Ausgabe 3-2015 Fokus Beelitz-Heilstätten Porträts

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Faces of Interior | 3-2015 | Help
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Das Pfleiderer-Magazin für Innenarchitekten
faces of interior
HELP
Ausgabe 3-2015
Fokus
Beelitz-Heilstätten
Porträts
Sanatorium Paimio
alberts.architekten
möhn + bouman
Referenzen
Seniorenresidenz Alloheim
Klinik St. Vinzenz
Pfleiderer Holzwerkstoffe GmbH ∙ Ingolstädter Straße �� ∙ D-����� Neumarkt ∙ [email protected] ∙ www.pfleiderer.com
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Eine freundliche Umgebung …
… kann den Aufenthalt an Orten, wo wir auf Hilfe angewiesen sind, spürbar angenehmer gestalten. Planer wissen um
die Wichtigkeit einer ansprechenden und wertigen Ausführung von Kliniken, Pflegeheimen, betreutem oder inklusivem Wohnen. Doch unabhängig von der konkreten Bauaufgabe trägt jedes Gebäude, jeder (Lebens-)Raum dazu bei,
ein förderndes, menschenwürdiges Umfeld zu schaffen.
Zur Einstimmung präsentieren wir Ihnen anstelle eines klassischen Leitartikels die Bildstrecke eines vergessenen Ortes:
Wir rücken die Beelitz-Heilstätten in den Fokus, einst einer
der größten Krankenhauskomplexe im Berliner Umland,
deren Ruinen unter anderem als Filmkulisse für Roman
Polanskis „Der Pianist“ dienten.
Wie das Gebäude selbst zum Heilungsprozess der Patienten
beitragen kann, zeigt das Sanatorium Paimio, das dem finnischen Architekten Alvar Aalto zum internationalen Durchbruch verhalf. Ganz auf partizipatives Planen für Gruppen
und Gemeinschaften konzentrieren sich alberts.architekten
aus Bielefeld. Auch die Inhaber des Büros möhn + bouman
aus Rotterdam legen großen Wert auf einen intensiven, inspirierenden Dialog mit Bauherren und Nutzern.
Mit der Neugestaltung der Seniorenresidenz Alloheim in
Reichenbach sowie dem Umbau zweier Stationen der Klinik
St. Vinzenz in Dinslaken stellen wir Ihnen Beispiele zeitgenössischer „helfender“ (Innen-)Architektur vor.
Ich wünsche Ihnen viel Freude mit der neuen Ausgabe der
Stefan Brommler, Leiter Objektberatung
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Titelfoto: © Jürgen Fälchle / Fotolia.com
„Faces of Interior“,
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Inhalt
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Fokus
Unternehmen
Beelitz-Heilstätten
Antibakterielle Ober-
bei Berlin
fläche microPLUS®,
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Pfleiderer Connect
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Porträts
Vorschau
Sanatorium Paimio
Impressum
alberts.architekten
Aufruf
möhn + bouman
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Referenzen
Seniorenresidenz Allo12
heim; Klinik St. Vinzenz
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Statements
Architektur und Design
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können helfen ...
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Fotos: © Grischa Georgiew / Fotolia.com
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Vergessener Ort
Beelitz-Heilstätten bei Berlin
Längst hat die Lungentuberkulose ihren Schre-
Pavillons mit ihren vorgelagerten offenen Wan-
cken verloren, aber als die Landesversicherungs-
del- und Liegehallen und zum anderen auf der
anstalt Berlin 1898 beschloss, im etwa 50 Kilo-
strikten Geschlechtertrennung mit angeglieder-
meter entfernten Beelitz eine Lungenheilanstalt
ten Funktionsgebäuden wie Werkstätten oder
zu bauen, war die „Schwindsucht“ seit Jahrzehn-
Küchen. Dabei existierten für jeden Komplex
ten eine Volkskrankheit. Jeder dritte Todesfall
deutlich wahrnehmbare Hauptachsen, die, aus-
unter den Erwerbstätigen und jeder zweite Fall
gehend von den Mittelbauten der Pavillons,
von Invalidität ging auf Tuberkulose zurück. Diese
zugleich Symmetrieachsen waren. Mit nur weni-
Zustände zu verbessern, war aus volkswirtschaft-
gen Ausnahmen wurde dieses Ordnungssystem
licher Sicht dringend erforderlich. Die dafür
für alle Erweiterungsbauten des dritten Bauab-
geschaffene Anlage beeindruckte mit ihrer Größe:
schnitts (1926-1930), ebenfalls unter der Leitung
Auf einem landschaftlich gestalteten und zum
von Fritz Schulz, beibehalten. In Ergänzung zu
großen Teil bewaldeten Grundstück von zunächst
dem streng rechtwinklig angelegten Wegesystem
140, später etwa 200 Hektar wurden bis 1902 in
in unmittelbarer Umgebung der Gebäude ver-
einem ersten Bauabschnitt je eine Heilstätte für
knüpfen frei geführte Wege diese mit der umge-
Männer und Frauen sowie je ein Sanatorium mit
benden Natur auf dem weitläufigen Gelände.
insgesamt 600 Betten errichtet. Bei der Wahl des
Neben eigenen Feldern und einer Schweinemäs-
Architekten hatte sich die Landesversicherungs-
terei gehörte auch eines der ersten kombinierten
anstalt für den im Krankenhausbau erfahrenen
Heiz- und Elektrizitätswerke weltweit zu dem
Heino Schmieden entschieden. Er hatte im typi-
Ensemble, was die Beelitzer-Heilstätten weitge-
schen Pavillonsystem des 19. Jahrhunderts bereits
hend autark machte. Auf Qualität in der Ausfüh-
mehrere Krankenhäuser und Heilstätten in
rung legte die LVA Berlin größten Wert: Nur Mate-
Deutschland realisiert und arbeitete nach dem
rialien mit hoher Lebensdauer wurden verbaut.
Tod seines berühmten Partners Martin Gropius im
Als Bodenfliese wurde beispielsweise die „Mett-
Jahr 1880 mit dem Regierungsbaumeister Julius
lacher Platte“, ein Fabrikat der Firma Villeroy &
Boethke zusammen. Der von Schmieden und
Boch, ausgewählt. Auch das Kreuzgewölbe im
Boethke aufgestellte Masterplan galt für alle fol-
Gang oder das Ziergitter über dem Oberlicht in
genden Erweiterungen, vor allem für den zwei-
der Lungenheilanstalt bezeugen die langlebigen
ten Bauabschnitt (1905-1908) unter der Leitung
Konstruktionen. Das ist sicher mit ein Grund
von Fritz Schulz, in dem die Kapazität auf
dafür, dass die Ziegelbauten der Beelitzer Heil-
1200 Betten verdoppelt wurde. Eine Bahnlinie
stätten, die im historisierenden Stil ihrer Zeit
und eine Kreisstraße teilten das Areal in vier
zugleich den seinerzeit aktuellen Stand moder-
Bereiche und separierten sowohl männliche von
ner Lungenheilkunde repräsentierten, nach einer
weiblichen Patienten als auch solche mit Lun-
äußerst wechselvollen Geschichte heute noch
genkrankheiten von chronisch, nicht anstecken-
stehen. Da es aktuell kein finanzierbares Nut-
den Kranken. Die strukturelle Einheitlichkeit der
zungskonzept gibt, verfällt das einstige Vorzeige-
Anlage beruht zum einen auf einer konsequen-
projekt. Derzeit dient das „Gesamtkunstwerk“
ten Nord-Süd-Ausrichtung der lang gestreckten
nur als morbid-mystische Foto- und Filmkulisse.
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Der 1930 fertiggestellte
Chirurgie-Pavillon war
für die damalige Zeit
mit modernster Medizintechnik ausgestattet.
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Alle Oberflächen im
Innenraum sollten
leicht zu reinigen
sein; viele Fußböden
wurden mit „Mettlacher Platten“ von
Villeroy & Boch belegt.
Die sorgfältige Gestaltung der Freiflächen,
Gebäude und Räume
bot eine freundliche
Umgebung für die
Patienten.
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Fotos: Alvar Aalto Museum 1929, 1930er
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Licht, Luft und Sonne
Historisches Porträt: Sanatorium Paimio
Bis zum Wettbewerb für die Tuberkulose-Heilanstalt in Paimio, rund 25 Kilometer östlich von
Turku, war der 1898 geborene Hugo Alvar Henrik
Aalto ein unbekannter finnischer Architekt aus
der Provinz. Als Preisträger konnte er 1929 sein
erstes komplett funktionalistisches Bauwerk
errichten – und damit zugleich einen architektonischen Meilenstein setzen. Die hohe Zahl
Tuberkulosekranker nach dem Ersten Weltkrieg
veranlasste den erst 1917 unabhängig gewordenen finnischen Staat zum Bau mehrere Sanatorien im ganzen Land. Da zu dieser Zeit die Krankheit nur mit Ruhe und Liegekuren bekämpft
werden konnte, konzentrierte sich Alvar Aalto
darauf, den Langzeitaufenthalt der Patienten
möglichst angenehm zu gestalten. Markant ist
der nach Süden ausgerichtete Balkonflügel, der
Lichtquellen lagen außerhalb des Gesichtsfelds
als offener Liegeraum mit Blick auf den nahen
der Liegenden, Lüftung und Heizungen wurden
Kiefernwald die Kranken mit Frischluft versorgte.
so konzipiert, dass die Kranken keiner direkten
Ebenfalls zur Sonne orientierten sich die Patien-
Wärmestrahlung
tenzimmer im direkt angegliederten, leicht
Gemeinschaftsbereichen herrschten Blau, Gelb,
abgewinkelten Hauptgebäude. Im Mittelteil des
Grau und Weiß vor und verbreiteten eine frische,
Komplexes befanden sich die Gemeinschaftsbe-
fröhliche Stimmung. Beeinflusst von Bauhaus
reiche wie Speisesaal, Bibliothek, Behandlungs-
und Industriedesign aus Deutschland, entwi-
und Aufenthaltsräume. Am weitesten von den
ckelte Alvar Aalto Treppengeländer, die aus stan-
Patientenzimmern entfernt, im Norden, lag das
dardisierten Elementen bestanden und vorge-
Wirtschaftsgebäude mit der Wäscherei und der
fertigt werden konnten. Sämtliche Details folgten
Küche sowie den Personalunterkünften. Das
einer hohen Funktionalität. Geländer und Tür-
äußere Erscheinungsbild der Gesamtanlage mit
klinken gestaltete er so, dass sich Ärmel daran
Flachdach, Dachterrasse und Fensterbändern
nicht verfangen konnten; seine neu entworfe-
erinnert an die Architektur Le Corbusiers, ebenso
nen Waschbecken sollten aufgrund der schrägen,
der strahlend weiße Anstrich, den alle Fassaden
erhöhten Rückwand die Wassergeräusche mini-
und Wände des Betonbaus erhielten. Bereits zu
mieren. Für den Vortragssaal des Sanatoriums
Beginn der Bauphase wurden Alvar Aalto und
entwickelte er den „Paimio-Stuhl“ aus geboge-
seine Frau Aino auch mit der Innenraumgestal-
nem Birkensperrholz, der heute eines seiner
tung beauftragt. Um eine positive Umgebung für
berühmtesten Möbel ist. Damals eine der größ-
die Patienten zu schaffen, ließen sie die Decken
ten Heilstätten Europas, steht das Gebäude seit
in den Zimmern in warmen Farbtönen streichen.
1993 unter Denkmalschutz.
ausgesetzt waren.
In
Mit dem 1933 fertiggestellten Sanatorium
erregte Alvar Aalto
internationales Aufsehen.
den
www.alvaraalto.fi
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Soziale Architektur
Büroporträt: alberts.architekten
Schule zusammenzufassen“, erklärt Marc Wübbenhorst, der Moderator im Büro. Auf Basis regelmäßiger
Unterrichtsbesuche
übersetzten
die
Architekten das pädagogische Konzept nach und
nach in gebauten Raum. Im partizipativen Zusammenspiel aller Beteiligten entstand so ein offenes
und einladendes Schulgebäude mit bedarfsgerechten Strukturen und Raumsituationen. Bis
heute dient das bauliche und pädagogische Konzept als Vorbild für Inklusionsschulen. Aufbauend
auf diesen Erfahrungen planen alberts.architekten derzeit in Bielefeld ein inklusives „Leuchtturmprojekt“, das neben barrierefreiem Wohnraum für Familien auch eine Einrichtung zur
Wer von „Sozialer Architektur“ spricht, kann je
Begleitung von zwölf Vätern und Müttern mit
nach Kontext ganz unterschiedliche Aspekte im
Behinderung und deren Kleinkindern vorsieht. Ihr
Blick haben. Das Team von alberts.architekten aus
Büro haben alberts.architekten bewusst in der
Bielefeld-Sennestadt verbindet mit dem Begriff
Sennestadt etabliert, einem Ende der 1950er-Jahre
vor allem den Anspruch, ein Bauvorhaben in
entstandenen Modellprojekt. „Seit einigen Jahren
einem partizipativen Prozess gemeinsam mit sei-
sind wir vor Ort als Sanierungsmanager tätig.
nen Nutzern zu planen: „Mit dieser inneren Hal-
Dabei erarbeiten wir gemeinsam mit den Bewoh-
tung gehen wir an jedes unserer Projekte heran“,
nern intelligente Strategien für ein gemein-
betont Elke Maria Alberts. Sie führt das Büro
schaftliches Sanieren ihrer Häuser und Wohnun-
seit 2007 in zweiter Generation und kann bei ihrer
gen“, erläutert Elke Maria Alberts. Zuletzt haben
Arbeitsweise auch an die Baukreis- und Bauaus-
die Planer das Jugendzentrum energetisch moder-
schuss-Erfahrungen ihres Vaters bei der Planung
nisiert und mittels Partizipation der Nutzer an
zahlreicher Waldorfschulen anknüpfen. „In gewis-
neue pädagogische Bedürfnisse angepasst. Dabei
ser Weise verstehen wir uns als Moderatoren der
wurde gleichzeitig ein Beispiel für den gelunge-
verschiedenen Nutzeransprüche. Und dabei spielt
nen Umgang mit der Architektur der Nachkriegs-
es keine Rolle, ob es sich um einen Kindergarten,
zeit geschaffen. Ein entscheidendes Resultat des
eine Schule oder ein Bürogebäude handelt.“ Eine
gemeinsamen Planungsprozesses ist eine deutlich
beispielhafte Umsetzung sozialer Architektur zeigt
erhöhte Identifikation der jugendlichen Nutzer
die bereits 2002 abgeschlossene Planung für den
mit „ihrem“ Gebäude. „Anders als bei herkömm-
Neubau der Mamre-Patmos-Schule in Bielefeld-
lich geplanten Projekten kommt es damit auch zu
Bethel: „Ausgangspunkt des Projektes war der
deutlich weniger Vandalismus und zu signifikant
Wunsch der Lehrer, die beiden bis dahin getrenn-
geringeren Renovierungskosten“, so Elke Maria
ten Schulen für Kinder mit geistiger und körperli-
Alberts. Auch das ist ein wichtiges Argument für
cher Behinderung zu einer neuen integrativen
soziale Architektur.
www.alberts-architekten.de
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Fotos: Peter Wehosky
In der Mamre-PatmosSchule in Bielefeld verbindet eine hölzerne
Rutsche die Geschosse.
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Foto: René Bouman
Foto: Sarah Blee
Vorher - nachher: Der
Umbau des Care Campus #1 zeugt von
Respekt vor den dort
lebenden Menschen.
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Menschenwürdig
Büroporträt: möhn + bouman
Sich selbst maximal einzubringen, ist Andrea
Möhn und René Bouman wichtig – zu entwerfen
und eine intensive Kommunikation mit Auftraggebern und Nutzern zu pflegen. Die Architekten
aus Rotterdam sind ein effizientes Team, in dem
die Inhaber mit je zwei Mitarbeitern jeweils parallel ein mittelgroßes Projekt bearbeiten. Die
Absicht ist stets, ein Gebäude zu realisieren, das
nachhaltig überzeugt. Vor allem die, die darin
Foto: Rio Holländer
arbeiten und leben. Das funktioniert schon seit
1998, dem Jahr der Bürogründung, sehr gut.
möhn + bouman haben sich nicht nur mit internationalen Veröffentlichungen schnell einen
Namen gemacht, sondern auch die Baukrise in
den Niederlanden überstanden, die die Archi-
Umbauprojekt Care Campus #1 in Schiedam ging
tektenschaft seit 2008 erheblich reduziert hat.
es beispielsweise darum, die Lebenssituation
Vor allem Sozial- und Gesundheitsbauten gehö-
der geistig behinderten Menschen und auch des
ren in ihr Planungsspektrum, aber auch Privat-
betreuenden Personals signifikant zu verbessern,
häuser, Wohnanlagen und Gewerbegebäude.
eben menschenwürdig umzugestalten. Es kam
Unabhängig davon, ob es sich um Neubau- oder
darauf an, den fragwürdigen Charakter eines
Bestandsplanungen handelt, entwickeln sie eine
„Geheges“ zwischen offener Landschaft einer-
tragfähige kontextorientierte und gestalterische
seits und Wohnquartier andererseits zu über-
Leitidee, die ihren Ausdruck in einer sinnfälligen
winden, ohne aber auf eine Abgrenzung, einen
Materialität findet. Zudem legen sie großen Wert
Zaun verzichten zu können. Trotz aller Renovie-
auf die optimale Berücksichtigung der Vorstel-
rungsarbeiten im Inneren ist daher der neue
lungen, Wünsche und Bedürfnisse der Nutzer.
Zaun der gestalterische Dreh- und Angelpunkt.
Das hat sich nicht nur bewährt, das hat sich her-
Er ist das entscheidende Element, um das
umgesprochen. Schon seit Jahren konfrontieren
Erscheinungsbild der Anlage und ihre städte-
Auftraggeber die engagierten Architekten nicht
bauliche Einbindung zu verbessern, ohne das
mit fertigen Raumprogrammen oder Briefings,
bestehende Bauvolumen und seine ursprüngli-
sondern beteiligen sie bereits an deren Entwick-
che Fassade wesentlich zu verändern. Er mildert
lung. Die Planer wiederum verstehen ihre
in optischer Hinsicht die Situation des „Einge-
Gestaltabsichten nicht als Dogmen, sondern als
sperrtseins“ und ist zugleich mehr Ab- als Aus-
Basis für eine förderliche Diskussion, in deren
grenzung. Die kluge Kombination aus handels-
Verlauf auch ungewöhnliche Vorschläge und
üblichem Kastanien-Rollzaun mit künstlerisch
Sichtweisen überzeugen können. „Das Ziel ist
gestalteten Glaspaneelen sowie ein ungewöhn-
immer, mit einer klaren Lösung den Kern der
licher Verlauf dieses vertikalen „Holzrollos“ ver-
Aufgabe zu treffen“, betont Andrea Möhn. Beim
blüfft und überzeugt zugleich. www.mbarch.nl
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Aufenthaltsqualität
Nach mehr als 2o Betriebsjahren wurde die Alloheim-Seniorenresidenz im sächsischen Reichenbach umfassend saniert und
an die Bedürfnisse der Nutzer angepasst. Seit Frühjahr 2014
präsentiert sich der Gebäudekomplex (innen-)architektonisch
hochwertig und energetisch auf dem neuesten Stand.
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Am Stadtrand von Reichenbach im Vogtland, nur
wenige Kilometer von der berühmten Göltzschtalbrücke entfernt, liegt das 1989 fertiggestellte
Seniorenheim. Auf Veranlassung der Betreiber,
der Alloheim-Unternehmensgruppe, begann im
Jahr 2013 eine umfangreiche Sanierung des
siebengeschossigen Bestandsgebäudes. Lediglich die Fertigteilplatten der in Schottenbauweise errichteten Pflegeeinrichtung haben perner architekten & ingenieure aus Rosenheim
erhalten. Gebunden an das vorgegebene Achsraster von nur sechs Metern, entwickelten die
Planer anstelle der ehemaligen Kombination
aus je einem Einzel- und einem Doppelzimmer
eine Lösung mit zwei gleich großen, komfortablen Einbettzimmern. Da sich die benachbarten
Bewohner eine Tandemnasszelle teilen, sind
zum Ausgleich in allen Geschossen geräumige
Wohlfühlbäder vorgesehen. Nach dem Umbau
bietet die Residenz Platz für insgesamt 138 Menschen; Doppelzimmer befinden sich nur noch
an den Flurenden des Gebäudes. Jede Etage im
Haus ist in einer anderen Leitfarbe gehalten, die
sich sowohl durch die Flure als auch durch die
Pflegebäder zieht. Für den gesamten Innenausbau, inklusive Material- und Farbkonzept,
arbeiteten Betreiber und Architekten eng mit
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m-design Objekteinrichtung, Klagenfurt, Fotos: © 2quadr.at
Übersichtlich und einladend
wirkt der neu gestaltete
Empfangsbereich. Für den
Tresen in Holzoptik wählten
die Planer das Dekor F6/171
Eiche Style zimt.
Gegenüber der Rezeption bietet eine in
warmen Tönen gehaltene Lounge Raum für
Begegnungen.
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Der Speisesaal wurde
vollständig renoviert
und durch eine neue
Cafeteria ergänzt.
m-design
Objekteinrichtung
aus
Klagenfurt
zusammen. Die Spezialisten für Gesamtkonzeption, Planung und Einrichtung von Kliniken,
Seniorenresidenzen sowie Pflegeheimen entwickelten Vorschläge für die Bodenbeläge, das
In allen Geschossen
befinden sich geräumige Wohlfühlbäder.
Sämtliche Bildmotive
im Gebäude, wie das
Sonnenblumenfeld,
fertigte Pfleiderer im
Digitaldruckverfahren.
Mobiliar und die Vorhänge. Im Eingangsbereich
sowie in den Zimmern herrschen helle Beige-,
Im Rahmen der Sanierung entstanden neue
Aufenthaltsbereiche im
Freien.
Braun- und Holztöne vor, die durch farbige
Akzente aufgelockert werden. Besonderen Wert
legten m-design auf behagliche, hochwertig
gestaltete Aufenthaltsbereiche wie die Empfangszone oder den zum Wintergarten umgebauten Verbindungsgang zwischen Speisesaal und
Pflegeheim. Eine Cafeteria und die neue Terrasse
mit Hochbeet auf der Südseite des Essraums
erweitern die Verweilzonen für die Bewohner
und ihre Besucher. Eine weitere Neuerung im
Zuge der Modernisierung ist der rollstuhlgerechte
Demenzgarten mit sinnesanregenden Elementen: duftende, farbenfrohe Pflanzen, ein Kräuterbeet und Obstgehölze. Auch energetisch ist das
Bauwerk auf dem neuesten Stand. Alle Fenster
wurden ausgetauscht, ein Wärmedämmverbundsystem aufgebracht sowie das Dach neu gedämmt
und gedeckt. Die komplette Haustechnik wurde
zusammen mit den Aufzügen des Seniorenheims
erneuert und außen wurden zwei Fluchttreppen
angebaut.
www.mdesign-austria.com
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Fotos: Constantin Meyer Photographie
Ebenfalls von Füchtenkord Architekten
geplant: die mit dem
Haupthaus verbundene Erweiterung der
Psychiatrie.
Auf hohem Niveau
Im achtgeschossigen Hauptgebäude des St.-VinzenzHospitals Dinslaken haben Füchtenkord Architekten
zwei Stationen aus den 1960er-Jahren grundlegend
modernisiert. Aus dem klassischen Bettenhaus wurde
ein interdisziplinärer Wahlleistungsbereich.
Das 1883 gegründete St.-Vinzenz-Hospital Dinslaken wurde im Lauf seiner Geschichte zerstört,
wieder aufgebaut, mehrfach erweitert und
umgebaut. Bei der Modernisierung der sechsten
und siebten Etage des Bettenhauses wurde das
Büro Füchtenkord Architekten aus Langenfeld
mit der Aufgabe betraut, innerhalb des bestehenden Grundrissrasters eine flexiblere Belegung
zu ermöglichen. Anstelle der konventionellen
Zwei- oder Dreibettzimmer entstanden unterschiedliche Raumqualitäten mit gehobener Ausstattung – von der Einzelbelegung mit und ohne
Zustellbett über die großzügige Suite bis zum
Zweibett- oder Partnerzimmer. Die freundlich
und modern gestalteten Möbel, die Schreiner
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Sowohl für die Rückwand des Waschtischs
als auch der Betten
wählten die Planer
das Dekor R 4867
Nussbaum Aragon RU
auf HPL und DBS.
Das gesamte Mobiliar
wurde in Tischlerarbeit
nach den Entwürfen
von Füchtenkord Architekten gefertigt.
nach Entwürfen der Architekten fertigten, erfül-
vorherrschenden Weiß-, Creme- und Rottönen
len hohe Standards. Neben weißen Wandein-
abheben. Außerdem ließen die Architekten die
bauschränken sowie Sekretären in den Suiten
bisher in Wandnischen eingebauten Zimmer-
wurden auch dazu passend abgestimmte Nacht-
türen durch raumhohe Elemente aus Holz erset-
tische mit integrierten Kühlschränken geplant.
zen. Auch die übrigen Bereiche der Station
Ein durchdachtes Detail stellen außerdem die
sanierten sie von Grund auf. Eine Aufweitung zu
Bettrückwände dar, die je nach Zimmertyp in
einer einladenden Lounge mit gemütlichen Ses-
Nussbaumoptik gehalten oder mit einer roten
seln und einer Kaffeebar wertet die langen Flure
Front gestaltet sind. Die Installationen am Bett-
auf. Im Zusammenspiel mit den versetzt ange-
platz sind in den Seitenblenden der Rückwand
ordneten Aufbauleuchten mit indirektem Licht-
untergebracht, ebenso liegen die Anschlüsse für
anteil sowie dem durchgängigen Bodenbelag in
medizinische Gase hinter Klappen in der Möbel-
eichefarbener Holzoptik wirken sie deutlich wer-
front. In den Zimmern mit Zustellbett lässt sich
tiger und wohnlicher als vorher. Ein bestehendes
die Rückwand am zweiten Bettplatz mit weni-
Arztzimmer am Flurende wandelten die Planer in
gen Handgriffen zu einem kleinen Sekretär
einen verglasten, multifunktionalen Bespre-
umbauen. Komplett neu präsentieren sich auch
chungsraum um, der Tageslicht in den Korridor
die Patientenbäder mit ihren dunklen Fliesen in
lässt - die Aussicht in die weite Landschaft aus
Natursteinoptik und der Waschtischrückwand in
dem sechsten und siebten Obergeschoss ist
Nussbaumdekor, die sich damit von den sonst
inklusive.
www.fuechtenkord-architekten.de
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Architektur und Design können helfen ...
Statements von (Innen-)Architekten
LISA GRAPE
White arkitekter AB,
Stockholm, Schweden
„ ... anders zu denken, Neues zu
erleben, unsere Lebensweise zu
verändern – und manchmal sogar
die ganze Welt. Oder unser Wohlbefinden steigern, selbst für einen
kurzen Moment.“
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KOEN BAEYENS, BASILE GRAUX
GRAUX & BAEYENS architecten,
Gent, Belgien
„ ... eine klare Antwort auf eine ganze Palette relevanter,
jedoch häufig widersprüchlicher Fragen zu einem bestimmten Grundstück oder einer Fläche zu finden. Durch die Architektur wollen wir eine ästhetische Einheit schaffen, die Ausgewogenheit vermittelt und dafür sorgt, dass die vielfältigen
Aspekte im Projekt als Ganzes zusammenwirken.“
ANDREA KALTWASSER
ARP ArchitektenPartnerschaft Stuttgart,
Stuttgart, Deutschland
„ ... mit gekonntem Einsatz von Formen, Farben,
Materialien und Licht Wohlfühlatmosphäre zu
schaffen. Durch ein solches gut gestaltetes
Umfeld werden Menschen verschiedener Altersstufen und Interessengruppen bereichert und
inspiriert, entsteht Konzentration, Kreativität,
Gesundheit und Wohlbehagen.“
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Prädikat unbedenklich
Fotos: Pfleiderer
microPLUS® - die antibakterielle Oberfläche
Die neue Oberfläche
wirkt auch bei starker
Beanspruchung zuverlässig gegen Bakterien
und Keime.
Unter der Prämisse, Bakterien abzutöten und
bedingt Abhilfe, da sie nur unmittelbar nach der
gleichzeitig gesundheitlich ungefährlich für den
Anwendung wirken. Genau hier setzt microPLUS®
Menschen zu sein, entwickelte Pfleiderer micro-
an. Die Oberfläche bietet einen dauerhaften
PLUS . Basierend auf einem Wirkstoff, den auch
Schutz vor Bakterien und Keimen in sensiblen
Zahnpasta oder Hautcremes enthalten, ist die
Bereichen, in der Arztpraxis wie in Pflegeheimen
patentierte biozide Oberfläche ebenso für den
oder in medizinischen Forschungseinrichtungen.
Kontakt mit Lebensmitteln zugelassen. Sie kann
Doch auch der Alltag hält viele Übertragungs-
in allen Bereichen angewendet werden, in
möglichkeiten für Bakterien bereit: der Besuch
denen Hygiene eine wichtige Rolle spielt, wie im
einer öffentlichen Toilette oder eines Schwimm-
Objekt-Innenausbau und im Gesundheitswesen.
bads ebenso wie der Handkontakt mit einer
Gerade in Kliniken besteht eine erhöhte Infekti-
Empfangstheke oder einem Bartresen. An Orten
onsgefahr durch MRSA, also durch Keime, die
mit einem hohen Publikumsverkehr, wie bei
resistent gegen bestimmte Antibiotika sind.
Gastronomiebetrieben oder öffentlichen Gebäu-
Medizinische Desinfektionsmittel schaffen bloß
den, kann die neue Oberfläche Hygienestandards
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Von unabhängigen Prüfinstituten bestätigt: microPLUS® kann als Oberfläche
in Küchen verarbeitet werden und ist selbst in direktem Kontakt mit Lebensmitteln unbedenklich.
setzen. Untersuchungsergebnisse und Zertifikate
luft findet nicht statt, zudem ist der Wirkstoff frei
der unabhängigen Prüfinstitute SGS FRESENIUS,
von chlororganischen Substanzen und zeigt keine
ISEGA und GfPS bestätigen die sichere, dauerhafte
toxischen Nebeneffekte. Die hygienische Wirk-
und effektive Wirkung gegen Bakterien. Häufig
samkeit erspart zwar weiterhin nicht die Reini-
auftretende Krankheitserreger wie Escherichia
gung, reduziert jedoch die Reinigungsintervalle
coli oder Staphylococcus aureus werden durch
sowie den Verbrauch von Desinfektionsmitteln.
microPLUS innerhalb von 24 Stunden um mehr
Davon profitiert auch die Umwelt. microPLUS®
als 99 Prozent reduziert. Aufgrund der gleichmä-
eignet sich ideal für Bereiche mit hoher Bean-
ßigen Verteilung über die gesamte Fläche ist die
spruchung und ist sowohl kombinierbar mit
Substanz selbst bei starker Beanspruchung über
Hochdruckschichtstoffen (HPL) und HPL-Compact
den ganzen Produktlebenszyklus wirksam. Sogar
als auch mit Duropal-Verbundelementen (P2, P3,
Kratzer und Abnutzungen beeinträchtigen den
MDF plus) und Duropal-Möbelelementen. Selbst
antibakteriellen Effekt nicht. Eine Übertragung
Arbeitsplatten und Fensterbänke aus Duropal
auf Lebensmittel oder eine Abgabe in die Raum-
sind mit der neuen Oberfläche erhältlich.
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Neue Online-Plattform für Planer
Fotos: Pfleiderer
„Pfleiderer Connect“ vernetzt Gestalter, Hersteller und Verarbeiter
Produkt und Service
aus einer Hand:
„Pfleiderer Connect“
bietet sowohl Zugriff
auf das Sortiment für
Innenausbau und
konstruktiven Holzbau als auch auf das
Netzwerk aus kompetenten Verarbeitern.
„Tag für Tag stehen Planer vor komplexen Aufga-
Plattform binnen kürzester Zeit maßgeschneiderte
ben, die sie nur mithilfe von Spezialisten lösen
Angebote, von Trennwänden über Akustiksysteme
können“, erklärt Stefan Brommler, der bei Pflei-
bis hin zu Labormöbeln. „Damit ersparen wir
derer die Architektenberatung leitet. Umso wich-
Ihnen nicht nur eine langwierige Recherche, wel-
tiger ist es, diese Experten schnell zu finden. Um
cher Betrieb für ihr Vorhaben wohl der Beste ist “,
Planer und spezialisierte Verarbeiter unkompli-
wendet sich Stefan Brommler an die Planer. „Mit
ziert zusammenzubringen, bietet der Holzwerk-
unseren hochwertigen Produkten und erfahrenen
stoffhersteller ab sofort einen neuen, kostenlosen
Netzwerkpartnern bewahren wir Sie auch vor
Service an. „Pfleiderer Connect“ gewährt den
bösen Überraschungen. Denn gemeinsam stehen
Zugang zu einem exklusiven Netzwerk von Her-
wir für reibungslose Prozesse und eine perfekte
stellern, die Fachleute für Systemlösungen sind
Umsetzung.“ Auf der Plattform findet der ange-
und sich besonders gut auf die Verarbeitung von
meldete Nutzer zunächst allgemeine Informatio-
Pfleiderer-Produkten verstehen. Kunden und
nen zu den Eigenschaften und Anforderungen
interessierte Architekten finden auf der Online-
einzelner Produktgruppen sowie zum verarbei-
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tenden Betrieb. Im nächsten Schritt erhält er
sowohl Anwendungsbeispiele als auch Kontaktdaten zum Unternehmen und dem Ansprechpartner bei Pfleiderer. Ein Link führt den Planer
direkt zur „P-connect-Lösung“ mit weiteren
wichigen Hinweisen wie Ausschreibungstext,
Montageanleitung, technischen Zeichnungen und
Referenzobjekten. Das spart Zeit, die (Innen-)
Architekten für „andere Projekte und Akquise
nutzen können“, so Stefan Brommler. Einen
umfassenden Überblick über alle Betriebe im
Lösungsnetzwerk von Pfleiderer finden Architekten nach Anmeldung unter: www.pfleiderer.com/
de/connect/Pfleiderer_Connect/7975.html
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Feel
Vorschau
Tasten und fühlen sind untrennbar miteinander verbunden.
Ob etwas heiß oder kalt ist, ob wir Steine, Sand oder Holz
berühren, all das können wir spüren – und zugleich vermittelt
jede Oberfläche ein anderes Gefühl. Wie Strukturen und Materialien in der (Innen-)Architektur Emotionen wecken, zeigen
Foto: ©iStock.com/vuk8691
wir Ihnen in der nächsten Ausgabe der Faces of Interior.
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Impressum
Ihr Projekt in „Faces of Interior“
Herausgeber
Haben Sie oder der nette Kollege von nebenan auch schon einmal ein
Pfleiderer
Projekt mit Pfleiderer verwirklicht? Wenn dieses nicht älter als drei
Holzwerkstoffe GmbH
Jahre ist, würden wir uns freuen, wenn Sie – oder Ihr Kollege – uns
Ingolstädter Straße 51
einige Fotos und einen kurzen Text per E-Mail an folgende Adresse
D-92318 Neumarkt
schicken: [email protected]
www.pfleiderer.com
Verlag
Gesellschaft für KnowhowTransfer in Architektur
und Bauwesen mbH
Fasanenweg 18
D-70771 Leinfelden-Echterdingen
Verlagsleitung: Kristina Bacht
Redaktion
Stefan Brommler (Pfleiderer)
Stefan Göldner (Pfleiderer)
Eva-Maria Janka (Pfleiderer)
Nathalie Martin (GKT)
Cornelia Krause (GKT, Leitung)
Gestaltung
Populärgrafik, D-Stuttgart
Druck
hofmann infocom GmbH,
D-Nürnberg
Für die Adressdatenverwaltung
Foto: ©iStockphoto.com/juhokuva
ist der Verlag verantwortlich.
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05.08.2015 10:04:37
Faces of Interior | 3-2015 | Help
Das Lösungsnetzwerk Pfleiderer Connect bietet hochwertige
Produkte, stimmige Lösungen und erstklassige Handwerksleistung „aus einer Hand“. Sie profitieren von der perfekten
Umsetzung Ihres Entwurfs, reibungslosen Prozessen und
kostbarer gesparter Zeit. Jetzt informieren und anmelden
auf www.pfleiderer.com/connect
1 • 13.000 • 09/2015 • 34617160
Pfleiderer Connect.
Idee. Produkt. Lösung.
Für Kreative.
Das Pfleiderer-Magazin für Innenarchitekten
faces of interior
HELP
Ausgabe 3-2015
Fokus
Beelitz-Heilstätten
Porträts
Sanatorium Paimio
alberts.architekten
möhn + bouman
Referenzen
Seniorenresidenz Alloheim
Klinik St. Vinzenz
Pfleiderer Holzwerkstoffe GmbH ∙ Ingolstädter Straße �� ∙ D-����� Neumarkt ∙ [email protected] ∙ www.pfleiderer.com
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