Aufgabenbeschreibung

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Praktikum
Datenbanken und verteilte Systeme
SoSe2008
Aufgabenbeschreibung
Praktikum
Datenbanken und verteilte Systeme
SoSe2007
Aufgabenbeschreibung
1. Einführung:
Für die Olympischen Spiele soll für einen Anbieter ein Tippsystem erstellt werden. Bei
einem solchen Tippsystem handelt es sich allgemein um ein System, welches es Nutzern ermöglicht, an einem öffentlichen Tippspiel teilzunehmen. Diese können zu den
Ausgängen der einzelnen olympischen Veranstaltungen Tipps auf das Siegerland abgeben und sich die Ergebnisse der bereits beendeten Veranstaltungen anzeigen lassen. Zudem werden alle Teilnehmer entsprechend der Richtigkeit ihrer bisherigen
Tipps in einer Rangliste geführt. Anhand dieser Rangliste ergibt sich nach Ende der
Olympischen Spiele ein Gewinner. Dabei soll eine Spielteilnahme, ohne umfassende
Kenntnisse von Internet-Technologien, möglich sein.
Der Spielanbieter möchte den Nutzern über ein Web-Portal alle notwendigen Mittel
zum Tippen zur Verfügung stellen. Der Inhalt dieses Portals besteht aus einer Anzeige aller olympischen Veranstaltungen, einer Tippabgabe, welche je Tipp eine Veranstaltung und ein getipptes Siegerland erfordert, und einer Anzeige der aktuellen TippRangliste. Tipps können dabei nur auf noch nicht gestartete Disziplinen abgegeben
werden. Ist eine Disziplin beendet, lässt sich zudem ihr Ergebnis auslesen.
Bei dem Tippsystem wird zwischen verschiedenen Nutzergruppen unterschieden: Am
Tippspiel sollen nur registrierte Nutzer teilnehmen dürfen. Unregistrierte Nutzer (Gäste) können sich lediglich die olympischen Veranstaltungen samt Ergebnisse und die
Tipp-Rangliste ansehen. Administratoren sollen hingegen Zugriff auf das gesamte
System haben, insbesondere untersteht Ihnen die Benutzerverwaltung, d.h. sie sollen
neue Benutzer anlegen und verwalten können.
Für die technische Realisierung des Tippsystems sieht der Anbieter die in Abbildung 1
dargestellte modulare Architektur vor: Für die Präsentation der Veranstaltungen,
Tipps, Ergebnisse und der Rangliste über das Web-Portal soll ein Webserver eingesetzt werden, der die Inhalte für die Nutzer in einem ansprechenden Layout graphisch
aufbereitet. Die Administratoren sollen über eine separate Anwendung (Verwaltungssystem) auf die Daten zugreifen können. Eine Ticker-Funktion für olympische Neuigkeiten (News) wird über ein Tool angeboten, welches alle berechtigten Nutzer von der
Portalseite herunterladen und lokal ausführen können. Alle Daten des Systems sollen
persistent in einer zentralen Datenbank gespeichert werden.
News -Ticker
Verwaltungs modul
Web-Portal
Datenbank
Tippsystem
Abbildung 1
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2. Fachliche Anforderungen
2.1 Anforderungen an zu verwaltende Objekte
Im Tippsystem existieren verschiedene Objekte mit speziellen Eigenschaften, die der
Anbieter bei der Modellierung berücksichtigen möchte:
Veranstaltung:
Tipps:
-
Sportart
Disziplin
Zeitstempel des Starts
Ergebnis
-
Veranstaltung
Siegerland
Zeitstempel der Tippabgabe
Tipper
-
Login + Passwort
Name
Adresse
Rolle: Gast, Registrierter Nutzer, Administrator
-
Datum
Verfasser
Thema
Text
Benutzer:
Neuigkeiten:
2.2 Anforderungen an die Geschäftslogik des Tippsystems
Anhand der abgegebenen Tipps und der Ergebnisse bei den einzelnen Veranstaltungen ist stets eine aktuelle Rangliste zu erstellen. Um diese Rangliste zu bestimmen,
ist ein geeignetes Wertungsverfahren zu entwickeln. Der Anbieter des Tippsystems
hat für die Ausgestaltung der Wertungslogik nur die Anforderung, dass nicht um Geld
gespielt werden soll, sondern dass die Bewertung Punkte-basiert erfolgen soll. Auf
jeden Fall müssen die Regeln dokumentiert werden und auch für alle Tippspieler verfügbar sein.
Bei der Realisierung des Tippsystems ist darauf zu achten, dass sich Ergebnisse auch
im Nachhinein noch ändern können, z.B. durch Disqualifizierungen wegen Doping. Die
Rangliste muss stets die aktuellen Ergebnisse widerspiegeln.
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2.3 Anforderungen an Berechtigungen der einzelnen Rollen
Der Anbieter möchte die verschiedenen Nutzer- und Anwendungsgruppen seines Systems mit unterschiedlichen Rechten ausstatten, die bei der Modellierung des Tippsystems berücksichtigt werden müssen:
Gäste: Anzeige der freigegebenen Inhalte (z.B. Veranstaltungen, Ergebnisse, Spielregeln) jedoch keine Möglichkeit zur Ansicht und Abgabe von Tipps und Ranglisten.
Registrierte Benutzer: Anzeige aller Inhalte, Möglichkeit zur Ansicht und Abgabe
von eigenen Tipps, Download des News-Ticker-Clients.
Administratoren: alle Funktionen von Verwaltungssystem und Web-Portal, außerdem Sperren und Freischalten von Benutzern, die durch Fehlverhalten aufgefallen
sind.
2.4 Anforderungen an die graphische Benutzerschnittstelle
2.4.1 Web-Portal
Für das Web-Portal gibt der Anbieter eine grobe Seitenstruktur vor:
Alle Seiten: Auf allen Seiten soll eine Navigationsleiste mit den verfügbaren Funktionen wie Tippabgabe, Tippeinsicht, Veranstaltungsanzeige und Ranglisten-Anzeige zugänglich sein. Durch Auswahl einer bestimmten Funktion gelangt der Nutzer zur jeweiligen Seite. Die Navigationsleiste soll außerdem Zugang zu einer Downloadseite
bieten. Zudem soll jede Seite die Möglichkeit bieten, sich als registrierter Benutzer
ein- und auszuloggen. Ist ein registrierter Benutzer einmal korrekt angemeldet, werden ihm alle Seiten des Portals angezeigt. Weiterhin soll auf jeder Seite des Portals
oben ein Logo des Anbieters und unten das aktuelle Datum mit Uhrzeit angezeigt
werden.
Startseite: Die Startseite soll eine Übersicht der nächsten startenden Veranstaltungen bieten. Zusätzlich sollen die Top-10-Veranstaltungen (sortiert nach der Anzahl
der abgegebenen Tipps) als Liste angezeigt werden. Die Startseite soll allen Nutzern
des Systems angezeigt werden können.
Veranstaltungsseite: Die Veranstaltungsseite stellt eine Übersicht aller olympischen
Veranstaltungen bereit. Über die einzelnen Veranstaltungen lassen sich die jeweiligen
Ergebnisse einsehen. Die Veranstaltungsseite ist für alle Nutzer sichtbar.
Tippseite: Die Tippseite ist nutzerspezifisch und zeigt alle bisherigen Tipps eines Benutzers an. Zudem soll die Möglichkeit zur Eingabe von neuen Tipps bestehen. Die
Tippseiten sind persönliche Seiten der jeweiligen Nutzer und nur für diese sichtbar.
Ranglistenseite: Die Ranglistenseite zeigt die Rangliste aller registrierten Nutzer
nach den bis dato ausgewerteten Tipps. Die Ranglistenseite ist für alle Nutzer sichtbar.
Downloadseite: Auf einer separaten Downloadseite soll das Tool für den NewsTicker von olympischen Neuigkeiten heruntergeladen werden können. Der Download
steht nur registrierten Nutzern zur Verfügung.
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Datenbanken und verteilte Systeme
SoSe2007
Registrierungsseite: Die Registrierungsseite soll es Gästen ermöglichen, ein Antragsformular für die Aufnahme in das Tippspiel auszufüllen.
2.4.2 Verwaltungssystem
Das Verwaltungssystem wird von Administratoren benutzt, um Tipps, Ergebnisse und
Benutzer zu verwalten. Der Anbieter gibt eine Reihe von Funktionalitäten vor, die
durch das Verwaltungssystem realisiert werden sollen.
Allgemeines: Beim Start der Anwendung sollen sich alle Benutzer durch Angabe ihres Benutzernamens und ihres Passworts authentifizieren. Nur berechtigten Benutzern
(Administratoren) ist eine Benutzung des Verwaltungssystems zu erlauben. Es soll
eine zentrale Auswahlmöglichkeit zwischen Benutzerverwaltung, Veranstaltungsverwaltung und News-Eingabe geschaffen werden.
Benutzerverwaltung: Die Benutzerverwaltung soll alle im System registrierten Benutzer als Liste anzeigen. Wird ein Benutzer ausgewählt, sollen alle gespeicherten
Details zu ihm angezeigt werden. Außerdem soll die Möglichkeit zur Neuanlage eines
Benutzers angeboten werden. Für bereits bestehende Benutzer soll die Möglichkeit zur
Änderung ihrer aktuellen Eigenschaften bestehen. Weiterhin sollen Administratoren
durch die Benutzerverwaltung in der Lage sein, Benutzer zu sperren oder gesperrte
Benutzer wieder freizugeben. Zudem soll ihnen das Löschen von Benutzern möglich
sein.
Veranstaltungsverwaltung: Die Veranstaltungsverwaltung soll alle im System befindlichen Veranstaltungen nach den zugehörigen Disziplinen sortiert als Liste anzeigen. Wird eine Veranstaltung ausgewählt, so werden seine Details angezeigt. Neue
Ergebnisse sollen eingetragen werden können, bestehende Ergebnisse sollen bei Bedarf geändert oder gelöscht werden können. Außerdem soll die Möglichkeit bestehen,
eine neue Veranstaltung anzulegen und mit den entsprechenden Informationen zu
füllen.
News-Eingabe: Die News-Eingabe soll eine Übersicht über alle bestehenden Nachrichten zeigen. Es sollen weiterhin neue Nachrichten eingeben werden können, und
existierende Nachrichten geändert oder gelöscht werden.
2.4.3 News-Server
Der News-Ticker soll registrierten Nutzern den zeitnahen Bezug von olympischen Neuigkeiten erlauben. Das Tool stellt dazu eine eigene Anwendung dar, die auf den Rechner des Benutzers übertragen und dort ausgeführt werden kann. Sie soll eine kleine
graphische Oberfläche bieten, die eine Übersicht über die aktuellen Neuigkeiten bietet. Einfache Filterfunktionen sollen die angezeigten Neuigkeiten einschränken (z.B.
nach Sportart, Alter, …). Die Ergebnisse sollen automatisch in Zeitabständen von 30
Sekunden automatisch aktualisiert werden. Da nicht allen Nutzern die News-TickerFunktionalität zur Verfügung stehen soll, wird weiterhin eine Möglichkeit zum Anmelden registrierter Benutzer benötigt.
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3. Technische Anforderungen und Systembeschreibung
Die nachfolgende Abbildung 2 beschreibt eine Übersicht über die gewünschte Gesamtarchitektur des Tippsystems. Diese Architektur spiegelt die oben genannten
funktionalen Komponenten Web-Portal, Verwaltungssystem und Export-Tool wieder.
JavaAnwendung
Export -Client
Browser
RMI
HTTP
JavaAnwendung
Export -Server
JavaAnwendung
Verwaltungs modul
JSP +
Servlets
Web-Portal
JDBC
JDBC
JDBC
Datenbank
Tippsystem
Abbildung 2
Web-Portal: Da das Abgeben der Tipps ohne vorherige Client-Installation von überall
möglich sein soll, sollen die Inhalte des Tippsystems in einem Web-Portal veröffentlicht und so den Benutzern über einen Web-Browser zugänglich gemacht werden. Der
Browser ruft die Inhalte mittels HTTP vom Web-Portal ab. Das Web-Portal soll mit
Hilfe der Technologien Java Server Pages (JSP) und Servlets realisiert werden. Das
Web-Portal ist dabei über JDBC an die zentrale Datenbank angebunden, welche alle
Tipp-, Veranstaltungs- und Benutzerdaten enthält. Da später komplexe Erweiterungen
am Tippsystem geplant sind, ist darauf zu achten, dass die graphische Repräsentation
sauber von der dahinter stehenden Anwendungslogik getrennt wird. Hierzu soll im
Rahmen des Model-View-Controller Pattern eine Servlet-Centric-Architecture verwendet werden. Die Korrektheit der Implementierung soll mit Hilfe von geeigneten Testszenarien überprüft werden.
Verwaltungssystem: Den Administratoren steht eine Java-Anwendung zur Verfügung, um Tipps, Ergebnisse und Benutzer zu verwalten. Die graphische Benutzeroberfläche dieser Anwendung soll mit Hilfe der Java-Swing-Bibliothek realisiert werden.
Auch hier soll die Anbindung an die Datenbank mittels JDBC erfolgen. Um zwecks späterer Erweiterbarkeit die graphische Darstellung angemessen von der Geschäftslogik
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loszulösen, soll auch hier das Model-View-Controller Pattern umgesetzt werden. Die
Korrektheit der Implementierung soll mit Hilfe von JUnit-Tests überprüft werden.
News-Ticker: Der News-Ticker besteht aus einer Client- und einer ServerKomponente. Beide Komponenten sind als Java-Anwendung zu realisieren. Die Kommunikation zwischen der Client- und der Server-Komponente erfolgt über Java-RMI.
Dabei soll die Client-Komponente nicht direkt auf die Datenbank zugreifen; nur die
Server-Komponente soll über JDBC an die Datenbank angebunden werden. Sie liefert
die angeforderten Newsdaten an die Client-Komponente, welche dann (lokal) die Anziege der Neuigkeiten übernimmt. Die Korrektheit der Implementierung soll mit Hilfe
von JUnit-Tests überprüft werden.
Datenbank: Als Datenbank wird eine IBM DB2 verwendet. Alle Komponenten sollen
hierbei das gleiche Schema verwenden und auf die gleichen Datenbestände zurückgreifen. Beim Schema-Design soll ausschließlich das relationale Datenmodell verwendet werden (und nicht das objektrelationale Datenmodell).
4. Vorgehensweise
Die Systementwicklung soll nach dem so genannten Wasserfallmodell erfolgen. Das
Wasserfallmodell ist ein Modell zur strukturierten, prozessorientierten Entwicklung
großer Software. Nach diesem Modell ist die Systementwicklung in sequentielle Phasen eingeteilt (Analyse und Definition, Entwurf, Implementierung, Test, Einsatz und
Wartung), wobei jede Phase stets abgeschlossen sein soll, bevor mit der darauf folgenden Phase begonnen wird. Ein Rückgriff auf frühere Phasen der Entwicklung ist im
Einzelfall erlaubt, jedoch nicht eingeplant.
Zudem produziert jede Phase der Systementwicklung ein Dokument bzw. ein Programm. Wichtige Dokumente sind zum Beispiel die Anforderungsdefinition als Ergebnis der Analyse, die System- und Entwurfsspezifikation als Ergebnisdokument von
Grob- und Feinentwurf sowie die Programmkomponenten und das integrierte Programmsystem als Ergebnis der Programmierung. Im Wasserfallmodell werden dabei
jeweils die Ergebnisse der Vorphase übernommen und nach Abschluss der eigenen
Arbeit die Ergebnisse an die nächste Phase übergeben. Daneben bringt auch der Entwicklungsprozess selbst mehrere Dokumente hervor, wie zum Beispiel diverse Checklisten, Fehler- und Änderungsprotokolle.
5. Präsentation von Teilergebnissen
Um die Fortschritte der Entwicklerteams kontrollieren zu können, möchte der Anbieter
in regelmäßigen Abständen einen Einblick in die aktuellen Teilergebnisse der Systementwicklung erhalten.
Anforderungsanalyse:
In einem ersten internen Entwurfsvorschlag soll die Aufgabenstellung des Anbieters
konkretisiert und in technischer Form, z.B. als Use-Case-Diagramme, Seitenablaufskizzen, Komponentenmodelle oder in anderer geeigneter Form visualisiert und beschrieben werden. Durch eine Spezifikation benötigter und gewünschter Features soll
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dabei ein kurzer Überblick über die Zielsetzung der einzelnen Komponenten gegeben
werden. Die auszuführenden Arbeiten sollen in die Kategorien "must", "should" und
"nice to have" untergliedert werden und sind mit dem Anbieter abzustimmen.
Grobentwurf:
Die Ergebnisse und die Präsentation des Grobentwurfs sollen mindestens die folgenden Aspekte beinhalten:
Web-Portal:
- geplante Servlet-Klassen und JSPs
- grobes Layout der Benutzeroberflächen
- Modellierung von Testszenarien
Verwaltungssystem:
- UML-Klassendiagramm (vereinfachte Darstellung)
- grobes Layout der Benutzeroberflächen
- Modellierung von Testszenarien
News-Ticker:
Datenbank:
- UML-Klassendiagramm (vereinfachte Darstellung)
- ggf. grobes Layout der Benutzeroberflächen und des PDFs
- Modellierung von Testszenarien
- Entity-Relationship-Diagramm
Feinentwurf:
Die Ergebnisse und die Präsentation des Feinentwurfs sollen mindestens die folgenden
Aspekte beinhalten:
Web-Portal:
- Auswahl eines geeigneten Diagrammtyps zur Beschreibung der
Interaktionen (z.B. UML-Sequenzdiagramm)
- Testspezifikation
Verwaltungssystem:
- Auswahl eines geeigneten Diagrammtyps zur Beschreibung der
Abläufe (z.B. Flussdiagramm)
- UML-Klassendiagramme (detaillierte Darstellung)
- Testspezifikation
Export-Tool:
Datenbank:
- Auswahl eines geeigneten Diagrammtyps zur Beschreibung der
Interaktionen (z.B. UML-Sequenzdiagramm)
- UML-Klassendiagramme (detaillierte Darstellung)
- Schnittstellenbeschreibung der Server-Komponente
- Testspezifikation
- vollständiges Datenbankschema
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SoSe2007
Implementierung und Integration:
Ergebnis der Implementierung ist die Auslieferung und die Präsentation des integrierten prototypischen Tippsystems. Es ist zudem eine vollständige Dokumentation des
Systems im JavaDoc-Format abzugeben.
Abnahme-Test:
Nachdem die Implementierung und Integration der einzelnen Komponenten abgeschlossen ist, soll das prototypische Tippsystem durch Gutachter aus mindestens einem anderen Entwicklerteam nach den oben angegebenen Anforderungen und einem
daraus spezifizierten Testfallkatalog getestet und abgenommen werden.
Der Abnahme-Test der Gutachter anderer Entwicklerteams soll in einem Testbericht
festgehalten werden.
Systemerweiterung:
Spätestens bis zum Abschluss der Abnahmetests sollen alle Entwicklerteams Vorschläge für eine sinnvolle funktionale Erweiterung des Tippsystems ausarbeiten.
Zusätzlich zu der Anfertigung der eigentlichen Spezifikationen sind für die Deliverables Grobentwurf und Feinentwurf die wichtigsten Ergebnisse in Form einer Kurzpräsentation vorzustellen. Zu den entsprechenden Meilensteinen ist daher ein geeigneter Foliensatz vorzubereiten, der dann von den Team-Mitgliedern präsentiert wird.
Für die Präsentation der Implementierung soll neben der Vorstellung der verwendeten
Konzepte eine Live-Demo des Tippsystems durchgeführt werden. Hierfür sind natürlich entsprechende Testdaten (z.B. eine Reihe von Tipps, Ergebnissen und Benutzern)
erforderlich. Zudem sollen Testberichte (z.B. Testabdeckung, Probleme und Erfahrungen) vorgestellt werden. Die Präsentation von Source-Code ist höchstens für die Darstellung besonders interessanter programmiersprachlicher Realisierungen vorzusehen.
6 . Projektplan
Die Planung für die Umsetzung des Tippsystems soll sich grob in zwei Phasen gliedern: Während der ersten Phase soll die Basisfunktionalität der oben genannten Komponenten mit den oben spezifizierten Anforderungen realisiert werden. Die zweite
Phase umfasst die funktionale Erweiterung des Systems, wobei das konkrete Thema
und die Art der Zusatzfunktionalität von den einzelnen Entwicklerteams mitbestimmt
werden soll.
Jede der beiden Phasen gliedert sich in die vier Abschnitte "Grobentwurf", "Feinentwurf", "Implementierung" und "Test". Die folgende Tabelle zeigt den hierfür festgelegten Zeitrahmen:
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Praktikum
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SoSe2007
Montag
Dienstag
Mittwoch
Donnerstag
Freitag
18.08.2008
19.08.2008
20.08.2008
21.08.2008
22.08.2008
10:00-12:00:
Gruppeneinteilung,
Vorstellung der
Aufgabe,
Einführung
9:00-12:00
Tutorial und eigenständige Einarbeitung
9:00-12:00:
SystemGrobentwurf
9:00-12:00:
SystemFeinentwurf
9:00-12:00:
Vorstellung des
Feinentwurfs
13:00-17:00
Tutorial und eigenständige Einarbeitung
13:00-17:00
Anforderungsana13:00-17:00:
lyse und -definition, Vorstellung des
Identifikation benö- Grobentwurfs
tigter Technologien
13:00-17:00:
SystemFeinentwurf
13:00-17:00:
Implementierung
25.08.2008
26.08.2008
27.08.2008
28.08.2008
29.08.2008
9:00-12:00:
Implementierung
9:00-12:00:
Implementierung
9:00-12:00:
Implementierung
9:00-12:00:
Implementierung,
Vorbereitung der
Zwischenpräsentation
9:00-12:00:
Grobentwurf einer
Systemerweiterung
13:00-17:00:
Implementierung
13:00-17:00:
Implementierung
13:00-17:00:
Implementierung
13:00-17:00:
ZwischenPräsentation
13:00-17:00:
Feinentwurf einer
Systemerweiterung
01.09.2008
02.09.2008
03.09.2008
04.09.2008
9:00-12:00:
Implementierung
einer Systemerweiterung Systemerweiterung
9:00-12:00:
Implementierung
einer Systemerweiterung
9:00-12:00:
Implementierung,
Integration
10:00-12:00:
Abschlusspräsentation / Kolloquium
13:00-17:00:
Implementierung
einer Systemerweiterung Systemerweiterung
13:00-17:00:
Implementierung
einer Systemerweiterung
13:00-17:00:
Test, Vorbereitung
der Abschlusspräsentation
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Datenbanken und verteilte Systeme
SoSe2007
7. Weitere Hinweise:
Direkter Zugriff auf die Datenbank:
Eine Möglichkeit zur graphischen Darstellung von Tabellen und ihrer Beziehungen zueinander bietet die Anwendung SQuirreL SQL Client. Zusätzlich können hiermit über
das Absetzen von SQL-Statements Datensätze eingegeben und manipuliert werden.
Versionsverwaltung:
Zur Verwaltung der während des Projekts anfallenden Daten und Programmfragmente
soll das Open-Source-Versionsverwaltungssystem Subversion genutzt werden.
Infrastruktur:
Einloggen mit dem persönlichen InfRZ-Account. In der folgenden Beschreibung ersetzen Sie bitte „XX“ durch ihre Gruppennummer. Die Passwörter werden Ihnen zu Beginn der Veranstaltung mitgeteilt.
DB-Server: vsisdb1.informatik.uni-hamburg.de:50000
Datenbank: duvs
Treiberdateien: db2jcc.jar, db2jcc_license_cu.jar
Treiberklasse: com.ibm.db2.jcc.DB2Driver
Benutzeraccounts: duvsXX
SVN: Server: vsisls5.informatik.uni-hamburg.de
Pfad: /home/svn/lehre/duvsSS08/duvs01... duvs10
App-Server User Port:
App-Server Admin Port :
http://vsisls4.informatik.uni-hamburg.de:21XX0
http://vsisls4.informatik.uni-hamburg.de:21XX1
Arbeitsordner (Linux):
Arbeitsordner (Windows):
/informatik/duvs/duvsXX
\\rzfilesrv1\duvs\duvsXX
VPN-Einwahl
Um das Arbeiten von zu Hause zu vereinfachen, wurden alle Teilnehmer des DuVSPraktikums für das VPN freigeschaltet. Eine Einwahl in das VPN ist die Voraussetzung
für die Verbindung zur Datenbank und auf die VSIS-Pool-Rechner.
Im ersten Schritt richten Sie daher einen VPN-Zugang ein. Eine Anleitung hierzu finden Sie auf den Seiten des Rechenzentrums unter folgender URL:
http://www.informatik.uni-hamburg.de/RZ/netz/vpn/#ext-inf
Seite für Aufgabenstellung, Dokumentation und Ressourcen:
http://vsis-www.informatik.uni-hamburg.de/teaching/ss-07/duvs/
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