Architektur Journal

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Architektur Journal
Internationales Fachmagazin
Sommer 2011
ntation
inkl. Einzelpräse
SIGNA Holding
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Vorwort
Mit jeder Ausgabe unseres Fachmagazins versuchen wir,
aktuelle Trends in der österreichischen Architekturlandschaft aufzuzeigen und einen Überblick über Konzepte
sowie über laufende und bereits realisierte Projekte zu
bieten. Wir wollen neueste Entwicklungen präsentieren,
die auf den unterschiedlichsten Sektoren neue Maßstäbe
setzen.
Gebäude mit öffentlicher Widmung werden ebenso
vorgestellt wie infrastrukturelle Bauwerke oder Wohnbauten. Der Fokus der Planer liegt dabei auf den unterschiedlichsten Schwerpunkten, beispielsweise angeführt
seien hier Ökologie, Stadtplanung, technische Konstruktion, soziale Elemente u. v. m.
Architektur ist mehr als das Planen und Bauen von
Gebäuden. Wie kaum eine andere Disziplin nimmt sie gestaltend und vermittelnd Einfluss auf die kulturelle und
gesellschaftliche Entwicklung unserer Zeit. Der Architekt
beeinflusst durch sein Schaffen, durch die Umsetzung
seiner Ideen und Vorstellungen den Prozess kulturellen
Wandels und kann als Trendsetter und Wegbereiter architektonischen und städtebaulichen Fortschritts verstanden werden. Als Experte steht er zwischen Baukunst
aktuellen oder historischen Zuschnitts auf der einen und
angewandter Technik auf der anderen Seite. Diesen Wandel sowie die Synergie zwischen kultureller Entwicklung
und schöpferischer Gestaltung versuchen wir, in unserem Architektur Journal anhand aktueller Beispiele zu
beleuchten.
SEHR GEEHRTE
LESERINNEN,
SEHR GEEHRTE LESER
Neben Architekten, Baumeistern, Planern und Bauingenieuren sollen mit unserer Zeitschrift auch jene angesprochen werden, die als Zuseher und Interessierte am
Prozess des Bauens und der Gestaltung der Umwelt und
der Umgebung teilnehmen und deren Interessenschwerpunkt auf hochwertiger Architektur und ihrem inhaltlichen Umfeld liegt.
Architektur Journal informiert über das Architekturschaffen in umfassender Form. Aktuelles Baugeschehen
und repräsentative Bautätigkeit werden ins Blickfeld gerückt. Ausgewählte Projekte veranschaulichen das breite
Spektrum des Themas Architektur. Es werden Funktionalität, baukonstruktive Besonderheiten, Wirtschaftlichkeit und energetische Aspekte berücksichtigt. Dabei sind
wir um reiche Bebilderung bemüht, um die neuen, in der
Bauwelt gesetzten Akzente auch lebendig darstellen zu
können. Architektur Journal versteht sich als Informationsmedium und als Mittler.
Den LeserInnen danken wir sehr herzlich für ihr Interesse. Weiters möchten wir auch Architekten und Verantwortlichen aus der Baubranche für die enge Zusammenarbeit Dank sagen.
Herbert Klüber
und das Architektur Journal-Team
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www.derart.at
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Inhaltsverzeichnis
Vorwort
3
Architektur Journal
Hochmaisbahn
6
Aberg-Hinterthal-Bergbahnen AG
Smaragdbahn
9
Feuersinger Planung Projektmanagement GmbH
Freiwillige Feuerwehr Pöstlingberg
16
archinauten / dworschak+mühlbachler architekten zt gmbh
Eurospar Marchtrenk
17
archinauten / dworschak+mühlbachler architekten zt gmbh
Eurospar Bad Hall
18
archinauten / dworschak+mühlbachler architekten zt gmbh
Eurospar Ternberg
19
archinauten / dworschak+mühlbachler architekten zt gmbh
H. Junger / Büro-u.Verwaltungsgebäude
20
kreiner architektur ZT GmbH
Panoramabad Gröbming
21
kreiner architektur ZT GmbH
Wood Ridge Blockhütten
23
Wood Ridge GmbH
NIK OFFICE BUILDING / Nikolaiplatz
26
Atelier Thomas Pucher ZT GmbH
Mehrzweckhaus St. Koloman
29
Tourismusverband St. Koloman
Orthopädisches Spital Speising
30
peretti+peretti ziviltechniker gmbh
Seewirt Mattsee
33
pm1 projektmanagement
Jugenherberge „Vienna City Hostel“
36
Architekturbüro Bittermann
Einzelpräsentation
37
SIGNA Holding GmbH
Wohnanlage Straßwalchen
57
prüll_architekten
Motel One Salzburg
58
Motel One Salzburg
Streckhof Reloaded Zellerndorf
60
franz zt gmbh
FK Austria Wien / Nachwuchsakademie
61
franz zt gmbh
Werkstatt Lebenshilfe Hiesbach
62
Architekt Hörndler ZT GmbH
Dorfzentrum Konradsheim
63
Architekt Hörndler ZT GmbH
Schuhdesign Salzburg
65
Jungwirth & Unterberger
Niedrigenergie-EFH Hager / Furth
68
BM Günther Werner + Arch. Gerhard Lotter
Felsenreitschule
71
Architekur Journal
Wohnhaus „F“ St. Margarethen
74
Halbritter & Hillerbrand ZT GmbH
Wohnhaus „S“ Weiden am See
76
Halbritter & Hillerbrand ZT GmbH
Haus ST. Lienz
78
pedit & partner architekten
Wiener Prater / Gestaltung der Wege
80
Aw Architekten ZT GmbH
Aussichtsturm Schwemm
83
Architect & Partner(s) Wurzer.Nagl ZT-GmbH
Bahnhof Wien Mitte
84
ÖBB-Infrastruktur AG
WH 1140 Wien/Hauptstr. 158
86
Architekt DI Wolfgang Rainer
WH 1140 Wien/Hauptstr. 55
87
Architekt DI Wolfgang Rainer
WH 1030 Wien/Salesianergasse 1b
88
Architekt DI Wolfgang Rainer
WH 3002 Purkersdorf/Linzer Str. 30-32
90
Architekt DI Wolfgang Rainer
Impressum
91
Architektur Journal
Inserentenverzeichnis
92
Architektur Journal
Inserentenverzeichnis
93
Architektur Journal
5
Aberg-Hinterthal-Bergbahnen AG
LIFTEN LASSEN
IN GRÖSSERER DIMENSION
Dass Skigebiete wachsen können, das hat die Skiregion
Hochkönig bereits vergangenen Winter bewiesen. Heuer
wächst es sogar über sich hinaus!
Die Skiregion Hochkönig im Salzburger Land setzt bereits
vergangenen Winter zum Gipfelsturm an und baut ihren
Status als moderne, beliebte und schneesichere Ferienregion in den Alpen weiter aus. Mit einer Investitionssumme
von 40 Millionen Euro katapultiert sie sich an die Spitze der
Skigebiete in den Alpen und konnte mit dem gelungenen
Zusammenschluß der drei Skiorte Maria Alm, Dienten und
Mühlbach einen großen Erfolg feiern. Durch die Errichtung
der 3,6 km langen SINALCO Bahn stehen dem Skifahrer
nunmehr 150 nahtlos verbundene Pistenkilometer zur Verfügung. Ein modernes Skizentrum mit Kassen, Sportshop,
INFOBOX
Hochkönig Tourismus GmbH
5761 Maria Alm, Am Gemeindeplatz 7
Tel.: +43 (0) 6584 / 20 388
[email protected]
www.hochkoenig.at
6
Skiverleih und einer gemütlichen Aprés Skibar sorgten für
neue Impulse.
Die Firma Schindler Aufzüge sorgte mit einer Rolltreppe
dafür, dass Skifahrer mit ihrer Ausrüstung bequem und
unkompliziert zu den Einstiegsstellen gelangen.
In Hinterthal wurde der Hochmais Sessellift und der Doppelsessellift Hochmais gegen eine moderne 6er Sesselbahn
ersetzt. Die sorgt nicht nur durch ihre orangen Bubbles für
einen Hingucker sondern ist auch in Sachen Sicherheit und
Komfort auf dem neuesten Stand.
Das ist aber noch lange kein Grund sich auf dem Erfolg auszurasten, denn ab der kommenden Wintersaison wird das
letzte verbliebene Nadelöhr im Skigebiet, der Bürglalmlift
durch eine moderne kindersichere 6er Sesselbahn ersetzt.
Für rund 14 Mio. Euro Investitionssumme entsteht eine
moderne Talstation mit Sportshop, Skidepot, Après-Ski
Aberg-Hinterthal-Bergbahnen AG
Bar, Kassen, Büros und Parkplätzen. Zwei Skibrücken
gewährleisten ab diesem Winter den bequemen Wechsel
der Skifahrer zwischen Bürglalm- und Gabühelabfahrt. Bis
dato mussten die Gäste noch eine Straße überqueren. LiveBilder unter: www.dienten-live.at
NEU: DIE KÖNIGSTOUR
Unter klingende Namen wie die Sella Ronda, oder der Weiße Ring von Lech Zürs mischt sich auch ab diesem Winter
die Königstour - denn sie zählt mit einer Gesamtlänge von
32 km nicht nur zu den längsten, sondern auch zu den
schönsten Skirunden der Alpen. Durch den Bau der SINALCO Bahn und dem damit verbundenen Zusammenschluss
7
Aberg-Hinterthal-Bergbahnen AG
der Skiregion Hochkönig entstand dieses besondere
Schmankerl in Sachen Skigenuss. Die 32 km lange „nonstop“ Panoramatour mit ihren 7.700 Höhenmetern führt
entlang der schönsten Pisten und vorbei an den atemberaubendsten Plätzen unseres Skigebietes!
Mehr Info unter www.hochkoenig.at/koenigstour
Auch ansonsten zeigt die Region um den sagenumwobenen
Hochkönig Größe: Denn pfiffige Angebote zum Wintereinzug und über die ganze Saison sind ein Markenzeichen der
beliebten Familien-Destination: So ist zum Beispiel die Pauschale „Learn to ski mit Geld-zurück-Garantie“ ein wahrer
Geheimtipp. Die besagt, dass jeder Ski-Anfänger, der es
partout „nicht packt“ nach einer Woche Skikurs, garantiert
sein Geld zurück bekommt. Und zwar für Skischule, Skipass
und Skiverleih. Selbst von den Kosten für die Unterbringung gibt´s im Falle des „unwahrscheinlichen Scheiterns“
immerhin noch die Hälfte zurück. (Voraussetzung: Jahrgang 1991 oder älter, sechs Tage lang aktive, vollständige
Teilnahme am Skikurs. Buchung von mindestens sieben
Übernachtungen)
Wer auch gerne mal in größeren Dimensionen geliftet werden und von pfiffigen Pauschalen profitieren möchte, der
wendet sich an die Region Hochkönig.
8
Feuersinger Planung Projektmanagement GmbH
SMARAGDBAHN
IN BRAMBERG A. WILDKOGEL
Durch den Neubau der Smaragdbahn bekam die Gemeinde Bramberg einen direkten Einstieg in das WildkogelSkigebiet.
Die Bauherren investierten 17 Mio. EUR in die Talstation,
deren Parkplätze und Verkehrsanbindung.
Der Spatenstich erfolgte am 08. Juni 2010 und bereits am
18. Dezember 2010 konnte die Bahn in Betrieb genommen werden.
teile unterirdisch, unter Ausnutzung des natürlichen
Geländeverlaufes, sehr gut gelungen ist.
Die Talstation besticht durch ihr helles, modernes
Erscheinungsbild mit großzügiger Infrastruktur, wie
überdachte beheizte Zutrittshalle mit angeschlossenem
Sportgeschäft, Rodelverleih, Gastlokal, Schibar, Schischule und Tiefgaragen.
Die geradlinige, funktionelle Architektur wird durch die
Verwendung weniger, schlichter Materialien, wie Holz
für die Tragkonstruktion des Daches, Betonwerkstein
für die Fassaden und Böden, Veredelung der Hülle durch
Eichenholzfenster, Innenausbauten und großzügige Glasfronten unterstrichen.
INFOBOX
Das Büro Feuersinger Architektur aus Mittersill erhielt
den Auftrag für die gesamte Planung, Bauleitung und
Innenraumgestaltung der Hochbauten.
Planungsvorgabe war, das große Bauvolumen von 14.900
m³ optisch gut in die bestehende kleinteilige Baustruktur
einzufügen, was durch die Anordnung großer Gebäude-
Feuersinger Planung Projektmanagement GmbH
Felberstraße 50
5730 Mittersill
Tel.: +43 (0) 6562 / 5265
[email protected]
www.feuersinger-planung.at
9
Feuersinger Planung Projektmanagement GmbH
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Feuersinger Planung Projektmanagement GmbH
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Feuersinger Planung Projektmanagement GmbH
Feuersinger Planung Projektmanagement GmbH
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Ausführung der
Baumeisterarbeiten
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Feuersinger Planung Projektmanagement GmbH
HOLZ MACHT
DIE NASE FREI
Drei Holzbausysteme im
(Allergie-) Test
Holzbau Maier und die Paracelsus Universität
Salzburg lassen Allergiker und Asthmatiker
durchatmen
Über einen Zeitraum von einem Jahr hat das Bramberger
Traditionsunternehmen gemeinsam mit Wissenschaftlern der
Paracelsus Universität Salzburg die Auswirkungen des Holzbaus auf Allergiker und Asthmatiker getestet. Als „Versuchsobjekt“ fungierte der dreigeschossige Holzturm der Firma
Holzbau Maier, der in Bezug auf Innenraum-Feinstaub, Luftionen-Konzentration und Innenraum-Allergene von den Forschern unter die sprichwörtliche Lupe genommen wurde.
Ziel des Forschungsprojektes war es, hinsichtlich allergikergerechter Baulösungen Wissen zu generieren und für Produktinnovationen, Material- und Baukonzepte umsetzbar zu machen. Insgesamt wurden drei verschiedene
Holzbausysteme untersucht, die im Holzturm als drei
übereinanderliegende,
abgeschlossenen
Raumeinheiten
simuliert wurden:
Versuchsraum 1: Der unterste Raum in Holzblockbauweise (Parkettboden Eiche, natur geölt; Blockwand 140mm
Fichte gebrannt; sichtbare unbehandelte Holztramlage)
1.) Die Holzblockbauweise im untersten Raum – bestehend aus Blockwand und Massivboden Eiche
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in Fichte. Und: das Ergebnis kann sich in der Tat sehen lassen.
Holzblockbauweise mit geringster Feinstaubbelastung
Die geringste Partikelkonzentration aller Feinstaubmassen (PM-10, PM-2.5 und PM-1) wurden im untersten Raum
gemessen, er ist daher auch in Hinblick auf die Innenraum-Feinstaubbelastung als die bevorzugte Bauweise
zu empfehlen. Die Unterschiede zu den anderen Holzbauweisen sind jedoch sehr gering: Demnach weisen alle
drei Holzbauweisen eine sehr geringe Feinstaubbelastung auf und sind hervorragend für Allergiker geeignet.
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Die höchste Konzentration negativer Luftionen – die sich laut baubiologischer Publikationen – positiv auf
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sich im Vergleich zu Standard-Innenräumen durch eine relativ hohe Ionen-Konzentration aus.
Durchatmen in allen Räumen
Auch Innenraum-Allergene (wie Tierhaare oder Hausstaubmilben) lagen über den gesamten Jahresverlauf in allen drei Räumen lediglich in geringer Konzentration vor, weshalb alle drei Holzbauweisen selbst nach den international strengen „Hohe Tauern Health“-Kriterien in Bezug auf Allergie und
Asthma bronchiale als empfehlenswert und allergikergerecht eingestuft werden konnten. Summa
summarum ist die Studie ein Garant dafür, das Holz nicht nur was für’s Auge sondern auch was für
unsere Gesundheit ist und noch ein Grund mehr, warum das Herz der Holzbau Maiers gerade dafür schlägt.
Mehr Infos:
Holzbau Maier GmbH & Co KG
Gewerbestraße 171
A – 5733 Bramberg
Tel.: +43/(0)6566/72 64
[email protected]
www.maier.at
Versuchsraum 2: Der mittlere Raum
in Holzriegelbauweise (Allgäuer
Naturholzboden Lärche, natur
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Versuchsraum 3: Der oberste
Raum in Massivholzbauweise
(Allgäuer Naturholzboden Fichte,
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Feuersinger Planung Projektmanagement GmbH
archinauten | dworschak+mühlbachler architekten zt gmbH
FREIWILLIGE
FEUERWEHR
PÖSTLINGBERG, LINZ
Das Zeughaus der Freiwilligen Feuerwehr Pöstlingberg
liegt sehr exponiert, mit großartigem Blick auf Linz. Die
neuen Räumlichkeiten für die Freiwillige Feuerwehr
Pöstlingberg wurden in einem Zubau zu einem bestehenden Gebäude (ehemaliges Postamt) geplant.
Die Feuerwehr wird „ausgestellt“ - die Einsatzfahrzeuge
sind durch die Glasfassaden sichtbar und können von
Jung und Alt am Weg zum Linzer Hausberg bestaunt
werden.
Die Vorstellung von einem übersichtlichen, sehr einfach
funktionierenden Betrieb bestimmen das Erscheinungsbild des Feuerwehrhauses und die Wahl der architektonischen Mittel. Das Gebäude reagiert mit seiner Stellung,
der Verteilung der Wege und Funktionen sowie den
Materialien und Konstruktionen auf den Ort und auf das
definierte Raumprogramm. Die Polarität der beiden Teile
- Altbau/Neubau - wird im Materialkonzept vertieft. Dem
technischen Milieu der Feuerwehr entsprechend prägen
Beton, verzinkter Stahl und Glas den Neubau.
Die Detailplanung, Herstellung und Montage der Glasfassade erfolgte durch die Firma Metallbau Hammerschmid.
INFOBOX
archinauten | dworschak+mühlbachler
architekten zt gmbH
Schratzstrasse 11
4040 linz
Tel.: +43 (0) 732 / 710052
[email protected]
www.archinauten.com
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Tragweiner Str. 62
4230 Pregarten
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Telefon 07236 / 27 68-0
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Fax DW -4
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archinauten | dworschak+mühlbachler architekten zt gmbH
EUROSPAR
MARCHTRENK
Der Bauplatz des neuen Eurospar in Marchtrenk liegt an
verkehrsreichen 4-spurig ausgebauten Bundesstrasse B1.
Die Fahrzeuge bewegen sich mit hoher Geschwindigkeit
am Markt vorbei. Die Architektur des Gebäudes nimmt
diese Dynamik auf. Die markante Linienführung der Fassade unterstützt die Wahrnehmung und Wiedererkennung
des neuen Eurospar. Bemerkenswert ist der fließende
Übergang von Fassade und Vordach zu einer homogenen
Gebäudehülle mit großer Weitenwirkung.
Die Gebäudehülle aus weißen bzw. silberfarbigen Fassadenplatten setzt sich aus genickten Ebenen Flächen zu-
sammen. Ein Linienraster, gebildet durch betonte, breite
Fugen, verstärkt die dynamische Wirkung der Fassade.
Die Montage der MAX-Fassadenplatten wurde von der
Firma Zimmerei-Holzbau Jos. Ertl GmbH ausgeführt. In
die Großform eingeschnittene Glasportale eröffnen für
Kunden und „Vorbeiraser“ Einblicke in den Markt.
Die stütztenminimierte Tragkonstruktion aus weitgespannten Holzleimbindern mit Fertigdachelementen ist
sehr wirtschaftlich und sorgt für hohe Nutzungsflexibilität.
Die gesamten Leuchtreklamen wurden von der Firma
Huber Reklametechnik ausgeführt.
ZIMMEREI - HOLZBAU
JOS. ERTL
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www.josertl.at
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KONSTRUKTIVER
HOLZBAU
INDUSTRIEBAU
HALLENBAU
Paschinger Straße 1, A-4063 Hörsching
Tel.:07221/63 1 14-0, Fax DW:52 FASSADENBAU
PLANUNG
AUSFÜHRUNG
MASSIV
HOLZHÄUSER
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archinauten | dworschak+mühlbachler architekten zt gmbH
EUROSPAR
BAD HALL
Der neue Eurospar liegt an der Ortseinfahrt von Bad Hall.
Die exponierte Lage des Gebäudes, verlangt hohe Gestaltungsqualität an allen Seiten. Eine klassische „Hinterseite“ gibt es hier nicht. Trotz der strengen, funktionellen
Vorgaben unterscheidet sich der Eurospar deutlich von
der üblichen „Kistenoptik“ bei ähnlichen Gewerbebauten. Ein wellenförmiges, um den gesamten Markt,
verlaufendes Lichtband schneidet Lichtöffnungen in den
Baukörper und die anschliessende Schallschutzwand.
Die Bauteile verschmelzen damit zu einem attraktiven
Gesamtensemble mit hohem, emotionalen Einkaufserlebnis für die Kunden. Primäres Ziel dabei ist die Aktivierung und Steigerung der Einkauflust. Der neue Eurospar
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Der Verkaufsbereich wird stützenfrei von Holzleimbindern überspannt. Die raumhohe Verglasung an der Eingangsseite wird ein Stück über Eck geführt - in der Folge
verengt und erweitert sich das Glasband entsprechend
den funtionalen Anforderungen. Das Glasband wird von
einer homogenen, fugenlosen Putzfassade, in sanft
schimmerndem grün, eingefasst. In der Reduktion der
Gestaltungselemente und deren formaler Kombination
liegt die Besonderheit des neuen Eurospar in Bad Hall.
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bietet bereits von Aussen einen Vorgeschmack, was den
Kunden im Inneren erwartet - frische, hochwertige Produkte in einer strahlend, hellen Umgebung.
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archinauten | dworschak+mühlbachler architekten zt gmbH
EUROSPAR
TERNBERG
Der EUROSPAR am Ortsrand von Ternberg zeigt den
hohen Stellenwert der Architektur für Spar mit dem Ziel,
den Kunden in einer angenehmen Einkaufsatmosphäre die Kernkompetenzen von SPAR zu präsentieren.
Einkaufsstätten müssen sich analog zu Produkten und
Marken primär emotional voneinander abgrenzen, um
Kunden durch emotionale Einkaufserlebnisse längerfristig zu binden.
Die mit Abstand wichtigste Erwartung, die Konsumenten
an eine Einkaufsstätte stellen, ist das Warenangebot. Gefolgt von Aspekten, die inhaltlich unter dem Terminus der
Gestaltungsqualität zusammengefasst werden können.
Beim Eurospar in Ternberg spielen deshalb konzeptionelle Planungsanforderungen, wie innovative und formal
ästhetische Gestaltungsaspekte neben funktionalen und
nutzungsbezogenen Anforderungen eine wichtige Rolle.
Kundenbezogene Bedürfnisse wie z.b. eine orientierungsfreundliche Gestaltung wurden besonders berücksichtigt.
Der EUROSPAR in Ternberg bietet bereits von außen
einen Vorgeschmack, was die Kunden erwartet - frische,
hochwertige Produkte in einer hellen, freundlichen Umgebung. Die raumhohen Verglasungen dienen aber nicht
nur der Belichtung des Verkaufsraumes sondern gewähren auch Ausblicke auf die umliegenden Berge - für die
Kunden eine kurze Reflektion auf ihre Lebensumwelt.
Trotz des großen Bauvolumens integriert sich der SparMarkt gut in die kleinteilige Bebauungsstruktur der Umgebung - nicht zuletzt auf Grund der dunklen Außenhülle
aus braunroten Fassadenplatten. Der Haupteingang liegt
unter einem weit auskragenden Vordach mit Ausrichtung zum Parkplatz und weiter zur Hauptstrasse hin.
Die fußläufige Verbindung für Kunden aus dem nahen
Ortszentrum führt entlang der mit Sonnenschutzlamellen abgeschatteten Südseite des Marktes. Beim markanten Eckpfeiler führt der Weg dann unter das Vordach zum
Eingang hin. Die Fassade wurde mit Brucha SandwichPaneele verkleidet.
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Fassadenbeleuchtung · Werbetürme · Pylone · LED
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19
kreiner architektur ZT GmbH
H. JUNGER BAU G.M.B.H
BÜRO- UND
VERWALTUNGSGEBÄUDE
Foto: Hagspiel
Das neue Büro- und Verwaltungsgebäude der H. Junger
Bau G.m.b.H, eine seit Jahren aufstrebende und ständig
expandierende Spezialfirma für Tunnel- und Brückenbau
sowie Abdichtung, Schutz und Instandsetzung von Betonbauteilen, stellt durch Form- und Farbgebung einen
direkten Bezug zur Firmenidentität dar. Die anthrazitgraue vorgehängte Eternit-Fassade repräsentiert den
Werkstoff Beton, die raumhohen grünen Fenster stehen
für die umweltbewusste Tätigkeit des Unternehmens.
20
Das monolithische Gebäude lebt vom Wechselspiel der
horizontalen Geländekante - verstärkt durch die Winkelstützmauer - und dem diese vertikal durchstoßenden dreigeschossigen Baukörper. Er beinhaltet Büro-,
Seminar-, Schulungs- und Besprechungsräume, Kopier- und Personalräume, Archiv, Lager sowie entspre-
chende Technikräume. Mit der individuell gestalteten
Büroeinrichtung wird die Form des Gebäudes im Inneren
in formaler und funktionaler Hinsicht weitergeführt. Die
Beleuchtung ist integrativer Bestandteil der Innenarchitektur. Der umweltbewusste Umgang des Bauherrn mit
Ressourcen kam auch bei der Errichtung dieses Objekts
zum Tragen: in ökologischer Hinsicht unterbietet das
neue Büro- und Verwaltungsgebäude geltende Niedrigenergiestandards.
kreiner architektur ZT GmbH
PANORAMABAD
GRÖBMING
Beim Entwurf des neuen Familienbades in Gröbming
wurde das gesamte Umfeld in Bezug auf Topographie,
Sonnenverlauf, Blickbeziehungen und bestehende Bebauung analysiert. Das bestehende Schwimmbadareal
befindet sich in einer Hanglage und verfügt über großartige Blickbeziehungen zu den umliegenden Berggipfeln.
Um diese Situation optimal zu nutzen und die Sonnenstrahlen einzufangen, wird das geneigte Gelände durch
die Platzierung des Baukörpers abgeschlossen. Der
Baukörper fügt sich nahtlos in die bestehende Bebauung
ein und wurde mit einem Satteldach versehen. Die Anordnung des Schwimmbeckens wurde ebenfalls in Bezug
zur Topographie geplant. Die hangverlegte Breitrutsche
sowie der 3 m hohe Sprungturm entwickeln sich aus dem
Gelände. Das Erdgeschoss springt über das Kellergeschoss vor und verstärkt dadurch den Ausblick und den
Bezug zum Zentrum von Gröbming. Der Wellnessbereich
umfasst 4 Saunen (Dampfbad, Softsauna, Infrarotsauna
und finnische Außensauna), ein Kneippbecken, sowie ein
Warmwasser-Attraktionsbecken im Außenbereich. Das
Angebot wird durch einen Alphaliegenraum, einen Mas-
sage- und einen Gymnastikraum komplettiert. Weitere
Attraktionen bietet der Kinder- und Spielbereich. Das
Becken für die Kleinsten wurde so konzipiert, dass es
auch vom Restaurantbereich und von der Sonnentribüne aus gut einsehbar ist. Die Tribüne kann mannigfaltig
genutzt werden und ist auch für Veranstaltungen bestens
geeignet.
Gestalterisches Hauptthema dieses Projekts ist die
Kombination von vertikaler Holzlattung und großzügigen
Panoramafenstern. Diese erlaubt dem Besucher sowohl
den Blick in die Innenräume als auch auf die Außenanlage mit dem einzigartigen Panoramablick. Die Holzlattung
wiederholt sich im und am Gebäude und auch bei den
Sprungtürmen.
21
Matern Creativbüro
kreiner architektur ZT GmbH
INFOBOX
KREINERarchitektur ZT GmbH
Hauptstraße 246
8962 Gröbming
Tel.: +43 (0) 3685 / 23800
[email protected]
www.kreinerarchitektur.at
22
Schwimmbecken aus Edelstahl
hinke schwimmbad österreich gmbh
Dr. Scheiber-Str. 28 // A-4870 Vöcklamarkt
Telefon: +43 (0)7682-2831
Fax: +43 (0)7682-2831-16
E-Mail: [email protected]
www.hsb.eu
Wood Ridge GmbH
WOOD RIDGE
BLOCKHÜTTEN
WOOD RIDGE, das sind fünf exklusive kanadische Blockhütten, die im Winter 2010 ihre Pforten öffneten und um
ein mittig gelegenes Haupthaus platziert sind.
Die Hütten in Wood Ridge sind in drei unterschiedliche
Kategorien unterteilt.
Mit romantischem Himmelbett eignet sich das „Little
Beaver“ Chalet perfekt für Paare. Die drei geräumigen
Hütten namens „Black Bear“ sind zweigeschossig und
bieten bis zu sechs Personen Platz. Die größte Hütte,
in Wood Ridge ist das „Wild Moose“. Eine stattliche
Blockhaus-Konstruktion für bis zu zehn Gäste mit fünf
Schlafzimmern, drei Bädern und offener Küche, die im
nordamerikanischen Stil direkt mit dem Wohnbereich
verbunden ist.
Das zentrale Haupthaus dient als Lobby, Bar und Treffpunkt für alle Wood Ridge Gäste.
Abgesehen von solch luxuriösen Annehmlichkeiten wie
einer privaten Sauna und einem Whirlpool, besitzt jedes
Haus ein eigenes, exquisites, aber gemütliches Interieur
mit einer voll ausgestatteten Küche, einer Sony Stereoanlage, feinen Ledersofas und traditionellen Holzkamin.
Zweifellos eines der Highlights, das allen Hütten gemein
ist, obwohl man es nicht sehen kann, ist das unverkennbare frische Aroma von Fichten- und Kiefernholz.
Durch das „Atmen“ der einzelnen Holzstämme wird die
Luft in den Blockhütten mit dem belebenden und natürlichen Duft durchzogen.
Einige Tausend Laufmeter an Stämmen wurde für den
Bau der sechs Wood Ridge Häuser benötigt. Sie wurden von Team Kanadablockhaus GmbH, die auf Naturstammhäuser spezialisiert ist, in enger Zusammenarbeit
mit dem Generalunternehmen Hoamat Bau, sowie den
Betreibern Alois und Carolyne Schwarzenberger im Mai
bis Dezember 2009 errichtet.
Die Blockhütten von Wood Ridge verkörpern einen
idealen Mix aus rustikalem Design, Funktionalität und
ökologischer Nachhaltigkeit, welche beim Rohstoff der
Hütten beginnt: Holz.
Die Bäume, die für den Bau von Wood Ridge im finnischrussischen Gebiet Karelia gefällt wurden, wurden
anschließend durch neu gepflanzte Bäume ersetzt. Wood
Ridge wurde unter Zuhilfenahme traditioneller Bautechniken geschaffen und das natürliche Baumaterial so
effizient als möglich genutzt.
23
Wood Ridge GmbH
Nur 45 Kilometer südlich von Salzburg gelegen und
sowohl mit dem Flugzeug, dem Auto oder dem Zug leicht
zu erreichen, ist Werfenweng eine eigene Welt – und ein
Unikat. Es liegt ganz am Ende des Tals und ist umgeben
von imposanten Bergen. Das Dorf mit seinen rund 900
Bewohnern ist von beeindruckender Schönheit und pflegt
seine alpine Tradition mit ausgeprägtem Stolz. Hier
scheint die Uhr tatsächlich langsamer zu ticken… Im Hinblick auf „grüne“ Themen und nachhaltigen Tourismus
ist Werfenweng jedoch eine von Österreichs vorausblickendsten Gemeinden. Als allererstes Dorf in Österreich
hat es sich der so genannten „Sanften Mobilität“-Philosophie verschrieben und in Kooperation mit dem Österreichischen Umweltministerium eine Vorreiterrolle bei der
Promotion eines autofreien Urlaubs übernommen. Die
INFOBOX
WOOD RIDGE GmbH
Weng 7
5453 Werfenweng
[email protected]
www.woodridge.at
24
„Sanfte Mobilität“ in Werfenweng umfasst eine Reihe von
Vorteilen für Gäste, die mit den öffentlichen Verkehrsmitten anreisen oder bereit sind, ihr Auto während des
Aufenthalts nicht zu nutzen. Die Urlauber in Wood Ridge
profitieren von den Vorteilen, die das „Sanfte Mobilität“Programm bietet. Dazu gehört die kostenlose Nutzung
von Fahrrädern, Elektrorädern, mit Gas betriebenen
Mini-Autos oder Segways.
Wood Ridge GmbH
25
Atelier Thomas Pucher ZT GmbH
NIK OFFICE BUILDING
NIKOLAIPLATZ
INFOBOX
Fotos: Andreas Buchberger
Der Nikolaiplatz fand seine heutige Gestalt durch eine sich verändernde Bebauung in einem langen Zeitraum. Während die
architektonischen Stile (und die gewünschten Gebäudedichten)
sich änderten blieben als stabile Konstanten die Grundstückszuschnitte erhalten.
Unser Haus steht auf einem Grundstück, das vor vier Jahrhunderten ein Bootshaus am damals noch nicht regulierten
Flusslauf der Mur beherbergte. Später wurde darauf ein
zweigeschossiger Lagerschuppen errichtet und noch später
– in der 80ern des vorigen Jahrhunderts – wurde der gesamte Platz mit einer Tiefgarage unterbaut. Der Lagerschuppen
wurde dafür abgebrochen, das Grundstück blieb aber in seiner
genauen Größe und Lage erhalten. Um eine nachfolgende Bebauung zu ermöglichen wurde die Konstruktion der Garage im
Bereich des Grundstückes wiederum für eine zweigeschossige
Bebauung in Massivbauweise ausgelegt.
Heute steht unser Haus auf dem Grundstück – und füllt es
millimetergenau, einzig die Geschoßanzahl wurde um das
2,5 fache erhöht. Möglich wurde dies durch eine konsequente
Leichtbauweise und einen komplexen Verteilerrost unter dem
26
Atelier Thomas Pucher ZT GmbH
Bahnhofgürtel 77/6 | 8020 Graz
Tel.: +43 (0) 316 269 378
[email protected]
www.thomaspucher.com
Atelier Thomas Pucher ZT GmbH
Projektinformationen
BAUHERR:
bauwerk.projekt
PLANUNG ARCHITEKTUR:
Atelier Thomas Pucher in collaboration with Bramberger [architects]
ZEITTAFEL:
Architekturwettbewerb: Juni 2007
Baubeginn: September 2009
Geplante Fertigstellung: September 2010
GEBÄUDEDATEN:
Geschosse: 5
BGF: 1400m2
AUSFÜHRUNG ALS
TEIL - GENERALUNTERNEHMER
Strabag AG, Dir. AW - Hochbau Steiermark
A - 8042 Graz,
Maggstraße 40
Tel.: +43 (0)316/3131-0
27
Atelier Thomas Pucher ZT GmbH
Gebäude. Dieser verteilt – heute unsichtbar – die konzentrierten Lasten der Stahlrahmenträger auf die in der Umgebung
unterschiedlich verteilten Stützen der Tiefgarage.
Das klare Volumen und die schlanke Höhenentwicklung
reagieren damit präzise auf die heterogene städtebauliche
Situation die wir vorgefunden haben. Auf der einen Seite - zum
Entenplatz – wirkt das Haus als Begrenzung des Platzraumes,
auf der anderen Seite - zum Nikolaiplatz - als frei stehender
zeichenhafter Solitär im Park. Ein Bauwerk, das in seiner
Einfachheit zur Skulptur wird.
Die geschlossenen Fassadenelemente - außenseitig mit einer
silber-gold schimmernden Deckbeschichtung versehen beherbergen an der Rauminnenseite Regale und Archive und
werden - je nach Nutzerwunsch - zu unterschiedlich dicken
Blöcken.
BÜROFLÄCHENNUTZUNG
Büroeinheiten
Der Baukörper nutzt die Breite des Grundstückes
bestmöglich aus. Dadurch ergibt sich eine maximale
Raumtiefe von 8,70m. Durch die Aufteilung in 3 Geschosse + Penthouse und die flächenschonende stirnseitige
Erschließung ergeben sich stützenfreie Büronettoflächen
von 19,3m x 8,70m. Nebenräume wie Teeküche, Eingangsbereich und WC-Einheit sind in einem minimierten
Infrastrukturstreifen neben dem offenen Stiegenhaus an
der südlichen Stirnseite untergebracht. Dadurch ergeben
sich 3 Büroeinheiten von jeweils 177,20m² sowie eine
Penthouse-Einheit mit 100m² Mietfläche.
Modulmaß
Das Achsmaß der Stahlkonstruktion beträgt 3,90m, daraus leitet sich ein Modulmaß von 1,30m zur Anbindung
von Trennwänden ab. Es sind somit sämtliche denkbaren
Büroorganisationsformen möglich. Die Fassaden und die
haustechnischen Anlagen sind ebenfalls auf das Modulmaß ausgelegt. Damit ist eine langfristige Flexibilität
gegeben.
Erdgeschoß
Auf Grund der besonderen Lage des Gebäudes im
Grünbereich erhält auch das EG eine für Büronutzungen
ungewöhnlich attraktive Lage, die bestehenden gepflasterten Außenanlagen sind ideal als Terrassen für eine
Ausweitung des Bürobetriebs nutzbar.
Penthouse
Das oberste Geschoß ist als Penthouse mit großzügigen Terrassen und Blick auf den naheliegenden Grazer
Schlossberg ausgebildet. Hier kommt dem Konzept der
tiefen Wandblöcke besondere Bedeutung zu. Sämtliche
Annehmlichkeiten die ein Penthouse haben sollte (vergl.
James Bond), werden attraktiv in den Wänden versteckt.
28
Tourismusverband St. Koloman
Projektinformationen
t Bauherr: Gemeinde St. Koloman Immobilien KG,
5423 St. Koloman
t Nutzer: Feuerwehr, Musik
t Kanal: RHVTennengau Süd
t Projektmanagement ÖBA:
Salzburg Wohnbau GmbH, 5033 Salzburg
t Architekt: kofler architects, 5020 Salzburg
t Georneter: Wenger Oehn, 5020 Salzburg
t Bauphysik: TB Reiner Rothbacher, 5702 Zell am See
t Geologe: 3P Geotechnik ZT GmbH, 5400 Hallein
t Statiker: Ahmad-Aigner ZT GmbH, 5020 Salzburg
t Haustechnik-Sanitär:
TB DI Axel Burggraf GmbH, 5020 Salzburg
t Elektroplanung: TB lng. Müller-Uri GmbH, 5303 Thalgau
t Kulturtechnik:
ISF Ingenieurkonsulenten Schüffl & Forsthuber, 5020 Salzburg
t Fernwärrne: Salzburg AG, 5020 Salzburg
t Baumeister/Teilgeneralunternehmer:
Hinteregger & Söhne BauGmbH, 5020 Salzburg
t Stahlbauarbeiten: Ziegler Stahlbau GmbH, 5020 Salzburg
t Zimmerer: Zimmerei Frank GmbH, 5424 Bad Vigaun
t Dachdecker/Spengler/Isolierer/Schwarzdecker:
Bedachungsges.mbH, 5021 Salzburg
t Fliesen: Rupert Rettenbacher, 5423 St. Koloman
t Schlosser: Schlosserei Rettenbacher GmbH, 5440 Golling
t Schlosser: Landmaschinen Rettenbacher, 5421 Adnet
t Aluminiumportale: Metallbau Brandauer GmbH, 5442 Rußbach
t Kunststofffenster: Stabil Bauelemente GmbH, 8424 Gabersdorf
t Trockenbau: Malerei Rettenbacher GmbH, 5431 Kuchl
t Estrich: Hlawna GmbH, 5020 Salzburg
t Garagentore: Günther Tore Bauelemente GmbH, 5431 Kuchl
t Maler: Malerei Risto, 5020 Salzburg
t Akustik Musikprobenraum:
Möbeiwerkstätte Hutter GmbH u. Co. KG, 8190 Birkfeld
t Sonnenschutz:
F&M Zechner Sonnenschutzanlagen OG, 5202 Neumarkt
t H / S / L: HSG Schattauer GmbH & Co. KG, 5440 Golling
t Elektro Stark- u. Schwachstrom: Elektro Ebner, 5400 Hallein
MEHRZWECKHAUS
ST. KOLOMAN
Ein bereits langersehnter Wunsch der Gemeinde
St. Koloman wurde verwirklicht. Das Mehrzweckhaus
ist für die Einwohner ein Ort der Begegnung und der
Kommunikation. Architektonisch ist das neue Objekt
besonders interessant. So nutzt das Haus den natürlichen Geländesprung und fügt sich damit harmonisch
in den Ort ein. Mit einem Bauvolumen von 1,5 Millionen
Euro wurde das Projekt nach den Plänen des renommierten Salzburger Architekturbüros „kofler architects“
errichtet. Energietechnisch ist das Mehrzweckhaus an
die Ölheizung des gegenüber liegenden Gemeindeamts
angeschlossen. Auf längere Sicht ist geplant, das Gebäude mit Fernwärme zu beheizen.
INFOBOX
Tourismusverband St.Koloman
Am Dorfplatz 29
5423 St. Koloman
Tel.: +43 (0)6241 222 15
[email protected]
www.stkoloman.at / www.tourismus.stkoloman.at
29
peretti+peretti ziviltechniker gmbh
ORTHOPÄDISCHES
SPITAL SPEISING
EIN KRANKENHAUS DER VINZENZGRUPPE
TOTALSANIERUNG MIT ZUBAU
Das 100 Jahre alte Gebäude des Orthopädischen Spitals
Speising wird von der Vinzengruppe mit Unterstützung
der Stadt Wien als zeitgemäßes Krankenhaus adaptiert.
Diese Aufgabe wurde in den Jahren 2006 – 2011 von den
Architekten Peretti + Peretti realisiert.
ANFORDERUNGEN AN DAS PROJEKT:
Barrierefreier Zugang für Patienten insbesondere zu den
hochfrequentierten Ambulanzen, Schaffung zusätzlicher
INFOBOX
Operationsräume, Sterilisation, Ambulanzen, neue Küche, Stationserneuerung mit 1-, 2- und 4-Bett-Zimmern
mit Sanitäreinheiten, Optimierung der Gebäudelogistik,
der funktionellen inneren und äußeren Erschließung,
neue Aufteilung der Stationen entsprechend einer optimalen Pflege, neue Anordnung der Ambulanzen, Gesamtsanierung des Gebäudes in haustechnischer, sicherheitstechnischer und hygienischer Sicht.
Diese Maßnahmen erforderten zusätzliche Flächen, die
im Bestandsgebäude nicht mehr untergebracht werden
konnten und einen Zubau erforderten.
Aus funktionellen Gründen - aber auch wegen des
Denkmalschutzes – der zentrale Bereich der Krankenhausanlage mit Kolonnaden und Kirche sollte in seinem
historischen Erscheinungsbild erhalten bleiben – wurde
der Zubau in Richtung Riedelgasse angeordnet.
Der Zubau wurde so angelegt, dass die Verkehrswege im
Gebäude nun verkürzt als geschlossener Kreis funktionieren und die vertikalen Erschließungen wie Stiegen und
Aufzüge effizienter angeordnet werden konnten.
[email protected]
www.peretti.at
Die Baumaßnahmen waren so geplant und durchgeführt, dass der Krankenhausbetrieb ohne wesentliche
Einschränkungen mit vollem OP-Betrieb ohne Verringerung der Bettenanzahl, auch während der Bauzeit
durchgehend weitergeführt werden konnte.
30
peretti+peretti ziviltechniker gmbh
31
peretti+peretti ziviltechniker gmbh
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DUSCHOLUX GmbH & Co. KG
4063 Hörsching
Am Kirchenholz 2
Tel.: 07221 / 708
Fax: 07221 / 708-300
pm1 projektmanagement
SEEWIRT MATTSEE ****
KUSCHEL- & GENIESSERHOTEL MATTSEE/SALZBURG
Salzburgs 1. Kuschel- und Genießerhotel Seewirt.Mattsee. Der neue Hotspot für Verliebte vor den Toren der
Festspielstadt.
Wer träumt nicht davon, auf Wolke 7 über dem Alltag zu
schweben, romantisch-verrückte Pfade zu beschreiten,
wieder Schmetterlinge im Bauch zu spüren und mit dem
Schatz verträumte Zeit zu zweit zu zelebrieren? Salzburgs 1. Kuschel- und Genießerhotel Seewirt.Mattsee,
direkt vor den Toren der Festspielstadt in traumhafter
Naturlandschaft am Mattsee gelegen, bietet Romantikern alles, was für einen unvergesslichen Liebesurlaub
wichtig ist.
PRICKELNDER ZAUBER IM
KUSCHELZIMMER
Neben der außergewöhnlichen Architektur im RomantikDesign und der wunderschönen Lage am Südufer des
Mattsees bieten 18 neue, 30 Quadratmeter große Kuschelzimmer ein einzigartiges Ambiente mit Himmelbett,
Panorama-Fenstern und bezauberndem Seeblick. Der
Umwelt und den Gästen zuliebe wurde ein Aufzug von
Schindler Aufzüge und Fahrtreppen GmbH eingebaut.
Das himmel.reich.SPA auf drei Etagen mit PanoramaHallenbad im obersten Geschoss und das Restaurant
lust.reich sind Orte für pure Erholung und kulinarischaphrodisierende Genüsse.
MAGIC MOMENTS
Package d’Amour mit prickelndem Champagner und
sündhafter Berger-Schokolade oder Package d’Amour
„fraises“ mit Champagner und Erdbeeren, ein lustvolles
6 Gänge Candle Light Dinner mit Weinbegleitung, romantische Bootsfahrten, ein Zimmer voller Blütenduft und
Kerzenschein, ein Atemlos-Set für besondere Stunden
oder eine zauberhafte Ballonfahrt über das Salzburger
Seenland, dem Sonnenaufgang entgegen – Salzburgs 1.
Kuschel- und Genießerhotel Seewirt.Mattsee lässt die
Besucher „Magic Moments der Zweisamkeit“ spüren
und bietet unvergessliche Urlaubstage voller flirrendem
Liebeszauber über dem See.
HIMMEL.REICH.SPA MIT TRAUMHAFTEM BLICK ÜBER DEN SEE
Auf drei Etagen bietet die Wohlfühl-Oase des Hauses,
das himmel.reich.SPA, ein architektonisches Gesamtkunstwerk für totale Entspannung und verzaubert mit
traumhaften Eindrücken und romantischen Ausblicken
INFOBOX
pm1 projektmanagement, planen und bauen gmbh
Franz-Josef-Straße 22
A-5020 Salzburg
Tel: +43 (0)662 / 87 16 67
[email protected]
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33
pm1 projektmanagement
ins Salzburger Seeland. Das Panorama-Hallenbad im
obersten Geschoss mit großer Dachterrasse, weitem
Blick über den Mattsee und Panorama-Ruheraum ist das
Highlight des neuen himmel.reich.SPA. Hier lässt es sich
Entschleunigung und Erholung finden. Das Sauna.Refugium mit eigener Frischluft-Terrasse und der dazugehörige Ruheraum lassen die Zeit vergessen und herrlich in
einem kuscheligen Ambiente entspannen.
An schönen Sommertagen ist ein Sprung in das klare
Wasser des Mattsees – einem der wärmsten Voralpenseen – schon fast ein Muss. Sonnenanbeter finden auf
der Liegewiese den passenden Platz zum Träumen. Für
Erholung, neues Kräftesammeln und einen Gleichklang
von Körper und Seele sorgen die Massagen und die wohltuenden Behandlungen in der Beauty-Farm.
LIEBE GEHT IM LUST.REICH DURCH
DEN MAGEN
„Liebe geht durch den Magen“! Frische Produkte aus der
Region und ein hohes Maß an Kochkunst und Kreativität
vereinen sich in der lust.reich Küche des Hotels Seewirt.
Mattsee zu spannenden kulinarischen Höhepunkten.
Kombiniert mit den besten österreichischen Weinen wird
das Dinieren zum aphrodisierenden Gesamtkunstwerk.
34
Schon der morgendliche Blick auf den romantischen
Mattsee lässt Herzen höher schlagen und lässt das
Frühstück auf der Seeterrasse des Restaurants zu einem
ganz besonderen Erlebnis werden! Leichte und süße
Köstlichkeiten werden mittags und nachmittags auf den
beiden Seeterrassen serviert. Und wenn es Abend wird
und sich der Mattsee sein romantisch-rotes Kleid anlegt,
dann werden die Gäste mit einem genüsslichen Dinner
und belebenden Cocktails verwöhnt.
SEEWIRT.MATTSEE GEHÖRT ZU DEN
SCHÖNSTEN LIFESTYLEHOTELS DER
WELT
Bereits kurz nach der Wiedereröffnung wurde das
Kuschelhotel in den erlesenen Kreis der Lifestylehotels
aufgenommen.
Das Top-Design Haus, nur wenige Kilometer von der
Bmst. DI Arnold Schmitzer . Bmst. DI Adolf Rieger
franz-josef-strasse 22 | a-5020 salzburg | [email protected]
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s i c h e r h e i t
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wir entwickeln, beraten, planen, steuern und überwachen Ihr bauprojekt
pm1 projektmanagement
Festspielstadt Salzburg entfernt, findet sich nun in der Riege
mit den 120 schönsten Lifestylehotels weltweit - von London,
New York, Paris, Venedig bis Brüssel. Ausschlaggebend für die
Aufnahme in diesen erlauchten Kreis sind das stylische Ambiente und die Einzigartigkeit von Design und Konzeption, für die
beim stylischen Kuschelhotel am Mattsee die Innenarchitekten
Christian Daxner und Josef Grömmer verantwortlich zeichnen.
Das Kuschel- und Genießerhotel befindet sich übrigens bereits
in 4. Generation im Besitz der Familie Blüthl.
+RFK7LHIEDX
=LPPHUHL
KINDERFREI
Mit dem Umbau zum Kuschel- & Genießerhotel wurde in der
Konzeption besonders auf Ruhe und eine entspannende Atmosphäre gesetzt um Päarchen einen romantischen Platz zu
bieten, an den man die oft schon zu selten gewordene Zeit zu
zweit einfach genießen kann. Darum ist das Hotel seit November 2011 sozusagen kinderfreie Zone und verspricht Erholung
ohne Kindergeschrei und –getöße.
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-5230M
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Tel: 0 77 42/24 44-0 Fax: 0 77 42/24 44-24
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Architekturbüro Bittermann
JUGENDHERBERGE
„VIENNA CITY HOSTEL“
WIEN
Denken Sie noch manchmal an Ihre Interrail-Reisen und
die damit unweigerlich verbundenen Nächte in schmuddeligen, überfüllten Jugendherbergen? Vergessen Sie das! Die
Jugendherberge Vienna City Hostel im aufstrebenden Wiener
Favoriten macht alles wieder gut! ( www.viennacityhostel.at)
Das Hauptanliegen bei diesem Projekt war, die Jugendherberge von ihrem muffigen, billigen Image zu befreien. Außerdem
sollten die sanitären Standards einer ***3-Stern-Unterkunft
erfüllt werden, die Nächtigungen jedoch immer noch für die
jugendlichen Gäste leistbar bleiben – es musste daher ein sehr
straffes Budget eingehalten werden, um das Interieur originell
und funktionell zu gestalten.
INFOBOX
Architekturbüro Bittermann
Mariahilferstraße 101/3/45
A-1060 Wien
Tel.: +43 (0)1 890 60 93
[email protected]
http://a-hb.at
Sie hat 44 luftige Zimmer, die alle mit eigener Dusche und WC
ausgestattet sind. Im sonnigen Wintergarten schmeckt das
Frückstücksbuffet gleich noch mal so gut, an der Internetbar erkundigt sich der jugendliche Städtebummler nach den
hippsten Clubs und die Rezeption ist selbstverständlich rund
um die Uhr besetzt, um auch Nachtschwärmern Einlass zu
gewähren.
Farbenfroh sind Zimmer und Gänge, das lichtdurchflutete
Stiegenhaus besticht durch seine großzügige Verglasung.
Der begrünte Innenhof steht allen zur Verfügung, die sich erschöpft vom Sightseeing - nach Ruhe sehnen. Dass das
Konzept funktioniert, zeigen die vielen zufriedenen Einträge im
Online-Gästebuch des Vienna City Hostels!
Foto Copyrights: Harald Bittermann
36
Einzelpräsentation
SIGNA Holding GmbH
Fotos: Rupert Steiner
RIVERGATE
Projektinformationen
Wien
] 50.000 m2 Gesamtmietfläche
Das Bürogebäude RIVERGATE entstand – in seiner
einzigartigen Form – nach den Plänen des Architekturbüros Auer + Weber + Assoziierte GmbH mit Sitz in
Stuttgart und München, das im Zuge eines geladenen
Wettbewerbs 2007 mit ihrem zweischiffigen Entwurf
als Sieger unter acht international renommierten Teilnehmern hervorging.
Das Gebäude besticht mit einem unverwechselbaren
Erscheinungsbild. Es besteht aus zwei parallelen,
miteinander verbundenen Gebäudeflügeln, die quer
zur Donau stehen und nicht allein wegen ihrer unterschiedlichen Höhe, sondern auch durch die großzügige
Verglasung ins Auge stechen. Das repräsentative
Atrium dazwischen, das so genannte „Donau-Atrium“,
öffnet sich zum Wasser hin und bildet das Zentrum
des RIVERGATE. Diese einzelnen Gebäudeteile sind im
Gesamtbild zu einer klaren Einheit geformt. Im Querschnitt erinnern die Baukörper mit den gekrümmten Außenseiten an zwei gegenüberliegende Segel, sodass ein
architektonischer Bezug zur Donaunähe aufgegriffen
scheint.
38
] 45.100 m2 Büromietfläche
] äußerst flexible und effiziente Büroflächen
] erstklassige Verkehrsanbindung
] hervorragende Infrastruktur
] repräsentative, moderne Architektur
] 500 Garagenplätze, 100 Fahrradabstellplätze mit
Garderoben und Duschen
] Konferenzzentrum und exzellentes Mitarbeiterrestaurant
] mehrfach ausgezeichnetes GreenBuilding: U.S. LEED
Gold, GreenBuilding Zertifikat der EU
] Kür zum besten Bürohaus in Wien 2010.
] DIVA-Award 2010 für das innovativste Immobilienprojekt
SIGNA Holding GmbH
39
SIGNA Holding GmbH
KAUFHAUS TYROL
Projektinformationen
Innsbruck
] 30.000 m2 Mietfläche
] 55 Shops
Im Herzen von Innsbruck wurde Westösterreichs größtes
Bauvorhaben umgesetzt. Mit einem Investitionsvolumen von 155 Millionen Euro entstand nach den Plänen
des internationalen Stararchitekten David Chipperfield
am Standort des ehemaligen Traditionskaufhauses
Tyrol ein modernes innerstädtisches Einkaufszentrum.
40
] tägliche Passantenfrequenz
Maria-Theresien-Straße ca. 40.000
] 700 neue Arbeitsplätze
] Eröffnung: 4. März 2010
SIGNA Holding GmbH
west
Innsbruck
Nachdem SIGNA-Development das Areal des ehemaligen
Autohauses Linser in Innsbruck erworben hatte, wurde dort
ein neuartiges Projekt realisiert: Das fünfte öffentliche
Innsbrucker Gymnasium wurde mit einem StadtteilEinkaufszentrum kombiniert. Die hochwertige Architektur
dieses Projektes garantiert das Funktionieren dieser
interessanten Kombination.
Das west wurde am 10. Oktober 2010 eröffnet.
Projektinformationen
] 16.000 m2 Mietfläche
] 30 Shops
] Eröffnung: 10. Oktober 2010
41
SIGNA Holding
Partner
beim BVH:
GmbH
RIVERGATE
Umbau der ehemaligen Bawag Zentrale am Tuchlauben
42
Umbau der ehemaligen Länderbank Zentrale (Unikredit) am Hof
Partner beim
SIGNA
BVH:
Holding
RIVERGATE
GmbH
Umbau der ehemaligen Bank Austria Zentrale Vordere Zollamstraße
43
SIGNA Holding
Partner
beim BVH:
GmbH
RIVERGATE
ROHBAUARBEITEN
ARGE RIVERGATE
Hietzinger Kai 131a, 1131 Wien
Tel. 01 / 877 44 54
www.dywidag.at
44
Donau City Straße 9, 1220 Wien
Tel. 01 / 224 22-0
www.strabag.com
Partner beim
SIGNA
BVH:
Holding
RIVERGATE
GmbH
Qualität durch mehr als 40 Jahre Erfahrung im Vermessungswesen
Vermessung
Angst
Ziviltechnikergesellschaft mbH
#çç 9KGP /C[GTICUUG … 6GN ç … (CZ … QHHKEG"CPIUVCV … YYYCPIUVCV
45
SIGNA Holding
Partner
beim BVH:
GmbH
RIVERGATE
46
Partner beim BVH: KAUFHAUS
SIGNA Holding
TYROL / GmbH
WEST
GENERALUNTERNEHMERARBEITEN
ARGE KAUFHAUS TYROL
47
SIGNA Holding
Partner
beim BVH:
GmbH
KAUFHAUS TYROL / WEST
48
Partner beim BVH: KAUFHAUS
SIGNA Holding
TYROL / GmbH
WEST
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Seit über 115 Jahren setzen wir Maßstäbe in Beton.
Mit unseren Architekturbetonfertigteilen und Systembahnsteigen
erfüllen wir höchste Anforderungen für unsere Kunden aus dem
europäischen Markt.
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Homepage unter: ZZZKHULQJDW
Architekturbetonfertigteile
Fotobeton
Hering Bau GmbH & Co. KG
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Tel.: +49 2736 27 - 171
Fax: +49 2736 27 - 245
D - 57299 Burbach
[email protected]
www.hering.at
Systembahnsteige
49
SIGNA Holding
Partner
beim BVH:
GmbH
KAUFHAUS TYROL / WEST
50
Partner beim BVH: KAUFHAUS
SIGNA Holding
TYROL / GmbH
WEST
51
SIGNA Holding
Partner
beim BVH:
GmbH
KAUFHAUS TYROL / WEST
Visionen werden Realität.
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52
Partner beim BVH: KAUFHAUS
SIGNA Holding
TYROL / GmbH
WEST
FM + BERATUNG
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[email protected]
53
SIGNA Holding
Partner
beim BVH:
GmbH
KAUFHAUS TYROL / WEST
+Audio-/Videotechnik
+Automatiktüren
+Brandmeldetechnik
+Elektrotechnik
+Hotel-EDV
+Kassen-/Schanksysteme
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Fiegl+Spielberger GmbH ‹ Langer Weg 28 ‹ A-6020 Innsbruck
T +43-(0)512-3333-0 ‹ Fax +43-(0)512-3333-37 ‹ www.fiegl.co.at
Tel.
54
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ƒ 4.910 kWh/Jahr vs. Hydraulik-Antrieb
ƒ 2.907 kWh/Jahr vs. 2-tour.Seilantrieb
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ƒ 2.240 kg CO2/Jahr vs. Hydraulik-Antrieb
ƒ 1.558 kg CO2/Jahr vs. 2-tour.Seilantrieb
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mä~åÉå=ïáê=ÇáÉ=wìâìåÑí=ÖÉãÉáåë~ã
SIGNA Holding GmbH
Freyung 3
1010 Wien
Tel.: +43(0)1 / 53 29 848-0
Fax: +43(0)1 / 53 29 848-23
E-Mail: [email protected]
SIGNA Holding GmbH
Maria-Theresien-Straße 31
6020 Innsbruck
Tel.: +43(0)512 / 58 51 19-0
Fax: +43(0)512 / 58 51 19-3
E-Mail: [email protected]
prüll_architekten
WOHNANLAGE
STRASSWALCHEN
KONZEPT:
Ausgangspunkt der Überlegungen war die Bestandsaufnahme der näheren Umgebung. Unterschiedlichste Baukörper in
Form, Höhe und Dachausbildung prägen das Umfeld. Zwischen den Häusern entstehen meist nur „ Resträume „. eine
eigenständige Architektursprache, welche sich durch Einhaltung von vorher formulierten Planungsgrundsätzen ableitet,
ist die logische Konsequenz.
PLANUNGSGRUNDSÄTZE :
Durch Anheben der Tiefgarage wird einerseits für die Tiefgarage eine natürliche Belichtung und Belüftung erreicht,
andererseits entsteht dadurch eine deutlich zäsur zwischen
den Privatgärten und den öffentlichen Flächen. Das Zusammenbauen von mehreren Wohneinheiten zu einer „ Stange“
im Bereich Haus II und III ermöglicht erst die Schaffung von
großzügigen, zusammenhängenden Freiflächen. Als Reaktion
auf die Nachbarschaft sind diese „Stangen“ im wesentlichen
Zweigeschossig ausgeführt.
Punktuell zurückgesetzt sind Dachaufbauten, die in einem
anderem Material ausgeführt wurden. Als räumliche Begrenzung für den befestigten Platz im Südwesten der Anlage dient
ein viergeschossiger Bau. Entlang dieses Platzes wird auch ein
öffentlicher Fußweg geführt. Dieser Platz soll Begegnungsraum der Bewohner und Treffpunkt für die Jugend sein. Die
Wohnungen im Erdgeschoß haben vorgelagerte Gärten, die
Dächer der „Stangen“ sind begrünt.
INFOBOX
MATERIALIEN:
Zusammenhängende Freiräume, Gliederung der Freiräume in
öffentliche und private Bereiche, Angebot von befestigten Freiflächen (Jugend) und Grünflächen (Kinder), autofreie Wohnanlage, private Freibereiche für jede Wohnung, Wohnräume
West, West-Ost, oder Süd – orientiert, teilweise „rollstuhlgerechte“ Ausführung der Wohnungen (Schindler Lift)
prüll_architekten
Hirschenhöhstr.28
5450 Werfen
Tel.: +43 (0) 6468 20308
[email protected]
www.architekt-pruell.at
Die Baukörper wurden massiv hergestellt, mit Wärmedämmung eingepackt und verputzt. die Farbe ist weiß.
Die zurückgesetzten Dachaufbauten, die Balkonbrüstungen
bei Haus I, sowie die Hauseingänge bei Haus II und III haben
als Kontrast zur weißen Putzfläche eine dunkel eingefärbte
Oberfläche in einem anderem Material.
Die befestigten Flächen erhalten einen fugenlosen Belag .
Die Bepflanzung erfolgt mit heimischen Laubbäumen.
57
Verkehrsbüro Group
Verkehrsbüro Group ihr erstes gemeinsames Low-BudgetDesignhotel in Österreich. Bauherr und Investor ist die CS
Vermietungs GmbH, ein Unternehmen der Rutter Immobilien Gruppe Wien, welche das gesamte Areal realisiert hat.
Die Hoteldirektion des ersten österreichischen Motel One
übernimmt Claudia Krasser.
„Das erste Haus außerhalb Deutschlands ist natürlich ein
großer Schritt für uns“, freut sich Philippe Weyland, Geschäftsführer der Motel One Group, über das Motel One
Salzburg. „Wir sind überzeugt davon, dass unser Konzept
‚viel Design für wenig Geld‘ auch in Österreich gut aufgenommen wird“.
MOTEL ONE
SALZBURG
„Österreichs erstes Motel One eröffnet: Motel One Salzburg
ist ein Gemeinschaftsprojekt der Motel One Group im Joint
Venture mit der Verkehrsbüro Group“
Seit Mai 2011 empfängt das erste Motel One Österreichs
seine Gäste: Das Motel One Salzburg mit 119 Zimmern
liegt verkehrsgünstig an der Alpenstraße im Süden der
Stadt. Der Salzburger Hauptbahnhof sowie der Flughafen
Salzburg sind nur in wenigen Autominuten zu erreichen.
Mit dem Motel One Salzburg eröffnet die Münchner Erfolgsmarke und Österreichs führender Tourismuskonzern die
INFOBOX
Motel One Salzburg
Alpenstraße 92-94
5020 Salzburg (Austria)
Tel.: +43 (0)662 83502 - 0
Fax: +43 (0)662 835020 - 10
[email protected]
58
„Motel One ist die ideale Ergänzung des Hotellerie-Portfolios der Verkehrsbüro Group. Wir setzen damit gezielt auf
die Nische der Design Hotels im Low-Budget-Bereich, die
sich ganz klar von reinen Billighotels unterscheiden“, so
Mag. Harald Nograsek, Generaldirektor der Verkehrsbüro
Group. „Mit dem günstigen Zimmerpreis ab 59 EUR schaffen wir für stilbewusste Geschäftsreisende und Städtetouristen ein attraktives Angebot in Österreichs touristisch
bedeutendster Landeshauptstadt.“ Die Verkehrsbüro Group
ist in der Stadt Salzburg mit vier Austria Trend Hotels &
Resorts größter Hotellerie-Anbieter mit 780 Betten.
Zwei Sterne-Kategorie mit Top Design
Die Zimmer des Motel One Salzburg sind im frischen,
funktionalen Look designt und verfügen über ein bequemes
Doppelbett, einen mobilen Arbeitsplatz mit W-LAN Zugang
sowie Klimaanlage. Markenhighlights wie ein Loewe-Flachbildfernseher, Leuchten des mehrfach ausgezeichneten
Herstellers Artemide sowie hochwertige Materialien und
Textilien in allen Bereichen runden das Zimmerkonzept ab.
Waschtischarmaturen der Designmarke Dornbracht sowie
eine Raindance Dusche von Hansgrohe ergänzen die voll
ausgestatteten Badezimmer, die sich in weißen Tönen und
dunklem Granit präsentieren.
Das Herzstück des Hotels ist die großzügige, gemütliche
„One Lounge“, die Lobby, Frühstücksraum und Bar in
einem ist. Hier können die Gäste frühstücken, einen Snack
genießen und rund um die Uhr den kostenfreien W-LAN
Zugang des Hotels nutzen. Das Design des öffentlichen
Bereiches ist inspiriert vom „Jedermann“ der Salzburger
Festspiele. An den Wänden der One Lounge sind Momentaufnahmen sowie Zitate des berühmten Stückes zu sehen.
Das zweite Motel One in Österreich wird in der künftigen
BahnhofCity Wien West Ende 2011 zeitgleich mit dem umgebauten Bahnhof seine Türen öffnen.
franz zt gmbh
Projektinformationen
PLANUNG
nov. 2005 bis märz 2006
AUSFÜHRUNG
april 2006 bis april 2009
STRECKHOF RELOADED
ZELLERNDORF
STÄDTEBAU
Der Bauplatz liegt in einer typischen Siedlung aus den 70er
Jahren mit freistehenden Einfamilienhäusern. Die „traditionelle“ geschoßweise Anordnung der Funktionen mit Keller/
Garage, Erdgeschoß/Wohnen und Dachgeschoß/Schlafen wird
in einer linearen eingeschoßigen Struktur aufgelöst. Die ursprüngliche Struktur der landwirtschaftlichen Streckhöfe mit
ebenerdiger Aneineranderreihung der einzelnen Funktionen
wird fortgeführt.
FUNKTIONEN
Die unterschiedlichen Funktionen werden in drei containerartigen Baukörpern zusammengefasst. Der verglaste Verbindungsgang markiert den strassenseitigen Eingang mit einem
auskragenden Vordach und mündet in einer Auskragung auf
der Gartenseite. Im ersten unbeheizten Bauteil sind die Garage
und ein großer Abstellraum für Gartengeräte untergebracht.
Der Verbindungsgang zum zweiten Bauteil übernimmt die
Rolle eines großzügigen Windfangs. Der Wohnraum ist von
drei Seiten belichtet. Von der Küche gelangt man in den Gemüsegarten, der von den ersten beiden Container gefasst wird. Im
letzten Baukörper befinden sich mit großer Distanz zu Strasse
INFOBOX
franz zt gmbh
hornbostelgasse 3/2/32
1060 Wien
Tel.: +43 (0) 676 897 107 102
[email protected]
www.franz-architekten.at
60
und Eingang die intimen Schlafbereiche - auf der Westseite
für die Eltern, auf der Ostseite mit zwei Kinderzimmern und
dazwischengestaltenem Kinderbad. Die Terrasse mit einem
langgestreckten Pool liegt Sicht- und Windgeschützt zwischen
dem zweiten und dritten Container und ist zur Abendsonne
nach Westen offen. der Zugang zur Terrasse ist von Küche,
Wohnraum, Gang, Elternbad und Schlafzimmer aus möglich.
Der Verbindungsgang besteht aus offenen und geschlossenen
Sequenzen, die immer wieder den Blick in die halboffenen
Innenhöfe und auf das eigene Gebäude ermöglichen. Die
Glasgänge sind zu beiden Seiten mit Weinreben beplanzt. der
Bauherr ist Hobby-Weinbauer und hat so ein Stück Weingarten
mit den signifikanten langen Rebenreihen in seinem Haus.
KONSTRUKTION
Um einen hohen Eigenleistungsanteil zu ermöglichen, wurden
die Außenwände als Ziegelwände ausgeführt.
Auch die Steinwolledämmung und die transparente Plexiglasfassade wurde von der Familie des Bauherrn in
Eigenleistung ausgeführt. Das Dach besteht aus vorgefertigten
Holzelementen mit Folienabdichtung. Die
Verbindungsgänge sind in Holzbauweise als Brücken ausgeführt, die seitlichen Verglasungen mit Nurglasstößen ohne
mechanische Befestigung geklebt.
HAUSTECHNIK
Alle Wohnräume sind mit einer Fußbodenheizung ausgestattet. Die Warmwasserbereitung erfolgt über einen
Erdwärme-Flächenkollektor und zwei Wärmepumpen. Die
Frischluftversorgung erfolgt über eine kontrollierte
Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung. Das Schwimmbecken wird über einen Flachkollektor am Dach beheizt.
franz zt gmbh
FK AUSTRIA WIEN
NACHWUCHSAKADEMIE
Planung: Arbeitsgemeinschaft franz zt gmbh + Atelier
Mauch Gmbh
Eine sportliche Herausforderung
Das Trainingsgelände der Nachwuchsmannschaften der
Austria Wien, einem der tradionsreichsten Fussballvereine Österreichs liegt in unmittelbarer Nähe zum Horrstadion und umfasst eine Trainingshalle und drei Rasenplätze. Das Baubudget war äußerst knapp, die Bauzeit auf
sechs Monate begrenzt, die termingerechte Fertigstellung
Voraussetzung für den Erhalt der Lizenz in der österreichischen Bundesliga. Die wiener Bauordnung sah eine
maximale Gebäudehöhe von 4,5m vor, die geforderte
lichte Raumhöhe in der Trainingshalle von 7,0m hatte
eine unausweichliche Konsequenz: das gesamte Gebäude
musste zur Hälfte abgesenkt werden.
Um eine langfristige Refinanzierung des Baubudgets zu
ermöglichen wurde das Prinzip der Fussball-Werbebande
von Innen nach Aussen gekehrt: ein großes Dach mit
einer Träger- und Attikahöhe von 2,0m ist das bestimmende gestalterische Element. Sponsoren können an der
stark befahrenen Laaerbergstrasse ihre Unterstützung
der Nachwuchsmannschaften demonstrieren. Das Dach
kragt an allen Seiten einige Meter weit aus, und bildet witterungsgeschütze Eingänge und Terrassenbereiche. Im
ostseitigen Teil erlaubt ein reduzierter Dachaufbau über
den Lagerräumen das Einlassen einer Dachterrasse, von
wo aus die Trainer und Besucher den beheizten Kunstrasenplatz im Freien überblicken können.
Fluchtweg für Büros und Fittnessräume wurde in Form
von Terrassen ausgebildet.Die Spielhalle bietet mit Kunstrasenbelag und Birkensperrholz-Prallschutzwänden
eine angenehme Atmosphäre für konzentriertes Training
ohne störende Ablenkung. Die Beheizung erfolgt anstelle
konzventioneller Luftheizung in Form einer Niedertemperatur- Wandheizung. Der vorgelagerte Gang ist ebenfalls
mit Kunstrasen ausgelegt und findet als Aufwärmzone
Verwendung. Alle Garderoben haben - obwohl im Untergeschoß gelegen - Tageslicht und einen direkten Ausgang
ins Freie, ermöglicht durch eine großzügige Rampe die
auch zur Anlieferung und für Sprinttrainings herangezogen werden kann. Zur Bewässerung der Rasenplätze
wird das Regenwasser der 2.500m2 großen Dachfläche
in 120.000 Liter fassenden Zisternen gesammelt. Das
gesamte Gebäude wird mit Fernwärme beheizt.
Die Traininshalle bildet das Herz des Gebäudes und erhält
von Norden blendfreies Tageslicht. An den übrigen Seiten
sind äußerst kompakt mit effizientem Erschließungsflächenanteil eine Kantine, Büros, Fitness- und Massageräume und Lager angeordnet. Der Erschließungsgang im
Erdgeschoß übernimmt gleichzeitig die Funktion einer
Galerie für das abgesenkte Spielfeld. Der geforderte
61
Architekt Hörndler ZT GmbH
WERKSTATT
LEBENSHILFE
HIESBACH
Die Lebenshilfe Werkstätte in Hiesbach bestand seit 33
Jahren und war in die Jahre gekommen. Es entsprach
nicht mehr dem heutigen Standard und somit wurde ein
Wettbewerb für den Neubau der Werkstätte beschlossen,
den unser Büro (Architekt Hörndler ZT GmbH) mit seinem innovativen Planungskonzept für sich entscheiden
konnte.
Der Spatenstich für die Tagesheimstätte Hiesbach erfolgte am Donnerstag, dem 4. März 2010. Auf rund 1.200
m² wird die neue Werkstätte 56 Menschen mit besonderen Bedürfnissen einen Arbeitsplatz bieten, wo sie von
ausgebildeten Fachkräften in vorbildlicher Weise betreut
werden und eine sinnvolle Tätigkeit vollbringen können.
Das Gebäude ist doppelt so groß als die alte Werkstätte,
und es werden 11 Klienten zusätzlich Platz finden.
Bereits nach 8 Monaten Bauzeit konnte das Projekt seiner Funktion übergeben werden, die Baukosten belaufen
sich auf 1,8 Mio. EUR.
Die Überlegungen zur neuen Werkstätte in Hiesbach wa62
ren vom Grundgedanken des ökologischen und ökonomischen Bauens geleitet. Ein möglichst einfacher Baukörper mit einfacher Dachform und bester Wärmedämmung
soll zur Ausführung kommen. Von großer Bedeutung
war es, den Aufenthaltsraum und alle Gruppenräume
nach Süden auszurichten, um große solare Gewinne zu
erhalten. Gerade in den Wintermonaten spielt ausreichendes Sonnenlicht auch für das körperliche Wohlbefinden der Klienten eine große Rolle. Wichtig ist auch der
direkte Zugang von den einzelnen Gruppenräumen zur
Süd-West-Terrasse, um während eines anstrengenden
Arbeitstages etwas Energie zu tanken.
Um das Gesamtkonzept des ökologischen Bauens abzurunden, kommt eine Solaranlage zur Warmwasseraufbereitung zur Ausführung. Die Raumwärmebereitstellung
erfolgt mittels Pelletsheizung. Eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung sorgt für Behaglichkeit, optimale Raumluftqualität und vor allem hohe
Energieeinsparung.
Architekt Hörndler ZT GmbH
DORFZENTRUM
KONRADSHEIM
In Konradsheim soll auf 3 Etagen mit insgesamt 1.100 m² ein
Dorfzentrum gebaut werden.
Im Obergeschoß entsteht ein Dorfsaal samt Raum für die
Jugend und Schuhplattler, ebenerdig (und somit behindertengerecht) erreichbar vom Kirchenplatz. Im Erdgeschoss liegt
der Musikprobenraum, Multifunktionsraum sowie der Seelsorgebereich der Pfarre inkl. Jugend- und Jungscharraum,
Lager und Pfarrarchiv. Im Untergeschoß soll der 2-gruppige
Landeskindergarten untergebracht werden. Zwischen den
zwei Gebäudetrakten entsteht eine Panoramaterrasse.
Die Überlegungen zum neuen Gebäude haus.konradsheim
waren, wie bei allen Planungen von Architekt Hörndler, vom
Grundgedanken des ökologischen und ökonomischen Bauens
geleitet. Ein schlichter, leicht gekrümmter Baukörper mit
einfacher Dachform, bester Wärmedämmung und südseitiger
Ausrichtung sollte zur Ausführung kommen. Da sich der Gebäudekomplex auf einer sehr sensiblen Stelle im Ort befindet,
war auch die perfekte Eingliederung in das Ortsbild sehr
wichtig. Eine weitere Herausforderung bei der Planung war,
möglichst alle Wünsche der Vereine zu berücksichtigen.
Es wurde darauf geachtet, die Gebäudehöhe möglichst niedrig
zu halten, um den Blick auf die Kirche freizugeben.
Die Raumwärmebereitstellung erfolgt mittels Pelletsheizung.
Eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung sorgt für Behaglichkeit, optimale Raumluftqualität und
vor allem hohe Energieeinsparung. Die anfallenden Heizkosten wurden mit 1.200,- EUR pro Jahr berechnet. Die Kühlung
der Räumlichkeiten erfolgt über eine Nachtlüftung. Um das
Gesamtkonzept des ökologischen Bauens abzurunden, kommt
eine Photovoltaikanlage zur Stromerzeugung zur Ausführung.
Die Gesamtbaukosten werden auf 2,1 Mio. EUR geschätzt
(exkl. Ust.). Es ist geplant, dass seitens der Vereine ca. 15.000
freiwillige Arbeitsstunden geleistet werden, um die Baukosten
gering zu halten.
Am 31. Juli 2010 fand die Spatenstichfeier statt, bereits am
15.11.2010 wurde das Dach fertig gestellt. Während der Wintermonate konnte im Haus fleißig weitergearbeitet werden.
Die gesamte Gebäudefertigstellung soll bis März 2012 erfolgen, wobei der Kindergarten bereits im September 2011 seiner
Funktion übergeben wird.
INFOBOX
Architekt Hörndler ZT GmbH
Kindergartengasse 3
A-3364 Neuhofen an der Ybbs
Tel.: +43 (09) 7475 527 29
[email protected]
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63
Architekt Hörndler ZT GmbH
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erfunden wurde: In den Alpen.
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Jungwirth & Unterberger
SCHUHDESIGN
SALZBURG
In Mattsee-Haag, in leicht abfallendem Gelände mit Blick
zum Mattsee, hat die Firma Paul Green ihr neues Betriebsgebäude für Verwaltung, Design, Produktion und
Logistik errichtet und Anfang Mai 2009 in Betrieb genommen.
Für den zu errichtenden Gewerbebetrieb wurde an der
Salzburg-Oberösterreichischen Landesgrenze nördlich
von Mattsee, an der Mattseer Landesstraße Richtung
Palting, ein neues Gewerbegebiet erschlossen.
Planungsvorgaben waren absolute Funktionalität,
großzügige und klare Raumstrukturen mit freundlicher
und heller Atmosphäre - die grüne ländliche Umgebung
sollte in die Gebäude einfließen. Die Anlage besteht im
wesentlichen aus drei Gebäudeteilen, die sich in Material
und Farbgebung entsprechend den Funktionen unterscheiden:
Einem 60 m langen Verwaltungsgebäude mit einem dreigeschossigen, leicht nach Osten gedrehten Kopfbauwerk
für die Designabteilung und Geschäftsleitung,
einem Mitteltrakt für Produktion, Werkstätte und Personalräumen sowie einer Kantine mit Betriebsküche und
einer 150 m² Dachterrasse, Blickrichtung Mattsee,
einer 8 m hohen Lagerhalle mit Verladetechnik für die
Lagerung der Produktionsmaterialien und Fertigprodukten zur Bewältigung der weltweiten Logistik. Großzügig
angelegte und verglaste Stiegenhäuser stellen jeweils
die Verbindung der drei Gebäude her.
65
Jungwirth & Unterberger
Projektinformationen
Die Gesamtbauzeit war mit einem Jahr fixiert:
PLANUNGSBEGINN:
BAUBEGINN:
Juni 2007
2.5.2008
FERTIGSTELLUNG DER LAGERHALLE
SAMT AUSSENANLAGEN:
19.12.2008
BETRIEBS- UND PRODUKTIONSBEGINN:
11.5.2009
NUTZFLÄCHEN:
VERBAUTE FLÄCHEN:
UMBAUTER RAUM:
9.285 m²
7.056 m²
61.977 m³
PLANUNG UND BAULEITUNG:
Architekten Jungwirth & Unterberger
Mitarbeiter: Ing. Klaus Windbrechtinger
INFOBOX
büroquadrat büro- und
objekteinrichtungsgmbh
l a n d s t u r m s t r. 3 a
A-5020 salzburg
tel: +43 662 84 83 00
fax: +43 662 45 10 51
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www.bueroquadrat.at
66
Jungwirth & Unterberger
Zillnerstraße 9
5020 Salzburg
Tel.: +43 (0) 662 84 57 55
[email protected]
G R U N D S T Ü C K
P L A N U N G
AUFSCHLIESSUNG
Jungwirth & Unterberger
Ihr Partner für Betriebsansiedlung
Tel.: 0662 628292
Südtiroler Platz 11, 5020 Salzburg
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BM Günther Werner + Arch. Gerhard Lotter
NIEDRIGENERGIEEINFAMILIENHAUS
HAGER / FURTH
Das Baugrundstück befindet sich in Furth bei Göttweig in Ortsrandlage an einem nach Westen abfallenden Hang. Der beeindruckende Ausblick in das Donautal und die Sichtverbindung
zum nahe gelegenen Stift Göttweig waren Rahmenbedingungen auf die der Entwurf unbedingt eingehen musste. Das Erdgeschoß wurde daher als Aussichtsplattform konzipiert - hier
befinden sich die Wohnräume und eine großzügige überdachte
Terrasse. Der Zufahrtsbereich erscheint als geschlossener
Baukörper mit wenigen Fensteröffnungen.
Im Gartengeschoß sind die Schlafräume und ein Schwimmbad
untergebracht. Die Zufahrt zum Grundstück und die gedeckten
PKW Abstellplätze liegen auf Erdgeschoßniveau.
INFOBOX
BM Günther Werner + Arch. Gerhard Lotter
Spitalgasse 6
3500 Krems
Tel.: +43 (0) 2732 76340
[email protected]
www.bm-werner.at
68
BAUKONSTRUKTION
Stahlbetonfundamentplatte, Ziegelmauerwerk, Stahlbetonmauerwerk für erdberührende Wände, Stahlbetondecken,
Flachdach mit bekiester Kautschukfolienabdichtung, Vollwärmeschutzfassaden, Holz-Alu Fenster und Portalkonstruktionen-Verglasung 0,5 W/m2K, Außenraffstore
HAUSTECHNIK
Wärmepumpe für Heizung und Warmwasserbereitung, Tiefensonden, Fußbodenheizung/kühlung, kontrollierte Wohnraumlüftungsanlage, Regenwasserzisterne zur Gartenbewässerung
BM Günther Werner + Arch. Gerhard Lotter
Projektinformationen
PLANUNGSBEGINN: 09-2007
BAUBEGINN: 04-2009
BAUFERTIGSTELLUNG: 08-2010
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BM Günther Werner + Arch. Gerhard Lotter
TECHNISCHE BERATUNGEN
SCHLOSSNIKL GMBH
Technische Beratun g en und Planun gen f ür
Lüftungs-, Heizungs- und Klimatechnik
Energiekonzepte, Niedrigenergie, Passivhäuser
DR. GSCHMEIDLERSTRASSE 45
[email protected]
[email protected]
3500 KREMS / DONAU
0664 / 30 733 56
0676 / 6 350 360
In diesem Projekt kamen Produkte zum Einsatz von
POLO-KAL NG
in der Anwendung:
- KWL Kontrollierte Wohnraumlüftung
- EWT Erdwärmetauscher
VFKDOOGlPPHQGHU+DXVDEÀXVV
POLO-RDS evolution
- Rohrdurchführung
w w w . p o l o p l a s t . c o m
70
Architektur Journal
FELSENREITSCHULE –
SALZBURGER FESTSPIELE
Den Umbau der Felsenreitschule führt das Projektteam
der Festspiele (Salzburger Festspielhäuser Erhaltungsund Nutzungsverein) und der Generalübernehmer (die
ARGE bestehend aus G. Hinteregger & Söhne BaugesmbH, Oberhofer Stahlbau GmbH, IPC Project Consulting GmbH) gemeinsam mit dem Architekturbüro HALLE
1, Architekten Gerhard Sailer und Heinz Lang und dem
Statikbüro Herbrich Consulting.
telt. Die Größe der offenen Fläche bei ausgefahrenem
Dach ist der Felsenreitschule erhalten geblieben.
BAUPHASE 1
NUTZUNG DES 3. OBERGESCHOSSES:
Fertigstellung Dachneubau der Felsenreitschule. Mit
dem Umbau des Dachkörpers und einem zusätzlich
nutzbaren Geschoß wurde im September 2010 begonnen.
Das leicht geneigte, aus drei mobilen Segmentflächen
bestehende Pultdach ist auf fünf Teleskoparmen innerhalb sechs Minuten ein- und ausfahrbar und deckt die
Bühne witterungs- und brandfest ab. Dem Besucher der
Felsenreitschule wird bei geöffnetem Dach wie bisher
der Eindruck einer Bühne unter freiem Himmel vermit-
In vollem Umfang zur Benützung stehen das 3. Obergeschoß und die bühnenseitigen Bereiche wie Beleuchterbrücke, Bühnengalerie und Arbeitsbrücke. Zusätzlich
wird der Rohbau des neu gewonnenen 4. Obergeschoßes
unter dem Dach fertig gestellt.
Lagerräume für Beleuchtung und Medientechnik Kostümfundus.
NUTZUNG DES NEU GEWONNENEN 4. OBERGESCHOSSES (NUTZFLÄCHE 700 M2)
Raum für Werkstätten und Elektrotechnik, Ateliers für
Masken- und Bühnenbildner.Der Zugang zum 3. und 4.
Obergeschoß erfolgt über den Lift oder das Stiegenhaus
im Toscaninihof.
71
Architektur Journal
BAUPHASE 2
Innenausbau des neu gewonnenen 4. Obergeschoßes
unter dem Dach der FRS
BAUPHASE 3
Geplante Sanierung des Bühnenturms von 1937/38
(Clemens Holzmeister) inklusive Innenausbau des 4.
Obergeschoßes im Bühnenturm. Das 4. Obergeschoß
im Bühnenturm war bereits von Clemens Holzmeister
im Jahr 1938 als Probenraum geplant und weist daher
auch die großen Rundfenster auf. Vor dem Umbau für
den Kostümfundus genutzt, wird das 4. Obergeschoß als
Choreographie-, Probe- und Veranstaltungsraum für bis
zu 99 Personen adaptiert und damit zur Idee von Holzmeister rückgeführt.
Projektinformationen
TECHNISCHE DATEN DER FELSENREITSCHULE:
BÜHNE DER FELSENREITSCHULE:
40 Meter breit, 25 Meter tief, Unterbühne 4 Meter Tiefe
ZUSCHAUERKAPAZITÄT:
1438 Zuschauer mit 1409 Sitz-, 25 Steh- und 4 Rollstuhlplätzen
ORCHESTERGRABEN:
21 x 6 Meter, 3,5 Meter Hub, Belastung 21t, elektromechanisch stufenlos verstellbares Orchesterpodium
NEUES DACH:
2 fixe Randträger und 3 Elemente, gelagert auf 5 Teleskopträgern;
Schließvorgang maximal 6 Minuten. Hängepunkte auf Teleskopträgern für Bühnentechnik (Kettenzüge), verbesserter Schall- und
Wärmeschutz und zwei Beleuchterbrücken.
72
Architektur Journal
TECHNISCHES BÜRO
ING. PAUL LAINER
HALLEINER LANDESSTR. 74
A-5411 OBERALM
TELEFON 06254/88900-0
FAX 06245/88900-8
MAIL: RI¿FH#WEODLQHUDW
BERATENDE INGENIEURE FÜR TECHNISCHE AUSRÜSTUNG
A L L GEM EIN B EEID ET ER GER IC H T L IC H Z ER T IF I ZI E R TE R
SA C H VER ST Ä N D IGER F Ü R A LT ER N AT IV EN ER G I E
73
Halbritter & Hillerbrand ZT GmbH
WOHNHAUS F
ST.MARGARETHEN
Das Grundstück, am Südhang des Ruster Hügellandes
gelegen, zeichnet sich durch den Panoramablick über die
„burgenländische Serengeti“ bis zum Schneeberg aus.
Trotz der exponierten Lage war seitens der Bauherrschaft größtmögliche Privatheit unter Einbeziehung
des Außenraumes gefordert. Durch Ausnutzung der
Hanglage konnten drei Ebenen im Split-Level geschaffen werden, welche über eine frei hineingestellte Stiege
miteinander verbunden sind.
Die Nebenräume entlang der Straße erhalten über die
satinierte Glasfassade natürliches Licht und reflektieren
die „Öffnung“ des Gebäudes zum Garten.
Bereits beim Betreten des Hauses erlebt und erfasst
man über alle Ebenen den Ausblick. Ein Atrium verstärkt
die Naturverbundenheit und Luftigkeit.
Der Wohnebene im ersten Halbgeschoss ist eine großzügige überdeckte Terrasse vorgelagert. Die an der rechten
Grundgrenze begrünte, mit Betonplattenstreifen durchzogene, Rampe fungiert einerseits als direkte Verbindung
der Wohnebene mit der Gartenebene und andererseits
als raumbildendes Abschottungselement für den eingegrabenen Garten mit Pool.
Dieser liegt unmittelbar vor dem gedeckten Außen74
bereich und der Freizeit-, Spa- und Fitnessebene des
gartenseitig abgesenkten Untergeschosses. Der Privatbereich ist in der obersten Split-Ebene untergebracht,
welchem das extensive Gründach über der Wohnebene
als Terrasse zur Verfügung steht.
Diese Räume wurden in einem aufgesetzten Kubus integriert, welcher auch von außen als eigenständig schwebender Baukörper mit einer grob verputzten Fassade
definiert ist.
Die Materialien der Ausstattung wurden zeitlos neutral
und die einzelnen Ebenen verbindend gewählt. Sämtliche Nutzbereiche und die Terrassen verfügen über eine
homogene Bodenbeschichtung; die Privat- und Wohnebene ist mit einem geölten Eichenboden ausgestattet.
Einbaumöbel und Küche treten mit neutralen weißen
Oberflächen in den Hintergrund. Als „Vermittler“ zur
Natur wurden curryfarbige Eternitelemente, Leder und
Grastapeten eingesetzt.
Halbritter & Hillerbrand ZT GmbH
75
Halbritter & Hillerbrand ZT GmbH
INFOBOX
Architekten Halbritter & Hillerbrand ZT GmbH
Rechte Wienzeile 29/7
1040 Wien
Tel.: +43 (1) 526 85 37
[email protected]
http://h2arch.at
WOHNHAUS S
WEIDEN AM SEE
Die Lage am Rande des Naturparks zwingt die Einbeziehung des Naturraumes in das Wohnhaus förmlich auf.
Auf dem schmalen, langgestreckten Grundstück wurde
ein Baukörper mit halbgeschossig versetzten Wohnbereichen errichtet.
Eine Wandscheibe mit horizontalen Fensterbändern
schirmt den privaten Außenbereich gegenüber dem Radweg ab, während sonst Sichtbeziehungen und Durchblicke das Haus prägen. Die Schlichtheit des Gebäudes wird
durch die Wahl zeitloser Materialien – weißer Putz und
Eichendielen – unterstrichen.
76
Halbritter & Hillerbrand ZT GmbH
Ofenstudio WOLF
Ges.m.b.H.
Kachelöfen - gesetzte Herde
Heizkamine - Reparaturen
Keramik aus eigener Erzeugung
Hauptplatz 4
8530 Deutschlandsberg
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jedes Bauwerk. Ob Einfamilienhaus oder Wohnhausanlage, Schulgebäude oder
Gemeindeamt für jeden Bau ist die Energiekennzahl eine wichtige Größe, um
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alle Objekte gibt es pauschalierte Preise. Passivhäuser werden im Detail mit der
Passivhausprojektierungs-Software geplant. Spezialgebiet des Ingenieurbüros
ist die Planung und Abwicklung von Photovoltaikanlagen und thermischen SoODUDQODJHQLQ.RPELQDWLRQPLWHI¿]LHQWHQ+HL]XQG/IWXQJVV\VWHPHQ(LQ(QHUgiekonzept angepasst an den Nutzer, die Region und das Gebäude ist eine der
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77
pedit & partner architekten
HAUS ST. LIENZ
Auf einem kleinen Grundstück in sonniger Lage mit
Blick auf die Dolomiten sollte ein großes Haus für eine
5-köpfige Familie und deren Gäste entstehen. Durch die
Ausnützung einer an der östlichen Grundstücksgrenze
liegenden, steilen Böschung, in der ein Bauteil mit begrünter Dachterrasse bis zur Grundstücksgrenze steckt,
wird sowohl die Masse, als auch die Höhe des Hauses
relativiert.
3 Baukörper werden durch verschiedene Materialien
definiert: der im Hang steckende durch eine massiv
gemauerten Fassade aus lokalem Chloridschiefer, der
horizontale mit Wohnraum im Erdgeschoss und den
Kinderzimmern im Obergeschoss durch Holzschindeln
und viel Glas.
Ein vertikaler Baukörper, dessen Kupferfassade ins
Dach übergeht, stülpt sich vom Norden über das Haus.
Er birgt Treppe, Küche, Bäder und im Dachgeschoss
einen Schlafraum mit Dachterrasse. In der Südfassade
integrierte Sonnenkollektoren erzeugen Wärme für Pool,
Warmwasser und Heizungsunterstützung des Niedrigenergiehauses.
Projektinformationen
PLANUNG: Veit Pedit, Andrea Bodvay
MITARBEITER: Bettina Lalics, Albert Frisinghelli,
Johannes Schett, Javier Fernandez Cardama
LICHTPLANUNG: Klaus Pokorny
INFOBOX
ÖRTLICHE BAUAUFSICHT: Georg Gruber
NUTZFLÄCHE: 385 m2
Pedit & Partner Architekten
Königseggasse 2/12
1060 Wien
Tel.: +43 (0)1 945 584
[email protected]
www.pedit-architekten.at
78
GRUNDSTÜCKSFLÄCHE: 725 m2
PLANUNGSBEGINN: November 2007
BAUBEGINN: September 2008
BAUFERTIGSTELLUNG: August 2009
FOTOS: Wolfgang Retter
pedit & partner architekten
IMT-Möbelwerkstätte Gmbh
Debant 21
9990 Nussdorf/Debant
Tel. 00434852/64166
Fax. DW-16
Mobil-0043676/4140646
E-mail: [email protected]
79
Aw Architekten ZT GmbH
WIENER PRATER
GESTALTUNG DER WEGE
Das Erscheinungsbild des Vergnügungspraters ist hauptsächlich durch seine Attraktionen und deren überbordende Farben- und Formensprache geprägt. Die Infrastruktur mit ihren Wegen, Mobiliar und Beleuchtung war dazu
bislang nur Füllwerk. Nun werden auch diese Strassenzüge zu Flaniermeilen umgestaltet.
DAS ENTREE
Der Gabor Steinerweg ist der Hauptzugang in den
Vergnügungsprater, beginnend beim Praterstern. Hier
vermischen sich die Stadt und ihre Nüchternheit mit dem
Prater und seinen verzerrten Wirklichkeiten. Spalierhaft Lichtsäulen säumen den Weg. Deren Zahl ist gross
und das lässt bereits auf eine besondere Bestimmung
schliessen. Der Boden wird laufend unterbrochen von
steinernen Schattenbildern. Wie in einem Kaleidoskop
trifft man auf vielfache Erscheinungen des zeichenhaften
Riesenrades. Keine exakten Bilder, sondern skizzenhafte Geometrien lassen sofort auf dieses Wahrzeichen
schliessen. Die färbigen Lichtspuren weisen bereits in
die bunte Lichterwelt. Ein Wiedersehen gibt es dann
nochmals vom Riesenrad aus. Dort kann man die kleinen
Räder gut ablesen- und fotographieren.
DIE ACHSE
Die Erste Mai Strasse wird von einer nüchternen Erschliessungsstrasse zu einem wesentlichen Akteur im
Prater. In dieser Wunderwelt wird Gewohntes verrücktdas ist die Parade der Lollipops. Kitsch, Farben, Bewegung. Dieses Symbol des Jahrmarkts wird zum Wegbereiter und zum Orientierungsmerkmal in den Gassen.
80
Aw Architekten ZT GmbH
Die verschiedenen Größenordnungen sowie das unten
und oben lässt an Alice im Wunderland denken und die
Realität immer wieder etwas entschwinden. Laternen mit
farbigen Schirmen und Sitzringe um die Bäume statten
die Flaniermeile mit weiteren Eigenschaften aus.
Diese Gestaltung nimmt Bezug auf das Wesen des
Würstelpraters- auf seine Buntheit und Exzentrizität. Der
Prater ist somit nicht mehr nur Fassade, sondern beginnt
auch aus seiner Mitte heraus zu leben. Die Strasse wird
zum gestalteten und erlebbaren Raum.
www.awarchitekten.com
81
Aw Architekten ZT GmbH
INFOBOX
AW Architekten Zt GmbH
Rauscherstrasse 6
1200 Wien
Tel.: +43 (0)1 350 88 06
[email protected]
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Architect & Partner(s) Wurzer.Nagl ZT-GmbH
INFOBOX
Architect & Partner(s) Wurzer.Nagel ZT-GmbH
Südtirolerstraße 50 | 6240 Rattenberg
Tel.: +43 (0) 5337 6 37 97
[email protected]
www.arch-partners.at
AUSSICHTSTURM
SCHWEMM
Das Natura2000-Gebiet „Schwemm“ in Walchsee ist
eine Moorlandschaft und seit 2009 ein unter Naturschutz
gestelltes Gebiet. Diese Moorlandschaft ist ein Refugium
verschiedenster Tiere und Pflanzenarten, von den kleinsten Amphibien und Insekten bis hin zu Vogelarten wie dem
Silberreiher.
Die Absicht der Gemeinde Walchsee ist es, diese einmalige
Landschaft für die Bewohner und Gäste der Region erlebbar und begreifbar zu machen. Die Spazierwege rund um
die Moorlandschaft sind stark frequentiert, jedoch war es
dem Besucher kaum möglich diese einmalige Landschaft
zu überblicken.
Deshalb wurde 2009 ein Architektenwettbewerb zur Realisierung eines Aussichtsturms als weiterer Höhepunkt des
Rundwanderweges ausgelobt. Das Projekt der Architect &
Partner(s) Wurzer.Nagel ZT-GmbH aus Rattenberg ging als
Siegerprojekt hervor.
Architekt Josef Wurzer plante außerdem einen frei auskragenden Steg als Erweitertung des „Aussichtsturmes“, der
direkt in bzw. über das Moor führt. Durch die Ausbildung
des Gehbelags mit Gitterrosten kann man das Moor nun
nicht nur sehen sondern auch „riechen“.
Bis Ende des Sommers 2010 wurde geplant, detailliert,
gerechnet und ausgeschrieben. Nach Vergabe der Bauleistungen innerhalb des vorgesehen Kostenrahmens und
dem erfolgreich abgeschlossenes Genehmigungsverfahren
konnte schließlich im Herbst 2010 mit den Arbeiten vor Ort
begonnen werden.
Die Gründung des 16m hohen Turms gestaltete sich aufgrund der Bodenverhältnisse im Moor sehr aufwendig, auf
einer Grundfläche von knapp 20m² wurden 11 Stahlpfähle
je circa 15m tief in den Untergrund gerammt und verpresst.
Darauf ruht ein Blockfundament, auf dem der Turm sicher
verankert ist. Turm und Steg sind als Lärchenholzkonstruktion ausgeführt, spezielle Stahlbauteile sorgen für die
nötige Stabilität. Der ganzen Konstruktion liegt eine umfangreiche statische Berechnung zugrunde. Die vier nordseitig halbkreisförmig ausgeführten Zwischenpodeste der
zur Aussichtsplattform in über 12m Höhe führenden Treppe
kragen frei aus. Der gesamte Turm ist mit einer offenen
Fassade aus senkrechten Lärchenholzbohlen verkleidet.
Der überdachte Steg ist als Fachwerkträger konstruiert
und führt an nur einem weiteren Auflagerpunkt gestützt
über dem Boden und dem neu angelegten Teich schwebend
knapp 30m in das Moor. Geht man im vorderen Bereich
noch über massive Lärchenholzbohlen so hat man die letzten Meter nur noch einen grobmaschigen Gitterrost unter
den Füßen.
Turm und Steg sind vom bestehenden Weg aus leicht über
einen schmalen ebenen Damm erreichbar und laden Spaziergänger und Radfahrer ein, die beeindruckende Moorlandschaft zu erleben und zu begreifen.
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83
ÖBB-Infrastruktur AG
BAHNHOF WIEN MITTE
KUNDENFREUNDLICH,
BARRIEREFREI & MODERN
Wien Mitte ist mit rund 30.000 Bahnreisenden pro Tag
einer der frequenzstärksten Bahnstationen Österreichs.
Der Bahnhof liegt an der so genannten Stammstrecke der
Wiener Schnellbahn zwischen den Bahnhöfen Wien Meidling und Wien Floridsdorf und die gehört bekannterweise
zu den wichtigsten Nahverkehrsverbindungen in Wien.
Im Juli 2007 wurde mit den Arbeiten zur Modernisierung
dieses wichtigen Bahnhofs begonnen. Bis Mitte 2011
wurden alle vier Bahnsteige erneuert und verlängert. Es
wurden Rolltreppen für beide Fahrtrichtungen eingebaut
und erstmalig gibt es einen Lift vom Hauptzugang direkt
zu den Bahnsteigen. Außerdem erfolgt eine optimale
Anbindung an das Shoppingcenter und an die Büros, die
oberhalb des Bahnhofs gebaut werden. Dieses Überbauungsprojekt wird von der Wien Mitte Immobilien GmbH
realisiert.
84
Weitere bedeutende Umbaumaßnahmen am Bahnhof
Wien Mitte sind der Einbau eines Blindenleitsystems und
die Umsetzung eines umfassenden Sicherheitskonzeptes,
das von modernsten Brandschutzmaßnahmen bis hin zu
Videoüberwachung und Notrufsäulen reicht. Zusätzlich
wird es auch nach Fertigstellung des Überbauungsprojektes ein neues Kundenzentrum für die Fahrgäste geben.
Im Bahnsteigbereich wurden moderne architektonische
Akzente gesetzt die in Symbiose mit moderner Technik
treten. Kein leichtes Unterfangen da die Umbauarbeiten
unter laufenden Betrieb erfolgten und damit eine Herausforderung für das gesamte Projektteam darstellten.
Im Bezug auf die Gestaltung wurde überhaupt großes
Augenmerk auf eine helle, freundliche und auch moderne Atmosphäre gelegt. Somit ist mit dem neuen Bahnhof
Wien Mitte im Bahnsteigbereich eine weitere kundengerechte, moderne Verkehrsstation entstanden.
ÖBB-Infrastruktur AG
Fotos: Robert Deopito/ÖBB-Infrastruktur AG
" #%$(+ %#&*
Die professionelle Planung und Umsetzung von
Brandschutzkonzepten ermöglicht es, die Sicherheit
!$ zu optimieren und behördlich geforderte Schutzziele
ohne überzogene Brandschutzmaßnahmen abzude-
cken. Die Voraussetzung dafür ist zur Anwendung
kommendes umfangreiches Know-how, das sich von
der Konzepterstellung, modernste Berechnungs-
!#%#$"$
und Simulationsmodelle, Detailplanung über die
'''#%#$"$
Umsetzung (Bauüberwachung) bis hin zur Abnahme
($(!#$")
erstreckt.
Zweigstellen: 1300 Wien, 5020 Salzburg, 9100 Völkermarkt, 6020 Innsbruck, 6900 Bregenz
85
Architekt DI Wolfgang Rainer
WOHNHAUSANLAGE
1140 WIEN /
HAUPTSTRASSE 158
In attraktiver Lage, direkt am Wienfluss wurde in der
Hauptstraße im 14. Wiener Gemeindebezirk ein U-förmiges Gebäude mit 15 Wohnungen errichtet.
Der winkelförmige, gegen die Hauptstrasse lärmabschirmende Baukörper, enthält Wohnungen mit hoher Wohnqualität.
Die Wohnungsgrößen liegen zwischen 57m² und 127m².
Die Erschließung geschieht über 2 Stiegenhäuser inkl. Lift.
Damit sind die 15 Wohnungen barrierefrei erreichbar.
Jeder Wohneinheit sind nutzbare, attraktive Freiflächen in
Form von Terrassen / Loggien / Balkonen / Dachterrassen
INFOBOX
Architekt DI Wolfgang Rainer ZT - GesmbH
Baumgartenstraße 82
1140 Wien
Tel.: +43 (0) 1 911 51 15
[email protected]
www.arch-wrainer.at
86
vorgeschaltet. In unmittelbarer Nähe zum angrenzenden
Erholungsgebiet des Wienerwaldes bietet die Wohnhausanlage einen liebevoll gestalteten Innenhof sowie 2 Flussterrassen als Freizeitangebot an.
Projektinformationen
Grundstücksgröße:
Bebaute Fläche:
Förderbare Wohnnutzfläche:
1.370 m²
760 m²
1.350 m²
Bauherr: Gemeinnützige allgemeine Bau-, Wohnund Siedlungsgenossenschaft reg. Gen.m.b.H.
Generalunternehmer: ARGE Durst- Bau GmbH/
PORR AG
Planung: Architekt DI Wolfgang Rainer ZT - GesmbH
Architekt DI Wolfgang Rainer
WOHNHAUSANLAGE
1140 WIEN /
HAUPTSTRASSE 55
Das 3.499m² große Grundstück zwischen der Hauptstraße
und dem Wienfluss im 14. Wiener Gemeindebezirk, Ortsteil
Hadersdorf-Weidlingau, war über Jahre hinweg ungenutzt.
Auf dem Areal ist eine Villa aus dem Jahre 1870 gestanden,
die in einem wirtschaftlich nicht mehr sanierbaren Zustand
war.
Die Planung wurde in Zusammenarbeit dem Büro Architekt
DI Friedrich Pluharz erstellt.
Es wurden 24 großzügige freifinanzierte Wohnungen in 3
Stadtvillen errichtet. Die Wohnungen haben eine Größe von
58m² - 112m², sind selbstverständlich barrierefrei erreichbar
und optimal orientiert.
Dem Bauherrn waren folgende Punkte besonders wichtig:
angenehme Raumproportionen / großzügige Wohnungskonzeption / hochwertige Ausstattung / einladende Freiflächen in
Form von Eigengärten, Terrassen, Loggien und Balkonen.
In der Tiefgarage wurden 27 Stellplätze angeordnet.
Bei der Planung wurde u. a. auf die zu erhaltende, mächtige
Platane, sowie auf die Bestimmungen der Schutzzone, Wert
gelegt.
Projektinformationen
Grundstücksgröße:
Bebaute Fläche:
Gesamt - Wohnnutzfläche:
Wohnungsschlüssel: 7
12
5
3.499m²
1.080m²
2.178m²
2-Zimmer Wohnungen
3-Zimmer Wohnungen
4-Zimmer Wohnungen
Bauherr: Immorent Österreich G.m.b.H.
Generalunternehmer: DYWIDAG
DYCKERHOFF & WIDMANN Ges.m.b.H.
Planung: Architekt DI Friedrich Pluharz / Architekt DI
Wolfgang Rainer ZT - GesmbH
87
Architekt DI Wolfgang Rainer
FASSADENSANIERUNG
& DACHBODENAUSBAU
1030 WIEN /
SALESIANERGASSE 1B
Bei gegenständlichem Bauvorhaben war das Büro Architekt DI Wolfgang Rainer ZT – GesmbH mit den Planungsleistungen des Dachbodenausbaus beauftragt. Die Fassadensanierung wurde von der BUWOG selbst ausgeführt.
Die folgenden Ausführungen beziehen sich daher nur auf
den Dachbodenausbau:
Der U-förmige Baukörper, mit der Schmalseite Richtung
Stadtpark orientiert, wurde in den Jahren 1930-1932
Projektinformationen
Gesamt - Wohnnutzfläche:
Wohnungsgrößen:
1.056m²
105m² – 147m²
Bauherr: BUWOG - Bauen und Wohnen Gesellschaft mbH
Generalunternehmer: Ing. W. P. Handler
Bauges.m.b.H.
Planung: Architekt DI Wolfgang Rainer ZT - GesmbH
88
errichtet. Die beiden niedrigeren Seitenteile haben die
Möglichkeit geboten, die Dachböden auszubauen. Der
höhere Mittelteil wurde im oberen Bereich saniert und
auch teilweise ausgebaut. Nachdem das dominierende
Bestandsgebäude in einer Schutzzone liegt, waren die
Auflagen der Baubehörde für den Ausbau prägend.
Insgesamt wurden 10 Wohnungen geschaffen, davon
wurden 3 Wohnungen zu einer großen, mehrgeschossigen
Einheit zusammengelegt. Die ungenutzte Dachfläche auf
dem höheren Mittelteil wurde zu Dachterrassen umgebaut. Diese hat man den darunter liegenden Wohnungen
zur Nutzung angeboten.
Architekt DI Wolfgang Rainer
Quelle: BUWOG
www.durst-bau.at
Salesianergasse 1b
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tel: 01/416 42 58-0
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email: [email protected]
fax: 01/ 416 42 58-33
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4DIPSOTUFJOUFDIOJL
(FTNC)
"DIBV
3JFEFOIPG
5FM
'BY%8
&NBJMBDIBV!BISFOTBU
XXXBISFOTBU
89
Architekt DI Wolfgang Rainer
Fotos: BUWOG
WOHNHAUSANLAGE
3002 PURKERSDORF
LINZER STRASSE 30-32
Auf einem ortszentralen 3.171 m² großen, vorher weitgehend untergenutzten, Grundstück zwischen der Bundesstraße und dem Gablitzbach sind 30 Wohnungen entstanden.
Davon wurden je 10 Wohneinheiten in drei Gebäuden
über einer Tiefgarage errichtet. 20 Miet-/ Kaufwohnungen wurden gefördert, 10 Eigentumswohnungen freifinanziert.
Projektinformationen
Grundstücksgröße:
Bebaute Fläche:
Gesamt - Wohnnutzfläche:
Wohnungsschlüssel:
3
15
9
3
3.171m²
1.042m²
2.669m²
2-Zimmer Wohnungen
3-Zimmer Wohnungen
4-Zimmer Wohnungen
5-Zimmer Wohnungen
Bauherr: BAUHILFE Gemeinnützige GesmbH
Development: STUMPF Wohnprojekte GmbH
Generalunternehmer: Voitl & Co. BaugesmbH
Planung: Architekt DI Wolfgang Rainer ZT - GesmbH
Die Abwendung von der lärmigen Linzer Straße und die
optimale Wohnungsorientierung waren entwurfsbestimmend. Sympathische Wohnungsgrundrisse zeichnen die
Anlage aus.
Jede Wohnung verfügt über eine großzügige süd- oder
westgerichtete Freifläche in Form von Garten- oder
Dachterrassen oder Balkonen. Alle Wohnungen sind
barrierefrei erreichbar. Die überzogene Vorschreibung
der Stadtgemeinde, 2 Stellplätze für 1 Wohnung, hat die
Anordnung von Abstellplätzen im Hofbereich notwendig
gemacht. Eine Pellets-Heizanlage wird zur Betriebskostensenkung beitragen.
90
Impressum
91
Inserentenverzeichnis
Ahrens Schornsteintechnik GmbH / S.89
Kletzenbauer Friedrich Trockenbau GmbH / S.26
Auberger GmbH & Co KG / S.67
KONE AG / S.59
B.I.TECH.Legat / S.82
Lainer Paul Ing. / S.73
Baumann/Glas/1886 GmbH / S.64
Leitner AG / S.12
Berger Elektro GmbH / S.70
Leuchtwurm Beleuchtungs-GmbH / S.25
Brucha GmbH / S.18
Liebl Robert GmbH / S.65
Brunner & Co Trockenbau GmbH / S.13
Linsinger ZT GmbH / S.73
Buchsteiner Alois / S.25
Lipp Stahlbau GmbH / S.89
Büroquadrat Büro-u.ObjekteinrichtungsgmbH / S.66
Maier GmbH & Co KG / S.14, 15
Durst-Bau GmbH / S.89
Maly Gartengestaltung / S.77
Duscholux GmbH & Co KG / S.32
Mandl Peter ZT GmbH / S.27
Eckharter ZT GmbH / S.89
MARCIK Kurt GmbH / S.64
Eder Blechbau GmbH / S.26
Molto Luce GmbH / S.22, 70
EMC Elektromanagement&Construction GmbH / S.32
Oberklammer GmbH / S.63
Empl Bauges.mbH / S.13
Oberrater Bau GmbH / S.7
Erd-Extrembau GmbH / S.7
Pargger GmbH / S.79
Ertl Josef GmbH / S.17
PlanungsCompany GmbH / S.13
Franzmair / S.35
Pletzenauer Holzbau GmbH / S.83
Gräser GmbH & Co KG / S.70
Rauter GmbH / S.22
Grömmer & Daxer GmbH / S.35
Reiter Andreas Ing. / S.77
Hammerschmid GmbH / S.16
RS Edelstahl GmbH / S.35
Hasenauer Installations GmbH / S.8
Schindler Aufzüge und Fahrtreppen GmbH / U.3
HAZET Bauunternehmung GmbH / S.61
Schlossnikl GmbH / S.70
Himmetzberger Tischlerei / S.69
Schmuck GmbH / S.6
Hinke Schwimmbad Österreich GmbH / S.22
Sengstschmid Sicherheitstechnik / S.64
Hintenberger Dächer u. Holzbau GmbH / S.70
SHT Haustechnik AG / U.4
HSG-Schattauer GmbH & Co KG / S.29
SINUS / S.82
Huber Reklametechnik GmbH / S.19
SISTEG / S.67
IB-Krallinger GmbH / S.67
STEIN-ZEIT Bodentechnik GmbH / S.61
IBS-Institut für Brandschutztechnik und
STRABAG AG / S.27
Sicherheitsforschung GmbH / S.85
Svoboda Büromöbel GmbH & Co KG / S.67
IMT Möbelwerkstätte GmbH / S.79
SWIETELSKY Bau Ges.mbH / S.19, 36
Internorm Fenster GmbH / U.2
Team Kanadablockhaus GmbH / S.25
92
Inserentenverzeichnis
Wolf GmbH Ofenstudio / S.77
Prause Walter DI Ziviling. f. Bauwesen / S.44, 47
Ziegler Schallschutz / S.66
PRO PROJEKT / S.42, 43
Zinnrot GmbH / S.89
Starline Lichtdekorationen GmbH / S.53
TB Dr. Stegner / S. 47
Einzelpräsentation SIGNA Holding
TB ZFG-Projekt GmbH / S.44
A3 Jenewein Ingenieurbüro GmbH / S.48
Unger Stahlbau GmbH / S.44, 54
Alu – Sommer GmbH / S.45
Wagner & Partner ZT GmbH / S.48
Angst Vermessung / S.45
ZSZ Ingenieure / S.47
ARGE Kaufhaus Tyrol / DYWIDAG-Bodner Bau / S.47
ARGE RIVERGATE / DYWIDAG-STRABAG / S.44
BGG Consult Dr. Peter Waibel ZT-GmbH / S.45
Brunnsteiner ZT GmbH / S.48
BVR Büro f. Verkehrs-u.Raumplanung / S.49
comm ag / S.52
Ebenbichler Vermessung / S.48
Fiegl+Spielberger GmbH / S.54
FM+Beratung / S.53
Fröschl AG & Co KG / S.48
gbd Mosbacher GmbH / S.49
GIG Fassaden GmbH / S.50
Graup Dietmar Ing. Techn. Büro / S.47
Haydn & Oberneder Akustikbau GmbH & Co KG / S.48
Heidenbauer GmbH Metallbau / S.51
Hering Bau GmbH & Co KG / S.49
Honeywell-Austria GmbH / S.53
Kältepol GmbH / S.49
Koller Transporte-Kies-Erdbau GmbH / S.46
KONE AG / S.55
Mathoi Ziviltechniker GmbH / S.47
Motasdesign / S.54
Ortner GmbH / S.53
Oswald GmbH BauManagement / S.48
pcd ZT-GmbH / S.44
93
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