Einwohnergemeinde Schüpfheim Botschaft zur Urnenabstimmung vom 27. November 2016 Bericht des Gemeinderates an die Stimmberechtigten der Gemeinde Schüpfheim Editorial Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger Dorfschulhaus Sanierung und Erweiterungsbau Kindergarten-Gebäude In einem fundierten Prozess wurde das vorliegende Projekt erarbeitet. Der Gemeinderat ersucht Sie, diesem zuzustimmen, sodass unseren Kindern und Jugendlichen auch in Zukunft eine zeitgemässe Infrastruktur zur Verfügung steht. Sanierung und Neubau Gemeinderat Schüpfheim Schüpfheim, Oktober 2016 Inhaltsverzeichnis Inhaltsverzeichnis 2 Die Vorlage in Kürze 3 Abstimmungsfrage 4 Stimmzettel 4 Allgemeine Hinweise 4 Aspekte der Schulleitung 5 Die Arbeit der Planungskommission 5 Empfehlung des Gemeinderates 6 Dorfschulhaus: Sanierung und Erweiterungsbau Ausgangslage Sanierung Hauptgebäude Dorfschulhaus Erweiterungsbau Dorfschulhaus 7 7 7 8 Kindergarten-Gebäude: Sanierung und Neubau Ausgangslage Neubau Kindergarten-Gebäude Sanierung bestehendes Kindergarten-Gebäude 16 16 16 16 Kostenvoranschlag 23 Finanzierung 23 Zeitplan 23 Die Vorlage in Kürze Das vorliegende Gesamtbauprojekt zum Dorfschulhaus und zum Kindergarten-Gebäude umfasst zur Hauptsache dringlich notwendige Sanierungsarbeiten an beiden Gebäuden. Das markante und als schützenswert eingestufte Dorfschulhaus der Gemeinde Schüpfheim ist mittlerweile 85 Jahre alt. Auf eine umfassende Sanierung wurde bis heute verzichtet. Immer häufigere Leitungsbrüche, der schadhafte Zustand elektrischer und sanitärer Installationen, das Alter der Fenster, der Rollläden und der Wände sowie die Folgen der fehlenden Dachdämmung machen die Spuren der Zeit deutlich. Die Ausgangslage im Kindergarten ist ähnlich: Die Räume weisen erhebliche Schäden an der Bausubstanz auf und die Installationen entsprechen nicht mehr den Vorgaben für Schulräume. Die Vorlage in Kürze Gleichzeitig erfordern die neu geltenden gesetzlichen Rahmenbedingungen und das Wachstum der Schuljahrgänge angepassten und erweiterten Schulraum. Der Gemeinderat hiess 2013 das von der Bildungskommission geprüfte Modell zum Schuleintritt gut. Die Gemeinde führt im Schuljahr 2016/2017 den zweijährigen Kindergarten ein und erfüllt damit die Vorgaben des neuen Volksschulbildungsgesetzes (VBG). Die Umsetzung des Lehrplans 21 bedingt zudem eine räumliche Neuorganisation in den Gebäuden. Der errechnete Bedarf berücksichtigt die geltenden Vorgaben für den Schulraum pro Kind. Im Juli 2014 setzte der Gemeinderat eine Planungskommission unter der Leitung von Patrick Portmann, Hindervormüli 18, ein. Der erteilte Auftrag verlangte, alle Abklärungen zu den Sanierungsarbeiten und dem erforderlichen Mehrraum vorzunehmen sowie die Grundlagen zu den Teilprojekten material- und kostenbewusst zu erarbeiten. Auf der Basis eines Studienauftrages wurden ausgewählte Architekturbüros zur Projekteingabe eingeladen. Die Planungskommission wertete die anonym eingereichten Dossiers mit Experten zuhanden des Gemeinderates aus. Für das Dorfschulhaus erhielt das Projekt «Spalier» vom Architekturbüro Auf der Maur & Böschenstein, Luzern, den Zuschlag. Das Projekt «kreativ(t)Räume» der Baureag Architekten AG, Sursee, setzte sich im Bereich Kindergarten durch. Die Projekte werden im Detail nachfolgend vorgestellt. Der Kostenvoranschlag für die vier Teilprojekte (Dorfschulhaus: Sanierung und Erweiterung; KindergartenGebäude: Sanierung und Neubau) beziffert sich auf insgesamt 11 300 000 Franken. Die Kosten für das Dorfschulhaus betragen 8 257 000 Franken, wovon 5 800 000 Franken für die Sanierungsarbeiten und 2 457 000 Franken für den Erweiterungsbau aufgewendet werden. Die Kosten des Kindergarten-Gebäudes belaufen sich auf insgesamt 2 993 000 Franken, wovon 2 109 000 Franken in den Neubau fliessen und 884 000 Franken für die Sanierung aufgewendet werden. Die vorliegenden Zahlen beruhen grösstenteils auf bestehenden Offerten und sind verbindlich. Die vorliegenden Projekte stellen die Sanierung der bestehenden Gebäude sicher und setzen die Erweiterung der Räume mit einem für das Arbeiten und Lernen sinnvollen Konzept im Rahmen des Machbaren um. Die geplanten Investitionen stellen eine gute schulische Infrastruktur für die Entwicklung unserer Gemeinde sicher. Der Gemeinderat empfiehlt den Stimmberechtigten, dem Sonderkredit von 11,3 Mio. Franken zuzustimmen. 3 Abstimmungsfrage Die Abstimmungsfrage lautet: Abstimmungsfrage Stimmen Sie dem Sonderkredit von 11,3 Mio. Franken für die Sanierung und den Erweiterungsbau des Dorfschulhauses und für die Sanierung des Kindergarten-Gebäudes und den Neubau eines weiteren KindergartenGebäudes zu? Wenn Sie das Projekt annehmen wollen, antworten Sie auf die Frage mit Ja. Wollen Sie dieses ablehnen, beantworten Sie die Frage mit Nein. Stimmzettel eme Stimmzettel Einwohnerg 27. November 2016 inde Schüpfheim für die Urnenabstimm ung vom Dorfschulhaus rungsbau Sanierung und Erweite de Kindergarten-Gebäu Sanierung und Neubau . Franken für die derkredit von 11,3 Mio Stimmen Sie dem Son Dorfschulhauses und des u sba rung eite Sanierung und den Erw s und den Neubau Kindergarten-Gebäude für die Sanierung des zu? s ude ebä arten-G eines weiteren Kinderg Allgemeine Hinweise Antwort Am Donnerstag, 3. November 2016, wird das Projekt an einer Orientierungsveranstaltung detailliert vorgestellt und es besteht die Möglichkeit, dem Gemeinderat und den Mitgliedern der Planungskommission Fragen zu stellen. Die Orientierungsveranstaltung beginnt um 20 Uhr im Gemeindesaal Adler. Im Anschluss an die Veranstaltung besteht erneut die Möglichkeit zur Besichtigung des Dorfschulhauses. 4 Aspekte der Schulleitung Die Schule Schüpfheim verfügt über eine Infrastruktur, die durch geschickte Aus- und Umnutzung den bisheri«Mehr Kinder gen Anforderungen genügen konnte. Verschiedene politische Entscheide der letzten Jahre und die heutigen, benötigen mehr vielfältigen Unterrichts- und Arbeitsformen erfordern Schulraum.» jedoch mehr Platz. Eine Überprüfung des Raumangebotes der gesamten Schule hat ergeben, dass der künftige Raumbedarf in Kindergarten und Primarschule nicht innerhalb der bestehenden Räumlichkeiten gedeckt werden kann. An beiden Standorten – im Dorfschulhaus und im Kindergarten beim Pfarreiheim – wird zusätzlicher Schulraum benötigt. Zu den bestehenden Räumlichkeiten gilt es Sorge zu tragen. So ist es an der Zeit, sowohl das Dorfschulhaus als auch das Kindergarten-Gebäude den notwendigen Sanierungsarbeiten zu unterziehen. Aspekte der Schulleitung Mit der vom Stimmvolk angenommenen Revision des Luzerner Volksschulbildungsgesetzes im Januar 2011 wurden die Gemeinden verpflichtet, innert fünf Jahren entweder die Basisstufe oder den zweijährigen Kindergarten einzuführen. Dieser Entscheid bedeutete die Schaffung eines zusätzlichen Schuljahres, mit entsprechend mehr Kindern im Unterricht. Der Gemeinderat entschied auf Antrag der Bildungskommission im November 2013 die Einführung des zweijährigen Kindergartens auf das Schuljahr 2016/17. Aufgrund der Geburtenzahlen in der Gemeinde Schüpfheim sind in den kommenden Jahren jeweils vier Kindergarten-Abteilungen zu planen. Im Kindergarten-Gebäude beim Pfarreiheim und in einem Schulzimmer im Chluse fanden in den letzten Jahren drei Kindergarten-Abteilungen Platz. Eine vierte ist seit dem Schuljahr 2015/16 in einem Schulzimmer im Dorfschulhaus eingerichtet. Die Platzverhältnisse erlauben dort, wie auch im Chluse, lediglich eine Abteilung mit reduziertem Klassenbestand. Im Dorfschulhaus sind die unteren Jahrgänge der Primarschule untergebracht. Die acht Klassenzimmer werden ergänzt durch kleinere Gruppenzimmer und Räume für Musikunterricht sowie Textiles und Technisches Gestalten (TG). Der Werkraum, der in der knapp 3,5 Meter schmalen, ehemaligen Galerie über der Turnhalle eingerichtet ist, entspricht weder vom Platz noch von der technischen Ausrüstung her den kantonalen Empfehlungen oder den heutigen Bedürfnissen. Zudem erlauben neue Vorgaben im Technischen (und Textilen) Gestalten, erst bei Gruppen von mehr als 16 Kindern den Unterricht in Halbklassen zu führen, in der 1. und 2. Klasse gar nicht mehr. Es entstehen demzufolge grössere Abteilungen, die in den derzeit genutzten Spezialräumen gar nicht mehr unterzubringen sind. Die neu geplanten Arbeitsräume im Erweiterungsbau sollen vorwiegend im TG-Unterricht, aber auch in anderen Fächern als multifunktionale Kombiwerkstätte zur Verfügung stehen. Damit wird den Kindern vielfältiges handelndes und entdeckendes Lernen ermöglicht. Kurt Rüegg, Co-Schulleiter Zyklus I Die Arbeit der Planungskommission «Der in Zukunft benötigte Schulraum stand im Zentrum der Überlegungen.» Seit rund zwei Jahren ist die Planungskommission intensiv damit beschäftigt, eine optimale Lösung für die Sanierung des Dorfschulhauses und des Kindergarten-Gebäudes zu finden. In diesem Projekt stand der in Zukunft benötigte Schulraum von Beginn weg im Zentrum der Überlegungen. Ebenfalls war für uns in der Planungskommission klar, dass das Dorfschulhaus, ein Wahrzeichen unserer Gemeinde, in seinem jetzigen Charme erhalten werden muss. Die Arbeit der Planungskommission Nach dem Erarbeiten des Studienauftrages, der in Begleitung durch das Architekturbüro Jäger Egli entstand, wurde der Wettbewerb mit fünf ausgewählten Architekturbüros lanciert. Die verschiedenen eingereichten Projekte galt es danach detailliert zu prüfen. Es siegten beim Kindergarten-Gebäude das Projekt des Architekturbüros Baureag und beim Dorfschulhaus die Eingabe der Architekten Auf der Maur & Böschenstein. Eine besondere Herausforderung für die Planungskommission bestand in der Phase, als die beste Raumeinteilung gefunden werden musste. So stellte sich beispielsweise die Frage, ob der Estrich des Dorfschul- 5 hauses ausgebaut werden soll. Dieser Ausbau hat sich aber als zu kostenintensiv erwiesen und so wurde darauf verzichtet. Der geplante Erweiterungsbau beim Dorfschulhaus stellt hier die effizientere und ökonomischere Lösung dar. Einige vorgegebene Eckpunkte des Denkmalschutzes sowie behindertengerechtes Bauen waren weitere Herausforderungen, die es im Verlauf des Gesamtprojekts zu meistern galt. Heute ist die Planungskommission überzeugt, dass sie die besten Lösungen für die Zukunft des Dorfschulhauses und des Kindergarten-Gebäudes gefunden hat und unterstützt den Kostenvoranschlag. Folgende Personen wirkten in der Planungskommission mit: – Duss-Küng Claudia (Lehrperson) – Felder-Spichtig Petra – Felder-Portmann Sandra (Elternforum, bis 31.8.2016) – Limacher Urs (Bildungskommission, bis 31.7.2016) – Portmann Patrick (Präsident; Gewerbeverein) – Portmann Toni (Regionales Bauamt) – Rüegger Ritz Susanne (Kindergarten-Lehrperson, ab 15.12.2015) – Rüegg Kurt (Schulleitung) – Stadelmann Willi (Hauswart Dorfschulhaus) – Weibel Tony (Gemeinderat, bis 31.8.2016) – Zemp Reto (Gemeinderat, ab 1.9.2016) – Felder-Bieri Edith (Protokoll/Sekretariat, ohne Stimmrecht) Die Planungskommission freut sich, der Bevölkerung von Schüpfheim die schulisch wichtigen Projekte genauer vorzustellen und umzusetzen. Patrick Portmann, Präsident der Planungskommission Empfehlung des Gemeinderates Empfehlung des Gemeinderates Die Bevölkerung unserer Gemeinde ist in den letzten fünf Jahren um rund sechs Prozent gewachsen. Weiteres «Gutes Lernen Wachstum in den kommenden Jahren ist, gemäss der findet in gesunden kürzlich erstellten Studie der Firma Wüest & Partner, zu erwarten. Schüpfheim als Wohn- und Lebensort für Famiund praktischen lien mit Kindern erfreut sich grosser Beliebtheit. Eine Räumen statt.» gute Bildungsinfrastruktur ist damit ein bedeutender Entwicklungsfaktor für unsere Gemeinde als regionaler Bildungsstandort. Die Gemeindeschule vermittelt heute neue Inhalte über neue Lernformen. Gesunde, praktisch organisierte Räume tragen Wesentliches zu gutem Lernen und Arbeiten bei. Das Gesamtprojekt über die Sanierungen und Erweiterungsbauten im Kindergarten und im Dorfschulhaus gehört zu den grössten Sanierungs- und Bauvorhaben der Gemeinde in den letzten Jahren. Lange hat man mit den fälligen Renovationsarbeiten zugewartet. Das von der Denkmalpflege als schützenswert eingestufte Dorfschulhaus sowie das Kindergarten-Gebäude erhalten nun eine nützliche und zeitgemässe Infrastruktur. Die in den Erweiterungsbau integrierten Therapieräume bieten der Region gute Rahmenbedingungen für die Psychomotorik und sichern den Standort Schüpfheim als Zentrum der schulischen Dienste. Bei der Erarbeitung eines mehrheitsfähigen Gesamtprojekts haben sich die Architekten und die Planungskommission auf das Nötigste beschränkt. Bewusst wurde teilweise auf Einrichtungen verzichtet und einfachere Bauweisen gewählt. Der Gemeinderat begrüsst die von der Planungskommission erarbeiteten Projekte. Er ist überzeugt, dass die vorliegenden Lösungen durchdacht sind und die Finanzmittel mit hoher Sorgfalt eingesetzt werden. Die Massnahmen zu den dringlich nötigen Sanierungen und Raumerweiterungen sind ausgewiesen, sinnvoll und verhältnismässig. Die Investition ist in der Mehrjahresplanung berücksichtigt und in der heutigen Finanzlage der Gemeinde vertretbar. Die Realisierung des Bauprojekts ist wegweisend für eine weiterhin attraktive und lebendige Gemeinde für alle Generationen. Christine Bouvard Marty, Gemeindepräsidentin 6 Dorfschulhaus: Sanierung und Erweiterungsbau Ausgangslage Ausgangslage Das für die 1. bis 3. Primarstufe genutzte Dorfschulhaus wurde 1929 bis 1932 erstellt und gehört seit mehreren Generationen mit seinem hohen Volumen und dem markanten Rundturm zum Ortsbild der Gemeinde Schüpfheim. Das Gebäude wird von der kantonalen Denkmalpflege als schützenswert eingestuft. Originale Baupläne und historische Fotos belegen die innovative Stahlbetontechnik, mit der das Haus errichtet wurde und noch heute die Ingenieure fasziniert. Abrechnungsbelege dokumentieren den ausserordentlichen finanziellen Effort, den die Bevölkerung von Schüpfheim damals für die Zukunft ihrer Kinder leistete. Noch heute wird in den ursprünglichen Räumen unterrichtet. Die 85 Jahre seit der Fertigstellung sind am Schulhaus nicht spurlos vorbeigegangen. Das Gebäude wurde schon einige Male in Teilbereichen umgebaut – die beiden Dachwohnungen wurden in Musikräume umgewandelt, die Duschen und die Turnhalle wurden vor über 30 Jahren verändert und ein Geräteraum wurde angebaut – doch auf eine bauliche, energetische oder haustechnische Sanierung wurde bisher immer verzichtet. So verwundert es nicht, dass wiederholt Frisch- und Abwasserleitungen lecken und mit erheblichem Aufwand geflickt werden müssen, dass im Treppenhaus und im Musiksaal sich die Wand- oder Deckenverkleidungen lösen, oder dass über das nicht gedämmte Dach und über die alten Fenster und Storenkästen enorme Mengen an Heizenergie verloren gehen. Auch haben sich die Nutzerbedürfnisse und Sicherheitsstandards gewandelt. Zudem soll zusätzlicher Schulraum geschaffen werden, der den mittelfristigen Raumbedarf deckt. Projekt Dorfschulhaus Der Umbau des Dorfschulhauses umfasst zwei Projektteile. Zum einen wird das bestehende Schulhaus saniert und umgebaut. Zum andern wird hangseitig ein zweigeschossiger Erweiterungsbau erstellt, der über eine Passerelle mit dem Hauptgebäude verbunden ist. Die Erweiterung schafft die notwendigen zusätzlichen Flächen, die erst eine optimierte Raumorganisation im Hauptgebäude ermöglichen. Ziel des Projekts ist es, dass die Schulanlage Dorf nach den Baumassnahmen die bautechnischen und energetischen Anforderungen für die nächsten 30 bis 40 Jahre wieder erfüllen kann. Sanierung Hauptgebäude Dorfschulhaus Das Gebäude umfasst sechs massive Geschosse und einen hohen Dachstock in Holz. Die Umbaumassnahmen versuchen möglichst die bestehende Struktur des Gebäudes zu schonen und damit Kosten zu sparen. So dient der Dachraum weiterhin als unbeheizter Estrich. Nach ausführlichen Untersuchungen wurde auf einen Ausbau verzichtet, da aufwendige Eingriffe wie der Abbruch der dachaussteifenden Kaminabfangungen, Einbau von zusätzlichen Lukarnen, komplexe Brandschutzverkleidungen, grossflächige Dämmflächen und die Erweiterung des Aufzugs notwendig geworden wären. Ebenso unberührt bleibt die als Brückenkonstruktion dienende Betontragwand in der Mittelachse des Gebäudes. Der grösste Eingriff ist der Einbau eines Personenaufzugs, der an Stelle eines aufgehobenen Kaminzuges eingebaut wird. Die sechs Hauptnutzungsebenen werden dadurch rollstuhlgängig erschlossen. Auch die Reinigung und Bewirtschaftung des Gebäudes wird erleichtert. Die Raumdisposition der Klassenräume und der Haupterschliessung bleibt ebenfalls unverändert. Durch Raumrochaden können die neuen Nutzeransprüche wie Informatik-Nischen, Gruppenräume, zusätzliche Klassenzimmer und ein vergrösserter Aufenthalts- und Vorbereitungsbereich für Lehrpersonen untergebracht werden. Im ersten Obergeschoss werden die ursprünglichen Maueröffnungen in der Turnhalle teilweise wieder freigelegt und verglast. Dadurch lässt sich der Verbindungskorridor zum Erweiterungsbau belichten und attraktiv gestalten. Im Erdgeschoss wird der Garderobenbereich umorganisiert und erneuert. Es entsteht ein hofseitiger Ausgang, der einen barrierefreien, ebenerdigen Zugang ins Schulhaus ermöglicht. Die Haustechnikinstallationen werden gezielt erneuert. Da das Gebäude bereits an die Fernheizleitung angeschlossen ist, werden nur die Heizleitungen ersetzt und einzelne Heizkörper ergänzt. In der Turnhalle werden die Heizrohre gegen effizientere Heizwände ausgetauscht. Die WC-Anlagen erfahren ebenfalls eine Modernisierung. Die Apparate und die Erschliessungsleitungen werden erneuert. Zusätzlich werden alle Klassenzimmer neu mit Kaltwasser erschlossen. Im ganzen Gebäude werden zudem die elektrischen Installationen und die Beleuchtungen erneuert. Die Storen werden elektrifiziert und mit Wind- und Sonnenwächtern ausgerüstet. Die Klassenzimmer werden für eine Ausrüstung mit interaktiven Medien vorbereitet. Wärmedämmtechnische Verbesserungen erfährt das Gebäude mit einer vollflächigen Dämmung des Estrichbodens, neuen Fenstern mit vorgesetzten Storen, einer Innendämmung hinter den Heizkörpern und einer Deckendämmung der Kellerräume. Sanierung Hauptgebäude Dorfschulhaus 7 Teilweise müssen die Oberflächen der Wände und Böden erneuert werden, so z.B. der schalldämmende Wandteppich, der Linoleum vor den Wandtafeln oder die Tapeten an den Treppenhausbrüstungen. Der Parkettboden der Schulzimmer bleibt erhalten und wird aufgefrischt. Ebenfalls muss asbesthaltiger Plattenkleber aus den Nasszellen fachgerecht entfernt und entsorgt werden. Der Musiksaal erhält eine neue Decke. In der Turnhalle werden der Hallenboden, die Geräteraumtore und die Prallwände erneuert. Der Dachstock, die Brandschutzabschlüsse zum Treppenhaus, die Ausgänge zum Musiksaal und die Geländer müssen an die aktuellen Sicherheitsvorschriften angepasst werden. Äusserlich verändert sich das Gebäude kaum. Auf eine Aussendämmung kann verzichtet werden. Der Putz muss stellenweise ausgebessert werden. Die Spengler-Arbeiten und Blecheindeckungen werden vollständig erneuert. Das Dach wird dorfseitig neu eingedeckt. Bergseitig werden die Ziegel teilweise ersetzt. Zum Schluss wird das ganze Schulhaus innen und aussen neu gestrichen. Erweiterungsbau Dorfschulhaus Erweiterungsbau Dorfschulhaus Das Schulhausgelände wird bergseitig um rund zehn Meter erweitert. Dazu wird die heutige Einfassungsmauer, die Garage und die Laube abgebrochen und der Hang bis auf Niveau Erdgeschoss abgegraben. Die geforderten zusätzlichen Nutzflächen werden hier in einem freistehenden, zweigeschossigen Erweiterungsbau untergebracht. Dadurch muss im Altbau nur minimal eingegriffen werden. Der Neubau wächst aus der Umfassungsmauer heraus und nimmt mit seiner Höhe und der Dachform Rücksicht auf die Belichtungsverhältnisse in der Turnhalle. Gegen den Hang ist der längliche Baukörper nur mit einem Geschoss sichtbar und ordnet sich dem Hauptvolumen unter. Die azentrische Setzung lässt Platz frei für eine zukünftige Erweiterung. Gestalterisch übernimmt der Neubau mit der klaren, rechteckigen Kubatur, dem flachen Kupferdach und den hochformatigen Fenstern Elemente des Hauptgebäudes. Gegen das Erdreich und bei den Stirnwänden ist der Neubau ein körnig verputzter Massivbau. Dazwischen ist ein mit Holzschalung verkleideter und mit Schwedenfarbe gestrichener Holzelementbau eingefügt. Über die schmale Passerelle im ersten Obergeschoss ist die Erweiterung mit dem neuen Aufzug im Hauptgebäude verbunden und dadurch auch rollstuhlgerecht erschlossen. Im Erdgeschoss sind die Werkräume für Textiles Werken und Technisches Gestalten untergebracht. Sie waren bisher mit zu knapper Fläche im Hauptgebäude angesiedelt. Im Obergeschoss befinden sich die Schulungs- und Nebenräume des Psycho- und Graphomotorikunterrichts sowie Räume für die Schulleitung. Die Wärmeabgabe im Neubau erfolgt über ein Bodenheizsystem, das auch an die Fernheizleitung angeschlossen ist. Alle Räume sind natürlich belüftet. Im Innern ist der Holzbau an den Wänden und Decken erkennbar. Als Bodenbelag wird im Psychomotorikbereich Korklinoleum und in den Werkräumen ein Industrieparkett eingebaut. Die Büros werden mit Linoleum ausgerüstet. Aussenraum Das Ensemble des Schulhausgebäudes mit dem baumgesäumten Schulhausplatz und der Aussentreppenanlage soll als prägendes historisches Element des Siedlungsbildes von Schüpfheim erhalten bleiben. Auch der grosse Schulhausplatz bleibt als multifunktionaler Bewegungsraum erhalten. Der Asphaltbelag soll erneuert werden. Die Baumreihen am Platzrand werden verdoppelt, um nebst dem offenen Pausenplatz neue Aufenthaltsbereiche am Platzrand zu schaffen. Unter dem Laubdach der Bäume werden einfache Spielgeräte angeordnet. Der bestehende Brunnen und der Wasserlauf bleiben erhalten. Die neuen Aussenräume beim Erweiterungsbau dienen dem Schulunterricht. Der Hofraum hinter der Turnhalle wird den Werkräumen zugeordnet und kann als Aussenwerkstatt genutzt werden. Er wird asphaltiert. Der Kiesplatz mit grossem Schattenbaum wird zum Schulzimmer, Gymnastikraum oder Treffpunkt im Freien. Bauablauf Die Eingriffe bei der Sanierung des Dorfschulhauses sind zu umfangreich und lärmintensiv, als dass parallel dazu Schulunterricht möglich ist. Auch ein etappiertes Vorgehen in den Ferien ist wegen dem Umfang der Bauarbeiten nicht möglich. Daher muss der Schulunterricht während ca. neun Monaten in Provisorien ausgelagert werden. Ein Teil der Klassenräume soll vorübergehend im Erweiterungsbau untergebracht werden. Dieser wird daher als erste Etappe erstellt. Als Holzelementbau ist eine schnelle Bereitstellung möglich. Zusätzlich werden für die übrigen Klassenräume temporäre Unterrichtscontainer mit entsprechender Infrastruktur wie Gruppenraum, Lehrerzimmer und WCs aufgestellt. Für den Musik- und Turnunterricht werden flexible Lösungen organisiert. Nach Abschluss der Sanierung des Hauptgebäudes wird hier der Unterricht wieder aufgenommen. Der Erweiterungsbau muss seinen eigentlichen Nutzungen entsprechend während ca. drei Monaten noch fertig gebaut werden. Roland Auf der Maur, dipl. Architekt ETH, ARGE Auf der Maur Böschenstein Emmenegger, Architektur & Baumanagement 8 Ansicht Südost Situation 7 150 Ha 3 up a tst 3 ras 86 se Ansicht Süd 19 92 87 2 11 2 115 56 9 707 5 109 707 a 3 113 87 Sch u 14 5 95 a lha us 86 95 b 69 74 0 4 ulh sse 8b 679 66 2 stra 6 68 aus 14b Sch 10 66 8a 5 70 67 8 7 682 Situation Bestand 0 Abbruch Neu 20 9 Erdgeschoss Lager Werken 32 Gard./Lager T. Werken 32 Werken 75 Textiles Werken 75 Hof für Schulnutzung 300 ged. Vorplatz Werken Aussenbereich 194 WC IV 5 Turnhalle 301 Geräte 62 Geräte 6 WC D 6 WC H 7 Eingangshalle 88 Gard. H 21 Duschen H 16 Duschen D 16 Gard. D 19 Lift A.Geräte 10 Pausenplatz Erdgeschoss Bestand 0 10 Abbruch Neu 10 Gard. L 12 2. Obergeschoss Klasse 66 Klasse 66 Lehrer 51 Klasse 66 Klasse 66 Vorplatz/Garderobe 91 Vorb. 15 Gruppe 21 Gruppe 21 WC H 9 WC D 9 Lift Treppenhaus Informatik 23 2. Obergeschoss Büro 17 Psycho-/Graphomotorik 97 Büro 26 Schulleitung 26 1. Obergeschoss Lager 8 Gard. 17 Brücke Luftraum Turnhalle Galerie 48 Musiksaal 126 RH 211 Wasserversorgung Lift Treppenhaus 1. Obergeschoss Bestand 0 Abbruch Büro HW 10 Lager 12 Neu 10 11 Dachgeschoss Musik 10 14 Estrich 303 Musik 11 14 4. Obergeschoss Musik 2 22 Musik 1 22 Mehrzweck 65 Klasse 65 Musik 6 16 Musik 7 17 Musik 3 18 Musik 8 18 Vorplatz/Garderobe 87 Musik 4 25 Musik 5 27 Aufenthalt 20 Klasse 66 3. Obergeschoss Integrative Förderung 51 Bestand 12 Gr./Informatik 19 Klasse 66 WC H 9 WC D 8 Lift Treppenhaus Klasse 66 Musik 9 19 Klasse 66 Vorplatz/Garderobe 91 Vorb. 15 0 L. Musik 15 Gruppe 21 Abbruch Neu 10 Gruppe 21 WC H 9 WC D 9 Lift Treppenhaus Informatik 23 Südwest Südwest Schnitt Estrich Klasse Gard. Leitung Musik Klasse Gard. Gruppe Klasse Gard. Gruppe Büro Textiles Werken Werken Aussenbereich Turnhalle Schnitt Bestand 0 Abbruch Neu 10 13 Südost Südost Nordwest Nordwest Bestand 0 14 Abbruch Neu 10 Hof Hof Nordwest Nordwest Bestand 0 Abbruch Neu 10 15 Ausgangslage Kindergarten-Gebäude: Sanierung und Neubau Ausgangslage Das bestehende Kindergarten-Gebäude aus den 70er-Jahren wurde durch den einheimischen Architekten Josef Wicki erstellt, wird im Inventar der Denkmalpflege gewürdigt und ist als erhaltenswert eingestuft. Deshalb soll dem bestehenden Kindergarten-Gebäude Rechnung getragen werden. Dies gilt sowohl bei der Sanierung als auch bei der Erweiterung mit dem Neubau des Kindergarten-Gebäudes. Neben der heute bereits bestehenden Gebäudeanordnung fügt sich das neue Kindergarten-Gebäude in das Gesamtkonzept ein. Zum strengen quadratischen Grundriss des bestehenden Kindergarten-Gebäudes und der Nachbargebäude entsteht durch die neue Gebäudeform ein neuer Vorplatz mit einer Qualität, die einem Eingangsbereich entspricht. Die neue Erschliessung soll als Gesamtkonzept für beide Teile grosszügig und hindernisfrei erfolgen. Ein grosszügiger heller Empfangsbereich mit gedecktem Aussenbereich und einer grossen Eingangshalle wird so durch einen freundlichen Empfangsbereich ergänzt. Mit der optimalen Platzierung des Liftes können jetzt sowohl das alte Kindergarten-Gebäude als auch das neue hindernisfrei erschlossen werden. Im Vergleich zur heute bereits bestehenden Gebäudeanordnung wird mit der Erweiterung einem bewusst neu gewählten Gebäudetyp Rechnung getragen. Durch eine zeitgemässe Neuinterpretation bestehender Architekturelemente der benachbarten Gebäude, die mit Fassadenschiefer eingedeckt sind, geht das Gebäude auf den gegebenen Kontext ein. Mit der Idee, die Ressourcen der Region zu nutzen und zu fördern, ist eine Holzfassade geplant. Farblich lasierte, vertikale, massive Holzlamellen nehmen den ländlichen Kontext auf. Neubau KindergartenGebäude Neubau Kindergarten-Gebäude Projektbeschrieb Fassade Dach Konstruktion Decke Treppenhaus / Liftanlage Akustik Nasszellen Haustechnik Sanierung bestehendes KindergartenGebäude In Massivbauweise Akustikdecken nach Vorgaben für Schulbauten WC-Anlagen mit einer kindergerechten Ausstattung. Elektro: Die heute geltenden Vorschriften müssen erfüllt werden. Die Beleuchtung zum Alt- und Neubau werden aufeinander abgestimmt und in einem sinnvollen Masse ausgestattet. Heizung: Der Neubau wird an die bestehende Wärmeerzeugung angeschlossen, die Leitungen müssen durch die bestehenden Räumlichkeiten erschlossen werden. Die Wärmeverteilung erfolgt mit Bodenheizung. Sanierung bestehendes Kindergarten-Gebäude Bausubstanz Fassaden / Dacheindeckung Mauerwerk / Konstruktion 16 Hinterlüftete Holzfassade in Elementbauweise Eternit Eindeckung in Anpassung an das bestehende Kindergarten-Gebäude Holz-Elementbau Der Bodenaufbau wird den heutigen Trittschallanforderungen gemäss mit einem Unterlagsboden ausgeführt. Decken Akustik Nasszellen Haustechnik Die Faserzement-Fassadenverkleidung und Dacheindeckung ist verformt und muss ersetzt werden. Gleichzeitig soll der Wärmeschutz verbessert werden. Die Aussenwände im Untergeschoss bestehen aus Beton (25 bis 30 cm), aussen verputzt und raumseitig mit einer dünnen Vormauerung bestehend. Die Innenwände sind teilweise massiv und zum Ruhebereich teils nur durch Schränke abgetrennt, die akustisch nicht den Anforderungen einer Trennwand entsprechen. Die Geschossdecke ist betoniert. Für Schulbauten bestehen erhöhte Anforderungen an die Raumakustik. Die WC-Anlagen sind mit Erwachsenen-WC ausgestattet. Die Anlagen sind in einem schlechten Zustand und entsprechen nicht den heutigen Vorschriften. Projektbeschrieb Fassade Der Fassadenteil mit Eternit-Eindeckung erhält eine neue Wärmeisolation inkl. neuer Unterkonstruktion und Eindeckung (analog Pfarreiheim). Dach Das Dach erhält ein neues Unterdach inkl. Konstruktion und neuer Dacheindeckung mit Eternit. Fassadenbereich UG Die Betonwände werden mit verputzter Aussendämmung isoliert. Decke Bleibt bestehen, nur geringfügige Anpassungen. Akustik Akustikdecke für Schulbauten wird erstellt. Treppenhaus Es entsteht ein Materiallager. Nasszellen Die WC-Anlagen werden mit einer kindergerechten Ausstattung saniert. Haustechnik Elektro: Die Elektroinstallationen müssen umfangreich saniert und die heute geltenden Vorschriften erfüllt werden. Die Beleuchtung muss zeitgemäss nachgerüstet werden. Heizung: Die bestehende Wärmeerzeugung bleibt bestehen. Durch den Erweiterungsbau müssen die Leitungen durch den bestehenden Kindergarten in abgehängten Decken geführt werden. Die Wärmeverteilung erfolgt über die bestehenden Radiatoren. Liane Lange, Dipl. Ing. Architektin FH / CAS HSLU Projektmanagerin Bau, BAUREAG Architekten AG Visualisierung 17 Situation 47 161 159 15 d Lä a erg ss 171 36088967 Schwändistrasse DOPPELKINDERGARTEN NEU 2095 1 1343 RE AR PF 871 a 873 tz lpla Spie BE KIN STEH DE EN RG DE AR R TE N I HE IM 2 4 872 1281 Pfrundmatte 96c BESTEHEND ABBRUCH UMBAU NEUBAU 18 N UMBAU Grundriss EG NEUBAU EINGANG WC M WC B RUHERAUM KORRIDOR 18 1 17 2 16 3 15 4 14 5 13 6 12 7 11 8 10 GARDEROBE HALLE GRUPPENRAUM 9 MATERIAL WC WC T LIF GA RD ER TH OB E RU HE RA UM IEL SP EN GR UP PE NR AU M UMBAU 0 5 NEUBAU 10 M 1:200 BESTEHEND ABBRUCH UMBAU NEUBAU 19 Grundriss UG UMBAU NEUBAU WC M WC B TE RUHERAUM N CH KORRIDOR IK GARDEROBE AB WA WC RT IV MATERIAL GRUPPENRAUM KORRIDOR T L IF UMBAU NEUBAU UMBAU NEUBAU Grundriss DG LUFTRAUM WC WC T LIF GA RD ER TH BEST. KINDERGARTEN OB E RU HE RA RO UM BÜ /K ÜC HE GR UP PE NR AU M 20 M 1:300 M 1:300 BESTEHEND ABBRUCH BESTEHEND UMBAU ABBRUCH NEUBAU UMBAU NEUBAU UMBAU 5 0 0 10 5 10 NEUBAU Westfassade WESTFASSADE Nordfassade NORDFASSADE Ostfassade +729.79 (m ü.M.) OSTFASSADE 21 Südfassade Südfassade bestehendes KindergartenGebäude +731.00 +729.80 SÜDFASSADE KINDERGARTEN BEST Nordfassade bestehendes KindergartenGebäude 22 Kostenvoranschlag Baukosten Sanierung Dorfschulhaus Erweiterung Dorfschulhaus Neubau Kindergarten-Gebäude Sanierung Kindergarten-Gebäude in CHF in CHF in CHF in CHF 353 000 102 000 68 000 54 000 5 005 000 2 078 000 1 785 000 722 000 Umgebung 218 000 6 000 134 000 25 000 Baunebenkosten 153 000 200 000 112 000 73 000 71 000 71 000 10 000 10 000 5 800 000 2 457 000 2 109 000 884 000 Vorbereitungsarbeiten Gebäude Ausstattung Total Total Dorfschulhaus Kostenvoranschlag 8 257 000 Total Kindergärten 2 993 000 Reservebetrag 50 000 Total Kostenvoranschlag 11 300 000 Finanzierung Finanzierung Die Investitionsausgaben fallen aufgrund der Bauphasen in den Jahren 2017 bis 2019 an. Die Ausgaben werden jährlich aktiviert und ab dem Folgejahr mit 2.5% (Nutzungsdauer Hochbauten 40 Jahre) abgeschrieben. Zudem ist die Verzinsung für die Fremdkapitalaufnahme zu berücksichtigen und allfällige zusätzlich anfallende Betriebskosten pro Jahr aufzurechnen. Dorfschulhaus Kindergarten-Gebäude in CHF in CHF 206 500.00 74 900.00 Verzinsung (1%) 82 600.00 30 000.00 Unterhalts- und Betriebskosten 30 000.00 10 000.00 319 100.00 114 900.00 Abschreibungen (2.5%) Total Die Investitionen und die Betriebskosten wurden in den Finanzplan aufgenommen. Zeitplan Zeitplan Dorfschulhaus März 2017 Baubeginn Ergänzungsbau Dezember 2017 Fertigstellung Ergänzungsbau als Provisorium Januar 2018 Baubeginn Sanierung Oktober 2018 Fertigstellung Sanierung Dezember 2018 Fertigstellung Ergänzungsbau als Schulgebäude Kindergarten-Gebäude Februar 2017 Baubeginn Dezember 2017 Fertigstellung 23 Herausgeber Gemeinderat Schüpfheim Chilegass 1, Postfach 68 6170 Schüpfheim Telefon 041 485 87 00, Fax 041 485 87 01 [email protected] www.schuepfheim.ch