Kategorie: Immobilien – Investment SIEGER: 2011 Dr. Luciano Gabriel Chief Executive Officer 1. Platz 42,65 % 1 Platz 62 1. 62,76 76 % 2. Platz 32,84 % 2. Platz 20,79 % 3. Platz 24,51 % 3. Platz 16,45 % 1.Livit 1 UBS 1. 3.Wincasa 2.Verit 3 ECAS 3. 1. Platz 37,27 % 1. Platz 39,19 % 2 Platz 35 2. 35,21 21 % 2 Platz 38 2. 38,22 22 % 3. Platz 27,52 % 3. Platz 22,59 % 1. Hochtief 3. BVK 2. Nuesch 2 MOVE 2.MOVE 1.Drees & Sommer 3.Immocom. 2.Wegmüller Real Estate Award 2011 Bewerbung in der Kategorie Newcomer Roche-Hochhaus Bau 1, Basel Verwaltungszentrum Burgdorf, Kanton Bern The Chedi, Andermatt Erlenmatt Galerie, Basel Drees & Sommer – Real Estate Award 2011, Kategorie Newcomer Drees & Sommer hat 2008 als Zwei-Mann-Firma Fuss in der Schweiz gefasst und sich binnen zwei Jahren zu einem der grössten Schweizer Projektsteuerer mit einem einzigartigen Leistungsspektrum weiterentwickelt hat. In diesem Zeitraum etablierte Drees & Sommer Schweiz unter der Geschäftsführung von Steffen Szeidl und Bernhard Unseld ganzheitliches Projektmanagement für Bauvorhaben jeder Art und Grösse in einem Markt, in dem bis dato ausschliesslich Bauherrentreuhand, Bauherrenvertretung und Gesamtleistung nach SIA (Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein) zu finden waren. Heute beschäftigt das Unternehmen rund 35 Mitarbeiter und begleitet renommierte Auftraggeber wie Hoffman La Roche, Nestlé oder die Multi Development Switzerland AG bei spektakulären Bauvorhaben. Steffen Szeidl und bernhard UNSELD – Innovatoren und Experten für Projektmanagement Als Geschäftsführer haben Steffen Szeidl und Bernhard Unseld massgeblich zum Erfolg von Drees & Sommer Schweiz beigetragen. Steffen Szeidl brachte das Unternehmen durch seine strategische Ausrichtung, immer den gesamten Immobilienlebenszyklus im Blick zu haben, auf Erfolgskurs. Bernhard Unseld blickt auf jahrelange Erfahrung im ganzheitlichen Projektmanagement zurück und ist Experte für General Construction Management. In Sachen Green Building Management und Green Building Design ist Drees & Sommer ein Pionier im Schweizer Markt. So ist das Unternehmen Gründungsmitglied der Schweizer Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft (SGNI). „Am Projektmanagement fasziniert mich vor allem das Zusammenspiel von interdisziplinären Teams. Gemeinsam mehr erreichen ist unser Motto.“ Steffen Szeidl „Wenn es um wirtschaftliche Gebäude geht, wissen wir genau, an welchen Stellschrauben wir drehen müssen.“ Bernhard Unseld Alles aus einer Hand – das Erfolgskonzept für wirtschaftliche Bauvorhaben Der Unterschied zu den klassischen Methoden besteht vor allem im umfassenden Angebot von Drees & Sommer. Kunden profitieren davon, nur einen Ansprechpartner zu haben: Drees & Sommer vereint Kompetenz aus Projektmanagement, Immobilienberatung und Engineering unter einem Dach. Aus diesem Grund können die Experten alle Bereiche eines Bauvorhabens in ihre Projekte einbeziehen. Kein Gewerk kann übersehen werden, keine Einfahrtshöhe falsch eingeschätzt oder keine Baukosten überschritten werden. Dieses Fachwissen fliesst in die ausgeklügelte Terminplanung der Projektmanager ein und sichert die Umsetzung der vereinbar- ten Qualitäten. Mit innovativen und gleichzeitig soliden LösunProjektImmobilienmanagement gen sorgen die Experten zuverlässig dafür, dass vorgegebene beratung Budgets nicht überschritten werden. Dabei ist oberstes Ziel, die Immobilie auch langfristig wirtschaftlich betreiben zu können beziehungsweise einen hohen Wert, beispielsweise für den Wiederverkauf oder die Vermietung dauerhaft zu halten. So wird Engineering bereits bei der Planung auf eine hohe Flexibilität und spätere Umnutzungen geachtet. Darüber hinaus übernehmen die Experten auch die klassische Bau- und Architekturberatung. Bauherren und Investoren erhalten einen Mehrwert bei der Nutzung, Vermietung und Veräusserung von Immobilien, zum Beispiel durch Technische Immobilienberatung oder Technische Due Diligence. Drees & Sommer ermöglicht mit Green-BuildingLeistungen die Umsetzung von ökonomisch und ökologisch effizienten Immobilien. Facility Management Consulting liefert nachhaltige Bewirtschaftungskonzepte über den gesamten Lebenszyklus hinweg. Kunden können diese Leistungen sowohl einzeln als auch kombiniert beauftragen. So erhalten sie beispielsweise mit General Construction Management ein umfassendes Paket, das alle Leistungen beinhaltet. Nachhaltigkeit – Immobilien ökonomisch und ökologisch effizient umsetzen Optimieren im Bestand sowie der Neubau von energieeffizienten Gebäuden sind Grundlagen für Immobilien, die sowohl ökonomisch als auch ökologisch effizient sind. Zur ganzheitlichen Planung braucht es neben vertieftem Fachwissen Innovationsfähigkeit, wirtschaftliche Kompetenz und planerisches Know-how sowie Kenntnisse der gesetzlichen Rahmenbedingungen. Das Drees & Sommer-Team verfügt über alle Bausteine des Green-Building-Wissens und ist zudem berechtigt, GreenBuilding-Zertifizierungen nach LEED, BREEAM, SGNI und DGNB auszustellen. Beispielsweise führt Drees & Sommer die erste LEED-Zertifizierung in der Schweiz, am PrimeTower in Zürich für den Mieterausbau der Deutschen Bank durch. Win-Win-Situation in Burgdorf – Public Private Partnership (PPP) Mit neuen Ideen bringt das Unternehmen frischen Wind in die Immobilienbranche. Beispielsweise realisierte der Kanton Bern das Bauvorhaben Gefängnis und kantonales Verwaltungszentrum in Burgdorf als Public-Private-Partnership-Projekt als eines der ersten PPP-Projekte in der Schweiz. Drees & Sommer prüfte in einer ersten Phase die umfangreichen Ausschreibungsunterlagen des Kantons Bern mit den Planungs- und Abgabeleistungen der ARGE Marti/Royal BAM. In einer zweiten Phase werden die bis Frühjahr 2012 dauernden Bauarbeiten durch Drees & Sommer mit einem Controlling abgedeckt. In der dritten Phase verifiziert Drees & Sommer die Betriebskosten durch jährliche Stichproben und Überprüfungen im Lauf von 25 Jahren. Roche-Hochhaus „Bau 1“ in Basel – Generalplanung für ein neues Wahrzeichen Drees & Sommer begleitet den Roche-Neubau in Basel bereits seit 2008 als Generalplaner (GP). Damit übernahmen die Experten auch die Planung von Fassadentechnik, Bauphysik, Akustik und des Energiemanagements. Der Auftrag umfasst zudem die Fachplanung der technischen Gewerke, die Gesamtverantwortung für die Design-Koordination sowie die Erstellung der Ausschreibungen. Die neue Basler Landmark soll 2015 eröffnet werden. Projektmanagement für Erlenmatt Galerie in Basel – Shoppingcenter auf modernstem Niveau Mit derErlenmatt Galerie, entsteht in Basel ein neues Shoppingcenter. Auf rund 27.000 Quadratmetern finden Verkaufs-, Gastronomie- und Freizeitflächen Platz. Drees & Sommer steuert dieses Grossprojekt, das aufgrund der innerstädtischen Lage vor allem auch logistische Herausforderungen mit sich bringt. Um eine pünktliche Eröffnung des Shoppingkomplexes im Frühjahr 2014 zu gewährleisten, planen die Projektmanager unter anderem auch die Termine für die einzelnen Bauabschnitte. Stihl-Kettensägenwerk in Bronschhofen – nach einem Jahr Bauzeit fertiggestellt In Bronschhofen wurde im Juli 2008, nach nur 12 Monaten Bauzeit, das neue Produktionsgebäude des Kettenherstellers STIHL & Co. fertiggestellt. STIHL setzte beim Bau des neuen Kettenwerks auf ein Team aus Drees & Sommer, Schweizer Architekten und deutschen Fachplanern. Durch professionelles Projektmanagement sicherten die Experten auch in Bronschhofen Termine, Kosten und Qualitäten. B.Braun Medical – Projektmanagement für Produktionsgebäude in Crissier Ende 2008 begannen mit der Grundsteinlegung in Crissier die Bauarbeiten für die Erweiterung des Produktionsgebäudes der B. Braun Medical SA. Drees & Sommer begleitete das 48-Millionen-Franken-Projekt mit Projektcontrolling. Die Experten unterstützten das Unternehmen bei diesem Bauvorhaben und verantworteten das Projektmanagement bis zur Übergabe im Frühjahr 2010. The Chedi, Andermatt – Bauen in den Bergen Auch im Grossprojekt Andermatt-Resort ist Drees & Sommer mit von der Partie. Die Projektsteuerer verantworten das erste Hochbauprojekt „The Chedi“ – ein 5*superior Hotel. Die Eröffnung ist für Ende 2013 vorgesehen. Kontakt Drees & Sommer Schweiz GmbH Steffen Szeidl Hardturmstrasse 169 8005 Zürich Telefon+41 43 366-6464 Fax +41 43 366-6463 [email protected] www.dreso.com Real Estate Award 2011 Bewerbung in der Kategorie Newcomer Vorwort Für die Bauherrschaft Schindler und Fries entwickelte das Architekturbüro Wegmüller ein Plusenergiehaus der neuesten Generation. Das Gebäude -überzeugt als Ganzes, da es sämtliche heute realisierbaren Solarkomponenten auf eine spektakuläre Art und Weise vereint! Das Gesamtkonzept sorgt bis heute für weltweites Aufsehen - insbesondere in der Immobilien- und Energiebranche. Über 40 renommierte Fachmagazine und unzählige Internetplattformen aus dem In- und Ausland dokumentierten das Objekt mit dem symbolträchtigen Namen SOL-ARCH² bis dato. Expertengruppen aus Japan, Dänemark, Russland und China inspizierten das Haus in der Zwischenzeit vor Ort zwecks Technologietransfers. Auch informierten sich zahlreiche Hochschulabsolventen über das Gebäude, um dieses zu analysieren und in ihren Studienarbeiten zu publizieren. SOL-ARCH² gewann am 3. September 2010 den Schweizer Solarpreis in der Königsdisziplin „Plusenergiebauten“. Am 28. Oktober 2010 wurde das energieeffiziente Haus in Berlin mit dem internationalen Utopia Award ausgezeichnet – zusammen mit Firmen wie Siemens und Bosch. SOL-ARCH² versteht sich insbesondere auch als Cleantech-Präsentationsobjekt für Investoren. Alle machbaren, nachhaltigen Komponenten welche heute am Bau technisch realisierbar sind, können an einem einzigen, übersichtlichen Schauobjekt betrachtet werden. Inkl. der Möglichkeit des kostenlosen Probewohnen. Architekturbüro Wegmüller | Schwandenstr. 69 | CH-3657 Schwanden +41 33 251 27 17 | [email protected] | www.wegmueller-arch.ch Gebäudekonzept Gebäudeform Das Einfamilienhaus in 3800 Matten liegt auf knapp 600 m.ü.M und ist konsequent auf grösstmögliche Solarenergiegewinne optimiert. Das Haus ist sehr exakt nach Süden ausgerichtet (Azimut 0°) und die energieaktive Gebäudebreite ist über 90% grösser als die Gebäudelänge. Wärmedämmung: Weltpremiere Phoenix Facade Dass Energiekonzept des Gebäudes zielt restriktiv auf die Nutzung der Sonnenenergie. Dies bedingt jedoch, sämtliche Wärmeverluste weitgehend zu eliminieren um den Heizenergiebedarf möglichst tief zu halten. Zu diesem Zweck wurde an allen Fassaden ein neues, wärmebrückenfreies Wärmedämmsystem der Firmen Wagner Systeme und Isover eingesetzt. Mit diesem System konnte bei einer Dämmstärke von “nur”28 cm, ein Aussenwand U-Wert von 0.1 W/m²K erreicht werden! Mit bis zu 46 cm Dämmstärke im Dach wurde ein U-Wert von unter 0.1 W/m²K erreicht. Photothermik 22.5 m² Die unverschatteten Solarkollektoren an der südlichen Balkonbrüstung decken ganzjährig zu 100 % den Warmwasserbedarf für das Brauchwasser, den Geschirrspüler sowie die Waschmaschine. Die Kollektoren sind in einem Winkel von 68° montiert und so auf den Standort und die in den Übergangszeiten und im Winter tief stehende Sonne optimiert. Das erwärmte Wasser wird im Boiler/Warmwasserspeicher (Technikraum) gespeichert. Im Winter zirkuliert das Wasser zusätzlich vom Speicher durch die Fussbodenheizung. Die Sonne liefert also auch die Primärenergie für die Heizung des ganzen Gebäudes. Die Vakuumröhrenkollektoren zeichnen sich durch maximale Leistung bei geringen Baumassen aus. So ist die Absorberfläche grösser als die eigentliche Kollektorfläche (+35 %). Dieses bewusst angestrebte Maximum an Absorberfläche kombiniert mit den optimierten Reflektoren, garantiert die maximale Aufnahme von direkter und diffuser Sonnenstrahlung. Falls über eine längere Zeit die Sonne keine ausreichende Energie liefert, übernimmt automatisch der klimaneutrale Pelletofen diese Funktion. Dieser ist ebenfalls an der Fussbodenheizung angeschlossen. Architekturbüro Wegmüller | Schwandenstr. 69 | CH-3657 Schwanden +41 33 251 27 17 | [email protected] | www.wegmueller-arch.ch Photovoltaik Für die Stromproduktion ist auf der ganzen südseitigen Dachhälfte eine monokristalline Photovoltaikanlage (66.4 m²) installiert. Die berechnete Jahresleistung dieser Anlage liegt bei 8’ 369 kWh pro Jahr. Der Jahresverbrauch hingegen liegt dank äusserst energieeffizienten Geräten bei nur rund 2'200 kWh. Dies bedeutet, dass mehr als zwei Drittel der eigenen Stromproduktion, externen Energiebezügern zu Gute kommt. Passivsolare Elemente | Fenster Das Fenster ist beim vorliegenden Gebäude ein elementarer Bauteil im Bezug auf die passive Solarnutzung. Um in den Überganszeiten und im Winter möglichst viel passive Solarenergie zu gewinnen, ist die Südseite des Gebäudes fast komplett verglast. Der exzellente g-Wert des Glases (nur Süd) von über 60 % bringt einen grösseren Passivsolargewinn und mehr Licht in die Räume. Der Rahmenanteil des Fensters ist auf ein Minimum reduziert. Bei den Fenstern an West- Nord- und Ostfassade wurde der g-Wert zu Gunsten des UgWerts (0.5 W/m²K) reduziert um Energieverluste weitgehend zu minimieren. Damit im Früh- bzw. Spätsommer nicht zu warme Innentemperaturen herrschen, sind in der Ost- und in der Westfassade nur wenige Fenster platziert. Die kleineren Fenster in der Nordfassade, reduzieren die Energieverluste im Winter. Passivsolare Elemente | Wände In den Übergangszeiten und im Winter, wenn die Sonne tief steht, absorbiert und speichert die Passivsolarwand im DG die Sonnenenergie. Diese wird über die Glasscheiben der Fenster (Prinzip Solarkollektor) generiert. Um die solaren Erträge an dieser Wand zu steigern, wurde als Absorberfläche bewusst eine dunkle, strukturierte Natursteinverkleidung gewählt. Da diese Oberfläche durch die abgestufte Steinplattenstruktur um Faktor 3 grösser ist als die einer flachen Wand, wird der solare Gewinn maximiert. Die Wand ist so platziert, dass sowohl die Sonnenenergie am Vormittag (Wohnzimmer) wie die Sonnenenergie am Nachmittag (Schlafzimmer) genutzt wird. Die Energie wird im Betonkern (Recyclingbeton) gespeichert und verzögert wieder in den Raum abgegeben. Im Sommer dient diese Wand auch vorzüglich für den sommerlichen Wärmeschutz - als Pufferspeicher. Passivsolare Elemente | Boden Wie die Passivsolarwände, absorbiert und speichert auch der Boden mit seiner dunklen Oberfläche die Sonnenenergie welche über die Glasscheiben der Fenster am Tag generiert wird. Die Energie wird im Unterlagsboden gespeichert und verzögert wieder in den Raum abgegeben. Architekturbüro Wegmüller | Schwandenstr. 69 | CH-3657 Schwanden +41 33 251 27 17 | [email protected] | www.wegmueller-arch.ch Passivsolare Elemente | Fassadenschalung Eine offene Rhombusschalung dient als Fassadenverkleidung. In den Übergangszeiten und im Winter erwärmt die tief stehende Sonne die dunkle Oberfläche der Holzschalung. Diese solar erwärmte Luft strömt um die einzelnen Schalungselemente in die Hinterlüftungszone und erwärmt die Wärmedämmung im äusseren Bereich. Der Verlauf des Wärmeverlusts aus der Innenseite wird reduziert. Passivsolare Elemente | Details Selbst bei scheinbar unbedeutenden Details wurde auf die Kraft der Sonne gesetzt. Bei den Fenstern sind im Rahmenbereich immer die grössten Energieverluste zu verzeichnen. Um diese Verluste zu minimieren, wurden die Rahmen bis auf wenige Millimeter komplett überdämmt. Der nicht zu vermeidende, kleine sichtbare Teil wurde zur Aussenseite hin mit einem dunklen Metallprofil verkleidet – um selbst in diesem Bereich mittels Sonnenenergie die Verluste zu reduzieren. Komfortlüftung Damit Energie gespart werden kann, wurde das Gebäude sehr luftdicht konzipiert (Minergie-P). Der Luftaustausch über Undichtheiten in der Gebäudehülle, ist somit quasi unterbunden. Mit der Komfortlüftung wird der Luftaustausch im Gebäude kontrolliert geregelt. Die in der Abluft enthaltene Wärmeenergie wird über die Energierückgewinnung zur Erwärmung der angesogenen Aussenluft genutzt. Dank des Enthalpietauschers übertrifft die gewählte Lüftung die aus der Abluft zurückgewonnene Energie herkömmlicher Systeme bei weitem. Es erreicht Wärmebereitstellungsgrade bis 150 %. Elektrische Geräte Sämtliche eingebauten Geräte sind in der Effizienzklasse A+ und A++ gelistet. Diese Effizienzklassen benötigen ca. 45 - 60% weniger elektrische Energie als Standardgeräte der Klassen A und B. Den Löwenanteil des Stromes brauchen Waschmaschinen zum Aufheizen des Wassers. Dieser wird hier eingespart weil das Gerät mit Warmwasser aus den Solarkollektoren versorgt wird. Sommerlicher Wärmeschutz Gebäude wie dieses, die über einen hohen Tageslichtanteil verfügen und hohe Passivsolarerträge generieren, bergen die Gefahr von sommerlicher Überhitzung. Die südlich auskragende Bauweise sowie die Fensteranordnung an Ost- und Westfassade tragen dieser Problematik Rechnung. Auch die aussen liegenden Sonnenschutzsysteme richten sich in erster Linie nach den Kriterien des sommerlichen Wärmeschutzes. Pionierobjekt voller Innovationen Mit dem Fassadensystem “Phoenix Facade”der Firmen Wagner Systeme und Saint Gobain Isover SA kam beim Haus SOL-ARCH² weltweit zum ersten Mal ein revolutionäres Dämmsystem zum Einsatz, welches komplett wärmebrückenfrei ist. Auch beim verwendeten Glastyp und den Anschlusselementen der Balkone konnten innovative Marktneuheiten in der Schweiz erstmals in der Praxis eingesetzt werden. Bewerbung Wir bewerben uns mit diesem Objekt für den Real Estate Award weil: - ausnahmslos alle Solarkomponenten (Aktiv & Passiv) architektonisch integriert und konsequent ausgeführt sind. - das Haus ohne herkömmliche Heizung funktioniert – sondern mit Sonnenenergie! - weltweit erstmals in der Geschichte eine wärmebrückenfreie Fassadendämmung zum Einsatz kam! - das Haus für solarinteressierte Personen und Investoren kostenlos zur Besichtigung und sogar zum Probewohnen- offen steht, somit ist auch der Publicity-Effekt von unschätzbarem Wert. - zahlreiche renommierte Fachmagazine aus dem In- und Ausland das Objekt dokumentierten. - SOL-ARCH² wurde mit dem Schweizer Solarpreis und dem internationalen Utopia Award ausgezeichnet. - das Haus bereits heute weit über die Landesgrenzen beachtet wird. Expertengruppen aus Japan, Dänemark, Russland und China inspizierten das Haus in der Zwischenzeit (Technologietransfer) Architekturbüro Wegmüller | Schwandenstr. 69 | CH-3657 Schwanden +41 33 251 27 17 | [email protected] | www.wegmueller-arch.ch SOL-ARCH² im Modell Mangabild aus japanischem Architekturführer Übersetzung: Wow –genau deswegen sind wir nach Interlaken gereist! Ja genau! Dieses Plusenergiehaus ist eine absolute Weltneuheit! Bewerbung um den Real Estate Award in der Kategorie Newcomer 2011 Die Firma ImmoCompass AG präsentiert: www.immodatacockpit.ch Die erste praxisnahe Immobilienplattform Alle wesentlichen Marktindikatoren auf einen Blick Adressscharfe, georeferenzierte Datenpunkte, schweizweit Konkrete Vergleichsobjekte 15. April 2011 1/4 2/4 Marktindikatoren auf einen Blick Die wichtigen Marktindikatoren auf einen Blick Angebot: 1.5 Mio. Inserate- und Neubaudaten (Baublatt) Nachfrage: Insertionsdauer, „time on market“ Preise: Mieten und Kaufpreise ImmoDataCockpit verarbeitet und präsentiert 1.5 Mio. Inseratedaten aus 12 relevanten Inserateplattformen. Sie greift auf eine Historie von 4 Jahren zurück - schweizweit. Die Plattform nutzt zusätzlich die Neubaudaten der Docu Media AG. Die Daten werden mittels modernster Computertechnik selektiert, doppelte Datensätze geflitert und jeder Datensatz wird plausibilisert. Über ein einfaches Abfragesystem werden die Daten ausgewählt und geographisch in Form einer Liste und Statistik dargestellt. Alles auf einen Blick. 3/4 Konkrete Vergleichsobjekte Einfache Benutzerführung: schnell zum Ziel Modulartiger Aufbau Intuitives Abfragesystem Excel- und PDF-Export Eine Benutzerführung, die Frau und Mann auf Anhieb verstehen und anwenden kann, von der Anmeldung über die Abfrage bis zum Export der Daten. Für Profis und Privatpersonen. Präsentationszugang / Login E-Mail: [email protected] Passwort: Jury2011 www.immodatacockpit.ch ImmoCompass AG Stauffacherstrasse 96 Postfach 8026 Zürich www.immocompass.ch Felix Thurnheer Geschäftsführer 043 322 17 79 4/4 Real Estate Award 2011 Bewerbung in der Kategorie Bewirtschaftung Wohnen mit Service ist die Antwort auf das zunehmende Bedürfnis engagierter Menschen nach mehr Wohnqualität und grösserem Wohlbefinden in urbanen Gebieten. Was im Ausland vielerorts bereits etabliert ist, erfreut sich auch in der Schweiz immer grösserer Beliebtheit. «James – Wohnen mit Service» ist ein innovatives Wohnkonzept des Schweizer Immobiliengeschäfts von UBS Global Asset Management. Mit «James» wird Wohnen neu interpretiert. In Zürich-Albisrieden entstand auf einem ehemaligen Industrieareal im 2007 die erste «James»-Wohnüberbauung. Lange bevor von der neuen Siedlung etwas zu sehen war, gab «James» bereits viel zu reden, «Wohnen mit Service» war das Schlagwort, mit dem für das ambitionierte Projekt erfolgreich geworben wurde. Alle rund 280 Wohnungen konnten – dank dieses neuartigen Marketing- und Servicekonzeptes – vor Bezugsbereitschaft vermietet werden. Und auch die Projekte in Zürich Albisrieden, Lausanne Beaulieu und Winterthur Rosenberg sind mit diesem Konzept sehr erfolgreich. Weitere Projekte sind geplant… «James» steht im Umfeld der Service-Wohnen-Anbieter für Innovation in jeder Hinsicht. Dabei wird Innovation konkret wie folgt verstanden und mit Fakten im Sinne von Reason Why’s untermauert: «James» ist der First-Mover der erste Anbieter in der Schweiz, das Original überhaupt «James» verfügt über eine innovative Marke Naming, Logo, Bildwelten, Vermarktungsideen «James» arbeitet mit modernen Marketing-Tools auf intelligente Weise neue Wege im Onlinemarketing. Siehe dazu auch www.james-winterthur.ch «James» ist das einzige Konzept, das bei allen Objekten einen 'James’ vor Ort hat. Die «James»-Projekte sind geprägt von zeitgemässer Architektur «James» verfügt über innovative Service-Leistungen und Produkte adaptierbar und zu erschwinglichen Preisen Service- und Dienstleistungsangebot Das Konzept «James – Wohnen mit Service» wurde den heutigen Lebensformen und Bedürfnissen angepasst. Dabei werden den technischen Möglichkeiten der modernen Kommunikation (Internet, E-Mail) wie dem Bedürfnis nach persönlichem direktem Kontakt (James ist physisch vor Ort) gleichermassen Rechnung getragen. So stehen den Bewohnerinnen und Bewohnern einer «James»-Überbauung immer ein Concierge und diverse im Mietpreis enthaltene Dienstleistungen zur Verfügung, wie der Empfang von Gästen, die Entgegennahme von Sendungen und Einkäufen oder die Reservation von Restaurants und Veranstaltungstickets. Zusätzlich sind umfassendere A-la-Carte-Dienstleistungen im Angebot, wie Wäscheservice, Wohnungsreinigung, das Giessen von Pflanzen, die Betreuung von Haustieren oder ein Ferienservice. Deshalb bietet «James» ergänzend zu den Basisleistungen eine ganze Palette von kostenpflichtigen Dienstleistungen an, die Ihnen viel Zeit sparen und den Alltag erleichtern. 1 «James» springt in die Lücke – und schafft begeisterte Mieter Die Zeit wird immer knapper und damit noch wertvoller. Wer geht nicht lieber ins Kino, als hinter dem Bügelbrett zu stehen und Wiederholungen am Fernsehen zu schauen? Wer trifft sich nicht lieber mit Freunden, als Staub zu saugen? Und wer überredet schon gerne Freunde oder Familie, um während den Ferien auf die Wohnung aufzupassen? «James» springt zuverlässig in die Lücke. So erledigen sich zwar nicht alle, aber viele Dinge, für die Sie manchmal weder Zeit noch Nerven haben. Praktisch auch, dass «James» vor Ort, über Telefon und Internet erreichbar ist. So können die Aufträge bequem auch vom Büro oder vom Ausland aus erteilt werden. Das Konzept «James – Wohnen mit Service» kann sich auch neuen, sich über Jahre verändernden Bedürfnissen der Bewohner anpassen. Es bietet somit für jedes Alter attraktive Lösungen. Irgendwie praktisch – oder? Neuartig in der Schweiz ist die Kombination von Concierge mit Wohnen. Mit «Concierge» wurde in Frankreich ursprünglich der Torhüter oder Pförtner einer Burg bezeichnet. Heute versteht man unter Concierge in erster Linie den französischen Hausmeister oder Hauswart eines Wohnhauses. Doch verbreiten sich vermehrt auch die Bezeichnungen Concierge-Service für eine intensive und gegebenenfalls persönliche Betreuung von Mietern oder Besuchern. Bekannt ist der Begriff auch aus der Luxushotellerie, wo die Aufgaben des Concierge weit über den üblichen Dienst eines Rezeptionisten hinausgehen. Er steht vollkommen im Dienste der anspruchsvollen Kundschaft. Die Wohnung erhält so einen hotelähnlichen Charakter. Hier knüpft auch das «James»-Konzept an. Die Mieter und Besucher einer «James»-Überbauung sollen gleich beim Betreten erkennen und erleben, dass sie hier ein differenzierteres Angebot als nur Wohnen erwartet. Anwendungsbeispiele überzeugen – auch in architektonischer Sicht Die Wohnung als Kernleistung ist essenziell und muss den Wohnbedürfnissen bezüglich Lage, Infrastruktur, Komfort und Ästhetik in hohem Masse genügen. Verschiedenste Konzepte und Ansätze werden zusammen kombiniert. Eine nutzenorientierte Architektur ist denn auch Grundlage, damit ein Servicekonzept wie «James» nachhaltig funktioniert. Sämtliche Wohnungen verfügen über Grundrisseigenschaften, die zu überraschenden Situation führen und sich individuellen Vorlieben spielend anpassen. Auch auf die Gestaltung der Eingangsräume, die als Auftakt zu den Treppenhäusern einen ersten Eindruck des Hauses vermitteln, wurde viel Sorgfalt verwendet. Die herausragende Architektur des Teams um den Zürcher Architekten Patrick Gmür überzeugt auf allen Ebenen und überrascht mit einer einmaligen Ausstrahlung. Letztlich wurde auch die Farbgestaltung ein wesentlicher Bestandteil der Architektur. Sie setzt gekonnt Akzente, schafft und verstärkt ganz gewollt einzelne Stimmungen und wirkt einfach gut. Geschmackvolle Bäder, schön gestaltete Vorräume und stilvolle Materialien verzaubern im Innern und unterstreichen den hochwertigen Eindruck. Es stehen über 40 verschiedene Grundrissvarianten zur Wahl. (Architekt: Patrick Gmür) 2 Neun Gebäude mit 114 Wohnungen bilden eine Überbauung auf einem Terrassengrundstück. Die Lage und Ausrichtung der Gebäude wurde so gewählt, um eine optimale Sonneneinstrahlung zu gewährleisten und damit zahlreichen Wohnungen mit Sicht auf den Genfersee zu bieten. Die Wohnungen bestehen aus 2- bis 5½-Zimmern und eignen sich somit sowohl für Alleinstehende als auch Familien. Die Überbauung besticht auch im Bereich der nachhaltigen Entwicklung. So wurden die Baukörper im Minergie®-Standard erstellt. Ausserdem wurde Recycling-Beton verwendet und die Einstellhalle ist mit Tageslicht durchflutet und natürlich belüftet. Zwei der neun Immobilien sind für Senioren oder Menschen mit eingeschränkter Bewegungsfreiheit geeignet. Dank der uneingeschränkten Konstruktion, die durch die Eliminierung architektonischer Hürden möglich wurde, und der angemessenen Dimensionierung der Örtlichkeiten und des vertikalen Transports, können Rollstuhlfahrer dort normal wohnen. Das architektonische Konzept beinhaltet einen rollstuhlgerechten Aufzug, abgeflachte Türschwellen, sanitäre Einrichtungen mit rutschfestem Boden und angepassten Duschwannen sowie behindertengerechte Armaturen und Küchen. (Architekten: B&W architecture sàrl und Atelier Cube SA) Am 1. Juni 2011 ist es soweit: Nach knapp zwei Jahren Bauzeit können die ersten Bewohner der neuen «James»-Überbauung in Winterthur am Rosenberg ihre Wohnungen beziehen. Die Wohnüberbauung «James – Winterthur Rosenberg» besteht aus vier Mehrfamilienhäusern mit einer gesamten Wohnfläche von 12 800 m2, welche im Minergie®-Standard erbaut wurden. Die 151 Wohnungen verfügen alle über einen Balkon mit Sicht auf die neuen Grünflächen. Sämtliche Wohnungen verfügen über Grundrisseigenschaften, die sich den individuellen Vorlieben spielend anpassen. Der Wohnungsmix der auf vier Gebäude mit je vier Stockwerken verteilten Wohnungen besteht aus sechs AtelierWohnungen, 52 2 ½-Zimmer-Wohnungen, 69 3 ½-Zimmer-Wohnungen und 24 4 ½-Zimmer-Wohnungen. Sie befinden sich unmittelbar über dem neuen Migros-Einkaufszentrum Rosenberg und sind mit einem Lift direkt damit verbunden. Zudem stehen den Bewohnern 170 Autoeinstellplätze zur Verfügung. Auch in der Gestaltung der Eingangsräume, die als Auftakt zu den Treppenhäusern einen ersten Eindruck des Hauses vermitteln, wurde viel Sorgfalt verwendet. Das hervorragende Gesamtkonzept der neuen Wohnüberbauung gewinnt mit der Integration des innovativen Wohnkonzeptes «James – Wohnen mit Service» an zusätzlicher Attraktivität. (Architekt: atelier ww) 3 Nachhaltigkeit Die Immobilienanlageprodukte von UBS Global Asset Management werden bis Mitte 2011 im Besitz von über 500 Wohnungen mit «James»-Service sein. Das Ziel des Schweizer Immobiliengeschäftes von UBS Global Asset Management ist es, in den grösseren Schweizer Städten weitere «James»-Wohnüberbauungen zu errichten. Das Konzept «James – Wohnen mit Service» kann auch neuen, sich über Jahre verändernden Bedürfnissen der Bewohner angepasst werden, da das Serviceangebot modular aufgebaut ist. Das Ökologische Konzept basiert auf den drei Elementen Wohnnutzung, integrierte GrundDimension dienstleistungen und zusätzlich verfügbare A-la-carte-Dienstleistungen. Im Rahmen der „Nachhaltigkeit“, so wie wir diese verstehen, kann «James» nebst dem verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen einen wesentlichen Ökonomische Soziokulturelle Dimension Dimension Beitrag für eine Immobilie leisten. Attraktives Wohnen kombiniert mit ServiceDienstleistungen zu erschwinglichen Preisen, können einer Liegenschaft eine eigene Note verleihen und so deren langfristige Attraktivität sicherstellen. Marketing Auch wenn diese neuere Form des Wohnungsangebotes noch einige Jahre ein Nischenprodukt bleiben dürfte, sorgen das zunehmende Interesse für Unterstützungs- und Service-Dienstleistungen sowie das allgemein gestiegene Bedürfnis nach Wohnqualität für eine zunehmende und nachhaltige Nachfrage. Das schweizer Original Positionierung Modern Innovativ Flexibel Markenpflege CI/CD-Manual Servicekonzept Homepage Werte Service Innovation Qualität Sicherheit «James – Wohnen mit Service» ist als Dachmarke gut etabliert und gilt als Original im Bereich „Wohnen mit Service“. Frühzeitig wurde denn auch «James» seitens UBS als eingetragene Wort- und Bildmarke geschützt. Den eigentlichen Servicebetrieb in der Liegenschaft vor Ort, wird jeweils von einem Betreiber übernommen. Um die Qualität und den einheitlichen Auftritt der Marke sicherstellen zu können wurde in Anlehnung an ein Franchising, ein detailliertes Servicekonzept und CI/CD-Manual erstellt. Erfahren Sie auf einem B(K)lick mehr über ein zukunftgerichtetes Wohnerlebnis: www.james.ch Aktuelle Erstvermietung unter www.james-winterthur.ch Kontakt: UBS Global Real Estate – Switzerland Patric Caillat Brunngässlein 12 4002 Basel 4 Real Estate Award 2011 Bewerbung in der Kategorie Bewirtschaftung Das VisiMove-Konzept schärft den Blick in der Immobilienwirtschaft Woran krankt die Immobilienwirtschaft am meisten? Sie vermietet, betreibt und verrechnet Gebäudeflächen- und auch -potenziale, die sie nur ungenau und ungenügend kennt. Wie gross ist das gemäss Mietvertrag 200 m2 grosse Mietobjekt in Tat und Wahrheit und nach welcher Methodik wurde die Mietfläche bestimmt? VisiMove weiss Antwort – und das auf einzigartige Weise einfach abruf- und bedienbar im Internet. Bewirtschaftung und Management der Bereitstellung von Immobilien finden vielfach zu grossen Teilen im eigentlichen Blindflug statt und orientieren sich an Bordinstrumenten mit operativen und strategischen Messwerten. Was aber, wenn diese Messwerte nicht stimmen oder zu ungenau sind? Hier setzt die VisiMove Flächenmanagement-Lösung an und schafft nicht nur Klarheit, sondern sie entdeckt in der Regel auch Mehrflächen und –potenziale und damit auch bedeutende Mehrerträge. Wer legt bei den Flächen - als dem gehandelten Gut in der Immobilienwirtschaft - die Hand dafür ins Feuer, dass die Flächen im Mietvertrag stimmen. Geht man bei einer erfahrungsgemäss konservativen Annahme davon aus, dass mehr als 10% der gewerblichen Mietobjekte aber auch von Wohnungen mehr als 5% Mehrfläche gegenüber dem Mietvertrag ausweisen, dann wird bewusst, wie viel Geld dieser Blindflug Eigentümer und Bewirtschaftung jährlich kosten resp. auf wie viel Mehrertrag bisher grosszügig verzichtet wurde. Das Lösungskonzept VisiMove räumt mit diesem Missstand und Relikt aus der Vergangenheit endgültig auf. Die Zeit der Zirka Flächen geht damit zu Ende. Aber die VisiMove-Lösung ist noch viel mehr. Sie ist nicht nur Messinstrumentarium für genaue Flächenmengen und –potenziale. Sie schafft dank Einsatz von modernster, einfach bedienbarer und überall nutzbarer Webtechnologie allen Beteiligten Zugang zu ein und denselben aktuellen Immobiliendaten und –auswertungen und unterstützt damit fast alle immobilienwirtschaftlichen Prozesse. Bild 1: Aktuelle Flächenpläne einfach abrufbar in vertrauter Internet-Umgebung 1 Real Estate Award 2011 Bewerbung in der Kategorie Bewirtschaftung Dank der geschaffenen Transparenz und dem raschen und jederzeitigen Zugriff auf alle relevanten Liegenschaftsdaten ermöglicht VisiMove erhebliche Zeit- und Effizienzgewinne und stellt die Daten- und Informationskontinuität langfristig sicher. Der erfolgreiche Beweis dafür wurde in den letzten Jahren bei zahlreichen namhaften Eigentümern wie Swisscanto, BVK Personalvorsorge des Kantons Zürich, Mobimo oder HIAG Immobilien erbracht. Innovation VisiMove Die Innovation der Leistung VisiMove und der damit erzeugten Mehrwerte und Kundennutzen basiert auf einem schlüsselfertigen Dienstleistungskonzept in Kombination mit der webbasierten, interaktiven Datenpattform oder –drehscheibe. Sie stellt so allen beteiligten Akteuren jederzeit und überall den Zugriff auf die richtigen, identischen und aktuellen Daten sicher. Dabei wird mit flexiblen und frei definierbaren Rollenmodellen den unterschiedlichen Sichtweisen und Bedürfnissen der diversen Anwendergruppen, wie Eigentümer, Mieter/Nutzer, Bewirtschafter, oder Facility Services einfach Rechnung getragen. Jeder Berechtigte kann jederzeit und überall, stationär oder mobil, im gewohnten Browserumfeld grafische und alphanumerische Immobiliendaten in unterschiedlicher Aggregation finden, analysieren und mutieren. Auf einen Nenner gebracht, die Nutzung von identischen Immobilien- und Flächendaten wird für alle zur einfach bedien- und nutzbaren Commodity. Und das Tolle daran, bei den Anwendern entstehen dabei keine zusätzlichen oder versteckten IT-Kosten in Form von HardwareBeschaffung oder Software-Betreuung und Updating. Der Service wird als ASP-Lösung (Application Software Providing) abonniert und steht dann einer unbegrenzten Anzahl User an 365 Tagen rund um die Uhr zur Verfügung. Es versteht sich von selbst, dass die anfängliche Erfassung und Einpflege der Daten ebenso integraler Bestandteil des umfassenden Leistungspakets VisiMove ist, wie die anschliessende Bereitstellung der Plattform und Pflege der Daten. Immer nach dem Motto: Kunden wollen Daten nutzen und nicht erfassen und pflegen. Aber wo liegt denn der messbare Mehrwert, wenn mit VisiMove das Immobilien-Blindflug Zeitalter der Vergangenheit angehört? Kundennutzen VisiMove Wie eingangs bereits aufskizziert, rückt mit VisiMove verstärkt - um nicht zu sagen endlich -, und so wie es in allen Wirtschaftsbranchen der Fall ist, das gehandelte Gut, nämlich die Flächen in Bezug auf Menge, Nutzung, Potenzial, etc., in den Fokus. Alle flächenrelevanten Analysen, Entscheide, Erträge und Kosten basieren damit nachweislich auf vorhandenen und korrekten Flächenmengen und –qualitäten. Handlungs- und Diskussionsvarianten werden einfacher erkannt, können besser und aussagekräftiger bewertet werden und führen zu sicheren und zielführenden Entscheidungen für alle Beteiligten. Ganz einfach darum, weil mit VisiMove einheitliche Immobilienflächen und –potenziale genau messbar werden und jederzeit und überall in wenigen Sekunden in bester Darstellungsqualität abgerufen und ausgewertet werden können. Dass dies ein enormer und messbarer Mehrwert ist, belegt die Erfahrung von vielen erfassten und bewirtschafteten Millionen Quadratmetern Gebäudeflächen in VisiMove. Der Soll/Ist-Vergleich bei den Mietflächen belegt, dass sich mit korrekten Flächen bisher unentdeckte und schlummernde Ertragspotenziale zu Mehrmieten wandeln. Darum ist VisiMove eine gute und nachhaltige Investition. Solche Mehrflächen würden ohne VisiMove auf immer und ewig unentdeckt und damit ertragslos bleiben. Mit dem eingangs in Aussicht gestellten jährlich wiederkehrenden Mehrertrag bei besagten 5-10% der Mietobjekte ist der Pay back von VisiMove bereits nach kurzer Zeit Tatsache. Es mache jeder selbst die Rechnung. 2 Real Estate Award 2011 Bewerbung in der Kategorie Bewirtschaftung Aber auch fast sämtliche Bewirtschaftungsprozesse werden nachweislich nicht nur qualitativ, sondern auch quantitativ und damit zeit- und kostensparend unterstützt. Auf der qualitativen Seite stehen mit Sicherheit die genannten komfortablen und eleganten Möglichkeiten des jederzeitigen Zugriffs auf wichtige Daten und Auswertungen in hoher und bisher nicht verfügbarer Form und Aussage. Dies steigert Qualität und Kompetenz der Bewirtschaftungsprozesse und der daran beteiligten Leistungserbringer deutlich und führt zu besseren Resultaten und Erfolgen. Als weitere Innovation lassen sich die Objekte mit den genauen und aktuellen GrundrisBild 2: Räumliche Darstellung von Mietobjekten oder auch sen im VisiMove mit attraktiven Leerständen in 3D Zusatzfunktionen dynamisch mit den gängigen Internet Vermietungsportalen wie Homegate oder Immo Scout verlinken. Mit dieser Professionalität von Information, Darstellung, Interaktivität und Technologie lassen sich die Erfolge bei der Vermietung messbar steigern. Bild 3: Dynamische Einbindung von VisiMove in Internet-Vermietung (Bsp. Homegate) 3 Real Estate Award 2011 Bewerbung in der Kategorie Bewirtschaftung Mit VisiMove wird sowohl bewirtschaftungs- und auch eigentümerseitig die Datenkontinuität und –qualität in einheitlicher und personenunabhängiger Art langfristig gesichert. Und dank Historisierung aller Daten, kann jederzeit auch auf Nutzungs- und Vermietungssituation der Vergangenheit zugegriffen oder auch die Zukunft geplant und simuliert werden. Diese Argumente erweisen sich gerade bei Mitarbeiterwechseln in der Bewirtschaftung als auch bei der Neubeauftragung von Bewirtschaftungsfirmen von grossem Vorteil. Informationen und Wissen gehen nicht verloren, sondern stehen so in stringenter und nachvollziehbarer Qualität neuen Mitarbeitenden ab erstem Tag in vollem Umfang zur Verfügung. Einarbeitungszeiten werden damit bei durchgängig hoher Bewirtschaftungsqualität auf ein Minimum verkürzt. Auf einen Nenner gebracht, der einfache, schnelle und umfassende VisiMove Datenzugriff führt zu grossem Zeitgewinn für alle immobilienbezogenen Aufgaben bei gleichzeitig in jeder Hinsicht besserer Qualität der Resultate. Bewirtschafter, die einmal mit VisiMove gearbeitet haben, wollen in der Regel den Nutzen dieser Lösung – oder wie im Titel den scharfen Immobilienblick - in ihrer täglichen Arbeit nicht mehr missen. Technologie als Innovationstreiber Der mit der Innovation VisiMove generierte grosse Nutzen ist zu einem bedeutenden Teil technologiegetrieben und wurde dank Einsatz modernster interaktiver Webtechnologien möglich. Die Anwendung identischer und bewährter Technologien, wie sie das tägliche Leben mit online Shopping, Google maps, Routenplanern, SBB Fahrplan, Facebook etc. rasant verändern und vereinfachen, machen dies möglich. Resultate davon sind all die Vorteile, wie wir sie generell bei der ständig wachsenden Nutzung des Internets so schätzen, und die vor wenigen Jahren noch Utopie waren. Die webbasierte Lösung VisiMove vereint in sich all die Vorteile und Möglichkeiten dieser Technologie. Sie brilliert in vertrauter und weitgehend selbsterklärender Internet Browser Umgebung und mit überzeugenden interaktiven Darstellungs-, Auswertungs-, Eingabe- und Mutationsmöglichkeiten. Es versteht sich von selbst, dass dabei der Datenaustausch mit den bestehenden Anwendungen für Bewirtschaftung und Portfoliomanagement und damit einheitlicher Datenbestand sichergestellt wird. In wenigen Sekunden werden redundanzfrei aktuelle Immobilien- und Flächendaten grafisch und alphanumerisch ausgewertet. Vorbei sind mit VisiMove die Zeiten, wo frühere, so genannte CAFM Instrumente nur durch Spezialisten bedienbar, fast unerschwinglich, vielfach ohne messbaren Nutzen und darum mit schlecht gepflegten nicht aktuellen Daten kaum genutzt wurden. Mit VisiMove wird Flächenmanagement zur integrierten Standardanwendung, die allen Interessierten, jederzeit, intuitiv bedienbar und auf Knopfdruck zur Verfügung steht. Enthaltene Kommunikations- und Chat-Funktionalitäten unterstützen wirkungsvoll und in real time Workflows bei Bewirtschaftung, Vermietung oder Variantenentwicklung. Intelligente Navigationsmethoden stellen ergonomisch das Finden, Auswerten und Verändern der gesuchten Daten mit wenigen Mausklicks sicher. Die Immobilienwirtschaft wird damit transparent und messbar bis zum letzten Archivraum und Kellerabteil. VisiMove wird in der Immobilienwirtschaft noch viel bewegen und bewirken. Man darf gespannt sein. 4 ECAS AG European Construction Advisory Services Bauökonomie P.O. Box 258 Lohwisstrasse 46 8123 Ebmatingen Zürich, Switzerland Projektmanagement Lebenszykluskosten Tel. ++41 44 9821030 Fax ++41 44 9821037 E-Mail [email protected] http://www.ecas.ch Immoinfo24.ch – Real Estate Award 2011 Kategorie Bewirtschaftung – Beitrag ECAS AG ecas benchmarks © – wie man mit Benchmarks die Wirtschaftlichkeit eines Bauobjektes fördert Ausgangslage: Ein stabiles Bauobjekt steht auf einem guten Fundament. Die erfolgreiche Bewirtschaftung eines Gebäudes ist ebenfalls bereits bei der Erstellung des Gebäudes gut zu fundieren. Bei einem Menschen ist es die Erziehung und die Ausbildung, die zu einem langen und erfolgreichen Leben führen; bei einem Bauobjekt die Konstruktion und der Unterhalt. Mit ecas benchmarks © (seit Dezember 2010 auf dem CH-Immobilienmarkt) kann man eine wirtschaftliche und nachhaltige Konstruktion evaluieren und somit ein i.d. Zusammenhang optimal konfiguriertes Immobilienprojekt lancieren. Für diesen Real Estate Award 2011 Beitrag wird den ecas benchmarks © folgende Frage gestellt: Kann man im 2011 im Kanton Zürich einen grösseren Wohnblock auf nachhaltige und wirtschaftliche Basis für weniger als CHF 1’950/m2 Geschossfläche (nach SIA 416) realisieren? Und wenn ja - zu welchen Bedingungen? Annahmen: Für diese Aufgabe wurden folgende Annahmen getroffen: a) für den Landkauf wurde ein guter Marktpreis erreicht, was vom Standort her eine beinahe Vollvermietung verspricht – hier gehen wir nicht auf Standortfragen ein, da andere bereits existierende Datenbanken genügend Entscheidungsgrundlagen dazu liefern b) es werden keine unverhältnismässigen Aufwendungen für Abbruch, Entsorgung, Spezialfundamente und Umgebungsarbeiten erwartet c) eine Minergie-P Zertifizierung wird gewünscht. Methodik: 1. Als 1. Schritt werden die Erstellungskosten mittels ecas benchmarks © optimiert. 2. Als 2. Schritt werden die Lebenszykluskosten (LzK) von alternativen Lösungsansätzen für die wichtigsten Teilelemente mittels ecas benchmarks © LzK verglichen. 3. Als 3. Schritt werden die ökologischen Auswirkungen der gleichen Teilelement-Optionen mittels UBP (Umweltbelastungspunkte) des BAFU (Bundesamt für Umwelt) evaluiert. ecas benchmarks © 2010 Transparentes Kosten-Benchmarking für Bauprojekte ECAS AG European Construction Advisory Services 2 Beispiel eines 1. Schrittes – die Ermittlung der Erstellungskosten Kann man im Kanton Zürich im 2011 ein grösseres Mietwohnbauobjekt in Minergie „P“ für weniger als CHF 1’950/m2 Geschossfläche realisieren? Ja, sofern folgende gebäudegeometrischen Faktoren sowie Makrokennwerte nicht überschritten werden. Formquotient Quotienten Gebäudegrundfläche/Geschossfläche (SIA 416) Geschosszahlabhängig Aussenwandfläche/Geschossfläche (SIA 416) 0.56 Dachfläche/Geschossfläche (SIA 416) Geschosszahlabhängig (Dachfläche+Aussenwandfläche)/Geschossfläche (SIA 416) Geschosszahlabhängig Thermische Gebäudehüllfläche/Energiebezugsfläche (SIA 380/1) Geschosszahlabhängig Fensterfläche/Fassendenfläche (ohne UG) 0.30 Gebäudevolumen (SIA 416)/Geschossfläche (SIA 416) 2.88 Gebäudekosten (Makroelemente) Kennwerte in CHF MA Rohbau Gebäude bis OK Bodenplatte 405.00 pro m2 Gebäudegrundfläche MB Aussenwände 500.00 pro m2 Aussenwandfläche MC Dächer 410.00 pro m2 Dachfläche MD Übriger Rohbau 275.00 pro m2 Geschossfläche ME Haustechnik 500.00 pro m2 Geschossfläche MF Ausbau 320.00 pro m2 Geschossfläche 1'948.28 pro m2 Geschossfläche Gebäudekosten Geschossfläche (MA bis MF+Honorare+MWSt) Gebäudekosten Volumen (MA bis MF+Honorare+MWSt) 690.46 Honorare pro m3 Gebäudevolumen Prozent Honoraranteil (MA bis MF) 15.0% Zusätzlich zu berücksichtigende Kosten In Prozent der Anlagekosten B Bauvorbereitung 3-7% T Umgebung 3-5% V Nebenkosten 4-8% Preisstand 2011 Die Grundstückskosten inkl. allfälliger Altlastenentsorgungen sind ausgeschlossen. Die Makrokennwerte: Die Makroelementmethode ist die einfachste Methode, um die Gebäudekosten in einem sehr frühen Projektstand, auf auch für Laien verständliche Weise, zu schätzen. Die Makroelemente erlauben auch eine einfache Steuerung der geschätzten Kosten und gewählten Standards während der gesamten Planungsphase. Um CHF 1’950/m2 nicht zu überschreiten, sind die Makrokennwerte sehr niedrig anzusetzen. Die wichtigsten Auswirkungen sind, dass wohl ausser einer Kompaktfassade keine Alternative in Frage kommt und der Ausbau bewusst einfach zu halten ist. Die Grafik auf der folgenden Seite zeigt deutlich die beiden gewichtigsten Makroelemente eines Minergie-P-Gebäudes. Während ME (Haustechnik) grösstenteils durch die Vorgaben des Labels gegeben und weniger beeinflussbar sind, liegt in MB (Aussenwände), wie bereits erläutert, das grösste Potenzial. ecas benchmarks © 2010 Transparentes Kosten-Benchmarking für Bauprojekte ECAS AG European Construction Advisory Services 3 Gebäudekosten (Makroelemente) 600.00 500.00 400.00 300.00 Makroelemente 200.00 100.00 0.00 MA MB MC MD ME MF Die Gebäudegeometrie: Vor allem die Kompaktheit 1 (Aussenwandfläche/Geschossfläche) hat grosse Auswirkungen auf die Erstellungskosten, da die Fassade stets eines der teuersten Elemente von Gebäuden darstellt. Der in der Tabelle vorgegebene maximale Faktor von 0.56 kann nur mit grösseren Objekten erzielt werden. Gerade Minergie-P verlangt eine stark erhöhte Wärmedämmung für das Mauerwerk, wie auch für die Fenster, was unweigerlich zu höheren Kosten der Fassade führt. Daher ist der Anteil von Aussenwänden bezogen zur Geschossfläche auf das absolute Minimum zu beschränken. Die Kompaktheit 2 (Aussenwandfläche+Dachfläche)/Geschossfläche) ist etwas schwieriger, da sie von der Anzahl Geschossen abhängig ist. Je mehr Geschosse ein Gebäude hat, desto tiefer der Wert, da der Anteil des Daches immer kleiner wird. Bei 4- bis 5-geschossigen Gebäuden sollten die Werte zwischen 0.65 bis 0.85 liegen. Formquotient Kompaktheit 1 Kompaktheit 2 Aussenwandfläche/Geschossfläche (Aussenwandfläche+Dachfläche)/Geschossfläche Min. 0.40 0.65 Max. 0.56 0.85 1.00 0.90 0.80 0.70 0.60 0.50 0.40 0.30 0.20 0.10 0.00 Kompaktheit 1 Kompaktheit 2 Die Voluminosität (Gebäudevolumen/Geschossfläche) hat direkte Auswirkungen auf die Kosten pro m2 Geschossfläche. Die Geschossfläche bleibt unverändert, unabhängig von der Wandhöhe. Daher bedeuten hohe Räume automatisch mehr Kosten pro m2. Die höheren Anforderungen des Minergie-P führen zu dickeren Deckenstärken. Daher wird eine lichte Raumhöhe kaum über dem Minimum von 240cm realisierbar sein, um eine Kostenlimite von CHF 1’950/m2 Geschossfläche einhalten zu können. ecas benchmarks © 2010 Transparentes Kosten-Benchmarking für Bauprojekte ECAS AG European Construction Advisory Services 4 Beispiel eines 2. Schrittes – die Lebenszykluskosten (LzK) von alternativen Lösungsansätzen für die wichtigsten Teilelemente werden mittels ecas benchmarks © LzK verglichen Für eine solche Überbauung wäre (mindestens über 30 Jahre betrachtet) eine Kompaktfassade wahrscheinlich die wirtschaftlichste Lösung für das Teilelement Fassade aber ist sie auch die ökologischste? Zuerst als Beispiel ein Vergleich der geschätzten LzK einer Kompaktfassade mit denjenigen einer Holzbaufassade: Kompaktfassade Einheitspreis Lebenszykluskosten Holzbaufassade Einheitspreis Erstellungskosten Planungshonorare Total nach 30 Jahren 290.21 CHF/m2 43.53 CHF/m2 795.85 CHF/m2 396.22 CHF/m2 59.43 CHF/m2 992.17 CHF/m2 Total nach 60 Jahren 1'760.66 CHF/m2 1'558.69 CHF/m2 In den Lebenszykluskosten wurden erwartete Kosten für Unterhalt/Reparatur und Abbruch während und nach der gewählten Lebenszyklusdauer sowie die Finanzierung (mit 3.5%) eingerechnet. Also, eine Bauherrschaft, die für 30 Jahre baut, wählt eher die Kompaktfassade; eine längerfristig denkende Bauherrschaft überlegt sich jedoch die Möglichkeit einer Holzfassade. Beispiel eines 3. Schrittes – die ökologischen Auswirkungen der gleichen Teilelement-Optionen werden mittels UBP (Umweltbelastungspunkte) des BAFU evaluiert. Holzbaufassade Konstruktion Detail Kompaktfassade Holzständerwand, Wärmedämmung zwischenliegend, Fichtenverkleidung Glaswolle 240 mm Lambda 0.032 W/mK U-Wert (W/m2 K) 0.12 50 Lebenszyklus (a) Umweltbelastungspunkte Lebenszyklus Pkt. / m2 a 1'094.44 Konstruktion Detail Einschalenmauerwerk, Wärmedämmung aussen, verputzt Polystyrol (EPS) 240mm Lambda 0.031 W/mK U-Wert (W/m2 K) 0.12 50 Lebenszyklus (a) Umweltbelastungspunkte Lebenszyklus Pkt. / m2 a 1'956.24 Primärenergie Lebenszyklus MJ / m2 a 29.07 Primärenergie Lebenszyklus MJ / m2 a 38.24 Graue Energie Lebenszyklus MJ / m2 a 10.85 Graue Energie Lebenszyklus MJ / m2 a 36.56 0.41 Treibhauseffekt (GWP 100a) Lebenszyklus kg / m2 a 2.25 Treibhauseffekt (GWP 100a) Lebenszyklus kg / m2 a Die Daten basieren u.a. auf Angaben des Bauteilkatalogs „U -Wert-Berechnung und Bauteilekatalog Neubauten“ sowie „Ökobilanzdaten im Baubereich" gemäss KBOB/eco-bau Empfehlung 2009/1. In den uns zur Verfügung stehenden 4 Seiten war leider nicht genügend Platz, um weitere Teilelementvergleiche zu evaluieren. Ebmatingen, 13. April 2011 ecas benchmarks © 2010 Transparentes Kosten-Benchmarking für Bauprojekte Real Estate Award 2011 Bewerbung in der Kategorie Vermarktung Studentenwohnen Winterthur Ausgangslage Seit Jahren werden zahlreiche neue Studiengänge in Winterthur angeboten, wodurch auch immer mehr Studenten in die Eulachstadt ziehen. Doch Wohnungen für Studenten sind immer rar. Wer Student ist, muss lange nach einer Wohnung suchen. Oft bilden sich Wohngemeinschaften in normalen Wohnüberbauungen. Den Vorstellungen der Studenten ist man damit jedoch nur selten gerecht geworden. Die lange Wohnungssuche sollte vorerst ein Ende haben. An der Unteren Briggerstrasse 31 in Winterthur realisierte die Swiss Life AG als Eigentümerin ein neues Wohnhaus mit insgesamt 105 Studentenzimmern. Als Bezugstermin war der Studienbeginn vom 1. September 2010 geplant. Die Liegenschaft soll als attraktive Wohnmöglichkeit für Studenten genutzt werden. Um ein Zimmer mieten zu können, muss der Interessent oder die Interessentin immatrikuliert sein. Mit einem monatlichen Mietpreis ab 550 Franken sind die Kosten für ein Studentenzimmer dem in der Regel eher tiefen Studentenbudget gerecht. Vermietung Eigentümer Architekt Webdesign / Grafiker Projekt Der Neubau umfasst insgesamt 105 neue Studentenzimmer, die als Einzelzimmer genutzt werden. Die Zimmer sind vollständig möbliert mit Bett und Matratze, Schrank, Schreibtisch, Stuhl sowie Lavabo. Je zwei Zimmer teilen sich eine Nasszelle mit Dusche und Toilette. Auf verschiedenen Etagen befinden sich drei moderne Gemeinschaftsküchen. Die sind praktisch eingerichtet mit Geschirr und weiteren Kochutensilien. Jeder Student hat ein eigenes abschliessbares Kühlschrankfach. Zwei Loungebereiche, ausgestattet mit bequemen Sitzgelegenheiten, Fernseher und Bar, sind auf zwei Etagen verteilt. Er bietet den Studenten ausserhalb der eigenen vier Wände zusätzlich eine grossräumige und komfortable Gemeinschaftszone. Ebenfalls im Haus befinden sich drei Mehrzweckräume. Die Räume sind schallisoliert und eignen sich als Musikzimmer oder Übungsraum. Die grosse Dachterrasse und der Innenhof sind mit Sitzmöglichkeiten ausgestattet und bieten den Studenten einen attraktiven Aussenraum. Um Wäsche zu waschen und Zimmer zu putzen, stehen den Studenten eine grosse Waschküche sowie drei Putzstationen mit Reinigungsmaterial und Staubersauger zur Verfügung. Grundkonzept Vermarktung Für das Vermarktungsteam der Livit AG ist das Projekt Studentenwohnungen eine grosse Herausforderung gewesen. Das Projekt unterscheidet sich deutlich von anderen Wohnprojekten. Als wir an Studenten und ihre ersten Wohnung dachten, ist uns die Zügelkiste aus Karton eingefallen. Eine Kartonschachtel, wo die persönlichen Utensilien eines Studenten Platz finden, und ebenfalls einen Neuanfang symbolisiert. Die Kartonschachtel wurde als Thema in alle Kommunikationsmassnahmen eingebracht. Die Flyer und Werbeplakate haben wir aus Karton produzieren lassen. Das Logo selbst stellt eine Zügelkiste dar. Die Website ist als offene Kartonschachtel gestaltet. Die Website war und ist der zentralste Punkt der Vermarktung und Wiedervermietung. Da wir auf eine herkömmliche Vermietungsdokumentation verzichtet haben und nur mit den Kartonflyer arbeiteten, hat man alle näheren Informationen auf der Website gefunden: www.studentenwohnen.ch Kommunikationsmassnahmen Guerilla-Marketing Am Bahnhof Winterthur und an den Hochschulen haben wir über 2000 Kartonflyer an Velos befestigt. Kontakt mit Hochschulen Wir haben unser Projekt mehreren Schulleitungen persönlich vorgestellt. Auf Anschlagbrettern haben wir Kartonplakaten aufhängen dürfen und in den Schulklassen Flyer verteilt. Internet Auf diversen Studentenforen haben wir unsere Website verlinkt oder Blogs geschrieben. Auf Facebook und Twitter haben wir eine Gruppe für Studentenwohnen gegründet. Feine Glace An einem warmen Sommertag nach Schulschluss warteten wir mit Vanille-, Schokoladen- und Erdbeerglace auf die Studenten. Wir haben dafür ein Glacevelo gemietet und sind mit diesem über den Campus gefahren. Unsere bekannten Flyer haben wir direkt an die Eisbechern befestigt. Pizzaplausch Im Sommer 2010 haben wir alle zukünftigen Bewohner und Interessenten des Studentenwohnens zu einem gemeinsamen Pizzaessen eingeladen. Der Anlass fand im Wohnheim statt. Vermietungserfolg Auf November 2010 waren alle 105 Studentenzimmer termingerecht vermietet. Insgesamt hatten wir 150 Interessentenanfragen. Die meisten Interessenten konnten wir auf unsere Werbeaktionen an den Hochschulen gewinnen. Studenten aus der ganzen Welt, sei es aus Frankreich oder Australien, fanden ein neues Zuhause in unserem Studentenwohnhaus. Das Alter der Mieter liegt zwischen 19 und 25 Jahren. Zukunft / Bewirtschaftung Seit dem Bezug des Studentenwohnens ist ein halbes Jahr vergangen und die Mieter haben sich gut eingelebt. Der Bewirtschaftungsaufwand des Gebäudes ist sehr gross. Ein Hauswart betreut täglich die Liegenschaft vor Ort und sorgt für Ordnung und die Einhaltung der Hausordnung. Es ist absehbar, dass es einen grossen Mieterwechsel geben wird, da die meisten Studenten durchschnittlich für 2 Semester ein Zimmer mieten. Für die Wiedervermietung der Zimmer ist daher vor allem die Aufrechterhaltung der guten Kontakte zu den Schulen wichtig Die Livit AG hat durch eine innovative und zielgruppengerechte Vermarktung des Studentenwohnens die Vorgaben des Eigentümers erfolgreich umgesetzt. Real Estate Award 2011 Bewerbung in der Kategorie Vermarktung max und liz innovative Vermarktung von zwei Immobilienprojekten 01 Ausgangslage Lage Eine Industriebrache in Winterthur ist der Schauplatz. Weit weg vom Zentrum, umgeben von Industrie und Gewerbe soll ein neues Quartier entstehen und das öde Industrieland in ein aufstrebendes und belebtes Quartier verwandeln. Neben der Brache befindet sich der Eulachpark, der für verschiedenste Freizeitbeschäftigungen Raum bietet. Noch gleicht der Park mit seinen jungen Bäumen eher einer grossen gepflegten Wiese und weniger einem richtigen Park. Bauprojekt Nr. 1 Dieses Bauprojekt wird von der Helvetia Versicherungen realisiert und finanziert. Es besteht aus einem Altbau, dessen Fassade geschützt ist und einem direkt daran anschliessenden Neubau. Die Überbauung ist ein langes Rechteck, in dessen Mitte sich der Innenhof befindet. Geplante Fertigstellung der 142 Wohnungen und Gewerbeflächen ist Herbst 2011. e oj Pr kt .2 Nr e oj r P Bauprojekt Nr. 2 Dieses Projekt befindet sich direkt neben dem Projekt Nr. 1 und grenzt an den Eulachpark. Als Investor fungiert die Schweizerische Mobiliar. Auch bei diesem Projekt gibt es einen markanten Altbau, bestehend aus einem neunstöckige Turm, dessen Fassade ebenfalls geschützt ist. Geplante Fertigstellung der 131 Wohnungen und Gewerbeflächen ist Herbst 2011. ek oj r P k 1 r. N t 2 r. N t e oj r P k 1 r. N t Real Estate Award 2011 Bewerbung in der Kategorie Vermarktung max und liz innovative Vermarktung von zwei Immobilienprojekten 02 Herausforderung Die Herausforderung bei der Vermarktung besteht aus verschiedenen Aspekten, die Wichtigsten sind: • identitätsloses Umfeld • unattraktive Wohngegend • Park wird noch wenig genutzt • gleichzeitige Fertigstellung von zwei grossen Wohnkomplexen birgt die Gefahr von Überangebot • eine grosse Überbauung wirkt unpersönlich • weit weg vom Zentrum Winterthur • mittelmässige Anbindung an den öffentlichen Verkehr 03 Vision und Strategie Für eine attraktive Vermarktung dieser Wohnungen musste eine innovative Strategie gefunden werden. Die wichtigsten Kernelemente dieser Strategie sind: • Synergien anstelle von Konkurrenz: Vermarktung beider Projekte zusammen, gemeinsamer Auftritt nach aussen. • nicht nur irgendein Branding, sondern ein persönliches Gesicht. Die Interessenten müssen sich mit der Ü berbauung identifizieren können. Der Brand muss eine eigene Identität besitzen. • Nicht nur die Überbauung wird vermarktet, sondern das ganze Quartier und die Wohngegend. Das Umfeld muss lebendig, vielfältig und farbig daherkommen und lebens- und liebenswert erscheinen. INNOVATION DURCH SYNERGIEN GEMEINSAME VERMARKTUNG ANSTELLE VON KONKURRENZ PIONIERGEIST DURCH NEUE VERMARKTUNGSKANÄLE ÜBER SOCIAL MEDIA EINZIGARTIG IN DER SCHWEIZER IMMOBILIENBRANCHE IST DIE VERMARKTUNG MITTELS VIRTUELLEM KONTAKT MIT MAX UND LIZ Real Estate Award 2011 Bewerbung in der Kategorie Vermarktung max und liz innovative Vermarktung von zwei Immobilienprojekten 04 Umsetzung Die Umsetzung der Strategie sieht wie folgt aus: • Gemeinsamer Auftritt, Synergien nutzen: Die beiden Bauprojekte & treten als max und liz in Erscheinung. • Personifizierter Auftritt: max und liz ist nicht nur ein Brand, sondern reelle Personen, welche die Bauprojekte repräsentieren. • Vermarktung mittels Social Media Marketing ergänzt die crossmediale Vermarktung. • Das erste Immobilienprojekt in der Schweiz, das personalisiert auf Facebook auftritt: Die Interessierten können mit max und liz in einen Dialog treten, News austauschen, sich über das Quartier und die Überbauung unterhalten. • Die beiden Webpages der Projekte www.max-wohnen.ch und www.liz-wohnen.ch sind die Anlaufstelle für Interessierte. Von dort können sie direkt auf Facebook weiter oder sich über die Wohnungen, den Bau und das Quartier erkundigen. max ist nicht nur mit Facebook verlinkt, sondern auch mit liz und umgekehrt. • Lifestyle Broschüre: Die Broschüre kommt wie ein trendiges Lifestyle-Magazin daher. Sie soll Energie, Lebendigkeit und Lebensfreude vermitteln. & Real Estate Award 2011 Bewerbung in der Kategorie Vermarktung max und liz innovative Vermarktung von zwei Immobilienprojekten 05 Erfolg Reaktionen max und liz werden von den Interessenten hervorragend aufgenommen. Auf Facebook verzeichnen die beiden bereits je schon über 280 Facebook-Freunde. Es werden Themen rund ums Wohnen diskutiert, Anlässe in der Umgebung vorgestellt und Grundrisse gezeigt. Präsenz Die Winterthurer und Winterthurerinnen sind auf die Vermarktung aufmerksam geworden. Es gab und gibt viele Reaktionen, vor allem auf den Facebook Auftritt. Die lokalen Medien in Winterthur, insbesondere die Presse und ein lokaler Radiosender, berichten über den Auftritt bei Facebook. Vermarktungserfolg Die Zahlen sprechen für sich: liz ist sechs Monate vor Bezug zu 50% vermietet. Bei max sind rund 40% der Wohnungen weg. Zukunft max und liz haben sich verliebt. Sie sind das berühmteste Liebespaar von Winterthur. Im Sommer wird es Events mit max und liz zusammen geben. Möchten auch Sie max und liz kennen lernen… Eine Zusammenarbeit von: Real Estate Award 2011 Bewerbung in der Kategorie Vermarktung 4-Generations.ch Story Das generationenübergreifende Wohnen für verschiedene Nutzergruppen in unterschiedlichen Lebensphase ist der Kerngedanke. Dieser aus der ursprünglichen Dorfgemeinschaft übernommene Ansatz ist nicht neu, sondern lediglich neu aufgenommen worden. Die Vorteile einer solchen Gemeinschaft sind ebenso einleuchtend wie einfach erklärbar. Der in der Vergangenheit immer mehr verdrängte ‚soziale Zusammenhalt’ nimmt in einer zunehmend von Unsicherheit geprägten Welt wieder an Bedeutung zu. In einem Umfeld, in dem Bewohner sich wohl fühlen und das soziale Gefüge stimmt, haben die Nutzer eine langfristige Optik. Dies führt dazu, dass sie auch bei veränderten Wohnbedürfnissen in der Überbauung bleiben wollen und aufgrund des generationengerechten Angebotes auch können. Ein weiterer Vorteil ist, dass sich die positive Wohnkultur herumspricht und so eine dauernde Grundnachfrage sicherstellt. Positionierungsstrategie Der Fokus in der Positionierung wird auf eine Life Cicle-Betrachtung der Nutzer gelegt, was eine nachhaltige Betrachtungsweise ermöglicht und so auch eine breite und trotzdem in sich konsistente Zielgruppenansprache ermöglicht. Die Grundidee ist dabei das Anbieten von verschiedenen Wohnmöglichkeiten für unterschiedliche Generationen. Beginnend beim jungen Paar über die Familie mit Kindern zum unternehmungslustigen Ehepaar (wieder ohne Kinder) bis hin zu alten Menschen, soll eine durchgängige und dadurch sozial verankerte Wohnsituation geschaffen werden. Durch die Möglichkeit, innerhalb des bekannten Umfeldes die Wohnsituation den sich verändernden Bedürfnissen anpassen zu können, wird eine Art Gemeinschaft mit einem erhöhten Zusammenhalt geschaffen. Diese sozial geprägte Wohnkultur, führt zu einem generationenübergreifenden Miteinander, welches mit einer Dorfgemeinschaft der früheren Zeit verglichen werden kann. Die Hauptbotschaft ist dabei, dass man sein ganzes Leben im gleichen Umfeld verbringen kann und trotzdem die Möglichkeit hat, die individuelle Wohnsituation den sich im Laufe der Zeit verändernden Bedürfnissen anpassen zu können. Die Positionierung und Verankerung erfolgt über ein für die verschiedenen Nutzergruppen anwendbares Symbol, welches in der Kommunikation wie auch der Nutzung die Durchgängigkeit gewährleistet und auch eine Art Drehscheibenfunktion wahrnimmt. Bezugnehmend auf die oben erwähnte ‚Dorfgemeinschaft’ haben wir als Symbol einen Baum (Eiche) gewählt, welcher früher auf dem Dorfplatz stand und den Treffpunkt sowie Versammlungsplatz darstellte. Ein weiterer Vorteil bzw. Nebeneffekt ist, dass mit dem Baum-Symbol auch der wichtige ökologische Aspekt transferiert werden kann. Dies unterstützt die Qualität des Wohnens und die Akzeptanz bei modernen Mietern ganz grundsätzlich. Label Wir können uns sehr gut vorstellen, dass diese Wohnform ein breiter abgestütztes Bedürfnis darstellt und die Nachfrage auch in anderen Regionen vorhanden ist. Basierend auf diesen Überlegungen haben wir eine Art ‚Label’ in Form eines Stempels kreiert, welcher projektübergreifend Anwendung finden kann. Dieser Stempel ‚Generation proofed oder Generationen geprüft’ wird ausschliesslich an Wohnprojekte verliehen, welche sich für das generationenübergreifende Wohnen eignen. Mit diesem Label kann eine eigenständige Positionierung erreicht und auch für den Investoren neues Potenzial geschaffen werden. Die Abgrenzung zur Konkurrenz ist für den potenziellen Mieter einfach erkennbar und ermöglicht eine gute und klare Kommunikation. Zielgruppen Der Ansatz des generationenübergreifenden Wohnens hat den Vorteil, dass 4 verschiedene Generationen oder Zielgruppen angesprochen werden können. Die Life Cicle-Betrachtung kann dabei folgendermassen definiert werden: JUNGES PAAR FAMILIE MIT KINDER(N) ALTE MENSCHEN EHEPAAR NACH KINDER(N) Projektvorgaben + Objektmix Basierend auf dem Ansatz des generationenübergreifenden Wohnens sowie den obenstehend aufgeführten Zielgruppen, empfiehlt sich folgender Objektmix: Objektmix: • 10 % • 20 % • 30 % • 25 % • 15 % 1- bis 1 ½-Zimmer-Wohnungen 2- bis 2 ½-Zimmer-Wohnungen 3- bis 3 ½-Zimmer-Wohnungen 4- bis 4 ½-Zimmer-Wohnungen 5- bis 6 ½-Zimmer-Wohnungen 1- bis 1 ½Zi-Whg. Miete Alte Menschen 2- bis 2 ½Zi-Whg. Alte Menschen Junge Paare Ehepaare (o. K.) 3- bis 3 ½Zi-Whg. Alte Menschen Junge Paare Ehepaare (o. K.) 50 % 40 % 4 bis 4 ½Zi-Whg. Junge Paare Ehepaare (o.K.) Familien 5 bis 5 ½-ZiWhg. Familien 6- bis 6 ½Zi-Whg. Familien Anteil 10 % 20 % 30 % 25 % 10 % 5% Infrastrukturen Um das Wohnkonzept umsetzen und die angestrebte Wohnkultur erreichen zu können, ist es entscheidend, einige Infrastrukturen und zentrale Aspekte zu berücksichtigen: Bewerbung Real Estate Award 2011 Seite - 2 - Vermarktung ‚4-Generations.ch Pavillon Diese Baute stellt die zentrale Plattform dar, welche den sozialen Austausch ermöglicht und dabei so flexibel gestaltet ist, dass die verschiedenen Nutzergruppen sich vermischen können, aber nicht müssen. Die Nutzungen gehen dabei von Cafeteria über Gemeinschaftsräume bis hin zu einer Kinderkrippe. Um auch hier den generationenübergreifenden Gedanken fortführen zu können, sollen die verschieden Nutzer aktive Rollen im Betrieb übernehmen. Kleintiergehege Das Kleintiergehege kann ebenfalls in Kombination mit dem Pavillon erstellt werden und fördert das Miteinander und den sozialen Aspekt. Die Pflege soll unter Verantwortung des Hauswarts, in Zusammenarbeit mit freiwilligen Helfern aus dem Quartier erfolgen. Aussenplatz mit zentralem Baum Bezugnehmend auf den Dorfcharakter soll ein zentraler Platz mit einer Eiche im Zentrum geschaffen werden. Dieser ‚Dorfplatz’ soll als Treffpunkt und Plattform für den sozialen Austausch dienen. Die Eiche stellt zudem das Symbol des Wachstums, der Stabilität sowie Kontinuität und auch Nachhaltigkeit dar, können diese doch bis zu tausend Jahre alt werden. Quartierverein Damit das Ziel der ‚generationenübergreifenden Gemeinschaft’ erreicht werden kann, müssen die Aktivitäten bewusst vorangetrieben werden. Dazu ist ein Quartierverein zu gründen, welcher die Ideen generiert, Planung vorantreibt und die Umsetzung sicherstellt. In einer Anfangsphase soll dies der Hauswart übernehmen. Intranet Um Aktivitäten sowie die gegenseitige Kommunikation zu erleichtern, ist ein Intranet zu erstellen. Der Zugang ist beschränkt auf die Bewohner der Überbauung und erfolgt über ein passwortgeschützten Zugang. Der Betrieb und die Pflege des Intranets liegt in der Verantwortung des Quartiervereines. Besucherzimmer Um den älteren Menschen einen Wechsel in eine kleinere Wohnung zu erleichtern, sind einige ‚Besucherzimmer’ (möblierte Einzelräume mit Nasszellen) einzuplanen. Diese können für Besucher Tage- oder Wochenweise über eine Intranetseite und gegen Gebühr gemietet werden. Kommunikation Ausgehend von der Überlegung, den Grundgedanke bzw. die Story dieser Überbauung vervielfachen zu können, ist die Kommunikation so zu gestalten, dass eine hohe Flexibilität in deren Anwendung ermöglicht wird. Um die Besonderheit und Positionierung bereits mit dem Logo transferieren zu können, haben wir einen Grundnamen gewählt, welcher selbsterklärend ist und mit dem jeweiligen Standort sowie dem Symbol ergänzt werden kann: 4-Generations.ch + Symbol = Mellingen Das englische Wortspiel im Namen mit ‚4’ im Sinne von ‚für’ und Generationen führt zu einer Doppeldeutigkeit, welche zusätzliche Spannung aufbaut und zum Denken anregt. Dieser Aspekt überwiegt auch den kleinen Nachteil der englischen Formulierung. Durch die teilweise stark unterschiedlichen Nutzergruppen bestehen hohe Anforderungen an die sprachliche Formulierung. Die Sprache ist denn auch so zu wählen, dass sich alle 4 Generationen angesprochen fühlen. Bewerbung Real Estate Award 2011 Seite - 3 - Vermarktung ‚4-Generations.ch Der Kommunikationsmittel-Fächer ist aufgrund der 4 Zielgruppen breiter als bei einer normalen Erstvermietung zu wählen. Wert ist aber darauf zu legen, dass im Interesse der Wiedererkennbarkeit in den unterschiedlichen Kommunikationsmitteln einheitliche Vorlagen verwendet werden. Logo Für die Wahrnehmung sowie insbesondere für die nachhaltige Positionierung ist ein aussagekräftiges Logo notwendig. Nachfolgend 2 unterschiedliche Logo-Ansätze, welche für dieses Konzept bzw. die definierten Zielgruppen zur Anwendung gelangen können: Das favorisierte Logo für die Story der 4 Generationen in einem Wohnumfeld, ist die Variante mit dem Baum. Der Baum hat den Vorteil, dass dieses Symbol sehr aussagekräftig ist und auch den immer wichtiger werdenden Aspekt der Ökologie/Nachhaltigkeit optimal integriert. Zudem ermöglicht das Baumsymbol eine durchgängig Verwendung. Baumsymbol Nachfolgend einige Anwendungsbeispiele, wie der Baum als zentrales Symbol durchgängig in die Überbauung sowie die Kommunikation integriert werden kann: • • • • • • Baumquerschnitt mit Jahresringen kann für Generationen verwendet werden Bei der Cafeteria (s’Läbesbäumli) ist der Aussenbereich mit Bäumen gesäumt Grosse Eiche auf dem zentralen Platz Die Kinderkrippe trägt einen Namen mit Bezug zum Baum (s’Wohnbäumli’) Kommunikation des ökologischen Gedankens Die Besucherzimmer tragen Baum-Namen usw. Das Blätterwerk des Baumes ist graphisch in 4 Teilbereicht unterteilt, welche getrennt und auf die unterschiedlichen Generationen abgestimmt werden können. Diese 4-Teilung ist universell einsetzbar und kann mit verschiedensten Symbolen (wie z.B. die 4 Himmelsrichtungen, den 4 Jahreszeiten usw.) kombiniert werden. Flankierende Massnahmen Symbolische Baumpflanzung Die symbolische Akt ‚Pflanzen des zentralen Baumes’ soll als Event gefeiert und medial möglichst breit abgestützt werden. Label Für das Label ‚Generationengerechtes Wohnen’ soll einer eigener Internetauftritt gestaltet werden. Auf dieser Seite werden die grundsätzliche Idee sowie die generellen Rahmenbedingungen vorgestellt. Zudem werden die ‚gelabelten’ Projekte auf diese Seite verlinkt und mit Bild und Kurztext vorgestellt. Bezug der Wohnung Im Rahmen der Wohnungsübergabe wird dem Mieter symbolisch ein kleiner Baum (Bonsai) übergeben und so die Brücke in die Nutzungsphase schlägt. Bewerbung Real Estate Award 2011 Seite - 4 - Vermarktung ‚4-Generations.ch Real Estate Award 2011 Bewerbung in der Kategorie Projektentwicklung Portikon Das von HOCHTIEF Development Schweiz entwickelte Bürogebäude in Glattpark überzeugt durch höchste Ansprüche an Effizienz, erneuerbare Energien, Materialien, Nutzungskomfort und Flexibilität. Die klare Identität des Gebäudes setzt Massstäbe über die Grenzen Zürichs hinaus. Portikon ist zu 100% vermietet und an ACRON HELVETIA VII Immobilien verkauft. Exposé für Investoren Creating Value Portikon Glattpark/ Zürich Lage • Ausgezeichnete Lage direkt an der Verbindungsachse zwischen der Innenstadt Zürich und dem Flughafen g Kloten • Die wichtigsten europäischen Zentren sind in unter 2 Flugstunden erreichbar • Sehr gute Anbindung durch A1, Tram 10, 11, 12 (7 Minuten zum Flughafen) • Repräsentative Lage innerhalb des dynamischen Entwicklungsgebiets Glattpark Identität • Port | ikon spiegelt die Idee des Hafens und Ankerpunts für Business wider • Bezug zur Arealhistorie: Auf dem ehemals als Zeppelin-Landeplatz konzipierten Areal fliegt die LZ-129 wieder • Massstabsgerechtes Zeppelinmodell wird für das grosse Atrium angefertigt • Themenrestaurant Graf Z stellt originalgetreue Nachbildung des Bordrestaurants der Hindenburg dar • Hommage an JU-52: In der Aussenfassade kommt Alu-Sinuswelle zum Einsatz Exposé für Investoren Creating Value Portikon Glattpark/ Zürich Nachhaltigkeit • Minergie-P-Zertifikat, Grundsätze der 2000-Watt-Gesellschaft wurden berücksichtigt • Hoher Anteil erneuerbarer Energien • Regionale Materialien: Tessiner Gneis (Atrium), Recyclingaluminium (Fassade) • Photovoltaikanlage: 1‘100 m² Solarfläche, 136 kWp Installierte Leistung, 120‘000 – 140‘000 kWh Stromerzeugung g g pro p Jahr • Solarstrom verbleibt grösstenteils im Gebäude • Temperierung der Büroflächen erfolgt über Betonkernaktivierung • Nutzung Abwärme der Kehrichtverbrennungsanlage Hagenholz zur Beheizung • Kühlung über Freecooling in Kombination mit hocheffizienter TurboKältemaschine Quantum II, COP>5 • 49 Rappen/ m² und Monat Energiekosten in der ersten Abrechnungsperiode • Nachhaltigkeit im Restaurant Graf Z: Jeden Tag frisch zubereitete Speisen aus regionalen und saisonalen Produkten Exposé für Investoren Creating Value Portikon Glattpark/ Zürich Nutzerorientierte Architektur Service und Dienstleistungen • Unterschiedlichste Bürokonzepte können verwirklicht werden: • HOCHTIEF Development und HOCHTIEF Facility Management Einzel-, Doppel-, Grossraum- und Kombibüros bis hin zu vollkommen freien Gestaltungen • Sehr gute natürliche Belichtung und Grosszügigkeit • Überhöhtes Erdgeschoss mit 4,5 m lichter Raumhöhe genügt höchsten Ansprüchen an Repräsentanz • Gebäude im kleinteiligen Raster von 1,35 m aufgebaut • 3 m lichte Raumhöhe auf den Büroetagen • Maximale Gebäudetiefe: 13,50 m bieten komplette Dienstleistung rund um die Immobilie und stehen für nahtlosen Übergang vom Bau in den Betrieb • HOCHTIEF vermietet die Flächen im Vollausbau, Mieterausbauten werden aus einer Hand geliefert Æ der Mieter konzentriert sich vom ersten Tag an auf sein Kerngeschäft • Nahtloses ineinandergreifen von Gebäudetechnik und Mieterausbau, Schnittstellenproblematiken entfallen • „Rundum-Sorglos-Paket“ wird durch umfassendes • Vollflächiger Doppelboden Serviceangebot von HOCHTIEF Facility Management • Maximale Nutzungsflexibilität über die gesamte Lebensdauer abgerundet: Rezeptions- und Postservice, Konferenzraummanagement bis hin zur Energieoptimierung M k i Marketing • Graf Z bietet Etagenservice, Conference-Catering und Events an • Vorteile des Gebäudes wurden klar transportiert • Flächenflexibilität, Belichtung, Vollausbau, Energieeffizienz und die Nähe zum Flughafen überzeugten internationale Mieter Strategie • Nachhaltigkeit ist für HOCHTIEF nicht einfach „öko“, sondern ein • 40% Vorvermarktungsstand durch internationalen Ankermieter strategischer Langzeitansatz und Grundlage für stabiles • Portikon direkt nach Fertigstellung verkauft und vollvermietet Wachstum. Exposé für Investoren Creating Value Die neue Stadt Mit dem Projekt Wright Place wollen die Entwickler Gegensteuer geben zu uniformierten, auf rein spekulativ kommerzieller Basis aufbauenden „single tenant buildings“ mit geringer urbaner Qualität und Quartierentwicklung mit unbefriedigender Nachhaltigkeit. Real Estate Award 2011 - Projekt Wright Place - Bewerbung in der Kategorie Projektentwicklung Im Herbst 2006 wurden die ersten 34 Mietwohnungen bezogen. Seither wächst die Bevölkerung im neuen Stadtteil laufend. Zurzeit sind im Entwicklungsgebiet Glattpark rund 1‘000 Wohnungen fertiggestellt und es beherbergt bereits 2‘000 Einwohner. Zwischen 2004 und 2009 sind gleichzeitig Dienstleistungsflächen für ca. 1‘000 Arbeitsplätze entstanden. Glattpark ist ein neuer Stadtteil von Zürich Nord. Obwohl politisch zu Opfikon-Glattbrugg gehö- Die Erschliessung von Glattpark für Arbeitspendler rig, orientiert sich das 67 ha grosse Gebiet an den erfolgt in erster Linie mit der Glattalbahn. Das MIV Bedürfnissen der wachsenden Metropole Zürich. Verkehrskonzept wurde auf Initiative der Entwickler Verkehrstechnisch optimal zwischen Flughafen Klo- von Wright Place überarbeitet und investorentauglich ten und der City am Nordring der Autobahn gelegen, gemacht. Nicht nur die Wohnbauten, sondern auch profitiert Glattpark von den neuen Stadtbahnlinien die Büro- und Dienstleistungsgebäude verfügen nun 10+11 und dem Lokalbus. über eigene Parkierung. Der Suchverkehr wird ver- Mehr als zwei Jahrzente war typisch schweizerisch mindert, die Einfahrten ins Quartier an vier Orten ge- geplant worden; demokratisch und subsidiär. Wäh- bündelt, offene Parkierung im Quartier reduziert. rend dieser Zeit wurde das städtebauliche Konzept nivelliert und durch Kompromisse zwischen den vielfältigen Interessengruppen kompromittiert. Das Resultat dieser langjährigen Anstrengungen ist zwar nach wie vor spannend, birgt aber die Gefahr zu Retortenstadt zu verkommen. Das Projekt Wright Place kann zum Eingangstor zu Glattpark Die Architektur von Wright Place ist die räumliche aus Richtung City werden. An der Kreuzung Thurgau- Umsetzung dieses hohen Anspruchs. Sie widerspricht erstrasse/ Glattparkstrasse ist das höchste Verkehrs- den gängigen Konventionen, verspricht unerwartete aufkommen zu erwarten - sowohl im MIV, ÖV und Einblicke und Durchblicke, schafft halböffentliche und Langsamverkehr. Konsequenterweise wird sich hier halbprivate Zwischenzonen wo Nutzer sich exponie- der Detailhandel ansiedeln, hier wird der „Boulevard ren, aber auch zurückziehen können. Terrassierte Lilienthal“ am lebendigsten sein. Aussenräume nehmen das örtliche Landschaftsthe- Im Zentrum zwischen Flughafen und Downtown Zürich gelegen, ist Wright Place ebenso international wie schweizerisch ma des Oberhauserrieds wieder auf und interpretieren dieses auf urban verdichtete Weise. Die bewegte, mehrfach gestaffelte Volumetrik der Blockrandbebauung wird zusammengehalten durch eine sorg- Darum braucht es hier Strassenkaffees, Läden, ein fältige proportionierte, vielfach variierte Fassadenge- Restaurant, Büros mit Passantenfrequenz, vielleicht staltung. Sie ist das Resultat einer Studienauftrags, sogar ein Hotel. Diese Mischung bringt, verbunden den die Entwickler von Wright Place zusammen mit mit hohen baulicher Dichte die urbane Qualität, an den drei Grundeigentümern 2009 durchgeführt hat- der es in der 1. Ausbauetappe Glattpark noch man- ten. Dieses ungewöhnliche Vorgehen verlangte zwar gelt. Die erhöhte Komplexität der Nutzungen ist an- viel Überzeugungskraft – führte aber letztlich zu einer spruchsvoll und verlangt vom Entwickler, aber auch „Vielfalt in der Einheit“, die trotz anfänglich beträchtli- vom zukünftigen Investor Risikobereitschaft und In- chem Aufwand nachhaltig sein wird. novationsfähigkeit. erlangen. Für Convenient Shopping, Fitness & Wellness, Room Service ab hauseigenem Restaurant und weitere Serviceleistungen besteht insbesondere seitens älteren Mietern und Doppelverdienern ein ausgewiesenes Bedürfnis. Die Mieten werden dem gehobenen Baustil und dem vielfältigen Angebot im Haus entsprechend daher eher für das obere Mietsegment in Glattpark attraktiv sein. Wright Place setzt auf Vielfalt in den Nutzungen: Arbeiten, Wohnen, Dienstleistungen, Shopping, Fitness/Wellness und Gastronomie. Zur Verfügung stehen insgesamt rund 30‘000 m2 Nutzfläche. Über 10‘000 m2 entfallen davon auf die geplanten 90 Wohnungen. Als erster Mieter für einen Teil der Verkaufs- und Dienstleistungsflächen haben die Migros mit einem Fitnesspark und einem Supermarkt bereits den „richtigen Ort“ gefunden. Wright Place leistet Pionierarbeit: Das Gebäude bringt ein Stück urbane Zukunft in den neuen Zürcher Stadtteil In einem kompetitiven Umfeld muss sich das Projekt gleich gegen mehrere Konkurrenzprojekte behaupten. Der „Mixded Use“ Charakter wurde daher mit Bedacht gewählt, um einen komparativen Vorteil zu Die Wohnungen im Wright Place sind spezifisch auf die erwartete Kundenschicht zugeschnitten. Keine Massenware, sondern persönlich ansprechend vom Hauseingang bis zu den Dachterrassen, sehr individuell im Grundriss, ungewöhnlich im Aussenbereich mit Balkonen, Loggien und Terrassen. Der heutige Projektstand sieht 88 Wohnungen zwischen 2.5 bis 6.5 Zimmer vor, gemischt mit Lofts und MaisonetteWohnungen. Die Grössen variieren zwischen 65 m2 und 180 m2. Kaum zwei Wohnungen sind gleich da sollte jede Interessentin das Geeignete finden. 35 Premium Wohnungen haben Aussenflächen, welche die sie zu eigentlichen Stadthäusern machen. Hier wird nachhaltiges Wohnen im dichten Quartier zelebriert - mit hoher Wohnqualität und einem attraktiven Serviceangebot. Personalvorsorge des Kantons Zürich Real Estate Award 2011 Bewerbung in der Kategorie Projektentwicklung «Im Vieri» Generationen vereinen Die Vision der Personalvorsorge des Kantons Zürich (BVK) wird mit dem Projekt «Im Vieri» Realität. Es entsteht ein Quartier, das die gesamte Bandbreite der Wohn- und Lebensbedürfnisse jeder Generation abdeckt. Ziel der Pensionskasse ist es, in ein möglichst nachhaltiges und zukunftsweisendes Bauprojekt zu investieren. «Im Vieri» wird den Ansprüchen von Menschen jeden Alters gerecht. Die Siedlung wird ein Ort für Begegnung und Austausch, in der sich Singles, Paare, Familien und betagte Menschen wohlfühlen. Familien erhalten durch die integrierte Kinderkrippe die notwendige Unterstützung, welche ihnen im Familienalltag mehr Freiheiten und Individualität bietet. Ältere Menschen können die moderne Infrastruktur nutzen um persönliche Kontakte herzustellen und weiterhin ein sehr selbständiges Leben zu führen. Im Wohn- und Pflegeheim werden betagte Menschen betreut und dennoch sind sie in der Gesellschaft eingebettet und können aktiv am Alltag teilnehmen. Generationen können sich austauschen, einander aushelfen und wohnen dennoch unabhängig. Wohnungen für dritte Lebensphase Pflegewohnungen Dienstleistungen Ergänzung des Raumangebots Praxisräume für Arzt und Physio Verpflegung Pflegeheim Cafeteria Spitex-Stützpunkt Kindertagesstätte Betreiber Dienstleistungen Familienwohnungen Wohnraum für Haushalte ohne Kinder Sicherheit – Integration und Dienstleistungen ermöglichen Lebendigkeit In enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde Schwerzenbach, dem Pflegeheimbetreiber SENIOcare AG und den verschieden Planern entstand eine Siedlung die Wohn- und Lebensraum für ganz unterschiedliche Lebensphasen bietet. Die Bereitstellung einer zukunftsweisenden Gesamtinfrastruktur ermöglicht die Integration von Menschen unterschiedlichen Alters. Im Zentrum des Konzepts stehen für einmal die Menschen der vierten Lebensphase, mit ihren Bedürfnissen nach Sicherheit, Integration und Dienstleistung. Strukturell sind Wohnungen entsprechend ihren Nutzungen um die Gesamtinfrastruktur angeordnet worden. Ein spezifisches System von Wegen und Plätzen unterstützt das Grundkonzept der Siedlung. Moderne Wohnungen für jede Lebensphase Das rund 28’000 m2 grosse Grundstück mit der Nachbarparzelle von 1530 m2 gehört der Bauherrin bereits seit dem Jahre 1986. Bereits ab Mitte 2012 können über 400 Mieter und Mieterinnen einziehen. Mit dem Vier-Generationen-Konzept bietet die BVK eine zukunftsweisende Gesamtinfrastruktur. Es entstehen 188 Mietwohnungen mit 2½ bis 5½ Zimmern für die unterschiedlichsten Lebensphasen, davon 45 barrierefreie Alterswohnungen und 7 Pflegewohnungen mit optionalem Service. Ausserdem wird ein Wohn- und Pflegeheim mit 52 Pflegeplätzen und einer Demenzabteilung in die Siedlung integriert. Betreiberin ist die SENIOcare AG, die bedürfnisgerechte Betreuungs- und Pflegehilfe anbietet und zudem die öffentliche Cafeteria führt. Im gleichen Gebäude befindet sich in Zukunft die Spitex. Weitere Gewerbeflächen bieten Raum für Arzt-, Physiotherapiepraxen oder Sportanbieter. Für die ganz jungen Bewohner der Siedlung wird eine Kindertagesstätte durch die Gemeinde Schwerzenbach unterhalten. Die Erschliessung der Siedlung an den öffentlichen Verkehr ist durch die bahnhofsnahe Lage über einen direkten Fussweg optimal. Für alle, die mit dem Auto unterwegs sind, befindet sich die Autobahnauffahrt Volketswil oder Hegnau nur wenige Fahrtminuten entfernt. 2/4 In unmittelbarer Nähe befinden sich zudem Schulen und diverse Einkaufsmöglichkeiten. Berufstätige Eltern können profitieren von der Kindertagesstätte in der Siedlung. Senioren und Seniorinnen finden in den altersgerecht ausgestatteten Einheiten neben einer idealen Wohnung den Kontakt zu allen Generationen und können auf Wunsch Betreuung vor Ort in Anspruch nehmen. Durch das Wohnund Pflegeheim wird zudem der Bedarf an altersgerechten Wohnungen und Pflegeplätzen in der Gemeinde und darüber hinaus abgedeckt. Die von SENIOcare angebotenen Serviceleistungen können neben den Bewohnern und Bewohnerinnen des Wohn- und Pflegeheims auch alle anderen in der Siedlung in Anspruch nehmen. Nicht zuletzt soll das fortschrittliche Konzept zur Förderung des Standorts Schwerzenbach beitragen. Lebendigkeit Helle Brüstungsbänder in den Fassaden bilden eine ruhende Schichtung der Geschosse. Dazwischen erzeugen leicht versetzte Fenster und farbige Flächen ein lebendiges Spiel. So wird die Siedlung zusammengebunden und zugleich aufgelockert. Ein langer Gebäuderiegel bildet den Rücken zur Bahnlinie und öffnet sich und das Areal nach Süden. Die unterschiedliche Grösse der Volumen und die Verringerung der Höhe erzeugen differenzierte Grundrisse und sorgen für ein breites Spektrum an Wohnformen. Nach Süden orientierte Einheiten im höheren Teil mischen sich mit etwas niedrigeren Ost-West-Typen und Punktbauten, in denen die grosszügigsten Wohnungen angeboten werden. Der hohe ästhetische Anspruch setzt sich in der von vi.vo.architecture.landscape gestalteten Umgebung fort. Durch die Einstellhallen in den Untergeschossen kann ein ansprechendes Netz von Fusswegen, öffentlichen und privaten Aussenräumen angeboten werden. Rasenflächen, gliedernde schilfartige Pflanzkörper und viele Bäume durchziehen das autofreie Areal. Neben den Spielflächen ist der zentrale Platz Ort der Begegnung und des Austausches für das ganze Quartier. Ansprechend und behagliches Wohnen Jede Wohnung verfügt über einen grossen Balkon und meist über eine zweite Nasszelle. Grosszügige Fenster und helle Wände sorgen für viel Licht. Parkett, in der ganzen Wohnung oder kombiniert mit grossformatigen Steinzeugplatten in passender Farbgebung, erzeugt eine hohe Behaglichkeit. Die Einheiten werden über natürlich belichtete Treppenhäuser in Sichtbeton und Kunststein und jeweils einen Lift erschlossen. Nachhaltige Wärme Die Gebäude werden in zeitgemässem MINERGIE-Standard erstellt und erzeugen Wärme auf umweltschonende Weise. Eine gute Dämmung der Fassaden reduziert den Wärmebedarf. Dieser wird mit Erdsonden und Wärmepumpen umweltschonend gedeckt. Weiter werden kontrollierte und energiesparende Wohnungslüftungen eingebaut, damit ein optimales Klima in den Wohnungen entsteht. So richtet sich das Projekt «Im Vieri» nachhaltig aus. 3/4 Projektgestalter Wir haben uns bei diesem Projekt für die tatkräftigen Fachkräften von Bauart Architekten und Planer AG in Zürich, in Zusammenarbeit mit dem Büro OZ + P in Amsterdam entschieden. Sie verstehen sich in der Entwicklung, Begleitung und Umsetzung kreativer, innovativer und anspruchsvoller Ideen. Neben einem Schwerpunkt in der Erarbeitung multifunktionaler Gebäude liegt ein besonderer Fokus auf dem Wohnungsbau. Die Realisierung von hochwertigen und nachhaltigen Lösungen im Bereich der gebauten Umwelt ist oberstes Ziel. Die Umsetzung übernimmt mit der ARIGON Generalunternehmung AG eine erfahrene Totalunternehmerin für anspruchsvolle Grossprojekte. Bei der nachhaltigen Bewirtschaftung nach der Erstvermietung wird uns die Kantag Liegenschaften AG unterstützen. Kommunikation Die Vier-Generationen-Siedlung wurde bereits in verschiedenen Zeitschriften und Magazine erwähnt. Ab Sommer 2011 werden verschiedenste klassische und interaktive Kommunikationsmittel passend zu den Segmente realisiert. Neben Facebook und Twitter werden auch die klassischen Printmedien als Kommunikationsträger angewendet. Dadurch wird ein zielgruppenspezifisches Marketing ermöglicht. Wir freuen uns über die zahlreichen Interessenten, insbesondere im Segment der Alterswohnungen, sind wir positiv überrascht. Parallel zur Erstvermietung werden auch die Angebote im Bereich der Dienstleistungen vermarktet. Die BVK Mit über 100 000 Aktivversicherten und Rentenbezügern gehört die BVK zu den grössten Vorsorgeeinrichtungen der Schweiz. Versicherte sind Angestellte des Kantons Zürich sowie von Gemeinden, Spitälern, Schulen, sozialen Institutionen und Gesellschaften, an denen der Kanton Zürich beteiligt ist. Das Vier-Generationen-Projekt trägt somit auch die Philosophie eines Projektes für und mit den Menschen bei. Wir freuen uns, dass diese lang gehegte Vision von einer Vier-Generationen-Siedlung nun Wirklichkeit wird. 4/4