Verschärfungen der Energieeinsparverordnung und ihre Folgen für

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Fachbeitrag
Energieeffizienz
Verschärfungen der Energieeinsparverordnung
und ihre Folgen für Bauherren und Hausbesitzer
Von Thomas Pongratz, Architekt, Bauphysiker (M.BP.), Diplom-Umweltwissenschaftler
Rund 40 Prozent des
Energieverbrauchs
und rund ein Drittel
der CO2-Emissionen
in Deutschland
werden von Gebäuden verursacht.
Deshalb bietet das
Thema „energieeffizientes Bauen“
enormes Potenzial,
die Abhängigkeit
von Energieimporten zu verringern
Thomas Pongratz, Architekt,
und die KlimaBauphysiker (M.BP.),
schutzziele zu
Diplom-Umweltwissenschaftler
erreichen. Geregelt
werden die energetischen Anforderungen an Gebäude
in der Energieeinsparverordnung (EnEV), die für fast
alle Bauten gilt, die beheizt oder klimatisiert werden,
und die dazu beitragen soll, ein behagliches Wohnund Arbeitsumfeld zu schaffen und die Heizkosten zu
reduzieren.
Bereits 2010 beschloss das Europäische Parlament, die
Energieeffizienz im Neubau schrittweise so weit
anzuheben, dass alle ab 2021 errichteten Gebäude den
Null-Energie-Gebäudestandard erreichen, also nur
noch so viel Energie verbrauchen, wie sie erzeugen.
Dies soll mithilfe mehrerer Novellen zur Energieeinsparverordnung realisiert werden. Nachdem 2009
und 2014 bereits zwei dieser Novellen
in Kraft getreten sind, stand ab 1.
Januar 2016 nun buchstäblich die
nächste Verschärfung diverser energetischer Anforderungen ins Haus.
Verbesserung des
Energiebedarfs um ein Viertel
Diese beziehen sich im Wesentlichen
auf den Neubau von Wohn- und Nichtwohngebäuden, wobei das Datum der
Bauanzeige beziehungsweise des
Bauantrags entscheidend ist. Liegt es
nach dem 1. Januar 2016, muss der
Energiebedarf des geplanten Gebäudes
um 25 Prozent verbessert sein. Dieser
errechnet sich aus nicht regenerativen
Energiequellen für Heizung, Warmwasser und Lüftung eines Wohngebäudes
anhand eines Referenzhauses, für das
die Wärmedurchgangkoeffizienten der
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Bauteile, die Anlagentechnik für Heizung und Warmwasserbereitung, die Luftdichtheit oder der Sonnenschutz genauer festgelegt sind. Anhand dieser Spezifikationen kalkuliert der Planer den
Primärenergiebedarf eines virtuellen Referenzhauses
mit identischer Fläche, Gebäudeform, Außenmaßen
und Ausrichtung.
Solidere Wärmedämmung
Zudem sieht die EnEV einen verbesserten Wärmeschutz der Gebäudehülle vor: Fassade, Dach, Fenster
und Bodenplatte eines Hauses sollten in der kalten
Jahreszeit so wenig Wärme wie möglich nach außen
verloren geht und im Sommer nicht zu viel Hitze
hereinlassen. Die EnEV-Höchstwerte für 2016 schreiben vor, dass der Wärmeschutz der Gebäudehülle
gegenüber den Richtwerten von 2014 nochmals um
25 Prozent verbessert werden muss. Auch hier gilt das
Referenzhaus als Maßstab.
Fazit: Obwohl die Verschärfung der EnEV die Baukosten um ein Vielfaches erhöht, weist sie in die richtige
Richtung. Deshalb sind vor allem die Architekten
gefragt, die Mehrkosten für die Energieeffizienz durch
die Verwendung kreativer Materialien und Konzepte
etwas abzufangen und mithilfe ausgeklügelter Energiekonzepte dafür zu sorgen, dass sich die Investition
so schnell wie möglich amortisiert.
fnahme eines
Thermografische Au
Einfamilienhauses
Architektur
Energieeffizienz
Architekturbüro Pongratz –
Entwurf, Planung und Beratung
Wo Ästhetik, Wirtschaftlichkeit und energieeffizientes Bauen Hand in Hand gehen
Auch beim Neubau des Regensburger Von-Müller-Gymnasium waren die Architekten um
Thomas Pongratz mit der Energieberatung für die energetische Sanierung des Gebäudes betraut
Thomas Pongratz ist nicht nur
Architekt, sondern auch Bauphysiker
und Diplom-Umweltwissenschaftler.
Zusammen mit den Mitarbeitern
seines 1995 gegründeten Architekturbüros setzt er Standards hinsichtlich
der Nutzung innovativer Energiesysteme und der Verwendung nachhaltiger Materialien bei den von ihnen
konzeptionierten Bauvorhaben.
Dabei beraten der in der Energieeffizienz-Experten-Liste eingetragene
Architekt und seine Mitarbeiter ihre
Kunden auch stets hinsichtlich der in
Frage kommenden Fördermittel und
stehen ihnen bei deren Beantragung
unterstützend zur Seite. Es ist Philosophie des Architekturbüros Pongratz, eine gebaute Umwelt zu
erschaffen, die den ästhetischen und
finanziellen Vorstellungen seiner
Kunden voll und ganz entspricht.
Die Energetische Sanierung der MFH Regensburg umfasste
die Energieberatung, Planung, Ausschreibung und Bauleitung
Architekturbüro
``
Energieberatung und Baubegleitung nach KFW - Richtlinie
Pongratz
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Energetische Optimierung im
Neubau und im Bestand
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Wärme- Feuchteschutz und ent„„ Kontakt
sprechende Untersuchungen im
Dr.-Gessler-Straße 10 a
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93051 Regensburg
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Wärmeschutz
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Erstellung der Wärmeschutz-Nachweise nach der EnEV
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Energetische Optimierung von
Gebäuden
``
Beratung und Planung zur Erstellung einer luftdichten
Gebäudehülle
Leistungsspektrum:
``
Ästhetische, technische und
wirtschaftliche Planung von
Wohn- und Nichtwohngebäuden
unter Einbeziehung nachhaltiger
Baumaterialien
``
Überwachung des Bauvorhabens
von den ersten Vorentwürfen bis
zur Vollendung
Die energetische Sanierung des Schwimmbads an der Fakultät Sport der Universität Regensburg
wurde unter der Leitung des Architekturbüros Pongratz 2014 fertiggestellt
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