Architektur Journal

Werbung
Architektur Journal
Internationales Fachmagazin
Frühjahr / Sommer 2011
Vorwort
Sehr geehrte Leserinnen,
sehr geehrte Leser
Mit jeder Ausgabe unseres Fachmagazins versuchen wir,
aktuelle Trends in der österreichischen Architekturlandschaft aufzuzeigen und einen Überblick über Konzepte
sowie über laufende und bereits realisierte Projekte zu
bieten. Wir wollen neueste Entwicklungen präsentieren,
die auf den unterschiedlichsten Sektoren neue Maßstäbe
setzen.
Gebäude mit öffentlicher Widmung werden ebenso
vorgestellt wie infrastrukturelle Bauwerke oder Wohnbauten. Der Fokus der Planer liegt dabei auf den unterschiedlichsten Schwerpunkten, beispielsweise angeführt
seien hier Ökologie, Stadtplanung, technische Konstruktion, soziale Elemente u. v. m.
Das Internorm Fensterbuch.
Die ganze Auswahl von Europas führender Fenstermarke.
Fenster von Internorm erfüllen höchste Ansprüche an Qualität, Design und Sicherheit.
Das neue Fensterbuch bekommen Sie jetzt bei Ihrem Internorm-Partner.
2
www.internorm.at
„ALS DESIGNPAPST
EMPFEHLE ICH DIE
FENSTERBIBEL
VON INTERNORM.”
Architektur ist mehr als das Planen und Bauen von
Gebäuden. Wie kaum eine andere Disziplin nimmt sie gestaltend und vermittelnd Einfluss auf die kulturelle und
gesellschaftliche Entwicklung unserer Zeit. Der Architekt
beeinflusst durch sein Schaffen, durch die Umsetzung
seiner Ideen und Vorstellungen den Prozess kulturellen
Wandels und kann als Trendsetter und Wegbereiter architektonischen und städtebaulichen Fortschritts verstanden werden. Als Experte steht er zwischen Baukunst
aktuellen oder historischen Zuschnitts auf der einen und
angewandter Technik auf der anderen Seite. Diesen Wandel sowie die Synergie zwischen kultureller Entwicklung
und schöpferischer Gestaltung versuchen wir, in unserem Architektur Journal anhand aktueller Beispiele zu
beleuchten.
Neben Architekten, Baumeistern, Planern und Bauingenieuren sollen mit unserer Zeitschrift auch jene angesprochen werden, die als Zuseher und Interessierte am
Prozess des Bauens und der Gestaltung der Umwelt und
der Umgebung teilnehmen und deren Interessenschwerpunkt auf hochwertiger Architektur und ihrem inhaltlichen Umfeld liegt.
Architektur Journal informiert über das Architekturschaffen in umfassender Form. Aktuelles Baugeschehen
und repräsentative Bautätigkeit werden ins Blickfeld gerückt. Ausgewählte Projekte veranschaulichen das breite
Spektrum des Themas Architektur. Es werden Funktionalität, baukonstruktive Besonderheiten, Wirtschaftlichkeit und energetische Aspekte berücksichtigt. Dabei sind
wir um reiche Bebilderung bemüht, um die neuen, in der
Bauwelt gesetzten Akzente auch lebendig darstellen zu
können. Architektur Journal versteht sich als Informationsmedium und als Mittler.
Den LeserInnen danken wir sehr herzlich für ihr Interesse. Weiters möchten wir auch Architekten und Verantwortlichen aus der Baubranche für die enge Zusammenarbeit Dank sagen.
Herbert Klüber
und das Architektur Journal-Team
3
Inhaltsverzeichnis
&
gestaltet
t
r
e
fi
a
r
g
o
t
fo
FLY E R
R K ATA LO G ER
E
LD
FO
S
G
IL IN
TT E
P LA K ATE M AE N A N ZE IG E N FL U G B LÄ R E N TE
R
PA
Ü
S
H
N
C
A
S
O
TR
R
B
E N IN S E R ATE
E IN LA D U N GIN U N G S B IL D IH R LO G O BA N N E R
E
IH R E R S C H TE A N IM ATI O N E N W E BIR TS & .. .
W E BAU FT R IT N G E N - FÜ R K FZ / T- S H
B E S C H R IF TU
TR A IT S
R BU N G P O R R
E
W
E
R
IH
N
N ZE
IT E
IH R E R E FE R E TE R IO R IH R E M ITA R B EE H M E N
IN
N
TE
R
K
TE
U
N
D
U
O
R
R
P
E N S IT ZF Ü R IH
IH R E N FI R M
Vorwort
3
Architektur Journal
Europazentrale Stadlbauer
6
Jungwirth & Unterberger Architekten
Bildungscampus Nordbahnhof
7
Porr Projekt und Hochbau AG
Alpenmilch Salzburg
8
Architektur Journal
Wohn-und Bürohaus Neutorgasse, 1010 Wien
9
RATAPLAN-Architektur ZT GmbH
Um- und Erweiterungsbau Saalbacher Hof
10
Architektur Journal
Neubau Lagerhalle & Bürogebäude Wien11 + Büroumbau Wien 7
14
Architekt DI Franz Berzl
Das Tirol Panorama, innsbruck
16
stoll.wagner ztgmbh architekten
Reihenhausanlage, 1220 Wien
25
BKK-3 Architektur ZT GmbH
Perinatalzentrum Salzburg
26
pm1 projektmanagement
Gmeindezentrum , Hintersee
27
pm1 projektmanagement
Holztechnikum, Kuchl
28
pm1 projektmanagement
Linzergasse 11
30
Architektur Journal
Kempinski Residences
32
Kempinski Residences
Tux Center
33
Gsottbauer architektur.werkstatt
Neubau Apre`Skilokal-Restaurant „Der Schwarzacher“
37
Architektur Journal
Hotel Erzherzog-Johann, Bad Aussee
43
Architekten Scheicher ZT GmbH
Schloß Arenberg, Salzburg
44
Architekten Scheicher ZT GmbH
Kolpinghaus, Hallein
45
Architekten Scheicher ZT GmbH
Villa Seilern, Bad Ischl
46
Architekten Scheicher ZT GmbH
Romantikhotel Gmachl, Elixhausen
47
Architekten Scheicher ZT GmbH
Österreichische Botschaft New Delhi
55
Architekt DI Christian Bodem
Moderne Architektur in Grödig
58
Wohnbau-Genossenschaft Bergland Gen.mbH
Modern wohnen in Hallein
59
Wohnbau-Genossenschaft Bergland Gen.mbH
Kindergarten Drasenhofen
61
Abendroth Hartl Architekten
Tiergartenstraße Innsbruck
64
beaufort Architekten ZT GmbH
Neubau Cyprian-Fröhlich-Schule, Fügen
67
Scheitnagl Architekten
Kultur- und Veranstaltungszentrum KIWI Absam
68
Scharfetter-Rier Architekten
Bäckerei Gragger & Cie Holzbackofen GmbH
70
Architekt DI Jürgen Radatz
[Box 09] Modulare Raumkonzepte für die Zukunft
72
Viereck Architekten ZT-GmbH
Umgestaltung eines Wohnhauses, Wien
74
Veronika Vogelauer Architekten
Schwimmbad mit Gartenhaus
75
Veronika Vogelauer Architekten
Impressum
79
Architektur Journal
Inserentenverzeichnis
81
Architektur Journal
Inserentenverzeichnis
82
Architektur Journal
www.derart.at
4
5
Jungwirth & Unterberger Architekten
Porr Projekt und Hochbau AG
PPP BILDUNGSEINRICHTUNG NORBAHNHOF
CAMPUS GERTRUDE
FRÖHLICH-SANDNER
DI(FH) Ewald Schmidl
PUCH-URSTEIN
Die neue Europazentrale im Technologiepark Puch-Urstein.
Das Grundstück befindet sich in einer sensiblen Lage,
unmittelbar am Rande eines geschützten Waldriegels
östlich der Salzach. Die Zufahrt zur neuen 3-geschoßigen Unternehmenszentrale liegt in der Mittelachse
des Gebäudes und führt über die breite, neu angelegte
„Rennbahn-Allee“.
Das Bauvolumen von 3o.ooo m³ ist in unterschiedlich
hohe Baukörper gegliedert, welche den einzelnen Abteilungen zuzuordnen sind. Der helle Putz, die gegliederten Glasflächen und das dunkle Sockelgeschoss der
INFOBOX
Jungwirth & Unterberger
Zillnerstraße 9
A-5020 Salzburg
Tel.: +43 (0)662 / 84 57 55
E-mail: [email protected]
6
Ausstellung, bestimmen das äußere Erscheinungsbild.
Hinter der zentralen 3-geschoßigen Glasfassade befindet
sich das großzügige Stiegenhaus mit Durchblick zum
angrenzenden Wald. Das offene Stiegenhaus, übergroße
Gänge, lichtdurchflutete Gemeinschaftsräume, Büros mit
großteils vorgelagerten Terrassen, begrünte Dachflächen
sowie der Einbezug der umliegenden Natur in die äußere
und innere Architektur bieten den ca. 12o Mitarbeitern eine
hervorragende Arbeitsatmosphäre, ideal für kreative Ideen.
Sowohl die projektierten Kosten als auch die vorgesehene Bauzeit, konnten trotz zusätzlicher Wünsche der
Bauherrschaft eingehalten werden.
Projektinformationen
Planung: Architekten Jungwirth & Unterberger
Mitarbeiter: Ing. Klaus Windbrechtinger
Planungsbeginn:
Baubeginn: Fertigstellung: verbaute Fläche: umbauter Raum: Nutzfläche: Tiefgarage: Investitionskosten: Juni 2oo8
Juni 2oo9
September 2o1o
ca. 2.525 m²
ca. 3o.o2o m³
ca. 4.796 m²
(inkl. ca. 1.ooo m³ Ausstellung)
für 44 PKW
ca. EUR 1o.ooo.ooo,--
Im zweiten Wiener Gemeindebezirk wurden auf rund
14.000 m2 eine Ganztagsvolksschule, ein Kindergarten,
ein gemeinsam genutzter Freibereich und zwei Turnsäle
errichtet. Der Bildungscampus Nordbahnhof beinhaltet
eine 17-klassige Ganztagsvolksschule mit 420 Kindern
und einen 11-gruppigen Kindergarten mit 250 Kinder. Die
gesamten Außenanlagen wurden gemäß den Vorgaben
der Landschaftsarchitektin DI Lacina sowie in Abstimmung mit der MA42 hergestellt. In Summe stehen den
Einrichtungen 6.500 m2 Freifläche zur Verfügung.
Die Erschließung erfolgt über einen überdachten Vorplatzbereich mit separaten Eingängen für die Einrichtungen. Durch seine räumliche Ausbildung und die
auffallende V-Stützenkonstruktion des darüber liegenden
Baukörpers der Volksschule wird ein städtebauliches
Signal gesetzt. Die Pausen- und Erschließungsflächen
sind durch großzügige vertikale Durchbrüche und darüber angeordneten Glasdachkonstruktionen belichtet
und gegliedert. Zwei Atrien schaffen zusätzlichen Raum.
Jeder Ebene sind Freiflächen in Form von Pausenterrassen,
die mit dem Garten durch Freitreppen verbunden sind,
zugeordnet. Die Erschließung des gesamten Komplexes
erfolgt horizontal durch ein Mittelgangsystem, dass als
integrativer Pausen- und Kommunikationsbereich ausgebildet ist.
Die Gründung erfolgte über SOB – Pfähle, Pfahlroste und
einer durchgehenden Bodenplatte mit 30 cm Stärke.
Das Kellergeschoss, welches nur zu ca. 1/3 auf der Flä-
che des Erdgeschosses vorhanden ist, wurde als „Weisse
Wanne“ ausgebildet. Der überwiegende Teil des Gebäudes wurde als Stahlbetonskelettbau mit Ortbetonstützen
hergestellt.
Die Ausbildung der Fassaden erfolgte mittels Stahlbetonparapeten, 18 cm Wärmedämmung mittels Steinwolle
sowie eine Sichtverkleidung aus Alucobond in A6C0 Oberfläche. Die Fensterkonstruktionen bestehen aus einem
Pfosten – Riegelsystem mit thermisch getrennten Aluminiumprofilen sowie Einsatzelementen zur Öffnung der
Flügel. Sämtliche Räumlichkeiten erhielten Raffstore als
Sonnenschutz. Über den Haupterschließungsflächen in
den jeweils letzten Geschossen befinden sich großzügige
Glasdächer. Um die Belichtung bis in das Erdgeschoss
zu leiten, wurden unterhalb der Glasdächer zusätzliche
Atrien geschaffen.
INFOBOX
Porr Projekt und Hochbau AG, Abtlg. Hochbau 3
Absberggasse 47
A-1103 Wien
Tel.: +43 (0)50 / 626 - 0
E-mail: [email protected]
Web: www.pph.at
Energiepfähle
ENERCRET GmbH
Bundesstraße 20
A - 6832 Röthis
T 0043 (0)5522 41526 - 404
www.enercret.com
®
®
[email protected]
7
ARCHITEKTUR JOURNAL
RATAPLAN-Architektur ZT GmbH
Logistikgebäude
Alpenmilch
Salzburg GmbH / Salzburg
WOHN- UND BÜROHAUS
Mit dem Umbau und der Erweiterung der Produktionsgebäude und dem Neubau eines Logistikzentrums gibt die
Alpenmilch Salzburg GmbH der zeitgemäßen Produktion
und Distribution von Milch mitten in der Stadt Salzburg
neuen Raum.
Die städtebauliche Leitidee besteht aus dem Verschwenken des Neubaus hinter den Altbestand, und dem funktionalen Verbinden mit dem Neubau. Bis zur ehemaligen
Mittelmauer des Straßentraktes wurde das Gebäude
erhalten, gestalterisch klar durch eine Fuge vom Neubau getrennt, und mit Adaptern – den Raum-Boxen - mit
dem Neubau verknüpft. Durch das Zurückschwingen des
Baukörpers entsteht eine platzartige Straßenerweiterung, die zur Belebung des Viertels beiträgt. Durch die
Verlängerung der Straßenfassade wird der Außenbezug
für die Wohnungen und Büros optimiert. Der entstandene
Vorplatz bietet Raum zum Verweilen und dient als Treffpunkt und der Kommunikation.
Gebäudemaße: L 150m, H 12m
Kühlregallager:L 76m, H 24m
Baukörper / Einbettung in die Umgebung / Fassade
Die differenzierte Anordnung der Baumasse passt das
großformatige Industrievolumen in die kleinteilige, heterogene und innerstädtische Umgebung ein. Entlang der
Rosa-Kerschbaumer-Straße beträgt die Gebäudehöhe
durchgehend 12m, zurückversetzt beim Lagerteil 19,5m.
Mit der Situierung der „belebten“ Räumlichkeiten für
Büro, Mitarbeiter, Shop und Milchbar an den Gebäudeenden und als öffentliche Plätze gestalteten Vorbereichen
ist das große Volumen nicht abweisend und anonym, sondern überschaubar strukturiert. Einblicke und Ausblicke,
Beleuchtung und die Eingänge beleben den Gesamtkomplex. Ein Screen aus naturbelassenen lasergeschnittenen
Alu-Paneelen spannt sich zwischen diesen beiden Enden
über die gesamte Strassenfront. Repräsentation, Transparenz, Lichtdurchlässigkeit und Sonnenschutz werden
in einer Form vereint.
Ökologische, soziale und regionale Nachhaltigkeit
Durch die zurückgenommene Gebäudehöhe, der Außengestaltung, vor allem aber durch die Lärm- und Abga8
1010 Wien, Neutorgasse
seminimierenden Unterbringung der Produktionsabläufe
wurde Rücksicht auf die Bewohner der umgebenden
Wohnbauten genommen. Die gebäudetechnischen Anlagen wurden hinsichtlich der Versorgungsstrukturen für
Wasser, Abwasser, Wärme und Stromversorgung an die
bestehenden lokalen Einrichtungen angeschlossen.
Die Kälteanlagen wurden als NH3-Anlagen im Bestand
neu gestaltet, die gesamte Kälteverteilung im Neubau
erfolgt dadurch NH3-frei mittels Wasser. Keine NH3Austrittsgefahr für die Anrainer. Weiters sind alternative
Systemvarianten (Abwärmenutzung, Wärmerückgewinnungen, Solare Brauch-Warmwasserbereitung, u.s.w.),
genutzt worden. Der positive Effekt der Anlage für den
Nutzer liegt vor allem in der neu geschaffenen Möglichkeit größere Mengen der täglich anfallenden Rohmilch
zu verarbeiten. Durch die Erhöhung der Produktionsund Logistikleistung wurde der Mitarbeiterstand sogar
erhöht.
Mit seinen 2600 Bauern als Genossenschaftseigner,
deren Familien, den 175 Mitarbeitern, den Vertragsmonteuren und -spediteuren sichern die wirtschaftlichen
Aktivitäten der Alpenmilch Salzburg GmbH die Lebensgrundlage für ca. 10.000 Menschen im Bundesland
Salzburg dauerhaft.
Fertigstellung: 2011
Bruttogeschoßfläche: 21.700 m�
Der städtebauliche Maßstab der benachbarten Gründerzeitbauten wird durch die „3-Teilung“ Neubau-VorplatzAltbau aufgenommen, die Struktur der ehemals drei
Grundstücke bleibt trotz einer gemeinsamen Bebauung
im Straßenzug erhalten. Der lichtdurchlässige Kubus
belebt mit den Sonnenschutz-Elementen aus Streckmetall sowohl tagsüber als auch nachts den Außenraum: am
Tag glitzert er in der Sonne und in der Nacht strahlt er
wie ein Kristall.
INFOBOX
RATAPLAN-Architektur ZT GmbH
Margaretenstrasse 20/3
A-1040 Wien
Tel.: +43 (0)1 / 544 06 25
E-mail: [email protected]
Web: www.rataplan.at
9
ARCHITEKTUR JOURNAL
Um- und
Erweiterungsbau
Saalbacher Hof
Saalbach
Die Wurzeln des Hauses liegen im 17. Jahrhundert.
Jakob Dschulnigg heiratete 1808 die Tochter des Dorfschmieds, der in diesem Haus wohnte und eine Schmiede betrieb. Der Sohn Dschulniggs übernahm dann die
Schmiede und betrieb sie noch Jahrzehntelang. 1927
baute die Familie die Schmiede zu einer Pension um, für
die sie 1932 die Genehmigung zum Betrieb einer Fremdenpension erhielt. Die Genehmigung zu einem Hotelbetrieb erhielt dann 1950 Hans Dschulnigg.
Der Nordtrakt des Hotels Saalbacher Hofes entstand
1962, 1964 das Freibad, 1969 das Café und 1970 wurde
der Après-Ski-Club und Nightclub Castello eröffnet. Eine
nochmalige Erweiterung des Nordtraktes zum Tannhof
erfolgte 1971, der durch einen Gang mit dem Hauptgebäude verbunden wurde. Zur Verschmelzung beider Häuser kam es mit der Gründung der Saalbacher Hof Hotel
GesmbH & Co KG 1974. 1992 übernahm Sohn Hannes das
Unternehmen und es folgten weitere Bauerweiterungen:
10
ARCHITEKTUR JOURNAL
1998 das Felsenhallenbad, 2001 der Bau eines zweiten
Personalhauses, 2002 Umbau des Tannhofs und im April
2010 der umfassende Um- und Neubau für knapp neun
Millionen Euro. Das ZT Büro Moser/Jaritz übernahm für
den Um- und Erweiterungsbau Saalbacher Hof die umfassende geologische Baubegleitung.
Aufgrund der Hangfußlage des Erweiterungsbaues
waren konstruktive Böschungssicherungsmaßnahmen
(vernagelte Spritzbetonwand mit Ankerbalken) mit einer
max. Höhe von bis zu 18 m notwendig. Durch die frühe
Einbindung des Ingenieurbüros konnten bereits in der
Planungs- und Projektsausarbeitung, die Böschungssicherungs- als auch Gründungsmaßnahmen innerhalb
weniger Wochen realisiert werden.
In den Aufgabenbereich von ZT Büro Moser/Jaritz fiel die
Bodenerkundung und Berechnung der Sicherungsmaßnahmen in Form eines geologisch- geotechnischen Gutachtens und einer erforderlichen Detailplanung, sowie
die Ausschreibungen für die Spezialtiefbauarbeiten und
deren Bauaufsicht.
Der Saalbacher Hof präsentiert sich nun mit 90 Einheiten, davon 33 neue Deluxe Zimmern, Junior Suiten und
Suiten.
Neue Restaurants, Terassencafe mit Grill, Wintergarten
Cafe`mit Tagesbar, Wirtshaus mit Schützenstube sowie
der Apre`s Ski- und Nightclub „Castello“.
11
ARCHITEKTUR JOURNAL
ARCHITEKTUR JOURNAL
Höck Inserat 90x60 7/09
14.07.2009
ZIMMEREI.
HOLZHÄUSER.
BESUCHEN SIE UNSERE NEUE HOMEPAGE
12
14:05 Uhr
Seite 1
Höck Holzbau GmbH
A-5751 Maishofen · Saalhofstraße 7
Tel.: 06542/68238
[email protected]
WWW.HOECK-HOLZBAU.AT
13
Architekt DI Franz Berzl
NEUBAU LAGERHALLE
& BÜROGEBÄUDE
Wien 11
Die Lagerhalle musste vom ehemaligen Betriebsgelände
des Südbahnhofes übersiedeln und wurde durch eine
Lackierhalle und eine Werkstättenhalle ergänzt. Das neu
geplante Bürogebäude klammert sich - orthogonal zum
Straßenverlauf - um eine Ecke der Lagerhalle, die sich
ohne städtebauliche Richtung in das Grundstück zwängt.
Der im Verhältnis zu den Hallen kleine Verwaltungstrakt
soll sich durch seine klare und einfache Form gegenüber
diesen behaupten können. Für den Metall verarbeitenden
Betrieb wurde in den öffentlichen Bereichen unbehandelter Stahl als Gestaltungselement verwendet (Wandverkleidungen, Stiegengländer).
Projektinformationen
Architekt DI Franz Berzl
BÜROUMBAU
Wien 7
Die wesentliche Bauaufgabe war die zielführende Leitung
der Besucher durch die Gestaltung des Eingangsbereiches / Empfang sowie die Neugestaltung des Besprechungsraums und des Chefbüros mit zeitgemäßer
Haustechnik-Infrastruktur.
Als vorrangige Gestaltungselemente wurde die CI-Farbe
orange und tragende Baumaterialien (Stahl, Beton) verwendet. Durch die neue Situierung des Eingangs wurde der direkte Blick zum Empfangspult gewährleistet.
Vorgelagert befinden sich der Besprechungsraum samt
Wartebereich. Das Stehpult ist ein Sichtbeton-Objekt, die
Wandverkleidung sind unbehandelte Stahlplatten.
Entsprechend der geradlinigen Struktur eines der ersten
Stahlbetonbauten Wiens, in dem sich das Büro befindet,
wurden die Einrichtungsgegenstände als kubische Elemente geplant.
Projektinformationen
Bauherr: Fröhlich & Locher und Partner ZT GmbH
gestaltete Fläche: ca. 150 m2
Bauherr: Werner & Weber GmbH
Nutzfläche Lagerhalle, Lackierhalle: ca. 3500 m2
Nutzfläche Bürogebäude: ca. 500 m2
INFOBOX
Architekt DI Franz Berzl
Schottenfeldgasse 78 / 3 / 7
A-1070 Wien
Telefon +43 (0)1 / 526 72 81
E-mail: [email protected]
14
bad heizung pool
12 x in Österreich
Tel.: 03152 9002 0
www.KROBATH.at
15
stoll.wagner ztgmbh
DAS TIROL PANORAMA
Innsbruck
Neubau Ausstellungsgebäude am Bergisel
Adaptierung Kaiserjägermuseum
Das Land Tirol, vertreten durch die Landesbaudirektion,
Abteilung Hochbau, ist Auftraggeber des Neubaus `Ausstellungsgebäude am Bergisel` und der Adaptierung des
bestehenden `Kaiserjägermuseums`.
Das vorliegende Projekt wurde am 05. 10. 2006 im Rahmen eines EU-weiten Architektenwettbewerbes unter 74
eingereichten Arbeiten als Siegerprojekt ausgewählt und
von der Jury zur Ausführung empfohlen.
Ziel des Wettbewerbes war die Ermittlung eines Vorentwurfes für ein realisierbares Projekt, aufbauend auf der
Umsetzung des Raum- und Funktionsprogramms, der
16
stoll.wagner ztgmbh
Berücksichtigung der besonderen topografischen und
städtebaulichen Lage und der Beziehung zur denkmalgeschützten, historischen Bausubstanz im Bestand und in
den angrenzenden Fremdliegenschaften.
Die denkmalpflegerischen, landschaftsgestalterischen
und städtebaulichen Rahmenbedingungen erforderten
besonders feinfühligen Umgang mit den Baumassen. Es
wurde ein äußerst sensibler Umgang mit dem historisch
wichtigen, unter Denkmalschutz stehenden Baubestand
und dem historisch wie auch landschaftlich bedeutsamen
Ort erwartet.
Die wesentliche gestalterische Absicht bei der äußeren
Erscheinung war die Schaffung eines klaren zurückhaltenden Baukörpers mit dezenter Höhenentwicklung aus
Sichtrichtung Bergisel bei gleichzeitiger skulpturaler
Präsenz Richtung Osten zu den tangierenden Hauptverkehrsrouten der Inntal- und Brennerachse.
Der von oben eingeschossige Museumsbau belegt als
flacher Solitär die östliche Hangkante zur Sillschlucht.
17
stoll.wagner ztgmbh
stoll.wagner ztgmbh
Schindler Aufzüge und Fahrtreppen GmbH (4 Fahrtreppen und Aufzüge 5300 + 2400)
Das dominante Volumen des Hüllkörpers für das Riesenrundgemälde wird abgesenkt in einer Geländemulde zur
Sillschlucht angeordnet und verweist als zylindrischer
Gebäudesockel auf seinen Inhalt. Der oberste Teil des
Zylinders verschwindet im Flachbau an der Hangkante.
Das Abrücken des oberirdischen Baukörpers vom historischen Bestand erfolgt in respektvollem Dialog zu diesem
- gleichzeitig entsteht ein großzügiger Vorplatz zwischen
Alt- und Neubau mit freier Sicht über das Inntal. Das
Gesamtensemble zwischen Urichhaus, Neubau und Altbau mit dem zentral liegenden Andreas-Hofer-Denkmal
erhält einen klaren außenräumlichen Abschluss.
Ausstellungsräumen. Der vertikale Raumfluss wird in die
unterirdische Verbindung zwischen Neu- und Altbau weitergeführt. Entlang dieser mit Rolltreppen erlebnisreich
gestalteten Kernzone des Museumsbaues ergeben sich
vielfältige Sichtbezüge innerhalb des Gebäudes sowie
nach außen in den umgebenden Landschaftsraum.
Die Innere Gestaltung des Neubaues ist bestimmt von
der vertikal organisierten Erschließungszone zwischen
Rundgemälde und den ebenfalls versenkt angeordneten
Funktionell schließt an das weit ausladende Vordach der
Gastronomiebereich mit dem Restaurant für 100 Besucher an. Von der Eingangszone mit anliegender Verwal-
18
Durch diese Entwurfshaltung wird sehr bewusst auf den
Ort reagiert – das neue Ausstellungsgebäude geht sowohl in seiner äußeren Erscheinung als auch durch seine
innere Organisation einen bewussten Dialog mit dem
speziellen Bauplatz ein.
19
stoll.wagner ztgmbh
stoll.wagner ztgmbh
Umwelt/Energie/Effizienz
Ausführung der MDF Möbel sowie der Möbel in Mineralwerkstoff - Firma Tschapeller
tungseinheit führt die zentrale Erschließungshalle nach
unten. Im ersten Untergeschoß sind die Ausstellungsräume mit unterirdischer Anbindung an den Altbau angeordnet. Das Rundgemälde wird, bedingt durch die Dimensionen des Bildwerkes vom zweiten Untergeschoss aus
erschlossen.
Durch die Ausnutzung der steilen Hanglage sind alle Erschließungsbereiche mit Tageslichtanbindung gestaltet.
INFOBOX
stoll.wagner ztgmbh architekten
Bachlechnerstraße 23
A-6020 Innsbruck
Tel.: +43 (0)512 / 28 35 53 19
E-mail: [email protected]
Web: www.stoll-wagner.at
20
Die versenkt angeordneten Ausstellungsbereiche sind
gemäß den technischen Anforderungen mit Kunstlicht
ausgeleuchtet.
Schindlers moderne Aufzugsanlagen und
intelligente Steuerungssysteme helfen,
Energien effizient zu nutzen.
Für einen umweltbewussten
Umgang mit Ressourcen.
www.schindler.at
Der Bestandsbau des historistischen Kaiserjägermuseums wird über das adaptierte bestehende Untergeschoß
an den Neubau unterirdisch angebunden und von diesem
aus erschlossen. Weitere Adaptierungsmaßnahmen sind
der Einbau eines Personenaufzuges zur behindertengerechten Erschließung sowie der Anbau einer kleinen
WC-Einheit ostseitig am Untergeschoß. Ansonsten wurde
der Altbau in seiner typischen Erscheinung belassen.
Der gesamte Museumskomplex ist behindertengerecht
erschlossen. Auch für das Rundgemälde ist, durch den
Einbau eines Treppenplattformliftes, ein behindertentauglicher Zutritt möglich.
21
Neubau Museum am Bergisel in Anbindung an das denkmalgeschützte Kaiserjägermuseum
FOAMGLAS® dämmt und schützt den „Mythos Tirol“
Das Innsbrucker Büro stoll.wagner realisierte als Sieger eines europaweiten Architektur-Wettbewerbs den Museumsneubau „Das Tirol
Panorama“ an der historischen Stätte am Bergisel. Die planerische Aufgabe war komplex: Es galt landschaftliche, topographische und städtebauliche Vorgaben zu berücksichtigen. Das neue Museum am Bergisel sollte eine ausdrucksstarke architektonische Sprache sprechen und
zum Gesamtensemble des bestehenden Kaiserjägermuseums passen. Die architektonische Qualität des Neubaus ist unbestritten und weithin sichtbar. Ein Baukörper mit klaren Linien belegt als flacher Solitär die östliche Hangkante. Von den Hauptverkehrsrouten der Inntal- und
Brennerachse zeigt der Bau skulpturale Präsenz. Der zylindrische Baukörper, der den oberen Teil des Neubaus trägt,
ist in einer Geländemulde abgesenkt.
Herzstück des Museums: das Panorama einer Schlacht
Der Gebäudezylinder bildet das eigentliche Herzstück des neuen Museums. Dort befindet sich das Hauptexponat Riesenrundgemälde, das
die 3. Bergisel-Schlacht thematisiert und als Sinnbild der Tiroler Freiheitsliebe gilt. Mit der grössten Museums-Klimatisierungsanlage Europas,
so Architekt Philipp Stoll, wird das über 100 Jahre alte Gemälde vor Temperaturschwankungen bewahrt. Die Wärmedämmung des Baukörpers – FOAMGLAS® Sicherheitsdämmstoff – schafft die baulichen Voraussetzungen für ein stabiles, museumsgerechtes Innenraumklima.
Wie so oft, erweist sich FOAMGLAS® Innendämmung im Wandbereich auch im Falle des Betonzylinders als optimale EnergiesparLösung. Schliesslich soll die Klimatisierungsanlage sparsam betrieben werden. Dies ist dank des hohen, jahrzehntelang gleichbleibenden
FOAMGLAS® Wärmeschutzes gewährleistet. Die bautechnische Qualität und Funktionssicherheit dieser Innendämmung bürgt für einen
optimalen Schutz der Bausubstanz. Aufgrund der Materialstruktur aus Millionen Luft einschließender Glaszellen ist die Dampfsperre
bereits eingebaut. Mit dem dampfdicht verklebten Dämmstoff bleiben die entsprechenden Bauteile frei von Kondensat. Feuchte- oder
Schimmelschäden sind damit ausgeschlossen und die besten Voraussetzungen zum Schutz des empfindlichen Rundgemäldes geschaffen.
Museumsdach: Langlebigkeit garantiert
Das Flachdach des Betonzylinders wurde als FOAMGLAS® Kompakt-Gefälledach ausgebildet. Alle Schichten – Rohbetondecke, Wärmedämmung aus Gefälleplatten und Abdichtung – sind wasserdicht miteinander verklebt. FOAMGLAS® Gefälleplatten
werden mit unterschiedlichen Neigungen objektspezifisch gefertigt und stellen eine schnelle, problemfreie Entwässerung sicher.
Auf dem Kompaktdach des Museumszylinders ist eine Gummigranulatmatte verlegt, die auf Abstandhaltern ein Stahlgitterrost trägt.
Man mag einwenden, dass den Flachdächern ein schlechter Ruf anlastet. Zu Unrecht. FOAMGLAS® Kompaktdächer sind auf Dauer
dicht und sicher. Sie halten bei richtiger Ausführung praktisch ewig, was sich ökonomisch wie ökologisch auszahlt. Das vorteilhafte Ergebnis der Kosten-Nutzen Bewertung überzeugte nicht zuletzt auch die Verantwortlichen des Museums am Bergisel.
Anbindung an den Bestandsbau Kaiserjägermuseum
Neben dem Museumsneubau befindet sich im Gesamtensemble das denkmalgeschützte Kaiserjägermuseum. Beide Museen
sind durch einen unterirdischen Ausstellungsbereich miteinander verbunden. Das Dach des erdeingebundenen Baukörpers
ist als begeh- und befahrbare Fläche ausgebildet. FOAMGLAS® ist aufgrund seiner Dämmleistung und einer wesentlich
höheren Druckfestigkeit als andere Dämmstoffe für diesen Einsatzbereich bestens geeignet. Bei einem nicht mehr frei zugänglichen Bauteil sind die „inneren Werte“ des Dämmsystems von entscheidendem Vorteil. Das betrifft die Resistenz gegenüber schädlichen Einflüssen, sei es Lasteinleitung, Erddruck, Bodenorganismen, Schädlinge oder Grundwasserbelastung.
Unsichtbarer Brandschutz
Im „Tirol Panorama“ – als zentraler Ort der europäischen Geschichte – wird mit einer hohen Besucherzahl gerechnet. Ein anspruchsvolles Brandschutzkonzept ist wichtig für die Evakuierung von Personen und Kulturgütern, die Einwirkungen durch Feuer, Russ, Löschwasser kaum standhalten. Mit der europäischen Brandklassifizierung A1 (nichtbrennbar) entspricht FOAMGLAS® den verschärften Anforderungen des vorbeugenden Brandschutzes. Schaumglas ist nichtbrennbar und der einzige Dämmstoff, der weder glimmt noch qualmt. FOAMGLAS® verzögert die
Geschwindigkeit der Brandentwicklung. Dies verschafft im Brandfall Zeitgewinn zur Bekämpfung des Feuers und erleichtert eine Evakuierung.
Gibt es einen besseren Dämmstoff?
Das Thema Wasser- und Dampfdichtigkeit von Schaumglas kam zur Sprache sowie Druckfestigkeit, guter Wärmeschutz, Brandschutz und Langlebigkeit: FOAMGLAS® wartet mit Vorteilen auf, die das Material in ihrer Summe einzigartig machen. Hingewiesen sei auch auf die Formbeständigkeit, die Resistenz gegenüber aggressiven Stoffen (z.B. Säuren) sowie gegenüber Nagern und
Insektenbefall (kein Verrotten). Der Sicherheitsdämmstoff FOAMGLAS® überzeugt auch als baubiologisch gesunder Baustoff. Er
besteht aus reinem Glas und ist frei von Schadstoffen. Zur Herstellung wird vorwiegend hochwertiges Recycling-Glas verwendet.
Viele Baufachleute haben sich ihre Meinung gebildet und stehen aus guten Gründen mit einer klaren Entscheidung zu FOAMGLAS®.
Anwendung FOAMGLAS®
Wanddämmung innen
ca. 750 m², Typ T4+, 180 mm
Kompaktdach befahrbar ca. 1100 m², Typ S3, 240 mm
Spezialdachkonstruktion ca. 2170 m², Typ T4+, 240 mm (Gefälledachsystem Tapered Roof)
Am Bau Beteiligte
Objekt
Ausführungsjahr
Bauherrschaft
Architekten
Bauleitung/Projektmanagement
Unternehmer/Verarbeiter
Systemberatung FOAMGLAS®
22
Neubau Museum am Bergisel - „Das Tirol Panorama“
2009–2010
Land Tirol
stoll.wagner ZTGmbH, Innsbruck
Baumgartner Helmut Ing. GmbH, Innsbruck
H. Ploberger GmbH, Innsbruck
FOAMGLAS®
Manfred Malojer, Pittsburgh Corning GmbH
23
stoll.wagner ztgmbh
BKK-3 Architektur ZT GmbH
Dort, wo gebaut wird.
Weltweit.
ALPINE Bau GmbH · ZNL Tirol
Messerschmittweg 13 · 6175 Kematen · Telefon +43 5232 3333-0
www.alpine.at
Compac Förderbandtechnik im Museum „Das Tirol Panorama“
Die Firma Compac genießt bereits seit mehreren Jahren einen guten Ruf im Bau von Einstiegsförderbändern für Sesselbahnen, Zubringerförderbändern und Förderbänder für Skihallen bzw. Vergnügungsparks.
Aufgrund der grossen Erfahrung im Personentransport wurde die Firma Compac von einem Planungsbüro kontaktiert, um über die Möglichkeit eines Förderbandeinbaus in einem Museum zu sprechen.
Aufgrund einer Steigung von 3% zwischen dem Kaiserjägermuseum und dem neuen Museum „Das Tirol
Panorama“, musste eine Lösung für den einwandfreien Ablauf eines Besuches im Museum gefunden werden.
Nachdem die Projektanten und Architekten alle möglichen Optionen verglichen hatten, entschieden sie sich für
ein Förderband. Die Firma Compac konnte die Ausschreibung für das spezielle Förderband im Innenraum des
Museums gewinnen. Am 12. März 2011 öffnete das Museum „Das Tirol Panorama“ seine Tore für das Publikum.
Das neue Haus schickt seine Besucher auf eine interessante Zeitreise durch die wichtigen Stationen der
Tiroler Geschichte und Kulturgeschichte. Der Bergisel erhält eine gelungene architektonische Attraktion.
Das Förderband bringt die Besucher entlang der Tirolsagen zurück zum Rundgemälde. Es hat eine Länge von
40,5 Meter und musste den Fundamenten angepasst werden. Seine Nutzbreite beträgt 1 Meter und ermöglicht eine komfortable Beförderung für alle Personen; auch für Personen mit Kinderwagen und Personen mit
Handicap (z.B. Rollstuhlfahrer). Das Förderband wird über einen Radarsensor in Betrieb gesetzt und nach
einer einstellbaren Nachlaufzeit automatisch gestoppt. Der Antrieb erfolgt über einen geräuscharmen Getriebemotor mit einer Leistung von 11kW. Die Geschwindigkeit kann stufenlos reguliert werden. Die Steuerung
erfolgt über eine Touch-Screen-Einheit mit integrierter Fehleranalyse, welche sich im Nebenraum befindet.
Die konstruktive Herausforderung bestand darin, die Übergänge zwischen Förderbandteppich und Holzboden
so gering wie möglich auszuführen, um Stolperstellen zu vermeiden. Diese Bauweise ermöglicht einen problemlosen seitlichen Zu- bzw. Ausstieg der Besucher entlang des Förderbandes. Eine elegante Lösung wurde
gefunden, da alle Sichtteile der Konstruktion aus patiniertem Material angefertigt wurden. Somit entstand eine
wunderbare Abgrenzung zwischen Holzboden und Förderband. Ein wichtiger Aspekt für den Einbau waren die
Sicherheitseinheiten. Am Ende des Förderbandes befindet sich eine Sicherheitsausfahrt, welche das Förderband bei geringem Krafteinfluss (<50 N) zum Stillstand bringt. Zusätzlich kontrolliert ein Sicherheitssensor den
Bandeinlauf. Es konnte bei diesem Projekt all die jahrelange Erfahrung in Punkto Sicherheit eingebracht werden.
Die Firma Compac bedankt sich für die gute Zusammenarbeit mit dem gesamten Ingenieuren-Team und bei der
Landesregierung Tirol, sowie der Stadt Innsbruck.
24
REIHENHAUSANLAGE
1220 Wien
Errichtet wurde eine Eigentumswohnanlage mit insgesamt 9 Wohneinheiten. Es gibt 2 unterschiedliche
Haustypen die mosaikartig zusammengefügt wurden. Der
zweigeschossige Haustyp ist klassisch als Maisonette
ausgebildet mit einem hohem Eingangsbereich der mit
einer Lichtkuppel hell ausgeleuchtet wird, während der
dreigeschossige Typ durch seine Lichtfülle besticht. Über
verschiedene Lufträume gelangt immer Licht ins Haus.
Somit sind die innen liegenden Bäder hell belichtete Teile
der Innenraumgestaltung. Der Heizwärmebedarf wurde
auf den Standard eines Niedrigenergiehauses ausgelegt.
In Hinblick auf die Bauausstattung wurde ein gelungenes
Verhältnis aus Kostenoptimierung einerseits und Verwendung von Qualitätsstoffen und -produkten andererseits gewählt.
Der zweigeschossige Wohnungstyp A mit Kellergeschoss
besitzt ein großzügig angelegtes Erdgeschoss mit Terrasse, Eigengarten und Vorgarten. Im G1 befindet sich
der Abstellraum, 3 Zimmer sowie das Badezimmer. Auf
der Galerie ist ein separater Arbeitsbereich vorgesehen
der durch den Lichteinfall der Lichtkuppel mit genügend
Tageslicht ausgeleuchtet wird.
Der Typ B besteht aus drei Vollgeschossen, einem Kellergeschoss, einem Vorgarten einer private Gartenflächen.
Im ersten Obergeschoss befinden sich zwei Zimmer, ein
Bad und ein Abstellraum. Das 2.OG beinhaltet eine großzügig gehaltene Dachterasse , ein Schlafzimmer und ein
Duschbad. Als Besonderheit ist es beim Typ B möglich im
Luftraum des Lichthofes einen Homelift einzubauen.
Der Typ C besitzt zwei Vollgeschosse, ein hohes Kellergeschoss, einen Vorgarten und eine hofseitige Gartenfläche. Er grenzt an die überdachten Autoabstellplätze
an, über welchen sich eine große Terrasse befindet. Die
Split-Level Erschließung ermöglicht interessante Raumabfolgen. Somit befinden sich im EG die Küche und das
Wohnzimmer etwa 160cm über dem Gelände. Das großzügige OG hat 4 Zimmer, einen Abstellraum, ein Bad und
ein abgetrenntes WC.
Der Wohnungstyp D hat zwei Vollgeschosse plus Kellergeschoss und besitzt ein großzügig gehaltenes Erdgeschoss mit Terrasse, Eigengarten und einem Vorgarten.
Über die an der Außenwand liegende Stiege gelangt man
ins 1.OG, das mit 3 Zimmern, separatem Arbeitszimmer
und Badezimmer etwas kleinteiliger gehalten ist.
Projektinformationen
Standort: Anzahl Einheiten: Bauherr: Planung: Baubeginn: Bauende: Donaustadt 1220 Wien,
Habe-die Ehre-Gasse 14-30
Reihenhausanlage, 9 Wohnungen
ÖVW Bauträger GmbH 1160 Wien
BKK-3 ZT GmbH 1140 Wien
Juni 2009
Oktober 2010
INFOBOX
BKK-3 ARCHITEKTUR ZT-GmbH
Missindorfstraße 10/4
A-1140 Wien
Tel.: +43 (0)1 / 78 69 393-0
E-mail: [email protected]
Web: www.bkk-3.com
25
pm1 projektmanagement
pm1 projektmanagement
Projektinformationen
Errichtungskosten: 3,02 Mio Euro
exkl. Einrichtungen
Baubeginn:
15.6.2009
Inbetriebnahme:
30.7.2010
Nutzungsfläche:
1481m²
Bauweise: Stahlbetonbau mit Holzelementen
Nutzung:
Gemeindezentrum
Kindergarten
Volksschule
Vereinsräume
Salzburg
Eine der wichtigsten medizinischen Versorgungseinheiten
im Großraum Salzburg ist nach geplanter 24-monatigen Bauzeit und den budgetierten 19,9 Mio. Euro fertig
gestellt. Seit Juli 2010 ist der 2.095 Quadratmeter große
„eiförmige“ Neubau mit dem gesamten medizinischen
Leistungsspektrum rund um die Geburt in Betrieb.
Mit der Eröffnung am 25. Juni 2010 des Eltern-Baby-Zentrum | Perinatalzentrum Salzburg (19,9 Mio. Euro) wurde
eine wichtige Etappe des geplanten Kinderzentrums (25,8
Mio. Euro) umgesetzt. Der Start dafür erfolgte mit der
Sanierung der Entbindungsräume im Herbst 2007 (2,7 Mio.
Euro). Ab 2011 wird eine weitere Etappe mit dem Neubau
des Kinderzentrumgebäudes über die Aiglhofeinfahrt
begonnen.
Die detaillierte Raum- und Funktionsplanung ermöglicht
auch die Integration der Ambulanzen in das Perinatalzentrum Salzburg: Die Geburtshilfliche Ambulanz (7.000 Frequenz/Jahr), die Pränatalambulanz (3.000 Frequenz/Jahr)
und die Neonatologische-Ambulanz bzw. Nachsorge- und
Stillberatungsambulanz (450 Frequenz/Jahr).
Der „eiförmige“ Neubau wurde durch einen verglasten
Projektinformationen
Investitionskosten: Sanierung von 6 Kreissälen
inkl. Provisorium für
die Bauzeit (2007):
Fertigstellung EBZ:
Nutzungsfläche EBZ m²
Bettenanzahl Frauenklinik Betten Frauenklinik im Neubau Betten Neonatologie im Neubau
26
19,9 Mio. Euro
2,7 Mio. Euro
25. 6. 2010
2.095 m²
116
11 Klassebetten
11 Tokolysebetten
24 Betten für Babys
16 Elten-Gästebetten
GEMEINDEZENTRUM
Verbindungsgang optimal an das bestehende Gebäude
der Frauenklinik angegliedert und ist ein erster wesentlicher Schritt in der Umsetzung des gesamten Kinderzentrumskonzeptes. SALK Geschäftsführer Burkhard van
der Vorst, Projektleiter Ing. Günther Reiter und Architekt
Dipl.-Ing. Wolfgang Schwarzenbacher, aus dessen Büro
der prämierte Entwurf stammt, sind zu Recht stolz auf das
gelungene Bauprojekt. Die erfolgreiche Projektsteuerung
wurde von der ARGE PM1 + DELTA durchgeführt und die
gesamten Gebäudetechnikinstallationen von der YIT Austria GmbH.
Hintersee
Die gekrümmte Ei-Form des Neubaus spiegelt das
Schutzbedürfnis der künftigen kleinen Patienten wider.
Kinderklinikvorstand Wolfgang Sperl erklärt: „Wir haben
ein sehr gutes übergreifendes Gesamtkonzept. Die Neonatologie ist jetzt ideal platziert. Im zweiten Teil des Bauprojektes, das mit dem Kinderzentrumsbau über die Müllner
Einfahrt abgeschlossen sein soll, wird das Zusammenrücken baulich und inhaltlich erreicht sein.“
Die sechs neuen Kreisssäle (inkl. der Möglichkeit einer
Wassergeburt) mit dem anschließenden Sectio-OP (Kaiserschnitt OP), der Intensivbereich der Neonatologie (Neugeborenen Intensivstation), die gynäkologischen Risikoambulanzen und die Wochenbettstationen der Frauenklinik
sind über den verglasten Gang direkt an das neue Zentrum
angebunden. Unter Einbezug der grandiosen Szenerie des
Parks ist es den MacherInnen gelungen, Eltern und Kind –
im übertragenen Sinne – ein Nest in den Baumkronen zu
bauen. Im dritten Obergeschoß wurde ein Elternrefugium
mit Übernachtungsmöglichkeiten für „Frühchen-Eltern“
planerisch und baulich verwirklicht. Insgesamt bieten im
neuen Gebäude ausreichend 1- und max. 2-Bett Zimmer,
Familienzimmer, Elternbereiche in der Nähe des Kindes,
familienfreundliche Ambulanzbereiche, die Sonderklassestation mit Blick ins Grüne und eine Cafeteria ein schönes
und sicheres Geburtserlebnis mit sehr hohem Komfort
und größter Sicherheit für Mutter und Kind.
Bildrechte: SALK / Wild & Team und SALK/Unterhauser
PERINATALZENTRUM
Mit dem Neubau des Gemeindezentrums in Hintersee
soll ein neues Dorfzentrum entstehen, das durch das Gemeindeamt, die Volksschule, den Kindergarten und den
neuen Turn- und Vereinsbereich definiert wird.
Thalmeier Felber Architekten ZT GmbH aus Hallein planten das Projekt, welches in einem Wettbewerb als Sieger
hervorging.
Die Baubetreuungsleistungen wurden vom Salzburger
Büro pm1 projektmanagement, planen und bauen gmbh
für die Delta Baumanagement GmbH abgewickelt.
Die Architektur hat die Aufgabe, ein Gebäude zu schaffen,
das einerseits dem Ort entspricht und die Traditionelle
Baukultur respektiert, andererseits eine zeitgemäße
Interpretation dieser Baukultur darstellt. Es wurden
Räume und Plätze entwickelt, die den Menschen über
die primären Funktionen hinaus entsprechen und ein
gemeinsames dörfliches Leben ermöglichen.
Das Gemeindezentrum ist städtebaulich derart situiert, dass gemeinsam mit der bestehenden Feuerwehr
räumlich ein klarer Platz entstanden ist. Der L-förmige
Baukörper nimmt Bezug auf die Straßenachse der
Ortseinfahrt und bildet einen bewussten Abschluss des
zentralen Siedlungsraumes.
Das Gebäude mit integriertem Gemeindeamt soll als
Servicestelle für die Bevölkerung und die Gäste dienen.
Der Kindergarten liegt kompakt an der Südostecke des
Grundstückes, direkt anschließend an die Turnhalle,
welche auch von der Volksschule genutzt wird. Die Volks-
schule wird über den geschützten Schulhof erschlossen und befindet sich zur Gänze im 1. Obergeschoß.
Die vorgelagerten Balkone sind ein neu interpretiertes
Element der historisch alpinen Baukultur. Sie bieten für
das Erdgeschoß den gewünschten Witterungs- sowie
Sonnenschutz.
Quellen Text: Thalmeier Felber ZT GmbH
pm1 projektmanagement,
planen und bauen gmbh
INFOBOX
pm1 projektmanagement, planen und bauen gmbh
Franz-Josef-Straße 22
A-5020 Salzburg
Tel: +43 (0)662 / 87 16 67
E-mail: [email protected]
Web: www.pm1.at
27
pm1 projektmanagement
pm1 projektmanagement
Elektrotechnik ● Prozeß- und Gebäudetechnik
Heizung • Klima ● Lüftung ● Sanitär ● Kälte • Sprinkler
Service- und Facility Management
Tel.: +43 (0)50606 • www.yit.at
Kuchl
5,5 Mio. Euro in die Ausbildung investiert
Holztechnikum Kuchl nimmt Werkstättenhalle in Betrieb
Am Holztechnikum Kuchl ging am 8. Oktober die neue
Werkstättenhalle in ihre Bestimmung für den Unterricht
in Fachschule und HTL über. Die Halle misst 97 mal 20
Meter und ist zehn Meter hoch. In der Konstruktion stecken 1.200 Kubikmeter Holz. Die Aussteifung erfolgt durch
eine Brettsperrholzkonstruktion, die Außenfassade bildet
eine sägeraue, rhomboid profilierte und liegende Tannenschalung. Die graue Lasur soll den Verwitterungsprozess
vorwegnehmen.
„Die Leimbinder-Konstruktion erzeugt ein Trapezoid somit
fügt sich die Halle sanft und harmonisch in die Kuchler
Umgebung ein“, erklärt Architekt DI Paul Schweizer. Das
Gebäude besteht aus einer Bodenplatte und Kellerwänden
aus Stahlbeton, welche die Erdgeschoßdecke halten. Die
Außenwände und Decken werden von Leimholzrahmen
getragen und stabilisieren gleichzeitig in Form von kreuzverleimten Brettsperrholzplatten die Konstruktion aus. Die
Erdgeschoßdecke leitet als Horizontalscheibe die Seitenkräfte mittels eines Ringbalkenüberzuges in die Fundierung
ab.
Eine besondere Herausforderung bildete die Tatsache,
dass das Gebäude nicht nur eine Werkstättenhalle sondern
gleichzeitig auch ein Schulgebäude ist. Beim Brandschutzkonzept wie auch bei der Fluchtwegsplanung wurde diesem
Aspekt Rechnung getragen. Die gesamte Holzkonstruktion
erfüllt die Qualifikation F60.
Auch in den Unterrichtsräumen gab es spezielle Anforderungen. Wird in einem Raum gearbeitet, muss im Nachbarraum der Unterricht ungestört stattfinden können. Dies
führte innerhalb des Gebäudes zu erhöhten Anforderungen
bezüglich Schallschutz und Akustik.
Der natürlichen wie auch der künstlichen Belichtung wurde
besondere Beachtung geschenkt. Dabei ging es nicht
um maximale Belichtungsflächen sondern um ein diffuses kontrolliertes und gleich bleibendes Licht. Plötzliche
28
Projektinformationen
Bauherr:
Verein Holztechnikum Kuchl
Projektmanagement
und ÖBA:
pm1 projektmanagement,
planen und bauen gmbh
Planung:
Architekt DI Paul Schweizer
Tragwerkplanung:
DI Dimitrios Stefanoudakis
unterstützt durch DI Kurt Pock
Fachplaner/Konsulenten: Haustechnik Dick + Harner,
Techn. Büro Dieter Hermann,
Ing. Gerhard Eichinger,
ISF Schüffl + Forsthuber,
DI Reiner Rothbacher,
Geometer DI Nikolaus Lebeth,
allee42 landschaftsarchitekten
Holzbau:
ARGE Buchacher & Lienbacher
Bruttogeschoßfläche:
4.500 m2
Bruttorauminhalt:
23.500 m³
Holzeinsatz:
1.200 m³
Baubeginn: Frühjahr 2009
Inbetriebnahme: September 2010
Errichtungskosten:
5,5 Mio Euro exkl. Einrichtung
Bauweise: Leimholzrahmen ausgesteift
durch Brettsperrholzplatten
Wandaufbau: Leistenfassade kantig sägerau
grau lasiert 3,0 cm
Hinterlüftung/Lattung 4,0 cm
Diffusionsoffene Fassadenbahn
Mineralfaserplatte 6,0 cm
Mineralfaserplatte 10,0 cm
Dampfbremse
Brettsperrholz 12,0 cm Industrie
Sichtqualität
Akustik nach Erfordernis
Reflexionen auf den Werkzeugen können irritieren und die
Unfallgefahr erhöhen.
Im Keller wurden die Wartungseinrichtungen für Sägehallen, Haustechnik, Lackierwerkstätten, Holzlager und die Sanitärräume untergebracht. Im Erdgeschoß befinden sich die
Sägehallen, das Hobelwerk, die Werkzeuginstandsetzung,
ein Lehrer-Büro, die Metallwerkstätte sowie die CNC-Werkstätte/Holzbau und der EDV-Raum. Im ersten Stock sind die
Handwerkstätten, die Maschinenräume, der Furnierraum,
die Werkstättenleitung, die Arbeitsvorbereitung, ein Besprechungsraum und die Sanitärräume untergebracht.
Siemens Gebäudemanagement – für ein gutes Gefühl im Gebäude
Die Anforderungen an ein modernes Gebäudemanagementsystem sind hoch:
Zuverlässigkeit ist Standard. Energieeffizienz und Kostenoptimierung in Gebäuden sind Pflicht.
Bildrechte: Holztechnikum
HOLZTECHNIKUM
Siemens hilft seinen Kunden die Energiekosten zu optimieren, die Betriebssicherheit zu erhöhen, die Effizienz der Gebäude zu steigern
und gleichzeitig einen positiven Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Mit moderner Regeltechnik bzw. Gebäudeautomation können
hohe Energieeinsparungen ohne Komforteinbussen erreicht werden. Dazu tragen insbesondere das zentrale und intelligente
Energiemanagement, hochwirksame innovative Energiesparfunktionen und das effektive Zusammenspiel aller Systemkomponenten
und Prozesse bei. Die Systeme können genau auf Ihre Gebäude und Anwendungen zugeschnitten werden und lassen sich jederzeit
auf veränderte Anforderungen anpassen und auch jederzeit erweitern. Diese Flexibilität schützt Ihre Investitionen langfristig über den
gesamten Lebenszyklus.
Siemens Building Technologies steht für branchenübergreifendes Know-How, Prozesskenntnis, Systemerhalt und nachhaltige Technologiekompatibilität also intelligente Gesamtlösungen vom Klimamanagement bis zum Sicherheitskonzept. Und das immer ganz in Ihrer
Nähe.
29
ARCHITEKTUR JOURNAL
Linzer Gasse 11
Salzburg
Seit mehr als zwei Jahrzehnten gestaltet die Immobilien
Bauträger AG den Salzburger Immobilienmarkt entscheidend mit. Ob richtungsweisende Gewerbeimmobilien, exklusive Wohnprojekte oder stilvolle Althaussanierungen.
Nachhaltigkeit und Kundenorientiertheit stehen dabei
immer im Vordergrund.
Vom Ausschreibungsverfahren über die Bauleitung und
die technische Bauüberwachung bis hin zur Terminplanung und Kalkulation – behält die Immobilien Bauträger
AG alle Fäden selbst in der Hand. Nur so können die
Qualitätsansprüche an die Bauunternehmer und für die
Kunden gesichert werden.
ARCHITEKTUR JOURNAL
„Hochsicherheitsfiliale“ gibt es eine Videoüberwachung.
Der in der Priesterhausgasse erdgeschössige Bauteil mit
der zweiten Geschäftsfläche erhält neben erweiterten
Kellerräumen, auch eine neue Dachkonstruktion. Als
Mieter für die zweite Geschäftsstelle konnte das Salzburger Unternehmen „ICEZEIT“ gewonnen werden. Das 2005
gegründete Unternehmen ist für die Herstellung der
Eissorten aus natürlichen Zutaten und der Verwendung
traditioneller italienischer Rezepte bekannt, was das
Eis schnell bei allen Besuchern zum absoluten Renner
machte.
Der historische Gesamteindruck des Gebäudes blieb
erhalten und fügt sich makellos in das Gesamtbild der
Altstadt ein.
Innerhalb von nur 6 Monaten wurde eine vorbildliche
Generalsanierung des denkmalgeschützten Wohn- und
Geschäftshauses in der Linzer Gasse 11 / Ecke Priesterhausgasse 2 durch die Immoblien Bauträger AG im Juni
2010 abgeschlossen und beherbergt nun zwei moderne
Geschäftsflächen.
Das Haus Linzer Gasse 11 befindet sich direkt am Cornelius Reitsamer Platz, nur ca. 100 m vom „PLATZL“
und der Staatsbrücke entfernt. Die günstige Lage erklärt
auch den Bekanntheitsgrad und die Besucherfrequenz.
Im Bereich der ersten Geschäftsfläche eröffnete das
Juweliergeschäft „Nadler“.
Aufgrund der häufigen Überfälle in der Vergangenheit,
wurden Sicherheitsmaßnahmen in dieser Filiale im
Vorhinein verstärkt. Neben Überwachungskameras ist
die Außenseite des Gebäudes mit Sicherheitsglas und
Stahlbetonwänden geschützt. Auch im inneren dieser
30
31
Gsottbauer architektur.werkstatt
Kempinski Residences
Ausblick auf das atemberaubende Bergpanorama von St
Moritz und befinden sich in der Nachbarschaft sämtlicher
Top-Adressen. Für Naturliebhaber und Sportbegeisterte
lässt die Lage in St. Moritz Bad mit dem direkten Zugang
zu Seilbahn, Langlaufloipen sowie Reit- und Wanderwegen keine Wünsche offen.
Fotografien: Günter R. Wett
Luxusappartements
auf höchstem Niveau
Natur und Luxus im Einklang: Die Kempinski Residences
St Moritz“ kombinieren ein privates Zuhause mit luxuriösem 5* Hotelkomfort. Ein Traum von Entspannung und
innerer Ruhe in absoluter Privatsphäre mit erstklassigem Service -Momente, die in einem erfolgreichen Leben
oft zu kurz kommen. Die Residenzen bieten direkten
INFOBOX
Kempinski Residences
Plazza Paracelsus 2
CH-7500 St. Moritz
Tel.: +41(0)81 / 833 00 55
E-mail: [email protected]
Web: www.kempinski-residences.ch
Die direkte Verbindung zum Kempinski Grand Hotel des
Bains“ bietet die Möglichkeit, den exquisiten Komfort
und die Einrichtungen des Hotels wie Services, Spa und
Restaurants innerhalb der privaten Atmosphäre Ihres
Zuhauses zu genießen. Das Gefühl von sorgenfreiem
Luxus wird jeden Aufenthalt zu einer entspannenden und
unvergesslichen Erfahrung machen.
TUX CENTER
Tux, Zillertal
Der im hinteren Zillertal liegende Ort Tux-Lanersbach ist
ein charakteristisches, vom Tourismus geprägtes Dorf,
in dem nach wie vor der „Lederhosenstil“ dominiert.
Das neue, dezidiert zeitgenössisch gestaltete Veranstaltungszentrum – ein Gemeinschaftsprojekt von Gemeinde
und Tourismusverband – hebt sich deutlich von diesem
Umfeld ab.
In dem aus einem geladenen Architekturwettbewerb hervorgegangenen Mehrzweckgebäude befinden sich die Infostelle des Tourismusverbandes mit Post-Servicestelle
und Büroarbeitsplätzen, eine Café-Bar, der Einsatzstützpunkt der Bergrettung sowie Proberäume für die Musikkapelle und den Theaterverein. Kernstück ist ein großer,
für ca. 350 Besucher ausgelegter Veranstaltungssaal mit
Galerie und vorgelagertem Foyer.
Für diese unterschiedlichen Nutzungen entwickelte Manfred Gsottbauer ein Gebäude, dessen Grundidee in der
Konzeption eines Daches besteht, unter dem die
unterschiedlichen Raumgruppen ihren Platz finden.
Die skulptural ausgebildete, mit Faserzementschindeln
umhüllte „Haube“ ist in ihrer Form aus dem Verlauf
32
INFOBOX
Gsottbauer architektur.werkstatt
Müllerstraße 28
A-6020 Innsbruck
Tel.: +43 (0)512 / 58 73 05
E-mail: [email protected]
Web: www.gsottbauer.at
33
Gsottbauer architektur.werkstatt
Gsottbauer architektur.werkstatt
Tagungen und Feste statt, für kleinere Veranstaltungen
gibt es zusätzlich im Obergeschoss ein intimeres Foyer
mit vorgelagerter Loggia und Blick Richtung Kirchturm
und Gletscher. Aus den Anforderungen von Statik, Brandschutz und Schalldämmung wurde Beton als wirtschaftlichstes Konstruktionselement gewählt, beim Dach in
Form von TT-Fertigteilplatten, bei Wänden und Decken
als Ortbeton. Die Gebäudehülle wurde in Niedrigenergiebauweise (Klasse A) ausgeführt, im Sinne der Nachhaltigkeit eine Hackschnitzelheizanlage installiert. Das
von den umliegenden Berghängen gut einsehbare Dach
wurde extensiv begrünt.
des angrenzenden Wildbaches und der Topographie des
Grundstückes entwickelt. Knicke und Ausnehmungen
führen dazu, dass sich ihr Erscheinungsbild je nach
Standpunkt ändert. Zur Straßenseite hin fügt sich der
Neubau maßstäblich ins Umfeld, ein kleiner Vorplatz bildet den Übergang von der Straße ins Haus. Nach hinten,
Richtung Talboden, wo das Grundstück leicht abfällt, ist
die Kubatur des großen Saales ablesbar, das transpa-
34
rente, großzügig verglaste Erdgeschoss verschwindet
zunehmend in der farblich vom wettergegerbten Holz der
traditionellen Häuser abgeleiteten „Haube“.
Tourismusinfo, Café sowie das Foyer werden vom Vorplatz aus erschlossen. Über das geräumige, taleinwärts
orientierte Foyer erreicht man den großen, 18 m stützenfrei überspannten, in Zirbe getäfelten Mehrzwecksaal.
Hier finden Theateraufführungen und Konzerte, Vorträge,
35
Gsottbauer architektur.werkstatt
ARCHITEKTUR JOURNAL
Mobile Raumtrennung
� Schalldämmwert bis zu 57dB!
� Elementhöhen bis 1300 cm und höher!
� Elektrische Variante lieferbar!
� keine Bodenführungen nötig
� Doppeltüren mit Panikstangen lieferbar!
� individuell gestaltbar!
� Verglasungen trotz hohem Schalldämmwert
� Akustiklochungen lieferbar!
Türen- und Treppenwerk Wipplinger Ges.m.b.H. & Co. KG,
Gewerbestraße 2, 4191 Vorderweissenbach, Tel.: +43 (0)7219 / 7004-0,
Fax: +43 (0)7219 / 7004-76, E-Mail: [email protected]
w w w. w i p p r o. a t
Der Schwarzacher
100%
shutterstock.com
stressfrei
Ein noch nie da gewesenes Konzept macht den „Der
Schwarzacher“ zu einer einzigartigen Erlebnisgastronomie unter den Saalbach Hinterglemm Hotels. Der INTreff mit Feinschmecker-Restaurant, Drive-In, Apres Ski,
Lounge steht für Qualität auf höchstem Niveau aus Küche
und Keller. Wohlfühl-Ambiente der Spitzenklasse.
Durch eine umfangreiche und technisch innovative Produktpalette bietet
Armstrong immer die perfekte Bodenlösung:
W
DLW Linoleum
W
DLW Vinyl
W
DLW Luxury Vinyl
W
Saalbach Hinterglemm
DLW Nadelvlies
Lassen Sie sich inspirieren von einer erstaunlichen Fülle an Farben,
Strukturen und Materialien.
www.armstrong.de
AZ_ArchitekturJournal_90x60mm.indd 1
fliesen / marmor
01.12.10
bäder / wellness
w w w. h o p r a . a t
w w w. b a d a r t . a t
Hopra Fliesen GmbH. . Hopra Sanitär Handelsgesellschaft mbH.
Industriezone 46 . 6460 Imst . Tel: 05412-61676 . Fax: 61696
36
15:51
Haben auch Sie genug
von Schauermärchen,
Achselzucken oder
Versteckspiel am Bau?
Dann schnell auf:
www.erich-trinkl.at
all!
...viel mehr als Met
MAYRHOFEN und FÜGEN · Telefon 05285 - 62527 · Fax DW 16 · [email protected]
37
ARCHITEKTUR JOURNAL
ARCHITEKTUR JOURNAL
1562
wurde der ursprüngliche
Unter-Schwarzachhof erbaut.
1902
erwarb die Familie Hasenauer den ehemaligen
Besitz „Unter-Schwarzachgut“
1948
wurde das alte Bauernhaus teilweise renoviert
und beherbergte die ersten Gäste
1960
wurde ein grösserer Umbau getätigt. Für die damalige Zeit war eine Zentralheizung sowie fliessendes
Wasser in den Zimmern schon etwas ganz Besonderes.
1976
entstand der heutige Unterschwarzachhof
2001
wurde ein umfangreicher Umbau des Hauses geplant
und erbrachte den vierten Stern.
2006
wurde ein Teil des Hauses neu renoviert und im Zuge
dessen 13 Zimmer und Suiten im luxuriösen Landhausstil eingerichtet.
2007
wurde der Neu-und Umbau im neuen Landhausstil
eröffnet mit neuen Wellnessbereich, Beautyabteilung, weiteren komfortablen Suiten, neuer Eingangshalle, Lobby und Bar sowie neuen Aussenanlagen mit
Freibad und Liegewiese.
2010
Neueröffnung der neuen Erlebnisgastronomie
„Der Schwarzacher“ mit Drive-In, Apres Ski sowie
Feinschmecker-Restaurant ist es der neue Stern am
Gastronomie-Himmel > Saalbach-Hinterglemm.
w w w. h u e t t l - e r w i n . a t
38
39
impalawolfmitbiss
Alte Hölzer
rosten nicht
Holzbau Maier weiß, wie man jahrhundertealte Bretter neu in Szene setzt.
bestes
Altholz
braucht frühe
Pflege!
HOLZBAU MAIER GmbH & Co KG | Gewerbestraße 171 | 5733 Bramberg | Austria | Tel. +43/(0)6566/72 64 | www.maier.at
40
Mit dem Altholz ist es sich wie mit gutem
Wein: Je älter, desto besser. Schließlich
sorgen die jahrelange Sonneneinstrahlungen
und Witterungseinflüsse nicht nur für den
besonderen Glanz und Schimmer des
Holzes sondern machen es auch hart und
widerstandsfähig und somit zum idealen
Baustoff für Außenverkleidungen, Verblendungen, Fußböden, Wandtäfer, Inneneinrichtungen, Türen oder Dachstühle.
„Altholz stellt andere Baumaterialen in den Schatten“
Auch bei den Holzbau Maiers ist man von
den Fähigkeiten des Altholzes überzeugt.
Sein unverwechselbarer Charme und die
Robustheit der alten Bretter und Dielen sind
schließlich seit jeher das Maß für formschönes Bauen und schon längst zum Synonym
für Behaglichkeit und Wärme geworden. So
gehört es quasi auch zu ihrem Berufsalltag,
die Gegend nach alten Bauernhäusern abzusuchen, diese abzutragen und an einem
anderen Ort wieder aufzustellen.
„Recycling der ganz
besonderen Art“
Und: ein weiterer Beweis dafür, dass Altholz
ganz und gar nicht zum „alten Eisen“ gehört.
Mehr Infos:
Holzbau Maier GmbH & Co KG
Gewerbestr. 171 · 5733 Bramberg
Tel. +43/(0)6566/72 64 · www.maier.at
Wie attraktiv die Wiederverwertung von Holz
sein kann, zeigt auch der Bau des neuen
Après-Ski-Restaurants „Der Schwarzacher“
in Hinterglemm.
Wo die Holzbauprofis aus Bramberg für die
aufwändige Dachkonstruktion nicht weniger
als 1.300 m2 Altholz neu in Szene gesetzt
haben. Das Ergebnis: ein imposanter Blickfang und Holz soweit das Auge reicht.
41
ARCHITEKTUR JOURNAL
Architekten Scheicher ZT GmbH
Aufzüge
Rolltreppen
Automatiktüren
Wir bringen Sie an Ihre Ziele
KONE Aktiengesellschaft | 5020 Salzburg | Vilniusstraße 13
www.kone.at
Die EigenSinn Event- und Medientechnik GmbH
versteht sich als kreativer Full-Service-Technikpartner
und unterstützt Sie mit erfahrenen Fachkräften bei
der Umsetzung Ihrer Ideen für Events jeder Art und
Größe.
IHR PARTNER BEI
HOTEL UND GASTRO
INSTALLATIONEN!
Professionelle Dienstleistung im Gastronomie-,
Medien-, Messe- und Eventtechnikbereich sind
ebenso Bestandteil unseres Leistungsangebotes wie
Beschallungsanlagen und Bühnentechnik.
Wir und unser Team haben den Anspruch, Ihnen
Hotel ErzherzogJohann / Bad Aussee
technisch und qualitativ hochwertiges Know-How
zu liefern. Auch in Sachen Mediensteuerung sind Sie
bei uns in den richtigen Händen. Vom Low Budget
Projekt bis zur High Performance Technik - wir stehen
Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite.
Vereinbaren Sie einen Termin mit uns – wir entführen
WWW.EVENT-MEDIENTECHNIK.AT
42
Sie gerne in die Welt der Event- und Medientechnik.
Das Haupthaus des Erzherzog-Johann-Hotels ist ein
historisches Gebäude, nach hinten hin wurde ein für die
frühen 80er-Jahre typischer Zweckbau (Anbau) errichtet.
45 Grad abgeschrägte Ecken bildeten das architektonische Leitmotiv. Im Gelenk zwischen dem Alt- und dem
Neubau gab es teilweise Terrassenflächen und Schulungsräume und bot es sich dort an, einen ca. 450 m2
großen Wohlfühlbereich mit diversen Saunen, Bädern,
Ruheräumen, Massage- und Beauty-Räumen zu gestalten. Architektonisches Ziel war, die gegenüber liegende
Natur bzw. historisch gewachsene Dachlandschaft in das
Innere herein zu holen. Mit dem gewählten Materialkanon reagierte man auf das „Ausseerische“ - massives
Zirbenholz, Hirschleder, gewalkte Schladmingerstoffe,
gebleichte Weichholzdielenböden und rupfernes Leinen
kamen in einer sehr schlichten Formensprache zum
Einsatz. Für das Farbkonzept inspirierten die „Zacherln“,
eine traditionelle Ausseer Faschingsgruppe.
43
Architekten Scheicher ZT GmbH
Architekten Scheicher ZT GmbH
Kolpinghaus Hallein
Revitalisierung eines Teils
der Halleiner Altstadt
Schloss Arenberg
Salzburg
In der Römerzeit war der Bürglstein - der heutige Standort von
Schloss Arenberg - eine wichtige Kultstätte. Das Bürglsteingut
wurde erstmals im 14. Jahrhundert urkundlich erwähnt und
ging 1695 in den Besitz der Erzbischöfe von Salzburg über.
Diese bauten 1730 auf dem Bürglstein eine Gloriette, die einen
einzigartigen Ausblick über die Stadt Salzburg ermöglichte. 1814
wurde das Anwesen durch einen Brand fast völlig zerstört, die
neue Besitzerin, Fürstin Sophie von Arenberg, veranlasste den
Wiederaufbau des Schlosses und seiner einzigartigen Gartenanlage, vollendet 1861.
In der Folge war Schloss Arenberg Heimstätte berühmter
Künstler und Schriftsteller und beherbergte viele Jahre das
Max-Reinhardt-Institut. In den letzten Jahren war das Schloss
im Besitz des Landes Salzburg und wurde bis zum Verkauf an
die AAF nicht mehr repräsentativ genutzt. Auf der Suche nach
einer neuen stattlichen, aber auch funktionellen Heimstätte
für die American Austrian Foundation wurde man mit Schloss
Arenberg fündig. AAF: die Salzburg Stiftung der American
Austrian Foundation unterstützt wissenschaftliche und kultu-
44
relle Projekte. Im Besonderen wurden in den vergangenen 10
Jahren Ausbildungs- und Austauschprogramme in den Bereichen Medizin, Musik, bildende Künste und Medien aufgebaut.
Diese Programme besuchten in den letzten 10 Jahren mehr als
8.000 junge Menschen aus 35 verschiedenen Ländern, um eine
postgraduale Ausbildung auf höchstem Niveau zu erhalten. Die
Architekten Scheicher haben gemeinsam mit dem Architekten
Rainer Kaschl aus dem bestehenden Gebäude nach umfassenden Restaurierungs- und Umbauarbeiten in Abstimmung mit
dem Denkmalamt ein Seminar-, Konferenz- und Veranstaltungszentrum errichtet. Es wurden 43 Studentenwohnungen
und 10 Faculty Suiten mit sehr gehobenem Standard untergebracht.
Sieben Häuser rund um den Schöndorferplatz in Hallein
werden behutsam umgebaut und revitalisiert.
Einzelne Gebäudeteile lassen sich bis ins 13. Jahrhundert zurückdatieren. Die Umbauarbeiten finden in enger
Abstimmung mit dem Bundesdenkmalamt statt. Das
revitalisierte Projekt soll als Wohnheim für Schüler und
Lehrlinge dienen.
Der starke Partner
für Ihr Hotel-Interior
Wir realisieren Ihre Visionen.
ZIMMER
BAR | REZEPTION | LOBBY
BÄDER
Neben den Zimmern und Räumlichkeiten für das Wohnheim werden im Erdgeschoß auch Flächen für Läden
und ein Restaurant zur Verfügung stehen. Der ehemalige
Scheicher-Saal wird der Öffentlichkeit wieder für Veranstaltungen zugänglich gemacht.
So leistet dieses Projekt einen erheblichen Beitrag zur
notwendigen Revitalisierung der Halleiner Altstadt und
gibt einen Teil seiner ursprünglichen Bedeutung zurück.
Großkücheneinrichtungen nach Maß
CAD-Planungsstudio
vom Konzept zum Leistungsverzeichnis
Persönliche Betreung
von der Planung bis zur Fertigstellung
45
Architekten Scheicher ZT GmbH
Villa Seilern
Vital Resort / Bad Ischl
Im Kurort Bad Ischl wurde die besonders anmutige, denkmalgeschützte „Villa Seilern“ zum Vier-Sterne-Vitalhotel
umgebaut. Für den Wellness- und Therapiebereich und
114 neue Zimmer wurde ein Neubau errichtet. Die Villa
selbst beherbergt Seminar-, Restaurant- und Aufenthaltsbereiche. Das Vitalhotel wurde am 1. Mai 2008 eröffnet.
Architektonische Herausforderung war die schonende
Unterbringung des im Verhältnis zur Villa stehenden großen
zusätzlichen Bauvolumens unter räumlich sehr beeng-
ten Verhältnissen – dies, ohne die Villa in den Schatten zu
stellen. Um dies zu erreichen, wurde der Anbau reduziert,
zurückhaltend, sich unterordnend gestaltet und die historische Villa ins Zentrum gestellt.
Aus dem Neubau ergeben sich viele verschiedene, immer
wieder überraschende und interessante Blicke auf die Villa
und machen sie damit im gesamten Gebäude stets präsent.
Innenarchitektonisch wurde auf den kaiserlich-ländlichen
Ort Bad Ischl mit seiner speziellen Geschichte reagiert.
Hochwertige natürliche Materialien wurden in schlichter
Form verwendet – helle Landhausdielen in den Zimmern,
Untersberger Marmor in den Allgemeinbereichen, Lodenstoffe, Eibe, Zirbe und gekalkte Eiche erzeugen ein authentisches Salzkammergut-Wohlfühl-Ambiente.
Architekten Scheicher ZT GmbH
Romantikhotel Gmachl
Elixhausen
Das Romantikhotel Gmachl ist ein bekannter, traditioneller Gastronomie- und Hotelbetrieb nördlich
der Stadt Salzburg, im historischen Zentrum der
Gemeinde Elixhausen gelegen. Aufgabe war die
Planung und Errichtung eines Erweiterungsbaues
mit 40 unterschiedlichen Zimmern/Suiten, bei der im
Besonderen das Einbinden der relativ großen Kubatur
in den Ortskern eine Herausforderung darstellte. Eine
besondere Qualität des Romantikhotels ist, dass es
auf einer Anhöhe im Voralpengebiet mit freier Sicht
auf die Stadt Salzburg und die dahinter liegenden
Alpen liegt. So wurde das Dachgeschoß des Neubaues
für die Unterbringung eines großzügigen PanoramaSchwimm-, Wellness- und Erholungsbereiches
genutzt. Das verwendete Edelstahlbecken wurde von
der Fa. Niro Pool aus Ampflwang geliefert und eingebaut. Der Erweiterungsbau beherbergt neben den
neuen Gästezimmern und –suiten auch die Tiefgarage
mit 50 PKW-Abstellplätzen und ist mit dem Bestand
durch einen Fußgehertunnel verbunden.
Weiters wurde im Neubau die Haustechnikanlage für
das Gesamtgebäude integriert. Die komplexen Anforderungen betreffend Heizung, Lüftung, Klima und
Sanitär wurden von der Fa. Hasenauer, Eugendorf
bestens gelöst. Die Baukörperkonfiguration um den
Bestand ergibt eine logische Raumfolge und Gliederung der Gebäude. Verbunden mit der Materialität
(Holz, Glas, Mauerwerk) und den gewählten Proportionen werden Altes und Neues spielerisch und ausgewogen in einen Gegensatz gestellt.
46
47
Architekten Scheicher ZT GmbH
Rundum zufriedene Gäste
Siemens unterstützt das strategische Hotelmanagement durch ein umfassendes Portfolio von Systemen, Produkten und Dienstleistungen. In einem integrierten Hotel – Managementsystem zusammengefasst bringt dies den Hotelbesitzern Synergien, die sich
sowohl in Qualität als auch in Kostenreduktion auswirken, verbunden mit einer hohen Sicherheit der Investitionen.
Edelstahlschwimmbäder in Perfektion
Siemens Building Technolgies hilft seinen Kunden :
die Energie- und Betriebskosten zu reduzieren bzw. zu optimieren, die Energieeffizienz der Gebäude zu steigern, Komfort und Sicherheit für Gäste und Mitarbeiter zu erhöhen, Schadstoffemissionen zu reduzieren, die Wertschöpfung zu steigern und gleichzeitig Kosten
zu sparen
Auf einen Nenner gebracht heisst das :
Zufriedene Gäste, bessere Auslastung, geringere Kosten und mehr Profit ! Egal ob Sie eine kleine Herberge oder ein grosses Erstklasshotel führen. Egal ob bei Ihnen zwei oder sieben Sterne leuchten. Egal ob Sie einen Neubau oder eine Renovierung planen :
Siemens ist für Sie der richtige Partner.
Wir danken für die gute
Zusammenarbeit und
wünschen für die
Zukunft viel Erfolg!
Projekt: Romantikhotel Gmachl, Elixhausen bei Salzburg
Hotelausstattung Schranz
Industrieparkstraße 15
A-9300 St. Veit
Telefon: +43 (0)4212 30 707
Fax: +43 (0)4212 30 707 - 20
E-Mail: [email protected]
www.schranz.at
48
49
186mmb-260mmh:Layout 1 28.02.2011 09:23 Seite 2
HOTELLICHT
.com
5441 Abtenau Pichl 118 Tel.:+43 6243 2407 0
Designer Day
Am 15. Jänner 2011 trafen sich über 60 Kreative zum Designer Day in Abtenau bei 2F Hotellicht.
Aufgabe war bekannte Materialien aus der Leuchtenfertigung ( Metalle , Schirmaterialien,
Gläser) mit dem unbekannten Material "Eis " zu leuchtenden Skulpturen zu verarbeiten.
Unter fachkundiger Anleitung der "Eismänner "
entstanden vergängliche Kunstwerke die mit
LED Technik beleuchtet wurden.
Der Erfahrungsaustausch mit den anwesenden
Architekten und Innenarchitekten kam dabei
nicht zu kurz.
Für alle, die nicht dabei waren gibts ein Video
unter w ww.hotel li cht.co m/d e/ new s .
50
51
R.I.O.F. by Scheicher
Nachhaltigkeit in guter Form
optimierter Materialeinsatz in Architektur & Möbeldesign
FORM HAS TO FOLLOW SUSTAINABLE DEVELOPMENT
WITH STYLE AND ELEGANCE
HIGH AESTHETIC - HIGH ETHIC - HIGH TECH
ESSENZIELL
BRUTTOSOZIALGLÜCK STATT BRUTTOSOZIALPRODUKT
FAKTOR 4 (doppelter Wohlstand bei halbiertem Naturverbrauch)
MEHR AUS WENIGER
CO2 NEUTRAL
elastische Grundrisse
RESSOURCENEFFIZIENZ
CLOSED MATERIAL LOOPS (Das Ende des einen Produktes ist der Beginn des Neuen)
kompostierbar
UPCYCLING STATT DOWNCYCLING | REINKARNATION DER GÜTER
Öko-Produkte, die auf den ersten Blick „Öko“ aussahen, waren
Architekt und Designer Georg Scheicher schon immer ein Dorn
im Auge. Seit 1988 beschäftigt sich der im Familienunternehmen
Architekten Scheicher tätige und in Mailand ausgebildete Industrial Designer mit ökologischer Produktgestaltung. Mit der
Erkenntnis, dass die Grenzen des Wachstums erreicht und
Ressourcen endend sind, suchte er neue Wege für Architektur
und Interior Design. Die mit Bruder Rudolf - zuständig für
Scheicher.Wand - neu entwickelte Marke R.I.O.F. ist der logische
Schritt, ästhetische Form und Funktion nach ökologischen Kriterien zu eleganten Einrichtungsgegenständen und Wohnobjekten
mit Stil aber auch Witz zu verbinden.
R.I.O.F. by Scheicher: Lupenreine Stoffkreisläufe statt profitabler Marketing-Gags
Produkt- bzw. Objekt-Entwicklung erfolgt im eigenen Designstudio. In der Produktion werden aus heimischen und natürlichen
Materialien - wie Holz, Leinen, Pappe und Bakelit - Möbel und
Lampen produziert, die von essentieller und zeitloser Qualität
sind. Die Lieferung erfolgt in robusten Stoffsäcken, welche
umgehend an den Lieferanten retourniert und für den nächsten
Versand verwendet werden können. Sämtliche Produkte wie
Möbel, Lampen und Trennwände sind zur Gänze kompostierbar
bzw. recyclebar und somit abfalllos –das Ende des einen Produktes ist der Anfang des nächsten. Gestaltet wird nach dem Prinzip
„weniger ist mehr“. Die Konzepte sind elegant und CO2-neutral,
das heißt minimale Umweltbelastung und effiziente Ressourcennutzung durch Einsatz nachwachsender Rohstoffe.
Von Watzmännern, VeloLas, Arthur, Federbein bis hin zur Trennwand „Parawand“
Die erste R.I.O.F.-Kollektion kann sich sehen lassen. Inspiriert
von traditionell alpinen Brettstühlen entstand z.B. die Produktlinie WATZMÄNNER. Benjamin, Resi, Antoinette, Thierry, Peter,
Magnus, Rosie und Witwe Bolte sind Stühle mit Geschichte, die
Zeitgeist und ökologische Produktion vereinen: mit einem
Minimum an Leim in den konstruktiven Verbindungen, in Mehrwegverpackungen und raumeffizient geliefert, passen sich die
Stühle verschiedenen Gestaltungsumwelten an.
Lehne und Sitzfläche sind aus lokaler winter-mondgeschlägerter leichter Fichte. Stuhlbeine aus Esche aus nachhaltiger Bewirtschaftung. Die Rückenlehne ist durch zwei Keile
gesichert. Die aus heimischer Buche gefertigten Gratleisten
erlauben unterschiedliches Schwindverhalten von Längs- und
Querholz. Die Oberfläche wird auf Wunsch mit Farben auf
Wasserbasis lasiert.
VELOLA - die verpackungslose Lampe von R.I.O.F. besticht
durch Eleganz, natürliche und recyclebare Materialien und
durch die einzigartige Lieferung. Der Lampenfuss ist gleichzeitig Verpackung, welcher nach dem Auspacken der Bestandteile
zur Lampe wird. Der Fuß wird mit Papier oder Stoff überzogen,
ebenso das Lampenschirmgestell aus 2 Buchenstäbchen.
Hochvolt-LED leuchtet 50.000 Stunden, Kabelisolierung in
Silikon, Schiebeschalter und Stecker aus Bakelit – alles trennbar und wieder verwertbar.
ARTHUR - das schlanke, elegante und vielseitig einsetzbare
Arbeitstischsystem kommt alsTischplatte mit 4 eingelegten
Tischbeinen und Werkzeug (Rundstab zur komfortablen Montage) im robusten Stoffsack an. Aus heimischem Holz (massives
Birken- oder Ahornholz), mit weißpigmentiertem Hartöl
veredelt, Tischbeine aus Eschenholz, eine Schreibtischschublade nach Bedarf sowie auf Wunsch maßgeschneiderte Planung.
FEDERBEIN – das elegante monomaterielle Tischsystem
kommt als Tischplatte (Birke oder Ahorn) mit 4 eingelegten
Tischbeinen (Esche) und Werkzeug aus Buchenholz zur
Spaltung der Tischbeine, deren Federkraft effizient genutzt
wird. Das mitglieferte Naturfaserband stoppt das komplette
Aufspalten des Tischbeines. X-beliebige Tischformen wie
Sideboards, Beistelltische, runde oder ellipsen-förmige Tische
sind möglich.
PARAWAND - das flexibel einsetzbare Monoblockwandsystem
aus heimischem Winter-Vollmond-geschlägerten Massivholz
wie Tanne oder Fichte, Oberflächen mit weiß pigmentiertem
Hartöl veredelt, Verbindung der Monoblockelemente mit
Buchenleisten, Glaseindichtungen aus Naturkautschuk, hochwertige und kunststofffreie Beschläge und Türschlösser für den
Recyclingfall leicht entfernbar eingebaut. Lieferung in Mehrwegverpackung inkl. Recycling-Plan. Mehr unter www.riof.at
monomateriell
kompostierbar
recyclebar
verpackungslos
essenziell
53
Architekten Scheicher ZT GmbH
Architekt DI Christian Bodem
INFOBOX
Sicherheit mit Pfiff
Fast jeder kennt die Gefahr, sich im Türspalt,
der sogenannten Türnebenschließkante,
die Finger einzuklemmen. Die unsichtbare
Gefahr bei Pendeltüren lauert an der Nebenschließkante der Türe.
Das innovative Klemmschutzsystem ProFinS für Glaspendeltüren mit Bodentürschließer beugt diesen schweren Klemm- und
Quetschverletzungen der Gliedmaßen vor
und reduziert die Klemmgefahr gegen Null.
Architekten Scheicher ZT GmbH
Adnet Nr. 241
A-5421 Adnet
Tel.: +43 (0) 6245 / 835 21-0
E-mail: [email protected]
Web: www.scheicher.at
Die klügere tür gibt nach
Die Lösung besteht darin, dass ein Teil des Türblattes separat im
Grundbeschlag über eine zusätzliche Drehachse gelagert wird. Dieser
50mm breite Glasstreifen weicht bei Widerstand in die entgegengesetzte Richtung aus und verhindert die herkömmlichen Quetschkräfte
und die daraus resultierenden Verletzungen.
Seit august 2010 beim qualifizierten fachhandel erhältlich.
ren bis nahe an den Gefrierpunkt) und der schnelleren
Abnutzung aufgrund der Indischen Baustandards war
die vorhandene Bausubstanz in verhältnismässig gutem
Allgemeinzustand, jedoch nunmehr ein Zustand erreicht,
der einer grundlegenden Sanierung bedurfte.
SonderlöSungen auS glaS- und edelStahl
für
hotel & WellneSS
Wohnen & PrivateS
Büro- & geSchäftShäuSer
Banken & verSicherungen
geWerBe & induStrie
5620 Schwarzach | Tel. 06415 7514 | www.glas-metall.at
ÖSTERREICHISCHE
BOTSCHAFT
NEW DELHI
GENERALSANIERUNG
Die Österreichische Botschaft befindet sich im Botschaftsbezirk Chanakyapuri südwestlich des Zentrums
von New Delhi, bestehend aus Amtsgebäude, Residenzgebäude und Personalwohnungen.
Die Botschaft New Delhi war bis vor der Generalsanierung 25 Jahre in Betrieb und wurden seither keine umfassenden Sanierungsmassnahmen durchgeführt.
METALLBAU - SCHLOSSEREI
SCHRATTENECKER
Metallbau - Schlosserei Schrattenecker Ges.m.b.H.
Leitnerstrasse 660
5412 Puch bei Hallein
Telefon:
Fax:
Email:
Homepage:
54
+43-(0)6245 -84421
+43-(0)6245 -77560
[email protected]
www.edelstahl.co.at
Ein Meisterbetrieb, der mit derzeit acht Mitarbeitern, darunter 2 Lehrlinge, leistungsstark
und flexibel arbeitet. Unser mittelständisches Unternehmen, das österreichweit und über die
Grenzen hinaus Aufträge abwickelt, verfügt über eine weitgespannte Angebots- und Leistungspalette und hat sich in den letzten Jahren bei Architekten, Planungsbüros, Baufirmen, Industriebetriebe Bauträger und öffentlichen Einrichtungen einen ausgezeichneten Namen als Lieferant
von Stahl-, Alu- und Edelstahl-Produkten gemacht. Die ständige Verbesserung der Fertigungsund Montagemöglichkeiten ist ein wichtiger Faktor des hohen Qualitätsstandards und so
sind wir in der Lage, flexibel auf Ihre Lösungswünsche reagieren zu können. Individuelle Beratung, Planung und qualitativ hochwertige Herstellung werden Ihnen geboten.
Die Konstruktion der hinterlüfteten zweischaligen Aussenwand zur Reduzierung der thermischen Belastung
durch Sonneneinstrahlung und die stark gegliederte
Fassade zur Beschattung der Fensterflächen folgte
bereits damals den Zielen des nun auch in Indien populär
werdenden „green building“-Prinzips.
Unter Berücksichtigung der extremen klimatischen
Bedingungen (Lufttemperatur bis 45°C und Sonneneinstrahlung bis 80°C und darüber in der Trockenperiode
sowie der Monsunzeit im Sommer; Wintertemperatu-
Ein wesentliches Ziel war dabei die grundlegende Erneuerung sämtlicher Haustechnischer Anlagen
nach energietechnisch optimierten Standards sowie
funktionelle Umstrukturierungen des Büroablaufes und
aufgrund der veränderten und gestiegenen Sicherheitsanforderungen entsprechende räumliche und sicherheitstechnische Adaptierungen. Aus Gründen einzuhaltender Europäischer Qualitätsstandards wurden die
Elektroinstallationen samt Beleuchtung sowie Nachrichten- und Sicherheitstechnik von Österreichischen Firmen
durchgeführt.
Die Sanitäreinrichtung und –ausstattung wurde von
Firma SHT Haustechnik AG Josef Kucharik in Wien geliefert. Das Anlagensystem für die Neuorganisation und
Ausstattung sämtlicher Sanitärräume wurde dabei nach
neuesten hygienischen Standards im Sinne der Einhaltung des Gleichstellungsgesetzes für öffentliche Gebäude behindertengerecht ausgeführt. Gleichzeitig war auf
die Einhaltung örtlicher Gepflogenheiten Rücksicht zu
nehmen.
SANIERUNGSKONZEPT.
Erdbebensicherung:
Indien wird in 5 Erdbebenzonen aufsteigend eingeteilt.
Die Region Kaschmir liegt in unmittelbarer Nähe zu den
Pakistanischen Erdbebengebieten in Zone 5.
New Delhi liegt in Zone 4 mit bereits zweithöchster Gefährdung. Im Zuge der Baumassnahmen wurden daher
zur erdbebenrelevanten Optimierung der Baustruktur
statische Verstärkungen durch Einbau von rechtwinkelig
zueinander stehenden Stahlbetonwänden vorgenommen.
55
Architekt DI Christian Bodem
Fassadensanierung:
Die Kunststeinfassade aus Terrazzo ist eine den lokalen
Bedingungen entsprechende taugliche Aussensicherung
der Gebäudestruktur, wies jedoch aufgrund der enormen
tages- und jahreszeitlichen Temperaturspannungen
Rissbildungen auf, die zu Wassereintritt hinter die Fassade und Ablösen von Einzelflächen geführt haben.
Die Sanierung erfolgte durch Austausch beschädigter
Wandflächen sowie Gesamtreinigung und Polieren der
Gesamtoberfläche. Eine zusätzliche Oberflächenvergütung mittels wasserabweisender Hydrophobierung
verlängert zusätzlich die Lebensdauer.
Bauteilsanierung:
Die aus hochwertigem Teakholz gefertigten Fenster- und
Türkonstruktionen sowie Stiegen- und Brüstungsgeländer zeigten sich auch nach dieser langen Lebensdauer in
bester Qualität und konnten durch Überarbeitung in den
Originalzustand zurückversetzt werden.
Funktionelle Umgestaltung:
Aufgrund der veränderten und gestiegenen Sicherheitsanforderungen wurden entsprechende räumliche Adaptierungen in der Konsularabteilung durchgeführt.
Für Besprechungen und Veranstaltungen der Botschaft
wurde ein räumlich erweiterter Multifunktionsraum als
Bindeglied zwischen Botschaft und benachbartem Kulturforum geschaffen, der auch temporäre Nutzung durch
das Kulturforum zulässt.
Die Raumeinteilung für das neu geschaffene Kulturforum
wurde zur Errichtung eines Grossraumbüros entfernt,
welches auch als Veranstaltungsraum zur Verfügung
steht. Durch zusätzliche Büros für die Führungsebene
und einer Sanitäranlage entstand eine von der Botschaft
räumlich autarke Kulturorganisation.
INFOBOX
Architekt Dipl.Ing. Christian Bodem
Reumannplatz 4
A-1100 Wien
Tel: +43 (0)1 / 602 88 08
E-mail: [email protected]
Web: www.arching.at/archbodem
Projektinformationen
Gesamtnutzfläche:
3.830 m²
Gesamtkubatur:
14.200 m³
Planung:
Juli 2007 bis April 2008
Bauzeit:
September 2008 bis Februar 2010
Bauherr:
Auftraggeber:
Österreichische Botschaft New Delhi
Vertreten durch:
Bundesministerium für europäische und
internationale Angelegenheiten
Planung und Bauüberwachung:
Planung und
Projektmanagement:
Architekt Dipl.Ing. Christian Bodem, Wien
Statik/Konstruktion:
Dipl.Ing. Thomas Freund
Ziv.Ing. für Bauwesen, Wien
Planung Haustechnik
und Elektrotechnik:
Technisches Büro Ing. Reza Saber
TGA Consulting GmbH. Ing. Cornelius Peter, Wien
Konsulent und örtliche
Bauaufsicht Indien:
Kothari & Associates Pvt. Ltd., New Delhi
Ausführung:
Generalunternehmer
Indien:
H.S. NAG & Associates Pvt. Ltd., New Delhi
Elektrotechnik
Elektro SAW GmbH. Aspang
Schwachstromtechnik:
Eder Technik GmbH., Mönchhof
Sanitärausstattung:
SHT Haustechnik AG Josef Kucharik, Wien
Sicherheitstechnik:
S.O.T. HandelsgmbH., Hofkirchen/Trattnach
Sicherheitstüren:
Zabransky GmbH.,Wien
Küchentechnik:
GTA Grossküchentechnik GmbH., Loosdorf
12 Bäderparadiese Top Beratung für Ihre Kunden
- 8.000 m² Schauraum-Gesamtfläche
- eine Vielfalt hochwertiger Badlösungen
- Themen- und Stilwelten für jeden Kundentyp
www.baederparadies.at
1070 Wien ● 1210 Wien ● 2230 Gänserndorf ● 2380 Perchtoldsdorf ● 3100 St. Pölten ● 4060 Leonding ●
5061 Elsbethen ● 6020 Innsbruck ● 8052 Graz ● 9023 Klagenfurt ● 9500 Villach ● 9990 Nußdorf-Debant
56
57
Wohnbau-Genossenschaft Bergland Gen.mbH
Wohnbau-Genossenschaft Bergland Gen.mbH
Projektinformationen
Planung:
Thalmeier Felber Architekten ZT GmbH, Hallein
Elektroinstallationen: Schartner GmbH & Co KG, St. Johann/Pg.
Statik:
Bmst. Ing. Paul Radics, Salzburg
Platten und Fliesen:
Kaltner Fließen GmbH, Salzburg
Bautischlerarbeiten:
R & R Objekttischlerei GmbH, Salzburg
Konsulent Heizung -
Die Schuppenverglasung der Laubengänge schützt vor
der Witterung und Blicken von außen.
Moderne Eigentums- und Mietwohnungen in Grödig
Moderne Architektur
in Grödig
Wohnbau Bergland übergibt 33 Wohnungen
12 Eigentumswohnungen und 21 Mietwohnungen haben
auf dem ehemaligen Tennisareal in der Grödiger Göllstraße Platz gefunden. Die drei modernen 3-geschossigen Baukörper liegen in Zentrumsnähe und sind ca. 300
Meter vom öffentlichen Verkehrsnetz entfernt.
Schuppenverglasung
Die Wohnungen sind über Laubengänge zu erreichen,
die durch eine Schuppenverglasung abgeschirmt sind.
„Diese unbeheizten Gänge ersetzen die Stiegenhäuser
und zählen nicht zur Wohnnutzfläche. Das senkt die Kosten für die Bewohner,“ beschreibt Wohnbau-Bergland
Geschäftsführer Dr. Georg Maltschnig die finanziellen
Vorteile. Die blickdichte Schuppenverglasung bietet einerseits Sichtschutz von außen, zum anderen schützt sie
vor der Witterung. Alle Wohnungen sind auch mit einem
Lift von der Tiefgarage aus barrierefrei erschlossen und
nutzbar.
Innenhof in U-Form
Der Baukörper mit den Eigentumswohnungen und die
beiden verbundenen Mietblöcke bilden einen U-förmigen
Innenhof, auf dem sich der Spielplatz befindet. Jeder der
zwischen 55 und 90 Quadratmeter großen Einheiten ist
ein Balkon oder ein kleiner Garten angeschlossen.
Niedrigenergiehaus
Geheizt wird mit kostengünstiger Fernwärme. In jeder
Wohnung kann die Wasser- und Raumtemperatur individuell über eine eigene Wärmeübergabestation (Regler)
eingestellt werden. Eine automatische Wohnraumlüftung
bewirkt ein angenehmes Raumklima.
Einige Eigentumswohnungen (3- oder 4-Zimmer in hoch58
wertiger Ausstattung) sind derzeit noch zu vergeben.
Kontakt: Andrea Bauer: [email protected],
06542/5460-32
Lüftung – Sanitär:
Ingenieurbüro gtprojekt Scheibenpflug KG, Salzburg
Kunststofffenster inkl.
Konsulent Elektro:
Planungsbüro Edelmann, Hallein
Verglasung: Nikotherm Fenster GmbH, Salzburg
Geometer:
Geometer Fally ZT GmbH Vermessung, Salzburg
Schlosserarbeiten:
Schwaighofer Stahl- und BaugmbH, Annaberg
Bauphysik:
Zivilingenieur-ARGE Lukas/Graml,
Maler- und
Wals/Siezenheim
Anstreicherarbeiten: Laiminger Malerei KEG, Radstadt
Baumeisterarbeiten:
Linol- und Parkettböden:
Schatz Objekt GmbH, Wolfsberg
Zimmermannsarbeiten: Frank GmbH, Bad Vigaun
Estricharbeiten:
Esin GmbH, Grödig
Dachdecker- und
Außenanlage:
Mörtinger-Grohmann GmbH, Hallein
Heinrich Bau GmbH, Lend
Spenglerarbeiten:
Dachbau GmbH, Piesendorf
Gartengestaltung:
Erdal Gartengestaltung, St. Johann
Heizung/Sanitär:
Wieser & Scherer – Zeller
Aufzugsanlage:
Schindler Aufzüge und
Haustechnik GmbH & Co KG, Zell am See
Fahrtreppen GmbH, Salzburg
Fotos: Heger
Modern wohnen
v.l. : Ing. Gerhard Freinbichler (Amtsleiter), Gerhardt Sommerbichler (Bauleiter), Anton
Posch (Baufirma Heinrich), Dir. Dr. Georg Maltschnig (GF Wohnbau-Gen. Bergland), Othmar
Danninger (Vizebürgermeister), Helga Latini (Vorstandsmitglied Wohnbau-Gen. Bergland), Karl
Thalmeier (Architekt), Richard Hemetsberger (Bürgermeister).
Die Wohnbau-Genossenschaft Bergland wurde 1952
mit Sitz in Zell am See gegründet und hat einen Verwaltungsbestand von ca. 11.400 Einheiten, davon allein 8.207
Wohnungen. 41 Mitarbeiter kümmern sich um Bewohner
und Bautätigkeit, die Bilanzsumme 2009 beträgt
rd. 426,1 Mio. Euro.
Ein Mitgliedsunternehmen der
gemeinnützigen Bauträger Salzburgs
in Hallein
Wohnbau Bergland übergibt 50 Mietwohnungen in Hallein
„Nach der Verlegung der ehemaligen Schrebergartensiedlung an den Stadtrand entstand hier - in der Nähe
der Pernerinsel und nur fünf Minuten vom Stadtzentrum
entfernt - eine freie Fläche, auf der drei Bauten Platz
gefunden haben“, meint Wohnbau-Bergland Geschäftsführer Dr. Georg Maltschnig. „Damit hat das Warten für
50 Wohnparteien jetzt ein Ende.“ Denn nach wie vor ist
der Bedarf an geförderten Mietwohnungen durch den
anhaltend starken Zuzug in Hallein groß.
Barrierefrei
Die Häuser mit ihrem jeweils dreieckigen Grundriss sind
so angeordnet, dass ein fünfeckiger Platz entsteht, auf
dem Spielplatz und Grünfläche liegen. Alle Einheiten sind
von der Tiefgarage bis in das Dachgeschoss barrierefrei
zugänglich und behindertengerecht ausgestattet.
Leitfarben für jedes Haus. Eine erfrischende Buntheit
leitet den unterirdisch Parkenden zu „seiner“ Farbe.
Orange, gelb und rot sind die Leitfarben der drei Häuser.
Diese Kennzeichnung, die sich beginnend bei der Tiefgarage über die Farbgebung des Stiegenhauses bis hin zur
Eingangsfassade fortsetzt dient als optimale Orientierungshilfe für Alt & Jung.
Die in abwechselnd hellem und dunklem Grauton gehaltenen Querstreifen an der Fassade lassen die vier- bis
sechsstöckigen Bauten durch die optisch horizontale
Betonung niedriger erscheinen.
59
Wohnbau-Genossenschaft Bergland Gen.mbH
Abendroth Hartl Architekten
Projektinformationen
Planung:
Mekal Design Architekturbüro, Hallein
Statik:
Wimmer & Partner Ingenieurbüro ZT GmbH,
Bad Hofgastein
Konsulent Heizung Lüftung – Sanitär:
Ingenieurbüro gtprojekt Scheibenpflug KG, Salzburg
v.l.: Dir. Dr. Georg Maltschnig (GF Wohnbau-Gen. Bergland), Dr. Christian Stöckl (Bürgermeister), Gerhardt Sommerbichler (Bauleiter), Anton Posch (Fa. Heinrich), Helga Latini (Vorstandsmitglied Wohnbau-Gen. Bergland), Walter Blachfellner (Wohnbau-LR), Alois Rettensteiner
(Vzbgm.), Josef Pichler (LAbg. a.D., Aufsichtsratsvors. Wohnbau-Gen. Bergland) mit Mietern.
Sonnenenergie
Geheizt wird mit Sonnenkollektoren und Fernwärme. Insgesamt 61 Tiefgaragenplätze und 41 ebenerdige Stellflächen sorgen für die sichere und bequeme Unterbringung
der Fahrzeuge.
Konsulent Elektro:
Planungsbüro Edelmann, Hallein
Geometer:
DI Günther Fleischmann, Salzburg
Kanalprojekt:
Scholz Walter Dipl.-Ing., Maria Alm
Verkehrsplaner:
DI Dietmar Krammer, Puch bei Hallein
Baumeisterarbeiten
und Außenanlage:
Heinrich Bau GmbH, Lend
Zimmermannsarbeiten: Andreas Berger GmbH, Hallein
Dachdecker- und
Spenglerarbeiten:
Heigl GmbH, Bischofshofen
Heizung und Sanitär:
Fahrner AG, Zell am See
Elektroinstallationen:
Ebner GmbH, Hallein
Platten und Fliesen:
Holz Bernd, Niedernsill
Bautischlerarbeiten:
R & R Objekttischlerei GmbH, Salzburg
Kunststofffenster
Fotos: Heger
INFOBOX
Wohnbaugenossenschaft Bergland Gen.m.b.H.
Karl-Vogt-Straße 11
A-5700 Zell am See
Tel.: +43 (0)6542 / 54 60-0
E-mail: [email protected]
Web: www.bergland-wohnbau.at
inkl. Verglasung:
Actual-Fenster Türen Sonnenschutz GmbH,
Salzburg
Schlosserarbeiten:
Stahlbau Stadler, Hallein
Maler- und
Anstreicherarbeiten:
Fotografien: Andreas Buchberger, Wien
Kindergarten
Drasenhofen
Einbettung ins örtliche Umfeld:
Malerei Pinter, Kaprun
Kunststoff- und
Parkettböden:
Schatz Objekt GmbH, Wolfsberg
Estricharbeiten:
Ing. Maikl GmbH – Fußbodentechnik, Salzburg
Aufzugsanlage:
Otis GmbH, Salzburg
Außenanlage und
Kanalisation:
Strabag AG, St. Johann
Gartengestaltung:
Erdal Gartengestaltung, St. Johann/Pongau
Der neue Kindergarten Drasenhofen liegt am südöstlichen Ortsrand an der Straße nach Steinebrunn in Sichtweite der Kirche und der Hauptschule. Die unmittelbar
angrenzende Bebauung besteht großteils aus Einfamilienhäusern, nur im Nordwesten gibt es zwei Weinkeller,
die ganz oder teilweise im begrünten Erdhügel eingebettet sind.
Das für den Ort angesichts der kleinteiligen Struktur
relativ große Bauvolumen des Kindergartens wird durch
das Einfügen des Gebäudes ins Gelände und das Überziehen des Daches mit nutzbarer Grünfläche auf ein
angenehmes Maß reduziert. Der Baukörper auf diesem
Gründach ist in seiner Kubatur sehr zurückhaltend ange-
HEIZUNG - LÜFTUNG - KLIMA - SANITÄR
ELEKTROTECHNIK - SCHWIMMBADTECHNIK
ordnet, auch um eine bauliche Konkurrenzsituation zur
Kirche und zur Nachbarbebauung zu vermeiden.
Der Kindergarten ist kompakt in funktioneller, energetischer und wirtschaftlicher Hinsicht konzipiert und bietet
mit seiner klaren Formensprache den Kindern einen
ersten, angenehmen Zugang zu zeitgemäßer Architektur.
Durch die Begrünung und Nutzbarmachung des Daches
steht das gesamte Grundstück für die Kinder als Gartenund Spielfläche zur Verfügung.
INFOBOX
Abendroth Hartl Architekten
Linke Wienzeile 178/2/109b
A-1060 Wien
Tel.: +43(0)1 / 95 21 262
E-mail: [email protected]
Web: www.abendroth.at
www.architekten.bz
ZELLER HAUSTECHNIK
WIESER + SCHERER ZELLER HAUSTECHNIK GMBH & Co KG
Besuchen Sie das moderne Ausstellungs- und Bürogebäude von
Wieser + Scherer mit angeschlossener Produktion und Werkstätte.
60
Professor-Ferry-Porsche-Straße 11 · 5700 Zell am See
Telefon: +43.6542.55555 · Telefax:+ 4 3 . 6 5 4 2 . 5 5 5 5 5 2 0
[email protected] · www.zeller-haustechnik.at
61
Abendroth Hartl Architekten
bei Ihrem nächsten Projekt.
Finden Sie Ihren Ansprechpartner unter: www.maschinenring.at
Finden Sie Ihren Ansprechpartner unter: www.maschinenring.at
Anwesen Familie Horx
Anwesen Familie Horx
NÖ Versicherung
NÖ Versicherung
Wien
Wien
St. Pölten
St. Pölten
Kindergarten Drasenhofen
Kindergarten Drasenhofen
© Andreas Buchberger
© Andreas Buchberger
Faulenzerhotel
Faulenzerhotel
Friedersbach
Friedersbach
Zusatznutzung für die Gemeinde:
Mit Ausnahme der Bibliothek und des Mehrzweckraumes
ist der Kindergarten ebenerdig und barrierefrei angelegt.
Das Obergeschoß mit dem Multifunktionsraum erhält
insofern eine besondere Bedeutung, da es zusätzlich für
die Gemeinde als Veranstaltungs- und Seminarbereich
genutzt werden kann und auch unabhängig vom Kindergartenbetrieb über den Garten erschlossen ist.
Die sich zum Garten öffnende und quer zur Garderobenachse situierte Halle dient im Zusammenspiel mit der
Küche flexibler Nutzung (Intensivarbeit, Kinderrestaurant
oder temporäre Ausweichgruppe bei großer Kinderzahl)
und in Verbindung mit dem Bewegungsraum der Gemeinde als „Saal“ für Feste und diverse Veranstaltungen.
Was
Was der
der Architekt
Architekt für’s
für’s
Landschaftsplaner
Landschaftsplaner für
für
Haus,
Haus, ist
ist der
der
den
Garten
den Garten
Die Gartenplanung beginnt bereits mit der Platzierung des
Die
Gartenplanung
beginnt bereits
mit derbeiPlatzierung
des
Hauses
auf dem Grundstück
und endet
der detaillierHauses
auf dem individueller
Grundstück Kundenwünsche.
und endet bei derDurch
detaillierten Gestaltung
die
ten
Gestaltung
individueller
Kundenwünsche.
Durch
die
gemeinsame
Planung
mit dem
Architekten und
unserer
gemeinsame
Planung
mit
dem
Architekten
und
unserer
Gartenabteilung können Planungsfehler vermieden und
Gartenabteilung
können Kundenwünsche
Planungsfehler invermieden
und
die unterschiedlichsten
ein Gesamtdie
unterschiedlichsten
Kundenwünsche
in
ein
Gesamtkonzept eingebaut und in die Realität umgesetzt werden.
konzept eingebaut und in die Realität umgesetzt werden.
Auch bei der Ausführung ist der Maschinenring ein verlässliAuch
bei der Ausführung ist der Maschinenring ein verlässlicher Partner.
cher Partner.
Der Maschinenring ist ein qualitätsorientiertes DienstleisDer
Maschinenring das
ist seit
ein nun
qualitätsorientiertes
Dienstleistungsunternehmen,
mehr als 10 Jahren
erfolgtungsunternehmen,
das
seit
nun
mehr
als
10
Jahren
erfolgreich in den Bereichen Pflege und Reinigung von Außenreich
in sowie
den Bereichen
Pflege
und Reinigung
von Außenanlagen
Baumpflege,
Winterdienst,
Forstdienste
und
anlagen
sowie Baumpfl
Personalleasing
tätig ist.ege, Winterdienst, Forstdienste und
Personalleasing tätig ist.
Anbei ein kleiner Auszug aus unseren
Anbei ein kleiner Auszug aus unseren
Referenzprojekten / Ausführung:
Referenzprojekten / Ausführung:
Außenanlagen NÖ Versicherung St. Pölten
Außenanlagen NÖ Versicherung St. Pölten
Planung: DI Doris Haidvogl, Landschaftsarchitektin
Planung: DI Doris Haidvogl, Landschaftsarchitektin
Gestaltungsschwerpunkte:
Gestaltungsschwerpunkte:
• Verschiedenartige, teilweise farbige Materialien als
• Bodenbeläge
Verschiedenartige, teilweise farbige Materialien als
Bodenbeläge
• Ergänzende Bepflanzung in geschlossenen Blöcken
• Ergänzende
Bepfl
anzung in geschlossenen
mit variierenden
Wuchshöhen
und Farben Blöcken
mit
variierenden
Wuchshöhen
• Wasserfläche mit Sprudlern und Farben
•• Wasserfl
äche
mit Sprudlern
Erhöhte Pfl
anztröge
für Bäume
• Erhöhte Pflanztröge für Bäume
Außenanlagen Kindergarten Drasenhofen
Außenanlagen Kindergarten Drasenhofen
Planung: EGKK Landschaftsarchitektur
Planung: EGKK Landschaftsarchitektur
Gestaltungsschwerpunkte:
Gestaltungsschwerpunkte:
• Dachbegrünung mit Gräserdschungel
•• Dachbegrünung
mitmit
Gräserdschungel
Bespielbares Dach
EPDM-Belag (Elastikschicht
• Bespielbares
Dach
mit
aus Gummigranulat mitEPDM-Belag
Bindemittel) (Elastikschicht
aus
Gummigranulat
mit
Bindemittel)
• Sitzstufen aus Lärchenholz
•• Sitzstufen
aus
Lärchenholz
Spiellandschaft
• Spiellandschaft
Außenanlagen Faulenzerhotel Friedersbach
Außenanlagen Faulenzerhotel Friedersbach
Planung: Maschinenring-Service NÖ-Wien
Planung: Maschinenring-Service NÖ-Wien
Gestaltungsschwerpunkte:
Gestaltungsschwerpunkte:
• Teich
•• Teich
Hängemattenrondell
•• Hängemattenrondell
Holzdecks
•• Holzdecks
Holzweg quer durch den Garten
•• Holzweg
quer durch
den Garten
Kneippbecken
und Kräuterliegen
• Kneippbecken und Kräuterliegen
Außenanlagen Anwesen Fam. Horx
Außenanlagen Anwesen Fam. Horx
Planung: Stalzer Lutz Gartenarchitektur
Planung: Stalzer Lutz Gartenarchitektur
Gestaltungsschwerpunkte:
Gestaltungsschwerpunkte:
Schwimmteich in naturnaher Bauweise:
Schwimmteich
in Kautschuk-Folie
naturnaher Bauweise:
• Abdichtung mit
•• Einfassung
Abdichtung des
mit Kautschuk-Folie
Schwimmteiches und Abgrenzung
• Einfassung
des Schwimmteiches
und Abgrenzung
der Schwimmzone
mit Lärchenholz
der Schwimmzone mit Lärchenholz
Auch wenn es während der Bauphase zu Abänderungen
Auch
wenn
es während
der Problem.
BauphaseWir
zu sind
Abänderungen
kommt,
ist dies
für uns kein
flexibel und
kommt,
ist
dies
für
uns
kein
Problem.
Wir
sind
flexibel und
lösen jedes Problem zuverlässig.
lösen jedes Problem zuverlässig.
Rufen Sie uns unter 059060/300 an und vereinbaren Sie
Rufen
Sie Beratungsgespräch
uns unter 059060/300
ansenden
und vereinbaren
Sie
gleich ein
oder
Sie Ihre Ausgleich
ein
Beratungsgespräch
oder
senden
Sie
Ihre
Ausschreibung an: Maschinenring-Service NÖ-Wien reg.Gen.m.b.H,
schreibung
an: Horn.
Maschinenring-Service NÖ-Wien reg.Gen.m.b.H,
Mold 72, 3580
Mold 72, 3580 Horn.
Wir
Wir unterstützen
unterstützen auch
auch Sie
Sie gerne
gerne
bei
bei Ihrem
Ihrem nächsten
nächsten Projekt.
Projekt.
Finden Sie Ihren Ansprechpartner unter: www.maschinenring.at
Finden Sie Ihren Ansprechpartner unter: www.maschinenring.at
62
63
beaufort Architekten ZT GmbH
beaufort Architekten ZT GmbH
abgestimmt - so entstehen Blickkontakte und verstärkt
sozialer Austausch.
Oberflächen und Farbgebung sind in Abstimmung mit
dem Standort und der Lage in der Stadt gewählt. So
kommen vor allem weiße und erdnahe Töne zur Verwendung. Ein rauer, schützender Mantel aus Wärmedämmverbundsystemen und eine greifbare, warme Zone mit
Beschattungsmodulen gliedern die Fassaden.
So sind alle Oberflächen, mit denen der Nutzer direkten
Kontakt hat, warm und haptisch angenehm.
Wohnanlage
Tiergartenstraße
Innsbruck
Im größten Innsbrucker Entwicklungsgebiet im Westen
der Stadt wurde die Wohnanlage Tiergartenstraße im
Dezember 2010 an die Käufer der 66 Wohneinheiten mit
2- bis 4-Zimmerwohnungen übergeben.
Der Standort des 2009 aus einem Architektenwettbewerb
hervorgegangenen neuen Wohnquartiers ist geprägt
durch längliche Parzellenzuschnitte und klein strukturierte Wohnbauten der Umgebung.
Im Hinblick auf das städtische Leitkonzept für die zukünftige Bebauung des östlich des Wettbewerbsareals
gelegenen Bereichs wurden ab Feber 2010 vier kleinstrukturierte konische Baukörper errichtet.
Diese sind versetzt zueinander angeordnet und bilden
dadurch Höfe, die der Anlage Charakter und Bewegungsräume verleihen.
Die Gliederung der Bauhöhen orientiert sich an den
ortstypischen Dimensionen, die beiden westlichen Baukörper sind mit E+2+Dachgeschoss, die beiden östlichen
mit E+3+DG ausgeführt.
Der Versatz der einzelnen Baukörper zueinander erzeugt
64
in den Zwischenräumen ein urbanes Spannungsfeld, das
eine konsequente Durchnetzung mit Fuß- und Radwegen
ermöglicht und die Kommunikation der Bewohner untereinander fördert.
Ausblicke und Besonnung werden durch den Versatz und
die Höhenstaffelung optimiert.
Jede einzelne Wohnung bietet in ihrem Zuschnitt, ihrer
Ausrichtung und Erschließung außergewöhnliche Qualitäten für die Nutzer.
Alle Wohnungen sind nach Westen ausgerichtet und
verfügen über großzügige Balkon- und Terrassenflächen. Sämtliche großen Wohneinheiten werden in OstWestrichtung durchlüftet und verfügen über 3 Fassaden,
nord- oder ostorientierte Wohnungen gibt es nicht.
Die Tiefe der westlich orientierten, individuellen und
überdachten Außenbereiche wird den dahinterliegenden
Nutzungen angepasst, so sind den Wohn- und Aufenthaltsbereichen immer mindestens 2m tiefe, durch vorgesetzte Schiebepaneele flexibel beschattbare Terrassen
vorgelagert. Durch die Ausrichtung der Verglasungen
nach Süden und Westen ist eine Nutzung solarer Wärmeeinträge im Winter möglich, gleichzeitig wird durch die
vorgelagerten Balkone und Terrassen eine sommerliche
Überhitzung verhindert.
Die Anordnung der Höfe ist auf die Lage der Balkone
Die kompakten Baukörper wurden in Ortbetonbauweise
mit linearem und punktuellem Stützenraster mit tragenden Scheiben und Kernen errichtet, diese reichen bis in
die Tiefgarage. Der Zugang zu den Wohnungen erfolgt in
allen Ebenen behindertengerecht über Lifte der Firma
Schindler Aufzüge und Fahrtreppen GmbH und zentrale
Treppenhäuser mit direkter Garagenanbindung.
Das Untergeschoss steht infolge des hohen Grundwasserspiegels in einer „weißen“ Wanne.
Die extrem kurze Bauzeit konnte nur durch den großen
Einsatz aller Beteiligten und die optimale Zusammenarbeit Bauherr-Planer-Firmen eingehalten werden.
Projektinformationen
Bauherr:
ZIMA Wohn- und
Projektmanagement GmbH, Innsbruck
Projektentwicklung:
ZIMA Wohn- und
Projektmanagement GmbH, Innsbruck
gemeinsam mit:
SPEKTRA Zentrum für Wohn- und
Lebensraumentwicklung GmbH,
Innsbruck
Planung:
beaufort Architekten ZT GmbH
Florian Lamprecht
Jörg Schneider
Roland Schweiger
Michael Smoly
Elisabethstraße 3
6020 Innsbruck
T: +43 (512) 560276
F: +43 (512) 560276 13
office@ beaufort.at
www.beaufort.at
Fotos:
Birgit Koell
Höhenstrasse 123 b
6020 Innsbruck
[email protected]
www.birgitkoell.at
Grundstücksgröße: 5.690 m2
Umbauter Raum: Anzahl der Wohnungen:
Wettbewerb: Baubeginn: Fertigstellung: 32.972 m2
66
2009 1.Preis
Feber 2010
Dezember 2010
INFOBOX
beaufort Architekten ZT GmbH
Elisabethstraße 3
A-6020 Innsbruck
Tel.: +43 (0)512 / 56 02 76
E-mail: office@ beaufort.at
Web: www.beaufort.at
65
beaufort Architekten ZT GmbH
Scheitnagl Architekten
Neubau Cyprian-Fröhlich-Schule / Fügen
Bauherr:
Seraphisches Liebeswerk der Kapuziner, Axams
Baubeginn: September 2009
Fertigstellung: August 2010
Umwelt/Energie/Effizienz
Schindlers moderne Aufzugsanlagen und
intelligente Steuerungssysteme helfen,
Energien effizient zu nutzen.
Für einen umweltbewussten
Umgang mit Ressourcen.
www.schindler.at
Auf Initiative des rührigen Fügener Bürgermeisters
Walter Höllwarth fand 2007 ein Dorferneuerungs-Wettbewerb statt, den die „scheitnagl_architekten“ für sich
entscheiden konnten. Während dieser Veranstaltung
schlugen sie unter anderem eine komplette Neuordnung
des gesamten bisherigen Betriebs der Bubenburg, in
welcher seit mehr als 80 Jahren männliche Kinder und
Jugendliche, die vorübergehend oder dauerhaft nicht
zuhause leben können betreut werden, vor.
In der darauffolgenden Konzeptstudie wurde ein neuer
Schulbau vorgesehen, der die vierte Klasse der Volksschule sowie die erste bis vierte Klasse der Hauptschule
aufnehmen sollte.
In der zweiten Bauetappe folgt dann ein Wohnheim für
die Schüler sowie ein Verwaltungsgebäude und Wohnbereich für Ordensleute. Während der Neubau der CyprianFröhlich-Schule – nach einjähriger Bauzeit im Sommer
2010 fertiggestellt wurde, wird der zweite Bauabschnitt
voraussichtlich erst in vier oder fünf Jahre realisiert.
Geplant ist die Schule später um eine Polytechnische
Schule zu erweitern, welche auch Mädchen offen steht.
Bei Bedarf lassen sich alle drei Baukörper des Ensembles ohne großen Aufwand um ein Geschoss aufstocken.
Im September 2009 wurde mit dem Neubau der CyprianFröhlich-Schule begonnen. Der massive Neubau ist
in leichter Hanglage auf vier Ebenen organisiert und
präsentiert sich mit einer Fassade aus großflächigen
Eternitplatten und Aluminiumfenstern.
Der Eingang für die Schüler befindet sich auf der unteren
Ebene. Hier ordneten die Architekten die Haustechnik,
eine Garderobe sowie eine zweigeschossige Kleinturnhalle an, welche von Norden und Süden her natürlich belichtet wird. Auf der Ebene darüber ist die Zentralgarderobe für Schüler und Lehrer. Die Bibliothek befindet sich
gemeinsam mit der Pausenhalle, dem Lehrerzimmer,
dem Werk-, Musik- und Physikraum, der Schulküche und
dem Eingang für Besucher auf der dritten Gebäudeebene. Die Verteilung in diese Räume erfolgt dabei über die
Pausenhalle.
Das oberste Geschoss ist den fünf großen Klassenzimmern mit den Teilungsklassen sowie den Informatikräumen vorbehalten. Transparente, offene Treppenhäuser mit weiten Fensterflächen verbinden Innen- und
Außenwelt und schaffen eine helle, lichtdurchflutete
Atmosphäre.
INFOBOX
scheitnagl_architekten
Sängerweg 17
A-6263 Fügen
Tel.: +43 (0)5288 / 639 57
E-mail: [email protected]
Dank der Bauherrenschaft.
66
67
Scharfetter-Rier Architekten
Scharfetter-Rier Architekten
INFOBOX
Foto: drubig-photo – Fotolia.com
www.hagleitner-bohrungen.at
Kultur und Veranstaltungszentrum
KIWI / Absam Ausgangspunkt für die Architektur des Kultur und Veranstaltungszentrums Kirchenwirt (KIWI) in Absam
war es, aus drei klar ablesbaren und eigenständig funktionierenden Gebäudeteilen (Veranstaltungssaal,
Gasthaus, Museum), einen neuen Mittelpunkt im Dorf, ein
ideelles Zentrum für die Gemeinde zu gestalten. Einzubeziehen war der denkmalgeschütze „Gasthof Kirchenwirt“, bestehend aus einem dreigeschoßigen Massivbau
und der hölzernen Veranda. Die neue Architektur fügt
sich in die gewachsene Dorfstruktur ein.
Das Projekt nimmt nicht nur Rücksicht auf das Bestehende, es entwickelt sich aus den räumlichen und architektonischen Gegebenheiten des Ortes:
Das Foyer erschließt und verbindet die autonomen Funktionseinheiten. Es nimmt die Richtung der bestehenden
Gebäude des „Gasthof Kirchenwirtes“ auf und erstreckt
sich bis zum Haupteingang an der Dörferstraße. Der Weg
von diesem Eingang führt den Besucher/ die Besucherin vorbei an der Garderobe hinunter zur Bar und zum
Aufenthaltsbereich. Die durchgängige Verglasung des
Foyers leitet den Blick des Betrachters weiter: über den
neuen östlichen Platz, zu den Steinmauern des Kirchenhofes bis zur Fassade der Wallfahrtskirche. Vom zentralen Punkt des Foyers aus betritt man den Veranstaltungssaal, dessen großes Volumen sich zur Dörferstraße
orientiert.
|
|
|
|
Der Umwelt zuliebe ...
WIR HOLEN FÜR
SIE DIE WÄRME AUS DER ERDE
• 70% Betriebskosten sparen
• Unabhängigkeit von Rohstofflieferanten
• keine Überraschungen durch Öl-,
Gas- oder Holz-Preissteigerungen
• Investition in die Zukunft
• die Umwelt entlasten
HAGLEITNER BOHRTECHNIK – Marktführer in
Erdwärmetiefenbohrung / Brunnenbohrung / geologischen Tests und (Bau-)Grunduntersuchungen in ganz
Österreich, Deutschland, Italien und Europa.
Hagleitner-Bohrtechnik GmbH
Aschauer Straße 102 · A-6365 Kirchberg
T. +43 5357-35549 · F. +43 5357-35748
[email protected] · www.hagleitner-bohrungen.at
68
| Architekten Scharfetter-Rier
Maria-Theresien-Strasse 10
A-6020 Innsbruck
| Tel.: +43 (0)512 / 57 69 87
| E-mail: [email protected]
| Web: www.scharfetter-rier.at
Fotografie Lukas Schaller
Tel.: +43 (0)699 / 11 64 74 72
E-mail: [email protected]
Web: www.lukasschaller.at
Dort präsentiert sich ein klar ablesbarer neuer Baukörper, welcher sich zugleich durch Materialität, Farbe und
Masstab, wie selbstverständlich ins Bild entlang der Dörferstraße fügt. Die Dachfläche neigt sich dem natürlichen
Gelände folgend nach Süden. Das schafft den Übergang
von der repräsentativen Höhe der Eingangsfassade im
Norden, hin zu den kleinteiligen Elementen der südlichen
Umgebung. Diese Beziehungen zum Außenraum sind im
Innenraum durch die Grundrißorganisation die Bühne
liegt, entsprechend der bestehenden Geländestufe auf
dem Eingangsniveau und die Verglasungen nach Norden
zur Dörferstraße und zum südlichen Garten erlebbar.
Der Saal erlaubt Aus , und Einblicke und vermittelt so
Transparenz und Offenheit. Die warme Atmosphäre des
Innenraums ist durch die pure Verwendung der Hölzer
(Fichtenholz für Konstruktion, Wandverkleidung und
Schallreflektoren; Akazie am Boden) und die lange verputzte, pariserblaue Wand geprägt.
Die bestehende Veranda beherbergt die neue Gaststätte. Das denkmalgeschützte Gebäude wurde aufwendig
saniert und restauriert; die vorhandene Atmosphäre
behutsam erhalten und entsprechend den neuen Anforderungen adaptiert. Im Norden entsteht zwischen dem
Gastraum und dem Neubau ein sonniger und windgeschützter Gastgarten. Das Gemeindemuseum wurde im
Steingebäude „Gasthof Kirchenwirt“ untergebracht. Es
erfolgte ein grundsätzlicher Rückbau auf die Altsubstanz.
Im Inneren wurde im Erd , und ersten Obergeschoß die
charakteristische Situation von Gang und Zimmern erhalten. Im Gegensatz dazu wurde im zweiten Obergeschoß
durch den Abbruch der Zwischenwände und der Decke
zum Dachboden ein großer offener Ausstellungsraum
geschaffen. Die barrierefreie Erschließung erfolgt durch
einen Lift in einem neuen, im Norden vorgestellten Gebäudeteil. Für die Besucherlnnen, die über den Hof von
der Dörferstraße kommen, bezeichnet dieser „Turm“ die
neue Funktion des Gemeindemuseums.
69
Architekt DI Jürgen Radatz
Architekt DI Jürgen Radatz
Projektinformationen
Standort:
1010 Wien, Spiegelgasse 23
Planungsbeginn: 2008
Planungsende: 2009
Baubeginn: 2010
Bauübernahme: 2010
Nutzungsfläche: 105m2
Kunst am Bau:
Bäckerei Gragger & Cie
Holzbackofen GmbH
Umbau eines ehemaligen Antiquariats in eine Holzofenbäckerei in einem denkmalgeschützten Haus in der
Spiegelgasse im ersten Wiener Gemeindebezirk.
Nach Abbruch der baufälligen Holzportale konnte die alte
Struktur des Hauses wieder freigelegt und instand gesetzt werden. Die Integration der neuen Portale erfolgte
mit Rücksicht auf die historischen Fenster- und Türproportionen. Die Eingangstür wurde unter dem markanten
Halbrundfenster platziert. Auf der Feuermauerseite kann
frei von historischen Vorgaben eine große Verglasung
ausgeführt werden. Ein Schiebefenster in diesem Portal
erlaubt den direkten Verkauf auf die Straße.
Künstler: Gert Mosettig
Titel des Kunstwerks: T-Fluter Leuchten
Dieser wird von hinten mit den Teiglingen bestückt und
das fertige Backgut im Verkaufsraum vor den Augen der
Kunden entnommen. An der Stehbar können diverse
Backwaren, Aufstriche und Suppen vor Ort konsumiert
werden. Die großzügige Verglasung der Feuermauer
ermöglicht dem Besucher dabei einen tiefen Blick in den
umgebenden Stadtraum.Passend zur rein biologischen
und handwerklichen Herstellung der Waren werden
ausschließlich naturbelassene Materialien verwendet:
Geöltes Eichenholz für die Möbel, Naturstein, Fliesen
und Putz für die Wände sowie Edelstahl für die Portale.
Der Holzbackofen wurde mit Ziegelsteinen verkleidet, die
Backtüren aus unbehandeltem, warmgewalzten Stahl.
Der Verkaufsraum wird ausschließlich über die Reflexion
des Lichtes von der weißen Decke beleuchtet.
Fotos: image industry
INFOBOX
Architekt DI Jürgen Radatz
Amalienstraße 6
A-1130 Wien
Tel.: +43 (0)699 / 11 45 48 94
E-mail: [email protected]
Web: www.architekt-radatz.at
In den ehemaligen Pferdestallungen im Innenhofbereich wurde die Backstube untergebracht, straßenseitig
der Verkaufsraum. Das zentrale Objekt zwischen der
handwerklichen Herstellung und dem Verkauf bildet
der individuell entworfene und gefertigte Holzbackofen.
70
71
Viereck Architekten ZT-GmbH
[BOX:09]
Modulare Raumkonzepte
für die Zukunft
Das modulare Raumzellen-Konzept liefert eine ebenso
klare wie überzeugende Antwort auf moderne Büro- und
Wohnerfordernisse, bei gleichermaßen hohem architektonischen Anspruch, maximaler Flexibilität und optimaler
Wirtschaftlichkeit. Basierend auf einem System standardisierter, in Serie vorproduzierter und vormontierter
Raummodule, die binnen kürzester Zeit am jeweiligen
Standort – nahezu unabhängig von der jeweiligen Bodenbeschaffenheit und ohne aufwändige Erdarbeiten – zum
gewünschten Gebäude zusammengefügt werden. Der
Dimensionierung, Konfiguration sowie den Nutzungsmöglichkeiten sind dabei kaum Grenzen gesetzt: vom
kostengünstigen Compact-Office für Kleinunternehmen
bis zu großräumigen Bürolösungen, von der SingleWohneinheit bis zum kompletten Einfamilienhaus, aber
auch z.B. als Ausstellungspavillon, Atelier oder flexible
Raumlösung für Tourismus, Gastronomie sowie unterschiedlichste weitere Branchen deckt das System nahezu
INFOBOX
Viereck Architekten ZT-GmbH
Grabenstraße 233
A-8045 Graz
Tel.: +43 (0) 316 / 67 43 00.0
E-mail: [email protected]
Web: www.viereck.at
72
sämtliche architektonische Erfordernisse ab.
Eine flexible Gesellschaft braucht flexible Lösungen.
Auch beim Wohnen. Mieten ist ein Weg, die eigenen vier
Wände, die man nach Bedarf mitnehmen kann, ein anderer. Jährlich wechseln Millionen Immobilien den Besitzer
bzw. Mieter. Die multiple Raumzelle ist eine mit höchster
Qualität und Design ausgestattete Immobilie auf standardisiertem Niveau mit der Möglichkeit gleichzeitig individuellen Bedürfnissen zu entsprechen. Auf diese Weise
bietet die multiple Raumzelle einen weltweiten Standard
als Arbeits- und Wohneinheit und ist somit das Innovationsprojekt einer vielseitig nutzbaren und schnell zu
errichtenden Raumzelle mit repräsentativem Charakter
und individueller Ausstattung.
Die multiple Raumzelle steht für eine Entwicklung, die
den Wünschen und Bedürfnissen der heutigen Zeit nachkommen soll. Die herkömmliche Vorstellung von einem
ortsgebundenen Gebäude wird um eine transportable
Gebäudeeinheit ergänzt, die mehrere Verwendungszwecke haben kann. Da eine flexibler werdende Gesellschaft
auch flexiblere Wohn- und Geschäftsstandorte fordert,
soll eine Umsiedelung schnell und unkompliziert möglich sein, ohne das gewohnte Umfeld „der eigenen vier
Wände“ zu verlieren.
Im Unterschied zu anderen Modulsystemen werden hier
die einzelnen Module, die je 20 Quadratmeter groß sind,
mit Boden, Decke und sämtlichen Versorgungsleitungen
in der Halle gefertigt und beim Aufbau mit Spannschlössern miteinander verbunden, dadurch wird am Fertigteilsektor derzeit der höchste Vorfertigungsgrad erreicht.
Die einzelnen Module lassen sich auch übereinander
aufsetzen, gegenüberstellen und mit einer Terrasse
verbinden, in Serie anreihen oder an bereits bestehende
Gebäude andocken.
Die Dachabdichtung wurde überwiegend in der Halle
vorgefertigt und vor Ort von der Fa. Triflex Beschichtungssysteme einfach und schnell dicht zusammengeschlossen. Für die Fläche wurde das System Triflex
ProTect und für die Montagefugen der Raumzellen Triflex
ProDetail verwendet.
Bei diesem Projekt wurde auf die Verwendung nachhaltiger und ökologischer Baustoffe im Zusammenspiel
mit moderner Architektur besonderen Wert gelegt. Die
gesamte Konstruktion wird vorwiegend in Holz bzw. mit
Holzwerkstoffen (KLH-Massivholzplatten) ausgeführt.
Neben den geringen Instandhaltungskosten werden
Viereck Architekten ZT-GmbH
durch die sehr guten Dämmwerte der Außenhülle und
innovativen Energiesystemen auch geringe Betriebskosten erzielt.
Die konstruktiven und raumbildenden Elemente der multiplen Raumzelle werden in einer einzigartigen, innovativen Methodik seriell vorproduziert und modular vormontiert. Die Größe und Konfiguration der gesamten Einheit
ist durch die Bandbreite der kombinierbaren Basismodule individuell bestimmbar und flexibel veränderbar.
Aufgrund des Gesamtkonzepts von Hülle und Tragwerk
ist die Errichtung grundsätzlich unabhängig von den Bodenbeschaffenheiten des Aufstellungsortes möglich, da
lediglich das Grundsystem den örtlichen Gegebenheiten
angepasst werden muss. Ausgeliefert werden die einzelnen Zellen über Sondertransporte, die wirtschaftlich
optimiert abgestimmt wurden.
Prinzipiell zeigt sich bereits in den Planungsabläufen,
sowie bei der praktischen Umsetzung, dass herkömmliche Planungs- und Arbeitsprozesse in der Praxis für die
Zukunft nicht ausreichen. Die Chance zu optimieren liegt
dahingehend, Bausysteme, Baustoffe und deren Verbindung durch gut überlegte Konstruktionen verbessert
einzusetzen.
Aus den Projektabläufen der letzten Jahre lässt sich
eindeutig ableiten, dass bei einem optimierten Bauerrichtungsprozess eine Zeitersparnis von 20% und eine
Kostenersparnis von 27% realisierbar ist.
Der Bereich Kostenersparnis kann für das Potenzial –
Verbesserung der Wärmedämmung – eingesetzt werden, sowie zur Nutzung von Alternativenergie wie Solar,
Erdwärme, Biomasse, Photovoltaik, etc.
Bei der technischen Gebäudeausrüstung kann aus einer
Reihe von vorkonfigurierten und energetisch optimierten
Haustechnik-Paketlösungen (u.a. Wärmepumpenanlagen, Solarsysteme, Photovoltaik) die für den jeweiligen
Verwendungszweck optimale Variante gewählt werden.
Ein überzeugendes Beispiel für die Praxistauglichkeit
ihres Konzepts liefern die Architekten, indem sie selbst
zu den Nutzern ihres Systems zählen und ihr neues Büro
aus Raumzellen-Elementen errichteten – zur Schaf-
fung von Parkplätzen unter dem Gebäude raumsparend
aufgeständert. Ein Installations-Basismodul versorgt das
Gebäude über ein Stützenpaar mit allen relevanten Energie- und Wasserversorgungen. Alle Installationsleitungen
werden über Kupplungselemente miteinander an den
Modulstößen verbunden. Alle Heizungsleitungen werden
in einer Außenwand, die Elektroinstallation ist über den
Fußboden geführt. Lediglich die EDV-Verkabelung wurde
aus technischen Gründen erst vor Ort organisiert.
Energietechnisch sind beim Prototyp innovative Maßnahmen wir Wärmepumpenanlagen, Solarsysteme, etc. zur
Anwendung gekommen; Photovoltaik- Leitungen sind
vorinstalliert, dadurch ist es auch möglich das Gebäude
energieautark zu versorgen.
Intelligente
Dachsysteme
Flachdächer | Dachanschlüsse
Der Spezialist für Flüssigkunststoff
Triflex GesmbH
Operngasse 17–21 | 1040 Wien
Tel. 01 23060 8090
Fax 01 23060 8091
[email protected] | www.triflex.at
Ein Unternehmen der Follmann-Gruppe
�����������������������������������
Lösungen mit Triflex sind besonders sicher.
Selbst komplizierte Details und Anschlüsse
werden nahtlos abgedichtet. Und das ohne
Grundierung auf den meisten Untergründen.
Bereits in weniger als einer Stunde ist die
Abdichtung regenfest.
Objektreferenzen aus über 30 Jahren
beweisen die Qualität der Triflex-Systeme.
Nutzen Sie diese Vorteile!
73
����������������
Veronika Vogelauer Architekten
Umgestaltung eines
Wohnhauses / Wien
Das bungalow-ähnliche Gebäude aus 1979 wurde für die
Bedürfnisse einer fünfköpfigen Familie umgestaltet. Als
Grundlage für den Planungsbeginn diente eine intensive
Recherche der Lebensgewohnheiten der Familie. Auf Basis
dieser erarbeiteten Unterlagen erfolgte die Abänderung der
bestehenden Raumfolgen. Nicht mehr entsprechend waren
ein Indoor-Schwimmbad, sowie die Position der Stiege, welche über den Wohnraum zwei Zimmer im teilweise ausgebauten
Dachgeschoß erschloss. Um einen ungestörten Zugang zum
Dachgeschoß zu schaffen ist die Stiege heute räumlich vom
Wohnbereich getrennt und dem Eingangsbereich zugeordnet. Im Erdgeschoß entstanden Räume für gemeinsame
Nutzungen. Im Besonderen wurden die Bereiche Kochen und
Essen neuinterpretiert. Der Raum der ehemaligen „Arbeitsküche“ wurde vergrößert und während die Fa.Küchenstyling
die einzelnen Arbeitsschritte mit Geräten und Möbeln
abstimmte, plante die Architektin die dazugehörigen unterschiedlichen Essplätze: Kurze Mahlzeiten im direkten Küchenverband werden auf Arbeitsebene eingenommen. Eine
hohe Bank und Hocker ermöglichen ein rasches Kommen
und Gehen. Gleichzeitig kann der „hohe“ Tisch auch erweiterte Arbeitsfläche werden. Die Türe zum danebengelegenen
Speisezimmer, wo ausgedehnte Essen oft auch mit Freunden
eingenommen werden, wurde durch eine große Wandöffnung
ersetzt. Eine Schiebetüre lässt somit die Räume zusammenfließen oder nach Wunsch trennen. Zur Küche ist der sicht-
bare Schiebeteil gleichzeitig Schreibbord für Mitteilungen.
Der dritte Ort zu essen, vor allem im Sommer, befindet sich
im Freien. Hier wurde der ehemals schmale überdachte Umgang vor Speisezimmer und Küche erweitert und eine Türe
direkt in den Küchenraum gebrochen. Auch der Wohnbereich
gliedert sich in einzelne Zonen:
Im Rauminneren steht der offene Kamin vor allem dem
Aufenthalt an Winterabenden zur Verfügung, während der
große Wohnraum durch neu geschaffene verglaste Fassadenöffnungen einen hellen einladenden Charakter vermittelt.
Den Übergang zwischen Wohnen und dem Schwimmbecken im Garten bildet ein überdachter Außenbereich unter
der Terrasse. Die Glasböden in den Terrassenfläche im
Dachgeschoß lassen tagsüber Licht auf den Außenraum im
Erdgeschoß fallen und beleuchten ihn am Abend. Auch der
„Elternbereich“ mit Arbeitszimmer, Schlafzimmer, Ankleide
und Bad fand durch Abbruch des ehemaligen Indoor-Pools
ausreichend Platz.
Der Dachraum ist heute zur Gänze nutzbar gemacht, wobei
sich neben den Kinderzimmern auch ein Gästezimmer befindet. Im Zentrum liegt ein gemeinsamer Aufenthaltsbereich.
Als wesentliche Anforderung an die Planung galt es eine
große Terrasse im Dachgeschoß mit Blick über die Stadt zu
schaffen. Da beim Typ des „Bungalow“-Hauses die Dachform- und kubatur ein wichtiges Gestaltungsmerkmal ist,
musste das Volumen gedanklich erhalten bleiben, um den
Charakter des Gebäudes zu bewahren. Als Lösung wurde die
Terrasse aus dem Dachvolumen „ausgeschnitten“ und die
Materialhaftigkeit angepasst. Ein Saunabereich befindet sich
im Untergeschoß. Im Garten erweitert ein Schwimmbecken
mit Sonnen-Liegefläche die Nutzungsmöglichkeiten.
Veronika Vogelauer Architekten
Fotografien: Hertha Hurnaus
Schwimmbad
mit Gartenhaus
Niederösterreich
Ergänzend zu einem Einfamilienhaus am Waldrand eines
Nordhanges, wurden aufgrund familierer Veränderungen
zusätzliche Nutzungen gewünscht. Vor allem im Gegensatz zur schattigen Lage des Hauses waren sonnige
Freiräume wesentlich.
Als Lösung rückt nun das neue Schwimmbecken mit
Liegeterrasse und Essplatz, sowie das Gartenhaus mit
Teeküche und Ruhebereich ganz an die südöstliche Ecke
des Grundstückes, weit ab von der höhergelegenen Straße. Durch die starke Hanglage ließ sich die Anbindung
nur mittels Pumpen und Hebeanlagen herstellen.
Der gesamte Bereich ist mit einer Treppenanlage an das
Hauptgebäude angebunden.
Pfalzauerstr. 35
Telefon 02233/525 93
3021 Pressbaum
Fax 02772/51 110
3061 Ollersbach
Mobil 0664/111 0 111
www.schabschneider.at
74
Räumlich schieben sich unterschiedliche Nutzungsniveaus in den Hang. Die Wasserebene wirkt als „Stein“Monolith. Das Überlaufbecken wurde in Zusammenarbeit
mit Fa.Fordinal und mit großer Sorgfalt durch den Steinmetzbetrieb Fa.Rada umgesetzt. Durch offene Überlaufrinnen entsteht bei Betrieb das beruhigende Plätschern
ähnlich eines kleines Bachlaufes.
Die Ebene zum Sonnenliegen befindet sich am weitesten
im Osten, um auch die abendlichen Sonnenstrahlen über
der Waldkuppe genießen zu können.
Eine Terrasse zu Kommunikation und Bewegung wird
vom tiefergelegten Erschließungsweg vor dem Gebäude durch eine breite Brüstungskonstruktion getrennt,
Elektroinstallationen
Erdwärme, Wärmepumpen
Heizberatung
Blitzschutz
Erdarbeiten
Erddurchschlagsraketen
Fräsen und
Grabarbeiten
75
Veronika Vogelauer Architekten
Wohlfühlen
daheim...
All in One
Sauna, Infrarot & Kräuterdampf
die von der einen Seite zum Sitzen und Liegen, von der
anderen Seite als Bar oder Pult verwendet werden kann.
An dieser Seite des Gebäudes ist auch das Küchenpult
mittels eines Schiebefensters als Art Dresen nach außen
zu verwenden.
Der eigentliche Essplatz rückt unter das Gebäude und
bietet im Hochsommer Schatten.
Im Gebäudeinneren findet eine Saunakabine Platz die
gemeinsam mit Fa.Gruber eingepasst wurde. Auf kleinstem Raum sind WC, Dusche und Küche mit allen wesentlichen Details untergebracht. Der eigentliche Raum des
Gebäudes orientiert sich nach Osten und dient neben
Ruheraum auch für Musikproben.
Hinter dem Essplatz liegt (wie zum räumlichen Schutz)
der Technikraum und ein Stauraum, der im Sommer als
Buffet oder Ablagebereich zur Gänze geöffnet werden
kann.
INFOBOX
Veronika Vogelauer Architekten
Hansalgasse 6/4
A-1030 Wien
Tel: +43 (0)1 / 890 40 49
E-mail: [email protected]
Web: www.vogelauer.at
76
Wählen Sie Ihr Wohlfühlklima!
Oft werden wir gefragt:
Sauna oder Infrarotkabine...
...was ist “besser”?
Mit unserer neuesten Kreation,
dem “All-in-One HomeSPA”
von Gruber erübrigt sich jede
ideologische Diskussion.
Genießen Sie klassische Sauna,
wohltuende Dampfanwendungen
oder therapeutisch hochwirksame
Infrarot-Tiefenwärme...
...ganz einfach auf Knopfdruck!
Lust auf
Wellness daheim?
Besuchen Sie unser
Gruber - Kundenzentrum
in Purkersdorf!
Wir freuen uns auf Sie!
Firmensitz - Kundenzentrum
A-3002 Purkersdorf, Linzer Str. 51 (B1)
Tel: +43-2231-634 94 Fax: +43-2231-627 02
[email protected] www.gruber-sauna.at
77
Impressum
Media Service - Nina Grill
Pflegerweg 19
A-5101 Bergheim
Tel.: +43 (0) 662 / 45 75 69 - 0
Fax: +43 (0) 662 / 45 75 69 - 33
E-mail: [email protected]
Web: www.architektur-journal.com
Redaktion & Grafik:
derart. gestaltet & fotografiert | www.derart.at
einzigartig
lassen sie sich für einen stein erweichen, denn der ist
ren zu einer reise zu neuen horizonten. wir bieten ihnen
eindeutig die neuheit der saison! die küche als monument.
exklusiv die aktuellsten küchenmöbel-lösungen. schat-
verblüffende gestalterische möglichkeiten fröhnen dem stil
tenfugen, seitliche eingriffe, basaltina lavastein-fronten
puristischer architektur. exklusive raumlösungen mit stein,
uvm. alles harmoniert perfekt mit dem trend klarer linien.
die nicht wie glas zerspringen, erstaunliche wärme aus-
dadurch wird ihre küche ein zeitloses designerstück - so ein-
strahlen, unvergänglich sind und deshalb keinen kalt lassen.
zigartig und elegant wie sie.
stein ist nicht gleich stein und deshalb einzigartig. in unserem showroom haben wir besondere highlights zum
neugierig?
angreifen und gustieren für sie vorbereitet. erleben sie
besuchen sie uns in unserem showroom in der gumpen-
die aura des steins. erfühlen sie die oberflächen, po-
dorferstr. 122, 1060 wien.
ren, rillen und kanten hautnah und lassen sie sich verfüh-
wir freuen uns auf sie!
gumpendorferstraße 122, 1060 wien, T: 01/597 64 07, [email protected], www.kuechenstyling.at
78
79
Architektur Journal
Gilgen Profilsystem PSW – Mit <green wings>® automatisch Energie sparen!
Der erste Eindruck ist entscheidend. Mit der Eingangsgestaltung werden Stil und Qualität des Hauses direkt erlebbar. Die automatische Designtür der Gilgen Door Systems AG steht stellvertretend für viele mögliche Lösungen. Die Automatiktüren passen sich dem Stil ihres Hauses an.
Türen, die sich selbständig öffnen und schliessen, erhöhen den Komfort. Ob mit Gepäck beladen, mit Kindern an der Hand oder einer Behinderung, Gäste schätzen das barrierefreie, berührungslose Passieren.
Hygiene – ein zentraler Anspruch. Automatisches Öffnen und Schliessen von Durchgängen zu Küchen, Toiletten und Aufenthaltsräumen trägt zu
grösstmöglicher Hygiene bei.
Auf Wunsch realisieren wir Ihnen auch Ihre Anforderungen an Brandschutz- und Fluchtwegfunktionen.
Mit dem Gilgen Profilsystem PSW setzt sich die Firma aktiv für eine bessere Umwelt ein. Diese sogenannten <green wings> gehen mit Wärme,
die nicht raus, und mit Kälte, die nicht rein soll, sehr effizient um.
Mit dem energieeffizienten Profilsystem PSW <green wings> isolieren Sie dank konsequenter Wärmedämmung und Dichtheit besonders
wirkungsvoll. Somit sparen Sie umweltfreundlich wertvolle Energie. Vor allem in der Nacht, bei geschlossenen Türen, wird sich dieser Vorteil
rechnen lassen. Ein zusätzlicher Pluspunkt ist die Reduktion von Zugluft und störenden Aussengeräuschen.
Das Gilgen Profilsystem PSW überzeugt nicht nur uns; ift Rosenheim
und TÜV haben das System geprüft und zertifiziert. Die erreichten
Prüfergebnisse ermöglichen das Einhalten der zukünftigen Verschärfungen der Energieeinsparverordnung. Das geprüfte Komplettsystem
entspricht den Sicherheitsanforderungen der DIN 18650 und bietet
zuverlässigen Personenschutz sowie höchstmöglichen Komfort.
Weitere Informationen finden Sie auf:
www.green-wings.ch
Gilgen Door Systems Austria GmbH
Am Concorde Business Park 1
A – 2320 Schwechat
Telefon +43 1 706 58 66
Fax +43 1 706 58 56
www.gilgendoorsystems.at
AluFusion System 110
bis zu 40 % Wärmedämmplus
St. Johann im Pongau · 1 06462-5544
www.fensterhersteller.at
80
Inserentenverzeichnis
2F-Leuchten GmbH & Co KG / S.50, 51
Holzbau Maier GmbH & Co KG / S.40, 41
Aberger Elektro und Energietechnik GmbH / S.13
Hopferwieser + Steinmayr Installations GmbH / S.32
ALPINE Bau GmbH / S. 24
Hopra Fliesen GmbH / S.36
Aquasan Installations GmbH / S.25
Hüttl Erwin / S.38
Armstrong / S.36
Internorm / U.2
BABYLON / U.3
Joham Metalldesign / S.54
Baurent Bau GmbH & Co KG / S.27
kalithea / S.80
Bitbau / S.24
Kiefer GmbH / S.54
Compac Förderbandtechnik / S.24
Kienesberger / S.48
Dagn Hermann / S.42
KONE AG / S.13, 42
Dietrich Luft + Klima GmbH / S.13
Krobath Wasser-Wärme-Wohlbehagen / S.15
Dvorak GmbH / S.71
Liebl GmbH / S.27
Eberl GmbH u. Co. KG / S.13
Maschienenring / S.63
Eder Franz / S.12
Mayerhofer Josef / S.74
Eigensinn Event- und Medientechnik GmbH /S.42
Meinhart Sonnenschutzanlagen / S.29
Eller Türen + Möbel GmbH / S.67
MekaLDesign / S.59
Enercret GmbH / S.7
mild Bau GmbH / S.14
Etechnik Ing. Ronald Weinhofer / S.76
Modl GmbH / S.29
Fankhauser GmbH / S.19
Moser & Partner Ingenieurbüro GmbH / S.66
Fleischmann Vermessung / S.60
moser / jaritz Ingenieurbüro / S.13
fliegl + spielberger / S.24
msp Gruppe / S.31
fordinal gmbh / S.76
Mück Haustechnik / S.76
Fricke Gründächer und Gartengestaltung / S.76
Neureiter Transporte und Erdbewegung GmbH / S.12
Fritz GmbH Stahlbau / S.21
Niro-Pool GmbH / S.49
Gachowetz-Solarflex GmbH / S.6, 31
Novagast Gastrosysteme GmbH / S.45
Gilgen Door Systems Austria GmbH / S.80
Pfisterer / S.80
Gruber Sauna GmbH / S.77
Pichler Malerei / S.54
Hagleitner-Bohrtechnik GmbH / S.69
Pittsburgh Corning GmbH / S.23
Hasenauer Anlagenbau / S.8, 48
planTEC Dr. DI Christian Rehbichler ZT GmbH / S.13
Helminger Restaurationen OG / U.4
PlanungsCompany GmbH / S.42
Herzog Baugesellschaft m.b.H. & Co KG / S.72
Ploberger GmbH / S.24
Hess GmbH / S.29
Prause DI / Zivilingenieurbüro / S.21
Hochmair & Partner ZT GmbH / S.13
Preloschnik / fletzberger küchenstyling / S.78
Höck Holzbau GmbH / S.13
Rieder KG / S.34
81
Inserentenverzeichnis
Schabschneider Gerhard / S.75
Schindler Aufzüge und Fahrtreppen GmbH / S.21, 66
Schmid A. GmbH / S.70
Schranz Hotelausstattung / S.48
Schrattenecker GmbH / S.54
SHT Haustechnik AG / S.57
Siemens AG Österreich / S.29, 48
Stockinger & Partner Ingenieurbüro / S.62
Stöckl Kältetechnik / S.12
Stöllnberger GmbH / S.14
Teubenbacher GmbH / S.31
Töchterle GmbH / S.21
Triflex GmbH / S.73
Trinkl Erich / S.36
Tschapeller Atelier-Tischlerei / S.19
Voglauer Möbelwerk / S.45
Wehle Gebrüder / S.42
Weissofner Glas+Metall / S.54
Wieser + Scherer Zeller Haustechnik GmbH & Co KG / S.60
Wippro Wipplinger GmbH & Co KG / S.36
YIT Austria GmbH / S.29
Zabransky Sicherheitstüren / S.56
zemler + raunicher ZT GmbH / S.9
Zoller-Prantl GmbH & Co KG / S.21
ZSZ Ingenieure / S.18
82
RESTAURATIONEN � BILDHAUEREI � STUCKARBEITEN � VERGOLDUNGEN � KALKTECHNIKEN
RESTAURATIONEN
VERGOLDUNGEN
BILDHAUEREI
KALKTECHNIKEN
STUCKARBEITEN
Die Kunst des
Handwerks
WWW.HELMINGER�RESTAURATIONEN.AT
HELMINGER RESTAURATIONEN OG
A� 5322 HOF BEI SALZBURG
SEYWEG 1
TEL. +436221/7251
OFFICE�HELMINGER�HOF.AT
WWW.HELMINGER�HOF.AT
HOLZ� UND VERGOLDUNGSARBEITEN, STUCKARBEITEN, KALKTECHNIKEN IM SCHLOSS ARENBERG / SALZBURG
Herunterladen