Psychologische Gesprächsführung

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Psychologische
Gesprächsführung
17.12.2012
HS 2012
Ablauf
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Rückblick Veranstaltung
Feedback Evaluation Veranstaltung
Patientenvideo
Psychotherapie heute: Beruf und
Herausforderung
RÜCKBLICK VERANSTALTUNG
Ziel der Veranstaltung
• Gespräche besser verstehen
• Kommunikationsfertigkeiten üben
• Formen von Gesprächen kennen
Inhalte
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Was ist psychologische Gesprächsführung?
Kommunikation und Beobachtung
Nonverbales Verhalten
Sprechen und Zuhören
Rückmeldung und Fragen
Rollenspiele
Verschiedene Formen der psychologischen
Gesprächsführung
FEEDBACK EVALUATION
VERANSTALTUNG
Rückmeldungen
• Aufgabestellung und Bewertungskriterien der
Übungen zu wenig klar
• Übungen brauchten mehr als 1h
• Kleingruppen mit Betreuung
• Schade, dass Veranstaltung nur ein Semester
• Übungen sehr interessant
• Guter Aufbau der Veranstaltung
PATIENTENVIDEO
Patientenvideo
• Rückmeldungen im Hinblick auf die Inhalte
der Veranstaltung
• Was wurde gut umgesetzt? Welche Punkte
weniger?
• Fragen
• Was nehmen Sie für sich persönlich im
Hinblick auf psychologische Gesprächsführung
mit?
PSYCHOTHERAPIE HEUTE
Psychologiestudium
• Erfüllte Erwartungen
• Enttäuschungen
Würden Sie sich nochmals für ein
Psychologiestudium entscheiden?
Fakten psychische Gesundheit
• 38.3% der erweiterten EU-Bevölkerung erkrankt
jährlich an einer psychischen Störung (Wittchen et al.,
2011)
• Angststörungen (14%), affektive Störungen
(7.8%), somatoforme Störungen (4.9%) und
Alkohol (3.4%)
• Frauen 2-3mal häufiger (ausser Alkohol und
psychotische Störungen)
• 2/3 aller psychischen Störungen bleiben
unbehandelt
• Nicht mehr psychische Störungen
Psychische Gesundheit in CH (Obsan, 2012)
• 74% der Schweizer Bevölkerung fühlen sich meist
psychisch gesund
• Abnahme um 1/3 von 2004 bis 2009
• 4% sind stark resp. 13% mittel psychisch belastet =
jeder sechste psychisch krank
• Frauen und Jüngere häufiger als Männer und Ältere
• Zw. 2006 bis 2010 Zunahme der Zahl der Behandlungen
in ambulanten Praxen um 9%
• 11 Milliarden Franken Kosten pro Jahr
• 42% der Erwerbstätigen sind bei der Arbeit hoher
psychischer Belastung ausgesetzt
Psychologieberufegesetz CH
• Inkrafttreten: geplant 1. März 2013
• Was ist es:
Ziel des Psychologieberufegesetzes ist es, den Schutz der
psychischen Gesundheit zu verbessern und Menschen,
die persönliche psychologische Dienstleistungen in
Anspruch nehmen, vor Täuschung zu schützen. Zu
diesem Zweck führt das Gesetz geschützte
Berufsbezeichnungen ein, schafft mit eidgenössischen
Weiterbildungstiteln ein verlässliches Qualitätslabel und
regelt die Aus- und Weiterbildung sowie die
Berufsausübung der psychologischen
Psychotherapeutinnen und -therapeuten.
Psychologieberufegesetz
• Ab 1. Januar 2013: „Psychologin“ als
geschützter Titel
• Psychologieberufegesetz auf:
http://www.admin.ch/ch/d/ff/2011/2707.pdf
Was kommt nach dem Studium?
Veränderungen in den letzten zehn Jahren
(Akademische Berufsberatung Bern, 2003)
- Zahl der Studierenden bei den Geistes- und
Sozialwissenschaftlern hat sich
überdurchschnittlich stark erhöht
- Lizentiat in Psychologie: 1991=236, 2000= 570
- Anzahl verfügbarer Jobs hält mit dieser
Expansion nicht Schritt
 Prognose: Übergang vom Studium ins
Berufsleben wird relativ schwierig bleiben
Anforderungen (Akademische Berufsberatung Bern,
2003)
-
54% Berufserfahrung
- 41% begonnene oder abgeschlossene
Weiterbildung
- Bereichsspezifische Anforderungen
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Lohnvorstellungen
PG-Stellen: http://www.svkp.ch/pg-stellen.php
Durchschnittslohn bei Beginn: zwischen 1000 bis
6000 Fr. brutto (bei 100% Pensum);
Westschweiz sind die Löhne tiefer
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Beschäftigungssituation der
Neuabsolventinnen und Neuabsolventen der
Psychologie 2005
(Bundesamt für Statistik, 2007)
429 PsychologInnen zur Beschäftigungslage befragt
(77% Frauen und 23% Männer)
 63% haben eine zusätzliche Weiterqualifikation
begonnen oder geplant
 68% der Psychologen hatten 2005 Schwierigkeiten
bei der Arbeitssuche - nur 38% der anderen
Universitätsabgängern
 Inadäquate Beschäftigung ist seltener geworden
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Beschäftigungssituation der
Neuabsolventinnen und Neuabsolventen
der Psychologie 2005
(Bundesamt für Statistik, 2007)
 Am
häufigsten arbeiten Psychologen 2005 im
Gesundheitswesen
 Bei 83% hat die aktuelle Tätigkeit etwas mit dem
Inhalt des Studiums zu tun
 Gut 1/4 als Praktikanten beschäftigt
 Mehr als die Hälfte sind unzufrieden mit dem
Einkommen
 Teilzeitbeschäftigung ist die Regel
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Fazit
- Mehr Probleme beim Einstieg ins Berufsleben als die
Gesamtheit der Hochschulabgänger
- Hauptbeschäftigungsbereiche: Soziale Dienste und
Gesundheitswesen
- Unterdurchschnittliches Einkommen
- Teilzeitbeschäftigung ist die Regel
 Trotzdem: Die meisten würden wieder Psychologie
studieren!
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VIELEN DANK FÜR IHR INTERESSE
UND ENGAGEMENT
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