Pressemitteilung vom Architekturbüro Léon Wohlhage Wernik

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Léon Wohlhage Wernik Architekten
Bayerischer Landtag
Erweiterungsbau im Nordhof
Léon Wohlhage Wernik Architekten
Projektbericht
Alles so einfach wie möglich,
- nur nicht einfacher.
Karl Valentin
Elegant eingepasst mit zurückhaltender Großzügigkeit! So steht der
Erweiterungsbau im denkmalgeschützten Ensemble des Maximilianeums.
Die Erweiterung zeigt sich als selbstverständliche Ergänzung des Bestandes
bei gleichzeitiger figurativer Autonomie. Dadurch entsteht ein Abschluss des
Gesamtensembles zur Nordseite mit einem unverwechselbaren Charakter.
In dem reichen Ensemble von historischer Monumentalität nimmt sich der
neue Erweiterungsbau gegenüber dem Maximilianeum zurück. Von der
Maximilianstraße aus bleibt der Anbau zunächst von einem historischen
Seitenflügel verdeckt. Erst auf den zweiten Blick – beim Herumfahren –
schiebt sich das Gebäude in den Blick. Der Sitzungssaal im obersten Geschoss
tritt leicht hervor und gibt dem Gebäudepart eine eigene städtebauliche
Präsenz. Der kubische Körper ist Passstück im Gesamtensemble und bildet
zugleich den Abschluss. Mit einer fassadenbündigen Verglasung wird
die figurative Präsenz des Baukörpers unterstrichen. Material und Farbe,
Fensterhöhen und Öffnungstiefen sind dem Bestand entlehnt, um einen
harmonischen Übergang und ein nachhaltig gültiges Zusammenspiel zu
entwickeln. Die Fassaden leben von einer ausgewogenen Proportion der
Fenster zu den geschlossenen Fassadenflächen.
Der Erweiterungsbau lässt sich über einen eigenen Zugang und über den
Altbau erschließen. Es gibt eine logische Raumfolge vom historischen
Altbau über die Verbindungsbrücke zum Bestand und Neubau. Der neue
große Sitzungssaal als Herzstück, hebt sich plastisch ab im kubischen
Baukörper und zeigt entsprechend eine veränderte Fassadengliederung.
Gestaltungsfragen und energetische Belange greifen bei der Konstruktion
der Fassade ineinander. Ein ausgewogenes Verhältnis von transparenten
und steinernen Fassadenflächen gewährleistet zum einen eine gute
Ausleuchtung der Büros mit Tageslicht und verhindert andererseits die
Aufheizung des Gebäudes. Ziel des Energiekonzeptes ist ein sorgsamer
Umgang mit Ressourcen. Darüber hinaus verspricht das Konzept eine hohe
Wirtschaftlichkeit durch geringe Betriebs- und Investitionskosten.
Bayerischer Landtag
Erweiterungsbau im Nordhof
Projektdaten
Wettbewerb 1. Preis, 2009
Bauherr: Staatliches Bauamt München 2
Standort: Max-Planck-Str. 1, 81675 München
Planungszeit: 2009-2011
LPH 1-5, Teile v. 8
BGF gesamt: ca. 4.000 m²
BRI gesamt: ca. 16.000 m³
Architekten: Léon Wohlhage Wernik Architekten
Wettbewerb: Klaus Tilman Fritzsche, André Lücke
Team: Britta Winkler, Anne Kleinlein, Tapio
Dyckhoff, Detlef Junkers, Andreas Bartels, Daniel
Dickmann, Jutta Kliesch, Ajna Krüger, Andrea
Ludwig, Sebastian Machleb, Katrin Rheingans
TWL
Siebenson und Bracher, München
TGA (HLS)
Arup, Berlin
Bauphysik
Arup, Berlin
ELT
Koscheinz + Partner; Ruhstorf a.d. Rott
Beleuchtung
LichtKunstLicht, Berlin
Bauleitung LPH 6-8
BIP, München
Fassadenplanung
Scharl, Ehingen
Aussenanlagen
Luska Freiraum GmbH, Dachau
Brandschutz
hhp, München
Luftbild Nord
© Léon Wohlhage Wernik Architekten
N
Lageplan
0
10
0
10
© Léon Wohlhage Wernik Architekten
20 m
20
30
40
50 m
Perspektive Maximilianstrasse
© Léon Wohlhage Wernik Architekten
Ansicht Ost
© Léon Wohlhage Wernik Architekten
Schnitt 1:200
© Léon Wohlhage Wernik Architekten
weiterung Bayerischer Landtag München
Léon Woh
1 Foyer
2 Büro
3 Besprechung
3
1
2
Grundriss EG 1:200
© Léon Wohlhage Wernik Architekten
weiterung Bayerischer Landtag München
Léon Woh
4 Übergang zum Altbau
4
Grundriss Regelgeschoß 1:200
© Léon Wohlhage Wernik Architekten
weiterung Bayerischer Landtag München
Léon Woh
5 Saal
6 Offiziant
7 Nebenräume
6
5
7
Grundriss 4. OG 1:200
© Léon Wohlhage Wernik Architekten
Léon Wohlhage Wernik Architekten
Carolin Kleist · Öffentlichkeitsarbeit
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Tel. +49 (030) 327 600-22
Fax. +49 (030) 327 600-60
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www.leonwohlhagewernik.de
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