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Vielfalt im Marketing
Welche Auswahl
stärkt mein
Business?
Editorial
Von App bis Social Media
Schlagworte wie Digital Marketing Center, Mobile Payment, Multichannel, Customer Relationship Management, Tablet Publishing oder
Social Media Monitoring machten die Runde und ließen kein Zweifel
daran, dass dass Marketing immer elektronischer wird. Zu Recht, denn
die Budgets bleiben meist gleich, Personalausstattung zumeist auch, so
dass Standardisierungen und Rationalisierungen bitter notwendig sind.
Müssen sich Marketer Sorgen machen? Ich denke nein, denn in der
Aufrüstung mit Software-Lösungen stecken viele Chancen: Prozesse
werden sicherer, wieder beherrschbarer und besser steuerbar. Auf der
anderen Seite ist definitiv kreativer Input gefragt, denn schöne Apps,
kluge Social-Media-Strategien oder geschickte Fragen in Sachen Kundenfeedback sind weiterhin gefragt. Das kann uns kein Programm
abnehmen.
Inhalt
Auch bei diesem Solution Forum in Frankfurt am 23. August
war wieder ein Trend omnipräsent: die Digitalisierung des Marketing. Kein Aussteller, der nicht IT-Lösungen für einen oder mehrere Glieder in der Prozesskette des Marketing präsentiert hat.
 2 Von App bis Social Media
 4Zukunftsfähiger Mix:
Über 200 Teilnehmer beim Solution Forum
Marketingkommunikation + Vertrieb
 5Im Gespräch – QuestBack:
„Die Krönung ist, wenn die Kunden eine
Rückmeldung erhalten“
 9News: Empfehlungen von capinio, communicode,
GIM, afc, XING und Schaffrath
12Checkliste – cobra:
Wie CRM erfolgreich wird
13Praxistipp – mpm:
Tablets – die digitalen Schweizer Messer
15Solution-Forum Ankündigung:
Dialogmarketing 2013
Ihr
Christian Thunig
Stellv. Chefredakteur absatzwirtschaft
IMPRESSUM
2
Themen*
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Organisationsentwicklung gestalten
Talent Management: Viel Lärm um nichts – und wie es
unspektakulär erfolgreich wird
Soziale Netzwerke in Unternehmen. Was sie bringen.
Wie sie einsetzen.
Performance Management: Warum die Linie es nicht mag.
Wie es wirksam wird.
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3
13.09.12 16:22
Rückblick
Zukunftsfähiger Mix
Über 200 Teilnehmer beim Solution Forum Marketingkommunikation + Vertrieb
Was sind die Erfolgshebel in der Marketingkommunikation und im Vertrieb in
Zeiten fortschreitender Digitalisierung? Auf dem gleichnamigen Solution Forum
erhielten mehr als 200 Spezialisten aus Marketing und Kommunikation Antworten
auf Fragen zum richtigen Maßnahmen-Mix. In praxisnahen Vorträgen und beim
Networking lieferten zahlreiche Experten Lösungsansätze und Tipps.
Wie die Zukunft des Tablet Publishing aussieht und wie Marketingabteilungen
mit Web-to-Print-Lösungen Prozesse optimieren und Kosten senken, verdeutlichte mpm. Schaffrath Medien gab Empfehlungen, wie eine mobile Website schon
mit einem kleinen Budget gelingt. QuestBack erläuterte, wie der Vertrieb durch
direktes Kundenfeedback effizienter wird. cobra präsentierte seine Lösung cobra
CRM PRO. Der Zukunft des Mobile Payment widmete sich afc Rechenzentrum.
Warum Online-Händler Produkt- und Kundendaten sowie Transaktionsprozesse
in Ihre Marketing- und Vertriebsabläufe integrieren sollten, erklärte communicode. capinio zeigte, wie Unternehmen in sozialen Netzwerken ihre Zielgruppe
definieren, selektieren und Streuverluste vermeiden. Neueste Erkenntnisse aus
der Kommunikationsforschung präsentierte GIM. Marc Tillmanns, Botschafter
XING Frankfurt, bot Einblicke in die Zukunft des deutschen Business-Netzwerks.
Eine Auswahl der wichtigsten Ergebnisse des Solution Forums Marketingkommunikation + Vertrieb finden Sie in diesem E-Journal.
4
Im Gespräch
»Die Krönung ist, wenn die
Kunden eine Rückmeldung
erhalten«
Die Fragen stellte Christian Thunig.
QuestBack hat sich als Anbieter für Enterprise Feedback
einen Namen gemacht, auch wenn im Zusammenhang mit
dem europäischen Marktführer dem einen oder anderen noch
der Name Globalpark insbesondere in Deutschland geläufig
ist. Nach dem Merger im Januar 2011 ist der IT-Anbieter für
Marktforschungssoftware aber erst recht erstarkt und hat im
Bereich Kundenfeedback-Management eine Alleinstellung.
5
Im Gespräch
»Echtzeit-Feedback liefert wertvolle Informationen über die Qualität von
Services und Produkten oder Kunden- und Mitarbeiterzufriedenheit.«
Herr Wippern, was würden Sie sagen, wenn Sie die Leistung
Ihrer Software Plattform in einem Satz beschreiben sollten?
Dirk Wippern: Mit QuestBack Feedback-Software verstehen
Unternehmen viel besser, wie ihre Kunden wirklich „ticken“,
und was sie tun können, um am Markt noch erfolgreicher
zu werden.
betroffene Unternehmen und über welche Devices und
Kanäle kann befragt werden?
Wippern: Die Lösungen starten bei circa 6 000 Euro und
sind nach oben offen. Die durchschnittliche Investition liegt
bei rund 20 000 bis 30 000 Euro. Der Vorteil von QuestBack
ist, dass unsere Kunden sowohl Unternehmenslösungen,
als auch kleine, abgeschlossene Projekte umsetzen können. „Think big, start small“ ist ebenso möglich wie eine
Integration unserer Feedback Lösung mit zum Beispiel bestehenden CRM-Systemen und die Befragung der Kunden
an allen Touchpoints mit verschiedenen Devices wie PC,
Notebook, Smartphone, Tabletts oder Papier. Auch in Social
Media Plattformen kann die QuestBack-Lösung integriert
werden. So können beispielsweise Facebook-Fans befragt
und profiliert werden.
Auf welche Anwendungsfelder bezieht sich das FeedbackManagement?
Wippern: Es gibt zwei Bereiche: Erst einmal die OnlineMarktforschung, die inhaltlich sehr stark in die Tiefe geht.
Wesentlich breiter in der Anwendung ist Echtzeit-Feedback,
das beispielsweise in Verkauf und Kundenservice eingesetzt
wird. Echtzeit-Feedback liefert wertvolle Informationen über
die Qualität von Services und Produkten oder Kunden- und
Mitarbeiterzufriedenheit. So wissen Unternehmen immer,
wo es gut läuft, wo sie sich verbessern können und wo die Erheben ist immer schön, aber was passiert mit den
Trends hingehen. Das ermöglicht zielgerichtetes Handeln in Feedbacks, wie können diese weiterverarbeitet werden?
Märkten,
die sich
immer
entwickeln
und
verändern.
Ein Echtzeit-Reporting
ist Bestandteil
der QuestDirk Wippern
(oben
im Bild)schneller
Director Customer
Service bei
QuestBack
refierierte Wippern:
über „Vertriebseffizienz
jenseits von CRM – Feedback
aus der Customer
Journey“ und zog damit viele Zuhörer in seinen Bann. Interessierte Solution-Forum-Teilnehmer
folgten
dem europäischen
für Informationen
Kundenfeedback. jeBack-Lösung.
Damit
sind alle Marktführer
relevanten
Systeme bis an den Stand, um Fragen zu klären.
Wie teuer sind Ihre Feedback-Management-Lösungen im derzeit für alle Beteiligten verfügbar. Viel entscheidender ist
Einstieg, wie aufwändig ist die Implementierung für das aber, dass wir auch in der Lage sind, Aktionen auf Basis
6
Impressionen
Im Gespräch
»Wenn die vorhandenen Kundendaten konsequent in die Befragung integriert werden, dann fühlen
sich die Kunden ernst genommen und engagieren sich gerne.«
von Befragungen auszulösen. So kann ein Servicemitarbeiter zu müssen und die Autowerkstatt fragt nach jedem Ölautomatisch informiert werden, wenn ein Kunde eine schlechte wechsel, wie es war. Das nervt doch auf die Dauer.
Produktbewertung abgibt, und sofort agieren. Es gibt ja bereits Wippern: Richtig, das nervt gewaltig. Besonders dann,
viele gute Beispiele, wie toller Service über Twitter & Facebook wenn Dinge gefragt werden, die das Unternehmen schon
funktioniert wie bei Dell, @telekom_hilft, @unitymedia_hilfe weiß und wenn jeder ständig über alles befragt wird. Unseund andere. Wir können solche Prozesse innerhalb und außer- re Kunden haben sehr gute Erfahrungen mit intelligenten
halb von Social Media mit Feedback-Dialogen
Dialogen und personalisierten Befragungen gemacht, die
QuestBack unterstützen.
Das Allerwichtigste ist natürlich, dass Unternehmen und auch noch über verschiedene Kanäle laufen und sich auch
Organisationen die Rückmeldung QuestBack
ihrer Kunden
auch wirk- Marktführer
immer nur
den gerade relevanten Sachverhalt beziehen.
ist europäischer
fürauf
Enterprilich hören wollen. Wenn das gegeben
ist, steht dem Erfolg mitDie
se-Feedback-Management
SitzFluggesellschaft
in Köln. Das Un- SWISS freut sich regelmäßig über mehr
nichts mehr im Wege!
als 30-prozentige
Rücklaufquoten. Wenn die vorhandenen
ternehmen bietet Befragungs- und
Feedbacksoftware
für Online-Marktforschung, Social
CRM, CustomerKundendaten
konsequent in die Befragung integriert werden
Welche Erfahrungen machen IhreExperience-Management
Kunden bezüglich der und
wieHR-Management.
zum Beispiel beim Kundenstatus, bei gekauften ProdukMit Software-Lösungen
von ten
QuestBack
Bereitschaft mitzumachen? Grundsätzlich
wird im Leben
oder beigewinnen
Antworten aus vorherigen Befragungen, dann
Erkenntnisse
erfolgreiche
der Kunden viel befragt: Im HotelUnternehmen
liegt immergesicherte
ein Bogen,
fühlenfür
sich
die Kunden ernst genommen und engagieren
Geschäftsentscheidungen.
im Unternehmen werden Mitarbeiter
befragt, in der Bahn sich gerne. Die Krönung ist natürlich, wenn die Kunden sogar
kreisen Berater mit ihren Bögen, man kann von keiner noch die Rückmeldung erhalten, was aus ihren Anregungen
Tagung oder Konferenz gehen ohne ein Feedback geben tatsächlich geworden ist.
n
Mehr Informationen zu QuestBack finden Sie unter: www.questback.de
7
Wir haben Marketing mobil verpackt:
absatzwirtschaft jetzt als App
tFür Prin und
nten
Abonne tglieder
i
DMV-M frei!
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Lesen Sie die aktuelle Ausgabe auf Ihrem iPad und
profitieren Sie zusätzlich von folgenden Funktionen:
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Weitere Informationen unter: www.absatzwirtschaft.de /app
8
↘
communicode realisiert Webauftritt für
BALLUFF
News
Mediterana-Fanpage
nutzt sogar Facebook
als Beispiel
Die Teilnehmer des Solution Forums hatten großen Informationsbedarf beim Thema Social Media.
Der Facebook-Auftritt der Urlaubs- und Wellnessanlage Mediterana wird seit Ende Juli 2012
von Facebook als Erfolgsgeschichte aufgeführt. Mit diesem Beispiel zeigt Facebook kleinen
und mittelständischen Unternehmen, wie der Social Media Auftritt gelingen kann. Betreut
wird das Mediterana dabei seit Juni 2011 von der capinio GmbH. Mit Erfolg: In zehn Monaten
konnten mehr als 25.000 Fans durch die professionelle Betreuung der Seite gewonnen werden.
Die Fanpage zählt laut Facebook in Deutschland zu den hundert aktivst genutzten
Facebook-Seiten kleiner und mittlerer Unternehmen. „Durch das rasante Wachstum und
die hohe Aktivität auf der Mediterana Fanpage, ist Facebook für uns zu einer tragenden
Marketingsäule geworden. Mit Facebook haben wir die Möglichkeit den Dialog auch nach
einem Besuch bei uns weiterzuführen.“ so Siegfried Reddel,
Geschäftsführer der Mediterana GmbH & Co KG. Automatische
Filterfunktionen sowie ein komplexes und nicht personen- sondern positionsgebundenes Zugriffsrechte-System sind notwendige Bestandteile eines Social-Media-Workflowmanagements
und machen das Rechtemanagement revisionssicher. Individuell
programmierte API-Schnittstellen erleichtern die System-Pflege.
www.capinio.de
BALLUFF, ein weltweit führender Hersteller von Sensortechnik, hat
seinen Internetauftritt überarbeitet. Technisch hatte sich BALLUFF
bereits im Vorfeld für das Enterprise-CMS OpenText entschieden. Bei
der Wahl des elektronischen Kataloges folgte BALLUF den Empfehlungen des E-Business-Dienstleisters communicode und entschied
sich bei der Ausspielung der Daten aus dem Product-InformationManagement-System (PIM) für infuniq Web. Der elektronische
Katalog stellt die Daten in gewünschter Form im Web dar. Statische
redaktionelle Inhalte werden ausschließlich über das CMS gepflegt.
Neben den Produktdaten und -dokumenten liefert infuniq Web
Strukturinformationen zur Suche und zur Anzeige von Produkten.
So ist hinterlegt, welche Merkmale in welchem Produktbereich als
Suchparameter für eine attributgesteuerte Suche dienen.
„Besucher der Webseite werden feststellen, dass Informationen
nun viel schneller zur Verfügung stehen. Die Basis haben wir mit
der Neuauflage aus ECMS und elektronischem Katalog gelegt“,
erläutert communicode-Geschäftsführer Axel Helbig. „In sehr enger
Zusammenarbeit und über kurze Abstimmungswege konnten die
hohen Anforderungen an das Projekt erfüllt werden“, so Hansjürgen
Eberle, Project Manager Corporate Processes and Organization
bei BALLUFF. Neben den bereits umgesetzten Länderauftritten
für Deutschland und die USA erarbeitet communicode zurzeit 18
weitere Länder-Rollouts.
www.communicode.de
9
News
↘
Bargeldlos bezahlen
Occupy meets Marktforschung
Der Unmut gegenüber dem Bankenwesen ist nicht nur in der Frankfurter Occupy-Bewegung spürbar, die gegen die Übermacht der Finanzindustrie und die ungleiche Verteilung
der Krisenkosten demonstriert. Auch in anderen Bevölkerungsteilen wächst diese Kritik.
Zur Erforschung dieser Stimmungslage hat die Gesellschaft für Innovative Marktforschung
(GIM) eine Grundlagen-Studie zur Occupy-Bewegung durchgeführt.
In der Marktforschung gibt es Rekrutierungs- und Datenerhebungsmethoden, die für viele Forschungszwecke sinnvoll sind. Der Zugang zu bestimmten
Zielgruppen wird dabei aber nur bedingt thematisiert. Schon bei der Planung
der Studie war deshalb klar, dass bei der Erforschung der Occupy-Bewegung
anders vorzugehen ist. Eine weitere Schwierigkeit entstand durch die Heterogenität und programmatische Unstrukturiertheit der Gruppe, die aus Marktforschungssicht zudem unerschlossen ist. Um die Akteure und Wortführer zu erkennen und für die
Gruppendiskussion zu gewinnen, war es notwendig, die Gruppenlogik zu verstehen. Es
galt, Barrieren zu überwinden, denn aus Aktivisten-Sicht sind Marktforschungsinstitute
auch Wirtschaftsunternehmen, die für Finanzinstitute arbeiten.
Mithilfe der Methode der teilnehmenden Beobachtung konnten die Forscher schließlich
zum Gruppenkern durchdringen. Hierfür hielt sich einer der Forscher eine Woche lang im
Occupy-Camp auf, führte Gespräche und knüpfte Kontakte. Die eigentliche Rekrutierung
war damit bereits Teil der Datenerhebung.
Ob Mastercard, Visa, EC-Karte oder American Express: Die
afc Rechenzentrum GmbH zählt zu den Pionieren im bargeldlosen Zahlungsverkehr und ist führender Netzbetreiber für die
bargeldlose Abrechnung über Software-Terminals. Das Leistungsspektrum umfasst die Zahlung am Point of Sale, OnlineZahlungen im E-Commerce und Mobile Payment via Notebook,
App oder iPad. Als Alleinstellungsmerkmal nennt Vertriebsleiter
Frank Schütt den technischen Vorsprung des Unternehmens und
verweist auf den afc-Rücklastschriftenservice. Dieses Verfahren
ermöglicht über ein Zentralkonto die direkte Verbuchung ins
Kassensystem des Kunden.
„Die Umsätze werden in einer Summe überwiesen, was eine
deutliche Absicherung für den Handel bedeutet“, so Schütt.
Dabei übernimmt afc das Rücklastschriftverfahren direkt als
Inhouse-System. Die für den bargeldlosen Zahlungsverkehr
erforderliche Hardware, etwa Terminals, stellen Partnerunternehmen, womit das gesamte Branchenspektrum abgedeckt wird. Auch die Software stammt von Partnern, die
sich mit der Entwicklung von
Branchensoftware befassen.
afc ist umfassend zertifiziert,
PCI-zugelassen und von der
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin)
genehmigt.
www.afc.de
www.g-i-m.com
10
News
Xing optimiert
Online-Bewerbungsprozesse
↘
Reiseplanung mit dem iPad
Marc Tillmanns, Botschafter der XING-Community
Frankfurt, über die Zukunft des Business-Netzwerks.
Online-Bewerbungen sind oft aufwändig. Jedesmal müssen Bewerber ihre Lebenslaufdaten aufs Neue eingeben. Je zeitintensiver das ist, desto höher ist die Abbruchquote. Dabei pflegen bereits allein im deutschsprachigen Raum mehr als 5,7 Millionen
Fachkräfte im Business-Netzwerk XING ein Mitgliederprofil mit allen relevanten
beruflichen Informationen.
Die XING AG und die Promerit HR + IT Consulting AG haben jetzt die Schnittstellenlösung „XING Connector“ geschaffen, mit der sich Bewerbermanagement-Systeme
mit XING verbinden lassen. Die Funktion „Bewerben mit dem XING-Profil“ erleichtert
Jobinteressierten den Online-Bewerbungsprozess: Per Klick werden die XING Profilinformationen in das Bewerbermanagement-System übertragen.
„Sehr viele interessante Kandidaten haben auf XING einen businessorientierten Lebenslauf angelegt, was die Plattform deutlich von privat ausgerichteten Netzwerken
wie etwa Facebook unterscheidet. Der XING Connector ermöglicht, diese Daten bequem
für Bewerbungen zu nutzen und stellt deshalb einen deutlichen Fortschritt beim Thema
Candidate Experience dar, so Andreas Schultejans, Partner bei Promerit HR + IT Consulting.
Schaffrath Medien, Anbieter von Multi-Media-Dienstleistungen,
hat gemeinsam mit der Best Of Travel Group zwei Apps zur Reiseplanung für Afrika und Australien entwickelt. Die Australien App
ist aktuell für die Wahl zur besten Reise-App nominiert.
Bei der Afrika-App „Reisekatalog vom Spezialisten“ handelt es sich
um eine PDF-App, die den aktuellen Katalog mit Reiseangeboten
für die Länder des südlichen und östlichen Afrikas wie Südafrika,
Namibia, Botswana Kenia oder Tansania präsentiert. Zielsetzung
bei der App ist es, die Akzeptanz von iPad-Apps für Planung und
Information von Reisen zu testen.
Die App „Australiens Südstaaten“ stellt darüber hinaus die Interaktivität für den Nutzer in den Vordergrund. Nach drei Monaten
im iTunes Store sind beide Apps erfolgreich positioniert. Wobei
die Afrika App täglich ungefähr ein Drittel mehr Downloads erzielt.
Beide Apps wurden von Schaffrath mit der Digital Publishing Suite
von Adobe umgesetzt.
Die Fernreise-Spezialisten der Best Of Travel Group verstehen sich
nicht als herkömmlicher Reiseanbieter, sondern legen den Fokus
auf Module, die in der Reiseplanung individuell zusammengestellt
werden können. Dieser Ansatz wurde bei der iPad-App für Australiens Südosten konsequent weiterentwickelt.
www.schaffrath.de
www.xing.com
11
Checkliste
Wie CRM erfolgreich wird
Damit CRM im eigenen Unternehmen erfolgreich wird, hat Cobra-Vertriebsleiterin Monika Mack einige wichtige Punkte:
1. CRM ist Chefsache, braucht aber die Basis
Betrachten Sie CRM als ganzheitliche Unternehmensstrategie, die das Management vorlebt. Aber je früher
Mitarbeiter in den CRM-Prozess einbezogen werden,
desto besser – so räumen Sie Vorbehalte aus und sorgen
für Rückhalt im Team.
2. Individuelle Ziele festlegen
Definieren Sie genau, was bis wann durch wen erreicht
werden soll und legen Sie Messgrößen fest.
3. Geschäftsprozesse analysieren
Sind Ihre Abläufe effizient? Setzen Sie Ressourcen richtig ein? Versuchen Sie nicht
zwingend, bestehende Abläufe abzubilden.
bank. Einheitliche und aktuelle Daten, die
eine eindeutige Kundensegmentierung
und somit eine zielgerichtete Bearbeitung
zulassen, sind unabdingbar.
4. Projektplanung und Realisierung
Durch die Abbildung der relevanten Prozesse
in einer geeigneten CRM-Software wird Ihr
Projekt zum Erfolg. Gemeinsam mit Ihrem
CRM-Consultant wird ein detaillierter Projekt-, Zeit- und Schulungsplan erstellt.
6. CRM muss leben und stetig wachsen
Nur die konsequente Pflege und der Aufbau von Kundendaten und Kundenwissen
sowie das konsistente Arbeiten mit dem
Softwaresystem sorgen für Langzeiterfolg.
5. Adressdatenbestand optimieren
Kernstück der CRM-Software bildet die Adressdaten-
7. Erfolgsmessung und Kontrolle
Am Ende der CRM-Einführung steht die Kontrolle der
Zielerreichung anhand der definierten Messgrößen.n
Mehr Informationen zu cobra finden Sie unter: www.cobra.de
12
Praxistipp
Tablets – die digitalen
Schweizer Messer
Ein Praxistipp von Thomas Müller, Geschäftsführer Online bei mpm Corporate Communication Solutions
13
Tablet-PCs sind zwar noch Newcomer, aber bereits seit ihrer
Markteinführung sehr beliebt. Durch ihr spezielles User-Interface
lässt sich Content multimedial und usergerecht aufbereiten. Als
„eigener Medienkanal“ halten Tablets deshalb immer mehr Einzug
in das Corporate Publishing vieler Unternehmen: Mobile Websites,
Magazin-Apps und sogar Geschäftsberichte-Apps entstehen.
Besonders beim Publizieren von trockenen und komplexen
Inhalten zeigt sich das bahnbrechende Veränderungspotential, das
von Tablet-PCs ausgeht. Das liefert die Berechtigung, Tablet-Apps
in jedes Kommunikations- und Marketingkonzept einzubinden.
Praxistipp
Die Besonderheiten von Tablet-PCs lassen sich aus
fünf Schlagworten ableiten:
1. Schnell: Ein Tablet-PC „erwacht“ per Knopfdruck
aus dem Standby und ist sofort einsatzbereit.
2. Einfach: Ist die Grundfunktionalität bekannt, ist es
kinderleicht, einen Tablet-PC zu bedienen.
3. Multimedial: Text, Bild, Audio und Video gepaart
mit Aktualität, Eindringlichkeit und der daraus resultierenden nachhaltigen Informationsvermittlung sind
der Schlüssel zu guter Kommunikation.
4. Mobil: Mit einem Tablet-PC kann man standortunabhängig Inhalte aus dem Netz abrufen.
5. Interaktiv: Diverse Anwendungsmöglichkeiten wie
Suchen, Finden, Kommunizieren, Termine verwalten,
Rechnen, Orientieren, Einloggen bis hin zu Arbeitsund Steuervorgängen machen das Tablet zum umfassenden Werkzeug für das Marketing.
Vorteile des App-Publishing
Herausforderung im Tablet-Publishing
Beispiel Mitarbeitermagazin: Mit einer App können
wichtige Botschaften multimedial aufbereitet werden.
Das führt dazu, dass sie beim Mitarbeiter besser in Erinnerung bleiben. Während des Lesevorgangs kann zudem direkt zum Dialog aufgefordert werden, per Kommentar, „Gefällt mir“-Button oder Umfrage. Auf diese
Weise hat der Mitarbeiter seine „Zeitung“ immer dabei..
Unternehmen, die Tablet-Publishing effizient und
gewinnbringend einsetzen wollen, stehen vor der
Herausforderung, Inhalte parallel für Print, Web und
Tablet-PCs aufzubereiten und mit einer durchdachten
Crossmedia-Publishing-Strategie ihre Zielgruppe(n)
über alle Medienkanäle hinweg zu informieren. Hier
ist eine große Portion Medien-Prozessmanagement
gefragt. Denn jeder Kanal ist seinem speziellen UseCase entsprechend zu bedienen, optimaler Weise
erfolgt das automatisch.
Beispiel Geschäftsbericht: Er soll das Unternehmen
samt seiner Leitlinien aktuell, eindringlich und attraktiv
darstellen – also multimedial, idealerweise mit Real-Time
Aktienkurs und News. Außerdem soll ein Geschäftsbericht
dazu anregen, sich interaktiv mit dem Unternehmen
zu beschäftigen und in den Dialog zu treten. Eine App
bietet all diese Möglichkeiten, eine Printversion hingegen
nur bedingt.
Im Vergleich zum Papier, das Informationen dokumentarisch darstellt, kann das Tablet dank seiner
zahlreichen Features mit einem Schweizer Messer
verglichen werden: Einfach aus der Tasche ziehen,
eine Anwendung wählen und sofort nutzen.
Mehr Informationen zu mpm finden Sie unter: www.digitalagentur-mpm.de
14
Themen*
Kundenservice 2.0: Unterschiedliche Kanäle für viele Bedürfnisse
MARKETING
Sprachanwendung, Sprachdialogsysteme „Was haben
Horrorfilme und Bankingsysteme gemeinsam?“
Eine Veranstaltung zum Thema
Du hörst mir nie richtig zu! Aus Beziehungen lernen
Dialogmarketing 2013
Dialog mit dem Kunden 2.0
Vertriebseffizienz mit CRM Unterstützung
27. September 2012, Frankfurt, Goethe-Universität
Offline Kampagnen, Online Medien und Social Media
Den Dialog stärken –
Kommunikationswege
effizient nutzen.
verknüpfen — Sinn, Unsinn und Möglichkeiten
Zielgruppen finden mittels SCORING B2B + B2C –
Rechtlich sicheres und erfolgreiches Dialogmarketing auch 2013
Newsletter-Marketing für KMU – Einfach, schnell und effektiv
Rock the inbox: Mehr Relevanz durch Automatisierung
und Individualisierung im E-Mail-Marketing
Wir zeigen Ihnen Lösungen, wie Sie Ihre Zielgruppe effizient
erreichen.
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QuestBack ist europäischer Marktführer für
Enterprise Feedback Management und bietet
Befragungs- und Feedbacksoftware für OnlineMarktforschung, Social CRM, Customer Experience Management und HR-Management. Mit
Software-Lösungen von QuestBack gewinnen Unternehmen gesicherte Erkenntnisse
für erfolgreiche Geschäftsentscheidungen.
Wir verbinden Kreativität mit Medienprozessen: mpm Corporate Communication
Solutions bietet nachhaltige Kommunikationsleistungen im Investor und Corporate
Publishing. Dabei fungiert mpm als kompetenter Kreativpartner und als erfahrener
Publishingsystem-Anbieter.
Die cobra GmbH ist seit 25 Jahren führender Software-Anbieter für das professionelle Kunden- und Kontaktmanagement. Bei
den innovativen CRM-Lösungen für den
Mittelstand legt cobra besonderen Wert
auf schnelle Effizienzsteigerung in Vertrieb,
Marketing und Service.
Schaffrath, 1743 als Buchdruckerei gegründet, ist heute ein allumfassender
Multi-Media-Dienstleister für Print, Web
sowie Mobile und bietet zukunftsweisende
Gesamtlösungen über alle Medienkanäle
hinweg. Schwerpunkt ist die Erstellung
komplexer Webauftritte mit Content Management Systemen wie bspw. Typo3.
Schaffrath erstellt bereits seit 2010 Apps
und mobile Webauftritte.
afc wurde 1997 gegründet und versteht sich
als Full-Service-Dienstleister zur Abwicklung
von bargeldlosem Zahlungsverkehr und bietet
seinen Kunden alles aus einer Hand wie Zahlungsverkehrsterminals, technischer Support,
Processing, Inkassoservice. Es gibt drei Säulen:
Das klassische Payment im Handel (POS),
das E-Commerce (Internet) und das Mobile
Payment (Akzeptanz und Payment).
communicode verbindet Menschen und
Technologien auf allen Ebenen für erfolgreiche E-Business-Lösungen mit Fokus auf
Product Information Management, Enterprise Content Management und E-Commerce.
16
Partner des Solution-Forums „Marketingkommunikation + Vertrieb“
Social Media Agentur
Die capinio GmbH bietet nachhaltige Social
Media Lösungen für Unternehmen. Frei nach
dem Motto „zuhören, verstehen, handeln!“
werden zielführende Strategien entwickelt und
umgesetzt, sowie das interne Know-How beim
Kunden auf- und ausgebaut.
K-1 BusinessClub, das Unternehmer-Netzwerk in Frankfurt.
+ Kontakte die Erfolg bringen
+ Full-Service Bürodienstleister
+ Bürovermietung
+ Seminar & Besprechungsräume
+ Parkplätze (Hanauer Landstraße)
Die GIM Gesellschaft für Innovative Marktforschung wurde 1987 gegründet und gehört zu den Top 10 der deutschen Marktforschungsinstitute. Wir forschen für nahezu
alle Branchen in über 30 Ländern , BTB und
BTC. Einige unserer Schwerpunkte: Food,
Pharma, Technik, Innovation, Automotive.
Eine Veranstaltung des
marketing-site.de ist die umfassende Informations- und Kommunikationsplattform
für Marketing- und Vertriebsprofis. In das
Portal integriert sind u.a. die Internetangebote der absatzwirtschaft, des pharma
marketing journals und marketingIT.
Der Fachverlag bietet anerkannte Informationsquellen für Spezialisten wie z.B. die
absatzwirtschaft, die Creditreform, KURS
und Der Aufsichtsrat. In einem sorgfältig
abgestimmten Informationssystem aus
über zwanzig Zeitschriftentiteln, OnlineServices, Fachbüchern, Veranstaltungen
und Seminaren überzeugen wir monatlich
tausende professionelle Nutzer.
Die absatzwirtschaft – Zeitschrift für Marketing (55. Jahrgang)aus dem Fachverlag
der Düsseldorfer Verlagsgruppe Handelsblatt ist mit einer verkauften Auflage
von rund 23.500 Exemplaren (IVW 2011)
Deutschlands führende Monatszeitschrift
für Marketing.
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