Datum: 06.09.2013 Docu Media Schweiz GmbH 8803 Rüschlikon 044/ 724 77 77 www.baublatt.ch Medienart: Print Medientyp: Fachpresse Auflage: 12'255 Erscheinungsweise: wöchentlich ileewelfältige Themen-Nr.: 375.19 Abo-Nr.: 1074128 Seite: 4 Fläche: 177'433 mm² Wege in die Zukunft Mit der Energiestrategie 2050 hat der Bundesrat das Ziel vorgegeben. Wie sich die Reise in die energetische Zukunft gestalten lässt, zeigte eine Konferenz der BauHolzEnergie-Messe. Die Berner Fachhochschule informierte über neue Ansätze und Projekte. Inputs liefern unter anderem der Holzbau, historische Fenster oder die Verfahrenstechnik in Papierfabriken. leistungen werde immer wichtiger, meinte Graf. Von Michael Staub wollen zeigen, welches Potenzial im Die BFH werde auf dem neuen Campus Biel die Baustoff Holz steckt», sagte Renä Graf, Zusammenarbeit zwischen den Bereichen Tech- Wir Direktor des Departements Architek- nik und Bau weiter fördern. tur, Holz und Bau der Berner Fachhochschule (BFH). Die Baubranche könne hier vom Holzbau Kluge Steuertechnik lernen: Mit Vorfabrikation, Modularisierung und Die wachsende Komplexität technischer Systeme der Integration innovativer Technologien zeige verlangt nach einer immer ausgefeilteren Steuer- dieser eindrücklich, wie sich Handwerk und High- und Regeltechnik. Weil Heizung, Lüftung, Betech vereinen liessen. Zusammen mit der ETH leuchtung, Energieversorgung und IT bis heute Zürich arbeitet die BFH derzeit im nationalen meist als Insellösungen konzipiert werden, sind Forschungsprogramm «Holz». In dessen Rahmen diese Leitsysteme aber nur selten miteinander wird unter anderem ein Roboter entwickelt, der kompatibel und noch seltener zu einem funktiokühne, unmöglich von Hand zu bauende frei- nierenden Ganzen vernetzt. «Wir wollen keine tragende Strukturen realisieren kann. Als ver- neuen Probleme schaffen, sondern Lösungen finleimbares, leichtes und in zahlreiche Geometrien den», sagte Norman Urs Baier, Professor für Rezu bringendes Material kann das Holz hier seine gelungstechnik an der BFH. Vorteile und die Überlegenheit anderen Baustof- Anstelle vieler fachtechnischer Einzellösungen, fen gegenüber ausspielen. Als weiteres Beispiel aus denen nur ein neues Stückwerk entsteht, nannte Graf Fenster mit grossen Dimensionen. strebt man in Burgdorf die modellprädikative ReHier ermöglicht die Verklebung des Holzes mit gelung Model Predictive Control (MPC) an. Diese dem Glas trotz der «unmöglichen» Grösse eine arbeitet mit einem mathematischen Modell, das kraftschlüssige Verbindung mit dem Rahmen. so lange verändert wird, bis das Problem gelöst Die Stärke der BFH ortet Graf im interdiszipli- ist. «Wir ändern das <Wie>, nicht das (Was>», ernären Wissen, das in Zeiten der Energiewende läuterte Baier. MPC schafft es seit Jahren, kniffzunehmend gefragt sei so etwa bei fassaden- lige Probleme der Verfahrenstechnik, etwa in integrierter Photovoltaik: «Die Panels sind heut- Kraftwerken oder Papierfabriken, zu lösen. zutage günstig. Was kostet, ist die Verdrahtung.» Der Zugang ist jedoch auch bei Problemen hilfDie Brücke zwischen Architektur- und Ingenieur- reich, die einiges bodenständiger sind. So unter- Medienbeobachtung Medienanalyse Informationsmanagement Sprachdienstleistungen ARGUS der Presse AG Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich Tel. 044 388 82 00, Fax 044 388 82 01 www.argus.ch Argus Ref.: 51078580 Ausschnitt Seite: 1/7 Datum: 06.09.2013 Docu Media Schweiz GmbH 8803 Rüschlikon 044/ 724 77 77 www.baublatt.ch Medienart: Print Medientyp: Fachpresse Auflage: 12'255 Erscheinungsweise: wöchentlich Themen-Nr.: 375.19 Abo-Nr.: 1074128 Seite: 4 Fläche: 177'433 mm² Es muss nicht immer eine Totalsanierung sein: Der Energieverbrauch historischer Gebäude hier eine Häuserzeile am Luzerner Weinmarkt lässt sich durch das energetische Ertüchtigen der Fenster senken. Montage von Trägern für die Decke der Turnfabrik Frauenfeld: Vorfertigung, Modularisierung und rascher Baufortschritt sind Vorteile des Holzbaus, die sich nach Meinung der BFH auf die ganze Baubranche übertragen liessen. Medienbeobachtung Medienanalyse Informationsmanagement Sprachdienstleistungen ARGUS der Presse AG Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich Tel. 044 388 82 00, Fax 044 388 82 01 www.argus.ch Argus Ref.: 51078580 Ausschnitt Seite: 2/7 Datum: 06.09.2013 Docu Media Schweiz GmbH 8803 Rüschlikon 044/ 724 77 77 www.baublatt.ch Medienart: Print Medientyp: Fachpresse Auflage: 12'255 Erscheinungsweise: wöchentlich Themen-Nr.: 375.19 Abo-Nr.: 1074128 Seite: 4 Fläche: 177'433 mm² sucht Baiers Team mit Hilfe von MPC derzeit ver- des Gebäudeparks unter Denkmalschutz. Ein weit schiedene Geflügelställe. In diesen sind Heizung grösserer Anteil von Gebäuden, und damit oft und Lüftung meistens separat geregelt, was zu auch von Fenstern, ist älter als 80 Jahre, steht grossen Energieverschwendungen führen kann: aber nicht zwingend unter Schutz. «Für die enerSteigt wegen der Emissionen aus der gängigen getische Verbesserung bieten diese Gebäude ein Rauchgasheizung zum Beispiel der CO2-Gehalt grosses Potenzial. Und das ganz ohne brachiale über das erlaubte Mass, öffnen sich automatisch Sanierung», sagte Kolb. Die heutige industrielle die Abzugsfenster, und die Heizleistung verpufft Fensterproduktion verstelle oft den Blick auf die grosse handwerkliche Kunst der alten Fenster. ins Blaue. Mittels MPC müssen laut Baier weder die Hei- «Natürlich haben viele einfachverglaste Fens- zung noch die Steuersysteme ersetzt werden. ter einen 11-Wert von vier bis fünf», räumte Kolb Stattdessen kann die bestehende Technik mit ei- ein. Das heisse aber nicht, dass eine Sanierung nem Retrofit schlauer gemacht werden: Die op- mittels neuer Isolierglasfenster die einzige Lötimierte Software steuert Heizkörper und Fenster sung sei. «Ein Glasaustausch bringt schon oft eine nach neuen Parametern und vermeidet damit das spürbare Verbesserung. Weitere Varianten sind Heizen ins Blaue. Der Trend geht damit auch bei eine Aufdoppelung oder ein neues Vorfenster.» der Nutztierhaltung zu automatisierten Systemen. Der behutsame Umgang mit der bestehenden Vom «baublatt» nach der Parallele zur modernen Bausubstanz bringt einen gewissen Mehraufwand Gebäudeautomation gefragt, die viele Benutzer mit sich. Insbesondere die Detailanschlüsse der durch herunterfahrende Jalousien und ungenü- Fenster sind gut zu planen, können aber mit Hilfsgende oder übertriebene Klimatisierung vergrätzt, mitteln wie etwa Wärmebrückenkatalogen optimeinte Baier: «Man darf den Endbenutzer nicht miert werden. Auf die Frage, ob sich historische aussperren, sonst gibt es Allergiereaktionen.» Ein Gebäude auf Minergie-Werte bringen liessen, wichtiger Punkt ist deshalb das Anbieten von Ein- meinte Kolb: «Die Werte sind sicherlich erreichgriffsmöglichkeiten. Denn wer sein Umfeld, be- bar. Die Frage ist aber, ob das Vorgehen dann sonders am Arbeitsplatz, beeinflussen kann, fühlt überhaupt noch wirtschaftlich und ob das Gebäude am Schluss noch schön anzuschauen ist. sich deutlich wohler. Altfenster in neuem Glanz Bei historischen Gebäuden sollte man Ästhetik und Energiesparen nicht gegeneinander ausspie- Dass die Energiewende nicht nur mit neuen Ideen, len, sondern sie miteinander verbinden.» sondern auch mit dem Ertüchtigen der alten Bausubstanz zu erreichen ist, zeigte das Referat über Langfristig planen Fenstersanierungen von Hanspeter Kolb, stellver- Der bewusste Umgang mit historischer Bausubtretender Leiter der Forschungseinheit für Holz- stanz findet sein Pendant im überlegten, über das und Verbundbau der BFH. Wie Kolb ausführte, stehen allein im Kanton Bern etwa zehn Prozent << Wir wollen keine neuen Probleme schaffen, sondern Lösungen finden.)> Norman Urs Baier, Professor für Regelungstechnik an der BFH - 41.11101111. Medienbeobachtung Medienanalyse Informationsmanagement Sprachdienstleistungen ARGUS der Presse AG Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich Tel. 044 388 82 00, Fax 044 388 82 01 www.argus.ch Argus Ref.: 51078580 Ausschnitt Seite: 3/7 Datum: 06.09.2013 Docu Media Schweiz GmbH 8803 Rüschlikon 044/ 724 77 77 www.baublatt.ch Medienart: Print Medientyp: Fachpresse Auflage: 12'255 Erscheinungsweise: wöchentlich Themen-Nr.: 375.19 Abo-Nr.: 1074128 Seite: 4 Fläche: 177'433 mm² tenalterung von Zellen und Wechselrichtern, die Kurzfristige hinausreichende Planen und Bauen Verschmutzung der Zellenoberfläche durch Blü- neuer Gebäude. Peter Schürch, Professor für tenstaub, Russ oder Abgase oder der langfristige Technik und Architektur an der BFH, forderte deshalb ein grösseres Bewusstsein für die Zeitachse: «Ein Smartphone übersteht zwei bis drei Jahre, wir aber bauen für die nachfolgenden Generati- onen. Allein deshalb müssen wir uns sehr gut überlegen, wie die knappen Ressourcen einge- Wirkungsgrad. Zudem können Extremereignisse wie Hagelstürme zu Beschädigungen führen und damit den langfristigen Energieertrag zusätzlich beeinträchtigen. Keine Hagelstürme, aber doch imposante Blitz- schläge werden im Hochspannungslabor der BFH setzt werden.» erzeugt. Mit aufwendigen Messeinrichtungen wird Zwar gebe es bei grossen Investoren mittlerweile überprüft, wie sich die PV-Module bei einem Blitzein Umdenken, da die Baukosten eines Gebäuschlag verhalten. «Das Brandrisiko von PV-Anlades im Vergleich zu den Betriebs- oder Umbau- kosten über den gesamten Lebenszyklus deut- gen wird in den Medien oftmals völlig übertrie- ben», kommentierte Gfeller, «wir wollen deshalb lich kleiner sind. Nachholbedarf sieht Schürch mit unserer Forschung die Aufklärung der Öffentaber beim Berücksichtigen der grauen Energie, lichkeit verbessern.» Dabei geht es nicht nur um die in einem Gebäude steckt: «Früher hat man direkte Einwirkungen. Die starken elektromagneMaterialien aus der Umgebung verwendet und sehr effiziente Bauten geschaffen, auch aus ener- getischer Sicht. Was wir brauchen, ist mehr von dieser Einfachheit, die für Effizienz sorgt, kombiniert mit einer klugen Vernetzung von Gebäuden tischen Störfelder eines Blitzes führen unter Umständen zu nicht sichtbaren Schäden an einer PV- Anlage sogar dann, wenn der Blitz nicht direkt und Quartieren.» Blitz und Donner BauHolzEnergie-Messe Das konsequente Ausnutzen bestehender Ener- giequellen bringt zuweilen mehr als das Erforschen neuer Varianten. An der BFH forciert man in diesem Zusammenhang die Photovoltaik-Forschung. Einen Einblick in die aktuellen Fragen gab Daniel Gfeller, Mitarbeiter am Lehrstuhl von Datum 21. bis 24. November Ort Bernexpo, Bern Öffnungszeiten Professor Urs Muntwyler. Besonderes Gewicht legt man in Burgdorf auf die Langzeitmessung an DoSa 10-18 Uhr, So 10-17 Uhr Eintritt PV-Anlagen. Während Hersteller und Medien oft- 12 Franken, ermässigt 8 Franken mals nur kurze Zeiträume abdecken, offenbaren Weitere Infos Anlagen ihre Stärken und Schwächen erst im Lauf www.bauholzenergie.ch der Jahre. Dazu gehören etwa die Komponen- ( 4111111 Ästhetik und Energiesparen sollen verbunden und nicht gegen- einander ausgespielt werden.)> Hanspeter Kolb, BFH, stellvertretender Leder 'der Forschungseinheit für Holz- und Verbundbau /arte, Medienbeobachtung Medienanalyse Informationsmanagement Sprachdienstleistungen ARGUS der Presse AG Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich Tel. 044 388 82 00, Fax 044 388 82 01 www.argus.ch Argus Ref.: 51078580 Ausschnitt Seite: 4/7 Datum: 06.09.2013 Docu Media Schweiz GmbH 8803 Rüschlikon 044/ 724 77 77 www.baublatt.ch Medienart: Print Medientyp: Fachpresse Auflage: 12'255 Erscheinungsweise: wöchentlich Themen-Nr.: 375.19 Abo-Nr.: 1074128 Seite: 4 Fläche: 177'433 mm² Komplizierte Prozesse wie die Papierherstellu werden mittels Steuer- und Regelungstechnik kontrolliert. Elemente daraus lassen sich auch zur Optimierung der Gebäudetechnik nutzen. in die Anlage einschlägt. In einer speziell abge- Weiterentwicklung ist wichtig für die Anbindung schirmten Kabine werden deshalb die getesteten von PV-Anlagen an das Stromnetz. Weil der Smart Solarmodule Stromstärken von bis zu 120 Kilo- Grid nach wie vor auf sich warten lässt, will man an der BFH auch die Kombination von PV und ampere ausgesetzt. Energiespeicherung erforschen. Ein Preiszerfall Dezentrale Lösungen wie bei den PV-Zellen, wo die Preise in fünf Jah- Nicht nur die Zellen, sondern auch die Wechsel- ren gut 80 Prozent nachgegeben haben, ist bei richter werden in Burgdorf genau unter die Lupe Batterien derzeit noch nicht in Sicht. Trotzdem genommen. Mit zahlreichen aufwendigen Eigen- dürfte die dezentrale Energiespeicherung in Zuentwicklungen können die Forscher aus Muntwy- kunft ein attraktives Geschäftsfeld werden. Nicht nur Forschungsgebiete, auch Institutiolers Team zum Beispiel die Effizienz der Wechsel- richter messen und beurteilen. Diese Elemente, nen vernetzen sich im Zug der Energiewende welche den Gleichstrom der Solarzellen in netz- stärker. Die wachsende Zusammenarbeit zwikompatiblen Wechselstrom umwandeln, bilden schen der BFH und ETH Zürich ist für Renä Graf das eigentliche Herzstück jeder PV-Anlage. Ihre ein Zeichen, dass bisher ungelöste Probleme Medienbeobachtung Medienanalyse Informationsmanagement Sprachdienstleistungen ARGUS der Presse AG Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich Tel. 044 388 82 00, Fax 044 388 82 01 www.argus.ch Argus Ref.: 51078580 Ausschnitt Seite: 5/7 Datum: 06.09.2013 Docu Media Schweiz GmbH 8803 Rüschlikon 044/ 724 77 77 www.baublatt.ch Medienart: Print Medientyp: Fachpresse Auflage: 12'255 Erscheinungsweise: wöchentlich nochmals mit mehr Ehrgeiz angepackt werden: Themen-Nr.: 375.19 Abo-Nr.: 1074128 Seite: 4 Fläche: 177'433 mm² Nationalfondsprojekt 66 zur «Ressource Holz»: «Jetzt entstehen starke Cluster. Mit ihrer Hilfe www.nfp66.ch können wir langfristig auch die Kultur ändern. Energetische Sanierung historisch wertvoller Fenster: Statt Probleme aus der Sicht der jeweils eigenen www.stiftung-denkmalpflege.ch/modellprojekte.html Branche zu beurteilen, braucht es mehr Zusammenarbeit.» Im Hochspannungslabor der BFH werden Solarmodule mit Blitzschlägen traktiert. Die Experimente liefern wertvolle Erkenntnisse für den Brandschutz. NACHGEFRAGT Mit ihrer anwendungsorientierten Forschung ist die BFH am Puls der Wirtschaft. Liegt der winnung als auch beim effizienten Umgang Fokus bei der Schweizer Energiewende eher werden Zeit und Ausdauer brauchen. Dazu legt der Bund mit seiner Energiestrategie 2050 sicher einen wichtigen Grundstein. auf der Steigerung der nutzbaren Energie- mit Energie ist Innovation gefragt. Diese mengen, etwa durch eine Optimierung der Photovoltaik, oder aber auf einer gesteigerten Energieeffizienz? Zukunftsfähige Gebäude verlangen nach einer engeren Zusammen- Beide Aspekte müssen koordiniert weiterent- Schritte sind nötig, damit die Anstrengungen nicht beim Erreichen eines Labels aufhören? wickelt werden. Sowohl bei der Energiege- arbeit zwischen Architekten, Planern und Ingenieuren. Wie gross ist das aktuelle Bewusstsein für diese lnterdisziplinarität? Und welche Diese unterschiedlichen Bereiche arbeiten heute schon intensiv zusam- men. Die Qualität von Bauprojekten hängt allerdings stark von einer effizienten Abstimmung ab. Wir versuchen deshalb, unseren Studieren- den diese Schnittstellen schon früh bewusst zu machen. Auf diese Themen sensibilisierte Fachleute können einen zentralen Beitrag zum Rene Graf ist Direktor gemeinsamen Erfolg auf der Baustelle leisten. des Departements Architektur, Holz und Bau an der Berner Fachhochschule (BFH). ... BEI RENE GRAF Die Baubranche ist bis heute stark hand- Medienbeobachtung Medienanalyse Informationsmanagement Sprachdienstleistungen ARGUS der Presse AG Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich Tel. 044 388 82 00, Fax 044 388 82 01 www.argus.ch Argus Ref.: 51078580 Ausschnitt Seite: 6/7 Datum: 06.09.2013 Docu Media Schweiz GmbH 8803 Rüschlikon 044/ 724 77 77 www.baublatt.ch Medienart: Print Medientyp: Fachpresse Auflage: 12'255 Erscheinungsweise: wöchentlich Themen-Nr.: 375.19 Abo-Nr.: 1074128 Seite: 4 Fläche: 177'433 mm² werklich geprägt. Viele Gebäude werden als Inselobjekte mit individuellen, nicht vergleichbaren Bedingungen betrachtet. Wie gelingt es, übergreifende Prinzipien für Architektur, Bau und Energienutzung einzubringen und damit bei möglichst allen Bauwerken eine Optimierung zu erreichen? Da kann zum Beispiel vom Holzbau einiges in die breite Baubranche übertragen werden. Der hohe Vorfertigungsgrad, den die Schweizer Holzbauer pflegen, ist ein idealer Weg, um Effizienz und Qualität gezielt zu steigern. Die Branche beginnt dieses Potenzial nun langsam zu entdecken, was sich an einem höheren Anteil von Mischbauweisen zeigt. Die KEV-Fördermittel sind beschränkt und der Umbau des Strom- netzes kommt nur langsam voran. Macht das Zuwarten auf bessere Rahmenbedingungen Sinn? Oder sollte man vermehrt energieautarke Gebäude anstreben, statt weiter auf den Smart Grid zu warten? Der grösste Teil des Gebäudeparks steht schon. Mit dieser Substanz müssen wir umgehen und für die bekannten Probleme innovative Lösungen finden. Die Verteilung der Energie zwischen diesen bestehenden Einheiten ist dabei genauso wichtig wie die Entwicklung von neuen Strategien. (ms) Medienbeobachtung Medienanalyse Informationsmanagement Sprachdienstleistungen ARGUS der Presse AG Rüdigerstrasse 15, Postfach, 8027 Zürich Tel. 044 388 82 00, Fax 044 388 82 01 www.argus.ch Argus Ref.: 51078580 Ausschnitt Seite: 7/7