Oktober 2008 BIo IM leBeNsMIttel eINzelhaNdel Informationen für Einkaufsentscheider S. 4 Bio-trends 2008 S. 26-29 Bio-trends Erfrischungsgetränke Dr. Klaus Jürgen Holstein BIO FÜR UNS Rezepte, die Kleinen und Großen schmecken – mit Info-Teil Dieses Buch ist mehr als »nur « ein Kochbuch mit vielen BIO-Zutaten und einzelnen Informationsblöcken. Der BIO-Experte und Berater Dr. Holstein wendet sich mit seinem Wissen über ökologische Lebensmittel und gesunde Ernährung hier in verständlichen Worten ganz bewußt an den interessierten Verbraucher. Die Rezepte sind nach praktischen Gesichtspunkten ausgewählt: Alle Zutaten sind in BIO-Qualität im Lebensmitteleinzelhandel leicht erhältlich. Die Zubereitungszeiten sind oft verblüffend kurz. Als Vater zweiter Kinder weiß Dr. Holstein auch, dass Essen nicht nur gesund sein muss. Die Gerichte müssen den Kindern auch schmecken und sollen Freude am Essen vermitteln. Dabei ist dieses Buch nicht nur für Familien ein Muss. BIO FÜR UNS ... Bio mit Geschmack Seite 12-20 u. 40-41 www.ein-herz-fuer-bio.org S. 31-37 Bio-Ernährungstipps Warum Käse aus der Franche-Comté so gut ist ? Weil Weil Weil ... es viel Heumilchkäse gibt, ohne Zugabe von Silofutter. ... es viel Rohmilchkäse aus tagesfrischer Milch gibt. ... die Mehrheit der Käse in der Region nach althergebrachten, heute streng kontrollierten AOC-Richtlinien hergestellt werden. Garantiert Natur Pur und bester Geschmack. Überzeugen der Sie sich auf ! o r p o M r e t n I . 2 8 .9 . – 1 .1 0 D ü s s e ld o rf 9 nde F03 + F0 Halle 5 · Stä Inhalt / 5 aktuelle Fragen 5 Fragen und Antworten zu Bio im Markt und vor Ort Inhalt 5 Aktuelle Fragen 3 Bio-Trend-Analyse 2007/2008 4 Rohstoff für Trockenfrüchte 10 Spitzenadresse für Bio 13 Bio-Rezepte XXL 20 Bio in Mittel- und Osteuropa 24 Bewegung bei Bio-Erfrischungsgetränken 26 Bio im Test 30 Vorabdruck Bio-Kochbuch 31 Bio-Trends 40 Bio-Wissen: Bio-Käse 44 Impressum Herausgeber und Verlag: Comshop commmunication & conseil GmbH Hauptstrasse 38/2, Denzlingen, Tel. 07666 880343 Fax 07666 880342, [email protected] www.ein-herz-fuer-bio.org Geschäftsführung:Dr. Klaus-Jürgen Holstein Redaktion: Verantwortlich im Sinne des Presserechts Dr. Klaus-Jürgen Holstein Anzeigen: Dr. Holstein (Anschrift wie oben) Gestaltung:Christian Simon, Gundelfingen [email protected] Druck + Versand:Simon Druck GmbH & Co Riegeler Straße 4b 79111 Freiburg Bestellungen an den Herausgeber. Für unverlangt eingegangene Beiträge wird keine Haftung übernommen. Alle Rechte vorbehalten. Jegliche Rechte der Reproduktion wie Nachdruck oder Aufnahme in OnlineDienste sind nur nach schriftlicher Genehmigung des Herausgebers statthaft. Bremst die derzeitige Kaufzurück­ haltung Bio aus? Nicht zwangsläufig. Bereits 2007 haben die Bio-Kunden im LEH nicht mehr BioProdukte gekauft, sondern mehr Geld dafür ausgegeben. Außerdem wird Bio überwiegend von Kunden gekauft, die nicht zwangsläufig auf Geld schauen. Kann man deshalb für Bioprodukte nahezu jeden Preis verlangen? Das bestimmt nicht. Denn die Kunden schauen immer genauer auf das, was sie für ihr Geld bekommen. Gerade die austauschbaren Basisartikel sollen günstig sein. Und nur das wirklich Besondere darf auch entsprechend kosten. Können die Bio-Umsätze auch in Zukunft weiter wachsen? Auf jeden Fall, aber nicht automatisch. Wer glaubt, mit Bio als schnellem Trend schnelles Geld verdienen zu können, wird eines Besseren belehrt. Bio wächst vor allem da, wo Angebot und Kunden nachhaltig gepflegt werden. Gibt es eine Schallgrenze für die Bioentwicklung? Nicht unbedingt. Bio-Pioniere im LEH leben uns vor, dass selbst für durchschnittliche Kunden 20% Bio-Angebot nicht zu viel ist. Bio entwickelt sich so, wie man es mit seinen Kunden zusammen entwickelt. Könnte eine vorausschauende Politik die Bioentwicklung beeinflussen? Ohne Zweifel. In einer Zeit, in der man weltweit damit punktet, aus Sonne, Wasser, Abwärme und Abfall saubere Energie zu gewinnen, wäre es an der Zeit zu zeigen, dass hochtechnisierte Gesellschaften auch saubere Nahrung produzieren können. Die Anpassung an die Welt von morgen wird früher als man denkt zum Exportschlager. Zum schonenden Umgang mit Ressourcen gehört neben den Energiefragen natürlich auch die Ressource Nahrung und die Ressource der menschlichen Gesundheit. 3 Bio-trend-analyse 2007/2008 Der LEH setzte 2007 in Deutschland über die Hälfte aller Bio-Lebensmittel um Die Bio-Zahlen für 2007 sprechen eine klare Sprache: 53% aller Biolebensmittel in Deutschland wurden durch den Lebensmitteleinzelhandel verkauft. Seit dem Jahr 2000 mit einem LEH-Bio-Anteil von nur 33% stieg auch der gesamte Bio-Lebensmittelumsatz in Deutschland von 2,05 Mrd Euro auf 5,3 Mrd. Euro. Selbst Kommentatoren, denen es wichtig war, das Verhältnis vom Bio-Angebot des Lebensmitteleinzelnhadels und dem in der Artikelzahl deutlich größeren Angebot von Bioläden und Bio-Supermärkten ausgewogen zu sehen, fällt es seitdem schwer, an den Bio-Erfolgen im Lebensmitteleinzelhandel vorbeizugehen. Weder die hohe Artikelzahl des Bio-Angebots noch die starke Präsenz von anerkannten Bio-Marken sichert bereits automatisch den Erfolg. Ist Bio beim LEH also in guten Händen? Für den Verbraucher eindeutig, weil er sich mehr denn je ein einfaches und klares Bio-Angebot wünscht, dass er ganz einfach mit seinen gewohnten Einkäufen bekommt. Zu dieser Entwicklung passt auch, dass - zumindest im Blick auf 2007 neben den Bio-Eigenmarken der Handelsketten vor allem die Bio-Zusatz-Angebote der konventionellen Hersteller stark zulegten. Nun wird es verstärkt darauf ankommen, dass der Einzelhandel seiner Pflicht zu einer qualifizierten Produktauswahl nachkommt. Im vergangenen Jahr ging allerdings auch ein großer Teil des Bio-Zuwachses auf Kosten der gestiegenen Preise. Da beobachten Verbraucher natürlich sehr treffend, dass gerade die Bio-Angebote im Discount und bei den Bio-Preiseinstiegsangeboten der Handelsketten wenigstens eine Möglichkeit bieten, durch die private Auswahl beim Einkauf diesen Kostenanstieg wenigstens für sich etwas zu begrenzen. Doch jede noch kluge Konzentration auf noch halbwegs Preis-attraktive Bio-Angebote hat ihre klaren Grenzen: Bio bleibt für die Kunden nur solange attraktiv und erstrebenswert, wie das Bio-Angebot – auch und gerade im Lebensmitteleinzelhandel – dem Kunden ein Konzept bietet: Zum Beispiel ein Konzept der schadstoffarmen, der gesünderen, der an Allergenen ärmeren Ernährung und natürlich auch das Konzept des besseren und natür­licheren Geschmacks. Wenn solche Konzepte für Bio wegfielen, verkäme das Angebot zur puren Mode und das wäre für die Zukunft fatal. Im gleichen Zeitraum sank der Bio-Umsatzanteil der Reformhäuser von 10 auf 4% und der Anteil der BioFachgeschäfte von 28 auf 22%. Erstmals sprechen Kenner der Bio-Szene offen davon, dass selbst Bio-Supermärkte und moderne Bioläden kein Garant mehr für das bislang gewohnte Wachstum seien. Ade einfache Erfolgsmodelle. 4 Anzeige 5 Bio-trend-analyse 2007/2008 Um sich zu entwickeln, braucht Bio meht Information und Anstrengungen für den Markt Was rückblickend nun spätestens im Jahr 2007 der Naturkostbranche passiert ist, kann morgen allen Bio-Anbietern passieren: Bio will den Verbrauchern erklärt werden. Der Standpunkt, man investiere ja alles in die Qualität der Produkte und verzichte bewusst auf Werbung und Verkaufsförderung, reicht für Bio-Produkte offenkundig nicht mehr aus. Die meisten Ideale in Sachen Ernährung finden sich bei der Generation 60 + Was soll man dazu sagen? Spät, aber nicht zu spät. Für eine Umorientierung in Sachen vernünftiger Ernährung kommt dieses Einkaufsverhalten allerdings reichlich spät. Hier helfen sicher am ehesten gezielte Maßnahmen, zum Beispiel über Kindergärten und Schulen – denn wo man für Sport und Bewegung wirbt, da sollte man auch über gesunde und gesundheitsfördernde Ernährung aufklären.Hier bleibt ein gezieltes Programm “Bio für alle” in Zukunft mehr denn je eine Aufgabe und ist garantiert auch wichtiger als allgemeine Lobreden auf Bio. Kern aller sinnvollen Bioangebote sind künftig mehr einheimische BioRohstoffe Hersteller wie Handel müssen sich also fragen lassen, was sie eigentlich in Zukunft besser machen wollen? Die Frage an Hersteller, an Marken wie Eigenmarken wurde schon oft formuliert: Bio-Produkte brauchen eine für den Kunden und Käufer nachvollziehbare Logik, es reicht nicht aus, konventionelle Produkte einfach in Bio zu kopieren oder lediglich Produkte mit besonders gesund klingenden Zutaten auszuloben, Fast noch schwerer erscheint die Aufgabe des Handels. Er muss aus der Sicht seiner Kunden glaubwürdig und nachvollziehbar verständlich machen, warum er Bio-Produkte anbietet und warum er hinter seinem eigenen Angebot an die Kunden steht – und dies nicht nur, um einem besonders wirksamen und lohnenden Verkaufstrend nachzukommen. Bio-Käufer sind mehrheitlich Kunden aus dem gehobenen Segment Gelegentlich muss man Wahrheiten ins Auge sehen, die nicht dem eigenen Wunschprofil entsprechen: Es ist völlig richtig, dass man sich sicher auch mit geringerem Einkommen gesund ernähren könnte. Unendliche Schulungen über gesunde Ernährung versuchen berechtigterweise, en Beweis dafür zu erbringen, aber die Wirklichkeit – soweit wir sie derzeit zahlenmäßig kennen – spricht eine andere Sprache. Mit einigem Nachdenken erscheint das Ergebnis auch völlig logisch: Wenn ein Großteil der Bio-Zuwächse im letzten Jahr aus Preissteigerung zu verrechnen war, können wir auch nur von einer Käuferschicht sprechen, die diese Preissteigerung im Grossen und Ganzen finanziell verkraften konnte und das waren mit Sicherheit eben nicht die Hartz-IV-Empfänger. 6 Spätestens das zurückliegende Jahr zeigt, was Bio in Deutschland wirklich voranbrigen würde: Wir haben in dieser Zeit ganz klar gesehen, dass uns in vielen Bereichen einheimische BioProdukte und Rohstoffe fehlen. Da sprechen wir sehr stark von Bio-Saison-Obst und Bio-Saison-Gemüse und wir sprechen von allen Bio-Rohstoffen, bei denen die Herkunft aus der Nähe nicht etwa einen ideologischen Vorzug meint, sondern auch ein günstigeres Produkt für die Endkunden. präsentieren. fürB # – Herz io / Besser JA, schicken Sie mir das COMTÉ-Erfolgspaket Mit Vesperbrett und Pikser für Verköstigungen, Rezeptkarten, Display, Broschüren und Plakaten Besser verkaufen. Fordern Sie die erfolgreichen Werbemittel noch heute an. Sie werden Ihnen kostenlos zugeschickt. Einfach ankreuzen, ausfüllen und faxen: - Firma Vorname Name Straße PLZ Ort Telefon E-Mail Büro/COMTÉ · Mozartstraße · D Stuttgart · [email protected] · www.comte.de JA, schicken Sie mir die COMTÉ PrePack-Etiketten Aufkleber pro Rolle mit Informationen und Gewinnspiel Bio-trend-analyse 2007/2008 Und er wächst doch: Der Öko-Lebensmittelmarkt im 1. Halbjahr 2008 Die aktuellen Marktforschungsdaten zur Umsatzentwicklung auf dem deutschen Öko-Markt bestätigen – entgegen anderslautenden Meldungen verschiedener Medien – ein weiteres Wachstum des Öko-Marktes im ersten Halbjahr 2008. Gesamt-Markt wächst langsamer Auf den Gesamt-Markt bezogen ist das Wachstum nicht mehr ganz so stark wie im letzten Jahr. Die Gründe dafür können nicht eindeutig auf die Kaufunlust von Verbrauchern oder die steigenden Preise allein zurückgeführt werden, sondern dürften zu einem erheblichen Teil auch auf Angebotsengpässen beruhen. Abbildung 1 zeigt die Umsatzentwicklung für einige Frischwarengruppen, die im Auftrag der Zentralen Markt- und Preisberichtstelle (ZMP) von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) ermittelt wurden. In der Summe über die 7 dargestellten Warengruppen ergibt sich ein Umsatzplus von 3,5 Prozent, vergleicht man den Umsatz des ersten Halbjahres 2008 mit dem des Vorjahres. Im Gegensatz zu den übrigen Warengruppen schließen Öko-Gemüse mit einem leichten, Öko-Kartoffeln mit einem deutlicheren Umsatzminus ab. Bei den Frischkartoffeln und dem Frischgemüse fehlte es zeitweise an ausreichendem Nachschub, so dass v. a. der konventionelle Lebensmitteleinzelhandel zeitweise keine Öko-Ware anbieten konnte. Durch den starken Preiseffekt bedingt, fällt die Absatzentwicklung schwächer aus und war bei einigen Warengruppen v.a. auf Grund der Versorgungsengpässe auch rückläufig. 8 Lebensmitteleinzelhandel wächst stark… Die zum konventionellen Lebensmitteleinzelhandel (LEH) vorliegenden Daten von AC Nielsen für 260 Warengruppen des Trockensortimentes und der Molkereiprodukte zeigen demgegenüber ein erstaunlich starkes erstes Halbjahr mit einem Umsatzplus von 33 Prozent (Abb. 2 und 3) im ersten Halbjahr 2008. Diese 260 Warengruppen generieren zusammen rund 50 Prozent des LEH-Öko-Umsatzes in Deutschland und stellen damit eine aussagekräftige Benchmark zur Abschätzung der Entwicklung der Gesamt-Öko-Umsätze im LEH dar. Auch die Gruppe der Molkereiprodukte, die mangels ausreichender Daten für weitere Warengruppen in der Vergangenheit als Indikator für das Öko-Wachstum im LEH herangezogen wurde, verbucht ein Plus von über 20 Prozent. Dieses vergleichsweise große Wachstum im LEH führt zu weiteren Verschiebungen zwischen den Absatzwegen. …Naturkosthandel dagegen schwächer Der Naturkostfachhandel hat nach ersten Paneldaten an Zugkraft verloren. Die für den Naturkostfachhandel verfügbaren Datenquellen ermitteln ein Wachstum zwischen –2,8 Prozent (Horst Hartmann) und +2,6 Prozent (Klaus Braun). Die Daten des Handelspanels von bioVista rangieren in etwa in der Mitte zwischen den beiden anderen Ermittlungen. Bei diesen Paneldaten muss berücksichtigt werden, dass alle Drei über keine repräsentative Datenbasis verfügen. Größere NaturkostSupermarktketten, die zwar von einem verlangsamten Wachstum sprechen, aber immer noch Zuwächse verzeichnen, sind in den Paneldaten teilweise nicht berücksichtigt worden. Daher dürfte die Umsatzentwicklung für die gesamte Natur­ kostbranche etwas besser aussehen, als in den Medien derzeit verbreitet wird. Dass der Bundesverband Naturkost Naturwaren Großhandel (BNN) ein Umsatzplus des Bio-Großhandels in einer Größenordnung von 8,5 Prozent im ersten Halbjahr 2008 meldet, muss kein Widerspruch zu den Daten aus dem Naturkosteinzelhandel sein. Denn der Naturkostgroßhandel hat in den letzten Jahren von Jahr zu Jahr steigende Umsätze mit der Belieferung des konventionellen LEH generiert. Bio-trend-analyse 2007/2008 zu­­warten. Mittelfristig ist der Trend mit großen Wachstums­s teiger­u ngen für den Öko-Markt ungebrochen. Ver­braucher sehen Öko-Lebens­mittel nicht nur als gesünder an, sondern schätzen auch den guten Geschmack, den sie genießen; ohne schlechtes Gewissen gegenüber Um­welt oder Nutztieren. Und der LEH schätzt ÖkoLebensmittel – ähnlich wie auch viele Verbraucher – als Möglichkeit, das Risiko von chemischen Rückstandsbelastungen bei Lebensmitteln zu mini­ mieren. Öko-Frische erholt sich im 2. Quartal Hochpreisimage besteht zu unrecht Die aktuellen Öko-Gesamt­marktdaten für die Frische zeigen im zweiten Quartal 2008 wieder eine Erholung der Absatzund Umsatz­volumina. Dies deutet darauf hin, dass mit einer besseren Verfügbarkeit der Öko-Rohware sich auch die Ab­ver­ käufe wieder erhöhen. An dem generellen Trend, der das Öko-Marktwachstum nährt, hat sich also nichts geändert. Was sich vor allem verändert hat ist eine Verschiebung bei den Einkaufsstätten. Verbraucher sind offensichtlich unter ungünstigen wirtschaftlichen Bedingungen nicht so schnell bereit, auf den Einkauf von Öko-Lebensmitteln zu verzichten, als vielmehr auf den Einkauf in kleinen hochpreisigen Fachgeschäften. Der Naturfachkosthandel muss sich dementsprechend überlegen, wie er seine Stärken gegenüber Verbrauchern herausstellen und das Hochpreisimage, das v. a. für größere Bio-Supermärkte teilweise nicht mehr den Realitäten entspricht, abbauen kann. Wachstumstrend ungebrochen Wie die Daten zeigen, sind die Umsatzzuwächse für das erste Halbjahr 2008 im Vergleich zum Vorjahr bei den meisten Warengruppen weiterhin groß. Der langfristige Wachstumstrend ist ungebrochen und es bleibt abzuwarten, ob eine verbesserte Versorgungssituation auch wieder die Absatzschwächen in der Frische beheben können. Prof. Dr. Ulrich Hamm, Universität Kassel, Markus Rippin, AgroMilagro research Kaufgründe bleiben bestehen Grundsätzlich ist es nicht von der Hand zu weisen, dass die erhöhten Lebens­haltungskosten durch Preis­ steigerungen für Energie und Lebensmittel eine ge­wisse Kaufzurückhaltung bei vielen Haushalten be­wirken. Ob damit eine Konso­lidierungsphase des Marktes wie im Jahr 2002/ 2003 nach dem NitrofenSkandal erfolgt, bleibt ab­- 9 rohstoFF Für troCKeNFrüChte Feigen - Fair gehandelt und kontrolliert biologisch langjährige Projektpartnerschaft mit Anbauern in der Türkei wurde von der Muttergesellschaft Rapunzel zu einem Zeitpunkt eingefädelt, als das Thema „Rohstoffsicherheit“ noch keineswegs in aller Munde war. Dass solche Partnerschaften heute von Vorteil sind, ist nicht von der Hand zu weisen, Allerdings muss man auch sehen, dass hinter einer derartigen Partnerschaft Vorleistungen stehen, die solche Projekte erst ermöglichen. So brachte Rapunzel neben der Kenntnis des deutschen Marktes auch viel BioKnow-How in diese Partnerschaft ein, die die Qualität und Sicherheit der Produkte heute auf ein solides Fundament stellt. Der richtige Anbau und die Weiterverarbeitung sind entscheidend für die Qualität Wer Feigen, getrocknet oder frisch gerne genießt, macht sich oft wenige Gedanken, wie sie eigentlich in die Regale des Handels kommen. Spätestens seitdem im Bio-Bereich bewusst wird, dass nicht jede Ware beliebig verfügbar ist. So wächst auch das Bewusstsein dafür, dass bestimmte Waren eben nur zu klaren Ernteterminen zu beschaffen sind und danach nicht mehr. Wenn also zum Beispiel in der Winter- und Vorweihnachtszeit Bio-Trockenfrüchte im Lebensmitteleinzelhandel erhältlich sind, sind die Ernten längst abgeschlossen. Feigen rund um das Mittelmeer Mit Feigen, diesen süßen, saftigen Früchten, verbindet man unweigerlich Sonne, Süden und Mittelmeer. Dabei stammt der echte Feigenbaum (Ficus carica) wahrscheinlich aus Kleinasien. Doch die Griechen und Phönizier waren es, die die vielseitige Frucht in mediterranen Gegenden kultivierten. Noch heute liegen die Hauptanbaugebiete für Feigen rund ums Mittelmeer. Der Feigenbaum gehört zur großen Familie der Maulbeergewächse, die mit über 1500 Arten vorwiegend in warmen Ländern verbreitet sind. Er wird bis zu drei Meter hoch und liebt felsige Untergründe. Typisch sind die handförmigen Blätter, die in mildem Klima immergrün bleiben. Diese Eigenschaft verhalf dem Feigenblatt schon zu paradiesischen Zeiten zu Weltruhm. BioGourmet bezieht schon seit Jahren die Ernte von festen Projektpartnern In der Türkei südöstlich von Izmir bei Aydin wachsen die Feigen für BioGourmet. Im „Feigental“ werden sie ausschließlich nach den Richtlinien des biologischen Landbaus angebaut. Die 10 Die Feigenbäume wachsen in Mischkultur mit Olivenbäumen und werden von Hand geerntet. Danach werden sie auf Gittern oder Matten zur Sonnentrocknung ausgelegt. In dem aufgebauten modernen Lager- und Verarbeitungsbetrieb in der Türkei werden die Früchte schockgefroren gelagert, um Sie vor einem Schädlingsbefall zu schützen. Dies wird später zu einem entscheidenden Qualitätsmerkmal. rohstoFF Für troCKeNFrüChte Die Feigen werden anschließend in einer Kochsalzlösung gewaschen, handverlesen und in großen Gebinden nach Deutschland transportiert. Hier werden sie nach eingehender Qualitätskontrolle unter Schutzatmosphäre abgepackt. Regelmäßig überzeugen sich Fachleute wie hier Petra Erhart von BioGourmet nach der Ernte vor Ort von der Qualität der Früchte. Klare Rückverfolgbarkeit und Projektpartnerschaften kommen am Ende den Verbrauchern zugute Die Bauern in der Türkei arbeiten und wirtschaften nach den strengen Kriterien des ökologischen Landbaus und den von BioGourmet vorgegebenen Qualitätsstandards. In der Umsetzung unterstützen dann auch Agraringenieure von Rapunzel die Bauern vor Ort. Natürlich hat auch diese Partnerschaft ihren besonderen Preis: Früchte und Nüsse aus dieser Projektpartnerschaft werden den erzeugenden Landwirten zu einem garantierten Preis – über Weltmarktniveau – und ohne Zwischenhandel abgekauft. Übrigens sind Feigen nicht die einzigen Trockenfrüchte von BioGourmet, die in diesem Projekt angebaut werden. Aprikosen und Sultaninen für BioGourmet stammen ebenso aus der Türkei. Im November wird für den Handel wieder ein attraktives Aktionsdisplay von BioGourmet erhältlich sein. diesen Unterschied überhaupt zu würdigen wissen, bedarf es einer gewissen Aufklärung. Und die Erkenntnisse aus einem solchen Zusammenspiel von Bio-Anbauern und Herstellern und Vermarktern sind durchaus allgemeingültig: Je weniger anonym die Herkunft der ursprünglich Bio-Materialien für ein Produkt sind, desto besser wird die Qualität. Weil zum Beispiel bereits am Ursprung viel mehr dafür getan werden kann. Wer einfach nur fertige Ernten aufkauft, kann sich – je nach Lage und Ertrag des betreffenden Jahres – die eigene Qualität nicht mehr aussuchen. Dass sieht in einer derartigen Projektpartnerschaft wie bei BioGourmet anders aus. Es kostet deutlich mehr Mühe, aber das lohnt sich. Und wenn dies auch am Ende die Kunden erfahren und verstehen, die in der Winterzeit wieder Trockenfrüchte und Nüsse in Bio-Qualität geniessen – umso besser. Fairer Handel mit klarer Herkunft Mehr noch als bei Bio-Ware besteht bei fair gehandelten Rohstoffen die Gefahr, dass Fair Trade zu einem abstrakten Hinweis wird, der besagt, dass man für Rohstoffe ein paar Cent mehr bezahlt hat. Viel wichtiger ist jedoch der Hinweis auf konkrete Projekte, die verständlich machen, dass man von Partnerschaften redet, die mehr als nur Geld bedeuten. Gleichbleibend gute Bio-Qualität braucht mehr als die Fähigkeit, Ware vom Markt zu beschaffen. An dieser Stelle unterscheidet sich die Leistung der BioPioniere von denjenigen, die einfach Bio-Rohwaren einkaufen, verpacken oder weiterverarbeiten. Dass auch die Verbraucher So zählt bei diesen Projekten neben der Herkunft eine faire Projektpartnerschaft. Damit erbringt die Projektpartnerschaft für Trockenfrüchte bei BioGourmet erneut den Beweis, dass qualifizierte Bio-Herkunft und Fairer Handel wie zwei Seiten einer Medaille zusamengehören. 11 aNzeIGe Die neue Ernte ist da! Die frisch getrockneten Feigen und Aprikosen aus dem Türkei Projekt von BioGourmet sind dieses Jahr besonders geschmackvoll und saftig. Diese hervorragende Qualität kommt passend zum Herbst in einem attraktiven Display in den Handel. BioGourmet Feigen werden im „Feigental“ bei Aydin/Türkei angebaut, wo diese wegen des besonderen Klimas besonders gut wachsen. Das „Feigental“ ist ein zusammenhängendes Gebiet von Bio-Feigengärten, das in den Bergen liegt. Diese Feigen sind größer und süßer als andere Feigen. Neben den Feigen und Aprikosen runden Sultaninen, Datteln und Pflaumen das Trockenfruchtsortiment im Display ab. Für alle die Nüsse lieben gibt es dieses Jahr Studentenfutter in der Zweitplatzierung. Das BioGourmet Studentenfutter enthält besonderes viele Cashewkerne. BioGourmet Cashewkerne stammen aus Indien, wo sie heute vorwiegend angebaut werden. Die feinaromatische Nussspezialität hat einen süßlichmandeligen Geschmack. Energie für die kühlere Jahreszeit: Rund, gelb und gesund Trockenfrüchte sind die reinen Energiebomben: mit 240 Kalorien pro 100g bei nur 0,5 % Fett. Aprikosen enthalten im Vergleich zu anderen Trockenfrüchten besonders viel Carotin und Kalium. Schon 100g getrocknete Aprikosen enthalten in etwa 70% der empfohlenen Tagesdosis an Provitamin A (= Carotin) und rund 65% des Mineralstoffs Kalium. Eiweiß gehört nicht zu den Stärken der Aprikose: 5g pro 100g Frucht – macht aber nix. Denn für den schnellen Energieschub sind schließlich auch die Kohlenhydrate zuständig und mit einer ordentlichen Portion von 47,9g (pro 100g) kann sich die getrocknete Aprikose durchaus sehen lassen. Jetzt beginnt die Zeit für herbstlich­ winterliche Biogenüsse Trockenfrüchte wie Feigen und Aprikosen oder Sultaninen, Datteln und Pflaumen mag man jetzt wieder besonders gerne als leckeren Genuss für Zwischendurch – genau Geschmack auch gerne zusammen mit feinen Nüssen. Und schon sehr bald inspirieren die Früchte zu winterlichen Backspezialitäten. Für alle Bio-Kunden ein echter Gewinn. Weitere Informationen BioGourmet GmbH Hinter den Gärten 9 D-87730 Bad Grönenbach Tel.: 08334 / 529 - 4000 E-Mail: [email protected] Internet: www.bio-gourmet.com 12 sPItzeNadresse Für BIo Stimmen von Bewerbern Bewerber der letzten Jahre erklären, warum Sie an diesem Wettbewerb teilgenommen haben und welche Vorteile und Wirkungen die Teilnahme gebracht hat. EDEKA Todenhöfer Gerrit Tödenhöfer: Beworben habe ich mich weil: - ich persönlich von BIO überzeugt bin - diese Warengruppe die dynamischste der letzten Jahre ist - Kunden viel nach BIO-Produkten fragen - wir unser Sortiment von ca. 300 auf 1000 Bio-Artikel erweitert haben - durch regelmäßige BIO-Fach Besuche gezielt nach neuen Gerrit Tödenhöfer Produkten suchen Der Aufwand für die Bewerbung ist nicht zu groß, da viele Daten bereits vorliegen. Außerdem fällt es leicht, wenn man in allen Warengruppen bereits BIO- Artikel führt. Gebracht hat es uns eine bessere Akzeptanz gerade bei kritischen und bewusst einkaufenden Kunden, da diese unser Engagement durch höhere Durchschnitts-Einkäufe belohnen. Daneben sind auch alle Mitarbeiter dadurch motivierter, dass wir ein EDEKA- Markt mit großem BIO-Sortiment sind . REWE Münster: Wir wollen mit Bio mehr bewegen! Martin Nientied: “Im Jahr 2006 nahm ich das 1.Mal bei Ein Herz für Bio teil. Meine Motivation damals war, dem Superbiomarkt in der Nachbarschaft ein paar Anteile abzunehmen. Zeitgleich erschien in unserem REWE Echo eine kleine Anzeige, in der zur Teilnahme am Wettbewerb aufgerufen wurde. Spontan entschloss ich mich mitzumachen. Mein Interesse an BIO, sowie die Darstellung von Ökoprodukten, sowie die Menge der Martin Nientied Aufbauten und Anzahl der Produkte wuchs stetig. Der Gewinn des Wettbewerbs wurde mit einer Verkostung von Bioprodukten in unserem Markt, durchgeführt von den 10 Auszubildenden unserer Münsteraner REWE Märkte, gefeiert. Ein Highlight in der Geschichte unseres Supermarktes. Nach einem durchwachsenden BIO Jahr mit der Umstellung unserer Füllhorn Produktrange und die dadurch entstandenen Versorgungsengpässe nahm ich 2 Jahre später erneut teil, mit Erfolg. Die Krönung diesmal: die Gewinnerreise in die Schweiz. Ich nahm nicht nur tolle landschaftliche Spitzenadresse für Bio Engagierte Macher, Manager, Marktleiter oder Inhaber präsentieren das Bio-Angebot ihres Marktes 1. Größe des Marktes in qm: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 2. Anzahl der Mitarbeiter: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 3.Anzahl der ständig angebotenen Artikel im Markt: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Davon „Bio” . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 4. U msatzanteil der Bio-Produkte am Foodumsatz in Prozent: . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . % 5. Bio-Artikel nach Warengruppen: Stückzahl Frisch-Obst . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Frisch-Gemüse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Milch, Butter, Käse, Frischmilchprodukte Käse Thekenware . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Wurst/ Fleisch SB-Produkte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Wurst/ Fleisch-Thekenware . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Brot und Backwaren abgepackt . . . . . . . . . . . . . . . . . Brot und Backwaren frisch . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Fertiggerichte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Trockensortiment . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Konserven . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Schokolade/Süsswaren . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Kaffee/Tee/Kakaogetränke . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Saucen, Gewürze . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . SB-Produkte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Tiefkühlprodukte/kühlpflichtige Fruchtsäfte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Bier . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Wein . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Babynahrung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Drogeriebereich . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Tiernahrung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Hunde- und Katzenfutter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Ökologische Wasch- und Reinigungsmittel . . . . . . . . . 6. P rozentuale Verteilung der Bio-Angebote auf Marken Eigenmarke der eigenen Kette . . . . . . . . . . . . . . . . % Marken externer Hersteller . . . . . . . . . . . . . . . . . . % 7. Anzahl der im Markt angebotenen Bio-Marken . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 8. W ieviele Bio-Artikel beziehen Sie aus der unmittelbaren Nachbar­­­­­­schaft (Umkreis von ca. 50 km)? 9. Anzahl der Bioartikel nach Ländern Deutschland Österreich Schweiz Italien Frankreich Niederlande Belgien Spanien Bio-Marken aus anderen Ländern . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 10.Anzahl der Mitarbeiter, die Kunden regelmäßig zu Bio-Waren be­raten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Was tun Sie für deren Fortbildung? (Bitte als Anlage beifügen) 11.Anzahl der Aktionen pro Jahr, die für Bio-Artikel und Sortimente durchgeführt werden . . . . . . . . . . . Nennung in jeweils einem Stichwort pro Aktion . . (Bitte als Anlage beifügen) 12.Mit welchen Maßnahmen für Bioartikel haben Sie besonders gute Erfahrungen gemacht? (Bitte als Anlage beifügen) 13.Worin besteht das besondere Bio-Engagement des Marktes? (Bitte als Anlage beifügen) 14.Eigendarstellung (Bitte als Anlage beifügen) 15.Welche Ziele haben Sie sich für in 2006 für die Bio-Entwicklung ihres Marktes gesteckt? Fügen Sie bitte für die Punkte 11 bis 14 Ihrer Bewerbung aussagefähiges und für die Darstellung verwendbares Bildmaterial bei (per eMail oder als CD). 16.Wer steht als Person für das besondere BioEngagement des Marktes? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 17.Bitte stellen Sie uns mögl. hochauflösende, aussagekräftige Fotos zu Ihren Bio-Aktionen und zur BioPräsentation in Ihrem Markt zur Verfügung. Allgemeine Kontaktdaten Name des Marktes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Inhaber (Vorname/Name) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Ansprechpartner (Vorname/Name) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Strasse / Nummer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . PLZ /Ort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Telefon . . . . . . . . . . . . . . . . . Telefax . . . . . . . . . . . . . . Email-Adresse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Internet-Präsenz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Bitte Ihre Bewerbung bis zum 05.12.2008 einsenden an „Ein Herz für Bio” c/o Dr. Holstein, Hauptstrasse 38/2, 79211 Denzlingen. 14 Spitzenadresse für Bio Eindrücke sondern auch viele fachliche Informationen bei den BIO Exkursionen, sowie einige Kontakte zu Kaufleuten anderer Handels-Unternehmen mit nach Hause. Natürlich, fast schon Tradition, eine BIO Verkostung in unserem Markt durch die nächste Azubi-Generation aus Münster. Durch die Teilnahme beim Wettbewerb bei Ein Herz für BIO haben wir in unserem Markt den BIO Anteil über den Durchschnitt gesteigert, diese Warengruppe fest etabliert und unser Produktangebot aus ökologischem Anbau kontinuierlich ausgebaut. Zusätzlich wurde unser Engagement für den Bereich BIO und den Gewinn des Preises bei Ein Herz für Bio von der REWE mit einem Preis ausgezeichnet. Mittlerweile wurde ich zu einem BIO Workshop für Fleisch eingeladen, wo ein recht produktiver Austausch mit REWE Kaufleuten und Zentralmitarbeitern stattfand. Durch die Teilnahme am Wettbewerb, der Preisverleihung auf der BIO Fach in Nürnberg, sowie der anschließenden Gewinnerreise habe ich einige neue Kontakte geknüpft, und mein Interesse für eine interessante Warengruppe gefunden.” Lupus-Famila Pforzheim - Engagement und Motivation für Bio Frau König, Bio Verantwortliche für alle Famila-Märkte im Südwesten: Wir haben bereits vor geraumer Zeit begonnen, uns mit dem Thema Bio auseinanderzusetzen. Unsere Firmenphilosophie unterscheidet sich in signifikanten Punkten zu unserem Wettbewerb und wir überlassen nichts dem Zufall. Die Sortimentstiefe, welche durch Spezialitäten und Regio­nalitäten entsprechend abgerundet wird, zeichnet Frau König uns aus und unterstreicht unsere Grundmaxime. Gemäß dieser Grundmaxime und Philosophie erleben und begreifen wir Bio. Engagement und Motivation Das von uns in 2005 erarbeitete Bio Konzept wird stets weiterentwickelt und ein Meilenstein gilt hier unseren Mitarbeitern – denn ohne diese wichtigste Verbindung zu unserem Endverbraucher-/Kunden würde unser Erfolg nicht bestätigt. Ziel- und Motivation vor Ort ist u.a. die Teilnahme an „Ein Herz für Bio“. Dies beflügelt die Mitarbeiter - und so geht die Identifizierung Bio in Fleisch und Blut über. Einen Preis zu gewinnen macht unsere Mitarbeiter stolz und ebnet den Weg für die Zukunft. Ferner findet die Preisverleihung in Nürnberg auf der Biofach statt – was wiederum auch ein „Highlight“ darstellt. Wir geben alles – für Mensch und Natur: Deshalb ist unser nächstes Projekt, die Bio Zertifizierung der Bedienungs-Theke, dies wird voraussichtlich nun im letzten Quartal diesen Jahres abgeschlossen sein EDEKA-Barwig: Für Supermärkte hat der Anteil von Bio-Produkten im Warensortiment in den letzten Jahren enorm an Bedeutung gewonnen. Henry Barwig: Die Kunden fragen gezielt Bio-Erzeugnisse nach und wünschen auch hier Spitzenqualität zu angemessenen Preisen. Dieses Warensegment hat sich enorm ausgeweitet und ist im Ansehen stark gestiegen. Wir arbeiten auch mit regionalen Anbietern eng zusammen und vertrauen auf die Qualität und die bio- Henry Barwig logische Unbedenklichkeit der Ware. Unsere Kunden belohnen unser Engagement, indem Sie diese Produkte verstärkt kaufen und uns kritisch Feedback geben. So sind wir in der Lage, stetig unsere Sortimentsbreite und –tiefe im Bio-Bereich zu optimieren. Speziell an unseren Obst- und Gemüseständen finden die Verbraucher heute Bio aus der Region und von bekannten Herstellern. Wir sind stolz und glücklich, dass die Produkterweiterung im Bereich des Bio-Sortiments so zahlreich von den Verbrauchern angenommen wird und das Interesse in der Bevölkerung nach dieser Warengruppe weiter steigt. So erreichen wir ein Gesundheits- aber auch Herkunftsbewusstsein in den Köpfen der Menschen und die richtige Auswahl an Nahrungsmitteln gewinnt mehr und mehr an Bedeutung. So haben wir unter unseren Kunden bereits Anfang 2006 eine Studie über Interesse an Bio- Produkten durchgeführt. Schon seinerzeit sprachen sich ca. 30% aller Kunden für eine Ausweitung des Bio-Sortiments aus und würden diese Produkte verstärkt nachfragen. Mittlerweile ist eine Vielzahl an Marken und Erzeugnissen aus dem Bio-Bereich dazu gekommen und diese werden von den Verbrauchern begeistert angenommen. Gerne gehen wir diesen Weg weiter und freuen uns über die vielen positiven Rückmeldungen unserer Kunden in unseren Geschäften. Aus den oben geschilderten Gründen haben wir uns dazu entschlossen, bei „Ein Herz für Bio“ mitzumachen. Die von uns durchgeführten Aktivitäten und Anstrengungen sollten sowohl unseren Kunden als auch unseren Mitarbeitern im Bewusstsein stärker verankert werden. Was ist dafür besser geeignet als ein vergleichender nationaler Wettbewerb. Der Erfolg gab uns Recht. Seit dem Jahre 2006 haben in jedem Jahr, 2 unserer Filialen den Preis „Ein Herz für Bio“ gewinnen können. Kunden und Mitarbeiter sind motiviert und begeistert, was wollen wir mehr. 15 Anzeige Whole Earth – eine Philosophie bringt die Marke nach vorn Die Welt ist so kostbar. Und zwar im doppelten Sinn. Zum einen, weil die Menschen nur die eine haben, zum anderen, weil es wirklich an jeder Ecke - und sei es die exotischste etwas Leckeres zu entdecken gibt. Darum hat es sich Whole Earth auf die Fahnen geschrieben, die Köstlichkeiten aus aller Welt zu Bio-Kunden nach Hause zu bringen. Und zwar im Einklang mit der Natur und ihren Menschen. Dass Whole Earth dabei ausschließlich mit Bio-Rohstoffen arbeitet, ist die Grundlage dieser Philosophie. Und der ganz persönliche Beitrag von CoSa Naturprodukte, die Welt ein kleines Bisschen besser zu machen. Und dies auch wieder im doppelten Sinn. Denn nur was 100% Natur ist, bietet auch 100% Genuss. In diesem Sinne bietet die Marke Whole Earth zum Herbst erneut Marken-Innovationen, mit denen das Frühstück inte­ ressanter und gehaltvoller wird und Snacks für Zwischendurch, deren hochwertiger Inhalt kleine Zwischenmahlzeiten daraus macht. Whole Earth Müsli-Innovationen Natürlich ein Bio-Produkt - alle Zutaten aus kontrolliert ökoligischem Anbau, mit wertvollem Amaranth, reich an natürlichen Ballaststoffen und nur mit Honig gesüßt. Amaranth Crunchy Zutaten: Haferflocken, Amaranth­­ flakes, Reiscrispies, Bienen­honig, Agavendicksaft, Kartoffel­­mehl, ungehärtetes Palmöl, Amaranth­mehl, Dinkelvollkornmehl, Sesam, Leinsaat, Kokosraspeln, Ama­ ranth gepoppt, Meersalz, Zimt, Bourbon-Vanille. Alle Zutaten stammen aus kon­ trolliert ökologischem Anbau, das Müsli ist mit Bienenhonig und Agavendicksaft gesüßt, reich an Ballaststoffen und für Vegetarier geeignet. Quinoa Crunchy Zutaten: Haferflocken, Reiscrispies, Bienenhonig, Agaven­ dicksaft, Schokoladencornflakes, Quinoa gepoppt, Quinoa­­­flakes, Zartbitterschokolade, ungehärtetes Palmöl, Kartoffelmehl, Dinkelvollkornmehl, Amaranthmehl, Sesam, Kokosraspeln, Leinsaat, Amaranth gepoppt, Meersalz, Zimt, Bourbon-Vanille. Kakao in der Schokolade: mindestens 55% Alle Zutaten aus kontrolliert ökologischem Anbau, reich an natürlichen Ballaststoffen, mit Bienenhonig und Agaven­ dicksaft gesüßt und mit leckerer Schokolade verfeinert. Erdnuss-Brotaufstriche der Extraklasse in Bio-Qualität. Alle drei neuen Sorten nutzen als Basis die hochwertigen Nährstoffe Mittel-und Südamerikas: Amaranth und Quinoa, beide Urkorn der Inkas, bieten eine hochwertigere Zusammensetzung als herkömmliches Korn und sind dazu hervorragend verträglich. Amaranth Müsli mit Früchten Zutaten: Haferflocken, Fruchtmischung bestehend aus Rosinen, Sultaninen und Äpfeln, gepopptes Amaranth, Amaranthmehl, Honig, Haselnüsse, Mandeln, Palmöl, Sonnenblumenöl 16 Wenn schon Brotaufstrich, dann eben etwas anderes als die herkömmlichen aromatisierten SchokoCremes. Deshalb bietet Whole Earth zwei verführerisch andere Ge­schmacks­richtungen; Choc Chip Peanut Sensation Crunchy Erdnussbutter mit verführerischen Schoko­ stück­chen Zutaten: Geröstete Erdnüsse, Schokostückchen, Palm­ö l, Meer­salz Aus kontrolliert ökologischem Anbau. aNzeIGe Smooth Peanut Sensation - Cremige Erdnussbutter nach Originalrezept ohne Zuckerzusatz Zutaten: Geröstete Erdnüsse, Palmöl, Meersalz Aus kontrolliert ökologischem Anbau. Dark Choc Amaranthy - Amaranth Riegel mit dunkler Schokolade umhüllt! Zutaten: Zartbitterschokolade, Bienenhonig, Amaranth gepoppt, Vollmilchpulver, Bourbon-Vanille, Kakao in der Schokolade: 70% mindestens. Alle Zutaten aus kontrolliert ökologischem Anbau, mit gepopptem Amaranth, mit feinem Bienenhonig, mit wertvoller Vollmilch und echter Bourbon-Vanille. Hier ist Naschen erlaubt: Tolle Snacks für Zwischendurch Da gibt es zunächst zwei leckere fruchtige Schnitten ohne Oblaten. Jeweils 5 Riegel à 30g Yummy Fruit Ananas - mit köstlicher Ananas aus Süd-Asien Zutaten: Rosinen, Mandel - und Aprikosenkerne, Bienenhonig, Ananas, Cashewkerne, Sonnenblumenöl. Alle Zutaten stammen aus kontrolliert ökologischem Anbau, nur mit Bienenhonig gesüßt, erfrischend fruchtig, ein leichter Snack für Zwischendurch. Milk Choc Amaranthy - Amaranth Riegel mit Vollmilchschokolade umhüllt! Zutaten: Vollmilchschokolade, Bienenhonig, Amaranth gepoppt, Vollmilchpulver, BourbonVanille, Kakao in der Schokolade: 42% mindestens. Alle Zutaten aus kontrolliert ökologischem Anbau, mit gepopptem Amaranth, mit feinem Bienenhonig, mit wertvoller Vollmilch und echter Bourbon-Vanille. Beide Sorten erhältlich im Multipack 3 x 20g Yummy Fruit Cranberry - mit Früchten aus Nordamerika. Zutaten: Sultaninen, Mandel - und Aprikosenkerne, Bienenhonig, Haselnüsse, Cranberries, Apfeldicksaft, Sauerkirschen, Sauerkirschkonzentrat. Weitere Informationen Alle Zutaten aus kontrolliert ökologischem Anbau, mit Bienenhonig gesüßt. Ein fein-fruchtiger Energiespender. Als Ergänzung zwei hervorragende Amarath-Riegel im 3er Pack à 20g, genau richtig portioniert, nicht zu mächtig und superlecker. CoSa Naturprodukte GmbH Zinkmattenstrasse 18 b 79108 Freiburg Tel.: +49 (0)761 51587 510 [email protected] www.cosa-naturprodukte.de www.whole-earth.de 17 aNzeIGe ALB-GOLD Bio-Spezialitäten – Exklusivität und Sortenvielfalt Wer klassische oder auch ausgefallene Bio-Nudel-Spezialitäten sucht, der wird beim schwäbischen Teigwarenhersteller ALB-GOLD fündig. Bereits Mitte der 90iger Jahre begann das Unternehmen als „Bio-Pionier“ mit der Herstellung von ökologischen Teigwaren. Zwischenzeitlich ist das Sortiment auf rund 60 Bio-Artikel im Frischund Trockenteigwarensegment angewachsen. Ob aus Hartweizengrieß oder regional angebautem Schwäbischem Alb-Dinkel – mit oder ohne Ei – ALB-GOLD kann für jeden Verwendungszweck die richtige Nudel anbieten. Um die Qualität hervor zu heben und die Herstellung für jedermann transparent und nachvollziehbar zu machen, produziert das Familienunternehmen bereits seit sechs Jahren feinste Premiumnudeln in der „Gläsernen Produktion“ in Trochtelfingen. „Wir haben absolut nichts zu verbergen und durch die mehr als 40.000 Gäste wird eine zusätzliche, sehr kritische Qualitätskontrolle durch die Verbraucher selbst durchgeführt“, erklärt Firmenchef Klaus Freidler. Für ihn steht fest, Die Vielfalt der neuen ALB-GOLD Bio-Pasta-Spezialitäten Bronze (rau) 1 Bio-Spiraloni XXL 2* 2 Bio-Lumaconi XXL 1 3 Bio-Conchiglioni XXL 4 Bio-Manicotti XXL 4* 3* 5 Bio-Paccheri XXL 6 Bio-Calamaretti tricolore 5* 7 Bio-Fiori 6 8 Bio-Gnocchi rigate 7 9 Bio-Calice tricolore 9 10 Bio-Garganelli tricolore 8* 11 Bio-Rotella 11 12 Bio-Pantacce tricolore 13 Nester gepresst (marmoriert) 13 Bio-Pappardelle nidi 12 14 14 Bio-Tagliatelle nidi 15 15 Bio-Fettuccine nidi 16* Teflon (glatt) 16 Bio-Cannelloni * Die mit Stern gekennzeichneten Nudeln eigenen sich zum Füllen. 18 10 aNzeIGe Produktrange. Außerdem runden unterschiedlich breite Bandnudeln in Form von Nestern das Sortiment ab. Das Besondere an diesen Produkten ist die marmorierte Oberfläche, welche die Nudeln wie von Hand gemacht aussehen lässt. Die neuen Bio-Pasta Spezialitäten werden im 250 g Klarsichtbeutel mit Reiteretikett ausgeliefert. Alle Sorten sind auch in Gebinden für die Gastronomie oder Großverbraucher erhältlich. dass Ernährung und Herstellung von Lebensmitteln, viel mit Vertrauen zu tun haben. Dieses Vertrauen möchte er im ALBGOLD Nudelcenter in Trochtelfingen zu seinen Vertriebspartnern und natürlich auch zu den zahlreichen Verbrauchern aufbauen und erhalten. Neue ALB­ GOLD Bio­Pas­ ta­Spezialiäten – zum Füllen, für Aufläufe oder ein­ fach für den „gro­ ßen“ Hunger! Die bereits etablierte Produktrange der ALB-GOLD Bio-PastaSpezialitäten wurde jetzt um weitere attraktive Sorten erweitert. Im bekannten Sortiment sind bereits elf original süditalienische Ausformungen aus reinem Bio Hartweizengrieß ohne Zugabe von Eiern in den Regalen des Fachhandels vertreten. Jetzt kommen weitere Sorten neu hinzu, die allesamt mit Bronze-Matrizen hergestellt werden und dadurch eine raue Oberfläche für bessere Saucenhaftung haben. Die neuen Manicotti, Lumaconi, Conchiglioni, Paccheri oder auch die Calamaretti tricolore eignen sich hervorragend zum Füllen oder auch für Aufläufe. Ebenfalls ganz neu im Angebot sind die typisch italienischen Formen, Rotella, Fiori und Gnocchi. Die Formen Garganelli, Calice und Pantace in der dreifarbigen Ausführung „tricolore“ ergänzen die Kontakt: ALB-GOLD TEIGWAREN GmbH www.alb-gold.de Im Grindel 1 72818 Trochtelfingen Telefon: 07124-9291 0 Fax: 07124-9291 900 19 Bio-Rezepte xxl 1 Bund frische Kräuter 250-300 g Linsen (schwarz, rot oder braun) 40 g Butter 500 ml Geflügel- oder Gemüsebrühe Salz Pfeffer etwas Balsamico 1 Bund Petersilie 1) Suppengemüse waschen, ggf. schälen, fein würfeln, in einen Topf geben, mit Wasser auffüllen und ca. 20 Minuten kochen. Mit Kräutern (z.B. Majoran, Estragon) abschmecken und warm halten. 2) Nudeln in reichlich Salzwasser 15-20 min. kochen. Dann vorsichtig abgießen und beiseite stellen. ALB-GOLD Bio-Manicotti XXL mit Linsen in Brühe Für 2 Personen 16-20 ALB-GOLD Bio-Manicotti XXL 1 Karotte ½ Sellerie ½ Kohlrabi 3) Etwas Butter in einem Topf schmelzen lassen und Linsen darin ca. 5-10 Minuten andünsten. Dann in Geflügel- oder Gemüsebrühe bissfest garen mit Salz, Pfeffer und Balsamico abschmecken. 4) Petersilie waschen, trocken schleudern und fein hacken. Unter die Linsenmischung geben. 5) Nudeln mit Linsen-Petersilie-Mischung füllen, auf Tellern verteilen und mit Gemüsebrühe aufgießen. Oregano Chili Tomatensauce: 2 TL Olivenöl 2 Zwiebeln 500 g gewürfelte Tomaten 1 Prise Zucker Salz Pfeffer Basilikum 8 EL Emmentaler ggf. etwas Gemüsebrühe Mexikanisch gefüllte ALB-GOLD Bio-Lumaconi XXL Für 2 Personen 8-12 ALB-GOLD Bio-Lumaconi XXL 2 Zwiebeln 400 g Hackfleisch 8 EL Mais 4 EL Kidneybohnen 2 Paprika 750 g gewürfelte Tomaten 2 EL Sonnenblumenöl Gewürz Sonnentor: Energie Salz Thymian Basilikum 20 1) Ofen auf 200°C vorheizen. 2) Nudeln in reichlich Salzwasser 20 Minuten kochen. 3) Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden. In einer Pfanne Öl erhitzen und Hackfleisch darin scharf anbraten. Anschließend Zwiebelwürfel, Gemüse und 2 EL passierte Tomaten hinzugeben. Mit Gewürzen abschmecken. 4) Für Tomatensauce: Zwiebel schälen und fein würfeln. Dann in einem Topf Olivenöl erhitzen, Zwiebel­ würfel anbraten, restliche passierte Tomaten hinzugeben und abschmecken. 5) Schnecken vorsichtig mit Gemüse-Hackfleisch­füllung befüllen. Soße und restliche Füllung in eine feuerfeste Form geben und Nudeln hinein setzen. (Achtung Nudeln müssen nahezu komplett bedeckt sein, sonst garen sie nicht richtig durch. Daher ggf. mit Gemüsebrühe auffüllen). 6) Riesen-Schnecken mit Käse bestreuen und im Ofen ca. 20 Minuten überbacken. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Nachkochen und Guten Appetit! Anzeige Agrexco – Bio Obst und Gemüse mit umweltschonenden Transporten direkt von den Erzeugern Die neue Bio-Obst-Saison wird im Winter 2008/09 ganz sicher für den Lebensmitteleinzelhandel wie für Verbraucher spannend. Gerade in der kalten Jahreszeit in Deutschland erwarten die Verbraucher eine reiche Auswahl von Bio-Obst, das logischerweise nicht mehr aus heimischen Quellen stammt. Umso genauer schauen die Kunden dann auf die Ökobilanz dieser Ware. Die Kunden erwarten immer beides: Sie wollen frische Früchte in optimaler Reife und dies ohne energiefressende Technologie. Mit seinen beiden neuen Schiffen Carmel Ecofesh und Carmel Bio-Top zählt Agrexco zu den Vorreitern im ökologischen See-Transport. Eine innovative Antriebstechnik minimiert die See- und Luftverschmutzung. Beide hochmodernen Kühlschiffe sind speziell für den effizienten Transport von Frischwaren konzipiert. Die Be- und Entladung erfolgt automatisch mit Aufzügen von der Seite des Schiffes. Die einzelnen Kühlzellen im Schiff halten ihre Temperatur und relative Luftfeuchtigkeit konstant und separat kontrolliert. Nach den Zahlen der zurückliegenden Saison müßte gerade der Lebensmitteleinzelhandel sich um ein interessantes ausgeweitetes Angebot an Bio-Obst bemühen. In der Wintersaison werden die Verbraucher nach allem fragen, was die Abwehrkräfte stärkt und dabei hilft, sich optimal auf die kommende Erkältungssaison einzustellen. Und durch umweltschonende Transporte kann man auf diese Ware mit bestem Gewissen zurückgreifen. Agrexco bietet ein reichhaltiges Angebot Die neue Saison 2008/2009 startet für Agrexco im Oktober wie gewohnt mit diversen Produkte im Fruchtbereich bevor im Winter und Frühjahr der Gemüsebereich das tragende Element sein wird. Während der Sommermonate gab es im Fruchtbereich neben den Medjoul Datteln noch weiter Spezialtäten und Exoten. Zum einen wären dabei zu erwähnen die frischen Feigen, die insbesondere nach der Urlaubszeit sehr beliebt sind, Ihre Saison wird noch bis Dezember andauern. Definitiv ganzjährig erhältlich sind die Carmel Bio-Top MEDJOUL DATTELN in allen er­w ünschten Gebindevarianten. Einen besonderen Nach­­­frage­schwer­punkt hat dieses Produkt in der Vor­weihnachts­ saison und in den kalten Monaten. Aber es hat inzwischen auch viele Freunde gefunden, die den gesunden, natürlichen Snack ganzjährig genießen . Auch wenn sie zu den Gemüsen zählt, so wird sie doch eher mit dem Frucht­bereich assoziiert, die Galiame­lone. Die Winter­saison be­ginnt bei Agrexco Ende Oktober und wird bis zu den Feiertagen im De­zember andauern. Auch hier wurden die Mengen ausgedehnt. Das Starprodukt der Carmel- Bio-Top Fruchtpalette, die Avocados wird es wieder im Oktober geben. Agrexo erwartet nach einer schwächeren Saison im vergangenen Jahr nun endlich wieder ein gutes Jahr. Insbesondere in der ersten Saisonhälfte von Oktober bis Dezember sind sehr gute Mengen bei der glänzenden, glattschaligen, grünen Sorte Ettinger angekündigt, die es uns ermöglichen wird, Aktionen mit dem Handel zu initiieren. Für die Verbraucher sind Avocados ein Klassiker Das Fruchtfleisch der reifen Avocado ist wegen seiner fast schon cremeartigen Kon­ sistenz in der Küche sehr beliebt. Der Fettgehalt ist für Obst ungewöhnlich hoch. Das Fruchtfleisch kann ganz frisch 21 Anzeige roh gegessen werden und schmeckt pur oder leicht gesalzen als Brotbelag. Als delikate Vorspeise kann die Frucht halbiert, entkernt und mit Shrimp-Cocktail gefüllt werden. Avocados werden gern zu schmackhaften Dips weiterverarbeitet, von denen die klassische Avocadocreme, die beliebteste ist. Zur Zubereitung wird das Fruchtfleisch einer reifen Avocado mit einer Gabel zerdrückt oder püriert, anschließend mit Salz oder Kräutersalz und Pfeffer gewürzt und nach Belieben mit Tomaten, Chilis, Salatgurke, Knoblauch, Zwiebel, Joghurt oder zahlreichen weiteren Zutaten verfeinert. Als Antioxidationsmittel kann die Säure des Zitronen- oder Limettensaftes dienen, was zusätzlich den Geschmack abrundet. Vitaminreiche Neuheiten und Trendfrüchte Seit einigen Wochen führt Agrexco ein neues Produkt: die KOUBO - Pitahaya. Hierbei handelt es sich um einen Kaktusapfel ähnlich wie bei der Pitahaya. Auch ist ihr Fruchtfleisch und ihr Genuss vergleichbar mit der Pitahaya. Die gut gekühlte Frucht wird einfach ausgelöffelt. Sie wird ihren Weg noch machen, denn sie ist nicht nur lecker, sondern auch noch äußerst vitaminreich und was noch besonders interessant ist, sie hat nur 40 Kalorien pro 100 g und damit gerade für kalorienbewusste Genießer. Von Oktober bis Januar bietet Agrexco dann wieder die beliebten Sharonfrüchte, die der Kakifrucht ähnlich ist, aber ihr gegenüber entscheidende Vorteile bietet. Sie hat keine Samen und sie ist nicht astringierend (kein Tanin!!) oder pelzig. Im Gegensatz zur Kaki kann man die Sharonfrucht auch im festen Zustand essen, hineinbeißen wie in einen Apfel. Der sehr hohe Anteil an Beta-Carotin (Provitamin A) macht sie ernährungsphysiologisch besonders wertvoll. Das Fruchtfleisch der Sharon kann teil­weise mit bräun­lichen Stel­len durchsetzt sein, was kein Mangel ist, Hier­bei handelt es sich um reine Zucker­­kristallisier­ungen. 22 Von Kennern als Wunderfrucht verehrt – der Granatapfel Granatäpfel sind neben Feigen und Datteln bereits aus der Bibel bekannt. Heute werden sie vor allem wegen ihrer interessanten Mischung von hochwertigen Fettsäuren und Antioxidanzien geschätzt. Die apfelähnliche, anfangs grüne, später orangerote Frucht, hat einen Durchmesser von bis zu etwa 10 cm und ist durchzogen von vielen Wänden. Dadurch entstehen Kammern, in denen sich zahllose bis zu 15 mm große Samen befinden, die jeweils von einem Samenmantel umgeben sind, der auf Druck leicht zerplatzt. Anzeige Granatäpfel zeichnen sich durch einen hohen Gehalt bioaktiver Inhaltsstoffe aus. Der Granatapfel enthält größere Mengen Flavonoide wie Anthocyane und Quercetin, Polyphenole v.a. Ellagitannine wie Punicalagin sowie Phenolsäuren wie Ellagsäure und Gallussäure mit wichtigen Funktionen für die Zellregulation. Er ist reich an Kalium und enthält dazu unter anderem Vitamin C, Kalzium und Eisen. Frisch schmecken Granatäpfel beson­ ders gut Man braucht jedoch zum Verzehr etwas Übung: Die fleischig ummantelten Samen kann man entweder mit den Fingern oder mit der Hilfe eines Löffels aus der Frucht herauslösen und sogleich verzehren. Eine weitere Methode zum Herauslösen der Samen: Frucht horizontal halbieren, die Schale an den dünnen Häutchen einritzen und die Frucht sternförmig zerbrechen. Will man es sich etwas leichter machen, kann man auch eine Schüssel mit Wasser füllen, den Strunk abschneiden und den Granatapfel in der Schüssel aufbrechen. Die essbare Kerne werden zu Boden sinken, während die Schale und die weißen Häutchen auf dem Wasser schwimmen und so leicht zu trennen sind. Schließlich kann man den Saft direkt aus der Frucht trinken. Man bricht vorsichtig die Schale der Frucht auf und saugt dann durch ein kleines Loch in der Schale den Saft aus. In diesem Winter kann man sich mit Agrexco auf eine gute und hochwertige Ernte freuen. Von Oktober bis voraussichtlich Februar werden die leckeren Granatäpfel auf dem Markt erhält- lich sein und dank Direktlieferung aus Israel wieder frisch von der Ernte. Erweitern Sie unbedingt Ihr Angebot an Zitrusfrüchten in Bioqualität Auch wenn man bei Bio im Lebensmitteleinzelhandel nicht nur von Umsatz und Geld sprechen sollte, hat sich dennoch klar gezeigt, dass Bio-Obst ohne Zweifel der umsatzstärkste Bereich für den Lebensmitteleinzelhandel darstellt. Hier werden die Möglichkeiten noch nicht ausgeschöpft, weil die angebotenen Sortimente für die Verbraucher deutlich zu klein sind. Beispiele von hervorragend sortierten Bio-Obst-Sortimenten zeigen, dass die Kunden derzeit viel mehr Auswahl und Vielfalt schätzen, als das Gros der Märkte im Moment anbietet. Für ein ausgeweitetes Bio-Obstangebot in der Wintersaison bieten sich die reichhaltigen Bio-Grapefruit-Sorten förmlich an. Auf diesem Gebiet hat Agrexco einiges zu bieten.: Auch hier beginnt Agrexco das Liefer­angebot Anfang Oktober mit den weißen Grapefruit. Ab Mitte Oktober werden dann parallel rote Grapefruit angeboten und die seit einigen Jahren sehr geschätzten SWEETIE, eine Kreuzung aus Pomelo und weißer Grapefruit an, die sich durch ihre Süße und Saftigkeit auszeichnet. Kontakt: AGREXCO AGRICULTURAL EXPORT COMPANY LTD. Ostparkstrasse 37 60385 Frankfurt am Main Tel: (+49) (069) 40750 Fax:(+49) (069) 439269 Email: [email protected] 23 Bio in Mittel- und Osteuropa Ein wichtiger Termin für Kontakte Organic Marketing Forum 2009 - 4. Internationale Tagung zur Verarbeitung und Vermarktung von Öko-Lebensmitteln im Mai 2009 in Warschau. Für europäische Hersteller und Händler von Öko-Lebensmitteln gibt es am 25. und 26. Mai 2009 wieder einen wichtigen Termin in Warschau. Beim „Organic Marketing Forum“ in der polnischen Hauptstadt treffen sich zum vierten Mal führende Unternehmen der Branche, um den Öko-Markt in Mittel- und Osteuropa kennen zu lernen und um Handelskontakte zu knüpfen. Es werden mehr als 500 Teilnehmer erwartet, womit das Forum zu den wichtigsten Treffen für Marktakteure in Mittel- und Osteuropa gehört. Es geht um Handelskontakte wie um Rohstoffe Ziel der Veranstaltung ist es, die internationale Zusammenarbeit zu verstärken sowie den Aufbau von heimischen Märkten in Mittel- und Osteuropa zu forcieren und dazu Erfahrungen, Know-how, Produkte und Unternehmen des Öko-Marktes aus Ost und West zusammen zu bringen. Das Programm des Forums enthält 20 Vorträge von Unternehmern und erfahrenen Experten und eine Exkursion zu Handelsunternehmen in Warschau. In diesem Jahr werden der Umgang mit der Rohstoffknappheit in der Verarbeitung und Strategien zur Reaktion auf die sich schnell wandelnden Bio-Märkte wichtige Themen sein. Ebenso werden auch Vorträge für exportinteressierte Landwirte und zur BioVerpflegung in der Gastronomie an­­ge­boten. Parallel zu den Vorträgen wird es eine begleitende Ausstellung geben, bei welchen Öko-Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen an Ausstellungs­ ständen und Infor­ ma­tions­tischen präsentieren. 24 Der Blick nach Osten ist zunehmend wichtiger „Mittel- und Osteuropa ist eine zunehmend interessante Region für den Ökolandbau. Die neuen EU-Staaten entwickeln ihre nationalen Märkte und können gleichzeitig den Export von ÖkoProdukten ausweiten. Das Organic Marketing Forum ist eine gute Gelegenheit in nur zwei Tagen dieser Region näher zu kommen“, sagt Bernhard Jansen, Geschäftsführer von EkoConnect. EkoConnect – Inter­ nationales Zentrum für den ökologischen Landbau Mittel- und Osteuropas e. V. mit Sitz in Dresden, organisiert die Tagung in Zusammenarbeit mit dem polnischen ÖkoErzeuger-Verband Eko­ land und der Organic Retailers Association. Weitere Informationen unter: www.organic-marketing-forum.org Für Interessierte Unternehmen als Besucher oder Aussteller: Rückfragen bitte an Bernhard Jansen; [email protected] und Telefon: 0049-351-2066 173 Arndtstraße 11 D - 01097 Dresden Germany Vereinsregister: Amtsgericht Dresden VR 4293 Gemeinnützig anerkannt beim Finanzamt Dresden Bank: Deutsche Kreditbank AG Kto. / Account: 112 038 25 BLZ / Bank Number: 120 300 00 aNzeIGe Jacoby Bio-Smoothies die gesunde Portion Obst zwischendurch Neu sind die leckeren Bio-Frucht-Smoothies von Jacoby auch in einer convenience-gerechten 250 ml PET Einweg-Flasche erhältlich. Es gibt sie in den beiden Varianten „Mehrfrucht mit Mango“ sowie „Mehrfrucht mit Beeren“ und ersetzen die bisherigen Smoothies in der 500 ml Tetra-Packung. Damit kommt erneut Bewegung in einen interessanten Markt: diese beiden sehr interessanten Geschmacksrichtungen können sich hervorragend neben den bereits existierenden konventionellen Angeboten sehen lassen und stellen den Mehrwert natürlicher Bioproduktion unter Beweis. Bio­Genuss in Bestform In die beiden neuen Mischungen kommen jeweils nur hochwertige biologische Direktpures und Direktssäfte von Früchten aus biologischem Anbau. Da die Smoothies während der Abfüllung nur schonend pasteurisiert werden, findet man die Jacoby Bio Smoothies auch nur im Kühlregal. Der hohe Ganz-Fruchtanteil bedingt zusätzlich ein intensiveres Aroma sowie eine sämigere Konsistenz. Die Jacoby Bio Smoothies sind erfrischend, gesund und nahrhaft und können durchaus eine Mahlzeit zwischendurch ersetzen. Beide Smoothie-Varianten sind selbstverständlich ohne Zucker- und Konzentratzusatz und haben einen Fruchtgehalt von 100%. Verpackt sind sie in einer recyclebaren und pfandfreien 250 ml PET Flasche, welche eine für den Verbraucher optimale und convenience-gerechte Verpackungsgröße darstellt. Viele Rohstoffe aus eigenem Anbau Für die Bioproduktion ist es in jedem Fall ein großer Vorteil, wenn man auf den eigenen Anbau und die eigene Verarbeitung zurückgreift. Das sichert die komplette Rückverfolgbarkeit der Rohstoffe, sichert – sofern die Ernte mitspielt – den Zugriff auf die eigene Ware in gleichbleibender Qualität. Da die Firma Jacoby einen Großteil der in den Smoothies enthaltenen Früchte selbst anbaut und verarbeitet können die Smoothies zu einem vergleichsweise günstigen Preis (empfohlener VK: EUR 1,59-1,69) angeboten werden und liegen preislich daher z.T. noch unter den Preisen großer nationaler Smoothie-Hersteller, die alle Ihre Smoothies aus konventionellen Früchten herstellen. Derzeit bereits erhältJacoby Gmbh lich sind die beiden Produkte bei der Edeka Qualitätsfruchtsäfte Südwest als auch in den Industriegebiet Geschäften der Rewe D-79424 Auggen Südwest. Mehr Infos über die Bio-Produkte Tel.: +49 7631 1802 0 von Jacoby auch unter der www.jacoby.de Website www.jacoby.de 25 BeWeGuNG BeI BIo-erFrIsChuNGsGeträNKeN Bis vor Kurzem gab es nur einen namen für Bio-trendGetränke: Bionade Die Innovation der Bio-Erfrischungsgetränke war lange Zeit völlig unangefochten das Bio-Trend-Getränk: Bionade schien eine neue Klasse für sich, technologisch und qualitativ. Der Unterschied zu Limonaden: Limonaden sind nach amtlicher Definition sogenannte Mischgetränke. Bionade dagegen bezeichnet sich als ein Fermentgetränk, das durch Fermentation (Vergärung) nach dem Brauprinzip von Grund auf biologisch hergestellt ist. Um ein alkoholfreies Erfrischungsgetränk auf rein biologische Weise herstellen zu können, musste „Mutter Natur“ mit ihren eigenen Mitteln überlistet werden. Denn bei der Fermentation unter rein natürlichen Bedingungen entsteht grundsätzlich Alkohol, wenn Zucker im Spiel ist. Dem Bionade Erfinder, Diplom-Braumeister Dieter Leipold, ist es in langjähriger Forschungs- und Entwicklungsarbeit erstmals gelungen, bei der Fermentation nach dem Brauprinzip den Zucker statt in Alkohol in Gluconsäure umzuwandeln. Analog zur Honigproduktion der Bienen. Dabei spielt Glucoseoxydase, ein Enzym im Speichel der Biene, eine zentrale Rolle. Das Herstellungsverfahren Bionade wird nur aus natürlichen Rohstoffen hergestellt. Rein biologisch. Nach dem Brauprinzip. Kernstück des Verfahrens ist die Fermentation von Wasser und Malz. Ein biologischer Umwandlungs- und Reifeprozess (Vergärung), bei dem im Fall von BIONADE allerdings kein Alkohol entsteht, sondern Gluconsäure, eine schwache organische Säure. Sie reagiert mit den Mineralien des Wassers. Es entstehen Mineralgluconate. Nach der Gärung wird das Getränk gelagert, filtriert und zusammen mit natürlicher Kohlensäure abgefüllt. Die natürlichen Säfte und Essenzen, die bei Bionade verwendet werden, stammen ausnahmslos von den namengebenden Früchten und Kräutern. Das heißt natürliche Aromen von Litschi, Kräuter und 26 BeWeGuNG BeI BIo-erFrIsChuNGsGeträNKeN Orange sowie Ingwerextrakt und Holundersaft aus kontrolliertem Anbau. Der Fermentation verdankt Bionade die typische feinherb fruchtige Note. Bionade bekommt jede Menge Gesellschaft Was ist passiert? Lange Zeit war Bionade das unangefochtene Bio-Trendgetränk. Wo sich andere nichtalkoholische Bio-Drinks sich äußerst schwer bewegten, wurde Bionade zum regelrechten In-Artikel: In Restaurants, in der Bahn und natürlich auch im Lebensmitteleinzelhandel wurde Bionade zum geheimen Zeichen eines neuen Lebensstils. Da griff auch der Lebensmitteleinzelhandel gerne zu und präsentierte in wunderbarem Gleichklang mit Bioläden, Getränkemärkten und Szenekneipen das neue Trendgetränk. Ein Marktführer, ein Original war geboren. Vergleichbare Artikel bekamen da schnell den Rang einer Kopie. Prozesse gegen Wettbewerber machten die Runde. Und dann tat der Marktführer etwas, was auch nur Markführer tun können: Er verordnete eine Preis-Korrektur. Und was passierte dann? Das Ergebnis kennen wir noch nicht, noch kennen wir keine Zahlen. Aber es begann ein Nachdenken: War es die Marke Bionade, die in erster Linie faszinierte? Oder war es eher die Idee von einen Bio-Erfrischungsgetränk? Oder der spezielle Geschmack von Bionade? Oder eben eine Mischung aus allem? bezieht. Der Markt verzeichnet auch dann Wachstum, wenn man die biologischen Erfrischungsgetränke herausrechnet. Es findet also keine Verdrängung herkömmlicher Limonaden statt, sondern diese Getränkegruppe wächst ebenfalls und zusätzlich wird Mehrabsatz durch die biologischen Erfrischungsgetränke generiert. Offenbar werden hier Konsumentenkreise angesprochen, die vorher nicht zu den Limonadentrinkern gehörten. Die Zahl der Verbraucher, die mit biologischen Erfrischungsgetränken erreicht werden, hat sich im 1. Halbjahr 2008 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum mehr als verdoppelt. Neue Angebote, wie zum Beispiel Sinconada, tragen zur weiteren Popularisierung bei. Es werden jetzt auch Käuferpotenziale erschlossen, die der Marktführer allein bisher nicht erreichen konnte. Die Käuferreichweite des Marktführers steigt dabei ebenfalls weiter an. Einer der neuen Mitbewerber: Sinconada Unter dem Markennamen Sinconada hat die Deutsche Sinalco ein biologisches Erfrischungsgetränk auf Malzextraktbasis in den beiden absatzstärksten Geschmacksrichtungen des Segmentes eingeführt. Ein Blick auf den generellen Markt der Erfrischungsgetränke Unabhängig von der Getränkekategorie beobachten wir bei den alkoholfreien Getränken einen Trend zum anspruchsvolleren, bewussteren Konsum. Vielen Verbrauchern reicht es nicht aus, dass ein Getränk schmeckt und den Durst löscht. Sie verlangen einen überzeugenden Zusatznutzen, wobei jeweils unterschiedliche Produktversprechen als relevant empfunden werden. Kaum ein Marktsegment macht aktuell soviel durch rasantes Wachstum von sich reden wie die biologischen Erfrischungsgetränke. Mit modernem Auftritt, ungewöhnlichen Geschmacksrichtungen, geringerem Zuckergehalt und kontrollierter Bio-Qualität heben sie sich gleich mehrfach vom Gewohnten ab. Die Absatzsteigerungsraten liegen im hohen dreistelligen Prozentbereich. Derzeit gibt es wohl keine andere Getränkekategorie, die dem Limonadenmarkt größere Volumenzuwächse beschert. Bio ist Teil der Dynamik im Markt der Erfrischungsgetränke Trotzdem ist es nicht so, dass der Limonadenmarkt seine Dynamik ausschließlich aus den biologischen Erfrischungsgetränken 27 BeWeGuNG BeI BIo-erFrIsChuNGsGeträNKeN Die Marktausweitung ermöglicht weiteren Zuwachs BEO von Carlsberg Bio-Bewusste, Party-People und TrendTrinker haben nun die Wahl. Mit der neuen Marke Sinconada aus dem Hause Sinalco kommt Bewegung in einen boomenden Markt, der bislang die Angebotsvielfalt vermissen ließ. Sinconada erfrischt auf natürlicher Grundlage mit zwei Varianten, die in der Verbrauchergunst ganz oben stehen. Angeboten werden die champagnerfarbene, exotischmilde Sorte Litschi und die außergewöhnliche, rubinrote Variante Holunder-Cranberry mit ihrem feinherben, besonders fruchtigen Geschmack. Die leicht prickelnde Sinconada enthält wenig Zucker und keine Farbstoffe. Das bekannte sechseckige staatliche Bio Siegel gibt dem Verbraucher die Sicherheit, dass ausschließlich wertvolle, ausgesuchte Rohstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau bei der Herstellung verwendet werden. Als Sinconada Ende 2007 vorgestellt wurde, haben behauptete die Deutsche Sinalco, dass auf dem Markt der biologischen Erfrischungsgetränke Platz für mehr als einen Anbieter ist. Diese Auffassung wird von den aktuellen Marktforschungsdaten klar untermauert. In den letzten Monaten sehen wir die Entwicklung von einer quasi monopolistischen Struktur zu einem normalen, ausdifferenzierten Markt. Nach Sinconada sind weitere Markenanbieter hinzugekommen. Auch die Discounter stecken, wie in jedem Getränkebereich, ihre Positionen mit eigenen Handelsmarken ab. 28 Mit dem neuen Erfrischungsgetränk BEO brachte die Carlsberg Deutschland Gruppe eine zusätzliche Alternative auf den Markt, die ebenfalls dem steigenden Bedürfnis der Verbraucher nach Natürlichkeit und Nachhaltigkeit entspricht. Als Bio-Mixgetränk mit einem leichten Kohlensäuregehalt, besteht es aus rein natürlichen, biologisch angebauten Zutaten. Die Sortenbezeichnungen „Einklang“, „Heimat“ und „Ansporn“ entsprechen dem gegenwärtigen Zeitgeist und spiegeln klangvoll Geschmack und Benefit der neuen Produktlinie wieder. BEO in den drei attraktiven Geschmacksvarianten Holunder-Weisstee, Apfel-Birne und Grapefruit-Zitrone (isotonisch) erhältlich. Der Trend hin zu Bio-Produkten ist mit deutlich anhaltenden Wachstumsraten im deutschen Lebensmitteleinzelhandel ungebrochen. Auch BEO zielt auf die stetig wachsende Zielgruppe der Verbraucher ab, die sich einer gesunden und nachhaltigen Lebensweise verschrieben haben. Die innovativen BeWeGuNG BeI BIo-erFrIsChuNGsGeträNKeN Geschmacksrichtungen Holunder-Weisstee („Einklang“), ApfelBirne („Heimat“) und Grapefruit-Zitrone („Ansporn“) finden Zuspruch bei einer breiten Verwendergruppe. Die Holunder-Weisstee-Variante „Einklang“ greift das WellnessThema auf und richtet sich tendenziell an weibliche Verbraucher, während „Heimat“ mit den traditionellen Fruchtaromen Apfel und Birne eine sehr breite Zielgruppe anspricht. Die Sorte „Ansporn“ mit herb-frischem Grapefruit-Zitronen-Geschmack ist die aktivste Variante. Sie unterstützt mit ihrer zusätzlichen isotonischen Einstellung die Regeneration nach körperlicher Aktivität. Mit dieser besonderen Positionierung der einzelnen Geschmacksrichtungen und einem angenehm leichten Kohlensäuregehalt sowie nur rund 20-25 Kalorien pro 100ml hebt sich BEO bewußt ein wenig ab und präsentiert sich als Weiterentwicklung des bereits bekannten Trends. Produziert wird BEO über die BEO Getränke-GmbH, einer 100 %igen Tochtergesellschaft der Carlsberg Deutschland Gruppe. Der Markenauftritt des Mixgetränks (aus dem Lateinischen: beo = beglücken, bereichern) soll ein glückliches, zufriedenes Lebensgefühl suggerieren. Bislang konnten sich Bioproduzenten ohne eigene Anstrengung darauf ausruhen, dass die Vebraucher ihr Produkt zum Trend machten. Doch was ist der Kern dieses Trends? Vielleicht die Entdeckung, dass Bioangebote in Gesellschaft – sei es Zuhause oder im Lokal – eine Alternative zu langweiligen Softdrinks oder überflüssigen alkoholischen Getränken bieten, an deren man sich sonst festhält. Bio-Softdrinks der neuen Generation haben gelehrt, dass man auch ohne Alkohol einen anregenden und genussvollen Nachmittag und Abend in Gesellschaft verbringen kann. Sind gute Kopien des Originals besser als Innovationen? Das wird die Zukunft zeigen. Die Oettinger Brauerei setzt wie die Eigenmarken-Produkte jedensfalls bewusst auf die erfolgreichsten Geschmacksrichtungen des bisherigen Trends und bietet unter der Marke Glorietta die Geschmacksrichtungen Holunder und Litschi in Bioqualität an. Die offiziellen Produktblätter verzichten anders als bei Carlsberg auf Kalorienangaben. Aber schließlich hat ja auch Bionade auf 0,33 L 70 kcal, was auch der Süße von BEO entspricht und bedeutet, dass in der 0,33 L-Flasche das Äquivalent von 5 Würfelzucker zu finden ist. Spätestens bei Produkten wie denen von Oettinger verlassen wir die Welt von Szene und Lifestyle. Glorietta wird vom Hersteller selbst als “Biologisches Erfrischungsgetränk mit dem Geschmack nach Holunderbeere und Gerstenmalzkonzentrat” bzw. “mit dem Geschmack nach Litschi und Gerstenmalzkonzentrat” bezeichnet, Mit Karamelzuckersirup wird aus den natürlichen Aromen der Geschmack reifer Holunderbeeren und reifer Litschis gemacht. Was wird in Zukunft überzeugen: der Preis oder das innovative Produkt? Die ganzen Entwicklungen sind auch noch aus einem ganz anderen Grund interessant zu beobachten. Zum ersten Mal begegnen sich Markt frontal klassisches Marketing klassischer Hersteller mit Bio-Marketing. Und da machten die ursprünglichen Bio-Vertreter bislang keine besonders gute Figur. Ausgerechnet ihre Inhaltsdeklarationen sind umstritten. Statt mit klaren Aussagen macht man eher mit Prozessen von sich reden. Und jetzt kommt die spannende Frage, wer diese Geschichte so fortschreibt, dass die Verbraucher bereit sind, diesem Trend auch in Zukunft zu folgen und vielleicht die Tendenz zu BioErfrischungsgetränken noch zu forcieren. Dabei interessieren den Verbraucher am Ende doch nur ganz einfache Fragen: Welches Getränk schmeckt? Ist der Inhalt so gesund, wie es das Auftreten und Image nach außen erwarten lässt? Und – typisch deutsch, aber wahr – schmeckt mir auch der Preis? 29 Bio im Test Bio im Test –Verbraucher sagen Ihre Meinung Die fundierte Beurteilung von Bio-Lebensmitteln gibt es bislang immer nur aus Expertensicht. Die bekannten Testzeitschriften schicken auch Lebensmittel durch den Härtetest. Gibt die Verpackung eines Produkts möglicherweise Schadstoffe an ihren Inhalt ab? Gibt es irgendeine Ecke, wo versteckte Gifte für den Verbraucher lauern könnten? Interessante Fragen – aber irgendwo auch Expertensache. Und schließlich würden solche Tests keinen interessieren, wenn sie nicht am Ende irgendwo einen unerwarteten Schadstoff entlarven, in einer Menge, die der normale Leser sowieso nicht beurteilen kann. Und dann gehört zu diesen Test noch die beliebte Masche, dass man die günstigsten Produkte zum Teil für besser erklärt als hochwertig gemachte Produkte. Manchmal mag daran etwas Wahres sein – aber so häufig, wie in solchen Tests. Und natürlich Rezepte und Zusatzinformationen In vielerlei Hinsicht ist Bio immer noch nicht wirklich in der Praxis angekommen. Unter Bio-Küche stellen sich viele Menschen immer noch völlig einseitig eine Ansammlung von Müsli, Tofu-Gerichten oder vegetarischen Frikadellen vor. Dabei kann die Bioküche auch nur ganz einfach gesündere und ausgewogene Zutaten zu richtig schmackhaften Rezepten kombinieren. Auch hier bietet die neue Plattform gute Anregungen und Rezepte für Bio im Alltag. www.bio-im-test.de Welche Bio-Schokolade schmeckt Ihnen am besten? Da wundert es eigentlich, dass man zur Bewertung von Lebensmitteln noch nie diejenigen befragt hat, die sie täglich verzehren. Schließlich wissen die Verbraucher doch sehr genau, was ihnen schmeckt, was ihnen an einem Produkt gefällt und warum sie es kaufen. Bio im Test ergänzt die bestehenden Tests um die direkte Verbraucher-Meinung Die Plattform will dazu beitragen, dass Verbraucher sich gegenseitig selbst beraten. Jeden Monat startet die Vorstellung mit einem Schwerpunkttest. Im Oktober ging es zum Beispiel um Bio-Schokolade. Die Plattform stellt die Produkte vor mit Preis und Herstellerinformationen zu Qualität und Besonderheit der Produkte. Und dann sind die Käufer dran und geben ihre Bewertung ab. Neben bereits im Markt sehr bekannten Bioprodukten stellt die Plattform auch Neuheiten vor, die die Kunden – sofern sie sie schon kennen – ebenfalls bewerten können. Werden Sie Einkaufs-Scout! Natürlich bietet die Plattform ihren Nutzern auch praktische Vorteile: Zum Beispiel, wo man Bio-Basis-Lebensmittel wie Kartoffeln, Karotten, Milch oder Butter zu welchem Preis bekommt. Auch bei Bio muss schließlich das PreisLeistungsverhältnis stimmen. Und sa ist es schon interessant, ob man einen Bio-Apfelsaft beispielsweise für 1,29 Euro oder für 1,69 Euro kauft oder den Liter Vollmilch für 0,99 Euro oder 1,19 Euro. Gerade bei solchen Klassikern ist es schwer einzusehen, warum es bei vergleichbarer Bio-Qualität 20 – 35 % Preisunterschied gibt. Vergleichen lohnt sich. 30 Ihr Testurteil ist gefragt! Vorabdruck Bio-Kochbuch Dr. Klaus Jürgen Holstein BIO FÜR UNS Rezepte, die Kleinen und Großen schmecken – mit Info-Teil 31 Vorabdruck Bio-Kochbuch 32 Vorabdruck Bio-Kochbuch Wie Bio auf den Tisch gebracht wird Was Sie von Bio-Rezepten für Kinder erwarten können: Rezepte, die viel Abwechslung bieten Rezepte, die Kindern schmecken Wenn man schon etwas selbst macht, dann reizt es besonders, auch anderen Regionen und Ländern über die Schulter zu schauen. So kann man die guten Anregungen von überall für sich nutzen. Viele Eltern haben das Problem, dass ihre Kinder leichter zu Süßigkeiten greifen, als zu abwechslungsreichen Mahlzeiten. Diese hier ausgewählten Anregungen wurden bewußt so ausgewählt, dass sie Kinder überzeugen. Natürlich gibt es in Sachen Gewürze und Geschmacksdetails selbstverständlich die Möglichkeit den Wünschen der eigenen Kinder noch näher zu kommen. Rezepte, die Kinder zum Essen anreizen Wer seinen Kindern eine ausgewogene Mahlzeit anbieten will, hat dafür in der Regel nur eine sehr begrenzte Vorbereitungszeit. Deshalb muss sich die normale Mahlzeit mit geringem Aufwand und schnell zubereiten lassen. Bei Kindern ist oft die Verpackung von Essen entscheidend. Spielerische Details helfen. Gerade bei Mahlzeiten mit Aktionscharakter ist natürlich auch wichtig, das die Kinder beteiligt sind, dass sie selbst mitmachen und auswählen können. Denn alles, was man sich selbst ausgesucht hat, bietet höhere Chancen auch gegessen zu werden. Wichtig für Kinder ist auch, dass sie die einzelnen Komponenten eines Essens noch erkennen. Für Kinder ist es beim Essen wichtig, zu sehen, aus welchem Gemüse, welchem Salat ihre Mahlzeit besteht. Rezepte, deren Bio-Zutaten man ohne großen Aufwand einkaufen kann Rezepte, die ernährungsphysiologisch sinnvoll zusammengestellt sind Hier wurden die Rezepte wirklich mit Kennern der Bio-Angebote abgestimmt. Etwa 90 % der erwähnten Bio-Zutaten sind jederzeit in einem gut sortierten Lebensmittelmarkt erhältlich. Nichts ist schlimmer, als wenn man für die Zutaten einer ganz normalen Mahlzeit erst einmal von Geschäft zu Geschäft hetzt, weil man nicht alles bekommt. Ballaststoffe, Obst und Gemüse werden immer wieder gemäß ihrer Bedeutung für die Ernährung untergebracht. Nicht jede Mahlzeit muß Fleisch enthalten. Gewürzt wird eher sparsam und frisch – nicht jedes Gericht braucht Salz und Pfeffer. Süßes ja – aber durchaus in Maßen. Auch der Geschmack will erzogen sein. Rezepte, die einfach und alltagstauglich sind Rezepte, die auch Menschen schmecken, die vorher wenig mit Bio zu tun hatten 23 Die Ideen und der Geschmack sollten für sich sprechen. Rezepte, die man nur mit der entsprechenden Einstellung auch toll finden kann, haben besonders bei Kindern nur wenig Chancen. Und außerdem überzeugt in vielen Fällen der bessere Geschmack von vielen Bio-Lebensmitteln durch eigenes Probieren und Schmecken. Rezepte, die Spaß machen Wenn Kinder auf Ihr Essen warten, ist nur bedingt Zeit und Muße für typische Sterneküche. Da ist es besser, man konzentriert sich auf Rezepte, die überschaubar sind und wo Kinder problemlos ein bißchen mithelfen können, wenn es gerade paßt. Ausgewogene Ernährung für Kinder Theoretisch ist alles ganz leicht : Fett und Süßwaren stehen in der Ernährungspyramide ganz oben, d. h. sie werden zur ausgewogenen Ernährung am wenigsten benötigt. Aber die Wirklichkeit sieht gerne einmal anders aus. In der alltäglichen Ernährung geht es vor allem um die versteckten Fette und Süßigkeiten. Beginnen wir mit dem Thema Milch und Schokolade – gegen beide Produkte in reiner Form ist wahrlich nichts einzuwenden. Aber Vorsicht, überall, wo es heißt »mit viel Milch« kann man ziemlich sicher sein, dass auch viel Zucker dabei ist. Gegen ein Stück hochwertiger Schokolade ist nichts einzuwenden, problematisch sind all die Naschprodukte, die Kindern als » Süßes für Zwischendurch « angedient werden. Statt süße Kunstprodukte mit Milchzusatz und 33 Vorabdruck Bio-Kochbuch 24 weißer Milchfarbe zu kaufen ist beispielsweise ein Bio-Fruchtjogurt die weitaus bessere Alternative mit viel weniger Zucker. Statt Schoko-überzogene Riegel mit viel zusätzlich süßen Inhalten zu geben, sollte man lieber ab und zu den Kindern ein Stück hochwertiger Schokolade gönnen. ten stets mehr trinken als sie normalerweise tun und deshalb muss man sie im Kindergarten, in der Schule und unterwegs des Öfteren noch daran erinnern. Das gilt für alle: ausreichend und richtig trinken Die Grundnahrungsmittel, die 40 % unserer Nahrung ausmachen sollten, mögen nämlich alle Kinder: Reis, Kartoffeln, Nudeln, Getreideprodukte. Sicher haben Kinder schon sehr früh unter den Grundnahrungsmitteln ihre Vorlieben und dies auch oft phasenweise: mal steht die Kartoffeln vorn, mal Nudeln, mal Reis und mal ganz einfach eine Scheibe Brot. Wichtig hierbei ist, dass man den Kindern eine regelmäßige Variation zwischen den Kinder müssen grundsätzlich genauso wie Erwachsene ausreichend trinken, deutlich mehr als einen Liter Flüssigkeit pro Tag. Dabei ist wichtig, dass die Getränke nicht zuviel versteckten Zucker enthalten. Reines Quellwasser, Tees und mit Wasser verdünnte Fruchtsäfte sind hervorragende Durstlöscher. Kinder soll- 34 Das Wichtigste ist – Kinder an guten und echten Geschmack heranzuführen Grundbeilagen zum Essen bietet. Nur so behalten die eigentlich beliebten Beilagen ihre Attraktivität. Eine Beilage, die dreimal hintereinander gut schmeckte, kann gerade beim vierten Mal ihre Attraktivität verloren haben. Deshalb sollte man nicht immer nur das anbieten, was gestern besonders geschmeckt hat. Obst und Gemüse – der zweitwichtigste Teil der Nahrung Ein Blick auf Babynahrung zeigt, dass Grundangebote von Obst und Gemüse sehr früh zusagen: Der Geschmack von Apfel, Birne und Banane gehört meist zu den ersten Begegnungen mit Obst, bei Gemüse allen voran die Möhre, aber auch Zucchini, Broccoli und Kürbis. Im Kindergartenalter gibt es praktisch keine großen Einschränkungen mehr: Kinder mögen inzwischen alle Formen von Beeren und Steinobst, frische unbehandelte Trauben und in der kühlen Jahreszeit Orangen und Mandarinen, Klementinen und ähnliche Früchte. Die beste Heranführung an Obst ist natürlich das gemeinsame Naschen frisch vom Strauch oder vom Baum. Das ist für Kinder die attraktivste Art, Obst kennenzulernen: » Ich darf mir mein Obst selbst pflücken! « Gerade bei Beerenobst und Weintrauben ist es – genauso wie bei den Südfrüchten – wichtig, mit Spritzmitteln möglichst unbehandeltes Obst zu essen. Bevor man eine Himbeere mit Wasser äußerlich etwas von möglichen Giften befreit hat, ist die Frucht bereits ungenießbar. Ein Obstbauer machte in einem ganz normalen Wohngebiet die Probe aufs Exempel und bot seinen Kunden gezielt normal behandelte Erdbeeren und mit einem erkennbaren Aufpreis, Vorabdruck Bio-Kochbuch 25 unbehandelte Erdbeeren an. Für die unbehandelten Erdbeeren konnte er sich vor Nachfrage nicht mehr retten. Es wäre schön, wenn mehr Anbieter diesem Beispiel folgen. Beim Gemüse sind frische Salate ein wichtiger Baustein. Zutaten wie Paprika, Salatgurken, Blattsalat, Feldsalat, Tomaten, gedünstete Bohnen, Mais, zarte Linsen oder Rote Beete bereichern den Speiseplan und bringen neben Vitaminen und wertvollen Spurenelementen die entscheidende Abwechslung ins Essen. Milch und Milchprodukte sind wichtige Ergänzungen Um es klarzustellen: Hier sind reine Milchprodukte gemeint, etwa Frischmilch, Jogurt und Käse. Wichtig bei Produkten, die aus Milch gemacht sind ist, welche sonstigen Zutaten sie enthalten: Ein schöner Pudding, der nicht unnötig gesüßt ist, Kakao ohne übermäßige Süße und mit hochwertigem Kakaopulver oder Jogurt mit hochwertigen Früchten – alles kein Problem. Aber Vorsicht bei einigen Fertigprodukten: Da sollte man auf jeden Fall sich auf der Verpackung etwa über den Zuckeranteil informieren und zudem am besten das Produkt selbst probieren, um zu wissen, wie süß es ist. Was Käse angeht, sind Kinder für jede Art von Geschmack sehr offen. Es ist ein Märchen, dass Kinder nur milden Käse essen. Kinder suchen sich aus den Käsesorten, die sie zu Hause kennenlernen das heraus, was ihnen schmeckt. Mit etwa 10 % sind Eier, Fisch und Fleisch an der ausgewogenen Ernährung beteiligt. Amaranth-Felder Nicht jede Hauptmahlzeit muß zwangsläufig Fleisch oder Fisch enthalten. Um Kinder im späteren Leben vor Fehlernährung zu schützen, ist es wichtig, sie neben Hackfleisch und Würstchen auch an den Geschmack von reinem Fleisch heranzuführen, um sie nicht automatisch in die Arme der » Generation Fastfood « zu treiben. Bio-Fleisch hat eine ganz eigene und feste Struktur und ist daher für Erwachsene wie Kinder oft ein neuer Geschmack. Man muss sich klar machen, dass beispielsweise ein BioSchwein viel später und langsamer schlachtreif wird als ein konventionelles. Gerade bei Fleisch merkt man die BioUnterschiede besonders. Die Tiere werden nicht nur mit Bio-Futter ernährt – alle künstlichen Beschleuniger für eine schnelle Mast fallen weg. Das Fleisch wächst so natürlich, wie wir es schon gar nicht mehr kannten. Das macht BioFleisch auch für die Kunden so überra- schend teuer und die Versorgung so schwierig. Aber natürlich ist es dadurch für die Ernährung besonders hochwertig. An Fisch muss man Kinder entsprechend heranführen. Dabei sollte man den Mut haben, den normalen Fischgeschmack anzubieten und ihn nicht unter Schichten von Panade zu verstecken. Bio muss nicht unbedingt Vollwertkost sein. Es ist ein Zug unserer Zeit, dass Lehrmeinungen mit Glaubenscharakter immer weniger Anhänger finden. Das beobachten wir auch im Bio-Umfeld. In der Pionierzeit waren unter den BioAnhängern nicht wenige, die eine fleischlose oder eine vollwertige Ernährung zum alleinigen Heil erhoben. Davon sind wir heute Gott-sei-Dank weit entfernt. Die wichtigste Grundlage der Vollwertkost bilden die Erkenntnisse ihres 35 Vorabdruck Bio-Kochbuch 26 Vorkämpfers Kollath. Seine Devise lautete: » Lasst unsere Nahrung so natürlich wie möglich. « Natürliche Lebensmittel sind für ihn unbehandelte, unmanipulierte Produkte, wobei Kollath vor allem Rohmilch und Rohgetreide lobt, während er tierische Lebensmittel wie etwa rohes Fleisch und Fisch, Eier auf Grund ihrer leichten Verderblichkeit und als Träger von Krankheitserregern kritisch sieht. Immer wieder gab es Menschen, die berichten, dass sie durch die Umstellung auf Vollwertkost Krankheiten besiegen konnten und ein besseres Leben führten. Das mag im Einzelfall stimmen, wird aber nicht zu verallgemeinern sein. Richtig ist, dass für Menschen beginnend ab dem Alter von vier Jahren mit stets voranschreitender Umstellung der Verdauung ein gewisser Vollwertanteil in der Nahrung positiv wirkt. Mit der Entdeckung von Bio wurden einige sehr hochwertige Körner und Getreidesorten für die Küche wieder entdeckt. Wie immer beginnen Entdeckungen mit Notsitiuationen. In den vergangenen Jahrzehnten nahm gerade in hochentwickelten Kulturen die Zahl der Menschen mit Gluten-Unverträglichkeiten zu. Gluten ist vor allem im normalen Brotweizen enthalten und schränkt das Leben von Menschen, die Gluten nicht vertragen, erheblich ein. Auf der Suche nach Alternativen fand man einige Pflanzen und Kornlieferanten, deren Produkte auch für Menschen ohne irgendwelche Nahrungsmittelunverträglichkeiten eine köstliche Alternative darstellen. Wir möchten wenigstens einige dieser Entdeckungen mit unseren Lesern teilen. Quinoa, Amaranth und Dinkel. Quinoa Die mineralstoffreichen Blätter der Pflanze werden als Gemüse oder Salat verzehrt. Die senfkorngroßen Samen haben eine getreideähnliche Zusammensetzung, daher wird Quinoa, ebenso wie Amaranth, als glutenfreies » Pseudogetreide « bezeichnet. Der Gehalt an Eiweiß und einigen Mineralien, besonders bei Magnesium und Eisen übertrifft den gängiger Getreidearten. Dagegen enthält Quinoa in den Samen kein Vitamin A oder C und nur wenig Fett; die Fettsäuren sind zu über 50 Prozent ungesättigt. Es lässt sich gut anstelle von Reis verwenden. In gut sortierten Bioabteilungen gibt es Quinoa pur, als Zutat in Müslimischungen oder kombiniert mit Gemüsezutaten und Pilzen als fertige Mahlzeit. Amaranth Ein Hauptnahrungsmittel der Inkas und Azteken stellt ebenfalls hinsichtlich der wertbestimmenden Inhaltsstoffe selbst Vollkornvarianten heimischer Getreidesorten in den Schatten. Die unscheinbaren Körner beinhalten vor allem jene Inhaltsstoffe, die in der Regel zu selten auf dem Speiseplan stehen. Ca. 1 / 3 mehr Ballaststoffe und Zink im Vergleich zu Vollkornweizen, knapp die doppelte Menge Eisen, sowie außerordentliche Magnesium- und Calciumgehalte machen Amaranth zu einer wertvollen Bereicherung des abwechslungs- und nährstoffreichen Speiseplans. Amaranth zählt zu den ältesten Nutzpflanzen der Menschheit. Bereits vor Jahrtausenden diente es in Südamerika als Grundnahrungsmittel sowie als Opfergabe für Götter. Lange Zeit galt die Pflanze des Amaranth als heilig. Inkas und Azteken glaubten in ihr die Quelle großer Kraft gefunden zu haben. Durch die spanischen Eroberer wurde der Anbau verboten und die Felder vernichtet, um den Eingeborenenstämmen ihren Zusammenhalt, ihre Religion und ihre Energiequelle zu nehmen. Der Protein- und Fettgehalt, sowie die Mineralstoffgehalte sind sehr hoch. Auch das meist im Mangel befindliche Lysin ist überdurchschnittlich vorhanden. Das Fettsäurespektrum weist hohe Anteile an ungesättigten Fettsäuren auf, darunter Linolsäure und Alpha-Linolensäure einer Fettsäure vom wertvollen Omega-3-Typ. Das in unserer Ernährung unzureichend vorhandene Magnesium erreicht Spitzengehalte. Calciumgehalte wie in Milch und hohe Eisengehalte wie in Hülsenfrüchten oder Ölsamen machen Amaranth zu einem diätetisch wertvollen Nahrungsmittel auch für Sportler. Da es sich nicht um Getreide handelt, sind die Körner glutenfrei, und damit für Zöliakiepatienten geeignet. Auch für Personen mit Neurodermitis hat sich Amaranth als Getreideersatz bewährt. Anzeige Dinkel und Grünkern Bio für uns Rezepte, die Kleinen und Großen Auch Dinkel wurde in erster Linie in Zuschmecken – mit Info-Teil sammenhang mit Nahrungsmittelun© 2008 GfBM – Gesellschaft verträglichkeiten wiederentdeckt. Dinkel für Bildung und Medien mbH, istPostfach eine Getreideart und ein enger Ver160204, 30816 Garbsen wandter des heutigen Weizens. Es gibt ISBN 978-3-86706-999-1 sehr Mischformen Übergänge Derviele Verkaufspreis liegt und bei 12,95 E inkl. 7 % MwSt Ab 10 Exemplare: Quinoa-Pflanzen EK = 7,87 E zzgl. MwSt Ab 50 Exemplare: EK = 7,26 E zzgl. MwSt Bestellungen direkt beim Verlag per Mail: [email protected] 36 Vorabdruck Bio-Kochbuch 37 Vorabdruck Bio-Kochbuch 48 Lernplätzchen Leicht 4 Pers. 40 Min. 15 Min. Zubereitung Das Mehl mit dem Backpulver 300 g Bio-Mehl fein vermahlen 10 g Bio-Backpulver 80 g Bio-Butter 100 g Bio-Zucker 1 Prise Bio-Salz 2 Bio-Eier 60 ml Bio-Milch Als Bio-Aromen eignen sich Vanille und Zitronenkonzentrat und natürlich 1 Prise Zimt 38 vermischen. Butter schaumig rühren und den Zucker hinzugeben und alles zusammen in das Mehlgemisch geben. Dann alle Gewürze zufügen und das Ei und die Milch einrühren. Ist der Teig zu feucht, bitte noch etwas Mehl einrühren. Den Teig 30 Minuten stehen / rasten lassen. Dann ca. 3 mm auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und Formen ausstechen. Zur Verzierung eigenen sich hervorragend Bio-Sultanien und Nüsse, wobei die Plätzchen mit einer Mischung aus einem EL Milch und einem Eigelb bestrichen werden. Einen raffinierten Touch geben Bio-Cranberries aus dem Glas, die den Ausstechern einen angenehm säuerlichen Zusatzgeschmack geben. Ausstecher in vorgeheiztem Backofen bei 180 ° etwa 10 Minuten backen lassen. Im Backofen E-Herd bei 175 ° ca. 12 – 15 Minuten goldgelb backen. Vorabdruck Bio-Kochbuch Zwetschgen-Feigen-Kuchen Zubereitung Quark in einem Sieb abtropfen Mittel 6 – 8 Pers. 20 Min. lassen. Quark mit Zucker, 1 Prise Salz, Eiern, Öl, Mehl und Backpulver mit den Knethaken des Handrührers zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Teig etwas ruhen lassen. Zwetschgen und Feigen waschen und abtropfen lassen. Feigen sechsteln und im Zitronensaft marinieren. Zwetschgen an den spitzen Enden kreuzweise einschneiden, dann der Länge nach einmal einschneiden, aber nicht halbieren. Zwetschgen auseinanderklappen und entsteinen. 49 Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche auf Backblechgröße ausrollen. Das mit Backpapier bedeckte Blech mit dem Teig belegen. Mit den Händen gut an den Blechrand drücken. Den Quark-Öl-Teig mit Zwetschgen und Feigen belegen und mit Zucker bestreuen. Im vorgeheizten Backofen bei 190 ° auf der untersten Schiene ca. 45 Minuten backen. Kuchen aus dem Ofen nehmen, leicht abkühlen lassen und dann mit dem Honig beträufeln. In Stücke schneiden und gerne auch noch warm servieren. ca. 45 Min. Für den Quark-Öl-Teig: 300 g Bio-Magerquark 150 g Bio-Rohrzucker Salz 2 Bio-Eier 12 EL Bio-Öl 500 g Bio-Mehl 3 TL Bio-Backpulver etw. Bio-Mehl zum Ausrollen Für den Belag: 1 kg Bio-Zwetschgen 6 reife Bio-Feigen Saft einer Bio-Zitrone 2 EL Bio-Rohrzucker 5 EL flüssiger Bio-Honig 39 Bio-Trends Wo liegt eigentlich die Stärke von Bio-Angeboten im Lebensmitteleinzelhandel? Der typische LEH-Kunde hat in den zurückliegenden Jahrzehnten ja so manche Innovation erlebt. Schon lange erschöpft sich sich der Lebensmittelhandel nicht mehr im Verkauf der BasisLebensmittel. Längst wurde die Basis der Lebensmittel um alle möglichen exotischen Angebote erweitert. In immer neuen Wellen hat Convenience dem veränderten Haushalt das Leben noch leichter machen wollen: Von den Backzutaten ging es zur Fertigteigmischung zum gekühlten Fertigteig. Immer frischer, immer gesünder, immer schlanker und gesundheitsbetonter wurden die Angebote. Und dann erst all die schönen Impulsartikel für kleine Geschenke, für Kinder, fürs Naschen zwischendurch und und und. Und das alles sollte es jetzt auch noch in Bio geben? Gewiss nicht. Süße Kinderriegel in Bio? 5%-Magerkäse jetzt auch in Bio? Alle erdenklichen 3-Minuten-Mikrowellenfertiggerichte in Bio? Die Hauptaufgabe des Bio-Angebots ist es, dem Kunden wieder einen Spiegel vernünftiger und ausgewogener Ernährung vorzuhalten. Alle Produkte, die in diesem Rahmen ihre Kernkompetenz entfalten, sind für ein Bio-Angebot im LEH unverzichtbar. BioAngebote entfalten vor allem dort ihre natürliche Stärke, wo sie echte Mehrwerte für die Ernährung bieten. Obst- und Gemüse in jeder Form ohne Pestizide, die sich im Körper anlagern. Fleisch und Wurst ohne Medikamente, die in Nahrungskette übergehen. Produkte, die Lust machen zu einer ausgewogenen Ernährung Nährmittel, die bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten eine gute Alternative bieten Nahrungsmittel , die funktional positiv auf die Gesundheit wirken Nahrungsmittel, die durch Verzicht auf chemische Zusätze eindeutig besser sind Wenn Bio-Produkte sich hauptsächlich in diesen Feldern bewegen, können sie ihre Plausibilität für die Endkunden verhältnismäßig leicht entfalten. Überall dort, wo das Bio-Angebot eine derartige innere Logik entfaltet, kann es sich entwickeln. Bio-Tomaten-Saucen aus der Toscana Unter Fachleuten gelten die sonnengereiften tiefroten Tomaten aus der Toscana nicht nur als besonders geschmackvoll, sondern auch in der Nährstoffzusammensetzung als besonders hochwertig. Daraus macht man für Probios in der eigenen Herstellung mit frischen Zutaten leckere und gehaltvolle Saucen. PROBIOS DEUTSCHLAND GmbH Schoenleutnerstr. 1 D 85764 Oberschleissheim Phone +49 (0)89 31577301 Fax +49 (0)89 31567747 www.probios-deutschland.de 40 In vielen Fällen heißt die Leitlinie schlicht: weniger ist mehr GesBIo-treNds Bio- unde Snac ks Weniger überzuckerte süsse Riegel, süße Snacks oder schlicht überzuckerte Schokoladenartikel sind mehr an positiven Inhaltsstoffen, für die Zähne, für das Gewicht, für das Wohlbefinden. Weniger Zusatzstoffe, wo man wirklich auf sie verzichten kann: Brotaufstriche, Milchprodukte, Käse, Fruchtmixgetränke ohne all die zusätzlichen künstlichen Aromen, die der Markt inzwischen kennt. Radikalkonzepte in Sachen Ernährung und Lebensmittel wie „Zurück zur Natur“ oder „Es geht auch ohne Fleisch“ oder „Wir essen nur das, was jetzt bei uns wächst“ werden immer nur von Minderheiten aufgegriffen und sind daher auch für den Lebensmitteleinzelhandel nicht tragfähig. Bio braucht Zusatznutzen Die Bioqualität allein ist noch kein Grund dafür, ein Produkt anzubieten. In unserem Kulturkreis können Bioprodukte vor allem dazu anregen, sich hochwertiger und ausgewogener zu ernähren, mit hochwertigeren Fetten, mit Produkten, die mehr Antioxydanzien haben, mit mehr Vitaminen und Mineralstoffen. Und wir werden uns auf eine Umstellung in den Nährmitteln einstellen müssen: Dinkel, Amaranth, Quinoa und Maismehl werden immer öfter unsere gängigen Getreidesorten ersetzen, weil sie verträglicher sind. Vollrohrzucker, Agavendicksaft und Honig als Süssung werden zum Beweis hochwertiger Rezepte. Milchprodukte mit besonders ausgeprägten Omega3-Fettsäuren werden zum Ausweis innerer Qualitäten. BioErnährung ist immer gezielte Ernährung mit gesundheitlichem Zusatznutzen. i Naschen kann sehr knackig und ohne viel Fett sein. Denn die Bio-Mais- und BioReis-Chips von Probios wurden nicht frittiert, sondern in Öl gebacken. Das gibt viel Geschmack und deutlich weniger Fett. Dazu schmecken die herrlichen Mexikanische Dips aus frischen Bio-Tomaten aus der Toscana. info Gluten-Unverträglichkeit Eine inzwischen verbreitete Unverträglichkeit ist die sogenannte Zöliakie oder Sprue. Beide Namen stehen für ein und dieselbe Erkrankung. Tritt sie im Kindesalter auf, wird sie Zöliakie genannt, kommen die Beschwerden erst im Erwachsenenalter, heißt sie Sprue. Auslöser dieser Unverträglichkeit ist das Klebereiweiß Gluten, das in den Getreidesorten Weizen, Roggen, Gerste und Hafer vorkommt. Bei den Betroffenen wird durch das Gluten die Oberfläche des Dünndarms zerstört. Der Darm ist mit den sogenannten Zotten ausgestattet, die die Oberfläche des Darms vergrößern. Genau diese werden bei den Menschen, die unter Zöliakie/Sprue leiden, durch das Gluten angegriffen. Die Darmschleimhaut wird dadurch immer flacher, die Zotten werden nach und nach abgebaut. Das führt dazu, dass nicht mehr genug Nahrungsbestandteile vom Körper aufgenommen werden können. Die Folge sind Mangelerscheinungen. Zöliakie/Sprue ist nicht mit Medikamenten behandelbar. Den Betroffenen bleibt nichts anderes übrig, als die Getreidesorten wegzulassen, die Gluten enthalten. PROBIOS DEUtSChlanD Gmbh Schoenleutnerstr. 1 D 85764 Oberschleissheim Phone +49 (0)89 31577301 Fax +49 (0)89 31567747 www.probios-deutschland.de 41 Anzeige Müller’s Mühle – Bio-Produkte von bester Qualität Müller’s Mühle ist eine der bekanntesten Traditionsmarken im deutschen Lebens­­ mittelmarkt. Unter dem Logo mit dem charakteristischen Müller-Männchen bietet Müller’s Mühle ein breites Sortiment an qualitativ hochwertigen Grund­ nahrungs­mitteln an. Dazu gehören vor allem Reis und Hülsen­ früchte, die seit 2006 auch in Bio-Qualität erhältlich sind. Erster Bio-Reis im Kochbeutel Das deutsche Traditionsunternehmen hat schon früh er­kannt, dass auch convenience-orientierte Kunden gerne zu Bio­ produkten greifen und deshalb den ersten Bio-Reis im praktischen Koch­beutel in die Regale der Supermärkte gebracht. Der Reis stammt aus kontrolliert ökologischem Anbau und ist ideal für Reis-Genießer, die neben einfacher Zubereitung auch besonderen Wert auf geprüfte Bio-Qualität legen. Erhältlich sind ein Bio Spitzen Langkorn Reis und ein Bio Natur Reis. Bio-Hülsenfrüchte Müller’s Mühle trägt zum Angebot an Bio-Erzeugnissen in den Supermärkten aber nicht nur mit Reis bei. Das Unternehmen ist Marktführer im Bereich Hülsenfrüchte und hat auch die drei beliebtesten Hülsenfrucht-Sorten als BioProdukte im Sortiment. Grüne Erbsen, Weiße Bohnen und Linsen stammen ebenfalls aus ökologisch kontrolliertem Anbau und tragen das Bio-Siegel nach den Vorschriften der EG-Öko-Verordnung. Im Regal sind die Bio-Hülsenfrüchte von Müller’s Mühle an der grünen Optik der wieder verschließbaren Sichtfenster-Verpackungen gut erkennbar. Sortiment für natür­ liche und vitale Ernährung Für alle, die auf natürliche, vitale Er­­nähr­ung achten, bietet Müller’s Mühle aber auch über die Bioprodukte hinaus eine reichhaltige Sortenviel­falt an Hülsenfrüchten an. Das Sortiment umfasst „Klassiker“ wie Bohnen oder Erbsen ge­nau­so wie erlesene Spezialitäten wie Pardina Linsen, Rote Linsen, Kichererbsen oder Wachtelbohnen. Die leckeren, kleinen Kraftpakete liefern neben reichlich Eiweiß wertvolle Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium, Eisen und Zink sowie wichtige Ballaststoffe. 42 Anzeige Hülsenfrüchte enthalten kein Chol­ es­terin und nur sehr wenig Fett. Dank ihres hohen ernährungsphysiologischen Wertes leisten sie einen bedeutenden Beitrag zu einer ausgewogene Vollwertküche. von Müller’s Mühle regelmäßig in den wichtigsten Anbaugebieten der Welt unterwegs, um sich vor Ort ein Bild von den Anbaubedingungen zu machen und die bes­ ten Qualitäten für die Marke Müller’s Mühle zu sichern. Kundenwünsche immer im Blick Müller’s Mühle verarbeitet die Hülsenfrüchte als reine Natur­ produkte so, wie sie vom Feld geerntet werden. Dabei wird auf weitere Zutaten sowie auf Zu­­satz- und Konservierungsstoffe vollständig verzichtet. Zur Philosophie der Gelsen­ kirchener Lebensmittel­experten gehört es außerdem, regelmäßig innovative Produkte zu entwickeln, die sich eng an den veränderten Wünschen der Ver­ braucher orientieren. So stammen nicht nur der erste BioReis im Kochbeutel, sondern auch der erste Parboiled Reis und der erste Basmati Reis auf dem deutschen Markt aus dem Hause Müller’s Mühle. Jüngste Produktinnovation ist ein 8-Min­­­uten-Schnellkochreis, der als loser Reis und jetzt auch im Mini-Kochbeutel (62,5g) für Single-Haushalte erhältlich ist. Weitere Informationen Bekenntnis zu Qualität Müller’s Mühle GmbH Als einer der größten Veredler von Reis und Hülsenfrüchten in Europa legt Müller’s Mühle besonderen Wert auf die Qualität seiner Produkte. Grundlagen dafür sind sorgfältige Rohstoffauswahl und modernste Herstellungstechnologien. Doch die schonende und effektive Verarbeitung der Rohwaren bringt nur dann ein Spitzenprodukt hervor, wenn die Qualität des Ausgangsproduktes stimmt. Deshalb sind die Einkäufer Am Stadthafen 42-50 45881 Gelsenkirchen-Schalke Tel.: + 49 (0) 209 - 40 30 Fax: + 49 (0) 209 - 40 30 20 0 [email protected] www.muellers-muehle.de 43 Bio-Wissen: Bio-Käse Heumilch-Käse, das neue Schlagwort bei hochwertigem Bio-Käse Das immer beliebter werdende Stichwort „Heumilchkäse“ charakterisiert eine Käsequalität, die früher in der alpenländischen Käsetradition ein gängiges Qualitätsmerkmal für alle Käse vom halbfesten Schnittkäse bis zum Hartkäse war. Qualitätskäse braucht Kühe, die nur mit frischem oder getrocknetem Heu gefüttert werden. Wie bei aller Muttermilch schmeckt man auch der Kuhmilch sehr genau an, was die Milchkuh gefressen hat. Und dies wiederum beeinflußt selbstverständlich auch den Geschmack des Käse, der daraus gefertigt wurde. Die Heumilchfütterung ist – wie Käsemeister immer wieder bestätigen – auch eine wesentliche Voraussetzung für die Gerinnung der Käsemasse, das heißt, der Käse bekommt eine bessere Konsistenz. Aus diesem Grund geht die europäische Bio-Käse-Verordnung, die für die verwendete Bio-Milch vorschreibt, dass die Milchkühe mit Biofutter ernährt wurden, in der Praxis nicht weit genug. Nur der völlige Verzicht auf hoffremdes Silofutter schließt die Berührung mit genmanipulierten Futterstoffen wirklich aus. Für guten Bio-Käse ist Heumilchfütterung ohne Silage ein wesentliches Qualitätsmerkmal Gerade Bio-Kunden möchten bei Käse für gutes Geld gute Qualität kaufen. Wenn sie erst einmal wissen, dass es viele Bio-Käse in Heumilchqualität gibt, werden sie diese bevorzugen, weil auch in den Augen der Kunden zu einer guten BioKäsequalität auch die beste Bio-Fütterung gehört. Außerdem schmeckt man den Unterschied in vielen Fällen sehr deutlich. Gut, das auch die Milchwirtschaft für diesen Zusammenhang immer sensibler wird. In der Käsehochburg in Ostfrankreich wird dank der Vorschrift silofreier Fütterung noch heute auch im konventionellen Bereich mehr als Zweidrittel der Produktion aus silagefreier Milch bestritten. Dabei wird dies beileibe nicht nur da angewendet, wo es zwingend vorgeschrieben ist, wie etwa beim Comté, beim Morbier oder beim Munster. Auch die Schweizer Bergkäse und Herkunftsmarkenmarken wie Appenzeller oder Gruyere schreiben bis heute eine silofreie Fütterung des Milchviehs vor. Umso verwunderlicher, dass Bioproduzenten sich mit einer Bio-Fütterung nach EU-Minimalvorschrift zufriedengeben Positiv – Heumilchkäse heißt umgekehrt auch silagefreie Fütterung Nach der Käsetradition der eurpäischen Bergkäser ist Silofutter der Gerinnung und Reifung bei Qualitätskäse abträglich. Bei reiner Grassilage vom eigenen Hof ist wenigstens die Zusammensetzung unbedenklich. Dagegen wird bei normaler Silage neben Grünfutter auch Soja und Mais verwendet, die meist nicht vom eigenen Hof stammen. Und sofort taucht das Gespenst genmanipulierter Substanzen auf, die die aufgeklärten Verbraucher ganz bestimmt nicht in ihrem Käse haben möchten. 44 Gerade im Bio-Käsebereich ist es für die Stabilisierung des Produktansehens hochwichtig, dass dem Kunden zur Biophilosophie passende Produktvorteile auch wirklich geboten werden. Der Fairnis halber muss auch gesagt werden, dass sich immer mehr deutsche Biokäser sich um silagefreie Heumilch für ihre Käse bemühen. Sie hängen derzeit noch von einer Milchviehhaltung Bio-Wissen: Bio-Käse ab, die sich erst an diese Qualitätsnormen gewöhnen muss. Wer sich jedoch an das lebhafte Auf und Ab der Milchmengen und der Milchpreise gerade im Biobereich in den letzten Jahren erinnert, wird zugeben müssen, dass zusätzliche Qualitätsmerkmale in der Bioproduktion diesem Angebot gerade bei den Endkunden sehr gut täte. Verbraucher fragen immer kritischer nach Zusatzstoffen, Zusammensetzung und Verträglichkeit von Milchprodukten Zunehmende Nahrungsmittelunverträglichkeiten bei der Milch drängen die Frage auf, welche Käse auch für solche Verbraucher unbedenklich sind. Käse wie Comtè oder Morbier sind lactosefrei, Gruyere, Appenzeller und Emmentaler ebenfalls für viele andere weiss man es nicht. Aber genau hier liegen die Fragen, die aus Sicht der Verbraucher wichtig sind. Bio-Käse sollte auch besonders verträglich sein, sollte vorbildlich transparent in den verwendeten Zusatzstoffen und in der Tierfütterung sein. Es gibt viele Bio-Käse, die diese Voraussetzungen bereits heute erfüllen – aber sind noch längst nicht alle. Deshalb bleibt es die Aufgabe der Facheinkäufer, bei der Auswahl auf solche Standards zu achten und vor allem die Aufgaben der Käsetheken, ihre Kunden darüber fachkundig und gut zu beraten, damit der gute Ruf des Bio-Käse auch bei den Verbrauchern nicht durch eine Qualitätsverunsicherung beschädigt wird. Was man über Milchzucker­unverträglichkeit wissen sollte Wenn Milchzucker Be­s chwerden macht, werden Milch, Jogurt, Quark und Käse oft rigoros aus dem Kühlschrank verabschiedet teilweise sogar auf therap­ eutischen Rat. 45 Bio-Wissen: Bio-Käse Das ist in den meisten Fällen jedoch gar nicht nötig. Denn die verschiedenen Milchprodukte unter­ scheiden sich stark in ihrem Milchzuckergehalt und damit in ihrer Verträglichkeit. Bei der Milchzuckerunverträglichkeit, auch Laktoseintoleranz genannt, ruft der Milchzucker (= Laktose) Beschwerden hervor. Er wird im Dünndarm durch das Verdauungsenzym Laktase gespalten und als Energielieferant ins Blut aufgenommen. Bei Personen mit einer Milch­ zucker­u nverträglichkeit wird dieses Enzym nicht oder nicht ausreichend produziert und der Milchzucker gelangt unverdaut in den Dickdarm. Dort wird er von den vorhandenen Darmbakterien abgebaut, wobei Gase und kurzkettige Fettsäuren entstehen. Diese führen zu vermehrten Darmbewegungen und können Beschwerden wie Völlegefühl, Bauchschmerzen, Koliken, Blähungen, Durchfall oder Übelkeit auslösen. Sehr oft wird noch eine individuell unterschiedlich große Restmenge des Verdauungsenzyms produziert. Daher ist ein völliger Verzicht auf Milch und Milchprodukte meistens gar nicht nötig. Der Konsum kann vielmehr auf die noch vorhandene Laktaseaktivität abgestimmt werden. Welche Produkte lösen die Beschwerden aus? Milch, Buttermilch und Molke sind die häufigsten Be­schwerdenauslöser bei einer Laktoseintoleranz. Jogurt und Sauermilch: Obwohl fermentierte Milchprodukte viel Milchzucker enthalten sind sie erwiesenermaßen gut verträglich, da der Milchzucker durch die Wirkung der Milchsäurebakterien teilweise abgebaut und die Verträglichkeit dadurchverbessert wird. Auch gelangt ein Teil der Milch­ säure­b akterien lebend durch den Magen in den Darm und ist dort noch aktiv, das heißt, die Milchsäurebakterien produzieren Milch­zucker spaltendes Enzym und unterstützen damit den Milchzuckerabbau. 46 Extrahartkäse (Sbrinz, viele Alpkäse) und Hartkäse (Emmentaler, Gruyère, Comté) enthalten keinen Milchzucker mehr. Er geht beim Käsen zu einem grossen Teil in die Molke über und der Rest wird während der Käsereifung vollständig abgebaut. Halbhartkäse (z.B. Appenzeller, Tilsiter, Raclette) und Weichkäse (z.B. Camembert, Brie suisse) enthalten nur noch Spuren von Milchzucker und werden gut vertragen. Frischkäse wie Quark, Blanc Battu oder Mozzarella enthalten noch Milchzucker. Die Individuell verträgliche Menge muss ausgetestet werden. Butter und Rahm: Wegen des tiefen Wassergehaltes ist auch der Milchzucker reduziert. Die Toleranz ist daher relativ gut, zumal die konsumierten Mengen vergleichsweise gering sind. i info Lactose-Intoleranz Die Laktoseintoleranz gilt als eine Störung der Kohlenhydratverdauung, wobei ausschließlich der Milchzucker betroffen ist. Die Verweildauer der Laktose im Darm ist also höher als die anderer Disaccharide. Daraus ergibt sich bereits eine gewisse Störungsanfälligkeit der Milchzuckerverdauung. Durch die Lokalisation der Laktase in den Dünn­ darm­schleimhautzellen (membranständig) ist bei vielen Darmer­krankungen oft zugleich auch die Laktoseverdauung betroffen. Erkrankungen wie Zöliakie, die mit einer Beeinträchtigung der Zelloberfläche der Dünndarmschleimhaut einhergehen, haben oft einen Laktasemangel zur Folge. Dieser besteht so lange, bis sich die Darmschleimhaut unter der entsprechenden Therapie wieder erholt. elt W e t h c e gere n i e r ü F Bei der GEPA zählen auch die inneren Werte: mit hochwertigem Kakao und mineralstoffreichem Bio Mascobado Vollrohrzucker von Kleinbauern besonders hoher Kakaoanteil mit 70 % nur reine Kakaobutter Conchieren statt Soja-Lezithin von Naturland gesiegelt Transparenz: bio-mit-gesicht Sehen wo‘s herkommt ohne Gentechnik umweltfreundliche aluminiumfreie Innenverpackung Dies ist ein Produkt mit bmg-Nummer: Sehen wo´s herkommt. Geben Sie unter www.bio-mit-gesicht.de die bmg-Nummer ein und erfahren Sie alles über die Herkunft des Produktes GEPA The Fair Trade Company · GEPA-Weg 1 · 42327 Wuppertal · freecall: 0 800 / 2 61 53-48 · freefax: -84 · www.gepa.de