Architektur Journal Internationales Fachmagazin Frühjahr / Sommer 2011 Vorwort Sehr geehrte Leserinnen, sehr geehrte Leser Mit jeder Ausgabe unseres Fachmagazins versuchen wir, aktuelle Trends in der österreichischen Architekturlandschaft aufzuzeigen und einen Überblick über Konzepte sowie über laufende und bereits realisierte Projekte zu bieten. Wir wollen neueste Entwicklungen präsentieren, die auf den unterschiedlichsten Sektoren neue Maßstäbe setzen. Gebäude mit öffentlicher Widmung werden ebenso vorgestellt wie infrastrukturelle Bauwerke oder Wohnbauten. Der Fokus der Planer liegt dabei auf den unterschiedlichsten Schwerpunkten, beispielsweise angeführt seien hier Ökologie, Stadtplanung, technische Konstruktion, soziale Elemente u. v. m. Das Internorm Fensterbuch. Die ganze Auswahl von Europas führender Fenstermarke. Fenster von Internorm erfüllen höchste Ansprüche an Qualität, Design und Sicherheit. Das neue Fensterbuch bekommen Sie jetzt bei Ihrem Internorm-Partner. 2 www.internorm.at „ALS DESIGNPAPST EMPFEHLE ICH DIE FENSTERBIBEL VON INTERNORM.” Architektur ist mehr als das Planen und Bauen von Gebäuden. Wie kaum eine andere Disziplin nimmt sie gestaltend und vermittelnd Einfluss auf die kulturelle und gesellschaftliche Entwicklung unserer Zeit. Der Architekt beeinflusst durch sein Schaffen, durch die Umsetzung seiner Ideen und Vorstellungen den Prozess kulturellen Wandels und kann als Trendsetter und Wegbereiter architektonischen und städtebaulichen Fortschritts verstanden werden. Als Experte steht er zwischen Baukunst aktuellen oder historischen Zuschnitts auf der einen und angewandter Technik auf der anderen Seite. Diesen Wandel sowie die Synergie zwischen kultureller Entwicklung und schöpferischer Gestaltung versuchen wir, in unserem Architektur Journal anhand aktueller Beispiele zu beleuchten. Neben Architekten, Baumeistern, Planern und Bauingenieuren sollen mit unserer Zeitschrift auch jene angesprochen werden, die als Zuseher und Interessierte am Prozess des Bauens und der Gestaltung der Umwelt und der Umgebung teilnehmen und deren Interessenschwerpunkt auf hochwertiger Architektur und ihrem inhaltlichen Umfeld liegt. Architektur Journal informiert über das Architekturschaffen in umfassender Form. Aktuelles Baugeschehen und repräsentative Bautätigkeit werden ins Blickfeld gerückt. Ausgewählte Projekte veranschaulichen das breite Spektrum des Themas Architektur. Es werden Funktionalität, baukonstruktive Besonderheiten, Wirtschaftlichkeit und energetische Aspekte berücksichtigt. Dabei sind wir um reiche Bebilderung bemüht, um die neuen, in der Bauwelt gesetzten Akzente auch lebendig darstellen zu können. Architektur Journal versteht sich als Informationsmedium und als Mittler. Den LeserInnen danken wir sehr herzlich für ihr Interesse. Weiters möchten wir auch Architekten und Verantwortlichen aus der Baubranche für die enge Zusammenarbeit Dank sagen. Herbert Klüber und das Architektur Journal-Team 3 Inhaltsverzeichnis & gestaltet t r e fi a r g o t fo FLY E R R K ATA LO G ER E LD FO S G IL IN TT E P LA K ATE M AE N A N ZE IG E N FL U G B LÄ R E N TE R PA Ü S H N C A S O TR R B E N IN S E R ATE E IN LA D U N GIN U N G S B IL D IH R LO G O BA N N E R E IH R E R S C H TE A N IM ATI O N E N W E BIR TS & .. . W E BAU FT R IT N G E N - FÜ R K FZ / T- S H B E S C H R IF TU TR A IT S R BU N G P O R R E W E R IH N N ZE IT E IH R E R E FE R E TE R IO R IH R E M ITA R B EE H M E N IN N TE R K TE U N D U O R R P E N S IT ZF Ü R IH IH R E N FI R M Vorwort 3 Architektur Journal Europazentrale Stadlbauer 6 Jungwirth & Unterberger Architekten Bildungscampus Nordbahnhof 7 Porr Projekt und Hochbau AG Alpenmilch Salzburg 8 Architektur Journal Wohn-und Bürohaus Neutorgasse, 1010 Wien 9 RATAPLAN-Architektur ZT GmbH Um- und Erweiterungsbau Saalbacher Hof 10 Architektur Journal Neubau Lagerhalle & Bürogebäude Wien11 + Büroumbau Wien 7 14 Architekt DI Franz Berzl Das Tirol Panorama, innsbruck 16 stoll.wagner ztgmbh architekten Reihenhausanlage, 1220 Wien 25 BKK-3 Architektur ZT GmbH Perinatalzentrum Salzburg 26 pm1 projektmanagement Gmeindezentrum , Hintersee 27 pm1 projektmanagement Holztechnikum, Kuchl 28 pm1 projektmanagement Linzergasse 11 30 Architektur Journal Kempinski Residences 32 Kempinski Residences Tux Center 33 Gsottbauer architektur.werkstatt Neubau Apre`Skilokal-Restaurant „Der Schwarzacher“ 37 Architektur Journal Hotel Erzherzog-Johann, Bad Aussee 43 Architekten Scheicher ZT GmbH Schloß Arenberg, Salzburg 44 Architekten Scheicher ZT GmbH Kolpinghaus, Hallein 45 Architekten Scheicher ZT GmbH Villa Seilern, Bad Ischl 46 Architekten Scheicher ZT GmbH Romantikhotel Gmachl, Elixhausen 47 Architekten Scheicher ZT GmbH Österreichische Botschaft New Delhi 55 Architekt DI Christian Bodem Moderne Architektur in Grödig 58 Wohnbau-Genossenschaft Bergland Gen.mbH Modern wohnen in Hallein 59 Wohnbau-Genossenschaft Bergland Gen.mbH Kindergarten Drasenhofen 61 Abendroth Hartl Architekten Tiergartenstraße Innsbruck 64 beaufort Architekten ZT GmbH Neubau Cyprian-Fröhlich-Schule, Fügen 67 Scheitnagl Architekten Kultur- und Veranstaltungszentrum KIWI Absam 68 Scharfetter-Rier Architekten Bäckerei Gragger & Cie Holzbackofen GmbH 70 Architekt DI Jürgen Radatz [Box 09] Modulare Raumkonzepte für die Zukunft 72 Viereck Architekten ZT-GmbH Umgestaltung eines Wohnhauses, Wien 74 Veronika Vogelauer Architekten Schwimmbad mit Gartenhaus 75 Veronika Vogelauer Architekten Impressum 79 Architektur Journal Inserentenverzeichnis 81 Architektur Journal Inserentenverzeichnis 82 Architektur Journal www.derart.at 4 5 Jungwirth & Unterberger Architekten Porr Projekt und Hochbau AG PPP BILDUNGSEINRICHTUNG NORBAHNHOF CAMPUS GERTRUDE FRÖHLICH-SANDNER DI(FH) Ewald Schmidl PUCH-URSTEIN Die neue Europazentrale im Technologiepark Puch-Urstein. Das Grundstück befindet sich in einer sensiblen Lage, unmittelbar am Rande eines geschützten Waldriegels östlich der Salzach. Die Zufahrt zur neuen 3-geschoßigen Unternehmenszentrale liegt in der Mittelachse des Gebäudes und führt über die breite, neu angelegte „Rennbahn-Allee“. Das Bauvolumen von 3o.ooo m³ ist in unterschiedlich hohe Baukörper gegliedert, welche den einzelnen Abteilungen zuzuordnen sind. Der helle Putz, die gegliederten Glasflächen und das dunkle Sockelgeschoss der INFOBOX Jungwirth & Unterberger Zillnerstraße 9 A-5020 Salzburg Tel.: +43 (0)662 / 84 57 55 E-mail: [email protected] 6 Ausstellung, bestimmen das äußere Erscheinungsbild. Hinter der zentralen 3-geschoßigen Glasfassade befindet sich das großzügige Stiegenhaus mit Durchblick zum angrenzenden Wald. Das offene Stiegenhaus, übergroße Gänge, lichtdurchflutete Gemeinschaftsräume, Büros mit großteils vorgelagerten Terrassen, begrünte Dachflächen sowie der Einbezug der umliegenden Natur in die äußere und innere Architektur bieten den ca. 12o Mitarbeitern eine hervorragende Arbeitsatmosphäre, ideal für kreative Ideen. Sowohl die projektierten Kosten als auch die vorgesehene Bauzeit, konnten trotz zusätzlicher Wünsche der Bauherrschaft eingehalten werden. Projektinformationen Planung: Architekten Jungwirth & Unterberger Mitarbeiter: Ing. Klaus Windbrechtinger Planungsbeginn: Baubeginn: Fertigstellung: verbaute Fläche: umbauter Raum: Nutzfläche: Tiefgarage: Investitionskosten: Juni 2oo8 Juni 2oo9 September 2o1o ca. 2.525 m² ca. 3o.o2o m³ ca. 4.796 m² (inkl. ca. 1.ooo m³ Ausstellung) für 44 PKW ca. EUR 1o.ooo.ooo,-- Im zweiten Wiener Gemeindebezirk wurden auf rund 14.000 m2 eine Ganztagsvolksschule, ein Kindergarten, ein gemeinsam genutzter Freibereich und zwei Turnsäle errichtet. Der Bildungscampus Nordbahnhof beinhaltet eine 17-klassige Ganztagsvolksschule mit 420 Kindern und einen 11-gruppigen Kindergarten mit 250 Kinder. Die gesamten Außenanlagen wurden gemäß den Vorgaben der Landschaftsarchitektin DI Lacina sowie in Abstimmung mit der MA42 hergestellt. In Summe stehen den Einrichtungen 6.500 m2 Freifläche zur Verfügung. Die Erschließung erfolgt über einen überdachten Vorplatzbereich mit separaten Eingängen für die Einrichtungen. Durch seine räumliche Ausbildung und die auffallende V-Stützenkonstruktion des darüber liegenden Baukörpers der Volksschule wird ein städtebauliches Signal gesetzt. Die Pausen- und Erschließungsflächen sind durch großzügige vertikale Durchbrüche und darüber angeordneten Glasdachkonstruktionen belichtet und gegliedert. Zwei Atrien schaffen zusätzlichen Raum. Jeder Ebene sind Freiflächen in Form von Pausenterrassen, die mit dem Garten durch Freitreppen verbunden sind, zugeordnet. Die Erschließung des gesamten Komplexes erfolgt horizontal durch ein Mittelgangsystem, dass als integrativer Pausen- und Kommunikationsbereich ausgebildet ist. Die Gründung erfolgte über SOB – Pfähle, Pfahlroste und einer durchgehenden Bodenplatte mit 30 cm Stärke. Das Kellergeschoss, welches nur zu ca. 1/3 auf der Flä- che des Erdgeschosses vorhanden ist, wurde als „Weisse Wanne“ ausgebildet. Der überwiegende Teil des Gebäudes wurde als Stahlbetonskelettbau mit Ortbetonstützen hergestellt. Die Ausbildung der Fassaden erfolgte mittels Stahlbetonparapeten, 18 cm Wärmedämmung mittels Steinwolle sowie eine Sichtverkleidung aus Alucobond in A6C0 Oberfläche. Die Fensterkonstruktionen bestehen aus einem Pfosten – Riegelsystem mit thermisch getrennten Aluminiumprofilen sowie Einsatzelementen zur Öffnung der Flügel. Sämtliche Räumlichkeiten erhielten Raffstore als Sonnenschutz. Über den Haupterschließungsflächen in den jeweils letzten Geschossen befinden sich großzügige Glasdächer. Um die Belichtung bis in das Erdgeschoss zu leiten, wurden unterhalb der Glasdächer zusätzliche Atrien geschaffen. INFOBOX Porr Projekt und Hochbau AG, Abtlg. Hochbau 3 Absberggasse 47 A-1103 Wien Tel.: +43 (0)50 / 626 - 0 E-mail: [email protected] Web: www.pph.at Energiepfähle ENERCRET GmbH Bundesstraße 20 A - 6832 Röthis T 0043 (0)5522 41526 - 404 www.enercret.com ® ® [email protected] 7 ARCHITEKTUR JOURNAL RATAPLAN-Architektur ZT GmbH Logistikgebäude Alpenmilch Salzburg GmbH / Salzburg WOHN- UND BÜROHAUS Mit dem Umbau und der Erweiterung der Produktionsgebäude und dem Neubau eines Logistikzentrums gibt die Alpenmilch Salzburg GmbH der zeitgemäßen Produktion und Distribution von Milch mitten in der Stadt Salzburg neuen Raum. Die städtebauliche Leitidee besteht aus dem Verschwenken des Neubaus hinter den Altbestand, und dem funktionalen Verbinden mit dem Neubau. Bis zur ehemaligen Mittelmauer des Straßentraktes wurde das Gebäude erhalten, gestalterisch klar durch eine Fuge vom Neubau getrennt, und mit Adaptern – den Raum-Boxen - mit dem Neubau verknüpft. Durch das Zurückschwingen des Baukörpers entsteht eine platzartige Straßenerweiterung, die zur Belebung des Viertels beiträgt. Durch die Verlängerung der Straßenfassade wird der Außenbezug für die Wohnungen und Büros optimiert. Der entstandene Vorplatz bietet Raum zum Verweilen und dient als Treffpunkt und der Kommunikation. Gebäudemaße: L 150m, H 12m Kühlregallager:L 76m, H 24m Baukörper / Einbettung in die Umgebung / Fassade Die differenzierte Anordnung der Baumasse passt das großformatige Industrievolumen in die kleinteilige, heterogene und innerstädtische Umgebung ein. Entlang der Rosa-Kerschbaumer-Straße beträgt die Gebäudehöhe durchgehend 12m, zurückversetzt beim Lagerteil 19,5m. Mit der Situierung der „belebten“ Räumlichkeiten für Büro, Mitarbeiter, Shop und Milchbar an den Gebäudeenden und als öffentliche Plätze gestalteten Vorbereichen ist das große Volumen nicht abweisend und anonym, sondern überschaubar strukturiert. Einblicke und Ausblicke, Beleuchtung und die Eingänge beleben den Gesamtkomplex. Ein Screen aus naturbelassenen lasergeschnittenen Alu-Paneelen spannt sich zwischen diesen beiden Enden über die gesamte Strassenfront. Repräsentation, Transparenz, Lichtdurchlässigkeit und Sonnenschutz werden in einer Form vereint. Ökologische, soziale und regionale Nachhaltigkeit Durch die zurückgenommene Gebäudehöhe, der Außengestaltung, vor allem aber durch die Lärm- und Abga8 1010 Wien, Neutorgasse seminimierenden Unterbringung der Produktionsabläufe wurde Rücksicht auf die Bewohner der umgebenden Wohnbauten genommen. Die gebäudetechnischen Anlagen wurden hinsichtlich der Versorgungsstrukturen für Wasser, Abwasser, Wärme und Stromversorgung an die bestehenden lokalen Einrichtungen angeschlossen. Die Kälteanlagen wurden als NH3-Anlagen im Bestand neu gestaltet, die gesamte Kälteverteilung im Neubau erfolgt dadurch NH3-frei mittels Wasser. Keine NH3Austrittsgefahr für die Anrainer. Weiters sind alternative Systemvarianten (Abwärmenutzung, Wärmerückgewinnungen, Solare Brauch-Warmwasserbereitung, u.s.w.), genutzt worden. Der positive Effekt der Anlage für den Nutzer liegt vor allem in der neu geschaffenen Möglichkeit größere Mengen der täglich anfallenden Rohmilch zu verarbeiten. Durch die Erhöhung der Produktionsund Logistikleistung wurde der Mitarbeiterstand sogar erhöht. Mit seinen 2600 Bauern als Genossenschaftseigner, deren Familien, den 175 Mitarbeitern, den Vertragsmonteuren und -spediteuren sichern die wirtschaftlichen Aktivitäten der Alpenmilch Salzburg GmbH die Lebensgrundlage für ca. 10.000 Menschen im Bundesland Salzburg dauerhaft. Fertigstellung: 2011 Bruttogeschoßfläche: 21.700 m� Der städtebauliche Maßstab der benachbarten Gründerzeitbauten wird durch die „3-Teilung“ Neubau-VorplatzAltbau aufgenommen, die Struktur der ehemals drei Grundstücke bleibt trotz einer gemeinsamen Bebauung im Straßenzug erhalten. Der lichtdurchlässige Kubus belebt mit den Sonnenschutz-Elementen aus Streckmetall sowohl tagsüber als auch nachts den Außenraum: am Tag glitzert er in der Sonne und in der Nacht strahlt er wie ein Kristall. INFOBOX RATAPLAN-Architektur ZT GmbH Margaretenstrasse 20/3 A-1040 Wien Tel.: +43 (0)1 / 544 06 25 E-mail: [email protected] Web: www.rataplan.at 9 ARCHITEKTUR JOURNAL Um- und Erweiterungsbau Saalbacher Hof Saalbach Die Wurzeln des Hauses liegen im 17. Jahrhundert. Jakob Dschulnigg heiratete 1808 die Tochter des Dorfschmieds, der in diesem Haus wohnte und eine Schmiede betrieb. Der Sohn Dschulniggs übernahm dann die Schmiede und betrieb sie noch Jahrzehntelang. 1927 baute die Familie die Schmiede zu einer Pension um, für die sie 1932 die Genehmigung zum Betrieb einer Fremdenpension erhielt. Die Genehmigung zu einem Hotelbetrieb erhielt dann 1950 Hans Dschulnigg. Der Nordtrakt des Hotels Saalbacher Hofes entstand 1962, 1964 das Freibad, 1969 das Café und 1970 wurde der Après-Ski-Club und Nightclub Castello eröffnet. Eine nochmalige Erweiterung des Nordtraktes zum Tannhof erfolgte 1971, der durch einen Gang mit dem Hauptgebäude verbunden wurde. Zur Verschmelzung beider Häuser kam es mit der Gründung der Saalbacher Hof Hotel GesmbH & Co KG 1974. 1992 übernahm Sohn Hannes das Unternehmen und es folgten weitere Bauerweiterungen: 10 ARCHITEKTUR JOURNAL 1998 das Felsenhallenbad, 2001 der Bau eines zweiten Personalhauses, 2002 Umbau des Tannhofs und im April 2010 der umfassende Um- und Neubau für knapp neun Millionen Euro. Das ZT Büro Moser/Jaritz übernahm für den Um- und Erweiterungsbau Saalbacher Hof die umfassende geologische Baubegleitung. Aufgrund der Hangfußlage des Erweiterungsbaues waren konstruktive Böschungssicherungsmaßnahmen (vernagelte Spritzbetonwand mit Ankerbalken) mit einer max. Höhe von bis zu 18 m notwendig. Durch die frühe Einbindung des Ingenieurbüros konnten bereits in der Planungs- und Projektsausarbeitung, die Böschungssicherungs- als auch Gründungsmaßnahmen innerhalb weniger Wochen realisiert werden. In den Aufgabenbereich von ZT Büro Moser/Jaritz fiel die Bodenerkundung und Berechnung der Sicherungsmaßnahmen in Form eines geologisch- geotechnischen Gutachtens und einer erforderlichen Detailplanung, sowie die Ausschreibungen für die Spezialtiefbauarbeiten und deren Bauaufsicht. Der Saalbacher Hof präsentiert sich nun mit 90 Einheiten, davon 33 neue Deluxe Zimmern, Junior Suiten und Suiten. Neue Restaurants, Terassencafe mit Grill, Wintergarten Cafe`mit Tagesbar, Wirtshaus mit Schützenstube sowie der Apre`s Ski- und Nightclub „Castello“. 11 ARCHITEKTUR JOURNAL ARCHITEKTUR JOURNAL Höck Inserat 90x60 7/09 14.07.2009 ZIMMEREI. HOLZHÄUSER. BESUCHEN SIE UNSERE NEUE HOMEPAGE 12 14:05 Uhr Seite 1 Höck Holzbau GmbH A-5751 Maishofen · Saalhofstraße 7 Tel.: 06542/68238 [email protected] WWW.HOECK-HOLZBAU.AT 13 Architekt DI Franz Berzl NEUBAU LAGERHALLE & BÜROGEBÄUDE Wien 11 Die Lagerhalle musste vom ehemaligen Betriebsgelände des Südbahnhofes übersiedeln und wurde durch eine Lackierhalle und eine Werkstättenhalle ergänzt. Das neu geplante Bürogebäude klammert sich - orthogonal zum Straßenverlauf - um eine Ecke der Lagerhalle, die sich ohne städtebauliche Richtung in das Grundstück zwängt. Der im Verhältnis zu den Hallen kleine Verwaltungstrakt soll sich durch seine klare und einfache Form gegenüber diesen behaupten können. Für den Metall verarbeitenden Betrieb wurde in den öffentlichen Bereichen unbehandelter Stahl als Gestaltungselement verwendet (Wandverkleidungen, Stiegengländer). Projektinformationen Architekt DI Franz Berzl BÜROUMBAU Wien 7 Die wesentliche Bauaufgabe war die zielführende Leitung der Besucher durch die Gestaltung des Eingangsbereiches / Empfang sowie die Neugestaltung des Besprechungsraums und des Chefbüros mit zeitgemäßer Haustechnik-Infrastruktur. Als vorrangige Gestaltungselemente wurde die CI-Farbe orange und tragende Baumaterialien (Stahl, Beton) verwendet. Durch die neue Situierung des Eingangs wurde der direkte Blick zum Empfangspult gewährleistet. Vorgelagert befinden sich der Besprechungsraum samt Wartebereich. Das Stehpult ist ein Sichtbeton-Objekt, die Wandverkleidung sind unbehandelte Stahlplatten. Entsprechend der geradlinigen Struktur eines der ersten Stahlbetonbauten Wiens, in dem sich das Büro befindet, wurden die Einrichtungsgegenstände als kubische Elemente geplant. Projektinformationen Bauherr: Fröhlich & Locher und Partner ZT GmbH gestaltete Fläche: ca. 150 m2 Bauherr: Werner & Weber GmbH Nutzfläche Lagerhalle, Lackierhalle: ca. 3500 m2 Nutzfläche Bürogebäude: ca. 500 m2 INFOBOX Architekt DI Franz Berzl Schottenfeldgasse 78 / 3 / 7 A-1070 Wien Telefon +43 (0)1 / 526 72 81 E-mail: [email protected] 14 bad heizung pool 12 x in Österreich Tel.: 03152 9002 0 www.KROBATH.at 15 stoll.wagner ztgmbh DAS TIROL PANORAMA Innsbruck Neubau Ausstellungsgebäude am Bergisel Adaptierung Kaiserjägermuseum Das Land Tirol, vertreten durch die Landesbaudirektion, Abteilung Hochbau, ist Auftraggeber des Neubaus `Ausstellungsgebäude am Bergisel` und der Adaptierung des bestehenden `Kaiserjägermuseums`. Das vorliegende Projekt wurde am 05. 10. 2006 im Rahmen eines EU-weiten Architektenwettbewerbes unter 74 eingereichten Arbeiten als Siegerprojekt ausgewählt und von der Jury zur Ausführung empfohlen. Ziel des Wettbewerbes war die Ermittlung eines Vorentwurfes für ein realisierbares Projekt, aufbauend auf der Umsetzung des Raum- und Funktionsprogramms, der 16 stoll.wagner ztgmbh Berücksichtigung der besonderen topografischen und städtebaulichen Lage und der Beziehung zur denkmalgeschützten, historischen Bausubstanz im Bestand und in den angrenzenden Fremdliegenschaften. Die denkmalpflegerischen, landschaftsgestalterischen und städtebaulichen Rahmenbedingungen erforderten besonders feinfühligen Umgang mit den Baumassen. Es wurde ein äußerst sensibler Umgang mit dem historisch wichtigen, unter Denkmalschutz stehenden Baubestand und dem historisch wie auch landschaftlich bedeutsamen Ort erwartet. Die wesentliche gestalterische Absicht bei der äußeren Erscheinung war die Schaffung eines klaren zurückhaltenden Baukörpers mit dezenter Höhenentwicklung aus Sichtrichtung Bergisel bei gleichzeitiger skulpturaler Präsenz Richtung Osten zu den tangierenden Hauptverkehrsrouten der Inntal- und Brennerachse. Der von oben eingeschossige Museumsbau belegt als flacher Solitär die östliche Hangkante zur Sillschlucht. 17 stoll.wagner ztgmbh stoll.wagner ztgmbh Schindler Aufzüge und Fahrtreppen GmbH (4 Fahrtreppen und Aufzüge 5300 + 2400) Das dominante Volumen des Hüllkörpers für das Riesenrundgemälde wird abgesenkt in einer Geländemulde zur Sillschlucht angeordnet und verweist als zylindrischer Gebäudesockel auf seinen Inhalt. Der oberste Teil des Zylinders verschwindet im Flachbau an der Hangkante. Das Abrücken des oberirdischen Baukörpers vom historischen Bestand erfolgt in respektvollem Dialog zu diesem - gleichzeitig entsteht ein großzügiger Vorplatz zwischen Alt- und Neubau mit freier Sicht über das Inntal. Das Gesamtensemble zwischen Urichhaus, Neubau und Altbau mit dem zentral liegenden Andreas-Hofer-Denkmal erhält einen klaren außenräumlichen Abschluss. Ausstellungsräumen. Der vertikale Raumfluss wird in die unterirdische Verbindung zwischen Neu- und Altbau weitergeführt. Entlang dieser mit Rolltreppen erlebnisreich gestalteten Kernzone des Museumsbaues ergeben sich vielfältige Sichtbezüge innerhalb des Gebäudes sowie nach außen in den umgebenden Landschaftsraum. Die Innere Gestaltung des Neubaues ist bestimmt von der vertikal organisierten Erschließungszone zwischen Rundgemälde und den ebenfalls versenkt angeordneten Funktionell schließt an das weit ausladende Vordach der Gastronomiebereich mit dem Restaurant für 100 Besucher an. Von der Eingangszone mit anliegender Verwal- 18 Durch diese Entwurfshaltung wird sehr bewusst auf den Ort reagiert – das neue Ausstellungsgebäude geht sowohl in seiner äußeren Erscheinung als auch durch seine innere Organisation einen bewussten Dialog mit dem speziellen Bauplatz ein. 19 stoll.wagner ztgmbh stoll.wagner ztgmbh Umwelt/Energie/Effizienz Ausführung der MDF Möbel sowie der Möbel in Mineralwerkstoff - Firma Tschapeller tungseinheit führt die zentrale Erschließungshalle nach unten. Im ersten Untergeschoß sind die Ausstellungsräume mit unterirdischer Anbindung an den Altbau angeordnet. Das Rundgemälde wird, bedingt durch die Dimensionen des Bildwerkes vom zweiten Untergeschoss aus erschlossen. Durch die Ausnutzung der steilen Hanglage sind alle Erschließungsbereiche mit Tageslichtanbindung gestaltet. INFOBOX stoll.wagner ztgmbh architekten Bachlechnerstraße 23 A-6020 Innsbruck Tel.: +43 (0)512 / 28 35 53 19 E-mail: [email protected] Web: www.stoll-wagner.at 20 Die versenkt angeordneten Ausstellungsbereiche sind gemäß den technischen Anforderungen mit Kunstlicht ausgeleuchtet. Schindlers moderne Aufzugsanlagen und intelligente Steuerungssysteme helfen, Energien effizient zu nutzen. Für einen umweltbewussten Umgang mit Ressourcen. www.schindler.at Der Bestandsbau des historistischen Kaiserjägermuseums wird über das adaptierte bestehende Untergeschoß an den Neubau unterirdisch angebunden und von diesem aus erschlossen. Weitere Adaptierungsmaßnahmen sind der Einbau eines Personenaufzuges zur behindertengerechten Erschließung sowie der Anbau einer kleinen WC-Einheit ostseitig am Untergeschoß. Ansonsten wurde der Altbau in seiner typischen Erscheinung belassen. Der gesamte Museumskomplex ist behindertengerecht erschlossen. Auch für das Rundgemälde ist, durch den Einbau eines Treppenplattformliftes, ein behindertentauglicher Zutritt möglich. 21 Neubau Museum am Bergisel in Anbindung an das denkmalgeschützte Kaiserjägermuseum FOAMGLAS® dämmt und schützt den „Mythos Tirol“ Das Innsbrucker Büro stoll.wagner realisierte als Sieger eines europaweiten Architektur-Wettbewerbs den Museumsneubau „Das Tirol Panorama“ an der historischen Stätte am Bergisel. Die planerische Aufgabe war komplex: Es galt landschaftliche, topographische und städtebauliche Vorgaben zu berücksichtigen. Das neue Museum am Bergisel sollte eine ausdrucksstarke architektonische Sprache sprechen und zum Gesamtensemble des bestehenden Kaiserjägermuseums passen. Die architektonische Qualität des Neubaus ist unbestritten und weithin sichtbar. Ein Baukörper mit klaren Linien belegt als flacher Solitär die östliche Hangkante. Von den Hauptverkehrsrouten der Inntal- und Brennerachse zeigt der Bau skulpturale Präsenz. Der zylindrische Baukörper, der den oberen Teil des Neubaus trägt, ist in einer Geländemulde abgesenkt. Herzstück des Museums: das Panorama einer Schlacht Der Gebäudezylinder bildet das eigentliche Herzstück des neuen Museums. Dort befindet sich das Hauptexponat Riesenrundgemälde, das die 3. Bergisel-Schlacht thematisiert und als Sinnbild der Tiroler Freiheitsliebe gilt. Mit der grössten Museums-Klimatisierungsanlage Europas, so Architekt Philipp Stoll, wird das über 100 Jahre alte Gemälde vor Temperaturschwankungen bewahrt. Die Wärmedämmung des Baukörpers – FOAMGLAS® Sicherheitsdämmstoff – schafft die baulichen Voraussetzungen für ein stabiles, museumsgerechtes Innenraumklima. Wie so oft, erweist sich FOAMGLAS® Innendämmung im Wandbereich auch im Falle des Betonzylinders als optimale EnergiesparLösung. Schliesslich soll die Klimatisierungsanlage sparsam betrieben werden. Dies ist dank des hohen, jahrzehntelang gleichbleibenden FOAMGLAS® Wärmeschutzes gewährleistet. Die bautechnische Qualität und Funktionssicherheit dieser Innendämmung bürgt für einen optimalen Schutz der Bausubstanz. Aufgrund der Materialstruktur aus Millionen Luft einschließender Glaszellen ist die Dampfsperre bereits eingebaut. Mit dem dampfdicht verklebten Dämmstoff bleiben die entsprechenden Bauteile frei von Kondensat. Feuchte- oder Schimmelschäden sind damit ausgeschlossen und die besten Voraussetzungen zum Schutz des empfindlichen Rundgemäldes geschaffen. Museumsdach: Langlebigkeit garantiert Das Flachdach des Betonzylinders wurde als FOAMGLAS® Kompakt-Gefälledach ausgebildet. Alle Schichten – Rohbetondecke, Wärmedämmung aus Gefälleplatten und Abdichtung – sind wasserdicht miteinander verklebt. FOAMGLAS® Gefälleplatten werden mit unterschiedlichen Neigungen objektspezifisch gefertigt und stellen eine schnelle, problemfreie Entwässerung sicher. Auf dem Kompaktdach des Museumszylinders ist eine Gummigranulatmatte verlegt, die auf Abstandhaltern ein Stahlgitterrost trägt. Man mag einwenden, dass den Flachdächern ein schlechter Ruf anlastet. Zu Unrecht. FOAMGLAS® Kompaktdächer sind auf Dauer dicht und sicher. Sie halten bei richtiger Ausführung praktisch ewig, was sich ökonomisch wie ökologisch auszahlt. Das vorteilhafte Ergebnis der Kosten-Nutzen Bewertung überzeugte nicht zuletzt auch die Verantwortlichen des Museums am Bergisel. Anbindung an den Bestandsbau Kaiserjägermuseum Neben dem Museumsneubau befindet sich im Gesamtensemble das denkmalgeschützte Kaiserjägermuseum. Beide Museen sind durch einen unterirdischen Ausstellungsbereich miteinander verbunden. Das Dach des erdeingebundenen Baukörpers ist als begeh- und befahrbare Fläche ausgebildet. FOAMGLAS® ist aufgrund seiner Dämmleistung und einer wesentlich höheren Druckfestigkeit als andere Dämmstoffe für diesen Einsatzbereich bestens geeignet. Bei einem nicht mehr frei zugänglichen Bauteil sind die „inneren Werte“ des Dämmsystems von entscheidendem Vorteil. Das betrifft die Resistenz gegenüber schädlichen Einflüssen, sei es Lasteinleitung, Erddruck, Bodenorganismen, Schädlinge oder Grundwasserbelastung. Unsichtbarer Brandschutz Im „Tirol Panorama“ – als zentraler Ort der europäischen Geschichte – wird mit einer hohen Besucherzahl gerechnet. Ein anspruchsvolles Brandschutzkonzept ist wichtig für die Evakuierung von Personen und Kulturgütern, die Einwirkungen durch Feuer, Russ, Löschwasser kaum standhalten. Mit der europäischen Brandklassifizierung A1 (nichtbrennbar) entspricht FOAMGLAS® den verschärften Anforderungen des vorbeugenden Brandschutzes. Schaumglas ist nichtbrennbar und der einzige Dämmstoff, der weder glimmt noch qualmt. FOAMGLAS® verzögert die Geschwindigkeit der Brandentwicklung. Dies verschafft im Brandfall Zeitgewinn zur Bekämpfung des Feuers und erleichtert eine Evakuierung. Gibt es einen besseren Dämmstoff? Das Thema Wasser- und Dampfdichtigkeit von Schaumglas kam zur Sprache sowie Druckfestigkeit, guter Wärmeschutz, Brandschutz und Langlebigkeit: FOAMGLAS® wartet mit Vorteilen auf, die das Material in ihrer Summe einzigartig machen. Hingewiesen sei auch auf die Formbeständigkeit, die Resistenz gegenüber aggressiven Stoffen (z.B. Säuren) sowie gegenüber Nagern und Insektenbefall (kein Verrotten). Der Sicherheitsdämmstoff FOAMGLAS® überzeugt auch als baubiologisch gesunder Baustoff. Er besteht aus reinem Glas und ist frei von Schadstoffen. Zur Herstellung wird vorwiegend hochwertiges Recycling-Glas verwendet. Viele Baufachleute haben sich ihre Meinung gebildet und stehen aus guten Gründen mit einer klaren Entscheidung zu FOAMGLAS®. Anwendung FOAMGLAS® Wanddämmung innen ca. 750 m², Typ T4+, 180 mm Kompaktdach befahrbar ca. 1100 m², Typ S3, 240 mm Spezialdachkonstruktion ca. 2170 m², Typ T4+, 240 mm (Gefälledachsystem Tapered Roof) Am Bau Beteiligte Objekt Ausführungsjahr Bauherrschaft Architekten Bauleitung/Projektmanagement Unternehmer/Verarbeiter Systemberatung FOAMGLAS® 22 Neubau Museum am Bergisel - „Das Tirol Panorama“ 2009–2010 Land Tirol stoll.wagner ZTGmbH, Innsbruck Baumgartner Helmut Ing. GmbH, Innsbruck H. Ploberger GmbH, Innsbruck FOAMGLAS® Manfred Malojer, Pittsburgh Corning GmbH 23 stoll.wagner ztgmbh BKK-3 Architektur ZT GmbH Dort, wo gebaut wird. Weltweit. ALPINE Bau GmbH · ZNL Tirol Messerschmittweg 13 · 6175 Kematen · Telefon +43 5232 3333-0 www.alpine.at Compac Förderbandtechnik im Museum „Das Tirol Panorama“ Die Firma Compac genießt bereits seit mehreren Jahren einen guten Ruf im Bau von Einstiegsförderbändern für Sesselbahnen, Zubringerförderbändern und Förderbänder für Skihallen bzw. Vergnügungsparks. Aufgrund der grossen Erfahrung im Personentransport wurde die Firma Compac von einem Planungsbüro kontaktiert, um über die Möglichkeit eines Förderbandeinbaus in einem Museum zu sprechen. Aufgrund einer Steigung von 3% zwischen dem Kaiserjägermuseum und dem neuen Museum „Das Tirol Panorama“, musste eine Lösung für den einwandfreien Ablauf eines Besuches im Museum gefunden werden. Nachdem die Projektanten und Architekten alle möglichen Optionen verglichen hatten, entschieden sie sich für ein Förderband. Die Firma Compac konnte die Ausschreibung für das spezielle Förderband im Innenraum des Museums gewinnen. Am 12. März 2011 öffnete das Museum „Das Tirol Panorama“ seine Tore für das Publikum. Das neue Haus schickt seine Besucher auf eine interessante Zeitreise durch die wichtigen Stationen der Tiroler Geschichte und Kulturgeschichte. Der Bergisel erhält eine gelungene architektonische Attraktion. Das Förderband bringt die Besucher entlang der Tirolsagen zurück zum Rundgemälde. Es hat eine Länge von 40,5 Meter und musste den Fundamenten angepasst werden. Seine Nutzbreite beträgt 1 Meter und ermöglicht eine komfortable Beförderung für alle Personen; auch für Personen mit Kinderwagen und Personen mit Handicap (z.B. Rollstuhlfahrer). Das Förderband wird über einen Radarsensor in Betrieb gesetzt und nach einer einstellbaren Nachlaufzeit automatisch gestoppt. Der Antrieb erfolgt über einen geräuscharmen Getriebemotor mit einer Leistung von 11kW. Die Geschwindigkeit kann stufenlos reguliert werden. Die Steuerung erfolgt über eine Touch-Screen-Einheit mit integrierter Fehleranalyse, welche sich im Nebenraum befindet. Die konstruktive Herausforderung bestand darin, die Übergänge zwischen Förderbandteppich und Holzboden so gering wie möglich auszuführen, um Stolperstellen zu vermeiden. Diese Bauweise ermöglicht einen problemlosen seitlichen Zu- bzw. Ausstieg der Besucher entlang des Förderbandes. Eine elegante Lösung wurde gefunden, da alle Sichtteile der Konstruktion aus patiniertem Material angefertigt wurden. Somit entstand eine wunderbare Abgrenzung zwischen Holzboden und Förderband. Ein wichtiger Aspekt für den Einbau waren die Sicherheitseinheiten. Am Ende des Förderbandes befindet sich eine Sicherheitsausfahrt, welche das Förderband bei geringem Krafteinfluss (<50 N) zum Stillstand bringt. Zusätzlich kontrolliert ein Sicherheitssensor den Bandeinlauf. Es konnte bei diesem Projekt all die jahrelange Erfahrung in Punkto Sicherheit eingebracht werden. Die Firma Compac bedankt sich für die gute Zusammenarbeit mit dem gesamten Ingenieuren-Team und bei der Landesregierung Tirol, sowie der Stadt Innsbruck. 24 REIHENHAUSANLAGE 1220 Wien Errichtet wurde eine Eigentumswohnanlage mit insgesamt 9 Wohneinheiten. Es gibt 2 unterschiedliche Haustypen die mosaikartig zusammengefügt wurden. Der zweigeschossige Haustyp ist klassisch als Maisonette ausgebildet mit einem hohem Eingangsbereich der mit einer Lichtkuppel hell ausgeleuchtet wird, während der dreigeschossige Typ durch seine Lichtfülle besticht. Über verschiedene Lufträume gelangt immer Licht ins Haus. Somit sind die innen liegenden Bäder hell belichtete Teile der Innenraumgestaltung. Der Heizwärmebedarf wurde auf den Standard eines Niedrigenergiehauses ausgelegt. In Hinblick auf die Bauausstattung wurde ein gelungenes Verhältnis aus Kostenoptimierung einerseits und Verwendung von Qualitätsstoffen und -produkten andererseits gewählt. Der zweigeschossige Wohnungstyp A mit Kellergeschoss besitzt ein großzügig angelegtes Erdgeschoss mit Terrasse, Eigengarten und Vorgarten. Im G1 befindet sich der Abstellraum, 3 Zimmer sowie das Badezimmer. Auf der Galerie ist ein separater Arbeitsbereich vorgesehen der durch den Lichteinfall der Lichtkuppel mit genügend Tageslicht ausgeleuchtet wird. Der Typ B besteht aus drei Vollgeschossen, einem Kellergeschoss, einem Vorgarten einer private Gartenflächen. Im ersten Obergeschoss befinden sich zwei Zimmer, ein Bad und ein Abstellraum. Das 2.OG beinhaltet eine großzügig gehaltene Dachterasse , ein Schlafzimmer und ein Duschbad. Als Besonderheit ist es beim Typ B möglich im Luftraum des Lichthofes einen Homelift einzubauen. Der Typ C besitzt zwei Vollgeschosse, ein hohes Kellergeschoss, einen Vorgarten und eine hofseitige Gartenfläche. Er grenzt an die überdachten Autoabstellplätze an, über welchen sich eine große Terrasse befindet. Die Split-Level Erschließung ermöglicht interessante Raumabfolgen. Somit befinden sich im EG die Küche und das Wohnzimmer etwa 160cm über dem Gelände. Das großzügige OG hat 4 Zimmer, einen Abstellraum, ein Bad und ein abgetrenntes WC. Der Wohnungstyp D hat zwei Vollgeschosse plus Kellergeschoss und besitzt ein großzügig gehaltenes Erdgeschoss mit Terrasse, Eigengarten und einem Vorgarten. Über die an der Außenwand liegende Stiege gelangt man ins 1.OG, das mit 3 Zimmern, separatem Arbeitszimmer und Badezimmer etwas kleinteiliger gehalten ist. Projektinformationen Standort: Anzahl Einheiten: Bauherr: Planung: Baubeginn: Bauende: Donaustadt 1220 Wien, Habe-die Ehre-Gasse 14-30 Reihenhausanlage, 9 Wohnungen ÖVW Bauträger GmbH 1160 Wien BKK-3 ZT GmbH 1140 Wien Juni 2009 Oktober 2010 INFOBOX BKK-3 ARCHITEKTUR ZT-GmbH Missindorfstraße 10/4 A-1140 Wien Tel.: +43 (0)1 / 78 69 393-0 E-mail: [email protected] Web: www.bkk-3.com 25 pm1 projektmanagement pm1 projektmanagement Projektinformationen Errichtungskosten: 3,02 Mio Euro exkl. Einrichtungen Baubeginn: 15.6.2009 Inbetriebnahme: 30.7.2010 Nutzungsfläche: 1481m² Bauweise: Stahlbetonbau mit Holzelementen Nutzung: Gemeindezentrum Kindergarten Volksschule Vereinsräume Salzburg Eine der wichtigsten medizinischen Versorgungseinheiten im Großraum Salzburg ist nach geplanter 24-monatigen Bauzeit und den budgetierten 19,9 Mio. Euro fertig gestellt. Seit Juli 2010 ist der 2.095 Quadratmeter große „eiförmige“ Neubau mit dem gesamten medizinischen Leistungsspektrum rund um die Geburt in Betrieb. Mit der Eröffnung am 25. Juni 2010 des Eltern-Baby-Zentrum | Perinatalzentrum Salzburg (19,9 Mio. Euro) wurde eine wichtige Etappe des geplanten Kinderzentrums (25,8 Mio. Euro) umgesetzt. Der Start dafür erfolgte mit der Sanierung der Entbindungsräume im Herbst 2007 (2,7 Mio. Euro). Ab 2011 wird eine weitere Etappe mit dem Neubau des Kinderzentrumgebäudes über die Aiglhofeinfahrt begonnen. Die detaillierte Raum- und Funktionsplanung ermöglicht auch die Integration der Ambulanzen in das Perinatalzentrum Salzburg: Die Geburtshilfliche Ambulanz (7.000 Frequenz/Jahr), die Pränatalambulanz (3.000 Frequenz/Jahr) und die Neonatologische-Ambulanz bzw. Nachsorge- und Stillberatungsambulanz (450 Frequenz/Jahr). Der „eiförmige“ Neubau wurde durch einen verglasten Projektinformationen Investitionskosten: Sanierung von 6 Kreissälen inkl. Provisorium für die Bauzeit (2007): Fertigstellung EBZ: Nutzungsfläche EBZ m² Bettenanzahl Frauenklinik Betten Frauenklinik im Neubau Betten Neonatologie im Neubau 26 19,9 Mio. Euro 2,7 Mio. Euro 25. 6. 2010 2.095 m² 116 11 Klassebetten 11 Tokolysebetten 24 Betten für Babys 16 Elten-Gästebetten GEMEINDEZENTRUM Verbindungsgang optimal an das bestehende Gebäude der Frauenklinik angegliedert und ist ein erster wesentlicher Schritt in der Umsetzung des gesamten Kinderzentrumskonzeptes. SALK Geschäftsführer Burkhard van der Vorst, Projektleiter Ing. Günther Reiter und Architekt Dipl.-Ing. Wolfgang Schwarzenbacher, aus dessen Büro der prämierte Entwurf stammt, sind zu Recht stolz auf das gelungene Bauprojekt. Die erfolgreiche Projektsteuerung wurde von der ARGE PM1 + DELTA durchgeführt und die gesamten Gebäudetechnikinstallationen von der YIT Austria GmbH. Hintersee Die gekrümmte Ei-Form des Neubaus spiegelt das Schutzbedürfnis der künftigen kleinen Patienten wider. Kinderklinikvorstand Wolfgang Sperl erklärt: „Wir haben ein sehr gutes übergreifendes Gesamtkonzept. Die Neonatologie ist jetzt ideal platziert. Im zweiten Teil des Bauprojektes, das mit dem Kinderzentrumsbau über die Müllner Einfahrt abgeschlossen sein soll, wird das Zusammenrücken baulich und inhaltlich erreicht sein.“ Die sechs neuen Kreisssäle (inkl. der Möglichkeit einer Wassergeburt) mit dem anschließenden Sectio-OP (Kaiserschnitt OP), der Intensivbereich der Neonatologie (Neugeborenen Intensivstation), die gynäkologischen Risikoambulanzen und die Wochenbettstationen der Frauenklinik sind über den verglasten Gang direkt an das neue Zentrum angebunden. Unter Einbezug der grandiosen Szenerie des Parks ist es den MacherInnen gelungen, Eltern und Kind – im übertragenen Sinne – ein Nest in den Baumkronen zu bauen. Im dritten Obergeschoß wurde ein Elternrefugium mit Übernachtungsmöglichkeiten für „Frühchen-Eltern“ planerisch und baulich verwirklicht. Insgesamt bieten im neuen Gebäude ausreichend 1- und max. 2-Bett Zimmer, Familienzimmer, Elternbereiche in der Nähe des Kindes, familienfreundliche Ambulanzbereiche, die Sonderklassestation mit Blick ins Grüne und eine Cafeteria ein schönes und sicheres Geburtserlebnis mit sehr hohem Komfort und größter Sicherheit für Mutter und Kind. Bildrechte: SALK / Wild & Team und SALK/Unterhauser PERINATALZENTRUM Mit dem Neubau des Gemeindezentrums in Hintersee soll ein neues Dorfzentrum entstehen, das durch das Gemeindeamt, die Volksschule, den Kindergarten und den neuen Turn- und Vereinsbereich definiert wird. Thalmeier Felber Architekten ZT GmbH aus Hallein planten das Projekt, welches in einem Wettbewerb als Sieger hervorging. Die Baubetreuungsleistungen wurden vom Salzburger Büro pm1 projektmanagement, planen und bauen gmbh für die Delta Baumanagement GmbH abgewickelt. Die Architektur hat die Aufgabe, ein Gebäude zu schaffen, das einerseits dem Ort entspricht und die Traditionelle Baukultur respektiert, andererseits eine zeitgemäße Interpretation dieser Baukultur darstellt. Es wurden Räume und Plätze entwickelt, die den Menschen über die primären Funktionen hinaus entsprechen und ein gemeinsames dörfliches Leben ermöglichen. Das Gemeindezentrum ist städtebaulich derart situiert, dass gemeinsam mit der bestehenden Feuerwehr räumlich ein klarer Platz entstanden ist. Der L-förmige Baukörper nimmt Bezug auf die Straßenachse der Ortseinfahrt und bildet einen bewussten Abschluss des zentralen Siedlungsraumes. Das Gebäude mit integriertem Gemeindeamt soll als Servicestelle für die Bevölkerung und die Gäste dienen. Der Kindergarten liegt kompakt an der Südostecke des Grundstückes, direkt anschließend an die Turnhalle, welche auch von der Volksschule genutzt wird. Die Volks- schule wird über den geschützten Schulhof erschlossen und befindet sich zur Gänze im 1. Obergeschoß. Die vorgelagerten Balkone sind ein neu interpretiertes Element der historisch alpinen Baukultur. Sie bieten für das Erdgeschoß den gewünschten Witterungs- sowie Sonnenschutz. Quellen Text: Thalmeier Felber ZT GmbH pm1 projektmanagement, planen und bauen gmbh INFOBOX pm1 projektmanagement, planen und bauen gmbh Franz-Josef-Straße 22 A-5020 Salzburg Tel: +43 (0)662 / 87 16 67 E-mail: [email protected] Web: www.pm1.at 27 pm1 projektmanagement pm1 projektmanagement Elektrotechnik ● Prozeß- und Gebäudetechnik Heizung • Klima ● Lüftung ● Sanitär ● Kälte • Sprinkler Service- und Facility Management Tel.: +43 (0)50606 • www.yit.at Kuchl 5,5 Mio. Euro in die Ausbildung investiert Holztechnikum Kuchl nimmt Werkstättenhalle in Betrieb Am Holztechnikum Kuchl ging am 8. Oktober die neue Werkstättenhalle in ihre Bestimmung für den Unterricht in Fachschule und HTL über. Die Halle misst 97 mal 20 Meter und ist zehn Meter hoch. In der Konstruktion stecken 1.200 Kubikmeter Holz. Die Aussteifung erfolgt durch eine Brettsperrholzkonstruktion, die Außenfassade bildet eine sägeraue, rhomboid profilierte und liegende Tannenschalung. Die graue Lasur soll den Verwitterungsprozess vorwegnehmen. „Die Leimbinder-Konstruktion erzeugt ein Trapezoid somit fügt sich die Halle sanft und harmonisch in die Kuchler Umgebung ein“, erklärt Architekt DI Paul Schweizer. Das Gebäude besteht aus einer Bodenplatte und Kellerwänden aus Stahlbeton, welche die Erdgeschoßdecke halten. Die Außenwände und Decken werden von Leimholzrahmen getragen und stabilisieren gleichzeitig in Form von kreuzverleimten Brettsperrholzplatten die Konstruktion aus. Die Erdgeschoßdecke leitet als Horizontalscheibe die Seitenkräfte mittels eines Ringbalkenüberzuges in die Fundierung ab. Eine besondere Herausforderung bildete die Tatsache, dass das Gebäude nicht nur eine Werkstättenhalle sondern gleichzeitig auch ein Schulgebäude ist. Beim Brandschutzkonzept wie auch bei der Fluchtwegsplanung wurde diesem Aspekt Rechnung getragen. Die gesamte Holzkonstruktion erfüllt die Qualifikation F60. Auch in den Unterrichtsräumen gab es spezielle Anforderungen. Wird in einem Raum gearbeitet, muss im Nachbarraum der Unterricht ungestört stattfinden können. Dies führte innerhalb des Gebäudes zu erhöhten Anforderungen bezüglich Schallschutz und Akustik. Der natürlichen wie auch der künstlichen Belichtung wurde besondere Beachtung geschenkt. Dabei ging es nicht um maximale Belichtungsflächen sondern um ein diffuses kontrolliertes und gleich bleibendes Licht. Plötzliche 28 Projektinformationen Bauherr: Verein Holztechnikum Kuchl Projektmanagement und ÖBA: pm1 projektmanagement, planen und bauen gmbh Planung: Architekt DI Paul Schweizer Tragwerkplanung: DI Dimitrios Stefanoudakis unterstützt durch DI Kurt Pock Fachplaner/Konsulenten: Haustechnik Dick + Harner, Techn. Büro Dieter Hermann, Ing. Gerhard Eichinger, ISF Schüffl + Forsthuber, DI Reiner Rothbacher, Geometer DI Nikolaus Lebeth, allee42 landschaftsarchitekten Holzbau: ARGE Buchacher & Lienbacher Bruttogeschoßfläche: 4.500 m2 Bruttorauminhalt: 23.500 m³ Holzeinsatz: 1.200 m³ Baubeginn: Frühjahr 2009 Inbetriebnahme: September 2010 Errichtungskosten: 5,5 Mio Euro exkl. Einrichtung Bauweise: Leimholzrahmen ausgesteift durch Brettsperrholzplatten Wandaufbau: Leistenfassade kantig sägerau grau lasiert 3,0 cm Hinterlüftung/Lattung 4,0 cm Diffusionsoffene Fassadenbahn Mineralfaserplatte 6,0 cm Mineralfaserplatte 10,0 cm Dampfbremse Brettsperrholz 12,0 cm Industrie Sichtqualität Akustik nach Erfordernis Reflexionen auf den Werkzeugen können irritieren und die Unfallgefahr erhöhen. Im Keller wurden die Wartungseinrichtungen für Sägehallen, Haustechnik, Lackierwerkstätten, Holzlager und die Sanitärräume untergebracht. Im Erdgeschoß befinden sich die Sägehallen, das Hobelwerk, die Werkzeuginstandsetzung, ein Lehrer-Büro, die Metallwerkstätte sowie die CNC-Werkstätte/Holzbau und der EDV-Raum. Im ersten Stock sind die Handwerkstätten, die Maschinenräume, der Furnierraum, die Werkstättenleitung, die Arbeitsvorbereitung, ein Besprechungsraum und die Sanitärräume untergebracht. Siemens Gebäudemanagement – für ein gutes Gefühl im Gebäude Die Anforderungen an ein modernes Gebäudemanagementsystem sind hoch: Zuverlässigkeit ist Standard. Energieeffizienz und Kostenoptimierung in Gebäuden sind Pflicht. Bildrechte: Holztechnikum HOLZTECHNIKUM Siemens hilft seinen Kunden die Energiekosten zu optimieren, die Betriebssicherheit zu erhöhen, die Effizienz der Gebäude zu steigern und gleichzeitig einen positiven Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Mit moderner Regeltechnik bzw. Gebäudeautomation können hohe Energieeinsparungen ohne Komforteinbussen erreicht werden. Dazu tragen insbesondere das zentrale und intelligente Energiemanagement, hochwirksame innovative Energiesparfunktionen und das effektive Zusammenspiel aller Systemkomponenten und Prozesse bei. Die Systeme können genau auf Ihre Gebäude und Anwendungen zugeschnitten werden und lassen sich jederzeit auf veränderte Anforderungen anpassen und auch jederzeit erweitern. Diese Flexibilität schützt Ihre Investitionen langfristig über den gesamten Lebenszyklus. Siemens Building Technologies steht für branchenübergreifendes Know-How, Prozesskenntnis, Systemerhalt und nachhaltige Technologiekompatibilität also intelligente Gesamtlösungen vom Klimamanagement bis zum Sicherheitskonzept. Und das immer ganz in Ihrer Nähe. 29 ARCHITEKTUR JOURNAL Linzer Gasse 11 Salzburg Seit mehr als zwei Jahrzehnten gestaltet die Immobilien Bauträger AG den Salzburger Immobilienmarkt entscheidend mit. Ob richtungsweisende Gewerbeimmobilien, exklusive Wohnprojekte oder stilvolle Althaussanierungen. Nachhaltigkeit und Kundenorientiertheit stehen dabei immer im Vordergrund. Vom Ausschreibungsverfahren über die Bauleitung und die technische Bauüberwachung bis hin zur Terminplanung und Kalkulation – behält die Immobilien Bauträger AG alle Fäden selbst in der Hand. Nur so können die Qualitätsansprüche an die Bauunternehmer und für die Kunden gesichert werden. ARCHITEKTUR JOURNAL „Hochsicherheitsfiliale“ gibt es eine Videoüberwachung. Der in der Priesterhausgasse erdgeschössige Bauteil mit der zweiten Geschäftsfläche erhält neben erweiterten Kellerräumen, auch eine neue Dachkonstruktion. Als Mieter für die zweite Geschäftsstelle konnte das Salzburger Unternehmen „ICEZEIT“ gewonnen werden. Das 2005 gegründete Unternehmen ist für die Herstellung der Eissorten aus natürlichen Zutaten und der Verwendung traditioneller italienischer Rezepte bekannt, was das Eis schnell bei allen Besuchern zum absoluten Renner machte. Der historische Gesamteindruck des Gebäudes blieb erhalten und fügt sich makellos in das Gesamtbild der Altstadt ein. Innerhalb von nur 6 Monaten wurde eine vorbildliche Generalsanierung des denkmalgeschützten Wohn- und Geschäftshauses in der Linzer Gasse 11 / Ecke Priesterhausgasse 2 durch die Immoblien Bauträger AG im Juni 2010 abgeschlossen und beherbergt nun zwei moderne Geschäftsflächen. Das Haus Linzer Gasse 11 befindet sich direkt am Cornelius Reitsamer Platz, nur ca. 100 m vom „PLATZL“ und der Staatsbrücke entfernt. Die günstige Lage erklärt auch den Bekanntheitsgrad und die Besucherfrequenz. Im Bereich der ersten Geschäftsfläche eröffnete das Juweliergeschäft „Nadler“. Aufgrund der häufigen Überfälle in der Vergangenheit, wurden Sicherheitsmaßnahmen in dieser Filiale im Vorhinein verstärkt. Neben Überwachungskameras ist die Außenseite des Gebäudes mit Sicherheitsglas und Stahlbetonwänden geschützt. Auch im inneren dieser 30 31 Gsottbauer architektur.werkstatt Kempinski Residences Ausblick auf das atemberaubende Bergpanorama von St Moritz und befinden sich in der Nachbarschaft sämtlicher Top-Adressen. Für Naturliebhaber und Sportbegeisterte lässt die Lage in St. Moritz Bad mit dem direkten Zugang zu Seilbahn, Langlaufloipen sowie Reit- und Wanderwegen keine Wünsche offen. Fotografien: Günter R. Wett Luxusappartements auf höchstem Niveau Natur und Luxus im Einklang: Die Kempinski Residences St Moritz“ kombinieren ein privates Zuhause mit luxuriösem 5* Hotelkomfort. Ein Traum von Entspannung und innerer Ruhe in absoluter Privatsphäre mit erstklassigem Service -Momente, die in einem erfolgreichen Leben oft zu kurz kommen. Die Residenzen bieten direkten INFOBOX Kempinski Residences Plazza Paracelsus 2 CH-7500 St. Moritz Tel.: +41(0)81 / 833 00 55 E-mail: [email protected] Web: www.kempinski-residences.ch Die direkte Verbindung zum Kempinski Grand Hotel des Bains“ bietet die Möglichkeit, den exquisiten Komfort und die Einrichtungen des Hotels wie Services, Spa und Restaurants innerhalb der privaten Atmosphäre Ihres Zuhauses zu genießen. Das Gefühl von sorgenfreiem Luxus wird jeden Aufenthalt zu einer entspannenden und unvergesslichen Erfahrung machen. TUX CENTER Tux, Zillertal Der im hinteren Zillertal liegende Ort Tux-Lanersbach ist ein charakteristisches, vom Tourismus geprägtes Dorf, in dem nach wie vor der „Lederhosenstil“ dominiert. Das neue, dezidiert zeitgenössisch gestaltete Veranstaltungszentrum – ein Gemeinschaftsprojekt von Gemeinde und Tourismusverband – hebt sich deutlich von diesem Umfeld ab. In dem aus einem geladenen Architekturwettbewerb hervorgegangenen Mehrzweckgebäude befinden sich die Infostelle des Tourismusverbandes mit Post-Servicestelle und Büroarbeitsplätzen, eine Café-Bar, der Einsatzstützpunkt der Bergrettung sowie Proberäume für die Musikkapelle und den Theaterverein. Kernstück ist ein großer, für ca. 350 Besucher ausgelegter Veranstaltungssaal mit Galerie und vorgelagertem Foyer. Für diese unterschiedlichen Nutzungen entwickelte Manfred Gsottbauer ein Gebäude, dessen Grundidee in der Konzeption eines Daches besteht, unter dem die unterschiedlichen Raumgruppen ihren Platz finden. Die skulptural ausgebildete, mit Faserzementschindeln umhüllte „Haube“ ist in ihrer Form aus dem Verlauf 32 INFOBOX Gsottbauer architektur.werkstatt Müllerstraße 28 A-6020 Innsbruck Tel.: +43 (0)512 / 58 73 05 E-mail: [email protected] Web: www.gsottbauer.at 33 Gsottbauer architektur.werkstatt Gsottbauer architektur.werkstatt Tagungen und Feste statt, für kleinere Veranstaltungen gibt es zusätzlich im Obergeschoss ein intimeres Foyer mit vorgelagerter Loggia und Blick Richtung Kirchturm und Gletscher. Aus den Anforderungen von Statik, Brandschutz und Schalldämmung wurde Beton als wirtschaftlichstes Konstruktionselement gewählt, beim Dach in Form von TT-Fertigteilplatten, bei Wänden und Decken als Ortbeton. Die Gebäudehülle wurde in Niedrigenergiebauweise (Klasse A) ausgeführt, im Sinne der Nachhaltigkeit eine Hackschnitzelheizanlage installiert. Das von den umliegenden Berghängen gut einsehbare Dach wurde extensiv begrünt. des angrenzenden Wildbaches und der Topographie des Grundstückes entwickelt. Knicke und Ausnehmungen führen dazu, dass sich ihr Erscheinungsbild je nach Standpunkt ändert. Zur Straßenseite hin fügt sich der Neubau maßstäblich ins Umfeld, ein kleiner Vorplatz bildet den Übergang von der Straße ins Haus. Nach hinten, Richtung Talboden, wo das Grundstück leicht abfällt, ist die Kubatur des großen Saales ablesbar, das transpa- 34 rente, großzügig verglaste Erdgeschoss verschwindet zunehmend in der farblich vom wettergegerbten Holz der traditionellen Häuser abgeleiteten „Haube“. Tourismusinfo, Café sowie das Foyer werden vom Vorplatz aus erschlossen. Über das geräumige, taleinwärts orientierte Foyer erreicht man den großen, 18 m stützenfrei überspannten, in Zirbe getäfelten Mehrzwecksaal. Hier finden Theateraufführungen und Konzerte, Vorträge, 35 Gsottbauer architektur.werkstatt ARCHITEKTUR JOURNAL Mobile Raumtrennung � Schalldämmwert bis zu 57dB! � Elementhöhen bis 1300 cm und höher! � Elektrische Variante lieferbar! � keine Bodenführungen nötig � Doppeltüren mit Panikstangen lieferbar! � individuell gestaltbar! � Verglasungen trotz hohem Schalldämmwert � Akustiklochungen lieferbar! Türen- und Treppenwerk Wipplinger Ges.m.b.H. & Co. KG, Gewerbestraße 2, 4191 Vorderweissenbach, Tel.: +43 (0)7219 / 7004-0, Fax: +43 (0)7219 / 7004-76, E-Mail: [email protected] w w w. w i p p r o. a t Der Schwarzacher 100% shutterstock.com stressfrei Ein noch nie da gewesenes Konzept macht den „Der Schwarzacher“ zu einer einzigartigen Erlebnisgastronomie unter den Saalbach Hinterglemm Hotels. Der INTreff mit Feinschmecker-Restaurant, Drive-In, Apres Ski, Lounge steht für Qualität auf höchstem Niveau aus Küche und Keller. Wohlfühl-Ambiente der Spitzenklasse. Durch eine umfangreiche und technisch innovative Produktpalette bietet Armstrong immer die perfekte Bodenlösung: W DLW Linoleum W DLW Vinyl W DLW Luxury Vinyl W Saalbach Hinterglemm DLW Nadelvlies Lassen Sie sich inspirieren von einer erstaunlichen Fülle an Farben, Strukturen und Materialien. www.armstrong.de AZ_ArchitekturJournal_90x60mm.indd 1 fliesen / marmor 01.12.10 bäder / wellness w w w. h o p r a . a t w w w. b a d a r t . a t Hopra Fliesen GmbH. . Hopra Sanitär Handelsgesellschaft mbH. Industriezone 46 . 6460 Imst . Tel: 05412-61676 . Fax: 61696 36 15:51 Haben auch Sie genug von Schauermärchen, Achselzucken oder Versteckspiel am Bau? 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Für die damalige Zeit war eine Zentralheizung sowie fliessendes Wasser in den Zimmern schon etwas ganz Besonderes. 1976 entstand der heutige Unterschwarzachhof 2001 wurde ein umfangreicher Umbau des Hauses geplant und erbrachte den vierten Stern. 2006 wurde ein Teil des Hauses neu renoviert und im Zuge dessen 13 Zimmer und Suiten im luxuriösen Landhausstil eingerichtet. 2007 wurde der Neu-und Umbau im neuen Landhausstil eröffnet mit neuen Wellnessbereich, Beautyabteilung, weiteren komfortablen Suiten, neuer Eingangshalle, Lobby und Bar sowie neuen Aussenanlagen mit Freibad und Liegewiese. 2010 Neueröffnung der neuen Erlebnisgastronomie „Der Schwarzacher“ mit Drive-In, Apres Ski sowie Feinschmecker-Restaurant ist es der neue Stern am Gastronomie-Himmel > Saalbach-Hinterglemm. w w w. h u e t t l - e r w i n . a t 38 39 impalawolfmitbiss Alte Hölzer rosten nicht Holzbau Maier weiß, wie man jahrhundertealte Bretter neu in Szene setzt. bestes Altholz braucht frühe Pflege! HOLZBAU MAIER GmbH & Co KG | Gewerbestraße 171 | 5733 Bramberg | Austria | Tel. +43/(0)6566/72 64 | www.maier.at 40 Mit dem Altholz ist es sich wie mit gutem Wein: Je älter, desto besser. Schließlich sorgen die jahrelange Sonneneinstrahlungen und Witterungseinflüsse nicht nur für den besonderen Glanz und Schimmer des Holzes sondern machen es auch hart und widerstandsfähig und somit zum idealen Baustoff für Außenverkleidungen, Verblendungen, Fußböden, Wandtäfer, Inneneinrichtungen, Türen oder Dachstühle. „Altholz stellt andere Baumaterialen in den Schatten“ Auch bei den Holzbau Maiers ist man von den Fähigkeiten des Altholzes überzeugt. Sein unverwechselbarer Charme und die Robustheit der alten Bretter und Dielen sind schließlich seit jeher das Maß für formschönes Bauen und schon längst zum Synonym für Behaglichkeit und Wärme geworden. So gehört es quasi auch zu ihrem Berufsalltag, die Gegend nach alten Bauernhäusern abzusuchen, diese abzutragen und an einem anderen Ort wieder aufzustellen. „Recycling der ganz besonderen Art“ Und: ein weiterer Beweis dafür, dass Altholz ganz und gar nicht zum „alten Eisen“ gehört. Mehr Infos: Holzbau Maier GmbH & Co KG Gewerbestr. 171 · 5733 Bramberg Tel. +43/(0)6566/72 64 · www.maier.at Wie attraktiv die Wiederverwertung von Holz sein kann, zeigt auch der Bau des neuen Après-Ski-Restaurants „Der Schwarzacher“ in Hinterglemm. Wo die Holzbauprofis aus Bramberg für die aufwändige Dachkonstruktion nicht weniger als 1.300 m2 Altholz neu in Szene gesetzt haben. Das Ergebnis: ein imposanter Blickfang und Holz soweit das Auge reicht. 41 ARCHITEKTUR JOURNAL Architekten Scheicher ZT GmbH Aufzüge Rolltreppen Automatiktüren Wir bringen Sie an Ihre Ziele KONE Aktiengesellschaft | 5020 Salzburg | Vilniusstraße 13 www.kone.at Die EigenSinn Event- und Medientechnik GmbH versteht sich als kreativer Full-Service-Technikpartner und unterstützt Sie mit erfahrenen Fachkräften bei der Umsetzung Ihrer Ideen für Events jeder Art und Größe. IHR PARTNER BEI HOTEL UND GASTRO INSTALLATIONEN! Professionelle Dienstleistung im Gastronomie-, Medien-, Messe- und Eventtechnikbereich sind ebenso Bestandteil unseres Leistungsangebotes wie Beschallungsanlagen und Bühnentechnik. Wir und unser Team haben den Anspruch, Ihnen Hotel ErzherzogJohann / Bad Aussee technisch und qualitativ hochwertiges Know-How zu liefern. Auch in Sachen Mediensteuerung sind Sie bei uns in den richtigen Händen. Vom Low Budget Projekt bis zur High Performance Technik - wir stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite. Vereinbaren Sie einen Termin mit uns – wir entführen WWW.EVENT-MEDIENTECHNIK.AT 42 Sie gerne in die Welt der Event- und Medientechnik. Das Haupthaus des Erzherzog-Johann-Hotels ist ein historisches Gebäude, nach hinten hin wurde ein für die frühen 80er-Jahre typischer Zweckbau (Anbau) errichtet. 45 Grad abgeschrägte Ecken bildeten das architektonische Leitmotiv. Im Gelenk zwischen dem Alt- und dem Neubau gab es teilweise Terrassenflächen und Schulungsräume und bot es sich dort an, einen ca. 450 m2 großen Wohlfühlbereich mit diversen Saunen, Bädern, Ruheräumen, Massage- und Beauty-Räumen zu gestalten. Architektonisches Ziel war, die gegenüber liegende Natur bzw. historisch gewachsene Dachlandschaft in das Innere herein zu holen. Mit dem gewählten Materialkanon reagierte man auf das „Ausseerische“ - massives Zirbenholz, Hirschleder, gewalkte Schladmingerstoffe, gebleichte Weichholzdielenböden und rupfernes Leinen kamen in einer sehr schlichten Formensprache zum Einsatz. Für das Farbkonzept inspirierten die „Zacherln“, eine traditionelle Ausseer Faschingsgruppe. 43 Architekten Scheicher ZT GmbH Architekten Scheicher ZT GmbH Kolpinghaus Hallein Revitalisierung eines Teils der Halleiner Altstadt Schloss Arenberg Salzburg In der Römerzeit war der Bürglstein - der heutige Standort von Schloss Arenberg - eine wichtige Kultstätte. Das Bürglsteingut wurde erstmals im 14. Jahrhundert urkundlich erwähnt und ging 1695 in den Besitz der Erzbischöfe von Salzburg über. Diese bauten 1730 auf dem Bürglstein eine Gloriette, die einen einzigartigen Ausblick über die Stadt Salzburg ermöglichte. 1814 wurde das Anwesen durch einen Brand fast völlig zerstört, die neue Besitzerin, Fürstin Sophie von Arenberg, veranlasste den Wiederaufbau des Schlosses und seiner einzigartigen Gartenanlage, vollendet 1861. In der Folge war Schloss Arenberg Heimstätte berühmter Künstler und Schriftsteller und beherbergte viele Jahre das Max-Reinhardt-Institut. In den letzten Jahren war das Schloss im Besitz des Landes Salzburg und wurde bis zum Verkauf an die AAF nicht mehr repräsentativ genutzt. Auf der Suche nach einer neuen stattlichen, aber auch funktionellen Heimstätte für die American Austrian Foundation wurde man mit Schloss Arenberg fündig. AAF: die Salzburg Stiftung der American Austrian Foundation unterstützt wissenschaftliche und kultu- 44 relle Projekte. Im Besonderen wurden in den vergangenen 10 Jahren Ausbildungs- und Austauschprogramme in den Bereichen Medizin, Musik, bildende Künste und Medien aufgebaut. Diese Programme besuchten in den letzten 10 Jahren mehr als 8.000 junge Menschen aus 35 verschiedenen Ländern, um eine postgraduale Ausbildung auf höchstem Niveau zu erhalten. Die Architekten Scheicher haben gemeinsam mit dem Architekten Rainer Kaschl aus dem bestehenden Gebäude nach umfassenden Restaurierungs- und Umbauarbeiten in Abstimmung mit dem Denkmalamt ein Seminar-, Konferenz- und Veranstaltungszentrum errichtet. Es wurden 43 Studentenwohnungen und 10 Faculty Suiten mit sehr gehobenem Standard untergebracht. Sieben Häuser rund um den Schöndorferplatz in Hallein werden behutsam umgebaut und revitalisiert. Einzelne Gebäudeteile lassen sich bis ins 13. Jahrhundert zurückdatieren. Die Umbauarbeiten finden in enger Abstimmung mit dem Bundesdenkmalamt statt. Das revitalisierte Projekt soll als Wohnheim für Schüler und Lehrlinge dienen. Der starke Partner für Ihr Hotel-Interior Wir realisieren Ihre Visionen. ZIMMER BAR | REZEPTION | LOBBY BÄDER Neben den Zimmern und Räumlichkeiten für das Wohnheim werden im Erdgeschoß auch Flächen für Läden und ein Restaurant zur Verfügung stehen. Der ehemalige Scheicher-Saal wird der Öffentlichkeit wieder für Veranstaltungen zugänglich gemacht. So leistet dieses Projekt einen erheblichen Beitrag zur notwendigen Revitalisierung der Halleiner Altstadt und gibt einen Teil seiner ursprünglichen Bedeutung zurück. Großkücheneinrichtungen nach Maß CAD-Planungsstudio vom Konzept zum Leistungsverzeichnis Persönliche Betreung von der Planung bis zur Fertigstellung 45 Architekten Scheicher ZT GmbH Villa Seilern Vital Resort / Bad Ischl Im Kurort Bad Ischl wurde die besonders anmutige, denkmalgeschützte „Villa Seilern“ zum Vier-Sterne-Vitalhotel umgebaut. Für den Wellness- und Therapiebereich und 114 neue Zimmer wurde ein Neubau errichtet. Die Villa selbst beherbergt Seminar-, Restaurant- und Aufenthaltsbereiche. Das Vitalhotel wurde am 1. Mai 2008 eröffnet. Architektonische Herausforderung war die schonende Unterbringung des im Verhältnis zur Villa stehenden großen zusätzlichen Bauvolumens unter räumlich sehr beeng- ten Verhältnissen – dies, ohne die Villa in den Schatten zu stellen. Um dies zu erreichen, wurde der Anbau reduziert, zurückhaltend, sich unterordnend gestaltet und die historische Villa ins Zentrum gestellt. Aus dem Neubau ergeben sich viele verschiedene, immer wieder überraschende und interessante Blicke auf die Villa und machen sie damit im gesamten Gebäude stets präsent. Innenarchitektonisch wurde auf den kaiserlich-ländlichen Ort Bad Ischl mit seiner speziellen Geschichte reagiert. Hochwertige natürliche Materialien wurden in schlichter Form verwendet – helle Landhausdielen in den Zimmern, Untersberger Marmor in den Allgemeinbereichen, Lodenstoffe, Eibe, Zirbe und gekalkte Eiche erzeugen ein authentisches Salzkammergut-Wohlfühl-Ambiente. Architekten Scheicher ZT GmbH Romantikhotel Gmachl Elixhausen Das Romantikhotel Gmachl ist ein bekannter, traditioneller Gastronomie- und Hotelbetrieb nördlich der Stadt Salzburg, im historischen Zentrum der Gemeinde Elixhausen gelegen. Aufgabe war die Planung und Errichtung eines Erweiterungsbaues mit 40 unterschiedlichen Zimmern/Suiten, bei der im Besonderen das Einbinden der relativ großen Kubatur in den Ortskern eine Herausforderung darstellte. Eine besondere Qualität des Romantikhotels ist, dass es auf einer Anhöhe im Voralpengebiet mit freier Sicht auf die Stadt Salzburg und die dahinter liegenden Alpen liegt. So wurde das Dachgeschoß des Neubaues für die Unterbringung eines großzügigen PanoramaSchwimm-, Wellness- und Erholungsbereiches genutzt. Das verwendete Edelstahlbecken wurde von der Fa. Niro Pool aus Ampflwang geliefert und eingebaut. Der Erweiterungsbau beherbergt neben den neuen Gästezimmern und –suiten auch die Tiefgarage mit 50 PKW-Abstellplätzen und ist mit dem Bestand durch einen Fußgehertunnel verbunden. Weiters wurde im Neubau die Haustechnikanlage für das Gesamtgebäude integriert. Die komplexen Anforderungen betreffend Heizung, Lüftung, Klima und Sanitär wurden von der Fa. Hasenauer, Eugendorf bestens gelöst. Die Baukörperkonfiguration um den Bestand ergibt eine logische Raumfolge und Gliederung der Gebäude. Verbunden mit der Materialität (Holz, Glas, Mauerwerk) und den gewählten Proportionen werden Altes und Neues spielerisch und ausgewogen in einen Gegensatz gestellt. 46 47 Architekten Scheicher ZT GmbH Rundum zufriedene Gäste Siemens unterstützt das strategische Hotelmanagement durch ein umfassendes Portfolio von Systemen, Produkten und Dienstleistungen. In einem integrierten Hotel – Managementsystem zusammengefasst bringt dies den Hotelbesitzern Synergien, die sich sowohl in Qualität als auch in Kostenreduktion auswirken, verbunden mit einer hohen Sicherheit der Investitionen. Edelstahlschwimmbäder in Perfektion Siemens Building Technolgies hilft seinen Kunden : die Energie- und Betriebskosten zu reduzieren bzw. zu optimieren, die Energieeffizienz der Gebäude zu steigern, Komfort und Sicherheit für Gäste und Mitarbeiter zu erhöhen, Schadstoffemissionen zu reduzieren, die Wertschöpfung zu steigern und gleichzeitig Kosten zu sparen Auf einen Nenner gebracht heisst das : Zufriedene Gäste, bessere Auslastung, geringere Kosten und mehr Profit ! Egal ob Sie eine kleine Herberge oder ein grosses Erstklasshotel führen. Egal ob bei Ihnen zwei oder sieben Sterne leuchten. Egal ob Sie einen Neubau oder eine Renovierung planen : Siemens ist für Sie der richtige Partner. Wir danken für die gute Zusammenarbeit und wünschen für die Zukunft viel Erfolg! Projekt: Romantikhotel Gmachl, Elixhausen bei Salzburg Hotelausstattung Schranz Industrieparkstraße 15 A-9300 St. Veit Telefon: +43 (0)4212 30 707 Fax: +43 (0)4212 30 707 - 20 E-Mail: [email protected] www.schranz.at 48 49 186mmb-260mmh:Layout 1 28.02.2011 09:23 Seite 2 HOTELLICHT .com 5441 Abtenau Pichl 118 Tel.:+43 6243 2407 0 Designer Day Am 15. Jänner 2011 trafen sich über 60 Kreative zum Designer Day in Abtenau bei 2F Hotellicht. Aufgabe war bekannte Materialien aus der Leuchtenfertigung ( Metalle , Schirmaterialien, Gläser) mit dem unbekannten Material "Eis " zu leuchtenden Skulpturen zu verarbeiten. Unter fachkundiger Anleitung der "Eismänner " entstanden vergängliche Kunstwerke die mit LED Technik beleuchtet wurden. Der Erfahrungsaustausch mit den anwesenden Architekten und Innenarchitekten kam dabei nicht zu kurz. Für alle, die nicht dabei waren gibts ein Video unter w ww.hotel li cht.co m/d e/ new s . 50 51 R.I.O.F. by Scheicher Nachhaltigkeit in guter Form optimierter Materialeinsatz in Architektur & Möbeldesign FORM HAS TO FOLLOW SUSTAINABLE DEVELOPMENT WITH STYLE AND ELEGANCE HIGH AESTHETIC - HIGH ETHIC - HIGH TECH ESSENZIELL BRUTTOSOZIALGLÜCK STATT BRUTTOSOZIALPRODUKT FAKTOR 4 (doppelter Wohlstand bei halbiertem Naturverbrauch) MEHR AUS WENIGER CO2 NEUTRAL elastische Grundrisse RESSOURCENEFFIZIENZ CLOSED MATERIAL LOOPS (Das Ende des einen Produktes ist der Beginn des Neuen) kompostierbar UPCYCLING STATT DOWNCYCLING | REINKARNATION DER GÜTER Öko-Produkte, die auf den ersten Blick „Öko“ aussahen, waren Architekt und Designer Georg Scheicher schon immer ein Dorn im Auge. Seit 1988 beschäftigt sich der im Familienunternehmen Architekten Scheicher tätige und in Mailand ausgebildete Industrial Designer mit ökologischer Produktgestaltung. Mit der Erkenntnis, dass die Grenzen des Wachstums erreicht und Ressourcen endend sind, suchte er neue Wege für Architektur und Interior Design. Die mit Bruder Rudolf - zuständig für Scheicher.Wand - neu entwickelte Marke R.I.O.F. ist der logische Schritt, ästhetische Form und Funktion nach ökologischen Kriterien zu eleganten Einrichtungsgegenständen und Wohnobjekten mit Stil aber auch Witz zu verbinden. R.I.O.F. by Scheicher: Lupenreine Stoffkreisläufe statt profitabler Marketing-Gags Produkt- bzw. Objekt-Entwicklung erfolgt im eigenen Designstudio. In der Produktion werden aus heimischen und natürlichen Materialien - wie Holz, Leinen, Pappe und Bakelit - Möbel und Lampen produziert, die von essentieller und zeitloser Qualität sind. Die Lieferung erfolgt in robusten Stoffsäcken, welche umgehend an den Lieferanten retourniert und für den nächsten Versand verwendet werden können. Sämtliche Produkte wie Möbel, Lampen und Trennwände sind zur Gänze kompostierbar bzw. recyclebar und somit abfalllos –das Ende des einen Produktes ist der Anfang des nächsten. Gestaltet wird nach dem Prinzip „weniger ist mehr“. Die Konzepte sind elegant und CO2-neutral, das heißt minimale Umweltbelastung und effiziente Ressourcennutzung durch Einsatz nachwachsender Rohstoffe. Von Watzmännern, VeloLas, Arthur, Federbein bis hin zur Trennwand „Parawand“ Die erste R.I.O.F.-Kollektion kann sich sehen lassen. Inspiriert von traditionell alpinen Brettstühlen entstand z.B. die Produktlinie WATZMÄNNER. Benjamin, Resi, Antoinette, Thierry, Peter, Magnus, Rosie und Witwe Bolte sind Stühle mit Geschichte, die Zeitgeist und ökologische Produktion vereinen: mit einem Minimum an Leim in den konstruktiven Verbindungen, in Mehrwegverpackungen und raumeffizient geliefert, passen sich die Stühle verschiedenen Gestaltungsumwelten an. Lehne und Sitzfläche sind aus lokaler winter-mondgeschlägerter leichter Fichte. Stuhlbeine aus Esche aus nachhaltiger Bewirtschaftung. Die Rückenlehne ist durch zwei Keile gesichert. Die aus heimischer Buche gefertigten Gratleisten erlauben unterschiedliches Schwindverhalten von Längs- und Querholz. Die Oberfläche wird auf Wunsch mit Farben auf Wasserbasis lasiert. VELOLA - die verpackungslose Lampe von R.I.O.F. besticht durch Eleganz, natürliche und recyclebare Materialien und durch die einzigartige Lieferung. Der Lampenfuss ist gleichzeitig Verpackung, welcher nach dem Auspacken der Bestandteile zur Lampe wird. Der Fuß wird mit Papier oder Stoff überzogen, ebenso das Lampenschirmgestell aus 2 Buchenstäbchen. Hochvolt-LED leuchtet 50.000 Stunden, Kabelisolierung in Silikon, Schiebeschalter und Stecker aus Bakelit – alles trennbar und wieder verwertbar. ARTHUR - das schlanke, elegante und vielseitig einsetzbare Arbeitstischsystem kommt alsTischplatte mit 4 eingelegten Tischbeinen und Werkzeug (Rundstab zur komfortablen Montage) im robusten Stoffsack an. Aus heimischem Holz (massives Birken- oder Ahornholz), mit weißpigmentiertem Hartöl veredelt, Tischbeine aus Eschenholz, eine Schreibtischschublade nach Bedarf sowie auf Wunsch maßgeschneiderte Planung. FEDERBEIN – das elegante monomaterielle Tischsystem kommt als Tischplatte (Birke oder Ahorn) mit 4 eingelegten Tischbeinen (Esche) und Werkzeug aus Buchenholz zur Spaltung der Tischbeine, deren Federkraft effizient genutzt wird. Das mitglieferte Naturfaserband stoppt das komplette Aufspalten des Tischbeines. X-beliebige Tischformen wie Sideboards, Beistelltische, runde oder ellipsen-förmige Tische sind möglich. PARAWAND - das flexibel einsetzbare Monoblockwandsystem aus heimischem Winter-Vollmond-geschlägerten Massivholz wie Tanne oder Fichte, Oberflächen mit weiß pigmentiertem Hartöl veredelt, Verbindung der Monoblockelemente mit Buchenleisten, Glaseindichtungen aus Naturkautschuk, hochwertige und kunststofffreie Beschläge und Türschlösser für den Recyclingfall leicht entfernbar eingebaut. Lieferung in Mehrwegverpackung inkl. Recycling-Plan. Mehr unter www.riof.at monomateriell kompostierbar recyclebar verpackungslos essenziell 53 Architekten Scheicher ZT GmbH Architekt DI Christian Bodem INFOBOX Sicherheit mit Pfiff Fast jeder kennt die Gefahr, sich im Türspalt, der sogenannten Türnebenschließkante, die Finger einzuklemmen. Die unsichtbare Gefahr bei Pendeltüren lauert an der Nebenschließkante der Türe. Das innovative Klemmschutzsystem ProFinS für Glaspendeltüren mit Bodentürschließer beugt diesen schweren Klemm- und Quetschverletzungen der Gliedmaßen vor und reduziert die Klemmgefahr gegen Null. Architekten Scheicher ZT GmbH Adnet Nr. 241 A-5421 Adnet Tel.: +43 (0) 6245 / 835 21-0 E-mail: [email protected] Web: www.scheicher.at Die klügere tür gibt nach Die Lösung besteht darin, dass ein Teil des Türblattes separat im Grundbeschlag über eine zusätzliche Drehachse gelagert wird. Dieser 50mm breite Glasstreifen weicht bei Widerstand in die entgegengesetzte Richtung aus und verhindert die herkömmlichen Quetschkräfte und die daraus resultierenden Verletzungen. Seit august 2010 beim qualifizierten fachhandel erhältlich. ren bis nahe an den Gefrierpunkt) und der schnelleren Abnutzung aufgrund der Indischen Baustandards war die vorhandene Bausubstanz in verhältnismässig gutem Allgemeinzustand, jedoch nunmehr ein Zustand erreicht, der einer grundlegenden Sanierung bedurfte. SonderlöSungen auS glaS- und edelStahl für hotel & WellneSS Wohnen & PrivateS Büro- & geSchäftShäuSer Banken & verSicherungen geWerBe & induStrie 5620 Schwarzach | Tel. 06415 7514 | www.glas-metall.at ÖSTERREICHISCHE BOTSCHAFT NEW DELHI GENERALSANIERUNG Die Österreichische Botschaft befindet sich im Botschaftsbezirk Chanakyapuri südwestlich des Zentrums von New Delhi, bestehend aus Amtsgebäude, Residenzgebäude und Personalwohnungen. Die Botschaft New Delhi war bis vor der Generalsanierung 25 Jahre in Betrieb und wurden seither keine umfassenden Sanierungsmassnahmen durchgeführt. METALLBAU - SCHLOSSEREI SCHRATTENECKER Metallbau - Schlosserei Schrattenecker Ges.m.b.H. Leitnerstrasse 660 5412 Puch bei Hallein Telefon: Fax: Email: Homepage: 54 +43-(0)6245 -84421 +43-(0)6245 -77560 [email protected] www.edelstahl.co.at Ein Meisterbetrieb, der mit derzeit acht Mitarbeitern, darunter 2 Lehrlinge, leistungsstark und flexibel arbeitet. Unser mittelständisches Unternehmen, das österreichweit und über die Grenzen hinaus Aufträge abwickelt, verfügt über eine weitgespannte Angebots- und Leistungspalette und hat sich in den letzten Jahren bei Architekten, Planungsbüros, Baufirmen, Industriebetriebe Bauträger und öffentlichen Einrichtungen einen ausgezeichneten Namen als Lieferant von Stahl-, Alu- und Edelstahl-Produkten gemacht. Die ständige Verbesserung der Fertigungsund Montagemöglichkeiten ist ein wichtiger Faktor des hohen Qualitätsstandards und so sind wir in der Lage, flexibel auf Ihre Lösungswünsche reagieren zu können. Individuelle Beratung, Planung und qualitativ hochwertige Herstellung werden Ihnen geboten. Die Konstruktion der hinterlüfteten zweischaligen Aussenwand zur Reduzierung der thermischen Belastung durch Sonneneinstrahlung und die stark gegliederte Fassade zur Beschattung der Fensterflächen folgte bereits damals den Zielen des nun auch in Indien populär werdenden „green building“-Prinzips. Unter Berücksichtigung der extremen klimatischen Bedingungen (Lufttemperatur bis 45°C und Sonneneinstrahlung bis 80°C und darüber in der Trockenperiode sowie der Monsunzeit im Sommer; Wintertemperatu- Ein wesentliches Ziel war dabei die grundlegende Erneuerung sämtlicher Haustechnischer Anlagen nach energietechnisch optimierten Standards sowie funktionelle Umstrukturierungen des Büroablaufes und aufgrund der veränderten und gestiegenen Sicherheitsanforderungen entsprechende räumliche und sicherheitstechnische Adaptierungen. Aus Gründen einzuhaltender Europäischer Qualitätsstandards wurden die Elektroinstallationen samt Beleuchtung sowie Nachrichten- und Sicherheitstechnik von Österreichischen Firmen durchgeführt. Die Sanitäreinrichtung und –ausstattung wurde von Firma SHT Haustechnik AG Josef Kucharik in Wien geliefert. Das Anlagensystem für die Neuorganisation und Ausstattung sämtlicher Sanitärräume wurde dabei nach neuesten hygienischen Standards im Sinne der Einhaltung des Gleichstellungsgesetzes für öffentliche Gebäude behindertengerecht ausgeführt. Gleichzeitig war auf die Einhaltung örtlicher Gepflogenheiten Rücksicht zu nehmen. SANIERUNGSKONZEPT. Erdbebensicherung: Indien wird in 5 Erdbebenzonen aufsteigend eingeteilt. Die Region Kaschmir liegt in unmittelbarer Nähe zu den Pakistanischen Erdbebengebieten in Zone 5. New Delhi liegt in Zone 4 mit bereits zweithöchster Gefährdung. Im Zuge der Baumassnahmen wurden daher zur erdbebenrelevanten Optimierung der Baustruktur statische Verstärkungen durch Einbau von rechtwinkelig zueinander stehenden Stahlbetonwänden vorgenommen. 55 Architekt DI Christian Bodem Fassadensanierung: Die Kunststeinfassade aus Terrazzo ist eine den lokalen Bedingungen entsprechende taugliche Aussensicherung der Gebäudestruktur, wies jedoch aufgrund der enormen tages- und jahreszeitlichen Temperaturspannungen Rissbildungen auf, die zu Wassereintritt hinter die Fassade und Ablösen von Einzelflächen geführt haben. Die Sanierung erfolgte durch Austausch beschädigter Wandflächen sowie Gesamtreinigung und Polieren der Gesamtoberfläche. Eine zusätzliche Oberflächenvergütung mittels wasserabweisender Hydrophobierung verlängert zusätzlich die Lebensdauer. Bauteilsanierung: Die aus hochwertigem Teakholz gefertigten Fenster- und Türkonstruktionen sowie Stiegen- und Brüstungsgeländer zeigten sich auch nach dieser langen Lebensdauer in bester Qualität und konnten durch Überarbeitung in den Originalzustand zurückversetzt werden. Funktionelle Umgestaltung: Aufgrund der veränderten und gestiegenen Sicherheitsanforderungen wurden entsprechende räumliche Adaptierungen in der Konsularabteilung durchgeführt. Für Besprechungen und Veranstaltungen der Botschaft wurde ein räumlich erweiterter Multifunktionsraum als Bindeglied zwischen Botschaft und benachbartem Kulturforum geschaffen, der auch temporäre Nutzung durch das Kulturforum zulässt. Die Raumeinteilung für das neu geschaffene Kulturforum wurde zur Errichtung eines Grossraumbüros entfernt, welches auch als Veranstaltungsraum zur Verfügung steht. Durch zusätzliche Büros für die Führungsebene und einer Sanitäranlage entstand eine von der Botschaft räumlich autarke Kulturorganisation. INFOBOX Architekt Dipl.Ing. Christian Bodem Reumannplatz 4 A-1100 Wien Tel: +43 (0)1 / 602 88 08 E-mail: [email protected] Web: www.arching.at/archbodem Projektinformationen Gesamtnutzfläche: 3.830 m² Gesamtkubatur: 14.200 m³ Planung: Juli 2007 bis April 2008 Bauzeit: September 2008 bis Februar 2010 Bauherr: Auftraggeber: Österreichische Botschaft New Delhi Vertreten durch: Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten Planung und Bauüberwachung: Planung und Projektmanagement: Architekt Dipl.Ing. Christian Bodem, Wien Statik/Konstruktion: Dipl.Ing. Thomas Freund Ziv.Ing. für Bauwesen, Wien Planung Haustechnik und Elektrotechnik: Technisches Büro Ing. Reza Saber TGA Consulting GmbH. Ing. Cornelius Peter, Wien Konsulent und örtliche Bauaufsicht Indien: Kothari & Associates Pvt. Ltd., New Delhi Ausführung: Generalunternehmer Indien: H.S. NAG & Associates Pvt. Ltd., New Delhi Elektrotechnik Elektro SAW GmbH. Aspang Schwachstromtechnik: Eder Technik GmbH., Mönchhof Sanitärausstattung: SHT Haustechnik AG Josef Kucharik, Wien Sicherheitstechnik: S.O.T. HandelsgmbH., Hofkirchen/Trattnach Sicherheitstüren: Zabransky GmbH.,Wien Küchentechnik: GTA Grossküchentechnik GmbH., Loosdorf 12 Bäderparadiese Top Beratung für Ihre Kunden - 8.000 m² Schauraum-Gesamtfläche - eine Vielfalt hochwertiger Badlösungen - Themen- und Stilwelten für jeden Kundentyp www.baederparadies.at 1070 Wien ● 1210 Wien ● 2230 Gänserndorf ● 2380 Perchtoldsdorf ● 3100 St. Pölten ● 4060 Leonding ● 5061 Elsbethen ● 6020 Innsbruck ● 8052 Graz ● 9023 Klagenfurt ● 9500 Villach ● 9990 Nußdorf-Debant 56 57 Wohnbau-Genossenschaft Bergland Gen.mbH Wohnbau-Genossenschaft Bergland Gen.mbH Projektinformationen Planung: Thalmeier Felber Architekten ZT GmbH, Hallein Elektroinstallationen: Schartner GmbH & Co KG, St. Johann/Pg. Statik: Bmst. Ing. Paul Radics, Salzburg Platten und Fliesen: Kaltner Fließen GmbH, Salzburg Bautischlerarbeiten: R & R Objekttischlerei GmbH, Salzburg Konsulent Heizung - Die Schuppenverglasung der Laubengänge schützt vor der Witterung und Blicken von außen. Moderne Eigentums- und Mietwohnungen in Grödig Moderne Architektur in Grödig Wohnbau Bergland übergibt 33 Wohnungen 12 Eigentumswohnungen und 21 Mietwohnungen haben auf dem ehemaligen Tennisareal in der Grödiger Göllstraße Platz gefunden. Die drei modernen 3-geschossigen Baukörper liegen in Zentrumsnähe und sind ca. 300 Meter vom öffentlichen Verkehrsnetz entfernt. Schuppenverglasung Die Wohnungen sind über Laubengänge zu erreichen, die durch eine Schuppenverglasung abgeschirmt sind. „Diese unbeheizten Gänge ersetzen die Stiegenhäuser und zählen nicht zur Wohnnutzfläche. Das senkt die Kosten für die Bewohner,“ beschreibt Wohnbau-Bergland Geschäftsführer Dr. Georg Maltschnig die finanziellen Vorteile. Die blickdichte Schuppenverglasung bietet einerseits Sichtschutz von außen, zum anderen schützt sie vor der Witterung. Alle Wohnungen sind auch mit einem Lift von der Tiefgarage aus barrierefrei erschlossen und nutzbar. Innenhof in U-Form Der Baukörper mit den Eigentumswohnungen und die beiden verbundenen Mietblöcke bilden einen U-förmigen Innenhof, auf dem sich der Spielplatz befindet. Jeder der zwischen 55 und 90 Quadratmeter großen Einheiten ist ein Balkon oder ein kleiner Garten angeschlossen. Niedrigenergiehaus Geheizt wird mit kostengünstiger Fernwärme. In jeder Wohnung kann die Wasser- und Raumtemperatur individuell über eine eigene Wärmeübergabestation (Regler) eingestellt werden. Eine automatische Wohnraumlüftung bewirkt ein angenehmes Raumklima. Einige Eigentumswohnungen (3- oder 4-Zimmer in hoch58 wertiger Ausstattung) sind derzeit noch zu vergeben. Kontakt: Andrea Bauer: [email protected], 06542/5460-32 Lüftung – Sanitär: Ingenieurbüro gtprojekt Scheibenpflug KG, Salzburg Kunststofffenster inkl. Konsulent Elektro: Planungsbüro Edelmann, Hallein Verglasung: Nikotherm Fenster GmbH, Salzburg Geometer: Geometer Fally ZT GmbH Vermessung, Salzburg Schlosserarbeiten: Schwaighofer Stahl- und BaugmbH, Annaberg Bauphysik: Zivilingenieur-ARGE Lukas/Graml, Maler- und Wals/Siezenheim Anstreicherarbeiten: Laiminger Malerei KEG, Radstadt Baumeisterarbeiten: Linol- und Parkettböden: Schatz Objekt GmbH, Wolfsberg Zimmermannsarbeiten: Frank GmbH, Bad Vigaun Estricharbeiten: Esin GmbH, Grödig Dachdecker- und Außenanlage: Mörtinger-Grohmann GmbH, Hallein Heinrich Bau GmbH, Lend Spenglerarbeiten: Dachbau GmbH, Piesendorf Gartengestaltung: Erdal Gartengestaltung, St. Johann Heizung/Sanitär: Wieser & Scherer – Zeller Aufzugsanlage: Schindler Aufzüge und Haustechnik GmbH & Co KG, Zell am See Fahrtreppen GmbH, Salzburg Fotos: Heger Modern wohnen v.l. : Ing. Gerhard Freinbichler (Amtsleiter), Gerhardt Sommerbichler (Bauleiter), Anton Posch (Baufirma Heinrich), Dir. Dr. Georg Maltschnig (GF Wohnbau-Gen. Bergland), Othmar Danninger (Vizebürgermeister), Helga Latini (Vorstandsmitglied Wohnbau-Gen. Bergland), Karl Thalmeier (Architekt), Richard Hemetsberger (Bürgermeister). Die Wohnbau-Genossenschaft Bergland wurde 1952 mit Sitz in Zell am See gegründet und hat einen Verwaltungsbestand von ca. 11.400 Einheiten, davon allein 8.207 Wohnungen. 41 Mitarbeiter kümmern sich um Bewohner und Bautätigkeit, die Bilanzsumme 2009 beträgt rd. 426,1 Mio. Euro. Ein Mitgliedsunternehmen der gemeinnützigen Bauträger Salzburgs in Hallein Wohnbau Bergland übergibt 50 Mietwohnungen in Hallein „Nach der Verlegung der ehemaligen Schrebergartensiedlung an den Stadtrand entstand hier - in der Nähe der Pernerinsel und nur fünf Minuten vom Stadtzentrum entfernt - eine freie Fläche, auf der drei Bauten Platz gefunden haben“, meint Wohnbau-Bergland Geschäftsführer Dr. Georg Maltschnig. „Damit hat das Warten für 50 Wohnparteien jetzt ein Ende.“ Denn nach wie vor ist der Bedarf an geförderten Mietwohnungen durch den anhaltend starken Zuzug in Hallein groß. Barrierefrei Die Häuser mit ihrem jeweils dreieckigen Grundriss sind so angeordnet, dass ein fünfeckiger Platz entsteht, auf dem Spielplatz und Grünfläche liegen. Alle Einheiten sind von der Tiefgarage bis in das Dachgeschoss barrierefrei zugänglich und behindertengerecht ausgestattet. Leitfarben für jedes Haus. Eine erfrischende Buntheit leitet den unterirdisch Parkenden zu „seiner“ Farbe. Orange, gelb und rot sind die Leitfarben der drei Häuser. Diese Kennzeichnung, die sich beginnend bei der Tiefgarage über die Farbgebung des Stiegenhauses bis hin zur Eingangsfassade fortsetzt dient als optimale Orientierungshilfe für Alt & Jung. Die in abwechselnd hellem und dunklem Grauton gehaltenen Querstreifen an der Fassade lassen die vier- bis sechsstöckigen Bauten durch die optisch horizontale Betonung niedriger erscheinen. 59 Wohnbau-Genossenschaft Bergland Gen.mbH Abendroth Hartl Architekten Projektinformationen Planung: Mekal Design Architekturbüro, Hallein Statik: Wimmer & Partner Ingenieurbüro ZT GmbH, Bad Hofgastein Konsulent Heizung Lüftung – Sanitär: Ingenieurbüro gtprojekt Scheibenpflug KG, Salzburg v.l.: Dir. Dr. Georg Maltschnig (GF Wohnbau-Gen. Bergland), Dr. Christian Stöckl (Bürgermeister), Gerhardt Sommerbichler (Bauleiter), Anton Posch (Fa. Heinrich), Helga Latini (Vorstandsmitglied Wohnbau-Gen. Bergland), Walter Blachfellner (Wohnbau-LR), Alois Rettensteiner (Vzbgm.), Josef Pichler (LAbg. a.D., Aufsichtsratsvors. Wohnbau-Gen. Bergland) mit Mietern. Sonnenenergie Geheizt wird mit Sonnenkollektoren und Fernwärme. Insgesamt 61 Tiefgaragenplätze und 41 ebenerdige Stellflächen sorgen für die sichere und bequeme Unterbringung der Fahrzeuge. Konsulent Elektro: Planungsbüro Edelmann, Hallein Geometer: DI Günther Fleischmann, Salzburg Kanalprojekt: Scholz Walter Dipl.-Ing., Maria Alm Verkehrsplaner: DI Dietmar Krammer, Puch bei Hallein Baumeisterarbeiten und Außenanlage: Heinrich Bau GmbH, Lend Zimmermannsarbeiten: Andreas Berger GmbH, Hallein Dachdecker- und Spenglerarbeiten: Heigl GmbH, Bischofshofen Heizung und Sanitär: Fahrner AG, Zell am See Elektroinstallationen: Ebner GmbH, Hallein Platten und Fliesen: Holz Bernd, Niedernsill Bautischlerarbeiten: R & R Objekttischlerei GmbH, Salzburg Kunststofffenster Fotos: Heger INFOBOX Wohnbaugenossenschaft Bergland Gen.m.b.H. Karl-Vogt-Straße 11 A-5700 Zell am See Tel.: +43 (0)6542 / 54 60-0 E-mail: [email protected] Web: www.bergland-wohnbau.at inkl. Verglasung: Actual-Fenster Türen Sonnenschutz GmbH, Salzburg Schlosserarbeiten: Stahlbau Stadler, Hallein Maler- und Anstreicherarbeiten: Fotografien: Andreas Buchberger, Wien Kindergarten Drasenhofen Einbettung ins örtliche Umfeld: Malerei Pinter, Kaprun Kunststoff- und Parkettböden: Schatz Objekt GmbH, Wolfsberg Estricharbeiten: Ing. Maikl GmbH – Fußbodentechnik, Salzburg Aufzugsanlage: Otis GmbH, Salzburg Außenanlage und Kanalisation: Strabag AG, St. Johann Gartengestaltung: Erdal Gartengestaltung, St. Johann/Pongau Der neue Kindergarten Drasenhofen liegt am südöstlichen Ortsrand an der Straße nach Steinebrunn in Sichtweite der Kirche und der Hauptschule. Die unmittelbar angrenzende Bebauung besteht großteils aus Einfamilienhäusern, nur im Nordwesten gibt es zwei Weinkeller, die ganz oder teilweise im begrünten Erdhügel eingebettet sind. Das für den Ort angesichts der kleinteiligen Struktur relativ große Bauvolumen des Kindergartens wird durch das Einfügen des Gebäudes ins Gelände und das Überziehen des Daches mit nutzbarer Grünfläche auf ein angenehmes Maß reduziert. Der Baukörper auf diesem Gründach ist in seiner Kubatur sehr zurückhaltend ange- HEIZUNG - LÜFTUNG - KLIMA - SANITÄR ELEKTROTECHNIK - SCHWIMMBADTECHNIK ordnet, auch um eine bauliche Konkurrenzsituation zur Kirche und zur Nachbarbebauung zu vermeiden. Der Kindergarten ist kompakt in funktioneller, energetischer und wirtschaftlicher Hinsicht konzipiert und bietet mit seiner klaren Formensprache den Kindern einen ersten, angenehmen Zugang zu zeitgemäßer Architektur. Durch die Begrünung und Nutzbarmachung des Daches steht das gesamte Grundstück für die Kinder als Gartenund Spielfläche zur Verfügung. INFOBOX Abendroth Hartl Architekten Linke Wienzeile 178/2/109b A-1060 Wien Tel.: +43(0)1 / 95 21 262 E-mail: [email protected] Web: www.abendroth.at www.architekten.bz ZELLER HAUSTECHNIK WIESER + SCHERER ZELLER HAUSTECHNIK GMBH & Co KG Besuchen Sie das moderne Ausstellungs- und Bürogebäude von Wieser + Scherer mit angeschlossener Produktion und Werkstätte. 60 Professor-Ferry-Porsche-Straße 11 · 5700 Zell am See Telefon: +43.6542.55555 · Telefax:+ 4 3 . 6 5 4 2 . 5 5 5 5 5 2 0 [email protected] · www.zeller-haustechnik.at 61 Abendroth Hartl Architekten bei Ihrem nächsten Projekt. Finden Sie Ihren Ansprechpartner unter: www.maschinenring.at Finden Sie Ihren Ansprechpartner unter: www.maschinenring.at Anwesen Familie Horx Anwesen Familie Horx NÖ Versicherung NÖ Versicherung Wien Wien St. Pölten St. Pölten Kindergarten Drasenhofen Kindergarten Drasenhofen © Andreas Buchberger © Andreas Buchberger Faulenzerhotel Faulenzerhotel Friedersbach Friedersbach Zusatznutzung für die Gemeinde: Mit Ausnahme der Bibliothek und des Mehrzweckraumes ist der Kindergarten ebenerdig und barrierefrei angelegt. Das Obergeschoß mit dem Multifunktionsraum erhält insofern eine besondere Bedeutung, da es zusätzlich für die Gemeinde als Veranstaltungs- und Seminarbereich genutzt werden kann und auch unabhängig vom Kindergartenbetrieb über den Garten erschlossen ist. Die sich zum Garten öffnende und quer zur Garderobenachse situierte Halle dient im Zusammenspiel mit der Küche flexibler Nutzung (Intensivarbeit, Kinderrestaurant oder temporäre Ausweichgruppe bei großer Kinderzahl) und in Verbindung mit dem Bewegungsraum der Gemeinde als „Saal“ für Feste und diverse Veranstaltungen. Was Was der der Architekt Architekt für’s für’s Landschaftsplaner Landschaftsplaner für für Haus, Haus, ist ist der der den Garten den Garten Die Gartenplanung beginnt bereits mit der Platzierung des Die Gartenplanung beginnt bereits mit derbeiPlatzierung des Hauses auf dem Grundstück und endet der detaillierHauses auf dem individueller Grundstück Kundenwünsche. und endet bei derDurch detaillierten Gestaltung die ten Gestaltung individueller Kundenwünsche. Durch die gemeinsame Planung mit dem Architekten und unserer gemeinsame Planung mit dem Architekten und unserer Gartenabteilung können Planungsfehler vermieden und Gartenabteilung können Kundenwünsche Planungsfehler invermieden und die unterschiedlichsten ein Gesamtdie unterschiedlichsten Kundenwünsche in ein Gesamtkonzept eingebaut und in die Realität umgesetzt werden. konzept eingebaut und in die Realität umgesetzt werden. Auch bei der Ausführung ist der Maschinenring ein verlässliAuch bei der Ausführung ist der Maschinenring ein verlässlicher Partner. cher Partner. Der Maschinenring ist ein qualitätsorientiertes DienstleisDer Maschinenring das ist seit ein nun qualitätsorientiertes Dienstleistungsunternehmen, mehr als 10 Jahren erfolgtungsunternehmen, das seit nun mehr als 10 Jahren erfolgreich in den Bereichen Pflege und Reinigung von Außenreich in sowie den Bereichen Pflege und Reinigung von Außenanlagen Baumpflege, Winterdienst, Forstdienste und anlagen sowie Baumpfl Personalleasing tätig ist.ege, Winterdienst, Forstdienste und Personalleasing tätig ist. Anbei ein kleiner Auszug aus unseren Anbei ein kleiner Auszug aus unseren Referenzprojekten / Ausführung: Referenzprojekten / Ausführung: Außenanlagen NÖ Versicherung St. Pölten Außenanlagen NÖ Versicherung St. Pölten Planung: DI Doris Haidvogl, Landschaftsarchitektin Planung: DI Doris Haidvogl, Landschaftsarchitektin Gestaltungsschwerpunkte: Gestaltungsschwerpunkte: • Verschiedenartige, teilweise farbige Materialien als • Bodenbeläge Verschiedenartige, teilweise farbige Materialien als Bodenbeläge • Ergänzende Bepflanzung in geschlossenen Blöcken • Ergänzende Bepfl anzung in geschlossenen mit variierenden Wuchshöhen und Farben Blöcken mit variierenden Wuchshöhen • Wasserfläche mit Sprudlern und Farben •• Wasserfl äche mit Sprudlern Erhöhte Pfl anztröge für Bäume • Erhöhte Pflanztröge für Bäume Außenanlagen Kindergarten Drasenhofen Außenanlagen Kindergarten Drasenhofen Planung: EGKK Landschaftsarchitektur Planung: EGKK Landschaftsarchitektur Gestaltungsschwerpunkte: Gestaltungsschwerpunkte: • Dachbegrünung mit Gräserdschungel •• Dachbegrünung mitmit Gräserdschungel Bespielbares Dach EPDM-Belag (Elastikschicht • Bespielbares Dach mit aus Gummigranulat mitEPDM-Belag Bindemittel) (Elastikschicht aus Gummigranulat mit Bindemittel) • Sitzstufen aus Lärchenholz •• Sitzstufen aus Lärchenholz Spiellandschaft • Spiellandschaft Außenanlagen Faulenzerhotel Friedersbach Außenanlagen Faulenzerhotel Friedersbach Planung: Maschinenring-Service NÖ-Wien Planung: Maschinenring-Service NÖ-Wien Gestaltungsschwerpunkte: Gestaltungsschwerpunkte: • Teich •• Teich Hängemattenrondell •• Hängemattenrondell Holzdecks •• Holzdecks Holzweg quer durch den Garten •• Holzweg quer durch den Garten Kneippbecken und Kräuterliegen • Kneippbecken und Kräuterliegen Außenanlagen Anwesen Fam. Horx Außenanlagen Anwesen Fam. Horx Planung: Stalzer Lutz Gartenarchitektur Planung: Stalzer Lutz Gartenarchitektur Gestaltungsschwerpunkte: Gestaltungsschwerpunkte: Schwimmteich in naturnaher Bauweise: Schwimmteich in Kautschuk-Folie naturnaher Bauweise: • Abdichtung mit •• Einfassung Abdichtung des mit Kautschuk-Folie Schwimmteiches und Abgrenzung • Einfassung des Schwimmteiches und Abgrenzung der Schwimmzone mit Lärchenholz der Schwimmzone mit Lärchenholz Auch wenn es während der Bauphase zu Abänderungen Auch wenn es während der Problem. BauphaseWir zu sind Abänderungen kommt, ist dies für uns kein flexibel und kommt, ist dies für uns kein Problem. Wir sind flexibel und lösen jedes Problem zuverlässig. lösen jedes Problem zuverlässig. Rufen Sie uns unter 059060/300 an und vereinbaren Sie Rufen Sie Beratungsgespräch uns unter 059060/300 ansenden und vereinbaren Sie gleich ein oder Sie Ihre Ausgleich ein Beratungsgespräch oder senden Sie Ihre Ausschreibung an: Maschinenring-Service NÖ-Wien reg.Gen.m.b.H, schreibung an: Horn. Maschinenring-Service NÖ-Wien reg.Gen.m.b.H, Mold 72, 3580 Mold 72, 3580 Horn. Wir Wir unterstützen unterstützen auch auch Sie Sie gerne gerne bei bei Ihrem Ihrem nächsten nächsten Projekt. Projekt. Finden Sie Ihren Ansprechpartner unter: www.maschinenring.at Finden Sie Ihren Ansprechpartner unter: www.maschinenring.at 62 63 beaufort Architekten ZT GmbH beaufort Architekten ZT GmbH abgestimmt - so entstehen Blickkontakte und verstärkt sozialer Austausch. Oberflächen und Farbgebung sind in Abstimmung mit dem Standort und der Lage in der Stadt gewählt. So kommen vor allem weiße und erdnahe Töne zur Verwendung. Ein rauer, schützender Mantel aus Wärmedämmverbundsystemen und eine greifbare, warme Zone mit Beschattungsmodulen gliedern die Fassaden. So sind alle Oberflächen, mit denen der Nutzer direkten Kontakt hat, warm und haptisch angenehm. Wohnanlage Tiergartenstraße Innsbruck Im größten Innsbrucker Entwicklungsgebiet im Westen der Stadt wurde die Wohnanlage Tiergartenstraße im Dezember 2010 an die Käufer der 66 Wohneinheiten mit 2- bis 4-Zimmerwohnungen übergeben. Der Standort des 2009 aus einem Architektenwettbewerb hervorgegangenen neuen Wohnquartiers ist geprägt durch längliche Parzellenzuschnitte und klein strukturierte Wohnbauten der Umgebung. Im Hinblick auf das städtische Leitkonzept für die zukünftige Bebauung des östlich des Wettbewerbsareals gelegenen Bereichs wurden ab Feber 2010 vier kleinstrukturierte konische Baukörper errichtet. Diese sind versetzt zueinander angeordnet und bilden dadurch Höfe, die der Anlage Charakter und Bewegungsräume verleihen. Die Gliederung der Bauhöhen orientiert sich an den ortstypischen Dimensionen, die beiden westlichen Baukörper sind mit E+2+Dachgeschoss, die beiden östlichen mit E+3+DG ausgeführt. Der Versatz der einzelnen Baukörper zueinander erzeugt 64 in den Zwischenräumen ein urbanes Spannungsfeld, das eine konsequente Durchnetzung mit Fuß- und Radwegen ermöglicht und die Kommunikation der Bewohner untereinander fördert. Ausblicke und Besonnung werden durch den Versatz und die Höhenstaffelung optimiert. Jede einzelne Wohnung bietet in ihrem Zuschnitt, ihrer Ausrichtung und Erschließung außergewöhnliche Qualitäten für die Nutzer. Alle Wohnungen sind nach Westen ausgerichtet und verfügen über großzügige Balkon- und Terrassenflächen. Sämtliche großen Wohneinheiten werden in OstWestrichtung durchlüftet und verfügen über 3 Fassaden, nord- oder ostorientierte Wohnungen gibt es nicht. Die Tiefe der westlich orientierten, individuellen und überdachten Außenbereiche wird den dahinterliegenden Nutzungen angepasst, so sind den Wohn- und Aufenthaltsbereichen immer mindestens 2m tiefe, durch vorgesetzte Schiebepaneele flexibel beschattbare Terrassen vorgelagert. Durch die Ausrichtung der Verglasungen nach Süden und Westen ist eine Nutzung solarer Wärmeeinträge im Winter möglich, gleichzeitig wird durch die vorgelagerten Balkone und Terrassen eine sommerliche Überhitzung verhindert. Die Anordnung der Höfe ist auf die Lage der Balkone Die kompakten Baukörper wurden in Ortbetonbauweise mit linearem und punktuellem Stützenraster mit tragenden Scheiben und Kernen errichtet, diese reichen bis in die Tiefgarage. Der Zugang zu den Wohnungen erfolgt in allen Ebenen behindertengerecht über Lifte der Firma Schindler Aufzüge und Fahrtreppen GmbH und zentrale Treppenhäuser mit direkter Garagenanbindung. Das Untergeschoss steht infolge des hohen Grundwasserspiegels in einer „weißen“ Wanne. Die extrem kurze Bauzeit konnte nur durch den großen Einsatz aller Beteiligten und die optimale Zusammenarbeit Bauherr-Planer-Firmen eingehalten werden. Projektinformationen Bauherr: ZIMA Wohn- und Projektmanagement GmbH, Innsbruck Projektentwicklung: ZIMA Wohn- und Projektmanagement GmbH, Innsbruck gemeinsam mit: SPEKTRA Zentrum für Wohn- und Lebensraumentwicklung GmbH, Innsbruck Planung: beaufort Architekten ZT GmbH Florian Lamprecht Jörg Schneider Roland Schweiger Michael Smoly Elisabethstraße 3 6020 Innsbruck T: +43 (512) 560276 F: +43 (512) 560276 13 office@ beaufort.at www.beaufort.at Fotos: Birgit Koell Höhenstrasse 123 b 6020 Innsbruck [email protected] www.birgitkoell.at Grundstücksgröße: 5.690 m2 Umbauter Raum: Anzahl der Wohnungen: Wettbewerb: Baubeginn: Fertigstellung: 32.972 m2 66 2009 1.Preis Feber 2010 Dezember 2010 INFOBOX beaufort Architekten ZT GmbH Elisabethstraße 3 A-6020 Innsbruck Tel.: +43 (0)512 / 56 02 76 E-mail: office@ beaufort.at Web: www.beaufort.at 65 beaufort Architekten ZT GmbH Scheitnagl Architekten Neubau Cyprian-Fröhlich-Schule / Fügen Bauherr: Seraphisches Liebeswerk der Kapuziner, Axams Baubeginn: September 2009 Fertigstellung: August 2010 Umwelt/Energie/Effizienz Schindlers moderne Aufzugsanlagen und intelligente Steuerungssysteme helfen, Energien effizient zu nutzen. Für einen umweltbewussten Umgang mit Ressourcen. www.schindler.at Auf Initiative des rührigen Fügener Bürgermeisters Walter Höllwarth fand 2007 ein Dorferneuerungs-Wettbewerb statt, den die „scheitnagl_architekten“ für sich entscheiden konnten. Während dieser Veranstaltung schlugen sie unter anderem eine komplette Neuordnung des gesamten bisherigen Betriebs der Bubenburg, in welcher seit mehr als 80 Jahren männliche Kinder und Jugendliche, die vorübergehend oder dauerhaft nicht zuhause leben können betreut werden, vor. In der darauffolgenden Konzeptstudie wurde ein neuer Schulbau vorgesehen, der die vierte Klasse der Volksschule sowie die erste bis vierte Klasse der Hauptschule aufnehmen sollte. In der zweiten Bauetappe folgt dann ein Wohnheim für die Schüler sowie ein Verwaltungsgebäude und Wohnbereich für Ordensleute. Während der Neubau der CyprianFröhlich-Schule – nach einjähriger Bauzeit im Sommer 2010 fertiggestellt wurde, wird der zweite Bauabschnitt voraussichtlich erst in vier oder fünf Jahre realisiert. Geplant ist die Schule später um eine Polytechnische Schule zu erweitern, welche auch Mädchen offen steht. Bei Bedarf lassen sich alle drei Baukörper des Ensembles ohne großen Aufwand um ein Geschoss aufstocken. Im September 2009 wurde mit dem Neubau der CyprianFröhlich-Schule begonnen. Der massive Neubau ist in leichter Hanglage auf vier Ebenen organisiert und präsentiert sich mit einer Fassade aus großflächigen Eternitplatten und Aluminiumfenstern. Der Eingang für die Schüler befindet sich auf der unteren Ebene. Hier ordneten die Architekten die Haustechnik, eine Garderobe sowie eine zweigeschossige Kleinturnhalle an, welche von Norden und Süden her natürlich belichtet wird. Auf der Ebene darüber ist die Zentralgarderobe für Schüler und Lehrer. Die Bibliothek befindet sich gemeinsam mit der Pausenhalle, dem Lehrerzimmer, dem Werk-, Musik- und Physikraum, der Schulküche und dem Eingang für Besucher auf der dritten Gebäudeebene. Die Verteilung in diese Räume erfolgt dabei über die Pausenhalle. Das oberste Geschoss ist den fünf großen Klassenzimmern mit den Teilungsklassen sowie den Informatikräumen vorbehalten. Transparente, offene Treppenhäuser mit weiten Fensterflächen verbinden Innen- und Außenwelt und schaffen eine helle, lichtdurchflutete Atmosphäre. INFOBOX scheitnagl_architekten Sängerweg 17 A-6263 Fügen Tel.: +43 (0)5288 / 639 57 E-mail: [email protected] Dank der Bauherrenschaft. 66 67 Scharfetter-Rier Architekten Scharfetter-Rier Architekten INFOBOX Foto: drubig-photo – Fotolia.com www.hagleitner-bohrungen.at Kultur und Veranstaltungszentrum KIWI / Absam Ausgangspunkt für die Architektur des Kultur und Veranstaltungszentrums Kirchenwirt (KIWI) in Absam war es, aus drei klar ablesbaren und eigenständig funktionierenden Gebäudeteilen (Veranstaltungssaal, Gasthaus, Museum), einen neuen Mittelpunkt im Dorf, ein ideelles Zentrum für die Gemeinde zu gestalten. Einzubeziehen war der denkmalgeschütze „Gasthof Kirchenwirt“, bestehend aus einem dreigeschoßigen Massivbau und der hölzernen Veranda. Die neue Architektur fügt sich in die gewachsene Dorfstruktur ein. Das Projekt nimmt nicht nur Rücksicht auf das Bestehende, es entwickelt sich aus den räumlichen und architektonischen Gegebenheiten des Ortes: Das Foyer erschließt und verbindet die autonomen Funktionseinheiten. Es nimmt die Richtung der bestehenden Gebäude des „Gasthof Kirchenwirtes“ auf und erstreckt sich bis zum Haupteingang an der Dörferstraße. Der Weg von diesem Eingang führt den Besucher/ die Besucherin vorbei an der Garderobe hinunter zur Bar und zum Aufenthaltsbereich. Die durchgängige Verglasung des Foyers leitet den Blick des Betrachters weiter: über den neuen östlichen Platz, zu den Steinmauern des Kirchenhofes bis zur Fassade der Wallfahrtskirche. Vom zentralen Punkt des Foyers aus betritt man den Veranstaltungssaal, dessen großes Volumen sich zur Dörferstraße orientiert. | | | | Der Umwelt zuliebe ... WIR HOLEN FÜR SIE DIE WÄRME AUS DER ERDE • 70% Betriebskosten sparen • Unabhängigkeit von Rohstofflieferanten • keine Überraschungen durch Öl-, Gas- oder Holz-Preissteigerungen • Investition in die Zukunft • die Umwelt entlasten HAGLEITNER BOHRTECHNIK – Marktführer in Erdwärmetiefenbohrung / Brunnenbohrung / geologischen Tests und (Bau-)Grunduntersuchungen in ganz Österreich, Deutschland, Italien und Europa. Hagleitner-Bohrtechnik GmbH Aschauer Straße 102 · A-6365 Kirchberg T. +43 5357-35549 · F. +43 5357-35748 [email protected] · www.hagleitner-bohrungen.at 68 | Architekten Scharfetter-Rier Maria-Theresien-Strasse 10 A-6020 Innsbruck | Tel.: +43 (0)512 / 57 69 87 | E-mail: [email protected] | Web: www.scharfetter-rier.at Fotografie Lukas Schaller Tel.: +43 (0)699 / 11 64 74 72 E-mail: [email protected] Web: www.lukasschaller.at Dort präsentiert sich ein klar ablesbarer neuer Baukörper, welcher sich zugleich durch Materialität, Farbe und Masstab, wie selbstverständlich ins Bild entlang der Dörferstraße fügt. Die Dachfläche neigt sich dem natürlichen Gelände folgend nach Süden. Das schafft den Übergang von der repräsentativen Höhe der Eingangsfassade im Norden, hin zu den kleinteiligen Elementen der südlichen Umgebung. Diese Beziehungen zum Außenraum sind im Innenraum durch die Grundrißorganisation die Bühne liegt, entsprechend der bestehenden Geländestufe auf dem Eingangsniveau und die Verglasungen nach Norden zur Dörferstraße und zum südlichen Garten erlebbar. Der Saal erlaubt Aus , und Einblicke und vermittelt so Transparenz und Offenheit. Die warme Atmosphäre des Innenraums ist durch die pure Verwendung der Hölzer (Fichtenholz für Konstruktion, Wandverkleidung und Schallreflektoren; Akazie am Boden) und die lange verputzte, pariserblaue Wand geprägt. Die bestehende Veranda beherbergt die neue Gaststätte. Das denkmalgeschützte Gebäude wurde aufwendig saniert und restauriert; die vorhandene Atmosphäre behutsam erhalten und entsprechend den neuen Anforderungen adaptiert. Im Norden entsteht zwischen dem Gastraum und dem Neubau ein sonniger und windgeschützter Gastgarten. Das Gemeindemuseum wurde im Steingebäude „Gasthof Kirchenwirt“ untergebracht. Es erfolgte ein grundsätzlicher Rückbau auf die Altsubstanz. Im Inneren wurde im Erd , und ersten Obergeschoß die charakteristische Situation von Gang und Zimmern erhalten. Im Gegensatz dazu wurde im zweiten Obergeschoß durch den Abbruch der Zwischenwände und der Decke zum Dachboden ein großer offener Ausstellungsraum geschaffen. Die barrierefreie Erschließung erfolgt durch einen Lift in einem neuen, im Norden vorgestellten Gebäudeteil. Für die Besucherlnnen, die über den Hof von der Dörferstraße kommen, bezeichnet dieser „Turm“ die neue Funktion des Gemeindemuseums. 69 Architekt DI Jürgen Radatz Architekt DI Jürgen Radatz Projektinformationen Standort: 1010 Wien, Spiegelgasse 23 Planungsbeginn: 2008 Planungsende: 2009 Baubeginn: 2010 Bauübernahme: 2010 Nutzungsfläche: 105m2 Kunst am Bau: Bäckerei Gragger & Cie Holzbackofen GmbH Umbau eines ehemaligen Antiquariats in eine Holzofenbäckerei in einem denkmalgeschützten Haus in der Spiegelgasse im ersten Wiener Gemeindebezirk. Nach Abbruch der baufälligen Holzportale konnte die alte Struktur des Hauses wieder freigelegt und instand gesetzt werden. Die Integration der neuen Portale erfolgte mit Rücksicht auf die historischen Fenster- und Türproportionen. Die Eingangstür wurde unter dem markanten Halbrundfenster platziert. Auf der Feuermauerseite kann frei von historischen Vorgaben eine große Verglasung ausgeführt werden. Ein Schiebefenster in diesem Portal erlaubt den direkten Verkauf auf die Straße. Künstler: Gert Mosettig Titel des Kunstwerks: T-Fluter Leuchten Dieser wird von hinten mit den Teiglingen bestückt und das fertige Backgut im Verkaufsraum vor den Augen der Kunden entnommen. An der Stehbar können diverse Backwaren, Aufstriche und Suppen vor Ort konsumiert werden. Die großzügige Verglasung der Feuermauer ermöglicht dem Besucher dabei einen tiefen Blick in den umgebenden Stadtraum.Passend zur rein biologischen und handwerklichen Herstellung der Waren werden ausschließlich naturbelassene Materialien verwendet: Geöltes Eichenholz für die Möbel, Naturstein, Fliesen und Putz für die Wände sowie Edelstahl für die Portale. Der Holzbackofen wurde mit Ziegelsteinen verkleidet, die Backtüren aus unbehandeltem, warmgewalzten Stahl. Der Verkaufsraum wird ausschließlich über die Reflexion des Lichtes von der weißen Decke beleuchtet. Fotos: image industry INFOBOX Architekt DI Jürgen Radatz Amalienstraße 6 A-1130 Wien Tel.: +43 (0)699 / 11 45 48 94 E-mail: [email protected] Web: www.architekt-radatz.at In den ehemaligen Pferdestallungen im Innenhofbereich wurde die Backstube untergebracht, straßenseitig der Verkaufsraum. Das zentrale Objekt zwischen der handwerklichen Herstellung und dem Verkauf bildet der individuell entworfene und gefertigte Holzbackofen. 70 71 Viereck Architekten ZT-GmbH [BOX:09] Modulare Raumkonzepte für die Zukunft Das modulare Raumzellen-Konzept liefert eine ebenso klare wie überzeugende Antwort auf moderne Büro- und Wohnerfordernisse, bei gleichermaßen hohem architektonischen Anspruch, maximaler Flexibilität und optimaler Wirtschaftlichkeit. Basierend auf einem System standardisierter, in Serie vorproduzierter und vormontierter Raummodule, die binnen kürzester Zeit am jeweiligen Standort – nahezu unabhängig von der jeweiligen Bodenbeschaffenheit und ohne aufwändige Erdarbeiten – zum gewünschten Gebäude zusammengefügt werden. Der Dimensionierung, Konfiguration sowie den Nutzungsmöglichkeiten sind dabei kaum Grenzen gesetzt: vom kostengünstigen Compact-Office für Kleinunternehmen bis zu großräumigen Bürolösungen, von der SingleWohneinheit bis zum kompletten Einfamilienhaus, aber auch z.B. als Ausstellungspavillon, Atelier oder flexible Raumlösung für Tourismus, Gastronomie sowie unterschiedlichste weitere Branchen deckt das System nahezu INFOBOX Viereck Architekten ZT-GmbH Grabenstraße 233 A-8045 Graz Tel.: +43 (0) 316 / 67 43 00.0 E-mail: [email protected] Web: www.viereck.at 72 sämtliche architektonische Erfordernisse ab. Eine flexible Gesellschaft braucht flexible Lösungen. Auch beim Wohnen. Mieten ist ein Weg, die eigenen vier Wände, die man nach Bedarf mitnehmen kann, ein anderer. Jährlich wechseln Millionen Immobilien den Besitzer bzw. Mieter. Die multiple Raumzelle ist eine mit höchster Qualität und Design ausgestattete Immobilie auf standardisiertem Niveau mit der Möglichkeit gleichzeitig individuellen Bedürfnissen zu entsprechen. Auf diese Weise bietet die multiple Raumzelle einen weltweiten Standard als Arbeits- und Wohneinheit und ist somit das Innovationsprojekt einer vielseitig nutzbaren und schnell zu errichtenden Raumzelle mit repräsentativem Charakter und individueller Ausstattung. Die multiple Raumzelle steht für eine Entwicklung, die den Wünschen und Bedürfnissen der heutigen Zeit nachkommen soll. Die herkömmliche Vorstellung von einem ortsgebundenen Gebäude wird um eine transportable Gebäudeeinheit ergänzt, die mehrere Verwendungszwecke haben kann. Da eine flexibler werdende Gesellschaft auch flexiblere Wohn- und Geschäftsstandorte fordert, soll eine Umsiedelung schnell und unkompliziert möglich sein, ohne das gewohnte Umfeld „der eigenen vier Wände“ zu verlieren. Im Unterschied zu anderen Modulsystemen werden hier die einzelnen Module, die je 20 Quadratmeter groß sind, mit Boden, Decke und sämtlichen Versorgungsleitungen in der Halle gefertigt und beim Aufbau mit Spannschlössern miteinander verbunden, dadurch wird am Fertigteilsektor derzeit der höchste Vorfertigungsgrad erreicht. Die einzelnen Module lassen sich auch übereinander aufsetzen, gegenüberstellen und mit einer Terrasse verbinden, in Serie anreihen oder an bereits bestehende Gebäude andocken. Die Dachabdichtung wurde überwiegend in der Halle vorgefertigt und vor Ort von der Fa. Triflex Beschichtungssysteme einfach und schnell dicht zusammengeschlossen. Für die Fläche wurde das System Triflex ProTect und für die Montagefugen der Raumzellen Triflex ProDetail verwendet. Bei diesem Projekt wurde auf die Verwendung nachhaltiger und ökologischer Baustoffe im Zusammenspiel mit moderner Architektur besonderen Wert gelegt. Die gesamte Konstruktion wird vorwiegend in Holz bzw. mit Holzwerkstoffen (KLH-Massivholzplatten) ausgeführt. Neben den geringen Instandhaltungskosten werden Viereck Architekten ZT-GmbH durch die sehr guten Dämmwerte der Außenhülle und innovativen Energiesystemen auch geringe Betriebskosten erzielt. Die konstruktiven und raumbildenden Elemente der multiplen Raumzelle werden in einer einzigartigen, innovativen Methodik seriell vorproduziert und modular vormontiert. Die Größe und Konfiguration der gesamten Einheit ist durch die Bandbreite der kombinierbaren Basismodule individuell bestimmbar und flexibel veränderbar. Aufgrund des Gesamtkonzepts von Hülle und Tragwerk ist die Errichtung grundsätzlich unabhängig von den Bodenbeschaffenheiten des Aufstellungsortes möglich, da lediglich das Grundsystem den örtlichen Gegebenheiten angepasst werden muss. Ausgeliefert werden die einzelnen Zellen über Sondertransporte, die wirtschaftlich optimiert abgestimmt wurden. Prinzipiell zeigt sich bereits in den Planungsabläufen, sowie bei der praktischen Umsetzung, dass herkömmliche Planungs- und Arbeitsprozesse in der Praxis für die Zukunft nicht ausreichen. Die Chance zu optimieren liegt dahingehend, Bausysteme, Baustoffe und deren Verbindung durch gut überlegte Konstruktionen verbessert einzusetzen. Aus den Projektabläufen der letzten Jahre lässt sich eindeutig ableiten, dass bei einem optimierten Bauerrichtungsprozess eine Zeitersparnis von 20% und eine Kostenersparnis von 27% realisierbar ist. Der Bereich Kostenersparnis kann für das Potenzial – Verbesserung der Wärmedämmung – eingesetzt werden, sowie zur Nutzung von Alternativenergie wie Solar, Erdwärme, Biomasse, Photovoltaik, etc. Bei der technischen Gebäudeausrüstung kann aus einer Reihe von vorkonfigurierten und energetisch optimierten Haustechnik-Paketlösungen (u.a. Wärmepumpenanlagen, Solarsysteme, Photovoltaik) die für den jeweiligen Verwendungszweck optimale Variante gewählt werden. Ein überzeugendes Beispiel für die Praxistauglichkeit ihres Konzepts liefern die Architekten, indem sie selbst zu den Nutzern ihres Systems zählen und ihr neues Büro aus Raumzellen-Elementen errichteten – zur Schaf- fung von Parkplätzen unter dem Gebäude raumsparend aufgeständert. Ein Installations-Basismodul versorgt das Gebäude über ein Stützenpaar mit allen relevanten Energie- und Wasserversorgungen. Alle Installationsleitungen werden über Kupplungselemente miteinander an den Modulstößen verbunden. Alle Heizungsleitungen werden in einer Außenwand, die Elektroinstallation ist über den Fußboden geführt. Lediglich die EDV-Verkabelung wurde aus technischen Gründen erst vor Ort organisiert. Energietechnisch sind beim Prototyp innovative Maßnahmen wir Wärmepumpenanlagen, Solarsysteme, etc. zur Anwendung gekommen; Photovoltaik- Leitungen sind vorinstalliert, dadurch ist es auch möglich das Gebäude energieautark zu versorgen. Intelligente Dachsysteme Flachdächer | Dachanschlüsse Der Spezialist für Flüssigkunststoff Triflex GesmbH Operngasse 17–21 | 1040 Wien Tel. 01 23060 8090 Fax 01 23060 8091 [email protected] | www.triflex.at Ein Unternehmen der Follmann-Gruppe ����������������������������������� Lösungen mit Triflex sind besonders sicher. Selbst komplizierte Details und Anschlüsse werden nahtlos abgedichtet. Und das ohne Grundierung auf den meisten Untergründen. Bereits in weniger als einer Stunde ist die Abdichtung regenfest. Objektreferenzen aus über 30 Jahren beweisen die Qualität der Triflex-Systeme. Nutzen Sie diese Vorteile! 73 ���������������� Veronika Vogelauer Architekten Umgestaltung eines Wohnhauses / Wien Das bungalow-ähnliche Gebäude aus 1979 wurde für die Bedürfnisse einer fünfköpfigen Familie umgestaltet. Als Grundlage für den Planungsbeginn diente eine intensive Recherche der Lebensgewohnheiten der Familie. Auf Basis dieser erarbeiteten Unterlagen erfolgte die Abänderung der bestehenden Raumfolgen. Nicht mehr entsprechend waren ein Indoor-Schwimmbad, sowie die Position der Stiege, welche über den Wohnraum zwei Zimmer im teilweise ausgebauten Dachgeschoß erschloss. Um einen ungestörten Zugang zum Dachgeschoß zu schaffen ist die Stiege heute räumlich vom Wohnbereich getrennt und dem Eingangsbereich zugeordnet. Im Erdgeschoß entstanden Räume für gemeinsame Nutzungen. Im Besonderen wurden die Bereiche Kochen und Essen neuinterpretiert. Der Raum der ehemaligen „Arbeitsküche“ wurde vergrößert und während die Fa.Küchenstyling die einzelnen Arbeitsschritte mit Geräten und Möbeln abstimmte, plante die Architektin die dazugehörigen unterschiedlichen Essplätze: Kurze Mahlzeiten im direkten Küchenverband werden auf Arbeitsebene eingenommen. Eine hohe Bank und Hocker ermöglichen ein rasches Kommen und Gehen. Gleichzeitig kann der „hohe“ Tisch auch erweiterte Arbeitsfläche werden. Die Türe zum danebengelegenen Speisezimmer, wo ausgedehnte Essen oft auch mit Freunden eingenommen werden, wurde durch eine große Wandöffnung ersetzt. Eine Schiebetüre lässt somit die Räume zusammenfließen oder nach Wunsch trennen. Zur Küche ist der sicht- bare Schiebeteil gleichzeitig Schreibbord für Mitteilungen. Der dritte Ort zu essen, vor allem im Sommer, befindet sich im Freien. Hier wurde der ehemals schmale überdachte Umgang vor Speisezimmer und Küche erweitert und eine Türe direkt in den Küchenraum gebrochen. Auch der Wohnbereich gliedert sich in einzelne Zonen: Im Rauminneren steht der offene Kamin vor allem dem Aufenthalt an Winterabenden zur Verfügung, während der große Wohnraum durch neu geschaffene verglaste Fassadenöffnungen einen hellen einladenden Charakter vermittelt. Den Übergang zwischen Wohnen und dem Schwimmbecken im Garten bildet ein überdachter Außenbereich unter der Terrasse. Die Glasböden in den Terrassenfläche im Dachgeschoß lassen tagsüber Licht auf den Außenraum im Erdgeschoß fallen und beleuchten ihn am Abend. Auch der „Elternbereich“ mit Arbeitszimmer, Schlafzimmer, Ankleide und Bad fand durch Abbruch des ehemaligen Indoor-Pools ausreichend Platz. Der Dachraum ist heute zur Gänze nutzbar gemacht, wobei sich neben den Kinderzimmern auch ein Gästezimmer befindet. Im Zentrum liegt ein gemeinsamer Aufenthaltsbereich. Als wesentliche Anforderung an die Planung galt es eine große Terrasse im Dachgeschoß mit Blick über die Stadt zu schaffen. Da beim Typ des „Bungalow“-Hauses die Dachform- und kubatur ein wichtiges Gestaltungsmerkmal ist, musste das Volumen gedanklich erhalten bleiben, um den Charakter des Gebäudes zu bewahren. Als Lösung wurde die Terrasse aus dem Dachvolumen „ausgeschnitten“ und die Materialhaftigkeit angepasst. Ein Saunabereich befindet sich im Untergeschoß. Im Garten erweitert ein Schwimmbecken mit Sonnen-Liegefläche die Nutzungsmöglichkeiten. Veronika Vogelauer Architekten Fotografien: Hertha Hurnaus Schwimmbad mit Gartenhaus Niederösterreich Ergänzend zu einem Einfamilienhaus am Waldrand eines Nordhanges, wurden aufgrund familierer Veränderungen zusätzliche Nutzungen gewünscht. Vor allem im Gegensatz zur schattigen Lage des Hauses waren sonnige Freiräume wesentlich. Als Lösung rückt nun das neue Schwimmbecken mit Liegeterrasse und Essplatz, sowie das Gartenhaus mit Teeküche und Ruhebereich ganz an die südöstliche Ecke des Grundstückes, weit ab von der höhergelegenen Straße. Durch die starke Hanglage ließ sich die Anbindung nur mittels Pumpen und Hebeanlagen herstellen. Der gesamte Bereich ist mit einer Treppenanlage an das Hauptgebäude angebunden. Pfalzauerstr. 35 Telefon 02233/525 93 3021 Pressbaum Fax 02772/51 110 3061 Ollersbach Mobil 0664/111 0 111 www.schabschneider.at 74 Räumlich schieben sich unterschiedliche Nutzungsniveaus in den Hang. Die Wasserebene wirkt als „Stein“Monolith. Das Überlaufbecken wurde in Zusammenarbeit mit Fa.Fordinal und mit großer Sorgfalt durch den Steinmetzbetrieb Fa.Rada umgesetzt. Durch offene Überlaufrinnen entsteht bei Betrieb das beruhigende Plätschern ähnlich eines kleines Bachlaufes. Die Ebene zum Sonnenliegen befindet sich am weitesten im Osten, um auch die abendlichen Sonnenstrahlen über der Waldkuppe genießen zu können. Eine Terrasse zu Kommunikation und Bewegung wird vom tiefergelegten Erschließungsweg vor dem Gebäude durch eine breite Brüstungskonstruktion getrennt, Elektroinstallationen Erdwärme, Wärmepumpen Heizberatung Blitzschutz Erdarbeiten Erddurchschlagsraketen Fräsen und Grabarbeiten 75 Veronika Vogelauer Architekten Wohlfühlen daheim... All in One Sauna, Infrarot & Kräuterdampf die von der einen Seite zum Sitzen und Liegen, von der anderen Seite als Bar oder Pult verwendet werden kann. An dieser Seite des Gebäudes ist auch das Küchenpult mittels eines Schiebefensters als Art Dresen nach außen zu verwenden. Der eigentliche Essplatz rückt unter das Gebäude und bietet im Hochsommer Schatten. Im Gebäudeinneren findet eine Saunakabine Platz die gemeinsam mit Fa.Gruber eingepasst wurde. Auf kleinstem Raum sind WC, Dusche und Küche mit allen wesentlichen Details untergebracht. Der eigentliche Raum des Gebäudes orientiert sich nach Osten und dient neben Ruheraum auch für Musikproben. Hinter dem Essplatz liegt (wie zum räumlichen Schutz) der Technikraum und ein Stauraum, der im Sommer als Buffet oder Ablagebereich zur Gänze geöffnet werden kann. INFOBOX Veronika Vogelauer Architekten Hansalgasse 6/4 A-1030 Wien Tel: +43 (0)1 / 890 40 49 E-mail: [email protected] Web: www.vogelauer.at 76 Wählen Sie Ihr Wohlfühlklima! Oft werden wir gefragt: Sauna oder Infrarotkabine... ...was ist “besser”? Mit unserer neuesten Kreation, dem “All-in-One HomeSPA” von Gruber erübrigt sich jede ideologische Diskussion. Genießen Sie klassische Sauna, wohltuende Dampfanwendungen oder therapeutisch hochwirksame Infrarot-Tiefenwärme... ...ganz einfach auf Knopfdruck! Lust auf Wellness daheim? Besuchen Sie unser Gruber - Kundenzentrum in Purkersdorf! Wir freuen uns auf Sie! Firmensitz - Kundenzentrum A-3002 Purkersdorf, Linzer Str. 51 (B1) Tel: +43-2231-634 94 Fax: +43-2231-627 02 [email protected] www.gruber-sauna.at 77 Impressum Media Service - Nina Grill Pflegerweg 19 A-5101 Bergheim Tel.: +43 (0) 662 / 45 75 69 - 0 Fax: +43 (0) 662 / 45 75 69 - 33 E-mail: [email protected] Web: www.architektur-journal.com Redaktion & Grafik: derart. gestaltet & fotografiert | www.derart.at einzigartig lassen sie sich für einen stein erweichen, denn der ist ren zu einer reise zu neuen horizonten. wir bieten ihnen eindeutig die neuheit der saison! die küche als monument. exklusiv die aktuellsten küchenmöbel-lösungen. schat- verblüffende gestalterische möglichkeiten fröhnen dem stil tenfugen, seitliche eingriffe, basaltina lavastein-fronten puristischer architektur. exklusive raumlösungen mit stein, uvm. alles harmoniert perfekt mit dem trend klarer linien. die nicht wie glas zerspringen, erstaunliche wärme aus- dadurch wird ihre küche ein zeitloses designerstück - so ein- strahlen, unvergänglich sind und deshalb keinen kalt lassen. zigartig und elegant wie sie. stein ist nicht gleich stein und deshalb einzigartig. in unserem showroom haben wir besondere highlights zum neugierig? angreifen und gustieren für sie vorbereitet. erleben sie besuchen sie uns in unserem showroom in der gumpen- die aura des steins. erfühlen sie die oberflächen, po- dorferstr. 122, 1060 wien. ren, rillen und kanten hautnah und lassen sie sich verfüh- wir freuen uns auf sie! gumpendorferstraße 122, 1060 wien, T: 01/597 64 07, [email protected], www.kuechenstyling.at 78 79 Architektur Journal Gilgen Profilsystem PSW – Mit <green wings>® automatisch Energie sparen! Der erste Eindruck ist entscheidend. Mit der Eingangsgestaltung werden Stil und Qualität des Hauses direkt erlebbar. Die automatische Designtür der Gilgen Door Systems AG steht stellvertretend für viele mögliche Lösungen. Die Automatiktüren passen sich dem Stil ihres Hauses an. Türen, die sich selbständig öffnen und schliessen, erhöhen den Komfort. Ob mit Gepäck beladen, mit Kindern an der Hand oder einer Behinderung, Gäste schätzen das barrierefreie, berührungslose Passieren. Hygiene – ein zentraler Anspruch. Automatisches Öffnen und Schliessen von Durchgängen zu Küchen, Toiletten und Aufenthaltsräumen trägt zu grösstmöglicher Hygiene bei. Auf Wunsch realisieren wir Ihnen auch Ihre Anforderungen an Brandschutz- und Fluchtwegfunktionen. Mit dem Gilgen Profilsystem PSW setzt sich die Firma aktiv für eine bessere Umwelt ein. Diese sogenannten <green wings> gehen mit Wärme, die nicht raus, und mit Kälte, die nicht rein soll, sehr effizient um. 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KG / S.13 Maschienenring / S.63 Eder Franz / S.12 Mayerhofer Josef / S.74 Eigensinn Event- und Medientechnik GmbH /S.42 Meinhart Sonnenschutzanlagen / S.29 Eller Türen + Möbel GmbH / S.67 MekaLDesign / S.59 Enercret GmbH / S.7 mild Bau GmbH / S.14 Etechnik Ing. Ronald Weinhofer / S.76 Modl GmbH / S.29 Fankhauser GmbH / S.19 Moser & Partner Ingenieurbüro GmbH / S.66 Fleischmann Vermessung / S.60 moser / jaritz Ingenieurbüro / S.13 fliegl + spielberger / S.24 msp Gruppe / S.31 fordinal gmbh / S.76 Mück Haustechnik / S.76 Fricke Gründächer und Gartengestaltung / S.76 Neureiter Transporte und Erdbewegung GmbH / S.12 Fritz GmbH Stahlbau / S.21 Niro-Pool GmbH / S.49 Gachowetz-Solarflex GmbH / S.6, 31 Novagast Gastrosysteme GmbH / S.45 Gilgen Door Systems Austria GmbH / S.80 Pfisterer / S.80 Gruber Sauna GmbH / S.77 Pichler Malerei / S.54 Hagleitner-Bohrtechnik GmbH / S.69 Pittsburgh Corning GmbH / S.23 Hasenauer Anlagenbau / S.8, 48 planTEC Dr. DI Christian Rehbichler ZT GmbH / S.13 Helminger Restaurationen OG / U.4 PlanungsCompany GmbH / S.42 Herzog Baugesellschaft m.b.H. & Co KG / S.72 Ploberger GmbH / S.24 Hess GmbH / S.29 Prause DI / Zivilingenieurbüro / S.21 Hochmair & Partner ZT GmbH / S.13 Preloschnik / fletzberger küchenstyling / S.78 Höck Holzbau GmbH / S.13 Rieder KG / S.34 81 Inserentenverzeichnis Schabschneider Gerhard / S.75 Schindler Aufzüge und Fahrtreppen GmbH / S.21, 66 Schmid A. GmbH / S.70 Schranz Hotelausstattung / S.48 Schrattenecker GmbH / S.54 SHT Haustechnik AG / S.57 Siemens AG Österreich / S.29, 48 Stockinger & Partner Ingenieurbüro / S.62 Stöckl Kältetechnik / S.12 Stöllnberger GmbH / S.14 Teubenbacher GmbH / S.31 Töchterle GmbH / S.21 Triflex GmbH / S.73 Trinkl Erich / S.36 Tschapeller Atelier-Tischlerei / S.19 Voglauer Möbelwerk / S.45 Wehle Gebrüder / S.42 Weissofner Glas+Metall / S.54 Wieser + Scherer Zeller Haustechnik GmbH & Co KG / S.60 Wippro Wipplinger GmbH & Co KG / S.36 YIT Austria GmbH / S.29 Zabransky Sicherheitstüren / S.56 zemler + raunicher ZT GmbH / S.9 Zoller-Prantl GmbH & Co KG / S.21 ZSZ Ingenieure / S.18 82 RESTAURATIONEN � BILDHAUEREI � STUCKARBEITEN � VERGOLDUNGEN � KALKTECHNIKEN RESTAURATIONEN VERGOLDUNGEN BILDHAUEREI KALKTECHNIKEN STUCKARBEITEN Die Kunst des Handwerks WWW.HELMINGER�RESTAURATIONEN.AT HELMINGER RESTAURATIONEN OG A� 5322 HOF BEI SALZBURG SEYWEG 1 TEL. +436221/7251 OFFICE�HELMINGER�HOF.AT WWW.HELMINGER�HOF.AT HOLZ� UND VERGOLDUNGSARBEITEN, STUCKARBEITEN, KALKTECHNIKEN IM SCHLOSS ARENBERG / SALZBURG