contractworld.award 2008 8. Internationaler

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contractworld.award 2008 8. Internationaler Architekturpreis für innovative
Raumkonzepte
Preisträger Kategorie "Office/Büro/Verwaltung"
(75 Einreichungen)
Bürogebäude, Verwaltungsbauten (z.B. Banken, Versicherungen, Behörden),
Konferenz- und Kongresszentren; individuelle, temporäre Arbeitsplätze Best of
Category Christian Pottgiesser Architecturespossibles, F-Paris Projekt: The table
through the forest, F-Paris Mit dem Pariser Firmensitz der Gesellschaften PONS und
HUOT findet eine Industriehalle aus dem 19. Jahrhundert zu ihrer neuen Nutzung. Sie
wurde zunächst vollständig restauriert und in ihren ursprünglichen Zustand
zurückgebaut. Der Großteil des geforderten Raumprogramms findet in einem 1,70
Meter hohen, den gesamten Raum überspannenden Volumen aus massivem
Eichenholz Platz. In seine Oberfläche sind Einzelarbeitsplätze eingestanzt, die mit
einer Telefonkuppel aus Plexiglas ausgestattet sind. Im Inneren des neuen Baukörpers
befinden sich Konferenz- und Sozialräume. Durch ihn hindurch wachsen acht Ficus
Panda, die für sattes Grün und angenehmes Klima sorgen. Einzelbüros sind in der
Galerie der Halle untergebracht.
Die Jury: "Spaß und Mut zusammen ergeben einen wahrlich innovativen Raum mit
Lösungen, die weit entfernt von Alltäglichem und Standard liegen."
2. Preis Brückner & Brückner Architekten, D-Tirschenreuth Projekt: IGZSoftwarescheune, D-Falkenberg Das Software- und Beratungsunternehmen IGZ hat in
Falkenberg im Landkreis Tirschenreuth ein neues Bürogebäude: die IGZSoftwarescheune. Form und Materialität der traditionellen hölzernen
Scheunengebäude in der nördlichen Oberpfalz waren Vorbild für den Entwurf. Die
eingestellte Holzkonstruktion mit massivem Sockelgeschoss wurde hier typologisch zu
einem hochmodernen Bürogebäude weiterentwickelt. Das Projekt reflektiert
Bezugssysteme des Standortes sowie der Gebäudetypologie und definiert sie neu.
Die Jury: "Das Projekt ist im positivsten Sinn ein Beitrag zur Entwicklung von
Identität vor dem Hintergrund einer kulturellen Konvention, (…)."
3. Preis Francesc Rifé s.l., ES-Barcelona
Projekt: Borrell Dental Clinic, ES-Sabadell Mit dieser Zahnklinik ist es dem Designer
gelungen, ein neues Konzept und damit ein neues Image für eine Arztpraxis zu
schaffen. Die Räumlichkeiten werden nicht nur den Anforderungen aus medizinischer
Sicht wie Hygiene, Sauberkeit und Sterilität gerecht. Sie strahlen auch Wärme und
Komfort aus - Eigenschaften, die dem Patienten die Angst vor dem Zahnarzt nehmen.
Kalte Materialien, die dem hygienischen Anspruch und Image einer Praxis gerecht
werden, werden hier so komponiert, dass sie Ruhe und Erleichterung in den Raum
bringen.
Die Jury: "Dieses Spiel, das gute Materialkenntnis und Detaillierung beinhaltet, macht
das Projekt zu einem Gewinner."
Preisträger Kategorie "Hotel/Spa/Gastronomie"
(75 Einreichungen)
Hotels, Pensionen, Spa- und Wellnessbereiche, Restaurants, Cafés, Bistros, Bars,
Lounges, Clubs, Kantinen Best of Category RCR ARANDA PIGEM VILALTA
ARQUITECTES, ES-Olot, Girona Projekt: Pavilions in Les Cols Restaurant, ES-Olot,
Girona Das Restaurant Les Cols in Olot bietet nun auch die Möglichkeit, zu
übernachten. Die lineare Struktur ehemaliger Nutzgärten aufgreifend, wird ein solcher
parzelliert und mit fünf Glaskuben bestückt. Sie laden zu einer Nacht im Freien ein,
denn sie lassen den Blick auf den Himmel frei und die Natur erlebbar. Zugleich bieten
sie mit einer ungewöhnlichen architektonischen Hülle Schutz. Die Pavillons scheinen
nur mit einem freistehenden Bett möbliert, da die Schränke praktisch unsichtbar in die
Gebäudehülle integriert sind. Das Waschbecken ist wie ein Brunnen stets mit Wasser
gefüllt, und der Boden der Dusche besteht aus Kieselsteinen. Fernseher und Internet
sind tabu. Der Besucher besinnt sich auf das Elementare. Zurückziehen kann er sich
mit Hilfe automatisierter textiler Rollos.
Die Jury: "Das Projekt (...) ist die sehr ungewöhnliche Interpretation eines Hotels. (...)
Die Jury würdigt die poetische und innovative Qualität des Projektes und auch die
Kraft der Ausführung mit einem Preis (…), wohl wissend, dass das Projekt ein sehr
individuelles ¸Einzelstück' ist."
2. Preis Andreas Flora (sapinski salon), AT-Innsbruck + Dr. Christian Kapeller, ITSchlanders - Silandro Projekt: Gasthof zum Grünen Baum, IT-Glurns Das unter
Denkmalschutz stehende Gebäude aus dem 17. Jahrhundert wurde mit viel Respekt
vor der Substanz und gleichzeitig mit entschlossenen Eingriffen zu einem
wirtschaftlich arbeitenden modernen Hotelbetrieb umgestaltet. Der Umbau überlagert
alte Bausubstanz und alte Einrichtungselemente mit neu gestalteten Bauteilen. Dieser
Gedanke, konsequent durchgeführt, gibt dem Haus seine atmosphärische Kontinuität.
Auch die notwendige Ausstattung der Zimmer mit Sanitäreinrichtungen wurde in
diesem Sinne gelöst: Wie schon in historischen Gästezimmern gibt es für die
Körperwäsche keinen separaten Raum - Duschen stehen mitten im Raum, Waschtische
sind in einer Schrankwand versteckt.
Die Jury: "Das Hotelprojekt ¸Zum grünen Baum' ist ein gutes Beispiel für die
zeitgemäße Annäherung an das Thema Erhalt und Erneuerung von historischer
Bausubstanz. (…) Angesichts des derzeitigen Mangels an innovativen Hotelkonzepten
leistet dieses Projekt einen wichtigen Beitrag zur typologischen Weiterentwicklung."
3. Preis Studio 63 Architecture + Design, IT-Florenz Projekt: Sixty Hotel, IT-Riccione
Dieses Hotel in Riccione an der Adria verkörpert das bunte Treiben des "Sehen und
Gesehen werdens" auf der Straße, verkörpert die junge Klientel und die wilden Nächte
des Urlaubsortes. Der 50er-Jahre-Fassade des Bestandgebäudes wurde eine verspielte
Haut mit fließenden ovalen Öffnungen unterschiedlicher Größe vorgesetzt, die
comicartig Sprechblasen der Straße aufzugreifen scheint.
Diese Lebendigkeit setzt sich im Innern des Hotels fort. Alle 40 Zimmer sind von
unterschiedlichen Künstlern individuell gestaltet. Webcams in jedem Zimmer
ermöglichen die Kommunikation mit anderen Gästen. Das traditionelle Konzept von
Intimität und Privatsphäre ablehnend, soll so die Isolation durch geschlossene
Zimmerwände während des Aufenthaltes aufgehoben werden.
Die Jury: "Die Transformation der 50 Jahre alten Fassade zu einer Doppelfassade,
deren Außenhaut formal von Comics inspiriert ist und im Innenraum überraschende
Lichtsituationen schafft, befand die Jury als besonders gelungen."
Preisträger Kategorie ""Shop/Showroom/Messestand"
(122 Einreichungen)
Shops, Läden, Präsentations- und Ausstellungsräume, Messestände Best of Category
spillmann echsle architekten eth sia, CH-Zürich Projekt: Freitag Flagship Store, CHZürich Der Freitag Flagship Store in Zürich ist ein ebenso beispielhaftes wie
unkonventionelles Stück "corporate architecture". Der Standort - eine städtische
Brache - erhält durch diese urbane "landmark" Identität und erfährt soziale
Bereicherung in Form einer Aussichtsplattform. Die Architektur aus gebrauchten
Schiffscontainern ist eine direkte Parallele zu den Taschen aus gebrauchter LKWPlane. Ausgediente industrielle Gebrauchsgegenstände werden umgenutzt und neu
inszeniert. Diese konsequente, fast logische Umsetzung der ready-mades in
Architektur wird bis in die Detailplanung, die ebenso weitestgehend im
Containertransport übliche Verbindungsmittel nutzt, fortgeführt.
Die Jury: "Der Flagship Store ist ein Beispiel fruchtbarer Zusammenarbeit von
Bauherr und Architekt, das in der corporate architecture der letzten Jahre
seinesgleichen sucht. Weitere Qualitäten dieses Projektes sieht die Jury in der
Abwesenheit einer persönlichen Handschrift des Architekten, konstruktivem Mut und
der Rauheit im Detail."
2. Preis magma architecture, D-Berlin
Projekt: head in | im kopf, D-Berlin Die head in | im kopf Ausstellung wurde von
Architekten konzipiert, um sich selbst auszustellen. Mittelpunkt ist eine eigens
entworfene textile Ausstellungsskulptur, die in den gesamten Raum gespannt ist und in
der die eigentliche Ausstellung stattfindet. Der Besucher begibt sich unter die Skulptur
und steckt seinen Kopf durch runde Öffnungen in die Hülle. Durch diese
ungewöhnliche und fokussierte Rezeption der Exponate wird der Besucher für Raum
sensibilisiert. Die Ausstellung zeigt nicht nur Projekte des Büros, sondern
insbesondere deren work-in-progress, den Formfindungsprozess. Sodass der Besucher
mit seinem Kopf quasi im Kopf des Architekten die Raumentwicklung nachvollzieht.
Die Jury: "Das Projekt überzeugt die Jury durch das hohe Maß an gedanklicher
Kontinuität. Kontinuität als räumliche Darstellung der Ausgangssituation. Dieses
Tautologische wird sinnlich erlebbar und zu einem bleibenden Ausstellungserlebnis."
3. Preis Estudio Antonio Jiménez Torrecillas, ES-Granada Projekt: Dal Bat
Showroom, ES-Granada Bei dem Dal Bat Showroom handelt es sich um eine
Umnutzung zweier erdgeschossiger Räume eines Gebäudes aus dem 19. Jahrhundert.
Die Umgebung, ein Stadterweiterungsgebiet der Zeit, ist geprägt von solidem
Mauerwerk, welches durch hölzernes Fachwerk verstärkt wurde. Die Nutzung der
Gebäude hat sich im Laufe der Zeit immer wieder geändert. So kann laut Architekt die
gegenwärtige Nutzung auch nur eine Episode der Geschichte des Hauses sein,
weswegen der erste Eingriff im Jahre 2004 stark den Bestand in den Vordergrund
spielt und notwendige Additionen extrem minimiert. Die Erweiterung der
Räumlichkeiten zwei Jahre später verfolgt ein grundlegend anderes Konzept. Diesmal
wird der Bestand mit Glas unterschiedlichster optischer und haptischer Varianten
überformt. Mit durchschimmerndem Licht und durch das Glas hindurch ablesbaren
Materialien wird die Nutzungsgeschichte der Räumlichkeiten jedoch gleichermaßen
inszeniert.
Die Jury: "In ihrer dialektischen Gegenüberstellung demonstriert das Projekt zwei
völlig gegensätzliche Strategien im Umgang mit historischer Bausubstanz, die den
Raum gleichermaßen transformieren - einmal subtraktiv, einmal additiv -, und liefert
ein wertvolles Beispiel für ein Bauen im Bestand, das die Stadt weiterbaut, ohne ihre
Vergangenheit auszuradieren noch in einen Themenpark ihrer Geschichte zu
verwandeln."
Preisträger Kategorie "Education/Bildung/Kultur"
(94 Einreichungen)
Kindergärten, Schulen, Hochschulen, Universitäten, Akademien, Fort- und
Weiterbildungsstätten, Bibliotheken Best of Category 6a Architects, GB-London mit
Eley Kishimoto Projekt: Hairywood, GB-London Bei dem Projekt Hairywood handelt
es sich um eine temporäre Installation in der Londoner Old Street. Aufgabe war es, mit
einer Installation zum Thema "Öffentlicher Raum" den Eingang zu einer neuen Galerie
zu betonen. Die Architekten wollten jedoch einen neuen öffentlichen Raum schaffen,
der die Auffassung von dem, was öffentlicher Raum ist, in Frage stellt.
Entstanden ist ein Objekt, welches die Intimität privaten Raumes mit der öffentlichen
Straße verbindet. Hinter einer hölzernen Fassade, welche durch das ihr eingeschnittene
Motiv "Rapunzels Haar" weich anmutet, bietet der Turm einen Rückzugsort von der
Härte der Old Street. Der Raum auf der Spitze des Turms zeigt einen Ausschnitt aus
einer Wohnraumsituation und öffnet sich dabei zur Straße mit ihrem stetig
vorbeirollenden Verkehr. Aus einfachen Materialien und verspieltem Muster entsteht
ein warmer, weicher Raum, der der harten und kalten dauerhaften Umgebung
gegenübergestellt wird.
Die Jury: "Die Jury war von der Tatsache beeindruckt, dass das Projekt erfolgreich die
Grenzen zwischen Kunst, Poesie und Architektur aufhebt und gleichzeitig die
zwischen öffentlichem und privatem Raum verwischt."
2. Preis PLOT = BIG + JDS, DK-Kopenhagen Projekt: Sjakket, DK-Kopenhagen
Sjakket ist die Umnutzung eines Fabrikgebäudes zu einem Jugendkulturzentrum. Es ist
ein soziales Projekt im industriellen Nordwesten Kopenhagens, in dem überwiegend
Immigrantenfamilien ihr neues Zuhause gefunden haben. Den Jugendlichen wird hier
kein Treffpunkt mit wohlmeinendem hochkulturellem Programm vorgesetzt. Das
Sjakket spricht die Sprache der Straße und setzt Akzente. Die Graffitis an den
Fassaden wurden nicht entfernt, sie wurden ernst genommen und dienten als
Inspiration für das Farbkonzept. Die raue Industriearchitektur wurde nicht beschönigt,
sie wurde in gleicher Rauheit mit einem auf den Dachgewölben des Bestands quer
liegenden, in Wellblech gekleideten roten Riegel ergänzt. Dieser spielt auf die
Container des nahe gelegenen Hafens an und setzt gleichzeitig einen Akzent in der
Kopenhagener Skyline. Das Angebot dieses neuen Treffpunktes trifft mit einer
Sporthalle, einem Tonstudio wie kleineren Räumlichkeiten für intimere Nutzungen
ebenfalls den Nerv seiner Klientel.
Die Jury: "Mit seiner gleichermaßen offensiven wie feinfühligen architektonischen
Transformation der wertvollen, aber brachliegenden Baustruktur leistet das Gebäude
einen Beitrag zur sozialen Revitalisierung des problembelasteten Quartiers und zeigt
die Möglichkeiten auf, die Architektur bei der gesellschaftlichen Veränderung unserer
Städte hat."
3. Preis Heinz Tesar ZT-GmbH, AT-Wien Projekt: Bode-Museum Museumsinsel
Berlin, DE-Berlin Sanierung, Adaptierung, Gestaltung der permanenten Ausstellung
Aufgabenstellung war die Generalinstandsetzung des denkmalgeschützten BodeMuseums. Es galt, das Gebäude unter Anerkennung seines Dekorums, seines
Charakters und seiner Authentizität auf den heutigen Stand der Technik zu bringen.
Dies stellt gleichermaßen eine entwurfliche wie denkmalpflegerische Herausforderung
dar. Das architektonische Konzept zielt darauf ab, eine neue Natürlichkeit im Sinne
einer sich ergänzenden Koexistenz von Alt und Neu zu schaffen. Neubauteile sollen
nicht im Kontrast zum Alten stehen, sondern zu ihm passen. Sodass das Museum als
Ganzes erlebbar wird - als Inhalt und als Gehäuse.
Die Jury: "Die Entwurfsarbeit wird wohltuend nicht als das Inszenieren von Alt und
Neu, als das unvermeidlich scheinende Gegensatzpaar verstanden, sondern als eine,
die Neues und Altes verbindet, in einer kohärenten, sich ergänzenden Koexistenz."
Sonderauszeichnungen "New Generation"
(67 Einreichungen)
Architekten und Innenarchitekten unter 40 Jahren Sonderauszeichnung:
Kategorie: Hotel/Spa/Gastronomie Hosoya Schaefer Architects, CH-Zürich Projekt:
ANAN, VW Autostadt Wolfsburg, DE-Wolfsburg Der Aufgabe, eine japanische
noodle bar zu entwerfen, welche einen Eindruck des heutigen Tokio vermittelt,
wurden die Architekten gerecht, indem sie die vorgegebene Räumlichkeit einer
geometrischen Ordnung unterworfen haben. Deformierte hexagonale Muster
untergliedern Boden wie Decke und formen raumhohe Zellen. Ihre 3,5 Meter hohen
und 25 Millimeter dicken Plexiglas-Wände sind mit grafischen Mustern junger
japanischer Designer überzogen. Ihre Nutzungen sind ganz unterschiedlich - sie
enthalten eine Kasse, einen Tisch, Automaten oder Plastik-Tabletts, die zu einer
dreidimensionalen Säule gestapelt sind.
Durch den Einsatz von Plexiglas für die raumhohen Einbauten erscheint der Raum
trotz der Gliederung transparent. Gleichzeitig kreieren die unterschiedlichen, ebenfalls
raumhohen Grafiken und Empfindlichkeiten ein heterogenes urbanes Ganzes.
Die Jury: "Das Preisgericht würdigt bei diesem Projekt insbesondere die überzeugend
gelungene Umsetzung des Restaurantkonzepts in die Innenraumgestaltung, die durch
den sparsamen Einsatz von Materialien und Farben in Verbindung mit präzis
platzierten Farb- und Gestaltungselementen möglich wurde."
Sonderauszeichnung:
Kategorie: Education/Bildung/Kultur no w here architekten amann & volpp gbr, DStuttgart in Arbeitsgemeinschaft mit SeiboldBloss Architekten Stadtplaner Projekt:
Domsingschule, D-Stuttgart Auf die komplexen Anforderungen an eine Singschule
haben die Architekten mit einem ebenso komplexen und durchdachten Konzept
reagiert. Städtebaulich integriert sich der Neubau in sein heterogenes Umfeld mit
maßstäblichen Angleichungen und Neuinterpretationen in der Materialanwendung.
Das Konzept der Faltungen in der Außenhaut setzt sich konsequent im Inneren fort.
Der Klinker der Außenhaut wird innen durch das raumklimafreundliche Material
Bambusholz abgelöst. Um die Nachhallzeit des Schalls in den Chorräumen auf
geforderte Maximalwerte zu reduzieren, wurde ein komplexes System aus
Akustikpanelen mit unterschiedlich absorbierenden und reflektierenden Eigenschaften
eingebaut. Auch die Lichtführung ist für Proben wie Konzertsituationen durchdacht.
Die Jury: "Die Stärke der Arbeit liegt vielleicht auch in ihrer Verweigerung des
Modischen zugunsten des klassisch Modernen."
Die Jurymitglieder:
- Prof. Julia B. Bolles-Wilson, BOLLES+WILSON GmbH & Co. KG, DE-Münster
- Prof. Dietmar Eberle, Baumschlager Eberle, AT-Lochau
- Prof. Petra Kahlfeldt, Kahlfeldt Architekten, DE-Berlin
- Prof. Hrvoje Njiric, njiric+ arhitekti, HR-Zagreb
- Andreas Ruby, Architekturkritiker Mag., DE-Berlin
- Rob Wagemans, concrete architectural associates bv, NL-Amsterdam
- Mirko van den Winkel, Moroso spa, IT-Udine
Die ideellen Partner der contractworld:
- Bund Deutscher Architekten (BDA), Berlin
- Bund Deutscher Innenarchitekten (BDIA), Bonn
- Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure (BDB), Berlin
- Vereinigung Freischaffender Architekten Deutschlands e. V. (VFA), Berlin
- European Council of Interior Architects (ECIA), Amsterdam
- Bundeskammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten (ARCH+ING), Wien
- Bund Österreichischer Innenarchitekten (BÖIA), Wien
- Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein (sia), Zürich
- Vereinigung Schweizer Innenarchitekten/innen/Association Suisse des Architectes
d'Intérieur (vsi.asai), Bern
- Architektenkammer Bozen, Bozen
- Bond van Nederlandse Architecten (BNA), Amsterdam
- Beroepsverenigung Nederlandse Interieurarchitecten (bni), Amsterdam
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