BEIDE FOTOS: PETER FROMHERZ / MPI FÜR BIOCHEMIE Wissenschaftsgeschichte H I R N FO R S C H U NG NE U ROTRA N S ISTO R E N Wenn Welten verschmelzen Technologie-Utopisten sehen den Menschen künftig ersetzt durch einen mit so genannten Neurochips aufgerüsteten Übermenschen: den „Cyborg“. Nicht so schnell, hält Max-Planck-Direktor Peter Fromherz dem entgegen. Von Ulrich Kraft G laubt man dem schillernden amerikanischen Neuroinformatiker Ray Kurzweil, wird schon in rund dreißig Jahren nichts mehr so sein wie heute. Homo sapiens, so prophezeit der Seher vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Boston, werde in seiner selbst geschaffenen Technosphäre aufgehen und mit dem Computer verschmelzen. Ins Gehirn implantierte Neurochips sollen der begrenzten menschlichen Intelligenz auf die Sprünge helfen und eine neue Stufe der Evolution einläuten – der „Cyborg“ wird geboren. Peter Fromherz, Direktor am MaxPlanck-Institut für Biochemie in Martins- 74 ried bei München, hält von solchen Vorhersagen nicht viel: „Fakten werden mit Fiktion vermischt“, lautet seine Kritik. Dabei ist Fromherz selbst einer der Vorreiter bei dem Versuch, die Grenzen zwischen Biologie und Elektronik niederzureißen. Die von ihm bereits 1985 formulierte Frage, ob eine direkte mikroskopische Verbindung zwischen Neuronen im Gehirn und Siliziumchips im Computer möglich sei, kann er mittlerweile eindeutig mit Ja beantworten. Gemeinsam mit seinen Kollegen von der Abteilung für Membran- und Neurophysik hat der Forscher eine Hybridschaltung aus einem Netz von lebenden Nervenzellen und einem Halbleiter konstruiert, die unterei- nander Signale austauschen können. Dieser so genannte Neurotransistor verknüpft – so Fromherz – die „Wasserwelt des Gehirns mit der Siliziumwelt des Computers“ und beweist, dass neuroelektrische Systeme prinzipiell funktionieren. Computer wie Hirne arbeiten mit elektrischen Signalen. Und trotzdem sprechen beide Welten eine völlig unterschiedliche Sprache. Während Halbleiter ihre elektrischen Impulse mit Hilfe von Elektronen übertragen, kommunizieren Nervenzellen über sehr viel größere Ionen, geladene Atomrümpfe also. Fromherz überwand diese „Sprachbarriere“ mit einem eleganten Trick: Er koppelte Chip und Neuron über ein elektrisches GEHIRN & GEIST 03/2002 Geschlossene Gesellschaft: Kreisförmig angeordnete, jeweils durch fünf oder sechs mikroskopisch kleine Kunststoffstangen fixierte Schneckenneurone verbinden ihre Synapsen zu einem geordneten Netzwerk (Foto links). Direkt unter einem Zellkörper befindet sich jeweils ein Halbleiter als Impulsgeber – jede Änderung der angelegten Spannung verändert auch das ihn umgebende elektrische Feld. Dieses wiederum beeinflusst den Ionenfluss der Nervenzellmembran. Mit einem Spannungspuls am Chip lässt sich so im Schneckenneuron ein Aktionspotenzial auslösen, das über die Synapse zur nächsten Nervenzelle weitergeleitet wird. Dort registriert ein Feldeffekttransistor dieses Potenzial. Der Silizium-Nervenzell-NervenzellSilizium-Schaltkreis ist geschlossen. Auch ein Neuron aus dem Gehirn einer Ratte kann über elektrische Felder an eine Reihe von Feldeffekttransistoren gekoppelt werden (rechts). GEHIRN & GEIST 03/2002 Kommunikation zwischen den zwei Welten geht im Hintergrundrauschen unter. Im Neurotransistor beträgt der Abstand zwischen Nervenzelle und Halbleiter nur 50 millionstel Millimeter – weniger als ein tausendstel Haardurchmesser – und erlaubt so den Signalaustausch. Wegen der größeren Ähnlichkeit mit menschlichem Nervengewebe konzentrieren sich die Wissenschaftler mittlerweile aber auf ein System mit Rattenneuronen (siehe Bild rechts). Diese sind im Vergleich zu den Schneckenneuronen geradezu winzig, wodurch auch die Kopplung an den Halbleiter sehr viel schwächer ausfällt. „Da wir den Abstand zum Halbleiter aber nicht wesentlich verringern können, bleibt nur, Chips und Nervenzellen zu verbessern“, so Fromherz. Aus diesem Grund ist sein Institut wohl das einzige weltweit, in dem ein Genlabor und ein Reinst-Raum für Halbleiter Tür an Tür liegen. Im Genlabor sollen die Neurone der Ratten durch genetische Manipulation dazu gebracht werden, besonders viele und besonders durchlässige Ionenkanäle in der Nervenzellmembran zu bilden. Dies dürfte einen stärkeren Stromfluss und somit besseren Kontakt zur Elektronik ermögli- chen. Sollten Neurochips einmal in den Menschen eingebaut werden, wäre ein solcher Eingriff in unsere DNA laut Fromherz Voraussetzung: „Technisch wäre es eher ein kleines, ethisch natürlich ein weit größeres Problem.“ Grundsatzdebatten darüber, ob mikroelektronisches Menschentuning moralisch vertretbar ist, hält der 59-Jährige für deutlich verfrüht: „Langfristig glaube ich an den Hirnchip“, räumt er zwar ein, „in den nächsten Jahrzehnten wird es aber weder Hirncomputer noch Neurochips im menschlichen Gehirn geben.“ In München ist daher der Weg das Ziel. Die Forscher möchten herausfinden, wie größere Verbände von Nervenzellen untereinander Informationen austauschen, um so die Funktionsweise unseres Hochleistungsrechners unter der Schädeldecke besser zu verstehen. Erst durch das bioelektrische Interface wird es überhaupt möglich werden, große Gruppen vernetzter Neurone bei der Arbeit zu belauschen. Allerdings werkeln im Gehirn 100 Milliarden Nervenzellen, und jede einzelne kann mit bis zu 10 000 anderen über Synapsen in Verbindung stehen. Dieses gigantische System versuchen die 75 ▲ Feld. Im Gegensatz zu der bisher üblichen direkten Reizung mit Elektroden, bei der die Zelle angestochen wird, ist diese Art der Reizung „nicht-invasiv“. Dadurch wird eine Verletzung des Neurons und eine damit einhergehende Veränderung des Signalverlaufs vermieden. Die Martinsrieder Arbeitsgruppe konstruierte den Bio-Elektronik-Zwitter zunächst in der denkbar einfachsten Variante. Auf einem nicht einmal fingernagelgroßen mit Kollagen beschichteten Siliziumchip kultivierten die Münchner Forscher Neurone der Spitzschlammschnecke Lymnea stagnalis (siehe Bild links). Diese zeichnet eine für Nervenzellen geradezu gigantische Größe aus – 50 tausendstel Millimeter –, was sie besonders gut handhabbar macht. Die Ionenkanäle der Nervenzellmembran und der Elektronentransport im Halbleiter standen dabei direkt miteinander in Verbindung. Die erste funktionierende Schnittstelle eines lebenden neuronalen Netzes mit einem elektronischen Siliziumchip war geschaffen. „Funkkontakt“ besteht jedoch wirklich nur, wenn Zellwand und Chip möglichst eng aneinander liegen. Ansonsten wird das Signal zu schwach und die Wissenschaftsgeschichte Herr der Ringe: Max-Planck-Direktor Peter Fromherz leistet Pionierarbeit auf dem Gebiet der Verschmelzung von Biologie und Elektronik. Aus urheberrechtlichen Gründen können wir Ihnen die Bilder leider nicht online zeigen. Wissenschaftler am Max-Planck-Institut in winzigem Maßstab nachzubilden. Dass sich Neurone nur sehr ungern vorschreiben lassen, in welche Richtung sie sich auszubreiten haben, war bis vor kurzem eines der größten Probleme beim Bau des synthetischen Netzwerks. Mit Hilfe von auf die Leiterbahnen aufgebrachten Wachstumsfaktoren haben es Fromherz’ Doktoranden jetzt geschafft, auf einem Chip absichtsvoll geknüpfte Verbindungen zwischen einzelnen Nervenzellen zu züchten. Im Reinst-Raum wurde ein hochintegrierter Halbleiter mit mehreren tausend Kontaktstellen entwickelt. So entsteht ein halb elektronisches, halb organisches Miniaturhirn aus der Retorte, das Fromherz seinem Forschertraum näher bringen soll: „Ich möchte verstehen, wie ein Zellennetz lernt, wie sich im Geflecht der Neurone Gedächtnis bildet. Sechs Jahre hab ich bis zur Pensionierung noch Zeit – zehn wären mir allerdings lieber.“ Gemessen an der ungeheuren Komplexität des Kosmos im Kopf ist das semisynthetische Netzwerk der Martinsrieder Forscher zwar nur ein bescheidener Anfang auf dem Weg zum Cyborg. Grundsätzlich aber ist eine Verschmelzung zwischen Mensch und Maschine durch die Neuron-Halbleiter-Schnittstelle technisch realisierbar. Über elektrische Felder könnten Prothesenträger beispielsweise ein mit Elektromotoren ausgestattetes künstliches Bein direkt mit ihren Nervenimpulsen steuern. Mit Hilfe einer Videokamera ließen sich Bildsignale auf einen ins Gehirn eingepflanzten Chip übertragen, der die Impulse an den 76 visuellen Cortex weitergibt – Blinde könnten wieder sehen. Und würde nicht so manchem Computernutzer die Vorstellung gefallen, sein Elektrosklave könnte durch eine drahtlose Direktverbindung einfach seine Gedanken umsetzen – anstatt auf via Maus oder Keyboard übermittelte Befehle zu warten? Auch ihn habe am Anfang seiner Karriere die Vorstellung getrieben, „einfach einen Rechner ans Hirn zu löten“, gibt Peter Fromherz schmunzelnd zu, warnt aber gleichzeitig vor übertriebener Euphorie. „Zwischen dem Stand unserer Forschungen und den Ideen in den Köpfen klafft eine riesige Lücke.“ Was im Reagenzglas funktioniert, kann sich in der viel komplizierteren Welt des Körpers völlig anders verhalten. Ob eine Kopplung von elektronischen Bauteilen an echte Hirnstrukturen überhaupt möglich ist, liegt daher – so Fromherz – völlig im Dunkeln. Aller wissenschaftlichen Zurückhaltung zum Trotz birgt der am MPI gebaute Nervenzell-HalbleiterchipHybrid aber zumindest theoretisch ein enormes Potenzial. Eventuell könnte ein solches System die kognitiven Fähigkeiten des menschlichen Geistes einmal mit der Rechenpower des Computers vereinen. „Es hätte vielleicht unsere Intuition, aber die Genauigkeit und Geschwindigkeit eines Computers.“ Utopisten wie Ray Kurzweil stoßen indessen bereits das Tor zur Unsterblichkeit auf. Auf dem Gehirn ebenbürtigen Neurochips wollen sie all unsere Erinnerungen, Eigenheiten, Erfahrungen speichern. Das menschliche Bewusstsein verlässt seinen anfälligen Körper und findet dauerhafteren Unterschlupf auf der Festplatte. „Reine Science-Fiction”, dämpft Fromherz Erwartungen wie Ängste. Weder für diese noch für die nächste Generation sei eine Verbindung von Mensch und Maschine denkbar. Was ihn da so sicher macht? Seine langjährige Erfahrung: „Niemand auf der Welt ist weiter als wir, und daran können wir sehen, wie wenig weit wir sind.“ Kurzweils Traum von der Zukunft muss also wohl noch einige Jahrzehnte länger seiner Realisierung harren. ◆ Ulrich Kraft ist Mediziner und freier Wissenschaftsjournalist in Berlin. ANGE ME RKT! Lehren aus Erfurt Die Geschichte der Medien kennen wir als eine Abfolge technischer Entwicklungen – Buchdruck, Radio, Fernsehen, Internet. Sie entpuppt sich aber auch als eine Geschichte der Gewalt. In unseren Tagen wiederholt auf die Anklagebank zitiert: Videospiele. Dabei wissen wir längst, dass eine künstliche Wirklichkeit, die nur in unseren Köpfen existiert, den Ausbruch realer Gewalt fördern kann. So zog bereits vor über 200 Jahren ein Bestsellerroman europaweit eine Serie von Selbstmorden nach sich. Titel des Buches: „Die Leiden des jungen Werther“; Autor: ein junger Wilder namens Johann Wolfgang Goethe. Was war geschehen? Nie zuvor hatte ein Erzähler-Ich seine unerhörten Leidenschaften so direkt auf seine Leser übertragen. Einen entsprechenden autobiografischen Hintergrund vorausgesetzt, identifizierte sich mancher so stark mit dem unglücklichen Romanhelden, dass er ihm sogar in den Tod folgte. Heute bringen elektronische Medien noch weit plastischere virtuelle Welten hervor, und nach Erfurt sollten wir dringend über unseren Umgang mit ihnen nachdenken! Starrten wir in den ersten Tagen nach dem Amoklauf des Robert Steinhäuser nicht alle entsetzt auf die Mattscheibe? Auf sämtlichen Kanälen liefen als Erklärungsversuche diverse Videospiel-Massaker. Immer wieder ähnliche Bilder: In irgendwelchen dämmrigen Fluren zerplatzen unter den Maschinengewehr-Salven eines „Spielers“ die Körper zahl- wie namenloser „Gegner“. Was Goethe damit zu tun hat? Des schockierten Dichters eigene Erklärung für die durch seinen Roman ausgelöste Selbstmordwelle lautete, seine jugendlichen Leser glaubten offenbar, „man müsse die Poesie in Wirklichkeit verwandeln GEHIRN & GEIST 03/2002 und sich allenfalls selbst erschießen“. Recht hatte er! Werther bediente emotionale Urbedürfnisse des heranwachsenden Menschen: Verliebtsein, Leidenschaft und Aggression – in diesem Fall gegen sich selbst ausgelebt. Und das Besondere an Goethes Roman bestand eben darin, dass er all dies in eine sprachliche Form fügte, die sein damaliges Publikum völlig unvorbereitet traf. Von derart greifbar gemachten Emotionen war nie zuvor zu lesen gewesen! HERLINDE KOELBL / MIT FREUNDLICHER GENEHMIGUNG DER FRAUNHOFER-GESELLSCHAFT Hier liegt die Verbindung zur Tat von Erfurt. Fulminant appellieren NetzwerkBallerspiele wie „Counterstrike“ und ähnliche Produkte der heutigen Entwirklichungsindustrie an unser elementares Verlangen, Aggression auszuleben. Knapp eine Generation nach dem Einzug von Pacman und Supermario in die Kinderzimmer ist die Computertechnik so ausgereift, dass die erzeugten Welten die Wirklichkeit zum Teil ersetzen können. Wohlgemerkt: Das ist an sich gar nichts Schlimmes. Bei der Schulung von Piloten am Flugsimulator etwa profitieren wir von dieser Entwicklung – bei den im Handstreich per Joystick abgehandelten Tötungsorgien pubertierender Jugendlicher aber sicher nicht! Die technisch-mediale Entwicklung ist weder aufzuhalten noch lässt sich von vornherein etwas gegen sie einwenden. Gerade die elektronischen Medien tragen mit dazu bei, die reale Welt zu verbes- sern. Ohne Simulation wäre Wissenschaft heute nicht mehr denkbar. Neue Möglichkeiten werfen bereits ihre Schatten voraus. Schon in wenigen Jahren wird der sture Blick auf den Bildschirm durch eine Technik ersetzt sein, die weitere Teile unserer Sensorik mit einschließt: Wohin wir den Kopf auch wenden, die gerade gewählte künstliche Welt wird uns von allen Seiten umfassen – und dazu noch ertastbar sein. Die entsprechende Technik erlangt bereits Produktreife (Foto unten) und könnte zum Beispiel bei der Ausbildung von Chirurgen einen großen Segen bedeuten. In Hightech-Anzüge gesteckt, würden die Mediziner statt an Menschen aus Fleisch und Blut in einer annähernd perfekten virtuellen Welt komplizierte Operationen einüben. Doch blicken wir schon jetzt auf die Kehrseite dieser Medaille. Auch das Aufspüren und freizeitliche Exekutieren des „Feindes“ – man braucht nur eine andere Software einzuspielen – wird dann abermals um eine Stufe realer! Noch wissen wir nicht genug darüber, wie die Gehirne Heranwachsender auf das Miterleben und aktive Simulieren von Gewalttaten in virtuellen Welten reagieren. Kaum ein Experte bezweifelt jedoch noch, dass in künstlichen Wirklichkeiten ausgelebte Aggression im Einzelfall auch reale Gewalt nach sich zieht. Der Mechanismus erweist sich als derselbe wie zu Goethes Zeiten: Erreicht ein Medium eine neue Perfektionsstufe, indem es Realität und Virtualität noch subtiler miteinander verschmelzen lässt, und wird darüber auch Aggression in einer neuen Dimension künstlich erlebbar, dann gibt es Opfer – und zwar reale! Erfahrungsgemäß machen sich Jugendliche neue Medien schneller zueigen als Erwachsene. Die von Politikern eingeforderte Indizierung einschlägiger Program- Schöne neue künstliche Welt: Was bringt uns die virtuelle Zukunft? GEHIRN & GEIST 03/2002 Carsten Könneker Stellv. Chefredakteur me kann daher nur wenig ausrichten, so wünschenswert eine konsequente Umsetzung wäre. Auch eine verantwortungsvollere Selbstkontrolle der Hersteller und Altersklassifizierungen auf den Verpackungen verhindern nicht, dass fragwürdigste Software-Produkte weiterhin unter den Schulbänken die Runde machen. Um nicht böse überrascht zu werden, müssen wir die Heranwachsenden bei ihren Ausflügen in die Virtualität begleiten! Darin besteht die größte Chance zur Eindämmung jugendlicher Gewaltausbrüche, wie sie in Erfurt ihren bislang blutigsten Höhepunkt fanden. Hier sollten auch die professionellen Erzieher Unterstützung finden. Die Politik ist gefordert, Strukturen für eine entsprechende Lehrerfortbildung zu etablieren. Beispielsweise könnte jede Schule aus den eigenen Reihen medienbeauftragte Pädagogen berufen, die regelmäßig über den Stand der technischen Möglichkeiten auf dem Laufenden gehalten werden und schultypenübergreifend ihre Erfahrungen beim Dialog mit den Schülern austauschen. Außerdem gilt es, konkretes Handwerkszeug bereit zu stellen, die Schüler an einem besonders sensiblen Punkt überhaupt zu erreichen. Denn bei dem notwendigen Dialog über unseren Umgang mit der Virtualität geht es eben auch um das Stillen von zum Teil sehr intimen Bedürfnissen. Gehirn&Geist begleitet die Diskussion. Namhafte Experten werden bei uns weiterhin über neue psychologische wie neurobiologische Erkenntnisse berichten – gerade auch im Hinblick auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen. ◆ 77