Baukultur

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Baukultur
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Eine Umwelt schaffen, die als lebenswert empfunden wird – das
ist ein wichtiges Anliegen des Gemeinschaftswerkes. Im Mittelpunkt steht ein hohes Niveau an ästhetischer, technischer,
wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Bauqualität im Rahmen ökonomischer Bedingungen.
Deshalb ist für uns eine Architektur wichtig, die Standortfragen
und die bauliche Gestaltung der Arbeitsumgebung berücksichtigt.
Funktionalität, Benutzerfreundlichkeit und Barrierefreiheit genauso wie die Beteiligung der Nutzer im Planungsprozess tragen in erheblichem Maße zur Identifikation und Motivation bei.
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Projekte Architektur
>> Westpfalz-Werkstätten Landstuhl 1
Die Werkstätte schafft Arbeitsplätze für über 320 Menschen. Ihre
eingeschossige, klar gegliederte Architektur in nachhaltiger Klinkerbauweise gilt auch heute noch als gutes Beispiel für einen architektonisch gelungenen Gewerbebau. Die Außenanlagen und Hofflächen
sind auffällig sorgsam gestaltet.
>> Ludwigshafener Werkstätten Oggersheim 2
Die Erneuerung dieser Werkstätte aus den 1970er-Jahren war eine
sehr anspruchsvolle Aufgabe. Aus einem schlecht nutzbaren Gebäude
mit Werkstätten auf früher drei Ebenen schufen die Planer gemeinsam mit kreativen Nutzern zwei ebenerdige Werkstätten. Mensa und
Verwaltung sind im Obergeschoss positioniert. Die neue Fassade mit
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>> Reha-Westpfalz Pavillon und Kindertagesstätte, Landstuhl 5
Die große Komplexeinrichtung vor den Toren der Stadt wurde in den
1970er Jahren mit flachen Dächern errichtet. Ein Brand zerstörte
die Kindertagesstätte komplett bis auf die Bodenplatte. Beim Wiederaufbau auf gleicher Grundfläche wurde eine attraktiv gefaltete
Dachlandschaft entworfen. Der Pavillon ist als neue Mitte der Reha
vielfätig nutzbar.
dunkelrotem Klinker lässt das Gebäude als Neubau erscheinen.
>> Tagesförderstätte der WPW, Ramstein-Miesenbach 3
Die Kreuzform schafft klare Zonen. Jede Gruppe hat ihr eigenes Freigelände auf gleichem Niveau. Die Hangsituation des Grundstücks
wird geschickt genutzt, um alle Gruppen ebenerdig zum Garten zu
orientieren. Die Architektur respektiert das Wohnumfeld.
>> Haus im Westrich in Kusel 4
Betreutes Wohnen, Wohnen im Wohnheim und eine Tagesförderstätte: Die große Anlage gliedert sich wie ein kleines Wohndorf in
mehrere Häuser. Besonders schön ist die Einbindung in die Stadt und
der Erhalt des alten Weihers an der ehemaligen Mühle. Speziell entwickelte Kombibäder in den kleinen Wohngruppen schaffen für die
hier betreuten Menschen bestmögliche Lebensbedingungen.
>> Blieskasteler Werkstätten (Gebäudeensemble) 6
Drei unterschiedliche Gebäude prägen das Ensemble. Ein Neubau
an der Straße, architektonisch ansprechend und flexibel nutzbar,
prozessoptimiert für vielfältige Arbeitsplätze im Bereich der Digitalisierung und Aktenvernichtung. Das Sozialgebäude und ein weiteres
Werkstattgebäude ergänzen den Standort.
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>> Kochwerk 7
Eine Großküche modernster Prägung: Zeitgemäße Kochverfahren wie Cook &
Chill oder Cook & Serve wurden prozessorientiert umgesetzt. Anlieferung und
Abholung bestimmen die Positionierung auf dem Grundstück. Vorbereitungsund Kochprozesse sowie strenge hygienische Anforderungen haben entscheidenden Einfluss auf den Grundriss. Planerische Herausforderung war eine ressourcenschonende Bauweise in Bezug auf Baumaterial und Haustechnik.
>> Geschäftsstelle 8
Ein stattliches Gebäude aus den 1930er-Jahren, welches lange als Katasteramt
genutzt wurde, war eine solide Basis für die neue Geschäftstelle des Ökumenischen Gemeinschaftswerks. Äußerlich gefühlvoll saniert, aber im Innern ein
modernes Verwaltungsgebäude und gut nutzbaren Räumen, die durch den
Einbau eines Aufzugs alle barrierefrei sind.
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Projekte Kunst am Bau
>> Ruhe- und Begegnungszone mit Bildhauerarbeiten von Peter Roman Heid, Kaiserslautern,
1994, Reha-Westpfalz: Tagesförderstätte 9
Der heitere Charakter des Platzes wird durch die
im Mittelpunkt stehende Windfahne mit Sonne
betont. Das natürliche Umfeld ist mit einem Apfel, Henne mit Kücken und einer Schnecke auf
Sandsteinen dargestellt.
Das steinerne Tor aus Sandsteinfindlingen
symbolisiert Begegnung von Innen und Außen
und den Zugang in die Einrichtung.
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>> Delfinbrunnen von Franz Müller-Steinfurth,
Bildhauer, Speyer, 1983, Westpfalz-Werkstätten in Landstuhl 10
Die in Bronze gegossenen drei Delphine streben kraftvoll nach oben, durchbrechen das sie
umgebenden Netz. Die Skulptur, umgeben von
Sandsteinfindlingen, symbolisiert Spaß und
Freude. Beides soll sich in der Werkstattarbeit
und im Umgang miteinander wiederspiegeln.
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>> Bildhauerarbeit (Sandstein und Bronze) In der Mitte des Pausenhofs von Karl Seiter, Bad Dürkheim und Rudi Pabel, Berlin, 1994,
Westpfalz-Werkstätten: Betriebsstätte KL-Siegelbach 11
Der Lebensbaum zeigt in seiner Vitalität heimische Flora und Fauna und symbolisiert zugleich die Vitalität des Arbeitsortes. Die ausdrucksstarke Skulptur wird durch die angedeuteten Wellenformationen zu Füßen des Baumes ergänzt.
>> Schifferstadt Wolkenspucker, (Künstlerin Liesel Metten,
Nieder-Olm), 1989 12
„Ein Stück Freiheit vermitteln“ möchte Künstlerin Liesel Metten mit
ihrem Skulpturenensemble im Hof der Werkstatt. Eine Brunnensäule
mit einer großen Wolke, ein Wolkenspucker, ein Fuchs, der über Wolken spaziert und jede Menge Wolken laden ein zu Fantasiereisen
und zum Ausruhen.
Wasserspeier (Bronze) von Rudi Pabel, Berlin, 1994 11
Das phantasievolle Fabelwesen an der Hauswand stellt in seiner
Blickrichtung den Zusammenhang mit der Baumskulptur her.
>> Wandrelief des Künstlers Walter Bauer (Horterhof), 1988
DiPro in Ramstein-Miesenbach 13
Mit dem Wandrelief wird auf Tätigkeiten aufmerksam gemacht, denen
die Menschen in den Werkstätten nachgehen.
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>> Kupferplastik von Walter Bauer, Horterhof,
DiPro Ramstein 14
Zwei Kraniche auf Sandsteinsockel, einer
sich nach oben streckend, der andere bereits
die Schwingen ausbreitend und im nächsten
Moment abhebend. Die Kupferplastik symbolisiert, sich frei zu machen von dem, was bedrückt und niederhält und sich über alltägliche
Fragen und Nöte zu erheben.
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