- Heftarchiv - Internet World Business

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€ 5,40 I FR. 7,50
E-COMMERCE I ONLINE-MARKETING I TECHNIK
43205
INTERNET WORLD Business
AUSGABE 9/16 25. APRIL 2016
ALLE 14 TAGE TOPAKTUELL
www.internetworld.de
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Elf Tipps für Amazon
Shop-Award-Gewinner Enver Zolj:
„Messen uns mit den Besten
aus dem B2C-Bereich“ S. 14
Keywords, Suchanfragen, Kampagnenplanung: Wer den Absatz
seiner Produkte auf Amazon durch
„Gesponserte Produkte“-Werbeanzeigen fördern will, sollte einige
Regeln beachten. Die wichtigsten
elf Tipps für Werbung auf Amazon
S. 18
finden Sie auf
Messaging-App Wechat:
Die Macht aus Fernost S. 20
Der Stellenmarkt für
Internet-Fachkräfte
S. 35
oder unter internetworld.de/stellenmarkt
Betriebssystem Zalando
Wettbewerbsrecht
Android im Fokus
Was der erfolgreichste Fashion-Retailer Europas für die Zukunft plant
s lief schon mal runder im Mode-Business: Gerade einmal ein mageres Prozent Wachstum pro Jahr realisiert die
Fashion-Branche derzeit. Online läuft es
besser: Der Modehandel im Internet legte
im vergangenen Jahr in Deutschland um
immerhin 15 Prozent zu. Doch Zalando
geht ein eigenes Tempo: Die Berliner
beziffern ihr Wachstumstempo auf satte
37 Prozent. Und während der ZalandoGeburtshelfer Rocket Internet massive
Verluste schreibt, verdient Europas erfolgreichstes Online-Unternehmen inzwischen ordentlich Geld.
Was macht Zalando anders und besser
als Marken wie C & A, H & M oder Otto?
Viel vom Geheimnis hinter Zalando liegt
an der Geschwindigkeit: Während Wettbewerber noch damit kämpfen, ihren
Webshop für Mobile Commerce flottzumachen, denkt das Team um Rubin Ritter
schon weiter. „Der Großteil des Handels
ist offline, die Adaption auf Online und
Mobile erfolgt langsam“, analysiert der
Zalando-Mitgründer, „das machte es uns
leicht, aus dem Nichts einen Marktführer
aufzubauen.“
Um diesen Vorsprung zu wahren, plant
das Unternehmen, den Zugang zu Mode
zu „demokratisieren“. Aus einer Webpräsenz, wie man sie bislang kannte, soll
eine Art „Betriebssystem“ entstehen, das
Kunden vielfältige Kanäle anbietet, um
sich mit Mode zu befassen –
und sie dann bei Zalando zu
kaufen. Die Liste der Ideen ist
lang, sie reicht von Outfits, die
von Designern exklusiv für die
Kundinnen
zusammengestellt
werden, bis zu einer Recherche per Smartphone, wenn eine Kundin auf der Straße
ein Kleid sieht, das sie gern selbst tragen
möchte. Was Zalando für die Zukunft
◼
genau plant, lesen Sie ab Seite 8.
E
Offen für alles: Zalando will
sich vom Shop zu einer
Mode-Plattform wandeln
E-Commerce
Webnutzung
Anteil der Internet-Nutzung in Deutschland im
1. Quartal 2016, aufgeteilt nach Endgeräten
56,85 %
- 2,66 %
31,87 %
+ 2,32 %
Online-Marketing
Foto: Zalando
Die EU-Kommission hat ihr laufendes
Ermittlungsverfahren gegen Google
verschärft und nimmt nun auch
Android ins Visier. Das meistgenutzte
mobile Betriebssystem soll seine
Marktmacht ausnutzen und andere
Anbieter benachteiligen. Explizit stört
sich EU-Wettbewerbskommis
missarin
Margrethe Vesta
tager
daran, dass Google
die Hardwarehersteller dazu zwingt, auf
Android-Geräten
bestimmte GoogleAp vorzuinstallieren.
Apps
w
So werde
bewusst verhindert, alternative Suchmaschinen auf Android-Geräten auszuliefern,
obwohl Android eigentlich ein offenes
System ist. Auch die Tatsache, dass es
für die Installation von Apps keine
Alternative zum Google Play Store
gibt, stößt bei der Kommission auf
Kritik. Von Google liegt dazu noch keine Stellungnahme vor. (fk)
Technik
Neue Perspektiven
Die Brücke zum Handel
Blick auf die Kundenvorliebe
Die Aufspaltung des Metro-Konzerns in
zwei Gesellschaften wird als cleverer
Schachzug gesehen, um Media-Saturn
neue Schubkraft zu verleihen. Was bedeuS. 12
tet das für das Online-Geschäft?
Ab Mai trommelt der Pro-Sieben-Konzern
für seine neue digitale Prospekt-Plattform
Marktguru. Die Ziele sind ehrgeizig, aber
nicht unrealistisch: In wenigen Monaten
möchte man Marktführer sein.
S. 24
Payment: Die Präferenz der Deutschen für
die Rechnung bröckelt, dafür holt die Kreditkarte auf. Bei der Bevorzugung zeigen
sich wesentlichen Unterschiede je nach
Alter und Geschlecht der Kunden.
S. 26
Yahoo rutscht ins Minus
Desktop
11,18 %
+ 0,32 %
Gewinn
1. Quartal 2015
Tablet
Millionen
US-Dollar
So surfen die Deutschen: Smartphone legt zu, PC verliert
INTERNET WORLD Business 9/2016
Quelle: Webtrekk Digital Intelligence-Statistik
21
Verlust
im 1. Quartal 2016
99
Millionen
US-Dollar
Umsatzrückgang, Provisionszahlungen an andere
Dienste: Yahoo geht es immer schlechter
Quelle: Yahoo
Neue Mediengesellschaft Ulm mbH, PF 201552, 80015 München
Postvertriebsstück, DPAG, Entgelt bezahlt
Mobile
Whatsapp-Konkurrenz aus China
Foto: Shutterstock / Songquan Deng
„Gesponserte Produkte“-Werbung
Die Themen-Guides der
Internet World Business
Webagenturen
Guide 2016
Beilage
INTERNET WORLD
Business 11/16 vom
23.05.2016
Anzeigenschluss:
29.04.2016
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INHALT
25. April 2016
9/16
INTERNET WORLD Business
3
Inhalt
SCHWERPUNKT
14. – 15. Juni
2016
München
TECHNIK
Zalando-Zukunftsstrategien
„Ein Spotify für Mode“
8
Alipay expandiert in Europa
Interview mit Rita Liu von Alipay über Mobile
Payment für chinesische Touristen
28
E-COMMERCE
Neue Perspektiven
Was die Aufspaltung der Metro AG für das
Online-Geschäft von Media-Saturn bedeutet
12
„Wir messen uns mit den Besten
aus dem Consumer-Bereich“
Enver Zolj von Normfest im Interview über
den B2B-Shop des Kfz-Werkstatt-Ausrüsters 14
Recht: Vorsicht Bewertung!
Laut BGH können Bewertungsportale Prüfpflichten unterliegen und für Einträge haften 16
KNOW-HOW
Elf Tipps für Amazon
Serie: Werbestrategien auf Amazon
Genauer Blick auf die Kundenvorliebe lohnt
Die Präferenz der Deutschen für den Rechnungskauf bröckelt, die Kreditkarte holt auf 26
18
Mehr Werbe-Erfolg
EU-weite Regeln für alle
Die Ausgestaltug der neuen EU-Datenschutzverordnung und ihre Folgen für die Werbung 29
Innerhalb von nur zwei Tagen lernen Sie die komplette
Performance-Marketing-Klaviatur auf Google, Facebook,
Youtube und Amazon kennen und können anschließend
damit professionell arbeiten. Die besten Tricks zeigen Ihnen hochkarätige Experten auf der neuen Konferenz der
INTERNET WORLD Business: dem CPX Performance
Marketing Gipfel am 14. und 15. Juni 2016 in München.
RUBRIKEN
Update
4
Dienstleisterverzeichnis
30
Personalien
34
Termine
34
Stellenmarkt
35
Szene
36
Impressum
36
Meinung
38
Top-Speaker von Unternehmen wie Google, Audi,
Holzconnection, Lodenfrey, Blackwood Seven u.a.
berichten am ersten Veranstaltungstag (14. Juni),
welche Tools und Möglichkeiten auf den verschiedenen
Plattformen existieren und wie Sie diese gewinnbringend für Ihr Business einsetzen.
Am zweiten Tag (15. Juni) erhalten Sie in Workshops tief
greifende Insights zu sämtlichen Werbemöglichkeiten
auf Google, Facebook, Youtube und Amazon.
ONLINE-MARKETING
18
20
Foto: Shutterstock / Girafchik
Die Macht aus Fernost
Warum in China niemand am MessengerDienst Wechat vorbeikommt
Die Brücke zum Handel
Der Pro-Sieben-Konzern möchte mit der Prospekt-Plattform Marktguru Marktführer werden 24
You can do!
O2 wirbt mit neuem Claim um Kunden
25
12
Foto: Fotolia / Rawpixel
29
Der CPX Performance Marketing Gipfel wird von
INTERNET WORLD Business präsentiert. Leser der
Zeitschrift sparen 140 Euro mit dem Code CPX16iwb in
allen Ticketkategorien.
Weitere Informationen und Anmeldung unter:
www.performance-marketing-gipfel.de/
Social Media
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Menschen in diesem Heft
Enver Zolj
Der E-Business-Verantwortliche
beim Kfz-Werkstatt-Ausrüster Normfest ist überzeugt, dass B2B-Shops
ebenso gute Einkaufserlebnisse
bieten sollten wie B2C-Shops – und
14
holte damit einen Shop-Award.
Stefan Mennerich
Der Direktor Neue Medien erklärt,
warum der FC Bayern München mit
seinen chinesischen Fans über den
Messenger Wechat kommuniziert.
Ein Grund ist der Verkauf von Mer21
chandising-Produkten.
Patrick Dainese
Der Gründer der Prospektplattform
Marktguru hat sie in Österreich zum
Erfolg geführt. Nun will er den deutschen Markt erobern und hat dazu
den Pro-Sieben-Vermarkter Sevenone Media ins Boot geholt.
24
Rita Liu
Die Alipay-Verantwortliche für Europa
möchte chinesische Touristen in
Deutschland über ihre heimische
mobile Geldbörse bezahlen lassen.
Pläne, Alipay auch deutschen Käufern
anzubieten, gibt es – noch – nicht. 28
Andre Kröger
Der Geschäftsführer der Agentur
Onmacon erläutert, wie sich Produktdaten im Online-Shop für Produktsuchmaschinen optimieren
lassen und warum die Pflege der
29
Produktdaten so wichtig ist.
Marc Höft
Der Commercial Director des Marketing-Software-Herstellers Marin Software beklagt, integriertes Marketing
sei bisland nur ein Lippenbekenntnis.
Marketer müssten ihre Komfortzone
38
verlassen und umdenken.
UPDATE
INTERNET WORLD Business
„Mobilegeddon 2
ist ernst zu nehmen“
Vor einem Jahr führte Google
ein viel beachtetes MobileUpdate durch. Jetzt verschärft
der Konzern noch einmal die
Gangart für Websites, die nicht
für Mobile optimiert sind.
Manunia
Friedel,
stellvertretende
Vorsitzende der
Fachgruppe
Mobile, BVDW
www.bvdw.org
Vor einem Jahr sorgte „Mobilegeddon“ für einen MedienHype. Mit Blick zurück: War
dieser gerechtfertigt?
Der Medien-Hype war in gewisser Weise gerechtfertigt,
denn schon im Mai 2015 zeigte
eine Studie, dass nicht Mobileoptimierte Webseiten bis zu 50
Prozent Ranking-Verluste aufwiesen. Aber alleine die hochstilisierte Begrifflichkeit „Mobilegeddon“ ließ doch deutlich
Schlimmeres befürchten.
Erst kürzlich machte „Mobilegeddon 2“ Schlagzeilen. Wie
ernst muss man das nehmen?
Es kann passieren, dass Websites, die zum Google-Update
vom 21. April noch nicht Mobileoptimiert waren, bei Google
auf Dauer ein schlechteres
Ranking erhalten werden. Die
Erfahrung zeigt allerdings,
dass der Ranking-Verlust verzögert einsetzt und das MobileUpdate somit sukzessive seine
Wirkung zeigt. Ernst zu nehmen ist Mobilegeddon 2 aber
auf jeden Fall. Selbst wenn die
Auswirkungen nicht auf einen
Schlag sichtbar sein werden –
es wird sie geben, wenn auch
schrittweise.
Eine kleine Prognose: Was können wir von Google in Sachen
Mobile und Algorithmus noch
erwarten?
Laut Statista gab es 2015 weltweit 2,5 Milliarden mobile Internet-Nutzer. Ich habe keine
Zweifel, dass Google sich mit
seiner Suche weiter an den
Nutzungsgewohnheiten seiner
Nutzer orientieren wird – und
die gehen nun mal mehr und
mehr mobil ins Internet. (sg)
Unterstützung für kleine Modeläden
INNOTRAC
Ebay Enterprise
heißt jetzt Radial
Der Name Ebay Enterprise verschwindet von der Bildfläche:
Nach dem Zusammenschluss
mit dem Fulfillment-Dienstleister Innotrac firmiert das neue
Unternehmen ab sofort unter
dem Namen Radial.
Hier werden alle Unternehmensbereiche von Ebay Enterprise und Innotrac gebündelt, die
sich mit Omnichannel, Auftragsverwaltung, Fulfillment, Versand, Kundenservice und Payment beschäftigen. Der Hauptsitz von Radial ist in King of
Prussia in Pennsylvania, USA.
Daneben gehören gut zwei Dutzend Distributionszentren und
sechs Callcenter in Nordamerika
und Europa zum Unternehmen,
unter anderem auch das neue
(cf)
Logistikzentrum in Halle.
ROCKET INTERNET
200 Millionen Verlust
Die Berliner Start-up-Fabrik
Rocket Internet hat das vergangene Jahr mit einem Verlust von
fast 200 Millionen Euro abgeschlossen. Grund für das Minus
von 197,8 Millionen Euro seien
vor allem die anteiligen Verluste
der Beteiligungen gewesen, erklärte Rocket Internet. Außer-
dem sei weniger Geld durch Verkäufe oder Börsengänge hereingekommen. Im Jahr davor hatte
die Holding noch 428,8 Millionen Euro verdient.
Rocket-Internet-Chef Oliver
Samwer sagte aber, im vergange-
Bewerber
werden
verstärkt
über mobile
Geräte angesprochen
Willy.tel seine ersten Zugangsstellen eingerichtet. Damit könne
man auf einen mobilen InternetZugang mit höchstmöglichen
Bandbreiten von bis zu 1 Gigabit
pro Sekunde zurückgreifen, so
das Unternehmen. Es will die
Zahl seiner Zugänge auf 180 bis
Ende 2017 ausweiten und auf
diese Weise rund 3,3 Quadratkilometer der Hamburger Innen(hvr/sv)
stadt abdecken.
men an. Die Mittel dafür seien
vorhanden. Zwei der Neugründungen wurden in den letzten
Tagen bereits bekannt: das Campingplatz-Portal Campday und
der Musikinstrumenten-Markt(lm)
platz Bandist.
WLAN-DEBATTE
Rückenwind für
offene WLAN-Netze
Rocket Internet: Jungfirmen machen Verluste
nen Jahr sei der Höhepunkt der
Verluste überschritten worden,
die Ertragslage werde sich in diesem Jahr deutlich verbessern. Es
bleibe das Ziel, im Jahr 2017 drei
Rocket-Beteiligungen aus der
Verlustzone zu bringen. Derzeit
schreiben allerdings alle Jungfirmen, an denen Rocket Internet
beteiligt ist – wie der KochboxAnbieter Hello Fresh, der Essenslieferdienst Delivery Hero und
die Möbelhändler Westwing und
Home24 –, Verluste.
Wie das Magazin „Gründerszene“ berichtet, kündigte
Rocket-CFO Peter Kimpel für
dieses Jahr die Beteiligung an
acht bis zehn neuen Unterneh-
Poncho-Bot
Facebook hat
auf der Entwicklerkonferenz F8 den Bot
„Hi Poncho“
vorgestellt. Der
Bot verfügt
rudimentär
über künstliche
Intelligenz – er
kann Fragen
zum Wetter
beantworten.
Mitarbeiter
gesucht: Der
Online-Händler
Baumarkt Direkt
hat seine KarriereWebsite gelauncht.
Der Auftritt wird
nach und nach zu
einer Corporate
Website ausgebaut.
Die
Bundesregierung
gibt
anscheinend ihren Widerstand
gegen offene WLAN-Netze auf.
Die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet, dass sich eine wachsende
Zahl von Experten in Justiz-,
Wirtschafts- und Innenministerium gegen Barrieren für einen
offenen Internet-Zugang ausspricht. Aus dem Umkreis um
Innenminister Thomas de Maizière heißt es, gesetzliche Auflagen zum Schutz des offenen
WLAN seien möglicherweise gar
nicht mit europäischem Recht
vereinbar. Damit wächst die Distanz zu einem Gesetzentwurf der
Bundesregierung. Dieser sieht
vor, dass öffentliche Anbieter
sogenannte Vorschaltseiten einrichten müssen.
Unterdessen forciert die Stadt
Hamburg den Zugang zu einem
kostenfreien öffentlichen WLAN.
Nutzer können jetzt über das
freie Netz „MobyKlick“ online
gehen. Dort hat der Anbieter
MICROSOFT
Konzern verklagt
US-Justizministerium
Krypto-Krieg Runde drei: Nach
Apple und Whatsapp liegt jetzt
auch Microsoft im Clinch mit der
US-Regierung. Der Tech-Konzern reichte Klage gegen das Justizministerium ein. Der Streit-
Foto: Microsoft
Q&A
Boutiquen-Guide:
Der neue OnlineMarktplatz My
Fashionary will
Modeliebhaber und
kleinere Boutiquen
zusammenführen,
z.B. durch eine
standortbezogene
Suchfunktion.
9/16
Foto: Rocket Internet
4
Microsoft: Über Anfragen
von Behörden informieren
punkt: Microsoft wurde von
einem New Yorker Gericht dazu
verdonnert, E-Mail-Daten eines
Nutzers, die auf einem Server in
Irland liegen, herauszugeben.
Nun will Microsoft durchsetzen,
Content-Marketing-Boom hält an
50 % der Unternehmen
investieren bis zu 20 %
ihres Marketingbudgets
in Content-Marketing
10 % geben über 40 %
ihres Marketingbudgets für ContentMarketing aus
Befragt wurden Unternehmen der Online-Plattform Textbroker. Jedes
Vierte gab im Monat 1.000 Euro für Content Marketing aus
INTERNET WORLD Business 9/16
Quelle: Textbroker-Kundenumfrage; n = 191 befragte Kunden
9/16
dass das Unternehmen seine Kunden über geheime Anfragen von
US-Behörden informieren darf.
Argument: Die Regierung verstoße sonst gegen die Verfassung.
Der Streit zwischen Microsoft
und dem Justizministerium
zieht sich schon seit Jahren.
Hintergrund sind Ermittlungen
wegen Drogendelikten gegen
den Inhaber eines MicrosoftKontos. Bereits damals kündigte
Microsofts Chefjurist Brad
(ks)
Smith Berufung an.
Foto: Tamedia
Verborgene Fakten:
Am ersten Tag der FußballEM startet die Schweizer
Mediengruppe Tamedia ein
Online-Spiel zum Sammeln
von Fußballkarten. Die User
erwartet eine Vielzahl von
Informationen, die die Missstände in der Branche zum
Thema haben.
INTERNET WORLD Business
Abseits spielt mit dem Ball – aber anders als gewohnt
neutralität, steuerliche Anreize
für Venture Capitals und ein
neues Wettbewerbsrecht.
Bei der Besetzung dürfte klar
sein, dass die Themenschwer-
Foto: United Internet
25. April 2016
IEF
Neuer Verband will
Start-ups stärken
Die Arbeit der hiesigen DigitalVerbände scheint nicht gut genug
zu sein: Internet-Größen wie
Oliver Samwer, United-InternetChef Ralph Dommermuth,
Zalando-Gründer Robert Gentz
und Ex-Telekom-Chef René
Obermann gründen eine DigitalAllianz.
Mit ihrer Lobbyarbeit will die
Internet Economy Foundation
(IEF) der Allmacht von USInternet-Konzernen wie Google,
Facebook und Apple den Kampf
ansagen und „eine unabhängige
Stimme für fairen Wettbewerb
im Internet und Europas digitale
Zukunft“ sein. Ziele der Allianz
sind unter anderem der Ausbau
der digitalen Infrastruktur, Netz-
UI-Chef Dommermuth:
Kampfansage an Google
punkte besonders auf eine Verbesserung der Bedingungen für
Start-ups abzielen. Ganz oben
auf der Agenda steht die „Stärkung der Start-up-Kultur“, was
man hauptsächlich mit steuerlichen Anreizen für Venture Capitals und öffentlichen Co-Investments schaffen will. Denn damit
sei auch das Silicon Valley so
(ks)
groß geworden.
AMAZON
Streaming-Service
wird eigenes Abo
Amazon hat seine Abo-Struktur
überarbeitet: Erstmals wird der
hauseigene Streaming-Service
„Prime Video“ aus dem Gesamtpaket ausgekoppelt und als
eigenständiges Monats-Abo für
8,99 US-Dollar angeboten. Der
Zeitpunkt der Einführung ist mit
Bedacht gewählt: Ab Mai wird
Marktführer Netflix den Preis für
sein beliebtestes Streaming-Angebot auf dann 9,99 US-Dollar
erhöhen. 12 bis 15 Prozent der
Netflix-Kunden könnten deshalb
ihr Abonnement kündigen,
schätzen Wirtschaftsanalysten
(il)
von JPMorgan Chase.
SMARTPHONE-NUTZUNG
Hohes Unfallrisiko
Die Smartphone-Nutzung am
Steuer erhöht das Unfallrisiko im
Straßenverkehr. Eine Studie der
TU Braunschweig zeigt, dass das
Tippen und Hantieren mit dem
Gerät immer mehr zum Problem
wird. So registrierten die Verkehrspsychologen bei der Beobachtung von knapp 12.000
vorbeifahrenden Autos, dass in
diesem Moment 4,5 Prozent der
Fahrer durch Hantieren mit
ihrem Handy abgelenkt waren –
mehr als beim Telefonieren
beobachtet wurden.
Die Studie spricht davon, dass
hierzulande verglichen mit anderen Ländern die Zahl derjenigen,
die während der Fahrt tippen,
„alarmierend“ hoch sei. Zurückzuführen sei dies auf ein „mangelndes Problembewusstsein“. (sv)
Neues News-Angebot:
Axel Springer und
Samsung starten die
Werbung für ihre
News-App Upday. Die
Kampagne (Agentur:
Cheil Germany) zeigt
illustrierte Collagen
bekannter Bilder und
Symbole.
5
Motto der
Kampagne:
Alles, was
Dich interessiert
OVK
Adblocker-Quote
geht leicht zurück
Die werbungtreibende Industrie
wertet es als positives Signal: Der
Anteil der auf dem Desktop
geblockten Online-Display-Werbung ist im ersten Quartal dieses
Jahres leicht zurückgegangen. Im
Durchschnitt wurde auf 20,09
Prozent der Page Impressions die
Auslieferung von Online-Werbung verhindert. Das zeigen
aktuelle Auswertungen des Online-Vermarkterkreises (OVK)
im Bundesverband Digitale
Wirtschaft (BVDW). Im Vergleich dazu lag die AdblockerQuote im vergangenen Quartal
(sg)
2015 bei 21,52 Prozent.
LOCAL PLANET
Gesamtvolumen von zehn Milliarden US-Dollar vereint. Zu den
Gründungsmitgliedern der neuen
weltweiten Network-Alternative
gehört die Hamburger Agenturgruppe Pilot.
Weiter dabei sind The7stars
(Großbritannien), Media Italia
(Italien), Cospirit Media Track
(Frankreich), Zertem (Spanien),
3Kronor (Schweden) und Percept Media (Indien). Ebenfalls
Gründer ist Horizon Media, die
größte unabhängige MediaAgentur der Welt aus den USA.
Local Planet sei viel mehr als
ein loser Zusammenschluss befreundeter Agenturen. Die Gründungspartner hätten als Anteilseigner von Local Planet ein weitreichendes Bekenntnis zu diesem
Verbund abgegeben, betont Uli
Kramer, Mitgründer von Pilot
sowie Mitglied des Local Planet
(sg)
Board.
Neuer Media-Verbund
„Think global, act local“, so lautet
das Motto des neuen Verbunds
Local Planet. In dem Zusammenschluss haben sich unabhängige Media-Agenturen aus über
40 Ländern mit einem Billing-
Weltweite NetworkAlternative mit Pilot
GOOGLE
Test mit heißen News
Google testet offenbar ein neues
Feature für die mobile Suche: die
Trending Topics. Bei der Eingabe
einer Suchanfrage in die Suchleiste werden die Nutzer über die
aktuell am meisten nachgefragten Themen informiert.
Das Feature ist bereits von
Facebook und Twitter bekannt.
Offiziell hat sich Facebook dazu
(hvr)
noch nicht geäußert.
Kleine Shops überzeugen offline, große Shops online
Was Kunden an kleinen Geschäften besonders schätzen
Was Kunden an den großen Online-Shops gefällt
Kleine Geschäfte haben eine bessere Beziehung zu uns Kunden*
An großen Online-Shops mögen wir die Kundenbewertungen und -rezensionen*
45 %
38 %
Wir schätzen den persönlicheren Kundenservice*
Sie unterstützen uns bei der Suche nach passenden Produkten*
41 %
25 %
Kleine Geschäfte leisten einen Beitrag für die lokale Nachbarschaft*
Uns gefallen die einfache Navigation und die Nutzerführung*
41 %
24 %
Wir fühlen uns als Kunden in kleinen Geschäften eher wertgeschätzt*
Große Online-Shops bieten eine fehlerfreie Website*
40 %
21 %
In kleinen Geschäften treffen wir auf freundlicheres Personal*
36 %
Hier bekommen wir Produktempfehlungen auf Basis vorheriger Einkäufe*
*Größte Zustimmung bei der
Auswahl aus 15 Kriterien
Der persönliche Service gilt als Vorteil der kleineren stationären Geschäfte
INTERNET WORLD Business 9/16
18 %
*Größte Zustimmung bei der
Auswahl aus 17 Kriterien
Größere Online-Shops haben persönlichere Empfehlungen als kleine
Quelle: Domain Factory
UPDATE
6
INTERNET WORLD Business
25. April 2016
9/16
World Wide Web
Start-up
Bitspark.io will mit Blockchain
die Welt des Geldtransfers
revolutionieren.
Die Website von Bitspark lässt
dem User die Wahl zwischen
Englisch und Chinesisch, ein
deutlicher Hinweis auf die angepeilte Zielgruppe. Das Startup, das im April 2014 mit Unterstützung des in Hongkong
ansässigen Accelerators Cyberport gegründet wurde, will den
Versand von Bargeld revolutionieren, der in den Schwellenländern Asiens eine wichtige
Rolle spielt. Dabei tritt Bitspark nicht in Konkurrenz zu
Geldtransfer-Firmen wie Western Union, sondern dient sich
ihnen als Technologiepartner
an. Die der Cyberwährung Bitcoin zugrunde liegende Block-
Bitspark.io: Internationale Geldtransfers für
B2B-Kunden
chain-Technik soll den Geldtransfer-Firmen dabei helfen,
den notwendigen Ausgleich
der Geldbestände zwischen
den einzelnen Filialen schnell,
sicher und vor allem kostengünstig zu realisieren. Den
Standort Hongkong hat sich
der australische Mitgründer
George Harrap nicht zufällig
ausgesucht: 3,5 Milliarden
Menschen – die Hälfte der
Weltbevölkerung – leben in
einem Radius von nur fünf
Flugstunden vom Stadtstaat
entfernt. (fk)
NEW YORK / USA
„New York Times“ investiert in Digitalisierung
http://bit.ly/2400fv7
ZÜRICH / SCHWEIZ
Migros zählt gleich viele Kunden on- wie offline
http://bit.ly/2402vlR
Innerhalb der nächsten drei Jahre möchte die „New York
Times“ nach eigenen Angaben das „unverzichtbare Leitmedium für Nachrichten und Meinungen“ werden. Jetzt investiert
der Verlag 50 Millionen US-Dollar in eine weltweite Digitalisierungsoffensive. Schon heute kommen 27 Prozent der Webzugriffe von außerhalb der Vereinigten Staaten. (fk)
Im vergangenen Jahr zählte die Schweizer Supermarktkette
Migros mit jeweils einer Million pro Tag erstmals gleich viele
Kunden in ihren Filialen wie im Online-Shop. Dazu trug nicht
nur der Online-Boom, sondern auch der günstige Euro-Kurs
bei. Er verführt viele Schweizer dazu, nicht in den Migros-Filialen, sondern in deutschen Läden einzukaufen. (fk)
CUPERTINO / USA
Eine Tonne Gold für Apple
http://apple.co/2403J0r
Im vergangenen Geschäftsjahr
hat der Computerhersteller
Apple durch Recycling von
Altgeräten Gold im Wert von rund 40
Millionen US-Dollar gewonnen – insgesamt rund eine Tonne. Noch erfolgreicher fällt die Umweltbilanz beim weniger edlen Aluminium aus. Hier gewann
Apple rund 2.000 Tonnen aus den Gehäusen alter Geräte zurück. (fk)
HERMES
Wachstum durch
Online-Handel
Der Logistikspezialist Hermes
hat im vergangenen Jahr 2,4 Milliarden Euro umgesetzt, ein Plus
von elf Prozent gegenüber dem
Vorjahr. Das Wachstum verdankt die Otto-Tochter einmal
mehr dem internationalen
Online-Handel. Allein in Europa
lieferten die Hermes-Gesellschaften rund 580 Millionen
Pakete aus, elf Prozent mehr als
im Vorjahr.
„Damit haben wir uns im stark
umkämpften B2C-Markt, den
immer mehr Wettbewerber für
sich erschließen wollen, sehr gut
behauptet“, so Hanjo Schneider,
Aufsichtsratsvorsitzender
der
Hermes Europe GmbH. 74 Prozent der Aufträge kamen von
Mandaten außerhalb der Otto-
MUMBAI / INDIEN
IT-Geschichte per App
http://bit.ly/24054Ew
SIDNEY / AUSTRALIEN
Date mit einem Roboter
http://bit.ly/2405E5n
3,5 Millionen Jobs hat die IT-Industrie in
Indien geschaffen. Zeit, dass man ihr ein
Denkmal setzt, dachte sich Infosys-Mitbegründer Kris Gopalakrishnan und finanzierte
die Produktion von „Itihaasa“. Diese Smartphone-App erzählt die IT-Geschichte Indiens,
von der Installation des ersten Computers
im Jahr 1955 bis heute. Die Grundlage bilden
rund 600 Videos und 40 Interviews mit
IT-Pionieren des Subkontinents. (fk)
Gruppe – der Umsatz mit externen Kunden wuchs mit 16 Prozent stärker als der Gesamtumsatz.
In Deutschland konnte Hermes 2015 verstärkt kleinere
Händler für seinen Logistikservice gewinnen. Dabei profitierte
der Versender auch vom Poststreik im letzten Jahr. „Wir wurden im Nachgang von vielen
Auftraggebern im kleinen und
mittelständischen Bereich, die
forciert eine Mehrdienstleisterstrategie aufbauen, weiterbeschäftigt“, erklärte Schneider. (il)
Lucy ist aus Alu, Glas und Schaltkreisen –
und man kann ein Rendezvous mit ihr
gewinnen. Die australische MediaAgentur Atomic 212 verlost ein Treffen
mit dem Roboter, hinter dem allerdings
ein echter Mensch steckt. Lucy Kelly
steuert „Lucy“ aus der Ferne und interagiert via Kamera und Bildschirm mit
dem glücklichen Dating-Partner. (fk)
jährlich über Online-Portale wie
zum Beispiel Airbnb, Wimdu oder
9flats vermittelt und daher von
der amtlichen Statstik nicht erfasst. Es seien also im vergangenen
Jahr deutlich mehr als die offziell
gezählten 436 Millionen Übernachtungen gewesen, so Stefan
Brauckmann, Leiter der Abteilung
Research & Analyse des Immobilienentwicklers GBI AG. Er schätzt
die Zahl auf 450 Millionen.
Der Wissenschaftler und sein
Team haben 179 Städte mit mehr
NEWS ONLINE
AIRBNB
Millionenschwerer
Markt in Deutschland
Mehr als 14,5 Millionen Übernachtungen in Privatunterkünften werden in Deutschland
als 50.000 Einwohnern untersucht. Ergebnis: Bezogen auf die
offiziell rund 157 Millionen
Übernachtungen ergibt sich bei
den Privatunterkünften ein Zuwachs von 9,3 Prozent. „Somit
übernachtet faktisch etwa jeder
elfte Städtereisende bei Airbnb &
Co.“, so Brauckmann. Das Phänomen sei allerdings konzentriert auf die Metropolen. Mehr
als zehn Millionen „GraumarktÜbernachtungen“ seien in den
Millionenstädten Berlin, München, Hamburg und Köln zu ver(hvr)
zeichnen.
Jeder Elfte bucht bei
einem Portal wie Airbnb
E-Commerce, Online-Marketing
und Tools & Technik: Topaktuelle
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SCHWERPUNKT
INTERNET WORLD Business
„In Europa gibt
es deutlich weniger
Konkurrenz. Der Großteil
des Handels ist offline,
die Adaption auf Online
und Mobile erfolgt langsam.
Das macht es uns leicht,
aus dem Nichts einen Marktführer aufzubauen“
Rubin Ritter
Mitgründer
Zalando
www.zalando.de
25. April 2016
9/16
Foto: Zalando
8
„Ein Spotify für Mode“
Die Zalando-Gründer haben sich viel vorgenommen. Sie wollen das Next-GenerationInterface für Mode finden. Die Schlüsselrolle kommt dabei dem Smartphone zu
ine Geschichte, wie sie der Berliner
Modeversender Zalando schrieb und
noch immer schreibt, findet man in der
deutschen Wirtschaft nicht oft: Innerhalb
von acht Jahren mauserte sich das Unternehmen von einem Nobody zum größten
Online-Modehändler in Europa mit einem
Jahresumsatz von knapp drei Milliarden
Euro. Wenn das Wachstum weiter anhält,
wird aus Zalando in sechs Jahren ein
10-Milliarden-Euro-Konzern.
Erst hämisch, dann ungläubig und
schließlich respektvoll musste der klassische deutsche Modehandel mitanschauen,
wie Zalando umsatzseitig scheinbar mühelos und in kürzester Zeit zu Branchengrößen wie C & A, Karstadt, H & M oder
Otto aufschloss und dabei auch noch den
Break-even wuppte. Die gerade erschienenen, vorläufigen Quartalszahlen zeigen:
Mit einem Umsatz von 788 bis 801 Millionen Euro für das erste Quartal wächst Zalando weiter mit 22,5 bis 24,5 Prozent. Das
schaffen in Europa sonst nur noch ein bis
zwei Prozent aller Unternehmen. Das bereinigte Ebit ist mit zwölf bis 28 Millionen
Euro gegenüber dem Vorjahr zwar rückläufig, aber immer noch deutlich positiv.
„Der europäische Markt machte es uns
leicht, aus dem Nichts heraus einen Markt-
E
führer aufzubauen“, spöttelte ZalandoMitgründer Rubin Ritter auf dem jüngsten
„Zalando Capital Day“ im März in Berlin.
Der Großteil der Branche sei offline und
nähere sich dem Thema Online und
Mobile nur sehr langsam an.
Webshop ist out,
Plattform ist in
Während in den Chefetagen der etablierten Modehändler mitunter noch über Sinn
und Unsinn eines eigenen Webshops diskutiert wird und die Mobile-Strategie
Wachstum im Vergleich
Zalando
37 %
Online Fashion
15 %
Total Fashion
1%
Zalando wächst deutlich dynamischer als der Fashion-Markt
INTERNET WORLD Business 9/16
Quelle: Zalando
höchstens darin besteht, den eigenen Shop
im Responsive Design zu gestalten, ist
Zalando der Branche zumindest strategisch
schon längst wieder um einige Pferdelängen voraus. Basierend auf der Erkenntnis,
dass eine Branche, die Probleme jahrhundertelang auf die gleiche Art und Weise
löst, Gefahr läuft, ersetzt zu werden, feilen
die Berliner längst nicht mehr nur an der
perfekten Produktpräsentation oder dem
bequemsten Checkout. Wissend, dass es
im Handel der Zukunft nicht mehr nur
darum geht, Produkte vom Verkäufer an
den Kunden zu bringen, versuchen sie, für
Kunden neue Services zu entwickeln und
so weniger austauschbar zu sein.
Als neuen USP hat sich Zalando auf die
Fahne geschrieben, den Zugang zu Mode
zu „demokratisieren“. Dafür will das Unternehmen zu einer Plattform oder, noch
konkreter, zu einer Art „Betriebssystem
für Mode“ werden, an das sich alle Beteiligten der Branche nach Belieben andocken
können, seien es Brands, unabhängige
Designer, Textilfabriken, Händler, Content-Provider oder Intermediäre wie Stylisten und Logistikdienstleister. „Wir müssen unser Businessmodell viel breiter denken als bisher und über den Großhandel
hinausgehen“, erklärt Ritter. „Und wir
25. April 2016
9/16
INTERNET WORLD Business
Umsatzentwicklung seit 2011
Entwicklung der Marketingkosten
2011
2011
509,9 Mrd.
26,7 %
2012
2012
+127,2 % 1.158,7 Mrd.
22,6 %
2013
2013
+52,1 % 1.762,0 Mrd.
9
Neuentwicklung
im Jahr 2015
1
17,6 %
2014
2014
+26,7 % 2.214,0 Mrd.
2015
13,4 %
2015
+33,6 % 2.958,2 Mrd.
Wachstumsraten, wie sie Zalando an den Tag legt,
schaffen nur ein bis zwei Prozent der Unternehmen
INTERNET WORLD Business 9/16
Quelle: Zalando
11,9 %
Dank hoher Markenbekanntheit sind die Marketingkosten für Zalando sehr stark gesunken
INTERNET WORLD Business 9/16
Quelle: Zalando
Zalando Brand Solutions monetarisiert auch Nutzer, die nicht kaufen
müssen viel mehr Partner als heute
zusammenbringen.“ Das verbindende
Element ist Technik.
unter Umständen wenig förderlich bis Marken und anderen „Partnern“ bitter
sehr gefährlich ist, wenn ein Player den aufstoßen.
Doch noch herrscht bei Zalandos
Zugang zur kompletten Zielgruppe kontrolliert. Damit nur ja keiner auf die Idee Industriepartnern eitel Sonnenschein. Vor
kommt, dass das in der digitalen Welt so allem die Brands lassen sich augenscheinWenn aus GAFA
lich gerne von Zalando
gefürchtete GAFA-Monopol (Google,
umgarnen und weichen
Amazon, Facebook und Apple)
GAFAZ wird
ihre sonst sehr selektiven
flugs noch um ein „Z“ für
In der Praxis heißt das: Modefans sollen Zalando ergänzt werden
Vertriebsstrategien zuden bestmöglichen Zugang zu Mode könnte, gibt man sich in
gunsten des Moderiesen
bekommen. Wer preiswert kaufen will, Berlin bewusst freundmehr und mehr auf. Das
Bestellungen tätigt
soll direkt bei den Textilherstellern kaufen schaftlich.
liegt nicht nur daran, dass
der durchschnittliche die Berliner pro Monat
können. Wer Inspiration braucht, kann
„Interessant ist, wie im
Kunde pro Jahr
sich bei Modebloggern oder Modezeit- Zalando-Jargon
450 Millionen Visits modeimmer
schriften informieren und anschließend von ‚Partnern‘ geredet wird“,
begeisterter Online-Shopdie empfohlenen It-Pieces bestellen. Al- konstatiert der E-Commerceper generieren und Modemarternativ kann auch ein Stylist des Vertrau- Berater Jochen Krisch in einem Quelle: Zalando ken da sein müssen, wo ihre Kunens das perfekte Outfit für den eigenen seiner jüngsten Podcasts zum Thema den sind. Vielmehr investierte Zalando im
Typ zusammenstellen. Gefällt das Kleid Zalando. Das früher im Handelsjargon vergangenen Jahr auch viel Geld und
einer Passantin auf der Straße, lässt sich gebräuchliche Wort „Lieferanten“, in dem Mühe, um für Brands die richtige Wohlper Mausklick recherchieren, in welchem schon eine gewisse Machtdefinition mit- fühlatmosphäre zu schaffen.
Geschäft in der Nähe es verfügbar ist. schwinge, werde tunlichst vermieden.
Junge Designer umgehen das Nadelöhr Und auch dem Handel gegenüber werden
Kuschelzeit mit
Handel und sprechen Kunden direkt an – nur die positiven Aspekte betont. „Distrionline oder auf der inzwischen ebenfalls buted Commerce“ heißt der EuphemisFashion-Brands
zu Zalando zählenden Modemesse „Bread mus, der verschleiert, dass das Zalando& Butter“. Und Brands können sich mit Betriebssystem – wenn es denn gelingt – Die beiden wichtigsten Initiativen in Richdigitalen Flagship-Stores auf der Zalando- den stationären Händlern im Grunde ihre tung der Marken, die auch den PlattformPlattform – und damit in bester digitaler ureigene Daseinsberechtigung nimmt. Gedanken unterstützen, waren im verganEinkaufslage – präsentieren.
Statt Sortimente zu kuratieren, Kunden zu genen Jahr die Einführung der Brand
Im Zalando-Betriebssystem soll also beraten und zu inspirieren, werden sie zu Solutions und der Launch der Zalando
jeder mit jedem handeln können – und kundennahen Logistikzentren und Erfül- Media Solutions. Für beide Projekte kaufte
Zalando verdient mit, sei es durch Provi- lungsgehilfen degradiert, die nur noch Zalando Wissen zu – durch die Übernahsionen oder Services wie dem angekün- Ware vorrätig haben und diese dann dem men des Marktplatzlösung-Anbieters
digten Fulfillment by Zalando. Nicht
Kunden direkt oder per Anatwine, der Targeting- und Data-MaSame-Day-Delivery-Logisnagement-Plattform Nugg Ad und des
erst seit Amazon weiß man, dass
tiker (SDL) ausliefern.
Adtech-Start-ups Metrigo. Mithilfe der
hier die attraktiveren Margen
Wie schnell sich der Zalando Brand Solutions können Marken
zu holen sind. In die HoffWind in der Zalando- Flagship-Stores in Bestlage auf Zalando
nung, den Anteil von geWelt drehen kann, zeigt bauen, sie nach eigenem Gusto befüllen
genwärtig einem Prozent
aktive Kunden
laut Jochen Krisch der und sogar ihr eigenes Inventar an den
am europäischen Modezählte Zalando
gegenwärtige Umgang mit Shop andocken. 1.000 solcher individuelmarkt in Zukunft auf fünf
Ende 2015
der Presse. Ging das Kom- ler Brand-Shops gibt es bereits – und tägProzent ausbauen zu könmunikationsteam bislang lich werden es mehr. Um die Kunden auf
nen, investiert Zalando viel
mit den Medien sehr partner- die eigenen Produkte aufmerksam zu maGeld: Zwei Prozent des Ebit sollen 2016 in den Ausbau von Zalan- Quelle: Zalando schaftlich um, sei im März deutlich chen, können die Marken dank feiner Tardo als Plattform investiert werden, weitere geworden, dass die Zalando-PR inzwi- geting-Optionen gezielt über Zalando
drei Prozent fließen in den Ausbau der schen sehr genau darüber wacht, was wem Media Solutions Werbung schalten – enteigenen kommerziellen Aktivitäten, sei es in gegenüber kommuniziert wird. So war der weder im Webshop selbst oder auch auf
die Steigerung der Kundenzufriedenheit, für Journalisten veranstaltete „Play Day“ Seiten von Drittanbietern. Künftig will
das Sortiment, mobile Angebote, mehr in diesem Jahr deutlich weniger informa- Zalando innerhalb der Zalando Media SoConvenience oder in die Markenstärkung. tiv als der wenige Tage später folgende lutions auch eine Möglichkeit schaffen,
Jugendlicher Sturm und Drang und „Capital Markets Day“ für Analysten und wie Marken im Social Web die passenden
visionärer Charme, der die Zalando-Ma- Anleger. Zu diesem allerdings war die Influencer finden und ansprechen können.
nager acht Jahre nach der Unternehmens- Presse nicht zugelassen. Wenn Zalando in Auf diese Weise lässt sich zum Beispiel ein
gründung immer noch vorantreibt, lässt ähnlicher Weise irgendwann die Zugänge neuer Produktlaunch über Zalando perfekt
leicht übersehen, dass es für eine Branche zu Kunden reglementiert, könnte dies spielen – angefangen vom Anteasern ▶
2
3,1
Die Flagship-Stores können Marken
nach eigenem Gusto befüllen
3
Der Outdoor-Berater: Ein ZalandoProjekt, das noch ausbaufähig ist
4
18 Mio.
Shop the Look ist ein Feature, das
den Warenkorbwert erhöhen kann
5
Zalon ist der erste Versuch, Stylisten
in die Plattform einzubinden
SCHWERPUNKT
10
INTERNET WORLD Business
Same-Day-Delivery-Effekte
1
Durchschnittliche Zeit zwischen
zwei Bestellungen, wenn …
25. April 2016
Wettbewerbsanalyse im Online-Modehandel
Zalando
Unternehmen
Warenhäuser
Mode-Versender
Verticals
Amazon
Asos, Yoox Net-A-Porter,
Boohoo.com
H & M, Uniqlo, Inditex
41 %
100 %
59 %
9/16
Online-Erfahrung
Mode-Erfahrung
Marken-Engagement
vorherige Bestellung
nicht SDL war
vorherige Bestellung
SDL war
SDL-Kunden geben deutlich
eher eine neue Bestellung auf
nicht zutreffend
E-CommerceInfrastruktur
Lokalisierung
2
Kostenvergleich SDL vs.
Expresslieferung
INTERNET WORLD Business 9/16
voll umgesetzt
mittel umgesetzt
teils umgesetzt
Quelle: Zalando
€/Bestellung
National Express
Same Day
0
100
200
300
400
500
600
Bestellung/Tag
Ab ca. 300 Bestellungen pro Tag
ist SDL günstiger als Express
INTERNET WORLD Business 9/16
Quelle: Zalando
67,80 €
ist die durchschnittliche Warenkorbgröße
Quelle: Zalando
durch Influencer im Social Web über eine
emotional ansprechende Darstellung im
Zalando-Flagship-Store bis hin zu passenden Werbekampagnen On- und Offsite.
Das gefällt nicht nur den Marken. Auch für
Zalando ist dies eine ideale Möglichkeit, die
95 Prozent des Traffics im Shop, die nicht zu
Käufern konvertieren, doch noch irgendwie
zu monetarisieren.
Das Vorhaben, ein Betriebssystem für die
Modebranche zu entwickeln, mag komplex
scheinen. Doch legt Zalando noch eine
Schippe drauf. Denn was wäre ein Betriebssystem ohne ein ansprechendes ConsumerInterface. Wie so ein Mode-Interface der
Zukunft aussehen kann, dazu hat ZalandoMitgründer Robert Gentz eine ganz dezidierte Meinung. Er sieht klare Parallelen
zwischen der Mode- und der Musikindustrie: „Viele von uns können sich noch an
CDs erinnern“, sagt er. „Die wurden in den
80er-Jahren erfunden und starben 2002, als
iTunes das gesamte Angebot an Musik auf
eine digitale Plattform brachte.“ Mit der zunehmenden Verbreitung von Smartphones
wurde das Problem gelöst, dass die Nutzer
von der übergroßen Auswahl an digitaler
Musik überfordert waren. Spotify und Pandora fanden mithilfe von Big Data, dem
Wissen der Crowd oder Vernetzung mit
Freunden Wege, das unendliche Musikangebot auf den persönlichen Geschmack
einzuschränken. „Ich bin davon überzeugt“,
so Gentz, „dass es unsere Aufgabe ist, das
Spotify der Modebranche zu erfinden. Aber
heute sind wir erst im iTunes-Modus.“
Mit mobilen Apps, die auf den ersten
Blick keine direkte Verbindung zu Zalando
zu haben scheinen, tastet sich der Modegigant an dieses „Spotify der Modebranche“
heran. „Speed Boats“ heißen die innovativen Projekte im Zalando-Sprech. Eines der
Schnellboote, die den Tanker ZalandoWebshop flankieren, ist die neue App
„Fleek“, die Anfang März gelauncht wurde.
Ihre Mission ist: Inspiration. Die Zielgruppe:
Mitzwanziger. „Fleek ist ein sehr frühes
Next-Generation-Mobile-Interface für den
Konsum von Mode“, erklärt Gentz die Strategie dahinter. „Die App bietet auf einem
kleinen Screen die ganze Welt der Mode –
sowohl im Hinblick auf Produkte als auch
im Hinblick auf Inhalte.“ Nutzer können
Mode entdecken, indem sie kuratierten Listen von Marken, aber auch Influencern oder
Fashionistas folgen. Die Idee, den Kauf-Button nicht in Social Networks zu transferieren, sondern Social Networks in einer Kaufumgebung zu bündeln, mag nett sein, wirklich revolutionär ist sie nicht. Wer ein neues
Interface für Mode entwickeln will, muss
schwerere Geschütze auffahren. Jochen
Krisch allerdings mahnt zur Geduld: „Die
Idee der Plattform ist erst ein Jahr alt“, sagt
er in seinem „Exchanges“-Podcast. Was in
diesem kurzen Zeitraum schon auf die
Beine gestellt wurde, sei durchaus beachtlich. Das Jahr 2016 dürfte also noch spannend werden. Über 1.000 Tech-Mitarbeiter
◼
scharren schon mit den Hufen.
Daniela Zimmer
internetworld.de/dz
Wo Amazon Zalando Konkurrenz macht
Wenn überhaupt noch einer das Zeug dazu hat, Zalando in seiner Wachstumsstrategie zu stoppen, ist das Amazon. Mit einer Reihe
von neuen Projekten wagt der bislang im Fashion-Bereich eher zahnlos agierende Tiger in den USA neue Angriffe.
Wer bei Amazon nach „T-Shirts“ oder
liste geschrieben. Als ersten Schritt in
„Jeans“ sucht, dem wird schnell klar,
Richtung modekompetentes Image und
dass der E-Commerce-Riese in Sachen
emotionalere Produktpräsentation starModehandel Zalando derzeit nicht eintet der E-Commerce-Riese eine neue
mal ansatzweise das Wasser reichen
30-minütige Live-Sendung namens
„Style Code Live“ im Web. In dem fast
kann. Wer Mode in ähnlich nüchterner
schon Teleshopping-ähnlichen Format
Kacheloptik präsentiert wie die Zeckenzange für den Hund oder den
Nasenhaarschneider für den
Mann, wird maximal das Herz von
Schnäppchenjägern, nicht aber
das wahrer Fashionistas erobern –
ganz zu schweigen von den Marken, denen dieses Umfeld für ihre
Prime-Produkte auch eher unpassend erscheinen dürfte.
Im Jahr 2016 allerdings soll offenbar alles ganz anders werden.
Jetzt hat sich der E-CommerceMit „Style Code“ gelingt es Amazon, Mode
Riese den Ausbau des Modehanmithilfe von Emotionen zu präsentieren
dels ganz oben auf die Prioritäten-
plaudern drei in den USA bekannte Moderatoren aufgedreht über das Thema Mode
und präsentieren passende Produkte –
Transaktionsmöglichkeiten
inklusive.
Darüber hinaus soll Amazon am Kauf
diverser Mode-Start-ups interessiert
sein, darunter Namen wie Everlane, Le
Tote, Rent The Runway, Third Love
oder Preeline. In den vergangenen
Monaten wurde das Angebot an
Eigenlabels im Bereich Mode ausgebaut und die Modebloggerin
Chiara Ferragni als Testimonial
geangelt. Die US-Bank Cowen
sieht Amazon in den USA in Sachen
Mode als künftigen Marktführer
vor Wal-Mart oder Macy’s. 2017
soll der E-Commerce-Riese 27
Milliarden US-Dollar Umsatz mit
Mode in den USA machen, 2020
sollen es 52 Milliarden werden.
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E-COMMERCE
12
INTERNET WORLD Business
25. April 2016
9/16
Neue Perspektiven
Die Konzernaufspaltung der Metro AG wird als cleverer Schachzug gesehen, um MediaSaturn neue Schubkraft zu verleihen. Was bedeuten die Pläne für das Online-Geschäft?
ie Aufspaltung der Metro AG ist beschlossene Sache: Das Food-Geschäft
des Großkonzerns wird in eine neue Gesellschaft überführt, das Consumer-Electronic-Business der Media-Saturn bleibt bei
der Metro – und bekommt so die Chance,
mit zusätzlichen Börseneinnahmen neuen
Anlauf zu nehmen. 2017 soll die MSH
eigenständig werden; und schon wird
gemunkelt, die Media-Saturn könnte ihr
britisches Pendant Dixons Carphone
übernehmen. Die Nummer 1 und die
Nummer 2 im europäischen Elektronikhandel würden sich damit zu einem Konzern mit einem Jahresumsatz von mehr als
34 Milliarden Euro zusammenschließen.
D
1,8 Mrd. €
hat Media-Saturn
2015 online
umgesetzt
Quelle: Metro AG
Für den Retail-Markt sind das interessante
Perspektiven – doch welche Möglichkeiten eröffnen sich durch die geplante
Metro-Aufspaltung für Media-Saturn im
E-Commerce? Im vergangenen Jahr steigerte Media-Saturn seinen Online-Umsatz um 16 Prozent auf rund 1,8 Milliarden
Euro und kommt damit mittlerweile auf
einen Online-Anteil von mehr als acht
Prozent am Gesamtgeschäft. Allerdings ist
die Online-Wachstumsdynamik rückläufig: 2013 wuchs Media-Saturn online um
65 Prozent, 2014 noch um 25 Prozent.
2015 sanken die Umsätze des 2011 übernommenen Pure Players Redcoon auf
rund 500 Millionen Euro. Langfristig peilt
Media-Saturn-CEO Pieter Haas einen
Online-Umsatzanteil von 15 bis 20 Prozent an – eine sportliche, aber nicht übermäßig ambitionierte Zielvorgabe.
An die Stelle der Fixierung auf OnlineUmsatzanteile tritt bei dem Elektronikhändler stattdessen das Bild einer alle Vertriebskanäle vereinenden „Digital Company“. Über das Internet will MediaSaturn zunehmend auch Services anbieten, die dem Konzern im Zuge der Marktentwicklung in Richtung erklärungs- und
installationsbedürftiger Produkte eine
gute Ausgangsposition verschaffen. Neue
Trends wie Smart Devices und Internet of
Things werden zumindest übergangsweise
Start-ups im Spacelab
Als Gewinner der ersten Runde des von Media-Saturn initiierten Accelerator-Programms sind Anfang 2016 folgende Start-ups in das Spacelab eingezogen:
My Home Services
Kaputt.de
Expertiger
hilft den Überblick über die eigene Unterhaltungselektronik zu behalten. Dazu
registriert der Nutzer eigene TechnikProdukte und Laufzeitverträge auf der
Plattform. Dort kann er dann nicht nur
Produktinfos und Bedienungsanleitungen
abrufen, sondern auch auf einen Blick
sehen, wie lange Garantien noch laufen
und wann sich Verträge kündigen lassen.
www.myhomeservices.nl
bietet Usern schnelle Hilfe bei defekten
Smartphones. Ist beispielsweise das
Display gebrochen, können User dort
direkt ein Ersatzteil bestellen und eine
Videoanleitung zur Do-it-yourself-Reparatur abrufen. Wer die Reparatur lieber
einem Profi überlässt, findet auf der
Plattform die besten Reparaturwerkstätten in der Nähe.
www.kaputt.de
will die Vorzüge einer Unternehmens-IT
zu den Endkunden bringen. Rufen Nutzer
die Hotline an, erhalten sie per Telefon
und Fernwartung-Verbindung direkt
Hilfe. Die Ansprechpartner sind freie
IT-Berater. Sie können sich anmelden,
sobald sie eine halbe Stunde Leerlauf
haben – und so auf einfache Art zusätzlichen Umsatz generieren.
www.expertiger.de
Die Deutsche
Technikberatung
versteht sich als Hausarzt für Technik.
Der Dienst bietet einen festen Ansprechpartner vor Ort, der nach Hause kommt
und bei Technikproblemen aller Art hilft.
Streikt der WLAN-Router, zeigt der Webbrowser keine Bilder mehr an oder funktioniert im TV-Gerät nur noch ein Sender? Die Deutsche Technikberatung hilft.
www.deutsche-technikberatung.de
25. April 2016
9/16
INTERNET WORLD Business
Die Mobilfunkkette Carphone gehört zum britischen MSH-Pendant Dixons,
das gerüchtehalber ins Beuteschema von Media-Saturn passt
zu mehr Komplexität führen, erklärte
Metro-Chef Koch: „Dabei sehen wir Komplexität nicht als Manko, sondern als
Chance. Wenn Produkte mit dem richtigen Service gekoppelt werden, kann
Media-Saturn ein besseres Kundenerlebnis bieten und höhere Loyalität schaffen.“
Dass sich Media-Saturn bereits mitten in
der Umsetzung dieser Strategie befindet,
zeigt sich nicht nur am Zukauf des AfterSales-Dienstleisters RTS im vergangenen
Jahr, sondern auch an den aktuellen
Online-Aktivitäten. Mit dem Anfang des
Jahres gelaunchten Media Markt Club will
das Unternehmen Online-Kundenprofile
aufbauen, die Informationen zu GeräteUpdates und Vernetzungsmöglichkeiten
smarter Geräte bieten. Der OnlineKüchenhändler Kiveda ist in immer mehr
Saturn-Märkten präsent und erprobt dort
auch den Verkauf mittels Virtual Reality.
Und im Media-Saturn-Accelerator Spacelab sind in der ersten Runde mit Expertiger,
Kaputt.de, My Home Services und Deutsche Technikberatung nur
Start-ups eingezogen, die auf
kanalübergreifende Servicemodelle setzen (siehe Kasten
links).
Vor diesem Hintergrund ist
die in Branchenkreisen erwartete Elefantenhochzeit zwischen Media-Saturn und
Dixons Carphone eine wenig
spannende Zukunftsperspektive. Im Online-Bereich liegt
Dixons Carphone hinter Media-Saturn, zudem knabbern
die Briten noch an ihrem Pixmania-Debakel: Der französische Online-Händler wurde
2012 mit einem Online-Umsatz von rund 800 Millionen
Euro von Dixons übernommen, aber bereits ein Jahr später nach massiven Einbrüchen
für eine Mitgift von 69 Millionen Euro an eine Restrukturierungs-Holding abgestoßen.
Zukunftsweisender ist, dass
sich Dixons 2014 mit der
Mobilfunkkette
Carphone
Warehouse zusammenschloss
und sich so für das Zusammenwachsen von Warenverkäufen und vertragsbasierten
Dienstleistungen im Elektronikgeschäft fit machte. Aller-
dings hat sich Carphone Warehouse aus fast
allen Ländern zurückgezogen, in denen
Media-Saturn aktiv ist.
Die Alternative:
Freenet und Cyberport?
Aus Perspektive des Online-Handels liegen deshalb andere Kandidaten näher, die
Media-Saturn nach der Metro-Aufspaltung mit einer gut gefüllten Kasse kaufen
könnte. Eine spannende Option wäre ein
Zusammenschluss mit der Freenet AG.
Der Telekommunikationskonzern ist gut
im Provider-Geschäft positioniert und hat
in den letzten Jahren ein interessantes
Portfolio an vertragsbasierten SmartHome-Produkten aufgebaut. Schon jetzt
ist Freenet mit seiner Mobilfunkmarke
Mobilcom-Debitel in den Märkten von
Media-Saturn präsent. Die auf Multichannel ausgerichteten TK-Shops und die 2012
13
Im Thema Service und Beratung sieht Media-Saturn hohes Potenzial, um beim
Kunden zu punkten – sowohl im Online-Handel als auch im Filialgeschäft
von Freenet übernommene Apple-Kette
Gravis würden zudem gut in die Strategie
des Elektronikhändlers passen, mit neuen,
kleiner dimensionierten Store-Formaten
wie Saturn-Connect Produktinnovationen
in den Markt zu tragen. Ein weiterer Kaufkandidat für Media-Saturn wäre Cyberport. Anhaltende Veränderungen beim
Management und der organisatorischen
Aufhängung legen nahe, dass der Eigner
Burda sich schwer damit tut, den Multichannel-Händler in sein Geschäftsmodell
einzupassen. Für Media-Saturn böte ein
Kauf von Cyberport die Chance, den
Online-Umsatz mit einem Schlag um
rund 700 Millionen Euro zu steigern. Zudem passen die Cyberport Stores gut zum
Modell von Saturn Connect.
Noch ist offen, welche Schritte MediaSaturn nach der Metro-Aufspaltung unternimmt. Für die Online-Entwicklung bietet
sie auf jeden Fall viele Möglichkeiten. ◼
MSH-Umsätze Online*
2000
1829
Umsatz in
Mio. Euro
1556
1500
1251
1000
755
500
541
68
2010
2011
2012
2013
2014
2015
Die Online-Umsätze der MediaSaturn-Holding steigen rasant
* inklusive Redcoon .
INTERNET WORLD Business 9/16
Quelle: Geschäftsberichte
Matthias Hell
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E-COMMERCE
14
INTERNET WORLD Business
25. April 2016
9/16
„Wir messen uns mit den Besten
aus dem Consumer-Bereich“
Der Kfz-Werkstatt-Ausrüster Normfest erwirtschaftet ein Fünftel seines Umsatzes online. Hinter dem
Erfolg des Shop-Award-Gewinners steht eine konsequente Einbindung der Außendienstmitarbeiter
ie Vertreter von Normfest gehörten zu
den überraschtesten Siegern des diesjährigen Shop-Award von INTERNET
WORLD Business. Dabei war die JuryEntscheidung in der Kategorie „Bester
B2B-Shop“ eindeutig auf den Kfz-Werkstatt-Ausrüster gefallen: Besonders die
übersichtliche Gestaltung mit vielen Filtern
und Produktberatung, von der sich auch
Endkonsumenten-Shops eine Scheibe
abschneiden sollten, hatte es den Juroren
angetan. Für Enver Zolj, Leiter Einkauf,
Produkt und E-Business bei Normfest, ist
die Auszeichnung vor allem eines: die Bestätigung für den Richtungsentscheid pro
E-Commerce vor drei Jahren.
D
Als Sie 2013 Ihren Online-Shop gestartet
haben, war der E-Commerce für weite Teile
der B2B-Branche noch Neuland. Wie
sahen die Reaktionen aus der Branche
auf Ihren Vorstoß aus?
Zolj: Wir haben im Hintergrund,
ohne große Öffentlichkeitsarbeit,
an unserem Online-Shop gearbeitet – ganz nach unseren Vorstellungen. Aber tatsächlich
schauen wir gar nicht so sehr
darauf, wie die B2B-Branche uns
sieht. Wir messen uns lieber an
den besten B2C-Shops Deutschlands.
Diese Details sind aber noch Zukunftsmusik.
Damit dieser Multichannel-Ansatz
funktioniert, müssen aber Ihre
Außendienstmitarbeiter mitspielen. Fürchten die nicht um
ihre Pfründe angesichts des
erfolgreichen Online-Shops?
Zolj: Die Kannibalisierung
ist immer eine Angst der
Außendienstmitarbeiter –
und wenn man als B2B-Unternehmen ehrlich zu seinen
Mitarbeitern ist, muss man
auch eingestehen, dass diese
Ängste durchaus berechtigt sind.
Das müssen Sie erklären.
Wir haben den Online-Einstieg daHerr Zolj, Normfest hat den Shop-Award Zolj: Wir sind zwar im B2B-Bereich
mals ganz offen kommuni2016 in der Kategorie Bester B2B-Shop ge- tätig, aber für den Online-KunEnver
En
E
nve
ver Zolj
Zo
Z
olj
lj
ziert und haben beschloswonnen. Hatten Sie mit dem Preis gerechnet? den ist es letztlich egal, ob er bei
Enver Zolj: Wir waren sprachlos! E-ComAmazon, bei Obi oder bei uns
sen: Uns ist völlig egal, womerce hat für unser Unternehmen eine gro- kauft – er hat in jedem Fall die
her die Umsätze kommen.
Enver Zolj
ße Bedeutung, dennoch konnten wir nicht gleichen Ansprüche an einen
Egal ob Außendienst, Teleist seit 13 Jahren beim Kfz-Ausrüster Normfest tätig. Der gelernte
damit rechnen, mit unserem Shop von der Online-Shop. Warum sollte er
fon, Fax, Online-Shop –
Wirtschaftsinformatiker leitet die Unternehmensbereiche Einkauf
Internet-Branche so wahrgenommen zu in seinem professionellen Umwir garantieren, dass wir
und Produkt und verantwortet auch die Abteilung E-Business.
werden. Wir wussten zwar, dass wir gute feld mit einem weniger komfordie Umsätze dem AußenArbeit machen – aber wir wussten nicht wie tablen Shop zufrieden sein,
dienstler zuschreiben, der
gut. Wir wollten eine externe Standort- wenn er privat bei den Besten
den Kunden betreut. Das
bestimmung für unseren Online-Shop. einkauft? Deshalb haben wir
haben wir unseren AußenDeshalb haben wir uns beworben.
gesagt: Wir wollen uns nicht mit der B2B- nau das wollten wir im Online-Shop dienstmitarbeitern auch von Anfang an
Branche messen, sondern mit den Besten widerspiegeln – daher haben wir Persön- zugesichert: Gehört dir der Kunde, gehört
Wie wichtig ist der E-Commerce für Sie?
aus dem Consumer-Bereich. Das gilt auch lichkeit reingebracht.
dir der Umsatz. Klar haben wir trotzdem
Zolj: Ursprünglich kommen wir aus dem
für die Zukunft.
noch Außendienstler, die das Thema
klassischen Direktvertrieb, das heißt, unseWie machen Sie das?
Online-Shop nicht leben oder nicht leben
re Außendienstler besuchen unsere Kun- Was haben Sie sich aus dem B2C-Bereich Zolj: Da wäre zunächst einmal unser sehr wollen. Aber das hat nichts damit zu tun,
individuelles Newsletter-Marketing: Hat dass sie befürchten müssen, irgendwann
den, stellen unsere Produkte vor und neh- für Ihren eigenen Shop angeschaut?
men die Bestellungen der Kfz-Betriebe ent- Zolj: Uns war von Anfang an das Thema der Kunde ein Produkt gekauft, wird er vom Online-Shop ersetzt zu werden.
gegen. 2013 haben wir dann beschlossen, Usability sehr wichtig. Und außerdem die das morgen nicht mehr angeboten bekomdass die Zeit reif ist für den Schritt ins digi- Personalisierung. Bei dem Thema ist man men. Kauft ein Kunde einen Verbrauchs- Was ist mit Neukunden, die direkt über den
tale Zeitalter. Seither haben wir uns Schritt im B2C-Bereich schon recht weit. Aber artikel wie etwa einen Scheibenreiniger Online-Shop gewonnen werden?
für Schritt weiterentwickelt. Wir sehen den wenn Sie heute in die B2B-Branche rein- regelmäßig alle zwei Monate, dann be- Zolj: Neben unserem individuellen NewsOnline-Shop heute als ein zweites, wichti- schauen, egal bei welchem Online-Shop, kommt er diesen Reiniger in seinem letter-Marketing, das mit Abstand der
dann geht es dort doch nie ums Persönli- Newsletter alle sieben Wochen angeboten. wichtigste Marketingkanal ist, setzen wir
ges Vertriebsinstrument.
che. Dabei lebt ja gerade unsere Branche Hat der Kunde gängige Produkte aus sei- seit Mitte letzten Jahres auf unser Testimovom Persönlichen! Unsere Außendienst- ner Branche nicht gekauft, werden die ihm nial J. P. Kraemer. Dabei nutzen wir seinen
Und in Zahlen ausgedrückt heißt das?
Zolj: Wir machen heute rund 20 Prozent
ler kennen unsere Kunden im Regelfall im Verhältnis öfter angeboten. Wir sind da Bekanntheitsgrad durch seine TV-Präunseres gesamten Deutschland-Umsatzes schon seit Jahren, wissen genau, was sie sehr individuell und wollen das in Zukunft senz. Er teilt unsere Inhalte, wir gestalten
über den Online-Shop.
unsere Werbung mit seinem Gesicht, wir
brauchen und wann sie es brauchen. Ge- noch stärker vorantreiben.
drehen mit ihm Videos. Darüber gewinnen wir mittlerweile eine sehr gute ReichUnd im Shop?
Zolj: Da wollen wir in Zukunft den Mulweite – 500.000 bis eine Million Klicks pro
tichannel-Ansatz wirklich leben: Wenn Video sind keine Seltenheit, was für B2Bder Kunde sich anmeldet, wollen wir ihm Verhältnisse in einem sehr spitzen Markt
seinen persönlichen Betreuer zeigen – doch etwas sehr Besonderes ist. Unser dritund wenn der Betreuer den Kunden duzt, tes Instrument ist unser Bonusprogramm
dann wird der Kunde auch im Online- für den Online-Shop: Mit seinen OnlineShop geduzt. Auch die Regionen sollen in Umsätzen können Kunden Punkte samZukunft berücksichtigt werden – dann meln und an anderer Stelle einlösen – ein
wird der Kunde aus München mit „Grüß wichtiges Kundenbindungsinstrument also.
Gott“ begrüßt und der aus Hamburg mit
„Moin Moin“. Wir wollen alles dafür tun, Auf Social Media sind Sie auch recht aktiv …
Modern und übersichtlich präsentiert sich der Online-Shop von Normfest
dass der Kunde sich im Shop wohlfühlt. Zolj: Aber da sind wir noch nicht ganz da,
25. April 2016
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wo wir eigentlich hinwollen. Wir bespielen Facebook und füttern einen YoutubeKanal mit Produktvideos. Langfristig
wollen wir Social Media dazu nutzen,
Einblicke hinter die Kulissen von Normfest zu gewähren. Aber daran feilen wir
noch.
Wie viel E-Business-Know-how steckt in
Ihrem Team, wie viel holen Sie sich von
außen?
Zolj: Das größte Geheimnis unseres
Erfolgs sind unsere Mitarbeiter – und das
sage ich ganz ohne Pathos. Das
E-Business-Team sieht den Online-Shop
INTERNET WORLD Business
Im letzten Herbst haben Sie Ihren OnlineShop für Endkonsumenten geöffnet. Wie
läuft das B2C-Geschäft?
Zolj: Da sind die Umsätze noch sehr überschaubar, auch wenn sie stetig ansteigen.
Weit unter einem Prozent der Online-Umsätze stammt aus dem B2C-Bereich. Das
liegt vor allem am Preis: In diesem Segment findet das Marketing vor allem über
den günstigsten Preis statt und wir sind
nicht besonders günstig, weil wir Qualität
verkaufen und unsere Marke nicht durch
den Preiskampf verwässern wollen. Deshalb sind wir keine B2C-Plattform und
werden es auch nicht werden.
„Wir haben unseren Außendienstlern zugesichert:
Gehört dir der Kunde, gehört dir der Umsatz.“
als sein Baby an, das sie zum Erfolg führen wollen, um sich auch ausprobieren zu
dürfen. Wenn etwas gut läuft, wird es honoriert und wenn mal etwas nicht gut
läuft, dann wird darüber gesprochen und
weiter geht es. Das ist sehr wichtig, um
eine kreative Atmosphäre zu erhalten.
Das Know-how hat sich über die Jahre im
Haus entwickelt.
Klar haben wir spezielle Dienstleister,
beispielsweise für die SEO-Optimierung, aber ein Großteil unserer Ideen
kommt von uns selbst und wird später
mithilfe der Agenturen und technischen
Dienstleister verfeinert. Unsere Leute
kommen aus unserem eigenen Marketingbereich. Der Herr Stolte, der heute
den Online-Shop verantwortet, hatte bis
vor zwei Jahren gar keine Ahnung vom
E-Business. Aber der hat sich damit viel
beschäftigt, ist herumgereist und hat
sich seine Expertise erarbeitet. Und das
trifft auch auf den Rest des Teams zu:
Wir haben keine Leute für den OnlineShop zugekauft.
Heißt das, Ihr B2C-Experiment ist gescheitert?
Zolj: Nein, wir hatten einfach von vornherein keine großen Umsätze von dem
Angebot für Endkonsumenten erwartet.
Wir verbuchen das eher unter Serviceleistung und Markenbildung. Es gibt
Menschen, die in Werkstätten arbeiten
und dort unsere Produkte kennengelernt
haben. Wenn diese Leute dann am Wochenende zu ihrem Privatvergnügen an
Autos schrauben wollen, würden sie das
vielleicht gern mit unseren Produkten
tun. Hier wollten wir den Weg freimachen. Wir verdienen dabei nichts, denn
ohne unseren Online-Shop hätten sich
diese Kunden unsere Produkte eben anders besorgt – wir verschieben diese Umsätze also nur in einen offiziellen OnlineShop. Zudem ist der Aufwand in Sachen
Logistik und Verarbeitung natürlich bei
einer Einzellieferung an einen B2C-Kunden deutlich höher als bei einer größeren
B2B-Lieferung. Aber solange sich der
B2C-Bereich noch in so einem kleinen
∙ Normfest gehört zu den führenden Werkstattausrüstern
Europas. Seit über 65 Jahren
beliefert das Unternehmen
Werkstätten mit Verbrauchsgütern. Ein Schwerpunkt liegt
auf der Werkstattchemie. Seit
1981 ist Normfest ein Tochterunternehmen des weltumspannenden B2B-Großkonzerns der Würth-Gruppe.
∙ Mitarbeiter: rund 400 in
Deutschland, Tschechien und
Polen
∙ Internationalität: aktiver
Verkauf in 11 europäischen
Ländern, Handelspartner in
13 weiteren europäischen
Ländern
∙ Sortiment: über 26.000 chemische und technische Produkte
für die Kfz-Reparatur
∙ Vertrieb: Außendienst und
Televertrieb, seit 2013 auch
via Online-Shop
Bereich bewegt, sind die Ausgaben hier
zu verschmerzen.
Stichwort Markenbildung: Wie wichtig ist
dieses Thema im B2B-Segment?
Zolj: Extrem wichtig. Marke ist das zentrale Element, mit dem man bei der Kundschaft punkten kann. Ohne starke Marke
werden Sie vergleichbar und am Ende geht
es nur noch um den Preis. Wir wollen mit
Normfest aber für Qualität stehen, das
beste Produkt für das Thema Auto liefern.
Deshalb ist unsere Marke so extrem wichtig. Unsere Kernkompetenz ist die Chemie, das ist auch ein Hauptumsatzbringer.
Hier unterscheiden wir uns stark von unseren Mitbewerbern. Es gibt außer uns
keinen echten Spezialisten für Verbrauchsgüter im Kfz-Handel. Und das kommunizieren wir natürlich über unsere Marke.
Ein wichtiges Thema in Ihrem Online-Shop
ist die Beratung. Neben den klassischen
Kanälen bieten Sie auch Beratung via Chat
oder Whatsapp. Wie gut wird das angenommen?
Zolj: Bei Whatsapp haben wir mittler weile
um die 20 Anfragen pro Tag. Meistens sind
es Service-Anfragen: Wo ist mein Paket?
Ich habe eine Reklamation, ich habe eine
Produktfrage. Manchmal hängt der Kunde auch gerade unterm Auto und schickt
ein Bild, auf dem ein Teil drauf ist, das der
Kunde braucht. Im Chat melden sich auch
noch mal rund 10 Kunden pro Tag. Aktuell denken wir über eine Videoberatung
nach, aber dafür müssen wir erst eine
Infrastruktur schaffen. Unsere Kunden
sollen verschiedene Möglichkeiten haben,
um mit uns in Kontakt zu treten, auch das
verstehen wir unter Service.
Was haben Sie in den letzten drei Jahren
über Ihre Online-Käufer gelernt?
Zolj: Die Zielgruppe ist grundsätzlich sehr
heterogen, allgemeine Aussagen sind
schwierig. Aber tendenziell kaufen die gebundenen Vertragswerkstätten eher im
Online-Shop als die freien Werkstätten.
Außerdem kaufen sie zu den seltsamsten
Zeiten ein: Bestellungen laufen regelmäßig in der Nacht um 3 Uhr oder auch am
Sonntag ein. Da sind auch die konservativen Außendienstler nicht undankbar, dass
◼
es einen Online-Shop gibt.
Interview: Ingrid Lommer
Subscription Management Suite
Rückgrat im Abo-Commerce
Abonnements, Paid Content und Produkte
in der Cloud, einfach, preisgünstig,
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München
RECHT
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INTERNET WORLD Business
25. April 2016
Vorsicht Bewertung!
§
Die Jameda-Entscheidung des BGH stärkt die Rechte von Ärzten und Unternehmen
Internet-Bewertungen erfreuen sich gerade
in Deutschland großer Beliebtheit. Während positive Bewertungen ein wichtiger
Bestandteil des Online-Marketings sind,
können bereits einzelne negative Bewertungen erhebliche Umsatzeinbußen nach
sich ziehen oder existenzbedrohend sein.
Dies wird auch gezielt von Mitbewerbern
genutzt. Der Nachweis ist für Betroffene
nicht immer leicht. Nun hat der BGH mit
Urteil vom 01.03.2016 (Az.: VI ZR 34/15)
im Rechtsstreit um eine Bewertung auf
dem Ärztebewertungsportal Jameda entschieden, dass die Betreiber derartiger
Portale auf Grundlage der Störerhaftung
für unberechtigte negative Bewertungen
haften können.
Sabine Heukrodt-Bauer, LL.M.
Rechts- und Fachanwältin für
Informationstechnologierecht
in Mainz
www.res-media.net
Foto: [email protected]
Unterlassungserklärung
bei unzulässiger Werbung
Anonyme Bewertungen
lösen Prüfpflichten aus
Der BGH führt aus, dass ein Bewertungsportal automatisch ein gesteigertes Risiko
von Persönlichkeitsrechtsverletzungen zur
Folge hat und somit eine Gefahrenquelle
geschaffen wird. Ein Gedanke, der auch
„Betreiber haben gesteigerte
Prüfungspflichten, um unberechtigte, geschäftschädigende
Äußerungen zu verhindern“
Marcus Beckmann
Beckmann & Norda Rechtsanwälte
www.beckmannundnorda.de
Foto: Fotolia / Petr Ciz
In 2 Jahren
wird es keine illegal gecrackten
Computerspiele mehr geben.
Dies behauptet „Bird Sister“, Gründerin
des berüchtigten chinesischen CrackerForums 3DM. Grund: Die Schutzmechanismen der Spielehersteller
werden immer ausgefeilter.
Am Softwareschutz des
neuen Blockbusters „Just
Cause 3“ beißen sich
Hacker weltweit seit
einem halben
Jahr die Zähne
aus.
Quelle: Torrentfreak.com
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9/16
bei der Haftung von Filehostern herangezogen wird. Dies führt dazu, dass die Betreiber gesteigerte Prüfungs- und Handlungspflichten haben, um Persönlichkeitsrechtsverletzungen und unberechtigte,
geschäftsschädigende Äußerungen zu verhindern. Besteht wie im vorliegenden Fall
die Möglichkeit, Bewertungen anonym
oder pseudonym abzugeben, so gehen die
Pflichten des Bewertungsportals noch
weiter, da der Betroffene den Verfasser der
Bewertung nicht allein ermitteln kann.
Bewertungsportalbetreiber müssen – so
der BGH – die Richtigkeit nach einer Beanstandung prüfen. Dazu zählt auch die
Übersendung der Beanstandung an den
Bewerteten und die Überprüfung, ob und
inwieweit tatsächlich ein Geschäfts- oder
Behandlungskontakt bestand. Dies muss
durch Vorlage geeigneter Unterlagen belegt werden können. Diese Unterlagen
müssen gegebenenfalls auch zur Stellungnahme an den Betroffenen weitergeleitet
werden. Der Pressemitteilung des BGH
ist leider nicht zu entnehmen, welche
Informationen konkret weitergegeben
werden dürfen.
Fazit
Die Jameda-Entscheidung des BGH stärkt
die Rechte betroffener Ärzte, Unternehmen
und Privatpersonen. Bewertungsportalbetreiber dürfen sich nicht aus rechtlichen
Auseinandersetzungen heraushalten und
◼
können haften.
Marcus Beckmann
Das müssen Sie beachten
∙ Betreiber von Bewertungsportalen können für unberechtigte negative Bewertungen haftbar gemacht werden.
∙ Bewertungsportalbetreiber
müssen die Richtigkeit der Beanstandung überprüfen und
dies belegen können.
Empfänger von unzulässiger E-MailWerbung haben einen Anspruch auf
die Abgabe einer Unterlassungserklärung, die nicht auf bestimmte
E-Mail-Adressen beschränkt ist
(Urteil des Landgerichts Erfurt vom
25.02.2016, Az.: 1 S 107/15).
Nach einer Abmahnung wegen einer
unzulässigen Werbe-E-Mail hatte sich
ein Unternehmen verpflichtet, dem
Empfänger zukünftig keine Mails mehr
an die E-Mail-Adresse „XY“ zuzusenden. Das reichte dem Empfänger
jedoch nicht, denn er verlangte, dass
die Unterlassungserklärung ohne
Beschränkung und nicht nur für eine
E-Mail-Adresse abgegeben wird.
Das Gericht gab dem Kläger recht:
Der Empfänger ungewollter E-MailWerbung dürfe verlangen, dass ihm
überhaupt keine Mails mehr von dem
Unternehmen zugesendet werden.
Der Anspruch bestehe unabhängig
davon, an welche E-Mail-Adressen die
Werbung gehe und umfasse auch alle
bestehenden und zukünftigen E-MailAdressen des Klägers.
Das Urteil birgt ein hohes Wiederholungsrisiko für Werbungtreibende.
Die zukünftigen E-Mail-Adressen des
Unterlassungsgläubigers sind noch
nicht bekannt. Das Eintragen in Blacklists hilft daher nicht wirklich weiter.
FREE WIFI FÜR FLÜCHTLINGE
WHATSAPP
Aufklärung auf Farsi
Nutzung in Deutschland
eventuell illegal?
Für Bürgerkriegsflüchtlinge ist
ein freier WLAN-Zugang eine
wichtige Brücke für den Kontakt
mit ihren Angehörigen. Doch
nach derzeit geltendem Recht
setzen sich Deutsche, die ein
offenes WLAN betreiben, der Gefahr aus, für eventuelle Rechtsverstöße der Nutzer in Mithaftung genommen und abgemahnt zu werden – was in Einzelfällen bereits geschehen
ist. Nach Ansicht des Kölner Rechtsanwalts Christian Solmecke ist der WLANBetreiber in dem Moment aus der Haftung, wenn er die Nutzer zuvor über ihre
Pflichten aufgeklärt hat. Solmeckes Kanzlei bietet zu diesem Zweck ab sofort einen
WLAN-Nutzungsvertrag in den wichtigsten Fremdsprachen, zum Beispiel auf Farsi, zum Download an.
(fk)
www.wbs-law.de
Nach Ansicht des österreichischen Professors für IT- und IP-Recht Peter Burgstaller
kollidiert eine Nutzung von Whatsapp in
der EU mit den europäischen Datenschutzbestimmungen. Auslöser für Burgstallers
Kritik ist die Funktion des Messengers, die
auf dem Smarttelefon gespeicherte Kontaktdaten ausliest und an Whatsapp überträgt, um Whatsapp-Nutzer unter ihnen zu
ermitteln. Der Professor sieht von der
Funktion her eine Parallele zur vom EuGH
untersagten Facebook-Funktion „Freunde
finden“.
(fk)
1&1 DSL
INTERNET & TELEFON
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In Ruhe
ausprobieren:
Internet
made in
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Expertenrat?
Jederzeit:
Defekt?
Morgen neu!
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KNOW-HOW
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INTERNET WORLD Business
25. April 2016
9/16
Serie: Anzeigen
platzieren
auf Amazon
Amazon ist Marktplatz und
die meistgenutzte Suchmaschine für Produkte. Wie
Händler und Marken hier
ihren Absatz steigern.
Foto: Shutterstock / Girafchik
Folge 1: „Gesponserte
Produkte“-Anzeigen platzieren
(Ausgabe 8/2016)
Folge 2: Die wichtigsten
Werbestrategien für Amazon
(Ausgabe 9/2016)
Elf Tipps für Amazon
Keywords, Suchanfragen, Kampagnenplanung: Wer den Absatz seiner Produkte auf
Amazon durch Werbeanzeigen fördern will, sollte einige wichtige Regeln beachten
m ersten Teil dieser Serie haben wir „Gesponserte Produkte“ – das Werbeformat
von Amazon – und deren Funktionsweise
vorgestellt. In diesem Teil geht es um Tipps
und Strategien für das erfolgreiche Schalten einer Amazon-Kampagne.
I
0,03 bis 0,17
Euro kosten
erfolgreiche Gebote
bei „Gesponserte
Produkte“
Quelle: Marketplace Analytics
Überblick: Der Kampagnenmanager von Marketplace Analytics listet Anzeigengruppen auf
Tipp 1: Einheitliche
Systematik verwenden
Die Werbeanzeigen werden hinsichtlich
Kampagne und Anzeigengruppe strukturiert. Typischerweise werden die Kampagnen nach Produktkategorie (z.B. Herrenschuhe, Tastaturen, Kameras), Marke oder
nach Topseller (z.B. Top 10) gegliedert.
Egal für welche Struktur man sich entscheidet: Wichtig ist eine konsequente Einhaltung der Systematik, da es sonst zu
Mehrfacheinteilungen kommen kann.
Wenn etwa eine Kampagne nach Marke
und eine andere nach Produktkategorie aufgesetzt wird, kann ein Produkt in mehreren
Kampagnen eingeteilt sein, was eine effiziente Aussteuerung der Anzeigen erschwert.
Tipp 2: Kampagnen mit
klaren Namen benennen
Um sich besser im eigenen Werbekonto
zurechtzufinden, ist es ratsam, der Kampagne eine aussagekräftige Bezeichnung
zu geben: Statt „Kampagne 1“ sollte also
besser der Name „Gürtel“ verwendet werden. Dies ist auch in Bezug auf die späteren Analysen und Optimierungen wichtig,
da klare Begriffe eine einfachere Navigation ermöglichen.
Tipp 3: Allgemeine und
spezielle Keywords
Je größer das Sortiment ist, umso mehr
Keywords mit unterschiedlichem Allgemeinheitsgrad wird es für die Produkte geben. Für einen Händler, der ein breites
Sortiment an Schuhen anbietet, ist das
Keyword „Schuhe“ für alle Produkte relevant, das Keyword „Herrenschuhe“ lediglich für einen Teil der Schuhe und das Keyword wiederum „Herren Sneaker“ nur für
einen Teil der Herrenschuhe.
Der Händler könnte in dieser Situation
das Keyword „Schuhe“ zu allen seinen Anzeigengruppen hinzufügen. Dann verliert
er aber schnell den Überblick darüber,
welches Gebot er für welche Anzeige
geschaltet hat. Um dies zu vermeiden, sollten ähnliche allgemeinere Keywords (z.B.
„Herrenschuhe“, „Schuhe Herren“, „Männer Schuhe“) in einer separaten Anzeigengruppe gebündelt werden. Dort können
dann beispielsweise die jeweiligen Topseller-Produkte beworben werden.
Tipp 4: Keywords von Amazon
recherchieren lassen
Es gibt bei Amazon zwei unterschiedliche
Kampagnenarten: manuelle und automatische Kampagnen.
∙ Automatische Kampagnen: Bei automatischen Kampagnen werden vom Nutzer
keine Keywords, sondern nur Produkte
angegeben. Amazon gleicht Suchbegriffe
von Kunden mit den beim Produkt hinterlegten Keywords ab und entscheidet
automatisch, bei welchen Suchanfragen
die Anzeigen erscheinen. Es wird dabei
nur ein übergreifendes CPC-Gebot (Cost
per Click) pro Anzeigengruppe festgelegt.
∙ Manuelle Kampagnen: Bei manuellen
Kampagnen wählt der Nutzer selbst die
Keywords aus, für die seine Anzeigen erscheinen sollen. Für einzelne Keywords
kann in manuellen Kampagnen außerdem ein spezifisches CPC-Gebot abgegeben werden.
Eine sehr erfolgreiche Strategie ist es,
sowohl eine automatische als auch eine
manuelle Kampagne mit den gleichen
Produkten zu schalten. Nach einigen
xx. Monat
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Tagen oder Wochen kann ausgewertet werden, über welche Suchbegriffe die automatische Kampagne besonders viel Umsatz generiert hat. Diese Suchbegriffe werden dann
in die manuelle Kampagne übertragen.
Der Vorteil dieser Strategie ist, dass
Amazon durch die automatische Kampagne die Keyword-Recherche übernimmt. So muss man nicht selbst mutmaßen, welche Keywords wohl gut mit den
Produkten funktionieren, sondern erhält
von Amazon ein Liste mit den besten Keywords. Anschließend können die Gebote
pro Suchbegriff individuell festgelegt und
damit der CPC optimal angepasst werden,
da die besten Keywords in die manuelle
Kampagne übertragen werden.
Damit die automatische Kampagne der
manuellen Kampagne keine Impressions
„klaut“, wird das Gebot der automatischen
Kampagne auf ein niedriges Niveau festgelegt, während in der manuellen Kampagne
höhere Gebote verwendet werden.
Tipp 5: Produkt optimieren,
um Impressions zu steigern
Amazon möchte sicherstellen, dass die
eingeblendeten Werbeanzeigen für den
Nutzer relevant sind. Aus diesem Grund
lassen sich Werbeanzeigen im Allgemeinen nur für Keywords schalten, die auch in
den Produkttexten (Titel, Attribute, Beschreibung, Suchbegriffe) enthalten sind.
Nach eigenen Angaben überprüft Amazon dies, bevor es eine Schaltung zulässt.
Gibt es also in den Kampagnen Keywords, die keine Impressions erhalten, sollte sichergestellt werden, dass die Keywords
in den Produktinformationen eingetragen
sind. Ist dies nicht der Fall, sollten die Keywords dort nachgetragen werden.
Darüber hinaus empfiehlt es sich, vor
dem Schalten von Anzeigen die Produktdarstellung zu optimieren – insbesondere die Texte und die Produktbilder.
Je höher die Qualität, desto höher wird
auch die Conversion Rate (CR) sein. Eine
hohe CR erhöht wiederum den Qualitätsfaktor und senkt damit die Klickpreise für
die Anzeigen. Optimierte Produkte bringen somit mehr Umsatz und sparen Kosten.
Tipp 6: Unerwünschte
Suchanfragen ausschließen
Legt man ein Gebot für ein bestimmtes
Keyword fest, so ist auf Amazon standardmäßig voreingestellt, dass die Anzeige
auch auf ähnliche Keywords geschaltet
wird. Bietet man etwa auf das Keyword
„iPhone Hülle“, so kann die Anzeige auch
bei „iPhone Hülle Echtleder“ und „iPhone
Hülle Plastik“ erscheinen. Doch eine Anzeige für eine Lederhülle wird beim Keyword „iPhone Hülle Plastik“ voraussichtlich sehr schlecht konvertieren, schließlich
sucht der Kunde explizit eine Hülle aus
Plastik. Klickt er dennoch auf diese
Anzeige, kauft aber nicht, verliert der Verkäufer mit diesem Keyword Geld.
Um das Schalten einer Anzeige bei unpassenden Keywords zu unterbinden, gibt
es die Möglichkeit, sogenannte „Negative
INTERNET WORLD Business
19
Keywords“ festzulegen. Dort wird
die Anzeige dann explizit nicht
geschaltet.
Tipp 7: Produkte kontinuierlich selektieren
In einer Anzeigengruppe werden
in vielen Fällen mehrere Produkte
beworben, die die gleichen Keywords miteinander teilen. Mit der
Zeit wird sich hier herauskristallieren, welche Produkte sich
innerhalb der Anzeigengruppe am
besten verkaufen. Um die maxiProduktdarstellung: Der Beschreibungstext für diese Smartwatch stammt offenbar aus
malen Umsätze mit der Anzeigeneinem Übersetzungsprogramm – Gift für die Conversion Rate
gruppe zu erzielen, können deshalb die Anzeigen für Produkte
mit einer schwachen Leistung
nach und nach gestoppt werden. So wer- sollte das Gebot gesenkt werden, um zu
den die Impressions und Klicks auf jene testen, ob sich dadurch Ausgaben und
Produkte umgeleitet, bei denen sie effekti- Umsatz in das gewünschte Verhältnis
bringen lassen. Liegen die Umsatzkosten
ver in Käufe verwandelt werden.
unter dem Zielwert, sollte getestet werden,
ob die Reichweite der Anzeige und damit
Tipp 8: Das Umsatzkostender Umsatz durch eine Erhöhung des
Gebots ausgeweitet werden kann. Bei KeyZiel klar definieren
words, die keine Verkäufe und nur wenig
Ein großer Vorteil der Amazon-Werbean- Impressions generieren, sollte getestet
zeigen ist, dass man die Effizienz der Wer- werden, ob sich diese durch eine Erhöbung ausgezeichnet messen kann. So zeigt hung des Gebots in einen „aktiven“ BeAmazon mit den sogenannten „Umsatz- reich steuern lassen. Keywords, die auch
Rund
kosten“ für jedes Keyword an, wie viele nach längerer Zeit nur Kosten und keine
Cent man für Werbung ausgegeben hat, Verkäufe generieren oder sich nicht in
um einen Euro Umsatz zu erwirtschaften. einen profitablen Bereich steuern lassen,
Damit kann der Verkäufer genau nach- sollten gestoppt werden. Die Kampagnen
Produkte sind auf
vollziehen, um wie viel sich seine Marge sollten auf diese Weise regelmäßig gepflegt
Amazon.de
aufgrund der Werbung verringert hat. werden, um nach und nach das Verhältnis
verfügbar
Kennt der Verkäufer seine Marge bei von Ausgaben und Umsatz auf den
einem Produkt, kann er also präzise festle- gewünschten Punkt zu bringen.
gen, bis zu welchen Umsatzkosten er noch
profitabel ist – ein Riesenvorteil gegenMonatlicher
Tipp 10: Bei neuen Keywords
über allen anderen Werbeformaten!
Zuwachs ca.
Der Umsatzkosten-Zielwert sollte vom
mit hohem Gebot starten
Händler im Voraus zumindest grob festgelegt werden. Je nach Zweck der Werbe- Wird ein Keyword neu angelegt, sollte
kampagne kann dieser unterschiedlich zunächst ein höherer CPC gesetzt werden
Produkte
ausfalle. Soll vorrangig Profit erwirtschaf- (mindestens 0,50 Euro). Neue Keywords
tet werden, wird sich der Zielwert vor haben noch keine Klickhistorie vorzuweiQuelle: Marketplace Analytics
allem nach der Marge des Händlers rich- sen, die Amazon bei der Anzeigenausten. Typischerweise liegt der Zielwert bei steuerung berücksichtigen kann. Um das
den Umsatzkosten zwischen drei und 15 Keyword zum Laufen zu bringen und Impressionen und Klicks zu generieren, muss
Prozent.
Soll dagegen ein neues Produkt bewor- deshalb tendenziell ein höheres Gebot abben werden, damit sich dessen organische gegeben werden. Sobald eine Klickhistorie
Sichtbarkeit verbessert, wird man zuguns- vorhanden ist, kann dieses Gebot jedoch
ten des langfristigen Profits kurzfristig häufig gesenkt werden, um sukzessive das
auch höhere Umsatzkosten oder Verluste optimale Gebot zu finden.
hinnehmen. In solchen Fällen kann der
Zielwert bei manchen Händlern bei bis zu
Tipp 11: Nach Änderungen
100 Prozent liegen.
260 Mio.
6,5 Mio.
zwei Wochen warten
Tipp 9: Das CPC-Gebot
optimal aussteuern
Je nach Keyword kann das optimale CPCGebot unterschiedlich sein. Bei manuellen
Kampagnen kann das Gebot für jedes
Keyword deshalb separat ausgesteuert
werden. Indem verschiedene Gebote getestet werden, kann Schritt für Schritt das
optimale CPC-Gebot gefunden werden.
Liegen die Umsatzkosten eines Keywords über dem Zielwert (siehe Tipp 8),
Bevor Sie den Erfolg einer Änderung an
einer Kampagne bewerten, ist es wichtig,
dass eine statistisch signifikante Datenbasis vorhanden ist. Nach fünf Klicks lässt
sich noch nicht sagen, ob ein Keyword
profitabel ist oder nicht. Daher sollte man
mindestens zwei Wochen, teilweise sogar
vier Wochen warten, bevor man auf Basis
der erzielten Resultate weitere Änderungen durchführt. Denn für Werbung auf
Amazon gilt allgemein: Nur systemati◼
sches Vorgehen bringt Erfolg.
Franz Jordan
ist Gründer und Geschäftsführer von Marketplace Analytics. Das
Berliner Start-up bietet eine Software
an, mit der Hersteller und Händler die
Darstellung ihrer Produkte sowie die
Schaltung von Anzeigen auf Amazon
optimieren können.
www.marketplace-analytics.com
ONLINE-MARKETING
INTERNET WORLD Business
xx.
25.Monat
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Foto: Shutterstock / Songquan Deng
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Die Macht aus Fernost
Ein kurzer Blick genügt, um festzustellen: Der Messenger-Markt in China folgt eigenen
Gesetzen. Wir erklären, warum am Dienst Wechat dort niemand vorbeikommt
er am internationalen Flughafen in
Peking das frei zugängliche WLAN
nutzen möchte und kein Chinesisch
spricht, hat eigentlich nur eine Möglichkeit für die Verifizierung: Wechat.
Das Problem daran ist, dass der in China
beliebte Messenger außerhalb der Volksrepublik – insbesondere in Europa und
den USA – kaum verbreitet ist. Zwar findet sich auch in den deutschen App Stores
(Android und iOS) die Anwendung zum
Download, die Möglichkeiten für den
Nutzer sind jedoch stark beschränkt.
Neben einer Chat-Funktion gibt es
lediglich ein paar Mobile Games.
Trotzdem fällt schon bei der Registrierung auf, dass die App eigentlich
kein klassischer Messenger ist, sondern vielmehr ein Hybrid aus Messenger und sozialem Netzwerk. Neben dem
Chat-Reiter, der stark an Whatsapp erinnert, gibt es wie auf Facebook oder Twitter eine eigene Profilseite, auf der sich
persönliche Angaben zum Nutzer und
Verlinkungen zu anderen Social-MediaAccounts einbinden lassen. Dieser Eindruck gibt auch die Erfahrungen von Peer
Wörpel wieder. Er arbeitet als Direktor Beratung Kreation bei der Hamburger Digital-Agentur Pilot und sagt: „Wechat ist
W
„Man kann davon ausgehen,
dass die chinesische Regierung Wechat überwacht“
Alexander Turtschan
Head of Media Insights & Innovation
der Plan-Net-Gruppe
www.plan-net.com/de
kein reiner Messenger-Dienst. Es vereint
die unterschiedlichsten Services und Informationen vom Chatten und Daten bis
zum Taxi-Dienst, Shopping und Couponing.“ Die Liste lässt sich beinahe unendlich fortführen. „Selbst ein Arzt kann Diagnosen über Wechat an die Patienten verschicken“, ergänzt Wörpel. Alexander
Turtschan, Head of Media Insights and Innovation bei der Plan-Net-Gruppe, spricht,
wenn er über Wechat redet, deshalb auch
von einem „Social-Betriebssystem“.
Zugang zum Internet. Die Generation
„stationärer Computer“ wurde im bevölkerungsreichsten Land der Erde über-
Wer Wechat nutzt
Alter
16 – 24
Einstiegshürden für Marken
Schon allein die gigantische Bandbreite an
Möglichkeiten, die Wechat in seinem Heimatmarkt anbietet, sollte Grund genug für
Marken sein, sich mit dem Dienst auseinanderzusetzen.
Wer allerdings ohne Strategie und eingehende Analysen an den Start geht,
könnte schnell enttäuscht werden. Obwohl die Nutzerstruktur (s. Grafik) mit
der von Facebook vergleichbar ist, ist die
Nutzungssituation eine andere. Der chinesische Markt ist von einer Mobile-Kultur
geprägt, das Smartphone ist der zentrale
41 %
35 – 44
45 – 54
Politische und kulturelle
33 %
25 – 34
55 – 64
18 %
6%
2%
Geschlecht
Mann
54 %
Frau
46 %
Einkommen
Niedrig
18 %
Mittel
Hoch
Keine
Angabe
41 %
26 %
15 %
Wechat-Nutzer sind überwiegend jung und verdienen gut
INTERNET WORLD Business 9/16
Quelle: Global Web Index Q1/2015
xx. Monat
25.
April 2016
2016
9/16
x/16
INTERNET WORLD Business
„Wir können alle 24 Stunden
nur einen Post absetzen“
Anzahl der monatlich aktiven Wechat-Nutzer
Angaben in Millionen
800
697
600
600
500
438
400
355
235,8
200
2,8
14
Q2 ʼ11
Q4 ʼ11
151
160,8
Q2 ʼ12
Q4 ʼ12
Q2 ʼ13
Q4 ʼ13
Q2 ʼ14
Q4 ʼ14
Q2 ʼ15
Q4 ʼ15
Knapp 700 Millionen Nutzer – der Großteil stammt aus China und anderen
asiatischen Ländern – nutzen mindestens einmal im Monat Wechat
INTERNET WORLD Business 9/16
Quelle: Tencent
sprungen. Hinzu kommt die sprachliche
Hürde wie auch die autoritären Strukturen
im Land. So gibt es nur zwei bis drei Marktforschungsunternehmen. Deshalb „ist es
schwieriger, an unabhängige Daten zu
kommen“, erklärt China-Experte Turtschan.
Unter der lückenhaften Verfügbarkeit von
Daten leiden vor allem Konzeption und
Planung. Ohne lokales Know-how und
nur mit den Einblicken aus dem Ausland
ist der Aufbau einer Markenpräsenz in
China im Allgemeinen oder auf Wechat
im Speziellen nur schwer möglich.
Des Weiteren müssen sich Marken und
Medien zu jedem Zeitpunkt über die politische Situation im Land der Mitte im Klaren sein. Eine Regierung, die Andersden-
„Jeden Monat kommen
circa 8.000 Markenprofile
auf Wechat hinzu“
Peer Wörpel, Direktor Beratung
Kreation bei Pilot Hamburg
www.pilot.de
kende verfolgt, Kritik unterdrückt und
Internet-Seiten blockiert, überwacht mit
Sicherheit auch das Geschehen auf dem
größten Messenger. „Man kann sich also
sehr sicher sein, dass Zensur stattfindet
und zum Teil Geotracking zur Überwachung genutzt wird“, warnt Turtschan.
Expansionspläne und
Finanzierungsideen
Trotzdem ist Wechat mit seinen 700 Millionen monatlich aktiven Nutzern (MAU)
offenbar sehr attraktiv für Werbungtreibende und Unternehmen. „Jeden Monat
21
kommen circa 8.000 Markenprofile hinzu“, weiß Pilot-Manager Wörpel. Von
lokalen Geschäften bis zu weltweit agierenden Brands wie McDonald’s oder dem
FC Bayern München (s. Interview mit Stefan Mennerich) reicht die Verbreitung.
Die angebotenen Werbemöglichkeiten
mögen im Vergleich zu Facebook geringer
ausfallen, übertreffen die Messenger-Konkurrenz um Whatsapp, Snapchat und Co.
jedoch weit. Wie man dem Bericht der
chinesischen Agentur Sheng Li Digital
entnehmen kann, gibt es neben klassischen Werbeformaten wie Display Ads
und Anzeigen im Newsfeed der Nutzer
auch ein ausgefeiltes CommunityManagement-System, das insbesondere
für Marken von Interesse ist.
Während Brands mittels Subscription
Account einmal täglich per Nachricht mit
den Followern in Kontakt treten können,
ermöglicht der Service-Account nur vier
Status-Updates im Monat. Dafür wird der
User über die Neuigkeiten per Push-Mitteilung informiert. Aufgrund der stets präsenten Positionierung auf dem LockScreen des Nutzers steigt der Werbeeffekt
an. Wenn der Service Account von Wechat
verifiziert wurde, erhalten die Markenverantwortlichen sogar Zugriff auf die offizielle Wechat-API und können die Payment-Services der Plattform verwenden.
Trotzdem ist das Schalten von Werbung
nicht die primäre Einnahmequelle für die
Chinesen. Den Machern von Wechat geht
es vielmehr darum, ein Ökosystem an
Diensten aufzubauen, das sowohl für die
Unternehmen als auch den Nutzer einen
Mehrwert bietet. Im Gegensatz zu Mark
Zuckerberg und seinen Plänen bei
Facebook setzt man bei Wechat, das zum
Multimilliardenkonzern Tencent gehört,
jedoch darauf, alle neuen technischen
Lösungen in einer App zusammenzufassen, während man in Menlo Park eher die
Dienste auslagert. Das beste Beispiel ist
dafür sicherlich der Facebook Messenger.
„Ob sich eine All-in-One-Lösung wie bei
Wechat durchsetzt oder ein Ökosystem
wie bei Facebook die zielführende Variante
ist, bleibt abzuwarten“, fasst Peer Wörpel
zusammen.
Ungeachtet der sprachlichen Barrieren
stellt sich auch unternehmensseitig die
Frage, wann und ob eine Expansion von
Warum hat sich der FC Bayern dafür
entschieden, als Marke auf Wechat aktiv
zu sein?
Stefan Mennerich: Wechat hat in China
eine wesentlich höhere Bedeutung, als
dies für Messenger in der westlichen
Welt der Fall ist. Wechat besitzt einen
größeren Funktionsumfang. Der reicht
von der Bezahlfunktion bis zum In-AppShop und hat das digitale Leben in China
komplett durchdrungen. Somit ist es für
den FC Bayern ein effizienter und direkter Weg, mit seinen Fans in China zu
kommunizieren und sie mit Informationen rund um den Club zu versorgen.
Inwiefern unterscheidet sich Wechat
von „westlichen“ Messengern?
Mennerich: Ein großer Unterschied ist,
dass man auf Wechat nur alle 24 Stun-
Stefan Mennerich
Direktor Neue Medien,
Medienrechte und IT beim
FC Bayern München
www.fcbayern.de
den einen Post absetzen kann, bei den
anderen Messengern so oft man will.
Zudem bietet Wechat, das sogar über
einen eigenen App Store verfügt,
weitreichende Zusatzservices an, wie
beispielsweise die Möglichkeit, Audionachrichten zu versenden oder Videotelefonate zu führen. Darüber hinaus
gibt es auch Zahl-, Bestell- und GamingFunktionalitäten.
Worauf sollten Unternehmen achten,
die Wechat für ihre Markenkommunikation nutzen möchten?
Mennerich: Aufgrund der Vielfalt an
Funktionen bietet Wechat wesentlich
mehr Möglichkeiten für Unternehmen
und Werbungtreibende als viele andere
Plattformen.
Über sein Wechat-Profil bleibt
der FC Bayern auch mit seinen
chinesischen Fans in Kontakt
Wechat nach (West-)Europa und (Nord-)
Amerika Sinn ergibt. Der japanische
Gegenspieler Line (212 Millionen MAU,
Stand Januar 2016) forciert bereits seit
knapp eineinhalb Jahren die globale
Expansion. Auch für Deutschland gibt es
offenbar derartige Pläne. Über die Sinnhaftigkeit eines solchen Schritts sind sich
auch die Experten Turtschan und Wörpel
weitestgehend einig. Solange Wechat in
Deutschland nicht mehr als nur ein weiterer SMS-Klon ist, hat der Dienst kaum eine
Chance, sich gegen Whatsapp, den Facebook Messenger oder Snapchat durchzusetzen. Werden die existierenden Features
jedoch auch global ausgerollt, könnte sich
Wechat schnell zu einem ernsthaften Kon◼
kurrenten entwickeln.
Christian Erxleben
internetworld.de/erx
Welchen Content bieten Sie Ihren
Followern auf Wechat?
Mennerich: Jeglichen Content rund um
den FC Bayern wie beispielsweise Spielinformationen, Updates zu verletzten
Spielern, Transferneuigkeiten oder Angebote von Merchandising-Produkten.
Wichtig ist wie auf allen anderen digitalen Plattformen: Content und Kommunikation mit den Fans stehen an erster
Stelle und sind die Basis für alles, was
danach vielleicht kommen kann.
1,2 Mrd.
registrierte Nutzer
hatte Wechat im
Januar 2015
Quelle: Tencent
(DDME)
07. Juni
2016
München
Die Konferenz für Daten,
Marketing und Technologie
im E-Commerce
SPECIAL:
Data-Dienstleister
im Vergleich
Wer bietet was und wie
unterscheiden
sich die Lösungen?
Highlights aus dem Programm:
Kanalübergreifende Customer
Journey Analyse –
die Basis für erfolgreiches Data
Driven Marketing bei Mister Spex
Das Datenökosystem 2016: Wie
Daten im Data Driven Advertising
gesammelt, verarbeitet und
eingesetzt werden
Mirko Caspar, Geschäftsführer
Mister Spex GmbH
Daniel Neuhaus, CEO and Founder
emetriq
How to connect brands to
consumers
Programmatic Advertising: Ein
Überblick über den aktuellen
Markt und Ausblick in die Zukunft
der Online-Werbung
Jérôme Cochet, SVP Sales
Zalando SE
Sebastian Sachs, CEO and Founder
orbyd GmbH
Data management for
data driven business
Data (Ownership) is King!
Ulrich Dreher, Head of IT und Prokurist
Versandhaus Walz GmbH
Stefan Sommer, Leitung Digital Analytics
und Data-Driven Eco-System
Telekom Deutschland GmbH
INTERNET WORLD Business-Leser erhalten Sonderkonditionen auf den Ticketpreis!
Präsentiert von:
Tagesprogramm
09.00 – 09.15
Begrüßung durch die Moderatorin Ingrid Schutzmann
Journalistin und Moderatorin
09.15
Mensch und Maschine Chancen und Herausforderungen der kanalübergreifenden und profilgesteuerten
Kommunikation
Wolfgang Bscheid, Gründer und Geschäftsführer, mediascale GmbH & Co. KG
09.45
Data (Ownership) is King!
Stefan Sommer, Senior Manager Data Driven Advertising, Telekom Deutschland GmbH
10.15
Das Datenökosystem 2016 Wie Daten im Data Driven Advertising gesammelt, verarbeitet und
eingesetzt werden
Daniel Neuhaus, CEO & Co-Founder, emetriq GmbH
09.30 – 10.00
Kaffeepause
11.15
Podiumsdiskussion Data-Dienstleister – wer, was und für wen?
Wolfgang Bscheid, Gründer und Geschäftsführer, mediascale GmbH & Co. KG
Daniel Neuhaus, CEO & Co-Founder, emetriq GmbH
Melanie Vogelbacher, Geschäftsführerin, Q division
Christian Wilkens, Managing Director, Xaxis Deutschland
11.45
How to connect brands to consumers
Jérôme Cochet, Senior Vice President Sales, Zalando SE
12.15
Data management for data driven business
Ulrich Dreher, Head of IT und Prokurist, Versandhaus Walz GmbH
12.45 – 13.45
Mittagessen
13.45
Programmatic Advertising Ein Überblick über den aktuellen Markt und Ausblick in die Zukunft der
Online-Werbung
Sebastian Sachs, CRO & Co-Founder, orbyd GmbH
14.15
Performancesteigerung durch Dateneinsatz beim programmatischen Mediaeinkauf. Pflicht oder Kür?
Frank Herold, Head of Publisher Business DACH, ONE by AOL: Publishers
14.45
Kanalübergreifende Customer Journey Analyse Die Basis für erfolgreiches Data Driven Marketing
bei Mister Spex
Mirko Caspar, Geschäftsführer, Mister Spex GmbH
14.30 – 15.00
Kaffeepause
15.45
Data Driven Marketing im B2B Best Practice bei procato.de
Stefan-Maria Creutz, Geschäftsführer, PROCATO GmbH & Co. KG
Simon Loebel, COO, UDG United Digital Group
16.15
Data Driven Marketing und Recht – die Büchse der Pandora?
Kathrin Schürmann, Rechtsanwältin, SCHÜRMANN WOLSCHENDORF DREYER
16.45
Abschlussrésumée Die Top To Do’s für Data Driven Marketers
17.00
Ende der Konferenz
Ihr Anmeldecode DDME16IWB www.ddme.de
Veranstalter:
ONLINE-MARKETING
24
INTERNET WORLD Business
25. April 2016
9/16
Die Brücke zum Handel
Ab Mai trommelt der Pro-Sieben-Konzern für seine neue digitale Prospektplattform Marktguru. Die
Ziele sind ehrgeizig, aber nicht unrealistisch: In wenigen Monaten möchte man Marktführer sein
s war ein „Silent Launch“, ein ganz
stiller Markteintritt. Ohne großes
Tamtam wurde Mitte April die neue App
„Marktguru“ in die Stores gestellt: eine
Plattform, auf der Händler ihre Werbeprospekte präsentieren können. Trotz
des leisen Starts fand sie gleich viele Fans.
„Innerhalb der ersten drei Tage hatten
wir Hunderte an Downloads“, freut sich
Patrick Dainese, der die Plattform Marktguru vor fünf Jahren in Österreich gegründet und dort zum Erfolg geführt hat
Nun startet die Plattform auch in
Deutschland – was schon länger erwartet
wurde – und Dainese ist einer der beiden
Geschäftsführer. Der andere ist MarcEtienne Geser. Er kommt von Sevenone
Media, der Vermarktungstochter von
Pro Sieben Sat1, die sich 90 Prozent der
Anteile an Marktguru in Deutschland gesichert hat. Diese Konstellation zeigt, dass
es um die Plattform nicht still bleiben
wird, es im Gegenteil bald mächtig WerbeWind geben wird. Denn der Pro-SiebenKonzern hat schon mehrfach bewiesen,
dass er sich gern in unbekannte Webshops
einkauft und diese über TV-Spots auf den
eigenen Kanälen innerhalb kürzester Zeit
zu bekannten Marken aufbaut.
E
Platz für ein
mobiles Schaufenster
Das dürfte auch mit Marktguru passieren.
Mit einem Brutto-Mediaetat von rund 30
Millionen Euro wird Sevenone Media ab
Anfang Mai die Markteinführung der App
befeuern. Im Mittelpunkt steht dann ein
TV-Spot der Agentur Supermonaco, München, der von Online- und Social-MediaMaßnahmen begleitet wird. Innerhalb von
drei Monaten soll diese Kampagne zu
einer Million Downloads führen, so die
Pläne. Man peile die Marktführerschaft
bei der mobilen Nutzung an, sagt Dainese.
Patrick Dainese
Marc-Etienne Geser
hat die App Marktguru in Österreich gegründet und dort zum
Erfolg geführt. Er ist nun einer der beiden Geschäftsführer in
Deutschland – mit viel Erfahrung in Technik und Vertrieb.
war bislang Director Sales Strategy & Steering bei Sevenone
Media. Als einer der beiden Geschäftsführer soll er Marktguru
für den Pro-Sieben-Konzern zu einer Erfolgsstory machen.
Wenig erstaunlich, dass sich angesichts
solch ehrgeiziger Ziele unter den Wettbewerbern ein wenig Nervosität breitmacht.
Denn dort sind seit einiger Zeit Konsolidierungstendenzen auszumachen, die sich
nun verstärken könnten (siehe Kasten).
Dies liegt auch an einigen Features, die
Marktguru von der Konkurrenz unterscheiden. So kann der User in der App
nach Produkten suchen. Gibt er beispielsweise „Fernseher“ in den Suchschlitz ein,
wird ihm gezeigt, welcher Händler in der
unmittelbaren Umgebung in einem seiner
aktuellen Werbeprospekte gerade ein
günstiges TV-Gerät anbietet – egal ob
Saturn, Conrad oder der DM Drogeriemarkt. Wird das Angebot auch über einen
E-Commerce-Shop angeboten, verlinkt
Marktguru direkt dorthin.
Diese Verlinkung ist für den Händler
kostenlos, für das höhere Ranking bei den
Suchergebnissen muss er dagegen bezahlen. Dies ist nur eine von mehreren Einkommensströmen, die Sevenone mit
Marktguru erschließen will. Auf der App
ist außerdem Platz für ein mobiles Schaufenster, in dem der Handel seine Produkte
bewerben kann. Er kann außerdem im
TV-Spot, mit dem der Pro-Sieben-Konzern
seine neue App bewirbt, einige Sekunden
belegen. Diese Kombination von TV und
digitaler Prospektplattform sei besonders
attraktiv, meint Marc-Etienne Geser. „Der
User sieht die Produkte im Spot und findet
sie in der App. Damit schlagen wir die
Brücke zum lokalen Handel.“
Daran wird deutlich, warum der Launch
der Prospekt-App in den Chefetagen der
Sevenone Media als äußerst wichtiges strategisches Thema gesehen wird. Denn indirekt wird es für den Vermarkter damit
erstmals möglich, so etwas wie regionale
Kaufda: der Vorreiter
Marktjagd: der Angreifer
Marktguru: der Neuling
Die digitale Prospektplattform
Kaufda wurde 2008 von Christian
Gaiser gegründet. Inzwischen
gehört das Unternehmen, ein
Mitglied der Bonial Group, mehrheitlich zur Axel Springer SE. Im
Juli 2014 übernahm Kaufda 100
Prozent der Gesellschaftsanteile
am Mitbewerber
Meinprospekt.de.
Gelistet sind auf
Kaufda
derzeit
rund 220.000 Geschäfte.
Im Januar hatte die Checkitmobile
GmbH, die die Verbraucher-App
Barcoo betreibt, ihren Zusammenschluss mit der Prospektplattform
Marktjagd angekündigt. Im April
schlossen sich
beide Unternehmen zur
Offerista
Group zusammen. Gemeinsam erreichen
sie sechs Millionen Nutzer
pro Monat.
Marktguru ist seit 2011 in Österreich aktiv und dort Marktführer.
Nun kommt die App auf den deutschen Markt – in komplett überarbeiteter Form. Die Pro-SiebenTochter Sevenone
Media hält an
dem deutschen
Unternehmen 90
Prozent. Mit ihrem Engagement
will sie im Marketing die Brücke
von TV zum POS
schlagen.
Werbung anbieten zu können. Damit
kann er auf eine Kundschaft zugehen, für
die Fernsehwerbung bislang kein Thema
war. Über eine nationale Kampagne kann
der TV-Zuschauer über die App direkt in
den Point of Sale geleitet werden.
Die Barbecue-Soße
zu den Gartenmöbeln
Rund 150 bis 200 Handelsunternehmen –
von Aldi bis Zeemann, von Baby One bis
Woolworth – sind am Anfang dabei. Diese
hohe Abdeckung ist wichtig, um der App
die nötige Relevanz zu verleihen. Für die
Handelsketten ist die Einstellung ihrer
Prospekte kostenlos, sie müssen lediglich
die digitalen Daten liefern. Gebühren werden dann fällig, wenn ein User eine der
Angebotsseiten öffnet. Es werde rein Performance-orientiert abgerechnet, so Geser.
Interessant dürfte sein zu beobachten,
wie sich die Prospekte-App weiter entwickelt. Theoretisch ist eine ganze Menge an
zielgerichteter Ansprache möglich. Wenn
beispielsweise ein User in einem Prospekt
nach Gartenmöbeln sucht, könnte ihm
Obi einen Holzkohlegrill und Tengelmann
das Holzfäller-Steak samt der passenden
Barbecue-Soße über eine Push-Nachricht
anbieten.
Möglich wäre dies. Allerdings dürfte das
noch dauern, denn auch im normalen
Web-Alltag funktioniert das Retargeting
◼
bislang nur sehr stotternd.
Helmut van Rinsum
internetworld.de/hvr
TOP-KAMPAGNE
25. April 2016
9/16
INTERNET WORLD Business
25
You can do!
Vorgestellt
von
O2 verschiebt den Blickwinkel– die Sichtweise des Kunden steht jetzt im Mittelpunkt
∙ Kampagne: „Schneller surfen
an mehr Orten“
∙ Lead-Agentur: Kolle Rebbe,
Hamburg
∙ Kanäle: u.a. TV und Youtube
∙ Start: März 2016
machte im März den Anfang in Netz, TV
und Kino. Zwei Wochen später folgten
kürzere Spots, in denen sich alles um den
zunehmend digitalen Lebensstil der Menschen dreht. Dabei wird O2 als optimaler
Begleiter in der mobilen Welt positioniert.
Foto: Kolle Rebbe
www.bergerbaaderhermes.de
Zur Standardausrüstung eines Weltforschers gehört ein stabiles Netz
Da ist etwa ein Headbanger, der für ruckel- Kanal ein wenig anders bespielt. So kommt
freies Streamen wirbt, und ein Angestell- die Botschaft zeitgemäß rüber, weil sie die
ter, der sich fragt, ob er seinen Chef beim Bedürfnisse der O2-Kunden in den richtiIn Ruhe duschen? Ohne SmartSpielen schlagen darf. Ja, darf er – mithilfe gen Kontext stellt und diese in den Mittel◼
phone geht heute fast nichts mehr
der zwei Netze von O2. Die Kampagne punkt rückt.
wird ergänzt durch Bannerund Pre-Roll-Formate, SocialMedia-Aktionen, Real-TimeStunts und eine KampagnenWebseite als Hub.
Die Kreativen von Kolle
Rebbe zeigen gekonnt, wie
Werbung heute sein muss:
relevant! Die Kampagne verpackt kreativ Fragen, die im
digitalen Zeitalter wichtig
sind, und erzeugt damit genau die Art von AufmerksamO2 fordert die Menschen dazu auf, den Spaß im Alltag – und
Wenn der Kranführer
keit, die zu Relevanz führt.
sei es beim Game-Duell mit dem Chef – nicht zu vergessen
abgelenkt wird
Dabei wird nahezu jeder
Online-Werbung: Neue Etats, neue Kampagnen
Auftraggeber
Auftrag
Dienstleister
Auftraggeber
Auftrag
Dienstleister
Deutsche
Bahn
Unter der Headline „Fit für die Zukunft“
erstellte die Agentur eine Online-Version des
Print-Berichts über das Geschäftsjahr 2015
Lingner
Marketing,
Fürth
Dallmayr
Mediascale,
Plan Net Media,
München
Euronics
Die Elektronik-Kette hat ihre Kampagne zur
Fußball-EM gestartet. Sie steht unter dem
Motto „Daran kommt keiner vorbei“ und setzt
wieder auf das Testimonial Oliver Kahn
Jung von Matt /
Spree, Berlin
Auf Spiegel Online belegte Dallmayr am 11. April mehrere prominent platzierte Werbeflächen.
Das Besondere: Je nach Surfhistorie der Besucher und nach Tageszeit wurden unterschiedliche Produktsorten beworben
Deezer
Zwei Monate vor Beginn der Fußball-EM in
Frankreich stellte Lego seine neue MinifigurenSerie vor: Die Figuren selbst gaben eine „Pressekonferenz“, die live gestreamt wurde
L7Berlin
Mit einem nervigen Ohrwurm wirbt der Musikstreaming-Dienst für sein Feature „Flow“: Dieses erkennt Musikvorlieben des Hörers
Dojo, Berlin
Lego
Audi
Deutsche
Telekom
Die Agentur Serviceplan hat sich offenbar den
Auftrag für die internationale Corporate-Kampagne des Konzerns sichern können
Serviceplan,
München
Der Autobauer startet eine Arbeitgeber-Imagekampagne. Neben Medienpräsenz ist auch ein
Messekonzept Teil der Strategie
Philipp und
Keuntje
Moovel
Single.de /
Sonnenklar.tv
Die Single-Börse und der Reise-ShoppingAnbieter realisieren im Oktober ein Event in der
Türkei: mit Schlager-Ikonen und Miss Germany
Inhouse
Die Mobilitäts-App erhält ein integriertes Kommunikationskonzept. Die Kampagne startet
Ende des Monats. Sie soll die App zum Musthave auf dem Smartphone-Screen machen
Jung von Matt
Elbe / mobil,
Hamburg
Foto: Kolle Rebbe
∙ Auftraggeber: Telefónica
Managing Partner der Agentur
Berger Baader Hermes
Foto: Kolle Rebbe
Steckbrief
Matthias Berger
Foto: Kolle Rebbe
ie Telefónica-Marke O2 hat sich von
ihrem langjährigen Claim „O2 can do“
verabschiedet und wagt mit „You can do.
O2“ einen Neuanfang. Wie dieser aussieht,
zeigen das Unternehmen und die Agentur
Kolle Rebbe unter dem Motto „Schneller
surfen an mehr Orten“. Die umfangreiche
Kampagne greift verschiedenste Situationen mobiler Kommunikation auf und geht
spielerisch auf Fragen ein, die uns immer
wieder begegnen. Die Antwort darauf ist
ganz einfach: You can do.
Im Fokus der Kampagne steht zwar weiterhin das Medium Fernsehen, sie konzentriert sich aber stärker als bislang auf Online-Werbemaßnahmen. Ein 45-Sekünder
D
TECHNIK
INTERNET WORLD Business
26
s ist Frühling, und was tut frau da?
Richtig, sie kauft sich ein neues Frühlings-Outfit. Liegen Blazer, Bluse, T-Shirt
und Rock im Warenkorb, geht’s zu Kasse.
Und wie bezahlt frau dann am liebsten?
Wieder richtig! Per Rechnung. Vor allem
das weiblichen Geschlecht hat nach wie
vor eine deutliche Vorliebe für den Kauf
auf Rechnung. 58 Prozent der Frauen begleichen am liebsten nach Erhalt der Ware
die Rechnung, wie der jüngste W3B-Report
„Bezahlen online und mobil“ ergab.
Ein Grund dafür ist, dass Frauen häufig
Kleidung, Schuhe und Modeaccessoires
zur Auswahl bestellen, um zu prüfen, wie
etwas sitzt. Wer aber schon vorab weiß,
dass er Ware retourniert, entscheidet sich
am liebsten für den Rechnungskauf. Dann
bezahlt er ausschließlich die Ware, die er
behält, und muss nicht darauf achten,
einen Teil der Kaufsumme zurückerstattet
zu bekommen.
Dennoch: Trotz der hohen Akzeptanz
der Rechnung nimmt ihre Stellung in der
Nutzergunst stetig ab. Bezeichneten im
Langsamer Wandel:
Bild: Shutterstock / Studio G
Genauer Blick auf die
Kundenvorliebe lohnt
E
Die Präferenz der
Deutschen für die
Rechnung bröckelt,
dafür holt die Kreditkarte auf. Im Detail
zeigen sich wesentliche
Unterschiede nach
Alter und Geschlecht
Herbst 2003 noch rund drei Viertel der
Befragten des W3B-Reports die Rechnung
als ihr liebstes Bezahlverfahren, so erklärt
dies derzeit nur noch gut die Hälfte aller
Online-Nutzer. Das ECC Köln kommt in
seiner „Payment-Studie Vol. 20“ sogar auf
nur noch rund 40 Prozent Nutzer, die am
liebsten per Rechnung bezahlen.
Um die Zahlungsmoral beim Rechnungskauf ist es dabei gar nicht so schlecht
bestellt: 71 Prozent der Kunden bezahlen
ihre Rechnung innerhalb der gesetzten
Zahlungsfrist von 14 Tagen, hat der Payment-Dienstleister Paymorrow bei einer
Analyse von 36.000 Rechnungen herausgefunden. Im Schnitt ist die Rechnung
nach neun Tagen beglichen. Weitere sechs
Prozent bezahlen nach der ersten, drei
Prozent nach der zweiten Mahnung. Wie
hoch der Anteil der zahlungsunfähigen
oder zahlungsunwilligen Kunden ist, geht
aus der Erhebung nicht hervor.
Bevorzugte Bezahlverfahren deutscher Online-Nutzer
Reaktion auf Aufforderung, die IBAN einzugeben
Paypal
Ich bin ein wenig genervt, suche meine IBAN heraus und gebe sie ein
51,9 %
54,1 %
49,6 %
37,1 %
Ich suche meine IBAN heraus und gebe sie ein
33,7 %
Rechnung
Kein Problem, ich kenne meine IBAN auswendig
51,3 %
11,8 %
45,0 %
58,1 %
Ich wurde noch nie aufgefordert, meine IBAN einzugeben
4,2 %
Lastschrift
38,0 %
42,5 %
Ich entscheide mich für ein anderes Zahlungsverfahren
3,8 %
33,2 %
Kein Problem, ich habe meine IBAN im Passwort-Manager gespeichert
1,3 %
Kreditkarte
36,0 %
44,4 %
26,9 %
Ich breche den Kauf ab
0,8 %
22 Stellen hat die IBAN in Deutschland seit der SEPA-Umstellung. Doch die
meisten Online-Nutzer haben kein Problem, wenn sie diese eingeben sollen
Vorauskasse
10,7 %
12,1 %
9,2 %
Anderes Online-System als Paypal
6,6 %
8,1 %
5,0 %
INTERNET WORLD Business 9/16
Quelle: ECC Köln: Payment-Studie Vol. 20, Stand: März 2016
Paypal und Rechnung belegen die
Spitzenplätze, Lastschrift und Kreditkarte folgen. Vorkasse ist in der
Nutzergunst schon abgeschlagen
n = 795
Anmeldung bei 3D-Secure
Ich bin bei keinem 3D-Secure-Verfahren angemeldet
Nachnahme
5,2 %
6,1 %
4,2 %
Finanzierung / Ratenkauf
59,3 %
Gesamt
Männer
Frauen
2,8 %
2,6 %
3,0 %
INTERNET WORLD Business 9/16
n = 10.000, Mehrfachnennung möglich
Quelle: W3B-Report Bezahlen online und mobil, 41. Analyse, Stand: November 2015
Ich bin bei „Verified by Visa“ angemeldet
24,9 %
Ich bin bei „Mastercard Secure Code“ angemeldet
15,9 %
Fast 60 Prozent der Deutschen haben bislang noch keinen 3D-Secure-Code
für ihre Kreditkarte festgelegt, obwohl dies mehr Sicherheit verspricht
INTERNET WORLD Business 9/16
Quelle: ECC Köln: Payment-Studie Vol. 20, Stand: März 2016
n = 555
25. April 2016
9/16
INTERNET WORLD Business
Nutzung von Mobile Payment
Keine Nutzung und kein Interesse
64,9 %
Keine Nutzung, aber Interesse
10,7 %
1,6 %
75,3 %
+
70,6 %
Iris
60,0 %
70,3 %
Fast zwei Dritte der Onliner haben derzeit kein
Interesse daran, mit dem Handy zu zahlen
INTERNET WORLD Business 9/16
n = 10.000
Quelle: W3B-Report Bezahlen online und mobil, 41. Analyse,
Stand: November 2015
Handlinien
49,9 %
n = 558
Sprache
34,3 %
53,8 %
Selfies
18,3 %
Hat keinen Mehrwert,
ich kann mir Passwörter/PINs gut merken
1,1 %
Doch nicht nur das Geschlecht beeinflusst
die Wahl der bevorzugten Zahlart, auch
das Alter spielt eine Rolle. So nutzen unter
20-Jährige und über 60-Jährige der W3BErhebung zufolge Paypal stark unterdurchschnittlich. Am weitesten verbreitet
ist die Zahlart bei den 30- bis 49-Jährigen.
Die Vorliebe für die Rechnung steigt
hingegen mit zunehmendem Alter tendenziell stetig an. Die Lastschrift ist vor
allem für 20- bis 29-Jährige das Bezahlverfahren der Wahl, die Kreditkarte dagegen
für 30- bis 49-Jährige. Ein Grund ist, dass
jüngere meist noch keine Kreditkarte
besitzen, wohl aber ein Bankkonto. Deswegen ist bei ihnen auch das Direktüberweisungsverfahren
Sofortüberweisung
überdurchschnittlich beliebt. Über 50-Jährige besitzen zwar durchaus Kreditkarten,
haben aber auch mehr Sicherheitsbedenken, diese Daten im Internet einzugeben.
Bei Jüngeren höher im Kurs stehen zudem Ratenkauf und Finanzierungen: Vor
allem unter 20-Jährige, die noch im Studium oder in der Berufsausbildung sind, finden solche Angebote attraktiv. Auch haben Frauen einen etwas größeren Hang
zum Kauf auf Raten.
Daneben bedingen auch die Häufigkeit
und somit die Routine beim Online-Shoppen die Präferenzen beim Bezahlen. Kunden, die seltener online einkaufen, haben
oft größere Sicherheitsbedenken und wählen daher besonders gern die Rechnung
oder Sofortüberweisung. Außerdem müssen sie sich für diese Zahlarten nicht extra
bei einem Zahlungsdienstleister anmelden
Fingerabdruck
–
Mehrmals pro Woche
ältere Rechnung oder Karte
Ich brauche mir keine Passwörter
mehr zu merken
Ich möchte meine persönliche Daten nicht
an einen Dienstleister übermitteln
Mindestens einmal pro Woche
Jüngere mögen Lastschrift,
Interesse an biometrischen Verfahren
+
Seltener
Was für die Frauen die Rechnung, ist für
die Männer Paypal. Mit gut 54 Prozent geben sie dem E-Payment-Verfahren wesentlich häufiger den Vorzug als Frauen.
Entscheiden sich Männer nicht für Paypal,
wählen sie im Vergleich zu Frauen deutlich häufiger die Lastschrift oder die Kreditkarte. Vor allem Männer mit einem
monatlichen Haushaltsnettoeinkommen
über 4.000 Euro zücken am liebsten die
Kreditkarte, um online zu bezahlen.
Gründe für und gegen Biometrie
Biometrische Daten können nicht so
leicht gestohlen werden
21,7 %
27
–
Herzschlag
45,5 %
7,4 %
n = 262
Bequemlichkeit und Sicherheit: Die Mehrheit
der Online-Nutzer bewertet Biometrie positiv
INTERNET WORLD Business 9/16
Quelle: ECC Köln: Payment-Studie Vol. 20, Stand: März 2016
und keine sensiblen Daten wie die Kontooder Kreditkartennummer hinterlegen.
Heavy Shopper, die oft im Web einkaufen, legen hingegen viel Wert auf die
Schnelligkeit und Bequemlichkeit der
Zahlart sowie auf die internationale Einsetzbarkeit. Sie geben daher Paypal und
der Kreditkarte den Vorzug.
Dies spiegelt sich auch in den Trends
wider: Die Faktoren Schnelligkeit und
internationale Einsetzbarkeit sind heute
für deutlich mehr Online-Nutzer wichtig
als noch vor einem Jahr. Der ECC-Studie
zufolge ist die Geschwindigkeit beim Bezahlen für mittlerweile 82,3 Prozent ein
sehr wichtiges Kriterium, 2014 waren es 79
Prozent. Die internationale Einsetzbarkeit
bezeichnen 47 Prozent als sehr wichtig, im
Vorjahr waren es nur gut 41 Prozent.
Als internationales Zahlungsmittel
punktet die Kreditkarte. Das von der Kreditwirtschaft forcierte 3D-Secure-Verfahren, also der zusätzliche, vom Kunden festgelegte Sicherheitscode, geht jedoch zulasten der Schnelligkeit und Bequemlichkeit.
Fast 60 Prozent haben sich noch nicht für
ein 3D-Secure-Verfahren registriert. Gut
ein Viertel empfindet die zusätzliche Passwortabfrage als nervig. Jeweils rund ein
Drittel weicht auf ein anderes Bezahlverfahren aus oder bricht den Kauf ab, weil das
Passwort nicht zur Hand ist. 23 Prozent
mussten schon mehrfach ein neues Passwort anfordern, weil sie das alte vergessen
hatten. Dennoch empfindet die große
Mehrheit, dass Kreditkartenzahlungen
durch 3D-Secure sicherer geworden sind.
Bezahlen per Fingerabdruck ist für viele
vorstellbar, per Selfie eher noch nicht
INTERNET WORLD Business 9/16
554 ≤ n ≤ 562
Quelle: ECC Köln: Payment-Studie Vol. 20, Stand: März 2016
Bequemlichkeit ist auch das Stichwort bei
Mobile Payment. Als Hauptvorteil wird
der praktische Nutzen genannt, weil das
Smartphone stets in der Tasche steckt und
kein Klein- oder Bargeld nötig ist. Vor
allem gut verdienende Männer zwischen
20 und 30 Jahren bezahlen gerne mit dem
Smartphone. Biometrische Verfahren zur
Authentifizierung sind für mehr als ein
Viertel denkbar, gut ein weiteres Drittel
könnte sich vielleicht damit anfreunden.
Am höchsten im Kurs steht dabei der Fin◼
gerabdruck, gefolgt vom Iris-Scan.
Christiane Fröhlich
internetworld.de/cf
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Lange IBAN stört die OnlineNutzer erstaunlich wenig
Entscheidend ist oftmals die Wahrnehmung des Käufers. Denn während die
Abfrage des 3D-Secure-Codes eher nervt,
haben nur wenige Nutzer Probleme mit den
langen IBAN, die nach der SEPA-Umstellung bei der Lastschrift zum Einsatz kommen. Nur knapp vier Prozent entscheiden
sich wegen der aufwendigeren Eingabe der
längeren Nummer für ein anderes Bezahlverfahren. Die große Mehrheit ist davon gar
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TECHNIK
28
INTERNET WORLD Business
25. April 2016
9/16
Alipay expandiert in Europa
Chinesische Touristen kaufen auf Reisen gern ein. Nach den Plänen von Alipay sollen sie für die Bezahlung
ihre gewohnte Zahlart nutzen. Der Payment-Anbieter will in Deutschland, Frankreich und UK wachsen
as hierzulande Paypal ist, ist im
Land der Mitte Alipay. Alipay zählt
laut eigenen Angaben 450 Millionen aktive
Nutzer. Für Online-Zahlungen in China
liegt der Marktanteil bei 50 Prozent, für
mobile Zahlungen bei 80 Prozent. Die Ant
Financial Services Group, Anbieterin des
Bezahlverfahrens, gehört zum chinesischen Handelsriesen Alibaba Group, der
unter anderem die Marktplätze Alibaba
und Tmall betreibt.
Nun will der Payment-Anbieter in
Europa wachsen. Die Strategie: Händler
sollen chinesischen Touristen die Zahlungsabwicklung über Alipay ermöglichen. Damit die Touristen die Geschäfte
finden, bei denen sie mit Alipay bezahlen
können, wird die mobile App ab Mai 2016
mit einer „Local Services“-Plattform ausgestattet. Nutzer können sich den Weg zum
Händler oder Restaurant mittels einer zweisprachigen Karte zeigen lassen und erhalten
Angebote oder Gutscheine. INTERNET
WORLD Business hat mit Rita Liu, Head of
Alipay for Europe, Middle East and Africa,
über die Europa-Pläne gesprochen.
W
Alipay kommt nach Deutschland: Chinesische Touristen können in stationären Läden
mit Alipay bezahlen. Warum sind Sie diesen
Schritt gegangen?
Rita Liu: Alipay hat in China eine große
Verbreitung und Nutzung. Chinesen sind
daran gewöhnt, über die Alipay-App nach
Restaurants und Läden in ihrer Nähe zu
suchen, die ihnen Sonderangebote und
Rabatte bieten. Und sie bezahlen über die
Alipay-Wallet. Gleichzeitig reisen immer
mehr Chinesen nach Europa. Deswegen
wollen wir ihnen diese Services auch in
anderen Ländern, etwa in Deutschland,
zur Verfügung stellen.
Nur rund zwei Millionen chinesische
risten besuchen Deutschland pro
Lohnt sich das Engagement im
deutschen Markt?
Liu: Das ist richtig, aber ihre
Zahl nimmt sehr schnell zu.
Die Deutsche Zentrale für Tourismus rechnet mit einem
überdurchschnittlichen Wachstum in den nächsten Jahren.
2030 könnten es schon fünf
Millionen
Übernachtungen
pro Jahr sein. Zudem geben die
chinesischen Touristen viel
Geld aus: 2014 trugen sie mit
einem Anteil von 35 Prozent
am stärksten zum Tax-FreeUmsatz des deutschen Einzelhandels bei. Bei jedem Einkauf
in einem stationären Laden
gaben sie im Schnitt 580 Euro
aus – mehr als russische oder
arabische Touristen.
TouJahr.
So funktioniert es
Rita Liu
ist seit 2010 bei Alipay. Sie verantwortet derzeit als Head of Alipay Europe, Middle
East and Africa die Geschäftsentwicklung und das Marketing von Alipay in Europa
Woran liegt das?
Liu: Chinesen kaufen im Ausland vor allem
Luxusgüter wie Uhren und Schmuck und
qualitativ hochwertige Waren. Neben
Modeartikeln sind Babyprodukte und Kosmetika sowie Elektronik sehr gefragt. Daher
ist der Umsatz überdurchschnittlich hoch.
Ganz konkret: Wie funktioniert das Bezahlen mit Alipay in einem deutschen Laden?
Liu: Der Nutzer muss in seinem Smartphone die Alipay Mobile Wallet (= mobile
Geldbörse) installiert haben. Dann gibt
es zwei Möglichkeiten, je nachdem, welche der Händler implementiert hat: Der
Verkäufer an der Kasse scannt entweder
einen Barcode oder einen QR-Code, der
jeweils auf dem Display des KundenSmartphones angezeigt wird. Damit ist
die Zahlung dann in wenigen Sekunden
abgeschlossen.
Welche technische Ausstattung braucht der
Händler dafür? Wer sind Ihre Partner?
Liu: Wir sprechen derzeit mit mehreren
potenziellen Partnern – darunter Kreditkarten-Acquirer und Kassenausrüster. Ein Partner, mit dem
wir schon zusammenarbeiten,
ist Wirecard. Er dient als technischer Dienstleister und Ansprechpartner für die Händler.
Ansprache auf Chinesisch: Bei Tripidi am Flughafen
Frankfurt können Chinesen mobil mit Alipay bezahlen
Mobile Payment ist in dieser
Form in Deutschland noch nicht
sehr weit verbreitet. Könnte Alipay auch für deutsche Käufer
zum mobilen Zahlungsmittel
werden?
Liu: Nein, momentan ist die
Nutzung von Alipay auf chinesische Kunden ausgerichtet. Wir haben keinen Zeitplan für eine Lokalisierung
unserer Wallet. Im Fokus sind
ausschließlich
chinesische
Touristen.
Als Partner für den stationären Einzelhandel hat Alipay in Europa Wirecard
mit ins Boot geholt. Der PaymentDienstleister dient als Ansprechpartner und stellt die technische Lösung
bereit. Um Alipay-Zahlungen annehmen zu können, muss der Händler
einen Akzeptanzvertrag mit Wirecard
aushandeln. Anschließend installiert
er entweder das „Connected POS Software Development Kit“ oder als Erweiterung seiner bestehenden Kasseninfrastruktur eine kleine Box, den sogenannten „Connector“.
Möchte ein chinesischer Kunde mit
Alipay bezahlen, gibt der Verkäufer
den Kaufpreis in die Kasse ein und
wählt Alipay als Zahlart aus. Der
Kunde öffnet die Alipay-Wallet auf
dem Smartphone, in der ein Bar- oder
QR-Code angezeigt wird. Der Verkäufer scannt den Code, sodass der Kunde für diese Transaktion für Alipay
identifizierbar ist. Dabei werden keine
sensiblen Daten übermittelt, der Code
wechselt über ein Token-System ständig. Anschließend bekommt der
Kunde die Zahlungsdaten nochmals in
seiner App angezeigt und bestätigt die
Zahlung. Alipay übermittelt die Freigabe an den Händler, die Transaktion
ist abgeschlossen.
Der Kunde erhält zudem einen
Kaufbeleg, auf dem alle nötigen Informationen für die Umsatzsteuerrückerstattung aufgedruckt sind, sodass
er sich bei der Ausreise die Mehrwertsteuer problemlos auszahlen lassen
kann. Der Händler kann chinesische
Touristen über die Alipay-App gezielt
mit Sonderangeboten und Rabatten
ansprechen und auch darauf hinweisen, dass er Alipay als Zahlungsmittel
akzeptiert. Die Kosten für den Händler
sind transaktionsbasiert, genaueres
gibt Wirecard nicht bekannt.
Wie wird das in drei bis fünf Jahren aussehen? Gibt es dann Alipay auch für deutsche
Kunden?
Liu: In diesem Markt verändert sich alles
sehr schnell. Konkrete Pläne gibt es aber
derzeit nicht.
Bieten Sie diesen Service jetzt auch in anderen Ländern an?
Liu: Ja, in diesem Jahr konzentrieren wir
uns neben Deutschland auf Großbritannien und Frankreich. Das sind die Länder
mit den meisten chinesischen Touristen in
◼
Europa.
Interview: Christiane Fröhlich
25. April 2016
9/16
INTERNET WORLD Business
EU-weite Regeln für alle
PraxisTipp
Nach der Reform des EU-Datenschutzgesetzes beginnt jetzt dessen Ausgestaltung
as EU-Parlament hat
Sie empfiehlt UnternehMitte April 2016 neue
men, die kommenden zwei
EU-Datenschutzvorschriften
Jahre bis zum Inkrafttreten
verabschiedet. Die Verordzu nutzen und im ersten
nung wird 20 Tage nach der
Schritt eine Inventur zu
Veröffentlichung im EUmachen: „Welche Daten
Amtsblatt in Kraft treten
wurden und werden erhound zwei Jahre später, also
ben? Wie werden diese verab 2018, wirksam sein.
arbeitet und genutzt und
Jetzt müssen die Mitgliedgibt es eine Dokumentatistaaten die Bestimmungen
on?“ Nur so seien die Unin nationales Recht umsetternehmen auch in der Lazen. Deswegen lässt sich
ge, die künftigen Anfordederzeit nur schwer sagen,
rungen zügig umzusetzen.
Der Bundesverband Digiwelche konkreten Auswirtale Wirtschaft (BVDW)
kungen das neue Gesetz auf
meint, dass die DatenschutzUnternehmen der OnlineGrundverordnung für die
Werbebranche in DeutschDigital-Wirtschaft „persland haben wird. Denn die
Viele Firmen legen Nutzerprofile für die Werbeaussteuerung an
pektivisch ein Rückschritt“
Verordnung umfasst Vorgasei. Die Verordnung lasse
ben, die den einzelnen Mitnotwendige Differenziegliedstaaten eine genauere
Regelung überlassen. „Die Verordnung European Privacy Officer bei Acxiom, ei- rungen und Risikoabstufungen im Umenthält neue Klauseln und Ausdrücke, de- nem Unternehmen, das Profildaten für gang mit Daten vermissen. Der Bayerische
ren Bedeutung teilweise erst noch gefun- Online-Werbezwecke sammelt, erklärt: Landesbeauftragte für den Datenschutz,
den werden muss“, sagt Christoph Bauer, „Als Nächstes müssen Experten aus den Thomas Petri, betrachtet das neue Gesetz
Geschäftsführer der Beratungsfirma ePri- jeweiligen Bereichen diese Verordnungen differenziert. Auf manche Forderungen
vacy GmbH. Neu ist beispielsweise, dass interpretieren, sodass sie im Alltag ihre der Datenschützer ist der EU-Gesetzgeber
die Verordnung eine „Online-Kennung“ Anwendung finden können. Erst dann eingegangen, auf andere nicht, beispielszur Identifizierung und Standortdaten als können wir sehen, was die Gesetze für Un- weise bei der ausdrücklichen Willenspersonenbezogene Daten definiert. Auf- ternehmen genauer bedeuten.“ Scheuing bekundung bei der Einwilligung. Petri ist
grund dieser erweiterten Definition von ist auch Vorsitzende des Verbands Fedma optimistisch, dass es künftig in der EU einpersonenbezogenen Daten ist Bauer der (Federation of European Direct and Inter- heitlichere Datenschutzregeln und ein
Ansicht, dass die praktischen Auswirkun- active Marketing), einer Brüsseler Interes- stärker koordiniertes Vorgehen der Da◼
gen auf die Online-Branche zum Teil er- senvertretung von Unternehmen und Ver- tenschutzbehörden geben wird.
Ingrid Schutzmann
heblich sein können. Sachiko Scheuing, bänden, die im Direktmarketing tätig sind.
Foto: Fotolia / Rawpixel
D
Neugeschäft
Etats, Launches, Optimierung und Tools für den Web-Auftritt
Auftraggeber
Auftrag
Dienstleister
BD24 Berlin Direkt
Versicherung
Einsatz der Lösung „Novomind iMail“ für die elektronische Kundenkommunikation
Novomind
Cordes
Entwicklung und Implementierung eines Magento-Multishops für B2B- und B2CKunden
Atlantis Media
ECO Media
Relaunch der Videoplattform Dbate.de
Werk4
Mäurer & Wirtz
Relaunch und Pflege der Corporate Website
Denkwerk
Melitta Konzern
Payment-Technologie von Heidelpay kommt in deutschen, österreichischen und
französischen Shops zum Einsatz ebenso die neue Abo-Funktionalität
Heidelpay
Migros
Relaunch von Migros.ch auf Basis der Content-Management-Plattform Magnolia
Aperto, Namics,
Liip, Smartive
Payone
Integration von Payolution (Rechnungskauf, gesicherte Ratenzahlung, Monatsrechnung) in das Zahlungsarten-Portfolio von Payone
Payolution
Tom Tailor Group
Einsatz der Software „TB One“ für den Online-Vertrieb über Marktplätze
Tradebyte
Verlagsgruppe
Handelsblatt
Paid-Content-Plattform mit integriertem Bezahlmodell: Ein Digitalpass ermöglicht
es, auf alle Premiumangebote des „Handelsblatts“ zu einem Preis und mit einem
Login zuzugreifen
Wirecard und CGI
Ihre Meldung fehlt? Bitte Mail an [email protected]
29
Andre Kröger,
Geschäftsführer der
Onmacon GmbH
www.onmacon.de
Shop-Daten für Produktsuchmaschinen optimieren
Allein in den Bereichen Mode und
Lifestyle platzieren über 9.000
Online-Shops in Deutschland ihre
Produkte auf Produktsuchmaschinen. Wer dort von potenziellen Kunden gefunden werden will, darf seine
Daten aus dem Shop nicht 1:1 übernehmen, sondern muss sie für die
Produktsuche optimieren. Drei Tipps,
die Shop-Betreiber beachten sollten:
1. Am Anfang steht die Recherche
nach den passenden Keywords für die
Suche nach Ihrem Produkt. Definieren
Sie die wichtigsten Suchanfragen, die
zu Ihrem Produktportfolio passen und
leiten Sie hieraus die entsprechenden
Keywords für Ihre Produkte ab. Nicht
jeder, der einen Kapuzenpullover kaufen will, sucht auch nach einem Kapuzenpullover. Tatsächlich wird viel häufiger nach dem Begriff „Hoodie” gesucht. Weitere Synonyme sind etwa
„Kapuzensweatshirt“ oder „Hoody“.
2. Steigern Sie Ihre Produktdatenqualität. Um für Ihre Produkte eine hohe
Suchanfragerelevanz zu schaffen, ist
es notwendig, die Daten umfangreich
und spezifisch zu pflegen. Reihen Sie
nicht einfach Ihre Keywords im Titel
oder in der Beschreibung aneinander.
Wenn in der Titelzeile einer Produktanzeige zu viele Keywords stehen, hat
sie keine spezifische Relevanz mehr
für eines dieser Keywords und wirkt
für den potenziellen Kunden daher oft
nicht ansprechend. Außerdem: Pflegen Sie alle für Ihre Produkte relevanten Attribute und fügen Sie die wichtigsten in die entsprechenden Bereiche wie Titel und Beschreibung ein.
3. Schaffen Sie eine gute Steuerungsbasis. Nutzen Sie Ihre Produktdaten
als Basis und für die Steuerung Ihrer
Gebotsstrategie. Enthalten sein sollte
beispielsweise die Wahrscheinlichkeit, wie ein Produkt konvertiert. Faktoren können die Verfügbarkeit oder
die Lieferzeit sein. Hierbei sollten Sie
möglichst differenziert vorgehen: Bewerten Sie sortiments- und größenspezifisch und berücksichtigen Sie,
wie lange der Lagerbestand reicht.
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30
INTERNET WORLD Business
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25. April 2016
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PERSONALIEN
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INTERNET WORLD Business
Jan Hinrichs
Scout24, Flamatt (CH)
Der bisherige Director Marketing & Digital Commerce Central
Europe des Reiseanbieters Thomas Cook
wechselt zu Scout24 in die Schweiz. Dort
verantwortet Jan Hinrichs das Marketing
für das Online-Marktplatz-Netzwerk.
Der 36-Jährige, der als neuer Chief Marketing Officer anheuert, ist damit auch
Mitglied der Geschäftsleitung.
www.scout24.com
Luise Hübbe
Geometry, Berlin
25. April 2016
Astrid Jagenberg /
Jörg Aschendorff
Nina Zimmermann
Burda Studios, Berlin
Gerry Weber, Halle
In der neu geschaffenen
Position Geschäftsleitung
E-Commerce bündelt der
Damenmodenhersteller
Gerry Weber seine OnlineAktivitäten. Diese verantwortet
künftig Astrid Jagenberg, die zuletzt als
Director Marketing & Online Sales bei
der seit Ende 2014 zu Gerry Weber
gehörenden Hallhuber GmbH tätig war.
Dort war die 38-Jährige, die zuvor unter
9/16
anderem bei Tchibo gearbeitet hatte, für den
nationalen und internationalen Online-Vertrieb zuständig. Eine neue
Position übernimmt auch
Jörg Aschendorff, der seit September
2015 bei Gerry Weber ist. Der 34-Jährige
wird Teamleiter E-Commerce und berichtet an Jagenberg.
www.gerryweber-ag.de
Seit Mitte April trägt
Nina Zimmermann als
neuer Managing Director
bei Burda Studios Publishing die übergreifende Managementverantwortung für das
Portal Bunte.de, die Videotainment-Marke
Bunte Now, das Crowdfunding-Musiklabel
Musicstarter sowie das Affiliate-Netzwerk
Tracdelight und das Word-of-Mouth-Team.
Die 40-Jährige, die von Experteer kommt,
berichtet an Geschäftsführer Hans Fink.
www.hubert-burda-media.de
Nicolas Biden
Plista, Berlin
Swetlana Ernst
Otto, Hamburg
Aleš Drábek
Conrad, Hirschau
Zum Mai übernimmt
Nicolas Biden, zuvor
Managing Director UK
für Xaxis, Plista und Light Reaction, die
Position Global CEO bei Plista. Beim Berliner Unternehmen für datengesteuertes
Native Advertising soll Biden gemeinsam
mit Managing Director Jana Kusick die
internationale Expansion vorantreiben.
www.plista.com
Vom Bekleidungshaus H & M wechselt
Swetlana Ernst zur Otto
Media Group. Dort übernimmt sie die neu
geschaffene Position Head of Marketing &
PR, um die Marketingaktivitäten weiter
auszubauen. Bei Hennes & Mauritz war
Ernst als Leiterin Presse und Kommunikation angestellt.
www.otto.com
Neben CEO Holger
Ruban und CFO Virpy
Richter gehört künftig
Aleš Drábek der Geschäftsführung beim
Versandhändler Conrad Electronic an. Er
wechselt als Chief Disruption & Digital
Officer von Metro, wo er zuletzt Director
of Global Digital Channel war.
www.conrad.de
Arndt Roller
Dreamlines, Hamburg
Marcel de Vries
Limango, München
Niels Nüssler /
Jason Green
Dawanda, Berlin
Die Demand-SidePlattform The Trade
Desk hat Sacha Berlik zum neuen Managing Director für die Gebiete Europa, Naher Osten und Afrika ernannt. Er kommt
vom Konkurrenten Data Xu, bei dem Berlik zuletzt General Manager Europa war.
www.thetradedesk.com
Als CEO heuert Arndt
Roller beim Hamburger Kreuzfahrtportal
Dreamlines an. Während der 48-Jährige
insbesondere die globale Expansion vorantreiben soll, konzentriert sich Gründer
Felix Schneider künftig auf das strategische Wachstum. Roller war zuvor CEO der
Online-Partnervermittlung Parship.
www.dreamlines.de
Der Shopping-Club
Limango erweitert das
Managementteam um
Kathrin Anselm, Sven van den Bergh und
Martin Oppenrieder: Marcel de Vries, der
bisher als Bereichsleiter für den Vertrieb
zuständig war, soll künftig als Geschäftsführer der Otto-Tochter die internationale
Expansion und den Vertrieb vorantreiben.
www.limango.de
Gemeinsam mit den
Gründungsmitgliedern
Claudia Helming und Michael Pütz bildet
Niels Nüssler (Foto) künftig das Managementteam von Dawanda. Der 47-Jährige,
der zuvor CEO der Fabfab GmbH war, soll
sich um die strategische Weiterentwicklung kümmern. Zudem geht Jason Green
als neuer CTO von Brainly zu Dawanda.
www.dawanda.com
Termine
keting der Zukunft“ sowie die Use Cases
„TV Triggering“ und „Performance-Steigerung im SEA“.
Termin: München,
12. und 13. Mai 2016
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Content-Commerce Summit
Die Veranstaltung bietet drei unterschiedliche Schwerpunkte: An Tag 1 sind ganztägige Intensiv-Seminare geplant, Tag 3
steht im Zeichen eines offenen ContentCommerce Barcamps. Am mittleren Tag
steht eine Konferenz zu den drei Tracks
„Content Strategie, Content Marketing,
Inbound Marketing“, „Content-Commerce
Technologien“ sowie Content-Commerce /
E-Commerce Praxis“ auf der Agenda.
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Als neuer Chief Digital Officer trägt Luise
Hübbe künftig die Verantwortung fürs Marketing in der Region
Europa, Naher Osten und Afrika bei Geometry Global EMEA. Hübbe, die die Entwicklung transformativer Digital-Lösungen
vorantreiben soll, war zuletzt als Creative
Strategy Lead bei Google beschäftigt.
www.geometry.com/de
Sacha Berlik
The Trade Desk,
Hamburg
e-Commerce Day
Auf dem Event sind unter anderem 60
Dienstleister und Händler vertreten. Das
Programm umfasst rund 30 Fachvorträge
wie „So erhöhen Sie die Konversionsrate“,
„Neuerungen für gewerbliche Händler –
der eBay Marktplatz 2016“ und „Du bist,
wo du kaufst“.
Termin: Köln,
29. April 2016
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Performance Marketing Summit
Themen für Entscheider und Anwender
sind unter anderem: „11 heiße OnlineMarketing-Tipps“ und „Herausforderungen und Chancen im Performance Mar-
Global E-Commerce Summit
Die Kombiveranstaltung umfasst gleich
mehrere Events: neben der Ecommerce
Europe Annual Conference die Global ECommerce Conference und die European
E-Commerce Awards sowie den Global
Ecommerce Round Table. Zu den Speakers gehören die CEOs von Origami und
Holition sowie der COO von Made.com.
Termin: Barcelona (E),
29. Mai bis 1. Juni 2016
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Die Veranstaltungsreihe gibt Einblicke in
Themen wie Mobile Marketing, Display &
Native Advertising, Video Marketing, SEA
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Die Digital Communication Conference
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aktuelle und künftige Digital-Trends. Am
zweiten Tag stehen konkrete Fallstudien
etablierter internationaler Marken sowie
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zwei parallelen Panels angeboten werden, im Fokus. Themenschwerpunkte:
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SZENE
36
INTERNET WORLD Business
25. April 2016
9/16
Eine Woche
voller Web
Websale präsentierte sich
auf der Nürnberg Web Week
xpertenwissen aus der Region zu den
Themen E-Commerce, Social Media
und Online Marketing – das bot die
4. Nürnberg Web Week mit ihren gut 50
Veranstaltungen den rund 5.000 Besuchern. Beim Websale E-Commerce Day
trafen sich mehrere Dutzend Interessierte
zum Expertengespräch mit dem ShopSoftware-Hersteller und zur Analyse des
◼
eigenen Online-Shops.
E
01
Audio-Entertainment
Die Agentur Kolle Rebbe erhält zwei Preise für ihre Lufthansa-Spots
01 Entertainment-Faktor: Micael
Dahlen bei seiner Keynote
02 Christian Bollert über sein
Audio-Angebot Detektor FM
03 Moderator Alexander Bommes,
Fabian Frese (Kolle Rebbe), Ralf
Heuel (Grabarz & Partner), Lutz
Kuckuck (Radiozentrale)
01
04 Bernhard Bahners (Radio.de)
Fotos: Radio Advertising Summit
zwei Euro im Monat kosten werde. Am
Abend wurden dann – deutlich feierlicher
als noch im Jahr zuvor – die Radio Advertising Awards vergeben. Die Agentur Kolle
Rebbe heimste mit ihren Arbeiten für
Lufthansa zwei Preise ein.
Das war die Sicht der Jury. Die User durften ebenfalls abstimmen und entschieden
sich für weniger verkopfte Werbung: für
◼
Spots der Flensburger Brauerei.
02
03
Fotos: Websale
napp 700 Teilnehmer zählten die Veranstalter des Radio Advertising Summit im Areal Böhler in Düsseldorf gegen
Mittag, als die Ränge dicht besetzt waren.
Gespannt lauschten sie den Ausführungen
von Gerd Leonhard, der einen Blick in die
Medienzukunft im Jahr 2020 warf. Einiges
davon sollte man sich auf Wiedervorlage
legen, beispielsweise die Prognose, dass
ein Spotify-Abo schon bald nur noch ein,
K
02
01 In den neuen Räumen am Main-DonauKanal empfing Websale die Besucher
02 Das Know-how der Shop-Spezialisten
lockte die Teilnehmer an die Tische
04
INTERNET WORLD Business
ISSN 1433-3309
Neue Mediengesellschaft Ulm mbH
Redaktion Print / Online:
Christian Erxleben (erx),
[email protected]
Mitarbeiter dieser Ausgabe:
Anzeigendisposition und
INTERNET WORLD Business ist die Fachzeitung
Matthias Hell, Stefan Hofer
Einträge im Dienstleisterverzeichnis:
für den Internet-Entscheider und erscheint
Marita Brotz
zweiwöchentlich am Montag.
Schlussredaktion:
Sitz von Redaktion, Anzeigen, Vertrieb:
Christiane Fröhlich (cf),
[email protected]
Art Directorin:
Bayerstraße 16a, 80335 München
Telefon (089) 741 17–0, Fax –101
www.internetworld.de
Sitz des Verlags:
Neue Mediengesellschaft Ulm mbH,
Karlstraße 3, 89073 Ulm
Geschäftsführer
Florian Ebner,
Dr. Günter Götz
Chefredakteur:
Dr. Günter Götz (gg),
Ernst Altmannshofer, Dr. Christa Gogu
Susanne Gillner (sg),
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Ingrid Lommer (il),
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Laura Melchior (lm),
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Katharina Schneider (ks),
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Telefon: (089) 741 17–281
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Gestaltung:
Es gilt die Anzeigenpreisliste Nr. 20
Alfred Agatz, Dagmar Breitenbauch,
vom 01.10.2015
Manuela Keller, Simone Köhnke,
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Cornelia Pflanzer, Petra Reichenspurner,
Thomas Heydn,
Ilka Rüther, Christian Schumacher
Telefon: (089) 741 17–111,
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Helmut van Rinsum (hvr),
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Stellvertretender Chefredakteur:
beträgt 5,40 Euro. In Österreich kostet das
Abonnement 81,90 Euro im Halbjahr, in der
Schweiz 97,50 Franken im Halbjahr. Das
Jahr, wenn es nicht sechs Wochen vor Ablauf der
Klaus Ahlering, Senior Sales Manager
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Thomas Wingenfeld, Senior Sales Manager
Konto: 8264160 (BLZ 700 700 10)
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im Halbjahr, der Preis für eine Einzelausgabe
Abonnement verlängert sich automatisch um ein
Jens Schmidtmann, Anzeigenleiter
Ingrid Schutzmann (is),
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Der Bezugspreis im Abonnement beträgt 70,20
Euro inklusive Versand und Mehrwertsteuer
Verena Greimel, Hedi Hefele,
Anzeigenberatung
Der Bezugszeitraum für Abonnenten beträgt
jeweils ein Jahr.
Maria-Luise Sailer
Leserservice:
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Hotline: (089) 741 17–205,
L.N. Schaffrath Druckmedien,
Frank Kemper (fk),
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47608 Geldern
Bezugszeit schriftlich gekündigt wird. Studenten
SZENE
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INTERNET WORLD Business
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Kleines Land mit
großen Plänen
Der Stadtstaat Hongkong möchte zur Drehscheibe für
Hightech und Digital-Technologien Südost-Asiens werden
anken, Handel, Textilien – das sind die
drei Wirtschaftsbereiche, die Hongkong reich gemacht haben. In Zukunft, so
der Plan der Verwaltung der Sonderverwaltungszone, sollen IT-Dienstleistungen,
Fintech, Robotik, Healthtech und Smart
City Development dazukommen.
Für dieses Ziel unternimmt der Stadtstaat, dem bei seiner Rückgabe an China
im Jahr 1997 ein 50-jähriger Sonderstatus
zugebilligt wurde, große Anstrengungen. So gibt es heute
rund 40 Inkubatoren und Coworking Spaces in der 7,5-MillionenEinwohner-Metropole, die Zahl
der Start-ups wird auf knapp
2.000 geschätzt. Die regierungseigene Agentur Invest Hong
Kong hat gerade einen Investmentfonds in Höhe von 250
Millionen US-Dollar aufgelegt,
um ausländische Unternehmen
anzulocken. Welche Rolle die
B
01
Fotos: Frank Kemper
01 C.Y. Leung, Chief Executive von Hongkong, eröffnet den ersten Internet
Economy Summit
02 Gewaltige Kulisse: Das Hongkong
Exhibition and Conference Center
02
03 Feierlicher Moment: Vertreter von
Hongkong und China unterzeichnen
ein Kooperationsabkommen zum
Thema „Smart Cities“
Foto: OGCIO
04 Stolze Preisträger: Mit dem Hong
Kong ICT Award werden seit 2006
jedes Jahr Projekte und Start-ups in
den Bereichen IT, Telekommunikation
und E-Business ausgezeichnet
Informationstechnologie in Hongkong
spielt, macht das IT Fest deutlich, eine Veranstaltungsreihe, die in einer Woche fast
60.000 Besucher anlockt. Höhepunkt des
IT Fests 2016 war der erste Internet Economy Summit, eröffnet von C. Y. Leung, dem
Verwaltungschef von Hongkong. Er setzt
bei seinen Bemühungen auf Konkurrenz,
aber auch auf enge Zusammenarbeit mit
◼
dem großen Bruder China.
04
03
IMAM KHOMEINI INTERNATIONAL AIRPORT
TEHERAN
JOHN PAUL II INTERNATIONAL AIRPORT
KRAKÓW-BALICE
MEINUNG
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INTERNET WORLD Business
25. April 2016
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Wunsch und Wirklichkeit
In vielen Unternehmen wird integriertes Marketing nicht wirklich gelebt
ntegriertes Marketing ist für
Schatten springen, teilen und abgeUnternehmen, ihre Agenturen
ben. Zugegeben, das ist nicht leicht.
und Digital-Dienstleister ein RieAber mit Einstellungen wie „Was
senthema. Alle Seiten betonen unmeins ist, ist meins“ oder „Mein
Weg ist der einzig richtige“ werentwegt, wie wichtig es ist, sämtliche
den wir nicht weiterkommen.
Maßnahmen im Gesamtkontext zu
Auch verstecken sich viele
betrachten und aufeinander abzuMarketingverantwortliche imstimmen. Zu Recht, denn die Vormer noch hinter vermeintlich
teile liegen auf der Hand: effektivere
schwer überwindbaren Hindernisund effizientere Kampagnen, bessesen: Silodenken, gewachsene Unterres Werbeerlebnis für den Konnehmensstrukturen, fehlendes techsumenten und bestenfalls weitere
nisches Know-how. Die Liste ließe
Synergieeffekte. Doch in der Realität
sich beliebig fortsetzen. Das Verharist integriertes Marketing eher
ren in der eigenen Komfortzone
Wunsch als Wirklichkeit.
nutzt kurzfristig wahrscheinlich der
Laut einer aktuellen Umfrage gibt
Bestandssicherung, ein Karrierejeder zweite Marketer an, dass
Booster ist es ganz sicher nicht.
Online- und Offline-Marketing
Liebe Marketer, integriertes Marnicht ausreichend oder gar nicht inketing ist eine Frage des Willens!
tegriert betrieben werden. Bei den
Wer weiterkommen will, muss mureinen Online-Disziplinen sieht es
tig sein und Neues wagen. Schon
nicht besser aus. Für mehr als die
jeder kleine Schritt ist ein guter AnHälfte der Befragten besteht hier
„Den zahlreichen Debatten
fang. Marketingmaßnahmen erzieNachholbedarf. Dabei sind im digirund um das Thema sind offenbar
len die bestmögliche Wirkung,
talen Marketing zumindest die techwenn sie über Kanäle hinweg ineinnologischen Voraussetzungen ideal.
keine Taten gefolgt“
andergreifen und dem Kunden über
Erschreckend ist, dass sich in den
jeden Kontaktpunkt ein schlüssiges
vergangenen zwölf Monaten scheinMarc Höft
Werbeerlebnis bieten. Unternehbar nichts getan hat. Die Ergebnisse
Commercial Director, Marin Software GmbH
men dürfen daher nicht in Kanälen
aus 2015 zeigen ein vergleichbares
www.marinsoftware.de
denken, Kunden tun dies schließlich
Bild. Den zahlreichen Debatten um
auch nicht, wie die Customer Jourintegriertes Marketing sind offensichtlich keine Taten gefolgt. Das ist umso zipien hinterfragen und teilweise sogar ney aufzeigt. Soll integriertes Marketing
fataler, wenn man bedenkt, wie viel sich aufgeben müssen. Integriertes Marketing endlich auch in der Realität ankommen,
gerade im Digital-Marketing und auf tech- ist weder etwas, was man Top-down muss das gesamte Unternehmen an einem
nologischer Ebene tut. Das ungenutzte Po- durchdrücken kann, noch lässt es sich Strang ziehen und sich dabei agil und
tenzial wächst beinahe täglich. Warum Bottom-up etablieren. Integriertes Marke- kooperativ zeigen. Das Gleiche gilt für Beaber greifen die Unternehmen nicht zu?
ting ist ein Leitbild, dem sich alle Beteilig- rater, Agenturen und Digital-DienstleisDie größte Hürde ist wohl, dass die Ver- ten öffnen und verschreiben müssen. Da- ter. Nur dann kann integriertes Marketing
◼
antwortlichen ihre lieb gewordenen Prin- zu muss man aber erst einmal über seinen wirklich gelebt werden.
I
Integriertes Marketing
Was andere schreiben
Simon Loebel,
United Digital Group
Wie sieht eine Agentur aus, die Unternehmen bei einem integrierten
Marketing unterstützen kann? Sie
verfügt über die analytischen Fähigkeiten, um Menschen und ihre momentanen Bedürfnisse – möglichst
in Echtzeit – zu verstehen. Sie denkt
nicht in Silos, sondern in strategischen Gesamtkonzepten: mit kreativer Finesse in Kreation, Technologie
und Mechanik.
Alexander Garkisch,
Teradata
Mit jedem Tag wird die Welt – und
somit auch das Marketing – digitaler.
Da sollte es doch möglich sein, diesen
Wandel zu nutzen, um Kunden gezielter anzusprechen. Tatsächlich aber
ändert sich der Alltag im Marketing
nur sehr langsam. Es kommen regelmäßig neue Kanäle und neue Herausforderungen hinzu. Am Ende besteht
das Risiko, dass der Marketeer die
Übersicht über seine Aktivitäten verliert und immer weniger argumentieren kann, welche Maßnahmen erfolgreich waren und welche nicht.
#Paid_Content
Zitat
120 der 344
„Online hat nur
einen Sinn für
uns, wenn der
stationäre Handel
profitiert. Rein
Online interessiert
uns nicht“
Tageszeitungsverlage in Deutschland bieten
inzwischen im Internet Paid Content an
Foto: Shutterstock/ CarmenKarin,Mitrija
Es ist schon auffällig, dass es für den
Begriff „integriertes Online Marketing“ kaum relevante Suchergebnistreffer gibt. Schaut man sich die rankenden Websites an, ist hier mit „integriert“ hauptsächlich die Nutzung
verschiedener Online-Kanäle gemeint.
Erschreckend, dass alle Inhalte produzieren wollen (377 Millionen Ergebnisse für „Content Marketing“),
sich aber anscheinend die Wenigsten
Gedanken um die Wünsche und
Bedürfnisse ihrer Kunden machen
(350.000 Ergebnisse für „integriertes Online Marketing“).
Quelle: BDZV
Foto: Rewe
Dominik Strzoda,
Dt. Institut für Marketing
Rewe-Chef Alain Caparros will den Weg seines
Mitbewerbers Real nicht mitgehen.
Quelle: Exciting Commerce
HAMBURG
'%#?jc^'%&+
FRANKFURT
(%#?jc^'%&+
MÜNCHEN
&&#?ja^'%&+
Die Konferenz für Trends
im Online Marketing
™Wir brauchen Buzz, keine Buzzwords –6j[`a~gjc\ol^hX]Zc8dciZciBVg`Zi^c\!
CVi^kZ6YkZgi^h^c\!HidgniZaa^c\!ZiX#
™Social Media Marketing bei Sky DeutschlandÄ7gVcY7j^aY^c\b^iHdX^VaK^YZd6YkZgi^h^c\
™Conversational Commerce auf mobile EndgerätenÄHiZ^\Zgjc\YZg8dckZgh^dcGViZ
Vj[bdW^aZc:cY\Zg~iZcb^i^ciZaa^\[email protected]]Z
Es referieren u.a.:
Andreas Ernst,
Managing Director,
Jung von Matt
Unser Moderator:
Selena Gabat,
Director Social
Media, Sky
Mirko Lange,
Gründer und
Geschäftsführer,
Scompler
Caroline Langer,
International
Marketing Manager,
iAdvize
Stefan Mennerich,
Direktor Neue
Medien, FC Bayern
München AG
Helmut van Rinsum,
Fachjournalist,
INTERNET WORLD
Business
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Veranstalter:
14.-15. Juni
2016
München
Highlights aus dem Programm:
Keynote: Driving business growth
in a multi-screen world
Dominik Wöber, Head of Performance Solutions – DACH & CEE
Google Germany GmbH
Zielgruppensegmentierung
entlang des
Conversion-Funnels
Malte Galus, Digital Advertising Manager
construktiv GmbH
FACEBOOK/
YOUTUBE/AMAZON:
Workshops
für Einsteiger und
“Professionals”
Kickstart Facebook
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Daniel Gorr, Head of Performance Marketing
E-Furniture Europe GmbH
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