkte zu empfehlen. In
der Dynamisierung steckt noch viel
Potenzial.
35_WebRelation1.qxd
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17:42 Uhr
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17:17 Uhr
Seite 36
MARKETING & WERBUNG
Internet World BUSINESS
4. April 2011
Auf zum Gipfelsturm
Glücklich, wer viele
(Facebook-)Freunde
hat und diese ganz
im Sinne der eigenen
Marketingstrategie nutzen kann – so wie Mammut
für seine aktuelle Social-Media-Kampagne.
Outdoor-Spezialist Mammut feiert sein150-jähriges Jubiläum in Social Media
S
olidarität, Teamgeist und erstklassiges
Equipment sind im Bergsport unerlässlich. Auf diese Werte setzt auch der
Schweizer Ausrüster Mammut und ruft
Outdoor-Fans anlässlich des 150-jährigen Jubiläums 2012 zum größten Gipfelprojekt aller Zeiten auf. So werden bereits
ab diesem Sommer 150 Bergsteigerteams
insgesamt 150 Gipfel weltweit erklimmen. Diese Gipfelstürmerteams sind
Schöne Aussichten:
Die Startseite des
„Peakproject“
❚ Auftraggeber: Mammut Sports Group
AG, Seon (CH)
❚ Projektleiter: Christian Gisi
(Leiter Marketing Communications)
❚ Agentur: Webguerillas, München
❚ Creative Director: Christian Caroli
❚ Art Director: Christian Hüllmann
❚ Text: Roland Völkl
❚ Projektleitung: Ares Georgoulas
❚ Internet: www.mammut.ch/peakproject
❚ Launch: Januar 2011
Vorgestellt von:
Daniel Wette,
CTO der Fairrank
Deutschland GmbH
in Köln
❚ www.fairrank.de
Gipfelstürmer im
Einsatz: Neues aus
dem Basecamp
Steckbrief
❚ Auftrag: Social-Media-Kampagne „Peakproject“ zum 150-jährigen Firmenjubiläum
jedoch nicht mit Profis besetzt, im Internet hat gerade das „ultimative Testevent“
begonnen: Auf der Webseite von Mammut unter www.mammut.ch/peakproject
können leidenschaftliche Gipfelstürmer
einen Berg „gründen“, um einen Platz als
Leiter eines solchen Bergteams zu erhalten.
Hierbei nutzt Mammut geschickt die
Kraft und Reichweite von Social Media,
die Bewerber können sich nämlich von
Facebook-Freunden und der angeschlossenen Mammut-Community unterstützen
lassen, um eine weitere Rekrutierungsphase zu erreichen. So wird die sportliche
7/11
Zielgruppe direkt durch vertraute Personen angesprochen und zur Aktion aufgefordert. Eine netzweite Verbreitung
erfolgt somit quasi ohne werbendes Zutun Mammuts. Das Erstellen eines neuen
Accounts ist auf der Aktionsseite nicht
nötig, einfach nur mit einem Facebook-
Account anmelden und
schon sehen alle Freunde, dass man Hilfe beim
Bergbau benötigt. Abgerundet wird die
Aktion durch Videos
sowie Twitter-Meldungen und kostenlose
iPhone Apps.
Empfohlen und getestet von Freunden –
dies macht die Strategie
von Mammut seit Jahren erfolgreich. Und die
Testevents des Unternehmens gelten inzwischen als Geheimtipp in der Bergsportszene. Mammut
verbindet hier geschickt Werbung mit
der Leidenschaft der Bergbegeisterten.
Das weltweit größte Gipfelprojekt ist
somit eine gelungene Weiterführung
dieser Fokussierung.
❚
Online-Werbung: Neue Etats, neue Kampagnen
Auftraggeber
Auftrag
Dienstleister
Auftraggeber
Auftrag
Dienstleister
Industrie-Verband
Motorrad (IVM)
Entwicklung einer Kommunikationsstrategie inklusive SocialMedia-Aktivitäten, etwa einer Facebook-Kampagne
Nexum
MecklenburgVorpommern
Entwicklung einer Marken- und Kommunikationsstrategie, die
das norddeutsche Bundesland als Urlaubsziel in Szene setzt
Fischer Appelt
Furore
BWV – Berufsbildungs- Integrierte Kampagne für die Versicherer Allianz, Concordia,
B&B
werk der Versicherungs- Hannover Rück-Gruppe, Mecklenburgische, Talanx, VGH Versiwirtschaft
cherungen, VHV Gruppe und Volkswagen Financial Services
OMV
Konzept und Umsetzung einer internationalen Viral-Kampagne
Berger Baader Hermes
Osram
Entwicklung einer Kampagne für die LED-Lösungen von Osram
Gramm
Car Del Mar
Efficient Frontier
Rewe Group
Betreuung des Gesamtetats für die Discounter-Marke Penny
Serviceplan Campaign
Sevenone Adfactory
Robinson
Multimediale Kampagne; Claim: „Vieles können, nichts müssen“
Scholz & Friends HH
4iMedia
123people.de
Online-Vermarktung der Internet-Personensuchmaschine
Ad Pepper Media
BMW
Kampagne zum Saisonstart der Motorradhändler (19. März)
Serviceplan Campaign
Brigitte
Markenkampagne für die Frauenzeitschrift von Gruner + Jahr
DDB Tribal
Betreuung des weltweiten Suchmaschinenmarketing-Etats
Cewe Color
Crossmediale Jahreskampagne für das Cewe Fotobuch
Coca-Cola
Konzeption und Video-Produktion einer „24-Stunden-Session“ W&K /
unter www.coca-cola.com/music, Design der Aktions-Website Sapient Nitro
Sächsische Landesmedienanstalt
Betreuung der Internet-Kommunikation für die Medieninstitution
inklusive eines Relaunchs des Web-Auftritts www.slm-online.de
Inbev Deutschland
Umfangreiche Werbemaßnahmen für die Marke Beck’s Gold
Sonnenklar.tv
Betreuung des Affiliate Marketings für den Reise-Shopping-Sender Affilinet
McCann Erickson
Ihre Meldung fehlt? Bitte Mail an [email protected]
Professional Hairdresser
Top-Ten-Newcomer in den Web-Werbecharts im Februar 2011
Henkel startete im Februar die teuerste Online-Kampagne deutschlandweit für Eurovisionhairdresser.com
Henkel ruft zum Friseur-Wettbewerb auf – im Namen von Schwarzkopf
Produkt
Firma
D
Eurovisionhairdresser.com
Henkel KGAA, Düsseldorf
0,40
Leibniz Pick up! Black+White
Bahlsen, Hannover
0,29
Nivea Vis.Pure+Natural Dam-Gps
Beiersdorf AG, Hamburg
0,27
Wilkinson Hydro Image
Wilkinson Sword, Solingen
0,18
Congstar Surf Flat
Congstar, Köln
0,17
en Eurovision Song Contest, der am
14. Mai in Düsseldorf stattfindet, hat
der Konsumgüterhersteller Henkel zum
Anlass genommen, einen Wettbewerb im
Internet auszurufen: Den Eurovision
Hairdresser Contest. Die Bewerbung des
Events war dem Düsseldorfer Unternehmen 400.000 Euro wert – und ist damit die
teuerste Online-Werbekampagne, die im
Februar deutschlandweit gestartet wurde.
Die Konkurrenten von Henkel, Beiersdorf
und L’Oréal, sind ebenfalls im Ranking
vertreten, das die Bruttowerbeausgaben
für den letzten Monat ausweist. host
❚
Spendings
in Mio. Euro
Garnier Hautkl.akt.2in1 Anti-Pi.-Roll On L’Oréal HUP, Düsseldorf
0,14
Garnier Hautklar Aaktiv Serie
L’Oréal HUP, Düsseldorf
0,14
Webmail.de
Unister, Leipzig
0,12
Rügenwalder Mühlen Würstchen
Rügenwalder Mühle, Bad Zwischenahn
0,11
Alles erlaubt – Eine Woche ohne Regeln Warner Bros. Pictures Germany, Hamburg
© INTERNET WORLD Business 7/11
The Look of Music: Eurovisionhairdresser.com
Zeitraum: 01.02.2011 – 28.02.2011
0,08
Quelle: Nielsen Media Research GmbH 2011
37_Agnitas.qxd
30.03.2011
17:37 Uhr
Seite 35
38_eCom-News1.qxp
38
30.03.2011
17:19 Uhr
Seite 38
E-COMMERCE
Internet World BUSINESS
DIGITALE BÜCHER
Ladenhüter statt Heilsbringer
Nur 21 Millionen Euro wurden hierzulande
2010 laut der Nürnberger Marktforscher
von GfK mit elektronischen Büchern umgesetzt. Das entspricht 0,5 Prozent des gesamten Umsatzes mit Büchern in Deutschland. Die Zahl der an E-Books interessierten Bundesbürger stieg 2010 von sieben
auf neun Millionen, aber nur 540.000 haben tatsächlich ein E-Book gekauft. dz
UPCLOAD.COM
Größenberatung per Webcam
Das Berliner Start-up Upcload.com will
die Retourenquote im Web-Modehandel
senken. Die Gründer Asaf Moses und
Sebastian Schulze haben ein Verfahren
entwickelt, mit dem Online-Kunden per
Webcam ihren Körper vermessen und
dann im Shop die passende Größe für
jedes Kleidungsstück ermitteln lassen
können. Das Ordern unterschiedlicher
Größen von einem Kleidungsstück wäre
damit passé. dz
Eine Größe größer? Upcload vermisst
Kunden per Webcam
MODE-WEBSHOPS
Vier von zehn Frauen kaufen
Fast 15 Millionen Deutsche haben bereits
Bekleidung und Accessoires im Web gekauft, zeigt eine repräsentative Umfrage
im Auftrag des Branchenverbands Bitkom.
Besonders beliebt ist der Kleidungskauf im
Internet bei Frauen: Über 41 Prozent der
weiblichen Nutzer haben schon Mode im
Web bestellt, bei den Männern sind es nur
17 Prozent. Unterschiede zwischen den
Altersgruppen gibt es dagegen kaum. dz
Im Rahmen der Fachmesse „ECOM Berlin“ vom 10. bis 11. Mai 2011 sucht der
Bundesverband des Versandhandels das
beste Internet-Start-up im Bereich „Anywhere-Commerce 2011“. Bewerber dürfen maximal seit fünf Jahren mit einer
eigenen Lösung im deutschen Markt aktiv
sein. Das Geschäftsmodell muss E-Commerce-basiert sein, sich durch eine Innovation im interaktiven Handel auszeichnen
und den Kunden Mehrwert bieten. Die
Einreichungsfrist für Bewerbungen endet
am 20. April 2011. dz
Anzeige
Sie brauchen
eine neue
Online-Agentur?
Sie finden sie in der DienstleisterDatenbank der INTERNET WORLD Business
www.internetworld.de/dienstleister
7/11
Die Einzelhändler kommen
Lokale Modehändler starten eine gemeinsamen E-Commerce-Plattform
M
it einem halben Jahr Verspätung startet unter www.fashion
galerie.de eine gemeinsame E-Commerce-Plattform von Einzelhändlern
im Modesegment, die für den stationären Handel den Weg in den Multichannel-Commerce frei machen soll.
Bereits 2009 stellte der Kaufhausbetreiber Claus Wilhelm Vocke seine
Idee der Fashiongalerie auf dem
„Deutschen Modehandelskongress“
vor. Im Herbst 2010 sollte sie online
gehen. Doch dann stieg Mitgesellschafter Claus Schuster, Inhaber der
Direktmarketingagentur Defacto-x,
unvermittelt aus dem Gemeinschaftsprojekt aus. Und Vocke musste neue Investoren finden, um den erhöhten Kapitalbedarf zu decken,
Warenfinanzierung sowie Fotografie
Marketing verschlangen.
Auf Fashiongalerie.de üben 25 lokale
Mode-Einzelhändler den Schulterschluss und treten der wachsenden Konkurrenz im Web entgegen
gesamt werden über Fashiongalerie Kleidungsstücke und Accessoires für Damen
und Herren von 55 Marken vertrieben,
darunter Namen wie Betty Barclay, Camel
25 Händler auf der Plattform
Active, Cinque, Desigual, Jack & Jones,
Jetzt sind alle Startprobleme beseitigt. Laut Liebeskind, Olsen, Scotch & Soda und das
eines Berichts der Fachzeitschrift „Textil- Hollywood-Label Yummie Tummie.
wirtschaft“ halten nun zehn deutsche Ein- Fashiongalerie.de kauft diese auf eigene
zelhändler 60 Prozent der Anteile an der Rechnung bei den Partnern ein.
neuen Mode-Shoppingmall im Web, darDie Handelspartner wiederum können
unter C.J. Schmidt aus Husum, Robert Ley den Webshop gegen eine einmalige Einaus Euskirchen, Behrens &
richtungsgebühr in ihre
Haltermann aus Itzehoe,
Website einbinden und erStackmann aus Buxtehude,
halten dann Provision,
Bredl aus Ravensburg und
wenn über ihren Shop einKlingenthal aus Padergekauft wird. Konkurrenz
born. Defacto-x bleibt zuwird durch ein ausgefeiltes
mindest als Dienstleister
System vermieden: „Den
für Fashiongalerie.de an
Händlern wird ein PostBord. Weitere 15 Einzelleitzahlengebiet zugewiehändler haben sich dem Claus Wilhelm Vocke will bis
sen, sodass sie bei den entDienst angeschlossen. Ins- zu 60 Einzelhändler andocken
sprechenden Kunden eben-
falls Provisionen gutgeschrieben bekommen, selbst wenn nicht über deren OnlinePräsenz eingekauft wurde“, verdeutlicht
Vocke das Geschäftsprinzip gegenüber der
„Textilwirtschaft“.
Dealclub öffnet sich
Mehr Geld für
Lieferheld.de
den
und
Händler erhalten neuen Absatzkanal für Problemware
ANYWHERE COMMERCE
BVH sucht bestes Start-up
4. April 2011
B
islang wurde auf der Plattform Deal- verkauft werden. Während des Kampagclub.de ausschließlich Problemware nenzeitraums garantiert Dealclub, dass
des Elektronikherstellers Medion unters unter den auf dem Dienst vertretenen
Volk gebracht. Ab April läuft der Exklusiv- Händlern keine Konkurrenzsituation entvertrag mit Medion aus und Dealclub steht, also nicht von mehreren Händlern
öffnet sich auch anderen Händlern und gleiche Produkte angeboten werden.
Voraussetzung für eine Listung sind
Herstellern. Das kündigte Dealclub-Gründer Taifun Aksun auf den „Liveshopping gute Deals, die Bezahlung erfolgt in Form
Days“ in Berlin an. Das Prinzip hinter von Provisionen. dz
❚
Dealclub.de: Registrierte Nutzer, die sich für ein Produkt
interessieren, können per
Mausklick den Preis dafür aufdecken und haben dann genau
33 Sekunden Zeit, sich für den
Kauf zu entscheiden. Danach
bleibt das Produkt dem Kunden für immer verwehrt.
„Der erste Testlauf mit Medion hat uns gezeigt, dass das
Konzept funktioniert“, erklärt
Aksun. Künftig sollen auch andere Händler die Möglichkeit
haben, eigene Shops auf Dealclub zu eröffnen. Pro Kampagne Dealclub.de lässt Kunden nur 33 Sekunden Zeit, sich für
können bis zu zehn Produkte den Kauf eines Produkts zu entscheiden
Tückischer Multichannel
Interessierten Einzelhändlern aus dem
Modesegment steht die Plattform weiter
offen. Bis zu 60 Händler bundesweit hält
Vocke laut „Textilwirtschaft“ für vertretbar.
Allerdings müssen sich Interessenten darüber im Klaren sein, dass sie Marken im
Webshop führen, die sie stationär nicht in
ihren Regalen haben. Ein entsprechender
Abgleich ist laut Vocke nicht möglich.
Technisch setzt Fashiongalerie.de das
Warenwirtschaftssystem „Retail Flow
Enterprise“ des Retail-Solution-Anbieters
Höltl ein. Auch die Business-IntelligenceLösung „M.A.R.S.“ stammt von dem Bad
Hersfelder Softwarehaus. dz
❚
D
er Lebensmittelkonzern Tengelmann
hat in Sachen E-Commerce erneut
zugekauft. Das Unternehmen beteiligte
sich mit 15 Prozent an dem erst im November 2010 live gegangenen OnlineDienst Lieferheld.de aus Berlin. Wie bei
dessem Konkurrenten Pizza.de können
Kunden Gerichte wie Pizza, Pasta, Schnitzel oder Asian Food bei diversen regionalen Lieferservices online bestellen und
nach Hause liefern lassen.
„Die Idee, die hinter Lieferheld.de steht,
hat uns einfach überzeugt“, so Karl-Erivan
W. Haub, geschäftsführender und persönlich haftender Gesellschafter der Unternehmensgruppe Tengelmann. „Lieferheld.de ist eine logische und innovative
Weiterentwicklung der herkömmlichen
Bestellung per Telefon – bequem und ohne lästige Wartezeiten oder Missverständnisse bei der Aufgabe der Bestellung.“
Neben Tengelmann sind auch Holtzbrinck Ventures und Team Europe Ventures
an dem Start-up beteiligt. Die Finanzierungsrunde spülte den Gründern vier
Millionen Euro in die Kasse. dz
❚
39_E-Com_News2.qxp
7/11
30.03.2011
17:22 Uhr
Seite 39
4. April 2011
E-COMMERCE
Dawanda goes Print
Swoopo ist
pleite
Der Marktplatz testet die Werbewirkung eines gedruckten Katalogs
D
ass der Katalog auch im
Web 2.0 nicht tot ist, zeigt
aktuell die Shopping-Plattform für Unikate und Handgemachtes, Dawanda.de. Ab
Ende April soll das 48 Seiten
starke Werk in einer Auflage
von 50.000 Stück über eigene
Nutzer und ausgewählte Multiplikatoren verteilt werden.
Unter anderem bekommen
alle 140 Verkäufer, von denen
ein Produkt abgebildet ist,
Freiexemplare zum Verteilen.
Darüber hinaus gehen die Dawanda Lovebook: Der Online-Marktplatz veröffentlicht
Kataloge an Topkäufer und erstmals einen 48-Seiten-Printkatalog
weitere Testgruppen, um Reaktionen für kommende Ausgaben zu log über bezahlte Anzeigen von Dawandatesten. Auch über den eigenen Merchandise Verkäufern. Ziel der ersten Ausgabe ist es,
Store, über den Hersteller Dankespostkar- das Kataloggeschäft zu testen und eine
ten, Tüten und ähnliche Materialien, die Verbindung zwischen Online- und Offlinesie für den Versand benötigen, kaufen, soll Welt herzustellen. Schon seit zwei Jahren
das Druckwerk vertrieben werden. Inter- veröffentlicht die Shopping-Plattform für
essierte Käufer können es über den Da- die Presse sogenannte „Lookbooks“, die
wanda-Kiosk, über den ausgewählte Zeit- den Dawanda-Verkäufern auf Kreativschriften vertrieben werden, beziehen märkten von Kunden förmlich aus der
oder auf Kreativ- und Designmärkten Hand gerissen wurden. Insgesamt zählt
mitnehmen, auf denen Dawanda aktiv ist. der Marktplatz eine Million Mitglieder
Inhaltlich umfasst das Werk 230 Pro- und 95.000 Kreative und schaffte 2010 mit
dukte und stellt ausgewählte Designer vor. einer Umsatzsteigerung von 130 Prozent
Finanziert wird der inhouse erstellte Kata- den Sprung in die Profitabilität. dz
❚
Neuer Anlauf von Otto
Refashion.de ist ein neuer Vorstoß in Richtung Social Commerce
D
ie Strategie, Mode auf eigene Rechnung
zu verkaufen, habe die Renditeerwartungen des Konzerns nicht erfüllt. Mit dieser
Begründung positionierte der Otto Konzern, der nach eigenen Aussagen das Prinzip
Trial & Error lebt, vor Kurzem die Web-2.0Shopping-Plattform Yalook.com zu einem
Marktplatz für Mode um. Jetzt startet das
Unternehmen mit Refashion.de einen
weiteren Anlauf, Mode bekannter Labels
wie Esprit, Levi’s, Mustang, Flip Flop oder
S.Oliver im Web unters Jungvolk zu
bringen. Und dabei wurde versucht, umzusetzen, was derzeit im Web hipp und
schick ist – zumindest auf den Einstiegsseiten. Das Sammeln von Refashion-Pins
ist dem beliebten Motivationskonzept
Gamification zuzuordnen, das Feature
„Chat ’n Shop“ bietet die Möglichkeit,
gemeinsam mit Freunden über den Facebook Chat auf der Seite einzukaufen. Auch
„Gefällt mir“-Votings und Sharings auf
allen erdenklichen Web-2.0-Plattformen
sind möglich. Und die 24-Stunden-Lieferung können Modejunkies für einen Preis
von knapp 16 Euro bekommen.
Technisch scheint der Shop zumindest
auf den Einstiegsseiten auf den ersten
Blick State of the Art zu sein. Die Produktkategorieseiten hingegen versprühen den
spröden Charme des alten Otto-Katalogs.
Der Münchner Social-Commerce-Berater
Jochen Krisch ist von dem neuen Wurf aus
dem Hause Otto jedenfalls kein bisschen
überzeugt: „Man fragt sich manchmal, ob
sich die Macher solcher Konzepte auch nur
ansatzweise darüber im Klaren sind, wie
peinlich und aufgesetzt derlei Seiten bei den
Onlinern wirken“, schimpft
der E-Commerce-Profi. Für
viele scheine E-Commerce
immer noch eine Tech-Übung
zu sein. Doch die technische
Umsetzung eines Konzepts
sei das eine. „Da hakt es bei
Refashion vor allem an der
nutzergerechten Präsentation
und Erläuterung der vielen
Tools und Elemente“, erklärt
Krisch. Die weitaus größere
Schwäche liege allerdings im
Konzept, das „von einer absoluten Ahnungslosigkeit in
Sachen Online-Nutzer und
Refashion.de klotzt mit neuesten Features aus dem Social
Commerce, kann Experten aber nicht überzeugen
-Ansprache“ zeuge. dz
❚
D
ie Auktionsplattform ist aus technischen Gründen kurzfristig nicht zu
erreichen“, lesen Besucher, die auf dem
Münchner Entertainment-Shopping-Dienst
Swoopo.de ein Schnäppchen zu machen
hoffen. Die Wahrheit: Das Unternehmen
hat den Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt, berichtet das WebPortal Deutsche-startups.de. Nach Problemen in der Geschäftsführung, Stellenabbau und Rückzug aus Expansionsvorhaben sei dies nur eine Frage der Zeit gewesen, so die Deutsche-startups.de-Autoren.
Dabei wartete das Unternehmen Anfang
2009 noch mit Jubelmeldungen auf: Umsatz verdoppelt auf 21,7 Millionen Euro,
1,2 Millionen neue Mitglieder weltweit
und 80.000 Auktionen, bei denen Mitglieder jeweils 50 Cent für die Chance auf den
Zuschlag auf ein preisgünstiges Angebot
setzten, wurden da noch gefeiert und Investoren wurden hellhörig. Doch dann
mehrten sich die negativen Schlagzeilen,
Mitglieder fühlten sich geprellt, Stammspieler wurden rar. Das Urteil: „Die Insolvenz
des bekanntesten deutschen Penny-Auction-Dienstes macht deutlich, dass die
Hochzeit dieses Modells vorbei ist“, erklärt
Deutsche-startups.de. Trotzdem gibt es
Newcomer wie Sevensnap.com, die aktuell
einen neuen Anlauf starten. dz
❚
Internet World BUSINESS
39
ZOOPLUS.DE
Kooperation mit Apotheke
Der Tierbedarfversender Zooplus.de nutzt
eine Gesetzesänderung, die den Vertrieb
von Medikamenten für Tiere über den
Versandhandel erlaubt. Ab sofort arbeitet
das Unternehmen mit der Versandhandelsapotheke Bonifaapo.com zusammen. Das
Unternehmen, das in der Tschechischen
Republik seinen Sitz hat, liefert in Zukunft
unter anderem Wurmbehandlungstabletten und Flohhalsbänder für Hunde und
Katzen an die Zooplus-Kunden. dz
Bonifaapo.com soll Wünsche nach
Medikamenten für Tiere befriedigen
ENIGMA GFK
Weltbild.de schlägt Otto
Über 38 Millionen Deutsche zwischen 14
und 69 Jahren haben 2010 im Internet eingekauft, vier Millionen mehr als 2009. Das
ist das Ergebnis des Online Shopping Survey 2011 von Enigma GfK. Platzhirsch ist
mit 24,7 Millionen Kunden Amazon vor
Ebay (20,9 Millionen). Weltbild.de ist nun
auf Rang 3 (7,6 Millionen) und zog erstmals an Otto (7,0 Millionen) vorbei. häb
40_Agenturreport_Aufmseite.qxd
40
31.03.2011
10:10 Uhr
Seite 40
TOOLS & TECHNIK
Internet World BUSINESS
4. April 2011
7/11
ÜBERSICHT E-COMMERCE-AGENTUREN
Neue Herausforderungen
Ein deutlich wachsender Markt, neue Kundenstämme und neue Themen kennzeichnen die
Landschaft für die E-Commerce-Dienstleister – dementsprechend stark sind sie gefragt
E
s gibt rund 50.000 aktive Online Shops
in Deutschland, zählte unlängst Forrester Research – und es werden immer
mehr. Bis 2014 soll der E-CommerceMarkt um acht Prozent wachsen, viermal
zu stark wie die Gesamtwirtschaft. Dazu
tragen einerseits etablierte Online Shops
bei, die das Geschäft bereits verstehen und
immer weiter expandieren, andererseits ist
die Gründerlust in der Branche ungebrochen und fast täglich kommen neue, spannende Online-only-Konzepte dazu. Und
schließlich drängen seit einigen Jahren die
Produkthersteller selbst in den Markt, oft
mit wenig Web-Affinität und einem misstrauischen Retailer-Netzwerk, aber dafür
auch mit einer Menge Geld im Gepäck.
Alle diese E-Commerce-Player, von ganz
klein bis ganz groß, brauchen früher oder
später Unterstützung – und so prosperiert
auch die angeschlossene Dienstleisterbranche: Auf E-Commerce spezialisierten
Agenturen geht es gut, und deren brummende Umsätze bringen andere Dienstleister dazu, ihre E-Commerce-Kompetenzen
auszubauen. Viele der im Agenturkompass
von INTERNET WORLD Business erfassten Agenturen haben ihr Angebot für
Shop-Betreiber personell verstärkt, andere,
Welche Bausteine sind gewünscht? Die Agenturen liefern immer mehr aus einer Hand
wie Sinner Schrader oder 21Torr, versuchen
den neuen Markt mit eigenen E-Commerce-Dependancen zu bedienen.
Als besonders lukrativ erweist sich dabei
die Arbeit für die neuen E-CommercePlayer: Bekannte Marken wie Lascana
oder Tom Tailor steigen in den OnlineHandel ein und wollen es gleich beim
ersten Mal richtig machen. Weil das
Know-how im eigenen Haus fehlt, ist der
Dienstleister und in vielen Fällen eine
Fullservice-E-Commerce-Lösung gefragt.
Dabei bringt die neue Kundschaft oft einen
anderen Blick auf das Web mit, den die
Agentur berücksichtigen muss. Denn für
die Markenartikelhersteller ist der OnlineKanal nur ein Verkaufsweg von vielen und
soll sich möglichst nahtlos und sinnvoll in
das Gesamthandelskonzept einfügen.
Fragt man unter deutschen E-CommerceAgenturen nach den Trends des Jahres, fällt
folgerichtig ein Stichwort immer wieder:
Multichannel. „Kunden legen viel Wert auf
die Anbindung an ein bestehendes Filialnetz oder an bestehende
Händler“, meint beispielsweise
Michael
Hacke von Brandung –
ein Kundenwunsch, den
seine Agentur unter
anderem für Butlers
bereits umgesetzt hat.
Auch Mareike Pöschel,
Sales und Marketing
Coordinator bei TWT Interactive, sieht
Multichannel-Konzepte auf der KundenWunschliste ganz oben. „Gewünscht wird
die intelligente, crossmediale Verknüpfung
der On- und OfflineKanäle in einem kanal„Die Integration des Online Shops
übergreifenden
Vertriebsansatz.“
Der
in bestehende Geschäftsprozesse
TWT-Kunde Toys ’R’Us
wird immer wichtiger.“
nutzt beispielsweise
das kanalübergreifenWieland Stolzenburg
de Prämienprogramm
E-Commerce-Spezialist bei 21Torr
Star Card.
Komplette Liste im BusinessGuide E-Commerce 2011
Auf den folgenden Seiten finden Sie eine
Spezialauswertung des Agenturkompasses
von INTERNET WORLD Business: Die 50-TopSpezialisten für E-Commerce aus über 500
befragten Agenturen sind mit ihren Kompetenzschwerpunkten aufgelistet. Den vollständigen Agenturkompass „E-Commerce“ mit
den Kompetenzen von über 160 Agenturen
finden Sie im nächsten INTERNET WORLD
Business-Guide „E-Commerce/Online Shops
2011“. Dieser wird der Ausgabe 20/2011
beiliegen.
Der Wunsch nach dem einen umfassenden
Konzept macht aber bei den Vertriebskanälen nicht halt. Auch im Backend wünschen sich E-Commerce-Kunden immer
häufiger übergreifende Lösungen, was den
Dienstleistern wiederum neue Kompetenzen in Sachen CRM, Warenwirtschaft und
Logistik abverlangt. „Die Integration des
Online Shops in bestehende Geschäftsprozesse und die Nutzung von Synergien
wird immer wichtiger“, bestätigt Wieland
Stolzenburg, E-Commerce-Spezialist bei
„Kunden schätzen die Ressourcen
für eine Shop-Implementation
immer wieder falsch ein.“
Michael Märtin
Geschäftsführer Atlantis Media
21Torr. „Der Shop fügt sich immer mehr
in das Unternehmen ein und wird seltener
als separater, unabhängiger Kommunikations- und Vertriebsweg betrachtet.“
Die Anforderungen an E-CommerceDienstleister steigen also stetig, die Wünsche der Kunden auch – aber nicht immer
finden Agentur und Kunde auf Anhieb
zusammen. „Wir erleben immer wieder
Fehleinschätzungen beim Kunden hinsichtlich finanziellen und personellen
Ressourcen, die eine Shop-Implementation erfordert“, so Märtin. il
❚
Lesebeispiel: Das sagt Ihnen der Agenturkompass
TWT Interactive GmbH FullserviceAgentur
Düsseldorf
www.twt.de
Usability.de
Hannover
www.usability.de
Usability Full
Service
Dienstleister
5,7 Mio
Euro
+ 14 %
k.A.
k.A.
Etats
DurchschnittsVolumen
Kompetenzen im Bereich E-Commerce
50.000
110 / 10 1995
Spezialist:
Über 6025.000
Prozent der
Mit-bis
100.000
arbeiter dieser Agentur kennen sich
mit Conversion-Rate-Optimierung
aus; bei E-Commerce-Anwendun10 / 0
2004
5.000
10.000 bis
gen muss der Anbieter passen.50.000
Soc
ComialAnw merce
end ung
en
Etats
werden
betreut
ab
E-C
Anwommerc
end
e
ung en
Umsatz Umsatz Mitar- Am
2010
beiter Markt
2009
(Prognose) (fest/
seit
frei)
Cus
Rela tomer
Man tions
agem
ent
Selbstbeschreibung
Con
Rate version
Opt imie
rung
Agentur
Referenzkunden
und Projekte
Avira: Design-Entwicklung, globales Firmen-Intranet,
Relaunch der Corporate Site, Entwicklung von Benutzeroberflächen für Virenscanner; Praktiker: Praktiker
Rundherum
stark:
E-Commerce
Herbstportals,
Online
Media,
AdWords-Kampagnen;
Lascana:
as a Service
gehört eCommerce
zum Hauptgeschäftsfeld
Messe
dieserFrankfurt:
Agentur.Usability
In allenOptimierungen;
abgefrag- Buch.de:
Usability Tests Relaunch; Immowelt AG: Usability Beten
Bereichen
ist
mindestens
ein
gleitung Relaunch
Drittel der Mitarbeiter geschult.
Marketing
Mi4 Marketing
Intelligence Four GmbH Beratung
Hamburg
www.mi4.de
150.000
Euro
Mitarbeiter, die mit diesem Thema vertraut sind:
Allrounder: Diese Agentur will alle
200.000 5 / 10
1999
k.A.
10.000 bis
Bereiche des E-Commerce abdecken.
50.000
20 Prozent der Mitarbeiter kennen
sich mit allem ein bisschen aus.
0 Prozent
bis 10 Prozent
Bacardi: Affiliate Marketing, SEM, weitere OnlineMarketing-Aktivitäten, Marktforschung, Betreuung
des Komplett-Relaunchs des BATshops; Campbells:
laufende Betreuung der Online-Aktivitäten der Marken Erasco, Heisse Tasse
bis 20 Prozent
bis 30 Prozent
bis 50 Prozent
mehr als 60 Prozent
41-43_tabelle_agenturen.qxd
7/11
31.03.2011
12:06 Uhr
Seite 41
E-COMMERCE
4. April 2011
Internet World BUSINESS
41
50 deutsche Web-Dienstleister mit dem Leistungsschwerpunkt E-Commerce
SelbstbeUmsatz Umsatz Mitar2010
beiter
schreibung 2009
(fest/
frei)
Am
Markt
seit
Etats
werden
betreut
ab
Etats
DurchschnittsVolumen
Kompetenzen im Bereich E-Commerce
Con
v
Opt ersionimie
R
rung ateCust
tion omer Re
s Ma
l
nag aeme
E-Co
nt
Anw mmerce
end
ung
en
Mob
Com ile
mer
ce
Soci
al-C
o
Anw
end mmerce
ung
en Usab
i
l
Des ity /
ign
Agentur
Referenzkunden
und Projekte
[di] Digitale Informationssysteme
GmbH
Mannheim
www.digi-info.de
Internet-Agen- 1,45 Mio. 1,91 Mio. 26 / 0
tur, MultimeEuro
Euro
dia-Agentur
1996
k.A.
10.000 bis
50.000 Euro
Stadt Mannheim: Internet-Portal; Bibliographisches Institut /
Dudenverlag: Websites der Marken Duden, Harenberg, Meyers,
Weingarten, E-Mail-Marketing; Klingel Versand: 20 Web-Auftritte
der Klingel-Marken Meyer, Babista, Jungborn, Vamos, Diemer,
Amara, Intranet
004 Beratungsund Dienstleistungs GmbH
Aschaffenburg
www.004gmbh.de
FullserviceE-CommerceDienstleister
ca. 20
180 / 5
Mio. Euro
2003
10.000
Euro
100.000 bis
500.000
Euro
Deutsche Telekom AG: Fullservice-E-Commerce für verschiedene
Shops; Bild digital: Fullservice-E-Commerce für Online Shop;
1. FC Köln: Fullservice E-Commerce für Online Fanshop
21Torr Interactive
GmbH
Reutlingen
www.21torr.com
Internet-Agen- 4,5 Mio.
tur, MultimeEuro
dia-Agentur
5 Mio.
Euro
65 / 15
1994
50.000
Euro
100.000 bis
500.000
Euro
Hewlett-Packard: Logo und CI für HP Life, Newsletter-Templates,
globale Seite, Facebook-Fanpage, Imagefilm, Promotions, HP Learning Initiative For Entrepreneurs; Phonak: „Hear the world“Website, digitales Kommunikationskonzept, Realisierung auf
Typo3; Anne Korn: Marken-Website inklusive Online Shop
Argonauten G2
GmbH
Berlin
www.argonauteng2
.de
MultichannelAgentur
k.A.
k.A.
160 /
variabel
1996
k.A.
100.000 bis
500.000
Euro
Coca-Cola Deutschland GmbH: Kuss-App für VZ-Netzwerke
Arithnea GmbH
Neubiberg
www.arithnea.de
E-BusinessDienstleister
5,5 Mio.
Euro
7 Mio.
Euro
95 / 0
2003
50.000
Euro
100.000 bis
500.000
Euro
BMW Group: IT-Lösung zur Bereitstellung von Kompatibilitätsinformationen für BMW-Connectivity-Ausstattungen; Kion: CMSund Website-Relaunch, Applikationsmanagement, Betrieb der
Web-Server- und CMS-Umgebung.; Telefónica O2: Content-Management-Integration, Application Management und Design
Arsmedium Group
Nürnberg
www.arsmedium.
com
Kommunikations-Agentur
6 Mio.
Euro
k.A.
60 / 4
1996
25.000
Euro
50.000 bis
100.000
Euro
O2: Landingpages, Sales-Kampagnen, Mobile-Kampagnen, Social
Media; WMF: Konzeption, Design, Programmierung und ständige
Weiterentwicklung des proprietären Online Shops; Silit: Microsites
zur emotionalen Produkt- und Markeninszenierung mit direkter
Anbindung an das proprietär entwickelte Shopsystem.
Artundweise GmbH Internet-Agen- 3,7 Mio.
Bremen
tur
Euro
www.artundweise.
de
4 Mio.
Euro
42 / 5
1991
10.000
Euro
100.000 bis
500.000
Euro
Landliebe: Relaunch; Gräfe und Unzer Ratgeberverlag: iPadApp Kochbuch; Kellogg’s: Marken-Community, Relaunch, Usability-Optimierung
Arvato Online
Services GmbH
München
www.arvato-onlineservices.com
FullserviceE-BusinessAgentur
k.A.
k.A.
80 / 10
1999
k.A.
100.000 bis
500.000
Euro
Coca-Cola: Management der Plattform Coke Fridge; Nestlé: Internationalen E-Commerce für Dolce Gusto; Marc O’Polo: E-Commerce-Backend-Services in D, A, NL; TRW: B2B-Incentive-Programm; Toshiba: B2C-Incentive-Community
Atlantis Media
GmbH
Hamburg
www.atlantismedia.de
Internet-Agen- k.A.
tur, FullserviceAgentur
k.A.
19 / 12
1994
k.A.
10.000 bis
50.000 Euro
www.found4you.de: Online Shop auf Basis von Magento und
Typo3; www.jellybelly.de: Online Shop auf Basis von Magento;
Moleskin: Online Shop auf Basis von Magento
Bitlogic Internet
und Services AG
Braunschweig
www.bitlogic.de
Internet-Agen- k.A.
tur
k.A.
12 / 3
2000
k.A.
10.000 bis
50.000 Euro
k.A.
Bplusd Interactive
GmbH
Köln
www.bplusdinteractive.de
FullserviceAgentur
21 / 6
2000
10.000
Euro
50.000 bis
100.000
Euro
Sony Ericsson: Xperia X10 mini pro Augmented Reality Special,
Viral Marketing; Johnson & Johnson: Relaunch Penaten, Blog;
Kellogg’s: Online-Auftritt zur Kellogg’s Weihnachtsgeld-Aktion
„100.000-Euro-Gewinnspiel“
Brandung
Köln
www.agenturbrandung.de
Internet-Agen- k.A.
tur
30 / 10
2003
k.A.
50.000 bis
100.000
Euro
Butlers: E-Commerce-Strategie, Online Shop; Feinkost Käfer:
Unternehmensauftritt, Aufbau und Ausbau der E-CommerceStrukturen; Hannover 96: Internet-Seite, Online Shop, OnlineKampagnen, Social-Media-Strategien
7 Mio.
Euro
2,85 Mio. 4,4 Mio.
Euro
Euro
k.A.
▲
Mitarbeiter, die mit diesem Thema vertraut sind:
Ihr Unternehmen fehlt? Bitte Mail an [email protected]
0 Prozent
bis 10 Prozent
bis 20 Prozent
bis 30 Prozent
bis 50 Prozent
mehr als 60 Prozent
42
31.03.2011
12:06 Uhr
Seite 42
E-COMMERCE
Internet World BUSINESS
Agentur
SelbstbeUmsatz Umsatz Mitar2010
beiter
schreibung 2009
(fest/
frei)
Am
Markt
seit
Etats
werden
betreut
ab
Etats
DurchschnittsVolumen
4. April 2011
7/11
Kompetenzen im Bereich E-Commerce
Con
v
Opt ersionimie
R
rung ateCust
tion omer Re
s Ma
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E-Co
nt
Anw mmerce
end
ung
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Mob
i
l
e
Com
mer
ce
Soci
a
Anw l-Comm
end
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Usab
Des ility /
ign
41-43_tabelle_agenturen.qxd
Referenzkunden
und Projekte
Creativestyle
GmbH
München
www.creativestyle.
de
Internet-Agen- k.A.
tur, DesignAgentur
k.A.
20 / 5
2000
5.000
Euro
10.000 bis
50.000
Euro
Kauf-Star GmbH: Umsetzung des Netto-TV-Shops; Mydays
GmbH: Umsetzung einer Facebook-App; Welt der Wunder:
Social-Media-Betreuung; Modelone.com: Web-2.0-Portal-Umsetzung; Mobilesuite.de: Umsetzung Sekretariatsservice
Cyberpromote
GmbH
München
www.cyber
promote.de
Online-Marketing-Agentur
k.A.
24 / 2
1997
5.000
Euro
10.000 bis
50.000
Euro
Digital River: Betreuung vieler E-Commerce-Kunden im Bereich
SEO; D&G Software: Betreuung zahlreicher Versandhandelsunternehmen im Bereich SEO, SEM, Web Analytics, Usability und Social
Media; Arvato: Betreuung von Shops im Bereich SEO und Usability-Optimierung
Denkwerk GmbH
Köln
www.denkwerk.com
Internet-Agen- 10,5 Mio. k.A.
tur, Fullservice- Euro
Agentur
145 / 35
1998
50.000
Euro
100.000 bis
500.000
Euro
BMW Group: IPTV-Plattform „BMW TV“; Bertelsmann Stiftung:
Online Community „Future Challenges“; Germanwings: E-Commerce-Plattform, interaktiver „Sparkalender“, Feature „Blind Booking“, interaktive Streckennetzkarte
DMC Digital Media IT-Systemhaus, 18,99
20 Mio.
Center GmbH
Internet-Agen- Mio. Euro Euro
Stuttgart
tur
www.dmc.de
219 / 35
1995
k.A.
100.000 bis
500.000
Euro
Neckermann.de: Technische und konzeptionelle Weiterentwicklung sowie Design und Betrieb des Online Shops, Content-Pflege;
Jako-O: Relaunch und Redesign des Shops, Kundenbereich; Sunrise Communications: Relaunch des kompletten Online-Angebots, E-Commerce-System, Self Service Center
Dotsource GmbH
Jena
www.dotsource.de
Fullservice1,5 Mio.
Internet-Agen- Euro
tur
2,3 Mio.
Euro
40 / 0
2006
50.000
Euro
100.000 bis
500.000
Euro
Joni Wedding: Magento-Shop, Social-Commerce-Features, Hosting/Support; Otto Group: Consulting-Dienstleistungen für Java
und Intershop Enfinity Suite 6, Social-Commerce-Beratung; Preisbock GmbH Liveshopping-Plattform, Multi-Shop-System, Design,
Performance Marketing, Social Media, Hosting und Support
DZ-Media Verlag
GmbH
Essen,
www.dz-media.de
Internet-Agen- k.A.
tur, MarketingAgentur
k.A.
12 / 3
1998
keine
Mindestsumme
10.000 bis
50.000
Euro
Hilfdeiner11.de: Neukundengenerierung/Imagekampagne, Mediakreation; Lautsprecher Teufel GmbH: Beratung im Online
Marketing, Lead-Verifizierung und -Gewinnung; Bertelsmann:
E-Mail-Marketing und Neukundengewinnung
Electronic Minds
Darmstadt
www.electronicminds.de
Internet-Agen- 2,31 Mio. 2,65 Mio. 34 / 6
tur
Euro
Euro
1997
10.000
Euro
50.000 bis
100.000
Euro
Zapf Creation: Internationale Company- und Produkt-Website;
Manz Automation: Corporate Website; Deutsche Telekom: Websites New Media Award und Interactive Media
E-Matters GmbH
Hamburg
www.e-matters.de
Internet-Agen- k.A.
tur
2000
10.000
Euro
10.000 bis
50.000
Euro
Europa-Apotheke Venlo: Konzeption, technische Umsetzung,
Betreuung Online Shop, E-Matters-Shop-Software: E-CommerceSuite; dm-Drogeriemarkt POS-Terminals „Pharmapunkt“; Kingof-Sports: Konzeption, technische Umsetzung, Betreuung Online
Shop, E-Matters-Shop-Software: E-Commerce-Suite
k.A.
k.A.
7/3
Esono AG
Internet-Agen- 0,6 Mio.
Freiburg im Breisgau tur
Euro
www.esono.de
0,75 Mio. 11 / 0
Euro
2000
20.000
Euro
10.000 bis
50.000
Euro
Marco Polo: Online Shop; Socialfashion Company: Online Shop;
Libri.de Internet GmbH: Umsetzung verschiedener Online Shops
Exozet Berlin
GmbH
Berlin
www.exozet.com
MultimediaAgentur, Fullservice-Agentur
8,0 Mio.
Euro
77 / 11
1996
25.000
Euro
50.000 bis
100.000
Euro
BBC: B2B-Portale, Digital-Asset-Management-System, Presseportale, zentrales Digital-Management-System; Telekom Deutschland:
Multiplattform-Videolösung, iPhone-Entwicklung, VMS; Authentics: Online Shop, Corporate Website, Design, CMS
Exutec GmbH
München
www.exutec.de
Internet-Agen- k.A.
tur, MarketingAgentur
k.A.
12 / 48
2008
10.000
Euro
10.000 bis
50.000
Euro
Aigner: Europäischer Webshop; Paulaner: Web-Portal mit CMSIntegration; Underwear Shopping: Internationaler Webshop
Eyeworkers Interactive GmbH
Karlsruhe
www.eyeworkers.de
Internet-Agen- 0,88 Mio. 1,2 Mio.
tur
Euro
Euro.
22 / 5
1998
keine
Mindestsumme
10.000 bis
50.000
Euro
1&1 Internet AG: Consulting, Applikationsentwicklung; Mercedes Benz Bank: Usability, Design, technische Umsetzung Frontend; EnBW: Beratung, Redaktion Corporate Website
HMMH Multimediahaus AG
Bremen
www.hmmh.de
Agentur für Di- 14,1 Mio. 15 Mio.
gital Commer- Euro
Euro
ce und Brand
Communication
300 / 6
1995
10.000
Euro
100.000 bis
500.000
Euro
Otto: Content Management Services für Otto.de, Tchibo: Wochenwelten für Tchibo.de, Praktiker: Relaunch
IBM Interactive
Hamburg
www.ibminter
active.com
Internet-Agen- weltweit
tur
300 Mio.
Euro
weltweit
330 Mio.
Euro
weltweit
1000 /
100
2000
k.A.
über
500.000
Euro
STA Travel: Weltweiter Internet-Relaunch, Usability-Optimierung,
Standardisierung der IT-Landschaft, Multichannel-Buchungsprozesse; Deutsche Bahn AG: Corporate Relaunch, einheitliches Layout und Corporate-Design, Mehrsprachigkeit; Sharp Europe: European-Website- und Extranet-Relaunch auf Basis von Red Dot CMS
Igniti GmbH
Jena
www.igniti.de
IT-Systemhaus, k.A.
Internet-Agentur
k.A.
15 / 6
2007
10.000
Euro
10.000 bis
50.000
Euro
Brands4friends: Projektleitung Online Shop inklusive Weiterentwicklung der Online-Shop-Software und Qualitätssicherung; Die
Kartenmacherei: Online Shop; T-Systems: Unterstützung bei der
Entwicklung kundenspezifischer Backend-Lösungen
KMF Werbung
GmbH
Hamburg
www.kmf.de
FullserviceAgentur
6,4 Mio.
Euro
98 / 36
1991
10.000
Euro
50.000 bis
100.000
Euro
Ebay: CRM und Kundenbindungsprogramm, Newsletter-/E-MailMarketing; Microsoft Windows Live: CRM-Programm in
Deutschland; Warner Bros.: Social-Media-Kommunikation inklusive der Realisierung von Anwendungen auf Facebook, VZ-Portalen,
Twitter für die Filme „Männerherzen“ und „Valentinstag“
Marit AG
München
www.marit.ag
Internet-Agen- 1,45 Mio. 1,6 Mio.
tur
Euro
Euro
26 / 4
1996
15.000
Euro
50.000 bis
100.000
Euro
Hoffmann Group Projekt: Typo3-Relaunch der internationalen
Corporate Website, Content-Pflege, Usability-Lab, Solr-Suche; Siemens-Betriebskrankenkasse: Front- und Backend-Optimierung
der Website mit Typo3, SEO; Pari: Relaunch Dachmarkenwebsite
und Länderwebsites, Migration auf Typo3, Flash-Slideshow
Marketing Factory
Consulting GmbH
Düsseldorf
www.marketingfactory.de
Internet-Agen- k.A.
tur, MarketingAgentur, Fullservice-Agentur
k.A.
35 / 10
1996
k.A.
50.000 bis
100.000
Euro
Henkel: Betreuung der Web-Auftritte der Klebstoff- und Dichtstoff-Marken; POS-Terminal Baumärkte, Community-Sites; Ecolab:
Gesamtbetreuung Web-Auftritte EMEA; Heimwerker.de: Betrieb
und Vermarktung des Portals
Mediaworx
Berlin AG
Berlin
www.mediaworx.
com
Internet-Agen- 7,5 Mio.
tur
Euro
7,8 Mio.
Euro
75 / 6
k.A.
k.A.
über
500.000
Euro
Arag AG: Relaunch, strukturierte Navigation im Rechtsnavigator,
Konzeption, Text, Gestaltung, Umsetzung, Implementierung;
Deutsche Postbank AG: Relaunch, vertriebsorientierte Darstellung, Konzeption, Text, Gestaltung, Umsetzung, Implementierung.; ZF Trading: Extranet
7,2 Mio.
Euro
6,1 Mio.
Euro
Mitarbeiter, die mit diesem Thema vertraut sind:
Ihr Unternehmen fehlt? Bitte Mail an [email protected]
0 Prozent
bis 10 Prozent
bis 20 Prozent
bis 30 Prozent
bis 50 Prozent
mehr als 60 Prozent
7/11
31.03.2011
12:06 Uhr
Seite 43
E-COMMERCE
4. April 2011
Agentur
SelbstbeUmsatz Umsatz Mitar2010
beiter
schreibung 2009
(fest/
frei)
Neuland
Communication
Nürnberg
www.neulandcom.de
FullserviceAgentur
Nexum AG
Köln
www.nexum.de
Beratung und 7,56 Mio. 8,7 Mio.
Agentur für di- Euro
Euro
gitale Medien
Nionex GmbH
FullserviceRheda-Wiedenbrück Agentur
www.nionex.de
1 Mio.
Euro
k.A.
1,2 Mio.
Euro
Am
Markt
seit
Etats
werden
betreut
ab
Etats
DurchschnittsVolumen
Internet World BUSINESS
Kompetenzen im Bereich E-Commerce
Con
v
Opt ersionimie
R
rung ateCust
tion omer Re
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E-Co
nt
Anw mmerce
end
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Mob
Com ile
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Soci
a
Anw l-Comm
end
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Usab
Des ility /
ign
41-43_tabelle_agenturen.qxd
Referenzkunden
und Projekte
12 / 8
1997
50.000
Euro
50.000 bis
100.000
Euro
Foto Quelle: Online-Shop-Entwicklung und Online Marketing;
Uvex Car Racing: Online-Shop-Entwicklung, SEO, E-Mail-Marketing; Tunebug Europe: E-Commerce-Outsourcing
83 / variabel
1998
30.000
Euro
50.000 bis
100.000
Euro
Fifa: Marketing-Kampagne zum Fifa-Qualitätskonzept für Kunstrasen; Rewe Group: Relaunch, Flash-animierte Infografiken, Design; Telefonica O2: Empfehlungsmarketing-Tool
k.A.
99 / 0
2000
hängt
vom Projektumfang ab
50.000 bis
100.000
Euro
Pubbles.de: Online-Kiosk, mobile Applikationen; NordlandLachs.de: Design und HTML Umsetzung, SEO und SEM für die
Angebote aus dem Shop; Lesespass.de: Web-Design und HTMLUmsetzung; Online-Memoryspiel
Opus 5 interaktive
Medien
Dreieich-Sprendlingen
www.opus5.de
Fullservice3,1 Mio.
Agentur für
Euro
interaktive Medien
3,2 Mio.
Euro.
41 / 5
1995
10.000
Euro
50.000 bis
100.000
Euro
VNB Rhein-Main-Neckar: Installateursportal, Usability, Validierungen; Inter Versicherung: Kundenportal und Makler-Portal in Typo3, Multimedia-Player, Umfrage-Tool; Kaufwelt Baur: Relaunch
und Redesign
People Interactive
Köln,
www.peopleinteractive.de
Internet-Agen- k.A.
tur
k.A.
41 / 20
1999
k.A.
50.000 bis
100.000
Euro
k.A.
Secondred Newmedia GmbH
Erfurt
www.secondred.de
FullserviceAgentur
0,65 Mio. 12 / 10
Euro
2000
5.000
Euro
10.000 bis
50.000
Euro
Deutschland Today: Deutschland-Today-App für das iPhone; UIC
(International Union of Railways): Web-Applikation, mit der es
künftig möglich ist, Bahnunternehmen auf internationaler Ebene
zu vergleichen; Medführer: Erstellung und Betreuung des Medizinportals, CRM-System 2ndDesk
SF Ebusiness
GmbH
Herrenberg
www.sfe.de
Internet-Agen- 2,9 Mio.
tur, Fullservice- Euro
Agentur
3,2 Mio.
Euro
40 / 5
1987
keine
Mindestsumme
50.000 bis
100.000
Euro
Heraeus: Weltweite Online-Lead-Agentur, Stihl: Weltweite OnlineLead-Agentur, Extranets für Händler und Partner, Intranet; Württembergische & Wüstenrot: Technische Lead-Agentur im CMSUmfeld (Firstspirit)
Sherpatec GmbH
München
www.sherpatec.com
FullserviceAgentur
k.A.
k.A.
10 / 5
2003
25.000
Euro
10.000 bis
50.000
Euro
www.50plus-treff.de: Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenmarketing; www.bwin.com: Suchmaschinenoptimierung,
Positionierung in der organischen Suche; www.doctor-duve.com:
SEM, SMO
Shopmacher
Ecommerce für
Marken GmbH
Gescher, www.shop
macher.de
E-CommerceDienstleister
0,5 Mio.
Euro
1 Mio.
Euro
24 / 10
2005
k.A.
50.000 bis
100.000
Euro
Engbers.de, Online Shop; Biba.de: Imagepräsenz auf Oxid-Basis,
sodass optional sehr einfach auf einen Online Shop erweitert werden kann; Zippo.de: erfolgsabhängiger Fullservice-Online-ShopBetrieb
Sinkacom AG
Wiesbaden
www.sinkacom.de
Internet-Agen- 1,3 Mio.
tur
Euro
2001
5.000
Euro
10.000 bis
50.000 Euro
Steins-Tivoli.de: Website-Entwicklung Typo3, Online Marketing,
SEO, SEA und Social Media, Web Controlling, Entwicklung Imagefilm, Internet-Trailer: Consolar.de: Website-Entwicklung Typo3,
Leadgenerierung für B2B Partner; Peoplesplace.de: Shop-Entwicklung XT Commerce, SEO, SEA und Social Media, Web Controlling
Spot-Media AG
Hamburg
www.spot-media.de
Internet-Agen- 5,75 Mio. 7,89 Mio. 110 / 14
Euro
tur
Euro
1996
20.000
Euro
10.000 bis
50.000 Euro
Tchibo: Sondershops, Content-Gestaltung, technischer Betrieb,
Entwicklung und Qualitätssicherung, Web-Special, Ideen-Community „Tchibo ideas“; Ernsting’s Family: E-Commerce-Plattform,
Shop-Optimierungen, Maintenance, Web Analytics; Otto Refashion: Strategische Beratung, Konzept und Design
Syzygy Deutschland GmbH
Bad Homburg
www.syzygy.de
Internet-Agen- 24,4 Mio. k.A.
tur
Euro
131 / 10
1995
k.A.
100.000 bis
500.000
Euro
Fleurop: Komplettbetreuung des Fleurop-Shops; Jägermeister:
Konzeption, Gestaltung, Backend und Frontend-Programmierung
der Corporate Site mit anschließenden Länderadaptionen inklusive E-Commerce-Lösungen; Telefónica O2 Germany: B2B-Plattform Partos
Tomorrow Focus
Technologies
München
www.tomorrowfocus.de
Technik- und
8 Mio.
Kreativdienst- Euro
leister für webbasierte IT-Lösungen
9 Mio.
Euro
40 / 10
1996
10.000
Euro
50.000 bis
100.000
Euro
Focus Online: Relaunch, Hosting und Performance-Optimierung;
LBS: Entwicklung und Betrieb der CMS-Plattform für elf Landesgesellschaften; Burdastyle.de: Entwicklung des Online Shops; TFT
verantwortet vom Design über die Implementierung bis hin zum
Betrieb die komplette Abwicklung des Shops
T-Systems
Multimedia
Solutions GmbH
Dresden, www.tsystems-mms.com
Internet-Agen- 110 Mio.
tur
Euro
120 Mio.
Euro
600 / 300 1995
25.000
Euro
100.000 bis
500.000
Euro
Barmer GEK Online-Kanal: Entwicklung und Umsetzung des Online-Kanals, Web-2.0-Inhalte, interaktiver Ratgeberbereich, Mediathek mit Download-Center, Social Media Monitoring; FC Schalke
04: Web-Kanal und Community; Helios Kliniken: Interne Plattform für einen klinikübergreifenden Wissensaustausch
TWT Interactive
GmbH
Düsseldorf
www.twt.de
FullserviceAgentur
5,7 Mio.
Euro
6,5 Mio.
Euro
110 / 10
1995
25.000
Euro
50.000 bis
100.000
Euro
CBR Fashion Holding: Konzernweite CBR-E-Commerce-Plattformen für alle Marken-Lables, Integration in bestehende Vertriebsprozesse; Runners Point: Themenplattform zur digitalen Verkaufsförderung, E-Mail-Marketing, Filialfinder und Eventkalender;
Lascana: E-Commerce as a Service
User Interface Design GmbH (UID)
Ludwigsburg
www.uid.com
User-Experience-Agentur
5,4 Mio.
Euro
7 Mio.
Euro
75 / 0
1998
10.000
Euro
10.000 bis
50.000
Euro
Femory: Interaktionskonzept und Screendesign; Huk24: Relaunch
der Website des Online-Versicherers www.huk24.de (Interaktionskonzept, Screendesign, Usability Testing); SOS Kinderdörfer
weltweit: Relaunch der Website www.sos-kinderdoerfer.de (Usability Testing, Interkationskonzepte, Screendesign, Styleguide)
Vioma GmbH
Offenburg
www.vioma.de
Online-Agentur
3,75 Mio. 3,8 Mio.
Euro
Euro
50 / 3
2002
k.A.
200.000
Euro
Mittirolerherzblut.com: Online Marketing, Website-Relaunch, Social Media; Sporthotel-Stock.com: Website-Launch, Übersetzung,
Online-Marketing-Lead-Agentur, SEO & SEM; www.solaria.at: Design, Erstellung und Umsetzung der Website, mobile Version der
Website für iPhone, SEO und SEM.
Webworx GmbH
Kiel
www.webworx.de
Internet-Agen- k.A.
tur, MarketingAgentur, Design-Agentur
k.A.
7/3
2001
4.000
Euro
bis 50.000
Euro
Deutsche Lufthansa AG: Software-Tool für Promotion Code Management; Vision&Values GmbH: Interface-Design, Software-Entwicklung, Website; Nordland Energie GmbH / Drift: E-Mail-Marketing; Regiocast GmbH & Co. KG: E-Mail-Marketing;
Grillson: Corporate Design, E-Commerce, Online Marketing
Wiethe Interaktiv
Georgsmarienhütte
www.wiethe.com
MultimediaAgentur, Fullservice-Agentur
9,6 Mio.
Euro
90 / 15
2001
100.000
Euro
100.000 bis
500.000
Euro
Tom Tailor: Gesamte Betreuung, New Media E-Commerce; Marc
O’Polo: E-Branding, Fullservice-E-Commerce; Mustang: Fullservice-E-Commerce; Reno: Fullservice-E-Commerce
0,5 Mio.
Euro
6 Mio.
Euro
1,45 Mio. 14 / 8
Euro
Mitarbeiter, die mit diesem Thema vertraut sind:
Ihr Unternehmen fehlt? Bitte Mail an [email protected]
0 Prozent
bis 10 Prozent
bis 20 Prozent
bis 30 Prozent
bis 50 Prozent
mehr als 60 Prozent
43
44_iPad_Verkaufskonzepte.qxd
44
30.03.2011
17:20 Uhr
Internet World BUSINESS
Seite 44
E-COMMERCE
4. April 2011
7/11
VERKAUFSKONZEPTE FÜR TABLET-PCS
Katalogwelten verkaufen besser
Tablet-PCs werden nachgefragt wie nie. Shop-Betreiber brauchen daher maßgeschneiderte Apps für iPad & Co.
G
leich zum Verkaufsstart des neuen
iPad 2 konnte Apple ein Ausrufezeichen setzen: Allein an den ersten drei Verkaufstagen wurden in den USA geschätzt
rund 500.000 Einheiten des Tablet-PCs
abgesetzt. Auch in Deutschland macht sich
der iPad-Boom zunehmend bemerkbar.
So geht etwa der Branchenverband Bitkom
davon aus, dass 2011 hierzulande rund 1,5
Millionen Tablets verkauft werden.
Bei rund 50 Millionen Internet-Nutzern
in Deutschland bilden anderthalb Millionen Tablet-Nutzer zwar noch eine Randgruppe. Wer seinen Shop deswegen nicht
für iPad & Co. optimiert, begeht jedoch
einen strategischen Fehler. „Der TabletMarkt wird schneller in Schwung kommen
als der Smartphone-Markt“, warnt Thomas
Lang, Schweizer E-Commerce-Berater, davor, das Potenzial dieser neuen Geräteklasse
zu unterschätzen.„Spätestens in anderthalb
Jahren werden sich Tablet-PCs neben
Smartphones ebenbürtig als Vertriebskanal
im E-Commerce etabliert haben.“
ren. Alternativ gibt es die Möglichkeit,
native Apps für ein bestimmtes Betriebssystem anzubieten: etwa eine App für das
iPad. Als Faustregel gilt, dass sich Web-Anwendungen in der Regel kostengünstiger
realisieren lassen und bereits für ein vierstelliges Budget zu haben sind. Bei nativen
Apps dagegen ist schnell ein fünfstelliges
Budget nötig.
Die Investition in eine iPad App kann
sich freilich schnell lohnen. Denn
im Tablet-Markt hält Apple
ein
QuasiMonopol. Nach
Zahlen von eMarketer etwa waren im vergangenen Jahr 85 Prozent der verkauften Tablets in den USA ein iPad. Dieser Anteil
wird zwar schrumpfen, wenn Konkurrenzmodelle auf den Markt kommen.
Doch selbst im Jahr 2012 werden laut des
US-amerikanischen
Marktforschungsinstituts noch zwei von drei verkauften
Neugeräten ein iPad sein. Eine Entwicklung, die Experten zufolge auch
„In anderthalb Jahren werden
für Deutschland
realistisch ist.
sich Tablet-PCs als
Mit nur einer
Vertriebskanal etabliert haben.“
nativen App für
das iPad können
Thomas Lang
Webshop-BetreiGeschäftsführer der Carpathia Consulting GmbH
ber also fast alle
Tablet-Nutzer erreichen. Zum Vergleich: Wer heute in eine
Klassische Shops: Usability-Wüsten
Smartphone App für das iPhone invesHändler sind also gut beraten, bereits tiert, erreicht nach Zahlen der Münchner
heute geeignete Tablet-Strategien zu ent- Unternehmensberatung Mücke, Sturm &
wickeln. Sonst drohen über kurz oder lang Company aktuell zwar rund 2,2 Millionen
Umsatzeinbußen. „Das iPad stellt die Bundesbürger. Um allerdings wirklich alle
meisten Online Shops normal dar, sagen Smartphone-Nutzer mit einer nativen Ansich leider viele und schieben das Thema wendung anzusprechen, sind zusätzliche
zur Seite“, bemerkt iPad-Experte Lang. Investitionen in Apps für Konkurrenz„Die Folgen sind winzige Links und ver- plattformen wie Google Android (2,1
schachtelte Menüs“, die sich vielleicht mit Millionen Geräte) oder Windows Phone 7
der Maus an einem stationären Desktop- (1,2 Millionen) unausweichlich.
Im Tablet-Markt herrscht dagegen kein
PC bedienen lassen, nicht aber mit dem
Software-Wildwuchs. Blind sollten ShopFinger auf einem Touchscreen.
Um beim Tablet Shopping eine gute Betreiber deswegen aber nicht in eine
Usability zu bieten, können Händler wie native iPad App investieren. „Händler
im Smartphone-Markt grundsätzlich zwei müssen ihren Kunden mit ihrer App einen
Strategien verfolgen. So lassen sich einer- Zusatznutzen gegenüber einem klassiseits vorhandene Web-Angebote für die schen Online Shop bieten“, argumentiert
Darstellung in Tablet-Browsern optimie- iPad-Experte Lang.„Nur wenn das der Fall
Gutes Beispiel: Design3000.de hat
den klassischen Webshop überarbeiten
lassen – und das iPad dabei mitbedacht
Ein Renner gleich zum
Verkaufsstart: Das neue
iPad 2 mit Smart Cover.
Internet-Händler sollten deshalb nicht den Fehler machen, Tablets zu unterschätzen – sie haben das Potenzial ein weiterer gewinnbringender E-CommerceVertriebskanal zu werden
Foto: Apple
ist, lohnt sich die Investition in eine native
App.“ Allerdings ist es alles andere als
einfach, relevante Mehrwerte für Tablet
Apps auszumachen.
Katalogwelten sollen inspirieren
Prinzipiell bieten Tablets in HardwareHinsicht eine ähnliche Ausstattung wie
Smartphones, sodass sich über native
Apps beispielsweise GPS-Empfänger oder
die Digitalkamera eines Geräts ansprechen
lassen. Sinnvoll ist das allerdings kaum. So
werden zwar GPS und Digitalkamera gern
in Shopping Apps für Smartphones eingebunden, damit Nutzer unterwegs einfach
Produkte abfotografieren oder nach Angeboten in ihrer Nähe suchen können. Im
Gegensatz zu Smartphones werden TabletPCs ersten Nutzungsstudien zufolge aber
kaum mobil und fast nur zu Hause genutzt.
„Native Tablet Apps müssen Konsumenten vor allem beim Surfen auf dem Sofa
einen intuitiven Zugang zum Shop-Sortiment ermöglichen“, so Lang. Wie so etwas
in der Praxis aussehen kann, zeigt beispielsweise die iPad App von Amazon.
Nach besonderen Gimmicks sucht man
hier vergeblich, stattdessen wird im „Windowshop“ das klassische Angebot geladen:
mit dem Unterschied, dass statt Suchmaske und Trefferlisten große Produktfotos im Fokus stehen.
Vor diesem Hintergrund lässt sich auch
erklären, warum gerade Versandhändler
für das iPad gerne ihre Print-Kataloge als
Tablet App recyceln. E-Commerce-Experten raten aber davon ab, einfach vorhandene Magazine auf das iPad zu spielen.
Boom bei Tablet-PCs
Die Mühe lohnt sich
Web Apps sind aber mehr als eine Alternative. Design3000.de etwa hat zu Jahresbeginn den klassischen Webshop so überarbeiten lassen, dass er auf dem iPad übersichtlich dargestellt wird und einfach zu
bedienen ist. Wer den Shop auf dem Tablet
startet, kann über verschiedene Kategorien in den Shop einsteigen („Wohnen &
Lifestyle“), die mit großen Visuals illustriert werden und sich daher bequem mit
dem Finger ansteuern lassen. Zwar bietet
der klassische Online Shop ähnliche Elemente, die horizontale Navigationsleiste
samt Drop-Down-Menüs aber wurde zum
Beispiel komplett aus der Web App gestrichen – um schon heute rund anderthalb
Millionen deutsche Verbraucher beim
Tablet Shopping zu begeistern.
❚
Stephan Meixner
Marktanteil der Tablets
Immer mehr Nutzer kaufen iPads & Co.
* Prognose
„Solche Anwendungen werden den interaktiven Möglichkeiten eines Tablet-PCs
nicht gerecht“, mahnt Lang. Zwar werten
Versandhändler ihre iPad-Kataloge gerne
mit zusätzlichen Produkt-Videos auf, die
sich per Fingertipp in einer Katalog-App
starten lassen. Letztlich erwarten Nutzer
aber doch deutlich mehr von iPad Apps.
„Spannend wäre, wenn Nutzer auf Katalogseiten die Tür eines abgebildeten Kleiderschranks öffnen und das Möbelstück
anschließend auch von innen begutachten
könnten“, skizziert E-Commerce-Berater
Hagen Fisbeck ein mögliches ShoppingSzenario. Doch gerade kleinere Händler
werden sich solche Katalogwelten kaum
leisten können.
Jedes zehnte Endgerät ist bereits ein Tablet
Stationäre PC
2,2
Notebooks
oks
28 %
54 %
1,5
0,8
Netbookss
2010
Ohne besondere Gimmicks, aber
dafür mit großen Produktfotos: Die
iPad App des Marktplatzes Amazon
2011*
2012*
Absatz Tablet-PC: in Deutschland in Mio. Stück
© INTERNET WORLD Business 7/11
Tablet-PC
Ta
8%
10
1 %
Marktverteilung 2011: nach Stückzahlen
Quelle: Bitkom, EITO
45_Recht_07_2011.qxd
7/11
30.03.2011
17:24 Uhr
Seite 45
E-COMMERCE
4. April 2011
Internet World BUSINESS
Urteil zum Like Button
LG Berlin entscheidet über Wettbewerbswidrigkeit / Fragen zum Datenschutz bleiben offen
D
ie Einbindung des
Facebook Like Buttons auf der eigenen Webseite verstößt nicht gegen
das
Wettbewerbsrecht.
Das hat das Landgericht
Berlin mit Beschluss vom
14. März 2011 (Az.: 91 O
25/11) entschieden. Damit liegt jetzt eine der ersten gerichtlichen Entscheidungen überhaupt
vor, die sich mit dem
Facebook Button befasst
Datenschutzrecht
verstößt. Das Gericht durfte
die Frage offenlassen, weil
sie in dem zugrundeliegenden Fall einer wettbewerbsrechtlichen Abmahnung keine Rolle gespielt hat. Dies wird bei
einem behördlichen Vorgehen wegen eines Verstoßes gegen den DatenBislang rechtlich unerschlossenes Terrain: Der Facebook Like Button auf
schutz sicherlich anders
der eigenen Website ist offenbar wettbewerbsrechtlich unbedenklich
sein. Darüber hinaus haben in der Vergangenheit
Verfügung zurück. Das Gericht hat hier andere Gerichte bereits datenschützende
Datenübertragung ohne Rückfrage einen Anspruch des Konkurrenten auf Vorschriften sehr wohl als MarktverhalIm vorliegenden Fall hatte ein Online- Unterlassung verneint. Ein Verstoß gegen tensregeln angesehen.
Händler diesen Button auf seiner Web- Wettbewerbsrecht liegt nämlich nur
Datenschutzerklärung ändern
seite eingebaut. Dies führte zumindest dann vor, wenn der gerügte Verstoß gedazu, dass Daten von eingeloggten Nut- gen eine gesetzliche Vorschrift als unlau- Aufgrund der nach wie vor bestehenden
zern an Facebook übertragen wurden. ter im Sinne von Paragraf 4 Nr. 11 UWG rechtlichen Unsicherheit – und der daWeil man beim Aufrufen der Seite nicht anzusehen ist. Dies setzt hier voraus, dass mit verbundenen Gefahr einer teuren
darüber informiert wurde, erhielt der die Vorschrift des Paragrafen 13 TMG Abmahnung – sollte die Verwendung
Händler eine Abmahnung von einem im Interesse der Marktteilnehmer das einer Datenschutzerklärung, die auf den
Konkurrenten. Dieser forderte ihn zur Marktverhalten regeln soll.
Facebook Button abgestimmt ist, drinMit anderen Worten: Es muss darum gend in Erwägung gezogen werden. Ein
Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung auf. Als der Händler dem gehen, den Konkurrenten in seiner Stel- kostenfreies Muster für eine solche Ernicht nachkam, beantragte der Konkur- lung auf dem Markt zu schützen, damit klärung erhalten Sie, wenn Sie unter
er dort nicht in seiner wirt- www.internetworld.de/webcode den Webschaftlichen Entfaltung als code 1105030 eingeben.
❚
Unternehmer
behindert
RA Christian Solmecke
Christian Solmecke
wird. Das ist jedoch nach
Ansicht der Richterin nicht
ist Partner in der Kölner Kanzlei
Das müssen Sie wissen:
das Ziel des Paragrafen 13
Wilde Beuger Solmecke und
TMG,
in
dem
es
„nur“
um
❚ Nach Ansicht des Landgerichts Berlin verSpezialist für Internet-Recht.
Datenschutz geht. Ein Verstößt die Verwendung des Facebook Like
❚ www.wbs-law.de
stoß gegen datenschutzButtons auf der eigenen Website nicht
rechtliche
Vorschriften
gegen das Wettbewerbsrecht.
führt nach ihrer Auffassung
❚ Eventuelle Datenschutzverstöße hat das
rent den Erlass einer einstweiligen Verfü- aber nicht zu der erforderlichen „spürbaGericht nicht untersucht und in seinem
gung. Hierdurch sollte ihm die weitere ren Beeinträchtigung“ im gegenseitigen
Urteil auch nicht bewertet. Damit stellt das
Verwendung des „Gefällt mir“-Buttons Wettbewerb.
Urteil in dieser Hinsicht keinen Freibrief dar.
Diese aus meiner Sicht begrüßensohne ausdrückliche Information der
Andere Gerichte könnten datenschutzrechtNutzer untersagt werden. Der Konkur- werte Entscheidung kann leider nicht als
liche Aspekte anders bewerten.
rent begründete das damit, dass hier- Entwarnung für Online-Händler angese❚ Wer den Facebook Like Button auf seiner
durch gegen das Wettbewerbsrecht ver- hen werden, die den „Gefällt mir“Website einsetzt, sollte eine DatenschutzerButton in ihre Website eingebunden
stoßen werde.
klärung verwenden, die darauf abgestimmt
Das Landgericht Berlin wies jedoch haben. Denn es wurde vom Gericht nicht
ist. Mustertexte sind im Netz verfügbar.
den Antrag auf Erlass einer einstweiligen geklärt, ob die Verwendung gegen das
45
Abmahnfallen,
aktuelle Urteile,
neue Gesetze:
Auf Online-Recht
spezialisierte Fachleute helfen Ihnen weiter.
Der E-Shop-Rechtstipp
Sabine HeukrodtBauer, LL.M., Rechtsund Fachanwältin für
Informationstechnologierecht in Mainz
❚ www.legalershop.de
Durchgestrichene Preise
beim Eröffnungsangebot
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat in
einer Entscheidung klargestellt, dass die
Werbung mit Einführungspreisen, denen
höhere durchgestrichene Preise gegenübergestellt werden, nur zulässig ist, sofern sich aus der Werbung ergibt, wie
lange die Einführungspreise gelten und
ab wann die durchgestrichenen, höheren Preise verlangt werden (Urteil vom
17. März 2011 – Az.: I ZR 81/09, Pressemitteilung des BGH Nr. 44/2011 vom
18. März 2011).
Ein Teppichhändler hatte in einer Zeitung seinen Einführungspreisen höhere,
durchgestrichene Preise gegenübergestellt. Die BGH-Richter sahen darin einen
Wettbewerbsverstoß. Wer mit höheren
durchgestrichenen Preisen bei einem
Einführungsangebot werbe, müsse klarstellen, worauf sich der durchgestrichene
Preis beziehe. Sei es der spätere reguläre
Preis, müsse angegeben werden, wann
das Einführungsangebot ende und ab
wann der reguläre Preis verlangt werde.
Damit widerspricht der BGH einer Entscheidung des Oberlandesgerichts Düsseldorf (Urteil vom 29. Juni 2010 – Az.: I 20 U
28/10). Die Düsseldorfer Richter hatten
entschieden, dass durchgestrichene
„Statt“-Preise bei Sonderangeboten
ohne erklärenden Zusatz zulässig seien,
wenn es sich bei dem alten Preis um den
Verkaufspreis des Händlers handelt. Es
bleibt abzuwarten, wie sich die Rechtsprechung zu dieser Frage entwickelt.
Aktuelle Kurzmeldungen zum Thema Internet-Recht
MARKENRECHT
STREET VIEW
IMPRESSUMSPFLICHT
FILESHARING
Adresse ist keine Marke
Google France muss zahlen
Grafik reicht nicht
Minderjährige haften
Das Hanseatische OLG hat eine Markenschutzklage gegen eine Anwaltssozietät abgewiesen,
die seit den 1980er-Jahren den Begriff „patmondial“ nutzte, und zwar zunächst als TelexAdresse, später als Mail-Adresse. Seit 2001 besitzt die Sozietät auch die Domain Patmondial.de, hat unter dieser Adresse aber nur eine
„Under Construction“-Seite mit Impressum im
Netz. Dem Kläger, der den Begriff „Patmondial“ als Wortmarke angemeldet hat, beschieden
die Hamburger Richter, dass die Beklagte dieses
Wort nicht als Kennzeichen einsetzt, sondern
nur als technische Adresse. Dies sei kein Verstoß
gegen das Markengesetz, weshalb seine Klage
❚
auch abgewiesen wurde. fk
Einen Aufruhr unter Datenschützern hat die
Nachricht verursacht, dass die Kamerawagen,
die für Google Straßenzüge fotografierten, dabei
auch Daten aus offenen WLANs mitgeschnitten
haben. In Frankreich hat dieses von Google-Chef
Eric Schmidt zerknirscht eingestandene Fehlverhalten teure Folgen: Die französische Datenschutzbehörde CNIL verurteilte den Konzern zu
einer Strafzahlung von 100.000 Euro wegen Verstoßes gegen das Datenschutzrecht. Das Erfassen
der SSID, also der Namen der vorgefundenen
WLAN, ist dagegen unkritisch und hat einen
technischen Zweck: Entsprechend ausgestattete
Smartphones können so auch ohne GPS-Emp❚
fang schneller ihren Standort ermitteln. fk
Um sich vor Spambots zu schützen, bilden manche Website-Betreiber die Pflichtangaben im Impressum nicht als Text ab, sondern legen sie als –
nicht maschinenlesbare – Grafik an. Das kann abgemahnt werden, befürchtet Ulrich Hafenbradl,
Chef des Webshop-Zertifizierers Trusted Shops.
Grund dafür sei die Vorgabe des Telemediengesetzes, wonach ein Impressum „leicht erkennbar,
unmittelbar erreichbar und ständig verfügbar“
sein müsse. Und eine Grafik können zum Beispiel
Lesegeräte für sehbehinderte Surfer nicht lesen.
Hafenbradl empfiehlt, E-Mail-Adressen intelligent
zu verschlüsseln, zum Beispiel vorname[punkt]
nachname[ät]firma[punkt]de. Das trickst jeden
❚
Spambot aus und genügt dem TMG. fk
Der Bundesgerichtshof hat eine Entscheidung
gefällt, die eine drastische Verschärfung der Verfolgung von Raubkopiedelikten im Netz bedeuten könnte. Im vorliegenden Fall hatte ein
Teenager eine eigene Website betrieben und
auf ihr einen Link zu einer illegalen Musiktauschbörse veröffentlicht. Ein Rechteinhaber verlangte
daraufhin Unterlassung sowie Schadensersatz
und die Übernahme von Anwaltsgebühren –
zusammen über 9.000 Euro. Als der Jugendliche nicht zahlen wollte, wurde er verklagt.
Der BGH stellt dazu fest, dass Jugendliche nur
dann strafunmündig sind, wenn ihnen die Einsichtsfähigkeit in die Straftat fehlt – und generell, wenn sie unter sieben Jahre alt sind. fk ❚
46_Tools_News1.qxd
46
31.03.2011
13:09 Uhr
Seite 46
TOOLS & TECHNIK
Internet World BUSINESS
Techniktipp
Christiane Aumeier,
Senior Manager
Marketing Europe bei
Verio, Neutraubling
❚ www.verio.com
Typische Fallen bei der Auswahl
eines Webhosting-Angebots
Ein eigener Internet-Auftritt lässt sich schnell
realisieren – wenn man sich für den richtigen
Provider entscheidet. Die folgenden Punkte
sollten Sie bei der Auswahl des WebhostingAnbieters beachten:
Versteckte Kosten, Preisstaffelung
Sehen Sie sich alle Vertragsbestandteile zur
Laufzeit und zu den Preisen – wie die einmalige Einrichtungsgebühr oder monatliche
Mietkosten – genau an und suchen Sie nach
versteckten Kosten. Prüfen Sie, ob der Webhoster eine für Sie sinnvolle und kostenoptimierende Preisstaffelung anbietet: abhängig
von der Anzahl der Webseiten und den verfügbaren Funktionalitäten wie Bildergalerien
oder Blogs sowie der E-Mail-Accounts.
Flexibilität der Lösung
Auf dem Markt gibt es viele standardisierte
Lösungen, die kaum Individualisierungsmöglichkeiten bieten. Achten Sie darauf,
dass sich wenigstens die Designvorlagen
nach Belieben anpassen lassen.
Zusicherung der Verfügbarkeit
Achten Sie darauf, dass der Anbieter über
Service Level Agreements ein bestimmtes
Maß an Verfügbarkeit – etwa eine garantierte monatliche Verfügbarkeit von 99,9
Prozent – garantiert. In diesen Vereinbarungen müssen auch Vertragsstrafen oder Mietkürzungen bei mangelnder Erreichbarkeit
Ihrer Website geregelt sein.
Service und Support
Achten Sie darauf, dass der Provider über
Telefon, Fax oder E-Mail erreichbar ist und
schnelle Reaktionszeiten bietet. Anfragen
sollten innerhalb weniger Stunden beantwortet werden.
7/11
Neue Version von Analytics
Google setzt Forderungen aus der Analytics-Community um
G
oogle hat seine Web AnalyDaneben zeigt sich auch im neuen
tics Software überarbeitet.
Google Analytics die Bedeutung,
Nach rund anderthalb Jahren
die Google dem E-Commerce
Pause seit Version 4 kommt jetzt
beimisst: Der ehemalige Bericht
Google Analytics 5 in der Open„Ziele“ wurde in „Conversions“
Beta-Phase auf den Markt.
umbenannt und umfasst künftig
Usern wird zunächst das veränauch das Reporting zum Thema
derte Design ins Auge stechen.
„E-Commerce“. Hier finden sich
Analytics 5 kommt professioneller,
unter anderem Adsense-Klicks,
aufgeräumter und schicker daher.
die das neue Analytics als E-ComDamit führt Google seine Reihe
merce-Transaktionen einordnet.
von Facelift-Projekten fort, die
In der Branche löst das neue
den Tools ein einheitliches Gesicht
Tool durchaus Begeisterung aus.
geben sollen: Der SuchmaschiTimo Aden vom Analysespezianenprimus hatte im Februar seine
listen Trakken spricht in seinem
neue Navigationsleiste veröffentBlog von „großartigen Neuerunlicht, an der sich jetzt das neue Weniger Klicks: Der Weg zu den Daten ist kürzer geworden
gen und vielfältigen MöglichDesign des Analytics-Tools orienkeiten“; Gabriel Beck, Head of
tiert. Und auch Google Adsense hat kürz- sions“ trägt ihr Übriges zur Übersicht- Conversion Optimization bei Explido,
lichkeit des Tools bei.
lich einen optischen Relaunch erhalten.
zeigt sich begeistert von den neuen „ConverDabei will Google Analytics 5 nicht nur sions“-Berichten. Der US-amerikanische
Darüber hinaus legt das neue Google
Analytics viel Wert auf Klickreduzierung. alter Wein in neuen Schläuchen sein. Die Conversion-Spezialist Daniel Waisberg
Vieles, was Analytics 4 konnte, kann Ver- neue Version setzt viele Forderungen der spricht von einer „bedeutenden Neuauflage“
sion 5 auch – aber der Weg zu den ge- Nutzer-Community um und präsentiert und glaubt, dass Google die Messlatte für
wünschten Zahlen ist kürzer geworden. So neue Features. Da wären einmal die indivi- Web-Analyse-Tools erneut angehoben hat.
wurde etwa der Wechsel zwischen ver- duellen Dashboards: Für verschiedene
Bis die breite Masse die neue Version
schiedenen Konten und Profilen verein- Nutzer – Geschäftsführer, Controller und nutzen kann, wird noch etwas Zeit vergehen:
facht. Eine verschlankte Navigation mit Conversion-Rate-Profis – lassen sich jetzt Das Tool soll erst allmählich allen Nutzern
den vier Hauptpunkten „Besucher“, „Zu- unterschiedliche, frei konfigurierbare Re- zugänglich gemacht werden. Einen Zeitgriffsquellen“, „Content“ und „Conver- porting-Übersichten erstellen.
rahmen dafür nennt Google nicht. il
❚
Leistungsumfang
Prüfen Sie den Leistungsumfang des
Angebots genau. In jedem Fall enthalten
sein sollten die Unterstützung von Flash
sowie die Möglichkeit zum Einbinden von
Features wie Blogs, Foren oder RSS-Feeds.
Erweiterbarkeit der Website
Die Lösung muss so skalierbar sein, dass sie
Erweiterungen problemlos abdecken kann.
Das gilt nicht nur für die Anzahl der neuen
Seiten, sondern auch für neue Funktionen,
etwa die Integration eines professionellen
Shop-Systems.
4. April 2011
Individuelle Logistik
Bi-Log bietet maßgeschneiderte Lösungen für den Warenfluss
F
ulfillment as a Service“ – so umreißt die Website Wetter.com. Je nachdem, wo
Geschäftsführer Thomas Käppner das der Kunde klickt, erhält er den Stick im
Angebot von Bi-Log. Der Dienstleister aus Design von Wetter.com oder im Design
Scheßlitz übernimmt für seine Kunden von Yahoo. Zudem kann Bi-Log auf
alles: vom Shop-Aufbau über den Betrieb Wunsch unterschiedliche Daten auf die
und den Warenversand bis hin zur Rech- Sticks laden. Möglich macht das die ITnungsstellung, der Zahlungsabwicklung Kompetenz der Oberfranken sowie ein
komplett eingerichteter
und dem RetourenmaWebshop, den Bi-Log für
nagement. Der Clou aber
O2 betreibt. Im Blick hat
ist die Individualisierung.
Bi-Log dabei immer auch
„Wir können Ware veränRetouren und Restposten:
dern, sie beispielsweise im
Soweit möglich, versucht
Rahmen einer Marketingdas Unternehmen, die
kooperation mit dem
Produkte so zu gestalten,
Branding des jeweiligen
dass sie mit geringem AufPartners versehen oder
wand umgestaltet werden
technische Geräte für den
können. „Wir haben die
Versand ins Ausland mit
Individualisierung stander für das jeweilige Land
dardisiert“, so Käppner.
nötigen Software-Version
Das dämmt die Kosten
ausstatten“, erklärt Käppund macht den aufwendiner. Ein Beispiel: O2 vertreibt Surfsticks sowohl Ein Surfstick von O2 kommt im gen Service für die Händüber Yahoo als auch über Wetter.com-Look zum Kunden ler bezahlbar. cf
❚
Aus dem Shop
zu Facebook
D
ie schnelle Integration eines bestehenden Shops auf Facebook verspricht der Göttinger Lösungsanbieter
Bymii, eine Ausgründung der Universität
Göttingen. Über eine Schnittstelle angebunden wird die gesamte Produktpalette
des Shops auf die Facebook-Fanseite übertragen. Die Synchronisation der Daten geschieht automatisch und nahezu in Echtzeit, sodass die Produkte auf Facebook weder neu eingegeben noch eigens gepflegt
werden müssen.
Die Bestellabwicklung und die Bezahlung laufen über den Webshop. Es fallen
keine Fixkosten an, erst beim Kauf durch
den Kunden erhält Bymii zwei Prozent des
Umsatzes plus 20 Cent als Provision. Optional bietet Bymii zudem einen Installationsservice an, der 195 Euro kostet. Erste
Kunden sind auf Facebook.com/fanemotion und Facebook.com/onlinereifen zu
finden. Derzeit arbeitet Bymii an weiteren
Schnittstellen für andere Netzwerke wie
Xing, VZ oder Linkedin sowie Twitter. cf ❚
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Jeden Tag ab 12:30 Uhr:
Der Newsletter der
INTERNET WORLD Business
hält Sie auf dem Laufenden.
www.internetworld.de/newsletter.html
SHOPMACHER
PAYSAFECARD
ASKNET
Gemeinsam mit Oxid eSales
Per App zur Verkaufsstelle
Shop-Tests in Eigenregie
Die E-Commerce-Agentur Shopmacher hat eine
Kooperation mit dem Webshop-System-Anbieter
Oxid eSales vereinbart und wird das System für
ihre Kunden einsetzen. Die Software eigne sich
gerade für mittelständische Marken, die man bedienen wolle, begründet die Agentur die Wahl. cf
Paysafecard, Anbieter einer Prepaid-Karte zum
Bezahlen im Internet, stellt seinen Kunden eine
App zur Verfügung, mit der sie die nächstgelegene Paysafecard-Verkaufsstelle finden können. Die
Applikation liegt für iPhones, Blackberry, Androidbasierte Smartphones und Vodafone 360 vor. cf
Asknet hat seine Shopping-Lösungen erweitert:
Nutzer können selbst multivariate und A/B-Tests
durchführen und so etwa Layout-Varianten, verschiedene Produktplatzierungen oder auch Bestellprozesse testen. Die Asknet-Shop-Lösungen
sind für den Vertrieb digitaler Güter konzipiert. cf
47_Tools_News_II.qxd
7/11
31.03.2011
12:07 Uhr
Seite 47
TOOLS & TECHNIK
4. April 2011
Firefox 4 setzt Maßstäbe
Zaunz erweitert
um Beratung
Z
aunz Publishing, Hersteller des ShopSystems Cosmoshop, steigt in die
Beratung von Online-Händlern ein. Dazu
hat die Puchheimer Agentur den neuen
Geschäftsbereich Zaunz Consulting (www.
consulting.zaunz.de) gegründet. Kernstück
des Beratungsangebots ist eine Shop-Analyse anhand eines 80-Punkte-Plans. Dieser
umfasst alle Bereiche eines Online Shops,
von der Gestaltung über die Produktdarstellung und -beschreibung sowie die
Bestellprozesse und die Zahlungsmethoden bis hin zur Social-Media-Integration.
Ziel ist, Schwachstellen eines Shops sichtbar zu machen und Shop-Betreibern Wege zur Optimierung aufzuzeigen. Die
komplette Shop-Analyse kostet 99 Euro.
Außerdem bietet Zaunz Consulting
Unterstützung bei der Suchmaschinenoptimierung sowie beim Suchmaschinenmarketing an. Für 69 Euro ist eine Analyse
des Suchmaschinenrankings zu haben.
Für beide Analysen zusammen werden 149
Euro fällig.
Zunächst will Zaunz Publishing vorwiegend Cosmoshop-Anwender ansprechen,
langfristig soll das Beratungsgeschäft aber
zum zweiten Standbein neben der Entwicklung und dem Vertrieb von ShopSoftware ausgebaut werden. cf
❚
Internet World BUSINESS
Der neue Browser bricht Download- und Geschwindigkeitsrekorde
M
it Version 4 ihres „Firefox“ hat sich die OpenSource-Organisation Mozilla
auf dem Browser-Markt eindrucksvoll zurückgemeldet.
Der hierzulande besonders
beliebte Feuerfuchs lahmte
zuletzt kräftig: Gegenüber
den aktuellsten Versionen seiner schärfsten Konkurrenten
Google Chrome und Microsoft Internet Explorer fiel die
Performance des MozillaBrowsers deutlich ab – ein
Manko, das den Browser zu- Wieder da: Mozillas Firefox 4 schlägt die Konkurrenz
letzt auch Marktanteile kostete. Jetzt ist der Fuchs also wieder da; und und IE9. In den für User besonders wichtidie Mozilla-Entwickler konnten sich auf gen Kategorien Startzeit und Speicherverihre treue Community verlassen. In den brauch liegt der Mozilla-Browser sogar
ersten 24 Stunden nach dem Release wurde deutlich vorne. Es sieht also so aus, als
Firefox 4.0 mehr als 4,7 Millionen Mal her- würde der neue Firefox zum Maßstab für
untergeladen; weltweit waren es bei Redak- den Browser-Markt, an dem sich die Kontionsschluss etwa 44 Millionen Downloads. kurrenz erneut messen muss. Das scheint
Aber nicht nur die Fans, auch die Exper- auch Microsoft, zumindest augenzwinkernd
ten sind voll des Lobes ob des neuesten eingesehen zu haben: Zum Release von
Wurfs von Mozilla: In einem Benchmark- Firefox 4 gab’s für das Mozilla-EntwicklerTest von Cnet, der die Performance in team einen Glückwunschkuchen aus RichSachen Java Script, HTML5, Startzeit und mond. Der nächste Wurf im schnell dreSpeicherverbrauch prüfte, lag Firefox 4 henden Browser-Markt müsste nun vom
knapp vor den Konkurrenten Chrome 10 Schlusslicht Chrome kommen. il
❚
47
INTELLIUM
Software Partner gekauft
Der IT-Dienstleister Intellium will sich wieder stärker im Distanzhandel engagieren
und hat deswegen die Mehrheit von Software Partner Obermain übernommen. Die
Anteile lagen zuvor bei Otto, dem Baur
Versand und Witt Weiden. Intellium nutzte
früher die IT-Infrastruktur von Quelle für
sein Versandhandelsgeschäft und musste
sich nach deren Pleite nun neu aufstellen. cf
SMARTSHOPPING.DE
Neues, klares Design
Mit neuem Design will Smartshopping.de
Händlern bessere Promotion-Möglichkeiten bieten. Das Shopping-Vergleichsportal
setzt jetzt auf großformatige Bild-Teaser,
bei Bedarf ergänzt durch Videos. Zudem
runden Bildsymbole die Produkthauptkategorien ab. Die Produktdetailseiten sind
nun übersichtlicher; Preis, Produktabbildung und -bewertung stehen im Fokus. cf
SITEFORUM
Netviewer-Lösung integriert
Der Erfurter Lösungsanbieter Siteforum hat
seine All-in-One Social Business Suite um
die Online-Meeting- und Web-Konferenzlösung von Netviewer erweitert. Anwender können damit aus virtuellen Messeständen, Netzwerkgruppen und Unternehmensprofilen heraus Video-Konferenzen
starten und Online Meetings abhalten. cf
IT-Dienstleister und Agenturen: Neue Etats, neue Kunden, neue Tools
Auftraggeber
Auftrag
Dienstleister
Auftraggeber
Auftrag
Wirecard
AT-Fachverlag
App-Entwicklung (iOS und Android) für die ISH
Area-Net
Leuze Electronic
Content Management System
e-Spirit AG
Autovermieter Rosier
Neugestaltung der Website
Pixel Consult
Ludwig Görtz
Mobiler Online Shop
Demandware
Boehringer Ingelheim
Konzeption und Design eines Präparate-Infocenters
Netz98 New Media
M Card
Relaunch und Ausbau des Internet-Auftritts
Code64
C&A
Europaweiter Relaunch der Unternehmensseite
Interone
Mindfactory AG
Integration der Hit Engine, Shop-Suche, Navigation
Weitkämper Technology
Conrad Electronic
Website-Optimierung des Technik-Online-Shops
Explido Webmarketing
Musik Produktiv
Website-Optimierung mit Etracker Web Analytics
Etracker
Dallmayr
Webshop-Controlling-Lösung
Econda
S. Fischer Verlag
Konzept + Design der Website zum 125-jährigen Jubiläum Opus 5
Egeria
Relaunch der Webseite, SEO, Google-Adwords-Betreuung
Area-Net
UCB Pharma
Entwicklung der iPhone App „Epilepsie-Manager“
Atelier Mediengestaltung
Eternit AG
Relaunch der Unternehmens-Website
Das Medien Kombinat
Ültje
Entwicklung und Umsetzung einer Facebook-Applikation
Webguerillas
Foto Walser
Optimierung E-Mail-Marketing
Emailvision
Versandhaus Klingel
SEO-optimierter Shop Relaunch für die Marke Babista
DI Digit. Informationssys.
Karriere Spiegel
Recruiting-Videos für das Karriereportal
JobTV24
WWF Deutschland
Entwicklung einer mit sozialen Medien vernetzten Website Aperto
[email protected]
❚ Facebook Day
Diese Anwenderkonferenz ist ganz auf das
Thema Marketing mit Facebook ausgerichtet.
Auf der Agenda stehen unter anderem „Facebook-Controlling“ und „Fanpage und jetzt?
Erfolgreiche Kampagnen im Überblick“.
Termin: München, 13. April 2011
Kosten: 390 Euro zzgl MwSt.
Infos: www.facebook-day.de
❚ Online Marketing Forum
Das eintägige Konferenzprogramm befasst sich
mit den Trends im Online Marketing rund um
die Themen Mobile Marketing, SEO und SEA,
E-Mail-Marketing, Social Media sowie WebAnalytics. Das parallele Workshop-Programm
bietet die Möglichkeit, Themen zu vertiefen.
Termin: Frankfurt, 3. Mai; Düsseldorf, 4. Mai;
Hamburg, 12. Mai; München, 18. Mai 2011
Kosten: 199 Euro (bis 22. März, danach 249
Euro) zzgl MwSt.
Infos: www.onlinemarketingforum.de
❚ CMO Gipfel 2011
Sowohl Case Studies und Diskussionsrunden
als auch Vieraugengespräche, Abendveranstaltungen und Freizeitaktivitäten sollen den Teilnehmern dieses Gipfels für Chief Marketing
Officer Gelegenheit geben, sich über Trends,
Best Practices und Erfolgsmodelle im Online
Marketing auszutauschen.
Termin: Bad Doberan, 15. bis 17. Mai 2011
Kosten: Keine (Bewerbung oder Einladung)
Infos: www.cmogipfel.com
❚ Meet Magento
Online-Händler, E-Commerce-Entscheider und
Entwickler treffen sich bereits zum fünften Mal,
um sich über aktuelle Entwicklungen auszutauschen. Auch in diesem Jahr wird das Kongressprogramm gemeinsam mit den Mitgliedern
des Kongressbeirats gestaltet.
Termin: Leipzig, 16. und 17. Mai 2011
Kosten: Ab 90 Euro inkl. MwSt. (1 Tag)
Infos: www.meet-magento.de
❚ Next Conference 2011
Rund 2.000 Teilnehmer, Entscheider aus den
Bereichen Internet, Marketing, Werbung und
Technologie, werden zu dieser Konferenz mit
dem Leitthema „Data Love“ erwartet. Gezeigt
wird unter anderem, wie sich digitale Technologien sinnvoll für E-Commerce nutzen lassen.
Termine: Berlin, 17. und 18. Mai 2011
Kosten: Ab 583,10 Euro zzgl. MwSt. (Early Bird)
Infos: www.nextconf.eu/next11
❚ 19. ECC-Forum
Unter dem Motto „Von Multichannel zu Crosschannel – Strategien und Herausforderungen
für den Handel der Zukunft“ informiert diese
Veranstaltung des E-Commerce-Center Handel
über Trends im (Versand)Handel. Unter anderem auf der Agenda: „Cross-Channel Retail:
Best-Practices aus anderen Ländern.“
Termin: Köln, 19. Mai 2011
Kosten: 249 Euro inkl. MwSt.
Infos: www.ecc-handel.de
❚ Payment 2011
Der Kongress für Zahlsysteme und Zahlungsprozesse behandelt unter anderem die Themen „Zahlungsprozesse im (Online-)Handel“
sowie „Payment Trends 2011 – mobil, sozial,
neue Features“.
Termin: Frankfurt/Main, 25. und 26. Mai 2011
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❚ E-Mail
Die Schwerpunktthemen dieses 6. Kongresses
für E-Mail-Management und Kundendialog
lauten unter anderem: Kundendialog über
Social Media Tools und Paxisbeispiele.
Termin: Köln, 7. bis 9. Juni 2011
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48_CaseStudy_Typo3.qxp
48
30.03.2011
17:26 Uhr
Internet World BUSINESS
Seite 48
TOOLS & TECHNIK
4. April 2011
7/11
CASE STUDY
Frühjahrsputz im Backend
Ein Typo3-Relaunch schafft bei Netviewer auch Ressourcen für ein erfolgreiches Frontend-Redesign
enn Daniel Waas, Head of Marketing beim Online-CollaborationSpezialisten Netviewer, heute das Backend
seiner Website öffnet, muss er nicht mehr
fluchen. Die Arbeit treibt ihm auch keine
Zornesfalten mehr ins Gesicht und seine
Mitarbeiter müssen sein Büro auch nicht
mehr meiden, weil der Chef mit Typo3
kämpfen muss. Vor einem knappen Jahr
sah das noch anders aus. „Unsere alte
Typo3-Instanz wurde damals unter viel
Zeitdruck aufgesetzt, und das hat sich in
der täglichen Arbeit gerächt“, erinnert sich
Waas. Die beauftragte Agentur musste
aufgrund des Zeitmangels ganze HTMLInhalte aus dem alten CMS in Typo3
importieren. Die Folge: Aufgeblähte CSSDateien, statische Links und eine unübersichtliche Dateistruktur, die für die internationale Ausrichtung des Unternehmens,
das Kunden in 68 Ländern anspricht, nicht
geeignet war. „Backend-Änderungen waren kompliziert, Inhalte mussten komplett
manuell und von den Redakteuren in
HTML gepflegt werden. Das war zeitintensiv und fehleranfällig“, so Waas. „Die
Möglichkeiten des Content Management
Foto: Netviewer
W
International: Kunden in 68 Ländern nutzen die Web-Collaboration-Software von Netviewer
lich durchsetzen konnte sich im Pitch-Verfahren die Karlsruher Typo3-Spezialagentur Punkt.de. Christian Heck, Gesellschafter von Punkt.de, erinnert sich gut an das
erste Treffen mit Netviewer: „Das war für
uns schon eine spannende Erfahrung. Da waren
„Wir wollten die Website
auf der einen Seite wir als
überzeugte Typo3-Vervorwärtsbringen, nicht nur mit
treter – und auf der anMaintainence beschäftigt sein.“
deren Seite der Kunde,
der mit unserem LeibDaniel Waas
und Magen-System so
Head of Marketing Netviewer
schlechte Erfahrungen
gemacht hat.“ Einige DeSystems wurden in keinster Weise ausge- mo-Instanzen, die zeigten, wie die Arbeit
schöpft. Wir wollten aber die Seite voran- mit Typo3 ablaufen kann, wenn das Sysbringen, nicht immer nur mit Main- tem gut aufgesetzt ist, halfen schließlich,
tainance beschäftigt sein.“
die Gräben zu überwinden – und eine ordentliche Portion Selbstvertrauen. „In den
Mut zum „Nein“
Präsentationen setzte sich Punkt.de auch
Netviewer wurde klar: Vor der Kür kommt deshalb durch, weil die auch mal ,Nein‘ gedie Pflicht, und das hieß: Frühjahrsputz im sagt haben“, grinst Daniel Waas. „Wir hatBackend. Trotz des bisherigen CMS-Frusts ten zum Beispiel eigentlich schon ein Konwollte man bei Typo3 bleiben. „Wir waren zept für die Zuteilung von länderspezifiuns sicher, dass die Probleme nicht am schen Inhalten, aber Punkt.de hat erklärt,
System, sondern an unserer Installation warum das so nicht funktioniert und wie es
liegen“, begründet Waas die Entscheidung. besser geht. Diese gewisse Widerborstigkeit
„Außerdem gibt es sehr viele Typo3-Spe- strahlte für mich Kompetenz aus.“
zialisten, sodass wir beim Pitch eine große
Kaum war die Agentur gefunden, ging es
Auswahl an Dienstleistern hatten.“ Letzt- ans Eingemachte: Der Backend-Relaunch
sollte das Handling der Seite einfacher
machen, besonders bei der Ausgabe landesspezifischer Inhalte. Zudem sollten
verschiedene Länder-Domains auf einer
zentralen .com-Adresse zusammengeführt werden. Daneben waren eine Vielzahl neuer Funktionen – unter anderem
eine Dokumentenverwaltung und ein
Event-Kalender – in die neue Website zu
integrieren. Zu guter Letzt sollten die
internen Grafik- und WebdesignRessourcen entlastet werden, um mehr
Kapazitäten für die konzeptionelle Weiterentwicklung der Website
zur Verfügung zu haben.
Für das gab Netviewer
Punkt.de drei Monate
Zeit; danach wollte man
sich an den FrontendRelaunch machen. Ein
knappes Zeitfenster für
den Dienstleister, eine
unbequeme Wartepause
für den Auftraggeber. „Intern war der
Backend-Relaunch schwierig zu kommunizieren“, erinnert sich Waas. „Da wird
monatelang gearbeitet, und am Ende sieht
die Website genauso aus wie vorher! Aber
das war die nötige Vorarbeit, um mit dem
Frontend-Relaunch die Früchte zu ernten.“ Punkt.de setzte die Anforderungliste
zunächst mit einer Neustrukturierung der
bestehenden Inhalte in zentral gespeicherte
Content-Bausteine um, die über Platzhalter
je nach Land und Sprache des Besuchers an
verschiedenen Stellen der Website platziert
werden. Für die Auswahl der passenden
Bausteine erkennt die Website jetzt die
Sprach-ID des User-Browsers. Außerdem
wird die Geo-IP genutzt, um festzustellen,
aus welchem Land der Aufruf stammt, um
ortsspezifische Infos, zum Beispiel Preise
und Währungen, richtig anzuzeigen. Ein
neues Medien-Management-System erleichtert den Netviewer-Redakteuren zudem den Umgang mit Bildern, Videos und
Whitepapern. Zum Abschluss des Projekts
musste noch an den Ladezeiten der neuen
Website geschraubt werden, weil der dynamische Content und seine hohen Anforderungen an die Datenbank zunächst die
Performance drückte. Nachdem auch dieses Problem gelöst war, lag Punkt.de nicht
mehr ganz im vorgegebenen Zeitrahmen –
aber das war Netviewer inzwischen ziemlich egal. „Am Ende hatten wir ein blitzsauberes Backend“, freut sich Waas. „Wir
konnten etwa 70 Prozent des Pflegeaufwands für die Website einsparen, und das
merken wir natürlich in unserem täglichen Output.“
Die frei gewordenen Energien flossen
sofort in den schon lange angedachten
Frontend-Relaunch – und dank des ordentlich aufgeräumten Hinterzimmers
konnte Netviewer diesen Schritt selber
„Wir sind überzeugte
Typo3-Vertreter. Das ist unser
Leib- und Magen-System.“
Christian Heck
Gesellschafter Punkt.de
vollziehen, auch weil das Netviewer-Team
in Sachen Wissenstransfer profitieren
konnte. „Unser Grafik- und Webdesigner
und ein Marketingmitarbeiter haben eng
mit Punkt.de zusammengearbeitet, dabei
immer gut zugehört und natürlich auch
Typo3-Kompetenzen erworben“, so der
Marketingmann augenzwinkernd.„Dieses
Know-how hat uns dann auch beim Frontend-Relaunch weitergeholfen.“ Vier Monate dauerte es dann, bis dem aufgeräumten Backend auch ein neues Frontend auf
der Netviewer-Website folgte, das sich
bereits positiv auf die Conversion Rate
auswirkt. il
❚
Das Projekt im Überblick
Links alt, rechts neu: Erst als das Backend aufgeräumt und effizient war, ging Netviewer auch den Relaunch seiner Website an – mit Erfolg
❚ Auftraggeber: Netviewer AG, Karlsruhe
❚ Projekt: Typo3-Backend-Relaunch mit
Geo-IP-Lokalisation
❚ Agentur: Punkt.de GmbH, Karlsruhe
❚ Zeitrahmen: 3 Monate
❚ Budget: k. A.
❚ Internet: www.netviewer.com
49_Produktbewertungen.qxd
7/11
30.03.2011
17:28 Uhr
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TOOLS & TECHNIK
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Internet World BUSINESS
49
PRODUKTBEWERTUNGEN IM SHOP
Mit Kundenurteilen überzeugen
Positive Bewertungen und Tests fördern den Verkauf. Händler können solche Meinungen in den Shop einbinden
O
Foto: Fotolia / Xaver Klaußner
nline Shopper vertrauen anderen
Shoppern: Um 39 Prozent steigt die
Kaufwahrscheinlichkeit im Schnitt, wenn
positive Kundenbewertungen im Shop angezeigt werden, so eine Studie von E-Commerce-Center Handel und Postbank P.O.S.
Transact. „Kundenbewertungen sind ein
exzellentes Mittel, um dem Web-Distanzhandel die Distanz zu nehmen“, so Markus
Solmsdorff, Marketingmanager der Postbank P.O.S. Transact. Doch wie kommt ein
Shop-Betreiber schnell zu vielen Produktbewertungen? INTERNET WORLD Business stellt einige Anbieter vor.
Alatest
Eine Sammlung und Auswertung unterschiedlichster Testberichte stellt Alatest
zur Verfügung. Der Service – betrieben
vom schwedischen Unternehmen International Consumer Services Sweden – verfügt
über eine Datenbank mit knapp elf Millionen Testberichten aus über 1.700 Quellen
weltweit, darunter sowohl Kundenbewertungen als auch Tests aus Zeitschriften und
Online-Angeboten. Eigene Tests führt der
Anbieter nicht durch. Um die sehr unterschiedlichen Analysen vergleichbar zu machen, erarbeitet Alatest für jedes Produkt
seinen gewichteten „Alascore“: Er wird
tagesaktuell anhand der einbezogenen Bewertungen und Tests berechnet. Businesskunden zahlen sowohl für das Matching
ihrer Produkte mit den Tests als auch für
deren Einbindung. Je nach Shop-Größe
liegen die Kosten zwischen mehreren
Hundert bis zu mehreren Tausend Euro
pro Monat. Für die Nutzer sind die Tests
kostenlos. Infos unter www.alatest.de/b2b.
Ciao
Seit elf Jahren besteht die VerbraucherCommunity Ciao.de mit weltweit drei
Millionen registrierten Mitgliedern. Sechs
Millionen Berichte sind verfügbar. In
Deutschland bewerten 700.000 Mitglieder
rund 8.000 Dienstleistungen und Produkte
im Monat. Deren Authentizität soll durch
die Community selbst sichergestellt werden: Die Mitglieder bewerten, ob sie die
Erfahrungsberichte der anderen hilfreich
finden oder nicht, und regen Verbesserungen an. Mögliche gefälschte Rezensionen
können gemeldet werden. Liegen zu einem
Produkt mindestens 30 Berichte mit einer
Bewertung von wenigstens vier Sternen
vor, erhält das Produkt das Ciao-Siegel
„Empfohlen im Verbrauchertest“. Dieses
Siegel können Händler mit dem entsprechenden Produkt im eigenen Shop verknüpfen, sodass Käufer über den Button
direkt zu den Bewertungen bei Ciao gelangen. Für Produkte mit weniger Bewertungen gibt es einen Feedback-Button, der
zur Abgabe eines Urteils auffordert. Die
Siegelnutzung ist für die Händler
kostenlos. Infos unter http://www.ciao.de/
affiliate_partnerprogram_qualityseal.php.
schiedenen auch individualisierbaren
Designs und Größen in ihren Shop einbinden. Allerdings sind je nach Herkunft
des Tests manche Inhalte für den Nutzer
kostenpflichtig. Außerdem bietet Testberichte.de rund 40.000 redaktionell
geprüfte und nach Vor- und Nachteilen
strukturierte Kundenmeinungen zur Einbindung an, die sowohl auf dem Portal
selbst als auch bei angeschlossenen Partner-Shops gesammelt werden. Dadurch
entsteht ein ganzes Netzwerk an Kundenmeinungen. Ergänzend bietet Testberichte.de ebenfalls einen Preisvergleich an.
Infos unter http://partner.testberichte.de.
Testeo
Gute Kundenbewertungen und positive Testergebnisse schaffen Vertrauen bei den Shoppern
Dooyoo
Auch Dooyoo.de versteht sich als Beratungsplattform von und für Verbraucher.
Dazu kommt ein Preisvergleichsservice.
Der Produktkatalog für Deutschland umfasst gut eine Million Produkte mit mehr
als 20 Millionen Angeboten von Online
Shops, ergänzt durch 2,8 Millionen Meinungen von den 500.000 deutschen Mitgliedern. Außerdem bietet Dooyoo redaktionell ausgewählte Testberichte von Fachzeitschriften und Fachforen an. OnlineHändler können ihre Produkte erfolgsabhängig (Cost per Click) über Dooyoo
anbieten, sie sind dann kostenlos mit den
Bewertungen und Tests versehen. Eine
weitergehende Nutzung von Dooyoo-Inhalten ist nur in Eizelfällen und auf Anfrage
möglich. Allerdings ist für die seit 1999
bestehende Plattform geplant, künftig
ebenfalls Shop- und Produktbewertungen
sowie Testauszüge automatisiert in Form
von Widgets und verschiedenen Badges
anzubieten. Infos unter www.dooyoo.de/
community/_page/dyocom/ecommerce.
Yopi
Yopi.de, ebenfalls eine Verbraucher-Community, vereint Services von Ciao sowie
Dooyoo: Auch hier ist ein Preisvergleichs-
service Bestandteil der Plattform, dazu
kommt wie bei Ciao ein Gütesiegel, das der
Händler in seinen Shop integrieren kann.
Hat ein Produkt bis zu drei Bewertungen,
enthält das Siegel eine Aufforderung, eine
Meinung abzugeben. Bei mehr als drei
Urteilen wird das Siegel mit der Bewertung angezeigt. Die Meinungen stammen
ausschließlich von den Yopi-Mitgliedern;
390.000 Testberichte sind derzeit verfügbar, außerdem eine Million Produkte zur
Bewertung. Die Nutzung des Gütesiegels,
das in drei Varianten vorliegt und automatisch aktualisiert wird, ist für die Shop-Betreiber kostenlos. Neben der stichprobenartigen Prüfung sorgt auch hier die Community selbst für Authentizität der Erfahrungsberichte. Yopi wurde im Jahr 2000
gegründet und hat seinen Sitz in Chemnitz. Infos unter www.yopi.de/misc/seal_of
_excellence.html.
Testberichte.de
Ebenfalls im Jahr 2000 gründete die Produkto AG in Berlin die Plattform Testberichte.de. Der Service bietet vorwiegend
Tests aus 550 Zeitschriften, Verbraucherund Online-Magazinen in Deutschland,
Österreich und der Schweiz. 400.000
Testergebnisse sind derzeit verfügbar,
monatlich kommen rund 6.500 hinzu. Die
Tests können Händler kostenlos in ver-
Bei standardisierten Produkten machen Testberichte Sinn
Seit gut zweieinhalb Jahren verwenrichte durch ihren redaktionellen
det der Elektronikversender NoteHintergrund ein Gefühl von Objektibooksbilliger.de Testberichte in stanvität und Seriosität”, sagt er. Zu bedardisierter Einbindung. Das Fazit:
achten ist seiner Meinung nach aber,
Grundsätzlich ist es sinnvoll, Kundass Tests und Gütesiegel den Kundenbewertungen und Testberichte
den verleiten, den Shop zu verlassen,
anzubieten, einige Kunden erwarten
sodass er teuer – etwa über einen
Ulrich Kaleta:
sie schon fast. Und: Positive Tests
Preisvergleichsdienst – zurückgeholt
pushen in jedem Fall den Verkauf, ist Gute Tests pushen werden muss. Außerdem gebe es für
sich Ulrich Kaleta, Direktor MarkeNischenprodukte oft keine oder zu
ting bei Notebooksbilliger.de, sicher. „Im
wenige Berichte. Deswegen sei die Einbindung
Gegensatz zu Bewertungen vermitteln Testbeeher bei standardisierten Produkten sinnvoll. cf
Testberichte aus Zeitschriften sind ebenfalls Kern der Produktbewertungen bei
Testeo.de. Der Dienst wird von Testeo
Publishing in Hamburg betrieben, einem
Teil der Guenstiger.de-Gruppe. Eine
Redaktion erfasst Testberichte aus rund
700 Fachzeitschriften und Websites, insgesamt liegen etwa 378.000 Testberichte,
200.000 Produktbeschreibungen und
194.000 Produktbewertungen vor. Diese
stammen ausschließlich von den hauseigenen Portalen wie dem Preisvergleichsdienst Guenstiger.de und werden ebenfalls
redaktionell ausgewertet. Aus den Testberichten und Bewertungen generiert Testeo
seine „Testeo-Note“: Sie fasst alle Tests und
Kundenaussagen zu einer Gesamtnote zusammen. Online-Shop-Betreiber können
ihre Produkte in ihrem Shop kostenlos mit
den dazugehörigen Testeo-Noten verknüpfen, per Link gelangen die Nutzer
dann auf die Testeo-Seiten. Bei Änderungen aktualisieren sich die Noten selbstständig. Infos unter www.testeo.de/content
_anmeldung-haendler.hmtl.
Produki
Produki.de – entstanden aus den Begriffen
Produkt und Wiki – arbeitet wie alle Wikis
Community-gestützt. Derzeit umfasst das
Wiki aus Bonn rund 5.000 Produkttexte,
15.000 Bewertungen nach Vor- und Nachteilen sowie jeweils 1.300 Fragen und Antworten zu Produkten. Eine stichprobenartige und maschinelle Kontrolle soll neben
der Community selbst die Qualität der
gesammelten Meinungen sichern. OnlineHändler können die Inhalte seit Ende vergangenen Jahres über den ergänzenden
Dienst Share-to-Commerce für ihren
Shop nutzen. Kleine Shops mit weniger als
1.000 Page Impressions pro Monat zahlen
vorerst nichts, für größere beginnt die
Preisstaffel bei 150 Euro pro Monat. Große
Shops (über eine Million PIs) verhandeln
die Kosten individuell. Ein dreimonatiger
Test ist möglich. Die Produktbewertungen
durch Kunden der Partner-Shops fließen
auch hier in die Plattform ein, sodass das
Meinungsnetzwerk weiter wächst. Infos
unter www.share-to-commerce.de. cf
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gegriffen. Zusammen mit dem Lieferservice „Croque Master“, dem bevorzugten
Pizzabäcker der Hamburger Kreativschmieden, entwickelte die Agentur die „Pizza
Digitale”. Diese Pizza wurde mit einem
essbaren QR-Code belegt und zusätzlich
zu jeder Bestellung an ausgewählte Werbeagenturen ausgeliefert. Wer den QRCode mit seinem Smartphone scannte,
landete direkt auf einer Website mit einem
Stellenangebot. Das Ergebnis: Zwölf Bewerbungsgespräche und zwei neue Digitalteams für Scholz & Friends Hamburg. sn
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as Problem ist bekannt: Gut ausgebildete Mitarbeiter sind immer schwerer
zu finden, der Bedarf an qualifiziertem
Personal steigt. Immer mehr Unternehmen der Web-Branche bedienen sich daher eines Mittels aus der „alten“ Wirtschaft: Sie bilden Mitarbeiter über ein
Traineeprogramm aus. Im Januar dieses
Jahres hat etwa die Intelliad Media GmbH,
die sich auf Bid-Management-Lösungen
für Adwords spezialisiert hat, begonnen,
Trainees zu suchen und auszubilden. Die
Idee kam gut an. „Wir haben auf unser
Traineeprogramm mehr Resonanz als auf
Stellenanzeigen bekommen, in denen wir
festangestellte Mitarbeiter suchen“, erklärt
Marketingmanagerin Camilla Eckert.
Zehn Monate dauert die Ausbildung bei
Intelliad. In dieser Zeit durchlaufen die
jungen Leute alle Bereiche der Kundenbetreuung. Dazu gehören Bestandskunden,
Neukunden und Sales. Die Inhalte werden
theoretisch wie auch praktisch vermittelt.
Schulungen finden ebenso statt wie Training on the Job. „Wir binden unsere Trainees von Anfang an in die tägliche Arbeit
ein und übertragen ihnen so früh wie
möglich Verantwortung“, so Eckert.
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ment bei Quisma. Überhaupt versuchen
die Unternehmen, ihre Nachwuchskräfte
im Rahmen der Traineeprogramme nach
Kräften zu unterstützen. Während sich
darum bei Intelliad der Head of Key Management kümmert, arbeitet Serviceplan
mit einem Tutorenprogramm sowie verschiedenen Vernetzungsplattformen. Daneben wurde ein Zielvereinbarungssystem
eingerichtet. So lassen sich konstruktive
Feedbackgespräche führen und Trainees
können bewertet werden. „Außerdem
können wir dadurch eventuelle Kurskorrekturen vornehmen“, erklärt Jens Plath.
Bereichen. Dazu gehören auch Kommunikationsstärke, Teamfähigkeit und eine hohe
Integrationsfähigkeit. Eine analytische und
kundenorientierte Arbeitsweise ist eine zuVon allem etwas
sätzliche Voraussetzung bei Intelliad.
Ähnlich handhabt das auch die ServiceHaben es die Nachwuchskräfte geschafft,
plan Gruppe. Die Münchner Agentur, zu
einen Ausbildungsplatz zu ergattern, steder neben der Web-Agentur Plan Net weihen die Chancen auf eine Übernahme
tere 60 Spezialagenturen gehören, bietet
nach Abschluss des Traineeprogramms
seit über fünf Jahren Traineeprogramme
sehr gut. „Fast alle wurden nach Beendian. Den Trainees Verantwortung zu übergung des Programms in eine Festanstellung
geben, ist für Jens Plath selbstverständlich.
übernommen und gelten als wertvolle
„Unsere Trainees können so viel VerantMitarbeiter unseres Teams“, sagt Johann
wortung übernehmen, wie sie möchten.
Hermann. Bei Serviceplan bleiben nach
Allerdings nur, wenn wir sehen, dass sie
Auskunft von Jens Plath etwa 75 Prozent
Übernahmechancen stehen gut
diese rechtfertigen“, sagt Plath, der als Geder Absolventen der Unternehmensgruppe
schäftsleiter in der Holding die Bereiche Gesucht werden Trainees in den unter- erhalten. Und auch bei Intelliad hofft man
Personal, Verwaltung und Einkauf für die schiedlichsten Bereichen: Bei Intelliad im auf eine ähnliche Trefferquote. „Ziel ist es,
den jungen Leuten nach Beendigung des
Key-Account-Segment,
bei Quisma für das On- Traineeprogramms eine Festanstellung
„Durch ein Traineeprogramm
line Marketing. Plan anzubieten“, so Camilla Eckert.
Attraktiv ist ein Traineeprogramm also
Net bietet Programme
entfällt die sonst notwendige
für Online-Produktion, in jedem Fall – sowohl für die UnternehEinarbeitungszeit.“
Mediaplanung sowie men als auch für die Nachwuchskräfte.
Kundenberatung On- Denn neben einer fundierten Ausbildung
Johann Hermann
line. Idealprofil des Trai- gibt es ein passables Gehalt. Bei ServiceDirector Key Account Management
nees: Hochschulabgän- plan ist dieses gestaffelt und wird nach den
bei Quisma
ger wie etwa frischgeba- ersten sechs Monaten erhöht, das Bruttockene Wirtschaftswis- jahresgehalt liegt zwischen 20.000 und
senschaftler mit Fach- 25.000 Euro. Bei Intelliad verdienen die
Serviceplan Gruppe steuert. Auch bei Ser- richtung Marketing und Kommunikation. Trainees etwa 20 Prozent weniger als „norviceplan besteht das Traineeprogramm Aber auch Quereinsteiger haben beispiels- mal“ Angestellte, die mit einem gleichweraus einer Mischung von Theorie und Pra- weise bei Serviceplan eine Chance.„Wir su- tigen Abschluss von der Uni kommen. Wie
xis. So können Trainees an Veranstal- chen prinzipiell Menschen mit einem un- viel die Quisma GmbH zahlt, war nicht zu
tungen des internen Weiterbildungspro- konventionellen Lebenslauf“, so Plath. Ab- erfahren. „Natürlich müssen wir ein Gegramms teilnehmen. Zusätzlich besteht gesehen davon verlangen alle Unterneh- halt bieten, mit dem sich die Berufseindie Möglichkeit, im Rahmen der sogenann- men von ihren künftigen Trainees erste steiger ein eigenständiges Leben in einer
ten „Campusweek“ Einblicke in andere praktische Erfahrungen in den jeweiligen Großstadt wie München oder an einem
unserer anderen StandFachbereiche der Agentur zu gewinnen.
orte leisten können“,
Theorie und Praxis gleichermaßen ver„Wir wollen den Trainees eine
sagt Johann Hermann
mitteln auch die Programme der Quisma
und fügt hinzu: „InsgeGmbH. Während anfangs die Theorie
Festanstellung anbieten, damit
samt zeigt uns die
stärker im Mittelpunkt steht, nimmt gegen
sich das Investment lohnt.“
Nachfrage nach den
Ende das praktische Arbeiten zu. „ErfahTraineestellen, dass wir
rene Mitarbeiter fungieren als ‚Buddys‘
Jens Plath
eine reizvolle Vergüund führen die Trainees durch ihre zwölfGeschäftsleiter Personal, Verwaltung und
tung bieten.“
monatige Ausbildung“, erklärt Johann
❚
Einkauf für die Serviceplan Gruppe
Hermann, Director Key Account ManageSusann Naumann
Das Jobportal Monster.de bietet ab sofort
eine iPad App an. Die App bezieht bei der
Suche nach Jobangeboten den jeweiligen
Standort oder auch favorisierte Orte mit
ein. Durch einen direkten Link zu Google
Maps sieht man sofort den Unternehmenssitz und die vorhandenen Verkehrsanbindungen. Anwender, die einen Jobsuchagenten eingerichtet haben, erhalten umgehend eine Nachricht per E-Mail, sobald
zu ihrem Profil passende Jobs veröffentlicht werden. Neben der iPad App bietet
Monster auch eine Version für das iPhone
an. Geplant ist auch eine Anwendung für
Android-Telefone. sn
Bequem und einfach zu bedienen:
Stellenanzeigen auf dem iPad
STELLENANZEIGEN.DE
Bewerber zeigen Gesicht
Die meisten Bewerber haben kein Problem
damit, ihre Identität schon in einer frühen
Phase des Bewerbungsprozesses offenzulegen. Zu dem Schluss kommt eine Umfrage der Web-Jobbörse Stellenanzeigen.de.
Demnach gaben 63,5 Prozent der Befragten an, nach wie vor ein Foto bei ihrer Bewerbung mitzuliefern – selbst wenn dieses
nicht gefordert wird. Anonymisierten Bewerbungen erteilten die Jobsuchenden
demnach eine Absage. sn
OPTIVO GMBH
Arbeiten bei den Besten
Die Optivo GmbH gehört zu Berlins besten
Arbeitgebern. Verliehen wurde diese Auszeichnung von der Beratungsgesellschaft
Faktenkontor, die im Rahmen des Wettbewerbs die Arbeitsbedingungen von Unternehmen der Hauptstadt unter die Lupe
genommen hat. Optivo, das insgesamt auf
Platz vier der Bestenliste landeten, ist
damit zugleich das bestplatzierte InternetUnternehmen des Wettbewerbs. Der
E-Mail-Marketing-Dienstleister hofft nun,
mit dieser Auszeichnung weitere Mitarbeiter in sein Berliner Büro zu locken. sn
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MENSCHEN & KARRIERE
Internet World BUSINESS
4. April 2011
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Hendrik Looks /
Norbert Langebach
Robert Bosch
Zanox.de, Berlin
Meinestadt.de, Siegburg
Groupon, Chicago (USA)
Mit zwei neuen Mitarbeitern
verstärkt das Internet-Städteportal Meinestadt.de seine
Stellenmarktabteilung. Als
N. Langebach
neuer Key Account Manager
betreut Norbert Langebach
künftig Großkunden aus der
Region Berlin, Brandenburg,
Mecklenburg-Vorpommern
und Sachsen. Der 41-Jährige
war bislang als Berater für
H. Looks
große und mittelständische
Unternehmen in der Telematik-Branche zuständig. Als Junior Key Account
Manager kommt zudem Hendrik Looks zu den
Siegburgern. Der 24-Jährige absolvierte zuletzt
eine Ausbildung zum Medienkaufmann bei der
Allesklar.com AG, Betreiber von Meinestadt.de.
❚ www.meinestadt.de
Zum 1. Juni 2011 kommt Robert Bosch, bislang als Managing
Director Business Development bei Axel Springer für die strategischen Digitalprojekte zuständig, als Senior Vice President
Business Development EMEA zu Groupon. Bei dem US-amerikanischen Internet-Gutscheinportal soll der 39-Jährige, der an
den Groupon-Vorstand in Chicago berichtet, den Ausbau von
Partnerschaften mit Herstellern und Händlern in Europa, dem
Mittleren Osten und Afrika vorantreiben.
❚ www.groupon.de
Zum 1. April hat Miro Morczinek einen Geschäftsführerposten als Regional Director
für Deutschland, Österreich
und die Schweiz bei der Performance-Marketing-Agentur Zanox.de GmbH
übernommen. Der 34-Jährige, der den strategischen und operativen Ausbau des Unternehmens
aus Berlin verantwortet, kommt von dem OnlineReiseportal Homeaway.com. Dort war Morczinek
als Regional Director Central Europe beschäftigt.
❚ www.zanox.com
Miro Morczinek
Markus Wiedemann
Deal United, München
Als Head of Sales heuert Markus Wiedemann bei der Deal
United GmbH & Co. KG, Anbieter der Internet-Bezahlmethode Pay by Shopping, an.
Der bisherige Geschäftsführer der Sega Deutschland GmbH verantwortet den Ausbau der europäischen Vertriebsaktivitäten und betreut mit seinem Team Kunden aus den Bereichen Games,
Software und Online Services. Bei dem GamePublisher Sega war Wiedemann für den Vertrieb
und das Marketing der Sega-Spiele in Deutschland, Österreich und der Schweiz zuständig.
❚ www.dealunited.de
Ludwig Lutter
Intershop, Jena
Der Aufsichtsrat der Intershop
Communications AG, Anbieter integrierter E-CommerceLösungen, hat Ludwig Lutter
mit Wirkung zum 1. April als
Vorstandsmitglied bestellt. Der 44-Jährige, der als
Finanzvorstand künftig die Bereiche Finance, Mergers and Acquisitions, IR und PR sowie die Abteilungen Operations, Legal and Human Resources
verantwortet, folgt auf Peter Mark Droste, dessen
Vertrag zum 31. März ausgelaufen ist. Zuletzt war
Lutter Chief Financial Officer der Eleven GmbH,
einem E-Mail-Sicherheitsanbieter, davor war er
unter anderem bei Astaro beschäftigt.
❚ www.intershop.de
Sabine Haase /
Errit Schlossberger
Julia Derndinger
Imedo, Berlin
Jan Pautsch
Financescout24, München
Als neue Geschäftsführerin
und Gesellschafterin arbeitet
Julia Derndinger künftig bei
dem Online-Gesundheitsportal Imedo.de in Berlin. Die
35-Jährige, die gemeinsam mit Gründer und Geschäftsführer Christian Angele (29) die Entwicklung des Unternehmens verantwortet, war zuvor
unter anderem bei Bertelsmann und E-Plus tätig.
Außerdem gründete sie 2004 die Trendwerk77
GmbH, Anbieter von Handy-Anhängern.
❚ www.imedo.de
Scholz & Friends, Berlin
Die bisherigen Aufgaben von
Geschäftsführer Errit Schlossberger bei Financescout24.de
übernimmt in Zukunft Sabine S. Haase
Haase. Die 37-Jährige, bislang
COO der Münchner TelekomTochter, verantwortet sowohl
die strategische als auch operative Führung der Web-Plattform, also die Bereiche IT, Vertrieb, Customer Care, Finance
E. Schlossberger
und Controlling. Bislang war
Haase für Produkt, Marketing
und Online Marketing zuständig, vor ihrem Wechsel zu Financescout24 arbeitete sie unter anderem
für Otto.de, Lycos Europe und Affilinet. Schlossberger (45) hat das Unternehmen verlassen.
❚ www.financescout24.de
Andrea Popp /
Bojan Dammers
Mytoys.de, Berlin
Mit zwei neuen Mitarbeitern
verstärkt sich die Mytoys.de
GmbH, Berliner MultichannelAnbieter für Spielwaren und
A. Popp
Kinderartikel: Als Junior Marketing Managerin soll sich Andrea Popp um das Kooperationsmarketing kümmern. Bisher war sie bei Cobra Youth
Communications PR-Beraterin. Außerdem ist Bojan Dammers neu dabei. Als Leiter des B. Dammers
strategischen Marketings ist er
für die Marketingaktivitäten der Mytoys.de GmbH
sowie der Shops Mytoys.fr, Mytoys.com und
Mytoys.ru zuständig. Auch Marktforschung und
Kooperationsmanagement sind ihm unterstellt.
❚ www.mytoys.de
Elena Theis
Lovefilm, München
Bei dem Web-DVD-Verleiher
Lovefilm Deutschland, seit
Januar 2011 eine Tochter von
Amazon.eu, ist Elena Theis in
Zukunft als Senior Marketing
Manager tätig. Die 30-Jährige, die den Ausbau
des Kooperationsgeschäfts sowie neuer Marketingkanäle vorantreiben soll, kommt vom WebEmpfehlungsportal Wer-kennt-wen.de. Dort war
Theis als Head of Adsales und Kooperationen tätig. Davor arbeitete sie bei Google Ireland.
❚ www.lovefilm.de
Thomas Eisinger
Die Agentur Scholz & Friends
verstärkt ihre Digital-Kompetenz im Berliner Büro: In Zukunft betreut Jan Pautsch als
Leiter Kreation Digital zusammen mit Mathias Rebmann zahlreiche Etats wie
die von Saturn, Stihl und dem Zentralverband
des deutschen Handwerks. Zuletzt war Pautsch,
der unter anderem für die Kunden Allianz Group,
Coca-Cola, Procter & Gamble sowie Volkswagen
arbeitete, Creative Director bei der Agentur
Argonauten G2, bei der er 2005 anfing. Davor
war der 43-Jährige Art Director einiger Start-ups.
❚ www.s-f.com
Marcel Rau
OMS, Düsseldorf
Seine Marketingabteilung im
Düsseldorfer Büro erweitert
der Online-Vermarkter OMS
Vermarktungs GmbH & Co.
KG: Marcel Rau kommt von
der Landgard Service GmbH, bei der er im Bereich Marketing- & E-Medien-Bereich tätig war,
zu OMS. Davor arbeitete der 29-Jährige bei Himedia Deutschland und Adlink Internet Media.
❚ www.oms.eu
Explido Webmarketing,
Augsburg
Andreas Miedl
Die Performance-MarketingAgentur Explido Webmarketing GmbH & Co. KG, Augsburg, hat ihren Gesellschafterkreis neu geordnet: Künftig halten Matthias
Riedle, Dirk von Burgsdorff, Oliver Jüttner, Tobias
Bartl und Andreas Rüttiger sämtliche Anteile an
der Agentur, Thomas Eisinger scheidet dagegen
auf eigenen Wunsch aus dem Unternehmen aus.
❚ www.explido-webmarketing.de
Seit 1. März verantwortet Andreas Miedl als Social Media
Manager die Kampagnen in
diesem Bereich bei der Agentur Figge+Schuster aus München. Erste Kunden, die Miedl betreut, sind
German Racing aus dem Galopprennsport sowie
die Münchner U Style Fashion, eine Tochter der
Galeria Kaufhof GmbH.
❚ www.figge-schuster.de
Figge+Schuster, München
Impressum
ISSN 1433-3309
Neue Mediengesellschaft Ulm mbH
Sitz von Redaktion, Anzeigen, Vertrieb:
Bayerstraße 16a, 80335 München
Telefon (089) 741 17-0, Fax -101
www.internetworld.de
Sitz des Verlags:
Neue Mediengesellschaft Ulm mbH,
Karlstraße 41, 89073 Ulm
Geschäftsführer:
Florian Ebner, Dr. Günter Götz,
Thomas Perskowitz
Herausgeber:
Dr. Günter Götz,
[email protected]
Chefredakteur:
Dominik Grollmann (dg),
[email protected]
Stellvertretender Chefredakteur:
Frank Kemper (fk),
[email protected]
Redaktion: Elke Häberle (häb),
[email protected]
Ingrid Lommer (il),
[email protected]
Ingrid Schutzmann (is),
[email protected]
Susanne Vieser (vs),
[email protected]
Daniela Zimmer (dz),
[email protected]
Mitarbeiter dieser Ausgabe:
Christiane Fröhlich (cf), Susann Naumann (sn),
Stephan Meixner, Boris Wollny, Karsten Zunke
Schlussredaktion:
Ernst Altmannshofer,
Dr. Christa Gogu
Chef vom Dienst:
Stefan Hofer (host),
[email protected]
Art Directorin:
Maria-Luise Sailer
Gestaltung:
Alfred Agatz, Dagmar Breitenbauch,
Catharina Burmester, Hedi Hefele,
Harun Hosic, Simone Köhnke,
Simone Meyer, Petra Reichenspurner,
Ilka Rüther, Christian Schumacher,
Melanie Wallner
Anzeigenleitung:
Angelika Hochmuth,
Telefon: (089) 741 17-432,
Fax: (089) 741 17-269,
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Telefon: (089) 741 17-137,
Fax: (089) 741 17-269,
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Telefon: (089) 741 17-281,
Fax: (089) 741 17-269,
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Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 15
vom 1.1.2011
Leitung Herstellung/Vertrieb:
Thomas Heydn,
Telefon: (089) 741 17-111,
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Verlagsleitung Online:
Matthias Sandner,
Telefon: (089) 741 17-259,
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Leitung Redaktion Online:
Tanja Gabler (tga),
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Redaktion Online:
David Henning (dah),
[email protected]
Sonja Kroll (skr),
[email protected]
Leserservice:
Hotline: (089) 741 17-205,
Fax: (089) 741 17-101
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Telefon: (089) 741 17-116,
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MENSCHEN & KARRIERE
4. April 2011
Ulrich Bartholomäus
Internet World BUSINESS
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Affilinet, München
Kai Nikolaizig
Henning
Strohschnieder
Seit 1. April 2011 ist Ulrich
Bartholomäus neuer Geschäftsführer der Münchner
Affilinet GmbH, Betreiberin
des gleichnamigen europäischen Affiliate-Netzwerks. Der 36-Jährige, der seit
2005 im Unternehmen tätig ist, verantwortet in
Zukunft das strategische und operative Geschäft
in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Zuletzt war er als Head of Key Account Management
& Campaigns und stellvertretender Geschäftsführer für das Bestandskundengeschäft für Advertiser,
Agenturen und Publisher von Affilinet zuständig.
❚ www.affili.net
Fujitsu Technology Solutions, München
Admeld, Berlin
Zum 1. April 2011 hat Kai Nikolaizig die neu geschaffene Position des Senior Director New Media & Mobile bei Fujitsu
Technology Solutions übernommen. Für Fujitsu soll der 42Jährige in Zukunft vor allem eine Strategie für die neuen Vertriebskanäle New Media und Mobile entwickeln und diese für
die Region Europa, Mittlerer Osten und Afrika implementieren. Nikolaizig, zuletzt Geschäftsführer der Markt Gruppe,
berichtet an den Head of Product Sales Group Hans-Dieter
Wysuwa. Zuvor war er bei Autoscout24 und Payback tätig.
❚ www.fujitsu.com
Ihr deutsches Team in Berlin
verstärkt die Admeld Inc, ein
Technologieanbieter für Internet-Advertising-Optimierung
aus New York. Künftig ist Henning Strohschnieder
als neuer Demand Sales Executive für den Bereich
Demand Services in Deutschland, Österreich und
der Schweiz zuständig. Der 26-Jährige kommt von
der Fox Interactive Media Germany GmbH, bei
der er als Manager Performance Sales & Myspace
Mobile fast vier Jahre lang die europaweite Reichweitenvermarktung und den mobilen Vertrieb des
sozialen Netzwerks Myspace verantwortete.
❚ www.admeld.com
Beate Hafeneder /
Wolfgang Oberauer
Oliver Müller /
Michael Krynicki
Jens Leuchters
Specific Media, München
NTT Europe, Frankfurt/Main
Nach nur einem halben Jahr
verlässt Beate Hafeneder, bislang Deutschlandchefin von
Specific Media, den OnlineB. Hafeneder
Vermarkter und kehrt zu G+J
Media Sales zurück. Bei ihrem
alten Arbeitgeber, bei dem sie
zwischen 2005 und Sommer
2010 war, löst sie ihren Nachfolger Peter Lauck als Sales Director für die Büros München
und Stuttgart ab. Lauck geht W. Oberauer
vom Vermarkter des Verlagshauses Gruner+Jahr zum Vertical-Netzwerk-Betreiber Netzathleten Media. Hafeneders Aufgaben bei
Specific Media übernimmt vorerst Wolfgang Oberauer, seit Februar 2011 Commercial Director.
❚ www.specificmedia.de
Vibrant Media, Hamburg /
Düsseldorf
Der ICT-Service-Provider NTT
Europe Ltd. befördert Jens
Leuchters zum neuen Country Manager für die Region
Central Europe. In dieser Position folgt Leuchters auf Nobuaki Suzuki, der
künftig neue Aufgaben am Hauptsitz der Muttergesellschaft NTT Communications in Tokio wahrnehmen soll. Leuchters, der rund 20 Jahre Erfahrung in der Telekommunikationsbranche vorweisen kann, kommt vom europäischen IP-Netzbetreiber Interoute. Dort war er seit zehn Jahren als
Country Manager für Deutschland, Kroatien und
Slowenien verantwortlich, seit 2008 war er zusätzlich als Geschäftsführer der Interoute Austria
GmbH beschäftigt.
❚ www.eu.ntt.com
Mit zwei neuen Mitarbeitern
verstärkt sich Vibrant Media,
Anbieter für kontextgesteuer- O. Müller
te Online-Werbung. Michael
Krynicki kommt als Sales Executive ins Düsseldorfer Büro,
während Oliver Müller künftig im Hamburger Vertriebsteam als Senior Sales Manager tätig ist. Der 35-Jährige,
M. Krynicki
der bislang bei Vogel IT Medien/Tech Target Deutschland und beim Publish-Industry Verlag aktiv war,
soll vor allem in Frankfurt ansässige Agenturen
betreuen. Der 26-jährige Krynicki arbeitete zuvor
unter anderem bei der Media-Agentur Mediacom.
❚ www.vibrantmedia.de
STELLENMARKT
Markus Kreisel
WDR Mediagroup Digital,
Ossendorf
Seit 1. April 2011 leitet Markus Kreisel die Geschäfte der
WDR Mediagroup Digital am
Standort Ossendorf. Der 42Jährige folgt auf Friedrich Reusch (61), der in den
Ruhestand geht. Kreisel arbeitet seit 2001 bei der
WDR Mediagroup, zuletzt als Leiter Video- und
Audiotechnik. Zuvor war Kreisel unter anderem
bei der Cologne Broadcasting Center GmbH beschäftigt. Die WDR Mediagroup Digital ist eine
Tochtergesellschaft des WDR und der WDR Mediagroup und kümmert sich unter anderem um
Internet-Services und die Digitalisierung audiovisueller Medien.
❚ www.wdr-mediagroup.com
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Online-Stellenmarkt
www.internetworld.de/stellenmarkt
Praktikanten (w/m)
Blue Summit Media GmbH
München und
Hamburg
Web-Programmierer/in
Frontend
SportScheck GmbH
Unterhaching
b. München
Web-Programmierer/in
Backend/JAVA
SportScheck GmbH
Unterhaching
b. München
Web-Programmierer/in
SportScheck GmbH
Unterhaching
b. München
Account Manager (m/w)
POET AG
Sales Manager/in
Optivo GmbH
Karlsruhe
Berlin
E-Commerce Spezialist
eBay & Amazon (m/w)
Foto Walser GmbH & Co.KG
Burgheim
Senior Advertising
Sales Manager (m/w)
amazon.de
München
Affiliate Recruiting
Manager (m/f)
amazon.de
München
Trainee-Programme
Wiesbaden
Digital-Mediaberatung (m/w)
Aegis Media Central Services GmbH
LEITER E-COMMERCE (W/M)
AL-KO GERÄTE GmbH
Referent/in Sales
Digital Business
Messe Frankfurt GmbH
München
Direktmarketing-Manager
Planegg/
Online (m/w)
München
Haufe-Lexware Services GmbH & Co. KG
Digital Consultant (m/w)
Vizeum
OnlinemarketingAssistent (w/m)
HORNBACH
Wiesbaden
Bornheim bei Landau
Online Marketing
Manager/in International
Rajapack GmbH
Kiel
Head of Sales Operations
DACH (w/m)
ZANOX.de AG
Berlin
Senior Sales Manager/
Publisher (w/m)
ZANOX.de AG
Berlin
Stylistin/Fotografin
eCommerce
Ernsting’s family
Coesfeld-Lette
Online-/Bildredakteur
eCommerce
Ernsting’s family
Coesfeld-Lette
Search Account
Manager (m/w)
Xenion Isobar
Hamburg
Webdesigner/ TemplateEntwickler CMS (m/w)
HORNBACH
Bornheim bei
Landau
Digital & Community
Manager
CAMPARI Deutschland GmbH
Oberhaching
Online Sales Manager (m/w)
inmediaONE] GmbH
Gütersloh
Kötz
Frankfurt am Main
Account Manager
Online (m/w)
DETAIL
Online-Marketing
Specialist (m/w)
Gebeco GmbH & Co KG
Birkenfeld bei
Pforzheim
Manager Digital
Marketing (f/m)
The Walt Disney Company
CRM Analyst (m/w)
Elsevier GmbH
Munich
München
Online-Marketing
Manager/in SEA
Printus GmbH
Offenburg
Sales Consultant (m/w)
explido WebMarketing
GmbH und Co. KG
Augsburg
Projektmanager/in Online
Verlag für die
Deutsche Wirtschaft AG
Bonn
Online Marketing-/
Portalmanager (m/w)
FID Verlag GmbH
Bonn
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SZENE
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Aufmarsch der Online-Händler
Im Kölner Stadion fand der zweite E-Commerce Day von Hitmeister und Plenty Markets statt
n und für sich sieht man OnlineHändler eher selten, wickeln sie
ihr Geschäft doch im virtuellen Raum
ab. Beim zum zweiten Mal von Hitmeister durchgeführten E-Commerce
Day war das anders. Über 600 Besucher folgten der Einladung des Festpreis-Marktplatzes aus der Domstadt
ins Kölner Rheinenergie-Stadion.
„Beim E-Commerce Day treffen sich
Online-Händler, Shop-Betreiber sowie
E-Commerce-Dienstleister“, sagt Gerald Schönbucher, Co-Geschäftsführer von Hitmeister.
Neben kostenlosem Catering, kostenloser Kinderbetreuung und exklusiven Stadionführungen bekamen die Hingehört und aufgepasst: In über 20 Fachvorträgen gab es Wissenwertes über E-Commerce
Besucher in über 25 Fachvorträgen
Neues und Wissenswertes aus dem Ge- Portals Wortfehler.de, oder Johannes Alt- formiert, wie Prozesse optimiert oder die
schäft des E-Commerce zu hören. Kleiner mann, Gründer von Shoplupe.de. Im Umsätze gesteigert werden können. ZusamAuszug aus der prominent besetzten Refe- Ausstellerbereich wiederum haben über men mit Hauptsponsor Plenty Markets läuft
rentenliste: Axel Gronen, Betreiber des 30 E-Commerce-Dienstleister darüber in- schon die Vorbereitung für 2012. häb
❚
Plausch: Gastgeber G. Schönbucher
und J. Altmann (Shoplupe, rechts)
Fotos: Hitmeister
A
Elefantenrunde in Rust
Entrée: Willkommen in Rust. Webhoster aus
aller Herren Länder trafen sich im Freizeitpark
inmal im Jahr ist der Europa-Park in
Rust Treffpunkt der weltweiten Elite
der Webhoster. Über 4.000 Anmeldungen
verzeichneten die World Hosting Days
(WHD) in diesem Jahr. Die Zahl der Aussteller der begleitenden Fachmesse Hosting
Fair ist gegenüber dem letzten Jahr von 70
auf 100 gestiegen. Hinzu kamen eine Vielzahl an Sessions, in denen Experten und
Vordenker aus dem Hosting-Sektor Einblick in aktuelle Entwicklungen gaben und
die Trends von morgen diskutierten.„Networking wurde ebenfalls großgeschrieben“, erklärt Thomas Strohe, Gründer der
World Hosting Days und Vorstand der
Intergenia AG aus Hürth bei Köln. häb
Fachmesse: An die 100
Aussteller präsentierten sich
Fotos: Intergenia
E
Know-how: Wie sieht die
Webhosting-Welt von morgen aus? Darauf gab es
Antworten in den Sessions
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Hamburger Auftakt
Die Dmexco nimmt wieder Fahrt auf und startete ihre Night-Talk-Runde mit Hybrid TV & Multiscreen
W
enn im September die Branchenmesse Dmexco in Köln wieder ihre
Pforten öffnet, haben die beiden MesseMacher Christian Muche und Frank
Schneider eine lange Reise quer durch die
Nation hinter sich. Denn bereits im März
fand in Hamburg der Auftakt der Roadshow „Dmexco Nigh Talk“ statt. Thema:
„Hybrid TV & Multiscreen: The Digital
Reality for Advertiser“. Gekommen waren
über 200 Gäste aus Agenturen, Unternehmen, Publisher-Häusern sowie Technologiespezialisten. Den Vorträgen und der
anschließenden Diskussion folgte ein ausgiebiges Networking.
Der nächste Night Talk findet am 5.
April in München statt. Das Thema dort:
Real-time Bidding. häb
❚
Helles: Pascal Schumacher (Ebiquity), Silke
Engels (Nokia), Gero Maskow (Xenion; v.l.)
Fotos: Dmexco
Männer mit Schal: Raimar von
Wienskowski und Paul Mudter (r.)
Die Night Talker: „Hybrid TV & Multiscreen“ lautete die Auftaktveranstaltung der Dmexco Night Talks im Unilever-Gebäude in Hamburg
Trio: Karim Attia (Nugg Ad), Roland Schaber
(Smartclip), Christian Griesbach (Mediasports; v.l.)
Die Affiliate-Szene feiert im Airbräu
Schöne Kulisse am Münchner Flughafen
ein offizielles Programm, aber trotzdem zum Bersten voll: Auch die 11.
Affiliate Networxx am Münchner Flughafen machte ihrem Ruf als beste Möglichkeit zum Networking für Publisher, Agenturen und Advertiser alle Ehre. Bei Speis’
und Trank tauschte die Affiliate-Szene
Neuigkeiten aus, fädelte Deals ein und
lernte sich beim Speed Dating näher kennen. Und der endlich wieder gut frequentierte Freiluftbiergarten vor dem Airbräu
machte deutlich: Es wird Frühling! fk
❚
Fotos: Frank Kemper
K
Ungezwungen: Die Atmosphäre im Airbräu
Speed Dating: Branchenkontakte
im Fünfminutentakt
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62
30.03.2011
17:34 Uhr
Seite 62
MEINUNG
Internet World BUSINESS
4. April 2011
KOMMENTAR
GASTKOMMENTAR
Es lebe der
M-Commerce
Was würde Apple tun?
7/11
Eine Anwort auf Jeff Jarvis’ Bestseller „Was würde Google tun?“
Hand aufs Herz: Wie
„mobil“ ist Ihr Online
Shop? Ich meine damit
nicht, ob Ihr Unternehmen schon mobile Services plant oder gar anbietet, sondern ob Ihre Kunden einen echten Bedarf
daran haben. Wie wichtig
D. Grollmann,
ist es ihnen, die Dienste
Ihres Shops unterwegs zu Chefredakteur
benutzen? Die meisten
Händler müssen eingestehen, dass die Anzahl
der Hemden, Blusen oder Laptops, die an der
Bushaltestelle oder sonstwo unterwegs verkauft
werden, verschwindend gering ist. Mit dem
gerne zitierten Beispiel eBay, das bereits zwei
Milliarden US-Dollar über mobile Endgeräte erwirtschaften soll, können jedenfalls nur die wenigsten mithalten. Wie auch? Bei eBay liegt aufgrund des Geschäftsmodells eine mobile Nutzung nahe, weil das Auktionsmodell zeitkritisch
ist. Bei einem herkömmlichen Versandhändler ist
das eher nicht so.
Trotzdem hat paradoxerweise ausgerechnet
der mobile Kanal das Potenzial, schon bald eine
relevante Umsatzgröße im E-Commerce zu sein.
Das dürfte weniger am rasanten Absatz der
Smartphones liegen als vielmehr an der guten
Nutzbarkeit der boomenden Tablet-PCs. Apples
iPad ist schon jetzt eine Erfolgsgeschichte und
der Markt dürfte sich weiter beleben, wenn
Android-Geräte in Stückzahlen auf den Markt
kommen. Im Gegensatz zu Smartphones erschließen Tablets nicht nur neue Zielgruppen, die wenig
Computer-affin sind, sondern unterstützen den
Kunden durch ihre unkomplizierte Bedienung
genau dann, wenn er sich tatsächlich in einer klassischen Versandhandels-Einkaufssituation befindet:
Zu Hause, auf dem Sofa, mit ausreichend Zeit
und Ruhe. In diesem Sinne: Es lebe der „mobile
Commerce“ – auch wenn bei genauer Betrachtung die Umsätze gar nicht mobil erzielt werden.
D
er New Yorker Journalistikprofessor
Jeff Jarvis erlangte 2009 starke internationale Beachtung durch sein Buch
„What would Google do?“. Ich habe das
Buch „Was würde Apple tun?“ geschrieben, weil ich Menschen und Unternehmen, denen das Internet oft noch zu unübersichtlich und komplex erscheint, eine
Orientierung in der digitalen Welt geben
will. Jenseits der hippen Berater will ich
am Beispiel Apple zeigen,
dass es einen Mittelweg gibt
zwischen der Fortschrittsgläubigkeit à la Google, bei
dem jeder Zweite ein
schlechtes Bauchgefühl hat,
und der ewig gestrigen
Verweigerungshaltung, die
leider immer noch sehr verbreitet ist.
Apple zeigt, dass man
mit dem Internet viel Geld
verdienen kann, wenn man auf sich selbst
vertraut und nicht auf eine zum Teil hysterische Web-1.0-, -2.0- oder -3.0-Bewegung, bei der innerhalb von wenigen
Wochen mindestens alles einmal komplett
auf den Kopf gestellt wird. Man kann von
Apple lernen, in aller Ruhe Produkte zu
entwickeln, die Ideen der Designer und
Ingenieure immer wieder zu optimieren,
bis das Beste herauskommt. Detailversessenheit und Perfektion zahlen sich aus und
sind keine alten Tugenden, die man in
digitalen Zeiten über Bord werfen sollte.
Zeit für Findungsprozess
Apple investiert wie kaum eine andere Firma in neue Ideen. In monatelanger Kleinarbeit werden Prototypen entwickelt, die
dann in einem einzigen Meeting wieder
In Ausgabe 5/2011 berichteten wir unter
dem Titel „EU-Regel für Webshops“ über
eine Initiative des Europäischen Patentamts, womit Online-Händler verpflichtet
werden sollen, in alle 27 Länder der EU zu
liefern – und demzufolge auch alle in diesen Ländern geltenden Verbraucherrechte
zu beachten.
Die Risiken sind gerade für Shop-Betreiber mit
wenig Umsatz und Gewinn kaum einzuschätzen. Wenn ich mir überlege, dass zum Beispiel
in der Textilbranche eine Retourenquote von
rund 30 Prozent Standard ist, werden die anfallenden Kosten wie etwa Erstattung der Versandkosten schnell für ein „Aus“ vieler Händler sorgen. Zudem sind die Versandkosten für
viele Regionen in Europa ohne entsprechende
Konditionen extrem hoch. Teilweise kostet ein
Paket auf eine europäische Insel rund 30 Euro.
Muss der Händler Hin- und Rückversand übernehmen, dann kann er dem Kunden die
bestellte Ware auch gleich schenken. Was ist
mit der Verpackungsverordnung? Unterschiedliche Verpackungen für unterschiedliche
Dirk Beckmann,
Geschäftsführer der
Artundweise GmbH – Agentur für
digitale Kommunikation, Bremen
❚ www.artundweise.de
triebene Online-Produkte, die werbefinanziert sind.
Ich vertrete hingegen die Ansicht, dass
von Google nichts zu lernen ist. Denn
alles, was Google macht, gelingt nur einmal – und zwar Google selbst und sonst
niemandem mehr. Wohingegen Apple
etwas vorlebt, was jeder nachahmen kann:
echte Innovationen erfinden und diese als
Produkte für einen Kaufpreis vermarkten.
Apple hat eher zufällig mit den Apps für
iPod, iPhone und iPad die komplette ITund Medienwelt verändert. Die Appconomy ist entstanden. „Apps sind das
neue Web“, schreibt „Wired“-Chefredakteur Chris Anderson und meint damit
nicht nur die vielen kleinen Apps für
Smartphones, sondern auch Facebook
Apps oder Youtube & Co.
Apps machen Web-Defizite deutlich
auf seine eigenen Leute und hält offenbar
nicht viel von modernen Strategien wie
Crowdsourcing. Im Ergebnis schafft es
Apple wie keine zweite Firma, weniger für
mehr anzubieten: weniger Funktionen,
weniger Tasten, weniger Inhalte, weniger
Möglichkeiten.
Wie kaum eine andere Lifestyle-Marke
hat Apple zudem Design zum Markenkern
erhoben und wurde einerseits glaubwürdiger Absender hochwertig gestalteter
Produkte und andererseits Trendsetter
weit über die elektronischen Geräte hinaus. Man denke nur an die Apple Website
oder Apples Werbekampagnen.
Jeff Jarvis erhebt in seinem Buch Google
zum Lehrmeister für Firmen. Seiner Meinung nach sollte man von Google die neue
digitale Weltordnung lernen: technikge-
Während das Web frei und offen war, sind
Apps geschlossen und kostenpflichtig.
Daran haben gleich mehrere große Player
Interesse – ganz zu schweigen von den
Kunden, die begeistert Milliarden von
Apps kaufen und so ganz nebenbei dem
Web, wie wir es heute verstehen, zumindest teilweise den Rücken zuwenden.
Denn wenn das freie Web sich für alle
gleichermaßen gut erschließen würde, wären Apps kaum so erfolgreich. Scheinbar
sind sie als Antwort auf die Unübersichtlichkeit des riesigen Internets für einige ein
wahrer Segen und lassen diese Konsumenten teilhaben an der digitalen Welt.
Apple zeigt wie keine andere Firma, dass
es sich lohnt, seinen eigenen Weg zu
suchen und zu gehen, auch gegen Widerstände – ganz nach dem alten Werbeslo❚
gan: Think different.
Gehört
[email protected]
Kaum zu kalkulierende Risiken
verworfen werden. Dieser „Findungsprozess“ geht teilweise über Jahre, bis etwas
Brauchbares entsteht. Manchmal entscheidet man sich bei Apple, wie zum Beispiel bei der Vorstellung des ersten Retail
Store, komplett gegen den fertigen Prototypen und beginnt wieder von vorne. Das
alles dauert und kostet.
Dabei befragt Apple selten seine Kunden, sondern konzentriert sich vor allem
Länder? Pakete, die ins Ausland gehen, sind
schließlich oft von Entsorgungsgebühren befreit, wie sie hier in Deutschland anfallen und
oft pauschal abgerechnet werden. Sind ShopBetreiber dann auch zur Mehrsprachigkeit
verpflichtet? Eigentlich schon. Denn wie soll
ein Spanier, Franzose oder Italiener zum Beispiel die AGB lesen können, wenn diese nur in
deutscher Sprache abrufbar sind? Wenn die
EU einen Versand in alle Länder vorschreibt,
werden viele Shop-Betreiber das Handtuch
werfen, da bin ich mir sicher. Zudem wird die
Zahl der Neugründungen drastisch zurückgehen. Wichtiger wäre endlich mal eine EUweite Regelung, was Abmahnungen angeht.
In keinem anderen EU-Land können Anwälte
so schnell und so leicht Shop-Betreiber zur
Kasse bitten wie in Deutschland. Da wäre eine
einheitliche Regelung sinnvoll.
Kay Steeger
Ihre Meinung ist uns wichtig!
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❚ [email protected]
„Wir werden voneinander hören,
ich werde mich melden.“
Ex-Verteidigungsminister Dr. Karl Theodor zu guttenberg (CSU)
arbeitet via Facebook an seinem politischen Comeback
„Tablets sind die Zeitungen und Magazine der Zukunft.“
Springer-Vorstandschef Mathias Döpfner ist mehr denn je davon überzeugt, dass
Touchpad-Computer wie das Apple iPad Printmedien beerben werden
„Wo finde ich noch Informationen, die sich nicht als
kommerzieller Köder entlarven?“
Der Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar beklagt auf den Mainzer
Tagen der Fernsehkritik die „Informationsflut“ und Datensammelei im Internet
„Möchte wissen, wer Yogeshwar das Internet ausdruckt.“
Spiegel-Online-Geschäftsführerin Katrharina Borchert kritisiert in ihrem Blog
„Lyssas-lounge.de“ die Web-feindlichen Thesen von Ranga Yogeshwar in Mainz
63_WebRelation2.qxd
30.03.2011
17:47 Uhr
Seite 51
U4-Strato.qxd
31.03.2011
15:33 Uhr
Seite 64
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